{"id":89948,"date":"2022-11-03T08:00:24","date_gmt":"2022-11-03T07:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948"},"modified":"2022-11-03T07:55:43","modified_gmt":"2022-11-03T06:55:43","slug":"hinweise-des-tages-4228","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h01\">Deutsche Arroganz &ndash; Baerbock gibt in Zentralasien den Besserwessi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h02\">Die Dialektik des Chinagesch&auml;fts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h03\">Corona, Russland, China &ndash; Deutschlands gleichgeschaltete Narrative<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h04\">Wie die deutsche Propagandamaschine l&auml;uft: Medien in Uniform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h05\">Stellungnahme zu &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen eines Mitglieds der Universit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h06\">Elon Musk in Krieg und Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h07\">Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA: Eine offene Drohung mit Atomwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h08\">Bundesgesundheitsminister verspricht Milliardenhilfe f&uuml;r Krankenh&auml;user<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h09\">Wie sich Superreiche vor Steuern dr&uuml;cken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h10\">Steigende Kosten in Pflegeheimen: Immer mehr Bewohner auf Sozialhilfe angewiesen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h11\">&bdquo;Zugang zu den Fachkr&auml;ften von morgen&ldquo; bleibt zunehmend verwehrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h12\">Geplante Gasbohrungen vor Borkum: Die Hand am Gashahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h13\">Der sanfte Weg in den Abgrund &ndash; oder: Wir Schlafwandler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h14\">Beschleunigte Zerst&ouml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h15\">Zeitfragen: Sie herrschen &uuml;ber den Ruin der Gesellschaft, aber sie herrschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h16\">M&ouml;rderische Blockade<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89948#h17\">Zu guter Letzt: Wie kommen wir aus Deutschland zur Klimakonferenz in &Auml;gypten?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutsche Arroganz &ndash; Baerbock gibt in Zentralasien den Besserwessi<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin Baerbock (Die Gr&uuml;nen) ist zurzeit auf Tour durch Zentralasien. Dort hat sie die kasachische Hauptstadt Astana besucht und sich mit ihrem Amtskollegen Muchtar Tleuberdi getroffen. Im Anschluss flog die deutsche Au&szlig;enministerin weiter nach Usbekistan. Politisches Ziel der Reise ist die geopolitische Einflussnahme. Kasachstan wie auch Usbekistan sollen aus der Einflusssph&auml;re Chinas und Russlands herausgel&ouml;st und in Richtung EU eingebunden werden. Baerbock m&ouml;chte die Kooperation mit Deutschland und der EU als Alternative zur Integration der beiden L&auml;nder in die eurasischen Wirtschafts- und Sicherheitsstrukturen ins Spiel bringen.<br>\nDie deutsche Au&szlig;enministerin &auml;u&szlig;erte in diesem Zusammenhang:<br>\n&ldquo;Mir ist wichtig, dass die Zukunft f&uuml;r sie nicht nur die Wahl zwischen der engen Zwangsjacke im Vorhof von Russland und der Abh&auml;ngigkeit von China bereith&auml;lt. Ich will in Kasachstan und Usbekistan deshalb vor allem zuh&ouml;ren, welche Hoffnungen und Erwartungen die Menschen in dieser Situation an Europa richten.&rdquo;<br>\nDem Sender n-tv sagte Baerbock mit Blick auf China, andere L&auml;nder versuchten ihren Einfluss &ldquo;nicht nur mit milit&auml;rischer Gewalt, sondern auch durch wirtschaftliche Deals, hinter denen sich ein Netz von Abh&auml;ngigkeiten verbirgt&rdquo;, auszubauen. Deutschland dagegen will nach Baerbock andere Wirtschaftsbeziehungen: &ldquo;fair, auf Augenh&ouml;he, ohne Knebelkredite und ohne versteckte Agenda&rdquo;.<br>\nMit dem Zuh&ouml;ren und der Augenh&ouml;he hat es dann gleich mal nicht so gut geklappt. Zwar glaubt Baerbock, dass die EU und Deutschland den zentralasiatischen L&auml;ndern mehr Freiheit und Unabh&auml;ngigkeit bieten k&ouml;nnten als China und Russland. Daran schlie&szlig;t sie allerdings unmittelbar Mahnungen in Richtung Kasachstan in bestem Besserwessi-Ton an. Das Land habe, wenn die wirtschaftliche Kooperation ausgebaut werden soll, seine Defizite im Bereich Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit zu beheben.<br>\nDass f&uuml;r L&auml;nder wie Kasachstan und Usbekistan die Attraktivit&auml;t von B&uuml;ndnissen wie BRICS, der Shanghai Cooperation Organisation (SCO), der Konferenz f&uuml;r vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen in Asien (CICA), der Organisation &uuml;ber kollektive Sicherheit (OVKS) eben genau darin besteht, dass sie auf dem v&ouml;lkerrechtlichen Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten ihrer L&auml;nder basieren, ignoriert Baerbock geflissentlich. Der neokoloniale Gestus ist zentrales Programm ihrer Au&szlig;enpolitik. Alles hat sich der transatlantischen Ordnung zu unterwerfen. Baerbocks erhobener moralischer Zeigefinger ist jedenfalls das genaue Gegenteil von Zuh&ouml;ren und von Kommunikation auf Augenh&ouml;he. Baerbock versteht das nat&uuml;rlich nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/153185-deutsche-arroganz-baerbock-gibt-den-besserwessi\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Frau Baerbock meinte, sie komme vom <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75730\">V&ouml;lkerrecht<\/a>, l&auml;sst es jedoch an diplomatischen F&auml;higkeiten sehr deutlich mangeln und bleibt somit der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87553\">Schicksalsschlag unserer Nation<\/a>. Bekannt sein d&uuml;rfte ihre <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86846\">180-Grad-Wende in der deutschen Au&szlig;enpolitik<\/a>. Deutsche Interessen werden so jedenfalls nicht vertreten.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Deutsche Diplomatie: Erneuerbare Energien, finanzielle Unterst&uuml;tzung und &bdquo;Augenh&ouml;he&ldquo; &ndash; was Baerbock in Kasachstan anbot und was dahinter stehen k&ouml;nnte<\/strong><br>\nZum ersten Mal hat die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock Kasachstan besucht. Sie wolle eine Kooperation auf Augenh&ouml;he anbieten, Kasachstan bei der Entwicklung gr&uuml;ner Energie helfen und dem Land eine Zukunft bieten, wo es &bdquo;nicht nur die Wahl zwischen der engen Zwangsjacke im Vorhof von Russland und der Abh&auml;ngigkeit von China&ldquo; haben solle. Gro&szlig;e Worte, aber was steckt dahinter?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/kurzmeldung\/erneuerbare-energien-finanzielle-unterstuetzung-und-augenhoehe-was-baerbock-in-kasachstan-anbot-und-was-dahinter-stehen-koennte\/\">Hintergrund<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Gr&uuml;ne Bekenner: Baerbock in Zentralasien.<\/strong><br>\nIrre Zeiten: Da diktiert die deutsche Au&szlig;enministerin von Usbekistan aus, wo sie sich mit einer Wirtschaftsdelegation aufh&auml;lt, dem deutschen Kanzler, dass er am Freitag in Beijing gegen die dortige Regierung schwerste Vorw&uuml;rfe in Sachen Menschenrechte erheben soll. Zugleich verlangt ein gr&uuml;ner Europaabgeordneter, der Kanzler m&uuml;sse die Wirtschaftsdelegation, die er in die Volksrepublik mitnehmen will, sofort ausladen und dem chinesischen Pr&auml;sidenten pers&ouml;nlich die &raquo;systemische Rivalit&auml;t&laquo; erkl&auml;ren. Wer regiert da eigentlich? Dass die Gr&uuml;nen die deutschen Beziehungen zu China am liebsten in Grund und Boden sabotieren w&uuml;rden, das wei&szlig; man schon lange. Dass sie die antichinesische Speerspitze in der Berliner Regierung geben, ist auch nicht neu. Dass sie aber vor den Augen der Welt&ouml;ffentlichkeit als herrischer Einpeitscher auftreten, der den deutschen Regierungschef in der zur Zeit wohl zentralen Frage der internationalen Politik, in der Chinapolitik, br&uuml;sk zurechtweist, das ist neu. &Auml;u&szlig;erlich mag&rsquo;s Zufall sein und politisch ein wenig peinlich, dass Baerbock ausgerechnet aus Usbekistan, einen Tag nach ihrem Besuch in Kasachstan in die Menschenrechtstrompete blies, um Scholz den Kreuzzug gen China zu lehren. Sachlich h&auml;ngen die Orte zusammen. Denn wer wirklich alles daran setzt, die Volksrepublik am weiteren Aufstieg zu hindern &ndash; und darum geht es der Mehrheit der deutschen Bourgeoisie, alles andere ist Quark &ndash;, wer den Konflikt mit Beijing um jeden Preis zuspitzen will, kann nicht darauf hoffen, auch in Zukunft von China mit allem beliefert zu werden, was die eigene Industrie dringend braucht. Sollte der Konflikt mit Beijing so heftig eskalieren wie der mit Moskau, wird&rsquo;s zum Beispiel chinesische Seltene Erden in Zukunft ebenso wenig geben wie russisches Gas. Und es g&auml;be der Beispiele mehr. So viele, dass Wirtschaftskreise eindringlich warnen, kollabiere das China- genauso wie das Russlandgesch&auml;ft, dann &ndash; gute Nacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437997.gr%C3%BCne-bekenner.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Dialektik des Chinagesch&auml;fts<\/strong><br>\nVor der Chinareise von Kanzler Olaf Scholz in dieser Woche dauert der Streit um chinesische Investitionen in Deutschland an. Der vor einem Jahr vereinbarte Einstieg der chinesischen Reederei COSCO bei einem Terminal im Hamburger Hafen ist in der vergangenen Woche nur mit Einschr&auml;nkungen genehmigt worden. Bundesminister von FDP und von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen hatten mit aller Kraft versucht, ihn g&auml;nzlich zu verhindern. Hintergrund sind Widerspr&uuml;che in der &ouml;konomischen Entwicklung der Bundesrepublik. W&auml;hrend zahlreiche deutsche Unternehmen, zum Teil sogar ganze Branchen weiterhin massiv von einer engen Wirtschaftskooperation mit der Volksrepublik profitieren, tr&auml;gt die intensive Zusammenarbeit auch zum Erstarken der chinesischen Industrie bei &ndash; zu Lasten der deutschen Konkurrenz. COSCO etwa hat bereits heute mit einem Weltmarktanteil in der Containerschiffahrt von elf Prozent die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd &uuml;berholt und droht sie auf lange Sicht zu deklassieren. &Auml;hnliche Entwicklungen zeichnet eine aktuelle Studie des Berliner Think-Tanks MERICS mit Blick auf die China-Aktivit&auml;ten deutscher Kfz-Konzerne nach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9070\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Alle schimpfen &uuml;ber Cosco und China &ndash; dabei ist Hapag-Lloyd genauso aggressive<\/strong><br>\nDarf man mit China noch Gesch&auml;fte machen? Diese Frage bewegt kurz vor der China-Reise von Kanzler Scholz die Gem&uuml;ter. Als abschreckendes Beispiel gilt der Einstieg von Cosco im Hamburger Hafen. Dabei macht es ein bekanntes Hamburger Unternehmen auch nicht besser.<br>\n&ldquo;Sie durften sich jahrelang absprechen und in drei Kartellen die Fahrtrouten auf den Ozeanen diktieren. Jetzt verdient der deutsche Reederei-Marktf&uuml;hrer mehr als der weltgr&ouml;&szlig;te Autobauer.&rdquo; So steigt das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; in eine Story &uuml;ber Hapag-Lloyd ein.<br>\nHapag-Lloyd und andere gro&szlig;e Container-Reedereien profitieren, folgt man dem &ldquo;Handelsblatt&rdquo;, von drei globalen Kartellen, mit denen sie seit Jahren Hafenanl&auml;ufe und Fahrtrouten absprechen &ndash; und das sogar mit Billigung der EU-Kommission in Br&uuml;ssel.<br>\nDoch das ist nicht das einzige Problem.<br>\nBedenklich ist auch, dass Hapag-Lloyd sein Netz an Hafenbeteiligungen immer mehr ausbaut. Das Hamburger Unternehmen hat f&uuml;r eine Milliarde Euro einen chilenischen Hafenbetreiber &uuml;bernommen &ndash; und beteiligt sich somit an gleich zehn H&auml;fen gleichzeitig.<br>\nUSA, Mexiko, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador: in sechs L&auml;ndern ist Hapag-Llyod &uuml;ber den Umweg Chile eingestiegen. Zu dem Deal geh&ouml;ren auch zahlreiche Immobilien sowie das Logistikgesch&auml;ft, wie der NDR meldet.<br>\nEs ist also keineswegs so, dass nur die Chinesen auf Einkaufstour w&auml;ren &ndash; und Hamburg zum hilflosen Opfer machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/alle-schimpfen-ueber-cosco-und-china-dabei-ist-hapag-lloyd-genauso-aggressiv\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Corona, Russland, China &ndash; Deutschlands gleichgeschaltete Narrative<\/strong><br>\nNach Corona und dem Russland-Narrativ wird auch das China-Narrativ in Deutschland gleichgeschaltet. Widerstand durch deutsche Medien ist nicht zu erwarten. Sie haben sich in ihrer Rolle als verl&auml;ngerter Arm der Regierung l&auml;ngst eingerichtet.<br>\nDas Handelsblatt publizierte einen Beitrag, in dem vor einem wachsenden Kontrollverlust deutscher Firmen gegen&uuml;ber ihrer Aktivit&auml;ten in China gewarnt wird. Parteizellen in den Betrieben w&uuml;rden den Einfluss der kommunistischen Partei ausbauen. Diese Parteizellen seien standardm&auml;&szlig;ig in deutschen Unternehmen installiert, schreibt das Handelsblatt. Das liest sich nat&uuml;rlich alles ganz bedrohlich und vor allem so, als w&auml;ren sie in anderen Unternehmen in China nicht pr&auml;sent. Deutsche Unternehmen als Zielscheibe der Kommunistischen Partei Chinas. Der bedrohliche Eindruck wird nat&uuml;rlich ebenso absichtlich erweckt, wie er falsch ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/153210-corona-russland-china-deutschlands-gleichgeschaltete\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Warum wird Scholz China besuchen?<\/strong><br>\nAuf Einladung von Ministerpr&auml;sident Li Keqiang wird der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz am 4. November China einen offiziellen Besuch abstatten. Damit handelt es sich um die erste China-Reise von Scholz seit seinem Amtsantritt und auch um den ersten China-Besuch eines Spitzenpolitikers der EU-Staaten in den vergangenen drei Jahren. Scholz ist au&szlig;erdem der erste Spitzenpolitiker eines westlichen Industriestaats, der nach dem 20. Parteitag der Kommunistischen Partei (KP) Chinas die Volksrepublik besucht.<br>\nDer China-Besuch von Scholz steht jedoch unter gro&szlig;em Druck. In Deutschland werfen konservative Politiker Scholz vor, dass seine China-Reise ein &bdquo;fehlerhaftes Signal&ldquo; senden werde. Die mitregierenden Gr&uuml;nen und FDP pl&auml;dieren daf&uuml;r, eine h&auml;rtere Politik gegen&uuml;ber China zu betreiben. Die EU ist auch der Ansicht, dass der Alleingang von Scholz die au&szlig;enpolitische Einheitsfront der EU sabotieren werde.<br>\nDoch Scholz l&auml;sst sich nicht ersch&uuml;ttern. Er sagte, seine Reise nach Beijing sei sehr wichtig f&uuml;r ihn und betonte, eine Abkoppelung mit China sei v&ouml;llig fehlerhaft. Zudem hat die Bundesregierung unter seiner F&uuml;hrung dem Erwerb einer Minderheitsbeteiligung des chinesischen Staatsunternehmens COSCO Shipping Ports Limited (CSPL) an der von der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) betriebenen Container Terminal Tollerort GmbH (CTT) von unter 25 Prozent unter Auflagen zugestimmt. Scholz bekr&auml;ftigte erneut, dass diese Entscheidung &bdquo;richtig&ldquo; sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2022\/11\/02\/ARTIxeII3LF3fQXgUR8s1W0e221102.shtml\">CRI online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die USA schrecken nicht davor zur&uuml;ck, ihre Verb&uuml;ndeten zu opfern<\/strong><br>\nDie Biden-Regierung erw&auml;gt, den Informationsaustausch und die Koordinierung zur Durchsetzung von Sanktionen mit der EU zu nutzen, um ihre Exportkontrollen gegen&uuml;ber China zu st&auml;rken, sagen Insider, die mit dem entsprechenden Vorschlag Washingtons an die EU vertraut sind, gegen&uuml;ber Bloomberg.<br>\nWashington hat eindeutig sehr von der Zusammenarbeit mit der EU bei der Beschr&auml;nkung von Exporten nach Moskau profitiert. Das hat die USA ermutigt, die EU davon zu &uuml;berzeugen, den gleichen Ansatz gegen China zu verfolgen.<br>\nChina ist jedoch nicht Russland. Die wechselseitige Abh&auml;ngigkeit von China und Europa ist viel gr&ouml;&szlig;er als ihre Unterschiede. Angesichts der Gr&ouml;&szlig;e der chinesischen Wirtschaft und der Stabilit&auml;t der Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und der EU sei es f&uuml;r die USA schwierig, die EU zum Einsatz wirtschaftlicher Instrumente gegen China zu dr&auml;ngen, zitiert Bloomberg chinesische Beobachter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-11\/02\/content_78498582.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie die deutsche Propagandamaschine l&auml;uft: Medien in Uniform<\/strong><br>\nMedien in Uniform verschlie&szlig;en sich, weil sie Partei geworden sind, sorgf&auml;ltiger Recherche und haben sich als Lautsprecher eben nur einer Seite der journalistischen Aufgabe entledigt, alle Fakten vor der Gesellschaft so unvoreingenommen auszubreiten, dass sich in ihr Urteile ohne Gehirnw&auml;sche bilden k&ouml;nnen. Nat&uuml;rlich gibt es gl&uuml;ckliche Ausnahmen vom khakifarbenen Einheitsbrei. Eine linke Presse, die &uuml;ber die Tragik des Krieges in der Ukraine nicht die S&uuml;ffisanz vergisst, mit der der Westen den &bdquo;Vorkrieg&ldquo; inszenierte. Oder bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen &bdquo;Die Anstalt&ldquo;, die heute reichlich einsam f&uuml;r Qualit&auml;tsjournalismus steht, Verwerfungen in der Gesellschaft auf den Grund geht und j&uuml;ngst Wirtschaftsminister Habeck sowie den Zuschauern die lukrativen Verstrickungen der am deutschen Markt operierenden Energiemultis erl&auml;uterte. Wir erleben derartige Ermutigungen selten. Vielmehr schn&uuml;ren uns die Abend-Shows der Meinungsfactories &aacute; la Lanz-Will-Maischberger-Illner-Plasberg vor Wut die Luft ab. Das manipulative Sendeziel ist von Anfang an zu durchschauen. Aus einem kleinen, zuverl&auml;ssigen Kader hat die Moderation (im feigen Verh&auml;ltnis von 4:1) ihre Propagandisten platziert, die den armen Tr&auml;ger der gegenteiligen Meinung verhauen m&uuml;ssen. Sobald der sich mit vern&uuml;nftigen Argumenten wehrt, schneidet ihm die Moderation das Wort ab. Das ist kein Journalismus. (&hellip;)<br>\nBei allen journalistischen Giftpfeilen f&uuml;r Auflage und Quote: Das Versagen der Politik und seiner Figuren liegt an den gesellschaftlichen Verh&auml;ltnissen, f&uuml;r deren Erhalt sie und die mit ihnen spielenden Medien angetreten sind. Mal treibt der eine, mal der andere. Gerade trieb die Ampel, als sie den Volksverhetzungsparagraphen klammheimlich so versch&auml;rfte, dass &auml;ngstliche Naturen bei russischen Vokabeln das Stottern bekommen k&ouml;nnten. Die Propagandamaschine hat dann noch freieren Lauf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/medien-in-uniform-4300747\/\">Hartmut K&ouml;nig in unsere zeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Putins Gas statt Bidens Bomben<\/strong><br>\nIm Diskurs &uuml;ber den Europ&auml;ischen Krieg ist das Meiste noch vom Kopf auf die F&uuml;&szlig;e zu stellen \/ Die Ossis sind die besseren Wessis<br>\nAchtung, ein kapitaler Baerbock: &bdquo;Sind die Deutschen bereit, f&uuml;r die Freiheit zu sterben? Wir sind es.&ldquo; Dieser uns&auml;glich dumme Spruch   &ndash; Zitat in Anf&uuml;hrungszeichen!  &ndash; dient als &Uuml;berschrift eines Artikels in der Neuen Z&uuml;rcher Zeitung. Andernorts taucht er nicht auf; zuzutrauen ist er unserer Hasspredigerin im Au&szlig;enamt allemal. Ein &uuml;bler Treppenwitz, was diese Frau unter Diplomatie und au&szlig;enpolitischer Strategie versteht. Kennen Sie den schon? &bdquo;Wir sind die Guten!&ldquo; Fr&uuml;her gab es f&uuml;r derart ungezogenes L&uuml;gen eins hinter die L&ouml;ffel. Heute qualifiziert es f&uuml;r die Mitgliedschaft im Kabinett des roten Ampelm&auml;nnchens. Gr&uuml;n ist die Heide drumherum; schafsk&ouml;pfige Tagesschau-Redakteure weiden dort, intellektuell anspruchslose Wesen. Sie werden gebraucht, damit das deutsche Publikum f&uuml;rs Einschlafen was zum Z&auml;hlen hat.<br>\nAnnalena Baerbock stellte das, was sie unter Au&szlig;enpolitik versteht, erwartungsgem&auml;&szlig; mit den angesagten Beiw&ouml;rtern dar. &bdquo;Feministisch&ldquo; soll ihre Politik sein. &bdquo;Werteorientiert&ldquo;. Und nat&uuml;rlich &bdquo;regelbasiert&ldquo;, wie little Blinken in Washington es vorbetet. Was eben ein Plappermaul so dahersabbelt, wenn der dranh&auml;ngende Kopf nicht mal halbwegs intelligent verlogenen Formeln auf Lager hat. Es handelt sich bei Baerbocks Hudelei halt doch nur um kitschige Stimmungsmache f&uuml;r die imperiale Machtpolitik der USA. Die m&ouml;rderischen Folgen (f&uuml;rs eigene Volk wie f&uuml;r die anderen) muss Baerbock mit dem sch&ouml;nen Schein unserer moralischen &Uuml;berlegenheit tarnen, damit ja niemand dagegen aufbegehrt. Das ist ihr Job. Der Regierungsrundfunk, voran die Tagesschau, ist dabei wie immer der beste Helfer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2022\/11\/02\/putins-gas-statt-bidens-bomben\/\">Publikumskonferenz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Stellungnahme zu &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen eines Mitglieds der Universit&auml;t<\/strong><br>\nEin Mitglied der Philosophischen Fakult&auml;t der Universit&auml;t Bonn ist wiederholt mit &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen zu unterschiedlichen Themen in die Kritik geraten.<br>\nHierzu &auml;u&szlig;ert sich die Universit&auml;tsleitung wie folgt:<br>\n1.Die Universit&auml;t Bonn und ihre Philosophische Fakult&auml;t haben den v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine bereits kurz nach Beginn des Krieges auf das Sch&auml;rfste verurteilt und bekennen sich solidarisch mit den Menschen in der Ukraine. Sie stehen an der Seite des ukrainischen Volkes und beteiligen sich an den von den deutschen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen vereinbarten Sanktionen. Sie unterst&uuml;tzen gefl&uuml;chtete Studierende und Forschende.<br>\n2.Die &Auml;u&szlig;erungen einzelner Wissenschaftler*innen stellen grunds&auml;tzlich keine Positionen der Universit&auml;t Bonn dar. Wissenschaftler*innen genie&szlig;en neben der grundrechtlich verbrieften Meinungsfreiheit auch Wissenschaftsfreiheit. Die Freiheit von Forschung und Lehre ist ein Privileg, das jedoch auch mit gro&szlig;er Verantwortung einhergeht, dem Ansehen und dem Vertrauen gerecht zu werden, die der Wissenschaft entgegengebracht werden. Dazu geh&ouml;rt es, allgemeine Standards guter wissenschaftlicher Praxis zu wahren und namentlich spekulative, nicht wissenschaftlich belegbare Behauptungen zu unterlassen. Verdachtsf&auml;lle auf Fehlverhalten werden im Einzelfall von den zust&auml;ndigen Stellen gepr&uuml;ft und gegebenenfalls sanktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.uni-bonn.de\/de\/neues\/stellungnahme-zu-oeffentlichen-aeusserungen-eines-mitglieds-der-universitaet\">Universit&auml;t Bonn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Gut gebr&uuml;llt, L&ouml;we, aber hat sich die Universit&auml;t Bonn irgendwann zu irgendeinem der vielen Kriege der USA im Irak, in Afghanistan, in Libyen, in Syrien ge&auml;u&szlig;ert? Und hat sich die Universit&auml;t Bonn irgendwann kritisch zum Dauerbeschuss der Ost-Ukraine gemeldet und sich solidarisch mit den &uuml;ber 11.000 dort ermordeten Menschen erkl&auml;rt? Warum diese Einseitigkeit? Warum diese differenzierte k&auml;mpferische westliche Nibelungentreue?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Elon Musk in Krieg und Frieden<\/strong><br>\nZwei Tage nach Beginn der russischen Milit&auml;roperation in der Ukraine, am 26. Februar 2022, wandte sich der stellvertretende Ministerpr&auml;sident der Ukraine, Mikhailo Fedorov an den SpaceX-Chef Elon Musk, mit der Bitte den Menschen in der Ukraine mit Starlink zu helfen. Von der milit&auml;rischen Nutzung des Systems war an diesem Tag noch nicht die Rede, daf&uuml;r die &uuml;blichen &bdquo;wertewestlichen&ldquo; Holzschnitte f&uuml;r die zu manipulierende Bev&ouml;lkerung:<br>\n&bdquo;Russland versucht, die Ukraine zu besetzen! W&auml;hrend Ihre Raketen erfolgreich aus dem All landen &mdash; greifen russische Raketen die ukrainische Zivilbev&ouml;lkerung an! Wir bitten Sie, die Ukraine mit Starlink-Stationen zu versorgen und vern&uuml;nftige Russen zum Aufstehen aufzufordern.&ldquo; (20)<br>\nNoch am selben Tag wurde Starlink f&uuml;r die Ukraine aktiv geschaltet und die ersten Terminals in die Ukraine verschickt (21). Und bereits am Folgetag stand die erste Starlink-Lieferung &bdquo;vor der T&uuml;r&ldquo; des ukrainischen Ministers (22).<br>\nDas klingt nach einer Seifenoper oder einer billigen Theaterauff&uuml;hrung &mdash; und das ist es auch. [&hellip;]<br>\nDer Einsatz von Starlink f&uuml;r die Kriegf&uuml;hrung gegen Russland war mit Sicherheit fest eingeplant.<br>\nDie USA wussten l&auml;ngst, wie anf&auml;llig ihr GPS sein w&uuml;rde, setzten sie es in einem Krieg gegen Russland ein. Ja, man wurde sich zunehmend der Abh&auml;ngigkeit von diesem System in den US-amerikanischen Teilstreitkr&auml;ften bewusst. Das Pentagon war intensiv auf der Suche nach Alternativen beziehungsweise Erg&auml;nzungen, um diese singul&auml;re, die gesamte Kriegsmaschinerie gef&auml;hrdende Sollbruchstelle zu flicken (24). In Washington wusste man um die Misere sp&auml;testens aus den Erfahrungen im Syrien-Krieg. Andererseits waren die USA auf einen Stellvertreterkrieg gegen Russland auf ukrainischem Boden gut vorbereitet, das teilweise Versagen von GPS in diesen bereits eingepreist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/peds-ansichten.de\/2022\/10\/elon-musk-in-krieg-und-frieden\/\">Peds Ansichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA: Eine offene Drohung mit Atomwaffen<\/strong><br>\nUnauff&auml;llig findet sich eigentlich verbotene Forschung in dem Papier: &ldquo;Wir werden M&ouml;glichkeiten in der Biotechnologie, Quantenwissenschaften, fortgeschrittenem Material und Technologie sauberer Energie schaffen.&rdquo; Biotechnologie? Darunter fallen auch all die Experimente, die in den unz&auml;hligen Biolabors durchgef&uuml;hrt wurden, unter anderem in der Ukraine &hellip; Im gesamten Dokument taucht das Stichwort kein zweites Mal auf, aber &ldquo;Biotechnologie&rdquo; in einer nationalen Sicherheitsstrategie eines f&uuml;r seine Aggression und Hemmungslosigkeit bekannten Staates ist schwer anders zu deuten denn als Forschung an Biowaffen.<br>\nDie Gegner &ndash; oder Wettbewerber, wie sie genannt werden &ndash; sind eindeutig China und Russland. &ldquo;Die Volksrepublik China nutzt vom Staat kontrollierte Kr&auml;fte, Cyber- und Weltraumoperationen und wirtschaftliche Zw&auml;nge gegen die Vereinigten Staaten und ihre Alliierten und Partner. Russland nutzt Desinformation, Cyber- und Weltraumoperationen gegen die Vereinigten Staaten und unsere Alliierten und Partner, und irregul&auml;re Stellvertretertruppen in vielen L&auml;ndern.&rdquo; (&hellip;)<br>\nAber kommen wir zu den entscheidenden Aussagen, die es in diesem Papier auch gibt, und die einem fast entgehen k&ouml;nnen zwischen so vielen Seiten, die wie von einer Werbeagentur verfasst klingen. Die Aussagen, die die Nuklearstrategie der USA betreffen.<br>\n&ldquo;Wir zogen den Schluss, dass nukleare Waffen nicht nur zur Abschreckung nur eines nuklearen Angriffs n&ouml;tig sind, sondern auch einer kleinen Auswahl anderer Angriffe auf strategischem Niveau mit starken Konsequenzen.&rdquo;<br>\nDas ist gezielt unklar und l&auml;sst v&ouml;llig offen, welche Art der Angriffe gemeint sind und was starke Konsequenzen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/nordamerika\/153070-neue-nationale-sicherheitsstrategie-usa-offene\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesgesundheitsminister verspricht Milliardenhilfe f&uuml;r Krankenh&auml;user<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will die Krankenh&auml;user angesichts von Inflation und hohen Energiekosten mit mehreren Milliarden Euro unterst&uuml;tzen. Am Mittwoch werde eine L&ouml;sung vorgestellt, k&uuml;ndigte der SPD-Politiker am Dienstagabend in der ZDF-Sendung Markus Lanz an. &ldquo;Das wird so laufen, dass wir da aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds Geld zur Verf&uuml;gung stellen &ndash; bis zu acht Milliarden Euro&rdquo;, so Lauterbach.<br>\nEr versicherte: &ldquo;Kein Krankenhaus wird ein Problem bekommen, weil es Inflation nicht bezahlen kann, den Strom nicht bezahlen kann oder das Gas nicht bezahlen kann.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2022-11\/karl-lauterbach-inflation-gaspreis-krankenhaeuser-unterstuetzung\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Um die finanziellen Probleme der Krankenh&auml;user durch die hausgemachte, von der Ampelkoalition selbst ausgel&ouml;ste Energiekrise l&ouml;sen zu k&ouml;nnen, scheint der Bundesgesundheitsminister bem&uuml;ht zu sein. Aber sollte er sich nicht vielmehr um die gesundheitlichen und sozialen Probleme im Gesundheitswesen &ndash; insbesondere in Krankenh&auml;usern &ndash; k&uuml;mmern? Da sind z.B. miserable Arbeitsbedingungen und zu wenig Personal zu nennen, aber auch gegen Antibiotika resistente Krankenhauskeime, die jedes Jahr in Deutschland zu vielen Toten f&uuml;hren: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/bis-zu-20-000-tote-pro-jahr-krankenhauskeime-toeten-mehr-menschen-als-bisher-angenommen_id_11361256.html\">Bis zu 20.000 Tote pro Jahr: Krankenhauskeime t&ouml;ten mehr Menschen als bisher angenommen<\/a>&rdquo; und &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wissen\/gesundheit\/antibiotika-resistenz-103.html\">Mehr als 1,2 Millionen Menschen auf der Welt starben 2019 einer Sch&auml;tzung zufolge unmittelbar an einer Infektion mit einem Antibiotika-resistenten Erreger<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie sich Superreiche vor Steuern dr&uuml;cken<\/strong><br>\nIn deutschen Gewerbesteueroasen sparen die Reichsten der Gesellschaft viel Geld. Das trifft Kommunen, denen dadurch Einnahmen fehlen.<br>\nDas Schwimmbad, das es so nicht mehr geben w&uuml;rde, liegt am Wuppertaler Stadtrand. Die wohlige W&auml;rme str&ouml;mt den Besuchern entgegen, w&auml;hrend Thomas Heider die wenigen Treppen hinauf zum Becken steigt. Dort zieht eine Reha-Gruppe mit Seniorinnen und Senioren ihre Runde. Rund herum h&auml;ngen die riesigen Werbeplakate f&uuml;r allerlei Firmen, die gespendet haben, um das Schwimmbad zu erhalten. Eigentlich h&auml;tte das vor zw&ouml;lf Jahren schlie&szlig;en sollen. Der Stadthaushalt war im Minus und das trifft als Erstes immer die Menschen. Die h&auml;tten in der Folge bis zu 25 Minuten l&auml;nger zum n&auml;chsten Schwimmbad gebraucht und damit viel weniger Zeit zum Schwimmen gehabt. M&ouml;gliche Konsequenzen daraus z&auml;hlt Heider viele auf: &bdquo;Dass wir Nichtschwimmer unter den Kindern haben, dass wir Leute haben, die keine Bewegung mehr kriegen und die keine sozialen Kontakte mehr pflegen d&uuml;rfen.&ldquo; Also retteten er und ein ganzer Verein von Ehrenamtlichen das Bad, das sie heute in ihrer Freizeit betreiben. Geplant war das so nicht. Aber es gehe eben nicht anders, wenn die Kassen klamm sind, sagt er.<br>\nDie Stadt Wuppertal ist mit solchen Problemen nicht allein. Zwar zeigen aktuelle Steuersch&auml;tzungen, dass die Einnahmen f&uuml;r Gemeinden in den kommenden Jahren steigen. Doch der Schein tr&uuml;gt, wie der Vorsitzende des Deutschen St&auml;dtetags, Helmut Dedy, sagt: &bdquo;Lediglich auf dem Papier haben die St&auml;dte ein Mehr an Steuereinnahmen. In der Realit&auml;t k&ouml;nnen sie daf&uuml;r aber weniger kaufen.&ldquo; W&auml;hrend die Ausgaben steigen, fehlt es Kommunen an Einnahmen, beispielsweise aus der Gewerbesteuer. Ein Grund daf&uuml;r: Unternehmer und Superreiche verlagern ihre Firmen auf dem Papier in sogenannte Steueroasen. Viele denken dabei an weit entfernte S&uuml;dseeinseln, doch die Orte mit extrem niedrigen Steuern gibt es auch in Deutschland. Firmen zahlen dort f&uuml;r ihre Tochterfirmen deutlich weniger Gewerbesteuer als an ihrem Heimatstandort, was ihnen oft Millionen Euro einspart.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/projekte\/artikel\/wirtschaft\/steuer-falke-merckle-schoenefeld-e979261\/%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ganz schlimm und leider immer noch legal. Wie einer der Profiteure richtig schreibt, ist der (Steuer-)&rdquo;Wettbewerb&rdquo; politisch gewollt &ndash; offensichtlich immer nur zugunsten der Superreichen und immer nur zulasten des Rests der Gesellschaft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Steigende Kosten in Pflegeheimen: Immer mehr Bewohner auf Sozialhilfe angewiesen<\/strong><br>\nDie Betreuung im Pflegeheim wird teurer. Und da die Pflegekassen nur einen Teil der Kosten &uuml;bernehmen, wachsen die Belastungen f&uuml;r Pflegebed&uuml;rftige und deren Angeh&ouml;rige. Viele sind damit &uuml;berfordert. Die Sozial&auml;mter m&uuml;ssen einspringen.<br>\n&bdquo;Also ich muss jetzt knapp 1600 Euro draufzahlen, insgesamt kostet es 4200 Euro, und da wird schon etwas bezuschusst, aber es ist eine brutale Summe.&ldquo; Tilo Porsch hat f&uuml;r seinen 77-j&auml;hrigen Vater vor vier Jahren einen Platz in einer Pflegeeinrichtung gefunden. Dass die Betreuung dort etwas kosten muss, ist ihm klar. Doch die Summen, die inzwischen f&auml;llig werden, findet er v&ouml;llig &uuml;berzogen.<br>\n&bdquo;Also mein Vater hat 45 Jahre gearbeitet, und die Rente reicht hinten und vorne nicht aus, und wir m&uuml;ssen sehr viel noch draufzahlen, und es ist fast nicht mehr machbar.&ldquo;<br>\nNoch kann die Familie die 1600 Euro stemmen, auch wenn sie auf die Rente des Vaters rund 600 Euro drauflegen muss. Aber bald f&uuml;hrt kein Weg mehr daran vorbei, dass das Eigenheim, das der 77-J&auml;hrige erarbeitet hat, verkauft werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/pflege-eigenanteil-100.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Zugang zu den Fachkr&auml;ften von morgen&ldquo; bleibt zunehmend verwehrt<\/strong><br>\nDie Wirtschaft hat zunehmend Probleme, offene Ausbildungsstellen zu besetzen. Selbst gro&szlig;e Konzerne konnten noch nicht f&uuml;r alle Stellen des gerade gestarteten Ausbildungsjahrgangs geeignete Bewerber einstellen &ndash; darunter Continental, Deutsche Bank und Commerzbank. Das zeigt eine Umfrage der WirtschaftsWoche unter gro&szlig;en Unternehmen.<br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit fasste das gro&szlig;e Problem am Mittwoch in eine gro&szlig;e Zahl: Insgesamt waren am 30. September noch 68.900 der von Firmen angebotenen Ausbildungsstellen unbesetzt &ndash; 5700 mehr als im Vorjahr. Die gravierendsten Schwierigkeiten machte die Arbeitsagentur in Branchen wie Lebensmittel, Hotel- und Gastst&auml;tten oder in Bau- und Baunebenberufen, im Berufskraftverkehr sowie in Metallberufen aus.<br>\nDoch eine Umfrage der WirtschaftsWoche unter gro&szlig;en Konzernen vor allem aus dem Dax zeigt: Auch Dickschiffe wie Continental, Deutsche Bank und Commerzbank konnten nicht alle Ausbildungsstellen besetzen. Bei Continental dauert die Rekrutierung zwar noch an &ndash; und doch wurden erst rund 480 von mehr als 530 verf&uuml;gbaren Ausbildungspl&auml;tzen besetzt. Deutsche Bank und Postbank haben in diesem Jahr rund 600 Pl&auml;tze f&uuml;r Ausbildung und das duale Studium angeboten. &bdquo;Hiervon konnten wir rund 80 Prozent besetzen&ldquo;, hei&szlig;t es bei der Deutschen Bank. In das aktuelle Ausbildungsjahr sind folglich am 1. August nur 418 Auszubildende und 80 dual Studierende gestartet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/dienstleister\/ausbildungsmarkt-zugang-zu-den-fachkraeften-von-morgen-bleibt-zunehmend-verwehrt\/28783646-all.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Geplante Gasbohrungen vor Borkum: Die Hand am Gashahn<\/strong><br>\nEine niederl&auml;ndische Firma will Erdgas aus der Nordsee holen, 20 Kilometer von Borkum entfernt. Die Gr&uuml;nen haben ihren Widerstand gegen das Projekt aufgegeben. Doch die Inselbewohner rebellieren. Eine Reise ins Watt [&hellip;]<br>\nAb 2024 will One-Dyas knapp &uuml;ber zwei Milliarden Kubikmeter j&auml;hrlich aus der Erde holen. Der Gashunger der Deutschen ist derma&szlig;en gro&szlig;, 90 Milliarden Kubikmeter im Jahr, dass die Politik glaubt, in diesen Zeiten einer niederl&auml;ndischen Firma kaum verbieten zu k&ouml;nnen, die Substanz in der deutschen Nordsee zu f&ouml;rdern. Einzig die Gr&uuml;nen lehnten sich im Landtag lange dagegen auf. Am 9. Oktober war Wahl in Niedersachsen. Im rot-gr&uuml;nen Koalitionsvertrag, mit dem die bis dahin regierende Groko abgel&ouml;st wird, taucht das Thema Erdgasf&ouml;rderung vor Borkum nicht mehr auf. Hei&szlig;t wohl: Die Gr&uuml;nen regieren zwar ab November mit, sind aber eingeknickt.<br>\nEnde April war Borkums Umweltbeauftragte Sandra Franke bei einem Treffen mit Chris de Ruyter van Steveninck dabei: Das ist der CEO von One-Dyas. Bei dieser Gelegenheit erkl&auml;rte er die Firmenpolitik des Unternehmens wie folgt: &bdquo;Immer eine Hand am Hahn.&ldquo; Soll hei&szlig;en: Wenn etwas schiefgeht, k&ouml;nnen wir den Gasfluss sofort stoppen!<br>\nNoch hat das Landesamt f&uuml;r Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Hannover die Genehmigung f&uuml;r die Horizontalbohrung zur deutschen Seite von N05-A nicht erteilt. Dazu fehlt ein Planfeststellungsverfahren. Aber f&uuml;r viele Umweltsch&uuml;tzer hat das LBEG den Ruf, eine &bdquo;Servicestelle der Industrie&ldquo; zu sein. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) h&auml;lt es sogar f&uuml;r m&ouml;glich, dass die Beh&ouml;rde am Ende nicht nur die Erdgasf&ouml;rderung auf N05-A, sondern das gesamte GEMS-Projekt genehmigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/reportage-borkum-plant-gasbohrung\/d5b80b3e-9dfd-47e2-8480-ce000f586ad3%20\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der sanfte Weg in den Abgrund &ndash; oder: Wir Schlafwandler<\/strong><br>\nDer neue Militarismus und die aktuelle Formierung einer neuen &sbquo;Volksgemeinschaft&lsquo; kommen nicht dr&ouml;hnend-brutal, sondern smart daher. Und die heutigen Machthaber sind durch die Bank harmlos aussehende Zeitgenossen. &ndash; Genau das macht sie so gef&auml;hrlich.<br>\nIn der Retrospektive kommen wir uns alle so schlau vor. Fassungslos sch&uuml;tteln wir den Kopf, wenn wir sehen, mit welcher Euphorie die jungen M&auml;nner aller europ&auml;ischen Staaten, flankiert von einer kriegstrunkenen Bev&ouml;lkerung, vor &uuml;ber hundert Jahren in ein Gemetzel zogen, das sich wenig sp&auml;ter als die &bdquo;Urkatastrophe des XX. Jahrhunderts&ldquo; erweisen sollte. Es erscheint uns absurd, dass jemand wie Franz Kafka am 2. August 1914 in sein Tagebuch notierte: &bdquo;Deutschland hat Ru&szlig;land den Krieg erkl&auml;rt &ndash; Nachmittag Schwimmschule.&ldquo; Wir bekommen den Mund nicht zu, wenn wir sehen, wie ein br&uuml;llender Kretin in den Zwanziger und Drei&szlig;iger Jahren gro&szlig;e Teile eines ganzen Volkes in seinen Bann ziehen konnte.<br>\nUnd wir verehren umgekehrt einen Mann wie Karl Liebknecht, der am 2. Dezember 1914 als einziger Reichstagsabgeordneter den Mut hatte, gegen die Bewilligung des milliardenschweren Sonderverm&ouml;gens zur Kriegsfinanzierung zu stimmen. (Sein Engagement gegen den Krieg brachte ihm eine mehrj&auml;hrige Zuchthausstrafe ein.)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-sanfte-weg-in-den-abgrund-oder-wir-schlafwandler\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Beschleunigte Zerst&ouml;rung<\/strong><br>\nEine gleichg&uuml;ltige Classe politique tritt den Marsch in den Abgrund an. &Uuml;ber den Krieg in der Ukraine, &uuml;ber Bellizismus und die Zukunft des Kapitalismus.<br>\nDer folgende Text von Karl-Heinz Dellwo erscheint in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift Crisis and Critique (www.crisiscritique.org). Wir ver&ouml;ffentlichen an dieser Stelle eine vom Autor selbst gek&uuml;rzte Fassung. (jW)<br>\nIn keinem Land scheint der Russenhass so schnell aktivierbar zu sein wie in Deutschland, das nun zum f&uuml;nften Mal daran beteiligt ist, Russland vom Westen her seinem Europa zu unterwerfen. Die Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission, Ursula von der Leyen, gab direkt nach Beginn des russischen Krieges in der Ukraine die alte Naziparole aus, nach der die russische Industrie zu vernichten und Russland zu einem Agrarland zu machen sei. (&hellip;) Die Zerst&ouml;rung der vorgeblich zivilen Ausrichtung des europ&auml;ischen Systems beschleunigt sich rasant. Die Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine erkl&auml;rt sich nicht allein durch das Entsetzen, dass die Kriege, die der Westen, in der Regel unter der F&uuml;hrung der USA, in die Welt getragen hat, auf sein eigenes Terrain zur&uuml;ckkehren. Die Wendung der innerimperialistischen Konkurrenzk&auml;mpfe zwischen den &ndash; derzeitigen &ndash; drei Gro&szlig;m&auml;chten hin zu milit&auml;rischen Auseinandersetzungen verweist auf ein neu aufgekommenes Endzeitbewusstsein, das wiederum das Bewusstwerden &uuml;ber den l&auml;ngst eingetretenen Zerfall der eigenen Stellung in der Welt aufzeigt. Wenn Nancy Pelosi ihre Reise nach Taiwan zum Kampf zwischen &raquo;Autokratie und Demokratie&laquo; politisch hochjubelt, dann l&auml;sst sich erkennen, dass die Weichen gestellt sind zu einer finalen Konfrontation, mit welcher der Westen, der bereits am 11. September 2001 mit der Zerst&ouml;rung seiner symbolischen &ouml;konomischen Zentrale in New York seine &auml;u&szlig;ere Unbesiegbarkeit vor den Augen der restlichen Welt verloren hatte, seinen Niedergang aufhalten m&ouml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437750.kaputter-kapitalismus-beschleunigte-zerst%C3%B6rung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zeitfragen: Sie herrschen &uuml;ber den Ruin der Gesellschaft, aber sie herrschen<\/strong><br>\nSeit 2008 leben wir in einer westlichen Welt, die vom &bdquo;permanenten Staat&ldquo; oder von Managertechnokraten gepr&auml;gt ist. Das Etikett kann nach Gutd&uuml;nken gew&auml;hlt werden. Urspr&uuml;nglich wollten diese professionellen Technokraten vermeintlich fortschrittliche Werte f&ouml;rdern. Doch stattdessen beherrschen sie &ndash; die selbst betr&auml;chtlichen Reichtum angeh&auml;uft haben &ndash; weltweit &bdquo;linke Parteien&ldquo;.<br>\nDiese &bdquo;kreative Klasse&ldquo; &ndash; wie sie sich selbst gerne sieht &ndash; definiert sich vor allem durch ihre vermittelnde Position. Auf der einen Seite stehen die ultimativen Herren des gro&szlig;en Geldes, eine den Reichtum kontrollierende oligarchische Clique, und auf der anderen Seite &ndash; weit unter ihnen &ndash; steht die dumpfe &bdquo;Mittelklasse&ldquo;, &uuml;ber die sie sich lustig machen und die sie verh&ouml;hnen.<br>\nDiese vermittelnde &bdquo;Zwischenklasse&ldquo; hat sich nicht vorgenommen, die Politik zu dominieren (sagen sie); es ist einfach passiert. Urspr&uuml;nglich war das Ziel, fortschrittliche Werte zu f&ouml;rdern. Doch stattdessen beherrschen diese professionellen Technokraten, die sowohl betr&auml;chtlichen Reichtum angeh&auml;uft als auch sich in den gro&szlig;en Ballungszentren Amerikas eng in Cliquen zusammengeschlossen haben, &bdquo;linke Parteien&ldquo; auf der ganzen Welt, die fr&uuml;her als Vertreter der Arbeiterklasse galten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/soziales\/sie-herrschen-ueber-den-ruin-der-gesellschaft-aber-sie-herrschen\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>M&ouml;rderische Blockade<\/strong><br>\nUN-Generalversammlung befasst sich mit US-Sanktionen gegen Kuba. Folgen w&auml;hrend Coronapandemie besonders verheerend.<br>\nDie Auswirkungen der Blockade sind t&ouml;dlich. Ab Mittwoch wird sich die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York zwei Tage lang mit den Folgen des umfassendsten Systems einseitiger Zwangsma&szlig;nahmen besch&auml;ftigen, das jemals gegen ein Land verh&auml;ngt worden ist. Zum 30. Mal pr&auml;sentiert Kuba den Vertretern der 193 UN-Mitgliedsl&auml;nder einen Bericht &uuml;ber die Sch&auml;den, die der kubanischen Bev&ouml;lkerung seit &uuml;ber 60 Jahren durch die US-Blockade zugef&uuml;gt werden. In einer zugleich vorgelegten Resolution werden die v&ouml;lkerrechtswidrigen Sanktionen verurteilt und deren sofortige Einstellung gefordert. Bei der Abstimmung im Juni vergangenen Jahres hatte mit 184 L&auml;ndern die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Staatengemeinschaft diesen Antrag unterst&uuml;tzt. Nur die USA und Israel stimmten gegen die seit 1992 jedes Jahr pr&auml;sentierte Vorlage. Brasilien, Kolumbien und die Ukraine enthielten sich. Das kubanische Au&szlig;enministerium kritisierte in einer am Sonntag ver&ouml;ffentlichten Erkl&auml;rung, dass Washington seit Jahren die Forderung der Regierungen missachtet, die f&uuml;r eine Beendigung der Blockade stimmen. &raquo;Die Generalversammlung verurteilt die Sanktionen fast einstimmig. Doch die Blockade wird immer weiter verst&auml;rkt. Wie wenig die Vereinigten Staaten doch die internationale Gemeinschaft respektieren. Wie wenig sie den Rest der Welt respektieren&laquo;, kommentierte Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel auf Twitter. Auch die aktuelle US-Regierung verfolge mit ihrer wirtschaftlichen Kriegf&uuml;hrung das bereits 1960 von Staatssekret&auml;r Lester D. Mallory formulierte Ziel, in Kuba &raquo;Hunger, Verzweiflung und den Sturz der Regierung hervorzurufen&laquo;, so die Erkl&auml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437899.unblock-cuba-m%C3%B6rderische-blockade.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Wie kommen wir aus Deutschland zur Klimakonferenz in &Auml;gypten?<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Wie kommen wir aus Deutschland zur Klimakonferenz in &Auml;gypten?<\/p>\n<p>Um so wenig wie m&ouml;glich fliegen zu m&uuml;ssen, haben wir entschieden 5 Tage lang mit Bahn &amp; Bus von Berlin &uuml;ber Warschau, Budapest, Belgrad &amp; Sofia nach Istanbul zu reisen. Von dort werden wir das letzte St&uuml;ck fliegen. <a href=\"https:\/\/t.co\/G4528hwHer\">pic.twitter.com\/G4528hwHer<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Luisa Neubauer (@Luisamneubauer) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Luisamneubauer\/status\/1587763142691635200?ref_src=twsrc%5Etfw\">November 2, 2022<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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