{"id":90599,"date":"2022-11-18T16:19:56","date_gmt":"2022-11-18T15:19:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599"},"modified":"2022-11-18T16:19:56","modified_gmt":"2022-11-18T15:19:56","slug":"hinweise-des-tages-ii-561","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h01\">Die Strategie f&uuml;r das entscheidende Jahrzehnt (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h02\">Wunschdenken auf Bali<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h03\">EU muss sich entscheiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h04\">Subventionen &amp; Sanktionen: Wie sich die EU von den USA vorf&uuml;hren l&auml;sst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h05\">BRD in Energiefalle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h06\">Bis zu 40 Prozent: &Ouml;sterreich f&uuml;hrt &Uuml;bergewinnsteuer f&uuml;r Energieunternehmen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h07\">B&uuml;rgergeld &ndash; Verh&ouml;hnung der Arbeit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h08\">Wessen Schulden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h09\">Fu&szlig;ball-WM: Kampagne gegen Katar ist &uuml;berzogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h10\">Koloniale Arroganz: Abschluss COP 27<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h11\">Abzocke bei Abrechnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h12\">Kaltgestellter BSI-Pr&auml;sident: Geriet Arne Sch&ouml;nbohm ins Getriebe der Macht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h13\">Die Akte Scholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h14\">Zehn zweifelhafte Faktenchecks &ndash; und wie die Politik die Wissenschaft diskreditierte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90599#h15\">Zu guter Letzt: Strack-Zimmermann und der dritte Weltkrieg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Strategie f&uuml;r das entscheidende Jahrzehnt (II)<\/strong><br>\nDas Ausw&auml;rtige Amt unter Ministerin Annalena Baerbock bereitet mitten im erbitterten Machtkampf gegen Russland eine weitere Eskalation im Machtkampf gegen China vor. Das belegen Ausz&uuml;ge aus dem Entwurf f&uuml;r eine neue deutsche Chinastrategie, die in aktuellen Medienberichten kursieren. Demnach dringt das Au&szlig;enministerium auf Schritte, die offiziell blo&szlig; eine Abh&auml;ngigkeit von der Volksrepublik verhindern sollen, faktisch jedoch darauf ausgerichtet sind, das Chinagesch&auml;ft der deutschen Industrie zu reduzieren. Vorgesehen ist auch die Option, auf Wunsch Importstopps gegen ganze Regionen zu verh&auml;ngen, etwa gegen Xinjiang oder gegen Hongkong. Zugleich fordert das Entwurfspapier Schritte gegen&uuml;ber Taiwan, die geeignet sind, Beijings rote Linien zu tangieren. Nicht zuletzt macht das Ausw&auml;rtige Amt eine Zusammenarbeit mit China davon abh&auml;ngig, dass Beijing sich der deutschen Au&szlig;enpolitik unterwirft und jede Kooperation mit Russland einstellt &ndash; ein Hinweis etwa auch an Indien oder S&uuml;dafrika, was ihnen bei einer Zusammenarbeit mit Berlin bevorsteht. Die Folgen einer Eskalation des Konflikts mit China &uuml;bertr&auml;fen die Folgen des Wirtschaftskriegs gegen Russland erheblich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9087\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wunschdenken auf Bali<\/strong><br>\nG20-Gipfel: Vom Westen beabsichtigte Isolation Russlands gescheitert. China zur&uuml;ck auf internationalem Parkett. [&hellip;]<br>\nXi wiederum nutzte den G20-Gipfel, um nach seiner fast dreij&auml;hrigen pandemiebedingten Abwesenheit von internationalen Zusammenk&uuml;nften die pers&ouml;nlichen Kontakte zu diversen Staats- und Regierungschefs wiederaufzunehmen. Schon vor dem Gipfel hatte er Biden getroffen und Frankreichs Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron f&uuml;r eine engere Kooperation zu gewinnen versucht. Beijing setzt f&uuml;r die n&auml;chste Zeit, da aus Berlin immer sch&auml;rfere antichinesische Tiraden zu h&ouml;ren sind, auf eine intensivere Zusammenarbeit mit Paris. Den niederl&auml;ndischen Ministerpr&auml;sidenten Mark Rutte lud Xi f&uuml;r 2023 nach Beijing ein; dabei geht es vor allem um den niederl&auml;ndischen Konzern ASML. Der stellt weltweit einzigartige Maschinen zur Chipproduktion her, deren Export nach China Washington mit Sanktionen verhindern will. ASML verl&ouml;re damit allerdings nicht nur einen Jahresumsatz von j&uuml;ngst zwei Milliarden Euro, sondern au&szlig;erdem langfristig, weil die Volksrepublik dann ihre eigenen Maschinen f&uuml;r die Chipproduktion entwickeln m&uuml;sste, auch seine herausragende Weltmarktposition. Gemischte Resultate erzielte Xi in Gespr&auml;chen mit zwei der engsten Verb&uuml;ndeten der Vereinigten Staaten, mit Australiens Premierminister Anthony Albanese und Kanadas Premierminister Justin Trudeau. Albanese umschrieb sein Treffen mit Xi im nachhinein als &raquo;warm&laquo; &ndash; ein Hinweis darauf, dass die Phase sch&auml;rfster Konfrontation unter Albaneses ultrarechtem Amtsvorg&auml;nger Scott Morrison ihrem Ende entgegengehen k&ouml;nnte. Tats&auml;chlich ist Canberra bestrebt, seinen Handelskonflikt mit der Volksrepublik beizulegen, um den Zugang australischer Exporteure zum weltgr&ouml;&szlig;ten Absatzmarkt wieder zu verbessern. Nicht gut sieht es hingegen f&uuml;r die Beziehungen zwischen China und Kanada aus. Ottawa hat zu Monatsbeginn angeordnet, dass sich drei chinesische Konzerne aus der kanadischen Rohstoffbranche zur&uuml;ckziehen m&uuml;ssen; inzwischen wirft es Beijing auch noch angebliche Einmischung in die Wahlen in Kanada vor. Auf Bali kam es nun zu einem kleinen Disput zwischen Trudeau und Xi: Der Pr&auml;sident der Volksrepublik warf dem Kanadier vor, Gespr&auml;chsinhalte an die Medien durchgestochen zu haben. Als Trudeau abzuwiegeln suchte und seiner Hoffnung auf weitere Kooperation Ausdruck verlieh, antwortete Xi trocken: &raquo;Schafft die Bedingungen daf&uuml;r.&laquo; Diese stehen zur Zeit zumindest in Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438978.industrie-und-schwellenl%C3%A4nder-wunschdenken-auf-bali.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU muss sich entscheiden<\/strong><br>\nDie PolitikerInnen sind unf&auml;hig und\/oder nicht willens, die sich in der EU aufbauende Bedrohung wahrzunehmen, geschweige denn ihr entgegenzuwirken. Zwei Drittel bis drei Viertel der EU-B&uuml;rgerInnen sehen die Korruption in ihren L&auml;ndern als weit verbreitet an, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Die Menschen haben die Nase voll von solchen Berufsganoven und ihren Machenschaften. [&hellip;]<br>\nSelbst angeschlagen, plustert sich Deutschland auf: Es beansprucht die Rolle einer F&uuml;hrungsmacht in Europa. Nein, nicht auf dem Gebiet der Friedens-, der Klima- oder der Sozialpolitik, sondern des Milit&auml;rs. Der Krieg (nicht nur) in der Ukraine tobt und soll auch weiter angeheizt werden, um Russland zu schw&auml;chen. Da verlangt Bundesministerin Lambrecht: Deutschland muss milit&auml;rische F&uuml;hrungsmacht werden! Die von Bundeskanzler Scholz ausgerufene Zeitenwende ist zu &uuml;bersetzen als schnelle Militarisierung der BRD und der EU. Aber f&uuml;r geopolitische Geltung ist das Land allein zu schwach. Also fordert Alterspr&auml;sident des Deutschen Bundestages, Wolfgang Sch&auml;uble: &raquo;Europa braucht rasch eigene Atomwaffen!&laquo; Die Friedensnobelpreistr&auml;gerin EU bleibt auf Kriegskurs, beteiligt sich an der Atombomben-&Uuml;bung Steadfast Noon der Nato und bildet im Rahmen von EUMAM ukrainisches Milit&auml;r aus, womit sie nicht mehr nur indirekt zur Kriegspartei wird. Je korrupter, zerrissener, undemokratischer oder gar faschistischer die L&auml;nder der EU werden, umso dringlicher pocht die Kommission auf globalen wirtschaftlichen und milit&auml;rischen Einfluss.<br>\nEuropa und die Welt ben&ouml;tigen eine Zeitenwende ganz anderer Art: zu Mitmenschlichkeit, sozialer Gerechtigkeit und Kooperation &ndash; auch mit Russland. Ganz offensichtlich wird der Kampf f&uuml;r Frieden und eine Welt ohne Ausbeutung zu einer Existenzfrage. Die EU hat nur als Friedensmacht eine Berechtigung und eine Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/eu-muss-sich-entscheiden\/\">Ossietzky 22\/2022<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Subventionen &amp; Sanktionen: Wie sich die EU von den USA vorf&uuml;hren l&auml;sst<\/strong><br>\nSeit Beginn des Ukraine-Krieges ist die EU in der Defensive. Schuld daran ist nicht allein Russland &ndash; auch die USA f&uuml;hren die 27 vor. Mit Sanktionen und dem &ldquo;Inflation Reduction Act&rdquo; schw&auml;chen sie die (noch) gr&ouml;&szlig;te Handelsmacht.<br>\nBeginnen wir mit dem Handel: Dort sind die USA derzeit besonders aktiv, zu Lasten der EU. Mit dem &ldquo;Inflation Reduction Act&rdquo; (IRA) bek&auml;mpfen sie die Inflation &ndash; und die Konkurrenz aus EUropa. Der IRA enth&auml;lt nicht nur massive Subventionen. Er bevorzugt auch Unternehmen, die in den USA produzieren.<br>\nDies sei mit dem WTO-Recht nicht vereinbar, sagt der Chef des Handelsausschusses im EU-Parlament, Bernd Lange (SPD). Es drohe ein Handelskrieg, die EU m&uuml;sse entschieden dagegenhalten.<br>\nDoch Br&uuml;ssel unternimmt &ndash; nichts. Die EU-Kommission will den Streit in einer neuen transatlantischen &ldquo;Taskforce&rdquo; ansprechen, die aber erst Anfang Dezember tagt. Eine m&ouml;gliche WTO-Klage wird auf die lange Bank geschoben.<br>\nVerantwortlich daf&uuml;r ist vor allem Deutschland. Die gr&ouml;&szlig;te Exportnation hat zwar am meisten zu verlieren, ist jedoch auch am z&ouml;gerlichsten bei der Gegenwehr. Finanzminister Christian Lindner steht auf der Bremse.<br>\nWegen neuer Gesetze der US-Regierung sei er besorgt, dass es eine noch st&auml;rkere Blockbildung im Handel geben k&ouml;nnte, sagte der FDP-Chef. Die US-Ma&szlig;nahmen sollten aber nicht automatisch zu Vergeltung f&uuml;hren.<br>\n&ldquo;Das Gegenteil m&uuml;sste passieren&rdquo;, so Lindner. Europa m&uuml;sse noch st&auml;rker das Gespr&auml;ch mit der Regierung in Washington suchen. Wertepartner sollten auch bevorzugte Handelspartner sein.<br>\nDabei macht Lindner einen Fehler: Er verwechselt Werte mit Interessen. Die USA sind nicht so naiv. Sie setzen ihre Interessen knallhart durch &ndash; nicht nur beim IRA, sondern auch in anderen Fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/handel-und-sanktionen-wie-sich-die-eu-von-den-usa-vorfuehren-laesst\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>BRD in Energiefalle<\/strong><br>\nPolen verstaatlicht letzte Leitung f&uuml;r russische Gasimporte nach Deutschland. Zeitgleich erste &Ouml;llieferungen von Gdansk nach Schwedt [&hellip;]<br>\nPolen hat allerdings nicht nur f&uuml;r sich selbst entschieden, auf die Nutzung russischen Gases zu verzichten. Es hat noch zu den Zeiten, als die in Warschau heftig kritisierten Nord-Stream-Leitungen in Betrieb waren, versucht, sich als Verteiler von US-Frackinggas in Osteuropa zu profilieren. In diesem Kontext ist auff&auml;llig, dass die polnische Regierung einen &raquo;Clinch&laquo; (Rzeczpospolita) in der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des polnischen Leitungsbetreibers als offiziellen Grund der Verstaatlichung nannte: Gasprom und die polnische Seite h&auml;tten einander blockiert und die Vornahme neuer Investitionen durch die polnische Seite verhindert. Im Klartext: Gasprom wehrte sich dagegen, die von ihm bezahlte Infrastruktur f&uuml;r die Verteilung nichtrussischen Rohstoffs freizugeben.<br>\nPolen will die vorhandene Infrastruktur jetzt also f&uuml;r seine eigenen Pl&auml;ne regionaler Hegemonie verwenden, das hat weitreichende Folgen auch f&uuml;r die Versorgung der BRD. Denn wenn die R&ouml;hren der Jamal-Leitung f&uuml;r die Verteilung von US-Gas genutzt werden, fallen sie f&uuml;r Lieferungen aus Russland auch dann aus, wenn eine k&uuml;nftige Bundesregierung auf die Idee kommen sollte, nach einem Ende des Ukraine-Kriegs den Boykott gegen Russland noch einmal zu &uuml;berdenken. Nach der Sabotage der Nord-Stream-Pipelines Ende September g&auml;be es schlicht keinen Weg mehr, russisches Gas zu importieren, abgesehen von relativ teuren Fl&uuml;ssigerdgaslieferungen per Schiff. Die transatlantische Energiefalle f&uuml;r die BRD ist zugeschnappt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438932.energiepolitik-brd-in-energiefalle.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bis zu 40 Prozent: &Ouml;sterreich f&uuml;hrt &Uuml;bergewinnsteuer f&uuml;r Energieunternehmen ein<\/strong><br>\n&raquo;Es ist eigentlich eine Kriegsdividende&laquo;, sagt der Vizekanzler: In &Ouml;sterreich m&uuml;ssen Energieunternehmen Zusatzgewinne k&uuml;nftig versteuern. Firmen, die in erneuerbare Energien investieren, sollen weniger abgeben m&uuml;ssen.<br>\n&Ouml;sterreichische &Ouml;l- und Gasunternehmen m&uuml;ssen ihre durch den Ukrainekrieg angefallenen Zusatzgewinne versteuern &ndash; mit bis zu 40 Prozent. Die Regierung in Wien k&uuml;ndigte eine &Uuml;bergewinnsteuer f&uuml;r dieses und n&auml;chstes Jahr an, die in &auml;hnlicher Form auch schon in anderen EU-L&auml;ndern geplant oder beschlossen ist. Au&szlig;erdem werden Erl&ouml;se von &ouml;sterreichischen Stromerzeugern ab bestimmten Grenzwerten vom Staat abgesch&ouml;pft. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die Berechnung des geplanten &raquo;Energiekrisenbeitrags&laquo; wird der durchschnittliche Jahresgewinn seit 2018 plus 20 Prozent herangezogen. Alles, was &Ouml;l- und Gasunternehmen dar&uuml;ber hinaus verdient haben, m&uuml;ssen sie mit 40 Prozent versteuern. Wenn die Firmen in erneuerbare Energie investieren, sinkt die Quote auf 33 Prozent. F&uuml;r Stromerzeuger wird der Erl&ouml;s mit 180 Euro pro Megawattstunde gedeckelt. Ohne Investitionen in erneuerbare Energie sinkt die Grenze auf 140 Euro.<br>\nMit dieser Absch&ouml;pfung und der &Uuml;bergewinnsteuer will die Regierung Ma&szlig;nahmen zur Abfederung der Inflation finanzieren. Finanzminister Magnus Brunner (&Ouml;VP) erwartet Einnahmen zwischen zwei und vier Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/oesterreich-fuehrt-uebergewinnsteuer-fuer-energieunternehmen-ein-a-c15640a1-1ce7-42d7-b34b-456360546368%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Unser Bundesfinanzminister Lindner hat Recht: Sogenannte &Uuml;bergewinnsteuern sind vielleicht in quasi-sozialistisch regierten Staaten <a href=\"https:\/\/www.comdirect.de\/inf\/news\/detail.html?ID_NEWS=1097338063\">wie &Ouml;sterreich oder Gro&szlig;britannien<\/a> m&ouml;glich, aber nicht in Deutschland mit seiner <a href=\"https:\/\/www.fdp.de\/uebergewinnsteuer-waere-das-ende-der-sozialen-marktwirtschaft\">&ldquo;Sozialen Marktwirtschaft&rdquo;<\/a>. Was bin ich froh, dass bei uns die Ordnungspolitik Vorrang vor der blanken Willk&uuml;r hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>B&uuml;rgergeld &ndash; Verh&ouml;hnung der Arbeit?<\/strong><br>\nDas B&uuml;rgergeldgesetz der Ampelkoalition wird von den notorischen Gegnern des Sozialstaats als Schlag ins Gesicht der Erwerbst&auml;tigen denunziert. Es bringt Fortschritte in den Rechten von Arbeitsuchenden gegen&uuml;ber den Beh&ouml;rden &ndash; aber kaum materielle Verbesserungen.<br>\nDas im Bundesrat am vergangenen Montag (14.11. 2022) vorerst gescheiterte B&uuml;rgergeldgesetz hat mal wieder das d&uuml;mmliche Geschw&auml;tz vom Sozialstaat als sozialer H&auml;ngematte f&uuml;r Arbeitsscheue in die &Ouml;ffentlichkeit gesp&uuml;lt. Der leitende Spiegel-Redakteur Alexander Neubacher wittert eine &bdquo;Verh&ouml;hnung der Arbeit&ldquo;, der CSU-Chef Markus S&ouml;der drischt die Phrase vom &bdquo;Schlag ins Gesicht aller Arbeitnehmer&ldquo; und der CDU-Generalsekret&auml;r Mario Czaja behauptet, das B&uuml;rgergeldgesetz sch&auml;dige &bdquo;die Motivation der Arbeitslosen&ldquo;, sich eine Arbeit zu suchen.<br>\nDoch die vom stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Carsten Linnemann bei Maybrit Illner verbreitete Behauptung, das B&uuml;rgergeld liege in vielen F&auml;llen &uuml;ber dem Mindestlohn, ist falsch. Sie beruht auf einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die mittlerweile wegen ihrer offenkundigen Faktenverdrehungen aus dem Verkehr gezogen wurde. Es werden Vorurteile bedient, anstatt zu fragen, wie man eine soziale Grundsicherung nach dem im Grundgesetz (Artikel 20) festgelegten Grundsatz organisieren kann, so dass die Bundesrepublik Deutschland ein sozialer Rechtsstaat ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/40-2022\/burgergeld-verhohnung-der-arbeit\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wessen Schulden?<\/strong><br>\nDie Kolonialgeschichte ist nicht vorbei. Es ist eine Geschichte von Landraub und Sklaverei, die aber Karl Marx in seiner Analyse der kapitalistischen Akkumulation ausspart. Das weist Denise Ferreira da Silva in ihrem Buch &bdquo;Unpayable Debt&ldquo; nach.<br>\nAusgerechnet denjenigen, die aus Mangel an Eigenkapital gezwungen waren, Kredite zu exorbitanten und variablen Zinss&auml;tzen aufzunehmen, wurde 2007\/08 die Schuld an der globalen Finanzkrise in die Schuhe geschoben. Das war der Ausgangspunkt f&uuml;r Denise Ferreira da Silvas Buch &bdquo;Unpayable Debt&ldquo;, im Fr&uuml;hjahr in englischer Sprache zuerst in Deutschland erschienen. Es handelte sich vorwiegend um Angeh&ouml;rige der schwarzen und lateinamerikanischen Bev&ouml;lkerungsgruppen: Enteignete, wie Ferreira da Silva schreibt, auf deren Zahlungsunf&auml;higkeit spekuliert wurde.<br>\nBeim Versuch, sich auf diese paradoxe Beobachtung einen Reim zu machen, stie&szlig; die Autorin auf den 1979 erschienenen Roman &bdquo;Kindred&ldquo; von Ocatvia Butler. Dessen Protagonistin Dana, eine schwarze Amerikanerin, wird pl&ouml;tzlich, und immer wieder, in die Zeit der Sklaverei nach Maryland versetzt, wo sie das Leben von Rufus retten soll, dem Sohn eines Sklavenhalters, der zugleich ihr Vorfahr ist. Am Ende versucht Rufus, sie zu vergewaltigen. Sie kehrt zur&uuml;ck in die Gegenwart, l&auml;sst aber einen Arm in der Vergangenheit zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/40-2022\/wessen-schulden\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fu&szlig;ball-WM: Kampagne gegen Katar ist &uuml;berzogen<\/strong><br>\nWer darf k&uuml;nftig noch WM-Ausrichter sein? Unser Autor Lutz Herden findet, dass die Angriffe auf den Gastgeber Katar an Heuchelei und Doppelmoral kaum zu &uuml;bertreffen sind<br>\nWoher diese Vehemenz? Das Katar-Bashing &uuml;bertrifft, was es an Polemik gegen Olympia-Ausrichter wie Russland und China bei den Spielen 2014 in Sotschi wie 2022 in Peking gab. Offenbar wird der Sog einer medialen Kampagne irgendwann so stark, dass zwangsl&auml;ufig hineingezogen wird, wer auf seinen Leumund bedacht sein muss. &Auml;chte diese WM als S&uuml;ndenfall oder du wirst selbst dazu. So muss der deutsche Spielf&uuml;hrer stets von Neuem erkl&auml;ren, weshalb er keine Kapit&auml;nsbinde in den klassischen Regenbogenfarben tragen wird. Manuel Neuer ist nicht zu beneiden. Er darf mit keiner Silbe anklingen lassen, wie sehr ihn der Gratismut von Sportmoderatoren an&ouml;det, die von ihm verlangen, was sie sich selbst nie abverlangen. Vor allem muss er ausblenden, dass sein Arbeitgeber, der FC Bayern M&uuml;nchen, und Qatar Airways Beziehungen zum gegenseitigen Vorteil pflegen. Auch hat die Mannschaft zuweilen im W&uuml;stenstaat gastiert, ohne darunter sichtlich gelitten zu haben. Sonst soll man sich am Branchenprimus ein Beispiel nehmen. Diesmal nicht?<br>\nKritik am Ausrichter dieses Championats ist gewiss berechtigt, aber muss sie derart auf Doppelmoral erpicht sein? Wer kann allen Ernstes die verlogene Attit&uuml;de dieses Sittengerichts ertragen? Olaf Scholz und Robert Habeck kannten keine Skrupel, in Doha um mehr Erdgas zu verhandeln. Katar war Deutschland als Partner willkommen, als man sich 2011 in die Front gegen Syriens Baschar al-Assad einreihte. Katar wurde nicht als Warlord ge&auml;chtet, weil es an der Seite Saudi-Arabiens dem Jemen Tod und Verderben brachte. Immer standen westliche Interessen &uuml;ber westlichen Werten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/fussball-wm-katar-wird-zum-praezedenzfall-wer-darf-kuenftig-noch-ausrichter-sein\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Habeck schimpft &uuml;ber Fu&szlig;ball-WM in Katar &raquo;&hellip;einfach eine bekloppte Idee schon immer gewesen&laquo;<\/strong><br>\nDie Nationalmannschaft reist in Katar an und bereitet sich bei 31 Grad auf den WM-Start vor. Daheim in Berlin &auml;u&szlig;ert sich Wirtschaftsminister Habeck zu dem Spektakel &ndash; und wirft den Organisatoren Korruption vor. [&hellip;]<br>\nHabeck sagte auf die Frage, ob er sich die WM anschaue, er habe noch nie so wenig Lust gehabt zu gucken. Er wolle nicht ausschlie&szlig;en, dass es irgendwie dann doch noch ein Interesse daran gebe. Im Moment sei dies aber nicht so ausgepr&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fussball-wm-in-katar-robert-habeck-nennt-turnier-bekloppte-idee-a-118ef7bd-ba2e-4c3c-9861-c8cff85884ac\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wie furchtbar es wohl w&auml;re, wenn Deutschland im Turnier weit k&auml;me und sogar Weltmeister w&uuml;rde. Die Leiden des Robert Habeck und anderer mag man sich da kaum vorstellen. Vermutlich wird er sich vor Schmerzen kr&uuml;mmen m&uuml;ssen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Koloniale Arroganz: Abschluss COP 27<\/strong><br>\nIm &auml;gyptischen Scharm Al-Scheich geht am Freitag die diesj&auml;hrige UN-Klimakonferenz zu Ende. Gut m&ouml;glich, dass man ein wenig &uuml;berziehen wird, aber eines ist sicher: Wie seit nunmehr 27 Jahren wird man sich hinterher streiten k&ouml;nnen, ob das Glas nun halbvoll oder halbleer ist. Es ging mal wieder ein ganz klein wenig voran, aber viel zu langsam, in den &uuml;blichen Trippelschritten. Doch das Zeitfenster, in dem das Schlimmste noch verhindert werden kann, schlie&szlig;t sich. Inzwischen ist die Klimakrise mit den H&auml;nden greifbar. (&hellip;) Derzeit macht die Bundesregierung durch Verweigerung der Arbeit im Verkehrssektor und die Erlaubnis f&uuml;r RWE, den Braunkohletagebau Garzweiler weiter auszudehnen und L&uuml;tzerath zu zerst&ouml;ren, deutlich, dass sie auch diese unzureichenden gesetzlichen Klimaziele nicht besonders ernst nimmt. Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock ficht das nicht an. Am Freitag will sie sich in Scharm Al-Scheich daf&uuml;r stark machen, dass der Ausstieg aus &Ouml;l, Kohle und Gas in das Abschlussdokument aufgenommen wird &ndash; nur ein paar Monate nachdem Bundeskanzler Olaf Scholz dem Senegal finanzielle Unterst&uuml;tzung bei der Erschlie&szlig;ung neuer Gasfelder zugesagt hat. Zu Hause sorgt derweil ihr Parteifreund Robert Habeck mit neuen LNG-Terminals f&uuml;r den Import des besonders klimasch&auml;dlichen Frackinggases. Dass an all dem nur die russische Aggression gegen die Ukraine schuld sei, kann man vielleicht dem hiesigen Schlafwandlerpublikum verkaufen. In den L&auml;ndern des S&uuml;dens erkennt man darin hingegen ohne M&uuml;he die alte koloniale Arroganz. Da helfen kein moralinsaurer &raquo;gr&uuml;ner&laquo; Zuckerguss und kein Gerede von Solidarit&auml;t und Verantwortung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439001.koloniale-arroganz.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Abzocke bei Abrechnung<\/strong><br>\nB&uuml;ndnis kritisiert undurchsichtige Heiz- und Nebenkostenforderungen von Wohnungskonzernen. Intransparenz erm&ouml;glicht Bereicherung.<br>\nAls w&auml;ren die explodierenden Preise f&uuml;r Sprit und Lebensmittel nicht genug, sind Mieterinnen und Mieter auch noch erh&ouml;hten Zahlungsaufforderungen ihrer Vermieter ausgesetzt. H&auml;ufig sei dabei nicht nachvollziehbar, wie sich geforderte Betr&auml;ge zusammensetzen, kritisierte das bundesweite &raquo;VoNo!via-MieterInnenb&uuml;ndnis&laquo; in einer Pressekonferenz am Donnerstag. Von pauschalen Erh&ouml;hungen der Nebenkosten um bis zu 20 Prozent war die Rede.<br>\nDas B&uuml;ndnis bef&uuml;rchtet, dass sich die Konzerne mit &raquo;falschen bis betr&uuml;gerischen Abrechnungen bereichern&laquo;, und appelliert, Nebenkostenforderungen &ndash; gerade von Branchenprimus Vonovia und der zweitgr&ouml;&szlig;ten LEG &ndash; niemals ungepr&uuml;ft zu akzeptieren. Zur von der Regierung beschlossenen &Uuml;bernahme der Abschlagszahlungen f&uuml;r Dezember meinte das B&uuml;ndnis, das helfe den Mietern wenig, da mit dem &raquo;Endkunden&laquo;, also h&auml;ufig dem Vermieter selbst, abgerechnet werde. Ber&uuml;cksichtigt wird dieser Teil der Gaspreisbremse erst bei der n&auml;chsten Heizkostenabrechnung, wom&ouml;glich erst Ende 2023.<br>\nDer Vorwurf der Initiative ist nicht neu: Mit den Nebenkosten stellen Wohnungskonzerne gerne nie entstandene Kosten in Rechnung. Vonovia und LEG lassen Strom und Heizung zudem von eigenen Tochterunternehmen besorgen &ndash; stellen sich also selbst die Rechnungen aus. Das B&uuml;ndnis geht davon aus, dass Vonovia Gas und Strom &uuml;ber lange Liefervertr&auml;ge erh&auml;lt, von den derzeitigen Preisspr&uuml;ngen also nicht betroffen ist. Die Initiative hatte bereits im April bei einem Besuch in der Vonovia-Zentrale Einsicht in die Unterlagen des Konzerns gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/438986.immobilienbranche-abzocke-bei-abrechnung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kaltgestellter BSI-Pr&auml;sident: Geriet Arne Sch&ouml;nbohm ins Getriebe der Macht?<\/strong><br>\nDie deutsche Innenministerin Nancy Faeser m&ouml;chte Sicherheitsl&uuml;cken offen halten und nutzen, unter anderem um die B&uuml;rger zu &uuml;berwachen. Das will die Cybersicherheitsbeh&ouml;rde nicht. [&hellip;]<br>\nDas BSI unter einem selbstbewussten Pr&auml;sidenten, der immer wieder die Selbst&auml;ndigkeit seiner Beh&ouml;rde betont hat, kommt also zwangsl&auml;ufig einem politischen Apparat in die Quere, der in den vergangenen Jahren mit den verschiedensten Begr&uuml;ndungen die legalen M&ouml;glichkeiten offener oder verborgener staatlicher &Uuml;berwachung ausgebaut hat.<br>\nDie naheliegende These ist: Sch&ouml;nbohm wurde abgesetzt, weil er dabei st&ouml;rt. Zugleich dr&auml;ngen die Themen, gerade bei der Cybersicherheit, und alles h&auml;ngt hier mit allem zusammen. [&hellip;]<br>\nEin Streitpunkt ist der Umgang mit Sicherheitsl&uuml;cken. Man muss wissen, dass der Staat in seinem Inneren auch Hacker besch&auml;ftigt. Die deutschen Nachrichtendienste &ndash; also BND, Verfassungsschutz, Milit&auml;rischer Abschirmdienst &ndash; d&uuml;rfen Straftaten begehen, nat&uuml;rlich im Rahmen gesetzlicher Befugnisse, das dient dem Schutz der inneren und &auml;usseren Sicherheit des Landes. Entdeckte Sicherheitsl&uuml;cken d&uuml;rfen sie geheim halten und ausnutzen.<br>\nFaeser m&ouml;chte das so lassen. Die Schwachstellen sollen &laquo;gemanagt&raquo;, aber nicht gemeinsam mit den Herstellern behoben werden. Sicherheitsl&uuml;cken geben demjenigen Macht, der sie kennt. Faeser und ihre Sicherheitsbeh&ouml;rden neigen insgesamt zum Misstrauen gegen die eigene Bev&ouml;lkerung, k&ouml;nnte man sagen. Sie will auch den Staatstrojaner, Chatkontrollen, sogenannte Hackbacks und die Vorratsdatenspeicherung. Sch&ouml;nbohm hingegen wollte Sicherheitsl&uuml;cken den Herstellern melden &ndash; damit sie geschlossen werden k&ouml;nnen. Damit befindet er sich im Einklang mit der IT-Szene.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/bsi-praesident-geriet-schoenbohm-ins-getriebe-der-macht-ld.1712331\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Akte Scholz<\/strong><br>\nDas Buch &bdquo;Die Akte Scholz&ldquo; der Investigativ-Journalisten Oliver Schr&ouml;m und Oliver Hollenstein liefert einen R&ouml;ntgenblick auf das Innenleben der politischen Klasse. Darunter Olaf Scholz mit seiner Verwicklung in den fast vergessenen Cum-Ex-Komplex.<br>\nVor gut einem Monat ist &bdquo;Die Akte Scholz&ldquo; erschienen &ndash; und hat es in sich. Minuti&ouml;s beleuchten die beiden Investigativ-Journalisten Oliver Schr&ouml;m und Oliver Hollenstein die Verstrickungen des heutigen Bundeskanzlers als Hamburger B&uuml;rgermeister und sp&auml;ter als Bundesfinanzminister in die Cum-Ex-Machenschaften einer Hamburger Bank. Sie zeigen, wie und von wem dies vertuscht wurde und wie sich diejenigen, die sich sch&uuml;tzend vor die inkriminierte Bank stellten, als Vork&auml;mpfer gegen Cum-Ex-Gesch&auml;fte in Szene setzten.<br>\nMit ihrer chronologischen Herangehensweise standen Schr&ouml;m und Hollenstein vor der nicht leichten Herausforderung, auf der Hintergrundfolie des gleichzeitig stattfindenden politischen Geschehens in Hamburg und Berlin und der Abl&auml;ufe in der SPD der letzten drei Jahre, alle Str&auml;nge des Geschehens gleichzeitig im Auge zu behalten. Gerade weil der Cum-Ex-Skandal mittlerweile wieder aus den Schlagzeilen verschwunden ist, referiert dieser Artikel die Erkenntnisse dieses wichtigen Buches und wertet sie aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/40-2022\/die-akte-scholz\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zehn zweifelhafte Faktenchecks &ndash; und wie die Politik die Wissenschaft diskreditierte<\/strong><br>\nIn der Corona-Krise wurden Fehler gemacht, so viel ist sicher. Wie es um deren Aufarbeitung bestellt ist, steht wiederum auf einem ganz anderen Blatt. Als gr&ouml;&szlig;ter Fehler k&ouml;nnte es sich allerdings herausstellen, dass die Wissenschaft f&uuml;r politische Zwecke instrumentalisiert wurde.<br>\nNicht nur aufgrund der allzu realen Gefahr, dass (in einer niedertr&auml;chtigen Spielart des sogenannten confirmation bias) Fakten erst geschaffen werden, um ein vorherrschendes Narrativ zu best&auml;tigen. Nein, auch weil die Wissenschaft in den Augen vieler so endg&uuml;ltig ihre Unabh&auml;ngigkeit &ndash; beziehungsweise: Unschuld &ndash; aufs Spiel setzt.<br>\nWenn der Institution der freien Wissenschaft niemand mehr vertraut, ist das f&uuml;r eine aufgekl&auml;rte Gesellschaft fatal, denn dann kehrt sie wieder zur&uuml;ck in den Scho&szlig; des (bedingungslosen) Glaubens. Ein wesentlicher Motor dieser fatalen Politisierung war das Kommunikationsph&auml;nomen &ldquo;Faktencheck&rdquo; &ndash; und das, obwohl der Faktencheck eigentlich vorgibt, die Wissenschaft zu verteidigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Zehn-zweifelhafte-Faktenchecks-und-wie-die-Politik-die-Wissenschaft-diskreditierte-7339388.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Strack-Zimmermann und der dritte Weltkrieg<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr #Selenskyj musste dieses Jahr vieles durchstehen&hellip;aber hat er das, was ihm der Axel Springer Verlag antut, wirklich verdient? Aber nicht nur in der #Ukraine f&auml;llt alles zu Asche und Staub, sondern auch in Berlin. Vor allem in Franziska #Giffey|s Leben. Au&szlig;erdem wir zeigen euch, warum unser #Bundeskanzler Olaf #Scholz die #WM in #Katar verhindern will. Und f&uuml;r unsere Feminist*innen Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Viel Spa&szlig; und gute Unterhaltung!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rV_r-agVfU0\">K&uuml;ppersbusch TV via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-90599","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90599","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=90599"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90599\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90602,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90599\/revisions\/90602"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=90599"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=90599"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=90599"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}