{"id":90536,"date":"2022-11-18T09:13:45","date_gmt":"2022-11-18T08:13:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90536"},"modified":"2022-11-18T14:59:46","modified_gmt":"2022-11-18T13:59:46","slug":"die-leute-werden-nur-verrueckt-gemacht-von-wegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90536","title":{"rendered":"\u201eDie Leute werden nur verr\u00fcckt gemacht\u201c &#8211; Von wegen"},"content":{"rendered":"<p>Bares ist Wahres. Ein sch&ouml;ner, altmodisch klingender Satz t&ouml;nt einem da in den Ohren. Schaut man sich im Alltag um, wenn es ans Bezahlen geht, erfolgt das neben M&uuml;nzen und Scheinen ebenso mit Karte, Kreditkarte, Girokarte, Master, Silber, Gold, Platin &ndash; ganz leicht, ganz bequem. Zunehmend. Doch das Digitale hat seine T&uuml;cken. Ein paar Wortfetzen aus einem Bankgespr&auml;ch weckten in mir Zweifel, ob die B&uuml;rger nicht nach und nach ihre Souver&auml;nit&auml;t und gesch&auml;ftsm&auml;&szlig;ige Unabh&auml;ngigkeit verlieren, wenn in unserer regeldurchfluteten, in Echtzeit kontrollierten Leistungsgesellschaft &ndash; auch in Sachen Geld &ndash; dereinst ausschlie&szlig;lich nur noch auf digital gesetzt, bestimmte Zahlungsmittel vorgeschrieben sind und damit mehr Kasse gemacht wird und so die Interessen der B&uuml;rger und ihre etwaigen Einw&auml;nde au&szlig;en vor bleiben. Ein gesundes Misstrauen der m&uuml;ndigen B&uuml;rger ist geboten und auch das Festhalten am guten alten Bargeld neben anderen Zahlungsarten ist nicht altmodisch, sondern &uuml;berlebensnotwendig und w&uuml;rdevoll. Ein Kommentar von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7762\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-90536-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221118_Die_Leute_werden_nur_verrueckt_gemacht_Von_wegen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221118_Die_Leute_werden_nur_verrueckt_gemacht_Von_wegen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221118_Die_Leute_werden_nur_verrueckt_gemacht_Von_wegen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221118_Die_Leute_werden_nur_verrueckt_gemacht_Von_wegen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=90536-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221118_Die_Leute_werden_nur_verrueckt_gemacht_Von_wegen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"221118_Die_Leute_werden_nur_verrueckt_gemacht_Von_wegen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Keine Sorge, es bleibt alles, wie es ist. Wirklich?<\/strong><\/p><p>Die Episode war eine kurze. In einem Bankgeb&auml;ude schnappte ich vor einiger Zeit einige S&auml;tze eines Gespr&auml;chs auf. Eine alte Dame redete ziemlich laut und aufgeregt mit einer Bankangestellten, dies im Ton echter Besorgtheit. Ich verstand schnell ihr Anliegen, die alte Frau wollte sich schlicht Gewissheit verschaffen, ob denn Informationen und Ger&uuml;chte rund um das liebe Geld zutr&auml;fen und wie sie entsprechend reagieren k&ouml;nnte. Die Dame sagte: &bdquo;Ich habe geh&ouml;rt, dass meine EC-Karte bald nicht mehr g&uuml;ltig ist und daf&uuml;r andere Karten gelten sollen. Was passiert dann?&ldquo; Die Antwort der Expertin der Bank: &bdquo;Ach, ich wei&szlig;, das stand in der Zeitung. Gute Frau, da werden die Leute nur verr&uuml;ckt gemacht. Es &auml;ndert sich nichts. Die Karten werden nur durch andere ausgetauscht.&ldquo; Die alte Dame nickte und schritt doch eher unzufrieden wirkend aus der gro&szlig;en Halle der Bank. Und auch mir kamen Fragezeichen. Neue Karte f&uuml;r die alte, doch es &auml;ndert sich nichts? Warum braucht es dann neue Karten?<\/p><p><strong>Fest steht: Die alte Karte kommt weg<\/strong><\/p><p>Schon mal soviel kam bei ersten Erkundigungen zum Thema heraus: Die Bankangestellte hat die Frau nicht korrekt informiert. Gut, sie durfte beruhigen. Doch verschwieg sie, dass sich einiges &auml;ndert, vor allem zugunsten der Anbieter der Karten, denn die Kosten werden f&uuml;r uns Nutzer steigen, diese werden an uns Verbraucher weitergegeben. Vereinfacht: Die bisherige EC-Karte hat geringe Kosten, die danach ausgegebene Karte h&ouml;here, denn sie ist eine Kreditkarte. Der vom Nutzer beanspruchte Betrag wird vom jeweiligen Anbieter vorgestreckt. So fallen (schwankende) Zinsen und weitere Kosten auf der monatlichen Abrechnung an. <\/p><p>Die EC-Karte wird im Laufe des Jahres 2023 eingestellt, ist in zahlreichen Artikeln zu lesen, die alten behalten ihre G&uuml;ltigkeit bis 2027. Schon ab n&auml;chstes Jahr werden andere Karten ausgegeben. Und: Die alten Karten verlieren ihre G&uuml;ltigkeit im Ausland schon 2023. Bei all dieser Gesch&auml;ftigkeit sei erw&auml;hnt, dass die Amerikaner sehr gut in diesem Markt stehen, was Kreditkarten anbelangt, im Markt der EC-Karten sind sie ziemlich au&szlig;en vor &hellip; <\/p><p>Das alles erfuhr die alte Dame nicht. Die Nichtberatung also, ich meine, die geschah wissentlich. Nachteile f&uuml;r den B&uuml;rger, die Hintergr&uuml;nde von &Auml;nderungen im Zahlungsverkehr, vom Bargeld bis zum digitalen Bezahlen, sie wurden ihr nicht benannt. Nur nicht verr&uuml;ckt machen lassen zu sagen, gilt nicht. Dem B&uuml;rger bleibt, wie so oft in unserer Servicew&uuml;ste, sich selbst zu informieren, kritisch, misstrauisch und somit m&uuml;ndig zu sein. Der alten Dame nachzurufen, gelang mir nicht, sie war schon im Trubel der Fu&szlig;g&auml;ngerzone verschwunden. Sie wird sicher selbst recherchieren und auf manche Information sto&szlig;en &hellip;<\/p><p><strong>Digitaler Euro soll kommen und das Verschwinden des Bargeldes droht<\/strong><\/p><p>Unser Finanzminister trommelt schon m&auml;chtig und die deutsche EU-Kommissarin ebenso f&uuml;r den digitalen Euro. Neben der EC-Karten-Umstellung ist dieses Vorgehen lediglich ein weiterer Baustein einer Besorgnis erregenden Geschichte, die von den Nutznie&szlig;ern und Antreibern gern als alternativlos bezeichnet wird. Der digitale Euro soll ein Allzweckzahlmittel f&uuml;r ganz Europa werden, wird geworben. Der Publizist und Wirtschaftsjournalist Norbert H&auml;ring beobachtet die Vorg&auml;nge intensiv und hat j&uuml;ngst Folgendes geschrieben:<\/p><blockquote><p>\n<em>Das zust&auml;ndige EZB-Direktoriumsmitglied Fabio Panetta sagte, es gebe derzeit im Euroraum kein Zahlungsmittel, das im ganzen Euroraum nutzbar sei. Denn auch mit Bargeld k&ouml;nne man zum Beispiel in manchen Teilen Nordeuropas in vielen Gesch&auml;ften nicht bezahlen. Dieses Problem des fehlenden universellen Zahlungsmittels werde man mit dem digitalen Euro l&ouml;sen. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, um die Bedeutung zu erfassen. Die EZB will durchsetzen, dass der digitale Euro von jedem Gesch&auml;ft und jeder sonstigen Institution im Euroraum angenommen werden muss. Aber sie nimmt es einfach hin, ja bef&ouml;rdert es sogar in vielerlei Hinsicht, dass man mit dem derzeitigen einzigen gesetzlichen Zahlungsmittel, das von ihr selbst herausgegeben wird, in vielen Gesch&auml;ften und sogar Beh&ouml;rden im Euroraum nicht bezahlen kann. Und dann stellt sie uns das als Problem dar, das sie mit dem digitalen Euro l&ouml;sen m&uuml;sse. Wer sich nicht sp&auml;testens an dieser Stelle auf den Arm genommen f&uuml;hlt, ist mit einem gro&szlig;em Ma&szlig; an Vertrauen in Autorit&auml;ten gesegnet. (&hellip;) Es gibt also nicht die Spur einer Chance, dass ein digitales Zentralbankgeld, das von EU-Kommission und EZB konzipiert wird, auch nur ann&auml;hernd so viel Privatheit bietet wie Bargeld.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Schwedens Probleme mit der Bargeldlosigkeit<\/strong><\/p><p>Wie H&auml;ring erw&auml;hnte, wird in Schweden weitgehend &bdquo;mit Karte bezahlt&ldquo;. Bargeld wird in dem skandinavischen Land oft gar nicht mehr angenommen, in L&auml;den, Kneipen, in der Bahn, in Beh&ouml;rden usw. Doch die Bev&ouml;lkerung, gerade die Senioren und die Menschen im weiten l&auml;ndlichen Raum, wollen vom Bargeld nicht lassen und selbst die schwedische Notenbank warnt vor Unsicherheiten f&uuml;r den Zahlungsverkehr z.B. bei Stromausfall. Aufhorchen l&auml;sst die Forderung eines hohen Beamten der schwedischen Reichsbank, der in die Debatte einwarf, wenn Bargeld als Zahlungsmittel im Krisenfall gebraucht werde, m&uuml;sse es auch m&ouml;glich sein, es unter normalen Bedingungen zu benutzen.<\/p><p><strong>Prognose des Mutes: Bargeld verschwindet nicht<\/strong><\/p><p>Ja, das Bargeld ist in Gefahr, als B&uuml;rger hat man das fade Gef&uuml;hl, mit dem Verschwinden von M&uuml;nzen und Scheinen den Rest von Unabh&auml;ngigkeit und Flexibilit&auml;t zu verlieren. Abh&auml;ngigkeit, Intransparenz, Kosten, Kontrolle, &Uuml;berwachung &ndash; diese W&ouml;rter sind keine leeren im Zusammenhang mit digitalem Geld und Karten und Internet und so weiter. Nichts gegen Kartenzahlung an sich, allein darauf zu setzen, ist der falsche Weg, meine ich, es w&auml;re einer, der keine M&ouml;glichkeiten alternativen Handelns mehr l&auml;sst. Man erinnere sich: Was mit dem Projekt digitaler Impfpass schon derlei Konzepte der beinahe l&uuml;ckenlosen &Uuml;berwachung andeutete, was in China mit den Bonussystemen f&uuml;r das Wohlverhalten der B&uuml;rger von den Regierenden l&auml;ngst ausprobiert wird, was also alles &bdquo;winkt&ldquo; mit den &bdquo;modernen&ldquo; Pl&auml;nen und Ideen auch der EU-Granden, der Banker, der Strategen in Politik, Wirtschaft, Finanzwelt, kann nicht als w&uuml;rdiger Ersatz f&uuml;r Bargeld beworben werden. Warum soll es eigentlich weiterhin nicht mehrere M&ouml;glichkeiten geben, seine Rechungen zu bezahlen? Der B&uuml;rger soll gl&auml;sern, soll stets kontrollierbar und an der Leine gehalten werden? Da kommt einem wieder dieses &bdquo;Z&uuml;gel locker Lassen oder Straffen&ldquo; in den Sinn, Sie wissen, was ich meine?<\/p><p>Man will es sich gar nicht vorstellen, wenn der Strom ausf&auml;llt und eine Bezahlung mit Karte nicht m&ouml;glich ist. Errrorr&hellip; Und die Vorstellung ist ebenso gruselig, dass B&uuml;rger aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden. Und das per Mausklick: Kontosperrung, Verm&ouml;gen einfrieren, Strafzahlungen. Einziehen von Finanzmitteln. Nicht m&ouml;glich? Doch. Wenn Politiker wie ein B&uuml;rgermeister einer deutschen Gro&szlig;stadt vor einigen Monaten noch genau das &ouml;ffentlich dachte, Nichtgeimpften ans Konto zu gehen &hellip; dann m&uuml;ssen wir B&uuml;rger hellh&ouml;rig werden und &bdquo;Nein&ldquo; sagen.<\/p><p><strong>Der Wert des Bargeldes<\/strong><\/p><p>Manche Banker werben durchaus mit einer l&ouml;blichen Weitsicht und hoffentlich aus Respekt vor dem B&uuml;rger f&uuml;r Bargeld als Bestandteil wirtschaftlichen Handelns in unserer Gesellschaft. Ein Zitat der Deutschen Bundesbank (Jens Weidmann, Pr&auml;sident i.R.) sei hier genannt:<\/p><blockquote><p>\n<em>Ich bin &uuml;berzeugt, dass Bargeld auch in der absehbaren Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird. Zu Recht sch&auml;tzen viele Menschen Bargeld sehr. Und kein anderes Zahlungsmittel wird alle seine Eigenschaften nachbilden k&ouml;nnen. Auch nicht der digitale Euro.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Ziel des digitalen Euro w&auml;re, die Auswahl an Zahlungsmitteln f&uuml;r die Verbraucherinnen und Verbraucher zu vergr&ouml;&szlig;ern. Die Palette an Zahlungsmitteln w&auml;re dann wohl breiter.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Gerade Menschen ohne viel Knete wissen: Bargeld braucht kein Konto. Viele Menschen haben gar kein Konto, laut Deutscher Bundesbank besitzen allein in Europa &uuml;ber 13 Millionen B&uuml;rger kein Konto, sie wickeln ihre Gesch&auml;fte in bar ab. Ebenfalls die, die ein Konto haben, bezahlen dar&uuml;ber hinaus gern auch in bar. Da ist es wieder, das Sprichwort: Bares ist Wahres. Zum Gl&uuml;ck: Selbst die Experten der Deutschen Bundesbank wissen: Bargeld erm&ouml;glicht die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, erm&ouml;glicht dem B&uuml;rger eigenst&auml;ndige Kontrolle und &Uuml;bersicht sowie Diskretion und Anonymit&auml;t. Menschen wollen nicht per se gl&auml;sern sein. Lasst es bitte auch den Finanzminister und die EU-Kommissarin wissen.<\/p><p>Titelbild: OlegRi#\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bares ist Wahres. Ein sch&ouml;ner, altmodisch klingender Satz t&ouml;nt einem da in den Ohren. Schaut man sich im Alltag um, wenn es ans Bezahlen geht, erfolgt das neben M&uuml;nzen und Scheinen ebenso mit Karte, Kreditkarte, Girokarte, Master, Silber, Gold, Platin &ndash; ganz leicht, ganz bequem. Zunehmend. Doch das Digitale hat seine T&uuml;cken. Ein paar Wortfetzen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90536\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":90537,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,134,161],"tags":[1870,3144,3311,3141,218],"class_list":["post-90536","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-finanzen-und-waehrung","category-wertedebatte","tag-bargeld","tag-bargeldloser-zahlungsverkehr","tag-digitaler-euro","tag-geldkarten","tag-teilhabe"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Shutterstock_2084623558.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=90536"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90536\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90587,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90536\/revisions\/90587"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/90537"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=90536"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=90536"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=90536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}