{"id":90413,"date":"2022-11-16T08:40:46","date_gmt":"2022-11-16T07:40:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413"},"modified":"2022-11-16T08:40:46","modified_gmt":"2022-11-16T07:40:46","slug":"hinweise-des-tages-4237","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h01\">Lawrow beim G20-Gipfel: &ldquo;Nicht Russland lehnt die Verhandlungen ab, sondern die Ukraine&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h02\">Die Ukraine und die au&szlig;enpolitische Krise des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h03\">&ldquo;F&uuml;r mich hat der Krieg in den K&ouml;pfen sp&auml;testens 2008 und erst recht 2014 begonnen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h04\">Rheinmetall kauft Munitionsfirma &ndash; mehr Gepard-Munition f&uuml;r die Ukraine <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h05\">Ukraine: BlackRock wird offizieller Regierungsberater in Wirtschaftsfragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h06\">Weltwirtschaftsforum, FTX, Ukraine: eine zu peinlich gewordene Verbindung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h07\">&raquo;Die Ostsee ist ein Pulverfass&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h08\">Bundeswehr wappnet sich f&uuml;r Krieg an NATO-Ostflanke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h09\">Zweigleisig fahren: Chinas Beziehungen zur EU.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h10\">Vorgezogene Neuwahlen: Wie Toqajew ein neues Kasachstan erschaffen will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h11\">Europa und die USA treffen sich mit Venezuelas echtem Pr&auml;sidenten Maduro <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h12\">Korruption aufgedeckt: USA mischten sich in Ecuadors Wahlen ein und benutzten Julian Assange als Druckmittel&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h13\">Elga Bartsch wird Habecks Chef&ouml;konomin &ndash; erste Frau in dieser Position<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h14\">B&uuml;ndnis gegen Kinderarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h15\">Die Kampagne gegen die Klimaaktivisten der &bdquo;Letzten Generation&ldquo; dient dem Aufbau eines Polizeistaats<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90413#h16\">Regierungsnahe &bdquo;Wissenschaftler&ldquo; schlagen allen Ernstes Impfpflicht zur Befriedung der Gesellschaft vor<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lawrow beim G20-Gipfel: &ldquo;Nicht Russland lehnt die Verhandlungen ab, sondern die Ukraine&rdquo;<\/strong><br>\nRussland weigere sich nicht, mit der Ukraine zu verhandeln, sagte Lawrow am Dienstag nach seiner Teilnahme am G20-Gipfel. &ldquo;Wenn sich jemand weigert zu verhandeln, dann ist es die Ukraine. Und je l&auml;nger sie sich weigert, desto schwieriger wird es sein, eine Einigung zu erzielen&rdquo;, sagte er zu Reportern.<br>\nZugleich betonte er, die Bedingungen der Ukraine f&uuml;r die Aufnahme von Verhandlungen seien unrealistisch und der Situation nicht angemessen. Aus den &Auml;u&szlig;erungen des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wladimir Selenskij gehe hervor, dass er nicht auf die Ratschl&auml;ge des Westens bez&uuml;glich der Notwendigkeit von Verhandlungen h&ouml;re, seine Rhetorik sei aggressiv und russophob. Selenskijs Rede auf dem Gipfel zeige, dass &ldquo;er noch auf keine Ratschl&auml;ge aus dem Westen h&ouml;rt&rdquo;.<br>\nBehauptungen, die USA w&uuml;rden sich auf Gespr&auml;che &uuml;ber die Ukraine vorbereiten, wies er als Ger&uuml;chte zur&uuml;ck. &ldquo;Zu den Berichten, dass die US-Amerikaner Verhandlungen vorbereiten: Diese Ger&uuml;chte tauchen immer wieder auf und verschwinden dann genauso wieder. Wir reagieren nicht mehr darauf&rdquo;, sagte Lawrow.<br>\nDie Europ&auml;ische Union und die NATO seien schon lange an dem hybriden Konflikt in der Ukraine beteiligt, meinte Lawrow. Er betonte, dass sie die Ukraine mit nachrichtendienstlichen Informationen versorgten und an der Identifizierung der von der ukrainischen Armee getroffenen Ziele beteiligt seien.<br>\nDie Arbeit an der gemeinsamen G20-Abschlusserkl&auml;rung sei praktisch abgeschlossen, so Lawrow:<br>\n&ldquo;Unsere westlichen Kollegen haben auf jede erdenkliche Weise versucht, diese Erkl&auml;rung zu politisieren, und sie haben versucht, Formulierungen reinzuschmuggeln, die eine Verurteilung der Handlungen der Russischen F&ouml;deration im Namen der kompletten G20 implizieren w&uuml;rden, einschlie&szlig;lich uns selbst.&rdquo;<br>\nDie Arbeit an dem Text sei nun aber praktisch beendet. Der Entwurf enthalte sowohl die Sichtweise des Westens als auch Russlands auf den Konflikt in der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/154417-lawrow-beim-g20-gipfel-nicht\/%20\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Arbeit an G20-Abschlusserkl&auml;rung praktisch beendet<\/strong><br>\nDer russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow hat best&auml;tigt, dass die Arbeit an der gemeinsamen G20-Abschlusserkl&auml;rung praktisch abgeschlossen ist. &ldquo;Unsere westlichen Kollegen haben auf jede erdenkliche Weise versucht, diese Erkl&auml;rung zu politisieren, und sie haben versucht, Formulierungen reinzuschmuggeln, die eine Verurteilung der Handlungen der Russischen F&ouml;deration im Namen der ganzen G20 implizieren w&uuml;rden, einschlie&szlig;lich uns selbst&rdquo;, sagte Lawrow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge am Dienstag.<br>\nDie Arbeit an dem Text sei nun aber praktisch beendet. Der Entwurf enthalte nun sowohl die westliche als auch die russische Sichtweise auf den Krieg in der Ukraine, so Lawrow weiter. &hellip;<br>\nDie Chefunterh&auml;ndler der Europ&auml;ischen Union und der 19 f&uuml;hrenden Industrie- und Schwellenl&auml;nder hatten sich beim G20-Gipfel auf der indonesischen Insel Bali nach schwierigen Verhandlungen auf einen Entwurf f&uuml;r die Abschlusserkl&auml;rung geeinigt. In dem &ouml;ffentlich gewordenen Papier hei&szlig;t es: &ldquo;Die meisten Mitglieder verurteilten den Krieg in der Ukraine aufs Sch&auml;rfste.&rdquo; Auch Moskau will die Erkl&auml;rung nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mittragen &ndash; weil darin betont wird, dass nicht alle G20-L&auml;nder diese Meinung teilen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wallstreet-online.de\/nachricht\/16205903-lawrow-arbeit-g20-abschlusserklaerung-praktisch-beendet%20\">wallstreet online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist wohl kaum vorstellbar, dass Russland einer Abschlusserkl&auml;rung des G20-Treffens zustimmen und sie mittragen, obwohl eine Verurteilung des russischen Vorgehens in der Ukraine enthalten sein soll. Offensichtlich sind erstens die Perspektiven der USA und des Westens und zweitens die Sichtweise Russlands enthalten. Dennoch schreiben deutsche Medien z.B. <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/sergeji-lawrow-beim-g20-gipfel-auf-bali-der-russische-troll-a-f0ed9143-b595-4f76-8fcb-f51ffe651c17\">vom russischen Troll<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/g-20-staaten-gehen-auf-distanz-zu-wladimir-putin-18462197.html\">von der Distanz zu Putin<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Ukraine und die au&szlig;enpolitische Krise des Westens<\/strong><br>\nKeine R&uuml;ckkehr zum &bdquo;Business as usual&ldquo; hatte die Devise westlicher Au&szlig;enpolitik nach der Integration &ndash; nach westlicher Lesart Annexion &ndash; der Krim in die Russische F&ouml;deration im Jahr 2014 gehei&szlig;en. Seit dem 24. Februar &auml;nderte sich dies zum &bdquo;No Business at all&ldquo; und der Westen droht jedem Staat und auch Individuen mit Sanktionen, welche trotzdem noch Beziehungen zu Russland pflegen. Die Ereignisse der letzten Monate lassen aber Zweifel aufkommen, ob es dem Westen gelingen wird, der Welt seine Auffassungen aufzuzwingen. Die Bedeutung namentlich Westeuropas schwindet; es wird lernen m&uuml;ssen, mit dem ungeliebten Nachbarn im Osten leben zu lernen.<br>\nDie au&szlig;enpolitisch-diplomatischen und wirtschaftlichen Kampfinstrumente des Westens erwiesen sich im Kampf gegen Russland als zu wenig wirksam. Dazu kommt, dass viele Staaten den F&uuml;hrungsanspruch, den gerade US-Pr&auml;sident Joe Biden im Wahlkampf erhoben hatte, ablehnen. Nach drei Jahrzehnten, in welchen der Westen jeden missliebigen Staat zum &bdquo;Rogue State&ldquo; &ndash; zum Schurkenstaat &ndash; erkl&auml;ren und bestrafen zu k&ouml;nnen glaubte, regt sich Widerstand. Der Ruf nach der multipolaren Welt ist die Antwort auf die Dominanz des Westens seit dem Zerfall der Sowjetunion.<br>\nZur Emp&ouml;rung des Westens &uuml;ber die russische Intervention in der Ukraine mag die Tatsache beigetragen haben, dass die russische Seite im Fall der Krim und des Donbass die gleichen Argumente vorbrachte, mit denen der Westen seine diversen Interventionen in den vergangenen drei Jahrzehnten begr&uuml;ndet hatte: Teil dieser Argumentation ist der Hinweis auf das Recht auf Sezession der russischsprachigen Bev&ouml;lkerung im S&uuml;den und Osten der Ukraine versus jenes der Kosovo-Albaner im ehemaligen Jugoslawien. Dazu kommt der Begriff der Schutzverantwortung (Responsibility to Protect) bzw. der humanit&auml;ren Intervention, die ebenfalls im Zusammenhang mit dem Kosovo, aber auch mit der westlichen Intervention in Libyen bem&uuml;ht worden war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-ukraine-und-die-aussenpolitische-krise-des-westens\/\">Global Bridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;F&uuml;r mich hat der Krieg in den K&ouml;pfen sp&auml;testens 2008 und erst recht 2014 begonnen&rdquo;<\/strong><br>\nAntje Vollmer &uuml;ber die Glaubw&uuml;rdigkeit der Gr&uuml;nen als Friedenskraft, das letzte Konzept einer europ&auml;ischen Friedensordnung und den Fauxpas des Westens angesichts des Todes von Michail Gorbatschow. (Teil 1)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Fuer-mich-hat-der-Krieg-in-den-Koepfen-spaetestens-2008-und-erst-recht-2014-begonnen-7340931.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rheinmetall kauft Munitionsfirma &ndash; mehr Gepard-Munition f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nDer R&uuml;stungskonzern Rheinmetall reagiert auf die steigende Nachfrage nach Munition und &uuml;bernimmt den spanischen Wettbewerber Expal Systems f&uuml;r 1,2 Milliarden Euro. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Weltweit sei nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine der Bedarf erheblich gestiegen, sagte Vorstandschef Armin Papperger dem Handelsblatt.  Expal System ist mit einem Jahresumsatz von rund 400 Millionen Euro einer der gr&ouml;&szlig;ten Munitionshersteller in Europa. (&hellip;) Laut Papperger kann bei Expal zuk&uuml;nftig auch Munition f&uuml;r den Flugabwehrpanzer Gepard gefertigt werden. Die Panzer hatte die Bundesregierung auch an die Ukraine geliefert, um ihren Luftraum gegen Angriffe aus Russland zu sch&uuml;tzen. Der Munitionsvorrat ist jedoch begrenzt, weil das Herstellerland Schweiz keine Exporterlaubnis erteilen will. Die Produktion von Munition ist f&uuml;r Rheinmetall in den kommenden Jahren eines der wichtigsten Themen. Nach dem Ende des Kalten Kriegs hatten viele westliche L&auml;nder ihre Arsenale geleert und wollen sie nun wieder auff&uuml;llen.  Auch die Bundeswehr verf&uuml;gt nur noch &uuml;ber einen sehr begrenzten Munitionsvorrat. Die Bundesregierung plant, die Best&auml;nde wieder aufzuf&uuml;llen und daf&uuml;r nach Angaben aus der Politik bis zu rund 20 Milliarden Euro auszugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/ruestungsindustrie-rheinmetall-kauft-munitionsfirma-mehr-gepard-munition-fuer-die-ukraine\/28806920.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Rheinmetall sagt danke<\/strong><br>\nR&uuml;stungskonzerne der BRD profitieren kr&auml;ftig von Krieg und Aufr&uuml;stung. NATO-Strategie zielt auf permanente Konfrontation mit Russland und China<br>\nMit den 100 Milliarden des &raquo;Sonderverm&ouml;gens&laquo; f&uuml;r die Bundeswehr hat Kanzler Scholz die Hochr&uuml;stung eingeleitet. Hiesige Waffenschmieden sahen im Fr&uuml;hjahr 2022 bereits entscheidende, goldene Jahre anbrechen &ndash; und haben sich nicht get&auml;uscht: Die vom &raquo;Hauptkunden&laquo; Bundesrepublik ausgerufene &raquo;Zeitenwende in der Sicherheitspolitik und das damit einhergehende Sonderverm&ouml;gen&laquo; berge &raquo;umfangreiche Chancen&laquo;, teilte der R&uuml;stungskonzern Hensoldt am Donnerstag bei Bekanntgabe seiner Quartalszahlen mit. Das Unternehmen aus Taufkirch steigerte demnach seinen Gewinn vor Steuern und Zinsen auf 126 Millionen Euro gegen&uuml;ber 110 Millionen im Vorjahr. Binnen Jahresfrist sei der Auftragsbestand des R&uuml;stungselektronikkonzerns von rund f&uuml;nf auf 5,37 Milliarden Euro gewachsen.<br>\nAuch bei Rheinmetall in D&uuml;sseldorf brummt seit Beginn des Kriegs in der Ukraine das Gesch&auml;ft mit dem Tod. Man erwarte ein besonders starkes Schlussquartal, &raquo;vor allem im milit&auml;rischen Gesch&auml;ft&laquo;, freute sich Konzernchef Armin Papperger am Donnerstag. Allein der Umsatz der Munitionssparte des Unternehmens wuchs um rund ein Viertel auf 285 Millionen Euro gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Unterm Strich verbuchte Rheinmetall einen Gewinn von 86 Millionen Euro, ein Zuwachs von neun Millionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438496.systemkonkurrenz-rheinmetall-sagt-danke.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Unsere Souver&auml;nit&auml;t d&uuml;rfen wir nicht f&uuml;r 50 Jahre in US-H&auml;nde geben&ldquo;<\/strong><br>\nUngewohnt harsch fordert die deutsche R&uuml;stungsbranche Anteile an den geplanten Waffenprogrammen aus den USA. Ihr geht es um Deutschlands Autonomie &ndash; und ihr eigenes Gesch&auml;ft. [&hellip;]<br>\nDer ungewohnt undiplomatische Vorsto&szlig; des sonst vorwiegend zivil auftretenden Verbands war kein Ausrutscher, sondern ein pr&auml;zise abgefeuerter Ausdruck wachsender Nervosit&auml;t. Denn am heutigen Donnerstag steht aus Sicht der Unternehmen im Haushaltsausschuss des Bundestags eine Richtungsentscheidung an: wie die Bundeswehr in den kommenden Jahren ihr Geld und vor allem das 100 Milliarden Euro gro&szlig;e Sonderverm&ouml;gen ausgibt. Die &bdquo;Bereinigung&ldquo; genannte, nicht &ouml;ffentlichen Runde, beschlie&szlig;t mehr oder weniger final das Verteidigungsetat 2023 und legt damit die Basis f&uuml;r die ersten und wahrscheinlich gr&ouml;&szlig;ten Projekte des Fonds wie Kampfjets oder Transporthubschrauber aus den USA. Der fertige Plan geht zwar noch zur Abstimmung ins Parlament. Doch das ist in der Regel nur eine Formalie.<br>\nDarum m&uuml;sse der Ausschuss nicht nur die Betr&auml;ge genehmigen, sondern der Regierung auch auferlegen, die Auftr&auml;ge mit klaren Gegenleistungen zu verbinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/bundeswehretat-unsere-souveraenitaet-duerfen-wir-nicht-fuer-50-jahre-in-us-haende-geben\/28799402.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ukraine: BlackRock wird offizieller Regierungsberater in Wirtschaftsfragen<\/strong><br>\nEine in Washington, D.C. unterzeichnete Vereinbarung sieht vor, dass die Finanzmarktberatung von BlackRock das Wirtschaftsministerium der Ukraine unterst&uuml;tzt. Dabei sollen dem Land &ouml;ffentliche und private Investitionen zugef&uuml;hrt werden.<br>\nDas erste Meeting f&uuml;r eine Zusammenarbeit zwischen der ukrainischen Regierung unter Pr&auml;sidenten Wladimir Selenskij und der international t&auml;tigen US-amerikanischen Investmentgesellschaft BlackRock fand am 19. September 2022 statt. In der Videokonferenz wurden laut Informationen der offiziellen Website des Pr&auml;sidenten Selenskij die &ldquo;M&ouml;glichkeiten zur F&ouml;rderung &ouml;ffentlicher und privater Investitionen in der Ukraine&rdquo; er&ouml;rtert.<br>\nAm 11. November gab das offizielle Online-Regierungsportal der Ukraine nun folgende Mitteilung bekannt:<br>\n&ldquo;Das ukrainische Wirtschaftsministerium und BlackRock, die weltweit gr&ouml;&szlig;te Investmentgesellschaft, haben eine Absichtserkl&auml;rung unterzeichnet, in der sie sich auf einen Rahmen f&uuml;r die beratende Unterst&uuml;tzung bei der Entwicklung einer speziellen Plattform einigen, die privates Kapital f&uuml;r die Erholung und Unterst&uuml;tzung der ukrainischen Wirtschaft anziehen soll.&rdquo; [&hellip;]<br>\nWladimir Selenskij wird mit den Worten zitiert:<br>\n&ldquo;Wir haben gezeigt, dass wir wissen, wie man auf dem Schlachtfeld gewinnt. Eine weitere wichtige Aufgabe f&uuml;r uns ist es, auch in der Wirtschaft Siege zu erringen und ein attraktives Land f&uuml;r Investoren zu sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/wirtschaft\/154323-blackrock-wird-offizieller-regierungsberater-ukraine\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Weltwirtschaftsforum, FTX, Ukraine: eine zu peinlich gewordene Verbindung<\/strong><br>\nDie zusammengebrochene Kryptob&ouml;rse FTX hat als Sammelstelle f&uuml;r Hilfsgelder in Kryptow&auml;hrung f&uuml;r die Ukraine gedient. Manche vermuten auch, dass auf diesem Weg Geld f&uuml;r andere Empf&auml;nger gewaschen wurde. Durch den Zusammenbruch soll die Ukraine Milliarden Dollar verloren haben. Interessant ist, dass das zust&auml;ndige ukrainische Digitalisierungsministerium und FTX beide eine enge Verbindung zum Weltwirtschaftsforum hatten.<br>\nIch habe keine verl&auml;sslichen Informationen, was da tats&auml;chlich gelaufen ist, zwischen den USA, FTX und der Ukraine. Ich kann dazu nur wiedergeben, was es an halbwegs plausiblen Spekulationen gibt. Dazu geh&ouml;rt, dass &uuml;ber FTX zus&auml;tzliche Milit&auml;rhilfe aus dunklen Kan&auml;len in die Ukraine geflossen sein k&ouml;nnte, von der niemand erfahren sollte. Und die &ouml;fter gelesene, aber f&uuml;r mich weniger plausible Hypothese, dass die ukrainische Regierung mit Hilfsgeldern auf FTX spekuliert hat. Oder die Hypothese, dass &uuml;ber den FTX-Kanal neben Spenden auch andere Geldstr&ouml;me abgewickelt und verschleiert worden sein k&ouml;nnten, die an andere Empf&auml;nger gingen. Elon Musk mit seinen 115 Mio. Twitter-Followern bezeichnete das als &bdquo;eine Frage, der es sich lohnt, nachzugehen&ldquo;. Der Gr&uuml;nder und Chef von FTX, Sam Bankman-Fried, war der zweitgr&ouml;&szlig;te private Spender der US-Demokraten.<br>\nWas ich beitragen kann, ist der Hinweis auf einen gemeinsamen Partner sowohl von FTX als auch vom ukrainischen Digitalisierungsminister und stellv. Ministerpr&auml;sidenten, Mikhailo Fedorov &ndash; als ein vielleicht hilfreiches kleines Puzzlest&uuml;ck zur Rekonstruktion des r&auml;tselhaften Vorgangs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/ftx-ukraine\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&raquo;Die Ostsee ist ein Pulverfass&laquo;<\/strong><br>\n&raquo;Zeitenwende&laquo; auch im Hafen von Eckernf&ouml;rde: Kriegsgegner protestieren gegen Aufr&uuml;stung der deutschen Marine. Ein Gespr&auml;ch mit Georg Friedrich Gerchen.<br>\nGeorg Friedrich Gerchen ist Sprecher der Gruppe Westk&uuml;ste der Deutschen Friedensgesellschaft &ndash; Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)<br>\n(&hellip;) Am Dienstag haben Sie bei einer Mahnwache im schleswig-holsteinischen Eckernf&ouml;rde auf die wachsende Kriegsgefahr hingewiesen. Welche Entwicklung k&ouml;nnen Sie am dortigen Kranzfelder Hafen beobachten?<br>\nEckernf&ouml;rde ist nach Wilhelmshaven der zweitgr&ouml;&szlig;te Marinestandort in Deutschland. Hier gibt es viele verschiedene Einheiten, beispielsweise U-Boote. Vier neue High-Tech-U-Boote der Klasse &raquo;212 CD&laquo; werden voraussichtlich bald dazukommen &ndash; zwei sind bereits bestellt, und durch das 100-Milliarden-Aufr&uuml;stungsprogramm der Bundesregierung gibt es die Option auf zwei weitere. Am Kranzfelder Hafen liegen zudem die sogenannten Flottendienstboote. Die werden f&uuml;r die elektronische Kampff&uuml;hrung gebraucht, weil mit ihnen strategische Informationen aufgenommen, gesammelt und analysiert werden k&ouml;nnen. Derzeit werden neue Flottendienstboote gebaut, die wesentlich gr&ouml;&szlig;er als die vorherigen sind, um sie weltweit einsetzen zu k&ouml;nnen. In Eckernf&ouml;rde gibt es dar&uuml;ber hinaus das Seebataillon, sozusagen die Marineinfanterie, die 15 neue schnelle Kampfboote bekommen soll. Besonders gef&auml;hrlich ist nicht zuletzt die Wehrtechnische Dienststelle 71. Das ist der Dreh- und Angelpunkt f&uuml;r Waffenentwicklung, Forschungsauftr&auml;ge, Zertifizierungen und die technische Abnahme von Kriegsschiffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438827.deutscher-f%C3%BChrungsanspruch-die-ostsee-ist-ein-pulverfass.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundeswehr wappnet sich f&uuml;r Krieg an NATO-Ostflanke<\/strong><br>\nDie Bundeswehr steht vor einer strategischen Neuausrichtung. In einem vertraulichen Grundsatzpapier, das dem &ldquo;Spiegel&rdquo; vorliegt, hat Viersternegeneral Eberhard Zorn bereits Ende September angeordnet, die Bundeswehr m&uuml;sse sich f&uuml;r einen drohenden Konflikt mit Russland schlagkr&auml;ftiger aufstellen. Eine zentrale Ver&auml;nderung soll dabei das Zur&uuml;ckfahren von Auslandseins&auml;tzen und die St&auml;rkung der Landes-und B&uuml;ndnisverteidigung betreffen. (&hellip;)<br>\nDas Papier tr&auml;gt den Titel &ldquo;Operative Leitlinien f&uuml;r die Streitkr&auml;fte&rdquo;. Darin hei&szlig;t es zun&auml;chst, Auslandsmissionen sollten zugunsten von Landes- und B&uuml;ndnisverteidigung weniger im Fokus stehen. Drei Jahrzehnte habe die Bundeswehr in zahlreichen Auslandseins&auml;tzen, wie Afghanistan, auf dem Balkan oder in Mali Pr&auml;senz gezeigt, so Zorn. Der aktuellen Lage, gemeint ist die russische Invasion der Ukraine, w&uuml;rde dies aber nicht mehr gerecht werden. Sichtbare und glaubw&uuml;rdige Abschreckung w&auml;ren nun wesentlich wichtiger, so Zorn. Die Streitkr&auml;fte m&uuml;ssten sich nach seinen Worten f&uuml;r einen &ldquo;aufgezwungenen Krieg&rdquo; wappnen. [&hellip;]<br>\nDeutschland m&uuml;sse dabei seiner &ldquo;F&uuml;hrungsrolle in Europa&rdquo; gerecht werden, res&uuml;miert Zorn laut dem Bericht weiter. Damit w&auml;re eine Erwartungshaltung der B&uuml;ndnispartner verbunden, die Deutschland derzeit nicht &uuml;berzeugend best&auml;tigen k&ouml;nnte. So wurden immer wieder Schwierigkeiten bei der Ausr&uuml;stung von Bundeswehrsoldaten, auch bei Eins&auml;tzen an der NATO-Ostflanke, publik. Die NATO-Pl&auml;ne, eine schnelle Eingreiftruppe binnen weniger Tage mobilisieren und nach Osteuropa verlegen zu k&ouml;nnen, erscheinen in der aktuellen Lage nicht umsetzbar. Bislang war etwa nicht vorgesehen, eine Division &ndash; 10.000 Soldatinnen und Soldaten inklusive Kampfger&auml;t und Logistik &ndash; f&uuml;r eben eine solche schnelle Eingreiftruppe bereitzuhalten. Das habe sich angesichts der Lage in der Ukraine nun jedoch ge&auml;ndert. Bis 2024 soll Deutschland eine komplett ausgestattete Division stellen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bericht-Bundeswehr-wappnet-sich-fuer-Krieg-an-NATO-Ostflanke-article23717548.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die USA sind in den letzten drei Jahrzehnten mit ihren NATO-Verb&uuml;ndeten immer n&auml;her an Russlands Grenze ger&uuml;ckt. Dennoch ist ernsthaft von einem &ldquo;drohenden Konflikt mit Russland&rdquo; und &ldquo;aufgezwungenen Krieg&rdquo; die Rede. Es bedarf wohl einer geh&ouml;rigen Portion medialer Meinungsmache, -manipulation und -propaganda, um nicht zu erkennen, wer hier wem &ldquo;einen Krieg aufzwingen&rdquo; k&ouml;nnte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zweigleisig fahren: Chinas Beziehungen zur EU.<\/strong><br>\nAuf einen groben Klotz geh&ouml;rt ein grober Keil: Staaten, die vom westlichen B&uuml;ndnis bedr&auml;ngt oder gar attackiert wurden, haben immer wieder versucht, dessen beide Teile in Nordamerika und in Europa auseinanderzudividieren, um die Wucht der Angriffe zu d&auml;mpfen. So hat es Russland lange gehalten, und so h&auml;lt es auch China. Entsprechend hat Pr&auml;sident Xi Jinping, als er am Dienstag auf Bali mit seinem franz&ouml;sischen Amtskollegen Emmanuel Macron zusammentraf, nachdr&uuml;cklich betont, beide Seiten sollten sich &raquo;einen Geist der Unabh&auml;ngigkeit bewahren&laquo;. Damit war die Unabh&auml;ngigkeit nicht des Westens insgesamt, sondern, wie Xi hervorhob, &raquo;Frankreichs und Europas&laquo; gemeint. Mit dem Pl&auml;doyer rennt man in Paris, das sich seit jeher als eigenst&auml;ndige, sogar globale, mit seinen fortbestehenden Kolonien in allen Weltmeeren pr&auml;sente Macht begreift, zuverl&auml;ssig offene T&uuml;ren ein. Macron ging prompt darauf ein und betonte ausdr&uuml;cklich Frankreichs Unabh&auml;ngigkeit. Bis vor kurzem setzte die Volksrepublik in Europa vor allem auf die Bundesrepublik. Das lag in der Hauptsache daran, dass die deutsche Wirtschaft viel enger mit der chinesischen verflochten ist als diejenige Frankreichs und der anderen EU-Staaten und die langj&auml;hrige Kanzlerin Angela Merkel die &auml;u&szlig;erst profitablen Wirtschaftsbeziehungen sehr sorgsam h&uuml;tete. Inzwischen verschieben sich die Dinge aber: China, ungebrochen aufsteigend, entwickelt sich f&uuml;r die deutsche Industrie mittlerweile zur Konkurrenz. Dies verschafft dem offen antichinesischen Teil der Berliner Ampelkoalition, den Gr&uuml;nen, den Resonanzboden f&uuml;r ihre wilde Agitation gegen Beijing. Merkels Nachfolger Olaf Scholz entwickelt sich f&uuml;r die Volksrepublik damit zum unsicheren Kantonisten. Neulich konnte er nicht einmal verhindern, dass ihm seine eigene Au&szlig;enministerin von Taschkent aus mit ihren Tiraden gegen China in die Parade fuhr. In Beijing mehren sich deshalb die Stimmen, die daf&uuml;r pl&auml;dieren, zwar weiterhin mit Berlin, nach M&ouml;glichkeit aber k&uuml;nftig enger mit Paris zu kooperieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438860.zweigleisig-fahren.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>In der selbstinstallierten atlantischen Falle<\/strong><br>\nScholz bewegt sich in Peking innen-, europa- und b&uuml;ndnispolitisch auf sehr d&uuml;nnem Eis. Washington ist erkl&auml;rterma&szlig;en ganz offensichtlich sogar bereit, den Kalten Krieg gegen Russland und China in einen hei&szlig;en mit eigenen Truppen zu verwandeln. Egal zu welchen Kosten &ndash; &ouml;konomisch, politisch, milit&auml;risch und menschlich. Und Washington hat Europa und insbesondere Deutschland dabei in Geiselhaft genommen. Die Ampel muss sich vorhalten lassen, dass sie diesen Crash-Kurs bislang nach Kr&auml;ften unterst&uuml;tzt hat. Sie ist zu einem der wichtigsten Kriegstreiber geworden, selbst wenn dabei eigene &ouml;konomische Interessen massiv unter die R&auml;der geraten. Jetzt sind politische Absetzbewegungen ausgesprochen schwierig zu realisieren. [&hellip;]<br>\nDiese Krisenlage l&auml;sst Scholz und seine Wirtschaftsdelegation kaum mit breiter Brust in Peking auftreten. Scholz braucht Hilfe &ndash; &ouml;konomisch, wie auch politisch. Eine mutwillige, &bdquo;Entflechtung&ldquo; genannte Zerst&ouml;rung des China-Gesch&auml;fts w&auml;re &ouml;konomisches Harakiri. Aber gleichzeitig will auch Scholz den rosa-gelb-olivgr&uuml;nen Kriegskurs gegen Russland beibehalten.<br>\nDiesem Versuch, gewisserma&szlig;en die Quadratur des Kreises bei einer kurzen, nur elf Stunden dauernden Stippvisite in Peking zustande bringen zu k&ouml;nnen, ist Chinas Pr&auml;sident Xi Jinping mit einem Zitat Helmut Schmidts entgegengetreten, das dieser aus dem &bdquo;Gelassenheitsgebet&ldquo; abgeleitet hatte: &bdquo;Politische F&uuml;hrer sollten die Gelassenheit haben, die Dinge, die sie nicht &auml;ndern k&ouml;nnen, zu akzeptieren und den Mut, die Dinge zu &auml;ndern, die sie &auml;ndern k&ouml;nnten und die Weisheit, zwischen beidem zu unterscheiden.&ldquo; Es sei wichtig, dass China und Deutschland einander respektierten, den Kerninteressen des jeweils anderen entgegenk&auml;men, an Dialog und Konsultation festhielten und gemeinsam den St&ouml;rungen durch die Blockkonfrontation und den Versuchen, alles durch die ideologische Brille zu betrachten, entgegentr&auml;ten.<br>\nLetzteres d&uuml;rfte f&uuml;r Scholz &ndash; angesichts des radikalisierten Framings eines Kampfes gegen ein &bdquo;neototalit&auml;res&ldquo; China &ndash; kaum zu machen sein. Die kriegsgeilen Atlantiker fahren schweres Gesch&uuml;tz auf. Im Hinblick auf die f&uuml;r die ukrainischen Kr&auml;fte und die gesamte ukrainische Gesellschaft sich dramatisch zuspitzende Lage glauben viele an einen &bdquo;Endsieg&ldquo; durch ein Eingreifen von US-\/NATO-Kr&auml;ften. Ein durchaus g&auml;ngiges, aber durchweg gescheitertes Eskalationsszenario.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/in-der-selbstinstallierten-atlantischen-falle-4774201\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vorgezogene Neuwahlen: Wie Toqajew ein neues Kasachstan erschaffen will<\/strong><br>\nNach den Ausschreitungen vom &bdquo;tragischen Januar&ldquo; ist das kasachische Staatssystem faktisch zusammengebrochen. Mit vorgezogenen Neuwahlen am 20. November will sich Pr&auml;sident Toqajew durch die W&auml;hler legitimieren lassen und verspricht durch eine &bdquo;Denasarbaisierung&ldquo; und umfassende Reformen ein &bdquo;neues Kasachstan&ldquo;. Doch das Erbe Nasarbajews wiegt schwer&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/vorgezogene-neuwahlen-wie-toqajew-ein-neues-kasachstan-erschaffen-will\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Europa und die USA treffen sich mit Venezuelas echtem Pr&auml;sidenten Maduro <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nIn ihrem verzweifelten Bem&uuml;hen, die &Ouml;lpreise zu senken, trafen sich der franz&ouml;sische Premierminister Emmanuel Macron, der US-Klimabeauftragte John Kerry und der portugiesische Premierminister mit Venezuelas gew&auml;hltem Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro auf der UN-Konferenz COP27.<br>\nNach Jahren der Unterst&uuml;tzung eines gescheiterten Putschversuchs haben Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, der US-Klimabeauftragte John Kerry und Portugals Premierminister Antonio Costa informelle Gespr&auml;che mit Venezuelas verfassungsm&auml;&szlig;ig gew&auml;hltem Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro gef&uuml;hrt.<br>\nDiese Treffen fanden am 7. November auf der UN-Klimakonferenz COP27 in Sharm el-Sheikh, &Auml;gypten, statt.<br>\nDie Regierung von Joe Biden erkennt technisch gesehen immer noch den nicht gew&auml;hlten Putschisten Juan Guaid&oacute; als angeblichen &ldquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; Venezuelas an, aber Washington und Br&uuml;ssel sind verzweifelt, um die &Ouml;lpreise inmitten einer Energiekrise zu senken, die ihre Volkswirtschaften in Mitleidenschaft gezogen hat. [&hellip;]<br>\nAm 5. Dezember l&auml;uft die Frist ab, bis zu der sich die Europ&auml;ische Union verpflichtet hat, alle Einfuhren von russischem Roh&ouml;l zu stoppen. Dies bedeutet, dass die EU-Mitgliedstaaten verzweifelt nach alternativen Lieferanten suchen, da der Winter bald vor der T&uuml;r steht.<br>\nPr&auml;sident Biden besuchte im Juli Saudi-Arabien und versuchte, sowohl das Land als auch die OPEC+-Allianz unter Druck zu setzen, die Produktion zu erh&ouml;hen, um den &Ouml;lpreis auf dem Weltmarkt zu senken. Kronprinz Mohammed bin Salman weigerte sich und k&uuml;ndigte stattdessen an, dass die &Ouml;lproduzenten ihre Produktion drosseln w&uuml;rden.<br>\nFrankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron mag ein Banker sein, der von einer neoliberalen Ideologie gepr&auml;gt ist, aber er ist auch ein wenig Pragmatiker.<br>\nAls er erkannte, dass er kaum eine andere Wahl hatte, ging Macron auf der COP27-Konferenz auf den venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro zu. [&hellip;]<br>\nMacron machte deutlich, dass Frankreich die verfassungsm&auml;&szlig;ig gew&auml;hlte Regierung Venezuelas anerkennt, bezeichnete Maduro als Pr&auml;sidenten und schlug einen Dialog vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolarista.substack.com\/p\/macron-kerry-venezuela-maduro-oil\">Multipolarista, eigene &Uuml;bersetzung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Korruption aufgedeckt: USA mischten sich in Ecuadors Wahlen ein und benutzten Julian Assange als Druckmittel&hellip;<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEcuadors ehemaliger Energieminister sagte aus, die US-Regierung habe sich mit einer rechtsgerichteten politischen Partei verschworen, um eine Desinformationskampagne gegen die linke Corre&iacute;sta-Bewegung des ehemaligen Pr&auml;sidenten Rafael Correa zu f&uuml;hren.<br>\nEr sagte, dass US-amerikanische &ldquo;Bundesagenten&rdquo; versprachen, bei der &ldquo;Beeinflussung&rdquo; der Pr&auml;sidentschaftswahlen 2017 zu helfen und die Kandidatur des konservativen Million&auml;rs und Bankiers Guillermo Lasso im Austausch f&uuml;r das Versprechen zu unterst&uuml;tzen, den Journalisten Julian Assange auszuliefern, der von Correa Asyl erhalten hatte und seit Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London festsa&szlig;.<br>\nDer ehemalige Energieminister Carlos Pareja Yannuzzelli war vor einer Korruptionsermittlung in Ecuador geflohen und lebte Ende 2016 als Fl&uuml;chtling vor der Justiz in den Vereinigten Staaten, als ihm gro&szlig;e Geldsummen und der Schutz der US-Regierung angeboten wurden, wenn er im Gegenzug ein sorgf&auml;ltig vorbereitetes &ldquo;Drehbuch&rdquo; verliest, in dem falsche Korruptionsvorw&uuml;rfe gegen Correa und seinen Vizepr&auml;sidenten Jorge Glas erhoben werden, der sp&auml;ter aufgrund h&ouml;chst zweifelhafter Anschuldigungen inhaftiert wurde. [&hellip;]<br>\nLasso verlor schlie&szlig;lich die Wahl 2017 (und gewann dann die Wahl 2021), aber sein siegreicher Gegner, Len&iacute;n Moreno, verriet Assange sp&auml;ter trotzdem und lie&szlig; zu, dass die britischen Beh&ouml;rden die Botschaft st&uuml;rmten, den WikiLeaks-Journalisten inhaftierten und seine Auslieferung an die Vereinigten Staaten vorbereiteten.<br>\nDie Enth&uuml;llung dieses au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Beispiels der Einmischung Washingtons in die Wahlen eines anderen Landes kam von einem der Spitzenbeamten der ecuadorianischen &Ouml;lindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolarista.substack.com\/p\/capaya-us-meddled-ecuador-election-assange\">Multipolarista, eigene &Uuml;bersetzung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Elga Bartsch wird Habecks Chef&ouml;konomin &ndash; erste Frau in dieser Position<\/strong><br>\nDie fr&uuml;here Blackrock-Volkswirtin &uuml;bernimmt die wichtige Rolle im Wirtschaftsministerium. Bartsch soll entscheidend am Umbau zur sozial-&ouml;kologischen Marktwirtschaft mitwirken.<br>\nBerlin Die Wirtschaftswissenschaftlerin Elga Bartsch wird neue Chef&ouml;konomin im Bundeswirtschaftsministerium. Bartsch &uuml;bernimmt die Leitung der Grundsatzabteilung &bdquo;Wirtschaftspolitik&ldquo; im Ministerium, hei&szlig;t es aus Ministeriumskreisen.<br>\nFormell wird sie damit in dritter Reihe des Ministeriums von Robert Habeck (Gr&uuml;ne) t&auml;tig sein. Doch die Leitung der &bdquo;Abteilung 1&ldquo; hat einen besonderen Stellenwert, der historisch gepr&auml;gt ist. Unter dem CDU-Wirtschaftsminister Ludwig Erhard hatte Alfred M&uuml;ller-Armack die Position inne, der als der eigentliche Vordenker der sozialen Marktwirtschaft gilt.<br>\nBartsch soll nun gemeinsam mit dem zust&auml;ndigen Staatssekret&auml;r Sven Giegold die &ouml;konomische Ausrichtung des Ministeriums pr&auml;gen. Die Aufgabe ist gerade jetzt besonders relevant, weil die Bundesregierung sich mit dem Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt hat, aus M&uuml;ller-Armacks sozialer eine sozial-&ouml;kologische Marktwirtschaft zu formen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/bundeswirtschaftsministerium-elga-bartsch-wird-habecks-chefoekonomin-erste-frau-in-dieser-position\/28810156.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>B&uuml;ndnis gegen Kinderarmut<\/strong><br>\n56 soziale Verb&auml;nde schlagen in gemeinsamer Erkl&auml;rung Alarm.<br>\nJe weniger einer hat, desto mehr kann man ihm nehmen. Denn eine wuchtige Inflation trifft die &auml;rmeren Haushalte besonders. Und zwar nicht nur absolut, indem das Limit dieser Haushalte schneller erreicht ist. Sondern auch relativ. Die gegenw&auml;rtige Inflation hat ihre Schwerpunkte gerade bei Energie und Lebensmitteln. Diese Bereiche machen einen desto gr&ouml;&szlig;eren Anteil an den monatlichen Ausgaben eines Haushalts aus, je geringer dessen Einkommen ist. Wie man dem am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Inflationsmonitor der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung entnehmen kann, mussten bei den vierk&ouml;pfigen Haushalten (zwei Kinder) die mit niedrigem Einkommen eine Kostenerh&ouml;hung von 11,8 Prozent hinnehmen, die mit mittleren Einkommen 10,6 Prozent, die mit hohen 9,7. Kinderlosen Haushalten geht es vergleichsweise besser. &shy;Wohlhabende Alleinlebende etwa hatten im Vergleich zum Vorjahr eine Steigung von 8,7 Prozent zu verkraften. Keine Armut folglich ohne Kinderarmut. Was an Haushalten mit mehr als zwei Kindern noch deutlicher wird. Wer mit mehreren Geschwistern in einer Familie aufw&auml;chst, ist nach einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung vom 10. November besonders betroffen. Fast ein Drittel aller Mehrkindfamilien gelte als einkommensarm. &raquo;Jeder dritte Hartz-IV-Empf&auml;nger ist ein Kind, obwohl der Anteil von Kindern an der Gesamtbev&ouml;lkerung in Deutschland nur bei rund 16 Prozent liegt&laquo;, sagte Holger Hofmann vom Deutschen Kinderhilfswerk am Dienstag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438824.verarmung-b%C3%BCndnis-gegen-kinderarmut.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Kampagne gegen die Klimaaktivisten der &bdquo;Letzten Generation&ldquo; dient dem Aufbau eines Polizeistaats<\/strong><br>\nSeit Wochen hetzen Politiker und verschiedene Medien gegen die Klimaschutzgruppe &bdquo;Letzte Generation&ldquo;. Keine Unterstellung ist dabei zu weit hergeholt, keine Verleumdung zu abwegig, keine Forderung nach Verfolgung zu ma&szlig;los.<br>\nDas Ziel ist durchsichtig: Friedlicher Protest, ziviler Ungehorsam und andere Formen des Widerstands sollen kriminalisiert und eingesch&uuml;chtert werden. Die Kampagne gegen die &bdquo;Letzte Generation&ldquo; dient dazu, einen Polizeistaat aufzubauen, in dem die Sicherheitskr&auml;fte Oppositionelle in Pr&auml;ventivhaft stecken und die Justiz legitimen Protest mit jahrelangen Gef&auml;ngnisstrafen ahndet.<br>\nIn Bayern wird dies bereits praktiziert. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die Vorbeugehaft ist kein konkreter Tatverdacht, ja in den ersten 30 Tage noch nicht einmal eine richterliche Anordnung erforderlich. Erst wenn die Pr&auml;ventivhaft um 30 Tage verl&auml;ngert wird, muss ein Richter zustimmen. Urspr&uuml;nglich sah das Gesetz sogar vor, dass sie beliebig oft zu einer &bdquo;Unendlichkeitshaft&ldquo; verl&auml;ngert werden kann. Erst nach massiven Protesten, wurde sie auf zwei Monate beschr&auml;nkt.<br>\nDabei ist juristisch umstritten, ob das Festkleben auf der Stra&szlig;e &uuml;berhaupt eine strafbare Handlung, eine N&ouml;tigung darstellt. Nach Ansicht von Experten, w&uuml;rde ein Strafverfahren gegen die Klimaaktivisten vermutlich eingestellt. [&hellip;]<br>\nEs ist offensichtlich, dass hier ein Pr&auml;zedenzfall geschaffen wird, um jede Art von Protest und Widerstand zu kriminalisieren &ndash; Arbeiter, die ihr Werk besetzen, um die Stilllegung oder den Abtransport von Maschinen zu verhindern; die Blockade von Waffenlieferungen in Kriegsgebiete; Widerstand gegen Neonazi-Aufm&auml;rsche; usw.<br>\nW&auml;hrend die bayrische Landesregierung Klimaaktivisten hinter Schloss und Riegel sperrte, brachte die Opposition im Bundestag einen Gesetzesantrag ein, der daf&uuml;r sorgen sollte, dass sie jahrelang dort bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2022\/11\/14\/lege-n14.html\">wsws<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Regierungsnahe &bdquo;Wissenschaftler&ldquo; schlagen allen Ernstes Impfpflicht zur Befriedung der Gesellschaft vor<\/strong><br>\nEine allgemeine Impfpflicht w&uuml;rde die Polarisierung der Gesellschaft abbauen helfen, schreiben f&uuml;nf deutsche Sozialwissenschaftler in einem Aufsatz in der Zeitschrift Nature Human Behaviour. Wie sie darauf kommen? Mit Wissenschaft hat es nichts zu tun, aber viel mit Voreingenommenheit, Tricks und akademischer Lebensferne.<br>\nIm November 2022 (!), zu einer Zeit, als nicht einmal mehr Karl Lauterbach leugnet, dass die Covid-Impfungen viel schlechter wirken als versprochen und viel h&auml;ufiger schwere Nebenwirkungen haben als lange Zeit behauptet, ver&ouml;ffentlichen f&uuml;nf Psychologen und Verhaltens&ouml;konomen, deren Hauptjob es ist, f&uuml;r die Regierung zu erforschen, wie man die Bev&ouml;lkerung am Besten in Richtung Impfung manipulieren kann, allen Ernstes einen Aufsatz in einer wissenschaftlichen Zeitschrift mit folgender Schlussfolgerung:<br>\n&bdquo;Die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Impfpflicht k&ouml;nnten in der &ouml;ffentlichen Diskussion &uuml;berdacht werden. W&auml;hrend Sanktionen die Inanspruchnahme von Impfungen erh&ouml;hen k&ouml;nnen, k&ouml;nnen verbindliche Vorschriften zus&auml;tzlich die Polarisierung eind&auml;mmen. Wenn sich Personen impfen lassen, um Sanktionen zu vermeiden, geh&ouml;ren sie nicht mehr zu den Ungeimpften, und ihre Identifikation mit dieser Gruppe d&uuml;rfte in der Folge abnehmen. In &auml;hnlicher Weise &ndash; und etwas kontraintuitiv &ndash; spekulieren wir, dass eine Impfpflicht dazu beitragen k&ouml;nnte, die Identifikation derjenigen zu verringern, die schon lange geimpft sind. Die Impfung wird dann nicht mehr Ausdruck individueller Pr&auml;ferenzen sein. Und wenn erst einmal fast alle Menschen aufgrund verbindlicher Vorschriften geimpft worden sind, wird man sich nicht mehr von anderen in Bezug auf den Impfstatus unterscheiden k&ouml;nnen, und die Impfung wird folglich zu einem weniger wichtigen Teil des eigenen Selbstkonzepts. Auf diese Weise k&ouml;nnten wirksame (erzwungene) Impfvorschriften nicht nur zur Beendigung der Pandemie beitragen, sondern auch die Konflikte zwischen geimpften und nicht geimpften Gruppen entsch&auml;rfen und so den sozialen Zusammenhalt f&ouml;rdern.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/cosmo-nature-polarisierung\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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