{"id":9006,"date":"2011-04-07T08:32:25","date_gmt":"2011-04-07T06:32:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9006"},"modified":"2011-04-07T08:32:25","modified_gmt":"2011-04-07T06:32:25","slug":"hinweise-des-tages-1363","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9006","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: FDP, Lafontain, Biosprit, Portugal wieder abgestuft, Bofinger, US-Haushaltsdebatte, Commerzbank, Leiharbeit, Gerechtigkeit, wirtschaftliche Macht und Demokratie, Streit &uuml;ber Rangliste der reichsten Deutschen, Konzernklagen gegen Umwelt- und Sozialgesetze, Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, Studiengeb&uuml;hren, Ausbildungspl&auml;tze, Prozess gegen Siemens-Manager, B&uuml;rgerkrieg an der Elfenbeink&uuml;ste. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">FDP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Debatte um R&uuml;ckkehr Lafontaines an Spitze der Linkspartei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Biosprit E10: ADAC verklagt &Ouml;l-Multis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Portugal wieder abgestuft : Moody`s spielt weiter die Kassandra<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Bofinger: Man muss auch positive Impulse setzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">US-Haushaltsdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Kapitalerh&ouml;hung der Commerzbank: Danke, Herr Blessing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Th&uuml;ringens IHK bockt beim Kampf gegen Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Serie: Wie gerecht ist Deutschland? Die soziale Kluft w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Wirtschaftliche Macht und Demokratie!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Rangliste der reichsten Deutschen wird zum Streitfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">EU erm&ouml;glicht Konzernklagen gegen Umwelt- und Sozialgesetze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">HIS: Evaluation des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Studiengeb&uuml;hren werden nicht auf BAf&ouml;G angerechnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Ausbildungspl&auml;tze : In der Warteschleife<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Prozess gegen Siemens-Manager : &ldquo;Korruption geduldet&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">B&uuml;rgerkrieg an der Elfenbeink&uuml;ste<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9006&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>FDP<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Diskussion um Westerwelle: Kein Genscher<\/strong><br>\nAnders als sein Vorbild gilt Guido Westerwelle als Verlierertyp. Auch im Vergleich zu Klaus Kinkel schneidet er schlechter ab. Westerwelles Popularit&auml;tswerte sind peinlich niedrig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/kein-genscher\/-\/1472596\/8302728\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Nach Westerwelle &ndash; Was ist die FDP?<\/strong><br>\nBundestagswahl 2009: Die Liberalen erzielen knapp 15 Prozent der Stimmen. Ein sensationell hohes Ergebnis und zugleich der Beginn eines sensationell steilen Abstiegs. Denn nur anderthalb Jahre sp&auml;ter sucht die FDP sich selbst, ihre W&auml;hler und einen neuen Vorsitzenden. Doch braucht Deutschland &uuml;berhaupt eine liberale Partei?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/content\/1304050\">ZDF &ndash; Frontal 21<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Liberale Krise: Genscher will noch mehr FDP-Gr&ouml;&szlig;en abs&auml;gen<\/strong><br>\nJetzt schaltet sich der FDP-Ehrenvorsitzende ein: Hans-Dietrich Genscher gen&uuml;gt es nicht, dass Philipp R&ouml;sler an der Parteispitze steht. Er verlangt weitere &ldquo;neue Gesichter&rdquo;. Seiner auf drei Prozent abgesackten FDP bescheinigt der Altliberale die schwerste Krise seit ihrem Bestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,755460,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsere Leserin M.G.:<\/strong> Und Raider heisst nun Twix. Gleicher Inhalt &ndash; Neue Verpackung.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Debatte um R&uuml;ckkehr Lafontaines an Spitze der Linkspartei <\/strong><br>\n&raquo;Dahinter steckt eine bestimmte Str&ouml;mung&laquo;<br>\nGegenwind aus den eigenen Reihen. Ein Gespr&auml;ch mit Sahra Wagenknecht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/04-07\/031.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Biosprit E10: ADAC verklagt &Ouml;l-Multis<\/strong><br>\nDer Klub der Autofahrer macht sich zum Chefankl&auml;ger: Weil viele Tankstellen das normale Super nicht mehr anbieten sondern nur teuren Biosprit oder teureres Super Plus versto&szlig;en sie nach Ansicht des ACAC gegen das Gesetz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/mobilitaet\/adac-verklagt-oel-multis\/-\/1473636\/8301234\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Portugal wieder abgestuft : Moody`s spielt weiter die Kassandra<\/strong><br>\nAls n&auml;chste Ratingagentur hat Moody&rsquo;s die Kreditw&uuml;rdigkeit des finanzschwachen Portugals herabgestuft. Dessen Kredite werden nach jedem dieser Kassandra-Rufe teurer.<br>\nQuellle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/moody-s-spielt-weiter-die-kassandra\/-\/1472780\/8301622\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bofinger: Man muss auch positive Impulse setzen<\/strong><br>\nDie Sparprogramme der hoch verschuldeten EU-L&auml;nder w&uuml;rgen die Konjunktur ab, sagt der &Ouml;konom Peter Bofinger. Ein Investitionsprogramm nach Art des Marshall-Plans k&ouml;nne die Wirtschaft dieser L&auml;nder wieder ankurbeln&hellip;<br>\ndie Finanzm&auml;rkte erkennen, dass diese Probleml&auml;nder auf einem Pfad sind, bei dem sie eigentlich nicht erfolgreich sein k&ouml;nnen. Sie machen zwar sehr, sehr gro&szlig;e Anstrengungen, aber die Arbeitslosigkeit steigt, der Schuldenstand geht nach oben und das erh&ouml;ht dann auch wieder die Zinsen, die sie bezahlen m&uuml;ssen. Wir haben es hier also mit einem Art Teufelskreis zu tun und von daher kann ich nachvollziehen, wenn die M&auml;rkte auch relativ skeptisch sind, was die Erfolgsaussichten dieser L&auml;nder angeht&hellip;<br>\n&hellip;bei diesen Sparprogrammen scheint ja die Logik zu sein, man kann nicht genug sparen, man kann immer neu konsolidieren, und die Gefahr, dass man damit die Konjunktur abw&uuml;rgt, dass man die Schraube &uuml;berdreht, wird offensichtlich beim W&auml;hrungsfonds und bei der Europ&auml;ischen Zentralbank nicht gesehen.<br>\n&hellip;man braucht, denke ich, auch insgesamt ein Investitionsprogramm f&uuml;r den ganzen Raum, denn es kann ja nicht nur darum gehen, jetzt zu sparen, sondern man muss auch positive Impulse setzen, dass die Konjunktur in den L&auml;ndern vorankommt und dass die Arbeitslosigkeit, die ja dort &uuml;berall hoch ist und im Steigen ist, dass die reduziert wird und dass die Menschen auch wieder positive Perspektiven bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1429876\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>US-Haushaltsdebatte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>US-&Auml;mtern drohen Zwangsferien<\/strong><br>\nWenn der Kongress nicht bis sp&auml;testens Freitag einen Kompromiss im Budgetkonflikt erzielt, dann m&uuml;ssen zahlreiche Beh&ouml;rden schlie&szlig;en und Millionen Staatsbedienstete zu Hause bleiben. Kriegsveteranen und Rentner bekommen keine Zahlungen mehr. Demokraten und Republikaner blockieren sich. Bisher behalfen sie sich damit, immer nur das Geld f&uuml;r ein paar Wochen zu bewilligen. Diese Taktik gelangt nun ans Ende. Die konservativen Abgeordneten der Tea-Party-Bewegung verlangten anfangs, man m&uuml;sse hundert Milliarden Dollar aus dem urspr&uuml;nglichen Entwurf schneiden. Da bei den bisherigen kurzfristigen Interimsbudgets bereits Einsparungen erzielt worden, fordern sie nun noch K&uuml;rzungen von 60 Milliarden Dollar. &bdquo;Cut it or shut it&ldquo; &ndash; keine Kompromisse mehr, lieber die Beh&ouml;rden schlie&szlig;en.<br>\nDie Moderaten in beiden Lagern h&auml;tten zwar zusammen eine breite Mehrheit. Aber ihre F&uuml;hrungen schwanken, ob sie den Kompromiss schlie&szlig;en wollen &ndash; aus zwei Gr&uuml;nden. Erstens m&uuml;ssten sich die Republikaner frontal gegen ihren rechten Fl&uuml;gel samt der Tea Party stellen. Und die Demokraten m&uuml;ssten gegen ihren linken Fl&uuml;gel k&auml;mpfen, der in den K&uuml;rzungen eine unzumutbare Belastung der sozial Schwachen sieht. Unter anderem w&uuml;rden die staatliche F&ouml;rderung f&uuml;r Studierende aus &auml;rmeren Familien gek&uuml;rzt, die Krankenversorgung f&uuml;r Arme (Medicaid) und andere Sozialleistungen. Laut US-Medien ist der Ausgang offen. Manche spekulieren, der republikanische Parlamentspr&auml;sidenten John Boehner sei zu einem kurzen &bdquo;Government Shutdown&ldquo; bereit. Dann k&ouml;nne er der Tea Party sagen, man habe es versucht, aber der politische Schaden sei zu gro&szlig; &ndash; und Boehner werde in einem neuen Anlauf den Kompromiss suchen. Andere prognostizieren, der Kompromiss komme sofort, denn das Risiko der Folgen einer Regierungsschlie&szlig;ung sei unkalkulierbar gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/us-aemtern-drohen-zwangsferien\/4019214.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Parks und Museen machen dicht <\/strong><br>\nRepublikaner und Demokraten im Kongress haben sich noch immer nicht auf das Staatsbudget f&uuml;r das Haushaltsjahr 2010\/2011 einigen k&ouml;nnen. Deshalb schlie&szlig;en jetzt Beh&ouml;rden, Naturparks, Museen und Dienststellen des Bundes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/parks-und-museen-machen-dicht-\/4032396.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kapitalerh&ouml;hung der Commerzbank: Danke, Herr Blessing<\/strong><br>\n&Uuml;ber 18 Mrd. Euro hat der Steuerzahler in die Commerzbank gesteckt, nochmals 12 Mrd. Euro in andere Banken, weitere 55 Mrd. Euro stehen als Garantien zur Verf&uuml;gung&hellip;<br>\nDass die Commerzbank sich so schnell an die Herkulesaufgabe macht, dieses Geld zur&uuml;ckzuzahlen, muss in der Rubrik &ldquo;Vertrauen zur&uuml;ckgewinnen&rdquo; verbucht werden&hellip;<br>\nUnd der Steuerzahler? Obwohl es immer hie&szlig;, der Bankenrettungsfonds Soffin solle kein Zuschussbetrieb sein, erschien er dem B&uuml;rger bisher genau als solcher. W&auml;hrend sich das amerikanische Gegenst&uuml;ck Tarp nach R&uuml;ckzahlungen von 250 Mrd. Dollar an gesch&auml;tzten 20 Mrd. Dollar Gewinn erfreut, hat der deutsche Steuerzahler noch keinen Euro gesehen.<br>\nIm Gegenteil: Dank eines Bilanzierungstricks konnte die Commerzbank sogar zwei Mal l&auml;ngst f&auml;llige Zinszahlungen von je 1,5 Mrd. Euro umgehen. Heute aber ist es endlich so weit und sie stellt dem Soffin ein Leckerli in Sicht &ndash; eine einmalige Zinszahlung von 1 Mrd. Euro. Wir sagen: Danke, Herr Blessing.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:kapitalerhoehung-der-commerzbank-danke-herr-blessing\/60035664.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine wundersame Geldvermehrung: Eine Bank die einen aktuellen B&ouml;rsenwert von knapp 7,5 Milliarden Euro hat, strebt zur Finanzierung der R&uuml;ckerstattung der Staatshilfen in H&ouml;he von zun&auml;chst 14,4 Milliarden (von insgesamt 18,2 Milliarden Euro) eine Kapitalerh&ouml;hung von &uuml;ber 11 Milliarden Euro an, davon 8,25 Milliarden &uuml;ber den Kapitalmarkt an und zus&auml;tzlich sollen noch stille Einlagen des Soffin von 2,75 Milliarden Euro sollen in Commerzbank-Aktien umgewandelt werden. Auf die wundersame L&ouml;sung des R&auml;tsels, warum Anleger Aktien einer Bank kaufen sollen, die bisher verschm&auml;ht wurde und bei einem Aktienkurs um 6 Euro d&uuml;mpelt, darf man gespannt sein. Man fragt sich wie die Commerzbank bei h&ouml;heren Kapitalanforderungen und verw&auml;sserter Kapitalbasis Anleger finden wird, die bereit sind derartig hohe Risiken einzugehen. Im Casino beginnt ein neues Spiel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Th&uuml;ringens IHK bockt beim Kampf gegen Leiharbeit<\/strong><br>\n&hellip;vielen Unternehmern im Freistaat (liegt) vor allem die gek&uuml;rzte F&ouml;rderung schwer im Magen &ndash; Zusch&uuml;sse gibt es f&uuml;r sie nur noch, wenn eine gewisse Quote beim Einsatz von Leiharbeitern nicht &uuml;berschritten wird. Damit will Machnig Th&uuml;ringen endlich weg- bringen vom Image des Billiglohnlandes. &ldquo;Darin werde ich von einer Mehrheit der Th&uuml;ringer best&auml;tigt, die das f&uuml;r das dringendste Problem halten.&rdquo;<br>\nMit dem Schritt hatte der Wirtschaftsminister, dem seit seinem Amtsantritt in Th&uuml;ringen h&ouml;here Ziele nachgesagt werden, bundesweit f&uuml;r Schlagzeilen gesorgt. Die Zeitarbeits-Branche rief denn auch am Montag dazu auf, gegen diesen Th&uuml;ringer Weg zu klagen. &ldquo;In &uuml;berregionalen Zeitungen wird das Handeln aus Erfurt als Posse verlacht&rdquo;, beklagt Pieterwas.<br>\nInsgesamt ist das Verh&auml;ltnis zwischen den Kammern und dem f&uuml;r sie zust&auml;ndigen Minister zerr&uuml;ttet. Machnig, der schon mal einen Gewerkschaftsfunktion&auml;r mit auf eine Unternehmerreise nach Nordamerika nimmt, wird sich auch kaum neue Freunde unter den Firmenchefs machen, wenn er jetzt erkl&auml;rt: &ldquo;Die Landesregierung ist keine verl&auml;ngerte Werkbank der Kammern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freies-wort.de\/nachrichten\/thueringen\/thuedeutschfwstz\/art24503,1386372\">Freies Wort<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Serie: Wie gerecht ist Deutschland? Die soziale Kluft w&auml;chst<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Unternehmensgewinne steigen, bekommen Arbeiter und Angestellte immer weniger ab. Die Politik versch&auml;rft die Polarisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-03\/gerechtigkeit-einkommen-kluft\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wirtschaftliche Macht und Demokratie!<\/strong><br>\nDemokratiekongress 13. M&auml;rz 2011<br>\nHarald Schumann, Journalist (Der Tagesspiegel) und Autor (&bdquo;Der globale Countdown&rdquo;), hielt auf dem gr&uuml;nen Demokratiekongress in Mainz (13. M&auml;rz 2011) den Er&ouml;ffnungsvortrag zum Thema &ldquo;Wirtschaftliche Macht und Demokratie&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xvbuGhwLc78&amp;annotation_id=annotation_880616&amp;feature=iv\">Teil 1 auf YouTube<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Gsuy3ZtxqcY&amp;feature=related\">Teil 2 auf YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rangliste der reichsten Deutschen wird zum Streitfall<\/strong><br>\n&Uuml;ber Geld spricht man nicht. Aber darf man dar&uuml;ber schreiben? Diese Frage besch&auml;ftigt die Justiz in M&uuml;nchen. Ein Kl&auml;ger wehrt sich dagegen, dass sein Name auf der Rangliste der reichsten Deutschen auftaucht. Die finanziellen Verh&auml;ltnisse seines Mandanten seien Privatsache und die im Magazin genannte Verm&ouml;genssumme zudem falsch, argumentierte sein Anwalt Christian Schertz zum Prozessauftakt. &ldquo;Ein Privatmann muss es nicht dulden, in so einer &ouml;ffentlichen Hitparade aufzutauchen.&rdquo; Schertz k&uuml;ndigte an, den Fall notfalls durch alle Instanzen auszufechten, um eine Grundsatzentscheidung herbeizuf&uuml;hren.<br>\nDie Liste der reichsten Deutschen wird bereits seit Jahren von dem Magazin ver&ouml;ffentlicht. &ldquo;Der T&uuml;chtige muss es hinnehmen&rdquo;, sagte der Anwalt des Verlags, Konstantin Wegner. In der Zeitschrift werde aber darauf hingewiesen, dass die Angaben auf Sch&auml;tzungen beruhen. &ldquo;Das mag nach oben und unten abweichen.&rdquo; Dennoch seien die Zahlen nicht aus der Luft gegriffen, sondern st&uuml;tzten sich auf solide Bewertungsgrundlagen. Aus Sicht des Gerichts wirft der Fall zwei verschiedene Fragen auf. Zum einen, ob eine derartige Liste &uuml;berhaupt ver&ouml;ffentlicht werden darf, zum anderen, ob deren Inhalte korrekt sein m&uuml;ssen. &ldquo;Es ist eine spannende Frage, ob Verm&ouml;gen ab einer gewissen Gr&ouml;&szlig;e berichtenswert ist&rdquo;, sagte der Richter. Bei einem normalen B&uuml;rger sei es zwar Privatsache, was er auf dem Sparbuche habe. Gro&szlig;e Verm&ouml;genswerte seien hingegen auch Thema gesellschaftlicher Diskussionen, wie beispielsweise bei Bill Gates, dem Gr&uuml;nder des US-Softwarekonzerns Microsoft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/lifestyle\/:geschaetztes-vermoegen-rangliste-der-reichsten-deutschen-wird-zum-streitfall\/60035794.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eigentlich sollten all gro&szlig;en Verm&ouml;gen und die darauf basierenden Einkommen ab einer gesellschaftlich relevanten Gr&ouml;&szlig;e per Gesetz ver&ouml;ffentlicht werden, inklusive der gezahlten Steuern. Wenn schon Plutokratie, dann wenigstens eine transparente. Eigentlich m&uuml;ssten doch diese Leute, die uns laufend verklickern wollen, dass sie die Leistungstr&auml;ger unserer Gesellschaft sind, stolz darauf sein, ihre Leistung zu pr&auml;sentieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>EU erm&ouml;glicht Konzernklagen gegen Umwelt- und Sozialgesetze <\/strong><br>\nAttac kritisiert von Industrielobbys beeinflusste Investitionspolitik<br>\nDie Europ&auml;ische Union will k&uuml;nftig internationale Vertr&auml;ge aushandeln, die transnationalen Konzernen das Recht geben, gegen Umwelt- und Sozialgesetze souver&auml;ner Staaten zu klagen. Auch das Europ&auml;ische Parlament hat dem heute Mittag in seiner Abstimmung &uuml;ber die zuk&uuml;nftige EU-Investitionspolitik keinen Riegel vorgeschoben. Durch so genannte &ldquo;Bilaterale Investitionsabkommen&rdquo; (BITs) k&ouml;nnen Investoren vor intransparenten internationalen Schiedsgerichten demokratisch legitimierte Gesetze mit Milliardenklagen aushebeln, wenn ihre Profite bedroht erscheinen. Solche Abkommen haben die EU-Mitgliedstaaten, vor allem auch Deutschland, bereits zahlreich abgeschlossen. Der Lissabon-Vertrag hat die Kompetenz f&uuml;r ausl&auml;ndische Direktinvestitionen von den 27 Mitgliedstaaten auf die Ebene der EU verlagert. Die EU will diesen Kurs nun in neuen Vertr&auml;gen mit gro&szlig;en L&auml;ndern wie China, Russland oder Indien fortschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailansicht\/datum\/2011\/04\/06\/eu-ermoeglicht-konzernklagen-gegen-umwelt-und-sozialgesetze\/?cHash=df7976e17be440c2ad333902b1a25ff1\">Attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>HIS: Evaluation des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG)<\/strong><br>\nFolgt man den Daten des Statistischen Bundesamtes, so l&auml;sst sich bis in den Untersuchungszeitraum hinein eine deutliche Zunahme der Hochschulbesch&auml;ftigten<br>\nfeststellen, auf die das WissZeitVG anwendbar ist. Beispielsweise stieg die Zahl der hauptberuflich t&auml;tigen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 106.400 im Jahr 2004 auf 146.100 im Jahr 2009. Davon befanden sich &ndash; mit steigender Tendenz &ndash; 83 % in einem befristeten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis.<br>\nIm Jahr 2009 belief sich der Anteil der Besch&auml;ftigten, die &uuml;ber Drittmittel finanziert wurden, mit ebenfalls steigender Tendenz auf 39 %.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.his.de\/pdf\/pub_fh\/fh-201104.pdf%20\">HIS [PDF &ndash; 869 KB]<\/a>\n<p><em><strong>DIE GEW meint:<\/strong> Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben eine nahezu unbegrenzte &ldquo;Lizenz zum Befristen&rdquo; in der Hand.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Studiengeb&uuml;hren werden nicht auf BAf&ouml;G angerechnet<\/strong><br>\nDer Vorschlag der Fraktion Die Linke, Studiengeb&uuml;hren k&uuml;nftig im Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz (BAf&ouml;G) zu ber&uuml;cksichtigen, hat im Bildungsausschuss keine Zustimmung gefunden. Ein entsprechender Gesetzentwurf (17\/4662) wurde am Mittwochvormittag &uuml;bereinstimmend von Union, FDP, SPD und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen abgelehnt. W&auml;hrend die Koalitionsfraktionen die von der Linke im Gesetzentwurf betonte &ldquo;diskriminierende Praxis&rdquo; als falschen Ansatzpunkt ablehnten, betonten die Fraktionen von SPD und Gr&uuml;ne, dass die Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren an sich oberste Priorit&auml;t haben m&uuml;sse.<br>\nIn dem Entwurf hatte sich die Linksfraktion daf&uuml;r ausgesprochen, den monatlichen Bedarf nach dem BAf&ouml;G um ein Zw&ouml;lftel &ldquo;der im Jahreszeitraum tats&auml;chlich zu entrichtenden Studiengeb&uuml;hren&rdquo; zu erh&ouml;hen. Die entstehenden Kosten sollen demnach von den Bundesl&auml;ndern getragen werden, die die Studiengeb&uuml;hren erheben. Bis diese fl&auml;chendeckend abgeschafft worden seien, m&uuml;sse der Bund seine gesetzgeberischen Kompetenzen geltend machen und die durch die Studiengeb&uuml;hren f&uuml;r BAf&ouml;G-Empf&auml;nger entstandene &ldquo;Diskriminierung&rdquo; abschaffen, betonte die Fraktion im Ausschuss&hellip;<br>\nIn der Tat gebe es keinen statistischen Beweis &uuml;ber die Auswirkungen von Studiengeb&uuml;hren auf die Studierenden, gab die SPD-Fraktion zu. Jedoch spielten finanzielle &Uuml;berlegungen eine &ldquo;erhebliche Rolle&rdquo; bei Studienaufnahme und -abbruch. Der Gesetzentwurf der Linksfraktion sei &ldquo;vom Ansatz her gar nicht unsympathisch&rdquo;, weil er dem Bund ein Instrument gegen die Studiengeb&uuml;hren in die Hand gebe. &ldquo;Jedoch entstehen dadurch neue Ungerechtigkeiten, auch wenn diese nicht gewollt sind.&rdquo; So werde eine Grenze gezogen zwischen den Studierenden, die weiterhin zahlen, und denen, die als BAf&ouml;G-Empf&auml;nger nicht mehr zahlen m&uuml;ssen. Die SPD-Fraktion sprach sich f&uuml;r einen &ldquo;klaren Schnitt&rdquo; aus: Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren und Fortentwicklung des BAf&ouml;G.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/77949\/studiengebuehren-werden-nicht-auf-bafoeg-angerechnet\/\">bildungsklick<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ausbildungspl&auml;tze: In der Warteschleife<\/strong><br>\nMehr als 300 000 Jugendlich haben im Jahr 2010 auf einen Ausbildungsplatz gewartet &ndash; vergeblich. Der DGB fordert &Uuml;bergangs-Systeme f&uuml;r Jugendliche ohne Job.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/in-der-warteschleife\/-\/1472780\/8302820\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Prozess gegen Siemens-Manager : &ldquo;Korruption geduldet&rdquo;<\/strong><br>\nDem fr&uuml;heren Spitzenmanager von Siemens, Thomas Ganswindt, wird der Prozess gemacht. Der Vorwurf : Korruption und Steuerhinterziehung. Mit ihm steht einer der hochrangigsten Angeklagten im Siemens-Skandal vor Gericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/-korruption-geduldet-\/-\/1472780\/8302500\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>B&uuml;rgerkrieg an der Elfenbeink&uuml;ste<\/strong>\n<p><strong>Nachtrag zum <a href=\"\/?p=8992#h15\">Hinweis Nr. 15 vom 6.4.2011<\/a>:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die FTD schrieb:<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Seit vier Monaten verweigert der abgew&auml;hlte Pr&auml;sident Laurent Gbagbo die Macht&uuml;bergabe an den Wahlsieger Alessane Ouattara, obwohl dieser eindeutig und von der Staatengemeinschaft best&auml;tigt gewonnen hat.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>In einem Artikel von German-Foreign-Policy steht dagegen:<\/strong><\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Entsprechend nutzt der Westen die Pr&auml;sidentschaftswahlen vom Herbst, um seinen Parteig&auml;nger Ouattara an die Macht zu bringen. Auf westlichen Druck wurde Ouattara weltweit als Wahlsieger anerkannt, obwohl starke Zweifel am Wahlergebnis bestehen: Der angebliche Wahlsieg beruht auf durchsichtigen 90-Prozent-Ergebnissen in mehreren Wahlkreisen, die von Ouattara nahestehenden Milizen kontrolliert werden. Wahlbeobachter waren dort nicht zugelassen; eine Neuausz&auml;hlung der Stimmen, die etwas gr&ouml;&szlig;ere Klarheit h&auml;tte bringen k&ouml;nnen, hat der UN-Generalsekret&auml;r auf Druck des Westens ausdr&uuml;cklich abgelehnt.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58041?PHPSESSID=as9succtfq99dq654619t5abg4\">German Foreign Policy<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: FDP, Lafontain, Biosprit, Portugal wieder abgestuft, Bofinger, US-Haushaltsdebatte, Commerzbank, Leiharbeit, Gerechtigkeit, wirtschaftliche Macht und Demokratie, Streit &uuml;ber Rangliste der reichsten Deutschen, Konzernklagen gegen Umwelt- und Sozialgesetze, Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, Studiengeb&uuml;hren, Ausbildungspl&auml;tze, Prozess gegen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9006\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9006","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9006","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9006"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9006\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9009,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9006\/revisions\/9009"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9006"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9006"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9006"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}