{"id":89904,"date":"2022-11-02T08:42:38","date_gmt":"2022-11-02T07:42:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904"},"modified":"2022-11-02T08:42:38","modified_gmt":"2022-11-02T07:42:38","slug":"hinweise-des-tages-4227","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h01\">Waffen f&uuml;r die Ukraine: Sturmgewehre tauchen pl&ouml;tzlich in Finnland auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h02\">Neue Bomben f&uuml;r B&uuml;chel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h03\">Putin &uuml;ber die neue Weltordnung: Russland reicht allen Staaten die Hand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h04\">Einflusskampf um Zentralasien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h05\">Gegenseitiger Nutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h06\">Hintergrund: Weshalb Russland aus dem Getreideabkommen aussteigt &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h07\">Wieder im Spiel? Moskau und Kaukasus-Konflikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h08\">Kein russisches Erdgas, aber Wirtschaftskrieg: Frieren oder nur Panikmache? Wenn im Winter die Lichter ausgehen&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h09\">Seeheimer Kreis fordert staatliche LNG-Tankerflotte von Scholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h10\">Gaspreisbremse: Jetzt kommt es auf die Politik an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h11\">L&uuml;gen und Maulk&ouml;rbe &ndash; Wie die Gr&uuml;nen die &Ouml;ffentlichkeit im Atomstreit hintergehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h12\">Ver&ouml;ffentlichte NSU-Akten: Der Verfassungsschutz hat nicht &ldquo;versagt&rdquo;, er hat seine Arbeit gemacht &raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h13\">Zwei ehemalige HVB-Banker im Cum-Ex-Skandal verurteilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h14\">8% bei 12 Monaten Laufzeit sind schon das Minimum! Urabstimmung und Vollstreik jetzt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h15\">Haaretz-Kolumnist Levy: &bdquo;Die Wahl in Israel ist eine Maskerade der Demokratie&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h16\">Knapper Sieg f&uuml;r Lula da Silva in Brasilien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89904#h17\">Warum die ARD Bolsonaro rechtsextrem nennt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Waffen f&uuml;r die Ukraine: Sturmgewehre tauchen pl&ouml;tzlich in Finnland auf<\/strong><br>\nDer Verbleib von Kleinwaffen l&auml;sst sich im Krieg nicht kontrollieren. F&uuml;r Kriminelle ist der Waffenschmuggel ein lohnendes Gesch&auml;ft. Wie die US-Regierung in der Ukraine dagegen vorgehen will.<br>\nDie USA sind der wichtigste Waffenlieferant der ukrainischen Regierung. Seit Beginn des Krieges im Februar lieferte Washington Waffen im Wert von rund 18 Milliarden US-Dollar. Doch die US-Regierung hat keine Kontrolle dar&uuml;ber, wo die Waffen letztlich landen.<br>\nOffenbar gelangte ein Teil davon in die H&auml;nde von kriminellen Banden, so das finnische National Bureau of Investigation (NBI). Waffen, die von verschiedenen L&auml;ndern in die Ukraine geliefert wurden, seien in Finnland, aber &ldquo;auch in Schweden, D&auml;nemark und den Niederlanden gefunden worden&rdquo;, erkl&auml;rte Kriminaloberkommissar Christen Ahlgren in einem Interview mit Yle News.<br>\nDamit haben sich offenbar die Bef&uuml;rchtungen der europ&auml;ischen Polizeibeh&ouml;rde Europol best&auml;tigt. Im Sommer hatte die Beh&ouml;rde gewarnt, dass &ldquo;die Verbreitung von Schusswaffen und Sprengstoff in der Ukraine zu einer Zunahme des Waffen- und Munitionshandels in die EU &uuml;ber etablierte Schmuggelrouten oder Online-Plattformen f&uuml;hren k&ouml;nnte.&rdquo;<br>\nAhlgren sagte nun: &ldquo;Wir haben Anzeichen daf&uuml;r gesehen, dass die Waffen bereits ihren Weg nach Finnland gefunden haben&rdquo;. N&auml;here Angaben machte er in dem Interview nicht und verwies dabei auf die laufenden Ermittlungen.<br>\nDie Routen und Kontakte f&uuml;r den Handel mit illegalen Waffen aus der Ukraine seien aber bereits vorhanden. Und es wird angenommen, dass Rockerbanden bei dem Gesch&auml;ft eine entscheidende Rolle spielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Waffen-fuer-die-Ukraine-Sturmgewehre-tauchen-ploetzlich-in-Finnland-auf-7325934.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Neue Bomben f&uuml;r B&uuml;chel<\/strong><br>\nUSA ziehen Stationierungstermin auf Dezember 2022 vor. Russische Informationen &uuml;ber m&ouml;gliche &raquo;schmutzige Bombe&laquo; Kiews l&ouml;sen im Westen Hektik aus<br>\nLaut einem Bericht der englischsprachigen Tageszeitung Politico vom Donnerstag wollen die USA den Prozess zur Postierung &raquo;modernisierter&laquo; Atombomben vom Typ B61-12 in Westeuropa beschleunigen. Der Termin solle vom Fr&uuml;hjahr 2023 auf Dezember 2022 vorgezogen werden. Ein Stationierungsort ist im Rahmen der &raquo;nuklearen Teilhabe&laquo; auch der deutsche Fliegerhorst B&uuml;chel in Rheinland-Pfalz.<br>\nDie Nachricht wurde zu einem Zeitpunkt ver&ouml;ffentlicht, da russische Informationen &uuml;ber eine m&ouml;gliche &raquo;schmutzige Atombombe&laquo; Kiews hektische Aktivit&auml;ten westlicher Atomm&auml;chte ausl&ouml;sten. Gleichzeitig blieb die ukrainische Offensive gegen Russland an verschiedenen Fronten stecken. Die russische Armee f&uuml;hrte ihre Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine mit verminderter Intensit&auml;t fort. Es hatte mit den Attacken auf die Sprengung der Krim-Br&uuml;cke bei Kertsch am 8. Oktober durch Kiew reagiert. Zudem hat US-Pr&auml;sident Joseph Biden laut einem Bericht der New York Times vom Donnerstag M&uuml;he, den bisher partei&uuml;bergreifenden &raquo;Konsens zur Unterst&uuml;tzung der Ukraine&laquo; aufrechtzuerhalten.<br>\nRusslands Verteidigungsminister Sergej Schoigu sprach von Freitag vergangener Woche bis Mittwoch mit seinen Amtskollegen in den USA, Frankreich, Gro&szlig;britannien, der T&uuml;rkei, Indien und China. Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow telefonierte mit den Stabschefs der USA und Gro&szlig;britanniens. Am Montag betonte das russische Verteidigungsministerium, die Lage in der Ukraine spitze sich immer st&auml;rker auf eine &raquo;unkontrollierte Eskalation&laquo; hin zu. Am Dienstag tagte auf Antrag Russlands der UN-Sicherheitsrat in nicht&ouml;ffentlicher Sitzung. Am Mittwoch konferierte US-Stabschef Mark Milley mit seinen Kollegen in Gro&szlig;britannien, Frankreich und Kanada zur Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437555.ukraine-krieg-neue-bomben-f%C3%BCr-b%C3%BCchel.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Putin &uuml;ber die neue Weltordnung: Russland reicht allen Staaten die Hand<\/strong><br>\nBeim Valdai-Club haben wir mehr als einmal &uuml;ber die Ver&auml;nderungen gesprochen, die gravierenden, gro&szlig;en Ver&auml;nderungen, die in der Welt stattgefunden haben und weiterhin stattfinden, &uuml;ber die Risiken, die mit dem Abbau der globalen Institutionen, der Aush&ouml;hlung der Grunds&auml;tze der kollektiven Sicherheit, der Ersetzung des V&ouml;lkerrechts durch so genannte Regeln verbunden sind &ndash; ich wollte sagen, Regeln, die von irgendwem ausgearbeitet wurden, aber das ist wahrscheinlich ungenau ausdr&uuml;ckt &ndash; es ist &uuml;berhaupt nicht klar, wer sie ausgearbeitet hat, worauf diese Regeln beruhen, was in ihnen steckt. (Anm. d. &Uuml;bers.: Damit meint Putin die vom Westen ausgerufene &bdquo;regelbasierte Weltordnung&ldquo; &hellip;)<br>\nOffensichtlich wird nur versucht, eine einzige Regel aufzustellen, damit die M&auml;chtigen &ndash; wir sprechen jetzt von Macht, ich spreche von globaler Macht &ndash; ohne jegliche Regeln leben und tun k&ouml;nnen, was sie wollen, mit allem durchkommen, was sie wollen. Tats&auml;chlich sind das die Regeln, von denen man uns st&auml;ndig erz&auml;hlt. [&hellip;]<br>\nDer sogenannte Westen &ndash; das ist nat&uuml;rlich im &uuml;bertragenden Sinn gemeint, denn es gibt dort keine Einigkeit &ndash; ist verst&auml;ndlicherweise ein sehr kompliziertes Konglomerat, dennoch kann man sagen, dass dieser Westen in den letzten Jahren, und insbesondere in den letzten Monaten, eine Reihe von Schritten zur Eskalation unternommen hat. Genau genommen setzt er immer auf Eskalation, das ist nicht neu. Das sind die Anzettelung des Krieges in der Ukraine, die Provokationen rund um Taiwan und die Destabilisierung der globalen Lebensmittel- und Energiem&auml;rkte. Letzteres geschah nat&uuml;rlich nicht absichtlich, daran besteht kein Zweifel, sondern aufgrund einer Reihe von systematischen Fehlern genau jener westlichen Regierungen, die ich bereits erw&auml;hnt habe. Und wie wir jetzt sehen, kam auch noch die Zerst&ouml;rung der paneurop&auml;ischen Gaspipelines dazu. Das ist unvorstellbar, aber wir sind trotzdem Zeugen dieser traurigen Ereignisse. [&hellip;]<br>\nAll das ist ohne &Uuml;bertreibung nicht einmal eine systemische, sondern eine doktrin&auml;re Krise des neoliberalen amerikanischen Modells der Weltordnung. Sie haben keine Ideen, etwas zu erschaffen und von positiver Entwicklung, sie haben der Welt einfach nichts zu bieten au&szlig;er dem Erhalt ihrer Vorherrschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/putin-ueber-die-neue-weltordnung-russland-reicht-allen-staaten-die-hand\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das Ende westlicher Dominanz<\/strong><br>\nRussland will ein System gleichberechtigter Zivilisationen und ein W&auml;hrungssystem jenseits von Dollar und Euro schaffen<br>\nIm Folgenden dokumentieren wir &ndash; redaktionell gek&uuml;rzt &ndash; die Rede, die der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin auf der diesj&auml;hrigen Waldai-Konferenz am 27. Oktober gehalten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437941.weltpolitik-das-ende-westlicher-dominanz.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Einflusskampf um Zentralasien<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sucht Differenzen zwischen Kasachstan und Russland zu nutzen, um einen Keil zwischen beide Staaten zu treiben. Astana tue gut daran, dass es weder die Abspaltung der Krim noch die russische Annexion von Teilen der Ukraine anerkenne, erkl&auml;rte Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock zu Wochenbeginn bei einem Treffen mit ihrem kasachischen Amtskollegen; es gelte nun, die Kooperation mit Berlin auszubauen. Allerdings erkennt Kasachstan auch die Abspaltung des Kosovo nicht an. Baerbock setzte sich zudem f&uuml;r enge Zusammenarbeit in der Herstellung gr&uuml;nen Wasserstoffs ein. Ein Unternehmen aus Dresden hat dazu in der vergangenen Woche eine Vereinbarung &uuml;ber ein Gro&szlig;projekt in Kasachstan unterzeichnet, das ab 2032 j&auml;hrlich zwei Millionen Tonnen Wasserstoff f&uuml;r die EU herstellen soll. Bisher geh&ouml;rt Kasachstan zu Deutschlands gr&ouml;&szlig;ten &Ouml;llieferanten. Weil das Erd&ouml;l &uuml;ber einen russischen Hafen exportiert wird, l&auml;sst sich allerdings nicht ausschlie&szlig;en, dass es von dem EU-&Ouml;lembargo betroffen ist, das in K&uuml;rze in Kraft tritt. Kasachische &Ouml;lf&ouml;rderer suchen bereits nach alternativen Exportrouten &ndash; allerdings bislang ohne echten Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9069\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gegenseitiger Nutzen<\/strong><br>\nDakar-Forum: Emanzipation afrikanischer Staaten schreitet voran. Senegal wird BRICS-Mitglied<br>\nEs sei &raquo;dringend erforderlich, dass die afrikanischen Staaten den Trend umkehren, indem sie ihre Abh&auml;ngigkeit vom Ausland verringern, um eine nachhaltige Widerstandsf&auml;higkeit aufzubauen&laquo;, erkl&auml;rte der Vorsitzende der wissenschaftlichen Kommission des Forums, Generalmajor Mbaye Ciss&eacute;, auf der vorbereitenden Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag. Der Hartn&auml;ckigkeit afrikanischer Staaten d&uuml;rfte geschuldet sein, dass am selben Tag der Gesetzentwurf der Regierung von Joseph Biden vom US-Senat kassiert wurde, der Sanktionen gegen afrikanische L&auml;nder vorsah, die als zu eng mit Moskau verbunden gelten. Der Senat hielt das Gesetz f&uuml;r &raquo;kontraproduktiv und unausgegoren&laquo;, wie das Portal Africa Intelligence am Dienstag berichtete. Demnach soll es dem US-Kongress nun auch nicht mehr nach den Zwischenwahlen im November wieder vorgelegt werden, wie urspr&uuml;nglich geplant war. [&hellip;]<br>\nPr&auml;sident Sall hatte schon 2018 auf einem Kolloquium mit seinen westafrikanischen Kollegen einen &raquo;Dakar Consensus&laquo; statt des &raquo;Washington Consensus&laquo; gefordert, um die neokoloniale Kreditpolitik von Weltbank und Internationalem W&auml;hrungsfonds abzuschaffen. Was aber nun erst einmal f&uuml;r Furore sorgen wird, ist, dass Senegal der erste BRICS-Staat in Westafrika wird. Am 12. Oktober unterzeichneten Mansour Faye, Senegals Minister f&uuml;r Infrastruktur, die russische BRICS-Vorsitzende Larisa Selenzowa und Ahoua Don Mello, der BRICS-Vertreter in West- und Zentralafrika, ein entsprechendes Memorandum. Das stelle einen Wendepunkt in den geopolitischen Machtverh&auml;ltnissen auf dem Kontinent dar, weil, so Don Mello, die &raquo;Zusammenarbeit auf gegenseitigem Nutzen und Solidarit&auml;t beruht und nicht auf brutaler und unangebrachter Einmischung in die inneren Angelegenheiten der afrikanischen Staaten im Namen von Demokratie und Menschenrechten, die oft das Gegenteil bewirkt&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437512.afrikanisches-sicherheitsforum-gegenseitiger-nutzen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hintergrund: Weshalb Russland aus dem Getreideabkommen aussteigt &hellip;<\/strong><br>\n&hellip; und was das ZDF daraus macht.<br>\nNach dem Beschuss der russischen Schwarzmeerflotte im Hafen von Sewastopol durch einen ukrainischen Drohnenangriff gab Russland am Samstag bekannt, seine Teilnahme am Getreideabkommen (Black Sea Grain Initiative) auszusetzen, da die Sicherheit der auslaufenden Schiffe nicht mehr gew&auml;hrleistet sei (Russland k&uuml;ndigt Getreideabkommen auf: Ukrainischer Drohnenangriff auf russische Kriegsschiffe in Sewastopol). Am selben Tag k&uuml;ndigte es an, mit Hilfe der T&uuml;rkei in den n&auml;chsten vier Monaten bis zu 500.000 Tonnen Getreide kostenlos an die &auml;rmsten L&auml;nder der Welt zu verteilen. Im September hatte Russland bereits 300.000 Tonnen D&uuml;ngemittel als Spende f&uuml;r notleidende L&auml;nder freigegeben.<br>\nNeben der aktuellen Sicherheitslage gibt es noch zwei weitere Gr&uuml;nde, weshalb Russland schon seit Wochen erw&auml;gt, das befristete Abkommen nicht zu verl&auml;ngern.<br>\n1.Russland wirft dem Westen vor, die Umsetzung des zweiten Teils des Abkommens zu blockieren, der die freie Ausfuhr von russischen Agrarprodukten und D&uuml;ngemittel erlaubt. Tats&auml;chlich sitzen in europ&auml;ischen H&auml;fen Zigtausende Tonnen D&uuml;ngemittel fest, die in den &auml;rmsten L&auml;ndern der Welt dringend ben&ouml;tigt werden. Zwar beziehen sich die westlichen Sanktionen nicht auf die russischen D&uuml;ngemittel selbst, sie wirken sich aber auf die Schifffahrt aus, sei es durch Sanktionen gegen die Schiffseigent&uuml;mer oder durch Beschr&auml;nkungen im Bereich von Zahlungsabwicklung und Versicherungen russischer Fracht. Wiederholt hatte die UNO diesbez&uuml;glich ihre Sorge zum Ausdruck gebracht.<br>\nAngesprochen auf die Aussage des russischen Au&szlig;enministeriums, dass immer noch 80 Prozent der von Russland als Spende f&uuml;r &auml;rmste L&auml;nder gedachten 300.000 Tonnen D&uuml;ngemittel in Europa blockiert werden, antwortet der Sprecher des UN-Generalsekret&auml;rs St&eacute;phane Dujarric am 28. Oktober:<br>\n&bdquo;Nun, die Botschaft der UNO ist, dass da ein Zugang zu russischem D&uuml;nger notwendig ist.&ldquo;<br>\nAuch UN-Generalsekret&auml;r Guterres fordert am selben Tag, also einen Tag vor dem Angriff auf die russische Schwarzmeerflotte, &bdquo;beide Vereinbarungen&ldquo; des Getreideabkommens umzusetzen und verlangt erneut die &bdquo;umgehende Beseitigung der verbliebenen Hindernisse f&uuml;r die Ausfuhr von russischem Getreide und D&uuml;nger&ldquo;.<br>\n2.Moskau kritisiert zudem, dass entgegen dem urspr&uuml;nglichen Zweck des Getreideabkommens die &auml;rmsten L&auml;nder der Welt am wenigsten davon profitieren. Tats&auml;chlich wird nur der geringste Teil der exportierten ukrainischen Agrarprodukte im Rahmen des Weltern&auml;hrungsprogramms der Vereinten Nationen an notleidende L&auml;nder ausgeliefert, wie die bis zum 19. Oktober durch Fettdruck hervorgehobenen Zieldestinationen in der fortlaufend aktualisierten Liste der Getreideinitiative zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/warum-steigt-russland-aus-dem-getreideabkommen-aus\/\">Overton<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wieder im Spiel? Moskau und Kaukasus-Konflikt<\/strong><br>\nF&uuml;r das Treffen Wladimir Putins mit dem Pr&auml;sidenten Aserbaidschans Ilham Alijew und dem Regierungschef Armeniens Nikol Paschinjan am Montag in Sotschi war am Abend westw&auml;rts noch keine einheitliche Sprachregelung gefunden. Dpa titelte: &raquo;Kaum Ann&auml;herung bei Putins Treffen mit Armenien und Aserbaidschan&laquo;. AFP meldete: &raquo;Armenien und Aserbaidschan einigen sich bei Spitzentreffen in Sotschi auf &rsaquo;keine Gewalt&lsaquo;&laquo;. Der Gastgeber k&uuml;ndigte nach dem Gespr&auml;ch aber eine &raquo;Normalisierung&laquo; zwischen beiden L&auml;ndern an, aus &raquo;gemeinsamer Sicht&laquo; sei es &raquo;ein sehr n&uuml;tzliches Treffen&laquo; gewesen, &raquo;eine sehr gute Atmosph&auml;re f&uuml;r m&ouml;gliche zuk&uuml;nftige Abkommen&laquo; sei geschaffen. Dabei geht es um den Grenzverlauf, um Handel, Verkehr und vor allem um einen Friedensvertrag. Dem Anschein nach hat Russland mit dem Treffen seine traditionelle Rolle als Vermittler in dem seit mehr als 30 Jahren immer wieder aufflammenden Konflikt mit 30.000 Toten wieder eingenommen. Im Herbst 2020 hatte Moskau nach sechs Wochen Krieg, den Aserbaidschan mit t&uuml;rkischer Waffenhilfe f&uuml;r sich entschied, einen Waffenstillstand erreicht und eine Friedenstruppe stationiert. Im Sommer und im September kam es aber erneut zu bewaffneten Auseinandersetzungen, was Russlands Ruf als Schutzmacht Armeniens besch&auml;digte. (&hellip;) Putin hat Russland offenbar mit praktikablen Vorschl&auml;gen wieder st&auml;rker ins Spiel gebracht. Er r&auml;umte vor Journalisten am Montag in Sotschi ein, es gebe eine Reihe von Fragen, in denen man nicht &uuml;bereinstimme, entscheidend seien aber die Grenzmarkierung und die Entmilitarisierung des Konflikts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437922.wieder-im-spiel.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kein russisches Erdgas, aber Wirtschaftskrieg: Frieren oder nur Panikmache? Wenn im Winter die Lichter ausgehen&hellip;<\/strong><br>\nWir wollen schnellstm&ouml;glich russisches Gas boykottieren und davon unabh&auml;ngig werden &ndash; aber dass Putin seinerseits uns zuvorkommt und reduziert und damit die Realisierung unseres Zieles quasi beschleunigt, das &ndash; so die Berliner Regierung &ndash; ist absolut emp&ouml;rend, das ist Vertragsbruch, das ist Wirtschaftskrieg! [&hellip;]<br>\nEs wird also reichen. Die Speicher haben genug Reserve, niemandem muss das Gas abgeschaltet werden. Nat&uuml;rlich soll und muss sparsam mit dem verf&uuml;gbaren Erdgas umgegangen werden, schon aus grunds&auml;tzlich rohstoff- und klimaschonenden Erw&auml;gungen. [&hellip;]<br>\nWozu der Alarmismus?<br>\nKlar, wenn Putin auch noch die Pipelines von Norwegen her sprengt und auch die aus den Niederlanden und Belgien, und wenn er auch die LNG-Anlandeh&auml;fen in diesen L&auml;ndern zerst&ouml;rt, wenn also gar kein Gas mehr importiert wird: dann haben wir ein Problem, dann reichen die Speicher nicht. Aber rechnet die Regierung mit so etwas? Bei jeder Sabotage, bei jedem Anschlag auf irgendeine Infrastruktur wird mittlerweile auf Putin gezeigt und eine hybride Kriegsf&uuml;hrung Russlands als riesige und kaum abwehrbare Gefahr angef&uuml;hrt.<br>\nDer grauenvolle Putinsche Angriffskrieg hat den Weg aufgemacht f&uuml;r eine Zeitenwende. Wir sind auf dem besten Weg, in ein absolut starres Denkmuster zur&uuml;ckzufallen und die Welt aufzuteilen in zwei absolut unvers&ouml;hnliche, total kontr&auml;r gegeneinanderstehende H&auml;lften, die sich nicht mehr auf ein auch nur halbwegs vern&uuml;nftiges Nebeneinander einigen wollen: Hier Demokraten, dort Autokraten; hier regelbasierter Umgang (was auch immer das hei&szlig;en mag, es sind jedenfalls US-Regeln), dort absolute Vorteilsheischerei; hier freundliche Marktwirtschaft, dort Wirtschaftskrieg.<br>\nWir merken gar nicht mehr, wie unertr&auml;glich verlogen das ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.isw-muenchen.de\/2022\/10\/kein-russisches-erdgas-aber-wirtschaftskrieg-frieren-oder-nur-panikmache\/\">isw<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Seeheimer Kreis fordert staatliche LNG-Tankerflotte von Scholz<\/strong><br>\nDem Seeheimer Kreis in der SPD gehen die Pl&auml;ne f&uuml;r die geplanten LNG-Terminals nicht weit genug: Sie fordern von Kanzler Scholz den Aufbau einer eigenen, staatlichen Tankerflotte. Zudem wollen sie das Freihandelsabkommen TTIP wiederbeleben.<br>\nEinigen Vertretern der Politik sind die bisher geplanten LNG-Terminals offensichtlich nicht genug: Rund hundert Vertreter des &ldquo;Seeheimer Kreises&rdquo; der SPD fordern in einem Positionspapier von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), eine staatliche Flotte von Fl&uuml;ssiggas-Tankern aufzubauen. In dem Papier, das dem Tagesspiegel vorliegt, hei&szlig;t es, dass man &ldquo;bei der Energieversorgung nicht von einer Ressourcenabh&auml;ngigkeit in eine Transportabh&auml;ngigkeit steuern d&uuml;rfe.&rdquo; Daher gelte es, &ldquo;eine hochflexible LNG-Tankschiffflotte in staatlicher Hoheit aufzubauen.&rdquo; [&hellip;]<br>\nDer Seeheimer Kreis gilt als konservativer und wirtschaftsfreundlicher Fl&uuml;gel in der SPD, dem etwa 90 Bundestagsabgeordnete angeh&ouml;ren, darunter Parteichef Lars Klingbeil. Die Seeheimer planen ebenfalls, sich st&auml;rker von den USA abh&auml;ngig zu machen: Laut Tagesspiegel schlagen sie einen neuen Anlauf f&uuml;r ein Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten vor. [&hellip;]<br>\nDie Mitglieder des Seeheimer Kreises gelten als Unterst&uuml;tzer und Initiatoren von Freihandelsabkommen wie dem kanadische-europ&auml;ischen Freihandelsabkommen CETA und dem transatlantischen Abkommen TTIP. In der deutschen Bev&ouml;lkerung gab es bis 2016 massive Proteste gegen diese Abkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/153073-seeheimer-kreis-fordert-staatliche-lng\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gaspreisbremse: Jetzt kommt es auf die Politik an<\/strong><br>\nDer Bericht der Gaskommission steht &ndash; und die Gaspreisbremse weist nach wie vor L&uuml;cken auf. Viele davon hat die Ampel selbst zu verantworten.<br>\nEs ist soweit. Die Kommission Gas und W&auml;rme hat ihren Endbericht vorgelegt. Dabei war schon der Zwischenbericht von halbgaren Kompromissen gepr&auml;gt. Dem Bericht zufolge empfiehlt die Kommission, die Gaspreisbremse f&uuml;r Haushalte erst f&uuml;r M&auml;rz oder April einzuf&uuml;hren. Allen ist aber klar, dass die Heizsaison dann bereits vor&uuml;ber ist. Gleichzeitig sollte im Winter nur eine Abschlagszahlung &uuml;bernommen werden, und zwar im Dezember.<br>\nAn diesen beiden gro&szlig;en Fehlern der Gaspreisbremse ist letztendlich die Politik schuld. Sie hat die Kommission viel zu sp&auml;t eingesetzt, wodurch der Zeitdruck entsprechend hoch war. So scheiterte zum Beispiel eine gerechtere Entlastung an fehlenden Daten &uuml;ber Haushaltsmitglieder. Ob es eine Obergrenze geben wird, die etwa Villenbesitzer ausklammert, ist zu diesem Zeitpunkt noch offen. Dass die Gaspreisbremse f&uuml;r Haushalte nicht schon vorher in Kraft tritt, scheitert schlichtweg daran, dass die Versorger technisch nicht dazu in der Lage sind, die Millionen Vertr&auml;ge anzupassen. Auch das war absehbar. Dass keine zweite Abschlagszahlung etwa f&uuml;r die Monate November und Januar empfohlen wurde, d&uuml;rfte wohl daran liegen, dass es laut der Vorsitzenden der Kommission und Wirtschaftsweisen Veronika Grimm nicht darum gehe, die Summe von &uuml;ber 200 Milliarden Euro vollst&auml;ndig auszugeben.<br>\nDie Bundesregierung hat also den zeitlichen wie den haush&auml;lterischen Rahmen vollkommen falsch gesetzt. Auch bei der Besetzung der Kommission gibt es etliche Fragezeichen. So war Isabella Weber die einzige wirklich progressive &Ouml;konomin, die mehreren &Ouml;konomen des wirtschaftsliberalen Mainstreams samt der Kommissionsvorsitzenden entgegenstand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/gaspreisbremse-jetzt-kommt-es-auf-die-politik-an-kommission-ampel-isabella-weber-lukas-scholle\/\">Lukas Scholle auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>L&uuml;gen und Maulk&ouml;rbe &ndash; Wie die Gr&uuml;nen die &Ouml;ffentlichkeit im Atomstreit hintergehen<\/strong><br>\nIn einem Beitrag wirft die Bild den Gr&uuml;nen absichtliche T&auml;uschung der deutschen &Ouml;ffentlichkeit vor.<br>\nDurch die Verl&auml;ngerung des Betriebs der Atomkraftwerke w&uuml;rde der Strompreis nicht wesentlich sinken. Diese These vertreten unter anderem Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Gr&uuml;nen) und die Bundesvorsitzende der Gr&uuml;nen, Ricarda Lang.<br>\nWie gemeinsame Recherchen der Welt mit dem Magazin Cicero laut Angaben der Bild zeigen, stand das Nein zu einer Laufzeitverl&auml;ngerung jedoch schon im M&auml;rz fest &ndash; lange vor Abschluss der eigens dazu beauftragten Untersuchung. Habeck hat sich also lange vor der Pr&uuml;fung der Frage durch Experten aus ideologischen Gr&uuml;nden gegen eine Laufzeitverl&auml;ngerung deutscher Atomkraftwerke entschieden.<br>\nDie beiden Medien untersuchten dazu 166 Dokumente aus dem Umwelt- und Wirtschaftsministerium und haben sie inhaltlich ausgewertet. Die Dokumente musste Umweltministerin Steffi Lemke (Die Gr&uuml;nen) auf Antrag aush&auml;ndigen. Trotz der Verpflichtung zur Herausgabe verweigerte Habeck die &Uuml;bergabe der angeforderten Unterlagen.<br>\nBei seiner Entscheidung gegen die Laufzeitverl&auml;ngerung ignorierte Habeck die Empfehlung der Experten im eigenen Haus. Diese prognostizierten das Sinken der Energiekosten durch den Weiterbetrieb der Meiler. Au&szlig;erdem w&uuml;rde so das Energienetz stabilisiert. Die Ratschl&auml;ge wurden vom Wirtschaftsminister ignoriert. Gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit behauptete der Wirtschaftsminister, ein Weiterbetrieb h&auml;tte keine Auswirkungen auf den Strompreis.<br>\nZudem best&auml;tigen die Recherchen Vorw&uuml;rfe &uuml;ber eine autorit&auml;ren F&uuml;hrungsstil in von den Gr&uuml;nen geleiteten Ministerien. So wurde laut Bild dem Chef der Gesellschaft f&uuml;r Reaktorsicherheit nach dessen Kritik am Atom-Aus ein Maulkorb von einem Staatssekret&auml;r im Umweltministerium verpasst.<br>\nHabeck hatte in einem anderen Zusammenhang gegen leitende Mitarbeiter, die seine Auffassung nicht teilten, bereits Sicherheits&uuml;berpr&uuml;fungen eingeleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/153028-lugen-und-maulkorbe-wie-grunen\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Noch ein Indiz daf&uuml;r, dass insbesondere die gr&uuml;nen Mitglieder der Bundesregierung aus ideologischen und nicht sachlich angemessenen Gr&uuml;nden agieren und Entscheidungen treffen. Das ist f&uuml;r den Wohlstand der hiesigen Bev&ouml;lkerung gef&auml;hrlich&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ver&ouml;ffentlichte NSU-Akten: Der Verfassungsschutz hat nicht &ldquo;versagt&rdquo;, er hat seine Arbeit gemacht &raquo;<\/strong><br>\nDas ZDF-Magazin Royale ver&ouml;ffentlichte am Freitag einen Geheimbericht des hessischen Verfassungsschutzes bez&uuml;glich der faschistischen Terrorgruppe &bdquo;NSU&ldquo;. Vieles aus dem Inhalt ist bereits seit Jahren bekannt. Erschreckend ist jedoch, wie sehr selbst antifaschistische Medien das M&auml;rchen weitererz&auml;hlen, der Verfassungsschutz h&auml;tte einfach &bdquo;versagt&ldquo;. Dieses Wort m&uuml;ssen wir in Bezug auf Geheimdienstverstrickung aus unserem Wortschatz streichen! [&hellip;]<br>\nEs kann daher nicht die L&ouml;sung sein, einen optimierten Verfassungsschutz zu fordern. Der Geheimdienst hat seine gemachten Handlungsentscheidungen in Bezug auf den NSU mit einem klaren Ziel getroffen, die Strukturen aufgebaut und gelenkt und damit die Morde aktiv mitorganisiert. Der Ruf nach einer Optimierung belohnt den Verfassungsschutz sogar mit weiteren Mitteln und neuen M&ouml;glichkeiten zur &Uuml;berwachung sowie Zerschlagung von revolution&auml;ren Kr&auml;ften auf der einen Seite und der Steuerung und St&auml;rkung von faschistischen Bewegungen auf der anderen Seit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/perspektive-online.net\/2022\/10\/veroeffentlichte-nsu-akten-der-verfassungsschutz-hat-nicht-versagt-er-hat-seine-arbeit-gemacht\/%20\">Perspektive<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zwei ehemalige HVB-Banker im Cum-Ex-Skandal verurteilt<\/strong><br>\nIn den Skandal um Steuerhinterziehung &uuml;ber komplexe Dividendengesch&auml;fte sind viele Geldh&auml;user in Deutschland verwickelt. Nun ist das n&auml;chste Urteil gegen zwei ehemalige Banker der Hypovereinsbank gefallen.<br>\nIm milliardenschweren Cum-Ex-Skandal hat das Landgericht Wiesbaden ein Urteil gef&auml;llt: Ein ehemaliger Banker der Hypovereinsbank wurde wegen Steuerhinterziehung in drei F&auml;llen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bew&auml;hrung verurteilt, teilte das Gericht am Dienstag mit. Ein weiterer Ex-Banker erhielt wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung in drei F&auml;llen eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten, ebenfalls auf Bew&auml;hrung. Zudem m&uuml;ssen die M&auml;nner 60.000 Euro beziehungsweise 20.000 Euro an die Staatskasse zahlen und die Verfahrenskosten tragen. Die Staatsanwaltschaft hatte mehrj&auml;hrige Haftstrafen ohne Bew&auml;hrung gefordert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/banken\/cum-ex-skandal-zwei-ehemalige-hvb-banker-verurteilt-a-3a562991-6990-4403-9b49-dbe122ce018f\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>8% bei 12 Monaten Laufzeit sind schon das Minimum! Urabstimmung und Vollstreik jetzt!<\/strong><br>\nDer Gesamtmetallverband hat nach monatelangem Nullrunden-Geschrei in der dritten Verhandlungsrunde ein Scheinangebot vorgelegt: Eine Einmalzahlung oder auch Inflationsbeihilfe\/-pr&auml;mie genannt &ndash; von 3000 Euro &ndash; steuer- und sozialabgabefrei, plus eine unbezifferte Lohnerh&ouml;hung, letzteres aber nur, wenn 30 Monaten Laufzeit vereinbart wird. Au&szlig;erdem wollen sie eine dauerhafte automatische Differenzierung je nach wirtschaftlicher Situation der Betriebe, also Ausstiegsm&ouml;glichkeiten aus tariflichen Erh&ouml;hungen. Diese Bedingungen sind eine klare Erpressung &ndash; von Leuten, denen es selbst zu gut geht, als dass ihnen steigende Energie- und Lebensmittelpreise auch nur ann&auml;hernd wehtun w&uuml;rden! Da muss klar gesagt werden: Nicht mit uns!<br>\nDas Angebot von 3000 Euro &ndash; umgerechnet auf 30 Monate &ndash; w&auml;ren gerademal 100 Euro mehr im Monat. Das ist einfach nur l&auml;cherlich und unversch&auml;mt, weil damit absolut nichts ausgeglichen werden kann und sich auch nicht in der Tabelle niederschl&auml;gt. Nach 4 &frac12; Jahren ohne tabellenwirksame Erh&ouml;hung ist es mehr als dringend, dass es jeden Monat mehr Geld gibt und nicht schon wieder nur eine Einmalzahlung. Auch die Differenzierungen sind abzulehnen &ndash; sie sind ein klarer Angriff auf den Fl&auml;chentarif. Erk&auml;mpfte Errungenschaften bei Entgelt und Arbeitsbedingungen werden ausgeh&ouml;hlt, die Entsolidarisierung und das Standortdenken bef&ouml;rdert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/vernetzung.org\/8-bei-12-monaten-laufzeit-sind-schon-das-minimum-urabstimmung-und-vollstreik-jetzt\/\">Vernetzung f&uuml;r k&auml;mpferische Gewerkschaften<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Haaretz-Kolumnist Levy: &bdquo;Die Wahl in Israel ist eine Maskerade der Demokratie&ldquo;<\/strong><br>\nIsrael w&auml;hlt am Dienstag ein neues Parlament. Gideon Levy ist prominenter und umstrittener Kolumnist f&uuml;r die linksliberale israelische Zeitung Haaretz. Wir haben mit ihm gesprochen [&hellip;]<br>\nBerliner Zeitung: Herr Levy, in Ihrer j&uuml;ngsten Haaretz-Kolumne schreiben Sie, die jetzigen Wahlen seien nicht demokratisch. K&ouml;nnen Sie das erkl&auml;ren?<br>\nGideon Levy: Es ist eine Wahl f&uuml;r Wei&szlig;e. Wir befinden uns in einem Land, in dem etwa 15 Millionen Menschen unter israelischer Herrschaft leben und circa f&uuml;nf Millionen Menschen keine Grundrechte haben und an diesen Wahlen teilnehmen k&ouml;nnen. Wie l&auml;sst sich das mit Demokratie vereinbaren? Wenn es um die wichtigsten Frage in diesem Land geht &ndash; die Besatzungspolitik &ndash;, gibt es keinen wirklichen Unterschied zwischen rechter und linker Seite, auch wenn die Rhetorik minimal anders ist. Daran kann ich mich nicht beteiligen. Ganz gleich ob Netanjahu, Lapid oder Gantz die Wahlen gewinnt: Sie alle stehen f&uuml;r eine Fortsetzung der Besatzung. Daf&uuml;r, Pal&auml;stinenser nicht als gleichwertige Menschen zu behandeln. In diesem Sinn wird sich nichts grundlegend &auml;ndern.<br>\nWenn Sie sagen, dass Sie sich nicht beteiligen: Hei&szlig;t das, dass Sie selbst nicht w&auml;hlen gehen?<br>\nDoch, doch, ich w&auml;hle. Wir alle tun so, als seien wir Teil einer Demokratie. Aber wenn Sie heute in die Westbank gehen, sehen Sie zwei D&ouml;rfer nebeneinander: hier eine Siedlung, dort ein pal&auml;stinensisches Dorf, beide unter israelischer Herrschaft. Die Siedlung darf an den Wahlen teilnehmen, das pal&auml;stinensische Dorf nicht. In diesem Sinn will ich schlicht daran erinnern, dass diese Wahlen eine Maskerade der Demokratie sind.<br>\nDer gro&szlig;e Aufsteiger dieser Wahl ist Itamar Ben-Gvir, ein rechtsextremer Kandidat, der vor allem bei den Jungen viel Zuspruch findet. Was ist in Ihren Augen der Grund f&uuml;r diese Unterst&uuml;tzung?<br>\nBen-Gvir ist extremer als Marine Le Pen in Frankreich oder die AfD in Deutschland. Er appelliert an junge Menschen, die wenig Interesse und noch weniger Wissen haben und jemanden wollen, der sie in ihren st&auml;rksten Gef&uuml;hlen vertritt: Hass auf die Araber und nationale Rache. Ben-Gvir wei&szlig; diese Gef&uuml;hle sehr gut zu man&ouml;vrieren und auszudr&uuml;cken. Er ist auch Mizrachi (ein aus der arabischen Welt stammender Jude, Anm. der Red.).  Bisher waren die f&uuml;hrenden K&ouml;pfe der israelischen Rechten allesamt europ&auml;ischst&auml;mmig. Die Kluft zwischen Mizrachi und Aschkenasi ist nach wie vor ein wichtiger Faktor in israelischer Soziologie und Politik. Zudem ist er ein street kid: emotional, authentisch, und er wei&szlig;, wie man mit Medien hantiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/haaretz-kolumnist-levy-die-wahl-in-israel-ist-eine-maskerade-der-demokratie-li.282414\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Knapper Sieg f&uuml;r Lula da Silva in Brasilien<\/strong><br>\nWahl mit Rekordergebnissen. Bislang unklar ist, wie sich Bolsonaro verhalten wird. Linke gewinnt bei Gouverneurswahlen im Nordosten, verliert jedoch im Bundesstaat S&atilde;o Paulo<br>\nVon Mario Schenk<br>\nBras&iacute;lia\/S&atilde;o Paulo. Luiz In&aacute;cio Lula da Silva (77) hat die Stichwahl in Brasilien mit 50,90 Prozent f&uuml;r sich entschieden. Mit 1,8 Prozent Vorsprung auf den unterlegenen Jair Bolsonaro (67) mit 49,10 Prozent ist es der knappste Sieg aller Wahlen seit Ende der Milit&auml;rdiktatur 1988. Laut Wahlbeh&ouml;rde liegt die Differenz bei 2.139.645 Stimmen. [&hellip;]<br>\nIm Zentrum der Metropole S&atilde;o Paulo, wo sich Tausende Anh&auml;nger:innen Lulas versammelt hatten, erkl&auml;rte Lula, dass man keinen gew&ouml;hnlichen Gegner bek&auml;mpft habe. &ldquo;Wir hatten den ganzen Staatsapparat gegen uns, den der Andere zu seinem Vorteil nutzte, um unseren Sieg zu verhindern&ldquo;. Dennoch zeigten sich Linke und progressive Bewegungen entt&auml;uscht dar&uuml;ber, dass der &ldquo;Denkzettel&rdquo; f&uuml;r die rechts-autorit&auml;re Politik nicht gr&ouml;&szlig;er ausgefallen ist. Ein deutlicher Sieg &uuml;ber Bolsonaro h&auml;tte die Position der zuk&uuml;nftigen Regierung bedeutend gest&auml;rkt.<br>\nUnklar bleibt zudem, wie sich Bolsonaro verhalten wird. Im Vorfeld hatte er erkl&auml;rt, das Wahlergebnis im Fall einer Niederlage gegebenenfalls anfechten zu wollen. Kurz vor dem zweiten Wahlgang klagte er &uuml;ber Benachteiligung. Zahlreiche Radiostationen h&auml;tten seine Wahlwerbung nicht gebracht, weswegen er drohte, die Wahl zu verschieben. Tats&auml;chlich waren Werbespots von ihm wegen der Verbreitung von Fake News verboten worden. Zudem bef&uuml;rchten Beobachter:innen, dass militante Anh&auml;nger:innen nun versuchen k&ouml;nnten, das Land durch Gewaltakte zu destabilisieren, was Bolsonaro zum Anlass nehmen k&ouml;nnte, den Ausnahmezustand auszurufen und mit Hilfe des Milit&auml;rs vorerst im Amt zu bleiben.<br>\nBereits im Wahlkampf war es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen, bei denen Sympathisant:innen Bolsonaros Schusswaffen einsetzten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2022\/10\/260803\/lula-bolsonaro-sieg-wahl-praesidentschaft%20\">amerika21<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lula da Silva gewinnt die brasilianische Pr&auml;sidentschaft<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie j&uuml;ngste rosa Flut im globalen S&uuml;den mit der Wahl sozialistischer und populistischer F&uuml;hrer in S&uuml;d- und Mittelamerika hat die Vormachtstellung der USA weiter in Frage gestellt. Innerhalb des globalen S&uuml;dens ist Brasilien das gr&ouml;&szlig;te und am st&auml;rksten industrialisierte Land. Es ist um 300.000 Quadratmeilen gr&ouml;&szlig;er als die zusammenh&auml;ngenden Vereinigten Staaten.<br>\nBrasilien will seine F&uuml;hrungsrolle im globalen S&uuml;den nutzen, um die Schaffung einer lateinamerikanischen W&auml;hrung namens Sur (S&uuml;den) anzuf&uuml;hren. Sie wird sich zu alternativen Finanzsystemen und W&auml;hrungen gesellen, die bereits f&uuml;r den Handel genutzt werden, wie der chinesische CIPS\/Yuan\/RMB und der russische SPFS\/Rubel, die bereits das SWIFT\/Dollar-Transaktionssystem und die US-Wirtschaft angreifen.<br>\nDer Petroyuan bleibt nicht nur eine Bedrohung f&uuml;r den Petrodollar auf dem globalen &Ouml;lmarkt, sondern die Ausweitung der einseitigen wirtschaftlichen Zwangsma&szlig;nahmen (Sanktionen) der USA gegen Russland und China, den Iran und Venezuela (zwei wichtige &Ouml;lf&ouml;rderl&auml;nder) und etwa 37 weitere L&auml;nder haben sich wirtschaftlich nachteilig ausgewirkt und den Rubel laut CBS News zur st&auml;rksten W&auml;hrung der Welt in diesem Jahr gemacht.<br>\nAber es kommt noch schlimmer f&uuml;r die USA. Ihr Stellvertreterkrieg gegen Russland durch die Ukraine und Europa\/NATO hat die Einf&uuml;hrung dieser konkurrierenden alternativen Transaktionssysteme auf Hochtouren laufen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/lula-da-silva-wins-brazilian-presidency\/\">Popular Resistance<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die brasilianische Demokratie siegt gegen erhebliche Widerst&auml;nde<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nIn den sozialen Medien wurden Tausende von Beschwerden &uuml;ber lange Schlangen &ouml;ffentlicher und privater Fahrzeuge gepostet, die darauf warteten, von der Polizei kontrolliert zu werden. Sogar die Uber-App war au&szlig;er Betrieb, und viele Fahrer weigerten sich, Menschen zu fahren, die eindeutig Lula-Anh&auml;nger waren. Diese Vorkommnisse waren im Nordosten des Landes weitaus h&auml;ufiger anzutreffen. Diese Region gilt als Hochburg von Lulas Arbeiterpartei (PT). Mancherorts gingen Bolsonaro-Anh&auml;nger so weit, dass sie B&auml;ume f&auml;llten und stundenlang Stra&szlig;en blockierten, um PT-Anh&auml;nger daran zu hindern, die Wahllokale zu erreichen.<br>\nIn Brasilien sind die &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel am Wahltag in der Regel kostenlos, damit auch Menschen mit geringerem Einkommen w&auml;hlen k&ouml;nnen. Dieses Mal weigerten sich viele Gouverneure und B&uuml;rgermeister, die mit Bolsonaro sympathisieren, eine solche Ma&szlig;nahme zu ergreifen. Die Rechte ist sich der starken Unterst&uuml;tzung bewusst, die Lula in den &auml;rmsten Schichten der Gesellschaft genie&szlig;t, und nutzte diesen Tiefschlag in der Hoffnung, das Ergebnis zu beeinflussen. Vielleicht w&auml;re dies in einem anderen Land nicht von Belang, aber in Brasilien sind die &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel f&uuml;r viele Menschen, die durchschnittlich 5 US-Dollar f&uuml;r eine Fahrt ausgeben m&uuml;ssen, sehr teuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/brazilian-democracy-scores-a-victory-against-considerable-odds\/\">Popular Resistance, eigene &Uuml;bersetzung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>F&uuml;r Lula bringt die Stichwahl einen Sieg, aber keinen Triumph<\/strong><br>\nLula da Silva landet den knappsten Wahlsieg seit 1985. Aber seine nunmehr dritte Pr&auml;sidentschaft beginnt unter anderen Vorzeichen als angenommen. Er hat fast die H&auml;lfte der W&auml;hler gegen sich<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/fuer-bringt-die-stichwahl-einen-sieg-aber-keinen-triumph%20\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Warum die ARD Bolsonaro rechtsextrem nennt<\/strong><br>\nDer brasilianische Pr&auml;sident Bolsonaro wird oft als Rechtsau&szlig;en, Rechtspopulist oder ultra-rechts beschrieben. Warum hat sich die ARD entschieden, ihn sogar rechtsextrem zu nennen?<br>\nBrasiliens Pr&auml;sident Jair Bolsonaro hat sich immer wieder mit radikalen &Auml;u&szlig;erungen zu Wort gemeldet &ndash; w&auml;hrend seiner langj&auml;hrigen T&auml;tigkeit als Parlamentarier, im Pr&auml;sidentschaftswahlkampf 2018 und auch als Staatsoberhaupt seit 2019. Dabei bedient er sich h&auml;ufig einer rechtsextremen Rhetorik und offenbart ein rechtsextremes Weltbild, weswegen die ARD ihn als &ldquo;rechtsextrem&rdquo; bezeichnet.<br>\nLaut Verfassungsschutz haben radikale politische Auffassungen in einer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz. Der Begriff rechtsradikal bezeichnet also eine Str&ouml;mung, die nicht zwangsl&auml;ufig gegen die Prinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung verst&ouml;&szlig;t.<br>\nDemgegen&uuml;ber werden rechtsgerichtete Demokratiefeinde als rechtsextrem bezeichnet, wenn sie die freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnen und &ndash; auch unter Anwendung von Gewalt &ndash; ein autorit&auml;res oder gar totalit&auml;res staatliches System errichten wollen. [&hellip;]<br>\nDie Diffamierungen und wiederholt ge&auml;u&szlig;erte Ablehnung des demokratischen Rechtsstaats erf&uuml;llen im Einklang mit der Definition des deutschen Verfassungsschutzes die Voraussetzungen f&uuml;r ein rechtsextremes Weltbild. Bolsonaro pflegt neben einem aggressiven Nationalismus die Ablehnung der pluralistischen Gesellschaft und w&uuml;nscht sich einen Staat mit milit&auml;rischen Ordnungsprinzipien (Militarismus).<br>\nAuch die wesentlichen Merkmale des Politikwissenschaftlers Richard St&ouml;ss erf&uuml;llt Bolsonaro: &uuml;bersteigerter Nationalismus, Beschw&ouml;rung &auml;u&szlig;erer Bedrohung, Negierung der universellen Freiheits- und Gleichheitsrechte der Menschen, tendenzielle Gegnerschaft zu parlamentarisch-pluralistischen Systemen, gesellschaftliches Leitbild einer ethnisch homogenen Volksgemeinschaft mit einem F&uuml;hrer&hellip;<br>\nDie ARD hat sich f&uuml;r den Begriff &ldquo;rechtsextrem&rdquo; entschieden, um trennscharf zu definieren, wie Jair Bolsonaro politisch einzuordnen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/bolsonaro-rechtsextrem-103.html\">tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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