{"id":90671,"date":"2022-11-21T14:54:52","date_gmt":"2022-11-21T13:54:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90671"},"modified":"2022-11-24T15:34:20","modified_gmt":"2022-11-24T14:34:20","slug":"der-berliner-tagesspiegel-ist-auf-den-hund-gekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90671","title":{"rendered":"Der Berliner Tagesspiegel ist auf den Hund gekommen"},"content":{"rendered":"<p>Am 16. November &uuml;berraschte der Tagesspiegel seine Leser <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien\/parallelwelten-bitte-weniger-verschworungstheoretisch-umformulieren-8882158.html\">mit einem skurrilen Artikel<\/a> &uuml;ber die NachDenkSeiten. Autor ist der ehemalige Redakteur Matthias Meisner, der nach seinem Ausscheiden vom Tagesspiegel als freier Autor f&uuml;r einschl&auml;gige Einrichtungen wie das Zentrum Liberale Moderne arbeitet und dabei eine schr&auml;ge Obsession f&uuml;r uns entwickelt hat. F&uuml;r sein j&uuml;ngstes Elaborat nutzt oder besser missbraucht er den ehemaligen freien NachDenkSeiten-Mitarbeiter Frederico F&uuml;llgraf f&uuml;r seinen Privatkrieg &ndash; Manipulation und L&uuml;gen inklusive. Wir m&ouml;chten Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, einige Informationen zu diesem Vorgang geben, einschlie&szlig;lich der Bewertung dieses Vorgangs. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5606\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-90671-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221121_Der_Berliner_Tagesspiegel_ist_auf_den_Hund_gekommen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221121_Der_Berliner_Tagesspiegel_ist_auf_den_Hund_gekommen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221121_Der_Berliner_Tagesspiegel_ist_auf_den_Hund_gekommen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221121_Der_Berliner_Tagesspiegel_ist_auf_den_Hund_gekommen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=90671-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221121_Der_Berliner_Tagesspiegel_ist_auf_den_Hund_gekommen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"221121_Der_Berliner_Tagesspiegel_ist_auf_den_Hund_gekommen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Es hat schon etwas Tragisches. Da haben wir einen 61-j&auml;hrigen Journalisten, der immerhin &uuml;ber 20 Jahre lang beim eigentlich angesehenen Berliner Tagesspiegel als Redakteur t&auml;tig war. Mit dieser Vita steuert man in der Branche entweder auf den Karriereh&ouml;hepunkt samt F&uuml;hrungsaufgaben zu oder schiebt halt eine ruhige Kugel und freut sich auf die baldige Rente. Nicht so Matthias Meisner. Er verlie&szlig; (ob freiwillig oder unfreiwillig, ist uns nicht bekannt) im letzten Jahr das feste Arbeitsverh&auml;ltnis mit dem Tagesspiegel und schl&auml;gt sich seitdem als Gelegenheitsschreiber &ndash; was oft besch&ouml;nigend &bdquo;freier Journalist&ldquo; genannt wird &ndash; durchs Leben. Doch was soll man schreiben, wenn man sich auf die Themen &bdquo;soziale Medien&ldquo; und &bdquo;neue Rechte&ldquo; spezialisiert hat? Zwei Themen, die nicht gerade daf&uuml;r pr&auml;destiniert sind, um mehrere Artikel pro Woche verkaufen zu k&ouml;nnen; das ist jedoch n&ouml;tig, um als &bdquo;freier Journalist&ldquo; seinen Lebensunterhalt zu sichern. So entwickelte Meisner ein mehr als fragw&uuml;rdiges Gesch&auml;ftsmodell. Er suchte sich ein popul&auml;res linkes Alternativmedium aus, das zahlreichen zahlungswilligen Auftraggebern politisch ein Dorn im Auge ist, und versucht seitdem, dieses Medium mit Verdrehungen und aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten in eine &bdquo;neurechte&ldquo; Ecke zu dr&auml;ngen. Dieses Medium sind &ndash; Sie ahnen es &ndash; die NachDenkSeiten. So wurde Matthias Meisner zum ersten &bdquo;Berufs-Gegner&ldquo; der NachDenkSeiten.<\/p><p><strong>Warum ausgerechnet die NachDenkSeiten?<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten sind zahlreichen politischen Str&ouml;mungen ein Dorn im Auge. Neoliberale und Rechte m&ouml;gen sie nicht, weil sie kompromisslos f&uuml;r klassische sozialdemokratische und linke Vorstellungen eintreten. Das ist verst&auml;ndlich. Weniger verst&auml;ndlich ist, dass in den letzten Jahren immer mehr selbsternannte Linke sich ebenfalls zu ausgemachten Gegnern der NachDenkSeiten entwickelt haben. Das liegt nicht nur an den Grabenk&auml;mpfen innerhalb des politischen linken Lagers, sondern ist auch inhaltlich begr&uuml;ndet. So treten die NachDenkSeiten kompromisslos f&uuml;r Frieden und V&ouml;lkerverst&auml;ndigung ein und kritisieren die westliche Politik und insbesondere die USA scharf. Zahlreiche Akteure des sogenannten linken politischen Lagers, wie die Gr&uuml;nen samt ihrer Vorfeldorganisationen und Thinktanks sowie Teile der SPD und der Linkspartei, vertreten gerade in diesem Punkt entgegengesetzte Positionen. Die NachDenkSeiten sind also im &uuml;bertragenen Sinn der &bdquo;Feind im eigenen Lager&ldquo; und was die Sache noch schlimmer macht: Wir werden wahrgenommen. <\/p><p>Die NachDenkSeiten haben in den letzten Jahren systematisch Leserinnen und Leser hinzugewonnen. Zuletzt in Spitzenzeiten 500.000 pro Tag. &Uuml;ber unsere Arbeit wird gesprochen, Menschen tauschen&nbsp;Artikel aus und machen sich gegenseitig darauf aufmerksam. Und es gibt immer mehr Menschen, die einzelne Artikel oder den Hinweis auf die NachDenkSeiten an ihre Freunde und Familien weitergeben. Man ist also sicher kein &bdquo;Verschw&ouml;rungsideologe&ldquo;, wenn man feststellt, dass die NachDenkSeiten vor allem von den au&szlig;en- und sicherheitspolitischen Kreisen, die beispielsweise das Zentrum Liberale Moderne dominieren und in Zeitungen wie der taz oder dem Tagesspiegel ihre Positionen verbreiten, als Ziel gelten. <\/p><p><strong>Fr&uuml;her besser, heute rechts?<\/strong><\/p><p>Die Vorw&uuml;rfe sind dabei stets die gleichen und sie sind stets falsch. Einer dieser Vorw&uuml;rfe ist, wir seien &bdquo;ja fr&uuml;her besser gewesen&ldquo; und h&auml;tten uns in den letzten Jahren in die falsche Richtung entwickelt. Anhand konkreter Beispiele konnte dies jedoch noch keiner dieser Kritiker belegen. Wie auch? Es ist vielmehr so, dass die NachDenkSeiten seit ihrer Gr&uuml;ndung ihren Kurs stringent beibehalten haben, w&auml;hrend auf der anderen Seite die Kritiker, die dieses Argument vorbringen, ihren Kurs in bestimmten Themenfeldern um 180 Grad ge&auml;ndert haben. Sie waren fr&uuml;her auch f&uuml;r Frieden, heute sind sie f&uuml;r Krieg &ndash; zumindest dann, wenn es der &bdquo;richtige Krieg&ldquo; ist. Sie waren fr&uuml;her f&uuml;r Meinungsfreiheit, heute sind sie f&uuml;r Zensur und Cancel Culture &ndash; zumindest dann, wenn ihre &bdquo;richtigen&ldquo; Meinungen nicht davon betroffen sind und sie frei reden d&uuml;rfen. Fr&uuml;her waren sie f&uuml;r soziale Gerechtigkeit &ndash; das behaupten sie auch heute noch, haben aber damit vor allem ihre eigene, meist urban-akademische Blase im Sinn und haben &auml;ltere Menschen, Menschen ohne Hochschulabschluss und Menschen auf dem Lande l&auml;ngst aus den Augen verloren. Die NachDenkSeiten haben diese (Fehl)entwicklung nicht mitgemacht. Vielleicht werden wir deshalb als &bdquo;schlechter&ldquo; wahrgenommen, aber das ist nat&uuml;rlich Unsinn.<\/p><p>Der Vorwurf, die NachDenkSeiten seien fr&uuml;her besser gewesen, ist vielmehr <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83103\">eine Manipulationsmethode nach dem Schema<\/a> &bdquo;B sagen, A meinen&ldquo;. Wenn man sagt, die NachDenkSeiten seien schlechter geworden, transportiert man damit, die NachDenkSeiten seien schlecht &ndash; n&auml;her begr&uuml;nden muss man dies dann nicht mehr.<\/p><p>Ein weiterer, stets wiederkehrender Vorwurf ist, wir h&auml;tten uns &bdquo;nach rechts&ldquo; bewegt. Zu dieser Begrifflichkeit haben sich Albrecht M&uuml;ller (z.B. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64670\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61106\">hier<\/a> ) und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87700\">Jens Berger<\/a> bereits ge&auml;u&szlig;ert. Was soll an den Positionen der NachDenkSeiten &bdquo;rechts&ldquo; sein? Sind wir fremdenfeindlich? Sind wir f&uuml;r das Recht des St&auml;rkeren? Sind wir f&uuml;r Privatisierungen oder gegen Gleichberechtigung? Sind wir f&uuml;r aktive Milit&auml;rpolitik und gegen die V&ouml;lkerverst&auml;ndigung? Sicher nicht. Doch heute reicht es offenbar schon, eine Rede von Alexander Gauland <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83396\">aufgrund ihres Inhaltes zu loben<\/a>, auch wenn sie vom &bdquo;Falschen&ldquo; gehalten wurde. Da kann man dann auch gleichzeitig die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75502\">&uuml;brigen politischen Positionen der AfD<\/a> scharf kritisieren &ndash; es hilft nichts, der absurde Vorwurf, man sei &bdquo;AfD-nah&ldquo; braucht offenbar keine Begr&uuml;ndung.<\/p><p><strong>Meisner und sein &bdquo;Whistleblower&ldquo; F&uuml;llgraf<\/strong><\/p><p>Genau diese manipulativen Mittel nutzt Matthias Meisner in seinem j&uuml;ngsten Traktat gegen die NachDenkSeiten. Seine Vorgehensweise ist dabei unredlich und sch&auml;big. Um die NachDenkSeiten in die &bdquo;rechte Ecke&ldquo; zu schieben, schreckt er nicht einmal davor zur&uuml;ck, einen ehemaligen Mitarbeiter dazu zu dr&auml;ngen, ihm interne Mails zur Verf&uuml;gung zu stellen. Die daraus konstruierten Vorw&uuml;rfe sind an Absurdit&auml;t kaum zu &uuml;berbieten. So macht Meisner die Verschiebung nach rechts an der Berichterstattung &uuml;ber den ehemaligen brasilianischen Pr&auml;sidenten Bolsonaro fest. Auf den NachDenkSeiten sind <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?tag=bolsonaro-jair\">Unmengen an Artikeln &uuml;ber Bolsonaro<\/a> erschienen, in denen ausnahmslos scharfe bis sehr scharfe Kritik an ihm ge&auml;u&szlig;ert wird. Das wei&szlig; auch Meisner. Daher nennt er auch kein einziges konkretes Beispiel, um seinen Vorwurf zu untermauern, sondern verdreht die Korrespondenz zwischen dem NachDenkSeiten-Chefredakteur Jens Berger und dem NachDenkSeiten-Redakteur Florian Warweg mit dem ehemaligen S&uuml;damerika-Korrespondenten Frederico F&uuml;llgraf auf groteske Art und Weise, um seine These zu untermauern.<\/p><p>Das geht dann so: Weil die Redaktion eine Passage in einem F&uuml;llgraf-Text, in dem Personen der deutschen Querdenker-Bewegung ohne Beleg als &bdquo;Rechtsradikale&ldquo; bezeichnet werden, kritisiert und ihm anbietet, er solle diese Passage &uuml;berarbeiten oder streichen, habe sie, laut Meisner, &bdquo;versucht [&hellip;] den noch amtierenden rechtspopulistischen Pr&auml;sidenten Brasiliens, Jair Bolsonaro, besser darzustellen&ldquo;. Im zweiten Fall wurde Frederico F&uuml;llgraf gebeten, die von ihm gew&auml;hlte Formulierung, Bolosonaros Amtsf&uuml;hrung sei die &bdquo;Inszenierung&ldquo; eines &bdquo;milit&auml;rischen Marionetten-Regimes&ldquo; doch bitte etwas weniger &bdquo;verschw&ouml;rungstheoretisch&ldquo; zu formulieren. Was dagegen einzuwenden ist, schreibt Meisner nicht. <\/p><p>Was Meisner mit diesen beiden Beispielen &uuml;berhaupt aussagen will, bleibt nebul&ouml;s. Dass Redaktionen ihnen angebotene Artikel pr&uuml;fen und nicht belegbare Behauptungen oder tendenzi&ouml;se Formulierungen kritisieren, geh&ouml;rt zu ihrem Job &ndash; und das nat&uuml;rlich auch, wenn die Behauptungen oder Formulierungen dazu geeignet sind, den &bdquo;richtigen&ldquo; Politiker oder Staatsmann zu kritisieren. Alles andere ist Meinungsmache; ist es das, was Meisner unter Journalismus versteht? Wenn ja, braucht man sich wohl nicht zu wundern, dass er im hohen Alter seinen Redakteursposten verlor.<\/p><p>Letztlich sind diese beiden ungeeigneten Beispiele aber nur &bdquo;F&uuml;llstoff&ldquo;, um Meisners zentrale These zu &bdquo;belegen&ldquo;. Und die lautet, der ehemalige NachDenkSeiten-Mitarbeiter Frederico F&uuml;llgraf h&auml;tte seine Mitarbeit wegen &bdquo;Zensur-Eingriffen gek&uuml;ndigt&ldquo;. Diese Aussage ist jedoch von vorne bis hinten erlogen. Richtig ist vielmehr, dass F&uuml;llgraf die Zusammenarbeit von sich aus im November 2021 f&uuml;r das kommende Jahr aufk&uuml;ndigte, da er &ndash; so seine Aussage &ndash; &bdquo;wegen dringender Buchprojekte [&hellip;] den NachDenkSeiten nicht mehr zur Verf&uuml;gung stehen kann&ldquo;. Dies koppelte er mit der Forderung nach einer &bdquo;Abfindung&ldquo;, die wir ablehnten. Unsere Versuche, ihn zu &uuml;berreden, doch noch weiter f&uuml;r uns zu schreiben, scheiterten. Er bot uns jedoch von sich aus auch im Jahr 2022 sporadisch Artikel an. Im Juli dieses Jahres meldete er sich dann mit der unversch&auml;mten Forderung, ihm doch ein &bdquo;Weihnachtsgeld&ldquo; zu zahlen. Auch dies lehnten wir nat&uuml;rlich ab. Von inhaltlichen Differenzen oder gar &bdquo;Zensur&ldquo; war dabei nie die Rede. Es ging stets ums Geld. Und hierzu muss man wissen, dass die NachDenkSeiten Frederico F&uuml;llgraf stets &auml;u&szlig;erst gro&szlig;z&uuml;gig behandelt haben. Zeitweise hat er unserer Buchhaltung mit ewig neuen Finanzdienstleistern und Zahlungsmethoden mehr Arbeit gemacht als alle anderen f&uuml;r die NachDenkSeiten schreibenden Autoren zusammen. Und auch ansonsten gestaltete sich die Zusammenarbeit kompliziert und zeichnete sich durch einen extrem hohen Korrekturbedarf und ein &bdquo;divenhaftes&ldquo; Verhalten seinerseits aus. Selbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnten wir das &ndash; anders als der Tagesspiegel bei seinen Vorw&uuml;rfen &ndash; auch alles durch unsere Schriftwechsel belegen; aber auf dieses Niveau wollen wir uns dann doch nicht begeben. Das &uuml;berlassen wir den Meisners. <\/p><p><strong>Eine Schmutzkampagne<\/strong><\/p><p>Wir schildern diese Vorg&auml;nge, obwohl sie eigentlich nicht in die &Ouml;ffentlichkeit geh&ouml;ren, weil der Tagesspiegel diese Vorg&auml;nge in die &Ouml;ffentlichkeit gebracht hat. Und wir denken nicht daran, uns in dieser ohnehin schwierigen politischen und geistig demoralisierten Zeit auf diese unseri&ouml;se Weise fertigmachen zu lassen.<\/p><p>Die Behauptungen des Tagesspiegels sind schlicht erfunden. Es ist die Geschichte, neudeutsch, es ist das Narrativ, das sich die Gegner der NachDenkSeiten ausgedacht haben. Auch die Behauptungen, die NachDenkSeiten seien &bdquo;nach rechts&ldquo; und &bdquo;verschw&ouml;rungsideologisch&ldquo; unterwegs, sind schlicht erfunden und werden vom Tagesspiegel nicht einmal im Ansatz belegt. Das ist unseri&ouml;s und grotesk. Der Berliner Tagesspiegel bringt sich um seinen Ruf. <\/p><p>Leserbriefe zu diesem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90802\">finden Sie hier<\/a>.<\/p><p>Titelbild: Screencap Phoenix<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/ac632d6d725248808d551e53c125abe7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 16. November &uuml;berraschte der Tagesspiegel seine Leser <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien\/parallelwelten-bitte-weniger-verschworungstheoretisch-umformulieren-8882158.html\">mit einem skurrilen Artikel<\/a> &uuml;ber die NachDenkSeiten. 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