{"id":89669,"date":"2022-10-25T13:35:41","date_gmt":"2022-10-25T11:35:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89669"},"modified":"2022-10-25T14:44:14","modified_gmt":"2022-10-25T12:44:14","slug":"ueber-die-wege-der-gleichschaltung-bei-schweizer-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89669","title":{"rendered":"\u00dcber die Wege der Gleichschaltung bei Schweizer Medien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Christian M&uuml;ller<\/strong> von Global Bridge hat dazu unter der &Uuml;berschrift <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/so-rufen-schweizer-medien-zu-noch-mehr-krieg-auf\/\">&ldquo;So rufen Schweizer Medien zu noch mehr Krieg auf&rdquo;<\/a> einen Vortrag gehalten, den wir Ihnen hiermit zur Lekt&uuml;re empfehlen. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>So rufen Schweizer Medien zu noch mehr Krieg auf<\/strong><\/p><p>Von <strong>Christian M&uuml;ller<\/strong><\/p><p>(Red.) Am Wochenende 15.\/16. Oktober 2022 fand in Solothurn in der Schweiz eine Tagung zum Thema &laquo;Welche Medien f&uuml;r den Frieden?&raquo; statt. Zu den eingeladenen Referenten aus London, Br&uuml;ssel, Berlin und nat&uuml;rlich auch aus der Schweiz geh&ouml;rte auch Christian M&uuml;ller, der Herausgeber der Plattform <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\">www.globalbridge.ch<\/a>. Sein Referat wird hier im vollen Wortlaut wiedergegeben. N&auml;here Informationen zu dieser Tagung finden die Leserinnen und Leser am Endes des Textes.<\/p><p><strong>Hochgesch&auml;tzte Anwesende<\/strong><\/p><p>Es ist mir eine Freude, auf Einladung der hier zust&auml;ndigen Organisatoren zu Ihnen reden zu d&uuml;rfen. Das, wor&uuml;ber ich zu Ihnen nun reden werde, ist allerdings alles Andere als eine Freude. Es ist eine echt traurige Geschichte!<\/p><p>Ein l&auml;ngerer &ndash; kritischer! &ndash; Leserbrief zu einem milit&auml;rischen Thema an das &laquo;Badener Tagblatt&raquo; im Jahr 1964, aufgrund dessen Werner Geissberger, der damalige Regionalchef des &laquo;Badener Tagblatts&raquo;, mich aufforderte, &ouml;fter und auch zu anderen Themen f&uuml;r das &laquo;BT&raquo; zu schreiben, wurde zum Start meines Berufes als Journalist. Im Gegensatz zu vielen meiner Kollegen, die ihr Studium an der Uni abbrachen, um mehr schreiben zu k&ouml;nnen &ndash; was nat&uuml;rlich mehr Spass machte als Studieren &ndash;, schloss ich aber mein Studium der Allgemeinen Geschichte und des Staatsrechts mit einer sozialgeschichtlichen Dissertation ab und promovierte zum Dr.phil I, nicht zuletzt, um zum Beispiel im Bildungsbereich eine andere T&auml;tigkeit aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen und &ndash; wichtig! &ndash; so nie aus finanziellen Gr&uuml;nden von einem Zeitungsverleger abh&auml;ngig zu werden.<\/p><p>Beruflich wurde ich also Journalist, dann Redaktor, dann Ressortleiter, dann Mitglied der Redaktionsleitung und schliesslich pers&ouml;nlicher Stellvertreter des Herausgebers des &laquo;Badener Tagblatts&raquo; Otto Wanner, bis dieser im Jahr 1978 politisch &ndash; und nicht zum ersten Mal in seinem Leben &ndash; die Farbe wechselte und massiv nach rechts rutschte. Das war dann auch der Grund, beim &laquo;Badener Tagblatt&raquo; auszusteigen und &uuml;ber die Position des Chefredaktors der damaligen &laquo;Luzerner Neuste Nachrichten&raquo; LNN und sp&auml;ter eines Medien-Managers im Hause Ringier und noch sp&auml;ter eines selbst&auml;ndigen Medien-Beraters und dann als CEO einer Schweizer Medien-Gruppe meinen eigenen Weg zu beschreiten.<\/p><p>Warum erw&auml;hne ich diese Details aus meinem Leben? Meine sogenannte <a href=\"https:\/\/www.commwork.ch\/d\/portrait\/index.php\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.commwork.ch\/d\/portrait\/index.php\">berufliche Karriere<\/a> begann mit der Korrektur eines fehlerhaften Artikels. Das hat dann fast mein ganzes Leben bestimmt. Und ich kenne aufgrund meiner sogenannten Karriere auch beide Seiten: die des Journalisten und die des Verlagsmanagers, der f&uuml;r den wirtschaftlichen Erfolg eines Medienunternehmens verantwortlich ist. Ich war auch etliche Jahre in Prag im Einsatz, wo ich hautnah erlebte, dass in einem anderen Land eben nicht immer alles gleich abl&auml;uft wie im trauten Heimatland &ndash; nicht zuletzt im Bereich der Medien, der Vetternwirtschaft und der Korruption.<\/p><p>Trotz eines reichen beruflichen Werdegangs im Bereich der Medien h&auml;tte ich mir vor f&uuml;nf Jahren aber noch nicht vorstellen k&ouml;nnen, wie brutal die Medienszene sich innerhalb k&uuml;rzester Zeit total ver&auml;ndern kann &ndash; zum Negativen.<\/p><p>Es sind drei Punkte, die ich in aller K&uuml;rze beleuchten m&ouml;chte:<\/p><ol>\n<li>Viele junge Journalisten sind zwar &laquo;journalistisch&raquo; ausgebildete Berufsleute &ndash; man lernt da zum Beispiel, dass man zur leichten Lesbarkeit keine S&auml;tze mit mehr als f&uuml;nf Kommas schreiben soll. Diese jungen Journalisten haben aber von der Geschichte &ndash; der Weltgeschichte! &ndash; oft keine Ahnung und liegen in ihren Aussagen und Analysen, wie ein politisches Ereignis zustande gekommen ist, oft v&ouml;llig falsch.<\/li>\n<li>Aus Gr&uuml;nden der finanziellen Abh&auml;ngigkeit sind sie heutzutage bereit, auch f&uuml;rchterliche Vorgaben ihrer Bosse widerspruchsfrei zu befolgen.<\/li>\n<li>Viele von ihnen haben sich auch aus dem Bereich der uns innewohnenden Mitmenschlichkeit, bei einer kriegerischen Auseinandersetzung zur Vermeidung von weiteren Kriegsopfern&nbsp;<em>als erstes eine Waffenruhe zu bef&uuml;rworten<\/em>&nbsp;<em>und anzustreben<\/em>, definitiv verabschiedet. Viele sind recht eigentlich zu Kriegshetzern geworden.<\/li>\n<\/ol><p><strong>Zur mangelnden Kenntnis der Geschichte<\/strong><\/p><p>Ich nenne hier ein Beispiel, das leicht nachzuvollziehen ist und nicht nur einen einfachen, normalen Journalisten, sondern den Chefredaktor des im Bereich der Regionalzeitungen gr&ouml;ssten Schweizer Medien-Konzerns und der regionalen Privatradio-Stationen, der CH-Media-Gruppe &ndash; Aargauer Zeitung, Luzerner Zeitung, St. Galler Tagblatt und etliche weitere Bl&auml;tter &ndash; betrifft: CH-Media Chefredaktor Patrik M&uuml;ller. Dieser schrieb am 5. Juni 2019 w&ouml;rtlich:&nbsp;<em>&laquo;Heute und morgen werden wir wieder sch&ouml;ne Reden h&ouml;ren, denn gefeiert wird die Landung der alliierten Truppen in der Normandie vor 75 Jahren &ndash; der Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg, der zur Befreiung Europas von Hitlers Nazi-Terror f&uuml;hrte.&raquo;<\/em> Und tags darauf, am 6. Juni, wurde in der gleichen, von Patrik M&uuml;ller verantworteten Zeitung, dem gleichen Ereignis, dem sogenannten D-Day, eine ganze Doppelseite gewidmet. Headline: <em>&laquo;Heute vor 75 Jahren begann <\/em>(sic!) <em>die Befreiung Europas von den Nazis.&raquo;<\/em><\/p><p>Diese beiden Aussagen sind historisch schlicht und einfach falsch. Erstmals echt geschlagen wurden die Truppen der Deutschen Wehrmacht und ihrer Verb&uuml;ndeten im Zweiten Weltkrieg in der Schlacht von Stalingrad vom Juli 1942 bis Februar 1943, wo beide Seiten &ndash; Wehrmacht und Rote Armee &ndash; Hunderttausende von Opfern zu verzeichnen hatten. Und vernichtend geschlagen wurden die Deutschen und ihre Verb&uuml;ndeten im Juli 1943 in der gigantischen Schlacht bei Kursk, bekannt unter dem Namen &laquo;Unternehmen Zitadelle&raquo;, wo es erneut auf beiden Seiten zu Hunderttausenden von Toten kam &ndash; auf russischer Seite in beiden F&auml;llen auch zu unendlich vielen zivilen Kriegsopfern. Seit diesen beiden Schlachten waren die deutschen Truppen auf dem R&uuml;ckzug.<\/p><p>Die Landung in der Normandie der Alliierten ein Jahr sp&auml;ter Anfang Juni 1944 &ndash; dem sogenannten D-Day &ndash; war zwar ebenfalls ein bedeutendes milit&auml;risches Ereignis im Zweiten Weltkrieg, aber alles andere als&nbsp;<em>die<\/em>&nbsp;<em>Wende<\/em>! Selbst im Januar 1945, also nur vier Monate vor Hitlers Kapitulation, bat der britische Premier Winston Churchill den Machthaber der Sowjetunion, Stalin,&nbsp;<em>schriftlich<\/em>&nbsp;darum &ndash; die Dokumente dazu sind erhalten &ndash;, den Vormarsch der Roten Armee Richtung Berlin auf keinen Fall zu stoppen, da eine dadurch m&ouml;glich werdende Verlagerung der deutschen Truppen von der Ostfront an die Westfront einen erfolgreichen Einmarsch der alliierten Truppen im Westen Deutschlands in Frage stellen w&uuml;rde.<\/p><p>Ob Chefredaktor Patrik M&uuml;ller von Milit&auml;rgeschichte einfach keine Ahnung hat und dabei blind der westlichen Polit-Propaganda folgt, oder ob er die Geschichte sogar absichtlich verdreht, um die westlichen M&auml;chte zu verherrlichen, bleibe dahingestellt. Eine bewusste Verherrlichung der westlichen Milit&auml;rm&auml;chte ist allerdings deutlich wahrscheinlicher: Im aargauischen Birmenstorf fand auch in diesem August wieder die Grossveranstaltung &laquo;Convoy to Remember&raquo; statt, an der zur Erinnerung an den D-Day in einem Umzug ein paar hundert historische Panzer und andere Milit&auml;rfahrzeuge gezeigt werden. Und auch diese Grossveranstaltung &ndash; unter Beteiligung der &laquo;Patrouille Suisse&raquo; &ndash; fand statt unter dem Motto &laquo;Im Gedenken&nbsp;<em>an die Befreiung Europas<\/em>&raquo; und sie erinnerte gem&auml;ss eigener Website &laquo;an die Invasion der Alliierten im Juni 1944&raquo; in der Normandie. F&uuml;r den Chefredaktor der &laquo;Aargauer Zeitung&raquo; Patrik M&uuml;ller w&auml;re es&nbsp;<em>die&nbsp;<\/em>Gelegenheit gewesen, darauf aufmerksam zu machen, dass diese Darstellung der Geschichte des Zweiten Weltkrieges falsch ist. Gemacht hat er es nicht.<\/p><p>Dies nur ein &ndash; wenn auch prominentes &ndash; Beispiel, wie die Geschichte von den Medien vergessen oder sogar bewusst verdreht wird.<\/p><p><strong>&nbsp;&laquo;His Masters Voice&raquo;<\/strong><\/p><p>Es ist nachgerade &uuml;blich geworden, dass die Eigent&uuml;mer und Bosse der grossen Konzern-Medien, die Verleger, sowohl in Deutschland wie auch in der Schweiz selber in die Tasten greifen &ndash; und damit ihren Schreibsklaven &ouml;ffentlich vorgeben, welche Politik sie zu vertreten und was sie zu schreiben haben. So etwa hat der Boss und Grossaktion&auml;r des deutschen Axel Springer Medien-Konzerns &ndash; zu diesem geh&ouml;ren unter anderem die Tageszeitung &laquo;Die Welt&raquo; f&uuml;r die deutsche Intelligenz und die &laquo;Bild&raquo;-Zeitung f&uuml;r die grosse Masse &ndash; Mathias D&ouml;pfner, selber einen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/europa\/axel-springer-medien-doepfner-ruft-zu-neuem-kalten-krieg-auf\/\">Aufruf an seine Leser<\/a>&nbsp;geschrieben. Von den zwei verbliebenen M&ouml;glichkeiten, entweder von China (zusammen mit Russland und Iran) abh&auml;ngig zu werden, oder aber sich klar und deutlich nach den Vorgaben der USA zu richten, so D&ouml;pfner, komme nur diese zweite Variante in Frage: engste Zusammenarbeit im transatlantischen B&uuml;ndnis mit den USA.<\/p><p>Welcher Redaktor oder Journalist in einem zum Axel Springer Konzern geh&ouml;renden Medium hat seither den Mut gehabt, die transatlantische Zusammenarbeit zu hinterfragen oder gar zu kritisieren?<\/p><p>Auch in der Schweiz gibt es ein prominentes Beispiel. Der Mehrheitsbesitzer und dadurch oberste Boss der CH-Media-Gruppe, Verleger Peter Wanner, hat am 19. M&auml;rz 2022, also knapp einen Monat nach Beginn des Krieges in der Ukraine, auf den Frontseiten seiner vielen marktdominierenden Regionalzeitungen einen eigenen Leitartikel platziert. Headline: &laquo;<a href=\"https:\/\/www.aargauerzeitung.ch\/meinung\/kommentare\/leitartikel-des-verlegers-der-westen-muss-seine-feigheit-ueberwinden-und-putin-endlich-in-die-schranken-weisen-ld.2265259\">Der Westen muss klare Kante zeigen<\/a>&raquo;. Weil auch in Peter Wanners Medien-Imperium der r&uuml;ckl&auml;ufigen Werbe-Ertr&auml;ge wegen das journalistische Personal kontinuierlich zur&uuml;ckgefahren wird und die Journalisten nat&uuml;rlich bef&uuml;rchten m&uuml;ssen, beim n&auml;chsten Personalabbau einer der Betroffenen zu sein, wagt es nun keiner mehr, eine differenziertere oder gar abweichende Meinung zu vertreten. Die &Uuml;bernahme der Vorgaben des eigenen h&ouml;chsten Bosses geht bis in die sprachlichen Formulierungen hinein. Peter Wanner brauchte die in der Schweiz eher un&uuml;bliche Formulierung &laquo;klare Kante zeigen&raquo;. Remo Hess, der CH-Media-Mann in Br&uuml;ssel, &uuml;ber Ursula von der Leyen am 15. September &ndash; ebenfalls in der Headline: &laquo;Stets klare Kante gezeigt: F&uuml;r einmal Lob f&uuml;r Ursula von der Leyen&raquo;. Auch die Kultur-Zust&auml;ndigen der CH-Media-Zeitungen wagen keine kritischen Worte mehr. Selbst wenn an einem St. Galler Musik-Festival&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/st-gallen-sagt-tschaikowskys-jungfrau-von-orleans-ab-17975658.html\">die Oper &laquo;Die Jungfrau von Orleans&raquo; von Peter Tschaikowsky abgesetzt<\/a>&nbsp;und durch Giuseppe Verdis &laquo;Giovanna d&rsquo;Arco&raquo; ersetzt wird, weil es den Fl&uuml;chtlingen aus der Ukraine nicht zuzumuten w&auml;re, ein St&uuml;ck eines russischen Komponisten &ndash; geboren notabene 1840 und gestorben 1893 &ndash; mitanh&ouml;ren zu m&uuml;ssen, wagt es kein Journalist mehr, solchen nachgerade rassistischen Schwachsinn zu kritisieren. (Die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/st-gallen-sagt-tschaikowskys-jungfrau-von-orleans-ab-17975658.html\">FAZ in Deutschland<\/a>&nbsp;hat es immerhin getan.)<\/p><p>Peter Wanner schrieb in seinem Leitartikel auf der Frontseite seiner Zeitungen w&ouml;rtlich:<\/p><blockquote><p>\n<em>&laquo;Schon jetzt hat Putin in verschiedener Hinsicht den Krieg verloren: Er hat ihn politisch verloren, weil er weltweit isoliert dasteht, er hat ihn moralisch verloren, weil er als Aggressor und Kriegsverbrecher wahrgenommen wird, er hat ihn kommunikativ verloren, weil Selenski ihm hier haushoch &uuml;berlegen ist, und er hat ihn &ouml;konomisch verloren, weil die vom Westen verh&auml;ngten Sanktionen ihre Wirkung entfalten und die russische Wirtschaft in den Abgrund ziehen. Kommt hinzu, dass er mit dem &Uuml;berfall auf die Ukraine nicht nur den Abwehrwillen des ukrainischen Volkes gest&auml;rkt und die ukrainische Nation geeint hat, er hat auch die Nato geeint, die USA als Leader der freien Welt auf den Plan gerufen und die Deutschen zur Aufr&uuml;stung mit 100 Milliarden gebracht &ndash; sowie zur Abkehr von ihrer naiven Ostpolitik.&raquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Der Faktencheck der Wannerschen Behauptungen:<\/strong><\/p><p><em>Putin weltweit isoliert?<\/em>&nbsp;Das ist Unsinn. Allein schon am Gipfeltreffen der &laquo;Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit&raquo; SOZ Mitte September in Samarkand waren die Regierungschefs von vielen L&auml;ndern anwesend, die zusammen gut und gerne 40 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung ausmachen. Und sie alle sind tendenziell eher auf der russischen Seite als auf der Seite der USA. Praktisch ganz Lateinamerika und praktisch ganz Afrika sind &uuml;berhaupt nicht interessiert an dem Krieg in der Ukraine. Die Bev&ouml;lkerung der Ukraine entspricht (noch) knapp 0,7 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung, warum soll da eine &laquo;weltweite&raquo; Isolierung Putins zustande kommen?<\/p><p><em>Den Krieg moralisch verloren?<\/em>&nbsp;Ja, das kann man so sagen, gerade eben der westlichen Medien wegen &ndash; CH-Media inbegriffen! Die Anti-Russland-Politik der USA, Grossbritanniens und der anderen NATO-Staaten mit ihren massiven Provokationen gegen Russland (NATO-Osterweiterung, Raketenbasen in Polen und in Rum&auml;nien, gigantische NATO-Man&ouml;ver an der russischen Grenze und die Verweigerung von Sicherheitsgarantien f&uuml;r Russland im Dezember 2021, um nur einige der Fakten zu erw&auml;hnen) wird in den meisten Medien ja ganz einfach verschwiegen. Es geht den Medien genau darum, Putin als &laquo;moralisch&raquo; Alleinschuldigen zu positionieren.<\/p><p><em>Den Krieg kommunikativ verloren?<\/em>&nbsp;Ja, weil die westlichen Medien Wolodymyr Selenskyj zum modernen Heiligen erkl&auml;rt haben und seine eigenen Missetaten &ndash; zum Beispiel seine Verweigerung der Erf&uuml;llung der Minsk II Vertr&auml;ge, die Schliessung aller oppositionellen Medien in der Ukraine, vor allem aber auch die seit acht Jahren andauernde Beschiessung des Donbass &ndash; einfach verschweigen.<\/p><p><em>&Ouml;konomisch verloren?<\/em>&nbsp;Das ist v&ouml;lliger Unsinn. Die Russland-Sanktionen schaden der Wirtschaft in der EU deutlich mehr als Russland. Ganz Westeuropa leidet bereits unter der nachgerade suizidalen Anti-Russland-Wirtschaftspolitik der EU.<\/p><p><em>Die ukrainische Nation geeint?<\/em>&nbsp;Und was ist mit dem Donbass im S&uuml;dosten der Ukraine, der seit 2014 von ukrainischen Truppen immer wieder beschossen und bombardiert wird, mit mindestens schon 15&lsquo;000 Toten? Auch das wird in den westlichen Medien konsequent verschwiegen.<\/p><p><em>Die NATO geeint?<\/em>&nbsp;Noch immer weigert sich die T&uuml;rkei, der Aufnahme Schwedens und Finnlands in die NATO zuzustimmen &ndash; droht aber ihrerseits dem NATO-Mitglied Griechenland deutlicher als je zuvor mit einem Krieg und der Besetzung der &auml;g&auml;ischen Inseln. Eine geeinte NATO?<\/p><p><em>Die USA als Leader der freien Welt auf den Plan gerufen?&nbsp;<\/em>Die Realit&auml;t ist genau umgekehrt: Die USA haben schon 2014 auf dem Kiewer Maidan massiv eingegriffen, mit sehr viel Geld und sogar mit einem&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/senator-john-mccains-aufruf-in-kiev-bleibt-unvergessen\/\">pers&ouml;nlichen Auftritt des republikanischen US-Senators John McCain<\/a>, der die Protestierenden von der Maidan-Rednerb&uuml;hne herab aufforderte, durchzuhalten. Und die seither alles getan haben, um die Ukraine milit&auml;risch aufzur&uuml;sten und das milit&auml;rische Personal im Umgang mit modernen Waffen zu schulen. Die USA sind nicht erst durch den Krieg in der Ukraine auf den Plan gerufen worden, sie sind selber Mitverursacher dieses Krieges.<\/p><p>Rhetorische Frage: Hat jemand in den 30 Wochen seit Verleger Peter Wanners Frontseiten-Leitartikel mit diesen Behauptungen in den von ihm verantworteten Zeitungen einen Artikel lesen k&ouml;nnen, in dem diese seine Behauptungen differenziert, relativiert oder gar als falsch dargestellt wurden? Die bittere Realit&auml;t der heutigen Medien ist, dass wenn der Chef gesprochen hat, alles so kommuniziert wird, wie dieser es vorgegeben hat &ndash; Fakten hin oder her.<\/p><p>Doch warum rede ich bis jetzt nur von den CH-Media-Zeitungen? Ich k&ouml;nnte das gleiche auch in der NZZ aufzeigen. NZZ-Chefredaktor Eric Guyer schrieb am 27. August ebenfalls auf der Frontseite der Zeitung schon in der Headline: &laquo;Putin hat verloren&raquo;. Und auch er behauptet, die NATO sei jetzt st&auml;rker denn je. &laquo;Der Westen ist im Rahmen seiner M&ouml;glichkeiten geeint. Die wegen Trumps Maulheldentum schon f&uuml;r hirntot erkl&auml;rte Nato steht robuster da denn je. In einem konventionellen Schlagabtausch stellt Russland f&uuml;r die Allianz keine Bedrohung dar.&raquo; Auch hier kein Wort &uuml;ber die Probleme innerhalb der NATO.<\/p><p><strong>Der Aufruf zum Krieg<\/strong><\/p><p>Was aber besonders erschreckend ist, sind die Kommentare der Journalisten, in denen sich diese ausdr&uuml;cklich gegen Verhandlungen der Ukraine mit Russland aussprechen und klar sagen, dieser Krieg m&uuml;sse&nbsp;<em>auf dem Schlachtfeld<\/em>&nbsp;ausgetragen und gewonnen werden &ndash; mit dem Ziel der milit&auml;rischen und politischen Schw&auml;chung Russlands. Normales menschliches Verhalten w&auml;re ein Aufruf f&uuml;r einen Waffenstillstand, um weitere Kriegsopfer &ndash; notabene auf beiden Seiten &ndash; zu vermeiden.<\/p><p>Ich habe von verschiedenen privaten Seiten einen guten Vergleich geh&ouml;rt: Zwei Buben, ein 16- und ein 8-j&auml;hriger, streiten sich und schlagen aufeinander ein. Da kommt die Mutter der beiden dazu &ndash; und was macht sie? Sie geht auf die beiden zu, versucht die beiden zu trennen und ruft &laquo;h&ouml;rt auf, euch zu schlagen!&raquo; Keine Mutter und auch kein anderer Mensch w&uuml;rde dem kleineren Buben ein Messer oder gar ein Beil in die Hand geben, um den gr&ouml;sseren und st&auml;rkeren wirksamer schlagen oder gar umbringen zu k&ouml;nnen. Aber was die westlichen L&auml;nder jetzt tun, ist genau das: sie liefern dem Schw&auml;cheren, der Ukraine, Waffen und Munition &ndash; und was f&uuml;r welche! &ndash;, um den st&auml;rkeren besser schlagen und sch&auml;digen zu k&ouml;nnen! Sie rufen zum Krieg auf, mit Zehn- oder gar Hunderttausenden von Opfern, milit&auml;rischen und auch zivilen. Das ist ein absolut unmenschliches Verhalten!<\/p><p>Aber diese Aufrufe zum Krieg sind real! Wenn der Chef Aussenpolitik der EU, Josep Borrell, dazu aufruft, diesen Krieg in der Ukraine&nbsp;<em>auf dem Schlachtfeld&nbsp;<\/em>zu beendigen, dann ist &ndash; dies ist meine klare Meinung &ndash; auch das ein Kriegsverbrechen. Aber wenn sogar Journalisten dazu aufrufen, diesen Krieg nicht mit Verhandlungen, sondern auf dem Schlachtfeld zu beenden, was ist es dann? Und solche Aufrufe sind bittere Realit&auml;t. Als &Ouml;sterreichs Kanzler Karl Nehammer Mitte April nach Moskau reiste, um mit Putin reden zu k&ouml;nnen, kritisierte Fabian Hock, der zust&auml;ndige Ausland-Chef der CH-Media Zeitungen, Nehammer&nbsp;am 11. April&nbsp;scharf: <em>&laquo;Dieser Besuch ist nicht nur sinnlos, sondern gef&auml;hrlich. Und er ist ein absurdes Beispiel westlicher Fehleinsch&auml;tzungen gegen&uuml;ber dem Kriegstreiber im Kreml.&raquo;<\/em> Fabian Hocks Schlussfolgerung&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.tagblatt.ch\/international\/ukraine-krieg-ein-irrweg-nach-moskau-der-besuch-von-kanzler-nehammer-nutzt-nur-kriegstreiber-putin-ld.2275301\">w&ouml;rtlich<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n<em>&laquo;Es gibt nur einen Weg, wie Putin zur&uuml;ckgebunden werden kann: Russland muss milit&auml;risch geschlagen werden.&raquo;&nbsp;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Ins gleiche Kapitel geh&ouml;rt der Aufruf, nicht nur Putin, sondern&nbsp;<em>die<\/em>&nbsp;Russen schlechthin zu stoppen. Der gleiche Fabian Hock, Ausland-Chef aller CH-Media-Zeitungen und besonders treuer Gefolgsmann des Verlegerschen Aufrufs, &laquo;harte Kante&raquo; zu zeigen, an anderer Stelle in der Diskussion &uuml;ber die Visa-Vergabe an russische Touristen, w&ouml;rtlich: <em>&laquo;Es ist nicht nur Putins Krieg. Es ist Russlands Krieg. Ein Teil der mindestens gleichg&uuml;ltigen Bev&ouml;lkerung verbringt die Ferien dank Touristen-Visa wie selbstverst&auml;ndlich in Europa. Das ist schlicht inakzeptabel.&raquo;<\/em>&nbsp;Dieser Spruch von Fabian Hock ist, nebenbei bemerkt, auch ein typisches Beispiel massiver europ&auml;ischer Selbst&uuml;bersch&auml;tzung. Es gibt wahrlich auch ausserhalb der EU wundersch&ouml;ne Orte, um Ferien zu machen!<\/p><p>Auch in diesem Punkt k&ouml;nnen zahlreiche Beispiele auch aus der NZZ erw&auml;hnt werden.&nbsp;Am 30. August, um ein Beispiel zu erw&auml;hnen, publizierte die NZZ einen ganzseitigen Beitrag von einem deutschen Autor Namens J&ouml;rg Himmelreich mit der bezeichnenden Headline: &laquo;Russlands asiatisches Gewalterbe&raquo;. Und schon im Vorspann stand der Satz: &laquo;Nach 1989 glaubte man daran, dass Moskau im europ&auml;ischen Haus Platz finden k&ouml;nne.&raquo; Und dann kommen die Erkl&auml;rungen, warum Russland eben kein Vertreter &laquo;europ&auml;ischer Werte&raquo; sei und sein k&ouml;nne. Der ganze lange Artikel strotzt von Rassen- und von Russenhass. Auch in der NZZ vom 25. Oktober findet sich ein langer Artikel: &laquo;Die Russen verharren in Passivit&auml;t&raquo;. Auch hier: <em>die <\/em>Russen &hellip;<\/p><p>Unfassbares konnte man auch auf der Frontseite der NZZ vom Samstag, 15. Oktober, lesen, geschrieben&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/ein-atomkrieg-putins-in-der-ukraine-waere-fuer-russland-ein-debakel-ld.1706905\">von Chefredaktor Eric Guyer pers&ouml;nlich<\/a><em>:<\/em><\/p><blockquote><p>\n&laquo;Eine glaubw&uuml;rdige Abschreckung ist deshalb auch heute das beste Mittel, um den Einsatz von Atomwaffen zu unterbinden.&raquo; Und an anderer Stelle: <em>&laquo;Wer Waffenlieferungen ablehnt und dies mit dem wachsenden Risiko eines Atomkriegs begr&uuml;ndet, irrt. Das Gegenteil ist der Fall. Standfestigkeit in der konventionellen Sph&auml;re ist der beste Schutz gegen eine atomare Eskalation.&raquo;<\/em> Und der Schlussabschnitt von Eric Guyers Leitartikel auf der NZZ-Frontseite: <em>&laquo;Wer dies nicht verstanden hat, sind wieder einmal viele Europ&auml;er und besonders die Deutschen. Die vier Merkel-Kabinette verweigerten den Kauf neuer Flugzeuge, die den deutschen Beitrag zur Nato-Abschreckung darstellen. Gegen diese &lsaquo;nukleare Teilhabe&rsaquo; sprachen sich vor dem Ukraine-Krieg auch die drei Parteien der Ampelkoalition aus. Zudem lieb&auml;ugelten sie mit der Idee eines Verbots von Atomwaffen. Russland und Nordkorea hielten sich gewiss daran. Diesem Hirngespinst jagte auch das Schweizer Parlament nach, das sich in der Aussenpolitik f&uuml;r das Wahre, Sch&ouml;ne und Gute in der Welt zust&auml;ndig f&uuml;hlt. &ndash; Europa ist seit Putins Angriffskrieg ein gef&auml;hrlicher Ort. Damit er nicht noch gef&auml;hrlicher wird, ist mehr Realismus erforderlich &ndash; auch im Umgang mit Atomwaffen.&raquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>So rufen all diese Schweizer Zeitungen nicht nur dazu auf, mit Russland keine Verhandlungen zu f&uuml;hren, sondern diesen Krieg auf dem Schlachtfeld zu gewinnen und deshalb Waffen und immer noch mehr Waffen und immer noch bessere Waffen an die Ukraine zu liefern. Und die gleichen Zeitungen rufen damit auch zum Rassenhass auf, zum Hass gegen&nbsp;<em>alle<\/em>&nbsp;Russen, vergleichbar zum Hass auf die Juden, zu dem die damaligen Nazis aufgerufen haben. Auch solche Journalisten m&uuml;ssten eigentlich als Kriegsverbrecher vor Gericht gebracht werden k&ouml;nnen. Justiziabel ist solche Kriegshetze aber leider noch nicht &ndash; Stoff f&uuml;r k&uuml;nftige Historiker aber ist es alleweil.<\/p><p>Sie hier, hoch gesch&auml;tzte Anwesende, die meisten von Ihnen Mitglied einer Organisation, die sich f&uuml;r den Frieden engagiert, haben vollkommen recht: Wo immer mit Waffengewalt Krieg gef&uuml;hrt wird, von wem und mit wem auch immer: Es ist nicht nur das absolut wichtigste, einen Nuklear-Krieg zu verhindern, der zur Vernichtung der ganzen Menschheit f&uuml;hren kann. Wir m&uuml;ssen auch gegen jeden kleineren Krieg ank&auml;mpfen &ndash; nicht mit Waffen notabene, sondern mit unseren Stimmen und mit unserer Schreibe. Und wir m&uuml;ssten es soweit bringen, dass nicht nur die milit&auml;rischen Kriegsherren als Kriegsverbrecher vor Gericht gebracht werden k&ouml;nnen, sondern auch die Eigent&uuml;mer und die Bosse jener privaten Medien-Konzerne, die zum Krieg &ndash; zumal zum Krieg in einem anderen Land &ndash; aufrufen. Und auch jene Journalisten, die ihren kriegsgeilen Bossen widerstandslos Folge leisten!<\/p><p>20 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, im Jahr 1965, schrieb der damals bestbekannte deutsche Journalist Paul Sethe: <em>&laquo;Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.&raquo;<\/em> Dieser sein Spruch gilt heute wie damals, nur sind es heute im deutschsprachigen Raum wohl nur noch 20 und nicht mehr 200 reiche Leute wie damals, die &laquo;die Freiheit haben, ihre Meinung zu verbreiten&raquo;. Unsere neoliberale Wirtschaftsordnung f&uuml;hrt nicht nur dazu, dass der Mittelstand immer kleiner wird, dass immer mehr Menschen verarmen und dass das Geld aufw&auml;rts fliesst &ndash; aufw&auml;rts zu den Reichen. Auch die Meinungsfreiheit geht in den mittleren und unteren Schichten immer mehr verloren und wird immer mehr zum Privileg jener, die volle Kassen haben. Die US-amerikanischen Neocons zeigen uns gerade wieder brandaktuell, wie die neoliberale Wirtschaftsordnung und die Meinungsmanipulation zugunsten der weltweiten Hegemonie der USA eng ineinander verwoben sind.<\/p><p>Ich danke Ihnen f&uuml;r Ihre Aufmerksamkeit.<\/p><p>Titelbild: Seit 2014 &ndash; seit acht Jahren! &ndash; beschiessen und bombardieren ukrainische Truppen St&auml;dte im Donbass, deren Bev&ouml;lkerung sich von der Ukraine zu trennen beschlossen hat, weil sie sich nach dem Putsch auf dem Maidan 2014 durch die nicht mehr demokratisch legitimierte Regierung nicht mehr vertreten f&uuml;hlt. Aber zu diesen Kriegsverbrechen der Ukraine schweigen die grossen westlichen Medien konsequent. Das Bild zeigt ein von ukrainischem Milit&auml;r zerst&ouml;rtes Haus. (Foto Tatyana Tkachuk, CC BY-SA 2.0 Wikimedia Commons)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Christian M&uuml;ller<\/strong> von Global Bridge hat dazu unter der &Uuml;berschrift <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/so-rufen-schweizer-medien-zu-noch-mehr-krieg-auf\/\">&ldquo;So rufen Schweizer Medien zu noch mehr Krieg auf&rdquo;<\/a> einen Vortrag gehalten, den wir Ihnen hiermit zur Lekt&uuml;re empfehlen. Albrecht M&uuml;ller.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":89672,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[182,183,171,211],"tags":[3293,2005,2269,1919,259,338,260,2377,966,3226],"class_list":["post-89669","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medienkonzentration-vermachtung-der-medien","category-medienkritik","category-militaereinsaetzekriege","category-veranstaltungshinweiseveranstaltungen","tag-bellizismus","tag-fake-news","tag-konformitaetsdruck","tag-lueckenpresse","tag-russland","tag-schweiz","tag-ukraine","tag-waffenlieferungen","tag-weltkrieg","tag-xenophobie"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Donbass_zerstoertes-Haus.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89669","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=89669"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89669\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89673,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89669\/revisions\/89673"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/89672"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=89669"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=89669"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=89669"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}