{"id":89917,"date":"2022-11-02T12:08:24","date_gmt":"2022-11-02T11:08:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89917"},"modified":"2022-11-03T10:20:35","modified_gmt":"2022-11-03T09:20:35","slug":"strompreisdeckel-wuerden-die-menschen-das-strompreissystem-verstehen-haetten-wir-eine-revolution-noch-vor-morgen-frueh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89917","title":{"rendered":"Strompreisdeckel \u2013 W\u00fcrden die Menschen das Strompreissystem verstehen, h\u00e4tten wir eine Revolution noch vor morgen fr\u00fch"},"content":{"rendered":"<p>Heute trifft sich die Bund-L&auml;nder-Runde zum Thema &bdquo;Energiekrise&ldquo;. Neben der konkreten Ausgestaltung der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89030\">Gaspreisbremse<\/a> soll es nun auch um das Thema Strompreise gehen. Die Bundesregierung will nach <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/strompreisdeckel-bei-40-cent-uebergewinne-rueckwirkend-ab-september-herangezogen-a-005b0570-af90-45fd-9fb5-0dfac436458e\">Presseinformationen<\/a> ab dem 1. Januar einen &bdquo;Strompreisdeckel&ldquo; einf&uuml;hren, bei dem der Strompreis f&uuml;r Haushalte f&uuml;r ein Grundkontingent auf 40 Cent pro kWh begrenzt wird. Das ist purer Irrsinn, da ein Gro&szlig;teil des Stroms f&uuml;r 10 Cent pro KWh und weniger produziert wird. Unter dem Strich bereichert sich vor allem der Staat an den horrenden Stromkosten, die nicht eine Folge des Ukraine-Kriegs, sondern Folge eines vollkommen kontraproduktiven Preisbildungsmechanismus sind. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2426\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-89917-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221102_Strompreisdeckel_Wuerden_die_Menschen_das_Strompreissystem_verstehen_haetten_wir_eine_Revolution_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221102_Strompreisdeckel_Wuerden_die_Menschen_das_Strompreissystem_verstehen_haetten_wir_eine_Revolution_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221102_Strompreisdeckel_Wuerden_die_Menschen_das_Strompreissystem_verstehen_haetten_wir_eine_Revolution_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221102_Strompreisdeckel_Wuerden_die_Menschen_das_Strompreissystem_verstehen_haetten_wir_eine_Revolution_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=89917-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221102_Strompreisdeckel_Wuerden_die_Menschen_das_Strompreissystem_verstehen_haetten_wir_eine_Revolution_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"221102_Strompreisdeckel_Wuerden_die_Menschen_das_Strompreissystem_verstehen_haetten_wir_eine_Revolution_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Um den Strompreisdeckel richtig zu bewerten, muss man zun&auml;chst verstehen, wie der Strompreis &uuml;berhaupt zustande kommt. Strom wird in Deutschland auf viele Arten erzeugt. Im letzten Jahr stammte fast die H&auml;lfte des erzeugten Stroms aus regenerativen Energien. Rund 20 Prozent stammen aus der Verstromung von Braunkohle, 10 Prozent aus Steinkohle und 13 Prozent aus der Kernenergie. Nur rund 10 Prozent des Stroms wurden im letzten Jahr aus der Verstromung von Erdgas erzeugt. Nun haben all diese Energietr&auml;ger jedoch unterschiedliche Kosten. Aktuelle <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stromgestehungskosten\">Studien<\/a> beziffern die sogenannten Stromgestehungskosten (also die Herstellungskosten inkl. der Energietr&auml;ger, den Kapitalkosten und der angestrebten Rendite, aber ohne die Verteilungs- und Speicherkosten) grob folgenderma&szlig;en:<\/p><ul>\n<li>Wind (Onshore) rund 6 Cent\/kWh<\/li>\n<li>Wind (Offshore) rund 10 Cent\/kWh<\/li>\n<li>Photovoltaik (Kleinanlage) rund 7 Cent\/kWh<\/li>\n<li>Photovoltaik (Gro&szlig;kraftwerk) rund 5 Cent\/kWh<\/li>\n<li>Kernenergie rund 8 Cent\/kWh<\/li>\n<li>Braunkohle rund 6 Cent\/kWh<\/li>\n<li>Steinkohle rund 10 Cent\/kWh<\/li>\n<li>Erdgas rund 10 Cent\/kWh<\/li>\n<\/ul><p>Diese Daten sind ein Durchschnittswert verschiedener Studien und beziehen sich auf die Zeit vor dem deutlichen Anstieg der Rohstoff- und vor allem Erdgaspreise. Die Stromerzeugungskosten machen jedoch nur rund 40 Prozent des Endkundenpreises aus. Weitere 40 Prozent sind Abgaben und Steuern und rund 20 Prozent kommen f&uuml;r den Transport und die Speicherung als Netzentgelt hinzu. Die deutschen Endkundenpreise geh&ouml;ren damit zu den h&ouml;chsten der Welt.<\/p><p>In diesem Jahr sorgten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87221\">verschiedene Faktoren<\/a> jedoch daf&uuml;r, dass die ohnehin schon sehr teuren deutschen Strompreise noch einmal deutlich anzogen. Aber warum kam es gleich zu mehr als einer Verdoppelung des Endkundenpreises f&uuml;r Neuvertr&auml;ge bei Haushaltskunden? Dazu ein Rechenbeispiel: Selbst wenn der Preis f&uuml;r Strom aus Erdgas sich sehr gro&szlig;z&uuml;gig gerechnet auf 50 Cent\/kWh verf&uuml;nffacht h&auml;tte, w&uuml;rde dies ja nur zehn Prozent des gesamten Stromvolumens betreffen. Wir h&auml;tten also eine Steigerung von rund 40 Prozent bezogen auf das Gesamtvolumen und wenn man ber&uuml;cksichtigt, dass die Herstellungskosten ihrerseits nur 40 Prozent des Endkundenpreises ausmachen, k&auml;men wir am Ende auf eine Steigerung von 16 Prozent des Gesamtpreises und nicht auf die oft &uuml;ber 100 Prozent, die von den Stromanbietern bei Neuvertr&auml;gen in Rechnung gestellt werden.* <\/p><p>Hier kommt der Preisbildungsmechanismus der EU ins Spiel. Wir haben bereits <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87221\">ausf&uuml;hrlich erkl&auml;rt<\/a>, wie dieses Merit-Order-Prinzip funktioniert. Kurz zusammengefasst: Der Einkaufspreis an den Stromb&ouml;rsen wird nicht durch die realen Kosten aller verschiedenen Energietr&auml;ger bestimmt, sondern ausschlie&szlig;lich anhand der Stromgestehungskosten des im jeweiligen Zeitraum teuersten Anbieters. Wenn die Stromgestehungskosten f&uuml;r Strom aus Erdgas sich also verf&uuml;nffachen, gilt dieser Preis auch f&uuml;r alle anderen Anbieter, auch f&uuml;r die Anbieter von Strom aus regenerativen Energien, Kohle und Kernkraft, deren Kosten sich &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; nur marginal gesteigert haben. Die Preissteigerungen beim Erdgas, die eigentlich nur ein kleinerer Preisfaktor f&uuml;r den Strompreis sein m&uuml;ssten, sind durch das Merit-Order-Prinzip also urs&auml;chlich verantwortlich f&uuml;r die massiven Preissteigerungen f&uuml;r die Endkunden.<\/p><p><strong>Wer streicht die Gewinne ein?<\/strong><\/p><p>Wenn man dies Betreibern von kleinen Photovoltaikanlagen oder Windr&auml;dern erz&auml;hlt, reiben sie sich nur verdutzt die Augen. Sie profitieren n&auml;mlich nicht von den sagenhaften Preissteigerungen an der Stromb&ouml;rse, sondern werden wie eh und je mit dem &uuml;ber die Einspeiseverg&uuml;tung festgelegten Preis abgefunden. Auch die Stromnetzbetreiber, die indirekt den Strom an den B&ouml;rsen weiterverkaufen, profitieren nicht, da sie vereinfacht gesagt als &bdquo;Treuh&auml;nder&ldquo; agieren. Daf&uuml;r kommt die EEG-Umlage ins Spiel. Macht der Stromnetzbetreiber mit dem Weiterverkauf Verluste, werden ihm diese aus der EEG-Umlage erstattet. Macht er Gewinne, muss er diese in die EEG-Umlage abf&uuml;hren. <\/p><p>Gedacht war die EEG-Umlage, um Investitionen in regenerative Energien anzukurbeln und den Betreibern solide kalkulierbare Einnahmen zu garantieren. Finanziert wurde die Umlage vor allem von den Endkunden &uuml;ber ihre Stromrechnung. Seit Beginn der Gaspreiskrise hat sich dies jedoch ganz massiv ge&auml;ndert.<\/p><div class=\"moreLikeThis\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/221102-eeg-kontostand-data.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/221102-eeg-kontostand-data.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Stand August <a href=\"https:\/\/www.ihk.de\/lippe-detmold\/hauptnavigation\/beraten-und-informieren\/energie\/aktuelles\/eeg-konto-4803792\">war das<\/a> vom Staat gef&uuml;hrte EEG-Konto mit knapp 17,5 Milliarden Euro im Plus. Diese 17,5 Milliarden Euro wurden von den Stromkunden &uuml;ber h&ouml;here &ndash; zu hohe &ndash; Strompreise bezahlt. <\/p><p>Anders sieht es bei den fossilen Energien und der Kernenergie aus. Hier erzielen die Betreiber als Anbieter an der Stromb&ouml;rse direkt die zus&auml;tzlichen Gewinne, die sie dank des Merit-Order-Prinzips einstreichen k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>Welche Auswirkungen hat der Strompreisdeckel?<\/strong><\/p><p>Der nun geplante Strompreisdeckel zurrt die genannten Fehlentwicklungen fest, anstatt sie aufzul&ouml;sen. Er setzt beim Endkundenpreis an. Hier wird dann der Staat aktiv und &uuml;bernimmt die Differenz zwischen dem in Rechnung gestellten Strompreis und dem als &bdquo;Deckel&ldquo; festgelegten Grenzpreis von 40 Cent pro kWh. Bei Industriekunden betr&auml;gt der Grenzpreis &uuml;brigens nur 13 Cent pro kWh, bei ihnen sind jedoch auch die Abgaben deutlich geringer. Finanziert werden die staatlichen Zusch&uuml;sse &ndash; so ist es zumindest geplant &ndash; &uuml;ber eine &Uuml;bergewinnsteuer, die nun Zufallsgewinnsteuer hei&szlig;en soll und von Gas-, &Ouml;l- und Kohleunternehmen sowie Raffinerien abgesch&ouml;pft werden soll und dies sogar r&uuml;ckwirkend ab dem 1. September. Seltsamerweise fehlen die regenerativen Energien und auch die Kernkraft auf dieser Liste. <\/p><p>Es ist zwar l&ouml;blich, dass man an die &Uuml;bergewinne geht, aber davon hat der Verbraucher in diesem Fall leider &uuml;berhaupt nichts. Er ist es schlie&szlig;lich, der diese &Uuml;bergewinne &uuml;ber seine Stromrechnung erst bezahlt hat. Nun wird dieses Geld vom Staat abgesch&ouml;pft. Das ist keine Entlastung, sondern unter dem Strich eher eine zus&auml;tzliche Abgabe. Und wenn der Verbraucher am Ende einen kleinen Teil dieser Abgabe in Form von Zusch&uuml;ssen zur Stromrechnung wiederbekommen sollte, bekommt er, wenn auch nicht direkt, so aber indirekt genau das Geld wieder, dass er gleichzeitig &uuml;ber den h&ouml;heren Strompreis bezahlt. Rechte Tasche, linke Tasche. <\/p><p>Dabei g&auml;be es doch eine ganz andere M&ouml;glichkeit: W&auml;re der Strompreis niedriger, w&uuml;rden keine &Uuml;bergewinne in diesem Bereich anfallen und der Staat m&uuml;sste nichts subventionieren und auch nichts umverteilen. Das w&auml;re eine echte Entlastung und sie w&auml;re durchaus umsetzbar.<\/p><p><strong>Warum geht man nicht an die Merit Order?<\/strong><\/p><p>Dazu ein ganz einfaches Rechenbeispiel. W&uuml;rde man die Gaskraftwerke aus der Merit Order herausnehmen, w&auml;re es stets die n&auml;chstteuerste Energieform, die den Strompreis an den Stromb&ouml;rsen bestimmen w&uuml;rde. Das w&auml;ren dann gem&auml;&szlig; der oben genannten Zahlen zum Beispiel der Offshore-Windstrom oder die Steinkohle; dies jedoch zu einem Erzeugerpreis von rund 10 Cent pro kWh und nicht zu den teilweise exorbitant hohen Erzeugerpreisen der Gaskraftwerke, die im Sommer fast durchg&auml;ngig bei &uuml;ber 40 Cent pro kWh lagen. <\/p><p>W&uuml;rde man so vorgehen, w&auml;re ein Endkundenpreis von rund 25 Cent pro kWh durchaus m&ouml;glich &ndash; schlie&szlig;lich f&auml;llt die alte EEG-Umlage ja weg. W&uuml;rde man nun auch noch die Umsatzsteuer f&uuml;r Strom &ndash; wie beim Erdgas &ndash; auf sieben Prozent absenken, w&auml;re sogar eine Senkung auf 22 Cent pro kWh durchaus realistisch. Nun m&uuml;sste man jedoch einen Weg finden, die Gaskraftwerksbetreiber so zu entlohnen, dass sie auch ohne fortw&auml;hrende Verluste Strom erzeugen k&ouml;nnen. Das k&ouml;nnte eine neue Umlage gew&auml;hrleisten, aus der der Staat den Gaskraftwerks-Betreibern die Differenz zwischen ihrem Erzeugerpreis und der Merit Order an der Stromb&ouml;rse ausgleichen k&ouml;nnte. Nach der oben genannten &Uuml;berschlagsrechnung w&auml;ren dies rund 16 Prozent des Strompreises, also rund 4 Cent. Im Ergebnis k&auml;me man so &ndash; man h&ouml;re und staune &ndash; auf einen Strompreis, der mit 26 bis 29 Cent pro kWh <a href=\"https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/I\/Infografiken\/durchschnittlicher-strompreis-haushalt.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=6\">auf dem Niveau von 2013<\/a> l&auml;ge &ndash; und dies ohne Umverteilungs- und Subventionsorgien.* W&uuml;rde man nun auch noch an die Monopole mit ihren rational nicht erkl&auml;rbaren Preisen im Stromtransportbereich gehen, w&auml;ren sogar weit niedrigere Verbraucherpreise m&ouml;glich. Aber das ist ein anderes Thema.<\/p><p>Warum geht die Bundesregierung nicht diesen einfachen und f&uuml;r die Verbraucher erstrebenswerten Weg? Daf&uuml;r gibt es keine rationale Erkl&auml;rung. Man darf jedoch vermuten, dass Lobbyinteressen hier im Weg stehen. Vor allem die Gr&uuml;nen sind ja erkl&auml;rterma&szlig;en Anh&auml;nger hoher Energiepreise, die die Energiewende beschleunigen und finanzieren sollen. Der nun festgelegte Grenzpreis von 40 Cent pro kWh geh&ouml;rt in diese Kategorie und es ist sicher auch kein Zufall, dass regenerative Energien von der Finanzierung der Umverteilung ausgenommen sind. Dort wird es bei den Gro&szlig;betreibern nach wie vor fette Renditen geben und die Kleinbetreiber sorgen daf&uuml;r, dass das EEG-Konto m&auml;rchenhafte Salden ausweisen wird. Nur der Verbraucher ist der Gelackmeierte. Aber das ist ja nichts Neues. Frei nach Henry Ford m&ouml;chte man sagen: &bdquo;W&uuml;rden die Menschen das Strompreissystem verstehen, h&auml;tten wir eine Revolution noch vor morgen fr&uuml;h.&ldquo;<\/p><p>* 2.11.2022 12:45 Uhr: Aufgrund eines Kommafehlers wurden teilweise falsche Werte genutzt. Dies wurde nun berichtigt.<\/p><p>Titelbild: Viktollio\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/889890be37464e91be90aa1543e02ae9\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute trifft sich die Bund-L&auml;nder-Runde zum Thema &bdquo;Energiekrise&ldquo;. Neben der konkreten Ausgestaltung der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89030\">Gaspreisbremse<\/a> soll es nun auch um das Thema Strompreise gehen. Die Bundesregierung will nach <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/strompreisdeckel-bei-40-cent-uebergewinne-rueckwirkend-ab-september-herangezogen-a-005b0570-af90-45fd-9fb5-0dfac436458e\">Presseinformationen<\/a> ab dem 1. Januar einen &bdquo;Strompreisdeckel&ldquo; einf&uuml;hren, bei dem der Strompreis f&uuml;r Haushalte f&uuml;r ein Grundkontingent auf 40 Cent pro kWh begrenzt wird. 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