{"id":90691,"date":"2022-11-22T08:43:44","date_gmt":"2022-11-22T07:43:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691"},"modified":"2022-11-22T08:43:44","modified_gmt":"2022-11-22T07:43:44","slug":"hinweise-des-tages-4241","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h01\">Europas Standards (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h02\">T&uuml;rkische Luftwaffe bombt in Nachbarl&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h03\">Selbstgerechtes Einheitsdenken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h04\">Wie sich westliche Firmen vom russischen Markt &ldquo;zur&uuml;ckziehen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h05\">Warum die USA mit ihren Sanktionen unseren Wohlstand besch&auml;digen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h06\">Wie das US-Milit&auml;r die Welt zum Schlachtfeld erkl&auml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h07\">EU-Au&szlig;enposten: &raquo;Geberkonferenz&laquo; f&uuml;r Moldau.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h08\">Zweifrontenkrieg: Baerbocks China-Strategie.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h09\">Anh&ouml;rung im Bundestag: Was ging schief in Afghanistan?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h10\">FDP-blockiert Reichensteuer: Deutschland, du Wirtschaftsweisenwunderland!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h11\">Der B&uuml;rger, das Kleinkind: wie die deutsche Regierung das Volk mit teuren Kampagnen zu erziehen versucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h12\">Lauterbachs Ministerium macht widerspr&uuml;chliche Angaben zur Corona-Impfkampagne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h13\">Teil-Impfpflicht soll auslaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h14\">Wie Holzheizungen unsere Gesundheit sch&auml;digen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h15\">L&uuml;tzerath und die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90691#h16\">The Great American Divorce: Driften die USA auseinander?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Europas Standards (II)<\/strong><br>\nKritik an der Doppelmoral der Bundesregierung gegen&uuml;ber Qatar begleitet den Beginn der Fu&szlig;ballweltmeisterschaft in dem Emirat. Alle Berliner Regierungskoalitionen der vergangenen zwei Jahrzehnte haben zu ihrem eigenen Nutzen eng mit Doha kooperiert. So gelang es deutschen Stellen im Jahr 2000 nur mit Qatars Hilfe, die Fu&szlig;ball-WM 2006 in die Bundesrepublik zu holen. Deutsche Unternehmen profitierten von zahlreichen Auftr&auml;gen, die Doha zur Vorbereitung der Gro&szlig;veranstaltung vergab; deutsche Konzerne lie&szlig;en sich von Investoren aus Qatar aus krasser Finanznot retten. Die westliche Au&szlig;enpolitik machte sich eine Zeitlang die qatarische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Muslimbruderschaft und f&uuml;r Jihadisten zunutze, um missliebige Herrscher in Nahost zu st&uuml;rzen. Deutsche Fu&szlig;ballvereine und -verb&auml;nde kooperieren, w&auml;hrend Fans und Aktivisten schon seit Jahren wegen gravierender Menschenrechtsverletzungen in Qatar protestieren, eng mit dem Herrscherclan in Doha. Jetzt aber distanziert sich die Bundesregierung von ihrem langj&auml;hrigen Kooperationspartner, w&auml;hrend dieser einmal nicht Berlin zuarbeitet, sondern die WM durchf&uuml;hrt. Qatars Au&szlig;enminister protestiert: &bdquo;Wir bedauern die Doppelmoral.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9089\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>WM des Westens<\/strong><br>\nZu Beginn der Weltmeisterschaft in Katar ist die Stimmung dahin. Selbst DFB und Bundesregierung &uuml;ben sich in Kritik, verschweigen aber deutsche Interessen am Turnier im Emirat. [&hellip;]<br>\nDabei h&auml;tte es doch so sch&ouml;n sein k&ouml;nnen f&uuml;r Politik und Wirtschaft, als deren Abbild die FIFA oder der DFB erscheinen: Zu lukrativen Bau- und Planungsauftr&auml;gen, zur Erschlie&szlig;ung von M&auml;rkten, zur Vertiefung von Partnerschaften h&auml;tte noch ein Hauch von &raquo;1.001 Nacht&laquo; kommen k&ouml;nnen. Statt dessen ist die Stimmung dahin. Gewohnt, in wichtigen Fragen gegen Bev&ouml;lkerungsmehrheiten zu regieren, erreicht die Classe politique nicht einmal mehr &raquo;Fu&szlig;balldeutschland&laquo;. Bei einer repr&auml;sentativen Umfrage im Auftrag des WDR bef&uuml;rworteten im Mai 2021 65 Prozent der Befragten, dass die deutsche Elf nicht nach Katar reist. Besser ist es kaum geworden, in vielen Kneipen bleibt der Beamer aus. Je lauter die Proteste werden, desto mehr sehen sich Politik und Fu&szlig;ball veranlasst zu reagieren. Ob man es dem DFB abnimmt? Oder einer Bundesregierung, die gestern noch R&uuml;stungsexporte an den Golf bewilligte und heute Menschenrechtsverletzungen anmahnt? Den Westen als Good Guy zu pr&auml;sentieren, erscheint vertrackt. Mitunter f&uuml;hrt das zu Doppelmoral. Oder zu Bauchschmerzen. Muss, wer den Finger gegen Katar hebt, nicht die Hand gegen den Westen richten? Profitieren nicht auch europ&auml;ische Konzerne von den Arbeitsbedingungen am Golf? Und hatte Katar nicht bei mehreren Gelegenheiten die Kriegspolitik der NATO unterst&uuml;tzt? Beherbergt das Land nicht einen zen&shy;tralen US-Luftwaffenst&uuml;tzpunkt? Im geschundenen Irak wei&szlig; man davon. Freilich bedingt milit&auml;rische Verl&auml;sslichkeit nicht gleich einen Vorteil bei der WM-Vergabe, zumal sich die USA selbst um das Turnier beworben hatten. Doch die Visitenkarte schm&uuml;ckt es allemal, und es mochte andere westliche Akteure darin best&auml;rkt haben, auf ein befreundetes Katar zu setzen. Denn bei allem, was das Emirat selbst in Bewegung setzte: Ohne die R&uuml;ckendeckung insbesondere der beiden wirtschafts- und fu&szlig;ballpolitischen Schwergewichte Deutschland und Frankreich w&auml;re die WM am Golf kaum denkbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439095.fu%C3%9Fball-wm-des-westens.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>T&uuml;rkische Luftwaffe bombt in Nachbarl&auml;ndern<\/strong><br>\nErwartungsgem&auml;&szlig; und trotz aller Ungereimtheiten dient der Anschlag von Istanbul als Vorwand f&uuml;r t&uuml;rkische Angriffe in Nordsyrien und dem Nordirak. Beschuldigt werden PKK und YPG. Bekannt hat sich zu dem Anschlag bisher keine Organisation.<br>\nWie von Vielen bef&uuml;rchtet, nimmt die t&uuml;rkische Regierung das Attentat in Istanbul am 13. November zum Anlass, um erneut v&ouml;lkerrechtswidrige Milit&auml;rinterventionen in Nordsyrien und dem Nordirak durchzuf&uuml;hren. Beweise f&uuml;r eine Beteiligung der kurdischen Milit&auml;reinheit YPG in Nordsyrien oder der PKK im Nordirak am Attentat in Istanbul gibt es bislang nicht. Daf&uuml;r aber jede Menge Merkw&uuml;rdigkeiten und Ungereimtheiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Tuerkische-Luftwaffe-bombt-in-Nachbarlaendern-7347160.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Erdogan im Wahlkampfmodus: Bomben auf Kobani<\/strong><br>\nTote nach schweren t&uuml;rkischen Luftangriffen auf Nordsyrien und Nordirak. USA gaben offenbar gr&uuml;nes Licht [&hellip;]<br>\nBemerkenswert sei, dass sowohl die USA als auch Russland den jeweils von ihnen kontrollierten Luftraum f&uuml;r die t&uuml;rkische Luftwaffe freigegeben h&auml;tten, betonte Servan Roni, ein Internationalist der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), am Sonntag gegen&uuml;ber jW. Er erkl&auml;rt sich dies mit der geopolitischen Bedeutung der von beiden Seiten umworbenen T&uuml;rkei. Bezeichnend sei das Schweigen der Bundesregierung zur Bombardierung von Kobani als weltweit bekanntem Symbol f&uuml;r den Sieg &uuml;ber den &raquo;Islamischen Staat&laquo;, so der aus Deutschland stammende YPG-K&auml;mpfer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439112.erdogan-im-wahlkampfmodus-bomben-auf-kobani.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Selbstgerechtes Einheitsdenken<\/strong><br>\nDer journalistische Umgang mit diesem Krieg, das selbstgerechte Einheitsdenken der Leitartikler und ihrer uniformen Experten beleidigen und provozieren mich.<br>\nAuf der ersten Seite der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo; vom 16. November: &bdquo;Russische Raketen treffen Polen&ldquo;. Die klare Botschaft: Angriff auf ein Nato-Land. B&uuml;ndnisfall? Die Welt am Abgrund? Die Welt am Abgrund.<br>\nSchon bald wird klar, dass es wohl nicht die Russen waren, die diese Rakete abgefeuert haben &ndash; aber das kommt medial auch am Tag danach eher verklausuliert, sehr verklemmt r&uuml;ber.<br>\nDie SZ vom 17. November, schafft sie es, diese gef&auml;hrliche Fehlinformation als solche zu benennen? Schafft sie das Selbstverst&auml;ndliche? Nein, aber sie schafft es, auf den drei &uuml;ppigen Seiten, mit denen sie sich mit dieser Rakete besch&auml;ftigt, bei all den vielen Schlagzeilen, nie das Wort &bdquo;Ukraine&ldquo; in einer &Uuml;berschrift zu benutzen. Beispielhaft daf&uuml;r Titel und Vorspann ihrer Seite-3-Reportage zu dem Thema: &bdquo;Blick in den Abgrund: Als in Polen eine Rakete russischer Bauart einschl&auml;gt, h&auml;lt die Welt f&uuml;r einen Augenblick die Luft an. Ein Angriff? Ein Fehlschuss? Dann kommt von der Nato Entwarnung. Die Geschichte einer gef&auml;hrlichen Eskalationsspirale.&ldquo;<br>\nAuch beim Deutschlandfunk am Tag nach diesem Einschlag, in den &bdquo;Informationen am Mittag&ldquo;,  hei&szlig;t es in der Anmoderationen zum Bericht &uuml;ber dieses hypergef&auml;hrliche Ereignis nicht, dass diese Rakete russischer Bauart aller Wahrscheinlichkeit nach von ukrainischen Kr&auml;ften abgefeuert worden ist. Der erste Wortbeitrag stammt dann auch von dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenskyj, und der sagt dann, was er seit Stunden auf allen Kan&auml;len weltweit sagt: &bdquo;Die russische Aggression hat zu zwei toten Polen gef&uuml;hrt.&ldquo;<br>\nKaum ein Wort des Bedauerns von seiner Seite, stattdessen Reinwaschung. Die Forderung nach noch mehr Waffen. Kalte Kriegs-Agitation. Der Wunsch nach Eskalation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/selbstgerechtes-einheitsdenken\/\">Arno Luik auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie sich westliche Firmen vom russischen Markt &ldquo;zur&uuml;ckziehen&rdquo;<\/strong><br>\nZahlreiche westliche Ketten haben angesichts der milit&auml;rischen Spezialoperation im M&auml;rz ihren R&uuml;ckzug aus Russland angek&uuml;ndigt. Dieser R&uuml;ckzug vollzieht sich mit gro&szlig;er Inkonsequenz. Zahlreiche H&auml;ndler sind nach wie vor oder wieder auf dem russischen Markt aktiv. Ein &Uuml;berblick.<br>\nZu Beginn der milit&auml;rischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine haben zahlreiche westliche Unternehmen angek&uuml;ndigt, den russischen Markt zu verlassen. Der Schritt sollte die staatlich verh&auml;ngten Sanktionen flankieren. Die konkrete Umsetzung dieses Vorhabens nimmt jedoch ganz unterschiedliche Formen an. Zahlreiche Firmen sind trotz der Ank&uuml;ndigung weiterhin auf dem russischen Markt vertreten. Manche sind wieder zur&uuml;ckgekehrt.<br>\nDen russischen Markt tats&auml;chlich verlassen hat die schwedische M&ouml;belhauskette IKEA. Sie hat sowohl ihre Filialen als auch die Produktion in Russland eingestellt. Die L&uuml;cke wird von der russischen M&ouml;belkette Hoff gef&uuml;llt. Hoff wurde 2009 von zwei russischen Gesch&auml;ftsleuten gegr&uuml;ndet. Das Angebot ist &auml;hnlich wie das von IKEA, der Aufbau der Stores ebenfalls. Hoff hat die gleiche Zielgruppe wie IKEA. Vermutlich kann das Management von Hoff bis heute sein Gl&uuml;ck kaum fassen, dass sich der zweifellos st&auml;rkste Konkurrent auf dem russischen Markt freiwillig zur&uuml;ckgezogen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.me\/russland\/154586-wie-westliche-firmen-sich-aus-russland-zurueckziehen\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Warum die USA mit ihren Sanktionen unseren Wohlstand besch&auml;digen<\/strong><br>\nDas neue Gesch&auml;ftsmodell der US-Amerikaner besteht darin, missliebige Staaten am Gesch&auml;ftemachen zu hindern. Damit besch&auml;digen die USA auch das deutsche Exportmodell.<br>\n&bdquo;The business of America is business.&ldquo; In dieser Schlichtheit beschrieb einst der amerikanische Pr&auml;sident Calvin Coolidge (1923 bis 1929) das Gesch&auml;ftsmodell seines Landes. Tempi passati! Die Methoden der amerikanischen Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit wurden seither diversifiziert &ndash; man kann auch sagen: politisiert.<br>\nWirtschaftssanktionen entwickelten sich zu einem beliebten Instrument, um anderen Staaten das Kriegf&uuml;hren (Russland, Syrien) zu verleiden, den Bau einer Atombombe (Iran, Nordkorea) zu verhindern oder den &ouml;konomischen Steigflug (China) zu st&ouml;ren. Das neue Gesch&auml;ftsmodell der Amerikaner besteht also darin, missliebige Staaten am Gesch&auml;ftemachen zu hindern. &bdquo;Sanktionen&ldquo;, sagt John Smith, &bdquo;sind die Alternative zwischen Worten und Krieg&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/sanktionen-warum-die-usa-den-deutschen-export-beschaedigen_id_179766112.html\">Gabor Steingart auf Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie das US-Milit&auml;r die Welt zum Schlachtfeld erkl&auml;rt<\/strong><br>\nDie USA f&uuml;hren geheime Kriege in sehr vielen L&auml;ndern, zeigt ein neuer Bericht. Kongress und &Ouml;ffentlichkeit sind meist unwissend &uuml;ber Milit&auml;roperationen. Es drohen sogar verdeckte Eins&auml;tze gegen Nuklearstaaten.<br>\nDie US-Streitkr&auml;fte sind in viel mehr L&auml;ndern an nicht autorisierten Feindseligkeiten beteiligt, als das Pentagon dem US-Kongress, geschweige denn der &Ouml;ffentlichkeit, mitteilt. Das geht aus einem umfangreichen neuen Bericht hervor, der vor Kurzem vom Brennan Center for Justice der New York University School of Law ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wie-das-US-Militaer-die-Welt-zum-Schlachtfeld-erklaert-7345909.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU-Au&szlig;enposten: &raquo;Geberkonferenz&laquo; f&uuml;r Moldau.<\/strong><br>\nWie bewegend hatte Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock noch auf der am Wochenende zu Ende gegangenen Weltklimakonferenz wieder einmal beklagt, dass sich in Sachen Bek&auml;mpfung der Erderw&auml;rmung nichts Substantielles tue &ndash; bis auf einen Fonds, aus dem Brosamen f&uuml;r die am st&auml;rksten betroffenen L&auml;nder ausgesch&uuml;ttet werden sollen &ndash;, w&auml;hrend &ndash; und weil &ndash; im &uuml;brigen alles weitergeht wie gehabt. Das demonstrierte auch Baerbock alsbald, indem sie f&uuml;r einen Kurztrip in die franz&ouml;sische Hauptstadt am Montag weiter an ihrem CO2-Fu&szlig;abdruck arbeitete. Dort wollte sie an einer &raquo;Geberkonferenz&laquo; f&uuml;r das von Armutsprotesten gesch&uuml;ttelte Moldau teilnehmen. Wobei &raquo;Geberkonferenz&laquo; etwas hochgegriffen ist. Geber gibt es auf dieser Konferenz genau zwei: Gastgeber Frankreich, vertreten durch Au&szlig;enministerin Catherine Colonna, und die BRD in Gestalt von Baerbock. Im &uuml;brigen vertreten: Moldau selbst, um Dankesch&ouml;n zu sagen und ein Bekenntnis zu &raquo;Europa&laquo; abzulegen, und Rum&auml;nien, das zwar kein Geld &uuml;brig hat, f&uuml;r das am Ende aber sicher auch noch etwas abgefallen sein wird. Schlie&szlig;lich ist das Land die logistische Basis daf&uuml;r, dass alle in Br&uuml;ssel gehegten geopolitischen Ambitionen hinsichtlich der Zukunft von Moldau &uuml;berhaupt mehr sind als Sandkastenspiele. So macht die Veranstaltung in Paris eher den Eindruck einer Initiative zur Sch&ouml;nf&auml;rbung der zuletzt kriselnden deutsch-franz&ouml;sischen Beziehungen: Seht, wir k&ouml;nnen doch noch etwas zusammen anleiern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439276.eu-au%C3%9Fenposten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zweifrontenkrieg: Baerbocks China-Strategie.<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft blicke positiv auf die neue China-Strategie der Bundesregierung, berichtete das Handelsblatt am Freitag auf Seite eins und erstarrt im Kommentar vor der n&auml;chsten &raquo;Zeitenwende&laquo;. Man f&uuml;hlt sich stark. [&hellip;]<br>\nAus Sicht der Kapitalverb&auml;nde und des politischen Personals also der richtige Zeitpunkt, um Beijing die Z&auml;hne zu zeigen und in den Zweifrontenkrieg der USA plus westeurop&auml;ischem Anhang gegen Russland und China einzusteigen. Waffen in die Ukraine schicken, in Taiwan z&uuml;ndeln, lautet die Maxime. Darauf laufen die im Ausw&auml;rtigen Amt bisher entworfenen &raquo;vertraulichen&laquo; 65 Seiten, aus denen seit Donnerstag verschiedene Berlin-Mitte-Journalisten zitieren, hinaus. Da steht endlich Klartext: &raquo;Die systemische Rivalit&auml;t mit China ist zu einem pr&auml;genden Element der internationalen Beziehungen geworden.&laquo; Irgendwo wird noch die Phrase &raquo;Partner, Konkurrent, systemischer Rivale&laquo; aufgeboten, aber dem neuen deutschen Gr&ouml;&szlig;enwahn reicht letzteres. Die gr&uuml;ne Au&szlig;enministerin ist beim Formulieren der f&uuml;r den Wirtschaftskrieg ben&ouml;tigten Volksverhetzung schon routiniert. Wer Russen indirekt f&uuml;r lebensunwert erkl&auml;rt oder das gr&ouml;&szlig;te Land der Erde &raquo;ruinieren&laquo; will, l&auml;sst sich von Chinesen nicht beirren. Im Papier ihres Ministeriums hei&szlig;t die &raquo;gelbe Gefahr&laquo; nun &raquo;wachsende Asymmetrie&laquo; in den Beziehungen. Acht Chefs deutscher Konzerne, von BASF &uuml;ber Siemens bis Bosch und Hamburger Hafen, warnten in einem Brandbrief am 10. November in der FAZ, &raquo;Ein R&uuml;ckzug aus China schneidet uns ab&laquo;, kriegsbegeisterte gr&uuml;n-esoterische &Uuml;berzeugungst&auml;ter wissen aber mehr. Russland ist schon fast am Boden, phantasierte Annalena Baerbock am 2. November in den Westf&auml;lischen Nachrichten. Wer wie sie Kriege gewinnt, l&auml;sst dem ersten den zweiten folgen, bevor der Sieg offiziell gefeiert werden konnte. Alles &uuml;brige erledigt die n&auml;chste Gro&szlig;krise des Kapitalismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439150.zweifrontenkrieg.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Anh&ouml;rung im Bundestag: Was ging schief in Afghanistan?<\/strong><br>\nFalsche Vorstellungen vom Land, unrealistische Ziele, chaotische Vorbereitung: Zeitzeugen bescheinigen dem Afghanistan-Einsatz schwerwiegende Fehler schon am Anfang.<br>\nDeutschland war weder milit&auml;risch noch politisch auf das Engagement in Afghanistan vorbereitet. Bar jeder Kenntnisse der &ouml;rtlichen Verh&auml;ltnisse sei die Bundeswehr 2002 vor allem als Resultat eines &bdquo;politischen Sch&ouml;nheitswettbewerbs&ldquo; nach Kabul gekommen. So schilderten es Diplomaten, Gener&auml;le und Politikwissenschaftler w&auml;hrend der ersten Anh&ouml;rung der Enquete-Kommission des Bundestages zum Engagement am Hindukusch. Michael Steiner, damals au&szlig;enpolitischer Berater im Kanzleramt, schilderte die damalige Lage: Wenn man jetzt nicht jeden Beistand anbietet, ist man gegen Amerika und wird &bdquo;nie wieder auf amerikanischen Beistand rechnen d&uuml;rfen&ldquo;. Die amerikanische Regierung sei damals &bdquo;extrem selbstfokussiert&ldquo; gewesen, geradezu &bdquo;gespenstisch&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/anhoerung-im-bundestag-was-ging-schief-in-afghanistan-18477590.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Im Grunde genommen ist hier die Aussage, dass in Afghanistan nicht nur 20 Jahre lang alles von Anfang an schief lief, sondern dass von Anfang an 20 Jahre lang zumindest die ma&szlig;geblichen Milit&auml;rs und politischen Berater auch sahen, dass der Einsatz &ndash; der Kriegseinsatz! &ndash; ein Desaster war. Warum haben die aufeinanderfolgenden deutschen Regierungen und Bundestage dann jahrelang und wider besseren Wissens Durchhalteparolen und die verlogene Behauptung verbreitet, der Einsatz w&auml;re sinnvoll und w&uuml;rde zu Demokratie und einer funktionierenden Zivilgesellschaft usw. f&uuml;hren? Und warum bleibt man nicht bei einer tiefen Selbstkritik stehen und bel&auml;sst endlich die Bundeswehr als Verteidigungsarmee im Land, sondern will &ldquo;Lehren f&uuml;r die k&uuml;nftige Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik&rdquo; und weiterhin in &ldquo;internationale Eins&auml;tze&rdquo; ziehen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>FDP-blockiert Reichensteuer: Deutschland, du Wirtschaftsweisenwunderland!<\/strong><br>\nWenn Alexandria Ocasio-Cortez bei einer Gala ein wei&szlig;es Kleid mit der Aufschrift &bdquo;tax the rich&ldquo; tr&auml;gt, erh&auml;lt sie daf&uuml;r weltweit Aufmerksamkeit. Dennoch ist niemand wirklich &uuml;berrascht, wenn Linke Reiche besteuern wollen, um der wachsenden Ungleichheit entgegenzuwirken. Es ist nur ein medialer Coup. Wenn nun aber auch der Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage der Bundesregierung, sprich: die &bdquo;Wirtschaftsweisen&ldquo;, pl&ouml;tzlich Spitzenverdiener st&auml;rker besteuern will, ist das eine &Uuml;berraschung mit realpolitischer Wirkung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/lieber-nichts-umverteilen-deutschland-du-wirtschaftsweisenwunderland\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der B&uuml;rger, das Kleinkind: wie die deutsche Regierung das Volk mit teuren Kampagnen zu erziehen versucht<\/strong><br>\nWer dachte, das politische &laquo;Nudging&raquo; der Deutschen sei mit dem Ende der &Auml;ra Merkel vorbei, hat sich get&auml;uscht. Die Materialschlacht geht weiter. [&hellip;]<br>\nEine Hoffnung f&uuml;r die Zeit nach den grossen Koalitionen und nach dem Ende der &Auml;ra Merkel hatte darin bestanden, dass das regierungsamtliche &laquo;Nudging&raquo;, die sanfte Bevormundung der Bev&ouml;lkerung, aufh&ouml;ren k&ouml;nnte. Der damalige SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hatte im Wahlkampf eine Kultur des &laquo;Respekts&raquo; gefordert. Das klang ganz so, als w&auml;re er bereit, die B&uuml;rger im Falle eines Wahlsiegs wie Erwachsene zu behandeln.<br>\nDoch unter dem Kanzler Scholz und seiner Ampelkoalition mit den Gr&uuml;nen und der FDP hat sich das Propaganda-Element in der Kommunikation der Regierung nicht verfl&uuml;chtigt, sondern eher verst&auml;rkt. Die Kampagne &laquo;Demokratie leben&raquo; etwa, die vor allem Projekte zur F&ouml;rderung einer politisch korrekten Weltsicht mit Steuergeldern ausstattet, soll im kommenden Jahr fast 200 Millionen Euro erhalten. [&hellip;]<br>\n&laquo;Was wir in den vergangenen Jahren zunehmend beobachten, sind manipulative Versuche der Pr&auml;ferenzbeeinflussung durch die Politik&raquo;, sagt der &Ouml;konom Schnellenbach: &laquo;Statt gef&auml;hrliche Verhaltensweisen gesetzlich zu regulieren &ndash; was nat&uuml;rlich politisch kontrovers sein k&ouml;nnte &ndash;, versucht die Exekutive, bestimmte Verhaltensweisen zu &auml;chten und andere Verhaltensweisen als vorbildlich darzustellen. Das f&uuml;hrt im Ergebnis zu einer Moralisierung der Politik, die immer st&auml;rker wird.&raquo; Die Verantwortung f&uuml;r Missst&auml;nde und Krisen werde dem (Fehl-)Verhalten der B&uuml;rger zugerechnet, w&auml;hrend die Politik es vers&auml;ume, bessere Rahmenbedingungen f&uuml;r alle zu schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/teure-kampagnen-wie-die-deutsche-regierung-die-buerger-erzieht-ld.1712273\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lauterbachs Ministerium macht widerspr&uuml;chliche Angaben zur Corona-Impfkampagne<\/strong><br>\nDie Impfkampagne &bdquo;Ich sch&uuml;tze mich&ldquo; wirft Fragen auf. Das Gesundheitsministerium heuerte f&uuml;r rund 800.000 Euro einen neuen Vertragspartner an. Doch auf welcher rechtlichen Grundlage?<br>\nDie Hintergr&uuml;nde um die neue Impfkampagne von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) &bdquo;Ich sch&uuml;tze mich&ldquo; werden immer undurchsichtiger. Klar ist, dass die Unwahrheit gesagt wurde &ndash; nur in welchem Ausma&szlig; steht noch nicht fest. Es deutet alles darauf hin, dass Lauterbach entgegen den Vorgabekriterien den Auftrag f&uuml;r die rund 800.000 Euro schwere Werbeaktion nicht &ouml;ffentlich ausgeschrieben, sondern direkt an die Werbeagentur BrinkertL&uuml;ck vergeben hat. Und zwar ohne das Wissen des eigentlichen Vertragspartners, der Werbeagentur Scholz &amp; Friends.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/plus242245909\/Ich-schuetze-mich-Lauterbachs-Ministerium-macht-widerspruechliche-Angaben-zur-Corona-Impfkampagne.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Teil-Impfpflicht soll auslaufen<\/strong><br>\nFalls nichts geschieht, l&auml;uft die umstrittene Impfpflicht f&uuml;r Menschen in medizinischen Berufen Ende des Jahres aus. Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios ist nun klar: Sie soll nicht verl&auml;ngert werden. [&hellip;]<br>\nWie das ARD-Hauptstadtstudio aus Kreisen des Bundesgesundheitsministeriums erfuhr, soll die einrichtungsbezogene Impfpflicht Ende des Jahres auslaufen. Das Ziel sei gewesen, dass sich Besch&auml;ftigte in bestimmten Einrichtungen impfen lassen, um die Gef&auml;hrdung vulnerabler Gruppen zu verringern. Von dieser Wirkung sei aber bei der Zunahme der Corona-Variante BQ.1.1 nicht mehr auszugehen.<br>\nDie Grundlage f&uuml;r die Teil-Impfpflicht sei bei einer &ldquo;mehr oder weniger komplett immunevasiven Variante&rdquo; nicht mehr gegeben. Das Auslaufen wird also medizinisch begr&uuml;ndet, weil die neue Variante ersten Erkenntnissen zufolge st&auml;rker der Immunabwehr entgeht. Das hei&szlig;t, mehr Menschen, die geimpft oder genesen sind, erkranken an Corona. Auch sch&uuml;tzt die Impfung dann noch weniger davor, das Virus zu &uuml;bertragen.<br>\nNeben medizinischen k&ouml;nnten aber auch politische Gr&uuml;nde eine Rolle spielen. Aus der FDP kommen bereits seit l&auml;ngerer Zeit Forderungen, die Regelung auslaufen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/teilimpfpflicht-aus-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Letzteres ist der Hauptgrund. Es gibt keine Mehrheit mehr. So einfach ist das. Alles andere ist ja l&auml;ngst bekannt und die Erkl&auml;rung des Ministeriums daher konstruiert. Unverst&auml;ndlich, dass da dann immer noch geschrieben wird, dass eine Impfung dann noch weniger vor einer &Uuml;bertragung sch&uuml;tzt. Das tat sie nie (wirklich effektiv). Man hat die Menschen <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus235208392\/Virologe-Kekule-Geimpfte-glauben-sie-seien-sicher-Man-hat-sie-falsch-informiert.html\">einfach falsch informiert<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie Holzheizungen unsere Gesundheit sch&auml;digen<\/strong><br>\nElf Millionen Kamin- und Kachel&ouml;fen gibt es in Deutschland. Jetzt in der Energiekrise sind sie besonders gefragt. Die Gefahren werden dabei &uuml;bersehen: giftige Gase, angereichert mit gesundheitsgef&auml;hrdendem Feinstaub und krebserregenden Stoffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/holz-ofen-heizen-luftverschmutzung-feinstaub-102.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>L&uuml;tzerath und die Ukraine<\/strong><br>\nAuch wenn der m&ouml;gliche Einsatz von Atomwaffen uns um unsere Zukunft bangen lassen mag, ist es fahrl&auml;ssig, die verh&auml;ngnisvollsten Konsequenzen der milit&auml;rischen Operationen in der Ukraine auszublenden: Sie heizen die klimatische Apokalypse wie ein Brandbeschleuniger an, gleich dreifach, denn\n<ul>\n<li>die eingesetzten Waffensysteme und die Vernichtung von infrastruktureller Substanz in der Ukraine haben gravierende Umweltzerst&ouml;rungen zur Folge, sie f&uuml;hren zu schwersten Klimabelastungen;<\/li>\n<li>der angeblich zwangsl&auml;ufige, in Wirklichkeit aber sinnlose Wirtschaftskrieg, den &raquo;der Westen&laquo; begonnen hat, m&uuml;ndet in einer Verl&auml;ngerung der Nutzung fossiler Energietr&auml;ger, die von allen &ndash; IPCC, Club of Rome und Tausenden WissenschaftlerInnen &ndash; abgelehnt wird, weil sie die als unerl&auml;sslich angesehenen notwendigen sofortigen Schritte zu deren Reduzierung mit irreparablen Folgen f&uuml;r die Erderw&auml;rmung ausbremst;<\/li>\n<li>die unbezweifelbare und unwiderlegbare Notwendigkeit, dass alle globalen AkteurInnen gemeinsam gegen die drohende Klimakatastrophe systematisch vorgehen, um der Menschheit ein &Uuml;berleben zu sichern, wird dem angeblichen Zwang, Russland ruinieren zu m&uuml;ssen und deshalb nur noch die Waffen und keine Diplomatie mehr sprechen zu lassen, auf fahrl&auml;ssige und selbstzerst&ouml;rerische Weise geopfert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese klimasch&auml;digenden Begleiterscheinungen des Krieges spielen in den politischen Debatten eine untergeordnete Rolle. Die Folgen dieser Blickverengung sp&uuml;ren nicht nur die &uuml;berwiegend jungen Klima-K&auml;mpferInnen, sondern wir alle, denn sie gibt indirekt den politischen Hasardeuren, den weltweit agierenden fossilen Konzernen und, last not least, den aus ihnen horrende Profite ziehenden FinanzinvestorInnen gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die definitive Zerst&ouml;rung der globalen Bedingungen f&uuml;r menschliches Leben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/luetzerath-und-die-ukraine\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>The Great American Divorce: Driften die USA auseinander?<\/strong><br>\nW&auml;hrend die US-Regierung vor allem Geld und M&uuml;he in ihre Au&szlig;enpolitik investiert, nehmen die innenpolitischen Konflikte zu. Wieso der Zusammenhalt der Bundesstaaten zunehmend in Gefahr ger&auml;t.<br>\nDie US-Zwischenwahlen sind fast vorbei &ndash; nur in Georgia gibt es Anfang Dezember aufgrund des knappen Wahlergebnisses noch eine Stichwahl, n&auml;mlich Demokrat Warnock gegen Republikaner Herschel &ndash; und bis zu einem gewissen Grad f&uuml;hlt es sich an, als h&auml;tten beide Parteien verloren.<br>\nSo kommentierte der Republikaner Marco Rubio, der zumindest offiziell Anh&auml;nger demokratischer Gesellschaftsformen ist, w&auml;hrend eines Fox-News-Interviews &ldquo;es sei ein Wunder, dass die Republikanische Partei &uuml;berhaupt noch Wahlen gew&auml;nne, wo doch die Kultur und Medien des gesamten Landes gegen sie seien&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/The-Great-American-Divorce-Driften-die-USA-auseinander-7346607.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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