{"id":90148,"date":"2022-11-09T08:28:42","date_gmt":"2022-11-09T07:28:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148"},"modified":"2022-11-09T08:28:43","modified_gmt":"2022-11-09T07:28:43","slug":"hinweise-des-tages-4232","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h01\">Terrorliste der Ukraine: Sie lassen Rolf M&uuml;tzenich im Regen stehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h02\">Bedenke das Ende <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h03\">V&ouml;lkerhass ist niemals n&uuml;tzlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h04\">&bdquo;Der Irrweg der Sanktionen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h05\">Beziehung zu den USA: Deutschland in der Abh&auml;ngigkeitsfalle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h06\">Xi-Scholz-Treffen bringt neuen Schwung in die Beziehungen zwischen China und Deutschland und der EU und st&auml;rkt das politische Vertrauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h07\">Indiens Au&szlig;enminister zu Lawrow: Neu-Delhi will Vorteile seiner Kooperation mit Moskau beibehalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h08\">Abkehr von NATO-Kurs gefordert: Keine weitere Aufr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h09\">Zeit l&auml;uft ab: Kriegsorakel des US-Milit&auml;rs.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h10\">Was die Vereinigten Staaten am meisten &uuml;ber Lula beunruhigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h11\">Gescheiterte Ermordung von Imran Khan k&ouml;nnte Pakistans von den USA unterst&uuml;tztes Putschregime an den Rand des Abgrunds bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h12\">Paukenschlag bei Schaeffler &ndash; Autozulieferer baut 1300 weitere Stellen ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h13\">Lohnarbeit und Psyche. Pers&ouml;nliche und systemkritische &Uuml;berlegungen zu arbeitsbedingten psychischen Erkrankungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h14\">Fabrik in Rangun und Adidas-Zulieferer entl&auml;sst fast 30 Arbeiter, weil sie f&uuml;r eine Lohnerh&ouml;hung gestreikt haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h15\">Hei&szlig;e Party im Klimaklub<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90148#h16\">Israels radikale Rechte siegt &ndash; Sozialdemokratie am Boden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Terrorliste der Ukraine: Sie lassen Rolf M&uuml;tzenich im Regen stehen<\/strong><br>\nEine der Selenskyj-Regierung unterstellte Beh&ouml;rde will &bdquo;Informationsterroristen&ldquo; als &bdquo;Kriegsverbrecher&ldquo; vor Gericht stellen, etwa den SPD-Fraktionschef. Wie die Partei und deutsche Medien damit umgehen, ist ein vierfacher Skandal [&hellip;]<br>\nDrei Monate sp&auml;ter, am vergangenen Wochenende, erz&auml;hlt M&uuml;tzenich auf einem Debattencamp seiner Partei sichtlich bedr&uuml;ckt, dass er auf einer &bdquo;Terrorliste&ldquo; der Ukraine stehe und deshalb schon bedroht worden sei. Die Situation sei nicht einfach f&uuml;r ihn. Und was passiert daraufhin? Skandal Nummer drei: Die deutschen Leitmedien schwafeln &ndash; wider besseres Wissen &ndash; fast einhellig von einer &bdquo;angeblichen&ldquo; Liste, da die ukrainische Regierung nassforsch deren Existenz verleugnet. Eigene Recherche? Unn&ouml;tig.<br>\nDamit steht Rolf M&uuml;tzenich, der zu den integersten Politikern der Bundesrepublik z&auml;hlt, erneut im Regen. Kein namhafter Sozialdemokrat weit und breit, der ihn in Schutz nimmt und Tacheles redet, keine &ouml;ffentliche Protestnote, keine Solidarit&auml;t der Demokraten. Ist ja auch schwierig, da inzwischen bekannt ist, dass ausgerechnet der Verb&uuml;ndete USA jene ukrainische Beh&ouml;rde mitfinanziert, die Rolf M&uuml;tzenich offen verleumdet.<br>\nAlso wird das Ganze heruntergespielt, relativiert und besch&ouml;nigt. Bild spricht gar von M&uuml;tzenichs &bdquo;Falschbehauptungen&ldquo;. Man st&ouml;&szlig;t sich an der Verwendung des Wortes &bdquo;Terrorliste&ldquo;. Es sei nur eine ganz normale Liste von Leuten, die russische Propaganda betreiben. Soll hei&szlig;en: M&uuml;tzenich, h&ouml;r auf mit deiner russischen Propaganda, dann ist alles gut. Besser noch: Tritt endlich zur&uuml;ck! Darauf l&auml;uft es am Ende hinaus. Das ist Skandal Nummer 4. Eine miese Geschichte. Eine moralische Bankrotterkl&auml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/terrorliste-der-ukraine-sie-lassen-rolf-muetzenich-im-regen-stehen\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Klingbeil nimmt M&uuml;tzenich in Debatte um &lsquo;Terrorliste&rsquo; in Schutz<\/strong><br>\nSPD-Parteichef Lars Klingbeil hat Fraktionschef Rolf M&uuml;tzenich in der Debatte um eine sogenannte ukrainische &ldquo;Terrorliste&rdquo; in Schutz genommen. &ldquo;Um das ganz klar zu sagen, ein Fraktionsvorsitzender der SPD, der gr&ouml;&szlig;ten Regierungsfraktion, der geh&ouml;rt nicht auf eine solche Liste. Und der hat die volle Solidarit&auml;t der SPD, da stehen wir alle an deiner Seite&rdquo;, sagte Klingbeil am Dienstag nach Angaben von Sitzungsteilnehmern in einer SPD-Fraktionssitzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.finanzen.net\/nachricht\/aktien\/klingbeil-nimmt-muetzenich-in-debatte-um-terrorliste-in-schutz-11882380\">finanzen.net<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bedenke das Ende<\/strong><br>\nAuch wenn es momentan schwerf&auml;llt: Um dauerhaften Frieden in Europa zu schaffen, braucht es eine strategische Vision f&uuml;r ein Russland nach Putin.<br>\nRespice finem&ldquo; &ndash; Bedenke das Ende. Diese Ermahnung aus einer mittelalterlicher Sagensammlung zu klugem und zielorientiertem Handeln sollten wir uns stets zu Herzen nehmen. Erst recht im Fall des v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieges Russlands, der nun schon seit Monaten viel Tod und Leid &uuml;ber die Ukraine sowie ihre Bev&ouml;lkerung bringt und sowohl die sozialdemokratische Friedenspolitik als auch die europ&auml;ische Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik ernsthaft auf den Pr&uuml;fstand stellt.<br>\nEin Ende der K&auml;mpfe, die R&uuml;ckeroberung aller besetzten Gebiete, der Sieg der Ukraine scheinen leider immer noch nicht in Sicht. Im Gegenteil, die russische Mobilmachung, die anhaltenden Luftangriffe auf ukrainische St&auml;dte, der Ankauf iranischer Waffen und das Verh&auml;ngen des Kriegsrechts lassen vermuten, dass Putin und der milit&auml;risch-industrielle Komplex im Kreml sich auf einen l&auml;ngeren, brutalen Stellungskrieg einstellen.<br>\nIst dann jetzt schon der richtige Zeitpunkt, &uuml;ber ein Ende des Krieges nachzudenken? D&uuml;rfen wir dies als Deutschland &uuml;berhaupt? Ich meine: Wir m&uuml;ssen sogar. So unangenehm es auch sein mag, es ist notwendig, eine konstruktive Vorstellung davon zu entwickeln, wie wir auf absehbare Zeit auch mit unseren Feinden zumindest friedlich koexistieren k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/europa\/artikel\/bedenke-das-ende-6297\/\">IPG Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein Mitglied der SPD Bundestagsfraktion liefert eine solche Mischung aus den &uuml;blichen Vorurteilen &uuml;ber den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, ein paar vern&uuml;nftigen Einsichten und den &uuml;blichen unkritischen Lobeshymnen auf die eigene angebliche Demokratie ab. Ein Text, wert zu &uuml;berfliegen, um zu begreifen, welcher Geist in diesen Kreisen herrscht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>V&ouml;lkerhass ist niemals n&uuml;tzlich<\/strong><br>\nDenn der &Uuml;berfall auf die Ukraine ist, wer wollte das bezweifeln, kein sowjetischer, sondern ein russischer &Uuml;berfall.<br>\nHei&szlig;t das, dass die jahrzehntelangen Ressentiments gegen die Russen berechtigt gewesen sind? Wird die ethnisch zugespitzte Geschichtsdarstellung nachtr&auml;glich wahr? Waren Hass und Abweisungen vorausf&uuml;hlend und angemessen, weil Russland sowieso von Anbeginn den Krieg geplant h&auml;tte? Und jetzt, wo Krieg ist: Helfen wir den Ukrainern nicht wenigstens, ihn zu gewinnen, indem wir sie in den &uuml;berkommenen Projektionen best&auml;rken? Gibt es einen berechtigten Nationalismus? Einen n&uuml;tzlichen V&ouml;lkerhass?<br>\nIch h&auml;tte niemals geglaubt, dass im gelehrigen Deutschland, wo inzwischen schon die Frage nach der Herkunft eines Menschen als rassistisch gilt, russische Speisekarten attackiert werden k&ouml;nnten. Dass deutsche Moderatoren die Sympathie eines Botschafters f&uuml;r einen profaschistischen Judenm&ouml;rder verzeihlich finden k&ouml;nnten. Dass in deutschsprachigen Zeitungen die Werke von Tolstoi bis Brodsky in toto als Literatur der M&ouml;rder und Vergewaltiger angeklagt werden k&ouml;nnte, wie es die ukrainische Schriftstellerin Oksana Sabuschko in der Neuen Z&uuml;rcher Zeitung tut, weil diese Literatur den Boden f&uuml;r die Morde von Butscha bereitete habe. Dass Russland von einer deutschen Buchmesse ausgeschlossen wird; dass hier zugleich ein Friedenspreis vergeben wird an jemanden, der die Russen samt ihrer Kultur als &bdquo;Unrat&ldquo; bezeichnet, und der &ndash; und darauf kommt es mir an &ndash; in der Paulskirche mit standing ovations bedacht wird. Nicht einmal die deutsche Kultur und Literatur ist, w&auml;hrend die Nazis in Europa und der Welt w&uuml;teten, auf solche Weise generalverd&auml;chtigt worden. [&hellip;]<br>\nMan hat geglaubt, das Russenbild der 50er-Jahre geh&ouml;re seit der Entspannungspolitik und sp&auml;testens seit Gorbatschow der Vergangenheit an. Es scheint tief zu sitzen. Fast glaubt man mitunter, so etwas wie Erleichterung dar&uuml;ber zu sp&uuml;ren, dass die Vorurteile gegen die Russen so falsch nicht waren; dass endlich, 77 Jahre danach, die Zeichen der Schuld an der Stirn eines anderen erscheinen. [&hellip;]<br>\nDenn ob gewollt oder nicht: Das Narrativ des Gro&szlig;en B&ouml;sen blockiert jeden Diskurs. Unm&ouml;glich, Interessen zu analysieren oder Widerspr&uuml;che aufzuzeigen, ohne als Menschenver&auml;chter dazustehen; oder von einer Vorgeschichte auch nur zu sprechen, ohne in den Verdacht der Kollaboration oder gar des Antiamerikanismus zu geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.karenina.de\/leben\/zivilgesellschaft\/voelkerhass-ist-niemals-nuetzlich\/\">Karenina<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Der Irrweg der Sanktionen&ldquo;<\/strong><br>\nZum ersten Mal wird im au&szlig;enpolitischen Establishment der Bundesrepublik scharfe Kritik am Wirtschaftskrieg des Westens gegen Russland laut. Wie es in einem Beitrag f&uuml;r die Fachzeitschrift Internationale Politik (IP) hei&szlig;t, haben die Staaten Nordamerikas und Europas mit ihren Sanktionen einen &bdquo;Irrweg&ldquo; eingeschlagen, den sie rasch verlassen m&uuml;ssten. Falsch eingesch&auml;tzt habe die westliche Sanktionsallianz nicht nur die F&auml;higkeit der russischen Bev&ouml;lkerung, die Zwangsma&szlig;nahmen durchzustehen, sondern auch die Folgen im internationalen Finanzsystem: Dort zeichne sich eine zunehmende Abkehr von westlichen Finanzinstrumenten und W&auml;hrungen ab, um etwaige k&uuml;nftige Sanktionen der transatlantischen M&auml;chte von vornherein auszuhebeln. Zudem habe die Sanktionsallianz den Unmut in den L&auml;ndern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas untersch&auml;tzt, die keinen Einfluss auf die Sanktionsentscheidungen h&auml;tten, aber teils schwer durch sie gesch&auml;digt w&uuml;rden. Indiens Finanzministerin Nirmala Sitharaman k&uuml;ndigt an, die westlichen M&auml;chte im Rahmen der G20 wegen ihrer Sanktionspolitik zur Rede stellen zu wollen. New Delhi &uuml;bernimmt in K&uuml;rze den Vorsitz in dem Zusammenschluss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9077\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Beziehung zu den USA: Deutschland in der Abh&auml;ngigkeitsfalle<\/strong><br>\nDas gro&szlig;e Thema in Deutschland ist aktuell die Abh&auml;ngigkeit Deutschlands von Nationen, mit denen man sich in einem &ldquo;Systemkonflikt&rdquo; sieht. Die Forderung ist, entstandene Abh&auml;ngigkeiten zu reduzieren, denn sie seien gef&auml;hrlich f&uuml;r den Wirtschaftsstandort. Es geht in diesem Kontext vor allem um Russland und China. Russland war f&uuml;r Deutschland bisher einer der wichtigsten Lieferanten f&uuml;r Energie. China ist einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands. Eine Abh&auml;ngigkeit ist zweifellos vorhanden.<br>\nDer Fokus auf die gewachsenen Handelsbeziehungen zwischen Deutschland auf der einen und Russland sowie China auf der anderen Seite verdeckt jedoch eine noch weit gr&ouml;&szlig;ere Abh&auml;ngigkeit Deutschlands. Noch umfassender, ja fundamental ist die Abh&auml;ngigkeit Deutschlands von den USA &ndash; und das gleich auf mehreren Ebenen.<br>\nDie Abh&auml;ngigkeit Deutschlands ist so umfassend, dass Deutschland es noch nicht einmal wagt, &ouml;ffentlich zu benennen, wer den gr&ouml;&szlig;ten Nutzen aus der Sabotage der Ostsee-Pipeline Nord Stream zieht. [&hellip;]<br>\nDie USA sind eben nicht Katar, m&ouml;chte man in diesem Zusammenhang anmerken. Gegen&uuml;ber Katar kann die deutsche Innenministerin gro&szlig;e T&ouml;ne spucken, gegen&uuml;ber den USA ist sie mucksm&auml;uschenstill. Die deutsche Abh&auml;ngigkeit von den USA ist von einer Tiefe, dass darin sogar die moralische Hybris deutscher Politik ers&auml;uft. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend in Deutschland behauptet wird, die Globalisierung sei angesichts des &ldquo;brutalen russischen Angriffskrieges&rdquo; gescheitert, wird dabei &uuml;bersehen, wie sehr sich Deutschland in eine die Souver&auml;nit&auml;t des Landes massiv einschr&auml;nkende Abh&auml;ngigkeit von den USA begeben hat. Deutsche Au&szlig;enpolitik schafft es aus Furcht vor den Konsequenzen nicht, eine eigene Position zu formulieren. Diese Abh&auml;ngigkeit ist weitaus gef&auml;hrlicher als die Handelsbeziehungen zu Russland und China, denn die USA nutzen die Verflechtung mit Deutschland zur direkten Einflussnahme sowie zur Verhinderung souver&auml;ner Entscheidungen. Angesichts der Verflechtungen der deutschen Medien, deutscher NGOs und Think-Tanks mit US-gesteuerten transatlantischen Organisationen befinden sich nicht nur Politik und Finanzwirtschaft, sondern auch die deutsche Presse in einem Zustand ideologischer Gleichschaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/153680-beziehung-zu-usa-deutschland-in\/%20\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Ungar hat den sprichw&ouml;rtlichen Nagel auf den Kopf getroffen. Deshalb: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90100\">Ami go home &ndash; Das wird die zentrale Botschaft des n&auml;chsten Jahrzehnts<\/a>, denn <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88637\">Unser Problem hei&szlig;t USA<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Die gr&ouml;&szlig;te Abh&auml;ngigkeit<\/strong><br>\nNach Russland will sich die EU auch aus der Abh&auml;ngigkeit von China l&ouml;sen. Doch &uuml;ber die gr&ouml;&szlig;te Abh&auml;ngigkeit spricht keiner &ndash; die von den USA. Dabei k&ouml;nnte sie nach den Midterms verdammt wichtig werden, auch f&uuml;r die Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/die-groesste-abhaengigkeit\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Xi-Scholz-Treffen bringt neuen Schwung in die Beziehungen zwischen China und Deutschland und der EU und st&auml;rkt das politische Vertrauen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer chinesische Staatspr&auml;sident Xi Jinping traf am Freitag in Peking den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz bei dessen offiziellem Besuch in China&hellip;Die beiden Staats- und Regierungschefs einigten sich darauf, die Zusammenarbeit zu verst&auml;rken und den Dialog aufrechtzuerhalten, eine Abkopplung und Blockkonfrontation abzulehnen, die Zusammenarbeit &uuml;ber die traditionellen Bereiche hinaus auf neue Sektoren wie neue Energien und Digitalisierung auszuweiten und das gegenseitige politische Vertrauen f&uuml;r eine stabile Beziehung zwischen China und Deutschland zu st&auml;rken.<br>\nEs wird allgemein angenommen, dass Scholz&rsquo; Besuch &ndash; ein kurzer, aber fruchtbarer Besuch mit gro&szlig;er Bedeutung &ndash; nicht nur den Beziehungen zwischen China und Deutschland, sondern auch den Beziehungen zwischen China und Europa insgesamt neuen Schwung verleihen und ein Beispiel f&uuml;r andere europ&auml;ische L&auml;nder sein wird, ihre China-Politik auszubalancieren, da die Suche nach einem Weg zur Koexistenz mit China auch als Pr&uuml;fstein f&uuml;r die strategische Autonomie Europas dient, so Experten.<br>\nEs sendet auch eine klare Botschaft an die Welt, dass die Globalisierung ein unumkehrbarer Trend ist, w&auml;hrend die USA ihre Bem&uuml;hungen verst&auml;rken, kleine Cliquen gegen China zu bilden und eine politische Haltung in Europa zu schmieden, die China als Rivalen definiert, und der Besuch von Scholz wird mehr westliche Staats- und Regierungschefs ermutigen und inspirieren, die Kommunikation mit China zu verst&auml;rken, so die Experten. [&hellip;]<br>\nScholz&rsquo; Besuch mit einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation, zu der auch die Automobilhersteller Mercedes-Benz und Volkswagen sowie der Chemieriese BASF geh&ouml;ren, zeigt, wie eng die deutsch-chinesische Wirtschaftskooperation verflochten ist.<br>\nW&auml;hrend des Treffens mit Xi sagte Scholz, China sei ein wichtiger Handelspartner f&uuml;r Deutschland und f&uuml;r Europa insgesamt. Deutschland ist ein entschiedener Bef&uuml;rworter der Handelsliberalisierung, unterst&uuml;tzt die wirtschaftliche Globalisierung und lehnt eine Abkopplung ab. Es ist bereit f&uuml;r eine engere Handels- und Wirtschaftskooperation mit China und unterst&uuml;tzt mehr gegenseitige Investitionen zwischen chinesischen und deutschen Unternehmen, sagte er.<br>\n&ldquo;Wir brauchen eine multipolare Welt, in der die Rolle und der Einfluss der Schwellenl&auml;nder ernst genommen werden k&ouml;nnen. Deutschland lehnt eine Blockkonfrontation ab, f&uuml;r die die Politiker verantwortlich gemacht werden sollten. Deutschland wird seine Rolle bei der F&ouml;rderung der europ&auml;isch-chinesischen Beziehungen spielen&rdquo;, sagte Scholz.<br>\nW&auml;hrend die USA ihre so genannte Abkopplung von China vorantreiben und die Blockkonfrontation vorantreiben, sprachen sich die beiden Staats- und Regierungschefs klar dagegen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202211\/1278757.shtml\">Global Times<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kritik an Scholz&rsquo; China-Reise<\/strong><br>\nEs war die erste Reise eines Regierungschefs der G7 nach China, seit vor drei Jahren die Corona-Pandemie ausbrach und seit Xi seine Macht auf dem Parteitag im Oktober zementierte. Sie stie&szlig; sowohl international wie in Deutschland auf heftige Kritik. Selbst aus den Reihen der eigenen Ampel-Koalition wurde der Kanzler angegriffen, insbesondere von den Gr&uuml;nen. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Einige Verb&uuml;ndete sind besorgt, dass die Reise dem seit langem bestehenden Bem&uuml;hen Pekings entgegenkommt, Berlin von den USA zu distanzieren,&ldquo; schreibt das amerikanische Wall Street Journal. [&hellip;]<br>\nEinen offenen Konflikt mit den USA, die China mit immer sch&auml;rferen Sanktionsma&szlig;nahmen &uuml;berziehen, kann sich Deutschland aber auch nicht leisten. Das h&auml;tte nicht nur &auml;hnlich verheerende wirtschaftliche Folgen wie ein Bruch mit China, die USA w&uuml;rden ihren Einfluss und ihre milit&auml;rische Macht auch nutzen, um Deutschland in Europa zu isolieren.<br>\nScholz vollf&uuml;hrt deshalb einen Drahtseilakt. Er versucht den deutschen Einfluss auf die chinesische F&uuml;hrung zu nutzen, um Druck auf Russland auszu&uuml;ben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2022\/11\/04\/scho-n04.html\">wsws<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Intensive Besuche unterstreichen Chinas diplomatische Ideale, die weithin anerkannt und begr&uuml;&szlig;t werden<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie fruchtbaren Ergebnisse der pers&ouml;nlichen Gespr&auml;che zwischen dem chinesischen Staatsoberhaupt und f&uuml;hrenden Politikern aus Vietnam, Pakistan, Tansania und Deutschland zeigen, dass das von China vorgeschlagene Konzept des Aufbaus einer menschlichen Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft, das sich grundlegend von den von den USA dominierten diplomatischen Veranstaltungen unterscheidet, die immer auf eine dritte Partei abzielen, die eine Blockkonfrontation hervorhebt, von mehr L&auml;ndern begr&uuml;&szlig;t wird, so Experten. [&hellip;]<br>\nChina und Vietnam kamen am 1. November &uuml;berein, die strategische Kommunikation zu verst&auml;rken, das gegenseitige politische Vertrauen zu verbessern und Differenzen angemessen zu bew&auml;ltigen, um ihre umfassende strategische Kooperationspartnerschaft in der neuen &Auml;ra auf eine neue Ebene zu heben, als der chinesische Staatschef den Generalsekret&auml;r des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Vietnams (KPV), Nguyen Phu Trong, in Peking traf. [&hellip;]<br>\nIm Anschluss an Trongs Besuch f&uuml;hrte Xi am Mittwoch Gespr&auml;che mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif und erkl&auml;rte, dass China bereit sei, mit Pakistan zusammenzuarbeiten, um die strategische Zusammenarbeit auf allen Ebenen zu verbessern.<br>\nAm n&auml;chsten Tag traf Xi in Peking die tansanische Pr&auml;sidentin Samia Suluhu Hassan, und die beiden Staatsoberh&auml;upter vereinbarten, die bilateralen Beziehungen zu einer umfassenden strategischen Kooperationspartnerschaft auszubauen. [&hellip;]<br>\nObwohl die Au&szlig;enminister der G7-Staaten dar&uuml;ber diskutieren, wie sie ihren Ansatz in Bezug auf China angleichen k&ouml;nnen, wird allgemein angenommen, dass der Besuch von Scholz in Peking nicht nur den Beziehungen zwischen China und Deutschland, sondern auch den Beziehungen zwischen China und Europa insgesamt neuen Schwung verleihen und ein Beispiel f&uuml;r andere europ&auml;ische L&auml;nder sein wird, ihre China-Politik zu &uuml;berdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202211\/1278821.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Indiens Au&szlig;enminister zu Lawrow: Neu-Delhi will Vorteile seiner Kooperation mit Moskau beibehalten<\/strong><br>\nAngesichts der westlichen Sanktionen versucht Russland vermehrt, seine Kontakte zu anderen Staaten, unter anderem in Asien, auszubauen. Am Dienstag hat der russische Au&szlig;enminister Sergei Lawrow in Moskau mit seinem indischen Amtskollegen Subrahmanyam Jaishankar verhandelt.<br>\nDer russische Au&szlig;enminister Sergei Lawrow hat am 8. November in Moskau mit seinem indischen Kollegen Subrahmanyam Jaishankar verhandelt. Im Mittelpunkt der Gespr&auml;che stand die Kooperation in Schl&uuml;sselbereichen wie Handel, Logistik, Verkehrswesen und Investitionen. Die beiden Chefdiplomaten sprachen zudem &uuml;ber Projekte im Energiesektor, darunter gemeinsame Initiativen in der Arktis und im Fernen Osten Russlands, und die Nutzung der Nationalw&auml;hrungen bei bilateralen Transaktionen.<br>\nAuf der gemeinsamen Pressekonferenz nach dem Treffen betonte Lawrow die Wichtigkeit der russisch-indischen Kontakte unter den jetzigen Umst&auml;nden. Moskau und Neu-Delhi kommunizierten ihm zufolge regelm&auml;&szlig;ig miteinander. Dieses Verh&auml;ltnis bezeichnete der russische Au&szlig;enminister als &ldquo;besonders bevorzugte strategische Partnerschaft&rdquo;. Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin und Indiens Premierminister Narendra Modi h&auml;tten sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Investitionen, Technologien und Kultur weiter auszubauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meinungsfreiheit.rtde.life\/international\/153769-indiens-aussenminister-zu-lawrow-neu\/%20\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Indien und Russland erw&auml;gen gemeinsame Waffenproduktion<\/strong><br>\nRussland und Indien erw&auml;gen nach Angaben des russischen Au&szlig;enministers Sergej Lawrow die gemeinsame Produktion von modernen R&uuml;stungsg&uuml;tern. Er habe mit dem indischen Au&szlig;enminister Subrahmanyam Jaishankar &uuml;ber die Perspektiven der milit&auml;rtechnischen Zusammenarbeit gesprochen, sagte Lawrow heute nach Angaben der Staatsagentur TASS. Um welche R&uuml;stungsg&uuml;ter es konkret gehen k&ouml;nnte, blieb offen. Es ist das f&uuml;nfte Treffen der beiden Minister in diesem Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3292894\/\">ORF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Abkehr von NATO-Kurs gefordert: Keine weitere Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\nKeine weiteren Waffen: Zehntausende Kriegsgegner demonstrieren in Italien<br>\nItalienische Kriegsgegner sind erwacht und fordern einen &raquo;sofortigen Waffenstillstand&laquo;, um den &raquo;Konflikt in der Ukraine zu beenden&laquo;. Daf&uuml;r gingen am Sonnabend Zehntausende von Rom bis Mailand, von Turin bis Neapel unter Fahnen mit der stilisierten wei&szlig;en Taube Picassos und dem Gesang des legend&auml;ren Partisanenliedes &raquo;Bella Ciao&laquo; auf die Stra&szlig;en. Nach Angaben der Organisatoren mehr als 100.000 Menschen, laut Polizei rund 40.000. Veranstalter waren die Gewerkschaften und mehr als 500 Organisationen, Verb&auml;nde und Gruppen. Darunter das Disarmament Network, der gr&ouml;&szlig;te Kulturverein ARCI und der Partisanenverband ANPI, deren Aufrufen Menschen unterschiedlicher politischer Ansichten folgten &ndash; von Christen und Pazifisten &uuml;ber Gr&uuml;ne und Anh&auml;nger der Sternepartei M5S bis zu Sozialdemokraten und Kommunisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438178.keine-weitere-aufr%C3%BCstung-abkehr-von-nato-kurs-gefordert.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wachsender Widerstand gegen US-Basen gegen China<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nMehr als 55 Antikriegs-, Arbeiter- und zivilgesellschaftliche Organisationen in Okinawa und Japan sowie 45 Gruppen in den USA und auf der ganzen Welt haben den Brief gegen die Basen unterzeichnet.<br>\nYankees, Go Home: &bdquo;US-China-Spaltung ersch&uuml;ttert S&uuml;dkorea&rdquo; lautete die Titelschlagzeile des internationalen Teils der NY Times am 19. Oktober. Darin wurde &uuml;ber einen Protest von Tausenden S&uuml;dkoreanern berichtet, die bef&uuml;rchten, dass ein Krieg zwischen den USA und China auch Auswirkungen auf sie haben wird. Dies ist nur das j&uuml;ngste Anzeichen f&uuml;r eine Eskalation der US-Kriegspl&auml;ne in Ostasien. In Okinawa, wo &uuml;ber 70 % der US-Milit&auml;rpr&auml;senz in Japan stationiert sind, kommt es st&auml;ndig zu Protesten. Die Okinawaner haben Jahr f&uuml;r Jahr mit &uuml;berw&auml;ltigender Mehrheit gegen die US-St&uuml;tzpunkte gestimmt. Bei einem Referendum im Jahr 2019 stimmten &uuml;ber 72 % gegen den Bau eines neuen US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkts, und im vergangenen Monat wurde Gouverneur Denny Tamaki mit einer Kampagne gegen den St&uuml;tzpunkt wiedergew&auml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.laprogressive.com\/asia\/us-bases-poised-against-china\">LAP Progressive<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zeit l&auml;uft ab: Kriegsorakel des US-Milit&auml;rs.<\/strong><br>\nD&uuml;stere Worte waren es, die Admiral Charles A. Richard, Kommandeur des U.S. Strategic Command, Mitte vergangener Woche &auml;u&szlig;erte und die jetzt auf dem Umweg &uuml;ber einige US-Milit&auml;rplattformen auch den Weg in Nachrichtenmedien finden. Der Ukraine-Krieg? Der sei lediglich &raquo;die Aufw&auml;rmphase&laquo;, orakelte Richard. &raquo;Das gro&szlig;e Ding&laquo; &ndash; gemeint ist der Konflikt zwischen den USA und China &ndash;, das komme mittlerweile n&auml;her, und es werde wohl nur noch kurze Zeit verstreichen, &raquo;bis wir vor Pr&uuml;fungen stehen, vor denen wir lange nicht mehr gestanden haben&laquo;. Wie sich der Konflikt im Detail zuspitzen, um welche &raquo;Pr&uuml;fungen&laquo; es sich also genau handeln werde, dar&uuml;ber lie&szlig; sich Richard nicht aus. Sein Strategic Command f&uuml;hrt nichts Geringeres als die US-Nuklearstreitkr&auml;fte. Warnungen vor einem gro&szlig;en, wohl auch nuklear eskalierenden Krieg zwischen den USA und China gibt es in den Vereinigten Staaten seit Jahren. Ex-NATO-Oberbefehlshaber James Stavridis hat einen solchen Krieg, um eine breite Debatte anzusto&szlig;en, in einem Anfang 2021 erschienenen Roman beschrieben, den er &raquo;2034&laquo; nannte. Von Milit&auml;rkollegen ist er mit Blick auf den Titel kritisiert worden: Der Krieg werde wohl erheblich fr&uuml;her beginnen, &auml;u&szlig;erten manche &ndash; vielleicht 2026, wom&ouml;glich auch schon 2024. Anfang August publizierte das Wall Street Journal einen langen Beitrag unter der &Uuml;berschrift &raquo;Der kommende Krieg um Taiwan&laquo; &ndash; ohne Fragezeichen. Dass die Kriegsgefahr sehr real ist, dar&uuml;ber macht sich im US-Politestablishment wohl niemand Illusionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438386.zeit-l%C3%A4uft-ab.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Admiral prophezeit Krieg gegen China<\/strong><br>\nStrategic Command will rasant beschleunigte Aufr&uuml;stung. Pr&auml;sident Xi warnt vor instabiler Lage.<br>\nDer Kommandeur des U. S. Strategic Command, das die US-Nuklearstreitkr&auml;fte f&uuml;hrt, fordert eine dramatisch beschleunigte Aufr&uuml;stung der Vereinigten Staaten in ihrem Machtkampf gegen China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438352.nuklearstreitkr%C3%A4fte-us-admiral-prophezeit-krieg-gegen-china.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Washington muss konkrete Ma&szlig;nahmen ergreifen, um das Feuer zu l&ouml;schen, das es mit China gelegt hat<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nBiden sagte, die USA m&uuml;ssten &ldquo;verantwortungsvoll mit dem immer intensiver werdenden Wettbewerb mit China umgehen&rdquo;, und &ldquo;wir m&uuml;ssen unseren milit&auml;rischen Vorteil aufrechterhalten, indem wir deutlich machen, dass wir keinen Konflikt suchen.&rdquo; [&hellip;]<br>\nAber die Blockierung von Chipexporten nach China, die Einschr&auml;nkung der chinesischen Produktion von Billig- bis hin zu High-End-Produkten, die Stationierung modernster Waffen in China, der weitere Verkauf von Waffen an die Insel Taiwan, die Zusammenarbeit mit Chip-Herstellern, um Chinas Chip-Lieferkette abzuschneiden, und die Verh&auml;ngung von Sanktionen gegen mehr als 600 chinesische Unternehmen und Institutionen. [&hellip;]<br>\nGanz gleich, wie &ldquo;gentlemanlike&rdquo; Bidens &Auml;u&szlig;erungen auch klingen m&ouml;gen, was Washington tats&auml;chlich tut, ist, Konflikte zu schaffen und zu versch&auml;rfen, anstatt sie zu reduzieren.<br>\nHochrangige Pentagon-Beamte sprechen davon, die milit&auml;rische &Uuml;berlegenheit gegen&uuml;ber China zu sichern, die milit&auml;rische Bedrohung Chinas zu erh&ouml;hen und China einzukreisen. Sie bereiten sich keineswegs darauf vor, einen Krieg in der Region zu verhindern, sondern schaffen st&auml;ndig Spannungen und Vorw&auml;nde f&uuml;r ein eigenes milit&auml;risches Eingreifen, um Ostasien und das S&uuml;dchinesische Meer in einen Krieg zu st&uuml;rzen.<br>\nDie Atmosph&auml;re in der politischen Arena der USA wird durch das selbstbetr&uuml;gerische Narrativ der &ldquo;chinesischen Bedrohung&rdquo; vergiftet. Wenn es um die Beziehungen zwischen den USA und China geht, wetteifern die Politiker darum, wer dominanter ist und wer mit einer h&auml;rteren Taktik aufwarten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202211\/1278541.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Was die Vereinigten Staaten am meisten &uuml;ber Lula beunruhigt<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer Widerstand gegen die Haltung der NATO zur Ukraine hat einen fruchtbaren Boden f&uuml;r die Ausweitung eines Blocks blockfreier Staaten geschaffen, jetzt m&ouml;glicherweise mit einem progressiven Pr&auml;sidenten an der Spitze. [&hellip;]<br>\nWas Washington tats&auml;chlich am meisten Sorgen bereitet, ist das Wiedererstarken einer m&auml;chtigen Bewegung der Blockfreien und die Aussicht, dass ein Progressiver wie Lula an der Spitze stehen k&ouml;nnte. W&auml;hrend seiner letzten beiden Pr&auml;sidentschaften hat sich Lula als Sprecher des globalen S&uuml;dens pr&auml;sentiert.<br>\nSeitdem haben sich die Zeiten ge&auml;ndert. Es gibt eine wachsende Zahl ideologisch unterschiedlicher Regierungen, die fr&uuml;her den USA untergeordnet waren und sich nun mutig dem Diktat Washingtons widersetzen, was einen fruchtbaren Boden f&uuml;r die Ausbreitung eines Blocks blockfreier Staaten schafft, der durch die Opposition gegen die Haltung der NATO zur Ukraine neuen Auftrieb erhalten hat.<br>\nDie gro&szlig;e Mehrheit der Weltbev&ouml;lkerung, von China und Indien bis hin zu S&uuml;damerika und Afrika, hat sich den Sanktionen gegen Russland nicht angeschlossen und formiert sich allm&auml;hlich zu einem neuen, im Entstehen begriffenen Wirtschafts-, Finanz- und Handelssystem als Alternative zum Westen.<br>\nDar&uuml;ber hinaus er&ouml;ffnet die v&ouml;llige Unf&auml;higkeit der Gro&szlig;m&auml;chte, insbesondere der USA und Westeuropas, ein Abkommen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts auszuhandeln, Raum f&uuml;r eine F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeit wie Lula, der w&auml;hrend seiner gesamten Laufbahn durch seine Verhandlungsk&uuml;nste mit Politikern verschiedener politischer Richtungen aufgefallen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/what-worries-the-us-most-about-lula\/\">popular resistance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gescheiterte Ermordung von Imran Khan k&ouml;nnte Pakistans von den USA unterst&uuml;tztes Putschregime an den Rand des Abgrunds bringen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nErst unterst&uuml;tzte Washington einen sanften Staatsstreich gegen den pakistanischen Premierminister Imran Khan. Dann verbot das nicht gew&auml;hlte Regime seine Reden, beschuldigte ihn des &ldquo;Terrorismus&rdquo; und verbannte ihn aus der Politik. Jetzt k&ouml;nnte ein gescheiterter Attentatsversuch der Tropfen sein, der das Fass zum &Uuml;berlaufen bringt.<br>\nIn den letzten Monaten sind Millionen von Pakistanern auf die Stra&szlig;e gegangen, um zu protestieren. Obwohl das Land von den schrecklichen &Uuml;berschwemmungen heimgesucht wurde, hat die politische Dynamik f&uuml;r einen radikalen Wandel nicht nachgelassen. [&hellip;]<br>\nAnfang April wurde Khan im Rahmen eines Regimewechsels abgesetzt. Heute k&ouml;nnen wir mit Bestimmtheit sagen, dass zu der Gruppe, die f&uuml;r den Sturz verantwortlich war, praktisch die gesamte korrupte feudal-dynastische politische Klasse, der Chef des Armeestabs und einige seiner Kohorten im milit&auml;rischen Oberkommando und nat&uuml;rlich der Pate geh&ouml;rten, der das Ganze &uuml;berwachte: die Vereinigten Staaten.<br>\nEs handelte sich um einen klassischen Fall einer &ldquo;farbigen Revolution&rdquo;, die sich innerhalb weniger Wochen vollzog. [&hellip;]<br>\nIn seinem Kreuzzug, den Fortschritt von Chinas &ldquo;Belt and Road&rdquo;-Initiative zu stoppen, die Expansion der BRICS zu verhindern und generell die eurasische Integration zu behindern, m&ouml;chte Washington, dass der neue pakistanische Generalstabschef die alten Spiele des Kalten Krieges mit Subversion, Terrorismus und hybrider Kriegsf&uuml;hrung spielt.<br>\nKhan ist kein revolution&auml;rer Sozialist. Aber man muss kein revolution&auml;rer Sozialist sein, um zu glauben, dass sein Land das Recht hat, eine eigene, unabh&auml;ngige Au&szlig;enpolitik zu betreiben.<br>\nUnd weil Khan sich daf&uuml;r einsetzt, sei es bei der Verteidigung seiner Beziehungen zu China und Russland und vor allem bei seiner entschiedenen Verteidigung der Kaschmiris und Pal&auml;stinenser, wird er f&uuml;r den Paten in Washington ein Hindernis bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolarista.com\/2022\/11\/08\/assassination-imran-khan-pakistan-us-coup\/\">Multipolarista<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Paukenschlag bei Schaeffler &ndash; Autozulieferer baut 1300 weitere Stellen ab<\/strong><br>\nDer wachsende Markt f&uuml;r E-Mobilit&auml;t setzt die Auto-Zulieferer unter Druck: Der Industriekonzern Schaeffler aus Herzogenaurach baut bis 2026 weitere 1300 seiner weltweit knapp 83.000 Stellen ab, davon 1000 in Deutschland. Das Unternehmen begr&uuml;ndete die Ma&szlig;nahme am Dienstag mit einer schnelleren Transformation weg von Verbrenner-Antrieben hin zur E-Mobilit&auml;t als erwartet. &ldquo;Dies ist keine Folge der gestiegenen Energiekosten oder gar der geopolitischen Situation, sondern der Transformation&rdquo;, sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld der Deutschen Presse-Agentur.<br>\nDer Auto- und Industriezulieferer geh&ouml;rt damit zu den prominentesten Beispielen f&uuml;r den Umbruch in der Branche. Es ist das zweite Transformationsprogramm innerhalb kurzer Zeit bei dem fr&auml;nkischen Konzern. 2020 hatte Schaeffler den Abbau von 4400 Stellen bekanntgegeben. Werksschlie&szlig;ungen seien diesmal nicht beabsichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/wirtschaft\/paukenschlag-bei-schaeffler-autozulieferer-baut-1300-weitere-stellen-ab-1.12698325%20\">Nordbayern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das ist erst der Anfang. Inklusive Zulieferbetriebe arbeiten in der deutschen Automobilindustrie gut 2 Millionen Menschen. Wie die Konversion dieser Industrie bis 2035 aussehen soll, dazu gibt es bis jetzt keinerlei Konzept von Seiten der Bundesregierung. Unter der ma&szlig;geblichen F&uuml;hrung der Gr&uuml;nen geht es, wie bei der sogenannten Energiewende, beim Ende des Verbrennungsmotors prim&auml;r darum, eine Ideologie durchzusetzen, die volkswirtschaftlichen Folgen spielen dabei keine Rolle.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lohnarbeit und Psyche. Pers&ouml;nliche und systemkritische &Uuml;berlegungen zu arbeitsbedingten psychischen Erkrankungen<\/strong><br>\n&ldquo;Seit der Jahrtausendwende lassen uns diese Themen nicht los: Stress am Arbeitsplatz, Mobbing, Burnout, Depression, Angst vor Arbeitslosigkeit, aber auch Angst vor Arbeit &ndash; die Liste lie&szlig;e sich zwanglos fortsetzen. (&hellip;) Nicht die Arbeitsbedingungen, die nach allen klassischen Kriterien der Arbeitswissenschaft zunehmend jedes menschliche Ma&szlig; vermissen lassen, sondern das pers&ouml;nliche Verhalten steht im Vordergrund. (&hellip;) Doch was hier v&ouml;llig ausgespart wird, ist die Tatsache, dass alle neuen Managementtechniken darauf ausgerichtet sind, genau diese Verhaltensweisen zu f&ouml;rdern. (&hellip;) &Uuml;berall und generell werden die Taktzeiten von Jahr zu Jahr verk&uuml;rzt, d.h. immer mehr Dinge m&uuml;ssen in immer k&uuml;rzeren Zeitabst&auml;nden bew&auml;ltigt werden. Dies hat in praktisch allen Arbeitsbereichen zu einer Arbeitsintensivierung gef&uuml;hrt, die vor einigen Jahrzehnten &ndash; auch in der Arbeitswissenschaft &ndash; unvorstellbar gewesen ist. (&hellip;) War in fr&uuml;heren Jahren der Absentismus Stein des Ansto&szlig;es, ist es jetzt der Pr&auml;sentismus. (&hellip;) Was den Betroffenen selbstredend nicht angeboten wird, sind Gedanken, die unter keinen Umst&auml;nden aufkommen d&uuml;rfen: Wie kann ich mich gegen Zumutungen meines Chefs oder eines anonymen Arbeitsprogramms wehren?&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Hien-express1022.pdf\">Aus dem Artikel von Wolfgang Hien (pdf), erschienen in express &ndash; Zeitung f&uuml;r sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit Ausgabe 10\/2022<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fabrik in Rangun und Adidas-Zulieferer entl&auml;sst fast 30 Arbeiter, weil sie f&uuml;r eine Lohnerh&ouml;hung gestreikt haben<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie Bekleidungsfabrik Myanmar Pou Chen entl&auml;sst einzelne Gewerkschaftsmitglieder, die einen Streik von 2.000 Personen organisiert haben sollen.<br>\nNeunundzwanzig Arbeiter einer Bekleidungsfabrik in Yangons Shwepyitha Township wurden entlassen, nachdem sie k&uuml;rzlich einen Streik organisiert hatten, wie Quellen aus ihrer Gewerkschaft gegen&uuml;ber Myanmar Now berichteten.<br>\nDie Arbeitsniederlegung bei Myanmar Pou Chen begann am 25. Oktober. 400 Besch&auml;ftigte forderten eine Erh&ouml;hung des t&auml;glichen Mindestlohns von 4.800 Kyat (2,27 US$) auf 8.000 Kyat (3,78 $) sowie die Bereitstellung von Transportmitteln f&uuml;r die Besch&auml;ftigten, Pr&auml;mien f&uuml;r gute Leistungen und die Umsetzung anderer &Auml;nderungen der Fabrikpolitik.<br>\nDie Fabrik besch&auml;ftigt rund 7.800 Arbeiter und ist ein Zulieferer der globalen Sportbekleidungsmarke Adidas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.myanmar-now.org\/en\/news\/yangon-factory-and-adidas-supplier-sacks-nearly-30-workers-for-striking-in-demand-of-wage\">Myanmar Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Hei&szlig;e Party im Klimaklub<\/strong><br>\nCOP 27: BRD baut fossile Infrastruktur aus und verteilt Almosen. Globaler S&uuml;den braucht 2,4 Billionen US-Dollar Hilfen pro Jahr.<br>\nHungersn&ouml;te wegen extremer D&uuml;rren, Tausende Tote nach &Uuml;berschwemmungen, schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel: Die Berichte &uuml;ber die Klimakrise und ihre Folgen werden nicht nur immer zahlreicher, sondern auch immer dramatischer. Doch die Botschaft, dass sich die Menschheit &raquo;auf dem Highway zur Klimah&ouml;lle mit dem Fu&szlig; auf dem Gaspedal&laquo; befindet, wie es UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres am Montag zum Auftakt der Weltklimakonferenz COP 27 im &auml;gyptischen Scharm Al-Scheich sagte, kommt bei den Staats- und Regierungschefs offenbar nicht an. Vor allem nicht bei denen aus dem globalen Norden &ndash; also den Hauptverursachern der Klimakatastrophe. Beispielhaft daf&uuml;r steht die BRD. Statt konkrete Ank&uuml;ndigungen im Kampf gegen die Erderw&auml;rmung zu machen, warb Bundeskanzler Olaf Scholz am Dienstag in Scharm Al-Scheich lediglich f&uuml;r seine Idee eines &raquo;globalen Klimaklubs&laquo;. Er lud alle Staaten weltweit ein, daran teilzunehmen, ohne genau zu erkl&auml;ren, weshalb ein solcher &raquo;Klimaklub&laquo; &uuml;berhaupt n&ouml;tig sei, um Klima- und Umweltschutz umzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438351.scharm-al-scheich-hei%C3%9Fe-party-im-klimaklub.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Israels radikale Rechte siegt &ndash; Sozialdemokratie am Boden<\/strong><br>\nDie israelischen Parlamentswahlen haben das rechteste Parlament aller Zeiten hervorgebracht und eine pulverisierte Sozialdemokratie sowie geschw&auml;chte pal&auml;stinensische Parteien zur&uuml;ckgelassen. Ihrer Freude &uuml;ber den Sieg der radikalen Rechten haben deren Anh&auml;nger Ausdruck verliehen, indem sie Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinenser angriffen.<br>\nWie erwartet ist Nethanyahus rechtspopulistische Partei Likud st&auml;rkste Kraft bei den israelischen Parlamentswahlen geworden, zweitst&auml;rkste Kraft wurde die rechtsliberale Yesh Atid von dem noch regierenden Jair Lapid. Drittst&auml;rkste Kraft wurde das rechtsradikale, rassistische und expansionistische B&uuml;ndnis der &bdquo;Religi&ouml;sen Zionisten&ldquo;, das mit Abstand die meisten Sitze hinzugewann. Das von ehemaligen Gener&auml;len und Friedensgegnern angef&uuml;hrte B&uuml;ndnis der Nationalen Einheit positionierte sich gegen Nethanyahu. 18 Sitze und damit so viel wie noch nie zuvor vereinen dagegen die beiden ultraorthodoxen Parteien Schas und &bdquo;Vereinigtes Thora Judentum&ldquo; auf sich, damit sind sie mehr als viermal so stark wie die &uuml;ber Jahrzehnte st&auml;rkste Kraft, die rechtssozialdemokratische Awoda, die es aber immerhin noch knapp &uuml;ber die 3,25-Prozent-H&uuml;rde schaffte, w&auml;hrend die linkssozialdemokratische Meretz knapp an der H&uuml;rde scheiterte und aus dem Parlament flog.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/israels-radikale-rechte-siegt-sozialdemokratie-am-boden\/\">Die Freiheitsliebe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-90148","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=90148"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90148\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90150,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90148\/revisions\/90150"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=90148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=90148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=90148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}