{"id":89689,"date":"2022-10-26T08:25:49","date_gmt":"2022-10-26T06:25:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689"},"modified":"2022-10-26T08:25:49","modified_gmt":"2022-10-26T06:25:49","slug":"hinweise-des-tages-4223","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h01\">BRD vor Rezession<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h02\">Treffen der EU-Energieminister: Preisdeckel ohne Wumms<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h03\">Bedenkliche R&uuml;ckmeldung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h04\">Neuer britischer Premierminister: Rishi Sunak &ndash; ein Hedgefonds-Manager in der Downing Street<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h05\">Die Lobby-Europameister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h06\">US-Waffenverk&auml;ufe ins Ausland setzen Aufw&auml;rtstrend fort: Quincy-Institut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h07\">Kertsch-Br&uuml;cke und Nord Stream sind das Werk hochkar&auml;tiger Saboteure<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h08\">Nach scharfer Kritik: US-Abgeordnete ziehen Aufruf zu Verhandlungen mit Russland zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h09\">Umw&auml;lzungen an der Spitze der Kommunistischen Partei Chinas zu Beginn der neuen Amtszeit von Xi Jinping<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h10\">Joe Biden er&ouml;ffnet einen neuen Kalten Krieg gegen China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h11\">Nach Berichten &uuml;ber zunehmende Verst&ouml;&szlig;e gegen die Arbeitnehmerrechte beenden vier westliche Bekleidungsmarken ihre Beziehungen zu Herstellern in Myanmar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h12\">Das Ende der Meinungsfreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h13\">Ein System, das auf Angst basiert, ist zum Scheitern verurteilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h14\">Gutachter: Millionen Masken h&auml;tten nicht verteilt werden d&uuml;rfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h15\">Megaprojekt f&uuml;r &ldquo;gr&uuml;nen&rdquo; Wasserstoff und Methanol in Uruguay: S&uuml;&szlig;wasser-Reserven in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89689#h16\">Prozess wegen Z-Symbol: Der allerletzte Buchstabe<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>BRD vor Rezession<\/strong><br>\nMehrheit der Bev&ouml;lkerung schr&auml;nkt Konsum ein. Geringverdiener besonders betroffen.<br>\nDie Rezession kommt. Darauf deutet der am Dienstag ver&ouml;ffentlichte Ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex hin. (&hellip;) Durch die hohe Inflation von zuletzt zehn Prozent sei das Konsumverhalten auf dem niedrigsten Wert seit 16 Jahren, hei&szlig;t es in einer am Dienstag vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) ver&ouml;ffentlichten Umfrage. Mehr als 4.800 Menschen wurden f&uuml;r den Report zu ihrem Konsumverhalten befragt. In den vergangenen zw&ouml;lf Monaten haben demnach bereits 57 Prozent der Verbraucher ihren Konsum eingeschr&auml;nkt. Besonders Menschen mit geringerem Einkommen seien betroffen: &raquo;Dramatisch, aber wenig &uuml;berraschend&laquo;, kommentierte das DSGV-&raquo;Verm&ouml;gensbarometer 2022&laquo;. Die Mehrheit der Befragten gab an, bereits im Alltagsleben zu verzichten. Zwei Drittel (65 Prozent) sparten demnach an allt&auml;glichen Ausgaben. In der Umfrage konnte der Kauf billigerer Produktalternativen (61 Prozent), ein insgesamt kleinerer Einkauf (54 Prozent) und Sparen an Heiz- und Energiekosten (49 Prozent) gew&auml;hlt werden. Antworten wie &raquo;ich fahre weniger Auto&laquo; (44 Prozent), &raquo;ich koche mehr zu Hause, statt essen zu gehen&laquo; (42 Prozent) und &raquo;ich verreise weniger&laquo; (38 Prozent) zeigen die Spannweite &raquo;allt&auml;glicher&laquo; Ausgaben in der Umfrage. Von den Teilnehmern mit einem Haushaltseinkommen unter 1.000 Euro netto gaben 83 Prozent an, in den vergangenen Monaten auf allt&auml;gliche Dinge verzichtet zu haben. F&uuml;r 40 Prozent bedeutete das demnach Verzicht &raquo;in gr&ouml;&szlig;erem Umfang&laquo;. Doch auch &uuml;ber die H&auml;lfte (58 Prozent) der Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 2.500 Euro und mehr mussten sich demnach einschr&auml;nken, wenn auch mehrheitlich &raquo;in kleinem Umfang&laquo;. &raquo;Auskommen mit dem Einkommen&laquo; sei f&uuml;r die Mehrheit der BRD-Haushalte &raquo;das Motto der n&auml;chsten drei Jahre&laquo;, kommentierte DSGV-Pr&auml;sident Schleweis das Ergebnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437417.steigende-lebenshaltungskosten-brd-vor-rezession.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zorn in Backstube<\/strong><br>\nBranchenverband fordert H&auml;rtefallfonds gegen Energiekrise und Insolvenzrisiko. Handwerksb&auml;cker k&uuml;ndigen Protest an.<br>\nFest steht, die Krise ist in den Backstuben angekommen, vielerorts jedenfalls. Beim kleinen Meisterbetrieb um die Ecke, bei den gro&szlig;en Lieferb&auml;ckereien mit ihren verpackten Backwaren f&uuml;r Discounter und den Filialb&auml;ckereien im Vorkassenbereich der Superm&auml;rkte. Besonders brenzlig ist die Situation beim B&auml;ckerhandwerk. Die horrenden Rohstoff- und Energiepreise seien bald nicht mehr zu stemmen, sagte Meike Bennewitz, Pressereferentin beim Zentralverband des Deutschen B&auml;ckerhandwerks, am Dienstag zu jW. Die klassischen Hauptrohstoffe Weizen, Mehl, Zucker, Butter, aber auch Zutaten wie Rosinen und Waln&uuml;sse &ndash; alles hat sich verteuert. Gas und Strom sowieso, &raquo;um das Drei- oder Vierfache&laquo;, wei&szlig; Bennewitz. Tendenz steigend. Ein weiteres Problem: Vertragsk&uuml;ndigungen durch Energieversorger zum Jahresende. Neue Abschl&uuml;sse gestalteten sich &raquo;&auml;u&szlig;erst schwierig&laquo;, sagte der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Berliner B&auml;ckerinnung, Johannes Kamm, gleichentags gegen&uuml;ber jW. Vereinzelt seien Betriebe auf die Versorgung &uuml;ber den Spotmarkt angewiesen und h&auml;tten Tagespreise zahlen m&uuml;ssen. (&hellip;) Etwas besser ist die Stimmung bei den Branchengr&ouml;&szlig;en. Armin Juncker, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer vom Verband Deutscher Gro&szlig;b&auml;ckereien, sagte am Montag zu jW: &raquo;Die Lage ist aufgrund allseits steigender Kosten angespannt, richtig, aber nicht kritisch, abgesehen von der Energiefrage.&laquo; Dennoch erwartet auch Juncker seitens des Bundeskabinetts: &raquo;Klare Regeln und klare Hilfszusagen &ndash; jetzt!&laquo; Ein Krisenindiz: Auf der Jahrespressekonferenz am Montag verk&uuml;ndete der Verband, dass die Zahl der erfassten B&auml;ckereien in Deutschland mit mehr als 20 Besch&auml;ftigten 2021 erstmals unter die 10.000er-Marke gerutscht sei. Eine Trendumkehr ist nicht in Sicht. &raquo;Nach &uuml;bereinstimmender Auffassung aller Experten wird die Zahl der B&auml;ckereien auch in den kommenden Jahren weiter sinken&laquo;, hie&szlig; es von Verbandsseite. Gefordert ist die Ampel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437435.lebensmittelindustrie-zorn-in-backstube.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Treffen der EU-Energieminister: Preisdeckel ohne Wumms<\/strong><br>\nDer gemeinsame Einkauf von g&uuml;nstigerem Gas stand im Vordergrund des EU-Gipfels. Trotz sinkender Preise zahlen Verbraucher weiterhin extrem viel.<br>\nEin europ&auml;ischer Gaspreisdeckel l&auml;sst weiter auf sich warten. Bei einem Treffen am Dienstag in Luxemburg stellten die 27 EU-Energieminister das umstrittene Thema, das schon den EU-Gipfel am vergangenen Freitag in Br&uuml;ssel besch&auml;ftigt hatte, zun&auml;chst noch einmal zur&uuml;ck. Im Vordergrund stand der gemeinsame Einkauf von Gas zu g&uuml;nstigeren Preisen.<br>\nDer deutsche Energieminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) sprach sich f&uuml;r einen verpflichtenden gemeinsamen Gaseinkauf aus. Dies sei &bdquo;der effizienteste Weg&ldquo;, um die Preise zu senken, sagte Habeck zu Beginn des Ministertreffens. Europa habe &bdquo;eine gro&szlig;e Marktmacht&ldquo;, betonte er. Einkaufsgemeinschaften &bdquo;bringen die Preise nach unten&ldquo;.<br>\nEin fixer Preisdeckel sei hingegen &bdquo;nicht das richtige Instrument&ldquo;, so Habeck. Deswegen sollte zun&auml;chst lediglich an dynamischen Obergrenzen gearbeitet werden, die spekulative Ausschl&auml;ge an den B&ouml;rsen verhindern k&ouml;nnten. F&uuml;r diesen Ansatz hatte sich beim Gipfeltreffen bereits Bundeskanzler Olaf Scholz ausgesprochen.<br>\nAllerdings ist unklar, wie ein solcher &bdquo;dynamischer&ldquo; Deckel funktionieren soll. Bisher hat die EU noch nicht definiert, was sie mit spekulativen Ausschl&auml;gen meint und ab wann der Gaspreis gedeckelt werden soll. Zudem hat es die Politik derzeit nicht mehr eilig, da der Gaspreis an den M&auml;rkten deutlich gesunken ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Treffen-der-EU-Energieminister\/!5887103\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bedenkliche R&uuml;ckmeldung<\/strong><br>\nSchwache Mobilisierung: Beinahe-Fiasko f&uuml;r Aktionstag<br>\n&raquo;Solidarisch aus der Krise &ndash; Echte Umverteilung jetzt!&laquo;: Das Motto eines Aktionstages am Sonnabend, zu dem mehrere mitgliederstarke Gro&szlig;organisationen wie Gewerkschaften, Umwelt- und Sozialverb&auml;nde sowie weitere Initiativen angesichts der Teuerungskrise in sechs deutschen St&auml;dten aufgerufen hatten, hat nicht recht verfangen. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer blieb deutlich unter den Erwartungen der Organisatoren. In Berlin etwa waren 20.000 Teilnehmer angemeldet worden; die Veranstalter sprachen von 6.000, andere Beobachter von h&ouml;chstens 3.000 Menschen.<br>\nDie Demonstrationen, zu denen unter anderem verschiedene DGB-Gewerkschaften mehr oder weniger intensiv mobilisiert hatten, sollten vor allem auf die finanziellen Mehrbelastungen eines gro&szlig;en Teils der Bev&ouml;lkerung aufmerksam machen. Betont wurde, dass die bisherigen Zahlungen der Bundesregierung f&uuml;r eine Abfederung der Teuerung alles andere als ausreichend sind. Gefordert wurde mehr Zusammenhalt, soziale Gerechtigkeit und ein Ende der fossilen Abh&auml;ngigkeit. Auf Kritik an der Au&szlig;en- und Sanktionspolitik der Bundesregierung wurde konsequent verzichtet. Fast gar nicht wurde in den Aufrufen zum Protesttag die Frage der Beendigung des Krieges in der Ukraine thematisiert. Auch ein Verweis auf die Aufr&uuml;stungspl&auml;ne der Ampelkoalition mit einem sogenannten Sonderverm&ouml;gen von 100 Milliarden Euro ist unter den Forderungen nach Umverteilung nicht zu finden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437218.protestbewegung-bedenkliche-r%C3%BCckmeldung.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Solidarit&auml;t mit wem? <\/strong><br>\nGewerkschaften, Sozial- und Umweltverb&auml;nde rufen unter dem Motto &bdquo;Solidarisch durch die Krise &ndash; Soziale Sicherheit schaffen und fossile Abh&auml;ngigkeiten beenden&ldquo; f&uuml;r dieses Wochenende zu Demonstrationen in mehreren St&auml;dten auf. Die Kommunistinnen und Kommunisten dieses Landes teilen die im Aufruf formulierte Sorge vor dem &bdquo;Auseinanderbrechen&ldquo; unserer Gesellschaft. Zwei grundlegende Aussagen des Aufrufs, die sich auch in Reden widerspiegeln werden, teilen sie nicht &ndash; beide sind mit dem Begriff &bdquo;Solidarit&auml;t&ldquo; verbunden.<br>\nGefordert wird &bdquo;Solidarit&auml;t&ldquo; mit der Ukraine. Solidarit&auml;t mit wem? Wir sehen das gro&szlig;e Leid der Menschen der Ukraine seit der &Uuml;bernahme der Regierung durch den verfassungswidrigen Sturz der damaligen Regierung im Jahre 2014. Seit diesem Jahr hat die DKP politische und praktische Solidarit&auml;t mit den Menschen im Donbass ge&uuml;bt, deren Kinder im Bombenhagel aufwuchsen und denen der Gebrauch ihrer Muttersprache verboten wurde&hellip; In all den Jahren war von Solidarit&auml;t mit diesem Teil der Ukraine nie die Rede. Mit ihm sind und bleiben wir solidarisch &ndash; aber nicht mit dem Staat, der sie unterdr&uuml;ckt.<br>\nEs befremdet uns zweitens, wenn Solidarit&auml;t von der &bdquo;Ampel&ldquo; eingefordert wird. Diese Regierung hat das gr&ouml;&szlig;te Aufr&uuml;stungsprogramm in der deutschen Geschichte seit Ende des Zweiten Weltkrieges gestartet&hellip;Von dieser Regierung, die uns f&uuml;r ihre Weltmachttr&auml;ume gerade das Geld aus den Taschen zieht, sollen wir &bdquo;Solidarit&auml;t&ldquo; erbetteln? Von denen, deren Programm von Aufr&uuml;stung und Wirtschaftskrieg den gro&szlig;en Energiekonzernen &ndash; allen voran US-amerikanischen &ndash; das Geld s&auml;ckeweise in die Taschen schaufelt?<br>\nWir sind f&uuml;r Solidarit&auml;t mit den Kriegsopfern im Donbass und der Zivilbev&ouml;lkerung in der Ukraine sowie f&uuml;r Solidarit&auml;t der Lohnabh&auml;ngigen, Erwerbslosen, Rentenempf&auml;ngern und Studierenden in Deutschland, denen unter Schwingen der blau-gelben Fahne gegenw&auml;rtig das Geld aus der Tasche gezogen wird, das sie f&uuml;r Heizung und die immer teurer werdenden Lebensmittel br&auml;uchten&hellip;<br>\nBefreit das Land von Atomwaffen! Deutschland muss raus aus der NATO!<br>\nLassen wir uns nicht das Fell &uuml;ber die Ohren ziehen &ndash; seien wir solidarisch innerhalb unserer Klasse!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/solidaritaet-mit-wem-192559\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Neuer britischer Premierminister: Rishi Sunak &ndash; ein Hedgefonds-Manager in der Downing Street<\/strong><br>\nTeure Privat-Schulen und eine Elite-Uni ebneten seinen Weg nach oben. Was den neuen Regierungschef von Gro&szlig;britannien von seinen Vorg&auml;ngern unterscheidet.<br>\nSchon vergangenen Sommer war Sunak bereit, doch das konservative Parteivolk war anderer Meinung. Liz Truss wurde Parteichefin und damit automatisch auch zur letzten Premierministerin von Queen Elizabeth II.<br>\nNach Truss&rsquo; sechsw&ouml;chiger Amtszeit steht nun der 42-J&auml;hrige als erster Nicht-Wei&szlig;er auf der Schwelle der Downing Street 10. [&hellip;]<br>\nNach dem Besuch teurer Privatschulen und der Elite-Uni Oxford arbeitete Sunak in der Finanzindustrie f&uuml;r die Investmentbank Goldman Sachs und Hedgefonds, ehe er in die Politik ging. &bdquo;Abgesehen von der Hautfarbe&ldquo; habe Sunak also &bdquo;die klassische Karriere&ldquo; der gro&szlig;b&uuml;rgerlichen Oberschicht hinter sich, analysiert Sunder Katwala vom Migrations-Thinktank British Future.<br>\nAufs Premiersgehalt ist Sunak nicht angewiesen&hellip;. Sunak hingegen k&ouml;nnte auf das dem Premierminister zustehende Jahresgehalt von umgerechnet 180.960 Euro problemlos verzichten.<br>\nDer mehrfache Million&auml;r und die Modedesignerin<br>\nDer fr&uuml;here Investmentbanker und Hedgefonds-Manager ist n&auml;mlich nicht nur selbst mehrfacher Million&auml;r, sondern auch mit einer Milliarden-Erbin verheiratet, mit der er zwei T&ouml;chter hat.<br>\nDer Modedesignerin Akshata Murty geh&ouml;ren 0,93 Prozent des von ihrem Vater mitgegr&uuml;ndeten IT-Giganten Infosys. Allein im vergangenen Jahr erhielt sie Dividendenzahlungen von mehreren Millionen. Gemeinsam verf&uuml;gt das Paar laut Reichenliste der &bdquo;Sunday Times&ldquo; &uuml;ber ein Verm&ouml;gen von 838 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/neuer-britischer-premierminister-rishi-sunak--ein-hedgefonds-manager-in-der-downing-street-10-8791759.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das ist doch konsequent. So muss sich niemand Illusionen &uuml;ber den &ldquo;Wertewesten&rdquo; machen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Lobby-Europameister<\/strong><br>\nDeutsche Unternehmen investieren hohe Summen, um die Politik der EU in ihrem Sinne zu beeinflussen. Mit bis zu sieben Millionen Euro wendet der Bayer-Konzern das meiste Geld daf&uuml;r auf. Seinen Schwerpunkt bildet die Regulierung von Glyphosat und anderen Pestiziden. Zu den weiteren Zielgebieten der Bayer-Lobbyisten z&auml;hlen die Umwelt-, Klima-, Gentechnik- und Handelspolitik. Autohersteller wie VW, BMW und Mercedes vertreten ihre Interessen in Br&uuml;ssel ebenfalls mit hohem finanziellen Nachdruck &ndash; von den Vorschriften zu Abgasen und CO2-Emissionen bis hin zu den Handelsbeziehungen zu China und den USA. Nach Einsch&auml;tzung des Think-Tanks InfluenceMap spielen die deutschen Autobauer eine f&uuml;hrende Rolle im Kampf gegen Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Klimakrise. Der Energieriese E.ON operiert ebenfalls mit einem gro&szlig;en Lobbyetat &ndash; in Sachen Green Deal, Strom- und Gasmarktdesign sowie Wasserstoff. Zudem trafen seine Manager mehrmals mit EU-Offizellen zusammen. So nahm der Vorstandsvorsitzende Leonhard Birnbaum gemeinsam mit den Bossen von Shell und anderen Global Playern an einem Treffen zur Neuordnung der EU-Energiepolitik nach dem Ukraine-Krieg teil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9064\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>US-Waffenverk&auml;ufe ins Ausland setzen Aufw&auml;rtstrend fort: Quincy-Institut<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie R&uuml;stungspolitik und -praxis der USA sch&uuml;ren allzu oft Kriege, anstatt sie zu verhindern. An etwa zwei Dritteln der aktuellen Konflikte sind eine oder mehrere Parteien beteiligt, die von den Vereinigten Staaten bewaffnet werden.<br>\nAm Donnerstag ver&ouml;ffentlichte das Quincy Institute for Responsible Statecraft (Qi) einen Bericht, aus dem hervorgeht, dass die US-Waffenverk&auml;ufe w&auml;hrend der Pr&auml;sidentschaft von Joe Biden zugenommen haben, obwohl der demokratische Politiker bei seiner Kandidatur versprochen hatte, dass dies nicht der Fall sein w&uuml;rde.<br>\nDie US-Verk&auml;ufe haben sogar in L&auml;nder zugenommen, die Washington als &ldquo;repressive Regime&rdquo; betrachtet, so die Qi-Ermittler, wobei sie angaben, dass die meisten Verk&auml;ufe Lockheed Martin, Boeing, Raytheon und General Dynamics betreffen. Diese Unternehmen waren an 58 Prozent aller gr&ouml;&szlig;eren Gesch&auml;fte beteiligt, die seit dem Amtsantritt von Pr&auml;sident Biden im Jahr 2019 abgeschlossen wurden.<br>\nDie geballte Lobbymacht dieser Unternehmen &ndash; einschlie&szlig;lich einer &lsquo;Dreht&uuml;r&rsquo; von der Waffenverkaufsagentur des Pentagons und der Hebelwirkung von mit Waffenexporten verbundenen Arbeitspl&auml;tzen auf den politischen Einfluss &ndash; wurde bei den Bem&uuml;hungen eingesetzt, die Waffenexporte der USA an so viele ausl&auml;ndische Kunden wie m&ouml;glich auszuweiten, oft indem sie dazu beitrugen, Bedrohungen zu &uuml;bertreiben&rdquo;, hei&szlig;t es im Qi-Bericht..<br>\nIm Oktober stiegen die j&auml;hrlichen R&uuml;stungsgesch&auml;fte auf 65 Milliarden US-Dollar, da die Verk&auml;ufe nach Asien und Europa, wo der Ukraine-Konflikt w&uuml;tet, zunahmen.<br>\n&ldquo;Die derzeitige US-R&uuml;stungspolitik und -praxis sch&uuml;rt allzu oft Kriege, anstatt sie zu verhindern. An etwa zwei Dritteln der aktuellen Konflikte &ndash; 34 von 46 &ndash; sind eine oder mehrere Parteien beteiligt, die von den USA bewaffnet werden. In einigen F&auml;llen sind die US-Waffenverk&auml;ufe an die Kombattanten in diesen Kriegen bescheiden, w&auml;hrend sie in anderen F&auml;llen eine wichtige Rolle beim Anheizen und Aufrechterhalten des Konflikts spielen&rdquo;, erkl&auml;rten die Qi-Forscher. [&hellip;]<br>\nIm September waren die Top-Empf&auml;nger von US-Waffen Indonesien, Griechenland und Deutschland mit Bestellungen von jeweils &uuml;ber 10 Milliarden US-Dollar. Lockheed Martin hatte die meisten der gro&szlig;en Auftr&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/news\/US-Arms-Sales-Abroad-Resume-Upward-Trend-Quincy-Institute-20221021-0008.html\">Telesur<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>WF und Weltbank als Waffen im Wirtschaftskrieg<\/strong><br>\nIWF und Weltbank sind als Teil des US-dominierten Bretton-Woods-Systems als Machtmittel zur Umsetzung von US-Interessen gegr&uuml;ndet worden. Ein Analyst der russischen Nachrichtenagentur TASS hat am Beispiel ihrer letzten Tagungen gezeigt, wie sie im aktuellen Konflikt gegen Russland und andere L&auml;nder, die die USA zu Feinden erkl&auml;rt haben, eingesetzt werden. Ich habe die Analyse der TASS &uuml;bersetzt:<br>\nDie Finanzfront der hybriden Kriegsf&uuml;hrung: Wie die Jahrestagungen von IWF und Weltbank verlaufen sind<br>\nEs ist zu einer g&auml;ngigen journalistischen Formulierung geworden, dass der kollektive Westen einen hybriden Krieg an allen &ndash; von der politischen und milit&auml;r-technischen bis hin zur wirtschaftlichen und medialen &ndash; Fronten gegen Russland f&uuml;hrt. Das ist nat&uuml;rlich eine Metapher: Wahrscheinlich k&ouml;nnen nicht einmal Experten sagen, was beispielsweise die Finanzfront wirklich ist. Aber ich habe die j&uuml;ngsten Jahrestagungen der F&uuml;hrungsgremien von IWF und Weltbank in Washington gelesen und geh&ouml;rt, und die Berichte kommen mir wie Kriegsberichte vor, nicht im &uuml;bertragenen Sinne, sondern im wahrsten Sinne des Wortes. (&hellip;)<br>\nDie gleichen Zugangsprobleme treten auch regelm&auml;&szlig;ig am UN-Hauptsitz auf. Vor einem Monat, nach der hochrangigen Woche der Generalversammlung, sprach ich dar&uuml;ber mit meinen Bekannten im russischen Au&szlig;enministerium, die mir best&auml;tigten, dass Moskau wegen der systematischen Verletzung der Verpflichtungen Washingtons, UN-Mitarbeiter und Besucher einreisen zu lassen, seit langem sehr ernsthaft nach Alternativen sucht, denn &bdquo;man muss Alternativen suchen und sich nicht auf New York versteifen.&ldquo;<br>\nBeim IWF k&ouml;nnte sich dieses Problem &uuml;brigens theoretisch automatisch l&ouml;sen. Gem&auml;&szlig; der Charta soll der Sitz des Fonds in dem Land liegen, das die gr&ouml;&szlig;te Quote, also den gr&ouml;&szlig;ten Anteil am genehmigten Kapital, besitzt, und diesen Status beansprucht China immer selbstbewusster. Gemessen an der Kaufkraftparit&auml;t ist die chinesische Wirtschaftskraft bereits gr&ouml;&szlig;er als die der USA; in absehbarer Zeit wird die chinesische Wirtschaft auch beim nominalen Bruttoinlandsprodukt unweigerlich an die Spitze r&uuml;cken, so der Tenor der Experten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/iwf-und-weltbank-als-waffen-im-wirtschaftskrieg\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kertsch-Br&uuml;cke und Nord Stream sind das Werk hochkar&auml;tiger Saboteure<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie gro&szlig;en Sprengstoffanschl&auml;ge erforderten hochentwickelte Technologie und hochqualifizierte Geheimagenten, &uuml;ber die nur wenige Nationen verf&uuml;gen<br>\nEs wird immer deutlicher, dass die Zerst&ouml;rung eines Teils der Kertsch-Krim-Br&uuml;cke und die Zerst&ouml;rung von drei Str&auml;ngen der Nord Stream 1 und 2-Pipelines hochentwickelte Technologie und das Geschick von Geheimagenten erforderte.<br>\nNach den Ermittlungen des russischen F&ouml;deralen Sicherheitsdienstes (FSB) war die Lkw-Bombe, die einen Teil der Br&uuml;cke &uuml;ber die Stra&szlig;e von Kertsch auf der Krim zerst&ouml;rte, &ldquo;in 22 Paletten mit Plastikfolienrollen mit einem Gesamtgewicht von 22.770 Kilogramm versteckt.&rdquo;<br>\nDie Russen geben dem ukrainischen Geheimdienst (SSU) die Schuld, aber Kiew h&auml;tte erhebliche professionelle Hilfe gebraucht, um eine solch riesige Waffe zu entwickeln. Die gr&ouml;&szlig;te Bunkerbombe im US-Bestand ist zum Beispiel die GBU-57 A\/B mit 14.000 Kilogramm. Die Experten h&auml;tten gewusst, dass sie f&uuml;r die Zerst&ouml;rung der Br&uuml;cke etwas noch St&auml;rkeres brauchten. [&hellip;]<br>\nWie der Anschlag auf die Br&uuml;cke von Kertsch waren auch die Sabotageakte auf die Nord Stream 1 und 2 Pipelines eine ausgekl&uuml;gelte Operation, bei der mit ziemlicher Sicherheit Unterwasserger&auml;te oder professionelle Taucher eingesetzt wurden. [&hellip;]<br>\nDa es unwahrscheinlich ist, dass ein Saboteur in der N&auml;he blieb, um die Explosionen mitzuerleben, mussten die f&uuml;r beide Anschl&auml;ge verwendeten Sprengs&auml;tze zuvor platziert worden sein und entweder mit Zeitmessger&auml;ten ausgestattet oder in der Lage sein, Fernsignale zu empfangen. Dies deutet auf eine umfangreiche Planung und fortgeschrittene technische F&auml;higkeiten hin, die von erfahrenen Betreibern ausgef&uuml;hrt wurden. [&hellip;]<br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin behauptet, es handele sich um eine Operation der &ldquo;Angelsachsen&rdquo; (gemeint sind die USA und das Vereinigte K&ouml;nigreich). Die Russen beschweren sich dar&uuml;ber, dass sie absichtlich von den schwedischen Ermittlungen ausgeschlossen wurden, obwohl die Schweden die USA zur Teilnahme eingeladen haben. Schweden hat auch die Deutschen und D&auml;nen von einer geplanten gemeinsamen Untersuchung ausgeschlossen und sich dabei auf &ldquo;Geheimhaltung&rdquo; berufen.<br>\nWie die Explosionen auf der Kertsch-Br&uuml;cke und an Nordstream zeigen, ist ein Krieg mit anderen Mitteln im Gange, der hochgeheime Operationen mit betr&auml;chtlichem organisatorischem und technologischem Geschick erfordert. Und es gibt nur wenige Nationen, die &uuml;ber die Erfahrung, die Ressourcen und die F&auml;higkeiten, einschlie&szlig;lich der organisatorischen F&auml;higkeiten, verf&uuml;gen, um solche Angriffe durchzuf&uuml;hren und erfolgreich zu gestalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/10\/kerch-bridge-nord-stream-the-handiwork-of-top-tier-saboteurs\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nach scharfer Kritik: US-Abgeordnete ziehen Aufruf zu Verhandlungen mit Russland zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDer Brief sei vor Monaten entworfen und nun von Mitarbeitern ohne Freigabe verschickt worden: Dutzende Demokraten haben sich von einem Schreiben distanziert, in dem sie zuvor Gespr&auml;che mit Moskau gefordert hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/us-abgeordnete-ziehen-aufruf-zu-verhandlungen-mit-russland-zurueck-a-e08faea5-fb7b-42b0-977f-527194189569%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kritik an Bidens Ukraine-Politik: Ein Hauch von Wagenknecht in Washington<\/strong><br>\nIm US-Kongress w&auml;chst die Zahl derer, die an der Weisheit der Ukraine-Politik des Pr&auml;sidenten zweifeln &ndash; und schnelle Verhandlungen mit Moskau fordern. Dabei addieren sich, wie in Deutschland, linke und rechte Str&ouml;mungen.<br>\nMonatelang blickte US-Pr&auml;sident Joe Biden zufrieden auf eine &uuml;berparteiliche Mehrheit im Kongress. Wenn es um die Unterst&uuml;tzung der Ukraine gegen Russlands Angriffskrieg ging, trugen Demokraten und Republikaner immer wieder die Linie des Pr&auml;sidenten mit: Beide Parteien sagten Ja zu Waffenlieferungen. Beide sagten Ja zur Sanktionspolitik gegen&uuml;ber Moskau. Und beide trugen eine Politik mit, die es Kiew &uuml;berl&auml;sst, wann und unter welchen Umst&auml;nden das von Wladimir Putin angegriffene Land in m&ouml;gliche Verhandlungen &uuml;ber einen Waffenstillstand einsteigen will.<br>\nJetzt br&ouml;ckelt diese breite Mehrheit, jeden Tag ein bisschen mehr &ndash; und von beiden Seiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/usa-zustimmung-fuer-ukraine-politik-bidens-broeckelt-von-links-und-rechts-U5NLGPXVURF5FGCXIJOL3NKVVU.html\">RND<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Umw&auml;lzungen an der Spitze der Kommunistischen Partei Chinas zu Beginn der neuen Amtszeit von Xi Jinping<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nChinas 20. Parteitag endet mit einer gr&ouml;&szlig;eren F&uuml;hrungsumbildung als erwartet<br>\nDas Zentralkomitee mit seinen rund 200 Vollmitgliedern ist dem 25-k&ouml;pfigen Politb&uuml;ro unterstellt, das vom St&auml;ndigen Ausschuss des Politb&uuml;ros geleitet wird. Die Aufnahme in die Liste ist f&uuml;r jedes wichtige Staats- oder Regierungsamt unerl&auml;sslich.<br>\nDie Umbildung ist gr&ouml;&szlig;er als erwartet. Sowohl Li Keqiang als auch Wang Yang sind ein Jahr unter dem &uuml;blichen Rentenalter von 68 Jahren und w&auml;ren der Tradition entsprechend im Amt geblieben.<br>\nAber da Xi, der als m&auml;chtigster politischer F&uuml;hrer seit Deng Xiaoping fest etabliert ist, seine konventionsbrechende dritte Amtszeit beginnt, m&ouml;chte er verst&auml;ndlicherweise ein junges Team aufbauen, das ihn in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren und dar&uuml;ber hinaus unterst&uuml;tzen kann.<br>\nIndem Xi die vier Veteranen in den Ruhestand schickt, macht er vier Pl&auml;tze an der Spitze frei f&uuml;r die Bef&ouml;rderung von j&uuml;ngeren F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten seiner Wahl. [&hellip;]<br>\nInsgesamt wurden 135 der 205 Mitglieder des Zentralkomitees ersetzt. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend Xi personelle Ver&auml;nderungen einleitete, blieb er in Sachen Politik und Strategie seiner Linie treu. Viele seiner wichtigsten politischen Konzepte &ndash; wie &ldquo;gemeinsamer Wohlstand&rdquo;, &ldquo;gr&uuml;ne Wirtschaft&rdquo; und &ldquo;Parallelverkehr&rdquo; &ndash; wurden in die von Xinhua ver&ouml;ffentlichte Zusammenfassung der Verfassungsrevision aufgenommen.<br>\nIn der Zusammenfassung stellt die Partei fest, dass China mit einer &ldquo;beispiellosen Komplexit&auml;t, Schwere und Schwierigkeit&rdquo; konfrontiert ist, um seinen Wachstumskurs und seine Stabilit&auml;t aufrechtzuerhalten.<br>\nXis Antwort auf diese Herausforderungen besteht darin, die Zentralisierung der Macht an der Spitze zu verdoppeln, die Parteidisziplin zu st&auml;rken und die langfristige Entwicklungsstrategie im Auge zu behalten. [&hellip;]<br>\nXi hat geschworen, &hellip; die Disziplin innerhalb der Partei wiederherzustellen. Unter ihm hat sich die Macht in einem noch nie dagewesenen Ausma&szlig; an der Spitze konzentriert. Mit verschiedenen Kampagnen, insbesondere dem Kampf gegen die Korruption, hat er die Disziplin und die Zielstrebigkeit der Parteimitglieder wiederhergestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/politics\/article\/3196911\/shake-top-chinas-communist-party-xi-jinping-starts-new-term\">South China Morning Post<\/a>\n<p>dazu: <strong>KPC schlie&szlig;t Schl&uuml;sselkongress mit &ldquo;Zuversicht, auf dem neuen Weg neue, gr&ouml;&szlig;ere Wunder zu schaffen&rdquo; ab<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\n(&hellip;) Der Kongress stimmte auch der Aufnahme von Aussagen in die Parteisatzung zu, wie z.B. die St&auml;rkung der politischen Loyalit&auml;t im Milit&auml;r, die St&auml;rkung des Milit&auml;rs durch Reformen, Wissenschaft und Technologie sowie Personalausbildung und die F&uuml;hrung des Milit&auml;rs in &Uuml;bereinstimmung mit dem Gesetz; die Anhebung der Volksstreitkr&auml;fte auf Weltklasse-Niveau; die vollst&auml;ndige, treue und entschlossene Umsetzung der Politik &ldquo;Ein Land, zwei Systeme&rdquo;; die entschlossene Bek&auml;mpfung und Abschreckung von Separatisten, die die &ldquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&rdquo; anstreben.<br>\n&ldquo;Diese &Auml;nderungen bekr&auml;ftigen die Verpflichtung der Partei, ein starkes Milit&auml;r mit chinesischen Charakteristika aufzubauen, nachhaltige und stetige Fortschritte bei der Politik des einen Landes und der zwei Systeme zu machen, die nationale Wiedervereinigung voranzutreiben, den Aufbau einer menschlichen Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft zu f&ouml;rdern und die Flut des menschlichen Fortschritts anzuf&uuml;hren&rdquo;, hei&szlig;t es in der Resolution. [&hellip;]<br>\nChina ist dabei, in das Zentrum der internationalen Arena einzutreten bzw. hat dies bereits getan, so dass die KPCh eine gr&ouml;&szlig;ere Idee auf einer h&ouml;heren Ebene haben muss, um verschiedene Werte, die von verschiedenen L&auml;ndern auf der Welt geteilt werden, einzubeziehen, anstatt sie auszuschlie&szlig;en, und um eine menschliche Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft aufzubauen, so die Experten.<br>\nNur so k&ouml;nnen wir die so genannte &ldquo;Theorie des Kampfes der Kulturen&rdquo;, die &ldquo;Thukydides-Falle&rdquo; oder einen neuen Kalten Krieg vermeiden&rdquo;, so Wang.<br>\nDas Konzept der &ldquo;gemeinsamen Werte der Menschheit&rdquo;, das die KPCh vorstellt, unterscheidet sich stark von den &ldquo;universellen Werten&rdquo;, die der Westen propagiert, so die Experten. [&hellip;]<br>\nNachdem die Partei ein Jahrhundert gro&szlig;er Anstrengungen hinter sich gebracht habe, beginne nun eine neue Reise, auf der sie sich neuen Pr&uuml;fungen stellen m&uuml;sse, sagte Xi auf der Abschlusstagung am Samstag. &ldquo;Wir sind v&ouml;llig zuversichtlich und f&auml;hig, auf der neuen Reise der neuen &Auml;ra neue und noch gr&ouml;&szlig;ere Wunder zu schaffen &ndash; Wunder, die die Welt in Erstaunen versetzen werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202210\/1277680.shtml\">Global Times<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Warum hat eine &ldquo;vage&rdquo;, kurze Erw&auml;hnung eines neuen Vorsto&szlig;es f&uuml;r &ldquo;gemeinsamen Wohlstand&rdquo; die Nerven von Chinas Reichen strapaziert? <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nErstmals im vergangenen Jahr als Teil eines Plans zur Bek&auml;mpfung der Ungleichheit erw&auml;hnt, hat Pr&auml;sident Xi Jinping am Sonntag in seinem Arbeitsbericht an den 20. Parteitag die praktischen Auswirkungen des so genannten gemeinsamen Wohlstands dargelegt.<br>\nXi erl&auml;uterte, wie das pers&ouml;nliche Einkommenssteuersystem verbessert werden soll, und hob hervor, wie China die &ldquo;Einkommensverteilung und die Mittel zur Anh&auml;ufung von Reichtum gut regeln&rdquo; wird.<br>\n&ldquo;Wir werden rechtm&auml;&szlig;iges Einkommen sch&uuml;tzen, &uuml;berm&auml;&szlig;iges Einkommen korrigieren und illegales Einkommen verbieten&rdquo;, sagte Xi.<br>\nEs wird davon ausgegangen, dass die Strategie auf die wohlhabende Klasse abzielt, obwohl wir bisher noch nicht wissen, wie die Aktionspl&auml;ne konkret aussehen und wie intensiv sie umgesetzt werden sollen. [&hellip;]<br>\nLaut Lai Ni, der f&uuml;r eine in Shenzhen ans&auml;ssige Treuhandgesellschaft arbeitet, haben seit 2018 einige der Superreichen Chinas das Land aufgrund des sich &auml;ndernden politischen Klimas mit einem betr&auml;chtlichen Teil ihres Verm&ouml;gens verlassen. [&hellip;]<br>\nIn China gibt es derzeit weder eine Erbschafts- noch eine Verm&ouml;genssteuer, w&auml;hrend ein Plan f&uuml;r eine Verm&ouml;genssteuer seit letztem Jahr als Teil der gemeinsamen Wohlstandskampagne diskutiert wird&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/economy\/china-economy\/article\/3196774\/why-has-vague-brief-mention-new-common-prosperity-push-got-nerves-chinas-rich\">South China Morning Post<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Joe Biden er&ouml;ffnet einen neuen Kalten Krieg gegen China<\/strong><br>\nIm Kampf um technologische Vormachtstellung hat die US-Regierung Exportkontrollen versch&auml;rft, um die chinesische Chipindustrie zu schw&auml;chen. Diese Strategie k&ouml;nnte auch auf die USA und ihre Verb&uuml;ndeten zur&uuml;ckschlagen.<br>\nSeit Jahren wird davor gewarnt, dass ein neuer Kalter Krieg auf uns zukommt &ndash; diesmal mit China. Der erste Schuss in diesem Krieg k&ouml;nnte k&uuml;rzlich gefallen sein. Er kam nicht aus dem Lauf einer Waffe, sondern aus der Feder eines B&uuml;rokraten des US-Handelsministeriums. Anfang Oktober f&uuml;hrte die Regierung Biden strenge Exportbeschr&auml;nkungen f&uuml;r Halbleiterchip-Technologie ein, die einem Branchenanalysten zufolge als Auftakt in einem &raquo;bilateralen &ouml;konomischen Kalten Krieg&laquo; mit China zu deuten sind.<br>\nIm Rahmen dieser neuen Kontrollen gestattet es die US-Regierung in Zukunft nicht mehr, dass Technik f&uuml;r die Chipherstellung sowie bestimmte Chips &ndash; insbesondere solche, die in Supercomputern und f&uuml;r k&uuml;nstliche Intelligenz eingesetzt werden &ndash; an chinesische Unternehmen verkauft werden. 31 chinesische Firmen wurden in die sogenannte Unverified List des Bureau of Industry and Security (BIS) aufgenommen. Das macht es schwieriger, G&uuml;ter, die in den USA oder in Verbindung mit US-Lieferketten produziert wurden &ndash; einschlie&szlig;lich von Produkten, die im Ausland mit in den USA entwickelter Technologie hergestellt wurden &ndash; an diese Unternehmen zu exportieren. Diese Beschr&auml;nkungen betreffen au&szlig;erdem nicht nur G&uuml;ter, sondern auch &raquo;US-Personen&laquo; (dazu sp&auml;ter mehr).<br>\nMit der Einf&uuml;hrung der Kontrollen wurden auch die Kriterien f&uuml;r die Aufnahme in die sogenannte Entity List des BIS erweitert, in der Personen und Organisationen aufgef&uuml;hrt sind, die im Verdacht stehen, die nationale Sicherheit oder die au&szlig;enpolitischen Interessen der USA zu gef&auml;hrden. Wenn nun eine Regierung den Aufsichtsbeh&ouml;rden nicht gestattet, die Einhaltung der US-Exportbestimmungen zu &uuml;berpr&uuml;fen &ndash; wie etwa die chinesische Regierung, die keine US-amerikanischen Pr&uuml;fungen zul&auml;sst &ndash;, k&ouml;nnen Unternehmen mit Sitz in diesem Land mit Sanktionen belegt werden. Mit anderen Worten: Die US-Beh&ouml;rden k&ouml;nnen chinesische Unternehmen aus US-amerikanischen Lieferketten ausschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/joe-biden-eroeffnet-einen-neuen-kalten-krieg-gegen-china-chip-industrie-halbleiter-taiwan\/\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>The Coming War on China<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nNachdem sich Pr&auml;sident Xi Jinping gestern eine noch nie dagewesene dritte Amtszeit als F&uuml;hrer der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) gesichert hat, r&uuml;ckt der kommende Krieg gegen China immer n&auml;her, prognostiziert der preisgekr&ouml;nte Journalist John Pilger.<br>\nIn seinem nachdenklich stimmenden Dokumentarfilm The Coming War on China (Der kommende Krieg gegen China) stellt Pilger fest, dass die Vereinigten Staaten, unterst&uuml;tzt von den westlichen Mainstream-Medien (MSM), &ldquo;die Kriegstrommeln geschlagen haben und die Welt darauf vorbereitet wurde, China als neuen Feind zu betrachten&rdquo;.<br>\nAber warum sehen die USA China als Feind an? Dem Dokumentarfilm zufolge aus wirtschaftlicher Eifersucht. Die Chinesen betreiben den Kapitalismus besser als der Westen. China schl&auml;gt die USA mit ihren eigenen Waffen, weil sie nicht zulassen, dass die Wirtschaft das Land so f&uuml;hrt, wie die Wirtschaft den Westen f&uuml;hrt. [&hellip;]<br>\nPilger, ein australischer Journalist, Dokumentarfilmer und BAFTA-Preistr&auml;ger, weist darauf hin, dass China, seit es sich 1979 dem Westen ge&ouml;ffnet und einige Teile des Kapitalismus &uuml;bernommen hat, mehr als 300 Millionen Menschen aus der Armut befreit hat. [&hellip;]<br>\n&ldquo;In dieser Zeit hat China also aufgeh&ouml;rt, kommunistisch zu sein. China ist eine Marktwirtschaft. Es ist eine pulsierende Marktwirtschaft, aber es ist kein kapitalistisches Land. Und das ist der Grund.<br>\n&ldquo;Es gibt keine M&ouml;glichkeit, dass eine Gruppe von Milliard&auml;ren das Parteib&uuml;ro kontrolliert, so wie Milliard&auml;re die amerikanische Politik kontrollieren. In China gibt es also eine lebendige Marktwirtschaft, aber das Kapital steht nicht &uuml;ber der politischen Autorit&auml;t. Das Kapital hat keine festgeschriebenen Rechte. In Amerika haben sich das Kapital, die Interessen des Kapitals und das Kapital selbst &uuml;ber die amerikanische Nation erhoben.<br>\n&ldquo;Die politische Autorit&auml;t kann die Macht des Kapitals nicht kontrollieren. Deshalb ist Amerika ein kapitalistisches Land, China aber nicht. Chinas Ziele sind bescheiden im Vergleich zu ihrem Gewicht. Sie versuchen nicht, die Welt zu regieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thethaiger.com\/china\/the-coming-war-on-china\">The Thaiger<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nach Berichten &uuml;ber zunehmende Verst&ouml;&szlig;e gegen die Arbeitnehmerrechte beenden vier westliche Bekleidungsmarken ihre Beziehungen zu Herstellern in Myanmar<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDas niederl&auml;ndische Unternehmen C&amp;A, das irische Unternehmen Primark sowie die britischen Unternehmen Tesco PLC und Marks &amp; Spencer haben, mehr als 18 Monate nach dem Milit&auml;rputsch vom Februar 2021, vor kurzem beschlossen, ihre Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit in Myanmar einzustellen.<br>\nDer Vorsitzende der Industry Workers&rsquo; Federation of Myanmar (IWFM), Khaing Zar Aung, der auch Mitglied des zentralen Exekutivausschusses der Confederation of Trade Unions Myanmar (CTUM) ist, sagte, dass es f&uuml;r die Hersteller unter der Junta unm&ouml;glich geworden sei, nach internationalen Arbeitsstandards zu arbeiten.<br>\n&ldquo;Die Marken, die sich entschieden haben, das Land zu verlassen, sehen sich einfach mit der Realit&auml;t der Arbeitsbedingungen im Lande konfrontiert. Die Marken, die sich zum Bleiben entschlossen haben, haben nur eine Fassade aufgesetzt&rdquo;, sagte sie.<br>\nSeit dem Staatsstreich hat die Junta etwa 16 Gewerkschaftsorganisationen verboten und Mitglieder und F&uuml;hrer von Gewerkschaften wegen Aufwiegelung angeklagt. Gegen Khaing Zar Aung, eine dieser Aktivistinnen, wurde ein Haftbefehl erlassen; die Junta entzog ihr auch den Reisepass, w&auml;hrend sie im Ausland studierte. [&hellip;]<br>\nNach Angaben des Ministeriums f&uuml;r Handel und Gewerbe wurden im Steuerjahr 2019-2020 Kleidungsst&uuml;cke im Wert von 4,798 Milliarden US-Dollar aus Myanmar exportiert. [&hellip;]<br>\nDie weit verbreiteten Fabrikschlie&szlig;ungen nach dem Staatsstreich trugen zum Verlust von etwa 1,6 Millionen Arbeitspl&auml;tzen im ganzen Land bei, wie die Internationale Arbeitsorganisation Anfang des Jahres mitteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.myanmar-now.org\/en\/news\/more-international-clothing-companies-pull-out-of-myanmars-factories-citing-deteriorating\">Myanmar Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Ende der Meinungsfreiheit<\/strong><br>\nIch war entschieden gegen die Bestrafung von Holocaustleugnern, weil ich genau dies kommen sah: Der &sect; 130 StGB wird als Vehikel missbraucht, offizielle Wahrheiten zu erzwingen. Aktuell wird die &ldquo;&hellip; Leugnung und gr&ouml;bliche Verharmlosung von [&hellip;] Kriegsverbrechen&rdquo; unter Strafe gestellt. Zur rechtlichen Seite: Private &Auml;u&szlig;erungen zu v&ouml;lkerrechtlichen Belangen sind &lsquo;Meinung&rsquo; im Sinne des Artikels 5 GG und k&ouml;nnen daher nicht strafbewehrt sein.<br>\nZum Inhaltlichen: Wenn ich sage, es gab ein furchtbares Kriegsverbrechen in Butscha, und zwar haben Ukrainer ihre Landsleute massakriert, dann verst&ouml;&szlig;t diese &Auml;u&szlig;erung nicht gegen das so formulierte Recht. Hier kommt also einmal mehr die Verachtung der politischen Kaste gegen den Rechtsstaat und seine Prinzipien sowie Sinn und Verstand zum Ausdruck. Die &Uuml;bung hat nur einen Zweck, n&auml;mlich politische Wahrheiten gesetzlich festzulegen.<br>\nDasselbe gilt f&uuml;r die Infrastruktur, die inzwischen geschaffen wird, um Meinungen zu unterdr&uuml;cken, die vom atlantisch-neoliberalen Mainstream abweichen. Wir hatten j&uuml;ngst den Fall der &ldquo;Gegneranalyse&rdquo; (Warum nicht gleich Feindbeobachtung?) und ein u.a. staatlich gef&ouml;rdertes &lsquo;Fakten-Checking&rsquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/feynsinn.org\/?p=9461\">Feynsinn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ein System, das auf Angst basiert, ist zum Scheitern verurteilt<\/strong><br>\nZusammenhalt. Das ist wohl das am h&auml;ufigsten gebrauchte Wort unserer f&uuml;hrenden Politiker. Doch genau der ist l&auml;ngst verschwunden. Und er wird sich &ndash; zusammen mit dem ganzen System &ndash; weiter nach und nach in Luft aufl&ouml;sen.<br>\nJede Gesellschaft braucht die &Uuml;berzeugten, die, die Macht haben und sie im Sinne der Mehrheit einsetzen, und jene, die daran glauben, was von der Machtebene ausgeht. Diese Hierarchie klein- oder gar wegzureden, ist eine Illusion. Der gesellschaftliche Zusammenhalt kann nur funktionieren, wenn in ausreichender Zahl Menschen vorhanden sind, die sich f&uuml;r die M&auml;chtigen einsetzen, die ihnen so weit vertrauen, dass diese wiederum ihre Macht erhalten und Politik gestalten k&ouml;nnen. Angela Merkel hat viel von dieser Macht als Kanzlerin auf sich vereint. Sie hat oft gelogen, betrogen, hatte keine Skrupel, wenn es um ihre Interessen ging. Aber bei einem Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung hatte &ldquo;Mutti&rdquo; dennoch einen Stein im Brett. Sie vermittelte eine Verbundenheit, eine gemeinsame Perspektive mit dem Volk, die faktisch nicht existierte, doch das ist nicht der Punkt. Das Wesentliche war ihre Glaubw&uuml;rdigkeit, selbst wenn auch die nur konstruiert und mit medialer Unterst&uuml;tzung geschaffen wurde.<br>\nDoch heute sind wir an einem anderen Punkt. Und das liegt nicht nur daran, dass Merkel auf ihre stoische Art gewisserma&szlig;en etwas Charismatisches hatte, dass sie bei aller Unruhe und in jeder Krise wie ein Fels in der Brandung wirkte. Es liegt vor allem am neuen politischen Personal und an der Art der Politik insgesamt.<br>\nAngst ist kein guter Machtgeber<br>\nDie Frage, ob die Politik seit dem Beginn der Corona-Episode gewollt als Strategie ausgearbeitet wurde, besch&auml;ftigt viele Zeitgenossen. Von v&ouml;lliger Unf&auml;higkeit bis zur Entwicklung eines teuflischen, bis ins letzte Details ausgearbeiteten Planes ist alles an Thesen dabei, was man sich vorstellen kann. Vermutlich wird diese Frage jedoch erst von Historikern beantwortet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/152308-system-auf-angst-basiert-ist\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gutachter: Millionen Masken h&auml;tten nicht verteilt werden d&uuml;rfen<\/strong><br>\nMillionen Masken, die der Freistaat am Anfang der Pandemie gekauft hat, h&auml;tten nicht in Umlauf gebracht werden d&uuml;rfen. Zu diesem Schluss kommen Gutachter im Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags.<br>\nAcht Monate hat es gedauert, bis das Gutachten fertig war. Am Ende kommen die Sachverst&auml;ndigen zu einem klaren Ergebnis: Millionen Masken, die der Freistaat Anfang 2020 von den Firmen Emix und Lomotex gekauft hat, h&auml;tten nicht in Umlauf gebracht werden d&uuml;rfen. Zwei Gutachter best&auml;tigten das im Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags. Der Ausschuss hatte ihre Pr&uuml;fstelle, das Institut ift in Rosenheim, im Februar f&uuml;r den Masken-Check beauftragt.<br>\nDas erste, was die Gutachter gepr&uuml;ft haben: Die Qualit&auml;t der Schutzmasken selbst &ndash; ob die wirklich gut sitzen. Das Ergebnis laut Ingo Leuschner, von der Pr&uuml;fstelle in Rosenheim: &ldquo;Die Masken entsprechen nicht dem FFP3-Standard. Einfach, weil zu viel Leckage rund um die Maske entweicht.&rdquo; Sie sind also zu undicht f&uuml;r den hohen Schutzstandard &ndash; gerade am Kinn und &uuml;ber der Nase. Das hat die Pr&uuml;fstelle extra mit Probanden getestet.<br>\nDamit seien die Masken f&uuml;r den Pandemieschutz nicht geeignet. Testen konnten die Gutachter allerdings nur Teile einer Masken-Lieferung der Firma Lomotex, von der Firma Emix waren keine aus der damaligen Lieferung mehr zug&auml;nglich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/gutachter-millionen-masken-haetten-nicht-verteilt-werden-duerfen,TI4Cil8\">BR 24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Megaprojekt f&uuml;r &ldquo;gr&uuml;nen&rdquo; Wasserstoff und Methanol in Uruguay: S&uuml;&szlig;wasser-Reserven in Gefahr<\/strong><br>\nDie wohlklingenden Projekte zur Ersetzung fossiler Energietr&auml;ger durch sogenannte erneuerbare erweisen sich nicht nur als allzu optimistisch, sondern auch als umweltsch&auml;digend. Nicht nur die sichtbaren Eingriffe in die Landschaft, sondern auch in den nat&uuml;rlichen Wasserhaushalt sind gravierend, so in S&uuml;damerika.<br>\nDie in Deutschland als Energieunternehmen t&auml;tige Firma ENERTRAG will im s&uuml;damerikanischen Uruguay mitten in einem weitr&auml;umigen Naturgebiet ein gro&szlig; angelegtes Industrieprojekt umsetzen. Dabei geht es um die Produktion von &ldquo;gr&uuml;nem&rdquo; Methanol und Wasserstoff, dem sogenannten Treibstoff der Zukunft&hellip;<br>\nDoch warum will eine deutsche Firma f&uuml;r den deutschen oder gar europ&auml;ischen Energiemarkt den Treibstoff im fernen S&uuml;damerika herstellen?<br>\n&hellip;das Projekt hat einen Haken: einen enormen Wasserverbrauch. Nach Angaben der Firma Belasay S.A., die f&uuml;r dieses Vorhaben in Uruguay gegr&uuml;ndet wurde, ben&ouml;tigt das Verfahren t&auml;glich zwischen 500.000 und 700.000 Liter Wasser. Diese Mengen sollen aus dem unterirdischen S&uuml;&szlig;wasserreservoir &ldquo;Guaran&iacute;&rdquo; entnommen werden.<br>\nDas riesige Grundwassergebiet geh&ouml;rt zu den wenigen gro&szlig;en Trinkwasserreserven der Erde. Es erstreckt sich vom Norden Brasiliens bis zum S&uuml;den Uruguays und reicht bis Paraguay und Argentinien&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/pressefreiheit.rtde.tech\/meinung\/152309-megaprojekt-fur-grunen-wasserstoff-und\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Prozess wegen Z-Symbol: Der allerletzte Buchstabe<\/strong><br>\nDas Hamburger Amtsgericht verurteilt einen 62-J&auml;hrigen, der ein Z-Symbol im Auto angebracht hat. Der Angeklagte bestreitet jede politische Bedeutung. [&hellip;]<br>\nDie Richterin verurteilt S. zu 80 Tagess&auml;tzen &agrave; 50 Euro und erkl&auml;rt ausf&uuml;hrlich, warum. Laut Paragraph 140 des Strafgesetzbuchs stehe die Billigung von Straftaten, in einer Weise, die geeignet ist, den &ouml;ffentlichen Frieden zu st&ouml;ren, unter Strafe. Es gehe weniger darum, was der Angeklagte denke, sondern darum, was das Z in einem verst&auml;ndigen Durchschnittsb&uuml;rger ausl&ouml;se.<br>\nTats&auml;chlich sei es als Symbol der russischen Kriegsf&uuml;hrung durch die Medien gegangen. Der &ouml;ffentliche Frieden werde gest&ouml;rt, wenn sich potentielle T&auml;terr:innen gest&auml;rkt f&uuml;hlten. &bdquo;In der Bev&ouml;lkerung wird Verunsicherung gesch&uuml;rt, wenn solche &Auml;u&szlig;erungen straffrei bleiben&ldquo;, sagt die Richterin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Prozess-wegen-Z-Symbol\/!5887137\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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