{"id":89863,"date":"2022-10-31T12:00:24","date_gmt":"2022-10-31T11:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89863"},"modified":"2022-10-31T16:27:24","modified_gmt":"2022-10-31T15:27:24","slug":"im-denkfabrik-labor-fuer-schlagkraeftige-woerter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89863","title":{"rendered":"Im Denkfabrik-Labor f\u00fcr schlagkr\u00e4ftige W\u00f6rter"},"content":{"rendered":"<p>In <em>Doppelwumms<\/em>-Zeiten m&uuml;ssen wir endlich mal den Mitmenschen danken, die uns mit kr&auml;ftigen, knalligen Worten wie <em>Wumms<\/em> das Leben leichter machen, die blumig auf Deutsch und auch mal in schickem Englisch reden, schreiben, die einem selbst dann noch ein L&auml;cheln abringen, wenn man bis zum Hals in &hellip; na, Sie wissen schon. Es ist <em>in<\/em>, das ist auch ein sch&ouml;nes Wort, das Zusammenr&uuml;cken in der Krise zu &uuml;ben, immer sch&ouml;n mit Abstand, wir wissen Bescheid. Wenn einem noch das richtige Vokabular in den Mund gelegt wird, kommt man durch jede Not, &auml;h konstruktive Herausforderung. Ein Text f&uuml;r die NachDenkSatire von <strong>Frank Blenz<\/strong>. <\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3568\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-89863-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221031_Im_Denkfabrik_Labor_fuer_schlagkraeftige_Woerter_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221031_Im_Denkfabrik_Labor_fuer_schlagkraeftige_Woerter_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221031_Im_Denkfabrik_Labor_fuer_schlagkraeftige_Woerter_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221031_Im_Denkfabrik_Labor_fuer_schlagkraeftige_Woerter_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=89863-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221031_Im_Denkfabrik_Labor_fuer_schlagkraeftige_Woerter_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"221031_Im_Denkfabrik_Labor_fuer_schlagkraeftige_Woerter_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Immer sch&ouml;n positiv<\/strong><\/p><p>Ich freute mich letztens sehr, als ich las, dass sehr viele der nicht verwendeten Mundschutzschmuckst&uuml;cke (meine Wortsch&ouml;pfung f&uuml;r Masken) einer <em>thermischen Verwendung<\/em> zugef&uuml;hrt w&uuml;rden. Das klingt einfach richtig stilvoll, dachte ich gleich. <em>Verbrennen, Vernichten, weg damit<\/em> &ndash; das w&auml;re einfach b&ouml;se formuliert gewesen. Aber thermisch zuf&uuml;hren&hellip; Das nimmt sich geradezu erw&auml;rmend aus. Jawoll. Jens Spahn, Altgesundheitsminister, ach, waren das noch Zeiten mit ihm, hat das mit dem Thermischen gesagt. Gut gemacht! Es sei in Bezug auf den Ausdruck thermische Verwendung erw&auml;hnt: Hinter Ministern wie ihm und anderen wichtigen Pers&ouml;nlichkeiten arbeiten Leute, die sich genau solche W&ouml;rter und Begriffe ausdenken, damit die Pers&ouml;nlichkeiten vor ihnen wie Spahn im Rampenlicht und vor den Mikrofonen sie zu uns B&uuml;rgern positiv aussprechen. Jens Spahn kann das! Gut gemacht! <\/p><p>Noch ein Lob hat der Altminister gut: Er hat ein Buch &uuml;ber Coronazeiten mit dem Titel geschrieben &bdquo;Wir werden einander viel verzeihen m&uuml;ssen&ldquo;. Klingt auch gut. Ich bin schon l&auml;nger gespannt, denn das mit dem Entschuldigen l&auml;sst hierzulande etwas auf sich warten. Stimmt schon, wir haben jetzt noch weitere Sorgen, die wir positiv mit einem <em>Wumms<\/em> meistern. Das Verzeihen l&auml;uft derweil woanders, bis zu uns nach Deutschland, da hat sich das noch nicht so richtig herumgesprochen. Wir zieren uns, Fehler Zugeben ist nicht so unser &hellip; Okay, okay &ndash; das ist ein anderes Thema, wir bleiben sch&ouml;n positiv. Das Verzeihen braucht halt Zeit. <\/p><p>Wir Deutschen wissen, das Leben ist zwar kein Ponyhof und unser marktsozialer Kapitalismus bei allen Vorz&uuml;gen nicht das Ende der Fahnenstange unserer gemeinsamen Entwicklung, sobald wir jedoch all das Positive heraus- und besonders an uns selbst arbeiten, erscheinen alle Zust&auml;nde, Umst&auml;nde, etwaige Missst&auml;nde auf unserem Ponyhof in einem herrlichen Licht des Guten. Die Experten unserer Muttersprache und auch des trendigen Englischen, wissen genau, wie man formuliert, dass es f&uuml;r uns alles passt. Selbst im Stress der Leistungsgesellschaft. Was hei&szlig;t hier Stress &ndash; das ist Lebensfreude, Happiness. <\/p><p><strong>Das Hamsterrad von innen<\/strong><\/p><p>Der schn&ouml;de Alltag ist keiner f&uuml;r uns, wenn er positiv erz&auml;hlt klingt, so haben Experten harte durch weiche Begriffe ersetzt. Ich finde das wunderbar. Entlassen wird bei uns niemand, <em>freigestellt<\/em> hei&szlig;t das. Wenn B&uuml;rger eine Arbeit annimmt, dann ist die <em>Probezeit<\/em> die sch&ouml;nste Zeit, bevor sie ausl&auml;uft und man wieder Zeit bis zur n&auml;chsten Probezeit gewinnt. Arbeiter hei&szlig;t Arbeitnehmer, Kapitalist Arbeitgeber. Dass der Arbeiter eigentlich seine Arbeitskraft gibt und der Arbeitgeber sie nimmt, also Nehmer ist, geschenkt. Halten wir uns nicht mit den Tatsachen auf. Bei Bewerbungen wirkt es sich positiv aus, wenn man durch Komprimierung der eigenen Daten seinen Auftritt optimiert. Eine Bekannte von mir war stets sehr offen, sie schrieb ihre drei Kinder in die Vita. 100 Bewerbungen wartete sie, als sie in der 101. die Kinder aus Platzgr&uuml;nden einsparte, wurde sie zum Vorstellungsgespr&auml;ch eingeladen und bekam den Job. Das ist gut, ne? <\/p><p>Praktikanten sind eine weitere spezielle Spezies hierzulande. Die bringen selbst noch Geld und Zeit und Kompetenzen mit, um nach Praktikums-Ende mit H&auml;ndedruck und positiven Zukunftsw&uuml;nschen in die Freiheit verabschiedet zu werden. Das hat was, dass wir, das Land mit einem Fachkr&auml;ftemangel (welch b&ouml;ses Wort), uns ein flexibles Personalkarussell und die M&ouml;glichkeiten, dass Menschen immer wieder Neues kennenlernen, leisten. Bei allem atemberaubenden Tempo unseres Alltags und im Zauber des Wohlf&uuml;hlens unserer Leistungen und unseres Wohlstandes merkt man gar nicht, dass die Stufen der Karriereleiter aussehen wie die Stufen im Innern des Hamsterrads. <\/p><p><strong>Lock Down und Kappjes<\/strong><\/p><p>Lob ist auch f&uuml;r Experten wichtig. In den <em>Denkfabrik<\/em>-Laboren der Ministerien und wichtigen Einrichtungen des Landes, in T&uuml;rmen gro&szlig;er Unternehmen rauchen deren K&ouml;pfe f&uuml;r uns tagein, tagaus. Schwups, hatten sie bei den <em>Coronawellen<\/em> das Wort <em>&bdquo;Ma&szlig;nahmen&ldquo;<\/em> parat. Eine <em>Ma&szlig;nahme<\/em> ist was Genaues, etwas, an dem sich B&uuml;rger orientieren kann. Viele ma&szlig;volle Ma&szlig;nahmen wurden erdacht, sogar Stubenarrest f&uuml;r alle, das hie&szlig; dann Englisch Lock Down. Als Kind hasste ich derlei Arrest, zum Gl&uuml;ck oder besser Dank meines Liebreizes: Ich musste selten in meinem Zimmer bleiben, war ich doch meist lieb und sehr gut in der Schule, als Kind und beim Fu&szlig;ball. <\/p><p>Nun also kam der Lock Down. Ganz sch&ouml;n funky, der Ausdruck. Der Blumenstrau&szlig; der Begriffe der Ma&szlig;nahmen von 2020 bis heute zeigt, die Fachleute erfanden flei&szlig;ig: <em>Inzidenzen, Homeoffice, Social Distancing, Systemrelevanz, Bonus, Herdenimmunit&auml;t, Impfdosenr&uuml;ckstau<\/em>. Um nur einige zu nennen. Hammer war das Wort <em>Booster<\/em>. Die Steigerung hei&szlig;t? Na? Na klar: <em>Doppelbooster<\/em>. Sowas gibt es auf Deutsch gar nicht. <em>Wummser<\/em> vielleicht &hellip; Buuuuuster Sagen haut richtig rein. Beim Wort <em>&bdquo;Maske&ldquo;<\/em> hatten die Erfinder ein nicht ganz so geschicktes H&auml;ndchen bei der Wortfindung. Wir Menschen aus dem Volk lie&szlig;en darum ersatzweise der Poesie freien Lauf, erfanden <em>Mundschutz, Mundnasenschutz, Lappen<\/em>, &ndash; in Holland gab es einen sehr s&uuml;&szlig;en Ausdruck daf&uuml;r: <em>Kappjes<\/em>. Sch&ouml;n, ne!?<\/p><p>&bdquo;Und bist du nicht willig&hellip;&ldquo;. Leider tanzen Leute immer mal wieder aus der Reihe. Auch gegen Ma&szlig;nahmen. Kein Wunder, diesen Mitmenschen wehte Gegenwind der Mehrheit entgegen, also ab in die Ecke. Die Minderheit bekam zu h&ouml;ren (mindestens): &bdquo;Du spinnst, Du liegst nicht richtig, lass&rsquo; Dir das nochmal erkl&auml;ren, glaube daran, es ist richtig.&ldquo; Es half nichts, die, die in all den Lockdowns und Wellen widerborstig waren und es bis heute vielleicht sogar noch sind, mit denen mussten schlicht h&auml;rtere Saiten aufgezogen werden. Das ging dann ganz gut mit Worten wie zum Beispiel <em>Schwurbler, Querdenker<\/em> oder <em>Verschw&ouml;rungstheoretiker<\/em>, das waren wichtige, erzieherische Begriffe. Nach dem Tadel erfand man etwas Sch&ouml;nes, um die Lage ein bisschen zu entspannen: Der alte Begriff &bdquo;Z&uuml;gel schleifen lassen&ldquo; wurde zu <em>Lockerungen<\/em>. Unsere uns F&uuml;hrenden lockerten aber sowas von, wir atmeten in den Sommern der vergangenen Jahre durch, um frisch gel&uuml;ftet die erneute Z&uuml;gelstraffung ab Herbst frohen Mutes wieder anzunehmen und neue Kampagnen bis hin zum <em>Doppelboostern<\/em> zu verinnerlichen (au&szlig;er eben die Quer- und andere, Sie wissen schon, Kandidaten). Beim gemeinsamen Slogan &bdquo;Wir bleiben zu Hause&ldquo;-Ausleben sinnierte mancher am Kamin: Die Fledermaus in China kann nichts daf&uuml;r, dass sie einen Hype ausl&ouml;ste, der seinesgleichen sucht, in den Laboren der Welt wird derweil weiter flei&szlig;ig geforscht und getestet und erfunden. Aber keine W&ouml;rter&hellip; <\/p><p><strong>Der Erfinder des Wortes des Jahres<\/strong><\/p><p>Wir erleben eine neuerliche Krise, also eine ziemlich gro&szlig;e Herausforderung, der verbal entsprochen werden sollte. Uns fliegt die Welt um die Ohren, okay, wir schn&uuml;ren neue, andere Ma&szlig;nahmenpakete. Welch&rsquo; Gl&uuml;ck, immer mal wieder kommen beim W&ouml;rter Kreieren so richtige Knallerdinger heraus, wie das Ding aus einem Berliner B&uuml;ro (liegt im Regierungsviertel beim Potsdamer Platz): <em>&bdquo;Doppelwumms&ldquo;<\/em>. Das ist ein Knaller, echt. An und f&uuml;r sich ist es gar kein richtiges Wort, lediglich eine Verst&auml;rkung. So schie&szlig;t man beispielsweise auf das Tor. Um es feiner, lyrischer zu erz&auml;hlen, erg&auml;nzt man: Der Ball fliegt, wumms, ins Geh&auml;use. Oder das Leder zischt vorbei am Keeper ins Netz. Sch&ouml;n. Nur gut, dass <em>Doppelwumms<\/em> nicht <em>Doppelzisch<\/em> hei&szlig;t. Egal. Ich schweife ab. <\/p><p>Ich verrate mal was: Mir wurde durch eine vertrauliche Quelle erz&auml;hlt, wie das mit dem Wumms passierte. Ein neu, zun&auml;chst befristet und in Probezeit eingestellter Experte des Teams f&uuml;r starke W&ouml;rter f&uuml;r den Gebrauch in Politik und Medien hatte diesen knackigen Einfall. Es muss unter uns bleiben, dass derlei ihm aufgrund eines Missgeschicks eingefallen ist. Der junge Mann sa&szlig; wie immer seit seiner Einstellung am Schreibtisch. Er hatte wie bisher nicht viel zu tun, weil er als neuer Mitarbeiter noch keine anspruchsvollen Auftr&auml;ge bekam. Ordner Schlichten, Tackern von Dokumenten schon, aber Substantielles &ndash; eher nein. Also nickte der Mann ein. Nicht lang. Sein Kopf schlug auf die Schreibtischkante. Er wachte auf, erschrak, rief aus: <em>&bdquo;Wumms.&ldquo;<\/em> Die B&uuml;rot&uuml;r schlug auf &ndash; sein Chef trat ein: Der junge Mitarbeiter rief: <em>&bdquo;Doppelwumms&ldquo;<\/em>. Der Chef jubelte, k&uuml;sste den jungen Mann auf die schwellende Stirn: &bdquo;Mensch, Meyer-Schmidt! Sie sind ein Genie &ndash; das ist das Wort, das wir die ganze Zeit suchen.&ldquo; Meyer-Schmidt bekam ein neues B&uuml;ro, eine h&ouml;here Tarifstufe und den Sonderauftrag, <em>Doppelwumms<\/em> weitere Knaller folgen zu lassen.<\/p><p>Er und seine Kollegen t&uuml;fteln gerade an gute Laune bereitenden Worten f&uuml;r den kommenden Fr&uuml;hling, wenn die <em>Gaspreisbremse<\/em> (ein herrliches Wort) greift. Also dann greift die Bremse der Preise, wenn die Heizung wieder abgedreht werden kann. Sowas muss man sich erstmal ausdenken. Wir strecken dann aber, Geld hin, Sorgen her, unsere Gesichter im Gef&uuml;hl gut gemeinter <em>Lockerungen<\/em> der Fr&uuml;hjahrssonne entgegen. Wir werden von Winterzeit auf Sommerzeit umstellen. <em>Wumms.<\/em> Bitte kein Murren! Abends wird es dann ja wieder eine Stunde l&auml;nger hell bleiben, <em>Doppelwumms<\/em>. Freut Euch! <\/p><p>Titelbild: VectorMine\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In <em>Doppelwumms<\/em>-Zeiten m&uuml;ssen wir endlich mal den Mitmenschen danken, die uns mit kr&auml;ftigen, knalligen Worten wie <em>Wumms<\/em> das Leben leichter machen, die blumig auf Deutsch und auch mal in schickem Englisch reden, schreiben, die einem selbst dann noch ein L&auml;cheln abringen, wenn man bis zum Hals in &hellip; na, Sie wissen schon. Es ist <em>in<\/em>,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89863\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":89864,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,123,3295],"tags":[690,2299],"class_list":["post-89863","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-kampagnentarnworteneusprech","category-nachdenksatire","tag-neusprech","tag-sprachkritik"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Shutterstock_1883237905-Kopie-Kopie.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89863","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=89863"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89863\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89887,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/89863\/revisions\/89887"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/89864"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=89863"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=89863"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=89863"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}