{"id":90331,"date":"2022-11-14T11:00:57","date_gmt":"2022-11-14T10:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90331"},"modified":"2022-11-14T15:56:29","modified_gmt":"2022-11-14T14:56:29","slug":"wm-boykott-im-operettenformat-wie-protest-zur-sinnfreien-empoerungsgeste-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90331","title":{"rendered":"\u201eWM-Boykott\u201c im Operettenformat: Wie Protest zur sinnfreien Emp\u00f6rungsgeste wird"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Guckst Du oder guckst Du nicht?&ldquo; Kaum eine Frage scheint das deutsche Gem&uuml;t derzeit mehr aufzuw&uuml;hlen als die Haltung zur Fu&szlig;ball-WM in Katar, die am 20. November mit dem Spiel des Gastgebers gegen die Mannschaft von Ecuador er&ouml;ffnet wird und am 18. Dezember mit dem Finalspiel endet. Die Wahl der &Ouml;rtlichkeit f&uuml;r einen Gastst&auml;ttenbesuch und der Umgang mit der h&auml;uslichen TV-Fernbedienung in der WM-Zeit sind zu einem Lackmustest f&uuml;r die eigene Haltung zu Menschenrechten geworden. Von <strong>Rainer Balcerowiak<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2709\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-90331-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221114-WM-Boykott-im-Operettenformat-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221114-WM-Boykott-im-Operettenformat-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221114-WM-Boykott-im-Operettenformat-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221114-WM-Boykott-im-Operettenformat-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=90331-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221114-WM-Boykott-im-Operettenformat-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"221114-WM-Boykott-im-Operettenformat-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die WM stand am Freitag sogar im Mittelpunkt des &bdquo;Deutschland-Trends&ldquo;, also jener gro&szlig;en, repr&auml;sentativen w&ouml;chentlichen Umfrage, die sich in den letzten Monaten normalerweise Themen wie Krieg, Krise, Inflation und Ranking der Parteien und Spitzenpolitiker widmete.<\/p><p>A- bis C-Promis outen sich t&auml;glich als WM-Gucker oder WM-Boykotteure, Kneipen werben vor allem in einschl&auml;gigen Szenevierteln damit, keine Spiele zu zeigen und viele St&auml;dte haben angek&uuml;ndigt, keine gro&szlig;en Public-Viewing-Veranstaltungen durchzuf&uuml;hren. Bekennende WM-Gucker werden zu politischen Parias erkl&auml;rt, zu Helfershelfern einer brutalen Diktatur. Vor allem, nachdem der offizielle WM-Botschafter Khalid Salman neulich vor laufenden Kameras erkl&auml;rt hatte, dass Homosexualit&auml;t ein &bdquo;geistiger Schaden&ldquo; sei. Auch viele eingefleischte Fangruppen verlangen einen TV-Boykott mit Losungen wie: &bdquo;15.000 Tote f&uuml;r 5.760 Minuten Fu&szlig;ball! Sch&auml;mt euch!&ldquo; oder &bdquo;Nikolaus statt adidas, Pfefferkuchen statt FIFA.&ldquo; Und l&auml;ngst gibt es ein Gastst&auml;tten-Netzwerk mit dem Hashtag &bdquo;Kein Katar in meiner Kneipe&ldquo;.<\/p><p>Der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk und die Privatsender wollen von einem Boykott allerdings nichts wissen, was kein Wunder ist, denn das Geld f&uuml;r die Senderechte ist ja bereits bezahlt. Man verweist auf die zahlreichen kritischen Dokus zu Katar und zu der obskuren WM-Vergabe, die man bereits im Vorfeld gezeigt habe, und beteuert, diese Linie auch w&auml;hrend der WM beibehalten zu wollen. Allerdings sind die Drehgenehmigungen seitens der katarischen Beh&ouml;rden sehr strikt limitiert.<\/p><p><strong>Fu&szlig;ball als Ersatzkriegsschauplatz<\/strong><\/p><p>Die offizielle Politik h&auml;lt sich derweil auff&auml;llig zur&uuml;ck, denn man will es sich keinesfalls mit dem Emirat verscherzen. F&uuml;hrende Mitglieder der Bundesregierung wie Kanzler Olaf Scholz, Wirtschaftsminister Robert Habeck und Innenministerin Nancy Faeser gaben sich in den vergangenen Wochen in Katar die Klinke in die Hand, um immer wieder mit regelrechten Unterwerfungsgesten um ein paar Eimer &Ouml;l und Fl&uuml;ssiggas zu betteln. Faeser, zu deren Ressort auch die Sportpolitik geh&ouml;rt, k&uuml;ndigte auch an, das erste Spiel der deutschen Mannschaft am 23. November gegen Japan zu besuchen. Auch von einem TV-Boykott h&auml;lt Faeser nichts. In der &bdquo;Welt am Sonntag&ldquo; fragte sie : &bdquo;Ist die Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft f&uuml;r viele Menschen vor dem Fernseher nicht etwas, was sie auch genie&szlig;en wollen?&ldquo;<\/p><p>Eine berechtigte Frage. Ohnehin wurden gro&szlig;e Fu&szlig;ballturniere nicht nur in Deutschland bereits des &Ouml;fteren zu Ereignissen mit gro&szlig;er historischer Dimension hochstilisiert. Wie etwa das &bdquo;Wunder von Bern&ldquo; (1954), das neun Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der faschistischen Diktatur die R&uuml;ckkehr des &bdquo;neuen Deutschlands&ldquo; in die Staatengemeinschaft symbolisierte.<\/p><p>Einen gro&szlig;en Platz in den Geschichtsb&uuml;chern hat auch das &bdquo;Wembley-Tor&ldquo; von 1966 gefunden, als mitten im Kalten Krieg ausgerechnet ein russischer Linienrichter mit einer Fehlentscheidung der deutschen Mannschaft im Endspiel gegen England den erneuten Titelgewinn vermasselte.<\/p><p>Das gilt auch f&uuml;r die &bdquo;Schande von Gij&oacute;n&ldquo;, als Deutschland und &Ouml;sterreich 1982 offensichtlich den Ausgang ihrer Vorrundenpartie abgesprochen hatten, um beiden Mannschaften den Einzug in die n&auml;chste Runde zu sichern.<\/p><p>Neue Dimensionen des nationalen Fu&szlig;ball-Hypes wurden schlie&szlig;lich 2006 erreicht, als Millionen euphorisierter Fans bei der Heim-WM wochenlang das &bdquo;Sommerm&auml;rchen&ldquo; feierten, obwohl Deutschland letztendlich nur den dritten Platz belegte. &bdquo;Public Viewing&ldquo; und &bdquo;Fanmeilen&ldquo; &ndash; in Berlin mit bis zu 400.000 Besuchern bei Spitzenspielen &ndash; geh&ouml;ren seitdem fest zur urbanen Eventkultur.<\/p><p>Dass die Organisation gro&szlig;er Sportereignisse wie Olympische Spiele und Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaften l&auml;ngst kriminellen Vereinigungen wie dem IOC und der FIFA obliegt, ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Das deutsche &bdquo;Sommerm&auml;rchen&ldquo; basierte ebenso auf Bestechung von Entscheidern wie die Vergabe diverser anderer Olympiaden und Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaften. Das IOC und die FIFA sind riesige Geldmaschinen mit Ums&auml;tzen im Milliardenbereich. Es geht um potenzielle Absatzm&auml;rkte der Gro&szlig;sponsoren, um Werbe- und Senderechte und manchmal auch um geostrategische Interessen. Es wird geschmiert und erpresst, dass die Schwarte kracht. Das war bei der Vergabe der WM an Katar nicht anders, allerdings wesentlich offener und direkter.<\/p><p><strong>Niemand wollte jemals ernsthaft einen Boykott<\/strong><\/p><p>Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied: Katar kann diese Korruptionsmaschine komplett aus der eigenen Portokasse bezahlen. Es war wohl ziemlich teuer, denn es gab wohl noch nie einen Bewerber um eine Fu&szlig;ball-WM, der in allen Belangen (au&szlig;er den unersch&ouml;pflichen Geldmengen) so ungeeignet f&uuml;r dieses Event war. Ein Zwergstaat mit rund 300.000 Staatsb&uuml;rgern und rund 2,9 Millionen weitgehend rechtlosen &bdquo;Gastarbeitern&ldquo;, die teilweise unter Bedingungen arbeiten und leben m&uuml;ssen, die an Sklaverei erinnern. In einer Region, deren extreme Temperaturen ein derartiges Turnier eigentlich unm&ouml;glich machen. Was f&uuml;r Katar aber kein Problem ist: Die aus dem Boden gestampften High-End-Stadien (die nach der WM niemand mehr brauchen wird) wurden mit gigantischen Klimaanlagen ausgestattet. Und es musste sehr schnell gehen. Dabei verloren tausende Arbeiter ihr Leben.<\/p><p>Der Vollst&auml;ndigkeit halber sei noch erw&auml;hnt, dass Katar eine ziemlich harte Familiendiktatur ist, die keine Frauenrechte kennt und nicht nur Homosexuelle, sondern auch Oppositionelle aller Couleur mit drakonischen Strafen verfolgt. Gro&szlig;z&uuml;gig ist man dagegen beim Sponsoring islamistischer Terrororganisationen und bei regionalen Kriegen mischt man auch ganz gerne mit. Geld spielt keine Rolle, schlie&szlig;lich verf&uuml;gt der Zwergstaat &uuml;ber 13 Prozent der bekannten Erdgasvorkommen und spielt auch bei der &Ouml;lf&ouml;rderung in der Champions League. Dem Fu&szlig;ball f&uuml;hlte man sich bisher weniger durch eigene sportliche Bet&auml;tigung, sondern durch Investments verbunden. Den Top-Klub Paris St.Germain hat man einfach gekauft und ihm seitdem Top-Spieler f&uuml;r rund 1,3 Milliarden Euro spendiert. In Deutschland ist das noch nicht so einfach, aber man sponsert den FC Bayern M&uuml;nchen, der sich daf&uuml;r auch mit PR-Aktionen f&uuml;r Katar bedankt, etwa durch Winter-Trainingslager im W&uuml;stenstaat.<\/p><p>F&uuml;r einen wirklichen Boykott ist es l&auml;ngst zu sp&auml;t. M&ouml;glichkeiten h&auml;tte es gegeben. So h&auml;tten einige gro&szlig;e und wichtige Verb&auml;nde wie etwa der Deutsche Fu&szlig;ballbund vor und nach der Vergabe an Katar gemeinsam unmissverst&auml;ndlich erkl&auml;ren k&ouml;nnen, dass sie keinesfalls im Winter zu den Schurken in die W&uuml;ste fahren werden. Auch nachdem bekannt wurde, dass f&uuml;r den Stadionbau unz&auml;hlige Sklavenarbeiter zu Tode geschunden wurden, h&auml;tte man noch die Rei&szlig;leine ziehen k&ouml;nnen. Davon konnte nat&uuml;rlich nicht die Rede sein, es geht schlie&szlig;lich f&uuml;r alle Beteiligten um irre viel Geld. Und auch kein Spitzenspieler hatte den Mumm, seine Teilnahme kategorisch auszuschlie&szlig;en. Wenn &uuml;berhaupt, gab es ein paar &bdquo;kritische Anmerkungen&ldquo;. Und jetzt halt wohlfeiles Emp&ouml;rungsgetue von der Seitenlinie.<\/p><p><strong>The Show must go on<\/strong><\/p><p>Fun Fact am Rande: In der Charta des Fu&szlig;ballweltverbandes FIFA steht auch irgendwas mit &bdquo;Nachhaltigkeit&ldquo; und &bdquo;Menschenrechten&ldquo;. Soviel Ged&ouml;ns muss heutzutage sein, aber FIFA-Boss Gianni Infantino hat das unl&auml;ngst geradeger&uuml;ckt und mahnte angesichts der vielf&auml;ltigen Kritik an Katar in einem Brief an einige Fu&szlig;ballverb&auml;nde: &bdquo;Bitte lasst nicht zu, dass der Fu&szlig;ball in jeden politischen und ideologischen Kampf gezogen wird.&ldquo;<\/p><p>Gut, das mag alles noch ein bisschen krasser sein als die Vergabe der Winter-Olympiaden an wintersportferne Orte wie Sotschi und Peking oder die geschmierten Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaften in Deutschland und S&uuml;dafrika. Aber eigentlich ist es kein Grund f&uuml;r besondere Aufregung. Das korrupte, hoch kriminelle System der internationalen Sportevents ist bekannt und ausreichend dokumentiert und wird von der Politik, den Verb&auml;nden und den meisten Fans &ndash; wenn man von vereinzelten Aufwallungen absieht &ndash; auch mehr oder weniger achselzuckend akzeptiert. Nur mit Russland ist das im Moment anders, denn da geht es ja um die &bdquo;westliche Wertegemeinschaft&ldquo;. Und warum sollen wir &bdquo;aus Protest&ldquo; auf ein gem&uuml;tliches Bier bei einem WM-Spiel in der Kneipe oder auf der Couch verzichten, w&auml;hrend unsere Spitzenpolitiker sich gar nicht tief genug vor dem Emir von Katar b&uuml;cken k&ouml;nnen? Es sollte doch im Sinne des modernen Ablasshandels reichen, bei professionellen Emp&ouml;rungsplattformen wie &bdquo;campact&ldquo; oder &bdquo;Open Petition&ldquo; per Mausklick seine pers&ouml;nliche Entr&uuml;stung &uuml;ber die Zust&auml;nde in Katar zu dokumentieren.<\/p><p>Derweil hoffen Deutschlands Spitzenpolitiker im Stillen, dass Deutschland nicht das Finale erreicht, denn dann m&uuml;ssten Scholz und\/oder Bundespr&auml;sident Steinmeier wohl anreisen, was ihnen irgendwie wohl doch ein bisschen unangenehm w&auml;re. Doch die Chancen, dass das vermieden werden kann, stehen ziemlich gut. Vielleicht scheidet Deutschland ja auch wieder in der Vorrunde aus, dann w&auml;re das mit mit dem Boykott-Ged&ouml;ns ohnehin schlagartig vorbei &ndash; weil sich dann eh kaum noch jemand f&uuml;r die WM interessieren w&uuml;rde. Ich werde mir jedenfalls einige Spiele angucken. Am liebsten in einer Kneipe &ndash; und wenn die hier im Kiez alle auf Boykott-Linie bleiben, dann eben zu Hause: ganz traditionell mit Bier und Chips.<\/p><p>Titelbild: SERGIO V S RANGEL \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Guckst Du oder guckst Du nicht?&ldquo; Kaum eine Frage scheint das deutsche Gem&uuml;t derzeit mehr aufzuw&uuml;hlen als die Haltung zur Fu&szlig;ball-WM in Katar, die am 20. November mit dem Spiel des Gastgebers gegen die Mannschaft von Ecuador er&ouml;ffnet wird und am 18. Dezember mit dem Finalspiel endet. Die Wahl der &Ouml;rtlichkeit f&uuml;r einen Gastst&auml;ttenbesuch und<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90331\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":90332,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,127,11,211],"tags":[1740,2341,1321,834,1479,305,801],"class_list":["post-90331","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-strategien-der-meinungsmache","category-veranstaltungshinweiseveranstaltungen","tag-arbeitsbedingungen","tag-boykott","tag-fifa","tag-fussball","tag-katar","tag-menschenrechte","tag-schmiergeld"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/shutterstock_2117705297.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90331","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=90331"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90331\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90351,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90331\/revisions\/90351"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/90332"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=90331"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=90331"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=90331"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}