{"id":90453,"date":"2022-11-16T13:24:29","date_gmt":"2022-11-16T12:24:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90453"},"modified":"2022-11-16T14:22:38","modified_gmt":"2022-11-16T13:22:38","slug":"panikmache-mit-schmutzigen-bomben-von-ralph-bosshard","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90453","title":{"rendered":"Panikmache. Mit Schmutzigen Bomben. Von Ralph Bosshard"},"content":{"rendered":"<p>In einer Atmosph&auml;re, in welcher vor allem die westliche Seite die Gefahr eines Atomkriegs als Eskalationsstufe des aktuellen Kriegs in der Ukraine beschwor, mussten die Spekulationen &uuml;ber eine &bdquo;schmutzige&ldquo; Bombe die &Ouml;ffentlichkeit besonders beunruhigen. Im Lichte der Schwierigkeiten von Beschaffung des Materials, Bau und Einsatz einer Schmutzigen Bombe fragt man sich aber, was die j&uuml;ngste Diskussion &uuml;ber eine solche in der Ukraine wirklich bezwecken soll. &ndash; Dieser Text ist <a href=\"https:\/\/bkostrat.ch\/2022\/11\/16\/panikmache-mit-schmutzigen-bomben\/\">hier zuerst erschienen<\/a>.<br>\n<!--more--><br>\nGem&auml;&szlig; dem deutschen Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz sind Schmutzige Bomben Vorrichtungen mit konventionellem Sprengstoff, denen radioaktive Stoffe beigemischt oder beigef&uuml;gt sind. Der konventionelle Sprengstoff soll bei diesen Sprengs&auml;tzen dazu dienen, die radioaktiven Stoffe in der Umwelt zu verteilen [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>].<\/p><p><strong>Strahlenunf&auml;lle<\/strong><\/p><p>Bisher ereigneten sich weltweit drei radiologische Unf&auml;lle, bei denen eine gr&ouml;&szlig;ere Anzahl Menschen zu Schaden kamen und bedeutende Areale in Mitleidenschaft gezogen wurden:<\/p><p>Der erste derartige Unfall ereignete sich zur Jahreswende 1983 auf 1984 in Ciudad Ju&aacute;rez im Norden Mexikos. Quelle des radioaktiven Materials war eine jahrelang nicht mehr genutzte sogenannte Kobaltkanone, d.h. ein Ger&auml;t zur medizinischen Strahlentherapie, welche Ende des Jahres 1983 an einen Schrotth&auml;ndler verkauft worden war. Dieser war sich der Gefahr, die von diesem Ger&auml;t ausging, nicht bewusst und brach dessen Schutzh&uuml;lle auf, wodurch &uuml;ber 6.000 kleine K&uuml;gelchen aus Kobalt-60 freigesetzt wurden. Zahlreiche dieser K&uuml;gelchen fielen vom Lastwagen des Schrotth&auml;ndlers auf die Stra&szlig;en der Stadt und auf das Gel&auml;nde des Schrottplatzes. Weitere der 1 mm gro&szlig;en K&uuml;gelchen drangen ins Profil der Reifen des Lastwagens ein und wurden so weiterverbreitet, ohne dass dies zun&auml;chst bemerkt wurde. Vermischt mit anderem Altmetall wurden die verbliebenen Kobalt-K&uuml;gelchen eingeschmolzen und zu Armierungseisen, Elektromotoren und Bestandteilen von M&ouml;beln weiterverarbeitet. Der kontaminierte Stahl verbreitete sich so in ganz Nordamerika. Erst Mitte Januar 1984 wurde die Kontamination durch Zufall entdeckt, als ein mit kontaminiertem Stahl beladener Lastwagen an einer Messstation in der N&auml;he des&nbsp;<em>Los Alamos National Laboratory<\/em>&nbsp;(New Mexico, USA) vorbeifuhr und dort Alarm ausl&ouml;ste [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>].<\/p><p>Auch am Anfang des Unfalls in der brasilianischen Stadt Goi&acirc;nia im September 1987 stand ein medizinisches Ger&auml;t zur Strahlentherapie, welches bei einem Einbruch in eine stillgelegte Klinik gestohlen worden war. Die M&uuml;llsammler hielten das Metall f&uuml;r wertvoll und zerlegten das Ger&auml;t, sodass hochradioaktives Caesium-Chlorid, bestehend aus dem Caesium-Isotop Cs-137 austrat. Durch unsachgem&auml;&szlig;en Umgang mit dem nachts leuchtenden Pulver und Weiterverkauf des Metalls an einen weiteren Schrotth&auml;ndler verteilte sich das strahlende Material in der ganzen Stadt weiter, bis am 28. September im Krankenhaus von Goi&acirc;nia die Ursache der bei zahlreichen Menschen aufgetretenen Strahlenkrankheit entdeckt wurde [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>].<\/p><p>Beim Nuklearunfall in Samut Prakan, einem Stadtteil von Bangkok, wurde im Februar 2000 Kobalt-60 aus einem ausgedienten medizinischen Bestrahlungsger&auml;t freigesetzt, als Schrottsammler einen der darin enthaltenen Beh&auml;lter mit Kobalt-60 zu einem Schrottplatz verbrachten und dort aufbrachen. Auch hier dauerte es &uuml;ber zwei Wochen, bis die Strahlenquelle entdeckt wurde. Da diese mittlerweile unter einem Haufen anderen Schrotts lag, gestaltete sich ihre Bergung schwierig [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>].<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/221116-Schmutzige-bomben.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Abbildung: Warnsymbol vor gef&auml;hrlichen radioaktiven Stoffen<br>\nQuelle: IAEA [Stand: 15.11.2022]<\/p><p>Die Unf&auml;lle von Ciudad Juarez, Goi&acirc;nia und Samut Prakarn weisen interessante Parallelen auf: In allen drei F&auml;llen war schwach radioaktives Material aus medizinischen Ger&auml;ten die ausl&ouml;sende Strahlenquelle, die durch Schrotth&auml;ndler weiterverbreitet wurde. In allen drei F&auml;llen dauerte es mindestens zwei Wochen, bis die Herkunft der Strahlung ermittelt und die Strahlenquelle beseitigt werden konnte. In Ciudad Juarez und Goi&acirc;nia wurde das strahlende Material unbeabsichtigt durch Menschen verbreitet, die sich der davon ausgehenden Gefahr nicht bewusst waren. Es wurden aufw&auml;ndige Ma&szlig;nahmen zur Dekontamination und Behandlung der Opfer notwendig. Die Dekontamination von Immobilien und Infrastruktur gelang nicht &uuml;berall in befriedigendem Ausma&szlig;, sodass H&auml;user abgerissen werden mussten.<\/p><p><strong>Terroranschl&auml;ge<\/strong><\/p><p>Terroranschl&auml;gen mit strahlendem Material wurden bislang zwei Mal versucht. Im November 1995 wurde im Ismailowsky-Park in Moskau eine Kiste mit radioaktivem C&auml;sium gefunden, nachdem eine lokale Zeitungsredaktion eine entsprechende Mitteilung erhalten hatte. Der Ismailowsky-Park ist ein beliebter Ausflugsort f&uuml;r Einheimische und Touristen aus aller Welt mitten in Moskau, wo Heimwerker Souvenirs und Flohh&auml;ndler allerlei Antikes verkaufen. Als Urheber des Anschlags wurde &uuml;ber eine tschetschenische Gruppierung vermutet. Die ganze Aktion war wohl eine Warnung an die Moskauer Beh&ouml;rden gedacht, welche die Mittel und M&ouml;glichkeiten der Tschetschenen demonstrieren sollte [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>].<\/p><p>Am 30. Mai 2003 nahmen Sicherheitskr&auml;fte in Bangladesch vier Mitglieder der militant-islamistischen&nbsp;<em>Jamaat-ul-Mujahideen Bangladesh<\/em>&nbsp;fest, in deren Besitz sich 225 Gramm Uranoxid befanden, das mutma&szlig;lich aus Kasachstan stammte. Der einzige Kernreaktor in Kasachstan, Aktau, (fr&uuml;her Shevchenko), war 1999 stillgelegt worden [<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>].<\/p><p>In Form von sogenannten Pellets ist Urandioxid [<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] der wichtigste Kernbrennstoff in Kernreaktoren. Staubwolken aus einem feinen Gemisch von Urandioxid und Luft sind explosiv. Nach so einer Staubexplosion kann radioaktiver Staub durch Menschen mit der Atemluft aufgenommen werden und entfaltet im Organismus eine verheerende Wirkung. Nach Unf&auml;llen mit Uranverbindungen m&uuml;ssen Hilfskr&auml;fte von der Umgebungsluft unabh&auml;ngige Atemschutzger&auml;te verwenden, und Schutzanz&uuml;ge tragen. Die Eigengef&auml;hrdung von Hilfskr&auml;ften ist hoch [<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]. Ein Anschlag, bei dem Uranverbindungen in einem weiteren Umfeld freigesetzt werden, w&auml;re demnach besonders perfid.<\/p><p>Generell ist schwach radioaktives Material relativ leicht zu beschaffen. Im Juni 2003 richteten die Internationale Atomenergie-Agentur IAEA, die USA und Russland eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Sicherung radioaktiver Quellen ein, die sich mit der Lokalisierung, R&uuml;ckgewinnung, Sicherung und Wiederverwertung verwaister radioaktiver Strahlenquellen in der ehemaligen Sowjetunion besch&auml;ftigte [<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]. Aber das Problem beschr&auml;nkt sich nicht nur auf den Raum der ehemaligen Sowjetunion: Auch in Nordamerika und Europa kommen den Beh&ouml;rden Jahr f&uuml;r Jahr bedeutende Mengen an radioaktivem Material &bdquo;abhanden&ldquo; [<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]. Im Zusammenhang mit dem aktuellen Krieg in der Ukraine ist sicherlich von Bedeutung, dass auf dem Gel&auml;nde des stillgelegten Kernkraftwerks von Tschernobyl und darum herum Tonnen hochverstrahlter und langlebiger radioaktiver Abf&auml;lle liegen, die &uuml;berwiegend in Gr&auml;ben und Abfallgruben deponiert wurden, welche nicht den geltenden Standards entsprechen [<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>].<\/p><p><strong>Reiner Medienzirkus?<\/strong><\/p><p>Trotz der weiten Verbreitung von radioaktiven Stoffen in Energiegewinnung, Medizin und Lebensmittelindustrie [<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>] blieb es bislang gl&uuml;cklicherweise bei wenigen radiologischen Vorf&auml;llen. Stark strahlende Abf&auml;lle aus Kernkraftwerken, wie beispielsweise abgebrannte Brennst&auml;be, sind schwierig zu handhaben, denn abgesehen von ihrer starken Strahlung sind sie auch sehr hei&szlig;. Wenn es auch einem Selbstmordattent&auml;ter egal w&auml;re, ob er sich beim Bau einer Schmutzigen Bombe aus solchen Abf&auml;llen selbst t&ouml;dlich verstrahlt, w&auml;re er wohl kaum in der Lage, die hei&szlig;en Materialien zu handhaben und w&uuml;rde riskieren, dass er infolge Strahlenkrankheit fr&uuml;her ausf&auml;llt, als er die Bombe bauen und an den Einsatzort bringen kann. Aufbewahrung und Transport stark strahlenden Materials bedingen schwere Beh&auml;lter mit integrierter K&uuml;hlung. Schwach strahlende Materialen muss ein Attent&auml;ter aber fein in einem begrenzten Raum in der Luft zerst&auml;uben, damit Menschen diesen einatmen, denn Inhalation ist f&uuml;r den menschlichen Organismus besonders gef&auml;hrlich. Unauff&auml;lliger w&auml;re da schon die Verteilung mittels eines speziellen Verspr&uuml;h-Ger&auml;ts, denn die Explosion des konventionellen Sprengstoffs einer Schmutzigen Bombe stellt nat&uuml;rlich eine Warnung dar [<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>]. Und in allen Vorgehensweisen ist der Transport strahlenden Materials nicht einfach, denn heutzutage &uuml;berwachen Staaten die radiologische Lage auf ihrem Territorium permanent und fl&auml;chendeckend [<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>]. Der Attent&auml;ter w&uuml;rde als Gefahr laufen, schon beim Transport des Materials aufzufallen.<\/p><p>Angesichts der Schwierigkeiten bei der Beschaffung des Materials, beim Bau und Einsatz der Bombe stellte das deutsche Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz deshalb schon vor Jahren fest:<\/p><p>&bdquo;Die radiologischen Gefahren einer &bdquo;Schmutzigen Bombe&ldquo; werden im Allgemeinen &uuml;bersch&auml;tzt&ldquo;&nbsp;[<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>]<\/p><p>Zu &auml;hnlichen Schl&uuml;ssen kamen auch andere Wissenschaftler. Am Hacker-Kongress Berlin kolportierten Internet-Spione gar, der Mythos von der Schmutzigen Bombe sei wohl vor allem ein Produkt der Medien [<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>]. Das ist wohl zu verharmlosend, denn die drei erw&auml;hnten radiologischen Unf&auml;lle der Vergangenheit zeigen, dass ein Attent&auml;ter, dem Menschenleben egal sind, Panik stiften und Infrastruktur auf lange Frist hinaus unbenutzbar machen kann, damit seine Tat lange in Erinnerung bleibt.<\/p><p><strong>Vom Attentat zur nationalen Katastrophe<\/strong><\/p><p>Einem Terroristen, der es darauf anlegt, m&ouml;glichst viele Menschen zu t&ouml;ten oder zu verletzen, stehen andere, einfacher zu beschaffende und einzusetzende Mittel zur Verf&uuml;gung. Wenn es ihm hingegen darum geht, die Bev&ouml;lkerung ganzer St&auml;dte in Angst und Schrecken zu versetzen, dann weisen ihm die Zwischenf&auml;lle von Ciudad Juarez, Goi&acirc;nia und Samut Prakarn m&ouml;glicherweise den Weg, wie strahlendes Material verbreitet werden kann: Unwissende oder auch kriminelle Altstoff-H&auml;ndler k&ouml;nnten als Mittel der Verbreitung genutzt werden. Das Entsetzen in einer Stadt, in welcher Tausende von Menschen nicht wissen, ob sie allenfalls mit der Strahlenquelle in Ber&uuml;hrung kamen, w&auml;re wohl gro&szlig;, besonders wenn bekannt w&uuml;rde, dass das Material schon tage- oder wochenlang in der Stadt zirkulierte.<\/p><p>In der Ukraine wurden in den Jahren 2014 bis 2022 oftmals M&auml;nner zu Opfern von Blindg&auml;ngern und explosiven Hinterlassenschaften des Kriegs, als sie metallische Gegenst&auml;nde an sich nahmen, in der Hoffnung, sie irgendwie verwerten zu k&ouml;nnen. Eine zweite Gruppe stellen Kinder dar, deren Neugier sie offenbar die Gefahren vergessen lie&szlig;. Eine besonders skrupellose T&auml;terschaft k&ouml;nnte gerade diese Personengruppen nutzen, um radioaktives Material m&ouml;glichst weit zu verbreiten.<\/p><p>Der enorme Aufwand, den Katastrophenhilfe-Organisationen treiben m&uuml;ssten, und die Gefahren f&uuml;r Helfer w&uuml;rde Hilfsaktionen zu einer Herausforderung machen. Wenn Rettungspersonal, Ambulanzen, Krankenh&auml;user und sonstige Einrichtungen verstrahlt werden, kann sich so ein Zwischenfall zu einer Katastrophe nationalen Ausma&szlig;es ausweiten. Dazu kommt wohl noch der Schaden, der entsteht, wenn gro&szlig;e Mengen radioaktiven Staubs in die Kanalisation einer Stadt geschwemmt werden. Wenn es darum geht, Infrastruktur unbenutzbar zu machen, dann stellen chemische Kampfstoffe, die in Farbanstriche, Beton, Asphalt und alle por&ouml;sen Materialen eindringen und &uuml;ber lange Zeit die Gefahr von Kontaktvergiftungen schaffen, aber ein &auml;hnlich wirksames Mittel dar.<\/p><p>Allein, die genauen Folgen eines Attentats mit strahlenden Stoffen einzusch&auml;tzen, d&uuml;rfte f&uuml;r einen Attent&auml;ter schwierig sein. Die Neuartigkeit des Mittels w&uuml;rde ihm jedoch weltweite Aufmerksamkeit sichern. Das ist der Grund, weshalb die Gefahr einer Schmutzigen Bombe trotzdem nicht ganz vernachl&auml;ssigt werden darf, zumal der angerichtete Schaden denjenigen konventioneller Attentate bei weitem &uuml;bersteigen kann.<\/p><p><strong>Schmutzige Bombe in der Ukraine<\/strong><\/p><p>In der aktuellen Diskussion manifestiert sich der Charakter des Kriegs in der Ukraine seit 2014 als Informationskrieg. Die politische und milit&auml;rische F&uuml;hrung Russlands hat die Diskussion sofort als Vorbereitungshandlung im Informationsbereich interpretiert, mit welcher &auml;hnlich wie im Fall Syriens 2013 eine &bdquo;rote Linie&ldquo; gezogen werden soll, deren &Uuml;berschreiten eine Reaktion des Westens nach sich ziehen muss [<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>]. Ob diese Interpretation richtig war, ist derzeit kaum zu beurteilen.<\/p><p>Ukrainische Diplomaten wiesen in der Vergangenheit immer gerne darauf hin, dass ihr Land 1994 die aus Sowjetzeiten verbliebenen Kernwaffen an Russland abgegeben habe und im Gegenzug Sicherheitsgarantien der USA, Gro&szlig;britanniens und Russlands erhalten habe, die sich als wirkungslos herausgestellt h&auml;tten. Deshalb &ndash; so wurde argumentiert &ndash; m&uuml;sse die Ukraine jetzt das Recht erhalten, Kernwaffen zu beschaffen [<a href=\"#foot_18\" name=\"note_18\">18<\/a>]. Dass die Unterzeichner des Atomwaffen-Sperrvertrags der Ukraine solches erlauben werden, ist eher unwahrscheinlich. Durchaus denkbar ist aber, dass die Ukraine nach einem NATO-Beitritt im Rahmen der nuklearen Teilhabe Zugriff auf Kernwaffen fordert.<\/p><p>Der Westen d&uuml;rfte ein Interesse an Diskussionen um Schmutzige Bomben und Kernwaffen haben, weil die Thematik geeignet ist, die &Ouml;ffentlichkeit aufzur&uuml;tteln und Russland an den Pranger zu stellen. Russland wiederum ist an der Thematik interessiert, weil sie an die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen West und Ost zur Bek&auml;mpfung sogenannter transnationaler Bedrohungen erinnert. Eine solche Diskussion will Moskau &uuml;ber die aktuelle Thematik der Ukraine hinaus f&uuml;hren. Unabh&auml;ngig von der Wahrscheinlichkeit eines Anschlags mit einer Schmutzigen Bombe verdient das Thema erh&ouml;hte Aufmerksamkeit, denn im Informationskrieg wird keine Diskussion um ihrer selbst willen gef&uuml;hrt. Es wird vielsagend sein zu erfahren, wer die Thematik als n&auml;chstes aufgreift.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Siehe Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz: Missbrauch von radioaktivem Material in Verbindung mit konventionellem Sprengstoff (&bdquo;Schmutzige Bombe&ldquo;) (Stand vom 07.09.2007), online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bfs.de\/DE\/themen\/ion\/notfallschutz\/bfs\/gefahrenabwehr\/schmutzige-bombe.html\">.bfs.de\/DE\/themen\/ion\/notfallschutz\/bfs\/gefahrenabwehr\/schmutzige-bombe.html<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Zum Unfall von Ciudad Juarez siehe den detaillierten Bericht der&nbsp;<em>Nuclear Regulatory Commission, Office of Inspection and Enforcement: Contaminated Mexican Steel Incident, Importation of Steel into the United States That Had Been Inadvertently Contaminated With Cobalt-60 as a Result of Scrapping of a Teletherapy Unit<\/em>, Washington DC 1984, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nrc.gov\/docs\/ML2010\/ML20106B466.pdf\">.nrc.gov\/docs\/ML2010\/ML20106B466.pdf<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Zum radiologischen Unfall von Goi&acirc;nia siehe Emmanuel Egger, Dr. Kurt M&uuml;nger: Dirty Bomb: Wie gro&szlig; ist die Bedrohung? M&ouml;gliche Auswirkungen eines radiologischen Terroranschlags, AC-Labor Spiez, M&auml;rz 2005, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20070928060455\/http:\/www.labor-spiez.ch\/de\/dok\/hi\/dedokhidb.htm\">web.archive.org\/web\/20070928060455\/http:\/\/www.labor-spiez.ch\/de\/dok\/hi\/dedokhidb.htm<\/a>&nbsp;und Eintrag &bdquo;Goi&acirc;nia-Unfall&ldquo;, bei Chemie.de, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.chemie.de\/lexikon\/Goi%C3%A2nia-Unfall.html\">.chemie.de\/lexikon\/Goi%C3%A2nia-Unfall.html<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Zum Unfall von Samut Prakarn siehe den detaillierten Bericht der&nbsp;<em>International Atomic Energy Agency IAEA: The radiological accident in Samut Prakarn<\/em>, Wien 2002, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www-pub.iaea.org\/MTCD\/publications\/PDF\/Pub1124_scr.pdf\">-pub.iaea.org\/MTCD\/publications\/PDF\/Pub1124_scr.pdf<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Siehe Michael Specter:&nbsp;<em>Russians Assert Radioactive Box Found in Park Posed No Danger<\/em>, New York Times, 25. November 1995, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/1995\/11\/25\/world\/russians-assert-radioactive-box-found-in-park-posed-no-danger.html\">.nytimes.com\/1995\/11\/25\/world\/russians-assert-radioactive-box-found-in-park-posed-no-danger.html<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] [1] Siehe Alex Perry:&nbsp;<em>A Very Dirty Plot<\/em>, in&nbsp;<em>Time Asia<\/em>, 9. Juni 2003, online unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/content.time.com\/time\/printout\/0,8816,501030616-457395,00.html\">http:\/\/content.time.com\/time\/printout\/0,8816,501030616-457395,00.html<\/a>&nbsp;und Tazhibayeva, I.L.; Zhantikin, T.M.; Baldov, A.N.; Nazarenko, P.I.; Planchon, P.; Newton, D.; Lowe, M.:&nbsp;<em>The BN-350 decommissioning project &ndash; an example of international cooperation and successful nonproliferation work, Abstracts of 2.Eurasian Conference on Nuclear Science and its Application 2002<\/em>, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/inis.iaea.org\/search\/search.aspx?orig_q=RN:34060088\">inis.iaea.org\/search\/search.aspx?orig_q=RN:34060088<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Auch UO<sub>2<\/sub>&nbsp;oder (Uran(IV)-oxid. Es wird &uuml;berwiegend aus Uranhexafluorid (UF6) hergestellt.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Siehe GESTIS-Stoffdatenbank, Uran(IV)-oxid, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/gestis.dguv.de\/data?name=004740\">gestis.dguv.de\/data?name=004740<\/a>&nbsp;und ebd, Uranverbindungen, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/gestis.dguv.de\/data?name=082950\">gestis.dguv.de\/data?name=082950<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] Siehe&nbsp;<em>International Atomic Energy Agency<\/em>&nbsp;IAEA:&nbsp;<em>Dirty Bomb Conference<\/em>&nbsp;2003, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.iaea.org\/newscenter\/news\/dirty-bomb-conference-2003\">.iaea.org\/newscenter\/news\/dirty-bomb-conference-2003<\/a>&nbsp;und Mohamed El Baradei:&nbsp;<em>Dirty Bombs, Assessing the Threat?,&nbsp;<\/em>bei<em>: IAEA: Statements of the Director General<\/em>, 02.07.2002, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20060706053006\/http:\/www.iaea.org\/NewsCenter\/Statements\/2002\/ebWP2002.shtml\">web.archive.org\/web\/20060706053006\/http:\/\/www.iaea.org\/NewsCenter\/Statements\/2002\/ebWP2002.shtml<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Gebhard Geiger: Die &raquo;schmutzige&laquo; Bombe Juli 2003, bei: Stiftung Wissenschaft und Politik, Deutsches Institut f&uuml;r Internationale Politik und Sicherheit (SWP), S. 5, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/publications\/products\/aktuell\/swpaktu_25_03.pdf?id=130\">.swp-berlin.org\/publications\/products\/aktuell\/swpaktu_25_03.pdf?id=130<\/a>&nbsp;spricht von 1.500 verschwundenen Quelle in den USA in den Jahren 1996 bis 2003, wovon die H&auml;lfte spurlos, und von j&auml;hrlich 70 Strahlenquellen in der EU. Vgl. auch Anita Nilsson:&nbsp;<em>The Threat of Nuclear Terrorism, Assessment and Preventive Action<\/em>, bei:&nbsp;<em>SYMPOSIUM ON TERRORISM AND DISARMAMENT<\/em>, New York 2005, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20060104121032\/http:\/disarmament2.un.org\/docs\/nilsson.pdf\">web.archive.org\/web\/20060104121032\/http:\/\/disarmament2.un.org\/docs\/nilsson.pdf<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] Siehe Presseaussendung der Internationalen Atomenergie-Organisation, der Weltgesundheitsorganisation und des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, 05.09.2005, S. 3, 11, online unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.iaea.org\/NewsCenter\/Focus\/Chernobyl\/pdfs\/pr_ger.pdf\">http:\/\/www.iaea.org\/NewsCenter\/Focus\/Chernobyl\/pdfs\/pr_ger.pdf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Udo Pollmer: Bestrahlte Lebensmittel, in: Deutschlandfunk Kultur, 20.03.2011, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/bestrahlte-lebensmittel-100.html\">.deutschlandfunkkultur.de\/bestrahlte-lebensmittel-100.html<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] Anthony H. Cordesman:&nbsp;<em>Radiological Weapons as Means of Attack<\/em>, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/csis-website-prod.s3.amazonaws.com\/s3fs-public\/legacy_files\/files\/media\/csis\/pubs\/radiological%5B1%5D.pdf\">csis-website-prod.s3.amazonaws.com\/s3fs-public\/legacy_files\/files\/media\/csis\/pubs\/radiological%5B1%5D.pdf<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] So betreibt das deutsche BfS ein landesweites Messnetz zur gro&szlig;r&auml;umigen Ermittlung der Gamma-Strahlung mit 1&rsquo;700 ortsfesten, automatisch arbeitenden Messstellen, die ihre Messresultate automatisch &uuml;bermitteln. Auch die schweizerischen Beh&ouml;rden &uuml;berwachen die Radioaktivit&auml;t im Land mittels mehreren, voneinander unabh&auml;ngigen Messsystemen; siehe&nbsp;<a href=\"14.%20https:\/\/www.bag.admin.ch\/bag\/de\/home\/gesund-leben\/umwelt-und-gesundheit\/strahlung-radioaktivitaet-schall\/radioaktivitaet-in-der-umwelt\/alarmsysteme-radioaktivitaet.html#:~:text=MADUK%20wird%20vom%20Eidgen%C3%B6ssischen%20Nuklearsicherheitsinspektorat,und%20des%20Paul%20Scherrer%20Instituts\">.bag.admin.ch\/bag\/de\/home\/gesund-leben\/umwelt-und-gesundheit\/strahlung-radioaktivitaet-schall\/radioaktivitaet-in-der-umwelt\/alarmsysteme-radioaktivitaet.html#:~:text=MADUK%20wird%20vom%20Eidgen%C3%B6ssischen%20Nuklearsicherheitsinspektorat,und%20des%20Paul%20Scherrer%20Instituts<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] Siehe Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz: Missbrauch &hellip;, a.a.O.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] Siehe z.B. Richard Muller: Schmutzige Bomben als Psycho-Waffe, bei heise online, 28.06.2004, &Uuml;bersetzung des Artikels&nbsp;<em>The Dirty Bomb Distraction, Technology Review<\/em>&nbsp;vom 23. Juni 2004, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Schmutzige-Bomben-als-Psycho-Waffe-276927.html\">.heise.de\/hintergrund\/Schmutzige-Bomben-als-Psycho-Waffe-276927.html<\/a>&nbsp;und Stefan Krempl: 22C3: Data Mining &bdquo;f&uuml;r den Weltfrieden&ldquo;, bei heise online, 29.12.2005, online&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/22C3-Data-Mining-fuer-den-Weltfrieden-161630.html\">.heise.de\/newsticker\/meldung\/22C3-Data-Mining-fuer-den-Weltfrieden-161630.html<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] Larry Johnson:&nbsp;<em>Red Line, Rat Line Part Deux in Ukraine &ndash; will American Generals&nbsp; put a Stop to Madness?<\/em>,&nbsp;<em>A Son of the American Revolution<\/em>, 23.10.2022, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/sonar21.com\/red-line-rat-line-part-deux-in-ukraine-will-american-generals-put-a-stop-to-madness\/\">sonar21.com\/red-line-rat-line-part-deux-in-ukraine-will-american-generals-put-a-stop-to-madness\/<\/a>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_18\" name=\"foot_18\">&laquo;18<\/a>] Der Verfasser hat solche Diskussionen selbst im Rahmen seiner beruflichen T&auml;tigkeit mitbekommen.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_19\" name=\"foot_19\">&laquo;19<\/a>] Titelbild&nbsp;<em>3D-Illustration, die eine Ziegelwand mit einem radioaktiven Gefahrenschild und gelb-schwarzen Linien darstellt&nbsp;<\/em>von&nbsp;<em>skaron792128&nbsp;<\/em>auf&nbsp;<em>vecteezy.com<\/em>, 16.11.2020, online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.vecteezy.com\/foto\/8886064-3d-abbildung-darstellt-eine-ziegelwand-mit-einem-radioaktiven-gefahrenschild-und-gelb-schwarzen-linien\">de.vecteezy.com\/foto\/8886064-3d-abbildung-darstellt-eine-ziegelwand-mit-einem-radioaktiven-gefahrenschild-und-gelb-schwarzen-linien<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer Atmosph&auml;re, in welcher vor allem die westliche Seite die Gefahr eines Atomkriegs als Eskalationsstufe des aktuellen Kriegs in der Ukraine beschwor, mussten die Spekulationen &uuml;ber eine &bdquo;schmutzige&ldquo; Bombe die &Ouml;ffentlichkeit besonders beunruhigen. Im Lichte der Schwierigkeiten von Beschaffung des Materials, Bau und Einsatz einer Schmutzigen Bombe fragt man sich aber, was die j&uuml;ngste<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90453\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":90454,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[171,179,166],"tags":[1519,2339,259,260],"class_list":["post-90453","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-militaereinsaetzekriege","category-schadstoffe","category-terrorismus","tag-atomwaffen","tag-radioaktivitaet","tag-russland","tag-ukraine"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/221116-Schmutzige-bomben.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90453","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=90453"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90453\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90468,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90453\/revisions\/90468"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/90454"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=90453"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=90453"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=90453"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}