{"id":9073,"date":"2011-04-14T08:54:55","date_gmt":"2011-04-14T06:54:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9073"},"modified":"2011-04-14T09:35:16","modified_gmt":"2011-04-14T07:35:16","slug":"hinweise-des-tages-1366","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9073","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute u. a. zu folgenden Themen: Fukushima, Atompolitik, Guttenberg, B&uuml;rgerversicherung, Spaltung in Arm und Reich, soziale B&uuml;rgerinitiative, der verschwundene Pr&auml;sident, NATO soll mehr bomben, Europas falsche Angst, Gegenlobby, Euro-Rettungsschirm k&ouml;nnte teuer werden, Volksabstimmung in Island, Finanztransaktionssteuer, &bdquo;Ackermann ist gef&auml;hrlich&ldquo;, Praxisgeb&uuml;hr, schlechte Bildung verursacht Milliardenkosten, Masterstudiengang, Bradley Manning, zu guter Letzt. (RS\/WL\/JB\/MB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Fukushima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Atompolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Guttenberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">SPD stellt Gesundheits-Konzept vor &ndash; B&uuml;rgerversicherung light<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Spaltung in Arm und Reich vertieft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Wirtschaftskrise: &laquo;Wir lancieren eine europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Paul Krugman &ndash; Auf der Suche nach dem verschwundenen Pr&auml;sidenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">NATO soll mehr bomben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Europas falsche Angst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Finance Watch : Ein waches Auge auf geplante Gesetze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Euro-Rettungsschirm k&ouml;nnte teurer werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Die Unschuld der Isl&auml;nderInnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Zeit f&uuml;r eine Finanztransaktionssteuer &ndash; 1000 &Ouml;konominnen und &Ouml;konomen unterzeichnen Brief an G20 und Bill Gates<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">&ldquo;Ackermann ist gef&auml;hrlich&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Experten &auml;u&szlig;ern sich zur Praxisgeb&uuml;hr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Schlechte Bildung verursacht Milliardenkosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Freier Zugang zum Masterstudiengang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Illegal und verfassungswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Zu guter Letzt: &ldquo;Pelzig h&auml;lt sich&rdquo; vom 12. April 2011<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=9073&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fukushima<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Leitartikel zu Japan : Besch&ouml;nigt und geschwiegen<\/strong><br>\nDie Informationspolitik zu Fukushima ist ein Skandal. Jetzt erst r&auml;umt die Regierung das ganze Ausma&szlig; der Katastrophe ein. Derweil wenden sich die Japaner von der Atomtechnologie ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/beschoenigt-und-geschwiegen\/-\/1472602\/8336206\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Proteste in Tokio gegen Atomkraft &ndash; Verwerfungen in Japan<\/strong><br>\nDie Technikgl&auml;ubigkeit schwindet mit jedem weiteren Beben an der Pazifikk&uuml;ste. Etwa die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung soll mittlerweile gegen Kernkraft sein. Auf den Stra&szlig;en Tokios demonstrierten 2000 Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/panorama\/spezials\/japans-katastrophe\/verwerfungen-in-japan\/-\/8118568\/8333240\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Aller Anfang ist schwer &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Atompolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Halbwertszeit der politischen Demut<\/strong><br>\nVier Wochen nach der nuklearen Katastrophe von Fukushima ist aus dem schwarz-gelben &ldquo;Ja&rdquo; zum Atomausstieg ein &ldquo;Aber&rdquo; geworden &ndash; und aus einer kleinlauten Atomindustrie wieder eine laute. Doch wenn Politik und Wirtschaft auf die Vergesslichkeit der Menschen setzen, machen sie einen schweren Fehler. Der Atomausstieg ist keine Mode. [&hellip;]<br>\nDie Zeit der politischen Demut, in der man S&auml;tze formuliert wie &ldquo;Wir haben verstanden&rdquo; geht offenbar schon zu Ende: FDP-Generalsekret&auml;r Christian Lindner, der vor kurzem noch ein radikales Abschalten gefordert hat, h&auml;lt nun einen raschen Atomausstieg f&uuml;r unm&ouml;glich. Volker Kauder, Fraktionschef der CDU\/CSU im Bundestag, warnt vor einem Atomausstieg Hals &uuml;ber Kopf. Noch vor kurzem schien es so, als wolle die schwarz-gelbe Bundesregierung den Atomausstieg, den sie 2010 um zwanzig Jahre hinausgeschoben hatte, nun schneller als einst Rot-Gr&uuml;n. Und noch vor zwei Wochen h&auml;tten es die Energiekonzerne nicht gewagt, ihre Zahlungen an den Energie- und Klimafonds, &Ouml;kofonds genannt, einzustellen &ndash; Eon, RWE, Vattenfall und EnBW w&auml;ren von der &ouml;ffentlichen Emp&ouml;rung aufgefressen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/schwarz-gelb-und-atomausstieg-die-halbwertszeit-der-politischen-demut-1.1083533\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Energiewende Die Stroml&uuml;cke ist eine M&auml;r<\/strong><br>\nF&uuml;r den Ausstieg aus der Atomenergie brauchen wir keine neuen Kohlekraftwerke. Wie die Energiewende zum Klimaschutz beitragen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-04\/energiepolitik-atomausstieg\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Doppelstrategie der Atomkonzerne<\/strong><br>\nDas Ziel bleibt: Maximale Laufzeiten der Reaktoren. Thomas Leif, Journalist und Lobbyismus-Experte, warnt: Die Pro-Atom-Koalition wartet nur, bis die &ouml;ffentliche Erregung abgeklungen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vorwaerts.de\/artikel\/die-doppelstrategie-der-atomkonzerne\">Vorw&auml;rts<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Guttenberg<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Guttenberg knickt im Streit mit Uni Bayreuth ein<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Verteidigungsminister macht eine Rolle r&uuml;ckw&auml;rts. Laut seinen Anw&auml;lten stellt er sich nicht gegen die Ver&ouml;ffentlichung des Untersuchungsberichts zu den Plagiatsvorw&uuml;rfen. Angeblich hatte der CSU-Politiker gar nicht an eine Klage gedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:plagiatsaffaere-guttenberg-knickt-im-streit-mit-uni-bayreuth-ein\/60039032.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschlandradio &ndash; Alles hat sich &ldquo;abgespielt im Lichte der &Ouml;ffentlichkeit&rdquo;<\/strong><br>\nMedienrechtler f&uuml;r Ver&ouml;ffentlichung des Guttenberg-Berichts<br>\nButz Peters im Gespr&auml;ch mit Tobias Armbr&uuml;ster<br>\nWer in guten Zeiten im Rampenlicht stehen m&ouml;chte, kann, wenn er als L&uuml;gner da steht, nicht die &Ouml;ffentlichkeit aussperren wollen, meint Butz Peters. Von der Causa Guttenberg gehe ein &ouml;ffentliches Interesse aus, daher m&uuml;sse der Guttenberg-Bericht ver&ouml;ffentlicht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1435003\/\">dradio<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>SPD stellt Gesundheits-Konzept vor &ndash; B&uuml;rgerversicherung light<\/strong><br>\nAcht Jahre nach dem grunds&auml;tzlichen Beschluss f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer B&uuml;rgerversicherung stellt die SPD konkrete Eckpunkte vor. Die unterschiedliche Versorgung von gesetzlich und privat Versicherten soll beendet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/buergerversicherung-light\/-\/1472596\/8333254\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ja super. Die Beitragsbemessungsgrenze &ndash; eine der gr&ouml;&szlig;ten Kr&uuml;cken des geltenden Krankenversicherungsrechts &ndash; soll erhalten bleiben. Die Beitragsbemessungsgrenze ist die H&ouml;chstgrenze, bis zu der Krankenvericherungsbeitr&auml;ge berechnet werden; damit wird die prozentuale Betragsbelastung mit steigendem Einkommen immer niedriger.<br>\nUnd mit wem will die SPD diese B&uuml;rgerversicherung von der Resterampe bitte umsetzten ? <a href=\"?p=9044\">Mit der FDP?<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Spaltung in Arm und Reich vertieft<\/strong><br>\nBildungs- und Teilhabepaket stellt Familien vor b&uuml;rokratische H&uuml;rden. Ein Gespr&auml;ch mit Marianne Linke, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und ehemalige Landessozialministerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/04-13\/052.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wirtschaftskrise: &laquo;Wir lancieren eine europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative&raquo;<\/strong><br>\nGewerkschafter Vasco Pedrina h&auml;lt den Soziallabbau in der Europ&auml;ischen Union f&uuml;r dramatisch. Der Schweizer Vertreter beim Europ&auml;ischen Gewerkschaftsbund kritisiert das Reduitdenken der Gewerkschaften und skizziert eine Idee, wie man wieder gemeinsam k&auml;mpfen k&ouml;nnte&nbsp;&ndash; dank Schweizer Methoden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/newsletter\/20617.html\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; Auf der Suche nach dem verschwundenen Pr&auml;sidenten<\/strong><br>\nWas haben sie nur mit Barack Obama gemacht?<br>\nDie Budgeteinigung in Washington vergangene Woche war eine v&ouml;llige Kapitulation von Barack Obama vor den Republikanern &ndash; und zeigt, dass der einst gefeierte Pr&auml;sident f&uuml;r gar nichts steht. [&hellip;]<br>\nIch wei&szlig; schon, dass Obama gegen eine feindlich gesinnte republikanische Mehrheit im Kongress politisch nicht viel umsetzen kann. Er hat nur die M&ouml;glichkeit, seine Position daf&uuml;r zu nutzen, sich f&uuml;r etwas stark zu machen. Aber nicht einmal davon macht er Gebrauch, bzw. wenn dann eher, um die Argumente seiner Gegner zu verst&auml;rken. Seine Aussagen vergangene Woche nach der Budget-Einigung waren daf&uuml;r ein ganz typisches Beispiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1302516019389\/Kommentar-der-Anderen-Auf-der-Suche-nach-dem-verschwundenen-Praesidenten\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>NATO soll mehr bomben<\/strong><br>\nStatt den Friedensplan der Afrikanischen Union f&uuml;r Libyen zu unterst&uuml;tzen, machen sich die NATO-Staaten Frankreich und Gro&szlig;britannien f&uuml;r noch mehr Bombenangriffe stark. &raquo;Wir m&uuml;ssen in der NATO unsere Anstrengungen aufrechterhalten und verst&auml;rken&laquo;, proklamierte der britische Au&szlig;enminister William Hague am Dienstag. Sein Land habe bereits weitere Kampfjets bereitgestellt zur Bombardierung von Bodenzielen. &raquo;Nat&uuml;rlich w&uuml;rden wir es begr&uuml;&szlig;en, wenn andere L&auml;nder das Gleiche tun&laquo;, so Hague. Beim Treffen der EU-Au&szlig;enminister in Luxemburg forderte der Brite laut dapd, die NATO &raquo;mu&szlig; mehr machen&laquo;. Ziel: Der Sturz des libyschen Staatschefs Muammar Al-Ghaddafi.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/04-13\/059.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Europas falsche Angst<\/strong><br>\nEine Invasion aus Nordafrika drohe, warnen Politiker aus ganz Europa angesichts von 25.000 Fl&uuml;chtlingen. Wissenschaftler verweisen auf das arme Tunesien, das 160.000 Fl&uuml;chtlinge schultert &ndash; und entlarven die Fl&uuml;chtlingspolitik der EU. [&hellip;]<br>\nUm seine These zu untermauern, verweist der Wissenschaftler auf die Zahl der Fl&uuml;chtlinge, die in der vergangenen Woche nach Tunesien gekommen sind: mehr als 160.000 Menschen sollen es sein, bis zu 15.000 Menschen t&auml;glich erreichten Tunesien in der ersten Woche der libyschen Proteste. &ldquo;Tunesien hat seine Grenzen trotzdem nicht dicht gemacht.&rdquo; Tunesien sei im Umbruch, die Regierung nicht stabil und die wirtschaftliche Lage schwierig &ndash; &ldquo;doch die tunesische Zivilgesellschaft und die &Uuml;bergangsregierung setzen sich trotzallem f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge ein&rdquo;, sagt Mabrouk. Die EU-Staaten dagegen streiten sich, sind nicht bereit, Verantwortung zu &uuml;bernehmen und die Aufgaben gerecht zu verteilen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/europas-fluechtlingspolitik-ein-schlag-gegen-die-revolution-1.1084252\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Finance Watch : Ein waches Auge auf geplante Gesetze<\/strong><br>\nEine neue Gegenlobby zu der Interessenvertretung der Finanzbranche will auch Anliegen der Kunden und von finanzmarktkritischen Organisationen mehr Geh&ouml;r verschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/ein-waches-auge-auf-geplante-gesetze\/-\/1472780\/8336438\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Euro-Rettungsschirm k&ouml;nnte teurer werden<\/strong><br>\nDer k&uuml;nftige Euro-Rettungsschirm k&ouml;nnte nach Einsch&auml;tzung des Rechnungshofes f&uuml;r Deutschland teurer werden als bisher bekannt. In einem Bericht an den Haushaltsausschuss warnen die Rechnungspr&uuml;fer vor zus&auml;tzlichen Risiken. Der Bundestag wird aufgefordert, sich bei der Finanzierung des k&uuml;nftigen Euro-Rettungsschirms ESM die Kontrolle &uuml;ber deutsche Milliardenzahlungen zu sichern.<br>\n&ldquo;Alle Festlegungen zur Art und H&ouml;he, insbesondere die Bestimmungen von Obergrenzen der deutschen Beitr&auml;ge zum ESM (Bareinlagen und Garantien) sind gesetzlich zu regeln und unterliegen damit der parlamentarischen Zustimmungserfordernis&rdquo;, hei&szlig;t es in einem vertraulichen Bericht der Rechnungspr&uuml;fer. Der Report liegt der FTD vor. Kritisch wird vermerkt, dass es bisher keine &Uuml;berlegungen f&uuml;r eine Pr&uuml;fung und Kontrolle der k&uuml;nftigen ESM-Gremien gebe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:bericht-des-rechnungshofes-euro-rettungsschirm-koennte-teurer-werden\/60038482.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Unschuld der Isl&auml;nderInnen<\/strong><br>\nDie Folgen der Bankenpleite<br>\nNein, die Isl&auml;nderInnen wollen nicht, dass die Schulden ihrer pleitegegangenen Privatbanken einfach vergesellschaftet werden. Zum zweiten Mal binnen einem Jahr lehnten sie am vergangenen Samstag in einem Referendum ein Abkommen &uuml;ber die Schuldenr&uuml;ckzahlungen ab, das ihre Regierung mit Britannien und den Niederlanden geschlossen und das Parlament auch gutgeheissen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/newsletter\/20619.html\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zeit f&uuml;r eine Finanztransaktionssteuer &ndash; 1000 &Ouml;konominnen und &Ouml;konomen unterzeichnen Brief an G20 und Bill Gates<\/strong><br>\n1000 &Ouml;konominnen und &Ouml;konomen aus 53 L&auml;ndern fordern in einem Brief an die G20-Finanzminister und Bill Gates die Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer. Mit den Einnahmen sollen weltweite Armutsbek&auml;mpfung und Klimaschutz sowie die Folgenbew&auml;ltigung der Finanz- und Wirtschaftskrise finanziert werden.<br>\nDer Brief wurde den Finanzministern der G20 heute im Vorfeld ihres Treffens in Washington &uuml;berreicht. Die Unterzeichner richten sich auch an Bill Gates, Gr&uuml;nder von Microsoft. Ihn haben die G20 haben gebeten, innovative Instrumente zur Finanzierung von Entwicklung und Klimaschutz zu untersuchen.<br>\nUnter den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern sind Professoren weltweit renommierter Universit&auml;ten, etwa Harvard, Oxford, Cambridge, der Sorbonne, Berkeley und Kyoto. Dazu geh&ouml;ren Jeffrey Sachs, Sonderberater des UN-Generalsekret&auml;rs Ban Ki-moon, Dani Rodrik, Professor f&uuml;r politische &Ouml;konomie an der Harvard University oder Christian Fauliau, langj&auml;hriger ranghoher &Ouml;konom der Weltbank. Damit vergr&ouml;&szlig;ert sich die Zahl prominenter &Ouml;konomen, die sich bereits f&uuml;r eine Finanztransaktionssteuer ausgesprochen haben, wie die Nobelpreistr&auml;ger Paul Krugman und Joseph Stiglitz.<br>\nIm Brief hei&szlig;t es: &ldquo;Die Zeit f&uuml;r die Steuer ist reif. Die Finanzkrise hat uns die Gefahren eines unregulierten Finanzwesens gezeigt. Das Verh&auml;ltnis zwischen der Gesellschaft und einem Finanzsektor, der dieser eigentlich dienen sollte, wurde ins Gegenteil verkehrt. Nun ist es an der Zeit, dieses Verh&auml;ltnis wieder umzukehren, und daf&uuml;r zu sorgen, dass der Finanzsektor der Gesellschaft etwas zur&uuml;ckgibt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?pfach=1&amp;n_firmanr_=109361&amp;sektor=pm&amp;detail=1&amp;r=448691&amp;sid=&amp;aktion=jour_pm&amp;quelle=0\">attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Ackermann ist gef&auml;hrlich&rdquo;<\/strong><br>\nDie n&auml;chste Krise kommt, sagt Ex-IWF-Chef&ouml;konom Simon Johnson &ndash; und warnt vor dem Chef der Deutschen Bank. Der setze auf hohe Renditen, weil er weiss, dass der Steuerzahler notfalls haften wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/ackermann-ist-gefaehrlich\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Experten &auml;u&szlig;ern sich zur Praxisgeb&uuml;hr<\/strong><br>\n&rdquo;Gebt den Menschen Spielr&auml;ume. Lasst ihnen Wahlm&ouml;glichkeiten.&ldquo; Mit diesem Credo trat am Mittwochnachmittag in einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung der Vertreter des Bundesverbandes der Arbeitgeber (BDA) dem Antrag der Linksfraktion (17\/241) entgegen, die Praxisgeb&uuml;hr und andere Zuzahlungen im Gesundheitssystem abzuschaffen. Die Linke begr&uuml;ndet ihr Anliegen damit, dass derartige Zuzahlungen &rdquo;zutiefst unsozial&ldquo; seien und die beabsichtigte Wirkung nicht erreicht h&auml;tten. Oftmals k&ouml;nnten oder wollten Patienten sich die Behandlung nicht leisten. Zur Gegenfinanzierung fordert die Linksfraktion, die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung auf das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung anzuheben. Der von der CDU\/CSU, SPD und den Gr&uuml;nen bei der Einf&uuml;hrung 2004 erw&uuml;nschte Steuerungseffekt, Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse nicht &uuml;berm&auml;&szlig;ig in Anspruch zu nehmen, sei nicht erreicht worden.<br>\nAuch wenn es zu Teilaspekten des Themas Studien gibt, zeigte sich w&auml;hrend der Anh&ouml;rung, dass f&uuml;r Deutschland ausreichende empirische Datens&auml;tze fehlen, ob sich die Erhebung der Praxisgeb&uuml;hr und andere Zuzahlungen auf das individuelle Verhalten der Patienten ausgewirkt hat. Allerdings sei in &bdquo;der &ouml;konomischen Theorie die Nachfrage senkende Wirkung von Zuzahlungen schl&uuml;ssig beschrieben&ldquo;, sagte der Vertreter der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Er machte deutlich, dass die Krankenversicherungen ihre Leistungen &rdquo;im Spannungsfeld zwischen Solidarit&auml;t und Eigenverantwortung&ldquo; erbr&auml;chten. W&uuml;rden die Zuzahlungen komplett gestrichen, w&uuml;rde sich der H&ouml;chstbeitragssatz der GKV-Mitglieder von derzeit 575 Euro im Monat auf 852 Euro erh&ouml;hen. Daran gekoppelt w&uuml;rde auch der Satz f&uuml;r die Pflegeversicherung steigen&hellip;<br>\nDie verschiedenen Sozialverb&auml;nde, wie der Bundesverband der Volkssolidarit&auml;t und der Sozialverband VDK Deutschland unterst&uuml;tzen ebenfalls den Antrag der Linksfraktion und betonen den ihrer Meinung nach unsozialen Charakter von Zuzahlungen. Zudem verweist der VDK auf verschiedene Studien, wie die des M&uuml;nchner Helmholtz-Instituts und der Bertelsmann-Stiftung zu chronisch Kranken. Danach h&auml;tten die Wissenschaftler herausgefunden, dass einerseits j&uuml;ngere und gesunde Menschen den Arztbesuch wegen der Praxisgeb&uuml;hr versch&ouml;ben, aber andererseits eben auch Menschen mit geringem Einkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_04\/2011_166\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bemerkenswert ist, dass auch die Vertreter der gesetzlichen Krankenversicherungen sich f&uuml;r die Beibehaltung der Geb&uuml;hr aussprechen. Sie haben wohl sorge, dass sie sich damit den Unmut &uuml;ber Zusatzgeb&uuml;hren ins Haus holen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schlechte Bildung verursacht Milliardenkosten<\/strong><br>\nWenn Jugendliche ohne Ausbildung bleiben, dann kostet das die &ouml;ffentlichen Haushalten pro Jahrgang 1,5 Milliarden Euro. Das zeigt eine neue Untersuchung des Wissenschaftszentrums Berlin f&uuml;r Sozialforschung (WZB).<br>\nDie Allgemeinheit muss f&uuml;r fehlende Bildung und Berufschancen bei der Jugend aufkommen. Laut dem Wissenschaftszentrum Berlin, das die Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchf&uuml;hrte, starten j&auml;hrlich rund 150.000 junge Menschen ohne abgeschlossene Ausbildung ins Berufsleben. &bdquo;Wenn es nicht gelingt, diese Zahl zu halbieren, entstehen f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Haushalte Belastungen in H&ouml;he von 1,5 Milliarden Euro pro Altersjahrgang&ldquo;, warnten die Forscherinnen und Forscher heute in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wissenschaft\/schlechte-bildung-verursacht-milliardenkosten\/-\/1472788\/8334846\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Freier Zugang zum Masterstudiengang<\/strong><br>\nDie Wahl zwischen einem Masterstudium und dem direkten Einstieg in den Beruf soll nicht von der Verf&uuml;gbarkeit der Masterstudienpl&auml;tze abh&auml;ngen, fordern liberale, gr&uuml;ne und linke Studentengruppen.<br>\nEs ist &auml;u&szlig;erst selten, dass ein der FDP nahe stehender Studierendenverband mit dem der Linkspartei nahe stehenden DieLinke.SDS und dem fzs an einen Strang zieht. Auf einer Pressekonferenz in Berlin forderten sie unisono in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung einen freien Zugang zum Masterstudiengang.<br>\n&bdquo;Der Bologna-Prozess k&auml;mpft in der Bundesrepublik auch nach mehr als 10 Jahren immer noch mit gravierenden Problemen. Dabei ist vor allem der &Uuml;bergang vom Bachelor- in ein Masterstudium eine entscheidende Frage unter Studierenden. Die Wahl zwischen einem Masterstudium und dem direkten Einstieg in den Beruf darf nicht von der Verf&uuml;gbarkeit der Masterstudienpl&auml;tze abh&auml;ngen&ldquo;, hei&szlig;t es in der Pr&auml;ambel der gemeinsamen Erkl&auml;rung, die in den Hochschulen jetzt weiter diskutiert werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/10\/149650\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Illegal und verfassungswidrig<\/strong><br>\nEr sitzt in Einzelhaft, muss nackt schlafen und morgens unbekleidet zum Appell erscheinen &ndash; die Kritik an den Haftbedingungen von Bradley Manning rei&szlig;t nicht ab. Nun zweifeln 250 Professoren in einem offenen Brief am Anstand von US-Pr&auml;sident Obama.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/angebliche-wikileaks-quelle-bradley-manning-illegal-und-verfassungswidrig-1.1083768\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &ldquo;Pelzig h&auml;lt sich&rdquo; vom 12. April 2011<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1309562\/Pelzig-haelt-sich-vom-12.-April-2011\">ZDF-Mediathek<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Kult. Pelzig &uuml;berf&uuml;hrt Stefan Mappus des Plagiats; der gab Spr&uuml;che &uuml;ber die SPD im Wahlkampf wieder, die Pelzig ein paar Tage vorher im ZDF sagte. Erster Gast war Hans Olaf Henkel, der in seiner Jugend den Spitznamen &ldquo;Schniedel&rdquo; hatte und das auch noch in seinem Buch schreibt. Mathematiker Gerd Bosbach f&uuml;hrt das Manipulationspotential von Statistiken vor und wurde bisher nicht angezeigt, weil er Raffelh&uuml;schen, R&uuml;rup &amp; Co. als L&uuml;gner bezeichnete.<br>\nEin Leser beschwerte sich am Dienstag dar&uuml;ber, dass wir vergessen hatten, rechtzeitig auf die Sendung aufmerksam zu machen. Wir wollen zuk&uuml;nftig daran denken; der Leser auch.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute u. a. zu folgenden Themen: Fukushima, Atompolitik, Guttenberg, B&uuml;rgerversicherung, Spaltung in Arm und Reich, soziale B&uuml;rgerinitiative, der verschwundene Pr&auml;sident, NATO soll mehr bomben, Europas falsche Angst, Gegenlobby, Euro-Rettungsschirm k&ouml;nnte teuer werden, Volksabstimmung in Island, Finanztransaktionssteuer, &bdquo;Ackermann ist gef&auml;hrlich&ldquo;, Praxisgeb&uuml;hr, schlechte Bildung verursacht Milliardenkosten, Masterstudiengang, Bradley Manning, zu guter Letzt. (RS\/WL\/JB\/MB)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9073","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9073","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9073"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9073\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9081,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9073\/revisions\/9081"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9073"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9073"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9073"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}