{"id":89729,"date":"2022-10-27T08:23:53","date_gmt":"2022-10-27T06:23:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729"},"modified":"2022-10-27T08:23:53","modified_gmt":"2022-10-27T06:23:53","slug":"hinweise-des-tages-4224","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h01\">Die Krise macht reich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h02\">Politik und Polizei bereiten Ausnahmezustand vor: Wenn&rsquo;s der Markt nicht mehr regelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h03\">Furor gegen China: Cosco-Einstieg in Hamburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h04\">US-Subventionsprogramm: EU und USA bilden Arbeitsgruppe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h05\">Toilettenpapier-Gigant Wepa zu den Energiekosten: Wir liefern jetzt mehr aus Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h06\">Scholz und Macron: Harte N&uuml;sse zum Arbeitsessen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h07\">Machtk&auml;mpfe hinter der Front<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h08\">Die &ldquo;schmutzige Bombe&rdquo; der Ukraine und Schoigus Telefonate<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h09\">Die posthegemoniale Welt &ndash; Waldai-Forum diskutiert aktuelle Entwicklungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h10\">Erdogan: Vermittler und Gesch&auml;ftsmann nach au&szlig;en, Konkursverwalter und nerv&ouml;ser Wahlk&auml;mpfer zu Hause<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h11\">Was uns in Italien erwartet: eine senile M&auml;nnermacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h12\">Rishi Sunak &ndash; der Mann, dem die M&auml;rkte vertrauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h13\">Die Europawahl 2019 war eine Farce. 2024 sieht es kaum besser aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h14\">Moskau dr&auml;ngt auf UN-Untersuchung ukrainischer Biolabore<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89729#h15\">Bitten Sie Washington, zuerst die Sanktionen gegen Afrika zu beenden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Krise macht reich<\/strong><br>\nDeutsche Bank, Mercedes und Unicredit erzielen Rekordgewinne. Bei einem Gro&szlig;teil sozialer Einrichtungen droht bald das Licht auszugehen<br>\nInflation, Rezession, Depression? Schluss mit der Heulerei, die Gesch&auml;fte laufen doch bestens! Die allgemeine Notlage ist unter anderem f&uuml;r die gro&szlig;en Geldinstitute ein Segen. W&auml;hrend die italienische Unicredit ihren Gewinn von Juli bis September um 62 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro hochtreiben konnte, vermeldete die Deutsche Bank am Mittwoch einen Nachsteuergewinn von 1,2 Milliarden Euro f&uuml;r das dritte Quartal. Mehr Geld in drei Monaten hat der Konzern seit 2006 nicht mehr verdient.<br>\nSo auch Mercedes-Benz: Der Autobauer aus dem L&auml;ndle hat seinen Gewinn im dritten Quartal mal eben verdoppelt &ndash; auf fast vier Milliarden Euro gegen&uuml;ber 1,9 Milliarden im Vorjahresvergleich. (&hellip;)<br>\nNach einer Umfrage des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbands unter seinen Mitgliedern sehen sich aktuell 90 Prozent von mehr als 1.300 sozialen Einrichtungen in ihrer Existenz gef&auml;hrdet. Fast die H&auml;lfte glaubt, das Angebot bei ausbleibender Hilfe f&uuml;r noch maximal ein Jahr aufrechterhalten zu k&ouml;nnen. Der Verband fordert einen umfassenden Schutzschirm f&uuml;r die Branche in H&ouml;he eines zweistelligen Milliardenbetrags und mahnt Eile an. Andernfalls &raquo;droht im Sozialen &rsaquo;Tabula rasa&lsaquo;&laquo;, warnte Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Ulrich Schneider am Freitag. Wie w&auml;re es damit, das Geld bei den Beg&uuml;terten abzuholen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437484.gewinner-in-der-not-die-krise-macht-reich.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Arbeitslosengeld-II- und Sozialgeld-Ausgaben 2015 bis September 2022<\/strong><br>\nVon Januar bis September 2022 wurden vom Bund f&uuml;r Arbeitslosengeld II und Sozialgeld insgesamt 16,787 Milliarden Euro ausgegeben, 151 Millionen Euro (0,9 Prozent) weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die steigende 12-Monatssumme der Ausgaben betrug von Oktober 2021 bis September 2022 insgesamt 21,597 Milliarden Euro. Sie lag damit 512 Millionen Euro &uuml;ber dem Haushaltssoll 2022. (Soll 2022: 21,085 Milliarden Euro; Ist 2021: 21,748 Milliarden Euro)<br>\nGemessen an den durchschnittlich 5,103 Millionen Regelleistungsberechtigten (RLB) wurden vom Bund in den 12 Monaten von Oktober 2021 bis September 2022 f&uuml;r Arbeitslosengeld II und Sozialgeld monatlich durchschnittlich 352,72 Euro pro RLB ausgegeben. (1) Ein Jahr zuvor, von Oktober 2020 bis September 2021, wurden f&uuml;r die durchschnittlich 5,327 Millionen RLB durchschnittlich 340,79 Euro pro Monat ausgegeben. (2) (2021: 345,01 Euro bei durchschnittlich 5,253 Millionen RLB)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1713-arbeitslosengeld-ii-und-sozialgeld-ausgaben-2015-bis-september-2022.html\">BIAJ<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Sozialhilfe: Leben am Limit &ndash; Teuerung versch&auml;rft soziale Notlagen!<\/strong><br>\nSozialhilfe bzw. Mindestsicherung wird in &Ouml;sterreich erst dann gew&auml;hrt, wenn die vorgelagerten sozialen Sicherungssysteme versagt haben. Bezieher:innen leben daher zumeist am Rande der Gesellschaft und sind oftmals sozial ausgegrenzt. Die H&ouml;he dieser sozialen Transferleistung liegt meilenweit unterhalb der Armutsschwelle. Im Schnitt erhalten Sozialhilfebezieher:innen lediglich 712 Euro pro Monat. Die derzeitige Teuerung versch&auml;rft diese extreme Armut noch weiter. Es gilt daher, nachhaltig zu helfen und den Sozialstaat gerade in Krisenzeiten zu st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/sozialhilfe-teuerung-verschaerft-soziale-notlagen\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Politik und Polizei bereiten Ausnahmezustand vor: Wenn&rsquo;s der Markt nicht mehr regelt<\/strong><br>\nIn den deutschen Kommunen laufen fl&auml;chendeckend Vorbereitungen f&uuml;r ein Szenario, das die Bundesrepublik in ihrer Geschichte bisher noch nie erleben musste: einen fl&auml;chendeckenden und l&auml;nger andauernden Stromausfall. &bdquo;Die durch die westlichen Sanktionen als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg ausgel&ouml;ste Energiekrise l&auml;sst nun pl&ouml;tzlich diese Gefahr selbst in Deutschland zur m&ouml;glichen Realit&auml;t werden&ldquo;, sch&auml;tzt das Portal &bdquo;wallstreet online&ldquo; ein. Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz entwickeln Notfallpl&auml;ne mit einem widerspr&uuml;chlichen Doppelcharakter: Sie sch&uuml;ren Panik in der Bev&ouml;lkerung, die sie ja verhindern sollen. In der Berichterstattung &uuml;ber diese Notfallszenarien betten die deutschen Medien unisono eine Passage des Koalitionsvertrages der Bundesregierung ein: &bdquo;Gemeinsam mit den L&auml;ndern wollen wir die Sicherheitsarchitektur in Deutschland einer Gesamtbetrachtung unterziehen und die Zusammenarbeit der Institutionen f&uuml;r die Sicherheit der Menschen effektiver und wirksamer gestalten.&ldquo; (&hellip;) Das l&auml;sst sich auch so &uuml;bersetzen: Wenn&rsquo;s der Markt nicht regelt, haben wir ja auch noch die Polizei. Und die Bundeswehr musste bekanntlich auch nicht abseits stehen, als w&auml;hrend der Hoch-Zeiten der Corona-Pandemie Soldatinnen und Soldaten das in den Vorjahren weggesparte Personal der Gesundheits&auml;mter in den Testzentren ersetzte. (&hellip;) In Verbindung mit dem Hinweis auf Cyberattacken bietet sich als Bedroher allen fehlender Beweisen zum Trotz einmal mehr Russland an, das st&auml;rkt zumindest die Heimatfront. Doch die schw&auml;chelt, denn so kurz ist das Ged&auml;chnis der Bundesbev&ouml;lkerung nicht. Die Menschen haben miterlebt, dass in den letzten Jahren und Jahrzehnten in gro&szlig;en Bereichen die Infrastruktur kaputtgespart worden ist mit dem Ergebnis, dass die &ouml;ffentliche Daseinsvorsorge zunehmend zusammenbricht. (&hellip;) Gegen diese Form der Sabotageakte an der &ouml;ffentlichen Infrastruktur helfen weder Polizei noch Bundeswehr und auch keine kommunalen Notfallpl&auml;ne. Und die Wegbereiter und Profiteure dieser Sabotagepolitik sitzen &uuml;brigens nicht in Moskau.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/wenns-der-markt-nicht-mehr-regelt-1875013\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Furor gegen China: Cosco-Einstieg in Hamburg<\/strong><br>\nDie Luft wird noch d&uuml;nner f&uuml;r Unternehmen aus China in Deutschland: Mit dieser Botschaft im Gep&auml;ck fliegt Kanzler Olaf Scholz n&auml;chste Woche zu seinem Antrittsbesuch nach Beijing. Die Botschaft kann man der Tatsache entnehmen, dass die Bundesregierung am Mittwoch der chinesischen Reederei Cosco den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung von 35 Prozent am kleinsten der vier Containerterminals im Hamburger Hafen, dem Terminal Tollerort, untersagt hat. W&auml;re es nach der FDP, nach den Gr&uuml;nen oder auch nach den Unionsparteien gegangen, dann h&auml;tte Cosco nicht einmal den Anteil von 24,9 Prozent &uuml;bernehmen d&uuml;rfen, den der Konzern jetzt erh&auml;lt &ndash; ohne Sperrminorit&auml;t, ohne wirkliches Mitbestimmungsrecht bei Personal- und strategischen Gesch&auml;ftsentscheidungen. Ein Einstieg dritter Klasse: Das ist alles, was f&uuml;r gro&szlig;e chinesische Firmen in Deutschland gerade so noch geht.<br>\nWoher eigentlich der Furor gegen Cosco, der seit Tagen die &Ouml;ffentlichkeit aufpeitscht? Kritische Infrastruktur &ndash; solche, die in Krisen besonders sensibel ist &ndash; ist in Deutschland klar definiert. Tollerort z&auml;hlt nach Auskunft des Bundeswirtschaftsministeriums nicht dazu. Dass private Reedereien Anteile an Hafenbetreibern kaufen, ist &ndash; man mag das bedauern &ndash; unter heutigen Verh&auml;ltnissen normal. Ziel ist es meist, sich eine bevorzugte Abfertigung der eigenen Schiffe zu sichern, um die Warteschlangen vor den &uuml;berlasteten H&auml;fen zu umgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437519.furor-gegen-china.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>China reagiert auf den Teilverkauf des Hamburger Hafens an Unternehmen aus China<\/strong><br>\nDer Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Wang Wenbin, hat am Mittwoch vor der Presse in Beijing auf den Teilverkauf des Hamburger Hafens an die chinesische Cosco-Gruppe reagiert.<br>\nMeldungen zufolge haben die deutschen Bundesbeh&ouml;rden in Erw&auml;gung gezogen, die chinesische Kapitalbeteiligung anstelle der urspr&uuml;nglich geplanten 35 Prozent auf 24,9 Prozent zu beschr&auml;nken.<br>\nDazu sagte Wang Wenbin, eine Zusammenarbeit sollte f&uuml;r beide Seiten vorteilhaft sein. China hoffe, dass die betroffenen Parteien die pragmatische Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland rational betrachten und unbegr&uuml;ndete Spekulationen stoppen, so Chinas Au&szlig;enamtssprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2022\/10\/26\/ARTIaNKXiXOIJrz24JvEf8mF221026.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>US-Subventionsprogramm: EU und USA bilden Arbeitsgruppe<\/strong><br>\nDie EU will im Rahmen einer Arbeitsgruppe mit den USA &uuml;ber eventuelle Folgen des milliardenschweren Subventionsprogramms von US-Pr&auml;sident Joe Biden beraten. Die neue &bdquo;Taskforce&ldquo; werde sich mit den &bdquo;spezifischen Bedenken&ldquo; der EU im Zusammenhang mit dem Inflationsreduzierungsgesetz befassen, teilte die EU-Kommission nun mit. Br&uuml;ssel hatte die Washingtoner Pl&auml;ne als wettbewerbsverzerrend kritisiert.<br>\nDas US-Gesetz sieht unter anderem milliardenschwere Investitionen in erneuerbare Energien und Steuererleichterungen f&uuml;r in den USA hergestellte Elektroautos und Batterien vor. In diesem Zusammenhang hatte etwa der Autobauer Tesla erkl&auml;rt, seine Pl&auml;ne f&uuml;r die Batteriefabrik in Deutschland zu &uuml;berdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3291271\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Toilettenpapier-Gigant Wepa zu den Energiekosten: Wir liefern jetzt mehr aus Frankreich<\/strong><br>\nWepa-Chef Martin Krengel fordert, dass die Strompreisbremse ebenso schnell umgesetzt wird wie die Gaspreisbremse. Sonst drohe eine Deindustrialisierung Deutschlands.<br>\nDie Herstellung von Toiletten- und anderen Hygienepapieren ist energieintensiv, die hohen Gas- und Strompreise infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine belasten die Branche enorm. Der deutsche Hersteller Hakle musste Anfang September gar Insolvenz in Eigenverwaltung beantragen. Die Begr&uuml;ndung: Die Staatshilfe sei nicht rechtzeitig gekommen.<br>\nMartin Krengel f&uuml;hrt seit &uuml;ber 20 Jahren den deutlich gr&ouml;&szlig;eren Konkurrenten Wepa aus Arnsberg in Nordrhein-Westfalen, die Nummer drei in Europa hinter der schwedischen Essity und der italienischen Sofidel.<br>\nSeine Hoffnungen setzt der Wepa-Chef vor allem auf die Gaspreisbremse der Bundesregierung: &bdquo;Der 1. Januar muss sitzen. Sie muss schnell umgesetzt werden und sofort greifen&ldquo;, sagte er im Gespr&auml;ch mit dem Handelsblatt. In Frankreich seien &bdquo;die Energiekosten pro Tonne Hygienepapier um 250 Euro niedriger als hierzulande&ldquo;. Daher fordert Krengel: &bdquo;Auch die Strompreisbremse muss kommen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp2.handelsblatt.com\/unternehmen\/mittelstand\/martin-krengel-im-interview-toilettenpapier-gigant-wepa-zu-den-energiekosten-wir-liefern-jetzt-mehr-aus-frankreich\/28760690.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Wepa, ein kerngesundes und dem Anschein nach gut gef&uuml;hrtes Unternehmen, kommt auf Grund der Folgen der auch sanktionsbedingten Energieverteuerung in eine gewisse Schieflage. Wepa ist nur eines von vielen Unternehmen, in bestimmten Branchen droht auf Grund der idiotischen Politik der Ampel der Kahlschlag &ndash; mit einem Rattenschwanz an Folgen f&uuml;r Renten-, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung. Unternehmerfreund und heimlicher Lobbyist Christian Lindner wird zum Totengr&auml;ber von Firmen, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Scholz und Macron: Harte N&uuml;sse zum Arbeitsessen <\/strong><br>\nVer&auml;rgerung in Paris: Macron wirft Deutschlands Alleing&auml;ngen &ldquo;destabilisierenden Charakter&rdquo; vor. Die Konkurrenz in der R&uuml;stungspolitik zeigt sich sch&auml;rfer.<br>\nDer deutsche Kanzler wird in Paris gesnobt, prophezeit Politico: Es werde heute kein Foto f&uuml;r Scholz mit Macron geben und keine Pressekonferenz, obwohl der Kanzler mit einem gro&szlig;en Medienaufgebot angereist sei. Es ist kalt geworden zwischen Frankreich und Deutschland: &ldquo;Sie sind sich nicht einmal einig, ob sie sich gemeinsam vor der Presse zeigen sollen.&rdquo;<br>\nDer Temperatursturz hat viele Gr&uuml;nde. Die US-amerikanische Publikation im Besitz des Springer-Verlags listet eine ganze Reihe davon auf: Allen voran den franz&ouml;sischen Frust &uuml;ber Scholzens Doppelwumms.<br>\nDie Alleing&auml;nge der deutschen Regierung bei der 100-Milliarden-Euro-Aufstockung des Milit&auml;rbudgets &ndash; gleichzeitig zeige sich Deutschland bei gemeinsamen R&uuml;stungsprojekten wenig enthusiastisch und gehe auf Distanz &ndash; und beim 200-Milliarden-Euro-Entlastungspaket gegen hohe Energiepreise ver&auml;rgerten Paris.<br>\nDazu kommt die br&uuml;ske Absage Macrons eines gemeinsamen Treffens letzte Woche und der Ausspruch Macrons beim EU-Gipfel:<br>\n&ldquo;Es ist weder f&uuml;r Deutschland noch f&uuml;r Europa gut, wenn Deutschland sich isoliert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Scholz-und-Macron-Harte-Nuesse-zum-Arbeitsessen-7321242.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Machtk&auml;mpfe hinter der Front<\/strong><br>\nDie Machtk&auml;mpfe zwischen Washington und Berlin um die dominante Stellung in Ost- und S&uuml;dosteuropa spitzen sich zu und erreichen die Auseinandersetzungen um den Wiederaufbau der Ukraine. Hatte zun&auml;chst die EU-Kommission die F&uuml;hrung beim Wiederaufbau des Landes reklamiert, so hei&szlig;t es nun in Washington, Br&uuml;ssel fehle dazu das &bdquo;politische und finanzielle Gewicht&ldquo;; die F&uuml;hrung m&uuml;sse vielmehr bei den Vereinigten Staaten liegen. Parallel dazu verdr&auml;ngen die USA in Polen eine von Berlin forcierte Initiative zur Schaffung einer europ&auml;ischen Flugabwehr und sind dabei, Polen als Drehscheibe f&uuml;r die Verbreitung von US-Nukleartechnologie in Ost- und S&uuml;dosteuropa zu etablieren &ndash; auf Kosten der franz&ouml;sischen Atomindustrie. Nicht zuletzt beginnen sie Ost- und S&uuml;dosteuropa in einen weiteren Absatzmarkt f&uuml;r verfl&uuml;ssigtes US-Frackinggas zu transformieren; dabei nutzen sie die Drei-Meere-Initiative, ein regionales Projekt, das zw&ouml;lf Staaten zwischen Ostsee, Adria und Schwarzem Meer umfasst und 2015 auf Vorschlag Washingtons initiiert wurde, unter anderem von Polen. Die Initiative l&auml;uft deutschen Interessen in der Region zuwider.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9065\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die &ldquo;schmutzige Bombe&rdquo; der Ukraine und Schoigus Telefonate<\/strong><br>\nIn den deutschen Medien wird so getan, als sei die russische Warnung vor einer &ldquo;schmutzigen Bombe&rdquo; der Ukraine etwas, das sich die Russen ausgedacht h&auml;tten. Man befasst sich mit Fotos und nicht mit den technischen Gegebenheiten. Aber das Thema ist sehr ernst. (&hellip;)<br>\nDass die deutsche Presse (stellvertretend der Tagesspiegel) die ganze Geschichte nicht ernst nimmt, erkl&auml;rt sich gewisserma&szlig;en von selbst. Alle Gr&uuml;nde, warum man sie ernst nehmen sollte, geh&ouml;ren zu den Dingen, die in den deutschen Medien nicht ausgesprochen und benannt werden. &Uuml;brig bleibt dann so etwas:<br>\n&ldquo;Lambrecht nannte die &Auml;u&szlig;erungen einen &lsquo;unerh&ouml;rten Vorwurf&rsquo; gegen&uuml;ber der Ukraine, f&uuml;r den es &ldquo;null Anhaltspunkte&rdquo; gebe. Es sei wichtig, dass der Westen diese Behauptung &lsquo;deutlich&rsquo; zur&uuml;ckweise und zugleich die Botschaft aussende, dass er weiter hinter der Ukraine stehe.&rdquo;<br>\nWenn man die Geschichte des Donbass-Krieges genauer kennt, wei&szlig; man, dass es mehrmals zu ukrainischen Angriffen auf Objekte kam, die gr&ouml;&szlig;ere chemische Katastrophen ausl&ouml;sen h&auml;tten k&ouml;nnen. Die Stirol-Fabrik bei Donezk beispielsweise, oder Lagerst&auml;tten von Chlor bei der Wasserversorgung. Der Beschuss des Atomkraftwerks Energodar ist also nur gewisserma&szlig;en eine Fortsetzung einer Art der Kriegsf&uuml;hrung, die seit 2014 bekannt ist. (&hellip;)<br>\nWer die t&auml;glichen Pressekonferenzen des russischen Verteidigungsministeriums kennt, wei&szlig; auch, was das &uuml;bliche Verfahren ist, wenn auf russischer Seite eine bestimmte Provokation der Ukraine bef&uuml;rchtet wird. Sprecher Igor Konaschenko d&uuml;rfte im Verlauf der vergangenen Monate bereits ein Dutzend solcher m&ouml;glicher Handlungen bekannt gemacht haben. Man kann auf dem Telegram-Kanal des russischen Verteidigungsministeriums problemlos die vergangenen Monate durchforsten. Den Ministerien der NATO-L&auml;nder wie der jeweiligen Presse d&uuml;rften diese Ver&ouml;ffentlichungen bekannt sein.<br>\nTats&auml;chlich bezieht sich selbst der Tagesspiegel bei der Meldung &uuml;ber Sergei Schoigus Telefonate auf das russische Ministerium. Aber das traurige Niveau der Berichterstattung, oder die Bereitwilligkeit zur Propaganda, zeigt sich darin, dass die Anrufe bei gleich vier NATO-Verteidigungsministern (Frankreichs, der T&uuml;rkei, Gro&szlig;britanniens und der USA, in dieser Reihenfolge) behandelt werden, als w&auml;ren sie t&auml;gliche Ereignisse, sozusagen der &uuml;bliche Kaffeeplausch, zu dem Schoigu frische russische Vorw&uuml;rfe mitbringt wie Kuchenst&uuml;cke.<br>\nDem ist allerdings mitnichten so.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/152530-schmutzige-bombe-ukraine-und-schoigus\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die posthegemoniale Welt &ndash; Waldai-Forum diskutiert aktuelle Entwicklungen<\/strong><br>\nDie ganz namhaften G&auml;ste haben sich in diesem Jahr nicht zum Waldai-Forum angek&uuml;ndigt. Russlands Pr&auml;sident Putin, der bereits an mehreren Konferenzen teilgenommen hat, ist dieses Mal nicht dabei. Dessen ungeachtet ist die dreit&auml;gige Veranstaltung, die dieses Jahr in Moskau stattfindet, ein bedeutendes politologisches Ereignis. Das Motto des laufenden Forums lautet: &ldquo;Die posthegemoniale Welt. Gerechtigkeit und Sicherheit f&uuml;r alle&rdquo;.<br>\nDie Headline des Forums ist nicht mit einem Fragezeichen versehen. Schon das verdeutlicht einen v&ouml;llig unterschiedlichen Blick auf aktuelle geopolitische Entwicklungen. Im gr&ouml;&szlig;ten Teil der Welt gilt eine Verschiebung der geopolitischen Einflusssph&auml;ren verbunden mit einem Machtverlust des kollektiven Westens unter F&uuml;hrung der USA als unausweichlich. Die aktuellen Krisen haben ihre Ursache in diesem Machtverlust. Der kollektive Westen und seine Organisationen haben keinen stabilisierenden Einfluss mehr.<br>\nIn Deutschland verl&auml;uft die Diskussion anders. Dort sieht man sich als Demokratie in einem Systemkonflikt mit autorit&auml;ren Regimen und glaubt, diesen Konflikt f&uuml;r sich entscheiden zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/152485-posthegemoniale-welt-waldai-forum-diskutiert\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Erdogan: Vermittler und Gesch&auml;ftsmann nach au&szlig;en, Konkursverwalter und nerv&ouml;ser Wahlk&auml;mpfer zu Hause<\/strong><br>\nAngesichts wirtschaftlicher Probleme, Inflation und miesen Umfragewerten braucht Recep Tayyip Erdogan dringend vorzeigbare Erfolge, wenn er im Juni wiedergew&auml;hlt werden will. Diese holt er sich durch seine Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg und durch eintr&auml;gliche Energie- und Waffengesch&auml;fte. Im Inneren versucht er, Kritiker und m&ouml;gliche Herausforderer durch Zensur und Strafverfolgung loszuwerden.<br>\nSeit Beginn des Ukraine-Krieges ist neben den Konfliktparteien ein weiterer Player ins Rampenlicht der Weltpolitik ger&uuml;ckt: die T&uuml;rkei. Staatspr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan hat sich als Vermittler zwischen Russland und der Ukraine installiert, l&auml;sst kaum ein gro&szlig;es internationales Treffen aus, macht die Stimme der T&uuml;rkei bei gro&szlig;en Entscheidungen, wie j&uuml;ngst dem NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens, zum Z&uuml;nglein an der Waage und f&auml;delt nebenbei lukrative Energie- und Waffengesch&auml;fte ein. Diese neue Umtriebigkeit allein mit der Eitelkeit und dem Gesch&auml;ftssinn Erdogans, der f&uuml;r sich und sein Land stets den Vorteil sucht und dabei f&uuml;r die Partner wenig verl&auml;sslich wirkt, zu erkl&auml;ren, w&auml;re zu kurz gegriffen. Fakt ist: Erdogan braucht sichtbare Erfolge, wenn er seine Wiederwahl im kommenden Jahr sichern will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/erdogan-vermittler-und-geschaeftsmann-nach-aussen-konkursverwalter-und-nervoeser-wahlkaempfer-zu-hause\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Was uns in Italien erwartet: eine senile M&auml;nnermacht<\/strong><br>\nGiorgia Meloni hat die italienischen Wahlen gewonnen. Doch an die Macht gekommen sind die alten m&auml;nnlichen Machthaber von fr&uuml;her.<br>\nDie Partei Fratelli d&rsquo;Italia (FdI) hat mit 26 Prozent der Stimmen die italienischen Wahlen im September gewonnen. Der Sieg ihrer jungen Vorsitzenden Giorgia Meloni &ndash; nun die Regierungschefin &ndash; wird als Zeichen einer Vorherrschaft der drei italienischen Rechtsparteien und als ein Hauch von Weiblichkeit, Jugend und Neuheit gefeiert. In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall: Die rechte Koalition ist nach wie vor in der Minderheit, der Frauenanteil im Parlament ist geringer geworden, das Durchschnittsalter um sechs Jahre h&ouml;her. Dagegen ist die senile M&auml;nnermacht gewachsen und eine dreissig Jahre alte Koalition, die bereits dreimal gescheitert ist, kommt wieder an der Macht &ndash; mit Hilfe der &laquo;Operation Meloni&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/was-uns-in-italien-erwartet-eine-senile-maennermacht\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rishi Sunak &ndash; der Mann, dem die M&auml;rkte vertrauen<\/strong><br>\nLabour hat keinen Grund, sich &uuml;ber den Niedergang der Tories zu freuen. Die damit verbundene &Uuml;berzeugung, dass sich die Demokratie letztlich dem Willen der M&auml;rkten f&uuml;gen muss, wird auf sie selbst zur&uuml;ckfallen.<br>\nIn den Tagen nach ihrem R&uuml;cktritt waren sich die britischen Medien in ihrem Urteil &uuml;ber Liz Truss einig: Ihre 44-t&auml;gige Amtszeit als Premierministerin war die k&uuml;rzeste und katastrophalste in der britischen Geschichte. Die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Konservative Partei ist auf den niedrigsten Stand in der Geschichte der Meinungsumfragen gesunken; und viele fragen sich, ob sich die Partei jemals wieder erholen wird.<br>\nDoch man sollte sich davor h&uuml;ten, der simplen Darstellung zu folgen, nach der die Versuche von Truss und ihres Finanzministers Kwasi Kwarteng, eine &ldquo;fiskalisch unverantwortliche&rdquo; Steuersenkungsagenda f&uuml;r den freien Markt durchzusetzen, die Finanzm&auml;rkte verschreckten, &ldquo;die Wirtschaft zum Absturz brachten&rdquo; und sie schlie&szlig;lich zwangen, ihre Niederlage einzugestehen und zur&uuml;ckzutreten. Die Dinge sind ein wenig komplizierter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/37-2022\/rishi-sunak-ist-der-mann-dem-die-markte-vertrauen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Europawahl 2019 war eine Farce. 2024 sieht es kaum besser aus<\/strong><br>\nB&uuml;rgern&auml;her, demokratischer und effizienter sollte die EU werden. Doch die Reformen, die nach der missgl&uuml;ckten Europawahl versprochen wurden, sind ins Stocken geraten. Br&uuml;ssel erweist sich als reformresistent &ndash; nur beim Krieg in der Ukraine ist alles m&ouml;glich.<br>\nAm Sonntag ist es wieder so weit: In Europa wird die Zeit umgestellt. Vier Jahre nach der Ank&uuml;ndigung der Europ&auml;ischen Kommission, die ungeliebte Zeitumstellung ein f&uuml;r allemal abzuschaffen, drehen wir immer noch bzw. schon wieder an der Uhr. Besserung ist nicht in Sicht.<br>\nDie Reform, die der fr&uuml;here Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker versprochen hatte, ist in den M&uuml;hlen des Ministerrats versandet. Weil sich die 27 EU-Staaten nicht einigen k&ouml;nnen, ob sie die Sommer- oder die Normalzeit behalten wollen, geht alles weiter wie zuvor.<br>\nEin &auml;hnliches Schicksal droht den Reformen, die Br&uuml;ssel b&uuml;rgern&auml;her und die Europawahl demokratischer machen sollten. Fast unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit, rudern die EU-Politiker auch hier zur&uuml;ck. Bei der Europawahl 2024 droht ein &auml;hnliches Debakel wie vor f&uuml;nf Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/37-2022\/die-europawahl-2019-war-eine-farce-2024-sieht-es-kaum-besser-aus\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Moskau dr&auml;ngt auf UN-Untersuchung ukrainischer Biolabore<\/strong><br>\nRussland fordert den UN-Sicherheitsrat auf, eine Kommission zur Untersuchung angeblicher Verst&ouml;&szlig;e der Ukraine und der Vereinigten Staaten gegen das &Uuml;bereinkommen &uuml;ber das Verbot der Herstellung und des Einsatzes biologischer Waffen (BWC) einzusetzen. &ldquo;Wir haben um ein Treffen in zwei Tagen gem&auml;&szlig; Artikel VI des &Uuml;bereinkommens &uuml;ber biologische Waffen gebeten&rdquo;, erkl&auml;rte die russische Vertretung bei den Vereinten Nationen am Dienstag.<br>\nMoskaus Botschafter Wassili Nebensja hat im Vorfeld der f&uuml;r Donnerstag anberaumten Sitzung einen Resolutionsentwurf in Umlauf gebracht, zusammen mit &ldquo;einer Reihe von Dokumenten und Beweisen, die die wahre Natur der milit&auml;rischen biologischen Aktivit&auml;ten der USA und der Ukraine auf ukrainischem Territorium beleuchten&rdquo;<br>\nRussland sah sich gezwungen, sich auf Artikel VI des &Uuml;bereinkommens zu berufen, um den Sicherheitsrat mit der Angelegenheit zu befassen, nachdem wiederholte Anfragen Moskaus von Washington und Kiew weitgehend ignoriert worden waren. Die USA und die Ukraine h&auml;tten jedoch &ldquo;weder die notwendigen Erkl&auml;rungen geliefert noch unmittelbare Ma&szlig;nahmen zur Behebung der Situation ergriffen&rdquo;, erkl&auml;rte Nebensja. (&hellip;)<br>\nMoskau behauptet, dass die beiden L&auml;nder geheime, gemeinsame biologische Forschungen auf ukrainischem Boden durchgef&uuml;hrt h&auml;tten. Russland habe w&auml;hrend der laufenden Milit&auml;roperation belastende Beweise f&uuml;r diese Aktivit&auml;ten erhalten. Das russische Verteidigungsministerium hat entsprechendes Material seit M&auml;rz schrittweise ver&ouml;ffentlicht. Nebensja f&uuml;gte hinzu:<br>\n&ldquo;Die Datenanalyse zeigt, dass die amerikanische und die ukrainische Seite die Bestimmungen des BWC nicht eingehalten haben.&rdquo;<br>\nIm vergangenen Monat berief Russland ein Treffen der Mitgliedstaaten der Biowaffenkonvention in Genf ein, das zu keinem greifbaren Ergebnis f&uuml;hrte. Nach Angaben des US-Au&szlig;enministeriums wiesen Delegierte aus 35 von 89 L&auml;ndern die russischen Behauptungen entweder zur&uuml;ck oder bef&uuml;rworteten die Art von Untersuchungen, die die USA und die Ukraine durchf&uuml;hrten. Nur sieben L&auml;nder sprachen sich f&uuml;r Russland aus: Wei&szlig;russland, China, Kuba, Iran, Nicaragua, Syrien und Venezuela.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/152568-moskau-draengt-auf-un-untersuchung-ukrainischer-biolabore\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bitten Sie Washington, zuerst die Sanktionen gegen Afrika zu beenden<\/strong><br>\nDer 25. Oktober ist der von der Entwicklungsgemeinschaft des S&uuml;dlichen Afrika (SADC) ins Leben gerufene &bdquo;Anti-Sanktionstag&ldquo;. Mehrere afrikanische L&auml;nder forderten die USA und andere westliche L&auml;nder erneut auf, die Sanktionen gegen Simbabwe aufzuheben. Die Vereinigten Staaten haben Simbabwe seit &uuml;ber 20 Jahren einseitige Sanktionen auferlegt. In der Tat sind die US-Sanktionen gegen Simbabwe ein Mikrokosmos der langen Geschichte der US-Einmischung in die inneren Angelegenheiten afrikanischer L&auml;nder. R&uuml;ckblickend betrachtet haben die USA nie auf Augenh&ouml;he mit afrikanischen L&auml;ndern zusammengearbeitet.<br>\nNach dem Amtsantritt der gegenw&auml;rtigen US-Regierung hat sich die Diplomatie mit Afrika deutlich erw&auml;rmt. Im Juli dieses Jahres veranstalteten die USA einen Wirtschaftsgipfel mit afrikanischen L&auml;ndern. Im August besuchte US-Au&szlig;enminister Antony Blinken zum zweiten Mal w&auml;hrend seiner Amtszeit Afrika und stellte eine neue US-Strategie f&uuml;r die afrikanischen L&auml;nder s&uuml;dlich der Sahara vor, in der er erkl&auml;rte, dass die USA die &Ouml;ffnung Afrikas f&ouml;rdern, Afrika bei der Erholung von der COVID-19-Pandemie helfen und seine Wirtschaft in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren wachsen lassen w&uuml;rden. Es wird jedoch weithin angenommen, dass die USA vor dem Hintergrund des versch&auml;rften Wettbewerbs zwischen den Gro&szlig;m&auml;chten die sogenannte neue Strategie f&uuml;r Afrika nicht verfolgen, um Afrika bei seiner Entwicklung zu helfen, sondern um Afrika im Namen der Zusammenarbeit zu einem Spielball und Werkzeug f&uuml;r die strategischen Interessen der USA zu machen.<br>\nGegenw&auml;rtig stellen die eskalierende Krise in der Ukraine und die zunehmenden Risiken einer Krise der Ern&auml;hrungssicherheit und einer Energiekrise die afrikanischen L&auml;nder, die sich um einen wirtschaftlichen Aufschwung bem&uuml;hen, vor gro&szlig;e Herausforderungen. Die westlichen L&auml;nder unter der F&uuml;hrung der Vereinigten Staaten k&uuml;mmern sich jedoch nicht nur nicht um die Entwicklungsprobleme Afrikas, sondern versch&auml;rfen auch weiterhin die Sanktionen und zwingen die afrikanischen L&auml;nder sogar, sich f&uuml;r eine Seite zu entscheiden. Damit wird in der Tat &Ouml;l ins Feuer gegossen.<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden k&uuml;ndigte bereits im Sommer &ouml;ffentlichkeitswirksam an, dass er Mitte Dezember in Washington ein Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der USA und Afrikas veranstalten werde, um &bdquo;Amerikas anhaltendes Engagement f&uuml;r Afrika zu unterstreichen&ldquo; und &bdquo;die Bedeutung der Beziehungen zwischen den USA und Afrika hervorzuheben&ldquo;. Wollen die USA Afrika wirklich helfen oder stellen sie wieder einen &bdquo;Blankoscheck&ldquo; aus? Die Fakten sind der beste Beweis. Wenn man &uuml;ber Zusammenarbeit spricht, sollte Washington zun&auml;chst die &bdquo;Peitsche&ldquo; der Sanktionen gegen einige afrikanische L&auml;nder niederlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2022\/10\/26\/ARTIg5Nvmp9Zm55MMegL6eai221026.shtml\">CRI online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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