{"id":9027,"date":"2011-04-08T16:45:09","date_gmt":"2011-04-08T14:45:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9027"},"modified":"2011-04-08T16:45:09","modified_gmt":"2011-04-08T14:45:09","slug":"hinweise-des-tages-ii-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9027","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Unbequeme Wahrheit f&uuml;r Br&uuml;derle; EZB-Zinserh&ouml;hung: Kollektivstrafe f&uuml;r gesamte Eurozone; Deutsche Bank hat mehr Niederlassungen auf Caymans als in Frankfurt; Mythen der Arbeit &ndash; Mindestl&ouml;hne vernichten Arbeitspl&auml;tze &ndash; stimmt&rsquo;s?; Monstr&ouml;se Ratingagenturen; Ifo-Chef Sinn sieht Rente der Deutschen in Gefahr; Kinder mit Behinderungen &ndash; Kindergeldanspruch gestrichen; Kinderarmut: Gro&szlig;e Herausforderungen f&uuml;r Kommunen; Finanzspekulationen versch&auml;rfen Krise der Nahrungsmittelpreise; EU-Kommission will Diesel verteuern; Bundestagsanalyse: Vorratsdatenspeicherung hilft Ermittlern nicht wirklich; Merkel muss G&auml;ste bei Ackermann-Dinner nennen; NATO entschuldigt sich nicht f&uuml;r Angriffe auf Rebellen; Chemieriese BASF w&auml;chst in China; Gr&uuml;ne drohen mit Verfassungsklage; Mappus plant noch Bef&ouml;rderungen f&uuml;r Spitzenbeamte; SPD &ndash; Im Schatten; Die Redaktion ist keine L&auml;mmerherde (JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\"> Unbequeme Wahrheit f&uuml;r Br&uuml;derle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">EZB-Zinserh&ouml;hung: Kollektivstrafe f&uuml;r gesamte Eurozone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Deutsche Bank hat mehr Niederlassungen auf Caymans als in Frankfurt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Mythen der Arbeit &ndash; Mindestl&ouml;hne vernichten Arbeitspl&auml;tze &ndash; stimmt&rsquo;s?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Monstr&ouml;se Ratingagenturen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Ifo-Chef Sinn sieht Rente der Deutschen in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Kinder mit Behinderungen &ndash; Kindergeldanspruch gestrichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Kinderarmut: Gro&szlig;e Herausforderungen f&uuml;r Kommunen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Finanzspekulationen versch&auml;rfen Krise der Nahrungsmittelpreise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">EU-Kommission will Diesel verteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Bundestagsanalyse: Vorratsdatenspeicherung hilft Ermittlern nicht wirklich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Merkel muss G&auml;ste bei Ackermann-Dinner nennen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">NATO entschuldigt sich nicht f&uuml;r Angriffe auf Rebellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Chemieriese BASF w&auml;chst in China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Gr&uuml;ne drohen mit Verfassungsklage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Mappus plant noch Bef&ouml;rderungen f&uuml;r Spitzenbeamte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">SPD &ndash; Im Schatten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Die Redaktion ist keine L&auml;mmerherde<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9027&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Unbequeme Wahrheit f&uuml;r Br&uuml;derle<\/strong><br>\nBis 2020 k&ouml;nnten mindestens 40 Prozent des deutschen Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Das zeigt eine Studie des Wirtschaftsministeriums vom Sommer 2010. Ver&ouml;ffentlicht wurde sie klammheimlich Mitte Februar.<br>\nIm Wirtschaftsministerium hatte man sich wohl auf die Studie gefreut. Der Arbeitsauftrag lautete zu untersuchen, wie schnell sich der Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben l&auml;sst, ohne gravierende Probleme zu verursachen. Den Zuschlag erhielten die beiden Institute Consentec und r2b Energy Consulting, die als kompetent und politisch neutral gelten. Vermutlich erhoffte sich Wirtschaftsminister Rainer Br&uuml;derle (FDP), dass die Antwort negativ f&uuml;r die Erneuerbaren ausfallen w&uuml;rde. Als aber die fachlich aufw&auml;ndige 277-Seiten-Untersuchung im Juni 2010 vorlag, war das Gegenteil war der Fall. [&hellip;]<br>\nAlso verschwand die unbequeme Studie in der Schublade. Obwohl sie seit Juni vorliegt, wurde sie vom Ministerium erst am 14. Februar auf der Webseite ver&ouml;ffentlicht &ndash; so gut versteckt, dass sie bislang von der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;berhaupt nicht zur Kenntnis genommen wurde. Beim Ministerium hie&szlig; es, die Studie sei &bdquo;nach endg&uuml;ltigem Abschluss der internen Auswertung&ldquo; des Ministeriums ins Netz gestellt worden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/unbequeme-wahrheit-fuer-bruederle\/-\/1472780\/8321436\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/blob\/view\/-\/8322978\/data\/5232243\/-\/StudieIntegrationErneuerbareEnergien.pdf.pdf\">Voraussetzungen einer optimalen Integration erneuerbarer Energien in das Stromversorgungssystem [PDF &ndash; 5.6 MB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/blob\/view\/-\/8322868\/data\/5232192\/-\/StudiezuErneuerbarenEnergien.pdf.pdf\">F&ouml;rderung der Direktvermarktung und der bedarfsgerechten Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energie [PDF &ndash; 2.5 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EZB-Zinserh&ouml;hung: Kollektivstrafe f&uuml;r gesamte Eurozone<\/strong><br>\nZur Entscheidung der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), den Leitzinssatz zu erh&ouml;hen, erkl&auml;rt Claus Matecki, DGB-Vorstandsmitglied, am Donnerstag in Berlin:<br>\n&bdquo;Mit der Erh&ouml;hung des Leitzinssatzes um 0,25 auf 1,25 Prozent befindet sich die EZB erneut auf dem geldpolitischen Holzweg. Er k&ouml;nnte die &ouml;konomische und soziale Krise vor allem in den Krisenl&auml;ndern weiter versch&auml;rfen. Abgesehen davon: Das Ziel, die Inflation unter zwei Prozent zu dr&uuml;cken, d&uuml;rfte kaum erreicht werden. Denn die &Ouml;l- und Nahrungsmittelpreise werden von globalen Ereignissen nach oben getrieben. Letztlich bittet die EZB Regierungen, Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Verbraucherinnen und Verbraucher kollektiv zur Kasse f&uuml;r eine Finanzkrise, die sie nicht verursacht haben.<br>\nDie Banken freuen sich. Denn die Verteuerung des Geldes wird das allgemeine Zinsniveau in die H&ouml;he treiben und damit Kredite und Investitionen verteuern &ndash; mit allen negativen Folgen f&uuml;r Wachstum und Besch&auml;ftigung. Die Staaten m&uuml;ssen f&uuml;r neue Staatsanleihen jetzt h&ouml;here Zinsen anbieten, um &uuml;berhaupt an frisches Geld zu kommen. Denn ein h&ouml;herer Leitzinssatz steigert die Zinserwartungen der Anleger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++d27e1e30-6118-11e0-7d4f-00188b4dc422\/@@index.html?k:list=Wirtschaft\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutsche Bank hat mehr Niederlassungen auf Caymans als in Frankfurt<\/strong><br>\nAttac hat eine Liste von Tochtergesellschaften, Zweckgesellschaften und assoziierten Unternehmen deutscher Banken in Steueroasen ver&ouml;ffentlicht. Die Ergebnisse der Attac-Recherche sind frappierend: So unterh&auml;lt die Deutsche Bank in Georgetown auf den Cayman-Inseln, wo fast 10.000 Hedgefonds ihre Adresse haben, mehr Niederlassungen und Zweckgesellschaften als am Konzernsitz Frankfurt am Main. Im Steuerparadies Delaware in den USA ist die Deutsche Bank an mehr Unternehmen beteiligt, als in allen deutschen St&auml;dten zusammen. Insgesamt hat die Deutsche Bank mehr als die H&auml;lfte (51,35 Prozent) ihrer Tochter- und Zweckgesellschaften sowie assoziierten Unternehmen in Steueroasen angesiedelt. Damit belegt sie den Spitzenplatz &ndash; gefolgt von der mittlerweile ebenfalls zur Deutschen Bank geh&ouml;renden Postbank (28,27 Prozent) und der Commerzbank (23,43 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/neuigkeiten\/detailansicht\/datum\/2011\/04\/08\/attac-veroeffentlicht-liste-deutscher-banken-in-steueroasen\/?no_cache=1&amp;L=2&amp;utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter\">Attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mythen der Arbeit &ndash; Mindestl&ouml;hne vernichten Arbeitspl&auml;tze &ndash; stimmt&rsquo;s?<\/strong><br>\nDer Mindestlohn ist Teufelszeug und bringt Menschen millionenfach um ihren Job. Diese Ansicht geh&ouml;rt fest zur &Ouml;konomen-Folklore &ndash; ist aber falsch, so Joachim M&ouml;ller. Der Direktor des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung erkl&auml;rt, wie Mindestl&ouml;hne tats&auml;chlich wirken.<br>\nWenn es darum geht, dass der Gesetzgeber eine Lohnuntergrenze festlegt, setzen sich deutsche &Ouml;konomen zur Wehr &ndash; mit fast schon missionarischem Eifer. In einer Kolumne der &ldquo;Wirtschaftswoche&rdquo; hie&szlig; es beispielsweise: &ldquo;Der Teufel hat sich den Mindestlohn ausgedacht.&rdquo; Und in einem Brandbrief, den das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; ver&ouml;ffentlichte, sprachen sich sieben Pr&auml;sidenten und Direktoren deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute vehement gegen Mindestl&ouml;hne in Deutschland aus: Das w&uuml;rde massenweise Arbeitspl&auml;tze vernichten, hei&szlig;t es meist, und den Niedrigl&ouml;hnern sei damit letztlich auch nicht geholfen.<br>\nSpricht man dagegen mit britischen &Ouml;konomen, so st&ouml;&szlig;t diese Haltung auf Unverst&auml;ndnis. Im Vereinigten K&ouml;nigreich gilt seit 1999 ein nationaler Mindestlohn. Die Fakten dort sprechen f&uuml;r sich. Nimmt man die Besch&auml;ftigungsentwicklung zum Zeitpunkt der Mindestlohneinf&uuml;hrung unter die Lupe, so ist nicht die geringste Delle zu entdecken. Au&szlig;erdem profitieren weit mehr Arbeitnehmer, als deutsche &Ouml;konomen sich vorstellen k&ouml;nnen: Nicht unter zwei Prozent sind betroffen, wie oft f&auml;lschlich behauptet wird, sondern zwischen vier und sechs Prozent der Besch&auml;ftigten, unter ihnen viele Frauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/0,1518,748568,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Monstr&ouml;se Ratingagenturen<\/strong><br>\nDie internationalen Ratingagenturen treiben im Auftrag ihrer Kunden aus der Finanzwelt ein Land nach dem anderen in den Ruin, und die EU schaut tatenlos zu. Jetzt hat es Portugal erwischt. Sicher hat die Regierung in Lissabon nicht alles richtig gemacht. Sicher gilt das auch f&uuml;r Irland, noch mehr f&uuml;r Griechenland. F&uuml;r die Ratingagenturen, gegen deren Machenschaften &uuml;brigens mittlerweile im benachbarten Spanien Klage eingereicht wurde, ist es ein sicheres Gesch&auml;ft. Ein Land wird so lange stranguliert, bis die EU die Sicherheiten f&uuml;r die absolut &uuml;berzogen Schuldendienste &uuml;bernimmt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2011%2F04%2F08%2Fa0167&amp;cHash=5926f8146e\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ifo-Chef Sinn sieht Rente der Deutschen in Gefahr<\/strong><br>\nTop-&Ouml;konom Sinn h&auml;lt weitere Finanzhilfen an kriselnde Euro-Staaten f&uuml;r gef&auml;hrlich. Die Politik setze die Rente der Deutschen aufs Spiel. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Je mehr Geld flie&szlig;t, desto l&auml;nger leben die &uuml;berschuldeten L&auml;nder &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse, desto mehr ist verloren. Gutes Geld dem schlechten hinterher zu werfen, war noch nie eine besonders gute Idee&ldquo;, bekr&auml;ftigte Sinn. Neuere und gr&ouml;&szlig;ere Rettungsschirme w&uuml;rden auch nicht ohne Folgen f&uuml;r die Verbraucher und Steuerzahler bleiben. Die Politiker setzten &bdquo;mit dieser Politik unsere Rente aufs Spiel&ldquo;. Als drittes Land der Europ&auml;ischen Union h&auml;ngt n&auml;mlich k&uuml;nftig auch Portugal am Finanztropf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article13104474\/Ifo-Chef-Sinn-sieht-Rente-der-Deutschen-in-Gefahr.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sinn bleibt den Springer-Journalisten wohlweislich die Erkl&auml;rung schuldig, warum Kredite an &bdquo;kriselnde Euro-Staaten&ldquo; das Rentensystem in Gefahr bringen sollen. Das gesetzliche Rentensystem ist bekannterma&szlig;en ein Umlagesystem, bei dem die Ausgaben zum gr&ouml;&szlig;ten Teil aus dem Einnahmen des gleichen Zeitraums bezahlt werden. Selbst bei einem durchaus m&ouml;glichen Schuldenschnitt einiger Euro-Staaten h&auml;tten die dann vorzunehmenden Abschreibungen der Gl&auml;ubiger keine direkte Wirkung auf die Einnahmeseite des gesetzlichen Rentensystems und somit auch nur marginale Wirkungen auf &bdquo;die Rente&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Ganz anders sieht dies allerdings bei der privaten Altersvorsorge aus. Sowohl Riester-Produkte als auch Kapitallebensversicherungen w&auml;ren oft direkt und fast immer indirekt von einem Schuldenschnitt der Euro-Peripherie betroffen. W&auml;hrend das gesetzliche Rentensystem eine bestm&ouml;gliche Risikoabschirmung gegen die Wirren der Finanzm&auml;rkte bietet, h&auml;ngt die Rendite privater Vorsorgeprodukte immer von der Entwicklung der Finanzm&auml;rkte ab. Dass Sinn diese Strukturschw&auml;che verdr&auml;ngt, hat bei ihm schon System. Dass er jedoch &Auml;ngste sch&uuml;rt, indem er Risiken f&uuml;r das Rentensystem konstruiert, die de facto nicht haltbar sind, ist selbst f&uuml;r seine Ma&szlig;st&auml;be peinlich und sch&auml;big.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kinder mit Behinderungen &ndash; Kindergeldanspruch gestrichen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/mediathek\/html\/regional\/rueckschau\/2011\/04\/05\/lokalzeit_aachen.xml?noscript=true&amp;offset=308&amp;autoPlay=true\">WDR Lokalzeit<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Bochum. &bdquo;Wem es richtig schlecht geht, wird noch zus&auml;tzlich bestraft&ldquo;: Bochumer Eltern sind emp&ouml;rt. Sie m&uuml;ssen auf das Kindergeld f&uuml;r ihre schwerbehinderten S&ouml;hne und T&ouml;chter verzichten &ndash; zu Gunsten der Stadtkasse.<\/strong><br>\n[&hellip;] Wie bei weiteren Familien in Bochum hat das Sozialamt bei den Witts, Wirtz&rsquo; und Jaehnigs einen &bdquo;Abzweigungsantrag&ldquo; an die Familienkasse gestellt. Das ist seit 2008 m&ouml;glich. Als Grundlage wird eine Entscheidung des Finanzgerichts M&uuml;nster (AZ 8K 2812\/09) angef&uuml;hrt. Ber&uuml;hrt sind Eltern behinderter Kinder, die vollj&auml;hrig sind und Grundsicherung beziehen. K&ouml;nnen die Eltern keine zus&auml;tzlichen Kosten geltend machen, unterstellt das Sozialamt, dass mit Zahlung der ,St&uuml;tze&rsquo; s&auml;mtliche Ausgaben f&uuml;r den Lebensunterhalt des Behinderten gedeckt sind &ndash; und beansprucht das Kindergeld f&uuml;r sich. Die Familienkasse zweigt die Zahlung auf Antrag an die Stadtkasse ab. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/bochum\/Kein-Kindergeld-fuer-Behinderte-in-Bochum-id4423989.html\">Der Westen<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin I.R.:<\/strong>  Dabei wurde im Urteil des Bundessozialgerichtes &ndash; B 9b SO 5\/06 Abs. 32 abrufbar bei <a href=\"https:\/\/sozialgerichtsbarkeit.de\/sgb\/esgb\/show.php?modul=esgb&amp;id=69519&amp;s0=&amp;s1=&amp;s2=&amp;words=&amp;sensitive=\">Sozialgerichtsbarkeit<\/a>  &ndash; bereits erkl&auml;rt, dass Abzweigungen bei Eltern, die ihr Kind zu Hause betreuen, mit dem Grundgesetz nicht zu vereinbaren w&auml;ren:<\/em><br>\n<em>&rdquo; Es w&auml;re insbesondere mit dem allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz schwerlich zu vereinbaren, wenn die Eltern, die ihr schwerstbehindertes Kind zu Haus betreuen und nicht im Rahmen der Eingliederungshilfe (&sect;&sect; SGB XII) eine station&auml;re Betreuung in Anspruch nehmen, eine Anrechnung des ihnen gezahlten Kindergeldes bei den dem Kind gew&auml;hrten Grundsicherungsleistungen hinnehmen m&uuml;ssten.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kinderarmut: Gro&szlig;e Herausforderungen f&uuml;r Kommunen<\/strong><br>\nDie Kinderarmut stellt Deutschlands Kommunen vor gro&szlig;e soziale und finanzielle Herausforderungen. Betroffen davon sind vor allem die St&auml;dte und Landkreise in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern. Allerdings macht die Kinderarmut auch vor den westdeutschen Bundesl&auml;ndern nicht Halt. Hier gibt es innerhalb der Bundesl&auml;nder teilweise gro&szlig;e regionale Unterschiede. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Bertelsmann Stiftung. [&hellip;]<br>\nKinderarmut bezeichnet den Anteil der Kinder unter 15-Jahren, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II beziehen. Besonders betroffen sind Berlin (mit einer Quote von 35,7 Prozent) sowie Bremen und Sachsen-Anhalt mit jeweils 30 Prozent. Es folgen Mecklenburg-Vorpommern (28,3 Prozent), Sachsen (24,1 Prozent), Brandenburg (23,2 Prozent), Hamburg (23 Prozent) und Th&uuml;ringen (22,1 Prozent). Zum Teil deutlich niedriger liegt die Kinderarmutsquote in den westdeutschen Fl&auml;chenl&auml;ndern Nordrhein-Westfalen (17,2 Prozent), Schleswig-Holstein (16,2 Prozent), dem Saarland (15,9 Prozent), Niedersachsen (15,6 Prozent), Hessen (14,6 Prozent) und Rheinland-Pfalz (12,1 Prozent). In Baden-W&uuml;rttemberg (8,3 Prozent) und Bayern (7,4 Prozent) ist Kinderarmut kaum anzutreffen. [&hellip;]<br>\n&ldquo;In den Kommunen gibt es einen gro&szlig;en Handlungsdruck&rdquo;, sagte Vorstandsmitglied Dr. Brigitte Mohn von der Bertelsmann Stiftung bei der Ver&ouml;ffentlichung der Analyse. &ldquo;Oft geht das Aufwachsen in schwierigen sozialen Umfeldern und das Leben in Armut mit sozialer Ausgrenzung der Kinder und schlechten Bildungschancen einher. Hinzu kommt die angespannte Finanzsituation der Kreise, St&auml;dte und Gemeinden, die kaum noch Spielr&auml;ume f&uuml;r gezielte Hilfen haben.&rdquo; [&hellip;]<br>\n&ldquo;Damit haben die Kommunen die finanziellen Grenzen zur Verbesserung der sozialen Lage von Kindern und Jugendlichen erreicht&rdquo;, sagte Mohn. Mit einem weiteren Anstieg der Sozialausgaben drohe vielen Kreisen, St&auml;dten und Gemeinden die Schuldenfalle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-F5B6988A-E437CBA1\/bst\/hs.xsl\/nachrichten_106285.htm\">Bertelsmann Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist schon zynisch, wenn Bertelsmann-Gro&szlig;aktion&auml;rin Brigitte Mohn diese dramatischen Zahlen ausschlie&szlig;lich mit der neoliberalen Sorge vor steigenden Sozialausgaben und steigender Staatsverschuldung kommentiert. Die beste Armutsbek&auml;mpfung besteht darin, Armut erst gar nicht entstehen zu lassen und die vorhandene Armut durch Jobs zu bek&auml;mpfen, von denen man menschenw&uuml;rdig leben kann. Doch darum geht es Frau Mohn offenbar nicht. Wenn man ihr Statement zwischen den Zeilen lie&szlig;t, scheint Mohn eher daf&uuml;r zu pl&auml;dieren, die Sozialausgaben zum Wohle der kommunalen Kassen noch weiter zu k&uuml;rzen. Dies w&auml;re jedoch genau der falsche Weg, da dies nur neue Armut erzeugen w&uuml;rde.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Fast jedes dritte Kind in Bremen lebt in Armut<\/strong><br>\nFast jedes dritte Kind im Bundesland Bremen lebt in Armut. Das ist das Ergebnis einer am Freitag ver&ouml;ffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung in G&uuml;tersloh, die auf Zahlen aus dem Jahr 2008 basiert. 30 Prozent der unter 15-J&auml;hrigen hatten demnach Anspruch auf Hartz-IV-Leistungen.<br>\nNur im Stadtstaat Berlin liegt die Quote der Kinderarmut mit 35,7 Prozent noch h&ouml;her. Bundesweit gelten 20,2 Prozent der Kinder als arm. In Niedersachsen sind es 15,6 Prozent. Besonders dramatisch ist die Lage in Bremerhaven mit 37,2 Prozent. Niedersachsenweit liegen Wilhelmshaven (31,1 Prozent) und Delmenhorst (29,8 Prozent) auf traurigen Spitzenpl&auml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.radiobremen.de\/nachrichten\/gesellschaft\/gesellschaftarmutsstudie100.html\">Radio Bremen<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Finanzspekulationen versch&auml;rfen Krise der Nahrungsmittelpreise<\/strong><br>\nIn diesen Tagen erreichen die Weltmarktpreise f&uuml;r Nahrungsmittel ein Jahrhunderthoch. Der Preisindex der Weltern&auml;hrungsorganisation FAO liegt aktuell bei 236 Punkten &ndash; das ist h&ouml;her als w&auml;hrend der Hungerkrise 2008 und der H&ouml;chstwert seit  Einf&uuml;hrung des Indexes im Jahre 1990. Die FAO bef&uuml;rchtet zu Recht, dass die gegenw&auml;rtige Teuerung erneut Millionen Menschen in den Hunger treibt.<br>\nZu den fundamentalen preistreibenden Faktoren auf dem weltweiten Nahrungsmittelmarkt &ndash; der wachsenden Nachfrage nach (tierischen) Lebensmitteln und Energiepflanzen sowie den  steigenden Erd&ouml;lpreisen &ndash; sind in den vergangenen Jahren neue Preistreiber  hinzugekommen:  die Kapitalanlagen auf den Rohstoffm&auml;rkten. Eine im Auftrag der Welthungerhilfe erstellte Studie der Hochschule Bremen (Bass, H. 2011) sch&auml;tzt, dass das Engagement der Kapitalanleger auf den Terminm&auml;rkten f&uuml;r Getreide im Jahre 2008 f&uuml;r etwa 15 Prozent des beobachteten Preisniveaus auf den Spotm&auml;rkten verantwortlich war. Auch gegenw&auml;rtig wirkt sich das Geschehen auf den internationalen Finanzm&auml;rkten &uuml;ber verschiedene Mechanismen negativ auf die Importpreise der Entwicklungsl&auml;nder aus und pflanzt sich von dort auf die lokalen M&auml;rkte fort.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welthungerhilfe.de\/nahrungsmittelstudie2011.html\">Welthungerhilfe<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.welthungerhilfe.de\/fileadmin\/media\/pdf\/Studien\/Nahrungsmittelstudie_Welthungerhilfe_2011.pdf\">Nahrungsmittelstudie Welthungerhilfe [PDF &ndash; 842 KB]<\/a>\n<p><strong>dazu: Nahrungsmittelkrise in &Auml;gypten: Teures Brot aus privatisierten B&auml;ckereien<\/strong><br>\n&Auml;gypten ist der weltweit gr&ouml;sste Weizenimporteur. Wenn wie jetzt der Weizenpreis auf dem Weltmarkt dramatisch steigt, sp&uuml;rt das die Bev&ouml;lkerung sofort. Der Geografieprofessor J&ouml;rg Gertel hat die Zusammenh&auml;nge untersucht:<br>\n&ldquo;In Kairo gibt es keinen Mangel an Nahrungsmitteln. Auf den M&auml;rkten sind genug Lebensmittel verf&uuml;gbar. Doch viele Haushalte kommen mit ihren Einkommen nur knapp &uuml;ber die Runden. Wenn dann zum Beispiel der Hauptverdiener seine Arbeit verliert oder krank wird, muss bei den Nahrungsmitteln gespart werden.  Zuerst wird der Fleischkonsum weiter eingeschr&auml;nkt, dann wird auf Milch und Obst verzichtet. Das geht so weit, dass man sich nur noch von Brot, etwas &Ouml;l und vielleicht noch Zwiebeln und Tomaten ern&auml;hren kann. Das ist eine sehr typische Essenskombination der &auml;rmeren Bev&ouml;lkerungsschichten. Erschwerend kommt noch dazu, dass arme Leute sich auch nicht mehr leisten k&ouml;nnen, warme Mahlzeiten zu kochen.  Knapp die H&auml;lfte der achtzig Millionen &Auml;gypter leben unter oder knapp &uuml;ber der Armutsgrenze. Diese Leute haben kein finanzielles Polster, um schwierigere Zeiten zu &uuml;berbr&uuml;cken. Sie leben von der Hand in den Mund. Was sie erwirtschaften, fliesst direkt in den Nahrungsmittelkonsum. Medikamente sind f&uuml;r sie der zweitgr&ouml;sste Ausgabenposten, weil viele auch krank zur Arbeit gehen. Sie versuchen sich dann mit Medikamenten arbeitsf&auml;hig zu erhalten. Eine Krankenversicherung haben sie nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/2011\/nr14\/wirtschaft\/20574.html\">WOZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der bittere Witz ist, dass der Westen zwar die &auml;gyptische Revolution begr&uuml;&szlig;t, ja bejubelt, aber f&uuml;r die Beseitigung der miserablen Lebensumst&auml;nde, die zu dieser Bewegung beigetragen haben, Rezepte vorschl&auml;gt, die kaum von der von EU und IWF gef&ouml;rderten neoliberalen Wirtschaftspolitik der fr&uuml;heren Regierung Nazif abweichen. Da wird von einer weiteren &Ouml;ffnung der Volkswirtschaft schwadroniert, womit nicht nur die  au&szlig;enwirtschaftliche &Ouml;ffnung gemeint ist, sondern eine intensivere Politik der Liberalisierung, Deregulierung und Privatisierung. Politiken, die bereits gen&uuml;gend Unheil in den entwickelten Volkswirtschaften angerichtet haben und in der von IWF gepredigten Form Gift f&uuml;r alle Entwicklungsl&auml;nder sind. Nicht umsonst hat das erfolgreichste Entwicklungsland der letzten Jahrzehnte, China, sich nur in geringem Ma&szlig;e solchen neoliberalen Rezepten unterworfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU-Kommission will Diesel verteuern<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission will Diesel k&uuml;nftig im Verh&auml;ltnis zum Benzin deutlich verteuern. Der Steuersatz k&ouml;nnte um 28 Cent steigen, weil nicht mehr die Menge, sondern der Energiegehalt ma&szlig;geblich sein soll. [&hellip;]<br>\nDie Europ&auml;ische Kommission begr&uuml;ndet ihren Vorsto&szlig; damit, dass die Besteuerung anhand der Menge allein historische Gr&uuml;nde habe. Wer die unterschiedlichen Kraftstoffe gerade mit Blick auf Klimaschutz und Energieeffizienz vergleichbar machen wollen, m&uuml;sse vor allem den Energiegehalt in den Vordergrund stellen, hei&szlig;t es in der Beh&ouml;rde. Biokraftstoffe etwa h&auml;tten bisher oft einen geringeren Energiegehalt als klassische Treibstoffe. Eine Besteuerung nach der Menge w&uuml;rde sie im Vergleich zu Diesel und Benzin diskriminieren. Im &Uuml;brigen greife die Regelung f&uuml;r Benzin und Diesel erst 2020 voll. [&hellip;]<br>\nDiese Privilegierung entfiele mit den Steuerpl&auml;nen der Kommission. Derzeit betr&auml;gt der Steuersatz f&uuml;r Benzin 64 Cent je Liter, derjenige f&uuml;r Diesel 47 Cent. Wenn Deutschland den Satz f&uuml;r Benzin nicht senkt, m&uuml;sste dann der Steuersatz f&uuml;r Diesel auf knapp 75 Cent steigen &ndash; mit den entsprechenden Folgen f&uuml;r den Preis an der Zapfs&auml;ule. [&hellip;] Betroffen von der Regelung sind alle Kraft- und Heizstoffe, die nicht unter den europ&auml;ischen Emissionshandel fallen. [&hellip;]<br>\nInwieweit der Vorschlag der Kommission Aussicht hat, umgesetzt zu werden, ist offen. Die EU-Staaten m&uuml;ssen Steuervorschl&auml;ge einstimmig annehmen. Zwar haben die skandinavischen Mitgliedstaaten Zustimmung signalisiert, in anderen Staaten gibt es aber Vorbehalte. Auch Deutschland hat bisher eine Kohlendioxidsteuer bisher stets abgelehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~E602CA55DBC9649A78AF0CFF96B2B712F~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Da deutsche Automobilhersteller wesentlich st&auml;rker auf das Diesel-Segment setzen als die Konkurrenz, ist es wohl unwahrscheinlich, dass Deutschland einem solchen Vorsto&szlig; zustimmen wird. Und das ist in diesem Fall auch gut so, da der gesamte Vorsto&szlig; mehr wie ein verzweifelter Versuch wirkt, so genannte &bdquo;Biokraftstoffe&ldquo;, die bei n&auml;herer Betrachtung alles andere als &ouml;kologisch sinnvoll sind, attraktiver zu machen. Das ist jedoch sowohl &ouml;konomisch als auch &ouml;kologisch der falsche Weg.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundestagsanalyse: Vorratsdatenspeicherung hilft Ermittlern nicht wirklich<\/strong><br>\nDie FDP erh&auml;lt in ihrer ablehnenden Haltung zu einer Neueinf&uuml;hrung der Vorratsdatenspeicherung Unterst&uuml;tzung vom wissenschaftlichen Dienst des Bundestags. Eine Sachstandsanalyse der Parlamentsforscher, die heise online vorliegt (Az.: WD 7 &shy; 3000 &shy; 036\/11), hat in der EU keine Hinweise daf&uuml;r gefunden, dass eine verdachtsunabh&auml;ngige Protokollierung von Nutzerspuren den Ermittlern nachweisbar bei ihrer Arbeit hilft. &ldquo;In den meisten L&auml;ndern kam es in den Jahren 2005 bis 2010 zu keinen signifikanten &Auml;nderungen der Aufkl&auml;rungsquote&rdquo;, hei&szlig;t es in dem neunseitigen Bericht. Die Rate der T&auml;terermittlung sei ein &ldquo;wichtiger Indikator des Strafverfolgungssystems&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Bundestagsanalyse-Vorratsdatenspeicherung-hilft-Ermittlern-nicht-wirklich-1223876.html\">Heise<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Merkel muss G&auml;ste bei Ackermann-Dinner nennen<\/strong><br>\nPeinlich f&uuml;r die Kanzlerin: Vor drei Jahren schmiss sie eine Geburtstagsparty f&uuml;r Deutsche-Bank-Chef Ackermann, nun muss sie die vollst&auml;ndige G&auml;steliste rausr&uuml;cken. Ihr Terminkalender, auch das wurde vor Gericht verhandelt, bleibt hingegen tabu. [&hellip;]<br>\nAn diesem Donnerstag fiel das Urteil. Es besagt, erstens: Merkel muss die komplette G&auml;steliste herausr&uuml;cken. Bislang waren nur die Namen von 20 G&auml;sten bekannt, darunter Bild-Chefredakteur Kai Dieckmann, Showmaster Frank Elstner, Siemens-Aufsichtsrat Gerhard Cromme, BASF-Chef J&uuml;rgen Hambrecht, Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Zehn weitere G&auml;ste sind &ndash; noch &ndash; unbekannt. Acht dieser Personen hatten auf die Anfrage des Kanzleramts, ob man ihre Namen herausgeben d&uuml;rfe, nicht geantwortet, einer abgelehnt und einer lediglich geschrieben: &ldquo;Ich danke Ihnen f&uuml;r Ihre Anfrage.&rdquo; [&hellip;]<br>\n&Uuml;berhaupt: &ldquo;Das war ja keine &ouml;ffentliche Veranstaltung!&rdquo;, echauffierte sich Regierungsdirektorin Susanne Bunke vor Gericht. Der Saal, gespickt mit Journalisten, hielt sich den Bauch vor Lachen. Genau deswegen hatte Bode den Prozess ja angestrengt. Um &ouml;ffentlich zu machen, wie eng Wirtschaft und Politik sind. Und um zu kl&auml;ren, wof&uuml;r der 340.000 Euro schwere Haushaltstitel &ldquo;Au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Aufwand aus dienstlicher Veranlassung in besonderen F&auml;llen&rdquo; geschr&ouml;pft wird. Schlie&szlig;lich handelt es sich dabei um Steuergelder. [&hellip;]<br>\nW&auml;re da nicht eine Vorsitzende Richterin namens Erna Viktoria Xalter gewesen, die auch mal dazwischen ging. Zum Beispiel als Gernot Schiller versuchte zu begr&uuml;nden, weshalb bei der Weitergabe von Merkels Tischvorlage an Bode zwei Seiten geschw&auml;rzt wurden. Darin sei es um &ldquo;die Rolle der Deutschen Bank in der Finanzkrise&rdquo; gegangen, sagte Schiller. &ldquo;Dass das in die Vorlage gekommen ist, ist peinlich, aber es geh&ouml;rte nicht zum Abendessen&rdquo;, sekundierte Ministerialr&auml;tin Jagst. Peinlich? Wieso peinlich? &ldquo;Das ist nicht nachvollziehbar&rdquo;, konterte Richterin Xalter. &ldquo;Das geh&ouml;rt doch zusammen.&rdquo; &ldquo;Food Watch&rdquo;- Anw&auml;ltin Katja Pink erg&auml;nzte: &ldquo;Das Papier hat doch kein Hilfsarbeiter erstellt.&rdquo; Nein, es war kein Hilfsarbeiter, das musste schlie&szlig;lich auch Schiller einr&auml;umen. Sondern ein Regierungsdirektor, der heute Ministerialrat ist. &ldquo;Der Karriere scheint das nicht geschadet zu haben&rdquo;, kommentierte einer der Verwaltungsrichter sarkastisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/berliner-urteil-merkel-muss-gaeste-bei-ackermann-dinner-nennen-1672410.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>NATO entschuldigt sich nicht f&uuml;r Angriffe auf Rebellen<\/strong><br>\nDie NATO lehnt eine Entschuldigung bei den Aufst&auml;ndischen in Libyen f&uuml;r den Tod von Rebellen ab. &ldquo;Ich entschuldige mich nicht&rdquo;, sagte der britische Konteradmiral Russell Harding am Freitag in der NATO-Befehlszentrale in Neapel. NATO-Kampfjets hatten auf der Stra&szlig;e zwischen Ajdabiya und Brega mehr als zehn Rebellen get&ouml;tet, die in Panzern unterwegs waren. Augenzeugen zufolge wurden drei Panzer nahe des &Ouml;lhafens Brega zerst&ouml;rt. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Bis gestern hatten wir keine Ahnung, dass die Aufst&auml;ndischen Panzer benutzen&rdquo;, sagte Harding. Er ist stellvertretender Kommandant des internationalen Milit&auml;reinsatzes in Libyen. &ldquo;Unsere Aufgabe ist der Schutz von Zivilisten. Und Panzer sind in der Vergangenheit benutzt worden, um Zivilisten anzugreifen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1301874170206\/NATO-entschuldigt-sich-nicht-fuer-Angriffe-auf-Rebellen\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Chemieriese BASF w&auml;chst in China<\/strong><br>\nNach vier Jahren harten Ringens mit Dutzenden Genehmigungsbeh&ouml;rden und unter Dauerkritik chinesischer Umweltverb&auml;nde hat BASF es endlich geschafft. Die chinesische Regierung gab dem deutschen Chemiekonzern gr&uuml;nes Licht zum Bau seiner weltgr&ouml;&szlig;ten MDI-Einzelanlage f&uuml;r Kunststoff-Vorprodukte in der Volksrepublik. &ldquo;Die Genehmigung f&uuml;r das neue MDI-Projekt hat viel l&auml;nger gedauert, als wir erwarteten&rdquo;, gestand Konzernvorstand Martin Bruderm&uuml;ller am Freitag in Chongqing am Fluss Jangtse. BASF habe extrem hohe Anforderungen an Bauqualit&auml;t, Umweltauflagen, Erdbebensicherheit und f&uuml;r den Schutz des Jangtse-Stroms erf&uuml;llt. Gr&uuml;nde f&uuml;r die Genehmigungsprobleme waren vor allem Umweltaspekte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/wirtschaft\/article12965805\/Chemieriese-BASF-waechst-in-China.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das Wasser in vielen Fl&uuml;ssen Chinas ist zu einer giftigen Br&uuml;he <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/panorama\/reportage\/tid-14252\/focus-reportage-teil-4-giftiges-geschaeft_aid_398564.html\">verkommen<\/a>.<\/em><br>\n<em>Da mag man an einen funktionierenden Umweltschutz in China nicht so recht glauben und eher den Bedenken chinesischer Umweltsch&uuml;tzer folgen. Wenn dann die BASF, wie in der SZ nachzulesen war, behauptet, man w&uuml;rde den chinesischen Standards gen&uuml;gen bzw. sogar etwas dar&uuml;ber liegen, so ist dies wenig aussagef&auml;hig. Der Hinweis, dass die BASF auch in den USA solch hochgiftige Substanzen produziere, w&auml;re viel aussagekr&auml;ftiger, wenn es hei&szlig;en w&uuml;rde, dass man in China nach US-Umweltstandards produzieren w&uuml;rde. Gerade in der Chemie sind Umweltauflagen ein betr&auml;chtlicher Kostenfaktor. &ndash; Es ist schon paradox, da werden China oder andere Schwellenl&auml;nder von der westlichen Kritik zum gr&ouml;&szlig;ter Umwelt- und Klimas&uuml;nder stilisiert, dabei sind es westliche Unternehmen bzw. deren Manager, die die Umweltprobleme in diese L&auml;nder wegen eines relativ kurzfristigen Profits verlagern.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn Konzernvorstand Martin Bruderm&uuml;ller behauptet, die Genehmigung f&uuml;r das neue MDI-Projekt habe wegen Umweltaspekten viel l&auml;nger als erwartet gedauert, so ist das eine echte Nebelkerze. In Wirklichkeit hatte BASF schwer an den chinesische Forderungen nach Technologietransfer zu kauen. Noch im Juli Hatte sich der Chef der BASF, J&uuml;rgen Hambrecht, im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpr&auml;sident Wen Jiabao auf das heftigste kritisiert, dass Investitionen und Ausschreibungen in China mit dem Zwang zu Technologietransfer verkn&uuml;pft w&uuml;rden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne drohen mit Verfassungsklage<\/strong><br>\nIn der Aff&auml;re um einen britischen verdeckten Ermittler drohen die Gr&uuml;nen mit einer Verfassungsklage. Sie wollen neue Regeln f&uuml;r ausl&auml;ndische Spitzel.<br>\nDer Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Str&ouml;bele: Er m&ouml;chte wissen, wie viele ausl&auml;ndische Spitzel in Deutschland aktiv sind.<br>\nDie Aff&auml;re um den britischen verdeckten Ermittler Mark Kennedy k&ouml;nnte ein Fall f&uuml;r das Bundesverfassungsgericht werden. &ldquo;Die Bundesregierung beantwortet Fragen nicht oder nicht vollst&auml;ndig. Wenn sich das bei unserer n&auml;chsten Anfrage nicht &auml;ndert, werden wir Verfassungsklage wegen der Einschr&auml;nkung unseres parlamentarischen Informationsrechts einreichen&rdquo;, sagte der Gr&uuml;nenpolitiker Hans-Christian Str&ouml;bele am Donnerstag der taz.<br>\nDer Bundestagsabgeordnete m&ouml;chte erfahren, wie gro&szlig; die Anzahl ausl&auml;ndischer verdeckter Ermittler ist, die in Deutschland im Einsatz waren oder sind. &ldquo;Die blo&szlig;e Zahl dieser Ermittler kann doch kein Staatsgeheimnis sein&rdquo;, sagte er der taz.<br>\nHintergrund ist die parlamentarische Aufarbeitung des umstrittenen Einsatzes eines verdeckten Ermittlers aus Gro&szlig;britannien, der seit einigen Monaten die Parlamentarier besch&auml;ftigt. Der britische Polizist Mark Kennedy hatte &uuml;ber Jahre hinweg unter falschem Namen die europ&auml;ische linke Szene ausspioniert und war auch in Deutschland wiederholt aktiv gewesen. Unter anderem soll er sich dabei an Straftaten beteiligt und sexuelle Beziehungen zu Observierten unterhalten haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/gruene-drohen-mit-verfassungsklage\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Mappus plant noch Bef&ouml;rderungen f&uuml;r Spitzenbeamte<\/strong><br>\nBaden-W&uuml;rttembergs scheidender Ministerpr&auml;sident Stefan Mappus (CDU) will noch vor Antritt der gr&uuml;n-roten Landesregierung zwei Landesbeamte auf Spitzenpositionen bef&ouml;rdern. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa will der Regierungschef im Sozialministerium zwei Stellen im Rang eines Referatsleiters und stellvertretenden Abteilungsleiters besetzen, bevor er sein Amt an Winfried Kretschmann (Gr&uuml;ne) abgibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.esslinger-zeitung.de\/ueberregional\/baden-wuerttemberg\/Artikel696246.cfm\">E&szlig;linger Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>SPD &ndash; Im Schatten<\/strong><br>\nDer Streit bei FDP und Linken verdeckt, dass es vor allem die Sozialdemokraten sind, denen eine existenzielle Krise droht. [&hellip;]<br>\nDie SPD ist aus dem Zentrum der deutschen Politik verdr&auml;ngt, sie ist von einer ihr Lager bestimmenden Volkspartei zu einer Parlamentsorganisation unter ferner liefen geworden. Die Alleinregierung in Hamburg ist nicht die Ausnahme von einer Regel, sondern Ausdruck einer ins beliebige reichenden Vielfalt, die von Zuf&auml;llen und regionalen Besonderheiten abh&auml;ngig ist, und in der sich die Partei mal als Juniorpartner der CDU, mal der Gr&uuml;nen pr&auml;sentiert, mal mit den Linken kooperiert, mal dies auf gar keinen Fall tun will, mal durch illusionslosen Pragmatismus an der Grenze zum praktizierten Neoliberalismus auff&auml;llt, mal durch ein wenig linksgewirkte Opposition. Inhaltliche Erneuerung nach der Wahlschlappe 2009? Mitnichten. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Breiter aufstellen&ldquo;, &bdquo;Profil sch&auml;rfen&ldquo; &ndash; das ist das Ger&auml;usch, das entsteht, wenn Parteien hektisch nach einer Rolle suchen, was immer auch eine Auseinandersetzung zwischen den in ihr organisierten Lagern ist. Man h&ouml;rt das jetzt auch von FDP und Linken &ndash; und im Prinzip l&auml;uft es darauf hinaus, eine Antwort darauf zu finden, dass die Gr&uuml;nen zu einer Art Leitpartei geworden sind. Der Vorteil der R&ouml;sler-Partei und der Linken ist, dass sie mit Marktliberalismus und &ouml;kosozialem Totalumbau auf offene Pl&auml;tze links und rechts neben dem &bdquo;ideellen Gesamtgr&uuml;nen&ldquo; vorsto&szlig;en k&ouml;nnen. Die Sozialdemokratie dagegen in der &bdquo;Mitte&ldquo; nicht viel Spielraum: Dort konkurrieren CDU und SPD mit den Gr&uuml;nen um die parteipolitische Repr&auml;sentation jenes systemkonformen Konsenses, den man &bdquo;gr&uuml;ner Kapitalismus&ldquo; k&ouml;nnte: mehr Ressourceneffizienz, weniger Rohstoffverbrauch, gr&uuml;nes Wachstum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1114-im-schatten\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Redaktion ist keine L&auml;mmerherde<\/strong><br>\nVerlagerung, Einstellung: Der Widerstand der Redaktion gegen die Abbau-Pl&auml;ne w&auml;chst: Nun sind rund 150 Mitarbeiter der &bdquo;Frankfurter Rundschau&ldquo; in einen Warnstreik getreten. Der Betriebsrat k&auml;mpft gegen die Pl&auml;ne des Verlags.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7\/Doc~EE993708D39154D6A9EBEE61B26235F33~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Unbequeme Wahrheit f&uuml;r Br&uuml;derle; EZB-Zinserh&ouml;hung: Kollektivstrafe f&uuml;r gesamte Eurozone; Deutsche Bank hat mehr Niederlassungen auf Caymans als in Frankfurt; Mythen der Arbeit &ndash; Mindestl&ouml;hne vernichten Arbeitspl&auml;tze &ndash; stimmt&rsquo;s?; Monstr&ouml;se Ratingagenturen; Ifo-Chef Sinn sieht Rente der Deutschen in Gefahr; Kinder mit Behinderungen &ndash; Kindergeldanspruch gestrichen; Kinderarmut: Gro&szlig;e Herausforderungen f&uuml;r Kommunen;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9027\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9027","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9027","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9027"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9027\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9031,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9027\/revisions\/9031"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9027"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9027"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9027"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}