{"id":90239,"date":"2022-11-11T08:37:06","date_gmt":"2022-11-11T07:37:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239"},"modified":"2022-11-11T08:37:06","modified_gmt":"2022-11-11T07:37:06","slug":"hinweise-des-tages-4234","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239#h01\">Doppelte Menge der Russland-Gasexporte &uuml;ber LNG-Terminals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239#h02\">Der Anstieg der Meere beschleunigt sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239#h03\">Brennan-Center-Studie: Das US-Milit&auml;r ist in mehr L&auml;ndern im Einsatz, als wir denken15 Punkte gegen den Lehrermangel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239#h04\">Rheinmetall sagt danke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239#h05\">79 Prozent aller Tarifbesch&auml;ftigten bekommen Weihnachtsgeld, gegen&uuml;ber 42 Prozent der Besch&auml;ftigten in Betrieben ohne Tarifvertrag &ndash; Tarifliche Weihnachtsgeldzahlungen zwischen 250 und 3.715 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239#h06\">15 Punkte gegen den Lehrermangel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239#h07\">Digitale Patientenakte soll automatisch f&uuml;r alle kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239#h08\">Rentner Uwe ist ein Model &ndash; und Minister Lauterbach ein ertappter Schwindler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239#h09\">S&ouml;der fordert Ende der Maskenpflicht im Zug: &bdquo;Wenig verst&auml;ndlich&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239#h10\">Wer ist verantwortlich f&uuml;r den Anstieg der kubanischen Emigration? Auf dem R&uuml;cken der &Auml;rmsten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239#h11\">Spionagesoftware: Wie Europa seine B&uuml;rger &uuml;berwacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239#h12\">Als &laquo;Putins Trollin&raquo; wird Ulrike Gu&eacute;rot bezeichnet, oder als &laquo;Stimme des Postfaktischen&raquo;: Nun hat sich die Universit&auml;t Bonn von der Politologin distanziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90239#h13\">Zu guter Letzt: SchleichFernsehen: Helmut Schleich als Frank-Walter Steinmeier: Ann&auml;herung ans Volk<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Doppelte Menge der Russland-Gasexporte &uuml;ber LNG-Terminals<\/strong><br>\nEin R&uuml;ckschlag f&uuml;r die Klimaverhandlungen auf der Cop27 in Scharm El-Scheich: Eine halbe Milliarde Tonnen zus&auml;tzliches Fl&uuml;ssigerdgas (LNG) soll bis zum Jahr 2030 &uuml;ber die Meere transportiert und zur Energieerzeugung verbrannt werden, sollten die derzeitigen LNG-Pl&auml;ne weltweit umgesetzt werden.<br>\nDas Einhalten des Pariser Klimaziels von 1,5 Grad &uuml;ber dem vorindustriellen Niveau werde damit &bdquo;unterminiert&ldquo;, prognostiziert ein internationales Team von Klimaforschern, das an diesem Donnerstag in &Auml;gypten den aktuellen Bericht des Climate Action Tracker vorgestellt hat.<br>\nIm Climate Action Tracker werden jedes Jahr die Auswirkungen der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auf das Klima bilanziert. Grundlage daf&uuml;r sind die Klimapl&auml;ne von 41 Staaten, die derzeit knapp 80 Prozent der globalen Kohlendioxidemissionen verursachen. (&hellip;)<br>\nDie LNG-Ausbaupl&auml;ne seien langfristig bis zur Jahrhundertmitte &bdquo;inkompatibel&ldquo; mit dem Ziel, die derzeit bei 1,2 Grad angekommene Erderw&auml;rmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, hei&szlig;t es in dem Bericht der Klimaforscher. Europa und insbesondere Deutschland und Italien werden darin hervorgehoben, weil die LNG-Pl&auml;ne &bdquo;die Ausf&auml;lle von russischem Erdgas bei Weitem&ldquo; &uuml;berkompensieren w&uuml;rden. Auch in Indien und ganz S&uuml;dostasien ist eine kurzfristige Aufstockung des LNG-Handels vorgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/ausbau-von-lng-terminals-gas-plaene-torpedieren-1-5-grad-ziel-18450271.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Also auch aus &ouml;kologischen Gr&uuml;nden ist es besser, das russische Gas zu nutzen. G&uuml;nstiger ist es ja auch. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90151\">Die USA haben den Gaskrieg gegen Russland gewonnen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Kein Geld f&uuml;r den S&uuml;den<\/strong><br>\nCOP 27: Verhandlungen um Klimahilfen ergebnislos. Reiche Staaten setzen auf Comeback fossiler Energietr&auml;ger.<br>\nDie Nachrichten in Sachen Klimakrise werden nicht besser: Die globalen CO2-Emissionen bleiben auf Rekordniveau. Es gebe &raquo;keine Anzeichen f&uuml;r einen R&uuml;ckgang&laquo;, teilte eine Wissenschaftlergruppe der britischen Universit&auml;t Exeter am Donnerstag mit, deren Forschungsbericht &raquo;Global Carbon Budget 2022&laquo; (GCB) gleichentags ver&ouml;ffentlicht wurde. Die Gesamtemissionen d&uuml;rften sich demnach in diesem Jahr auf 40,6 Milliarden Tonnen belaufen. Das ist nur wenig niedriger als der bislang h&ouml;chste Wert aus dem Jahr 2019 (40,9 Milliarden Tonnen). Entsprechend scheinen die Staats- und Regierungschef auf der diesj&auml;hrigen Weltklimakonferenz COP 27 im &auml;gyptischen Scharm Al-Scheich die Klimakrise auch gar nicht mehr verhindern zu wollen. Vielmehr geht es ihnen vor allem darum, sich auf die kommende Katastrophe vorzubereiten, d. h. sich den Gegebenheiten &raquo;anzupassen&laquo;. Weil die Staaten aus dem globalen S&uuml;den besonders von den Folgen der Erderw&auml;rmung betroffen sind, verlangen sie von den L&auml;ndern aus dem Norden Klimahilfen. Sie argumentieren dabei zu Recht, die Hauptverursacher der Klimakrise seien die L&auml;nder aus dem Norden. Diese hatten auf der COP 21 in Paris im Jahr 2015 versprochen, ab 2020 j&auml;hrlich 100 Milliarden US-Dollar an Klimahilfen an &raquo;einkommensschwache&laquo; L&auml;nder zu &uuml;berweisen. Laut OECD betrug die Summe 2020 aber insgesamt nur 83,3 Milliarden US-Dollar. Eine Mitte Oktober von Oxfam verbreitete Analyse sch&auml;tzt den tats&auml;chlichen Wert der Unterst&uuml;tzung durch die reichen Industriel&auml;nder im Jahr 2020 sogar auf lediglich 21 bis 24,5 Milliarden US-Dollar. Au&szlig;erdem trieben Klimakredite die Schuldenberge der L&auml;nder weiter in die H&ouml;he, kritisierte die Entwicklungsorganisation. Eine Studie vom Dienstag beziffert die ben&ouml;tigten Klimahilfen f&uuml;r den globalen S&uuml;den nun auf rund 2,4 Billionen US-Dollar pro Jahr bis 2030. Die aktuell geleisteten Zahlungen reichen also bei weitem nicht aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438507.un-klimakonferenz-kein-geld-f%C3%BCr-den-s%C3%BCden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Anstieg der Meere beschleunigt sich<\/strong><br>\nSorgen macht ihnen unter anderem auch der Meeresspiegel, der in den letzten beiden Jahrtausenden &ndash; im globalen Ma&szlig;stab &ndash; ann&auml;hernd konstant blieb, aber im vergangenen Jahrhundert um rund 20 Zentimeter gestiegen ist. In den letzten Jahrzehnten hat das Tempo seines Anstiegs weiter zugenommen und ist inzwischen doppelt so schnell wie 1993, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nAllein seit Januar 2020 ist er um einen Zentimeter gestiegen, was auf eine weitere Beschleunigung des Anstiegs hindeutet. Doch bisher ist das nur ein Hinweis. Zweieinhalb Jahre sind ein zu kurzer Zeitraum f&uuml;r eine gesicherte Aussage. Andererseits kann auch beobachtet werden, dass einige der Faktoren zunehmen, die den Meeresspiegel ansteigen lassen.<br>\nDie Alpen erlebten 2022 zum Beispiel einen Rekord-Gletscherverlust. Und auf Gr&ouml;nland fiel erstmalig im September Regen statt Schnee &ndash; Regen, der das Abtauen deutlich beschleunigt. Der gro&szlig;e Eisschild auf der riesigen Insel ist in diesem Jahr im 26. Jahr in Folge geschrumpft.<br>\nAm meisten m&uuml;ssen sich die Menschen an niedrigen, ungesch&uuml;tzten K&uuml;sten, wie in Westafrika, Bangladesch, dem S&uuml;den Vietnams oder auch auf den vielen niedrigen Inseln vor dem Anstieg der Meere f&uuml;rchten. Sturmfluten werden gef&auml;hrlicher, Salzwasser dringt in das k&uuml;stennahe Grundwasser ein und gef&auml;hrdet Trinkwasser und Landwirtschaft.<br>\nBesonders f&uuml;r Inselnationen k&ouml;nnte die Lage bedrohlich werden, denn ihre R&uuml;ckzugsm&ouml;glichkeiten sind zumeist sehr begrenzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-Anstieg-der-Meere-beschleunigt-sich-7335933.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Brennan-Center-Studie: Das US-Milit&auml;r ist in mehr L&auml;ndern im Einsatz, als wir denken<\/strong><br>\nDie US-Streitkr&auml;fte waren in viel mehr L&auml;ndern an vom US-Kongress nicht genehmigten Feindseligkeiten beteiligt, als das Pentagon den Senatoren, geschweige denn der US-&Ouml;ffentlichkeit, mitgeteilt hat. Das geht aus einem umfangreichen neuen Bericht hervor, der Ende letzter Woche vom Brennan Center for Justice der New York University&rsquo;s School of Law ver&ouml;ffentlicht wurde. &ldquo;Afghanistan, der Irak, vielleicht Libyen. Wenn Sie den Durchschnittsamerikaner fragen w&uuml;rden, wo die Vereinigten Staaten in den letzten zwei Jahrzehnten Krieg gef&uuml;hrt haben, w&uuml;rden Sie wahrscheinlich diese kurze Liste erhalten&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht mit dem Titel &ldquo;Geheimer Krieg: Wie die USA Partnerschaften und Stellvertreter nutzen, um einen Krieg unter dem Radar zu f&uuml;hren&rdquo;.<br>\nAber diese Liste ist den Autoren zufolge unvollst&auml;ndig &ndash; es fehlten mindestens 17 L&auml;nder, in denen die Vereinigten Staaten einen bewaffneten Konflikt durch Bodentruppen, Stellvertreter oder Luftangriffe ausgetragen haben. Gew&uuml;tet haben diese vom US-Kongress nicht autorisierten Schattenkriege demnach in vielen Gebieten der Welt: in Afrika, im Nahen Osten und auch in Asien &ndash; mit minimaler Kontrolle durch den Kongress. &ldquo;Diese Verbreitung des geheimen Krieges ist ein relativ neues Ph&auml;nomen, und es ist undemokratisch und gef&auml;hrlich&rdquo;, erkl&auml;ren die Verfasser des Berichts in der Einleitung:<br>\n&ldquo;Die Durchf&uuml;hrung nicht angek&uuml;ndigter Feindseligkeiten in nicht gemeldeten L&auml;ndern verst&ouml;&szlig;t gegen die verfassungsm&auml;&szlig;ige Ordnung der Vereinigten Staaten. Sie l&auml;dt zu einer milit&auml;rischen Eskalation ein, die f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit, den Kongress und sogar f&uuml;r die Diplomaten, die mit der Verwaltung der US-Au&szlig;enbeziehungen betraut sind, unvorhersehbar ist.&rdquo; (&hellip;)<br>\n&ldquo;Irregul&auml;re Kriegsf&uuml;hrung&rdquo; wird vom US-Verteidigungsministerium als &ldquo;Wettbewerb, der nicht zu den traditionellen bewaffneten Konflikten geh&ouml;rt&rdquo; definiert. Bei Abschnitt 1202 handelt es sich f&uuml;r die USA mehreren in dem Bericht zitierten pensionierten Gener&auml;len zufolge somit um &ldquo;ein &auml;u&szlig;erst n&uuml;tzliches Instrument zur Erm&ouml;glichung irregul&auml;rer Kriegsf&uuml;hrungsoperationen &hellip; zur Abschreckung &hellip; revisionistischer M&auml;chte und Schurkenregime, das in zunehmendem Ma&szlig;e eingesetzt werden wird, wenn das Verteidigungsministerium beginnt, dem Wettbewerb der Gro&szlig;m&auml;chte Priorit&auml;t einzur&auml;umen&rdquo;.<br>\nDas 127-Echo-Programm unterliegt bis heute nahezu keiner Kontrolle. Einschl&auml;gige, gesetzlich vorgeschriebene Einsatzberichte sind dem Bericht zufolge zu so hoher Geheimhaltung eingestuft, dass die meisten Mitarbeiter der Legislative keinen Zugang zu ihnen haben. Der Bericht des Brennan Centers, der am Donnerstag ver&ouml;ffentlicht wurde, bietet die bisher umfassendste Analyse der rechtlichen Grundlagen und zeigt anschaulich auf, wie und weshalb es den USA in den letzten 20 Jahren gelang, Schattenkriege zu f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/nordamerika\/153747-brennan-center-studie-us-militaer\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Studie kann <a href=\"https:\/\/www.brennancenter.org\/media\/10388\/download\">hier<\/a> heruntergeladen und nachgelesen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rheinmetall sagt danke<\/strong><br>\nR&uuml;stungskonzerne der BRD profitieren kr&auml;ftig von Krieg und Aufr&uuml;stung. NATO-Strategie zielt auf permanente Konfrontation mit Russland und China.<br>\nMit den 100 Milliarden des &raquo;Sonderverm&ouml;gens&laquo; f&uuml;r die Bundeswehr hat Kanzler Scholz die Hochr&uuml;stung eingeleitet. Hiesige Waffenschmieden sahen im Fr&uuml;hjahr 2022 bereits entscheidende, goldene Jahre anbrechen &ndash; und haben sich nicht get&auml;uscht: Die vom &raquo;Hauptkunden&laquo; Bundesrepublik ausgerufene &raquo;Zeitenwende in der Sicherheitspolitik und das damit einhergehende Sonderverm&ouml;gen&laquo; berge &raquo;umfangreiche Chancen&laquo;, teilte der R&uuml;stungskonzern Hensoldt am Donnerstag bei Bekanntgabe seiner Quartalszahlen mit. Das Unternehmen aus Taufkirch steigerte demnach seinen Gewinn vor Steuern und Zinsen auf 126 Millionen Euro gegen&uuml;ber 110 Millionen im Vorjahr. Binnen Jahresfrist sei der Auftragsbestand des R&uuml;stungselektronikkonzerns von rund f&uuml;nf auf 5,37 Milliarden Euro gewachsen. Auch bei Rheinmetall in D&uuml;sseldorf brummt seit Beginn des Kriegs in der Ukraine das Gesch&auml;ft mit dem Tod. Man erwarte ein besonders starkes Schlussquartal, &raquo;vor allem im milit&auml;rischen Gesch&auml;ft&laquo;, freute sich Konzernchef Armin Papperger am Donnerstag. Allein der Umsatz der Munitionssparte des Unternehmens wuchs um rund ein Viertel auf 285 Millionen Euro gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Unterm Strich verbuchte Rheinmetall einen Gewinn von 86 Millionen Euro, ein Zuwachs von neun Millionen. (&hellip;) Sie scheinen die gro&szlig;e &raquo;Blockkonfrontation&laquo; kaum erwarten zu k&ouml;nnen und arbeiten daf&uuml;r Hand in Hand &ndash; Bundespolitik wie milit&auml;risch-industrieller Komplex.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438496.systemkonkurrenz-rheinmetall-sagt-danke.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>79 Prozent aller Tarifbesch&auml;ftigten bekommen Weihnachtsgeld, gegen&uuml;ber 42 Prozent der Besch&auml;ftigten in Betrieben ohne Tarifvertrag &ndash; Tarifliche Weihnachtsgeldzahlungen zwischen 250 und 3.715 Euro<\/strong><br>\nDie Chance, dieses Jahr ein Weihnachtsgeld zu erhalten, ist bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in tarifgebundenen Betrieben mit 79 Prozent fast doppelt so hoch wie in Betrieben ohne Tarifvertrag, in denen lediglich 42 Prozent der Besch&auml;ftigten eine solche Zahlung bekommen. Insgesamt erhalten 54 Prozent aller Besch&auml;ftigten in Deutschland Weihnachtsgeld. Dies ist das Ergebnis einer neuen Auswertung des Internetportals Lohnspiegel.de, das vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung betreut wird. Die hier ausgewerteten Daten beruhen auf einer Online-Befragung, an der sich zwischen Anfang November 2021 und Ende Oktober 2022 mehr als 63.000 Besch&auml;ftigte beteiligt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-79-prozent-aller-tarifbeschaftigten-bekommen-weihnachtsgeld-44617.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Jeder Dritte sieht keinen finanziellen Spielraum f&uuml;r Weihnachtsgeschenke<\/strong><br>\n31 Prozent der Deutschen k&ouml;nnen es sich nicht leisten, ihren Liebsten Geschenke zu Weihnachten zu kaufen &ndash; das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa. Au&szlig;erdem haben 28 Prozent Sorge, ihre Energiekosten in den kommenden Monaten nicht bezahlen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article241994349\/Weihnachten-Jeder-Dritte-sieht-keinen-finanziellen-Spielraum-fuer-Weihnachtsgeschenke.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>15 Punkte gegen den Lehrermangel<\/strong><br>\nBundesweit fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die GEW macht 15 Vorschl&auml;ge an die Politik, was jetzt getan werden muss. So kann der Lehrkr&auml;ftemangel bek&auml;mpft und die Krise im Klassenzimmer noch verhindert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/15-punkte-gegen-lehrermangel\">GEW<\/a>\n<p>dazu: <strong>GEW macht wieder f&uuml;r bessere Lehrkr&auml;ftebezahlung mobil<\/strong><br>\nWeil noch immer nicht alle Bundesl&auml;nder ihre voll ausgebildeten Lehrkr&auml;fte gleich entlohnen, macht die GEW erneut Druck f&uuml;r A13 f&uuml;r alle. &bdquo;Die bessere Bezahlung ist ein wichtiger Baustein, um den Lehrkr&auml;ftemangel zu bek&auml;mpfen. Besonders an den Grundschulen fehlen sehr viele Lehrerinnen und Lehrer&ldquo;, sagte Frauke G&uuml;tzkow, im GEW-Vorstand f&uuml;r die &bdquo;JA13-Kampagne&ldquo; verantwortlich, am Montag. Bis zum 18. November l&auml;uft ein neuer bundesweiter Aktionszeitraums der Bildungsgewerkschaft, dessen H&ouml;hepunkt eine Gro&szlig;demonstration am 12. November in Frankfurt am Main mit dem Motto &bdquo;N&auml;chster Halt Hessen&ldquo; ist.<br>\nMit der JA13-Kampagne setzt sich die GEW seit Jahren daf&uuml;r ein, dass Grundschul- und Lehrkr&auml;fte in der Sekundarstufe I nach A13 (Beamtinnen und Beamte) oder E13 (Angestellte) bezahlt werden. In Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Schleswig-Holstein und Th&uuml;ringen ist dies bereits gelungen. In Nordrhein-Westfalen (NRW) und Niedersachsen ist eine bessere Bezahlung f&uuml;r alle Lehrkr&auml;fte an Grundschulen sowie an Haupt-, Real-, Ober- und Gesamtschulen in Sicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/aktuelles\/detailseite\/gew-macht-wieder-fuer-bessere-lehrkraeftebezahlung-mobil\">GEW<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Digitale Patientenakte soll automatisch f&uuml;r alle kommen<\/strong><br>\n Das vom Bundesgesundheitsministerium kontrollierte Unternehmen Gematik strebt an, die elektronische Patientenakte (ePA) f&uuml;r alle Versicherten automatisch einrichten zu lassen. Das beschloss die Gesellschafterversammlung der Gematik am Montag. &bdquo;Wer das nicht m&ouml;chte, kann aktiv widersprechen&ldquo;, erkl&auml;rte das Unternehmen, das f&uuml;r die Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland zust&auml;ndig ist. In der Versammlung sei ein entsprechender Pr&uuml;fauftrag an die Gematik erteilt worden.<br>\nPrinzipiell solle jede und jeder Versicherte in Deutschland die ePA erhalten, twitterte Gesundheitsminister Karl Lauterbach. &bdquo;Nur wenn wir #Digitalisierung nutzen, k&ouml;nnen wir Medizin besser &amp; effizienter machen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie ePA soll beispielsweise R&ouml;ntgenbilder auf CD, Papierakten und Faxe &uuml;berfl&uuml;ssig machen. Mediziner, Physiotherapeuten, Pflegekr&auml;fte und Hebammen sollen sich mit der digitalen Akte mit wenigen Klicks ein Bild vom Gesundheitszustand ihrer Patienten machen oder eine Krankengeschichte l&uuml;ckenlos einsehen k&ouml;nnen. Gleichzeitig sollen medizinische Daten in anonymer Form f&uuml;r die Forschung verf&uuml;gbar gemacht werden. Die ePA wurde als freiwilliges Angebot f&uuml;r die 73 Millionen gesetzlich Versicherten am 1. Januar 2021 in einer Testphase gestartet. Mit dem Gesellschafterbeschluss folgt die Gematik einer politischen Vorgabe der Ampelkoalition.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.journalonko.de\/gesundheitspolitik\/lesen\/digitale-patientenakte-automatisch\">Journal Onkologie<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch f&uuml;r die Anwendung der digitalen Patientenakte wird viel Energie ben&ouml;tigt. Obwohl insbesondere Deutschland von der Energiekrise betroffen ist, wird dieses Projekt forciert. Das steht im Widerspruch zu den permanenten Aufforderungen zum Energiesparen &ndash; z.B. beim Duschen und Heizen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rentner Uwe ist ein Model &ndash; und Minister Lauterbach ein ertappter Schwindler<\/strong><br>\nBei der Vorstellung der aktuellen Corona-Impfkampagne hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach behauptet, dass alle 84 Protagonisten &ldquo;echt&rdquo; seien. Es sollen &ldquo;keine Schauspieler oder Modelle&rdquo; engagiert worden sein. Nun stellt sich heraus, dass diese Information falsch ist.<br>\nDanke, es reicht jetzt wirklich langsam mit der bewussten T&auml;uschung der B&uuml;rger durch die Politiker. Nein, er ist nicht zum Lachen, der neueste PR-Gau aus dem Hause Lauterbach, dem Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit (BMG). Doch worum geht es?<br>\nAm 14. Oktober pr&auml;sentierte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach auf einer Pressekonferenz die aktuelle Kampagne des BMG zum Thema Corona-Schutz. Sie tr&auml;gt den bedingt aussagekr&auml;ftigen Titel: &ldquo;Ich sch&uuml;tze mich&rdquo;. Dazu erkl&auml;rte Lauterbach laut Webseite des BMG zu den geplanten Motiven:\n<blockquote><p>\n&ldquo;84 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger gehen stellvertretend f&uuml;r 84 Millionen Menschen in Deutschland mit gutem Beispiel voran und sch&uuml;tzen sich vor der Pandemie &ndash; indem sie ihren Impfschutz aktuell halten, Masken tragen, aufeinander R&uuml;cksicht nehmen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich habe mir die Pressekonferenz live angesehen. In den Notizen findet sich r&uuml;ckblickend folgende Erl&auml;uterung des Ministers (Min.: 06:08):<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Wir haben in dieser Kampagne (&hellip;) 84 echte Personen (&hellip;). Jeder tritt vor, jeder Mensch ist echt, keine Schauspieler, keine Modelle. Niemand hat Geld bekommen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Intuitiv machte ich mir eine Ausrufe-Fragezeichen-Kombination hinter dieser Aussage. Gut vier Wochen sp&auml;ter wiesen rechercheaffine und vor allem wache und kritische Nutzer der sozialen Medien auf die laufende Impfkampagne hin. Es stellte sich heraus, dass sich der &ldquo;echte Mensch&rdquo; des Kampagnenvideos und entsprechender Anzeigen als Karteikartenmitglied der Agentur Casting Connect entpuppte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/153951-rentner-uwe-ist-modell-und\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>S&ouml;der fordert Ende der Maskenpflicht im Zug: &bdquo;Wenig verst&auml;ndlich&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Ich bitte Sie, bis Kufstein die Maske aufzubehalten. Dann k&ouml;nnen Sie sie abnehmen&ldquo;. Diesen Satz sagte ein Schaffner am Mittwochmorgen in einem Zug von M&uuml;nchen nach Bologna, als er einen Fahrgast ohne Maske auf die aktuellen Regeln der Bundesregierung aufmerksam machte. &bdquo;In &Ouml;sterreich und Italien brauchen Sie keine Maske.&ldquo;<br>\nTats&auml;chlich: Reisende, die an diesem Tag von M&uuml;nchen nach Bologna fahren, m&uuml;ssen nur eine Stunde der siebenst&uuml;ndigen Fahrzeit Maske tragen. Passiert der Eurocity die &ouml;sterreichische Grenze nahe Kufstein (Tirol) gelten die Bestimmungen der &ouml;sterreichischen Regierung. Die schwarz-gr&uuml;ne Koalition hat wie die meisten L&auml;nder die Maskenpflicht in Bus und Bahn abgeschafft.<br>\nAuch in Italien gibt es keine Maskenpflicht in Bus und Bahn. Die neue Regierung in Rom plant auch keine Versch&auml;rfung der Corona-Regeln. In Deutschland ist ein Ende der Maskenpflicht aktuell nicht absehbar. Bayerns-Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der prescht nun allerdings vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/corona-maskenpflicht-bus-bahn-zug-markus-soeder-csu-covid-regeln-oesterreich-italien-ffp2-zr-91908220.html\">Merkur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin E.M.:<\/strong> Der Populist und Opportunist Markus S&ouml;der in der Klemme. Die von ihm mitgetragene aber in der Bev&ouml;lkerung immer weniger akzeptierte Maskenpflicht in Z&uuml;gen endet erst kurz vor der f&uuml;r ihn wichtigen Landtagswahl in Bayern. Instinktpolitiker S&ouml;der bef&uuml;rchtet Stimmenverluste f&uuml;r sich und die CSU (f&uuml;r S&ouml;der z&auml;hlt diese Reihenfolge).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wer ist verantwortlich f&uuml;r den Anstieg der kubanischen Emigration? Auf dem R&uuml;cken der &Auml;rmsten<\/strong><br>\nDie wirtschaftlichen Engp&auml;sse, unter denen die kubanische Bev&ouml;lkerung leidet, sind ein direktes Produkt der erbarmungslosen Anwendung von Dutzenden von Sanktionen aus Washington inmitten der Pandemie. Zur Verschleierung finanzieren die USA ein ganzes Netz von digitalen &bdquo;anticastristischen&ldquo; Medien. In diesen lesen wir, dass diese Engp&auml;sse auf der &bdquo;schlechten Regierungspolitik&ldquo; von Havanna beruhen und auf dem &bdquo;Scheitern des Sozialismus&ldquo;. Diese These, immer wieder von der internationalen Presse wiederholt, wird auch auf das Thema Migration angewandt. Die Alarm&uuml;berschriften lauten: &bdquo;Kuba erlebt die gr&ouml;&szlig;te Krise der Auswanderung seiner Geschichte&ldquo;, oder: &bdquo;Kuba erlebt einen neuen massiven stillschweigenden Exodus&ldquo;. Die Medien schl&uuml;sseln uns den Anstieg der Emigration genau auf. Aber was sagen sie uns &uuml;ber die Gr&uuml;nde? Erkl&auml;ren sie die Mechanismen des &ouml;konomischen Krieges der USA, der neben der Pandemie Mangelversorgung, Warteschlangen und Stromunterbrechungen verursacht hat? Was berichten sie uns &uuml;ber die Nichteinhaltung des bilateralen Abkommens seitens des Wei&szlig;en Hauses, das die Erteilung von mindestens 20.000 Visa j&auml;hrlich vorsieht? Was &uuml;ber die Schlie&szlig;ung des Konsulats in Havanna w&auml;hrend der letzten f&uuml;nf Jahre? Lesen wir etwas von der einwanderungsm&auml;&szlig;igen Bevorzugung, die die kubanische Bev&ouml;lkerung in den USA im Verh&auml;ltnis zu anderen migrantischen Gemeinschaften durch das Ley de Ajuste Cubano genie&szlig;t? Nichts sagen sie uns zu alledem, oder sie versichern uns, das sei die &bdquo;Rhetorik&ldquo; der kubanischen Regierung. (&hellip;) Die Maschinerie der Propaganda wird weiterhin versuchen, die &ouml;ffentliche Meinung zu t&auml;uschen. Aber die Realit&auml;t ist: Die Sanktionen und der Wirtschaftskrieg schaffen es, das Lebensniveau der kubanischen Bev&ouml;lkerung herabzudr&uuml;cken. Diese kann nicht auf sichere Art das Land verlassen, weil die USA keine Visa erteilen. Aber wenn die Migranten es schaffen, illegal in die USA einzureisen, k&ouml;nnen sie mit rechtlichen und wirtschaftlichen Privilegien rechnen. Wer ist es also, der f&uuml;r den Anstieg der Zahlen bei der kubanischen Emigration verantwortlich ist? Und wer f&ouml;rdert die illegale Auswanderung?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/auf-dem-ruecken-der-aermsten-4774252\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kuba in den schwierigsten Zeiten der letzten Jahre: Notizen eines kubanischen Sommers<\/strong><br>\nSchwierige Zeiten f&uuml;r die kleine Karibikinsel &ndash; versch&auml;rfte US-amerikanische Blockade, Corona-Pandemie, Hurrikans und andere Katastrophen haben dem kubanischen Sozialismus schwer zu schaffen gemacht. Dennoch verteidigen die Kubanerinnen und Kubaner ihre Unabh&auml;ngigkeit, werden sie auch diese schwierigen Zeiten meistern. Kubas Umgang mit den sich stellenden Problemen und die kreativen L&ouml;sungen unter Beibehaltung sozialer Errungenschaften und internationaler Solidarit&auml;t stehen im Mittelpunkt der neuen Ausgabe von &bdquo;Cuba Libre&ldquo;, der Zeitschrift der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba. Wir ver&ouml;ffentlichen mit freundlicher Genehmigung redaktionell bearbeitete Ausz&uuml;ge.<br>\nKuba erlebt gerade die schwierigsten Zeiten der letzten Jahre. Die Probleme, die andere L&auml;nder durch die globale Krise, den Anstieg der Preise f&uuml;r Grundnahrungsmittel und Treibstoff haben, muss man sich im Fall der Insel um ein Vielfaches multipliziert denken. Die &uuml;ber 130 Sanktionsma&szlig;nahmen, die US-Pr&auml;sident Donald Trump einf&uuml;hrte, haben dem Land zus&auml;tzliche Sch&auml;den von &uuml;ber f&uuml;nf Milliarden US-Dollar verursacht. Sein letzter Schachzug, Kuba auf die Liste der Staaten zu setzen, die den Terrorismus unterst&uuml;tzen, verursacht dem Land riesige Probleme mit gro&szlig;en Auswirkungen auf seine Wirtschaft und seine Finanzen. Kuba ist dadurch fast komplett vom internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten. Jedes Unternehmen, jede Bank, jeder Investor hat Angst, mit einem Staat Gesch&auml;fte zu machen, den die USA auf diese Weise gebrandmarkt haben &ndash; auch wenn jedem klar ist, dass dies ein rein willk&uuml;rlicher Akt war. Kuba muss f&uuml;r alles, was es importiert, 20 Prozent mehr als jedes andere Land bezahlen. Im Zentrum der Probleme steht die Devisenknappheit. Deswegen war die angek&uuml;ndigte Schaffung eines neuen Devisenmarktes mit einem &bdquo;wirtschaftlich begr&uuml;ndeten Wechselkurs, auf dem alle W&auml;hrungen einschlie&szlig;lich des Dollars gehandelt werden&ldquo;, die am meisten diskutierte Ma&szlig;nahme der kubanischen Regierung. Als am 3. August in der Fernsehsendung &bdquo;Mesa Redonda&ldquo; bekannt gegeben wurde, dass ab dem folgenden Tag der Staat Fremdw&auml;hrungen zu einem Wechselkurs von 120 Pesos f&uuml;r einen Dollar (mit entsprechenden Kursen f&uuml;r W&auml;hrungen wie Euro, mexikanischer Peso) kaufen werde, war die &Uuml;berraschung gro&szlig;. Die Gef&uuml;hle in der Bev&ouml;lkerung waren durchaus gemischt. Man ahnte wohl das damit verbundene Risiko. (&hellip;) Alles steht und f&auml;llt damit, ob es gelingt, an mehr Devisen zu kommen. Die finanziellen Zuwendungen, die &bdquo;Remesas&ldquo;, die Angeh&ouml;rige aus dem Ausland ihrer Familie in Kuba zukommen lassen und die einmal drei Milliarden US-Dollar pro Jahr eingebracht haben, sind durch die Schlie&szlig;ung von Western Union und anderen Geldtransfer-Anbietern immer weniger geworden. &Uuml;berall auf der Welt k&ouml;nnen diejenigen, die in andere L&auml;nder ausgewandert sind, ihre Familien in der Heimat unterst&uuml;tzen. Aber auch dies wird Kuba verwehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/notizen-eines-kubanischen-sommers-4774254\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Spionagesoftware: Wie Europa seine B&uuml;rger &uuml;berwacht<\/strong><br>\nIn vielen L&auml;ndern der EU wird Spionagesoftware verwendet und politisch missbraucht. Zu diesem Ergebnis kommt ein Zwischenbericht des Europaparlaments. Er sieht demokratische Rechte in der EU gef&auml;hrdet.<br>\nAls Elon Musk Twitter kaufte, soll EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton sofort gewarnt haben, dass der US-amerikanische Kurznachrichtendienst sich an die Regeln der Europ&auml;ischen Union halten m&uuml;sse. Wenn aber europ&auml;ische Regierungen Spionagesoftware missbrauchten, dann interessiere das die Institutionen in Br&uuml;ssel kaum, so kritisiert die Berichterstatterin im sogenannten Pega-Komitee des Europaparlamentes, die niederl&auml;ndische Europaabgeordnete Sophie in &lsquo;t Veld. Dabei sei es eine ernsthafte Bedrohung f&uuml;r die demokratischen Rechte, wenn zahlreiche Mitgliedsl&auml;nder Pegasus und &auml;hnliche Software unkontrolliert einsetzten und Regierungskritiker, Journalisten und Oppositionelle unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit aussp&auml;hten.<br>\n&ldquo;Der Missbrauch ist eine gesamteurop&auml;ische Aff&auml;re&rdquo;, so hei&szlig;t es im Zwischenbericht der Untersuchungskommission, den Sophie in &lsquo;t Veld am Dienstag vorlegte. &ldquo;Mitgliedsl&auml;nder haben die Sp&auml;hsoftware gegen ihre B&uuml;rger zu politischen Zwecken eingesetzt sowie um Korruption und kriminelle Aktivit&auml;ten zu verdecken.&rdquo; Dabei sei keine der nationalen Beh&ouml;rden bereit gewesen, dem EU-Parlament konkrete Ausk&uuml;nfte zu erteilen, man habe sich auf &ouml;ffentlich zug&auml;ngliche Quellen st&uuml;tzen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wie-europa-seine-b%C3%BCrger-%C3%BCberwacht\/a-63684343\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Als &laquo;Putins Trollin&raquo; wird Ulrike Gu&eacute;rot bezeichnet, oder als &laquo;Stimme des Postfaktischen&raquo;: Nun hat sich die Universit&auml;t Bonn von der Politologin distanziert<\/strong><br>\nUlrike Gu&eacute;rot ist streitbar und predigt immer sch&ouml;n gegen den Mainstream. Nun hat sich die Universit&auml;t Bonn von der Professorin distanziert. Mit einer scheinheiligen Erkl&auml;rung. [&hellip;]<br>\nTrotzdem fragt man sich, was die Universit&auml;t Bonn mit ihrer Stellungnahme eigentlich will. Um Wissenschaftsfreiheit kann es nicht gehen. Gu&eacute;rots Stellungnahmen sind keine wissenschaftlichen Beitr&auml;ge, sondern politische Meinungs&auml;usserungen. Man kann sie haarstr&auml;ubend falsch finden, man kann der Ansicht sein, sie widerspr&auml;chen den Fakten. Im strengen Sinn wissenschaftlich belegbar sind sie nie. Der Verweis auf wissenschaftliche Standards verf&auml;ngt deshalb nicht.<br>\nVor einem Jahr hat die Universit&auml;t Bonn Ulrike Gu&eacute;rot auf den Lehrstuhl f&uuml;r Europapolitik berufen. Im Wissen darum, dass sie eine streitbare Pers&ouml;nlichkeit ist, der rhetorische Knalleffekte wichtiger sind als sachliche Korrektheit. Gu&eacute;rot tut nichts, was sie in den vergangenen Jahren nicht auch schon getan hat. Dass es der Uni peinlich wird, ist wohl eher deren Problem als das von Gu&eacute;rot. Der Machtgestus, mit dem die Leitung der Universit&auml;t sie auf die R&auml;nge verweist, ist ein untauglicher Versuch, den Geist loszuwerden, den sie gerufen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/ulrike-guerot-gern-auch-faktenfreie-professorin-und-ihre-uni-ld.1711106\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: SchleichFernsehen: Helmut Schleich als Frank-Walter Steinmeier: Ann&auml;herung ans Volk<\/strong><br>\nEr mag f&uuml;r viele nur der Gr&uuml;&szlig;-August sein, jedoch ist es die Haltung, die Frank-Walter Steinmeier als Politiker immer ausgezeichnet hat. Das hat er auch in seiner herausragenden Rede vom 27. Oktober best&auml;tigt. In SchleichFernsehen l&auml;sst er dieses Ereignis noch einmal Revue passieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/mediathek\/video\/schleichfernsehen-helmut-schleich-als-frank-walter-steinmeier-annaeherung-ans-volk-av:636d6335c529f20008680624\">BR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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