{"id":90533,"date":"2022-11-18T08:34:21","date_gmt":"2022-11-18T07:34:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533"},"modified":"2022-11-18T08:34:21","modified_gmt":"2022-11-18T07:34:21","slug":"hinweise-des-tages-4239","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h01\">Das Blutvergie&szlig;en stoppen &ndash; Kompromissfrieden jetzt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h02\">Ukrainische Rakete, russische Schuld? Oder ukrainische Provokation?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h03\">Gegen deutsche Kriegsmeute kommt der SPD-Fraktionsvorsitzende aber nicht an: M&uuml;tzenich l&auml;sst nicht locker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h04\">Kontinuit&auml;ten der Unterwerfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h05\">Dialog mit der Weltmehrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h06\">Mit Abstand die meisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h07\">Brandbrief: Unternehmer fordern &Ouml;ffnung von Nordstream 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h08\">Obergrenze bei der Gaspreisbremse sorgt f&uuml;r mehr soziale Gerechtigkeit, spart Geld und ist administrativ umsetzbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h09\">Chef der Bundesnetzagentur: Defizite bei der Post &raquo;nicht hinnehmbar&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h10\">Von der Aktienrente profitieren nicht die Versicherten, sondern die Finanzm&auml;rkte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h11\">Jeder siebte Deutsche erreicht nicht das Rentenalter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h12\">Bundeshaushalt: R&uuml;stung soll verdoppelt werden: Rechenk&uuml;nstler gefragt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h13\">Neues R&uuml;stungsexportgesetz geplant: Waffenlieferungen ohne Einspruch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h14\">Kotau vor den Nationalisten. Eine Geschichtsrekonstruktion der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90533#h15\">G20 wollen digitale Gesundheitsp&auml;sse auf Dauer zur Voraussetzung f&uuml;r Reisefreiheit machen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das Blutvergie&szlig;en stoppen &ndash; Kompromissfrieden jetzt!<\/strong><br>\nEine Rakete schl&auml;gt auf polnischem NATO-Gebiet ein und nie schien eine direkte Konfrontation zwischen der NATO und Russland in Folge des Ukraine-Krieges n&auml;her. Bundeskanzler Scholz stehe &bdquo;eng an der Seite unseres Nato-Partners Polen&ldquo;, verlautete es aus dem Kanzleramt umgehend. &ldquo;Die russische Armee hat Polen bombardiert&rdquo;, meldete gar die BILD-Zeitung. Wer etwas anderes behauptet, w&uuml;rde russische Propaganda verbreiten &ndash; zu dieser Aussage verstieg sich der ukrainische Au&szlig;enminister auf Twitter.<br>\nInzwischen ist klar: Die Rakete, die in Polen eingeschlagen ist, wurde wohl aus der Ukraine abgefeuert. Zur gleichen Zeit wurden mehrere ukrainische St&auml;dte mit russischen Raketen beschossen. Erneut starben Menschen. Dieser ganze Wahnsinn muss endlich ein Ende haben! Ich finde: Dieses schreckliche Blutvergie&szlig;en h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen &ndash; und es kann und muss umgehend gestoppt werden! Dazu braucht es mehr Druck auf beide Seiten &ndash; auch und gerade auf die ukrainische Regierung, die nach wie vor alles versucht, um die NATO zur aktiven Kriegsteilnahme zu bewegen. Es braucht einen Kompromissfrieden und Verhandlungen jetzt!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.getrevue.co\/profile\/team-sahra\/issues\/das-blutvergiessen-stoppen-kompromissfrieden-jetzt-1453226\">Sahra Wagenknecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukrainische Rakete, russische Schuld? Oder ukrainische Provokation?<\/strong><br>\nNicht einmal das Pentagon kann noch die antirussischen Reflexe bremsen. Gestern Abend noch war eigentlich klar, dass die in Polen eingeschlagene Rakete eine ukrainische war. Die wirkliche Frage lautet jedoch: War das tats&auml;chlich ein Versehen? (&hellip;)<br>\nVor diesem Hintergrund ist es interessant, dass selbst US-Pr&auml;sident Joe Biden zu diesem Vorfall Stellung nahm. Denn &uuml;blich w&auml;re nur eine Stellungnahme des Pentagon. Die erstaunlich schnell erfolgte, weshalb man fast vermuten k&ouml;nnte, dass die Ukraine sich, sofern es um eine absichtliche Handlung geht, nicht abgesprochen hatte. Und die seit Monaten auf Frontstellung gegen Russland ausgerichtete Westpresse reagierte mit derart viel Schaum vor dem Mund, dass es selbst der US-Regierung unheimlich wurde und sie die Medien mit Einsatz des maximalen Mittels, eben einer Aussage des US-Pr&auml;sidenten selbst, wieder an die Leine legen wollte.<br>\nDas w&auml;re nicht der erste ukrainische Versuch, die NATO unmittelbar an dem Krieg zu beteiligen, den Kiew vor &uuml;ber acht Jahren begonnen hat. Der Beschuss des Kernkraftwerks in Energodar hatte ein &auml;hnliches Ziel. W&uuml;rden die westlichen Medien zu diesem Raketeneinschlag in Polen die richtigen Fragen stellen, m&uuml;sste irgendwann eine Debatte beginnen, ob man sich solche Partner leisten kann. Aber sie werden es nicht tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/154570-ukrainische-rakete-russische-schuld-oder\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90458\">&bdquo;Russische Raketen treffen Polen&ldquo; &ndash; Neuer Tiefpunkt von Politik und Medien in Deutschland<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Raketeneinschlag in Polen Sorry, ich habe den dritten Weltkrieg ausgerufen<\/strong><br>\nWie sich Experten und Medien nach dem Raketeneinschlag in Polen blamierten. [&hellip;]<br>\nEs scheint unter deutschen Experten fast so etwas wie einen &Uuml;berbietungswettbewerb zu geben, wer schneller die Positionen der ukrainischen Regierung &uuml;bernimmt. Denn es war ja der ukrainische Pr&auml;sident, Wolodymyr Selenskyj, der den Raketeneinschlag sofort schnell nutzte, um mehr westliche Unterst&uuml;tzung zu mobilisieren. Selenskyj hatte sich bereits am Dienstagabend festgelegt und von einem russischen Angriff auf Polen gesprochen . Wie oft habe die Ukraine schon gesagt, dass der terroristische Staat sich nicht auf sein Land beschr&auml;nken w&uuml;rde. &raquo;Die Nato muss auf diesen gezielten Angriff Russlands in Polen mit sehr schmerzhaften Konsequenzen reagieren&laquo;, erkl&auml;rte Andrij Melnyk, der ehemalige Botschafter in Deutschland und neue Vize-Au&szlig;enminister.<br>\nOhne die Solidarit&auml;t mit der Ukraine infrage zu stellen: Die westlichen Verb&uuml;ndeten auf Basis von Ger&uuml;chten und Falschinformationen in den Krieg hineinziehen zu wollen, ist alles andere als verantwortlich. [&hellip;]<br>\nDie Ereignisse vom Dienstagabend best&auml;tigen mich darin, dass es sinnvoll ist, sich nicht nur in deutschen Medien &uuml;ber den Krieg zu informieren, und schon gar nicht auf Twitter. Englischsprachige Nachrichtenseiten wie die BBC oder Reuters oder die &raquo;New York Times&laquo; berichten oft vorsichtiger, distanzierter, oft genauer. Woran liegt das? Sicher an der personellen Ausstattung, der gr&ouml;&szlig;eren Erfahrung mit Kriegsberichterstattung. Aber vielleicht gibt es noch andere Gr&uuml;nde. Vielleicht ist es die in Deutschland noch mal st&auml;rkere Angst davor, dass der Worst Case (der Angriff der Russen) eingetreten ist. Vielleicht ist es aber auch ein Mangel an Neugier, an Erkenntnisinteresse, weil man das Gef&uuml;hl hat, schon alles &uuml;ber diesen Krieg zu wissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/raketeneinschlag-in-polen-sorry-ich-habe-den-dritten-weltkrieg-ausgerufen-kolumne-a-200172fa-d764-43d4-9b72-9007627d81e4\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man muss inzwischen, so schr&auml;g das klingt, NATO-Generalsekret&auml;r Stoltenberg und US-Pr&auml;sident Biden, die sonst gerne h&ouml;here R&uuml;stungsausgaben fordern, f&uuml;r ihre Besonnenheit loben, w&auml;hrend die EU, und vorne dran die Deutschen, den Russen alle Schuld an jeglichem Geschehen zuschieben und am liebsten sofort mit Waffengewalt losschlagen wollen. Die sind alle irre geworden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gegen deutsche Kriegsmeute kommt der SPD-Fraktionsvorsitzende aber nicht an: M&uuml;tzenich l&auml;sst nicht locker<\/strong><br>\nAm Sonnabend hat Rolf M&uuml;tzenich es wieder getan und sich f&uuml;r Verhandlungen mit Russland eingesetzt. Der SPD-Fraktionsvorsitzende sagte den Zeitungen der &bdquo;Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft&ldquo;: &bdquo;Ich w&uuml;nsche mir, dass genauso viel &uuml;ber Diplomatie gesprochen wird wie &uuml;ber Waffenlieferungen.&ldquo; Er habe mitunter den Eindruck, dass &bdquo;Diplomatie&ldquo; zu einem Schimpfwort zu werden drohe. Es gehe nicht darum, &bdquo;&uuml;ber die K&ouml;pfe der Ukraine hinweg mit Russland zu verhandeln&ldquo;. Es m&uuml;sse aber mit den Regierungen auf der Welt geredet werden, &bdquo;die noch einen gewissen Einfluss auf Putin haben k&ouml;nnten&ldquo;. Und warnte mit Blick auf die vom Koparteivorsitzenden Lars Klingbeil gef&uuml;hrte Debatte in der SPD &uuml;ber die Ostpolitik seit den Zeiten von Willy Brandt und Egon Bahr vor Selbstgei&szlig;elung: &bdquo;Ich bin nicht gewillt, in Sack und Asche zu gehen.&ldquo; [&hellip;]<br>\nSo weit, so kompatibel mit der SPD? Zweifel sind angebracht. Klingbeil wird seit dem Fr&uuml;hjahr nicht m&uuml;de, die Politik Willy Brandts und Egon Bahrs zu entsorgen. [&hellip;]<br>\nM&uuml;tzenich mag solch strategische Dummheit nicht. Wenige Tage nach den Klingbeil-&Auml;u&szlig;erungen kritisierte er im &bdquo;ZDF&ldquo; zwar nicht Klingbeil, aber die Au&szlig;enministerin: Sie solle sich st&auml;rker f&uuml;r eine diplomatische L&ouml;sung im Ukraine-Krieg einsetzen. Er f&uuml;hle sich durch Meinungsumfragen unterst&uuml;tzt, nach denen 60 Prozent der Deutschen mehr diplomatische Initiativen wollten. Bis dahin war M&uuml;tzenich noch unterm Radar der deutschen Kriegspresse. Das &auml;nderte sich Anfang November. Am 4. November kramte die Meute heraus, dass der Mann am 20. Oktober in einem Brief an die KP Chinas im Namen der SPD-Bundestagsfraktion &bdquo;Chinas neu ausgew&auml;hlter F&uuml;hrungsebene eine gute Hand und viel Erfolg bei den wichtigen Weichenstellungen der kommenden Jahre&ldquo; gew&uuml;nscht hatte. Da hatte er gerade erneut Baerbock ger&uuml;ffelt: Deren Ratschl&auml;ge zur China-Reise des Kanzlers seien &bdquo;unh&ouml;flich&ldquo;, &bdquo;undiszipliniert&ldquo; und &bdquo;beispiellos&ldquo;. Das verlangte nach medialer Ohrfeige, die Gelegenheit kam flugs: Am 5. November beklagte sich M&uuml;tzenich, sein Name habe auf einer &bdquo;Terrorliste&ldquo; der Kiewer Regierung gestanden. [&hellip;]<br>\nAls sich M&uuml;tzenich beschwerte, schwafelten die Medien zun&auml;chst von einer &bdquo;angeblichen&ldquo; Liste, weil die inzwischen gel&ouml;scht worden war. Als sich nichts mehr leugnen lie&szlig;, wurde das Thema versenkt. Auf M&uuml;tzenichs Festhalten an Diplomatie am vergangenen Sonnabend gab es kein Echo mehr. Der Stand der Dinge lautet: Krieg schaffen mit immer mehr Waffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/muetzenich-laesst-nicht-locker-4774496\/\">Arnold Sch&ouml;lzel in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kontinuit&auml;ten der Unterwerfung<\/strong><br>\n&raquo;Koloniale Vergangenheit &ndash; neokoloniale Gegenwart? Internationale Beziehungen im Lichte von Krieg, Sanktionen und V&ouml;lkerrecht&laquo;.<br>\nVon Gastvortrag von Sevim Dagdelen an der Universit&auml;t von Namibia in Windhoek.<br>\nSeit vielen Jahren setzt sich die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Die Linke) f&uuml;r die Anerkennung deutscher Kolonialverbrechen und die Dekolonisierung der deutschen Au&szlig;enpolitik ein. Im Zeichen der aktuellen Auseinandersetzungen um das sogenannte Vers&ouml;hnungsabkommen zwischen der deutschen und der namibischen Regierung ist die Abgeordnete in dieser Woche in Windhoek zu politischen Gespr&auml;chen, darunter mit Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila, mit dem Pr&auml;sidenten der Nationalversammlung, Peter Katjaviv, sowie mit Vertretern der Herero und Nama und der Landlosenbewegung. Am Mittwoch war Sevim Dagdelen eingeladen zu einem Gastvortrag an der Universit&auml;t von Namibia (UNAM), der im Folgenden dokumentiert wird. [&hellip;]<br>\nDie deutsche Bundesregierung unterwirft sich diesem Konfrontationskurs und beteiligt sich mit drastischen Sanktionen an dem beispiellosen Wirtschaftskrieg gegen Russland. W&auml;hrend die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock hofft, damit &raquo;Russland ruinieren&laquo; zu k&ouml;nnen, wirken die Sanktionen wie ein Bumerang. Selbst die Bundesregierung musste vor wenigen Tagen auf eine parlamentarische Anfrage von mir hin eingestehen, dass sie keinerlei Kenntnisse hat, ob die Sanktionen ihr Ziel, die russische Kriegswirtschaft zu hemmen, erreichen. Statt dessen vermeldet der staatlich kontrollierte russische Energiekonzern Gasprom f&uuml;r die ersten sechs Monate dieses Jahres einen Rekordgewinn von umgerechnet 41,63 Milliarden Euro dank der durch die Sanktionen gestiegenen Preise. F&uuml;r Deutschland sind die Folgen des Wirtschaftskriegs gegen den bis dahin wichtigsten Energielieferanten hingegen dramatisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439022.neokolonialismus-kontinuit%C3%A4ten-der-unterwerfung.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Dialog mit der Weltmehrheit<\/strong><br>\nDer internationale Diskussionsklub Waldai versammelte in Moskau vorwiegend neutrale Teilnehmer. Themen waren der Niedergang der US-Hegemonie und die Folgen des Krieges in der Ukraine f&uuml;r Russland.<br>\nWo auf der Welt die Kritik Wladimir Putins an den neokolonialen Eliten des Westens Beifall findet, war auf der Konferenz des internationalen Diskussionsklubs Waldai am 27. Oktober sichtbar. An diesem Tag besuchte der russische Pr&auml;sident die Tagung, die am 24. Oktober im Vorort Rogosinino s&uuml;dwestlich von Moskau begonnen hatte. Russlands Pr&auml;sident sprach vor 111 Experten, Politologen, Historikern, altgedienten Milit&auml;rs und Diplomaten aus 41 L&auml;ndern in der &raquo;Grand Arena&laquo;, dem Versammlungssaal eines Hotels mit dem programmatischen Namen &raquo;Imperial&laquo;. Dort in einem in blaues Licht gesetzten, fensterlosen Saal waren es vor allem G&auml;ste aus China, Indien, Pakistan, Indonesien, Venezuela und S&uuml;dafrika, die beeindruckt waren, wie der russische Pr&auml;sident den Eliten der westlichen Staaten die Leviten las. Von einer totalen &raquo;Isolation&laquo; Russlands, wie es westliche Politiker und Medien mantrahaft wiederholen, war auf der Konferenz nicht viel zu sp&uuml;ren. Die Angereisten teilten Putins These, &raquo;dass das bestehende Modell des Kapitalismus sich ersch&ouml;pft hat&laquo;, weil es &raquo;zu einer ungleichm&auml;&szlig;igen Verteilung der materiellen G&uuml;ter&laquo; und zu einer &raquo;sich vertiefenden Ungleichheit&laquo; f&uuml;hrt. Sie wissen aus eigener Erfahrung, was Putin meinte, wenn er von &raquo;entt&auml;uschten Erwartungen&laquo; vieler Millionen Menschen und dem &raquo;Gef&uuml;hl des Fehlens von Lebensperspektiven nicht nur f&uuml;r sich, sondern auch f&uuml;r ihre Kinder&laquo; sprach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438744.russland-dialog-mit-der-weltmehrheit.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mit Abstand die meisten<\/strong><br>\nKiew spricht von Deportation, Moskau von Evakuierung: Zur Situation in Russland lebender Gefl&uuml;chteter aus der Ukraine.<br>\nInsgesamt sind den neuesten Zahlen der russischen Nachrichtenagentur TASS vom Sonntag zufolge 4,7 Millionen Gefl&uuml;chtete in der Russischen F&ouml;deration angekommen, darunter 710.000 Kinder. Laut dem Fl&uuml;chtlingshilfswerk der Vereinten Nationen waren es Anfang Oktober knapp drei Millionen. Damit hat die Russische F&ouml;deration mit Abstand die meisten wegen des Ukraine-Kriegs Gefl&uuml;chteten aufgenommen. Die Situation ist zwar herausfordernd, aber f&uuml;r die russischen Beh&ouml;rden nicht ganz neu. Bereits im Jahr 2014, als die durch den Maidan-Putsch an die Macht gekommene ukrainische F&uuml;hrung den Krieg gegen die Aufs&auml;ssigen im Donbass begann, flohen viele Menschen von dort in die Russische F&ouml;deration. Einem Bericht des russischen Migrationsdienstes von 2016 zufolge reisten zwischen April 2014 und Ende 2015 rund 1,1 Millionen Menschen aus der S&uuml;dostukraine nach Russland ein und blieben dort. Wie damals stehen f&uuml;r die Gefl&uuml;chteten tempor&auml;re Unterbringungszentren in den russischen Grenzregionen bereit. Pro Person wird jedem Gefl&uuml;chteten eine einmalige Hilfe in H&ouml;he von 10.000 Rubel (etwa 160 Euro) ausgezahlt. Ende August unterzeichnete Pr&auml;sident Wladimir Putin zudem einen Erlass, der monatliche Zahlungen festlegt, darunter Rentenzahlungen und andere Sozialleistungen. Insgesamt hat Russland bis jetzt mehr als elf Milliarden Rubel (etwa 175,5 Millionen Euro) an materieller Hilfe f&uuml;r Gefl&uuml;chtete aus dem Donbass und der Ukraine ausgegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438993.krieg-und-flucht-mit-abstand-die-meisten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Brandbrief: Unternehmer fordern &Ouml;ffnung von Nordstream 2<\/strong><br>\nDer Unternehmerkreis &ldquo;Zukunft in Not&rdquo;, ein Zusammenschluss von 680 Unternehmen im Wirtschaftsraum Augsburg, hat einen Brandbrief an die Bundesregierung geschrieben. Die Unternehmer sehen die Wirtschaft vor dem Zusammenbruch &ndash; aufgrund der Sanktionen.<br>\nZusammengeschlossen haben sich die inzwischen rund 680 Unternehmen w&auml;hrend der Anfangsphase der Pandemie Ende 2020: Unter dem Namen &ldquo;Zukunft in Not&rdquo; prangerten sie die sch&auml;dlichen Auswirkungen der Corona-Ma&szlig;nahmen der Landes- und Bundespolitik auf die heimische Wirtschaft an. Nun sieht die Unternehmervereinigung die Wirtschaft erneut bedroht: durch die Sanktionspolitik der Bundesregierung.<br>\nDeshalb schreibt der Unternehmerkreis &ldquo;Zukunft in Not&rdquo; einen Brandbrief an die Bundesregierung, die Bundestagsabgeordneten und den Bundesrat. Darin fordern die Unternehmer, s&auml;mtliche Sanktionen sofort einzustellen, &ldquo;die Deutschland schaden&rdquo;. Des Weiteren verlangen sie, die Ostsee-Gaspipeline Nordstream 2 sofort wieder zu &ouml;ffnen bzw. zu reparieren sowie alle Embargos zu stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/brandbrief-unternehmer-fordern-oeffnung-von-nordstream-2,TN4haEl\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Obergrenze bei der Gaspreisbremse sorgt f&uuml;r mehr soziale Gerechtigkeit, spart Geld und ist administrativ umsetzbar<\/strong><br>\nEine Obergrenze f&uuml;r die Gasmenge, die durch die Gaspreisbremse pro Haushalt subventioniert wird, w&uuml;rde das Instrument sozial deutlich zielgenauer machen und die Kosten f&uuml;r Staat und Steuerzahlende reduzieren. Bei einem pragmatischen Ansatz, Mehrfamilienh&auml;user mit Gas-Zentralheizung nach einer einfachen Erkl&auml;rung durch die Vermieter von der Obergrenze auszunehmen, w&auml;re eine solche Obergrenze auch schnell administrativ umzusetzen. Denn so l&auml;sst sich das Problem umgehen, dass Versorgern &uuml;blicherweise Daten dar&uuml;ber fehlen, wie viele Haushalte mit einem Gasanschluss versorgt werden. Das ergibt eine neue Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Das IMK berechnet darin die Wirkung von drei Obergrenzen: 15.000, 20.000 und 25.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr als maximale Menge pro Haushalt, die durch die Bremse auf 12 Cent pro Kilowattstunde (kWh) preisged&auml;mpft wird. &bdquo;Obergrenzen k&ouml;nnen dabei die Gaspreisbremse sozial gerechter und fiskalisch sparsamer gestalten&ldquo; lautet das Fazit der Studienautoren um Prof. Dr. Sebastian Dullien, den wissenschaftlichen Direktor des IMK.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-obergrenze-bei-der-gaspreisbremse-sorgt-fuer-mehr-soziale-gerechtigkeit-4765.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Chef der Bundesnetzagentur: Defizite bei der Post &raquo;nicht hinnehmbar&laquo;<\/strong><br>\nWenige Wochen vor Weihnachten k&auml;mpft die Deutsche Post mit zu wenig Personal und Coronaausf&auml;llen. Bundesnetzagentur-Chef M&uuml;ller hat nun bessere Sanktionsm&ouml;glichkeiten ins Spiel gebracht.<br>\n&Uuml;ber die Zustellprobleme bei der Deutschen Post beschwerten sich zuletzt immer mehr Menschen bei der Bundesnetzagentur. Die Zahl der Meldungen im Briefbereich an die Regulierungsbeh&ouml;rde hat sich im Oktober im Vergleich zum Vormonat gar verdoppelt. Beh&ouml;rdenchef Klaus M&uuml;ller sprach angesichts dieser Lage in einem Interview nun von &raquo;qualitativen Defiziten&laquo; bei der Deutschen Post &ndash; und hat sich f&uuml;r Sanktionsm&ouml;glichkeiten seiner Beh&ouml;rde ausgesprochen.<br>\nDie Situation insbesondere bei der Briefzustellung sei &raquo;ein &Auml;rgernis f&uuml;r den normalen B&uuml;rger&laquo;, sagte M&uuml;ller der Mediengruppe Bayern. Sie sei auch &raquo;nicht hinnehmbar f&uuml;r den Verkehr von Dokumenten&laquo;, wo es rechtlich relevant sei, dass sie in einem bestimmten Zeitraum ankommen.<br>\nSei das nicht mehr der Fall, handle es sich um &raquo;handfeste Nachteile f&uuml;r Menschen und Unternehmen&laquo;, sagte der Beh&ouml;rdenchef weiter. &raquo;Ob Sanktionsm&ouml;glichkeiten der Bundesnetzagentur zur Verbesserung der Situation beitragen w&uuml;rden, sollte gepr&uuml;ft werden.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-post-zustellprobleme-bundesnetzagentur-chef-klaus-mueller-nennt-situation-ein-aergernis-a-d2f12849-fdfa-4a8d-aab9-d4a343cd5683%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Situation f&uuml;r die Kunden ist in der Tat nicht hinnehmbar. Die Deutsche Post feiert Jahr f&uuml;r Jahr einen neuen Rekordgewinn, zuletzt vor <a href=\"https:\/\/www.dpdhl.com\/de\/presse\/pressemitteilungen\/2022\/geschaeftsjahr-2021-deutsche-post-dhl-group.html\">ein paar Monaten unfassbare 8 Milliarden Euro<\/a>, die eben nicht nur zu Lasten der Kunden, sondern seit vielen Jahren vor allem auf dem R&uuml;cken der Angestellten, der Zusteller, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2018-12\/paketdienste-zusteller-kurier-lohn-arbeitsbedingungen\/komplettansicht\">Paketboten<\/a> und Transporter- und Lkw-Fahrer erwirtschaftet wurden, von denen alle schlecht bezahlt und viele in Billigfirmen outgesourcet sind. Die ganz faule Ausrede vom angespannten Arbeitsmarkt und dem hohen Krankenstand ist inakzeptabel. Wer sucht, der findet, und wer vern&uuml;nftig bezahlt (im Gegensatz zur Deutschen Post), der hat auch gen&uuml;gend viele Angestellte. Uns&auml;glich das alles.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Von der Aktienrente profitieren nicht die Versicherten, sondern die Finanzm&auml;rkte<\/strong><br>\nDie FDP schl&auml;gt vor, dass die Rente k&uuml;nftig zum Teil auf der Rendite von Aktien basiert. Unser Gastautor, ein Gewerkschaftsvorstand, warnt: Die Altersversorgung d&uuml;rfe nicht von spekulativen Abenteuern abh&auml;ngen. Unter dieser Bedingung habe eine Aktienrente aber durchaus Vorteile.<br>\nDie Menschen wollen eine verl&auml;ssliche gesetzliche Rente. Doch Bundesfinanzminister Christian Lindner will die &bdquo;Aktienrente&ldquo;. Ein Aktienfonds soll ab Mitte des n&auml;chsten Jahrzehnts die Rentenkasse entlasten. 10 Milliarden will die Bundesregierung daf&uuml;r 2023 zur Verf&uuml;gung stellen &ndash; teilweise kreditfinanziert. Das Ganze wirft nur dann ein Plus ab, wenn die erwirtschafteten Ertr&auml;ge die Kreditzinsen &uuml;bersteigen.<br>\nOb sich diese Zins-Wette am Ende f&uuml;r den Staat bezahlt machen wird, steht in den Sternen der Finanzm&auml;rkte. Einem privaten Anleger w&uuml;rde man jedenfalls davon abraten, Aktienk&auml;ufe mit Krediten zu finanzieren. Noch dazu, wenn kaum etwas &uuml;ber die geplanten Anlagevorschriften oder das Risikomanagement der Wertpapieranlage bekannt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article242140363\/IG-Metall-Von-der-Aktienrente-profitieren-vor-allem-die-Finanzmaerkte.html\">Hans-J&uuml;rgen Urban in Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Jeder siebte Deutsche erreicht nicht das Rentenalter<\/strong><br>\nEtwa jeder siebte Deutsche erreicht nicht das Rentenalter und stirbt bereits vor dem 65. Lebensjahr. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Vor allem M&auml;nner scheiden im Schnitt h&auml;ufig vor Erreichen des Ruhestandes aus dem Leben.<br>\nDeutschland debattiert &uuml;ber ein h&ouml;heres Renteneintrittsalter &ndash; doch schon heute verstirbt etwa jeder Siebte, bevor er &uuml;berhaupt seinen Ruhestand genie&szlig;en kann. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, auf die aktuell das Versicherungsjournal aufmerksam macht. Demnach sind im Jahr 2021 rund 1,24 Millionen Menschen verstorben. Genau 144.340 schieden aus dem Leben, bevor sie ihren 65. Geburtstag begehen konnten. Die Regelaltersgrenze wird derzeit schrittweise angehoben: aktuell k&ouml;nnen Ruhest&auml;ndler mit 65 Jahren und sechs Monaten abschlagsfrei in den Altersruhestand wechseln, sofern sie nicht von Sonderregeln wie der &bdquo;Rente mit 63&ldquo; Gebrauch machen k&ouml;nnen. Zu bedenken ist hierbei, dass nicht alle vorzeitig Verstorbenen Beitr&auml;ge in die Rentenversicherung einzahlten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4908474\/Jeder-siebte-Deutsche-erreicht-nicht-das-Rentenalter\/%20\">Versicherungsbote<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundeshaushalt: R&uuml;stung soll verdoppelt werden: Rechenk&uuml;nstler gefragt<\/strong><br>\nUnser Autor ist Sprecher des Bundesausschuss Friedensratschlag.<br>\nAm 25. November entscheidet der Bundestag in 3. Lesung &uuml;ber die H&ouml;he des Bundeshaushalts f&uuml;r 2023 und damit auch &uuml;ber die Ausgaben f&uuml;r die Bundeswehr. Die Ausgaben 2023 werden ein Kuriosum aufweisen. Der Pressedienst des Bundestages brachte es auf den Punkt: &bdquo;Verteidigungsausgaben steigen, Verteidigungsetat sinkt&ldquo; titelten sie. Wie das? Der Verteidigungsetat (Einzelplan 14) sinkt von 50,4 Milliarden (2022) auf 50,1 Milliarden Euro im kommenden Jahr. Aber die Ausgaben steigen auf 58,6 Milliarden Euro (ein Plus von 16,3 Prozent). Das geht nur, weil erstmalig die 100 Milliarden Euro &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; (besser Sonderschulden oder Kriegskredite) angebrochen werden. Aus ihm flie&szlig;en 8,2 Milliarden Euro in neue Waffen (0,3 Milliarden Euro in Zinszahlungen). Nachdem, was bisher bekannt wurde, sind das zusammen 3,4 Milliarden Euro f&uuml;r die Bewaffnung der Kampfdrohnen Heron TP und f&uuml;r neue Kampfjets als deutschen Anteil an der &bdquo;Nuklearen Teilhabe der NATO&ldquo;. Das sind 15 ECR-Eurofighter zur Unterdr&uuml;ckung der russischen Flugabwehr und 35 US-Tarnkappenbomber des Typs F-35, an die die US-Atombomben des neuen Typs B61-12 geh&auml;ngt werden k&ouml;nnen, um damit russische unterirdische Kommandobunker zerst&ouml;ren zu k&ouml;nnen. Die Atombomben kommen m&ouml;glicherweise schon im n&auml;chsten Monat nach Deutschland, mehr als ein Jahr fr&uuml;her als bisher angek&uuml;ndigt. Die vorgesehenen Gelder sind nur f&uuml;r die erste Tranche der Flugzeuge gedacht. Ausgeliefert sollen die F-35-Bomber von 2027 an, die Eurofighter erst ab 2029. Dabei sollen die F-35-Bomber etwa 10 Milliarden und die Eurofighter rund 4 Milliarden Euro kosten. Aus den Mitteln des &bdquo;Sonderverm&ouml;gens&ldquo; werden des Weiteren f&uuml;r 415 Millionen Euro die Fregatten vom Typ F-126, f&uuml;r 380 Millionen Euro die Korvetten vom Typ K-130 und f&uuml;r 304 Millionen Euro der Sch&uuml;tzenpanzer Puma produziert. F&uuml;r zahlreiche weitere Waffensysteme gibt es bereits gebilligte &bdquo;Verpflichtungserm&auml;chtigungen&ldquo;, die in den Folgejahren abgerufen werden k&ouml;nnen. Bisher sind 67,3 Milliarden Euro des &bdquo;Sonderverm&ouml;gens&ldquo; bereits f&uuml;r &bdquo;Verpflichtungserm&auml;chtigungen&ldquo; vorgesehen, wie auch 50,1 Milliarden Euro aus dem regul&auml;ren Haushalt. Bestimmt weiterhin die gro&szlig;e Koalition aus Ampel, CDU\/CSU und AfD die &ouml;ffentliche Meinung hierzulande, gest&uuml;tzt auf die R&uuml;stungskonzerne und die Massenmedien, werden all diese Vorhaben Realit&auml;t. Folglich wird Konfrontation mit Russland und China nicht nur dieses Jahrzehnt, sondern weit dar&uuml;ber hinaus die internationalen Beziehungen bestimmen und das Leben auf dem Globus zunehmend gef&auml;hrden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/rechenkuenstler-gefragt-4774542\/\">L&uuml;hr Henken in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Neues R&uuml;stungsexportgesetz geplant: Waffenlieferungen ohne Einspruch<\/strong><br>\nUnser Autor ist gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Vorstand der Informationsstelle Militarisierung e.&thinsp;V. in T&uuml;bingen.<br>\nBereits in ihrem Koalitionsvertrag hatte die Ampel-Regierung angek&uuml;ndigt, ein R&uuml;stungsexportgesetz vorlegen zu wollen. Mitte Oktober 2022 ver&ouml;ffentlichte das zust&auml;ndige Wirtschaftsministerium die &bdquo;Eckpunkte f&uuml;r das R&uuml;stungsexportkontrollgesetz&ldquo;, die nach eigenem Bekunden den Weg f&uuml;r eine &bdquo;restriktive R&uuml;stungsexportpolitik&ldquo; ebnen sollen. Weil Waffenexporte nicht nur profitabel, sondern auch machtpolitisch hochgradig relevant sind, war hier allerdings von Anfang an Skepsis angebracht, was sich bei einem Blick in das Dokument best&auml;tigt. Problematisch sind insbesondere drei Bereiche: Dies betrifft einmal die Frage von Waffenlieferungen in Krisen- oder gar Kriegsgebiete, f&uuml;r die bislang ein halbwegs stabiler Konsens galt, dass diese eigentlich untersagt seien. [&hellip;]<br>\nEin zweiter, &uuml;beraus problematischer Bereich betrifft den Export l&auml;nder&uuml;bergreifend entwickelter R&uuml;stungsg&uuml;ter. Vor allem Frankreich pocht darauf, sich hier nicht von angeblich zu peniblen deutschen Vorschriften behindern lassen zu wollen. [&hellip;]<br>\nLaut dem Entwurf f&uuml;r ein R&uuml;stungsexportgesetz sollen nun mehr L&auml;nder in die Bestimmungen des Zusatzabkommens einbezogen und neue &auml;hnlich gelagerte Vereinbarungen geschlossen werden (Spanien ist bereits mit im Boot). Au&szlig;erdem will der Entwurf, dass k&uuml;nftig &bdquo;im Falle des Exports gemeinsam produzierter R&uuml;stungsg&uuml;ter auch gemeinsame, mit (gegebenenfalls qualifizierter) Mehrheit getroffene Entscheidungen&ldquo; gelten sollen. Hier&uuml;ber soll die De-Minimis-Grenze noch einmal deutlich angehoben werden, denn dabei sei eine &bdquo;Stimmrechtsgewichtung anzustreben, die dem jeweiligen Umfang der Projektbeteiligung der Kooperationspartner entspricht&ldquo;. Ein letzter Aspekt, der vor allem diejenigen emp&ouml;rt hat, die sich seit vielen Jahren f&uuml;r ein restriktives Exportgesetz einsetzen, ist der Verzicht auf die M&ouml;glichkeit von Verbandsklagen. Damit w&uuml;rden Vereine oder Verb&auml;nde eine Klagebefugnis erhalten, mit der gepr&uuml;ft werden k&ouml;nnte, inwieweit sich die Regierung &uuml;berhaupt an ihr eigenes Gesetz h&auml;lt. Ausgerechnet das gr&uuml;n regierte Ministerium hat sich das unter der &Auml;gide des ehemaligen Attac-Aktivisten und heutigen Staatssekret&auml;rs Sven Giegold geschenkt. Unter anderem J&uuml;rgen Gr&auml;sslin, der Sprecher der &bdquo;Aktion Aufschrei &ndash; Stoppt den Waffenhandel&ldquo;, sparte deshalb zu Recht nicht mit Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/waffenlieferungen-ohne-einspruch-4774537\/\">J&uuml;rgen Wagner in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kotau vor den Nationalisten. Eine Geschichtsrekonstruktion der Ukraine<\/strong><br>\nDer Historiker Serhii Plokhy hat sich daran gemacht, eine Nationalgeschichte der Ukraine zu verfassen. Sch&ouml;nf&auml;rberei und Legendenbildung geh&ouml;ren bei einem solchen Unternehmen zum Gesch&auml;ft. Nur erreichen sie bei Plokhy am Schluss ein Ausma&szlig;, das mit Geschichtswissenschaft unvereinbar ist &ndash; so das Fazit unseres Rezensenten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/feuilleton\/zeitfragen\/kotau-vor-den-nationalisten-eine-geschichtsrekonstruktion-der-ukraine\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>G20 wollen digitale Gesundheitsp&auml;sse auf Dauer zur Voraussetzung f&uuml;r Reisefreiheit machen<\/strong><br>\nWie nicht anders zu erwarten und in diesem Blog mehrfach prognostiziert sollen digitale Gesundheitsp&auml;sse als Voraussetzung f&uuml;r internationales Reisen zu einer Dauereinrichtung werden. Das haben die Regierungschefs der 20 wirtschaftsst&auml;rksten L&auml;nder (G20) auf ihrem Gipfeltreffen in Bali beschlossen. Langfristig d&uuml;rfte das darauf hinauslaufen, dass die US-Regierung im Verein mit den US-IT-Konzernen zu einer globalen Super-Passbeh&ouml;rde wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/g20-impfpaesse\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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