{"id":9036,"date":"2011-04-11T08:53:28","date_gmt":"2011-04-11T06:53:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9036"},"modified":"2011-04-11T08:53:28","modified_gmt":"2011-04-11T06:53:28","slug":"hinweise-des-tages-1346","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9036","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: EZB-Zinserh&ouml;hung; Der Euro als Teuro?; Skandale bei Atomkonzernen; Wissenschaftlicher Beirat f&uuml;r eine post-fossilnukleare Wirtschaftsweise; Frauen zur&uuml;ck an den Herd?; Die Mafia ist jeder Entwicklung einen Schritt voraus; Transparency kritisiert Walter Riester und Bert R&uuml;rup wegen Maschmeyer-Gesch&auml;ften; Sanktionen bei Arbeitslosengeld II-Empf&auml;ngern; Im Interesse der Gesundheit: Alkohol und Tabak auch aus L&ouml;hnen streichen; Regierungsparteien verweigern im Bundestag Einrichtung eines Lobbyistenregisters; Isl&auml;nder wollen nicht f&uuml;r Pleitebank zahlen; &bdquo;Schlie&szlig;ung&ldquo; der USA nur verschoben; USA: Rentner zahlen die Zeche; Spanien f&uuml;rchtet Domino-Effekt; &Auml;gypten: Geht die Diktatur weiter?; Indiens Aufstand gegen die Superreichen; Zu Guttenbergs Plagiatsaff&auml;re; Philologenverband kritisiert Endlos-Trauerspiel bei der Hochschulzulassung; Zu guter Letzt: Italien bekommt das Fl&uuml;chtlingsproblem auf Lampedusa in den Griff; Das Letzte: Berlusconi mal wieder. Es fehlt eigentlich nur eine schallende Ohrfeige! (KR\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert: <\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">EZB-Zinserh&ouml;hung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Der Euro als Teuro? Die wahrgenommene Inflation in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Skandale bei Atomkonzernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Wissenschaftlicher Beirat f&uuml;r eine post-fossilnukleare Wirtschaftsweise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Frauen zur&uuml;ck an den Herd?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Die Mafia ist jeder Entwicklung einen Schritt voraus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Transparency kritisiert Walter Riester und Bert R&uuml;rup wegen Maschmeyer-Gesch&auml;ften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Masterarbeit: Sanktionen bei Arbeitslosengeld II-Empf&auml;ngern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Im Interesse der Gesundheit: Alkohol und Tabak auch aus L&ouml;hnen streichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Regierungsparteien verweigern im Bundestag Einrichtung eines Lobbyistenregisters<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Isl&auml;nder wollen nicht f&uuml;r Pleitebank zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">&bdquo;Schlie&szlig;ung&ldquo; der USA nur verschoben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">USA: Rentner zahlen die Zeche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Spanien f&uuml;rchtet Domino-Effekt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">&Auml;gypten: Geht die Diktatur weiter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Indiens Aufstand gegen die Superreichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Zu Guttenbergs Plagiatsaff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Philologenverband kritisiert Endlos-Trauerspiel bei der Hochschulzulassung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Zu guter Letzt: Italien bekommt das Fl&uuml;chtlingsproblem auf Lampedusa in den Griff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Das Letzte: Berlusconi mal wieder. Es fehlt eigentlich nur eine schallende Ohrfeige!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=9036&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EZB-Zinserh&ouml;hung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Paul Krugman: Why People Say &ldquo;Eeh!&rdquo; When They Learn About the ECB<\/strong><br>\nBut what the ECB is in effect signaling is that no inflation in Germany will be tolerated, placing all of the burden of adjustment on deflation in the periphery. From the beginning, euroskeptics worried about one-size-fits-all monetary policy; but what we&rsquo;re getting is worse: one-size-fits-one, Germany first and only. That&rsquo;s a recipe for a prolonged, painful slump in the periphery; large defaults, almost surely; a great deal of bitterness; and a significantly increased probability of a euro crackup.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2011\/04\/08\/why-people-say-eeh-when-they-learn-about-the-ecb\/\">Paul Krugmans Blog in der NY-Times vom 8.4.2011<\/a>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh5.googleusercontent.com\/_VgJQTp0Bsf0\/TZ8KJUG0eRI\/AAAAAAAAAac\/VpQ4vDo1qr4\/eurodiverge.JPG\" width=\"470\" alt=\"Nominal Unit Labour Costs\" title=\"Nominal Unit Labour Costs\"><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Roger Strassburg:<\/strong> Die Grafik sagt alles.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>DGB: Kollektivstrafe f&uuml;r gesamte Eurozone<\/strong><br>\n&bdquo;Mit der Erh&ouml;hung des Leitzinssatzes um 0,25 auf 1,25 Prozent befindet sich die EZB erneut auf dem geldpolitischen Holzweg. Er k&ouml;nnte die &ouml;konomische und soziale Krise vor allem in den Krisenl&auml;ndern weiter versch&auml;rfen. Abgesehen davon: Das Ziel, die Inflation unter zwei Prozent zu dr&uuml;cken, d&uuml;rfte kaum erreicht werden. Denn die &Ouml;l- und Nahrungsmittelpreise werden von globalen Ereignissen nach oben getrieben. Letztlich bittet die EZB Regierungen, Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Verbraucherinnen und Verbraucher kollektiv zur Kasse f&uuml;r eine Finanzkrise, die sie nicht verursacht haben.<br>\nDie europ&auml;ischen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sollen sich offenbar auf weitere Ausgabenk&uuml;rzungen einstellen. Konkret hei&szlig;t das: Der Druck auf K&uuml;rzungen bei &ouml;ffentlichen Angeboten, Dienstleistungen und sozialen Transfers steigt. Dabei sind die M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Ausgabenk&uuml;rzungen in Krisenl&auml;ndern wie Griechenland oder Irland, die bereits sehr hohe Zinsen auf ihre Staatsanleihen zahlen m&uuml;ssen, l&auml;ngst ausgereizt&hellip;<br>\nFazit: Der EZB fehlt jegliches konjunkturpolitisches Gesp&uuml;r f&uuml;r die makro&ouml;konomischen Folgen ihrer Zinspolitik.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++d27e1e30-6118-11e0-7d4f-00188b4dc422\/@@index.html?k:list=Wirtschaft\">DGB<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Euro als Teuro? Die wahrgenommene Inflation in Deutschland<\/strong><br>\nIn einem gemeinsamen Projekt des Seminars f&uuml;r Statistik der Universit&auml;t Freiburg Schweiz und des Statistischen Bundesamtes wurde f&uuml;r Deutschland ein Index der wahrgenommenen Inflation berechnet. In diesem Aufsatz werden die wesentlichen Ergebnisse dieses Projektes ver&ouml;ffentlicht.<br>\nDie in dieser Arbeit pr&auml;sentierten Analysen zeigen, dass die Einf&uuml;hrung des Euro-Bargeldes kein &bdquo;Nicht-Ereignis&ldquo; gewesen ist. Im Jahr 2001 hat sich, was die Ver&auml;nderung der Konsumg&uuml;terpreise anbetrifft, strukturell etwas Wesentliches getan: &Uuml;berdurchschnittlich gro&szlig;e Preiserh&ouml;hungen wurden gerade bei solchen G&uuml;tern vorgenommen, die durch eine &uuml;berdurchschnittlich hohe Kaufh&auml;ufigkeit gekennzeichnet sind. Das Ereignis besteht also darin, dass pl&ouml;tzlich eine in der j&uuml;ngeren Vergangenheit nie dagewesene positive Korrelation zwischen Preisver&auml;nderung und Kaufh&auml;ufigkeit auftrat. Diese Korrelation hat bis heute eine erstaunliche Persistenz &hellip;<br>\nWenn die Wahrnehmung eines &ouml;konomischen Ph&auml;nomens in der Bev&ouml;lkerung und seine amtliche Quantifizierung auseinander klaffen, so muss das nicht bedeuten, dass sich eine Seite irrt. Es k&ouml;nnte sein, dass der Verbraucherpreisindex als gesamtwirtschaftlicher Indikator etwas anderes misst als das, wof&uuml;r sich die breite &Ouml;ffentlichkeit interessiert. Wenn also &ouml;ffentliche Wahrnehmung der Teuerung und amtlich gemessene Inflationsrate voneinander abweichen, so spricht das weder gegen den Verbraucherpreisindex noch gegen die &ouml;ffentliche Wahrnehmung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Content\/Statistiken\/Preise\/Verbraucherpreise\/WarenkorbWaegungsschema\/Brachinger,property=file.pdf\">Deutsches Statistisches Bundesamt [PDF &ndash; 700 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Skandale bei Atomkonzernen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>T&Uuml;V S&uuml;d und die Atomkonzerne<\/strong><br>\nEigentlich muss in Deutschland der Staat beurteilen, ob ein Atomkraftwerk sicher ist. Tats&auml;chlich entscheidet oft ein atomfreundlicher Konzern.<br>\nMehr als 90 Prozent der Untersuchungen w&uuml;rden von Firmen der Technischen &Uuml;berwachungsvereine (T&Uuml;V) durchgef&uuml;hrt, hei&szlig;t es in einem internen Papier des Bundesumweltministeriums. &ldquo;Es besteht also eine finanzielle Abh&auml;ngigkeit der Sachverst&auml;ndigenorganisation vom Betreiber. Diese kann sich auf die Arbeit des einzelnen Sachverst&auml;ndigen auswirken&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Papier, das der taz vorliegt.<br>\nDie Beamten berichten in dem Papier von 2008 sogar von Vorf&auml;llen, bei denen sich die T&Uuml;V-Sachverst&auml;ndigen allein auf die Aussagen der Kraftwerksbetreiber verlie&szlig;en und keine eigenen Messungen vornahmen. Der Druck auf den Kontrolleuren sei besonders hoch, weil sie nicht pauschal, sondern &ldquo;angemessen&rdquo; bezahlt w&uuml;rden. Pikant ist ebenfalls, dass zu den Mitgliedern des T&Uuml;V S&uuml;d e.&nbsp;V. auch die AKW-Betreiber Eon, Vattenfall und EnBW z&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/schwerpunkt-anti-akw\/artikel\/1\/keine-eigenen-messungen\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Atomtransporte durch Deutschland<\/strong><br>\nRadioaktive Strahlungen habe z. T. eine Halbwertzeit von Jahrtausenden, das kollektive Ged&auml;chtnis hingegen scheint ein sehr kurzfristiges Verfallsdatum zu haben: Knapp einen Monat nach dem atomaren Super-Gau in Fukushima, und noch w&auml;hrend Betreibergesellschaft und Beh&ouml;rden verzweifelt versuchen, den nuklearen Vulkanausbruch auch nur ansatzweise unter Kontrolle zu bekommen, werden weiterhin radioaktive Materialien munter &uuml;ber die Weltmeere geschippert. Derzeit ist das russische Frachtschiff Kapit&auml;n Kuroptev von St. Petersburg nach Antwerpen mit Zwischenstopp in Hamburg unterwegs. Was genau es geladen hat ist erst im Nachhinein &ldquo;aus Gr&uuml;nden der Sicherung&rdquo; anhand der Transportgenehmigungen beim Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz (BfS) in Erfahrung zu bringen, M&ouml;glichkeiten gibt es mehrere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/download.cgi?artikelnr=34493&amp;pfad=\/tp\/r4\/artikel\/34\/34493\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Razzia bei Areva: Schwarze Kassen in der Kernkraft-Firma<\/strong><br>\nGro&szlig;razzia bei der Erlanger Atomfirma Areva, an der auch der Siemens-Konzern beteiligt ist: Die Staatsanwaltschaft wirft Ex-Mitarbeitern Schmiergeldzahlungen vor. Offenbar gab es ein umfangreiches System schwarzer Kassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/razzia-bei-areva-schwarze-kassen-in-der-kernkraft-firma-1.1082302\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Energieriesen: Konzern-Zerschlagung kommt nicht <\/strong><br>\nDie EU-Forderung nach einer Zwangszerschlagung der Energiekonzerne in Netz und Produktion ist vom Tisch. Der Streit &uuml;ber die Entflechtung der Stromkonzerne d&uuml;rfte aber weitergehen &ndash; auf dem M&auml;rz-Gipfel der EU-Staatschefs.<br>\n&bdquo;Die Stimmen (da)gegen waren so deutlich, dass es nicht durchsetzbar ist&rdquo;, sagte der &ouml;sterreichische Wirtschaftsminister Martin Bartenstein am Rande von Verhandlungen der EU-Energieminister am Donnerstag in Br&uuml;ssel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/unternehmen\/energieriesen-konzern-zerschlagung-kommt-nicht-582714.html\">STERN<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die Stimmen gegen die Dienstleistungsrichtlinie waren nicht minder laut &ndash; und wurden in diesem Europa der Konzerne ignoriert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltver&auml;nderungen f&uuml;r eine post-fossilnukleare Wirtschaftsweise<\/strong><br>\nDie dringende Notwendigkeit einer post-fossilnuklearen Wirtschaftsweise stellt der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltver&auml;nderungen (WBGU) in den Mittelpunkt seines Hauptgutachtens 2011 &ldquo;Welt im Wandel: Gesellschaftsvertrag f&uuml;r eine Gro&szlig;e Transformation&rdquo;. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen darin M&ouml;glichkeiten f&uuml;r eine Wende zur Nachhaltigkeit auf und pr&auml;sentieren zehn konkrete Ma&szlig;nahmenb&uuml;ndel zur Beschleunigung des erforderlichen Umbaus hin zu einer klimavertr&auml;glichen Gesellschaft. Damit die Transformation gelingen kann, sollte aus Sicht des WBGU ein Gesellschaftsvertrag zur Innovation durch einen neuartigen Diskurs zwischen Regierungen und B&uuml;rgern innerhalb und au&szlig;erhalb der Grenzen des Nationalstaats geschlossen werden &hellip;<br>\nDer WBGU zeigt in seinem Gutachten, dass die technologischen Potenziale zur umfassenden Dekarbonisierung vorhanden sind, skizziert Gesch&auml;fts- und Finanzierungsmodelle f&uuml;r den Wandel und verdeutlicht, dass politische Instrumente f&uuml;r eine klimavertr&auml;gliche Transformation wohlbekannt sind. Er stellt dar, dass die erforderliche Transformation tiefgreifende &Auml;nderungen von Infrastrukturen, Produktionsprozessen, Regulierungssystemen und Lebensstilen sowie ein neues Zusammenspiel von Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft umfasst. Dabei gelte es, vielf&auml;ltige Pfadabh&auml;ngigkeiten und Blockaden zu &uuml;berwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wbgu.de\/fileadmin\/templates\/dateien\/veroeffentlichungen\/hauptgutachten\/jg2011\/wbgu_jg2011_ZfE.pdf\">Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltver&auml;nderungen [PDF &ndash; 5 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frauen zur&uuml;ck an den Herd?<\/strong><br>\nDie Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird viel diskutiert. Ehe und Kinder bestimmen aber nach wie vor, ob und in welchem Umfang eine Frau berufst&auml;tig sein kann. M&uuml;tter arbeiten heute zwar etwas h&auml;ufiger, investieren aber deutlich weniger Stunden pro Woche als noch im Jahr 2001. Das zeigen aktuelle Untersuchungen aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universit&auml;t Duisburg-Essen.<br>\nVor allem der Anteil der vollzeitbesch&auml;ftigen M&uuml;tter ist zur&uuml;ckgegangen, stellt Christine Franz fest. Selbst bei schon 15-j&auml;hrigen und &auml;lteren Kindern arbeitet nur rund jede vierte Vollzeit. In Ostdeutschland liegen die M&uuml;ttererwerbst&auml;tigkeit und auch der Vollzeitanteil h&ouml;her. Jedoch sind hier die Erwerbst&auml;tigenquoten bei den Frauen mit Schulkindern (j&uuml;ngstes Kind zwischen 6 und 17 Jahren) teilweise deutlich gesunken.<br>\nDie hohe Erwerbsbeteiligung der V&auml;ter &ndash; im Westen noch h&ouml;her als im Osten &ndash; bleibt demgegen&uuml;ber weitgehend unabh&auml;ngig vom Alter der Kinder, wie der Geschlechtervergleich f&uuml;r das Jahr 2007 belegt. Ebenso der Umfang: Nur ca. 3 bis 4 Prozent der westdeutschen V&auml;ter arbeiten Teilzeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/archiv\/presse\/2011\/110408\">IAQ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und wenn M&auml;nner in Teilzeit arbeiten, dann meist unfreiwillig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Mafia ist jeder Entwicklung einen Schritt voraus<\/strong><br>\nVon Familienwerten und Manieren: Ein Gespr&auml;ch mit der Schriftstellerin Petra Reski. Seit 1989 schreibt sie &uuml;ber Italien &ndash; und immer wieder und immer profilierter &uuml;ber die Mafia:<br>\nDie Mafia ist eine verbrecherische Gesellschaft in der Gesellschaft, die konsequent alle R&auml;ume ausnutzt, die ihr geboten werden. Daf&uuml;r braucht die Mafia immer viele Helfer und Helfershelfer. &hellip; Das, was sich in Sizilien entwickelt hat, sitzt inzwischen in ganz Italien wie ein Schwamm in der Mauer, erst recht seit dem Zusammenbruch des alten italienischen Parteiensystems vor 17 Jahren. Da gibt es viele Entwicklungen, f&uuml;r die Sizilien zum Modell wurde, zuerst f&uuml;r Italien und schlie&szlig;lich f&uuml;r ganz Europa. &hellip; Alle linken Regierungen haben sich genauso mit der Mafia arrangiert wie Berlusconi. Da machte Prodi keine Ausnahme. Seine Nominierung Mario Mastellas zum Justizminister war nat&uuml;rlich ein Signal. Denn Mastella war jemand, der schon als Trauzeuge auf einer Mafia-Hochzeit aufgefallen war. Jede Partei hat versucht, sich mit der Mafia zu arrangieren, wenn sie an der Macht war. &hellip; Die italienische Mafia hat einen enormen Entwicklungsvorsprung. Bei den Russen war es in den letzten Jahren so, dass die sich sehr holzschnittartig benommen haben, mit vielen Morden, wodurch sie auch aufgefallen sind. Das sind Fehler, die die italienische Mafia schon lange nicht mehr macht. Darum sitzen ihre Repr&auml;sentanten nicht nur im nationalen, sondern auch im europ&auml;ischen Parlament. &hellip; Geldw&auml;sche ist das gr&ouml;&szlig;te Gesch&auml;ftsfeld der Mafia. Da ist Deutschland ein Paradies, wo nicht der Investor nachweisen muss, woher sein Geld kommt. Das muss hier die Polizei machen &ndash; was sich in der Regel darauf reduziert, dass sie durch eine gef&auml;lschte Urkunde erf&auml;hrt, dass das Geld die Erbschaft eines Onkels aus Kalabrien ist. Zweitens f&uuml;hlen sich Mafiosi in Deutschland wohl, weil sie hier nicht abgeh&ouml;rt werden. Das deutsche Abh&ouml;rgesetz entspricht darum auch Berlusconis Traum. Au&szlig;erdem ist in Deutschland die Mafia-Zugeh&ouml;rigkeit kein Straftatbestand wie in Italien. Hier kann man ihre G&uuml;ter nicht beschlagnahmen. &hellip; Hier hat der Terrorismus Vorrang. Der b&auml;rtige Islamist eignet sich ja auch viel besser als Feindbild als der Italiener mit besten Manieren, der dir am Ende noch einen Grappa auf den Tisch stellt. Und weil fast jeder Deutsche einen Wohnungseinbruch als bedrohlicher empfindet als die Geldw&auml;sche. &hellip;&nbsp; Geldw&auml;sche ist aber f&uuml;r die ganze Gesellschaft bedrohlich, mit Auswirkungen auf jeden. Dar&uuml;ber wird die Wirtschaftsdemokratie ausgehebelt. Denn keiner kann ja wirklich konkurrieren mit den Phantasiesummen von schmutzigem Geld, die ein Mafioso investiert in Einkaufszentren in Dresden, in Leipzig, in M&uuml;nchen. In Hotels. Im Gastst&auml;ttengewerbe. Im Baugewerbe &hellip; Die Mafia ist immer jeder Entwicklung einen Schritt voraus. Das sagt Ihnen hier auch jeder Staatsanwalt. In der Regel ist die Mafia die erste, die die Chancen f&uuml;r sich wittert und umsetzt, die die Globalisierung f&uuml;r sich nutzt, die Digitalisierung, &uuml;berhaupt jede neue Entwicklung. Deshalb bleibt die Mafia leider ein Zukunftsmodell. Absolut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/kultur\/article13109871\/Die-Mafia-ist-jeder-Entwicklung-einen-Schritt-voraus.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Unw&uuml;rdig und unanst&auml;ndig&ldquo;: Transparency kritisiert Walter Riester und Bert R&uuml;rup wegen Maschmeyer-Gesch&auml;ften<\/strong><br>\nDie Anti-Korruptions-Organisation Transparency International hat die gesch&auml;ftlichen Verbindungen des ehemaligen Arbeitsministers Walter Riester (SPD)und des ehemaligen Wirtschaftsweisen Bert R&uuml;rup zu dem umstrittenen Finanz-Unternehmer Carsten Maschmeyer scharf kritisiert. &bdquo;Das ist eine sehr unanst&auml;ndige Verhaltensweise und eine sehr fragw&uuml;rdige Praxis&ldquo;, sagte Transparency-Vorsitzende Edda M&uuml;ller der FR. &bdquo;Das ist aus unserer Sicht ein Beispiel f&uuml;r politische Korruption.&ldquo; R&uuml;rup und Riester wirkten auf sie wie Werbefiguren f&uuml;r die Finanzprodukte von Maschmeyer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/-unwuerdig-und-unanstaendig-\/-\/1472596\/8324674\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung K.E.:<\/strong> Das ist doch eine Best&auml;tigung f&uuml;r die jahrelange Arbeit der Nachdenkseiten. Als ich das heute las, dachte ich an die Nachdenkseiten-Macher.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Masterarbeit: Sanktionen bei Arbeitslosengeld II-Empf&auml;ngern<\/strong><br>\nProbleme haben sich insbesondere gezeigt bei: \n<ul>\n<li>dem Zugang zur Gesundheitsversorgung<\/li>\n<li>der Sicherung des Wohnraums (drohende R&auml;umungen)<\/li>\n<li>der psychosozialen Lage der Betroffenen<\/li>\n<li>der finanziellen Lage (Neuverschuldung, Sperrung von Telefonanschl&uuml;ssen und Bankkonten)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zusammenfassend vertritt der Autor die &Uuml;berzeugung, dass Totalsanktionen sowie Teilsanktionen ein Versto&szlig; gegen die Menschenrechte, gegen das Grundgesetz und die dargelegten ethischen Prinzipien darstellen &hellip;<br>\nZudem teilt der Autor die Einsch&auml;tzung, dass diese Form der Disziplinierung auch im Sinne der Effektivit&auml;t kontraproduktiv ist.<br>\nDer Autor bef&uuml;rwortet zur Unterst&uuml;tzung der Arbeitsfindung eine lebenswelt- und bed&uuml;rfnisorientierte Unterst&uuml;tzung, die an intrinsische Motivationen der AdressatInnen ankn&uuml;pft, sowie die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns um Billigl&ouml;hne zu unterbinden, die dazu f&uuml;hren, dass auch bei voller Erwerbst&auml;tigkeit aufstockend Arbeitslosengeld II bezogen werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sanktionsstudie.de\/\">Nicolas Griessmeier Sanktionsstudie<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Im Interesse der Gesundheit: Alkohol und Tabak auch aus L&ouml;hnen streichen, nicht nur aus Arbeitslosengeld II<\/strong><br>\nDie Bundesregierung gesteht aus Sorge um die Gesundheit von Erwerbslosen den BezieherInnen von Hartz IV-Leistungen keinerlei Mittel f&uuml;r Alkohol- und Tabakkonsum mehr zu. Sie rechnete die Fl&uuml;ssigkeitsmenge des Alkoholkonsums in Betr&auml;ge f&uuml;r Mineralwasser um.<br>\nWas aber ist mit der Gesundheit der arbeitenden Bev&ouml;lkerung? Kann man zulassen, dass im Lohn nach wie vor Mittel f&uuml;r den Konsum von Alkohol und Tabak enthalten sind? Anscheinend ist der Bundesregierung, besonders aber den Unternehmen, die Gesundheit der Mitarbeiter vollkommen gleichg&uuml;ltig. Um dieser Ungerechtigkeit entgegen zu wirken, schl&auml;gt das Institut f&uuml;r innovative Politik (IP) vor, die L&ouml;hne um die Kosten des Durchschnittskonsums von Alkohol und Tabak zu k&uuml;rzen. Dazu hat das Institut die Durchschnittskosten des Alkohol- und Tabakkonsums aller Personen &uuml;ber 20 Jahren ermittelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ip.blogsport.de\/2011\/04\/09\/im-interesse-der-gesundheit-alkohol-und-tabak-auch-aus-loehnen-streichen-nicht-nur-aus-arbeitslosengeld-ii\/\">Institut f&uuml;r innovative Politik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Das ist doch mal eine ganz andere Taktik, um das &uuml;bliche Expertengeschw&auml;tz zu entlarven.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Regierungsparteien verweigern im Bundestag Einrichtung eines Lobbyistenregisters<\/strong><br>\nAuch Umsetzung von UN-Konvention gegen Abgeordnetenbestechlichkeit abgelehnt<br>\nLinkspartei und Gr&uuml;ne brachten am Donnerstag einen Antrag zur Schaffung eines Lobbyistenregisters ein. Die SPD legte einen weiteren zur Schaffung von mehr Transparenz beim Einsatz externer Personen in der Bundesverwaltung vor. In dem Register sollen Lobbyarbeit und deren Nutznie&szlig;er festgehalten werden. In den zu gro&szlig;en Teilen gleichen Antr&auml;gen beider Parteien hei&szlig;t es, k&uuml;nftig solle jede als Lobbyist t&auml;tige Person verpflichtet werden, sich zu registrieren. Dabei sollen Auftraggeber, finanzielle Aufwendungen zugunsten von Parteien und die Mitarbeit an Gesetzentw&uuml;rfen offengelegt werden. Die Mitarbeit in den F&uuml;hrungsgremien von Ministerien soll Lobbyisten zudem verwehrt bleiben, forderte insbesondere die SPD in ihrer Vorlage. Nicht registrierungspflichtig sollen dabei Personen oder Organisationen sein, deren finanzielle wie personelle Aufwendungen nur gering sind.<br>\nVertreter von CDU\/CSU und FDP kritisierten den Vorsto&szlig; als &raquo;untauglichen Versuch&laquo;, welcher ein &raquo;b&uuml;rokratisches Monstrum&laquo; erschaffe. Der CDU reicht das seit 1972 betriebene Lobbyistenregister vollkommen aus. Die Eintragung in diese Liste ist jedoch nicht verpflichtend und enth&auml;lt nur sehr begrenzte Informationen und beispielsweise gar keine &uuml;ber finanzielle Aufwendungen.<br>\nAm Freitag legte Die Linke einen Antrag zur Versch&auml;rfung des Straftatbestandes der Abgeordnetenbestechung vor. Grundlage hierf&uuml;r bildete eine bereits 2003 von der UNO verabschiedete Konvention, die die BRD unterzeichnet, aber bis heute nicht ratifiziert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/04-11\/049.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Isl&auml;nder wollen nicht f&uuml;r Pleitebank zahlen<\/strong><br>\nDie Mehrheit der Isl&auml;nder will weiterhin nicht die Zeche f&uuml;r die Pleite der heimischen Icesave-Bank zahlen. In einer zweiten Volksabstimmung erteilten fast 60 Prozent der W&auml;hler einer milliardenschweren Entsch&auml;digungszahlung an Gro&szlig;britannien und die Niederlande eine Absage. Das ergab laut dem Fernsehsender RUV die Stimmenausz&auml;hlung der sechs Wahlbezirke. Die Wahlbeteiligung bei 40,2 Prozent Ja-Stimmen fiel mit 75,3 Prozent &uuml;berraschend hoch aus.<br>\nDamit erlitt die Regierung in Reykjavik eine Schlappe, da sie das Schuldenabkommen f&uuml;r einen wichtigen Schritt des Landes aus der Krise h&auml;lt. Die sei der denkbar schlechteste Ausgang, sagte Ministerpr&auml;sidentin Johanna Sigurdardottir. &ldquo;Das Votum hat die Nation gespalten.&rdquo; Gro&szlig;britannien und die Niederlande zeigten sich entt&auml;uscht und wollen weitere Schritte koordinieren. Der Fall d&uuml;rfte nun auf europ&auml;ischer Ebene vor Gericht enden.<br>\nDie Isl&auml;nder machten in dem Referendum ihrem &Auml;rger dar&uuml;ber Luft, dass Steuerzahler f&uuml;r Fehler von Privatbanken geradestehen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:zweites-votum-zu-icesave-islaender-wollen-nicht-fuer-pleitebank-zahlen\/60037316.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Schlie&szlig;ung&ldquo; der USA nur verschoben<\/strong><br>\nIn der Nacht zu Samstag hatten Republikaner und Demokraten die Schlie&szlig;ung der Regierung und ihrer Dienststellen mit einem Budgetkompromiss noch einmal abgewendet. Zusammen mit den Einsparungen aus den fr&uuml;heren befristeten Notbudgets seit Beginn des Haushaltsjahres am 1. Oktober 2010 summieren sich die Streichungen auf 78 Milliarden Dollar. Wenn an Grundrente, Gesundheit der Senioren und Milit&auml;r nicht gespart werden darf, dann sind rund drei der 3,5 Billionen Dollar Gesamtetat tabu. Die 78 Milliarden Dollar K&uuml;rzungen m&uuml;ssen aus dem kleineren Restbereich stammen, der der Regierung zur Politikgestaltung zur Verf&uuml;gung steht: Bildung, Forschung, F&ouml;rderung der Wirtschaft samt der neuen oder alten Energien und Sozialprogramme, die nicht gesetzlich verankert sind. Da bedeuten die 78 Milliarden eine K&uuml;rzung um rund 15 Prozent.<br>\nDie Gesamtverschuldung erreicht im Mai 14,3 Billionen Dollar. Dann muss die Obergrenze angehoben werden. Die Republikaner machen weitere drastische K&uuml;rzungen zur Bedingung. Finanzminister Tim Geithner sagt, er k&ouml;nne den Zeitraum, bis die USA keine Kredite mehr aufnehmen d&uuml;rfen, durch die Art der Buchhaltung bis Anfang Juli verz&ouml;gern. Zwischen Mai und Juli droht der n&auml;chste &bdquo;Government Shutdown&ldquo;, wenn sich die Lager nicht einigen. Und erneut Anfang Oktober, wenn das Haushaltsjahr 2012 beginnt, falls bis dahin kein neues Budget beschlossen ist. Als Ausweg bleiben nur Steuererh&ouml;hungen und K&uuml;rzungen. Auch das ist ein ideologischer Fundamentalkonflikt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/schliessung-der-usa-nur-verschoben\/4045170.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>USA: Rentner zahlen die Zeche<\/strong><br>\nDie Geldpolitik der US-Notenbank und eine galoppierende Inflation haben die Pensionsr&uuml;cklagen vieler Arbeiter und Angestellten dramatisch schrumpfen lassen. In den USA sind die Renten- und Pensionsfonds n&auml;mlich per Gesetz gehalten, einen gro&szlig;en Teil der allmonatlich eingezahlten Beitr&auml;ge in festverzinslichen Papieren und dabei besonders in staatlichen T-Bonds anzulegen. Aber die Geldpolitik der US-Zentralbank (Fed) zur Rettung der Banken hat die Pension&auml;re und Rentner inzwischen um einen guten Teil der Fr&uuml;chte ihrer jahrzehntelangen Arbeit betrogen. Viele, die alt genug w&auml;ren, um in Rente zu gehen, k&ouml;nnen sich das aufgrund der zusammengeschrumpften monatlichen Auszahlungen nicht mehr leisten und m&uuml;ssen weiter arbeiten. Der Grund: Um den vom Bankrott bedrohten US-Gro&szlig;banken die Refinanzierung zu erleichtern, hat die Fed beim Ausbruch der Finanzkrise den Leitzins in den USA von 4,5 auf 0,25 Ptrozent gesenkt, wo er inzwischen seit zwei Jahren d&uuml;mpelt. Das hat zu einem starken Verfall der Zinsertr&auml;ge der T-Bonds und anderer festverzinslicher Papiere in den B&uuml;chern der Pensions- und Rentenkassen gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/04-09\/024.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Leider wird in vielen Berichten, wie auch hier, verschwiegen, dass die Basis des US-Rentensystems eine der unsrigen ganz &auml;hnliche umlagefinanzierte Rente ist.&nbsp; Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen jeweils 6,2 Prozent des Bruttolohns in die Rentenkasse. Selbst&auml;ndige zahlen&nbsp; 12,4 Prozent. Rentner k&ouml;nnen allerdings ihren Antrag bis zum 70. Lebensjahr aufschieben und erhalten in etwa genauso viel mehr, wie weniger bekommen, wenn sie fr&uuml;her in Rente gehen, 5-6 Prozent pro Jahr.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Spanien f&uuml;rchtet Domino-Effekt<\/strong><br>\nEin Wort bestimmt die Debatten in Spaniens Presse und H&ouml;rfunk, seit Portugal unter den EU-Rettungsschirm schlupfen musste: &ldquo;Dominoeffekt&rdquo;. Mit Sorge schauen die Spanier auf das, was im Nachbarland geschieht. &ldquo;Wer ist der N&auml;chste?&rdquo;, fragt El Pa&iacute;s, die gr&ouml;&szlig;te Tageszeitung des Landes, und verweist auf besorgniserregende Zahlen: 34 Prozent der &ouml;ffentlichen und privaten Kredite in Portugal wurden bei spanischen Banken aufgenommen. Die Gesamtsumme bel&auml;uft sich auf sieben Prozent des spanischen Bruttoinlandsproduktes. Die h&ouml;chste &ldquo;Exposure&rdquo;, wie dies im Finanzjargon hei&szlig;t. Au&szlig;erdem sind rund 1.400 spanische Unternehmen im Nachbarland t&auml;tig. Die sinkende Kaufkraft der Portugiesen wird sie hart treffen. Kein Land ist so stark mit Portugal verbunden wie Spanien.<br>\nDie spanische Wirtschaftsministerin Elena Salgado trat eiligst vor die Presse und schloss &ldquo;jedwedes Risiko f&uuml;r Spanien&rdquo; aus. Die Wirtschaft des Landes sei &ldquo;gr&ouml;&szlig;er, breiter aufgestellt und st&auml;rker&rdquo;. Auch der Chef des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF), der Sozialist Dominique Strauss-Kahn, sowie der Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, und die EU-Kommission beschw&ouml;ren die &ldquo;Stabilit&auml;t&rdquo; Spaniens. Sie m&uuml;ssen einfach recht behalten, alles andere w&auml;re eine Katastrophe. Es kam zu keiner direkten Ansteckung durch die portugiesische Krise. Madrid war am Tag des Hilfegesuchs aus Lissabon in der Lage, zus&auml;tzliche Staatsanleihen am Markt zu platzieren. Die sozialistische Regierung hat Sozialausgaben gek&uuml;rzt, die Geh&auml;lter im &ouml;ffentlichen Dienst zusammengestrichen und den Arbeitsmarkt liberalisiert. Doch die Arbeitslosigkeit steigt weiter. Spaniens Wirtschaft wird 2011 nur um die 1,3 Prozent wachsen. Mittlerweile sind in Spanien &uuml;ber 4,7 Millionen Menschen ohne Job. Die Quote liegt bei &uuml;ber 20 Prozent.&nbsp; Spaniens Sorgenkinder sind die Banken und Sparkassen. In den Jahren des Baubooms haben sie bereitwillig Kredite an Bauherren und Wohnungsk&auml;ufer vergeben. Nachdem die Spekulationsblase geplatzt ist, warten sie bei immer mehr Kunden auf R&uuml;ckzahlung. 110 Milliarden Euro, sechs Prozent des gesamten Kreditvolumens, werden von den Geldinstituten als &ldquo;unsicher&rdquo; eingestuft.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2011%2F04%2F09%2Fa0181&amp;cHash=848656d9ec\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/desolate-spanische-einzelhandelsumsatze\/\">Quersch&uuml;sse Desolate spanische Einzelhandelsums&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Auml;gypten: Geht die Diktatur weiter?<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Brennpunkt Tahrir-Platz<\/strong><br>\n&Auml;gypten: Demonstranten fordern Chef des regierenden Milit&auml;rrats zum R&uuml;cktritt auf und Anklage gegen Mubarak. Armee verliert an Glaubw&uuml;rdigkeit<br>\nDie Armee war von vielen Demonstranten f&uuml;r ihre Neutralit&auml;t w&auml;hrend der dreiw&ouml;chigen Massenproteste gefeiert worden, jetzt verliert sie zunehmend an Sympathie und Glaubw&uuml;rdigkeit. Menschenrechtsanw&auml;lte berichten von Tausenden Festnahmen und Verfahren vor Milit&auml;rgerichten. Festgenommene seien gefoltert worden, junge Frauen, die verhaftet wurden, m&uuml;ssten sich &raquo;Jungfr&auml;ulichkeitstests&laquo; unterziehen. &raquo;Armee und Volk gehen nicht Hand in Hand&laquo;, zitiert die New York Times den mittlerweile inhaftierten Blogger Michael Nabil. Die Revolution habe es zwar geschafft, den Diktator zu st&uuml;rzen, aber die Diktatur gehe weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/04-11\/055.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mit Schildkr&ouml;ten auf den Tahrirplatz<\/strong><br>\nDemonstranten in Kairo fordern eine Strafverfolgung der Verantwortlichen des alten Regimes. Die Breite der Proteste ist an diesem zweiten gro&szlig;en Protesttag im April deutlich gr&ouml;&szlig;er geworden. Auch die Muslimbr&uuml;der haben diese Woche zur Teilnahme aufgerufen, viele ihrer Anh&auml;nger sind dem Ruf gefolgt. Die Jugendbewegungen treten dieses Mal geschlossen auf: Vor wenigen Tagen haben sich Delegierte von &uuml;ber 100 Organisationen getroffen, um den Aufruf und den Ablauf der Proteste abzustimmen und zu koordinieren. Dabei sind auch Studenten, die gegen die brutale R&auml;umung der besetzten Kairoer Universit&auml;t demonstrieren, und Gewerkschaften, denn das Milit&auml;r geht hart gegen Streikende im ganzen Land vor und die Medien scheuen sich, dar&uuml;ber zu berichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2011%2F04%2F09%2Fa0176&amp;cHash=36e0a37bae\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Indiens Aufstand gegen die Superreichen<\/strong><br>\n&Uuml;ber Jahre hinweg waren Unternehmer wie Ambani oder Tata Helden in dem aufstrebenen Land. Schier ins Unermessliche konnten sie Macht und Reichtum ausdehnen. Wie einst Russlands Oligarchen. Niemand wollte oder konnte sie aufhalten. Doch nun, nachdem etliche Korruptionsskandale das Land ersch&uuml;ttern, ist Schluss mit der Verehrung. Selbst der Oberste Gerichtshof hat sich &ouml;ffentlich in die Diskussion eingemischt: &ldquo;Wir haben Leute, die glauben, &uuml;ber dem Gesetz zu stehen. Sie m&uuml;ssen alle verhaftet werden. Es ist unwichtig, ob jemand auf der Forbes-Liste der Milliard&auml;re steht.&rdquo; Die Entzauberung begann im vergangenen Jahr, als herauskam, dass es bei der Versteigerung von Mobilfunklizenzen im Jahr 2008 zu Ungereimtheiten kam. Dass Gesetze umgangen wurden, dass offenbar Firmen aus dem Reich der gro&szlig;en Wirtschaftsdynastien gegen Schmiergelder bevorzugt wurden, wodurch dem Staat ein Schaden von 40 Mrd. Dollar entstanden ist. Erst an diesem Wochenende erhob ein Sonderstaatsanwalt Anklage gegen etliche Manager wegen Verschw&ouml;rung, Betrug und Urkundenf&auml;lschung. Und parallel m&uuml;ssen vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss die Patriarchen selbst Rede und Antwort stehen &hellip;<br>\nDie G&ouml;tter sind weltlich geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:agenda-indiens-aufstand-gegen-die-superreichen\/60035391.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu Guttenbergs Plagiatsaff&auml;re<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gutachten: Guttenberg hat absichtlich abgeschrieben<\/strong><br>\nSo viel Plagiat kann kein Zufall sein: In einem Gutachten kommt die Universit&auml;t Bayreuth zu dem Schluss, dass der Ex-Minister mit Absicht abgeschrieben haben muss. Anders lassen sich die kopierten Passagen nicht erkl&auml;ren. Ver&ouml;ffentlichen darf die Hochschule ihre Analyse noch nicht &ndash; Guttenbergs Anw&auml;lte haben etwas dagegen.<br>\nBei den Professoren in Bayreuth zeigt man sich &uuml;ber diesen Widerstand ihres prominenten Absolventen erstaunt. Schlie&szlig;lich hatte Guttenberg noch Anfang M&auml;rz in seiner Erkl&auml;rung zum R&uuml;cktritt vom Amt des Verteidigungsministers beteuert, es sei ihm &ldquo;ein aufrichtiges Anliegen, mich an der Kl&auml;rung der Fragen hinsichtlich meiner Dissertation zu beteiligen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/karriere\/plagiatsaffaere-um-doktorarbeit-gutachten-guttenberg-hat-absichtlich-abgeschrieben-1.1083118\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Guttenberg-Anwalt attackiert Uni Bayreuth<\/strong><br>\nGuttenberg l&auml;sst seinen Anwalt auf seine ehemalige Universit&auml;t los: Weil die Ergebnisse eines Gutachtens &uuml;ber die Doktorarbeit Guttenbergs an die &Ouml;ffentlichkeit gelangten, wittert der Anwalt &ldquo;Vorverurteilung&rdquo;. Guttenberg beharrt nach den Worten seines Anwalts weiter auf seiner Darstellung, nicht absichtlich abgeschrieben zu haben: &ldquo;Guttenberg hat gegen&uuml;ber der Kommission eine umfassende Stellungnahme zu den Vorw&uuml;rfen in Zusammenhang mit seiner Doktorarbeit abgegeben. Sie belegt schl&uuml;ssig, dass er nicht bewusst get&auml;uscht hat&rdquo;, sagte sein Anwalt der Bild am Sonntag. Sein Mandant r&auml;ume aber &ldquo;mangelnde Sorgfalt&rdquo; ein.&nbsp; &ldquo;Aus unserer Sicht kann von einer Vorverurteilung keine Rede sein&rdquo;, sagte Uni-Sprecher Frank Schm&auml;lzle. &ldquo;Es gibt bis heute keine offizielle Stellungnahme der Universit&auml;t Bayreuth oder der Kommission, in der von einer absichtlichen T&auml;uschung die Rede war&rdquo;, sagte der Sprecher der Hochschule auf Anfrage. &ldquo;Insofern halten wir diese Vorw&uuml;rfe f&uuml;r verfehlt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/karriere\/gutachten-zu-plagiatsaffaere-guttenberg-anwalt-attackiert-uni-bayreuth-1.1083447\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In den Medien kann man auch noch lesen, dass die Anw&auml;lte zu Guttenbergs sich auch gegen eine Ver&ouml;ffentlichung des Gutachtens wenden. Die Universit&auml;t sollte bedenken, ob sie ihren <a href=\"?p=8560\">Ruf noch mehr zerst&ouml;ren will<\/a>. Wenn sie vor zu Guttenberg ein weiteres Mal kuscht, d&uuml;rfte sie auf Jahre hinaus der L&auml;cherlichkeit preisgegeben sein.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Lassen wir einmal dahingestellt, was eine nicht bewusste T&auml;uschung ist, so hat Guttenberg einmal mehr bewiesen, dass er nicht mit der Tugend einer voraussehenden Klugheit gesegnet ist. Das lateinische Wort f&uuml;r Klugheit, prudentia, stammt vom Wort providentia, Voraussicht, ab. Bereits zu Beginn seiner Dissertation h&auml;tte Guttenberg erkennen k&ouml;nnen, dass er, aus welchen Gr&uuml;nden auch immer, nicht der Lage war, diese Arbeit zu leisten. Als er sich dann f&uuml;r eine Plagiatsl&ouml;sung entschied, h&auml;tte auf jeden Fall die M&ouml;glichkeit gehabt eben diese dadurch zu vermeiden, dass er zumindest formal die &uuml;bernommenen Texte gekennzeichnet h&auml;tte. Nat&uuml;rlich h&auml;tte dieser Text inhaltlich nicht mehr den Anforderungen einer Dissertation entsprochen. Er h&auml;tte aber mit etwas Geschick, die zitierten Stellen zusammenfassen k&ouml;nnen und belegen k&ouml;nnen. Kurzum, er h&auml;tte die fremden Gedanken in eigene Worte fassen m&uuml;ssen. Dass er diese Notwendigkeit nicht voraussehbar, ist f&uuml;r einen Politiker in spe kaum nachvollziehbar. War doch zu erwarten, dass bei einem Aufstieg in h&ouml;here Positionen, sich irgendjemand einmal die Dissertation vorgenommen h&auml;tte &ndash; wie es dann auch geschah. Desweiteren h&auml;tte Guttenberg sehr fr&uuml;h erkennen k&ouml;nnen, dass sein Plagiat sehr schnell auffliegen w&uuml;rde, sobald sich das Netz dieses Textes annehmen w&uuml;rde. Zu vorausschauenden Klugheit h&auml;tte auch die Erkenntnis geh&ouml;rt, dass diese Enttarnung zur Entlassung aus seinem Amt f&uuml;hren musste. &ndash; Auch das jetzige Verhalten Guttenbergs ist unklug. Es h&auml;tte nach dieser Vorgeschichte wissen m&uuml;ssen, dass die Universit&auml;t nur zu dem Schluss kommen konnte, dass eine T&auml;uschung vorliege. Ebenso h&auml;tte ihm klar sein m&uuml;ssen, dass dieses Urteil, ob es nun der &Ouml;ffentlichkeit pr&auml;sentiert wird oder nicht, schnell an die &Ouml;ffentlichkeit gelangen w&uuml;rde. &ndash; Seien wir dankbar, dass ein so wenig voraussehender Politiker der Bundesrepublik in hohen &Auml;mtern erspart bleibt. Dies gilt erst recht f&uuml;r den Fall, dass sich Guttenberg der Selbstt&auml;uschung hingegeben haben sollte, dass er nicht get&auml;uscht habe: zwar ein psychologisch interessanter Fall, der aber leider in der Politik&nbsp; zum Schaden des Gemeinwesens viel zu h&auml;ufig anzutreffen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Philologenverband kritisiert Endlos-Trauerspiel bei der Hochschulzulassung<\/strong><br>\nAls absolut inakzeptabel und skandal&ouml;s hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die Tatsache kritisiert, dass nun schon im dritten Jahr in Folge die Hochschulen das Mehrfachbewerbungsverfahren nicht in den Griff bekommen haben.<br>\nMeidinger bef&uuml;rchtet, dass auch in diesem Sommer- und Wintersemester wieder Tausende von Nachr&uuml;ckverfahren nicht fristgerecht abgeschlossen werden k&ouml;nnen und zahlreiche Studien-pl&auml;tze unbesetzt bleiben bzw. Studenten ihre Studienpl&auml;tze viel zu sp&auml;t zugewiesen bekommen, so dass sie unter Umst&auml;nden ein Semester verlieren werden. &ldquo;Die erneute Verschiebung des Starts des Bewerberportals hochschulstart.de ist die unr&uuml;hmliche Fortsetzung eines Endlos-Trauerspiels. Bedauerlich ist zudem, dass alle Verbundstudieng&auml;nge wie Lehramts- und Bachelor-Studieng&auml;nge mit mehr als einem Fach weiterhin vollst&auml;ndig aus den Mehrfachbewerbungsverfahren ausgenommen werden und sich zahlreiche Universit&auml;ten &uuml;berhaupt nicht an dem Hochschulportal beteiligen&rdquo;, betonte Meidinger.<br>\nAls Hauptschuldige an der Misere macht der Verbandschef insbesondere die Hochschulleitungen aus. Diese h&auml;tten jahrelang lautstark das Recht der Hochschulen auf eigenst&auml;ndige Studentenauswahl eingefordert und jetzt, nachdem dies Realit&auml;t sei, stellten sie fest, dass man auf die neue Situation nicht vorbereitet sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/77926\/philologenverband-kritisiert-endlos-trauerspiel-bei-der-hochschulzulassung\/\">bildungsklick<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu schon Hochschulzulassung: <a href=\"upload\/pdf\/090722_hochschulzulassung_zbs2_2009_lieb.pdf\">Vom Versagen der Politik und der Scheu vor Verantwortung [PDF &ndash; 80 KB]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Italien bekommt das Fl&uuml;chtlingsproblem auf Lampedusa in den Griff<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"470\" src=\"http:\/\/d1.stern.de\/bilder\/Humor\/greserlenz\/greser_11_11_fitin_615_425.jpg\" alt=\"Italien bekommt das Fl&uuml;chtlingsproblem auf Lampedusa in den Griff\" title=\"Italien bekommt das Fl&uuml;chtlingsproblem auf Lampedusa in den Griff\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/kultur\/humor\/cartoons\/galerie\/1_greser-lenz\/633499.html?gallery=636074&amp;i=2\">Stern<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Das Letzte: Berlusconi mal wieder. Es fehlt eigentlich nur eine schallende Ohrfeige!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RluCs8KYMII\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: EZB-Zinserh&ouml;hung; Der Euro als Teuro?; Skandale bei Atomkonzernen; Wissenschaftlicher Beirat f&uuml;r eine post-fossilnukleare Wirtschaftsweise; Frauen zur&uuml;ck an den Herd?; Die Mafia ist jeder Entwicklung einen Schritt voraus; Transparency kritisiert Walter Riester und Bert R&uuml;rup wegen Maschmeyer-Gesch&auml;ften; Sanktionen bei Arbeitslosengeld II-Empf&auml;ngern; Im Interesse der Gesundheit: Alkohol und Tabak auch aus<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9036\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9036","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9036","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9036"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9036\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9039,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9036\/revisions\/9039"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9036"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9036"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9036"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}