{"id":89985,"date":"2022-11-04T08:48:42","date_gmt":"2022-11-04T07:48:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985"},"modified":"2022-11-04T08:48:42","modified_gmt":"2022-11-04T07:48:42","slug":"hinweise-des-tages-4229","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985#h01\">Klare Verh&auml;ltnisse: Faschisten st&uuml;tzen Israels Regierung.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985#h02\">Bidens Au&szlig;enpolitik ist der Untergang der Demokraten &ndash; und der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985#h03\">Am Abgrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985#h04\">Nur noch Bekenntnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985#h05\">Russland wirft London Angriffe vor und will Beweise ver&ouml;ffentlichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985#h06\">Moldau: Schritte einer ehemaligen Sowjetrepublik auf dem Weg gen Westen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985#h07\">Im Auge des Taifuns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985#h08\">Energiekonzerne Kriegsgewinner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985#h09\">&ldquo;Wie soll das zusammenpassen?&rdquo; K&uuml;nftiger deutscher Staatskonzern Uniper baut AKW in Schweden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985#h10\">Der Atlas der Weltwirtschaft 2022\/2023<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985#h11\">Arbeitsk&auml;mpfe im Zeichen von Krieg und Krise: Besch&auml;ftigte sind streikbereit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985#h12\">Paypals Freibrief zur Kontenpl&uuml;nderung ist in Europa weitgehender als in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89985#h13\">Liebe Mainstream-Journalisten, nehmt endlich die Tomaten von den Augen und die Petersilie aus den Ohren!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Klare Verh&auml;ltnisse: Faschisten st&uuml;tzen Israels Regierung.<\/strong><br>\nProfessor Moshe Zuckermann ist Soziologe und Historiker. Er lebt in Tel Aviv.<br>\nNun ist es soweit: Die &raquo;einzige Demokratie im Nahen Osten&laquo; hat sich demokratisch den Faschismus zurechtgew&auml;hlt, den Kahanismus und seinen klerikal-rassistischen Verb&uuml;ndeten als drittst&auml;rkste Partei Israels nicht nur legitimiert, sondern zum dezidierten Tonangeber des israelischen Parlamentarismus erkoren. Das Wehgeschrei der &raquo;Linken&laquo; bzw. der &raquo;linken Mitte&laquo; &ndash; allesamt Rechte im &Ouml;konomischen und in der israelischen Pal&auml;stinenserpolitik &ndash; ist l&auml;cherlich. Man hat nicht nur nichts unternommen, um das nunmehr Entstandene zumindest taktisch zu verhindern, sondern man ist letztlich selbst gar nicht so sehr entfernt von dem, was man pl&ouml;tzlich beklagen zu sollen meint. Denn der Alltagsrassismus, die Faschisierung und Klerikalisierung der israelischen Gesellschaft sind nicht neu; der Apartheidstaat ist nicht erst in den letzten Wochen entstanden; die Barbarei der Okkupation, die Wonnen des militaristischen Machtgef&uuml;hls, die systematische Ausblendung des Vergehens gegen das Menschen- und V&ouml;lkerrecht durchwirken die j&uuml;dische Bev&ouml;lkerung Israels schon seit Jahrzehnten. Man mag heute noch so heuchlerisch die &raquo;taktischen Fehler&laquo; der &raquo;Araber&laquo; und der &raquo;zionistischen Linken&laquo; f&uuml;r das Desaster und die Nichtverhinderung dessen, was nun gekommen ist, verantwortlich machen; was es im wesentlichen materiell wie ideologisch zu verhindern galt, kam den jetzt Jammernden jahrzehntelang gar nicht erst in den Sinn. Man wollte &raquo;den Konflikt verwalten&laquo; (Netanjahu)? Nun hat man plastisch vor Augen, was dies zeitigen musste. Man wollte die Pal&auml;stinenser wie selbstverst&auml;ndlich schikanieren, schinden, der Legitimit&auml;t ihres nationalen Anspruchs berauben und gegebenenfalls t&ouml;ten? Dann m&ouml;ge man nun die zwangsl&auml;ufige Auswirkung dieser Ausrichtung nicht &raquo;&uuml;berrascht&laquo; und &raquo;entsetzt&laquo; beweinen. Denn letztlich hat der Wahlausgang vom Dienstag gezeigt, was die j&uuml;dische Bev&ouml;lkerung Israels zum gro&szlig;en Teil wirklich will: den Rassismus als Identit&auml;tsbooster, den Faschismus als nicht mehr gescheute politische Haltung, den Nationalchauvinismus als endlich konsensuell an die Macht gelangtes Selbstverst&auml;ndnis. (&hellip;) Kahanistische &raquo;Judonazis&laquo; (und ihre F&ouml;rderer) sind an die israelische Regierungsmacht gelangt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438069.klare-verh%C3%A4ltnisse.html\">Moshe Zuckermann in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bidens Au&szlig;enpolitik ist der Untergang der Demokraten &ndash; und der Ukraine<\/strong><br>\nDer Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland verw&uuml;stet die Ukraine &ndash; ironischerweise im Namen der Rettung der Ukraine. Doch auch Biden bekommt ein Problem.<br>\nDurch eine zutiefst fehlgeleitete Au&szlig;enpolitik untergr&auml;bt US-Pr&auml;sident Joe Biden die Erfolgschancen der Demokraten im Kongress. Im Glauben, dass Amerikas Ruf in der Welt durch den Ukraine-Krieg auf dem Spiel steht, hat er eine diplomatische Alternative bisher konsequent abgelehnt. Zugleich versch&auml;rft der Ukraine-Krieg &ndash; in Kombination mit dem Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen zu China durch die Biden-Administration &ndash; die Stagflation. Was f&uuml;r Biden zum handfesten Problem wird, wird den Republikanern wahrscheinlich eines oder beide H&auml;user des Kongresses bescheren. Noch schlimmer ist, dass dieser Kurs die Ukraine weiter der Zerst&ouml;rung aussetzt und in einen Atomkrieg zu m&uuml;nden droht.<br>\nNat&uuml;rlich hat Biden hat ein undankbares Erbe angetreten. Die US-Wirtschaft ist durch die Pandemie und Trumps unberechenbare Handelspolitik von tiefgreifenden St&ouml;rungen der globalen Lieferketten betroffen. Doch anstatt zu versuchen, die Wogen zu gl&auml;tten und die St&ouml;rungen zu beheben, hat er die Konflikte mit Russland und China weiter versch&auml;rft.<br>\nBiden attackierte den republikanischen Minderheitenf&uuml;hrer im Repr&auml;sentantenhaus, Kevin McCarthy, weil dieser Zweifel an einem weiteren gro&szlig;en Finanzpaket f&uuml;r die Ukraine ge&auml;u&szlig;ert hatte:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/38-2022\/bidens-aussenpolitik-ist-der-untergang-der-demokraten-und-der-ukraine\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Am Abgrund<\/strong><br>\nDas erste Opfer eines Krieges, auch des gegenw&auml;rtigen, ist bekanntlich die Wahrheit. Die Protagonisten beider Seiten sch&ouml;nen die Berichte, die wahre Situation wird st&auml;ndig verschleiert und ist selbst sogenannten Experten allenfalls teilweise bekannt. Das offizielle Ziel besteht anscheinend in der m&ouml;glichst langen Fortf&uuml;hrung des Krieges, bis eine Seite &raquo;gewonnen&laquo; hat, wenn man bei dem in jedem Krieg zu erwartenden Ausma&szlig; an Zerst&ouml;rung von &raquo;gewinnen&laquo; sprechen kann. Kritik am Krieg wird entweder verboten oder massiv eingeschr&auml;nkt. Dies hat Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier gerade wieder in einer Rede zum 3.10.2022 deutlich gemacht: In einer Demokratie k&ouml;nne es zwar ein gewisses Ma&szlig; an Debatte geben, doch dann m&uuml;sse man im Sinne des &raquo;gro&szlig;en Ganzen&laquo; geschlossen auftreten. Nur so k&ouml;nne man einem Feind, der bewusst mit Falschinformationen arbeite, widerstehen. Und nur so k&ouml;nne man daf&uuml;r sorgen, dass die Kritik am Krieg im eigenen Land nicht &raquo;instrumentalisiert&laquo; werde. In Wahrheit ist dies ein Freibrief f&uuml;r das Abw&uuml;rgen von Kritik, ein Vorgang, der in einer Situation von existenzieller Bedeutung unakzeptabel ist. Verteidigt wird diese Einschr&auml;nkung durch die Formel der &raquo;wehrhaften Demokratie&laquo;. Doch zur Demokratie geh&ouml;rt gerade die Meinungsfreiheit, die eben nicht dadurch gesch&uuml;tzt wird, dass man sie einschr&auml;nkt. Dabei stellt sich die Frage, ob &uuml;berhaupt die Bereitschaft besteht, auf breiter Front gegen die derzeitige Katastrophenpolitik vorzugehen. Das Trommelfeuer der Medien, die D&auml;monisierung des Gegners, die Fokussierung auf das Milit&auml;rische zeigen Wirkung. (&hellip;) Der Slogan &raquo;Autokraten gegen Demokraten&laquo; taugt jedenfalls auch heute nicht als Rechtfertigung eines Massensterbens &ndash; sei es in Europa, sei es in China, das als n&auml;chstes Kriegsziel gelten kann. Um dem Krieg den Krieg zu erkl&auml;ren, muss die Opposition &uuml;berzeugend und vor allem wirksam auftreten. Dazu geh&ouml;rt, den Vorhang der mythologischen Verneblungen, den Wust der besch&ouml;nigenden oder t&auml;uschenden Sprachregelungen zu zerrei&szlig;en und stattdessen die politische Situation mit aller gebotenen Rationalit&auml;t zu analysieren. Dazu geh&ouml;rt au&szlig;erdem ein klarer Kurs auf den Frieden, das Ende der sinnlosen Zerst&ouml;rung und der sich st&auml;ndig steigernden milit&auml;rischen und politischen Eskalationen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/am-abgrund\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nur noch Bekenntnisse<\/strong><br>\nHumanistischer Appell: Daniela Dahn beharrt in ihrem neuen Buch darauf, Ursachen f&uuml;r den Krieg in der Ukraine untersuchen zu d&uuml;rfen.<br>\nDie Schriftstellerin und Publizistin Daniela Dahn vereint in ihrem neuen Band &raquo;Im Krieg verlieren auch die Sieger&laquo; Essays aus den vergangenen f&uuml;nf Jahren. Sie hat sie zum Teil mit einf&uuml;hrenden Kommentaren versehen; der erste Beitrag des Buches (&raquo;Vom Wirbel des Krieges gepackt. Lasst euch nicht in den Ruin f&uuml;hren &ndash; das Menschenrecht auf Leben verteidigen&laquo;) und der abschlie&szlig;ende sind mit September 2022 datiert. Letzterer tr&auml;gt den Titel &raquo;Frieden f&uuml;r das hungernde Afrika&laquo;. Das deutet an: Hier wird ein Themenfeld gesichtet. Dahn besteht darauf, die Vorgeschichte des Ukraine-Krieges zu erforschen, etwa im NATO-Krieg gegen Jugoslawien 1999. Sie tut das mit erhellenden Fakten. M&auml;rz 2022: &raquo;Doch den schrecklichen, nach ukrainischen Angaben 1.800 Luftangriffen im ersten Monat des Krieges stehen in den 78 Tagen NATO-Krieg unvorstellbare 38.000 Luftangriffe gegen&uuml;ber &ndash; haupts&auml;chlich gegen zivile Ziele in Serbien.&laquo; Dahn verteidigt Peter Handke und Julian Assange, klagt die &raquo;Grenze der Schande zwischen Polen und Belarus&laquo; an und fragt: &raquo;Die DDR &ndash; eine Utopie, an die sich ankn&uuml;pfen l&auml;sst?&laquo;. Die Autorin geh&ouml;rte zu den Erstunterzeichnern eines offenen Briefes an Bundeskanzler Olaf Scholz, der am 22. April 2022 in der Berliner Zeitung ver&ouml;ffentlicht wurde. In ihm wurde die russische Intervention in der Ukraine verurteilt, aber gleichzeitig ein Stopp aller Waffenlieferungen in das Kriegsgebiet und die Bem&uuml;hung um einen Waffenstillstand gefordert. Das Echo war nicht nur, aber vor allem verheerend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/437755.krieg-und-frieden-nur-noch-bekenntnisse.html?sstr=daniela%7CDahn\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Russland wirft London Angriffe vor und will Beweise ver&ouml;ffentlichen<\/strong><br>\nAm 29. Oktober hat das russische Verteidigungsministerium Gro&szlig;britannien in einer Erkl&auml;rung vorgeworfen, an der Sprengung von Nord Stream beteiligt gewesen zu sein:<br>\n&bdquo;Nach den vorliegenden Informationen waren Vertreter dieser britischen Marineeinheit an der Planung, Versorgung und Durchf&uuml;hrung des Terroranschlags in der Ostsee am 26. September beteiligt, als die Gas-Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 gesprengt wurden.&ldquo;<br>\nAm 30.Oktober wurde bekannt, dass das Handy der damaligen Premierministerin Liz Truss gehackt worden sein soll. Am gleichen Tag ver&ouml;ffentlichte Kim Dotcom Tweets, in denen er behauptete, Truss habe nur Minuten nach der Sprengung der Pipelines eine Chatnachricht an US-Au&szlig;enminister Blinken geschickt, in der sie geschrieben habe &bdquo;Es ist getan&ldquo; (&bdquo;It&rsquo;s done&ldquo;). Anscheinend beruft Dotcom sich dabei nicht auf den Hack, sondern auf andere Zug&auml;nge. In einem Tweet schrieb er:<br>\n&bdquo;Woher wissen die Russen, dass das Vereinigte K&ouml;nigreich in Zusammenarbeit mit den USA die North-Stream-Pipelines gesprengt hat? Weil @trussliz ihr iPhone benutzt hat, um eine Nachricht zu senden an @SecBlinken eine Minute nach der Sprengung der Pipeline und bevor irgendjemand anderes davon wusste, eine Nachricht mit dem Inhalt &sbquo;Es ist getan&lsquo;. iCloud-Admin-Zugang rockt!&ldquo;<br>\nIn einem weiteren Tweet f&uuml;gte er hinzu:<br>\n&bdquo;Nicht nur die Five Eyes haben durch eine Hintert&uuml;r Zugang zu allen Datenbanken der Big Tech. Auch Russland und China haben ausgekl&uuml;gelte Cyber-Einheiten. Das Komische daran ist, dass Regierungsbeamte mit h&ouml;chster Sicherheitsfreigabe immer noch lieber iPhones als ihre von NSA und GCHQ ausgegebenen verschl&uuml;sselten Schei&szlig;telefone benutzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/russland-wirft-london-angriffe-vor-und-will-beweise-veroeffentlichen\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Unvorhersehbare Folgen&rdquo;: Britische Botschafterin nimmt russischen Protest entgegen<\/strong><br>\nWie zuvor angek&uuml;ndigt hat das russische Au&szlig;enministerium am Donnerstag die britische Botschafterin Deborah Bronnert zu sich zitiert. Moskau macht London f&uuml;r die ukrainische Drohnenattacke auf Sewastopol und die Anschl&auml;ge auf die Nord-Stream-Pipelines mitverantwortlich &ndash; und warnt vor Konsequenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/europa\/153330-russisches-aussenministerium-uebergibt-britischer-botschafterin-entschiedenen-protest\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Moldau: Schritte einer ehemaligen Sowjetrepublik auf dem Weg gen Westen<\/strong><br>\nSeit Februar flammt der Krieg in der Ukraine in v&ouml;llig neuen Dimensionen wieder auf, mit dem Einmarsch Russlands richteten sich viele Augen auf das Land in Osteuropa. Von der &Ouml;ffentlichkeit gr&ouml;&szlig;tenteils ignoriert bleibt dabei Moldau, obwohl sich die EU nun wieder verst&auml;rkt um eine Westbindung des Kleinstaates bem&uuml;ht. Bereits seit seiner Gr&uuml;ndung 1991 in den Wirren des Zusammenbruchs der Sowjetunion ist der Staat bekannt als Armenhaus Europas, geplagt von Emigration und gefangen in der Einflusszone der beiden imperialistischen Blocks. Lange Zeit war eine ambivalente Politik vorherrschend, die jedoch von einer tendenziell eher Russland zugewandten Staatsf&uuml;hrung gezeichnet war. In den letzten Jahren wandelte sich dies: mit einer Abl&ouml;sung von Russland setzte gleichzeitig eine Bewegung in Richtung der EU ein. Exemplarisch an drei Faktoren, den Grenzvorverlagerungen der EU in der Region, der B&uuml;ndnispolitik Moldaus sowie der moldauischen Gesellschaft soll im Folgenden untersucht werden, welche Rolle die Republik im aktuellen Konflikt spielt. (&hellip;)<br>\nMoldau ist ein Staat, der sich auf dem Weg vom Regen in die Traufe befindet. In den Bem&uuml;hungen sich aus der Abh&auml;ngigkeit von Russland zu l&ouml;sen, begibt man sich in eine vergleichbare Situation, nur dass man nun nicht mehr von Russland, sondern von der EU abh&auml;ngig ist. F&uuml;r die Republik scheint es im aktuellen globalen Machtgef&uuml;ge als eigenst&auml;ndige Kraft keinen Platz zu geben. Mit der klaren Zuspitzung des Konflikts nicht zuletzt auch durch den Angriff Russlands auf die Ukraine wird immer klarer, dass eine Existenz zwischen den Fronten enorme Gefahren birgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2022\/11\/03\/moldau\/%20\">Informationstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die von den Medien verschwiegenen Proteste gegen die &bdquo;Harvard-Regierung&ldquo;<\/strong><br>\nIn Moldawien finden vollkommen unbeachtet von westlichen Medien seit Wochen heftige Proteste gegen die pro-westliche Regierung statt, unter der das Land weiter verarmt.<br>\nDar&uuml;ber, dass in Moldawien der n&auml;chste Krisenherd gegen Russland aufgebaut wird, habe ich schon &ouml;fter berichtet. Inzwischen wurde das Land zum EU-Beitrittskandidaten ernannt, obwohl es die Kriterien f&uuml;r einen EU-Beitritt schon deshalb nicht erf&uuml;llt, weil es Grenzstreitigkeiten hat. Hinzu kommt, dass in der Verfassung des Landes ein neutraler Status festgeschrieben ist. Aktuell riskiert die pro-westliche Regierung Moldawiens, dass sich in ihrem Land das Szenario der Ukraine wiederholt. (&hellip;)<br>\nAuch in Moldawien sind die Preise f&uuml;r Strom und Heizung explodiert, wobei diese Krise von der Regierung bewusst herbeigef&uuml;hrt wurde, denn es gab eine Einigung mit Gazprom &uuml;ber sehr niedrige Gaspreise, die aber nur gelten w&uuml;rde, wenn Moldawien seine Rechnungen p&uuml;nktlich bezahlt, was die Regierung vers&auml;umt hat. Nun setzt die Regierung auf K&auml;ufe von Gas und Strom aus EU-L&auml;ndern, was um ein Vielfaches teurer ist.<br>\nIn der Bev&ouml;lkerung machen sich daher viele &Auml;ngste breit. Dabei geht es nicht nur um wirtschaftliche Existenz&auml;ngste wegen der explodierenden Preise oder Sperrungen von Heizung und Strom, es geht auch um die Angst, dass der Krieg mit dem abtr&uuml;nnigen Transnistrien wieder aufflammen und dass die Regierung Moldawien in den ukrainischen Krieg hineinziehen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/die-von-den-medien-verschwiegenen-proteste-gegen-die-harvard-regierung\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Im Auge des Taifuns<\/strong><br>\nPutin war und ist, man mag ihn m&ouml;gen oder nicht, nicht nur im nachsowjetischen Russland ein Stabilisator, sondern auch ein Krisenmanager in zur&uuml;ckliegenden globalen Konflikten. Er war die aktivste Kraft im Umkreis der UNO, die sich der US-Dominanz f&uuml;r die Schaffung einer multipolaren Welt entgegengesetzt hat. Ganz prononciert gesprochen, er w&auml;re der ideale Partner f&uuml;r einen Bundeskanzler Scholz auf dem von diesem neuerdings laut propagierten Weg in eine multipolare Zukunft &ndash; wenn Scholz nicht mental und politisch im US-dominierten Globalismus verstrickt w&auml;re. Dies alles spricht daf&uuml;r, dass solche Fragen, also die Gefahr eines auseinanderbrechenden Eurasiens, einschlie&szlig;lich eines Auseinanderdriftens seiner europ&auml;ischen Teile, gegenw&auml;rtig in den Vordergrund r&uuml;cken, anders betrachtet, in den Vordergrund ger&uuml;ckt werden m&uuml;ssten. Die Realit&auml;t entwickelt sich allerdings anders: Wolodymyr Selenskyj hat, wie nicht anders zu erwarten, die Lage ungeachtet aller damit verbundenen Konsequenzen sofort zu eskalieren versucht: Antrag auf beschleunigte Aufnahme der Ukraine in die Nato, was den &sect; 5 der Nato-Beistandsverpflichtung gegen Russland aktivieren und Europa, nicht zuletzt Deutschland, zum Schauplatz erweiterter Kriegshandlungen machen w&uuml;rde. Die Nato hat diesen Antrag auf die lange Bank geschoben. Das empfindet Selenskyj offenbar als Verrat. Er hat jedenfalls umgehend einen Erlass herausgegeben, der jedwede Aufnahme von Verhandlungen mit Vertretern Russlands ab sofort unter massive Strafandrohung stellt. Putin hat demgegen&uuml;ber, auf Basis der durch die Eingliederung der von Russland jetzt geschaffenen Fakten, neue Verhandlungen angeboten, allerdings mit dem Zusatz, dass die Ergebnisse der Referenden nicht zur Debatte st&uuml;nden. Darauf k&ouml;nnte man eingehen, aber will man das? Bisher wurden die Schrauben immer nur in Richtung Eskalation gedreht. Jetzt ist die Welt im Auge des Taifuns angekommen. Unsere entschiedene Ablehnung dieses Krieges ist gefragt, auch, nein, gerade weil uns keiner der Beteiligten Volksvertreter nach unserer Meinung fragt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/im-auge-des-taifuns\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Energiekonzerne Kriegsgewinner<\/strong><br>\nEine neue Studie von Corporate Europe Observatory, l&rsquo;Observatoire des Multinationales und Recommon, sowie von Mitgliedern der Kampagne &bdquo;Fossil Free Politics&ldquo; zeigt, wie stark Energiekonzerne seit dem Krieg in der Ukraine ihre Profite steigern und ihren Einfluss auf EU-Ebene bez&uuml;glich der Energiepolitik stetig ausbauen.<br>\nKernerkenntisse umfassen folgende Punkte:\n<blockquote>\n<ul>\n<li>78 Mrd. Euro Gewinn bis September 2022 f&uuml;r Shell, TotalEnergies, Eni und Repsol;<\/li>\n<li>Mehr als 100 Treffen zwischen der fossilen Brennstoffindustrie und f&uuml;hrenden Vertretern der Europ&auml;ischen Kommission seit Februar &ndash; das ist eines jeden zweiten Tag;<\/li>\n<li>Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen traf sich mehrmals mit Vorstandsvorsitzenden der &Ouml;l- und Gasindustrie, als sie die energiepolitische Antwort der EU auf die Ukraine-Krise formulierte. Dabei wurde sie vor &bdquo;Spielereien&ldquo; mit dem Markt und Preisobergrenzen gewarnt und dar&uuml;ber beraten, welche Ma&szlig;nahmen &bdquo;machbar&ldquo; seien;<\/li>\n<li>Die eventuelle EU-&bdquo;Steuer&ldquo; auf unerwartete Gewinne der &Ouml;l- und Gaskonzerne &ndash; umgetauft als &bdquo;Solidarit&auml;tsbeitrag&ldquo; &ndash; sieht immer mehr nach einer symbolischen Ma&szlig;nahme voller Schlupfl&ouml;cher aus, die nicht die angek&uuml;ndigten Milliarden Euro einbringen wird;<\/li>\n<li>Dar&uuml;ber hinaus hat die Branche erfolgreich Lobbyarbeit f&uuml;r eine massive &ouml;ffentliche F&ouml;rderung neuer Gasinfrastrukturen und gasbasierter Technologieentwicklungen betrieben: ENTSO-G schl&auml;gt 300 neue Gasprojekte in den n&auml;chsten zehn Jahren vor, um auf die anhaltende &bdquo;Notlage&ldquo; zu reagieren, die sowohl die Gewinne als auch die Energierechnungen der B&uuml;rger in die H&ouml;he treiben wird.<\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2022\/11\/03\/energiekonzerne-kriegsgewinner\/%20\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&ldquo;Wie soll das zusammenpassen?&rdquo; K&uuml;nftiger deutscher Staatskonzern Uniper baut AKW in Schweden<\/strong><br>\nNachdem der D&uuml;sseldorfer Energiekonzern Uniper schwere Verluste angemeldet hatte, erkl&auml;rte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck im September, das Unternehmen solle verstaatlicht werden. Doch eine Meldung aus Schweden d&uuml;rfte den AKW-Gegner Habeck nun in die Bredouille bringen: Uniper will in Schweden ein neues Kernkraftwerk bauen.<br>\nDie schwedische Energieministerin Ebba Busch erkl&auml;rte laut der taz, es sei erfreulich, dass Uniper so rasch auf die Einladung der neuen schwedischen Regierung an die Energiekonzerne reagiert habe und nun bereits den Bau eines neuen Atomkraftwerks in der s&uuml;dschwedischen Provinz Schonen plane.<br>\nF&uuml;r die Opposition eine Steilvorlage. Der energiepolitische Sprecher der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Jung, sagte gegen&uuml;ber dem Springerblatt Bild:\n<blockquote><p>\n&ldquo;Drei laufende Kernkraftwerke in Deutschland n&auml;chstes Fr&uuml;hjahr abstellen und gleichzeitig als Uniper-Eigent&uuml;mer ein neues Kernkraftwerk in Schweden auf den Weg bringen &ndash; wie soll das zusammenpassen?&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Und er erg&auml;nzte:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Wie bringt die Ampel ihre Vorstellungen zu Energie und Klimaschutz mit den Uniper-Beteiligungen unter einen Hut?&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Erst durch ein &ldquo;Machtwort&rdquo; von Bundeskanzler Olaf Scholz waren die Betriebsgenehmigungen f&uuml;r drei deutsche AKWs gegen den Widerstand der Gr&uuml;nen verl&auml;ngert worden. Allerdings ist die Versorgung mit neuen Brennst&auml;ben immer noch unklar.<br>\nUniper prognostiziert derweil f&uuml;r den Rest des Jahres weiterhin erhebliche Verluste. Zu erwartende Bewertungseffekte bei Derivaten sowie R&uuml;ckstellungen im Zusammenhang mit den russischen Gask&uuml;rzungen summierten sich auf 31 Milliarden Euro, teilte Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Gasimporteur am Donnerstag bei der Vorlage des Zwischenberichts zum dritten Quartal in D&uuml;sseldorf mit.<br>\nHinzu kommen per Ende September bereits realisierte Verluste in H&ouml;he von 10 Milliarden Euro. Eine genauere Ergebnisprognose sei derzeit und bis auf Weiteres nicht m&ouml;glich. Die vor gut einer Woche vorgelegten vorl&auml;ufigen bereinigten Zahlen des operativen Ergebnisses hat der Konzern f&uuml;rs Erste best&auml;tigt. Die Abstimmung mit der Bundesregierung f&uuml;r das Stabilisierungspaket sei in der finalen Phase, hie&szlig; es weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/153313-habecks-baldiger-energiekonzern-uniper-baut-akw-in-schweden\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vermutlich hat der &uuml;berforderte, aber zust&auml;ndige Bundesminister Habeck auch die Strukturen dieses Marktes nicht gewusst. Noch immer gilt: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87337#h01\">Nett schnacken reicht nicht<\/a>. Das wohl zuf&auml;llig gemachte Foto des Artikels verdeutlicht symbolisch sehr gut das offensichtliche Motto des Gr&uuml;nen-Politikers, wenn er auf die (&ouml;konomische) Realit&auml;t trifft: &ldquo;Augen zu und durch&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Atlas der Weltwirtschaft 2022\/2023<\/strong><br>\nAm kommenden Montag erscheint im Westend-Verlag der neue Atlas der Weltwirtschaft. Wir haben zusammen mit Constantin Heidegger in den letzten sechs Monaten fast kontinuierlich an dieser Ver&ouml;ffentlichung gearbeitet. Herausgekommen ist, m&ouml;chten wir ganz unbescheiden urteilen, ein einmaliges Kompendium von Fakten eingebettet in eine Theorie, die alle wichtigen dynamischen Elemente des Wirtschaftssystems erfasst und ihnen mit einem konsistenten makro&ouml;konomischen Ger&uuml;st den n&ouml;tigen Halt gibt.<br>\nDer Atlas 2022\/2023 erfasst die Grundlinien und die Bruchlinien der Weltwirtschaft in den vergangenen 20 Jahren und zum Teil noch weit dar&uuml;ber hinaus. Insbesondere die Transformation der Staaten, die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft wechselten, stellt er in den Fokus. Festzustellen ist, dass die Transformation weit schwieriger war als erwartet. Doch nicht nur in Mittel- und Osteuropa, auch weltweit muss konstatiert werden, dass Aufholen in Sachen Lebensstandard nicht so funktioniert, wie das die herrschende Lehre in der &Ouml;konomik behauptet.<br>\nDas einfache Modell des Aufholens auf der Basis der sogenannten komparativen Vorteile, an das unter westlichem Einfluss die meisten Transformations- und Entwicklungsl&auml;nder lange Zeit geglaubt haben, sagt Abl&auml;ufe vorher, die in der Realit&auml;t nicht stattfinden. Das Modell ist eine Schim&auml;re. Die Welt der Wirtschaft wird von absoluten Vorteilen regiert. Der naive Glaube, auch bei absoluten Wettbewerbsnachteilen f&uuml;r die sich entwickelnden L&auml;nder w&uuml;rden unter bestimmten Bedingungen einige Nischen von den westlichen Unternehmen freigemacht werden, geh&ouml;rt auf den M&uuml;llhaufen der endg&uuml;ltig gescheiterten Theorien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2022\/11\/03\/der-atlas-der-weltwirtschaft-2022-2023\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Arbeitsk&auml;mpfe im Zeichen von Krieg und Krise: Besch&auml;ftigte sind streikbereit<\/strong><br>\nDass die Kolleginnen und Kollegen finanziell mit dem R&uuml;cken an der Wand stehen, erfahren sie t&auml;glich beim Einkauf. &bdquo;Die Verbraucherpreise sind im Oktober schneller gestiegen als jemals zuvor im vereinigten Deutschland&ldquo;, meldete &bdquo;tagesschau.de&ldquo; in der vergangenen Woche. Laut der vorl&auml;ufigen Sch&auml;tzung des Statistischen Bundesamts lag die Inflationsrate im laufenden Monat bei 10,4 Prozent. W&auml;hrend immer mehr Menschen infolge der extremen Preissteigerungen nicht mehr wissen, wie sie das Lebensnotwendige wie Heizung und Lebensmittel finanzieren sollen, erzielen gro&szlig;e Konzerne Rekordgewinne. In der Vergangenheit wurde diese Entwicklung f&uuml;r gew&ouml;hnlich mit dem Slogan &bdquo;Gemeinsam durch die Krise&ldquo; und dem Hohelied auf die &bdquo;Sozialpartnerschaft&ldquo; m&uuml;hsam kaschiert. Angesichts von Krieg und Krise wird auf derartige Folklore auch schon einmal verzichtet. (&hellip;) Neben dem Kampf in den Betrieben wird in der aktuellen Situation zus&auml;tzlich Druck auf politischer Ebene notwendig sein. Es ist nicht abzusch&auml;tzen, in welchem Ausma&szlig; die Energie- und Lebensmittelpreise in den n&auml;chsten Monaten weiter steigen werden. Schon jetzt werden die aktuell geforderten Lohnerh&ouml;hungen allein die Reallohnverluste nicht ausgleichen k&ouml;nnen. Daher sind Demonstrationen wie j&uuml;ngst f&uuml;r eine weitere Energiepreispauschale, einen Gas- und Stromdeckel, ein K&uuml;ndigungsmoratorium zum Schutz von Mietern, eine Besteuerung von &Uuml;bergewinnen und nicht zuletzt ein gerechteres Steuersystem, wie vom DGB gefordert, sinnvolle Ma&szlig;nahmen, um die schlimmsten Folgen von Krise und Inflation abzumildern. Soll die Krisenbek&auml;mpfung jedoch &uuml;ber reine Symptombehandlung hinausgehen, m&uuml;ssten auch die eigentlichen Ursachen erkannt und benannt werden. Dies sind der Stellvertreterkrieg in der Ukraine und der Wirtschaftskrieg gegen Russland und die damit verbunden Sanktionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/beschaeftigte-sind-streikbereit-4360528\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Paypals Freibrief zur Kontenpl&uuml;nderung ist in Europa weitgehender als in den USA<\/strong><br>\nDie Allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen von Paypal sind nicht nur verwirrend und in sich widerspr&uuml;chlich, wie ich vor kurzem berichtet habe, sie unterscheiden sich auch erheblich zwischen den USA und Europa, zu Lasten europ&auml;ischer Kunden. Der pauschale Schadenersatz von 2.500 Dollar gilt in den USA nur f&uuml;r wenige, eng abgegrenzte, in Europa f&uuml;r viele, vage definierte Regelverletzungen.<br>\nVor kurzem hatte ich berichtet, dass Paypals Gesch&auml;ftsbedingungen dem Unternehmen erlauben, nach eigenem Gutd&uuml;nken Kontensperrungen und das Einfrieren von Guthaben als Sanktion zu verh&auml;ngen, wenn Kunden &bdquo;ungenaue Informationen&ldquo; verbreiten. Dar&uuml;ber hinaus kann auch ein pauschaler Schadenersatz von 2.500 Dollar pro Verletzung der &bdquo;Nutzungsrichtlinie&ldquo; von Paypal verh&auml;ngt werden kann, der direkt vom Konto abgebucht wird.<br>\nDies hatte ich mit den deutschen Nutzungsbedingungen und der deutschen Nutzungsrichtlinie belegt und mit dem britischen User Agreement und der britischen Acceptable Use Policy abgeglichen.<br>\nBei der &Uuml;bersetzung des Beitrags ins Englische ist mir nun bei genauem Lesen des User Agreement f&uuml;r die USA aufgefallen, dass die Bedingungen f&uuml;r die Kontenpl&uuml;nderung dort durch einen Zusatz viel enger gefasst sind als in Gro&szlig;britannien und Deutschland, wo dieser Zusatz jeweils fehlt. (&hellip;)<br>\nVermutlich ist das Verh&auml;ngen eines pauschalen Schadenersatzes in den USA, &auml;hnlich wie in Deutschland, rechtlich ein Problem. In Deutschland ist das nicht erlaubt, ohne dem Kunden das Recht zu geben, nachzuweisen, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Aber in Deutschland verl&auml;sst sich Paypal offenbar auf ein Gewohnheitsrecht gro&szlig;er amerikanischer IT-Konzerne, sich nicht um hiesige Gesetze k&uuml;mmern zu m&uuml;ssen, weil die Beh&ouml;rden alle Augen zudr&uuml;cken oder weil das Recht hier so ist, dass sich zun&auml;chst jeder Kunde einzeln wehren muss und kein Schadenersatzurteil mit hoher Strafkomponente f&uuml;r missbr&auml;uchliches Verhalten droht, wie in den USA.<br>\nDer Verein Verbraucherzentrale Bundesverband vzbv, der schon 2014 gerichtlich eine Unterlassungserkl&auml;rung von Paypal erwirkte, bestimmte Klauseln der AGB, die Kunden unangemessen benachteiligen, nicht mehr zu verwenden, f&uuml;hrt aktuell wieder einen Prozess, um Paypal solche Klauseln zu untersagen. Dabei geht es nach Auskunft des Verbands unter anderem darum, dass sich PayPal vorbeh&auml;lt, das Konto jederzeit zu schlie&szlig;en und das darauf befindliche Guthaben (E-Geld) f&uuml;r eine nicht hinreichend bestimmte Zeit einzubehalten. Das gerichtliche Aktenzeichen lautet: 16 O 89\/22.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/paypal-2500-dollar-usa-vs-europa\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Liebe Mainstream-Journalisten, nehmt endlich die Tomaten von den Augen und die Petersilie aus den Ohren!<\/strong><br>\nDie Corona-Ungereimtheiten sind un&uuml;bersehbar, die Aufkl&auml;rung l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig.<br>\nDie Impfl&uuml;ge ist geplatzt: Die Impfstoffe sind nicht darauf getestet worden, ob sie Ansteckungen verhindern. Das aber war der Hauptgrund f&uuml;r die Zertifikatspflicht, die Solidarit&auml;ts-Tyrannei und die Diffamierung Ungeimpfter. Der Medien-Mainstream tat weltweit unisono so, wie die Regierungen und Pharmafirmen es wollten. In der Schweiz entstand auf Initiative von Ringier-CEO Marc Walder sogar eine Art Trutzburg, ein regierungsnahes Informationskartell: Er vergatterte die Ringier-Redaktionen auf Schmusekurs und warb bei den Verantwortlichen von CH Media, Tamedia, SRF und NZZ darum, es ihm gleich zu tun. &Ouml;ffentliche und Konzernmedien wurden zu Scho&szlig;h&uuml;ndchen, zum verl&auml;ngerten Arm der Pressestelle der Regierung. (&hellip;)<br>\nDas &laquo;Team Wissenschaft&raquo; h&ouml;rt sich inzwischen weitaus vorsichtiger an. &laquo;Es gab jedoch, basierend auf den Erfahrungen mit anderen Impfungen, die Hoffnung, dass die Covid-19-Vakzinen zumindest mehrere Monate vor einer Virusweitergabe durch Geimpfte sch&uuml;tzen&raquo;, hei&szlig;t es jetzt in der NZZ. Von der gro&szlig;en Gewissheit am Anfang ist man jetzt beim Prinzip Hoffnung angelangt. Wann kommt das Prinzip Skepsis dazu?<br>\nAbgesehen davon, dass die Covid-19-Gentherapie keine Impfung ist, da sie keinen dauerhaften wirksamen Schutz bietet: Zur Verteidigung der eigenen Kritiklosigkeit wird ausgerechnet eine Studie aus Israel, die in &laquo;The Lancet&raquo; ver&ouml;ffentlicht wurde, herangezogen. Die Studienleiterin hatte in der Vergangenheit Geld von Pfizer erhalten. Auch kein Grund zur Skepsis? Dass die EMA, die European Medicines Agency, welche die Zulassung der Covid-Therapeutika durchwinkte, zu 86 Prozent von der Pharmaindustrie bezahlt wird: auch kein Skandal? Dass deren Leiterin Emer Cooke zuvor ausgerechnet f&uuml;r die europ&auml;ische Lobbyorganisation der Pharmaindustrie, EFPIA t&auml;tig war: v&ouml;llig egal? Nach Ansicht des Mainstreams k&ouml;nnte ein K&ouml;nig Herodes problemlos als Pr&auml;sident des Kinderschutzbundes durchgehen. Es hilft nicht, jetzt auf heuchlerische R&uuml;ckw&auml;rtsverteidigung zu setzen. Was braucht es denn &uuml;berhaupt noch, um mal die kritischen Fragen zu stellen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freischwebende-intelligenz.org\/p\/aufklaerung-des-corona-unrechts\">Milosz Matuschek<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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