{"id":89674,"date":"2022-10-25T15:00:35","date_gmt":"2022-10-25T13:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89674"},"modified":"2022-10-25T13:57:49","modified_gmt":"2022-10-25T11:57:49","slug":"leserbriefe-zu-die-gruenen-und-ihr-tanz-auf-dem-vulkan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89674","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDie Gr\u00fcnen und ihr Tanz auf dem Vulkan\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Tobias Riegel thematisiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89474\">hier<\/a> den Parteitag der Gr&uuml;nen. Deren politischer Ansatz bestehe zu einem Gutteil aus &bdquo;selbstbewusster Prinzipienlosigkeit, aggressiver Geschichtsvergessenheit und transatlantischer Unterwerfung&ldquo;. Die &bdquo;klare Kante&ldquo; der Gr&uuml;nen gelte nur in eine Richtung &ndash; n&auml;mlich gegen Russland. Hinter &bdquo;wohlklingenden Phrasen&ldquo; habe der Parteitag &bdquo;den sozialen Niedergang f&uuml;r viele B&uuml;rger&ldquo; gefeiert. Eine Mischung aus &bdquo;l&auml;cherlicher Selbst&uuml;berh&ouml;hung&ldquo; und &bdquo;emotionalen Durchhalteparolen zur Selbsthypnose f&uuml;r die Delegierten&ldquo; habe geherrscht. Danke f&uuml;r die zahlreichen und interessanten Leserbriefe. Eine Auswahl hat <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias Riegel,<\/p><p>ein weiteres Zitat aus Habecks Parteitagsrede:&rdquo;Das gr&ouml;&szlig;te Ausbaupaket f&uuml;r erneuerbare Energie, die Elektrolyse erleichtert, eine Verordnung, die den Ausbau von Wind- und Solarenergie auf den alten Braunkohleabbaufl&auml;chen so erleichtert, dass das die neuen Kraftzentren der Energie werden, die Elektrolyse in den Netzwerkpunkten erleichtert, so dass das Netz entlastet wird und wir nicht mehr Strom abschalten m&uuml;ssen, dass die Netzgeschwindigkeit erh&ouml;ht, die Energieeffizienz in Neubau und Sanierung klimaneutral ausgerichtet&hellip;&rdquo;. (zitiert nach Dagmar Henn auf RT.DE) Haben Sie etwas verstanden?<\/p><p>Wir leben gl&uuml;cklicherweise (noch) in einer Welt, in der man sich zumindest auf die Leistungstr&auml;ger dieser Gesellschaft verlassen kann, auf die KFZ-Werkstatt, den B&auml;cker, auf all die Handwerker und n&auml;chtlichen guten und diensteifrigen Geister, ohne die unser Leben unm&ouml;glich w&auml;re. Vermutlich sollten wir uns endlich wieder dem klassenanalytischem Denken zuwenden, um eine Antwort auf die Frage zu bekommen, was die vielen hundert Delegierten auf dem Parteitag zu Beifallsst&uuml;rmen hinrei&szlig;t und die ebenso vielen in den Medien als sendens- oder schreibenswert erachten. Wer materiell gut abgesichert ist (und vielleicht den Absturz bef&uuml;rchten mu&szlig;), scheint besonders anf&auml;llig f&uuml;r die herrschenden Erz&auml;hlungen zu sein. Wir befinden uns im Krieg, und die Delegiertenkonferenz der Gr&uuml;ner war entsprechend ein Kriegsparteitag.<\/p><p>Ratlos gr&uuml;&szlig;e ich sie herzlich,<br>\nJo Hauberg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\ndie von Ihnen ausgedr&uuml;ckte vorsichtige Hoffnung, &bdquo;langsam m&uuml;sste der gr&uuml;ne Zauber (&hellip;) auffliegen&ldquo; und sich daraus Konsequenzen f&uuml;r das W&auml;hlerverhalten oder die Stimmung im Land ergeben, kann ich leider nicht teilen. Auch glaube ich nicht, dass manche Gr&uuml;ne insgeheim ein &bdquo;Schuldgef&uuml;hl&ldquo; plagt, &bdquo;das nur schwer zu verarbeiten ist&ldquo;.<\/p><p>Man w&uuml;rde sich w&uuml;nschen, dass es so ist, aber die heutige gr&uuml;ne Partei ist eine Sekte, deren F&uuml;hrer mit sich im Reinen sind.<\/p><p>Deutschlands Pech ist, dass diese Sekte in der Bev&ouml;lkerung anscheinend stabile 15 &ndash; 20 Prozent Anh&auml;nger hat, die fest im gr&uuml;nen Glauben stehen. Noch mehr Pech ist, dass sehr viele Journalisten der gro&szlig;en Medien zu diesen Gl&auml;ubigen geh&ouml;ren und die frohe gr&uuml;ne Botschaft jeden Tag inbr&uuml;nstig wiederholen. Auf den &bdquo;ungl&auml;ubigen&ldquo; oder zweifelnden Rest der Bev&ouml;lkerung kommt es nicht an, weder bei den Gr&uuml;nen noch in den Medien, dieser Rest muss schlicht zu seinem Gl&uuml;ck (und einem niedrigeren Lebensstandard) gezwungen werden. Da die Gr&uuml;nen jetzt an der Regierung beteiligt sind und die Richtlinienkompetenz ganz offensichtlich nicht bei Herrn Scholz liegt, sondern bei Frau Bockbier und Herrn von Habeck auf Habeck im Schwafelland, werden sie ihre Agenda des &bdquo;gr&uuml;nen Schrumpfens&ldquo; und des &bdquo;Endsiegs&ldquo; der Ukraine ohne R&uuml;cksicht auf Verluste durchsetzen wollen. Denn wer nicht nur &bdquo;Menschenleben&ldquo; mit schweren Waffen und viel klebrigem Pathos retten muss, sondern gleich den ganzen Planeten mitsamt dem Klima, der wird damit nicht aufh&ouml;ren, nur weil die europ&auml;ische Industrie den Bach runtergeht oder wir in den n&auml;chsten Jahren nicht mehr heizen k&ouml;nnen. Da passt es auch gut, dass sich die gr&uuml;ne Agenda in Deutschland mit den milit&auml;rischen und wirtschaftlichen Interessen der US-Politik deckt.<br>\n&nbsp;<br>\nWer nicht gemeinsam mit den Gr&uuml;nen vor die Wand fahren will, darf nicht darauf vertrauen, dass sie irgendwann stoppen, weil sie vielleicht merken, dass etwas schief l&auml;uft. Die Gr&uuml;nen werden nicht stoppen. Weil aus ihrer Sicht gar nichts schief l&auml;uft, sondern alles nach Plan: Baerbock und Habeck die beliebtesten Politiker Deutschlands, ganz Deutschland bald eine einzige &Ouml;ko-Anbaufl&auml;che, auf der dann die &bdquo;Ungl&auml;ubigen&ldquo; arbeiten d&uuml;rfen, und der Sieg der Ukraine &uuml;ber Russland steht auch unmittelbar bevor. Wenn man die Augen fest zukneift und dran glaubt, wird es ganz bestimmt wahr.<br>\n&nbsp;<br>\nDanke f&uuml;r Ihren Artikel, vor allem f&uuml;r den Ausdruck &bdquo;Atombombenstimmung&ldquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nCarola Zechert <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r den klaren Bericht zu dem, was akut in diesem Lande&nbsp; an Politik-Suppe anger&uuml;hrt wird. Das aktuelle GR&Uuml;NE Sendungsbewusstsein fokussiert auf bemerkenswerte Weise auf andere Nationen. Da soll wieder einmal am deutschen Wesen die Welt genesen&nbsp; und die&nbsp; polnischen PIS Granden applaudieren, ist das ein G&uuml;tesiegel. Die GR&Uuml;NEN Minister als WeltenRetter&nbsp;&nbsp; mit PolitPlattit&uuml;den ausgestattet, die vergessen lassen sollen,dass&nbsp; es es um transatlantische Machtpolitik geht,wie schon in Nah Ost und Afghanistan,in beiden F&auml;llen mit bekannt desastr&ouml;sem Ausgang f&uuml;r die betroffenen Staaten. Es ist den GR&Uuml;NEN Delegierten und ihren Leitfiguren offenbar gleichg&uuml;ltig,dass den Preis daf&uuml;r die ukrainische Zivilgesellschaft bezahlt&nbsp; miti Zerst&ouml;rung ihres Landes und die Zivilgesellschaft des Geberlandes&nbsp; mit&nbsp; Verlust wirtschaftlicher Stabilit&auml;t&nbsp;&nbsp; und Zukunftssicherung. Unterf&uuml;ttert wird das ganze durch die Stichwortgeber der Liberalen Moderne,&nbsp; Wenn man etwas &auml;lter ist, kommt man zuweilen auf so anz&uuml;gliche Ideen, dass Politiker mit mehr Erfahrungen als&nbsp; die der Selbstoptimierung nicht schlecht w&auml;ren in Krisenzeiten und&nbsp;&nbsp; mit mehr&nbsp; Erfahrungen&nbsp; als die aus den Young leader Kursen&nbsp; der Firma Schwab&nbsp; etc. <\/p><p>Mit eher besorgtem Blick auf die Zukunft <\/p><p>B.Isensee <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team, <\/p><p>die deutschen Mainstream\/Leit-Medien sind ganz unten angekommen. <\/p><p>F&uuml;r die gibt&rsquo;s vom Parteitag der Gr&uuml;nen nichts zu kritisieren &ndash; bis auf die fehlenden Masken und die Songauswahl bei der Feier. <\/p><p>Hier ein Beispiel vom Focus: <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/doppelmoral-ist-was-feines-bei-partyvideo-von-den-gruenen-wird-vor-allem-die-songwahl-kritisiert_id_165740850.html\">focus.de\/politik\/deutschland\/doppelmoral-ist-was-feines-bei-partyvideo-von-den-gruenen-wird-vor-allem-die-songwahl-kritisiert_id_165740850.html<\/a><\/p><p>Leider habe ich diese Art der Berichterstattung von einigen vermeintlichen alternativen Medien ebenso beobachtet. <\/p><p>Es werden nicht die Reden hinterfragt. Es wird nicht Dreistigkeit und das selbstherrliche Verhalten und Darstellung der gr&uuml;nen Politiker w&auml;hrend und nach dem Parteitag hinterfragt bzw. in den Vordergrund ger&uuml;ckt. <\/p><p>Wenn nach dem Parteitag so ein Kriegshetzer wie Omid Nouripour gemeinsam mit den Mitgliedern ausgelassen feiert, w&auml;hrend viele au&szlig;erhalb seiner gr&uuml;nen Blase aufgrund der Politik unter anderem seiner Partei in den Abgrund blicken (m&uuml;ssen), dann w&uuml;rde ich als seri&ouml;ser Journalist doch gar nicht auf die Idee kommen mich um die Songauswahl und Masken zu k&uuml;mmern, sondern versuchen die von den Gr&uuml;nen dargestellte Realit&auml;tsferne zu behandeln. <\/p><p>Aber naja, anscheinend haben die transatlantischen Journalisten andere Sorgen als steigende Kriegsgefahr mit direkter Beteiligung Deutschlands und ausufernder Armut. <\/p><p>Das sind auch die gleichen Medien und Journalisten, die sich &uuml;ber angeblich nicht mehr existente Sanktionen beim kommenden B&uuml;rgergeld echauffieren, w&auml;hrend die sich &uuml;ber die Rap-Texte einer HipHop-Gruppe aufregen. <\/p><p>BG<br>\nE <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,<br>\n&nbsp;<br>\nzur Entspannung zwischendurch, und aus gegebenem Anlass:<\/p><p>Auch die NDS nutzen den Begriff &ldquo;Gr&uuml;ne Partei&rdquo; &ndash; wie&nbsp;Tobias Riegel heute wieder.<\/p><p>Etwas mehr Sachgerechtigkeit bzw. Pr&auml;zision w&auml;re m.E. jedoch angebracht.<br>\n&nbsp;<br>\nIch schlage daher vor, zuk&uuml;nftig den besser zutreffenden Begriff &ldquo;NATO-Oliv-Gr&uuml;ne&rdquo; zu verwenden.<\/p><p>Eine entsprechende Kleiderspende z.B. f&uuml;r Anton Hofreiter w&auml;re auch ein Vorschlag, ggf. auch in gelber Farbe, f&uuml;r seine neues Anti-China-Position.<\/p><p>Warum er und Herr Habeck nicht l&auml;ngst in die CDU gewechselt sind, ist mir auch nicht klar &ndash; am &ldquo;C&rdquo; kann es doch auch nicht liegen, zumindest das Alte Testament deckt doch die aktuelle Richtung umfassend ab.<br>\n&nbsp;<br>\nHinweis: bei der langj&auml;hrig akkumulierten Politik-, Demokratie- und Corona-Frustration ist ein genereller Aggressionsstau (bei einigen Politikerinnen ggf. auch hormonell verst&auml;rkt) selbst von Amateur-Psychologen zu beobachten. Da der Abbau von Aggressionen durch harte Arbeit jedoch nur noch in den unteren sozialen Schichten verbreitet ist, verwundert es nicht, dass gerade Politiker, Medienschaffende und ex-Pazifisten derzeit sogar frustrierten F&uuml;hrern wie Putin emotional Konkurrenz machen.<br>\n&nbsp;<br>\nImmerhin verdanke ich der aktuellen Entwicklung (und den NDS), dass ich nun im hohen Alter endlich verstehe, wie es zum ersten und zweiten Weltkrieg kommen konnte, was mich immerhin von meinen Eltern und Gro&szlig;eltern unterscheidet, die als unwissende Betroffene ihr Leben abschlossen.<br>\n&nbsp;<br>\nDamit weiter tapferes Schaffen und meinerseits beste Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nH. Rudolf<br>\n&nbsp;<br>\nP.S.: die regierungsamtliche Framing-Bezeichnung &ldquo;russischer Angriffskrieg&rdquo; hat jetzt auch in den USA ihr Pendant: dort hei&szlig;t das &ldquo;&hellip; the unprovoked Russian&hellip;&rdquo;<\/p><p>W&auml;re ja auch schlecht, wenn irgend jemand triftige (Hinter-)Gr&uuml;nde f&uuml;r Putins &ldquo;Durchdrehen&rdquo; vermuten w&uuml;rde.<br>\n&nbsp;<br>\nP.P.S.: Beim Thema AKW Saporischschja\/Zaporoshy wird immer nur auf die Gef&auml;hrdung durch einen Gau etc. abgestellt oder sogar eine R&uuml;ckgabe an die Ukraine gefordert. Wenn dort wirklich 30 Tonnen Plutonium und 40 Tonnen gereinigtes Uran lagern (wie gehabt auch ein ungeheurer finanzieller Wert), w&auml;re dies doch ein viel wichtigeres Thema und damit auch logisch, dass Russland dies nicht abgeben kann, zumal Selenkskyj ja die Nutzung eigener Atombomben bereits pr&auml;ventiv fordert.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>grunds&auml;tzlich muss man sich doch fragen, warum ausgerechnet die einstige Friedens- und Umweltschutzpartei eine derartige Entwicklung vollzogen hat, in Ausma&szlig; und Richtungswechsel nur vergleichbar mit der (ehemalig) sozialdemokratischen Partei hin zur stramm neoliberalen SPD. Wem nutzt es? Eben genau diesen Neoliberalen, die schon f&uuml;r die Fremdbestimmung (= Unterwanderung) der SPD gesorgt haben. Ich sehe die gleichen oder sogar dieselben Kr&auml;fte am Werk.<\/p><p>T. Karsten<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hi Tobias, <\/p><p>Die Gr&uuml;nen sind keine Partei. Sie sind eine ultra-reaktion&auml;re, kriegstreibende, fanatische, &ldquo;esotherisch-religi&ouml;s&rdquo; besoffene Sekte, die nichts mit klassicher Politikarbeit und Kompetenz zu tun hat. Diese Partei erf&uuml;llt &uuml;berhaupt keine Kriterien f&uuml;r eine w&auml;hlbare Partei. Sie spei&szlig;t ihre W&auml;hler\/innen aus der &ldquo;Fridays for Future&rdquo; und &ldquo;Luisa Neubauer&rdquo;-Trotz-Klientel und Leuten, die nie hart gearbeitet haben oder einen entsprechenden Beruf gelernt haben und sich jetzt auf Kosten dieser Menschen und Steuerzahler vom Staat ein gutes Leben und ihre &ldquo;Selbstdarstellung&rdquo; (Beck) bezahlen lassen bei gleichzeitiger Absicherung einer sehr guten Altersversicherung. Sie ziehen sich gegenseitig nach, etablieren damit politische Nieten in der Politik, weshalb die staatlichen Institutionen immer teurer und gr&ouml;&szlig;er werden, w&auml;hrend die Qualit&auml;t der politischen Leistung und Arbeit exponentiell degradiert. <\/p><p>Von unserem Leser R.O.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Mannschaft der Nachdenkseiten, <\/p><p>Die Gr&uuml;nen sind deshalb &ndash; derzeit &ndash; so erfolgreich, weil sie den Menschen etwas bieten, was ihnen keine andere Partei bietet: Feindbilder sch&uuml;ren bis hin zum offenen Hass und zwar straffrei, das ist besonders wichtig und sehr attraktiv f&uuml;r narzi&szlig;tische, geltungss&uuml;chtige, unreife, pubertierende junge und auch &auml;ltere Leute, die sich keine Gedanken um die Folgen ihres Handelns machen, weil sie finanziell abgesichert werden. (Das erleben wir seit Jahren auch bei der Gender- und Identit&auml;ts-Politik mit dem Konstruieren st&auml;ndig neuer &bdquo;Diskriminierungen.&ldquo;)<\/p><p>Hass sch&uuml;ren und sich auf diese Weise abreagieren erzeugt im Hirn eine hohe Dopamin-Aktivit&auml;t und bietet deshalb einen euphorischen und geradezu berauschenden physiologischen und emotionalen Zustand. <\/p><p>Man kann sich in diesen Rauschzustand hineinsteigern wie Substanz-Abh&auml;ngige und will dann immer mehr (intensiver) und immer h&auml;ufiger (in immer k&uuml;rzeren Abst&auml;nden) diese Droge konsumieren (sowohl Substanzen wie auch das Sch&uuml;ren von Feindbildern und Hass), um in den angestrebten rauschhaften Zustand zu kommen. Die Sucht nach diesem Rauschzustand ist dann st&auml;rker als jede rationale &Uuml;berlegung, wie bei Substanz-Abh&auml;ngigen. <\/p><p>Man k&ouml;nnte sagen: die Gr&uuml;nen (und nicht nur die) berauschen sich an jeder Waffenlieferung wie an einem Joint. <\/p><p>Die Gr&uuml;nen haben sich von einem zielgerichteten Kalk&uuml;l (Feindbilder sch&uuml;ren) in einen quasi-religi&ouml;sen Wahn hineingesteigert (sie glauben inzwischen selber das, was sie da reden, wie die religi&ouml;sen Fanatiker im Mittelalter in ihrem religi&ouml;sen Wahn); und das Ganze hat inzwischen Formen von Sucht-Verhalten angenommen, um immer wieder in den angestrebten Rausch-Zustand zu kommen. <\/p><p>Es ist diese Verhaltensweise, bei der ein Kalk&uuml;l zum Wahn und schlie&szlig;lich zur Sucht und zum Rausch wird. <\/p><p>Hierbei werden andere Menschen(gruppen) ab-gewertet, um sich selber auf-zuwerten, um ein positives Selbstbild, eine positive soziale Identit&auml;t, zu haben: &bdquo;Wir sind die Guten.&ldquo;<\/p><p>Hinzu kommt der interne Konkurrenzkampf: &bdquo;Wer von uns ist der gr&ouml;&szlig;te Vork&auml;mpfer gegen den &lsquo;Feind&rsquo;?&ldquo; <\/p><p>Hinzu kommt das Gruppen-Denken (&bdquo;Group think&ldquo;), d.h. der Gruppen-Druck, der keine Abweichung von der vorgegebenen Meinung und Strategie, selbst wenn diese falsch ist, toleriert und deshalb keine ehrlichen Debatten &uuml;ber bereits erkennbare Fehler bzw. schlimme Folgen der falschen Strategie zul&auml;&szlig;t. <\/p><p>Aus dem Zusammenwirken dieser Faktoren entsteht eine Eigendynamik, die immer weiter eskaliert. <\/p><p>* * *<\/p><p>Da&szlig; die Gr&uuml;nen (und nicht nur die) jedoch inzwischen sogar bereit sind, unser ganzes Land zugrunde zu richten; nur, um ihren Hass gegen ein Feindbild ausleben zu k&ouml;nnen und daf&uuml;r sogar die Verelendung von Millionen Menschen und den Zusammenbruch unserer Wirtschaft sowie gesellschaftlicher und sozialer Strukturen in bisher nie gekanntem Ausma&szlig; vors&auml;tzlich herbeif&uuml;hren; das hat es in einer solchen Verantwortungslosigkeit sowie in solcher Ignoranz, Arroganz und Verachtung gegen&uuml;ber den Opfern dieser Politik noch nie geben. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&ouml;rg Fauser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nwas Sie schreiben ist richtig, angemessen und bedr&uuml;ckend, wenn man weiter denkt.<br>\n&nbsp;<br>\nIch denke da jedoch zur&uuml;ck: &bdquo;Der Aufmarsch, den wir begonnen haben, ist ein Aufmarsch der Gesinnung. Es ist eine Gesinnung der Tat, die eine Umwertung der Werte eingeleitet hat, um ihre Neuwertung zu vollziehen.&ldquo; Das sagte Dr. Joseph Goebbels 1933. Und genau das geschieht im Turbotempo seit dem 24. Februar 2022. ( <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bernd-soesemann-hrsg-der-nationalsozialismus-und-die-100.html\">Siehe hierzu noch<\/a> \/ Bernd S&ouml;semann ( Hrg. ): Der Nationalsozialismus und die deutsche Gesellschaft, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 2002 )<br>\n&nbsp;<br>\nIch schrieb hierzu am 4. Mai 2022 in meiner Streitschrift J&rsquo;Accuse! &Uuml;ber den Ukrainekrieg, Kriegsschuld und anderes, die Herr M&uuml;ller leider nicht ver&ouml;ffentlichen wollte: &bdquo;Die Sonne der Vernunft steht in der Welt ( insbesondere in Deutschland ) wieder einmal sehr niedrig. Krieg in Europa tobt, Weltkrieg droht und der Deutsche Bundestag beschlie&szlig;t geschichtsvergessen, politikrevisionistisch und kriegsbluttrunken am 28. April 2022 &bdquo;die Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine&ldquo; &hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nHeuchelei hat System und ist systemisch im Politikbetrieb, denn wir sind schlie&szlig;lich immer die Guten! Ob USA, NATO-, G7-, EU-Staaten bzw. Deutschland: Im Heucheln, Euphemisieren ( bis zur Unkenntlichkeit Weichsp&uuml;len ), Tarnen, Tricksen, T&auml;uschen, L&auml;nder Destabilisieren, Kontinente Ausrauben, Stellvertreterkriege f&uuml;hren ( lassen ) sind &sbquo;wir&lsquo; seit der Kolonialisierung bzw. Christianisierung der Restwelt ( &sbquo;Entwicklungsl&auml;nder&lsquo; \/ &sbquo;Schwellenl&auml;nder&lsquo; \/ &sbquo;Dritte Welt L&auml;nder&lsquo; ) liederlicher Weltmeister mit niederen Motiven. Das alles erinnert mich sehr an die &sbquo;Herrenmenschenphilosophie&lsquo; der Nationalsozialisten. Aber die ist ein anderes Thema &hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nMeine bittere Erkenntnis: Wir sind endg&uuml;ltig im Fake-News-Zeitalter angekommen. Bildung im klassischen Sinne ist im &ouml;ffentlichen Diskurs zur Bedeutungslosigkeit verkommen &ndash; worden; wird von Politik systematisch beiseite geschoben. Das verwundert nicht, wenn man die Biographien der politischen F&uuml;hrungskr&auml;fte studiert. Auf ein &sbquo;Machtwort seitens irgend eines Bundespr&auml;sidenten zum &sbquo;Verfall der ( demokratischen ) Sitten&lsquo; warte ich seit 1997 ( Berliner Rede von Bundespr&auml;sident Roman Herzog ).&nbsp; &ndash;&nbsp; Geschichtsvergessenheit in Bilderst&uuml;rmermanier wird standardm&auml;&szlig;ig von Politik als Mittel zur T&auml;uschung &uuml;ber Sachverhalte eingesetzt.&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nUnd die Mehrheit der zivilen B&uuml;rgergesellschaft in Deutschland schweigt &nbsp;&ndash; &nbsp;wieder einmal.<br>\n&nbsp;<br>\nIch entsetze mich jeden Tag mehr &uuml;ber das, was ich politisch wahrnehme und erinnere mich wieder zur&uuml;ck: &bdquo;&Uuml;ber das H&auml;usermeer ragte das riesige pyramidenf&ouml;rmige Geb&auml;ude des Ministeriums f&uuml;r Wahrheit. In riesigen Lettern prangte an seiner Wand der Wahlspruch der Partei: Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Kraft!&ldquo; ( Aus dem Radioh&ouml;rspiel &bdquo;1984&ldquo;, nach George Orwells Roman, RIAS, 1949 )<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRoland Weinert.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Was bleibt von den Gr&uuml;nen &uuml;brig?<\/p><p>Welch Gl&uuml;ck, dass in diesen Krisenzeiten die Gr&uuml;nen mitregieren. W&auml;ren sie in der Opposition, w&uuml;rden sie im Parlament und auch au&szlig;erhalb mit Gewissheit f&uuml;r ordentlich Remmidemmi sorgen. Nach ihrem Bonner Parteitag ist klar, der Sonnenblume werden zwar wichtigste Wurzeln gestutzt: Waffenlieferungen, selbst nach Saudi-Arabien, ein 100-Milliarden-Programm f&uuml;r die Bundeswehr, reaktivierte Kohlekraftwerke, Terminals f&uuml;r Fl&uuml;ssiggas, sogar eine Verschiebung des Atomausstiegs &ndash; aber alles ohne viel Tamtam und teils sogar gepriesen.<\/p><p>Nun ist es ja nicht dumm, eigene politische Tr&auml;ume an der rauen Wirklichkeit zu messen. Und niemand hindert auch Parteien daran, kl&uuml;ger zu werden. Aber die Vehemenz, mit der sich gr&uuml;ne Ex-Zivis zu Waffenexperten qualifizierten, erstaunt ebenso wie manche Argumente f&uuml;r die gr&uuml;nen Zeitenwenden. Waffenlieferungen werden jetzt damit begr&uuml;ndet, dass die Gr&uuml;nen eine Friedens- und Menschenrechtspartei seien.<\/p><p>Mit demselben Argument wurde bis vor Kurzem auch begr&uuml;ndet, keine Waffen in Krisen- und Kriegsgebiete zu liefern. Selbst deutschen Soldaten in Afghanistan wurden von den Gr&uuml;nen bewaffnete Drohnen zu ihrem Eigenschutz vorenthalten. Das zeugt von einer gewissen Beliebigkeit, je nach Perspektive Pragmatismus oder eben Opportunismus. Besonders deutlich wird die Heuchelei bei den R&uuml;stungsexporten f&uuml;r Saudis. Man kann die &ndash; wegen des &Ouml;ls &ndash; als notwendig ansehen, aber mit wertegeleiteter oder feministischer Au&szlig;enpolitik haben sie nun wirklich nichts zu tun, selbst wenn man die Vertr&auml;ge genderte.<\/p><p>Zur historischen Wahrheit geh&ouml;rt ebenso: Auch die Ausstiegspl&auml;ne der Gr&uuml;nen aus Atom und Kohle setzten immer voraus, dass es genug g&uuml;nstiges Gas gibt. Damit die K&uuml;che nicht kalt bleibt, die energieintensive Wirtschaft nicht kollabiert, bleiben jetzt LNG und dreckige Kohle. Beim kurzen Weiterbetrieb der deutschen Atommeiler zuckt das gr&uuml;ne Gewissen noch. Mit allerlei Winkelz&uuml;gen hat die Anti-Atom-Partei eine letzte gr&uuml;ne Grenze eingezogen. H&auml;lt die nicht oder gibt es gar ein Energieproblem, m&uuml;ssen das die Gr&uuml;nen verantworten. Und sind vielleicht rasch wieder Opposition.<\/p><p>Von unserem Leser E.W.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>ich habe nur kurze Ausschnitte im Fernsehen gesehen und nat&uuml;rlich die stehenden Ovationen der Delegierten dieses Parteitags der Gr&uuml;nen zur Rede von insbesondere A. Baerbock. Und im n&auml;chsten Moment kam mir die Frage in den Kopf: Wenn es eine Schwarmintelligenz gibt, gibt es dann auch eine Schwarmdummheit? Ein &auml;hnliches Bild bot sich ja auch schon im Bundestag, als die &ldquo;Zeitenwende&rdquo; bzw. das 100 Mrd. &ldquo;Sonderverm&ouml;gen&rdquo; verk&uuml;ndet wurde. Mir fehlt einfach die Vorstellungskraft daf&uuml;r, was sich in den K&ouml;pfen dieser Delegierten und auch der Abgeordneten im Bundestag die diesen Weg f&uuml;r unterst&uuml;tzenswert halten, abspielt. Im Hinblick auf einen Gro&szlig;teil dieses politischen Personals in Deutschland k&auml;mpft man mit einem einen st&auml;ndigen Brechreiz. <\/p><p>In diesem Sinne, danke f&uuml;r Ihre Arbeit. <\/p><p>Es gr&uuml;&szlig;t<br>\nRalf Glahn<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nauch ich habe mir l&auml;ngere Passagen des Parteitags der Gr&uuml;nen angeschaut und finde ihre Beschreibung auf den Punkt gebracht. <\/p><p>Die implizite Engf&uuml;hrung von NAZIS und Russen, die Frau Baerbock in ihrer Erz&auml;hlung von der Polin beim Besuch des Friedhofs im Warschauer Ghetto macht, finde ich volksverhetzend; denn von keiner kriminellen Gruppierung distanzieren sich Russen so dezidiert wie von NAZIS. Das Lied &#1089;&#1074;&#1103;&#1097;&#1077;&#1085;&#1085;&#1072;&#1103; &#1074;&#1086;&#1081;&#1085;&#1072; (der heilige Krieg) aus WWII <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=su-koHPia9g\">&uuml;bermittelt ihren Siegeswillen &uuml;ber NAZI-Deutschland<\/a>.<\/p><p>Diese Herablassung gegen&uuml;ber Russen stelle ich leider nicht nur bei den Protagonisten des gr&uuml;nen Parteitags fest, sondern meinem Eindruck nach ist es ein Charakteristikum der Transatlantiker. Ich spreche vom inneren Zirkel der Einflussagenten in unseren Medien und im Regierungsapparat, die wider alle Vernunft meinen, dass Deutschlands Platz an der Seite der USA sei. Daher vertreten sie mit Pr&auml;ferenz US-Interessen und nicht die unserer Bev&ouml;lkerung. Noch nie hat sich das so deutlich gezeigt wie gegenw&auml;rtig, nachdem die NS I + II sehr wahrscheinlich durch die USA gesprengt wurden, und der Kanzler seine stillschweigende Duldung absurderweise auf den russischen Pr&auml;sidenten schiebt. Die Brachialgewalt mit der die Energiewende gepushed wird, folgt einer Vorgabe ausl&auml;ndischer Oligarchen und ist eindeutig zum Nachteil und Schaden der deutschen Bev&ouml;lkerung! <\/p><p>Auf dem Parteitag ist mir besonders dieser Aspekt aufgefallen, denn die Agenda 2030, angeblich als Ma&szlig;nahme gegen den axiomatischen Klimawandel, wurde explizit und mehrmals erw&auml;hnt. Der Alarmismus und das Dogma erinnern an die weit verbreitete Hystrie in der Pandemie. Gl&uuml;cklicherweise gibt es einige Klimatologen die das Postulat bestreiten, von korrigierten und manipulierten Temperaturmessungen wissen und auch keinen Anstieg des Meeresspiegels feststellen. In Berlin h&auml;ngen Plakate f&uuml;r eine Resolution der Agenda 2030 an den Laternen. Diese sind genauso irref&uuml;hrend wie die von gr&uuml;ner Energie &ndash; die selbst mit gr&uuml;nem Wasserstoff nicht mehr als 15% wird erreichen k&ouml;nnen. <\/p><p>Als &uuml;berzeugte Europ&auml;erin wusste ich bis vor kurzem nicht, dass die EU ma&szlig;geblich durch die Geopolitik der USA und der NATO, sowie von Institutionen der UN, wie z.B. der WHO fremdbestimmt wird. Nach der Agenda 2010 und 2020 wurden k&uuml;rzlich auf dem G7-Gipfel die Beschl&uuml;sse f&uuml;r die Agenda 2030 gefasst, die unsere b&uuml;rgerlichen Freiheiten immer weiter einschr&auml;nken. Man will uns eine digitale und eine Gender-Identit&auml;t verpassen, Impfp&auml;sse und Transhumanismus aufn&ouml;tigen. Ferner droht die Vernichtung von Arbeitspl&auml;tzen und eine Desindustrialisierung. Die Bargeldabschaffung und CO2-Abgaben sind schon geplant. <\/p><p>Ich bin ziemlich ratlos, was wir dagegen unternehmen k&ouml;nnen, und teile Ihnen meine Beobachtungen erst einmal mit. Vielleicht ergibt sich daraus ja eine neue Diskussion.<br>\n&nbsp;<br>\nMit widerst&auml;ndigen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKarina Harris <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Tobias Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nes hat mich ja schon gewundert dass fast gar kein Beitrag von den NDS zum Parteitag der Gr&uuml;nen kam. Ich bin dankbar, dass Sie sich durchgerungen haben, zu diesem &bdquo;Schauspiel&ldquo; Ihre Gedanken zu ver&ouml;ffentlichen. Dazu m&ouml;chte ich Ihnen gratulieren, weil Sie den Charakter der Gr&uuml;nen in einen wunderbaren Satz gekleidet haben: &bdquo;Der politische Ansatz der Gr&uuml;nen sollte hinl&auml;nglich bekannt sein &ndash; sp&auml;testens seit sie in der Regierung sind, ist der Charakter ihres Vorgehens absolut offensichtlich: selbstbewusste Prinzipienlosigkeit, aggressive Geschichtsvergessenheit und transatlantische Unterwerfung machen diesen ein Gutteil aus.&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nMan k&ouml;nnte auch diesen Parteitag als die Selbstentkernung der Partei der Gr&uuml;nen darstellen, in der das oberste Prinzip die Machtgier und nicht die demokratische und auszuhandelnde Innen- und Au&szlig;enpolitik ist. Dieser Parteitag zeigt mir, dass sich die Gr&uuml;nen zu einer Kaderpartei entwickelt hat, in der der kontroverse Diskurs &uuml;ber Wege, Mittel und Ziele in der Politik dem Primat der Russophobie und der sklavischen Unterwerfung an Washington geopfert wurde.<br>\n&nbsp;<br>\nRicarda Lang, die Vorsitzende der Partei begr&uuml;&szlig;t nicht die 300 Delegierte, sie begann direkt mit den Worten: &bdquo;Das haben wir uns anders vorgestellt.&ldquo; Die Welt sei vor dem Angriffskrieg der Russen noch eine andere gewesen. Sie f&auml;hrt fort: Wir machen eine&nbsp; Politik der Realit&auml;t, die da ist und nicht nur f&uuml;r die, die wir uns gew&uuml;nscht haben. Dabei ecken wir auch mal an, das ist klar.&ldquo;&nbsp; &hellip; Aber eines m&uuml;sse klar sein: &bdquo;Bei manchen Schildern und bei manchen Rufen, die ich &nbsp;in den letzten Monaten geh&ouml;rt habe, Kriegstreiber gibt es in dieser Situation nur einen einzigen und der hei&szlig;t Wladimir Putin.&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nParteitagsgruppendynamisch ist diese Er&ouml;ffnung eine hypnotische Meisterleistung. Mit der fehlenden Ansprache an die Delegierten, werden alle in den Bann eines Ereignisses gezogen und mit dem Hinweis &bdquo;Das haben wir uns anders vorgestellt.&ldquo; wird im ersten Satz die Generalabsolution &uuml;ber alle Schweinetaten der Gr&uuml;nen erteilt. Ricarda Lang inszeniert ein perfektes Waschen der H&auml;nde in Unschuld. Ja und jeder Hinweis auf die eigene Kriegsbeteiligung mit der Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine oder auch nach Saudi-Arabien wird mit dem Hinweis auf Putin als T&auml;ter weggewischt. Selbst in den USA wird von einem Krieg der USA gegen Russland offen gesprochen, aber die Delegierten gaben sich mit der politischen Schwarz-Wei&szlig;-Malerei vom b&ouml;sen Russen zufrieden. Nicht nur das. Putin ist das Feigenblatt f&uuml;r eine noch nie dagewesene Militarisierung und Kriegstreiberei, die die Gr&uuml;nen befeuern.<br>\n&nbsp;<br>\nF&uuml;r mich war der schrecklichste Moment auf diesem Parteitag die Reaktion der Delegierten auf einen Redner, der als einer der wenigen Kritik &auml;u&szlig;erte und sagte, dass sich bei den Beschl&uuml;ssen der Partei Petra Kelly und Heinrich B&ouml;ll im Grabe umdrehen w&uuml;rden. Man konnte fast eine Stecknadel fallen h&ouml;ren. Hier wurden Petra Kelly und Heinrich B&ouml;ll ein zweites Mal beerdigt. Dies Beispiel best&auml;tigt die Analyse von Ihnen, Herr Riegel. Ich vermute aber, dass Sie noch nicht desillusioniert genug sind, denn Sie vermuten eine &nbsp;sture und trotzige Haltung, die viele Gr&uuml;ne diesen fragw&uuml;rdigen Weg gehen lassen. Ich stimme Ihnen eher mit dem Bild &bdquo;einer selbstbesoffenen Leichtfertigkeit&ldquo; dieser Partei zu. Lediglich beim Kampf um das Dorf L&uuml;tzerath hat es Kritik gegeben.<br>\n&nbsp;<br>\nJa, es gab ein Highlight auf diesem Parteitag. Luisa Neubauer hat der Partei der Gr&uuml;nen die Leviten gelesen. Sie erhielt minutenlangen stehenden Applaus. Sie hat faktisch zu einem Klimakampf aufgerufen und nicht Lindner, Merz und Scholz als Realit&auml;t benannt, sondern die Flutkatastrophe in Pakistan, die Hungerkatastrophe in Afrika usw. Sie wurde beklatscht von den Spitzengr&uuml;nen, die tagt&auml;glich das Gegenteil von dem tun, was die Rednerin kritisierte und forderte. Bei Youtube kann man diesen sehenswerten Vortrag schauen, aber auch, dass Ricarda Lang&nbsp; in aller Offenheit im Anschluss gestand, dass es &Uuml;berlegungen gab, Luisa Neubauer nicht reden zu lassen, weil sie die Partei scharf kritisieren w&uuml;rde. Lang ging nicht auf die Kritik von Luisa Neubauer ein, sondern lobte sich als Partei, dass andere Stimmen zu Wort kommen w&uuml;rden. So wurde dieser Beitrag auch wieder instrumentalisiert und die Parteitagsregie hat sich letztendlich auch im Fall L&uuml;tzerath durchgesetzt. Man l&auml;sst die Klimaaktivistin Neubauer im Stile eines gr&uuml;nen Superstars auftreten und in der Frage von L&uuml;tzerath abblitzen. Dabei hat sie klargemacht, dass mit dem Abbaggern von L&uuml;tzerath das Klimaziel von 1,5 Grad gerissen wird. So verkommt Luisa Neubauer zum Postergirl einer Partei, die sich l&auml;ngst von ihren Anliegen verabschiedet hat.<br>\n&nbsp;<br>\nEs sind auch nicht &bdquo;manche F&uuml;hrungspersonen der Gr&uuml;nen&ldquo;, die &bdquo;aus sehr zielgerichtetem geopolitischem Kalk&uuml;l&ldquo; handeln, sondern diese Partei als Ganzes. Es sollen Zweidrittel des Parteitages aus neuen Delegierten bestanden haben. Sie alle haben die F&uuml;hrungsriege frenetisch gefeiert. Ich f&uuml;ge f&uuml;r die SPD hinzu: Klingbeil sprach sich daf&uuml;r aus, die Haltung zu Russland grunds&auml;tzlich zu &auml;ndern. Die Aussage, dass es Sicherheit und Stabilit&auml;t in Europa nur mit und nicht gegen Russland geben k&ouml;nne, habe keinen Bestand mehr. &bdquo;Heute geht es darum, Sicherheit vor Russland zu organisieren&ldquo;, sagte der SPD-Chef.<br>\n&nbsp;<br>\nAlles, was links ist und denkt, kann nicht mehr naiv ein B&uuml;ndnis von SPD, Gr&uuml;nen und Linken als M&ouml;glichkeit ansehen. Es gibt keine linke Machtperspektive mehr. Das ist f&uuml;r mich die bittere Erkenntnis aus diesem Parteitag und den Einlassungen von Klingbeil. Es gibt nicht einmal eine schlagkr&auml;ftige linke Partei. Offen gestanden fehlt eine sozialistische Partei, die das Volk der guten Nachbarschaft pflegt, damit auch den unsinnigen Sanktionen abschw&ouml;rt, es fehlt eine Partei, die f&uuml;r Abr&uuml;stung und gegen Waffenlieferungen in Kriegsgebieten ist und gleichzeitig f&uuml;r einen echten Sozialstaat eintritt und f&uuml;r den Klimaschutz k&auml;mpft.<br>\n&nbsp;<br>\n&bdquo;Aufstehen&ldquo; war ein guter Ansatz, aber ist leider top-down an die Wand gefahren worden, in K&ouml;ln wurde versucht, manipulativ zu dirigieren und alles zentral zu lenken. Dennoch w&auml;re es gut, einen zweiten Versuch zu starten, vielleicht erst im kleinen Kreis, um dann schrittweise gr&ouml;&szlig;er zu werden. Die Linkspartei selbst ist in der Selbstblockade und Teile der Partei leben ja von der Bundestagszugeh&ouml;rigkeit &hellip;&hellip; noch. Die Hoffnung, dass sich die linke Aristokratie immer wieder mit ach und krach &uuml;ber die F&uuml;nfprozenth&uuml;rde&nbsp; hieven l&auml;sst, um mitregieren zu wollen, ist f&uuml;r mich kein linkes Ziel. Luisa Neubauer hat den richtigen Ansatz formuliert: Es geht darum, das Klima zu retten und da steckt aus meiner Sicht nicht nur ein gro&szlig;er antikapitalistischer Ansatz drin, sondern auch eine m&ouml;gliche erfolgreiche Bewegung, jenseits der parlamentarischen Selbstbespiegelungen.<br>\n&nbsp;<br>\nDr. Rolf Fritz M&uuml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nihnen und allen NDSlern besten Dank f&uuml;r die unerm&uuml;dliche und so wichtige Arbeit, dem gesunden Menschenverstand beim Volk wieder auf die Spr&uuml;nge zu helfen.<br>\n&nbsp;<br>\nAnbei ein Schreiben an die Gr&uuml;nen&nbsp; &ndash;&nbsp;&nbsp;oder sollte man korrekter Weise sagen: Bekloppten?&nbsp;&nbsp;&ndash;&nbsp; z. K., das durch Ihre so treffliche Anayse motiviert wurde. Vielleicht auch als Leserbrief geeignet? H&auml;tte noch viel, viel mehr zu sagen. Aber es geht schon wieder auf Mitternacht zu und ich habe immer noch nicht mit der Steuererkl&auml;rung angefangen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHartmut Wohler <\/p><p>an die Gr&uuml;nen per E-Mail<br>\n&nbsp;<br>\nZitat aus den von den Gr&uuml;nen verunglimpften NDS, mit dem man voll d&rsquo;accord ist:<br>\n&nbsp;<br>\nBombenstimmung herrschte beim Parteitag der Gr&uuml;nen &ndash; man k&ouml;nnte sogar sagen: Atombombenstimmung. Gerade mit ein bisschen Distanz zum Ereignis verst&auml;rkt sich der Eindruck: Hier tanzt eine von sich selber besoffene Gruppe mit unfassbarer Leichtfertigkeit und begleitet von bombastischer PR in Richtung Untergang &ndash; und nimmt uns alle mit. Die Debatte um die gr&uuml;ne Maskenheuchelei lenkt davon nur ab. Ein Kommentar von Tobias Riegel.<br>\n&nbsp;<br>\nF&uuml;r einen alten Mann, der das Dritte Reich noch selbst erlebt hat und wei&szlig; wovon er redet, stellt ihr euch als durchgeknallt und Verantwortungslose dar, welche nicht nur die eigene Nation ins Ungl&uuml;ck st&uuml;rzen sondern dar&uuml;ber hinaus offensichtlich den kollektiven Suizid planen. Und der B&uuml;rger ist solchen wie euch und all den gleich Handelnden aufgrund eines b&ouml;sen Schicksals schutz- und chancenlos und ohne Gnade und Erbarmen ausgeliefert. Die hier praktizierte Zielsetzung all derer, die ihren Amtseid brechen, wird mit der Wortsch&ouml;pfung: &bdquo;keiner soll hungern ohne zu frieren&ldquo;, perfekt beschrieben.<br>\n&nbsp;<br>\nBei all dem st&auml;ndigen Geschrei: Kriegsverbrecher, Kriegsverbrecher, Kriegsverbrecher, wird total verdr&auml;ngt, da&szlig; wir da einen offenbar als intimen Freund Betrachteten haben, welcher in der j&uuml;ngeren Geschichte dergleichen in ganz anderen Dimensionen praktiziert hat. Und da&szlig; jemand, der diese Verbrechen aufgedeckt hat, vom Unwertewesten dann wie ein Verbrecher behandelt wird und seit vielen Jahren einsitzt, und von den T&auml;tern mit dem Tode oder mit mehr als hundert Jahren Haft bedroht wird. Da&szlig; auch das deutsche Au&szlig;enamt dergleichen tatenlos zusieht, wird als eine Schande der Nation angesehen.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd weil die Deutschen diejenigen waren und historisch demzufolge auch noch sind, welche im Verlauf der Menschheitsgeschichte die bisher schlimmsten aller Verbrechen begangen haben (ist zwar mittlerweile der kollektiven Amnesie anheim gefallen), stellt sich die Frage, ob Deutsche sich &uuml;berhaupt erdreisten d&uuml;rfen Russen, die sie ja bereits selbst schon zweimal verbrecherisch &uuml;berfallen haben, dessen und noch dazu in so einseitiger Form &ndash; und alle damit zusammen h&auml;ngenden Gr&uuml;nde, Ursachen und Umst&auml;nde sowie die eigene Mitschuld ignorierend &ndash; zu bezichtigen. Was haben eigentlich eure Eltern und\/oder Gro&szlig;eltern im Dritten Reich m&ouml;glicherweise alles an Verbrechen begangen? Oder waren sie es, wie dann fast alle im Nachhinein, gar nicht gewesen und haben blo&szlig; Befehle ausgef&uuml;hrt? Wir hatten &uuml;brigens im Krieg mal eine Einquartierung von einem Offizier der Waffen-SS, das war ein Ukrainer.<br>\n&nbsp;<br>\nAbschlie&szlig;end sei noch die eigene Erkenntnis &uuml;bermittelt, da&szlig; wir es hier ohnehin blo&szlig; mit US-Vasallen und -Lakaien zu tun haben, was allein schon dadurch zum Ausdruck kommt, da&szlig; der US-Kriegsminister, und nicht der deutsche, die Minister der Mitgliedsstaaten nach Ramstein &ndash; das liegt mitten in Deutschland!!! &ndash; einl&auml;dt. Die amtierenden deutschen Au&szlig;en- und Kriegsminister*:#innen&amp;oder&sect;au&szlig;en, und der Kanzler nat&uuml;rlich inbegriffen, haben, wie man sah und sieht, kein Problem damit, wenn hiermit die W&uuml;rde und Ehre der eigenen Nation in den Dreck getreten wird, indem der deutsche US-Vasallenstatus so offiziell zur Schau gestellt wird. Dreist wenn einem selbst so etwas wie Nationalstolz aus triftigen Gr&uuml;nden fremd ist, sch&auml;mt man sich dergleichen trotzdem.<br>\n&nbsp;<br>\nMit weniger freundlich gemeinten Gr&uuml;&szlig;en (die Meinung des deutschen B&uuml;rgers und W&auml;hlers geht euch ja ohnehin am Dingsda vorbei, wie dummdreist und ohne Konsequenzen im Ausland verlautbart wurde) <\/p><p>H. Wohler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tobias Riegel thematisiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89474\">hier<\/a> den Parteitag der Gr&uuml;nen. Deren politischer Ansatz bestehe zu einem Gutteil aus &bdquo;selbstbewusster Prinzipienlosigkeit, aggressiver Geschichtsvergessenheit und transatlantischer Unterwerfung&ldquo;. Die &bdquo;klare Kante&ldquo; der Gr&uuml;nen gelte nur in eine Richtung &ndash; n&auml;mlich gegen Russland. Hinter &bdquo;wohlklingenden Phrasen&ldquo; habe der Parteitag &bdquo;den sozialen Niedergang f&uuml;r viele B&uuml;rger&ldquo; gefeiert. 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