{"id":90111,"date":"2022-11-08T08:38:13","date_gmt":"2022-11-08T07:38:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111"},"modified":"2022-11-08T08:38:13","modified_gmt":"2022-11-08T07:38:13","slug":"hinweise-des-tages-4231","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h01\">&bdquo;Wenn nur noch die Wohlhabenden w&auml;hlen gehen, ist das keine Demokratie mehr&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h02\">Arbeitsmarkt: Die SPD und das Dilemma der 25-Stunden-Woche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h03\">Arbeitslosengeld-Ausgaben 2012 bis Oktober 2022<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h04\">CDU-Vize geht IfW-&raquo;Studie&laquo; auf den Leim: Carsten Linnemann im Fake-Netzwerk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h05\">Bundesregierung wei&szlig; nicht, ob Russland-Sanktionen wirken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h06\">Anschein von Diplomatie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h07\">Ank&uuml;ndigung der EU-Kommission: 18 Milliarden Euro f&uuml;r die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h08\">Die Strategie f&uuml;r das entscheidende Jahrzehnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h09\">Deutsche Unternehmen betrachten Scholz&rsquo; Besuch als gesch&auml;ftsf&ouml;rdernd<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h10\">&bdquo;In der T&uuml;rkei lachen sie &uuml;ber Deutschland&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h11\">Atombewaffung: Friedensbewegung und Nuklearstrategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h12\">&raquo;Die &rsaquo;Ch&aacute;vez-Erfahrung&lsaquo; hat die Gesellschaft gepr&auml;gt&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h13\">Lula gegen den Mainstream<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h14\">&laquo;Tendenzi&ouml;se und Ideologie-basierte Berichte&raquo;: Wissenschafter und &Auml;rzte fordern von ARD und ZDF R&uuml;ckkehr zu Fakten bei der menschlichen Biologie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h15\">Der neue &bdquo;Im Westen nichts Neues&ldquo; &ndash; ein Propagandamachwerk zugunsten der Herrscherklasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90111#h16\">Kein Eis in Katar: Aufregung vor Fu&szlig;ballweltmeisterschaft.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Wenn nur noch die Wohlhabenden w&auml;hlen gehen, ist das keine Demokratie mehr&ldquo;<\/strong><br>\nEnergiekrise, Inflation und soziale Verwerfungen: Eigentlich scheinen die Zeiten pr&auml;destiniert f&uuml;r eine Partei, die sich Die Linke nennt. Doch die ist zerstritten und f&auml;hrt ein schlechtes Wahlergebnis nach dem anderen ein. Im Interview spricht Sahra Wagenknecht &uuml;ber das Linkssein, ihre Vorstellungen von vern&uuml;nftiger Politik sowie die Krise der Linkspartei und verr&auml;t, ob sie plant, eine neue politische Kraft zu gr&uuml;nden. (&hellip;)<br>\nIn meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es einige Menschen, die sich wohl als &bdquo;links&ldquo; bezeichnen w&uuml;rden und die Gr&uuml;nen w&auml;hlen. Sind diese Menschen also gar nicht links? Oder sind die Gr&uuml;nen nur besonders gut darin, den linken Schein zu wahren?<br>\nGerade die Gr&uuml;nen sind eben das, was man heutzutage unter &bdquo;links&ldquo; versteht. Das ist dann mehr so ein Lebensgef&uuml;hl: Ich fahre Lastenfahrrad oder E-Auto und kaufe im Bioladen. Ich will das gar nicht herabsetzen. Ich kaufe auch ab und an im Bioladen. Und es ist im allseitigen Interesse, wenn Leute in der Innenstadt f&uuml;r kurze Wege nicht ihr Auto benutzen. Aber das Problem ist, dass sich viele aus diesem Milieu wegen ihres Lebensstils f&uuml;r die besseren Menschen halten. Sie sehen herab auf Leute, die zum Beispiel im l&auml;ndlichen Raum &uuml;berhaupt keine Alternative zum Auto haben oder sich weder E-Auto noch Bioprodukte leisten k&ouml;nnen. Das Problem ist der missionarische Erziehungseifer, mit dem man anderen vorschreiben will, wie sie zu leben haben. Wenn sich dieser Ansatz mit politischer Macht verbindet, wird es gef&auml;hrlich.<br>\nVor wenigen Tagen haben Sie den Gr&uuml;nen vorgeworfen, die &bdquo;gef&auml;hrlichste Partei im Bundestag&ldquo; zu sein. Warum sind denn die Gr&uuml;nen gef&auml;hrlicher als die AfD?<br>\nIch habe gesagt &bdquo;gemessen an dem Schaden, den sie anrichten&ldquo;. Die AfD kann nur reden. Die Gr&uuml;nen besetzen Schl&uuml;sselressorts in der Regierung. Habeck hat entschieden, zum Jahresende auch noch den Kauf von russischem &Ouml;l zu beenden, ohne bezahlbare Alternative. Die Gr&uuml;nen sind besonders realit&auml;tsfremd und ignorieren die Probleme, die vielen Menschen zur Zeit den Schlaf rauben. Sie vertreten ein wohlhabendes, gro&szlig;st&auml;dtisches Akademikermilieu, in dem die Ansicht popul&auml;r sein mag, dass nur teure Energie gute Energie ist. Auch Frau Baerbock halte ich als Au&szlig;enministerin f&uuml;r eine Fehlbesetzung.<br>\nInwiefern?<br>\nIhre naive Moralisierung von Au&szlig;enpolitik hat das Zeug, uns in einen gro&szlig;en Krieg hineinzutreiben. Die Aufgabe w&auml;re doch jetzt, dass Deutschland gemeinsam mit Frankreich und anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern zu Friedensgespr&auml;chen aufruft, dazu, den bisherigen Weg zu verlassen, immer mehr Waffen zu liefern und zuzuschauen, wie der Krieg eskaliert. Europa muss die USA unter Druck setzen, indem man die bedingungslose Gefolgschaft aufk&uuml;ndigt. Denn wenn der Krieg sich ausweitet, werden vor allem wir betroffen sein. Man kann sich moralisch aufblasen und zu den &bdquo;Guten&ldquo; z&auml;hlen, weil man den allseits verhassten Putin mit milit&auml;rischer St&auml;rke bek&auml;mpft. Aber am Ende sitzt Putin am Atomknopf, und er wird sich aus der Ukraine nicht mal eben so zur&uuml;ckziehen, ohne alle M&ouml;glichkeiten, die er milit&auml;risch hat, ausgereizt zu haben. Es darauf ankommen zu lassen, halte ich f&uuml;r verantwortungslos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/kultur\/linke-politik-sahra-wagenknecht-ampelregierung-interview-ukraine\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt: Die SPD und das Dilemma der 25-Stunden-Woche<\/strong><br>\nDie Jusos setzen in der SPD &uuml;berraschend die Forderung nach weniger Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich durch. Sie soll nach ihren Vorstellungen mittelfristig kommen. Und jetzt?<br>\nEs war ein Coup des Parteinachwuchses, der Jusos: Als die SPD am Wochenende in Berlin zu ihrem Debatten-Konvent zusammenkam, setzten die Jusos einen Akzent in der Arbeitsmarktpolitik, der die Sozialdemokraten noch lange besch&auml;ftigen d&uuml;rfte. &ldquo;Um eine Arbeitswelt zu schaffen, die Besch&auml;ftigten Lebensqualit&auml;t und Selbstbestimmung einr&auml;umt, setzen wir uns f&uuml;r eine w&ouml;chentliche Arbeitszeit von mittelfristig 25 Stunden ein.&rdquo; So steht es in Antrag &ldquo;Ar008&rdquo;, der auf den letzten Metern des Treffens &uuml;berraschend zur Abstimmung kam. Und weiter hei&szlig;t es in dem Papier: Damit es nicht zu Gehaltseinbu&szlig;en komme, &ldquo;braucht es einen vollen Lohnausgleich&rdquo;.<br>\nEs h&ouml;rt sich nach einer kleinen Revolution an, f&uuml;r die sich am Ende des Konvents eine Mehrheit unter den Delegierten fand: Weniger arbeiten f&uuml;rs gleiche Geld. Die 25-Stunden-Woche soll kommen, das ist jetzt die SPD-Linie.<br>\nDie Parteif&uuml;hrung hatte das so nicht gewollt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/spd-jusos-arbeitszeit-arbeitsmarkt-1.5688839\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Arbeitslosengeld-Ausgaben 2012 bis Oktober 2022<\/strong><br>\nIn den 12 Monaten von November 2021 bis Oktober 2022 wurden von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit f&uuml;r das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) insgesamt 16,562 Milliarden Euro ausgegeben (1) &ndash; 2,898 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2021 und 5,880 Milliarden Euro weniger als in den 12 Monaten von Juni 2020 bis Mai 2021 als mit Ausgaben in H&ouml;he von 22,442 Milliarden Euro das nominale Ausgaben-Maximum (12-Monatssumme) nach 2006 erreicht wurde. (Januar bis Dezember 2006: 22,899 Milliarden Euro). (siehe BIAJ-Abbildung unten)<br>\nIm Haushalt 2022 der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit sind f&uuml;r das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld 15,8775 Milliarden Euro (1) veranschlagt. Rechnerisch w&uuml;rde das Soll erreicht, wenn in den letzten zwei Monaten des Haushaltsjahres etwa 684 Millionen Euro weniger ausgegeben werden als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Entwicklung der Ausgaben in den letzten Monaten zeigt, dass das Soll in 2022 &uuml;berschritten wird &ndash; und dass die 12-Monatssumme der Ausgaben in den kommenden Monaten nominal nicht weiter sinken, sondern wieder steigen wird. Im Juni 2022 wurden noch etwa 252 Millionen Euro weniger ausgegeben als im Juni 2021, im Juli 2022 noch etwa 196 Millionen Euro weniger als im Juli 2021, im August 2022 etwa 121 Millionen Euro weniger als im August 2021, im September 2022 noch 73 Millionen Euro weniger als im September 2021 und im Oktober 2022 nur noch 39 Millionen Euro weniger als im Oktober 2021.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1717-arbeitslosengeld-ausgaben-2012-bis-oktober-2022.html\">BIAJ<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Konjunkturelles Kurzarbeitergeld: Ausgaben 2018 bis Oktober 2022<\/strong><br>\nIn den ersten zehn Monaten 2022 wurden von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) insgesamt 3,151 Milliarden Euro f&uuml;r &bdquo;Leistungen bei konjunktureller Kurzarbeit&ldquo; ausgegeben, 15,896 Milliarden Euro weniger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres (Ausgaben Januar bis Oktober 2021: 19,047 Milliarden Euro), aber schon deutlich mehr als die im BA-Haushalt f&uuml;r das gesamte Haushaltsjahr 2022 veranschlagten 2,260 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1718-konjunkturelles-kurzarbeitergeld-ausgaben-2018-bis-oktober-2022.html\">BIAJ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>CDU-Vize geht IfW-&raquo;Studie&laquo; auf den Leim: Carsten Linnemann im Fake-Netzwerk<\/strong><br>\nAm 3. November ver&ouml;ffentlichte das Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW) ein Papier zu &raquo;B&uuml;rgergeld und Lohnabstandsgebot&laquo;. Das Handelsblatt &uuml;bersetzte es in die Headline: &raquo;Wenn sich Arbeit nicht mehr lohnt&laquo; . Und am sp&auml;ten Abend des 3.11. hatte CDU-Vize Linnemann bei &raquo;Maybrit Illner&laquo; seinen &raquo;gro&szlig;en&laquo; Auftritt im ZDF.<br>\nCarsten Linnemann gab dort zum Besten:\n<blockquote><p>\nWir haben heute Morgen im Handelsblatt vom Institut der Weltwirtschaft in Kiel &ndash; ganz seri&ouml;s &ndash; die einfach mal acht verschiedene Konstellationen ausgerechnet haben. Die kommen zu dem Schluss, dass in sechs verschiedenen Konstellationen es besser ist, man nimmt das B&uuml;rgergeld, als wenn man arbeitet. Und da reden wir nicht um zwei, drei Euro. Da gibt es eine Familie, einmal mit drei Kindern, einer arbeitet Vollzeit, Geringverdiener, der hat, wenn er arbeiten geht, 880 Euro weniger, als wenn er das B&uuml;rgergeld bekommt. Selbst wenn man gar keine Kinder hat, ein Paar, einer arbeitet im Niedriglohnbereich, aber Vollzeit, die haben immer noch 230 Euro weniger, als derjenige, der in Deutschland arbeitet.<br>\nIst Arbeit in Deutschland eigentlich gar nichts mehr wert? Frau Illner, ich sage es Ihnen ganz ehrlich, eigentlich m&uuml;sste man ein Denkmal bauen, f&uuml;r die Menschen, die in Deutschland arbeiten gehen. Wie wollen Sie das jemandem rechtfertigen, einem Geringverdiener, der in Deutschland jeden Morgen um sechs Uhr aufsteht, auf den Wecker klopft und arbeiten geht? Wollen Sie dem das rechtfertigen, das der 800 Euro weniger hat? Nat&uuml;rlich k&ouml;nnten Sie jetzt sagen, der kann ja zum Amt gehen und aufstocken, aber was ist das denn f&uuml;r ein Gesellschaftsbild? 40 Stunden arbeiten und dann gehe ich noch aufstocken, um das gleiche zu bekommen wie jemand, der nicht arbeitet? Da bin ich raus. Das ist nicht meine Politik und hat mit sozialer Marktwirtschaft gar nichts, aber auch rein gar nichts mehr zu tun.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Rechnungen des IfW, denen &#9656;Carsten Linnemann vor einem Millionenpublikum &raquo;ganze Seriosit&auml;t&laquo; attestiert, um sie dann f&uuml;r seine parteitaktischen Zwecke zu nutzen, haben mit Sachkenntnis und erst Recht mit Wissenschaft &ndash; um es mit Linnemanns Worten zu sagen &ndash; &raquo;gar nichts, aber auch rein gar nichts mehr zu tun&laquo;.<br>\nDas Muster ist immer das gleiche: Es gibt eine &ouml;ffentliche Debatte, das akademische Personal mit einem Institutsnamen im R&uuml;cken, enthusiastischem Eifer im Herzen und wenig bis gar keiner Fachkenntnis in der Sache schneidert &raquo;wissenschaftliche Belege&laquo; &ndash; und Politik braucht sich argumentativ nur noch zu bedienen. &ndash; Werfen wir also einmal einen Blick auf das Rechenwerk, das Linnemann so gut zupass kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/cdu-vize-geht-ifw-studie-auf-den-leim-carsten-linnemann-im-fake-netzwerk--2417.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundesregierung wei&szlig; nicht, ob Russland-Sanktionen wirken<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat nach eigenem Bekunden keine Erkenntnisse, ob die Sanktionen Putins Kriegs-Maschine wirklich schw&auml;chen.<br>\nDie Bundesregierung hat nach eigenem Bekunden keine Erkenntnisse, ob die Sanktionen gegen Russland Wirkung zeigen, in dem sie die Kampfkraft der russischen Streitkr&auml;fte beeintr&auml;chtigen. Das geht aus der Antwort auf eine kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt. Dagdelen hatte gefragt: &bdquo;Verf&uuml;gt die Bundesregierung &uuml;ber Erkenntnisse, wonach die seitens der EU verh&auml;ngten Sanktionen einen Einfluss auf konkrete Entscheidungen der russischen Regierung in Bezug auf die Kriegsf&uuml;hrung in der Ukraine haben? Wenn ja, bitte begr&uuml;nden.&ldquo; Die Antwort der Bundesregierung: &bdquo;Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung vor.&ldquo; Auch die Frage, ob das Einfrieren von Oligarchen-Verm&ouml;gen den Handlungsspielraum des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin einschr&auml;nke, wurde dahingehend beantwortet, dass man das nicht sagen k&ouml;nne.<br>\nDie gesamte Hoffnung der Bundesregierung liegt offenbar in der Erwartung, dass die Sanktionen k&uuml;nftig Russland schaden werden. Als Ma&szlig;stab f&uuml;r eine m&ouml;gliche Erfolgskontrolle gibt die Bundesregierung an, die &bdquo;Finanzierungsm&ouml;glichkeiten des russischen Staates zu beschneiden&ldquo; und Russland dadurch &bdquo;zur Beendigung seines Angriffskriegs zu bewegen oder dessen Fortsetzung jedenfalls erheblich zu erschweren&ldquo;. Also folgert die Regierung: &bdquo;Die Bundesregierung rechnet damit, dass die Wirkung der Sanktionen weiter zunehmen wird.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/bundesregierung-weiss-nicht-ob-russland-sanktionen-wirken-li.283374\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ende Februar 2022 ist Bundesau&szlig;enministerin Baerbock bez&uuml;glich der Sanktionen gegen Russland u.a. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81289#h10\">mit folgenden Worten zitiert worden: &bdquo;Das wird Russland ruinieren&ldquo;<\/a>. Die Sanktionen wirken dennoch &ndash; leider jedoch treffen sie die Bev&ouml;lkerung und den Wohlstand in Deutschland. Bitte lesen Sie hierzu auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81130\">Einmarsch und Sanktionen &ndash; die Verlierer sind wir alle<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86125\">&bdquo;Werden am Ende 20 bis 30 Prozent &auml;rmer sein&ldquo; &ndash; DIHK-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer zu Auswirkungen von Sanktionen und Ukraine-Krieg auf Deutschland <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87511\">Baerbock pfeift auf die B&uuml;rger: &bdquo;Egal, was meine deutschen W&auml;hler denken&rdquo;: Wir stehen zur Ukraine.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Erinnert sei in diesem Zusammenhang z.B. auch an diesen Beitrag von 2017: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41335\">Die famose Haltung der USA: Wenn Sanktionen gegen Russland den Europ&auml;ern weh tun, dann ja. Wenn sie den USA wehtun, dann streichen wir sie<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Anschein von Diplomatie<\/strong><br>\nBerichte deuten Gespr&auml;che zwischen USA und Russland an. Praktische Schritte Washingtons sprechen dagegen.<br>\nUS-Medien haben in den vergangenen Tagen mehrfach &uuml;ber angebliche Geheimverhandlungen zwischen den USA und Russland berichtet. Dabei soll es um eine Zur&uuml;cknahme zumindest der atomaren Kriegsdrohungen gegangen sein. Zuletzt schrieb am Wochenende das Wall Street Journal, Pr&auml;sident Joseph Bidens Sicherheitsberater Jacob Sullivan habe in Moskau mit dem Berater des russischen Pr&auml;sidenten, Juri Uschakow, und Sicherheitsratschef Nikolai Patruschew &uuml;ber M&ouml;glichkeiten der Deeskalation gesprochen. Das in Washington ans&auml;ssige und dem US-Milit&auml;r nahestehende &raquo;Institute for the Study of War&laquo; ging parallel dazu zwar nicht direkt auf die mutma&szlig;lichen Gespr&auml;che ein, bemerkte jedoch, dass die russischen Erkl&auml;rungen &uuml;ber einen m&ouml;glichen Atomschlag gegen die Ukrai&shy;ne zur&uuml;ckhaltender geworden seien. So habe das Au&szlig;enministerium mehrere Erkl&auml;rungen &uuml;ber die &raquo;Unzul&auml;ssigkeit&laquo; eines Atomkriegs ver&ouml;ffentlicht, weil dieser keine Gewinner kenne. Bereits zuvor habe Pr&auml;sident Wladimir Putin erkl&auml;rt, Russland sehe &raquo;keine Notwendigkeit&laquo; f&uuml;r einen Atomschlag. (&hellip;) Dass diese aus Washington gestreuten Ger&uuml;chte wahrscheinlich eher Desinformation sind, geht aus einer Reihe praktischer Schritte der US-Seite hervor. Zum einen wurde am Wochenende berichtet, dass das US-Atom-&shy;U-&thinsp;Boot &raquo;Rhode Island&laquo; ins Mittelmeer eingelaufen sei. Das Schiff gilt als gr&ouml;&szlig;tes Angriffs-U-Boot der Marine und tr&auml;gt 24 mit Mehrfachsprengk&ouml;pfen versehene Interkontinentalraketen, die mit einer Reichweite von 18.000 Kilometern aus dem Mittelmeer das gesamte Territorium Russlands treffen k&ouml;nnten. Weiter berichtete das ukrainische Portal strana.news, dass die USA die Zahl ihrer &uuml;ber dem ukrainischen Luftraum stationierten Satelliten erh&ouml;ht h&auml;tten, um die ukrainische Armee im Falle einer Offensive gegen Cherson mit mehr Aufkl&auml;rungsdaten versorgen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438281.krieg-in-der-ukraine-anschein-von-diplomatie.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ank&uuml;ndigung der EU-Kommission: 18 Milliarden Euro f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nEU-Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen k&uuml;ndigt enorme Finanzhilfen f&uuml;r die Ukraine f&uuml;r das kommende Jahr an &ndash; woher die kommen ist aber unklar.<br>\nAuf die EU und ihre Mitgliedstaaten kommen neue Belastungen durch den Krieg in der Ukraine zu. Um die &bdquo;grundlegenden Staatsfunktionen&ldquo; aufrechtzuerhalten, brauche die Regierung in Kiew mehr Geld, teilte EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen nach einem Gespr&auml;ch mit Pr&auml;sident Wolodimir Selenski mit.<br>\nGeplant seien monatliche Budgethilfen bis zu 1,5 Milliarden Euro, so von der Leyen. Insgesamt gehe es um bis zu 18 Milliarden f&uuml;r 2023. Das Geld soll in Form langfristiger Kredite gezahlt werden, Zinsen &shy;w&uuml;rden erlassen. Andere L&auml;nder &ndash; gemeint sind vor allem die USA &ndash; m&uuml;ssten &auml;hnliche Hilfen gew&auml;hren.<br>\nDer Vorsto&szlig; der deutschen EU-Chefin kommt nicht &uuml;berraschend, ist aber gleichwohl umstritten. Denn die Ukraine ist kein EU-Mitglied. Aus dem Beitrittsantrag, den Kiew im Fr&uuml;hjahr gestellt hat, l&auml;sst sich kein Anrecht auf monatliche Zahlungen ableiten. Zudem ist im EU-Haushalt bisher kein entsprechender Posten vorgesehen.<br>\nDie EU-Kommission muss also einige Verrenkungen unternehmen, um die Notwendigkeit neuer Hilfen zu begr&uuml;nden. Sie verweist auf Pensionen und Beamtengeh&auml;lter, die die Ukraine auch im Krieg zahlen m&uuml;sse. Allerdings tun sich einige Staaten schwer damit, Rentner in der Ukraine zu alimentieren, w&auml;hrend sie selbst den G&uuml;rtel enger schnallen m&uuml;ssen.<br>\nDie EU schwenkt gerade auf Sparkurs um. Die gemeinsame Antwort auf die Coronakrise habe zu einem erheblichen Anstieg der Schulden gef&uuml;hrt, warnt Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis. 2023 sei deshalb Konsolidierung angesagt. Der Sparkurs steht auch auf dem Programm der Finanzminister, die sich am Dienstag in Br&uuml;ssel treffen.<br>\nDort droht &Auml;rger. Die meisten Finanzminister unterst&uuml;tzen zwar grunds&auml;tzlich neue Hilfen f&uuml;r die Ukraine. Man wolle jedoch keinen Blankoscheck ausstellen, sagen EU-Diplomaten &ndash; schon gar nicht im Alleingang, ohne feste Zusagen der USA. Ein Start schon im Januar 2023 sei unrealistisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ankuendigung-der-EU-Kommission\/!5893140\/%20\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Strategie f&uuml;r das entscheidende Jahrzehnt<\/strong><br>\nParallel zur Erstellung der neuen deutschen Chinastrategie spitzt sich der Streit zwischen Ausw&auml;rtigem und Kanzleramt um die Sch&auml;rfe der Konfrontationspolitik gegen Beijing zu. Kanzler Olaf Scholz dringt darauf, trotz der wachsenden Rivalit&auml;t mit der Volksrepublik ein gewisses Ma&szlig; an Wirtschaftskooperation zu wahren &ndash; im Sinne bedeutender Branchen der deutschen Industrie, die auf China als Absatzmarkt und Forschungs- und Entwicklungsstandort angewiesen sind. Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock setzt sich f&uuml;r aggressive politische Attacken gegen Beijing ein &ndash; unter dem Vorwand, f&uuml;r Menschenrechte zu k&auml;mpfen &ndash; und scheut dabei nicht davor zur&uuml;ck, den Kanzler selbst vom Ausland aus &ouml;ffentlich zu attackieren. Parallel intensivieren die USA den Druck auf Berlin, seine Wirtschaftskooperation mit Beijing zur&uuml;ckzufahren, und mischen sich dabei unmittelbar in konkrete deutsch-chinesische Gesch&auml;fte ein. US-Pr&auml;sident Joe Biden sieht Washington vor dem &bdquo;entscheidenden Jahrzehnt&ldquo; im Machtkampf gegen China. In dieser Situation k&uuml;ndigt Berlin f&uuml;r das erste Quartal 2023 eine neue Chinastrategie an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9074\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsche Unternehmen betrachten Scholz&rsquo; Besuch als gesch&auml;ftsf&ouml;rdernd<\/strong><br>\nDie guten Beziehungen zwischen China und Deutschland w&uuml;rden die Errichtung eines positiven Gesch&auml;ftsumfelds f&uuml;r deutsche Unternehmenin China erleichtern, erkl&auml;rten Unternehmensvertreter auf der laufenden China International Import Expo (CIIE) der Global Times. Sie zeigten sich erfreut &uuml;ber den j&uuml;ngsten Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz in Beijing, den sie als positives Signal f&uuml;r die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden L&auml;ndern betrachten.<br>\nDie deutschen Unternehmen, die auf der Messe ihre neuesten Produkte und Technologien vorstellten, erl&auml;uterten ihre Pl&auml;ne zur Ausweitung der Gesch&auml;fte und Investitionen in der zweitgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft der Welt. Dies unterstreicht die Bedeutung des chinesischen Marktes f&uuml;r deutsche Unternehmen, trotz des Gegenwinds durch den Coronavirus und einiger Stimmen aus der Politik, die Deutschland auffordern, die Abh&auml;ngigkeit von China zu verringern.<br>\nDeutsche Unternehmen nehmen aktiv an der gr&ouml;&szlig;ten Importmesse Chinas teil. Im vergangenen Jahr waren mehr als 170 deutsche Unternehmen auf der CIIE mit einer Gesamtausstellungsfl&auml;che von rund 40.000 Quadratmetern pr&auml;sent. Bei der f&uuml;nften CIIE in diesem Jahr waren auch zahlreiche deutsche Industriegiganten vertreten, darunter Siemens, Mercedes-Benz und Bosch.<br>\nIn der Zwischenzeit sollte ein Sonderzug der CIIE, der mit dem China-Europa-Eisenbahn-Express von Hamburg aus fuhr, am Sonntag in Shanghai eintreffen, so ein Bericht der China Railway Shanghai Bureau Group. Der Zug hat 14 Container mit Autoteilen und Rohrmaterialien an Bord, die auf der CIIE ausgestellt werden sollen.<br>\nDer gemeinsame Auftritt deutscher Unternehmen auf der CIIE fiel mit dem Besuch des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz in China am Freitag zusammen. Einige Aussteller erw&auml;hnten gegen&uuml;ber der Global Times, dass sie den Besuch als positives Signal f&uuml;r die Beziehungen zwischen den beiden L&auml;ndern werteten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-11\/07\/content_78506218.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p>dazu: <strong>Durch Lernen des Alten neue Einsichten gewinnen: So schreiten China und Deutschland gemeinsam in die Zukunft<\/strong><br>\n&bdquo;Die internationale Lage erlebt momentan gro&szlig;e Umbr&uuml;che und Unw&auml;gbarkeiten. Gerade in wechselhaften und undurchschaubaren Situationen sind China und Deutschland als L&auml;nder mit gro&szlig;em Einfluss mehr denn je gefordert, enger zu kooperieren und mehr Beitr&auml;ge zur Wahrung des Friedens sowie zum Wachstum der Welt zu leisten.&ldquo; Dies sagte der chinesische Staatspr&auml;sident Xi Jinping bei dem Gespr&auml;ch am Freitagvormittag in Beijing mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz. China sei bereit, mit der deutschen Seite zusammenzuarbeiten, um eine zukunftsorientierte allseitige Partnerschaft zu etablieren sowie die chinesisch-deutschen beziehungsweise chinesisch-europ&auml;ischen Beziehungen weiterhin voranzutreiben.<br>\nScholz ist der erste europ&auml;ische F&uuml;hrungspolitiker, der nach dem 20. Parteitag der Kommunistischen Partei (KP) Chinas nach China gereist ist. Zugleich war er zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt zu Besuch in China. In diesem Jahr wird auch das 50. Jubil&auml;um der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden L&auml;ndern gefeiert. (&hellip;)<br>\nDie Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit war in den letzten 50 Jahren stets der &bdquo;Ballast&ldquo; der bilateralen Beziehungen zwischen beiden L&auml;ndern. China ist sechs Jahre in Folge der gr&ouml;&szlig;te Handelspartner Deutschlands und Deutschland 47 Jahre in Folge der gr&ouml;&szlig;te Handelspartner Chinas in Europa. Nach einem Bericht der Deutschen Handelskammer in China erzielten fast 60 Prozent der deutschen Unternehmen in China im vergangenen Jahr ein Gesch&auml;ftswachstum und &uuml;ber 70 Prozent der befragten Unternehmen wollten ihre Investitionen in China weiter ausbauen. Ausl&auml;ndischen Medien zufolge h&auml;tten Vertreter von zw&ouml;lf deutschen Konzernen Scholz bei seinem China-Besuch begleitet, die aus mehr als hundert gemeldeten Unternehmen ausgew&auml;hlt worden sind. Das zeigt, wie sehr die deutsche Wirtschaft den chinesischen Markt und die Chancen in China sch&auml;tzt.<br>\nAusschlie&szlig;lich Zusammenarbeit k&ouml;nnte Vorteile bringen: dar&uuml;ber hat die deutsche Seite ebenfalls ein klares Verst&auml;ndnis. Vor seiner China-Reise hatte Scholz jeweils einen Gastbeitrag bei deutschen sowie US-amerikanischen Medien ver&ouml;ffentlicht, in dem er eine &bdquo;Abkopplung&ldquo; mit China entschieden ablehnte. &bdquo;Je komplexer und schwieriger die Situation ist, desto mehr m&uuml;ssten China und Europa an gegenseitigem Respekt, gegenseitigem Nutzen sowie an Dialog und Zusammenarbeit festhalten&ldquo;, betonte Staatspr&auml;sident Xi Jinping beim Treffen mit Scholz.<br>\nDas 50. Jubil&auml;um der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen ist f&uuml;r beide Seiten eine gute Gelegenheit, um durch Lernen des Alten neue Einsichten zu gewinnen und mit einer konstruktiven Haltung den gr&ouml;&szlig;ten gemeinsamen Teiler anzustreben. Das dient nicht nur den beiden V&ouml;lkern, sondern auch ganz Europa sowie der gesamten Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2022\/11\/06\/ARTI1XGKE0Eofuca8831uWyi221106.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;In der T&uuml;rkei lachen sie &uuml;ber Deutschland&ldquo;<\/strong><br>\nHasan Alkas ist Professor f&uuml;r Mikro&ouml;konomie mit dem Schwerpunkt internationale M&auml;rkte an der Hochschule Rhein-Waal, er war mehrere Jahre Berater des Ministers f&uuml;r Verkehr und Kommunikation in der T&uuml;rkei und arbeitete bei der Europ&auml;ischen Kommission in Br&uuml;ssel in der Industriepolitik. Er liebt Deutschland, aber er legt schonungslos die deutschen Schw&auml;chen offen. [&hellip;]<br>\nWie kommen unsere Anstrengungen zu einer Energiewende in der T&uuml;rkei an?<br>\nAlkas: In der T&uuml;rkei glaubt keiner, dass Deutschland mit Wind und Solar &uuml;ber die Runden kommen wird. Das ist doch Zufallsstrom, der ist mal da und mal nicht. Da kann man sich nicht drauf verlassen. Das kann niemand in der T&uuml;rkei verstehen. Warum machen die Deutschen das, fragen die sich.<br>\nWeil wir von fossilen und atomaren Energietr&auml;gern loskommen wollen . . .<br>\nAlkas: . . . ja, aber sie zerst&ouml;ren ihre Industrie. Das gleiche passiert mit den Autos, die Deutschen haben so eine erfolgreiche und tolle Autoindustrie. Warum reden die das kaputt? Warum schlachten sie ihre eigene Gewinnmaschine? Wenn sie weniger &Ouml;l verbrauchen, geht ja nicht weltweit der CO2-Aussto&szlig; zur&uuml;ck, sondern andere L&auml;nder kaufen mehr. Ich bin deutscher Autofan. Mein Diesel verbraucht sechs Liter, ein BMW. Warum soll diese Technik jetzt verschwinden?<br>\nIn der T&uuml;rkei wundern sich meine Kollegen, warum die Deutschen vieles wie die Energiewende ganz langfristig durchdenken, aber das Naheliegende nicht gemacht wird, etwa die Atomkraftwerke alle wieder ans Netz zu bringen. In der T&uuml;rkei wird gerade ein neuer Meiler gebaut. Mit Hilfe Russlands. Die Kraftwerke abzustellen, begreift keiner, wo Deutschland doch so gute Ingenieure hat. Wieso kann Deutschland glauben, dass es ohne Atomkraft geht? Alles, was einmal weg ist, ist weg. Die Deindustrialisierung schreitet voran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/konjunktur\/tuerkischer-wirtschaftsprofessor-im-interview-in-der-tuerkei-lachen-sie-ueber-deutschland_id_176830427.html?poc=0.6793173413766473\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Atombewaffung: Friedensbewegung und Nuklearstrategie<\/strong><br>\nDie NATO will neue nukleare Lenkwaffen B61-12 der USA in Europa stationieren. Diese Strategie birgt erhebliche Gefahren. Ein Blick auf die aktuelle Lage und die historische Abr&uuml;stungsdebatte.<br>\nIn wenigen Wochen beginnt die Stationierung neuartiger nuklearer Lenkwaffen B61-12 der USA in Europa,1 darunter auf dem Fliegerhorst B&uuml;chel bei Koblenz. Urspr&uuml;nglich plante die NATO, dass diese &bdquo;System 2&ldquo; genannten Arsenale ab 2024 unter anderem in B&uuml;chel f&uuml;r den Atomkrieg bereitstehen.2<br>\nDie B61-12 senkt durch ihre technischen Eigenschaften die Schwelle zum Atomkrieg, damit steigert die NATO die Gefahr eines dritten und dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit letzten Weltkrieges: Die Explosionswucht des &bdquo;Systems 2&ldquo; ist je nach vorgesehenem Einsatz dosierbar und sie weisen durch einen Zielfindungskopf eine gesteigerte Zielgenauigkeit auf;3 durch ihre f&uuml;r Nuklearsprengk&ouml;pfe vergleichsweise geringe Sprengkraft bezeichnen die Milit&auml;rs B61-12 als taktische oder auch Allzweck-Atombombe.<br>\nDer Nuklearsprengkopf hat vier verschiedene Dosierungsstufen f&uuml;r seine Vernichtungskraft: Sie variiert von 0,3 Kilotonnen Sprengkraft TNT &uuml;ber 1,5 und 10 kt TNT bis zu 50 kt TNT. Mit mindestens circa 0,3 kt TNT Sprengkraft liegt die B61-12 f&uuml;r Milit&auml;rs im Bereich von Mini-Nukes. Die Sprengkraft von 50 kt TNT entspricht dem 2,5-fachen der Hiroshima-Bombe. Die B61-12 ist die erste Nuklearbombe, die mit einem derartigen Steuerungssystem ausgestattet ist.<br>\nDurch diese neuartig erzielte Dosierbarkeit ergeben sich f&uuml;r Kriegsstrategen operative Einsatzm&ouml;glichkeiten dieser Nukleararsenale, die bisher nicht erreichbar waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/globales\/kriege\/friedensbewegung-und-nuklearstrategie\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&raquo;Die &rsaquo;Ch&aacute;vez-Erfahrung&lsaquo; hat die Gesellschaft gepr&auml;gt&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber die j&uuml;ngste wirtschaftliche Erholung in Venezuela, das Erbe des Chavismus und die Ausrichtung der Regierung Maduro. Ein Gespr&auml;ch mit Reinaldo Iturriza.<br>\nReinaldo Iturriza , Jahrgang 1973, ist Soziologe und Aktivist in Venezuela. Nach dem Tod von Hugo Ch&aacute;vez war er in der ersten Regierung von Nicol&aacute;s Maduro zun&auml;chst 2013\/14 Minister f&uuml;r Kommunen und dann bis 2016 Kulturminister.<br>\nDie wirtschaftliche Lage in Venezuela hat sich entspannt. Wurde das Land nach Jahren der Krise &raquo;repariert&laquo;, wie manche es darstellen?<br>\nEs gibt eine wirtschaftliche Verbesserung, aber sie erreicht die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung nicht. Seit etwa einem Jahr w&auml;chst die Wirtschaft wieder &ndash; nachdem sie &uuml;ber acht Jahre auf etwa ein Viertel des urspr&uuml;nglichen Wertes geschrumpft war. Die Ursachen daf&uuml;r sind vielschichtig. Es stimmt, dass die Kaufkraft in Teilen der Bev&ouml;lkerung gestiegen ist. Es ist aber eindeutig, das der Gro&szlig;teil der Menschen in Venezuela trotz des Wachstums heute eine Kaufkraft besitzt, die weit unter den Vergleichswerten vor etwa zehn Jahren liegt. Es hat in dieser langen Krise eine brutale Entwertung der L&ouml;hne gegeben. Der Einfluss der Hyperinflation auf die L&ouml;hne in der Zeit zwischen Ende 2017 und Anfang 2021 ist enorm. Bis vor kurzem hat der Staat eine sehr bedeutende Rolle als regulierender Faktor gespielt. Etwa ab 2016 hat er sich aus immer mehr Bereichen des Marktes zur&uuml;ckgezogen und sie anderen wirtschaftlichen Akteuren und ihrer Profitlogik &uuml;berlassen. Es gab in Venezuela Zeiten mit deutlichen Versorgungsproblemen, diese Engp&auml;sse haben aufgeh&ouml;rt zu existieren. Aber zugleich wurden Millionen Menschen von der M&ouml;glichkeit des Konsums ausgeschlossen, weil sie nicht die notwendigen Mittel haben. Sozio&ouml;konomisch erinnert die aktuelle Situation an die 1990er Jahre, also an die Zeit, in der der Chavismus als politische Identit&auml;t entstanden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438165.linke-in-lateinamerika-die-ch%C3%A1vez-erfahrung-hat-die-gesellschaft-gepr%C3%A4gt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lula gegen den Mainstream<\/strong><br>\nDer wiedergew&auml;hlte Pr&auml;sident Brasiliens gibt der EU eine Mitschuld am Krieg<br>\nDie EU hat Brasiliens Ex-Pr&auml;sident Lula da Silva zu seiner Wiederwahl gratuliert. Man freue sich auf die Zusammenarbeit bei Themen wie Ern&auml;hrungssicherheit, Handel oder Klimawandel, sagte Kommissionschefin von der Leyen. Die Ukraine erw&auml;hnte sie nicht &ndash; Lula gibt der EU eine Mitschuld am Krieg.<br>\nDies geht aus einem Interview hervor, das das &ldquo;Time&rdquo;-Magazin im Mai mit Lula gef&uuml;hrt hat. Hier einige Ausz&uuml;ge des Gespr&auml;chs zur Ukraine, der EU und Pr&auml;sident Selenskyj (Hervorhebungen von mir)<br>\nZur Mitschuld der USA und der EU am Ukraine-Krieg:<br>\nWe politicians reap what we sow. If I sow fraternity, solidarity, harmony, I&rsquo;ll reap good things. If I sow discord, I&rsquo;ll reap quarrels. Putin shouldn&rsquo;t have invaded Ukraine. But it&rsquo;s not just Putin who is guilty. The U.S. and the E.U. are also guilty. What was the reason for the Ukraine invasion? NATO? Then the U.S. and Europe should have said: &ldquo;Ukraine won&rsquo;t join NATO.&rdquo; That would have solved the problem.<br>\nThe other issue was Ukraine joining the E.U. The Europeans could have said: &ldquo;No, now is not the moment for Ukraine to join the E.U., we&rsquo;ll wait.&rdquo; They didn&rsquo;t have to encourage the confrontation.<br>\n(But I think they did try to speak to Russia.) No, they didn&rsquo;t. The conversations were very few. If you want peace, you have to have patience. They could have sat at a negotiating table for 10, 15, 20 days, a whole month, trying to find a solution. I think dialogue only works when it is taken seriously.<br>\nZu Selenskyj:<br>\nAnd now, sometimes I sit and watch the President of Ukraine speaking on television, being applauded, getting a standing ovation by all the [European] parliamentarians. This guy is as responsible as Putin for the war. Because in the war, there&rsquo;s not just one person guilty. (&hellip;)<br>\nI don&rsquo;t know the President of Ukraine. But his behavior is a bit weird. It seems like he&rsquo;s part of the spectacle. He is on television morning, noon, and night. He is in the U.K. parliament, the German parliament, the French parliament, the Italian parliament, as if he were waging a political campaign. He should be at the negotiating table.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blogs.taz.de\/lostineurope\/2022\/11\/05\/lula-gegen-den-mainstream\/%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&laquo;Tendenzi&ouml;se und Ideologie-basierte Berichte&raquo;: Wissenschafter und &Auml;rzte fordern von ARD und ZDF R&uuml;ckkehr zu Fakten bei der menschlichen Biologie<\/strong><br>\nEine Gruppe von Wissenschaftern und &Auml;rzten wendet sich in einem Aufruf gegen eine aus ihrer Sicht Ideologie-basierte Berichterstattung im &ouml;ffentlichrechtlichen Rundfunk. Insbesondere in Jugendprogrammen w&uuml;rden Beitr&auml;ge etwa zu sexueller Identit&auml;t journalistische Standards verletzen.<br>\nTransgender-Ideologie in der &laquo;Sendung mit der Maus&raquo;, Videos &uuml;ber Drogensex und Vampir-Fetische: Eine Gruppe von Wissenschaftern und &Auml;rzten hat einen Aufruf gestartet und in einem Beitrag in der &laquo;Welt&raquo; die R&uuml;ckkehr zur faktenbasierten Berichterstattung biologischer Sachverhalte im &ouml;ffentlichrechtlichen Rundfunk (&Ouml;RR) verlangt.<br>\n&laquo;Wir fordern den &Ouml;RR dazu auf, biologische Tatsachen und wissenschaftliche Erkenntnisse wahrheitsgem&auml;sser darzustellen&raquo;, heisst es in dem Aufruf, dem sich nach Aussage der Autoren bereits 120 Wissenschafter, Mediziner, Psychologen, P&auml;dagogen und Vertreter anderer Professionen aus ganz Deutschland angeschlossen haben. &laquo;Wir als Wissenschafter wenden uns entschieden gegen die Vorstellung, dass Frauen und M&auml;nner nur soziale Konstrukte oder gef&uuml;hlte Identit&auml;ten sind&raquo;, heisst es weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/aufruf-gegen-ideologie-basierte-berichterstattung-in-ard-und-zdf-ld.1686894\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der neue &bdquo;Im Westen nichts Neues&ldquo; &ndash; ein Propagandamachwerk zugunsten der Herrscherklasse<\/strong><br>\nEine technisch brillante, erz&auml;hlerisch jedoch erb&auml;rmliche und entlarvende Verhunzung des Originals<br>\nDie neue Verfilmung des Antikriegsroman &bdquo;Im Westen nichts Neues&ldquo; entkernt die Vorlage von wesentlichen Elementen und st&uuml;lpt ihr das simplifizierende Weltbild des Regisseurs Edward Berger &uuml;ber, der sich als Sprachrohr einer Herrscherklasse entlarvt, deren Angeh&ouml;rige sich f&uuml;r eine Ansammlung g&uuml;tiger, das Stimm- und Schlachtvieh verwaltende Herrenmenschen halten. [&hellip;]<br>\nBergers Film soll lediglich dem Zweck dienen, den heutigen Fleisch- und Knochenklumpen, wie er sie sieht, einzupauken &ndash; Autorit&auml;tsumkehrung ist verboten &ndash;, welche Herrenmenschen die Guten und welche die B&ouml;sen sind. Aufgrund dieser Bauchpinselung der gegenw&auml;rtigen Herrscherklasse, gepaart mit einer ihr genehmen Propaganda f&uuml;r die Massen, ist Berger beziehungsweise seinem Film der Oscar so gut wie sicher. Es sind entsprechende Huldigungen zu erwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ef-magazin.de\/2022\/11\/07\/20296-filmkritik-der-neue-im-westen-nichts-neues--ein-propagandamachwerk-zugunsten-der-herrscherklasse\">ef-magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kein Eis in Katar: Aufregung vor Fu&szlig;ballweltmeisterschaft.<\/strong><br>\nWertegeleitet und regelbasiert sa&szlig; Wirtschaftsminister Robert Habeck im M&auml;rz wegen Betteln um Ersatzerdgas beim Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al Thani. Die Sportsfreunde kamen schnell vom Brot, das es in der Bundesrepublik auch ohne russisches Gas geben soll, auf Spiele. Den F&uuml;rsten interessierte, ob der Deutsche denn zur Fu&szlig;ballweltmeisterschaft (WM) kommen werde. Habeck habe kurz gez&ouml;gert, berichtete der Spiegel am Sonntag, und dann gemeint: &raquo;Wenn es ein Spiel zwischen Deutschland und den Niederlanden gibt, dann komme ich.&laquo; Woraufhin Al Thani, der f&uuml;r die WM mehr als 200 Milliarden Euro ausgegeben haben soll, lebhaft vom WM-Spiel zwischen beiden L&auml;ndern 1990 zu erz&auml;hlen begann, als Frank Rijkaard dem Rudi V&ouml;ller ins Haar spuckte. Spiegel: &raquo;Das Eis zwischen den beiden M&auml;nnern war gebrochen.&laquo; Obwohl da nichts aufzutauen war. &Uuml;berliefert ist von der Reise ein Foto, auf dem Habeck mit Kratzfu&szlig;, vielleicht auch Kniefall nach der Hand eines aufrecht stehenden katarischen Potentaten greift. Seit damals war klar, dass die WM ungest&ouml;rt stattfinden wird &ndash; von ein paar Meckereien vorab abgesehen. Mit denen wurde von Regierungsseite Habecks Kollegin, Innenministerin Nancy Faeser beauftragt, die in der vergangenen Woche in Katar nicht zum Emir, aber zu einem anderen Al-Thani-Scheich vorgelassen wurde. Sie hatte zuvor bei &raquo;Monitor&laquo; ger&uuml;gt, dass bei der Vergabe der WM an Katar offenbar nicht &raquo;an die Einhaltung der Menschenrechte, an Nachhaltigkeitsprinzipien&laquo; gedacht worden sei, und behauptet, &raquo;dann w&auml;re es besser, dass das nicht in solche Staaten vergeben wird&laquo;. In Katar wurde der deutsche Botschafter einbestellt, sp&auml;ter durfte Faeser verk&uuml;nden, ihr sei zugesagt worden, alle Fu&szlig;ballfans seien sicher, &raquo;egal, an wen man glaubt, wen man liebt, wo man herkommt&laquo;. Kein Eis in Katar, nur Friede und Freude. Am 23. November fliegt Faeser erneut hin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438318.kein-eis-in-katar.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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