{"id":90401,"date":"2022-11-15T16:40:56","date_gmt":"2022-11-15T15:40:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90401"},"modified":"2022-11-17T17:57:26","modified_gmt":"2022-11-17T16:57:26","slug":"sanktionen-toeten-menschen-beispiel-syrien-hoechste-zeit-mit-diesen-spielereien-aufzuhoeren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90401","title":{"rendered":"Sanktionen t\u00f6ten Menschen. Beispiel Syrien. H\u00f6chste Zeit, mit diesen Spielereien aufzuh\u00f6ren."},"content":{"rendered":"<p>Die Friedensgruppe &bdquo;Freundschaft mit Valjevo e.V.&ldquo; leistet seit Jahren in Syrien praktische Hilfe. Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten haben die Gruppe und ihre Arbeit f&uuml;r ein Krankenhaus in Damaskus gelegentlich unterst&uuml;tzt. <strong>Bernd Duschner<\/strong>, Initiator dieser Gruppe, berichtet jetzt aus einem Gespr&auml;ch mit der Leiterin dieses Krankenhauses. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Ohne Strom, Heizung, Wasser. Hunger und Cholera in Syrien<\/strong><\/p><p><strong>Gespr&auml;ch mit der Leiterin eines Krankenhauses in Damaskus<\/strong><\/p><p>Seit 6 Jahren arbeitet unsere lokale Friedensgruppe &bdquo;Freundschaft mit Valjevo e.V.&ldquo; im oberbayerischen Pfaffenhofen a.d.Ilm mit dem &bdquo;Italienischen Krankenhaus&ldquo; in Damaskus zusammen. Mit Spenden, darunter zahlreiche von Lesern der &bdquo;NachDenkSeiten&ldquo;, konnten wir dem Krankenhaus immer wieder helfen, so beim Kauf eines gebrauchten Computertomographen, neuer Betten, von Defibrillatoren, der Beschaffung von Winterkleidung f&uuml;r Stra&szlig;enkinder oder f&uuml;r Insassen von Altenheimen. <\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/221116-Tahhan-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/221116-Tahhan-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Anfang November hat uns die Leiterin dieses Krankenhauses, Schwester Carol Tahhan, f&uuml;r vier Tage besucht, um sich f&uuml;r diese kontinuierliche Unterst&uuml;tzung zu bedanken und &uuml;ber die aktuelle Situation in Syrien zu berichten.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/221116-Tahhan-02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/221116-Tahhan-02.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Es waren Tage intensiver Gespr&auml;che.<\/p><p>Carol Tahhan stammt aus einer armenischen Familie und wurde in Aleppo geboren. Ihr Vater hatte mit Chemikalien gehandelt, sie liebt die Mathematik und die Naturwissenschaften. Deshalb hatte sie zun&auml;chst ein Chemiestudium abgeschlossen und in einer Arzneimittelfabrik gearbeitet. Langj&auml;hrige ehrenamtliche Arbeit mit Behinderten f&uuml;hrte dazu, dass sie ihren Beruf aufgab und bei den Don-Bosco-Schwestern eintrat. Dort leitete sie in Damaskus zun&auml;chst deren Kindergarten und seit 2018 das &bdquo;Italienische Krankenhaus&ldquo;. Das Krankenhaus hat in der syrischen Hauptstadt einen exzellenten Ruf.<\/p><p><strong>Ein ganzes Volk k&auml;mpft um sein &Uuml;berleben<\/strong><\/p><p>Der Krieg 2011, berichtet uns Tahhan, kam f&uuml;r sie &uuml;berraschend. Sie war &uuml;berzeugt gewesen, dass Unruhen und ein Umsturz wie damals in &Auml;gypten in Syrien, in dem seit Jahrhunderten unterschiedliche Volksgruppen und religi&ouml;se Gemeinschaften friedlich zusammenleben, nicht eintreten werden. Es sei schrecklich gewesen, als Jihadisten die Kontrolle &uuml;ber Vororte von Damaskus &uuml;bernommen hatten und tagt&auml;glich in unmittelbarer N&auml;he auf dem Gel&auml;nde des Krankenhauses und des danebenliegenden Kindergartens Granaten einschlugen. Selbst die G&auml;nge des Krankenhauses waren &uuml;bervoll von Schwerverletzten. Trotzdem h&auml;tten sie die beiden Einrichtungen zu keinem Zeitpunkt geschlossen. <\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/221116-Tahhan-03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/221116-Tahhan-03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Im Kindergarten sei es wichtig gewesen, die eigene Angst vor den Kindern zu verbergen, ihnen trotz allem unbeschwerte Stunden zu erm&ouml;glichen. <\/p><p>So schrecklich die Zeit des Krieges damals gewesen sei, heute, sagt Tahhan, w&uuml;rde die syrische Bev&ouml;lkerung unvergleichlich mehr leiden. Es g&auml;be keinen Strom, kein Gas zum Kochen, keinen Brennstoff zum Heizen, kein Wasser, nicht gen&uuml;gend Essen. Strom liefere das &ouml;ffentliche Netz selbst in der Hauptstadt t&auml;glich nur f&uuml;r 2-3 Stunden. Ihr Krankenhaus m&uuml;sse sich mit Generatoren behelfen und zu horrenden Preisen Diesel auf dem Schwarzmarkt einkaufen. Dieses Geld fehle f&uuml;r den Kauf von Ausr&uuml;stung, von Medikamenten und f&uuml;r eine ausreichende Bezahlung des Personals. Es gebe nur jeden 3. Tag flie&szlig;endes Wasser und dies nur f&uuml;r 2-3 Stunden. <\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/221116-Tahhan-04.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/221116-Tahhan-04.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Ihr Krankenhaus habe einen eigenen Brunnen, ein Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung aber sei gezwungen, sich Wasser von Tankfahrzeugen von privaten H&auml;ndlern f&uuml;r viel Geld zu kaufen. Gas zum Kochen sei streng rationiert, die Menge v&ouml;llig unzureichend. Nur jedes Vierteljahr gebe es f&uuml;r die B&uuml;rger eine Gasflasche. Es herrsche eine galoppierende Inflation und die Lebensmittelpreise explodierten. Fleisch, Obst und Gem&uuml;se seien unbezahlbar geworden. Viele Menschen hungerten und suchten in Abfallhalden nach Essbarem. In weiten Teilen des Landes sei die Cholera ausgebrochen. Eine l&auml;ngere Planung sei f&uuml;r sie als Leiterin des Krankenhauses nicht m&ouml;glich. Sie k&ouml;nne nur jeden Tag versuchen, die L&ouml;cher zu stopfen, die sich neu auftuen: Viele lebensrettende Medikamente, medizinische Ger&auml;te und Ersatzteile f&uuml;r ihre Reparatur k&ouml;nnten nicht besorgt werden. Wegen der finanziellen Not arbeiteten viele Mitarbeiter gleichzeitig noch in einem weiteren Krankenhaus und seien h&auml;ufig v&ouml;llig ersch&ouml;pft. <\/p><p>Unter diesen Bedingungen gehe die Abwanderung von Fachpersonal und &Auml;rzten ins Ausland unver&auml;ndert werden. Diesen Sommer, erz&auml;hlt sie uns, sei <strong>Bashar Assad<\/strong> &uuml;berraschend und unangemeldet auf einer Versammlung von Kirchenvertretern aufgetaucht und habe ihre Diskussion einige Stunden aufmerksam verfolgt. In ihrem Redebeitrag habe sie die Situation in ihrem Krankenhaus beschrieben und auf die Hoffnungslosigkeit hingewiesen, die mittlerweile in der Bev&ouml;lkerung herrsche. Der Pr&auml;sident bat sie um eine schriftliche Eingabe. Zumindest die Zuteilung von Diesel f&uuml;r ihr Krankenhaus sei anschlie&szlig;end ein wenig erh&ouml;ht worden. Die M&ouml;glichkeiten der Regierung, unter den Bedingungen der Sanktionen zu helfen, sind allerdings &auml;u&szlig;erst begrenzt. <\/p><p><strong>Dass in Syrien eine humanit&auml;re Katastrophe stattfindet, best&auml;tigt Professor Dr. Alena Douhan in ihrem soeben ver&ouml;ffentlichten vorl&auml;ufigen Bericht &uuml;ber Auswirkungen der Sanktionen [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]. <\/strong><\/p><p>Die UN-Sonderberichterstatterin ist in diesen Tagen von einer 12-t&auml;gigen Reise aus Syrien zur&uuml;ckgekehrt. &bdquo;Die gesamte Bev&ouml;lkerung&ldquo;, schreibt sie, &bdquo;lebt unter lebensbedrohenden Bedingungen. Es herrscht ein schwerer Mangel an Trinkwasser, an Wasser f&uuml;r die Bew&auml;sserung, an Abwasseranlagen, an Strom, Brennstoffen zum Kochen und zum Heizen, f&uuml;r das Transportwesen und die Landwirtschaft, es fehlt an Lebensmitteln (einschlie&szlig;lich Babynahrung), Gesundheitseinrichtungen, medizinischer Ausr&uuml;stung und Medikamenten sowie Arbeits- und Bildungseinrichtungen&hellip;&ldquo; <\/p><p>Die Fakten, die sie in ihrem Bericht auff&uuml;hrt, sind ersch&uuml;tternd: 90 Prozent der Bev&ouml;lkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Preise sind seit 2019 um 800 Prozent gestiegen. Die Stromproduktion Syriens ist von t&auml;glich 9.500 Megawatt auf 2.100 Megawatt gesunken. Nur noch 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fl&auml;che Syriens k&ouml;nnen bew&auml;ssert werden. Die Getreideernte hat sich von 3,1 Mio. Tonnen 2019 auf 1,7 Mio. Tonnen 2022 nahezu halbiert. 14,6 Prozent der syrischen Bev&ouml;lkerung leiden unter chronischen und seltenen Krankheiten und sch&auml;tzungsweise 24 Prozent seien behindert. In dieser dramatischen Situation fehlt es an lebenswichtigen Medikamenten f&uuml;r die Behandlung von Krebs, Multipler Sklerose, Bluthochdruck, Diabetes, f&uuml;r die Dialyse fehlen An&auml;sthetika und Diagnostika f&uuml;r alle Krebsarten.<\/p><p><strong>Wir brauchen eine Kampagne zur Aufhebung der Sanktionen<\/strong><\/p><p>500.000 Menschen in Syrien hat der Krieg das Leben gekostet, Hunderttausende sind zu Invaliden geworden, 6,8 Millionen leben als Fl&uuml;chtlinge im eigenen Land, ein Gro&szlig;teil der Wohngeb&auml;ude und Infrastruktur sind zerst&ouml;rt oder schwer besch&auml;digt. Trotzdem halten Berlin und Br&uuml;ssel an ihren Sanktionen gegen Syrien fest. Der Wiederaufbau des Landes und die Ingangsetzung seiner Wirtschaft soll nach ihrem Willen solange verhindert werden, bis sich das Land ihren politischen Vorgaben beugt. <\/p><p>&Ouml;l, Gas und Strom sind heute die Grundvoraussetzung jeder Wirtschaft. Die Sanktionen der EU verbieten ausdr&uuml;cklich die Finanzierung, technische Hilfe und Export von Ausr&uuml;stung und Technologie f&uuml;r den Bau von Kraftwerken zur Stromgewinnung und f&uuml;r die F&ouml;rderung und Verarbeitung von Erd&ouml;l und Erdgas.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] Die &Ouml;l- und Gaspipelines, die Raffinerien, die Kraftwerke und Stromnetze waren ein Hauptangriffsziel der Jihadisten gewesen. Nachdem es USA und ihrer Koalition der &bdquo;Freunde Syriens&ldquo; nicht gelungen ist, die Regierung in Damaskus mit Hilfe von Moslembr&uuml;dern und Jihadisten zu st&uuml;rzen, versuchen sie jetzt das Land wirtschaftlich v&ouml;llig zu erdrosseln: Seit 2019 halten US-Truppen Syriens eigene &Ouml;lfelder, unverzichtbar f&uuml;r seine Stromproduktion, besetzt. Firmen und Personen aus Drittstaaten werden mit der Androhung von sekund&auml;ren Sanktionen daran gehindert, auf dem Seeweg &Ouml;l und Gas nach Syrien zu bringen[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] oder G&uuml;ter und Dienstleistungen an Syrien zu liefern, die das Land f&uuml;r seine &Ouml;l- und Gasproduktion braucht.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/221116-Tahhan-05.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/221116-Tahhan-05.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Carol Tahhan steht zu ihrem Land und seinen Menschen. In Zusammenarbeit mit dem UNHCR organisierte sie f&uuml;r 2.000 Frauen N&auml;hkurse. 2017 wurde sie deshalb vom US-Au&szlig;enministerium mit dem &bdquo;International Women of Courage Reward&ldquo; ausgezeichnet. Sie hat die Auszeichnung angenommen und die Gelegenheit genutzt, in den USA in aller &Ouml;ffentlichkeit deren Kriegspolitik zu verurteilen und die Verleumdungen gegen ihr Land zur&uuml;ckzuweisen.[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] Bei der Ehrung bestand sie erfolgreich darauf, nicht als Vertreterin des Vatikan, sondern als B&uuml;rgerin Syriens ausgezeichnet zu werden. Die Veranstalter hatten jeden Bezug auf ihr Heimatland Syrien, das sie so erbittert bek&auml;mpfen, streichen wollen.<\/p><p><strong>Ihre dringende Bitte an uns:<\/strong> <\/p><p>Die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die Lage der syrischen Bev&ouml;lkerung zu informieren, eine Kampagne f&uuml;r die Aufhebung der unmenschlichen Sanktionen zu f&uuml;hren und weiter humanit&auml;re Hilfe zu leisten. Aktuell braucht ihr Krankenhaus ein Invasives Beatmungsger&auml;t f&uuml;r ihre Intensivstation. Daf&uuml;r haben wir als gemeinn&uuml;tziger Verein mit der Sammlung von Spenden begonnen und bitten um &Uuml;berweisungen auf unser Konto Friedensgruppe &bdquo;Freundschaft mit Valjevo e.V.&rdquo; bei der Sparkasse Pfaffenhofen, IBAN DE06 7215 1650 0008 0119 91, Stichwort Krankenhaus Damaskus.<\/p><p><strong>Nachtrag Albrecht M&uuml;ller:<\/strong><\/p><p>Ein normaler Wessi, in diesem Fall sind die Vertreter westlichen Denkens gemeint, wird bei Lekt&uuml;re dieses Berichtes &uuml;ber das Leiden in Syrien befriedigt feststellen k&ouml;nnen: Alles in Butter, die Sanktionen wirken. &ndash; Beispielhaft wird an diesem Denken die Unmenschlichkeit der westlichen &Uuml;berlegenheitsideologie sichtbar.<\/p><p>Titelbild: quetions123 \/ Shutterstock<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/statements\/2020\/09\/statement-ms-alena-douhan-special-rapporteur-negative-impact-unilateral-coercive\">ohchr.org\/en\/statements\/2020\/09\/statement-ms-alena-douhan-special-rapporteur-negative-impact-unilateral-coercive<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.wko.at\/service\/aussenwirtschaft\/Aktueller_Stand_der_Sanktionen_gegen_Syrien.html\">wko.at\/service\/aussenwirtschaft\/Aktueller_Stand_der_Sanktionen_gegen_Syrien.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/home.treasury.gov\/system\/files\/126\/syria_shipping_advisory_03252019.pdf\">home.treasury.gov\/system\/files\/126\/syria_shipping_advisory_03252019.pdf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/journal-neo.org\/2020\/07\/21\/caesar-act-protecting-or-destroying-syrian-civilians\">journal-neo.org\/2020\/07\/21\/caesar-act-protecting-or-destroying-syrian-civilians<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Carolin_Tahhan_Fachakh\">en.wikipedia.org\/wiki\/Carolin_Tahhan_Fachakh<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Friedensgruppe &bdquo;Freundschaft mit Valjevo e.V.&ldquo; leistet seit Jahren in Syrien praktische Hilfe. 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