{"id":897,"date":"2005-10-04T11:51:56","date_gmt":"2005-10-04T09:51:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=897"},"modified":"2016-03-03T11:28:58","modified_gmt":"2016-03-03T10:28:58","slug":"appell-an-die-unterzeichner-des-wahlaufruf-fur-die-spd-wo-bleibt-eure-intervention-bei-den-koalitionsverhandlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=897","title":{"rendered":"Appell an die Unterzeichner des Wahlaufruf f\u00fcr die SPD &#8211; Wo bleibt Eure Intervention bei den Koalitionsverhandlungen?"},"content":{"rendered":"<p>Mindestens 2600 K&uuml;nstler, Intellektuelle, Gewerkschafter etc. haben einen Wahlaufruf zu Gunsten der SPD und Gerhard Schr&ouml;ders unterzeichnet. Ihre &ouml;ffentliche Intervention bei den Koalitionsverhandlungen w&auml;re jetzt dringend geboten, weil sich abzeichnet, dass zentrale Aussagen des Aufrufs mit F&uuml;&szlig;en getreten werden. Unter den Unterzeichnern sind eine Reihe meiner Freunde und Weggef&auml;hrten &ndash; Klaus Staeck, Johano Strasser, Egon Bahr, Peter Brandt, Herbert Ehrenberg, Werner Schaub, Friedrich Schorlemmer und viele mehr. An sie wende ich mich mit einer Mail\/einem Brief. Da dieser Text von Interesse f&uuml;r NachDenkSeiten-Leser sein d&uuml;rfte, f&uuml;ge ich ihn zusammen mit dem Aufruf vor der Wahl an.<br>\n<!--more--><br>\nLiebe Freundinnen und Freunde,<\/p><p>Ihr habt vor der Wahl einen Aufruf unterzeichnet, dessen Inhalt, Hauptaussagen und Sto&szlig;richtung ich nicht verstanden habe. Es war schon vor der Wahl absehbar, dass Ihr in Koalitionsverhandlungen &ndash; in welcher Konstellation auch immer &ndash; mit vielen Eurer Begr&uuml;ndungen f&uuml;r die Stimmabgabe zugunsten der SPD vor den Kopf gesto&szlig;en werdet. <\/p><p>In Eurem Aufruf stand zu lesen: &bdquo;Nachdem sich die SPD von den gescheiterten neoliberal inspirierten Konzepten endlich wieder l&ouml;st und ihren eigenen sozialdemokratischen Weg der Reformen geht.&ldquo; &ndash; Ich habe ehrlich nicht verstanden, wie man eine solche Behauptung unterschreiben kann. Jedem einigerma&szlig;en aufmerksamen Beobachter war doch klar, dass die sozialen Wahlkampft&ouml;ne wie schon im Jahr 2002 nur wahlkampftaktische, aufgesetzte Akzente gewesen waren; es war doch schon vor der Wahl klar, dass jene Kr&auml;fte in der SPD, die mit den Konservativen zusammen neoliberale Reformen fortsetzen, ja sogar weiter vorantreiben wollen, sich formieren und sich auf eine gro&szlig;e Koalition vorbereiten. Schon vor den Wahlen konnte man von Wolfgang Clement, Hans Eichel, Peer Steinbr&uuml;ck und Schr&ouml;ders bestem Freund, Otto Schily, h&ouml;ren, dass sie und warum sie eine Gro&szlig;e Koalition wollen: Zur &bdquo;konsequenten&ldquo; Fortsetzung der begonnenen Agenda-Reformen und nicht etwa um einen &bdquo;eigenen sozialdemokratischen Weg der Reformen&ldquo; zu gehen. Jedem einigerma&szlig;en Eingeweihten &ndash; und das seid ihr nahezu alle &ndash; musste doch klar sein, dass zum Beispiel die B&uuml;rgerversicherung reines Spielmaterial war. Auch konnte Gerhard Schr&ouml;ders und Franz M&uuml;nteferings Neuwahl-Vorschlag beim besten Willen nicht anders verstanden werden als die Absicht, genau jene Reformen, die Gerhard Schr&ouml;der unter dem Druck und mit Unterst&uuml;tzung der herrschenden Ideologie und der Opposition begonnen hat, mit der Union und deren Bundesratsmehrheit durchzusetzen, fortzusetzen und in diesem Geiste voranzutreiben. Nie war ernsthaft daran zu denken, dass die SPD zusammen mit den Gr&uuml;nen eine Mehrheit bekommen k&ouml;nnte. Wer daran glaubte, war ein Tr&auml;umer. Gerhard Schr&ouml;ders Absicht war immer klar: Er wollte weder eine Abkehr noch eine Aufweichung seiner neoliberalen Konzepte und schon gar keinen neuen &bdquo;sozialdemokratischen Weg der Reformen&ldquo;, wie Ihr geglaubt habt. Er wollte die konsequente Fortsetzung und Weiterf&uuml;hrung &bdquo;seiner&ldquo; Reformen Und das hat er auch immer betont. Ich sage das nicht erst jetzt; das steht dem Sinne nach schon in meinem Brief an die Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion vom 27. Juni 2005. <\/p><p>Wenn Ihr noch eine Best&auml;tigung dieser Vermutung und Diagnose braucht, dann schaut oder h&ouml;rt Euch doch an, was der Vertreter der Netzwerker Sigmar Gabriel bei Sabine Christiansen am vergangenen Sonntag gesagt hat. Dem Sinne nach: Wir haben eine linke Mehrheit, von der wir aber nicht Gebrauch machen wollen, stellte er fest. Und warum?<br>\nWenn ich ihn richtig verstanden habe, dann will er dieses &ldquo;Wohlverhalten&rdquo; in den Koalitionsverhandlungen mit der Union auf die Schr&ouml;der-Merkel- Kanzlerwaage legen. Ein Kanzlerwahlverein, der sein &ldquo;Wahlmanifest&rdquo; einmal mehr verr&auml;t! Und Euch ins Gesicht schl&auml;gt. <\/p><p>Auch Gerhard Schr&ouml;der lobt die Gro&szlig;e Koalition als M&ouml;glichkeit zur Durchsetzung der Reformen. Auch die Hereinnahme Wolfgang Clemens in das Verhandlungsteam ist ein sicheres Zeichen, dass die von Euch diagnostizierte Umkehr der SPD von dem erfolglosen Irrweg des Agenda-Kurses jenen, die f&uuml;r die SPD verhandeln, nichts bedeutet. Sie werden sich &uuml;ber diese treuherzigen Hoffnungen eher lustig machen und sich dar&uuml;ber freuen, dass die Intellektuellen und viele Arbeitnehmervertreter wiederum wie bei den Wahlen im Jahr 2002 einmal mehr auf die rhetorischen Versprechen vor der Abstimmung hereingefallen sind. <\/p><p><strong>Wenn Ihr noch etwas retten wollt, dann m&uuml;sst ihr jetzt intervenieren, dann m&uuml;sst ihr jetzt einen neuen Aufruf starten oder den Wahlaufruf auf den Tisch der SPD-Spitze legen und den Tisch nicht mehr verlassen, bevor nicht wenigstens einige Essentials, auf die ihr Euren Wahlaufruf gest&uuml;tzt habt, in die Koalitionsverhandlungen eingehen:<\/strong> Ihr m&uuml;sstet jetzt entsprechend Eurer Forderung z.B. um gute &ouml;ffentliche Leistungen und einen starken Staat k&auml;mpfen, weil es so ist, wie die SPD vor gut 30 Jahren einmal formuliert hat: &bdquo;Nur Reiche k&ouml;nnen sich einen armen Staat leisten.&ldquo; Deutlicher als in New Orleans, wo die &Auml;rmeren auf den D&auml;chern sa&szlig;en und um Hilfe riefen, kann man nicht sehen, dass dieser Satz stimmt und h&ouml;chst aktuell ist. <\/p><p>K&auml;mpft jetzt um die Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme. In Eurem Aufruf ist von ihnen die Rede. Ich m&ouml;chte Euch in diesem Zusammenhang auf einen Vorgang aufmerksam machen, der unbemerkt von den politischen Meinungsf&uuml;hrern abl&auml;uft, aber deutlich zeigt, dass offenbar alle etablierten Parteien, auch die SPD, ihre Deals mit der Versicherungswirtschaft schon vor der Wahl getroffen haben. Sie laufen auf eine weitere Erosion der sozialen Sicherungssysteme hinaus. Der Vorgang: Unmittelbar vor den Wahlen begann die Allianz AG zusammen mit der Bild-Zeitung und t-online mit einer gro&szlig;en Kampagne f&uuml;r die so genannte &bdquo;Volksrente&ldquo;. &bdquo;Volksrente&ldquo; ist das Etikett f&uuml;r den Ausbau der Privatvorsorge mithilfe der Riester-Rente. Der Begriff ist ein exzellenter semantischer Trick, eine b&ouml;se Manipulation, eigentlich ein Fall f&uuml;r die &bdquo;Aktion f&uuml;r mehr Demokratie&ldquo;.<\/p><p>In den Texten, die Ihr sowohl online unter www.bild.de als auch in ganzseitigen Anzeigen der Bild-Zeitung studieren k&ouml;nnt, wird die soziale, die Gesetzliche Rente systematisch schlecht gemacht. &bdquo;Lassen Sie sich wegen der leeren gesetzlichen Rentenkasse keine grauen Haare wachsen&ldquo;, so oder &auml;hnlich hei&szlig;t es immer wieder. Das erleben wir nun schon mindestens eine Dekade. Diese Propaganda gegen die soziale Sicherung der Altersvorsorge hat das Vertrauen in die Gesetzliche Rente bei allen Generationen, vor allem bei der Jungen, nahezu vollst&auml;ndig ruiniert. Dies alleine ist ein Vorgang, der verantwortungsvolle Politiker mobilisieren m&uuml;sste. <\/p><p>Ich weise jetzt auf diesen Vorgang hin, weil die aufwendige Kampagne der Allianz (wie auch anderer Lebensversicherer) nicht h&auml;tte gestartet werden k&ouml;nnen, wenn die Lebensversicherer nicht die Zusage von CDU, CSU, SPD, FDP und Gr&uuml;nen gehabt h&auml;tten, dass sie f&uuml;r den Ausbau der Privatvorsorge die Unterst&uuml;tzung dieser Parteien bekommen &ndash; koste es, was es wolle. Hier geht also die Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme ohne Kurskorrektur weiter. Die SPD hat sich in der Person ihres Vorsitzenden sogar in besonderer Weise hervorgetan. Franz M&uuml;ntefering hat zu erw&auml;gen gegeben, die Privatvorsorge, die mit dem hehren Etikett &bdquo;Eigenverantwortung&ldquo; propagiert wird, zur privaten Zwangsversicherung zu machen. Der Staat sozusagen als oberster Vertriebsmanager und als B&uuml;ttel der Versicherungswirtschaft. Unter Euch Unterzeichnern des Wahlaufrufs ist zumindest einer, der die Problematik genau durchschauen m&uuml;sste: Herbert Ehrenberg. Fragt ihn, wenn Ihr Zweifel an meiner Diagnose habt. <\/p><p>Dieser Vorgang ist deshalb so bedr&uuml;ckend, weil nahezu &uuml;berall in der Welt, wo die Privatvorsorge propagiert und eingef&uuml;hrt worden ist, diese Systeme in der Krise sind. In Chile, wo zu Zeiten von Pinochet die Arbeitnehmer gezwungen worden sind, in Privatvorsorge-Systeme umzusteigen, sind weite Teile dieser Systeme zusammengebrochen. Der Staat muss heute die Privatvorsorge-Systeme mit Steuergeldern nachfinanzieren. Der chilenische Pr&auml;sident, der Sozialdemokrat Lagos, war Ende Januar in Berlin und hat dringend gewarnt davor, diesen Weg weiterzugehen. Die Spitze von Regierung und SPD waren damals schwerh&ouml;rig. Sie werden es jetzt bei den Koalitionsverhandlungen wieder sein. <\/p><p>Glaubt mir, es geht dabei nicht um eine Kleinigkeit, sondern um eine Richtungsentscheidung, bei der es aber wie in vielen anderen F&auml;llen und entgegen Eurer Behauptung, fast keinen Richtungsunterschied zwischen den Konservativen und der SPD gibt. Ihr k&ouml;nntet Euch an dieser wichtigen Stelle wirklich verdient machen, wenn Ihr in Konsequenz Eures Aufrufes jetzt massiv intervenieren w&uuml;rdet, notfalls auch mithilfe von Unterschriften. <\/p><p>Es gibt noch ein anderes Feld, auf dem Ihr aktiv werden k&ouml;nntet: Es f&auml;llt auf, dass bei den bisherigen Verhandlungen die wichtige Frage der Belebung unserer Binnenkonjunktur keine, jedenfalls keine ihr eigentlich zukommende Rolle spielt. Wenn man die dringlichen Probleme betrachtet &ndash; die Haushaltskonsolidierung, die Bek&auml;mpfung der Arbeitslosigkeit, die Stabilisierung der Finanzen der sozialen Sicherungssysteme und so weiter &ndash; alles h&auml;ngt davon ab, dass endlich die Binnennachfrage wieder in Gang kommt. Wenn ich in Verantwortung w&auml;re, ich w&uuml;rde meine ganze Kraft darauf konzentrieren und die so genannten Reformen erst mal beiseite legen. <\/p><p>Aber davon ist nichts zu sp&uuml;ren, obwohl man sich einen Wettbewerb der beiden verhandelnden Parteien um das beste Programm zur Ankurbelung unserer Wirtschaft w&uuml;nschen w&uuml;rde. Es ist nichts davon zu h&ouml;ren, obwohl unsere Freunde und Nachbarn in Europa &ndash; Frankreich, Italien, Spanien, Gro&szlig;britannien &ndash; darauf angewiesen sind, dass wir endlich aufh&ouml;ren, Arbeitspl&auml;tze nur &uuml;ber den Export schaffen zu wollen. Egon Bahr m&uuml;sste diese au&szlig;enpolitische Dimension der notwendigen Belebung unserer Binnenkonjunktur sofort begreifen. Aber, so mein Eindruck, dar&uuml;ber denkt niemand nach. Deshalb ist es notwendig, dass ihr Eure mit dem Wahlaufruf begr&uuml;ndete Glaubw&uuml;rdigkeit und Euren Einfluss nutzt, um auf diese Missachtung des wichtigsten Teils der anstehenden Entscheidungen hinzuweisen. <\/p><p>Mit einem sch&ouml;nen Gru&szlig;<\/p><p>gez. Albrecht M&uuml;ller<\/p><p>4. Oktober 2005<\/p><p><strong>Anhang:<\/strong><\/p><p><strong>Wahlaufruf 2005: Aktion f&uuml;r mehr Demokratie<\/strong><\/p><p>Von Klaus Staeck und Johano Strasser mit Unterst&uuml;tzung der Initiative iDemokratie.de<\/p><p><strong>Am 18. September geht es um eine Richtungsentscheidung<\/strong><\/p><p><strong>Bei aller Kritik, die wir an einzelnen politischen Entscheidungen der Vergangenheit hatten: Wer nicht m&ouml;chte, dass der Sozialstaat demontiert, Arbeitnehmerrechte beschnitten und die Gewerkschaften zerschlagen werden, muss die SPD st&auml;rken. <\/strong><\/p><p>Die gegen massiven Druck verteidigte klare Haltung von SPD und Regierung zum Irak-Krieg bleibt unvergessen. Unter einer Unions-Kanzlerin st&uuml;nden heute deutsche Truppen im Irak. <\/p><p>Auch die Haltung der rot-gr&uuml;nen Regierung zur UNO und zu Europa, eine effektive Entwicklungspolitik, sowie die erfolgreiche Initiative zur Entschuldung der L&auml;nder der Dritten Welt geh&ouml;ren zu den Aktivposten in der Regierungsbilanz. <\/p><p>In der Familienpolitik, bei der Modernisierung des Staatsb&uuml;rgerschaftsrechts, Verbraucherschutz&ndash; und Behindertenpolitik hat die rot-gr&uuml;ne Regierung die Lebensbedingungen der Menschen wesentlich verbessert. In der Energiepolitik werden durch die F&ouml;rderung von erneuerbaren Energien Umweltschutz- und Besch&auml;ftigungsziele gleicherma&szlig;en erreicht. Dass Union und FDP den eingeleiteten Ausstieg aus der Atomenergie r&uuml;ckg&auml;ngig machen wollen, ist f&uuml;r uns Grund genug, SPD zu w&auml;hlen. <\/p><p><strong>Nachdem sich die SPD von den gescheiterten neoliberal inspirierten Konzepten endlich wieder l&ouml;st und ihren eigenen sozialdemokratischen Weg der Reformen geht, ist sie dabei, auf den Feldern Besch&auml;ftigungspolitik und soziale Sicherung verlorenes Vertrauen zur&uuml;ckzugewinnen.<\/strong> Es geht darum, ein m&ouml;glichst gro&szlig;es Ma&szlig; an sozialer Gerechtigkeit zu verwirklichen: beim Zugang zu Bildung und Arbeit, bei der Teilhabe an Demokratie und Kultur und in der Verteilung des erwirtschafteten Reichtums der Gesellschaft. <\/p><p><strong>Es geht um die Verteidigung der &ouml;ffentlichen G&uuml;ter in einer sozialen Marktwirtschaft gegen die Begehrlichkeiten der Marktradikalen von Schwarz-Gelb. Die sozialen Sicherungssysteme m&uuml;ssen k&uuml;nftig st&auml;rker &uuml;ber Steuern finanziert werden, wenn man den Faktor Arbeit auf sozial vertr&auml;gliche Weise von Abgaben entlasten will. Eine von der SPD vorgeschlagene Million&auml;rssteuer, die konsequente Schlie&szlig;ung von Steuerschlupfl&ouml;chern und Bek&auml;mpfung von Steuerhinterziehung sind wichtige Schritte auf dem Weg zu mehr Steuergerechtigkeit und eine Voraussetzung daf&uuml;r, dass der Staat seinen vielf&auml;ltigen Verpflichtungen zum Wohle der B&uuml;rger wieder besser wahrnehmen kann als bisher.<\/strong><\/p><p>Am deutlichsten werden die Unterschiede zwischen den Parteien bei der Gesundheitsvorsorge. Hier steht eine alle Berufsgruppen und Einkommensarten einbeziehende solidarische B&uuml;rgerversicherung von Rot-Gr&uuml;n gegen das neoliberale Modell der Kopfpauschale von Union und FDP zur Wahl. <\/p><p>F&uuml;r die SPD sind Bildungsausgaben stets die wichtigste Zukunftsinvestition, sind Forschung und Bildung vor allem eine &ouml;ffentliche Aufgabe. Schlie&szlig;lich geht es um die Verteidigung eines liberalen Lebensgef&uuml;hls gegen konservative Lebensstile mit all den Zumutungen und L&auml;hmungen, die wir w&auml;hrend der 16j&auml;hrigen Kohl-Zeit zur Gen&uuml;ge erfahren haben. <\/p><p><strong>Eine SPD, die in dieser Weise ihr Profil sch&auml;rft, kann auf unser Engagement z&auml;hlen. Wir werben f&uuml;r die Wiederwahl der SPD, weil einige von Rot-Gr&uuml;n begonnene Projekte noch nicht erledigt sind<\/strong> und damit in Deutschland und Europa die T&uuml;r offen bleibt f&uuml;r eine Politik des friedlichen Miteinander, des Respekts vor anderen Kulturen und Lebensstilen, der Freiheit, der sozialen Gerechtigkeit und dem Schutz der Umwelt. <\/p><p>(Unterzeichnet von mindestens 2.630 Personen (Stand 11.9.2005)) <\/p><p>(gefettet vom Verf.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mindestens 2600 K&uuml;nstler, Intellektuelle, Gewerkschafter etc. haben einen Wahlaufruf zu Gunsten der SPD und Gerhard Schr&ouml;ders unterzeichnet. Ihre &ouml;ffentliche Intervention bei den Koalitionsverhandlungen w&auml;re jetzt dringend geboten, weil sich abzeichnet, dass zentrale Aussagen des Aufrufs mit F&uuml;&szlig;en getreten werden. Unter den Unterzeichnern sind eine Reihe meiner Freunde und Weggef&auml;hrten &ndash; Klaus Staeck, Johano Strasser, Egon<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=897\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,191,190],"tags":[401,246,312,411],"class_list":["post-897","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-spd","category-wahlen","tag-gabriel-sigmar","tag-linke-mehrheit","tag-reformpolitik","tag-schroeder-gerhard"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/897","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=897"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/897\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31787,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/897\/revisions\/31787"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=897"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=897"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=897"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}