{"id":90652,"date":"2022-11-21T08:40:46","date_gmt":"2022-11-21T07:40:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652"},"modified":"2022-11-21T08:41:59","modified_gmt":"2022-11-21T07:41:59","slug":"hinweise-des-tages-4240","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h01\">Kiew will die NATO in den Krieg ziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h02\">&bdquo;Einen Verhandlungsweg gibt es ja bereits&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h03\">Ein Mann spricht Klartext<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h04\">Die gef&auml;hrlichste Frau Deutschlands: Marie-Agnes Strack-Zimmermann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h05\">Das Milit&auml;rimperium der USA: Eine visuelle Datenbank#<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h06\">Ukraine will mit NATO-Staaten Waffen produzieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h07\">Melnyk jetzt ukrainischer Vize-Au&szlig;enminister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h08\">Der Petersburger Dialog wird aufgel&ouml;st<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h09\">Klimakonferenz einigt sich auf Abschlusserkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h10\">Ein nutzloses Milliardengeschenk f&uuml;r die Industrie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h11\">BASF-Chef: &ldquo;Was spricht eigentlich noch f&uuml;r Investitionen in Europa?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h12\">Die deutsche Wirtschaft im Sog der Energiekrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h13\">Kosten f&uuml;r LNG-Terminals mehr als verdoppelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h14\">Merz bef&uuml;rwortet Habecks Blackrock-Personalie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h15\">Die Abgr&uuml;nde des FTX-Desasters<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90652#h16\">Andi Scheuers Maut-Desaster wird immer teurer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kiew will die NATO in den Krieg ziehen<\/strong><br>\nPolen und die NATO haben besonnen reagiert, andere Akteure jedoch nicht.<br>\nDas betrifft zuallererst die politische F&uuml;hrung der Ukraine. Die befindet sich zwar in einem grausamen Krieg, den sie sich nicht ausgesucht hat und in dem sie vom Westen nach allen Kr&auml;ften unterst&uuml;tzt wird. Das erlegt ihr jedoch eine besondere Verantwortung auf: besser zu sein als Russland, wenn es in existenziellen Fragen um wahr oder falsch geht.<br>\nDiesen Test haben Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj, sein Au&szlig;enminister Dmytro Kuleba und dessen Stellvertreter Andrij Melnyk in diesem wichtigen Fall nicht bestanden. Alle drei verbreiteten umgehend die Behauptung, es habe sich um einen gezielten russischen Angriff gehandelt. Selenskyj sprach von einem Raketenangriff &bdquo;auf die kollektive Sicherheit&ldquo; &ndash; und beharrte darauf noch, als seine Partner im Westen l&auml;ngst &uuml;bereinstimmend anderes sagten. Kuleba tat Zweifel an einem gezielten russischen Angriff als &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo; ab. Melnyk, der sein neues Amt nicht anders versieht als sein vorheriges als Botschafts-Lautsprecher in Berlin, forderte von der Allianz &bdquo;sehr schmerzhafte Konsequenzen&ldquo;.<br>\nEs ist offensichtlich, dass Kiew die Allianz in diesen Krieg als direkte Partei hineinziehen will. Damit schaden die drei ihrem Land. Wer bisher f&uuml;r Zur&uuml;ckhaltung bei der Lieferung bestimmter Waffentypen pl&auml;dierte, kann sich durch dieses Auftreten n&auml;mlich nur best&auml;tigt sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/raketeneinschlag-in-polen-kiew-will-nato-in-den-krieg-ziehen-18471143.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein ausgesprochen interessanter Artikel.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Was ukrainische Raketen in Polen erz&auml;hlen<\/strong><br>\nWeltkriegsszenarien, amerikanische &ldquo;k&uuml;hle K&ouml;pfe&rdquo;, Selenskyi und russische Dementis<br>\nDie hechelnde Bereitschaft, mit der Politik und Medien auf eine geheimdienstlich ausgekochte und von Kiew dann markig verk&uuml;ndete L&uuml;ge hereinfallen, bezeugt, wie tief inzwischen der Glaube an das russische B&ouml;se verwurzelt ist. Man muss den Tr&auml;gern anti-russischer Propaganda gratulieren. Das Feld ist lange und gr&uuml;ndlich bestellt worden, &uuml;ber viele Jahre. Die Saat ist aufgegangen.<br>\nAuch in Deutschland ist die Bereitschaft zu Hass, Konflikt und Krieg gestiegen. Das ist verbunden mit einer gr&ouml;&szlig;eren Bereitschaft, mit dem eigenen Leben zu spielen. &bdquo;3. Weltkrieg abgesagt&ldquo;, titelte die TAZ, als berichte sie &uuml;ber die Absage eines Rockkonzerts.<br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident besteht nach wie vor auf seiner Version der Geschichte. Warum stellt er sich so stur? Da er ja unm&ouml;glich wissen kann, was im Detail an der Front passiert, w&auml;re es kein Problem gewesen, zur&uuml;ckzurudern. Er h&auml;tte, so wie die NATO, erkl&auml;ren k&ouml;nnen, dass an allem nur der russische Angriff letztendlich schuld ist, und den entsetzlichen Kollateralschaden des intensiven russischen Beschusses, der zu zwei fehlgeleiteten Raketen (sowjetischer Herkunft &ndash; kein Wunder, das da etwas schief ging) f&uuml;hrte, nochmals zutiefst bedauern k&ouml;nnen.<br>\nAber so verhielt er sich nicht. Er hielt seine Version der Ereignisse aufrecht, forderte Beteiligung an den polnischen Untersuchungen, denn so bleibt die Vermutung etwas l&auml;nger in der Welt, die Raketen w&auml;ren russisch gewesen. Niemand wird fragen, ob es tats&auml;chlich ukrainische &bdquo;Irrl&auml;ufer&ldquo; waren. Vor allem aber besteht Selenskyj  darauf, dass der NATO-B&uuml;ndnisfall eingetreten ist.<br>\nDas ist das Entscheidende. Selenskyi verlangte inzwischen zum dritten Mal den direkten Einstieg der NATO in den Krieg: Durch einen Blitzeintritt der Ukraine in die NATO, durch die Forderung eines nuklearen Erstschlags der NATO gegen Russland und nun durch den angeblichen russischen Angriff auf das B&uuml;ndnisgebiet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/was-ukrainische-raketen-in-polen\">Petra Erler<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Einen Verhandlungsweg gibt es ja bereits&ldquo;<\/strong><br>\nWolfgang Sporrer begleitete zahlreiche Verhandlungen im Rahmen der Organisation f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und der Europ&auml;ischen Union (EU). Im te.ma-Interview verdeutlicht er, dass kein Konflikt zu verfahren f&uuml;r diplomatische L&ouml;sungen ist und warum im Krieg zwischen Russland und der Ukraine der Verhandlungsweg l&auml;ngst betreten wurde. [&hellip;]<br>\nEs gibt in Diskussionen auf Social Media immer wieder die Unterstellung, dass die Meinung, die ge&auml;u&szlig;ert wird, nicht aus einer Analyse und aus dem Herzen kommt, sondern dass der jeweilige Schreiber oder die jeweilige Schreiberin in Diensten von jemandem steht oder von jemandem bezahlt wird. Insgesamt finde ich den Diskurs in der angels&auml;chsischen Welt wesentlich nuancierter. In Foreign Affairs oder in Foreign Policy haben Sie Artikel, die ein breites Meinungsspektrum abdecken, von &bdquo;Verhandlungen mit Putin jetzt&ldquo; bis &bdquo;der Krieg ist dann vorbei, wenn die Ukraine sagt, dass er vorbei ist&ldquo;. Dieses breite Meinungsspektrum gibt es wahrscheinlich auch im deutschsprachigen Diskurs, aber es hat nicht dieselbe Prominenz. Das finde ich schade.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/te.ma\/art\/x7yp78\/verhandlungswege-frieden-sporrer-interview\/\">TE.MA<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein Mann spricht Klartext<\/strong><br>\nOskar Lafontaine findet immer deutlichere Worte. Auch in Richtung seiner einstigen politischen Heimat, der SPD. Sein neues Buch bietet verbalen Sprengstoff und er selbst meldet sich &uuml;ber diverse Kan&auml;le vernehmlich zur&uuml;ck. Krieg, Deutschlands Rolle in der Welt, das Verh&auml;ltnis zu Russland und die Vormachtstellung der USA &ndash; Lafontaine hat dezidierte Vorstellungen.<br>\nAus Anlass der Vietnam-Reise von Kanzler Olaf Scholz kritisierte Oskar Lafontaine vor wenigen Tagen dessen schulmeisterliche Belehrungen, seine &bdquo;Nachhilfe in V&ouml;lkerrecht&ldquo; f&uuml;r die dortige Regierung. Sollte nicht vielmehr Olaf Scholz von jenen L&auml;ndern lernen, die von den USA in den letzten Jahrzehnten &uuml;berfallen wurden? &bdquo;Europa muss sich von den USA befreien. Ohne die USA in Europa g&auml;be es keinen Jugoslawien-Krieg und keinen Ukraine-Krieg. Europa muss sich selbst behaupten und seine Strukturen nach dem Vorbild des fr&uuml;heren franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Charles de Gaulle so ver&auml;ndern, dass die milit&auml;rischen Einrichtungen der USA in Europa Zug um Zug abgebaut werden und Europa seine Souver&auml;nit&auml;t wiedererlangt&ldquo;, kommentiert Lafontaine den Kanzler-Auftritt. (&bdquo;Der vergessliche Olaf&ldquo;, nachdenkseiten, 14. 11. 2022)<br>\nDamit ist er mitten in &bdquo;seinem Thema&ldquo;, das ihn zurzeit umtreibt. Luft hat er sich in einem kleinen, nur 64 Seiten starkem Buch gemacht, das am kommenden Montag erscheint: Ami, it&rsquo;s time to go. Pl&auml;doyer f&uuml;r die Selbstbehauptung Europas. Lafontaine bedauert das Ende der Entspannungspolitik Willy Brandts und sieht sich und uns in einem neuen Zeitalter der Aufr&uuml;stung und Eskalation. Vorbei sind die Zeiten, in denen Brandts Worte &bdquo;von deutschem Boden darf niemals wieder Krieg ausgehen&ldquo; galten. &bdquo;Heute liefert die Bundesregierung schwere Waffen in die Ukraine und macht sich damit wieder einmal zum Vasallen der USA. In deutschen Leitmedien werden w&auml;hrenddessen vollkommen unkritisch die abenteuerlichen &Auml;u&szlig;erungen unserer Au&szlig;enministerin, Annalena Baerbock, verbreitet, wonach deutsche Waffen in der Ukraine Menschenleben retten. Gleichzeitig kappt man die Gesch&auml;ftsbeziehungen zu unserem gr&ouml;&szlig;ten Energielieferanten, verordnet nationales Frieren und st&uuml;rzt uns in eine Rezession. Das Versagen der deutschen Au&szlig;enpolitik ist beispiellos&ldquo;, fasst der Klappentext Lafontaines Besorgnis und Kritik zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/kurzmeldung\/ein-mann-spricht-klartext\/%20\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu: <strong>Leseprobe: &bdquo;Ami, it&rsquo;s time to go &ndash; Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r die Selbstbehauptung Europas&ldquo;, von Oskar Lafontaine<\/strong><br>\nOskar Lafontaine meldet sich mit einer Wutrede voller inspirierender Ansichten und wichtiger Einsichten zur&uuml;ck. Er war Ministerpr&auml;sident des Saarlandes, Vorsitzender und Kanzlerkandidat der SPD, Bundesfinanzminister, Vorsitzender der Partei DIE LINKE und der Linksfraktion im Bundestag. Bis zu seinem Parteiaustritt im M&auml;rz 2022 f&uuml;hrte er die Fraktion der Linken im saarl&auml;ndischen Landtag. Hier einige markante Ausz&uuml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/buchtipps\/lafontaine\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die gef&auml;hrlichste Frau Deutschlands: Marie-Agnes Strack-Zimmermann<\/strong><br>\nSie pl&auml;diert f&uuml;r milit&auml;rische Eskalation und verh&ouml;hnt alle, die sich f&uuml;r eine Verhandlungsl&ouml;sung einsetzen. Strack-Zimmermann ist eine Gefahr f&uuml;r Deutschland. Als Waffenlobbyistin sind ihr die Gewinnmargen der R&uuml;stungsindustrie n&auml;her als der Frieden und das Wohl der B&uuml;rger.<br>\nSie ist Deutschlands einflussreichste Waffenlobbyistin und radikalste Verfechterin einer immer weiteren milit&auml;rischen Eskalation gegen&uuml;ber Russland. Sie ist Dauergast in deutschen Talkshows, wo sie zu immer h&auml;rterer Aggressivit&auml;t gegen Russland aufruft. Sie propagiert offen Russland als das &ldquo;neue&rdquo; Feindbild f&uuml;r die deutsche Bundeswehr. Strack-Zimmermann (FDP) betreibt in deutschen Medien Volksverhetzung und bekommt daf&uuml;r Applaus nicht nur aus ihrer eigenen &ldquo;liberalen&rdquo; Partei, sondern auch von Teilen der Gr&uuml;nen, aus der SPD und selbstverst&auml;ndlich von der CDU\/CSU.<br>\nAuf den Vorwurf, Lobbydienste f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie zu leisten, reagiert Strack-Zimmermann stets pikiert und beleidigt, weist so etwas weit von sich. Dennoch ist es eine Tatsache, dass Strack-Zimmermann als Vorsitzende des Verteidigungsausschusses gleichzeitig mit hohen Posten in Organisationen t&auml;tig ist, welche die Interessen der R&uuml;stungsindustrie gegen&uuml;ber den Regierenden vertreten. Sie muss als befangen gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/154680-gefaehrlichste-frau-deutschlands-marie-agnes\/%20\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ihren Tweet &uuml;ber den vermeintlichen russischen Raketenbeschuss auf Polen hat die seit 2021 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marie-Agnes_Strack-Zimmermann\">Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages<\/a> zwar gel&ouml;scht. Ein Wort des Bedauerns oder ein Eingest&auml;ndnis von Fehlverhalten ist jedoch nicht zu entnehmen. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90458\">&bdquo;Russische Raketen treffen Polen&ldquo; &ndash; Neuer Tiefpunkt von Politik und Medien in Deutschland<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Milit&auml;rimperium der USA: Eine visuelle Datenbank<\/strong><br>\nEs gibt einen neuen Globus, auf dem man alle US-Milit&auml;rbasen ausserhalb der USA ansehen kann, mit Detailangaben f&uuml;r jedes gezeigte Land.<br>\nEinfach hier anklicken.<br>\nDann ein paar Sekunden warten, es erscheint dann eine Erdkugel, die man rechts oben gr&ouml;sser ( + ) oder kleiner ( &ndash; ) machen kann und wo man jede Milit&auml;rbase einzeln anklicken kann.<br>\nUnd so sieht es dann &ndash; als Beispiel &ndash; aus. Der Betrachter kann die Weltkugel aber, wenn er oben angeklickt hat, mit der Cursor selber drehen oder rechts das Land ausw&auml;hlen, das ihn speziell interessiert.<br>\nAchtung: Zum Aufmacherbild oben der US Navy anl&auml;sslich der SIMPAC 2022 im Juli und August im Pazifik (!) gibt es auch ein f&uuml;nfmin&uuml;tiges Video der US Navy, das sich ebenfalls anzuschauen lohnt. Hier anklicken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-militaerimperium-der-usa-eine-visuelle-datenbank\/%20\">Globalbridge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Trotz der gro&szlig;en Anzahl von US-Milit&auml;rbasen in der Welt erkl&auml;ren deutsche Politiker und Medien vor allem China und Russland zu den gr&ouml;&szlig;ten Bedrohungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ukraine will mit NATO-Staaten Waffen produzieren<\/strong><br>\nDer staatliche ukrainische R&uuml;stungskonzern Ukroboronprom will gemeinsam mit mindestens sechs NATO-Mitgliedsstaaten schwere Waffen und milit&auml;rische Ausr&uuml;stung produzieren. Mit Polen, Frankreich, D&auml;nemark, Tschechien und einigen anderen Staaten seien Abkommen geschlossen worden, teilte der Konzern gestern mit. Um welche weiteren L&auml;nder es sich handelt, wurde nicht bekanntgegeben.<br>\nEs w&uuml;rden gemeinsame R&uuml;stungsunternehmen gegr&uuml;ndet und Produktionslinien f&uuml;r Munition aufgebaut, hie&szlig; es weiter. Au&szlig;erdem sollen dem ukrainischen Konzern zufolge gemeinsam Panzerfahrzeuge und Raketen produziert und neue Hightech-Waffen entwickelt werden. Zu diesem Zweck w&uuml;rden bestehende Werke genutzt sowie auch neue Einrichtungen an sicheren Orten geschaffen. Eines der j&uuml;ngsten Abkommen sei mit Tschechien geschlossen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3294396\/\">ORF.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Melnyk jetzt ukrainischer Vize-Au&szlig;enminister<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk, ist zum ukrainischen Vizeau&szlig;enminister ernannt worden. Diese Entscheidung habe das Ministerkabinett in Kiew am Freitag getroffen, meldeten ukrainische Medien unter Berufung auf den Vertreter der Regierung im Parlament, Taras Melnytschuk.<br>\nDer Diplomat Melnyk, ein ausgemachter Nationalist und Anh&auml;nger des Faschisten und Antisemiten Stepan Bandera, der inzwischen in der Ukraine als Nationalheld verehrt wird, hatte w&auml;hrend seiner Zeit als Botschafter in Deutschland noch auf jeden zaghaften, in der deutschen &Ouml;ffentlichkeit vorgebrachten Zweifel an der Richtigkeit von Waffenlieferungen an die Ukraine, mit bis jenseits der Grenze der Beleidigung gehenden Statements reagiert. Das machte ihn zum Star deutscher Talkshows. Unabl&auml;ssig forderte Melnyk Kampfpanzer und Luftabwehrgesch&uuml;tze und warf der Bundesregierung Z&ouml;gerlichkeit vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439658.melnyk-jetzt-ukrainischer-vize-au%C3%9Fenminister.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> F&uuml;r den ehemaligen Botschafter der Ukraine haben sich seine radikalen Spr&uuml;che gegen alle, die das derzeitige Regime in Kiew (oftmals lediglich vorsichtig) kritisiert haben, auch ganz pers&ouml;nlich ausgezahlt. Viel h&ouml;her geht es auf der Karriereleiter nicht mehr. Zur Erinnerung: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83501#h02\">Bundeskanzler Scholz ist von Melnyk als &ldquo;beleidigte Leberwurst&rdquo;<\/a> bezeichnet worden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Petersburger Dialog wird aufgel&ouml;st<\/strong><br>\nDer russische Pr&auml;sident Putin und der damalige Bundeskanzler Schr&ouml;der gr&uuml;ndeten das Forum einst zur Verst&auml;ndigung der Zivilgesellschaften. Nun scheint es nicht mehr zu retten zu sein. (&hellip;)<br>\n&raquo;Die Mitgliederversammlung des Petersburger Dialogs beschlie&szlig;t auf Antrag des Vorstands im 1. Quartal 2023 eine weitere au&szlig;erordentliche Mitgliederversammlung durchzuf&uuml;hren, in der die Aufl&ouml;sung des Petersburger Dialogs beschlossen werden soll&laquo;, hei&szlig;t es in einem Schreiben, das dem SPIEGEL vorliegt. Die Aufl&ouml;sung wurde in einer Sitzung am Freitag beschlossen und soll am 22. November in die Mitgliederversammlung eingebracht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/petersburger-dialog-deutsch-russisches-diskussionsforum-wird-aufgeloest-a-95e8a016-aae8-4f04-a059-16040dba1afa\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Klimakonferenz einigt sich auf Abschlusserkl&auml;rung<\/strong><br>\nNach n&auml;chtelangen Verhandlungen einigt sich die Weltklimakonferenz auf neue Schritte im Kampf gegen den Klimawandel. Der Gipfel bleibt dennoch hinter den Erwartungen vieler Staaten zur&uuml;ck. (&hellip;)<br>\nUmstritten bei dem Thema ist unter anderem die Rolle Chinas. Das Land, das beim Aussto&szlig; klimasch&auml;dlicher Emissionen den ersten Platz belegt, will im internationalen Klimaschutz weiter als Entwicklungsland behandelt werden. So wurde es vor 30 Jahren im Kyoto-Protokoll festgelegt. Westliche Staaten wollen das Land wegen seiner Wirtschaftskraft und der Rolle als gr&ouml;&szlig;ter Verursacher von Treibhausgasen aber nicht l&auml;nger als Empf&auml;ngerland einstufen. Chinas Unterh&auml;ndler Xie Zhenhua sagte, Entwicklungsl&auml;nder sollten das Geld erhalten, r&auml;umte &bdquo;verletzlichen Staaten&ldquo; aber Vorrang ein.<br>\nBei der dr&auml;ngenden Eind&auml;mmung der Erderw&auml;rmung stellen Umweltorganisationen der Konferenz ein ungen&uuml;gendes Zeugnis aus. Das &bdquo;deprimierende Ergebnis&ldquo; gehe darin nicht &uuml;ber die Klimakonferenz im vergangenen Jahr hinaus, kritisierte Klima-Experte Jan Kowalzig von Oxfam Deutschland. &bdquo;Schwer entt&auml;uscht muss man dar&uuml;ber sein, dass die zwingend notwendige Abkehr von allen fossilen Energien im Abschlusstext nicht vorkommt &ndash; obwohl zahlreiche L&auml;nder genau das gefordert hatten. Es sei letztlich nicht einmal gelungen, einen klaren Fokus auf den Ausbau erneuerbarer Energien zu legen &ndash; was insbesondere am Widerstand aus Saudi-Arabien gelegen habe.<br>\nBaerbock beklagte: &bdquo;Dass aufgrund der Blockade von einigen gro&szlig;en Emittenten und &ouml;lproduzierenden Staaten &uuml;berf&auml;llige Schritte zur Minderung und zum Ausstieg aus fossilen Energien verhindert wurden, ist mehr als frustrierend.&ldquo; Auch EU-Vizekommissar Frans Timmermans kritisierte die Abschlusserkl&auml;rung sei &bdquo;nicht genug als Schritt voran f&uuml;r die Menschen und den Planeten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/cop27-klimakonferenz-einigt-sich-auf-abschlusserklaerung-18473813.html%20\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Einpeitscherin und ihre Br&uuml;ckenbauerin<\/strong><br>\nEinen Durchbruch gibt es bei der Klimakonferenz: Arme Staaten sollen Reparationen bekommen. Durchgedr&uuml;ckt hat das ein Powerduo aus der deutschen Au&szlig;enministerin und der ehemaligen Greenpeace-Chefin &ndash; mit einer riskanten Doppelstrategie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/annalena-baerbock-jennifer-morgan-das-powerduo-bei-der-klimakonferenz-cop27-a-76c6c7c2-e402-4963-81a2-87ca4571b16d%20\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Aber dennoch macht der &bdquo;Spiegel&ldquo; daraus &ndash; allerdings hinter einer Bezahlschranke &ndash; eine Jubelmeldung f&uuml;r die derzeitige Bundesau&szlig;enministerin.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein nutzloses Milliardengeschenk f&uuml;r die Industrie?<\/strong><br>\nEs ist nur ein Halbsatz im vor drei Wochen ver&ouml;ffentlichten Abschlussbericht der Gaskommission der Bundesregierung: Nicht nur private Haushalte, sondern auch Unternehmen mit hohem Energieverbrauch sollen einen staatlich finanzierten Rabatt beim Erdgaseinkauf bekommen, so die Empfehlung der Kommission. Diese subventionierten Gasmengen sollen die Unternehmen entweder in der eigenen Produktion einsetzen, oder aber &bdquo;am Markt verwerten&ldquo; k&ouml;nnen, sprich weiterverkaufen.<br>\nGenau diese drei Worte sorgen nun nicht nur f&uuml;r einen hitzige Debatte unter &Ouml;konomen &ndash; sie f&uuml;hrten auch in der Bundesregierung zu Meinungsverschiedenheiten: Nach Informationen der F.A.S. sieht Bundeskanzler Olaf Scholz die M&ouml;glichkeit zum Weiterverkauf kritisch, Wirtschaftsminister Robert Habeck dagegen bef&uuml;rwortet sie. Ausgang offen. Im Disput unter &Ouml;konomen sprechen die einen von einem nutzlosen &bdquo;Milliardengeschenk&ldquo; f&uuml;r die Industrie, die anderen sehen den Gasweiterverkauf als wichtiges Instrument zur effizienten Nutzung knapper Energie. [&hellip;]<br>\nAllein die Subventionierung des Erdgasverbrauchs des BASF-Chemiewerks in Ludwigshafen w&uuml;rde den Staat einen Milliardenbetrag kosten, sch&auml;tzt der Mannheimer &Ouml;konom Tom Krebs &ndash; und dennoch werde der Konzern die Fabrik sehr wahrscheinlich weiter herunterfahren und die Produktion in die USA verlagern. Eben weil mit dem Gashandel mehr zu verdienen sei als mit der Produktion in Deutschland. Das Ganze w&auml;re ein teures Steuergeschenk f&uuml;r die BASF-Aktion&auml;re, von dem aber die Besch&auml;ftigten in Ludwigshafen, die um ihre Jobs bangen, wenig h&auml;tten, kritisiert Krebs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehr-wirtschaft\/ist-die-gaspreisbremse-ein-nutzloses-geschenk-fuer-die-industrie-18470807.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>BASF-Chef: &ldquo;Was spricht eigentlich noch f&uuml;r Investitionen in Europa?&rdquo;<\/strong><br>\nBASF-Chef Martin Bruderm&uuml;ller erl&auml;utert, warum der Chemie-Konzern gerade zehn Milliarden Dollar in ein neues Werk in China investiert und wie er die weiteren Aussichten f&uuml;r das Unternehmen in Deutschland und Europa bewertet. (&hellip;)<br>\nDie gr&ouml;&szlig;ten Probleme sieht Bruderm&uuml;ller aktuell in der Vernachl&auml;ssigung der Frage nach der europ&auml;ischen Wettbewerbsf&auml;higkeit. Dazu stellte er fest:<br>\n&ldquo;Das Grundproblem besteht einfach darin, dass wir dar&uuml;ber die eigentlich wichtigere Debatte v&ouml;llig vernachl&auml;ssigen, wie wir die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit der europ&auml;ischen Industrie wieder signifikant verbessern k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nMan m&uuml;sse viel mehr &uuml;ber die europ&auml;ische Wettbewerbsf&auml;higkeit nachdenken. Schon seit einer Dekade schw&auml;chele das Wirtschaftswachstum in Europa. Im dritten Quartal dieses Jahres sei der europ&auml;ische Chemiemarkt um sechs Prozent geschrumpft. In der Situation m&uuml;sse man in Europa noch &ldquo;eine &uuml;berbordende Regulierung im Rahmen des Green Deals der EU bew&auml;ltigen&rdquo;.<br>\nDie Grundausrichtung des Green Deals wolle der Chemiekonzern ja unterst&uuml;tzen und teile die Vision prinzipiell. Aber den aktuell eingeschlagenen Weg h&auml;lt der Manager nicht f&uuml;r erfolgversprechend. Und er frage sich schon nach der Motivation f&uuml;r europ&auml;ische Investitionen:<br>\n&ldquo;Mir macht daher Sorge, dass sich in diesem schwierigen, weil &uuml;berregulierten Europa Investitionen l&auml;ngerfristig verlagern k&ouml;nnten, beispielsweise in die USA. Was spricht eigentlich noch f&uuml;r Investitionen in Europa?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/154818-basf-chef-was-spricht-eigentlich\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die deutsche Wirtschaft im Sog der Energiekrise<\/strong><br>\nDie Gesch&auml;ftserwartungen der deutschen Unternehmen f&uuml;r die n&auml;chsten zw&ouml;lf Monate sind im Keller &ndash; das zeigt die aktuelle DIHK-Konjunkturumfrage unter bundesweit mehr als 24.000 Betrieben. Noch nie gab es in einer DIHK-Konjunkturumfrage so wenige optimistisch gestimmte Unternehmen wie in diesem Herbst. Zu gro&szlig; ist die Unsicherheit bei der Energieversorgung und die Angst vor einem R&uuml;ckgang der Nachfrage aus dem In- und Ausland. Aufgrund der &uuml;berwiegend negativen R&uuml;ckmeldungen rechnet der DIHK f&uuml;r 2023 mit einem Einbruch des Bruttoinlandsprodukts um minus 3,0 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/aktuelles-und-presse\/tdw\/die-deutsche-wirtschaft-im-sog-der-energiekrise-86164%20\">DIHK<\/a>\n<p>dazu: <strong>Klingbeil r&uuml;gt die USA und warnt vor De-Industrialisierung Deutschlands<\/strong><br>\nSPD-Chef Lars Klingbeil hat US-Pr&auml;sident Joe Biden und seine Regierung scharf f&uuml;r deren gegenw&auml;rtige Wirtschaftspolitik kritisiert. Er sehe &bdquo;protektionistische Tendenzen&ldquo; und eine Industriepolitik, die &bdquo;gegen uns&ldquo; ausgerichtet sei. Das sagte Klingbeil gegen&uuml;ber &bdquo;Welt&ldquo;, nachdem er sich f&uuml;r drei Tage in Washington und New York f&uuml;r politische Gespr&auml;che aufgehalten hatte. (&hellip;)<br>\nDie aktuelle Situation sei schwierig f&uuml;r Deutschland und Europa. Man wolle sich von Russland und China abnabeln, die Energiepreise seien hoch. Wirtschaftspolitische Schlagworte des gr&ouml;&szlig;ten Verb&uuml;ndeten wie &bdquo;Buy American&ldquo; und &bdquo;Made in America&ldquo; seien da nicht gut. Klingbeil bef&uuml;rchtet damit verbunden die Abwanderung der deutschen Industrie:<br>\n&bdquo;Die Gefahr einer De-Industrialisierung in Deutschland ist real. Die Lieferketten sind stellenweise gebrochen, wir haben Fachkr&auml;ftemangel und hohe Energiepreise. Deswegen treffen manche Unternehmen Investitionsentscheidungen gegen Deutschland&ldquo;, so der SPD-Chef zu &bdquo;Welt&ldquo;. Markt und Staat m&uuml;ssten nun eng zusammenarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/scharfe-kritik-des-spd-chefs-klingbeil-ruegt-die-usa-und-warnt-vor-de-industrialisierung-deutschlands_id_179977265.html%20\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Dokumentiert: Psychologen beziehen Stellung zum Krieg in der Ukraine<\/strong><br>\nDass die Boykottma&szlig;nahmen gegen Russland sich gegen die Interessen der Bev&ouml;lkerung richten, sieht jeder: an den rasant steigenden Lebenshaltungskosten, den Drohungen mit Einschr&auml;nkungen der Strom und Energieversorgung, den Einschr&auml;nkungen im Zugverkehr usw.<br>\nDas sieht jeder? Nur der, der es sehen will! Die sichtbaren Einschr&auml;nkungen, Bedrohungen und f&uuml;r nicht wenige bereits real gewordenen, ihre Existenz bedrohenden Verluste treffen &ldquo;nur&rdquo; die &ldquo;unteren und mittleren Einkommensempf&auml;nger&rdquo; &ndash; aber diese stellen die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung &ndash; Habeck &ldquo;muss nicht in den Krieg&rdquo;, wie er bei Maischberger frech einr&auml;umte, er &ldquo;muss nicht sterben!&rdquo; Er muss auch nicht frieren, und er muss nicht zur Tafel!<br>\nDie Mehrheit der Bev&ouml;lkerung dagegen sieht sich einer anderen Situation gegen&uuml;ber. Sie will keinen Krieg, vor allem keine Verl&auml;ngerung des Krieges. Schon wegen der Einschr&auml;nkungen nicht, die ihr zugemutet werden durch die Ma&szlig;nahmen, die die Regierung als &ldquo;Reaktion&rdquo; auf die vorausgegangene Aktion des von Russland vorgeblich begonnenen Krieges erkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/154435-dokumentiert-stellungnahme-zum-krieg-in\/%20\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kosten f&uuml;r LNG-Terminals mehr als verdoppelt<\/strong><br>\nAus Unterlagen des Haushaltsausschusses geht den Angaben zufolge au&szlig;erdem hervor, dass zwei der Terminals f&uuml;r 15 Jahre gechartert werden mussten statt f&uuml;r zehn Jahre, wie urspr&uuml;nglich geplant. Deutschland habe demnach zwar die Option verhandelt, den Zeitraum auf zehn Jahre zu verk&uuml;rzen, m&uuml;sse dar&uuml;ber aber schon im n&auml;chsten Jahr entscheiden.<br>\n&ldquo;Die Ampelkoalition hat sich mit der alternativlosen Nutzung von LNG-Gas erpressbar gemacht und muss jetzt Milliarden draufzahlen&rdquo;, sagte der Linken-Haushaltspolitiker Victor Perli dem &ldquo;Spiegel&rdquo;. Der Gr&uuml;nen-Haushaltspolitiker Sven Christian Kindler sagte: &ldquo;Kurzfristig ist die Gasversorgung zu sichern, aber wir m&uuml;ssen aufpassen, dabei keine fossilen &Uuml;berkapazit&auml;ten f&uuml;r die Zukunft zu schaffen. Wir brauchen im Haushaltsausschuss mehr Klarheit &uuml;ber die Kosten und Risiken der LNG-Projekte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/lng-terminals-kosten-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Merz bef&uuml;rwortet Habecks Blackrock-Personalie<\/strong><br>\nElga Bartsch wechselt vom Verm&ouml;gensverwalter Blackrock ins Wirtschaftsministerium. CDU-Chef Merz, einst selbst bei Blackrock, begr&uuml;&szlig;t die Personalie nach SPIEGEL-Informationen &ndash; im Gegensatz zu anderen in der Union. (&hellip;)<br>\nDie Kritik aus der Schwesterpartei, man rolle mit der Personalie dem Gro&szlig;kapital den roten Teppich aus und dr&uuml;cke in Sachen Interessenkonflikte beide Augen zu, teilt Merz demnach nicht. Sie kam vom CSU-Europaabgeordneten Markus Ferber, der sich auf Twitter &auml;u&szlig;erte.<br>\nBartsch gilt als Expertin f&uuml;r Risiken des Klimawandels und deren &ouml;konomische Modellierung. Die Personalie ist Teil einer Umstrukturierung in Habecks Haus. Das Kabinett muss sie noch best&auml;tigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/blackrock-friedrich-merz-befuerwortet-elga-bartschs-wechsel-ins-wirtschaftsministerium-a-81b48318-abbe-4c81-8c32-7d01e3c9dfcd\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Abgr&uuml;nde des FTX-Desasters<\/strong><br>\nNeben dem wirtschaftlichen Schaden greift der Kollaps auch die Reputation der Geldgeber an. Nach der letzten Finanzierungsrunde war FTX noch mit 32 Milliarden Dollar bewertet worden &ndash; doch offensichtlich hatte es keine wirkliche Buchpr&uuml;fung gegeben. Sonst h&auml;tten die Unzul&auml;nglichkeiten auffallen m&uuml;ssen, auf die der neue CEO Ray in seiner ersten Woche gesto&szlig;en ist. So stellte Ray fest, dass viele der mehr als 130 Unternehmen der FTX-Gruppe, insbesondere die in Antigua und auf den Bahamas, nicht &uuml;ber eine angemessene Unternehmensf&uuml;hrung verf&uuml;gten und viele noch nie eine Board-Sitzung abgehalten hatten. Die Gruppe wies auch Verfahrensm&auml;ngel bei der Kassenf&uuml;hrung auf, darunter das Fehlen einer genauen Liste der Bankkonten und der Zeichnungsberechtigten.<br>\nIrritiert zeigte sich Ray auch &uuml;ber die Verwendung von Firmengeldern zur Bezahlung von H&auml;usern und anderen Dingen f&uuml;r Mitarbeiter. &ldquo;Soweit ich wei&szlig;, wurden auf den Bahamas Firmengelder der FTX-Gruppe f&uuml;r den Kauf von H&auml;usern und anderen pers&ouml;nlichen Gegenst&auml;nden f&uuml;r Mitarbeiter und Berater verwendet. Soweit ich wei&szlig;, gibt es f&uuml;r einige dieser Transaktionen offenbar keine Darlehensunterlagen, und bestimmte Immobilien wurden in den Unterlagen der Bahamas auf den pers&ouml;nlichen Namen dieser Mitarbeiter und Berater eingetragen&rdquo;, sagte er.<br>\nDas Schlimmste aber: Bisher h&auml;tten die Schuldner &ldquo;nur einen Bruchteil&rdquo; der digitalen Verm&ouml;genswerte der Gruppe gefunden und gesichert, auf die sie gehofft hatten, so Ray. Darunter seien etwa 740 Millionen Dollar in Kryptow&auml;hrungen in sogenannten Cold Wallets gewesen; das sind M&ouml;glichkeiten, Kryptow&auml;hrungstoken offline zu halten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/tech\/ftx-und-sam-bankman-fried-die-abgruende-des-desasters-a-fa433527-292c-4140-bbe3-878c6afe377a\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Den dubiosen Markt f&uuml;r sogenannte Kryptow&auml;hrung gibt es nicht erst seit gestern, doch erst vor dem Hintergrund der FTX-Pleite werden strengere Kontrollen verlangt. Warum nicht bereits vorher? Erneut erweist sich das Mantra der Neoliberalen, dass man den Markt m&ouml;glichst von staatlichen Eingriffen freigehalten solle, da dieser selbst alles am besten regelt, als hohle Phrase.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Andi Scheuers Maut-Desaster wird immer teurer<\/strong><br>\nDie Kosten des Rechtsstreits laufen aus dem Ruder. Das deckt die Anfrage eines Linken-Abgeordneten auf. Doch es k&ouml;nnte alles noch viel schlimmer kommen.<br>\nAndreas Scheuer ist seit einem Jahr nicht mehr Verkehrsminister &ndash; doch f&uuml;r seine verkorkste Pkw-Maut muss sein Ministerium weiterhin zahlen. Im Verkehrsetat ist allein die Summe f&uuml;r den Rechtsstreit mit den privaten Firmen auf 26,4 Millionen Euro angestiegen. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage des Linken-Bundestagsabgeordneten Victor Perli hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt.<br>\nDemnach belaufen sich die Kosten f&uuml;r das Schiedsverfahren um den Vertrag zur Pkw-Maut auf mittlerweile 15,48 Millionen Euro, die haupts&auml;chlich f&uuml;r Anw&auml;lte und Sachverst&auml;ndige ausgegeben wurden. Ein weiteres Schiedsverfahren zu einem anderen Mautvertrag schl&auml;gt mit 8,88 Millionen Euro zu Buche. Die Verfahren vor Verwaltungsgerichten haben das Ministerium bisher zwei Millionen Euro gekostet. Es ging dabei vor allem um Verfahren nach dem Informationsfreiheitsgesetz, in denen es um die Herausgabe von Akten in Zusammenhang mit der Pkw-Maut geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/andi-scheuers-maut-desaster-wird-immer-teurer-li.288476%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Es ist absolut unfassbar, dass f&uuml;r diese Sauerei diese Knallt&uuml;te nicht pers&ouml;nlich auch strafrechtlich haftbar gemacht wird.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-90652","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=90652"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90652\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90654,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/90652\/revisions\/90654"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=90652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=90652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=90652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}