{"id":90827,"date":"2022-11-25T08:43:18","date_gmt":"2022-11-25T07:43:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827"},"modified":"2022-11-25T08:43:18","modified_gmt":"2022-11-25T07:43:18","slug":"hinweise-des-tages-4244","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827#h01\">Arm und ausgeschlossen: Armut schr&auml;nkt gesellschaftliche Teilhabe stark ein, Krise versch&auml;rft Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827#h02\">EU-Gasmarkt: &Uuml;bertriebene Sorgen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827#h03\">Was die Zahlen verschweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827#h04\">Weltweiter Schaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827#h05\">Koloniale Verh&auml;ltnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827#h06\">Warum sind die deutschen Kapitalisten so beugsam? Ein politisches R&auml;tsel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827#h07\">Es ging nie um die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827#h08\">Petersburger Dialog: Auf Eis verstorben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827#h09\">Impfpflicht: Lauterbachs seltsame Erkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827#h10\">Post Vac: Neu entdeckte Biomarker weisen auf Impfsch&auml;den hin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827#h11\">In Kassandra-Rolle gefangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827#h12\">Wenn der Aktivismus zur Bek&auml;mpfung politischer Gegner staatlich subventioniert wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827#h13\">&ldquo;Letzte Generation&rdquo;: Klima der Angst(st&ouml;rung)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90827#h14\">Zu guter Letzt: Die Doppelmoral von REWE<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Arm und ausgeschlossen: Armut schr&auml;nkt gesellschaftliche Teilhabe stark ein, Krise versch&auml;rft Problem<\/strong><br>\nDie Armut in Deutschland ist &uuml;ber die vergangene Dekade deutlich angestiegen &ndash; eine denkbar schlechte Ausgangsposition f&uuml;r die fortgesetzten sozialen Stresstests durch Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und Rekordinflation. Der finanzielle R&uuml;ckstand von Haushalten unter der Armutsgrenze gegen&uuml;ber dem Einkommensmedian ist schon vor Beginn der Corona-Krise um ein Drittel gegen&uuml;ber dem Jahr 2010 gewachsen. Auch die Ungleichheit der Einkommen insgesamt in Deutschland hatte, gemessen am Gini-Koeffizienten, 2019 einen neuen H&ouml;chststand erreicht. Zu diesen Ergebnissen kommt der neue Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die Studie zeigt zudem, wie stark dauerhafte Armut in Deutschland die gesellschaftliche Teilhabe schon in wirtschaftlich stabilen Zeiten einschr&auml;nkt: Arme m&uuml;ssen etwa deutlich h&auml;ufiger auf G&uuml;ter des allt&auml;glichen Lebens wie eine Grundausstattung mit Kleidung oder Schuhen verzichten, sie k&ouml;nnen seltener angemessen heizen, leben auf kleinerem Wohnraum. Sie haben einen schlechteren Gesundheitszustand, geringere Bildungschancen und sind mit ihrem Leben unzufriedener. Das f&uuml;hrt bei vielen Betroffenen zu einer erh&ouml;hten Distanz gegen&uuml;ber dem politischen System:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-arm-und-ausgeschlossen-44916.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bei Armut weltmeisterlich<\/strong><br>\nStudie bescheinigt Deutschland rasant wachsende Verelendung. Pandemie und Preisexplosion sind dabei noch gar nicht ber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439439.verarmungspolitik-bei-armut-weltmeisterlich.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EU-Gasmarkt: &Uuml;bertriebene Sorgen?<\/strong><br>\nVolle Gasspeicher, sinkende Gaspreise, wartende Schiffe mit verfl&uuml;ssigtem Erdgas (LNG) vor den europ&auml;ischen K&uuml;sten: Der EU-Gasmarkt scheint sich zu entspannen. Waren die Bef&uuml;rchtungen eines Gasnotstandes &uuml;berzogen? [&hellip;]<br>\nSollten die russischen Pipeline-Gaslieferungen in die EU vollst&auml;ndig eingestellt werden und die chinesischen LNG-Importe [&hellip;] wieder das Level von 2021 erreichen, k&ouml;nnte sich Europa mit einer Angebots-Nachfrage-L&uuml;cke von 30 Milliarden Kubikmetern im Sommer 2023, dem Hauptzeitraum f&uuml;r die Wiederbef&uuml;llung der Gasspeicher, konfrontiert sehen. Diese L&uuml;cke k&ouml;nnte fast die H&auml;lfte des Gases ausmachen, das ben&ouml;tigt wird, um die Speicher bis zum Beginn der Heizsaison 2023-24 auf 95 Prozent ihrer Kapazit&auml;t zu f&uuml;llen. Die Knappheit im LNG-Markt im Jahr 2023 wird dann auch zu einem Bieterwettstreit vor allem zwischen Europa und Asien f&uuml;hren, der mit hohen bis hin zu v&ouml;llig &uuml;berh&ouml;hten Preisen einhergehen d&uuml;rfte.<br>\nMit anderen Worten: Einige der Faktoren, die f&uuml;r Europa im Jahr 2022 vorteilhaft waren, werden im Jahr 2023 wahrscheinlich nicht mehr so g&uuml;nstig sein: Insbesondere d&uuml;rften die russischen Gaslieferungen deutlich geringer und der Wettbewerb mit China um verf&uuml;gbare LNG-Ladungen deutlich st&auml;rker sein. Damit drohen der EU im Sommer 2023 gravierende Engp&auml;sse bei der Speicherung von Gas f&uuml;r den anschlie&szlig;enden Winter. [&hellip;]<br>\nSomit m&uuml;sste der R&uuml;ckgang der russischen Gasexporte in die EU &uuml;berwiegend durch LNG aus den USA kompensiert werden, aus denen bereits seit 2016 mit dem verst&auml;rkten Ausbau der US-Verfl&uuml;ssigungskapazit&auml;ten immer mehr LNG importiert wurde. Sollte russisches Gas gar nicht mehr zur Verf&uuml;gung stehen, k&ouml;nnte der Anteil der USA an den Gesamtimporten der EU nach Sch&auml;tzungen des EWI bis zum Jahr 2030 auf rund 40 Prozent steigen, was dann in etwa dem Anteil Russlands an den EU-Gesamtimporten im Jahr 2021 entsprechen w&uuml;rde. Die Abh&auml;ngigkeit von Gaslieferungen aus Russland w&uuml;rde dann durch eine Abh&auml;ngigkeit von US-amerikanischen Gaslieferungen ersetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/41-2022\/eu-gasmarkt-ubertriebene-sorgen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Was die Zahlen verschweigen<\/strong><br>\nPutins Wirtschaft ist jetzt offiziell in der Rezession. Aber die Krise ist schwerwiegender, als die Zahlen vermuten lassen. [&hellip;]<br>\nErstens: Russlands Exporte werden sinken. Die Weltmarktpreise, die die Exporteinnahmen bisher trotz sinkender Verkaufsmenge gepusht haben, sind gefallen. Die Weltnachfrage f&uuml;r russische Energie wird ebenfalls sinken, wenn die Weltwirtschaft miese Konjunktur hat und die Zentralbanken weltweit die Zinsen anziehen &ndash; &uuml;brigens ma&szlig;geblich wegen des von Russland angezettelten Krieges und seiner &ouml;konomischen Verwerfungen. Russland zerst&ouml;rt gewisserma&szlig;en die eigene Weltnachfrage nach seinen Rohstoffen. Das k&ouml;nnte auch den Rubelkurs senken und die Importe f&uuml;r Russland verteuern.<br>\nZweitens: Russland erleidet einen unvergleichlichen Angebotsschock, der auf Jahre hinaus die Wirtschaft l&auml;hmen wird. Je l&auml;nger der Krieg dauert, desto schlimmer. Desto gr&ouml;&szlig;er n&auml;mlich die &ouml;konomische Unsicherheit, die Unternehmen vor Investitionen in Russland abschreckt, desto mehr Firmen wandern aus Russland ab, desto mehr Lieferketten werden gebrochen, desto schwerer f&auml;llt der Ersatz westlicher Importe, desto mehr Arbeitskr&auml;fte produzieren f&uuml;r die destruktive Kriegsindustrie, desto mehr Arbeitskr&auml;fte lassen ihr Leben auf dem Schlachtfeld oder fliehen vor der Mobilmachung. Ein toxischer Cocktail f&uuml;r die Wirtschaft.<br>\nDen Effekt der Teilmobilmachung sprach Nabiullina gar selbst an. &raquo;Es ist heute schwer, die &ouml;konomischen Auswirkungen zu beurteilen&laquo;, so die Zentralbankerin in Bezug auf die Bedeutung der Teilmobilmachung f&uuml;r den Arbeitsmarkt. Kurzfristig senke das die Nachfrage, mittelfristig erh&ouml;he das aber den Inflationsdruck, weil Arbeitskr&auml;fte und Fachkr&auml;fte fehlen, sagte sie deutlich. Und: Recht hat sie. Insbesondere weil es die j&uuml;ngeren Russen sind, die von der Mobilmachung betroffen sind oder vor ihr fliehen. Es sind diejenigen, die gut ausgebildet sind und der alternden Bev&ouml;lkerung in Zukunft die Rente mit einer m&ouml;glichst produktiven Wirtschaft sichern m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/was-die-zahlen-verschweigen-russland-rubel-putin-der-neue-wirtschaftskrieg-maurice-hoefgen\/\">Maurice H&ouml;fgen auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Weltweiter Schaden<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Folgen des Sanktionsregimes, das der Westen &uuml;ber Russland verh&auml;ngt hat.<br>\nWenn von den Folgen des Ukraine-Kriegs f&uuml;r die Welt und insbesondere f&uuml;r die &auml;rmeren L&auml;nder die Rede ist, dann gibt es im Westen eigentlich nur ein einziges Thema: den Mangel an Getreide in L&auml;ndern Afrikas und Asiens, dadurch entstanden, dass die Ukraine bis Ende Juli kein Getreide &uuml;ber das Schwarze Meer auf den Weltmarkt ausf&uuml;hren konnte. Das wog schwer, schlie&szlig;lich z&auml;hlt das Land traditionell zu den gr&ouml;&szlig;ten Lieferanten: Es hatte noch 2021 laut Angaben der EU-Kommission einen Anteil von zehn Prozent am globalen Weizenmarkt &ndash; bei Gerste waren es 13, bei Mais sogar 15 Prozent. F&auml;llt all dies ersatzlos weg, dann ist dramatischer Mangel programmiert. Der Deal, den Russland und die Ukraine Ende Juli unter Vermittlung der T&uuml;rkei und der Vereinten Nationen aushandelten, um das ukrainische Getreide wieder auf den Weltmarkt zu schaffen, hat nicht alle Probleme l&ouml;sen k&ouml;nnen; immer wieder wird bei den Getreideexporten der Ukraine von Verz&ouml;gerungen berichtet, die Russland angelastet werden. Dennoch tr&auml;gt die Vereinbarung sp&uuml;rbar dazu bei, den globalen Getreidemangel zu lindern. Geflissentlich ignoriert werden hingegen die Folgen, die nicht der Ukraine-Krieg selbst, sondern die Sanktionen des Westens f&uuml;r viele Schwellen- und Entwicklungsl&auml;nder mit sich bringen &ndash; die Sanktionen oder, wie Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire es am 1. M&auml;rz ausdr&uuml;ckte, der &raquo;totale Wirtschafts- und Finanzkrieg&laquo;, den die transatlantischen M&auml;chte in Reaktion auf den &Uuml;berfall auf die Ukraine gegen Russland entfesselt haben. Die Folgen des westlichen Wirtschaftskriegs treffen zun&auml;chst die Staaten, die Handelsbeziehungen zu Russland unterhalten haben: Der vom Westen eigenm&auml;chtig verh&auml;ngte Ausschluss russischer Finanzinstitute vom Zahlungssystem SWIFT erschwert die Bezahlung von Lieferungen aus und nach Russland, sch&auml;digt also den Handel. Indirekt treffen die Sanktionen auch L&auml;nder, die keinen Handel mit Russland treiben oder die problemlos auf ihn verzichten k&ouml;nnen, indem sie auf den Weltm&auml;rkten die Preise wichtiger G&uuml;ter, die Russland traditionell exportiert, zum Teil dramatisch in die H&ouml;he treiben. Besonders schwer wiegen die direkten bzw. die indirekten Folgen der Sanktionen vor allem in drei Bereichen: bei Energierohstoffen, Getreide und D&uuml;ngemitteln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439354.imperialismus-weltweiter-schaden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Koloniale Verh&auml;ltnisse<\/strong><br>\nDer EU-Preisdeckel f&uuml;r russisches Roh&ouml;l soll kommen. Nur noch &uuml;ber die H&ouml;he wird gestritten. Auf Dr&auml;ngen der USA haben die G7-Staaten ein solches Instrument des Wirtschaftskriegs gegen Moskau auf den Weg gebracht. Washington ruft, Berlin und Br&uuml;ssel folgen. Kern des &Ouml;lpreisdeckels soll ab dem 5. Dezember ein Verbot f&uuml;r europ&auml;ische Dienstleister sein, oberhalb eines Preises von 65 bis 70 US-Dollar pro Barrel russisches &Ouml;l zu versichern oder zu transportieren. Russland hat bereits erkl&auml;rt, dass es diesen Preisdeckel nicht akzeptieren und an Staaten, die ihn anwenden, kein &Ouml;l mehr verkaufen wird &ndash; selbst vor dem Hintergrund, dass russisches Erd&ouml;l mit einem deutlichen Abschlag in die Staaten des globalen S&uuml;dens verkauft wird. Die Ma&szlig;nahme der Bundesregierung, die auch hier die treibende Kraft innerhalb der EU bei der Umsetzung der Vorgaben aus Washington ist, richtet sich also in erster Linie gegen Staaten im globalen S&uuml;den, denen es in Zukunft nicht mehr m&ouml;glich sein soll, russisches Roh&ouml;l zu kaufen, allen voran Indien und Indonesien. Was auf den ersten Blick wie eine Ma&szlig;nahme gegen Moskau aussieht, zielt auf die Etablierung eines kolonialen Verh&auml;ltnisses zwischen dem Westen und dem globalen S&uuml;den. Aus G7-Kreisen wird deshalb auch offen dar&uuml;ber gesprochen, dass der Preisdeckel kaum Auswirkungen aus Moskau haben w&uuml;rde, da die russischen Produktionskosten bei etwa 20 Dollar pro Barrel liegen. Aber von wem die L&auml;nder des S&uuml;dens Energie kaufen, das soll in Washington, Berlin und Br&uuml;ssel entschieden werden. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der &Ouml;lpreisdeckel wie zuvor der Wirtschaftskrieg insgesamt zu einem Bumerang f&uuml;r die Bundesregierung zu werden droht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439475.koloniale-verh%C3%A4ltnisse.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum sind die deutschen Kapitalisten so beugsam? Ein politisches R&auml;tsel<\/strong><br>\nUS-Regierungen verstehen einen hohen &Ouml;lpreis mittlerweile mehr als Vor- denn als Nachteil. Noch mehr gilt das f&uuml;r den europ&auml;ischen Gaspreis. Dass es billiges Gas aus Russland f&uuml;r die EU, vor allem aber f&uuml;r Deutschland nicht mehr geben darf, haben US-Regierungen und beide H&auml;user des US-Parlaments partei&uuml;bergreifend in den letzten Jahren immer wieder formuliert. Deutsche Regierungen vor Olaf Scholz haben sich gegen diese Zumutung im Interesse des deutschen Kapitals gewehrt. Nun ist diese Zumutung Realit&auml;t. Die heimischen Kapitalisten murren zwar, aber sie beugen sich. Man kann nur vermuten, dass sie kalkulieren, dass sie diese Auseinandersetzung mit dem starken Freund im Westen nicht gewinnen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ein-politisches-raetsel-4774703\/\">Lucas Zeise in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Es ging nie um die Ukraine<\/strong><br>\nIn seiner Pressekonferenz am 21. M&auml;rz sagte der Sprecher des Au&szlig;enministeriums, Ned Price, den versammelten Reportern, dass &ldquo;Pr&auml;sident Zelenskyy auch sehr deutlich gemacht hat, dass er f&uuml;r eine diplomatische L&ouml;sung offen ist, die die Kernprinzipien des Krieges des Kremls gegen die Ukraine nicht gef&auml;hrdet&rdquo;. Ein Reporter fragte Price: &ldquo;Was wollen Sie damit sagen, dass Sie eine Verhandlungsl&ouml;sung &agrave; la Zelenskyy unterst&uuml;tzen, aber nach welchen Prinzipien?&rdquo; In der vielleicht bemerkenswertesten Aussage des Krieges antwortete Price: &ldquo;Dies ist ein Krieg, der in vielerlei Hinsicht gr&ouml;&szlig;er ist als Russland, er ist gr&ouml;&szlig;er als die Ukraine.&rdquo;<br>\nPrice, der noch einen Monat zuvor von Gespr&auml;chen zwischen Russland und der Ukraine abgeraten hatte, lehnte es ab, dass Kiew ein Ende des Krieges unter Ber&uuml;cksichtigung der Interessen der Ukraine aushandelt, da die Kerninteressen der USA nicht ber&uuml;cksichtigt worden seien. Bei dem Krieg ging es nicht um die Interessen der Ukraine: er war gr&ouml;&szlig;er als die Ukraine.<br>\nEinen Monat sp&auml;ter, im April, als eine Einigung bei den Istanbuler Gespr&auml;chen in greifbare N&auml;he ger&uuml;ckt zu sein schien, setzten die USA und das Vereinigte K&ouml;nigreich die Ukraine erneut unter Druck, ihre eigenen Ziele nicht zu verfolgen und ein Abkommen zu unterzeichnen, das den Krieg h&auml;tte beenden k&ouml;nnen. Sie setzten die Ukraine erneut unter Druck, weiter f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;eren Ziele der USA und ihrer Verb&uuml;ndeten zu k&auml;mpfen. Der damalige britische Premierminister Boris Johnson schimpfte &uuml;ber Zelensky, dass man Putin &ldquo;unter Druck setzen sollte, nicht mit ihm verhandeln&rdquo;. Er f&uuml;gte hinzu, dass die Ukraine zwar bereit sei, einige Abkommen mit Russland zu unterzeichnen, der Westen aber nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2022_11_23_esgingnie.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Petersburger Dialog: Auf Eis verstorben<\/strong><br>\nDer Petersburger Dialog ist das wichtigste deutsch-russische Gespr&auml;chsforum. Nun soll das Gremium im ersten Quartal 2023 aufgel&ouml;st werden. Was bedeutet das langfristig?<br>\nAls der Petersburger Dialog im Jahr 2001 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) und dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin aus der Taufe gehoben wurde, war die Welt zwischen Deutschland und Russland eine komplett andere. Man hatte das Gef&uuml;hl einer Aufbruchstimmung. Der damals neue russische Pr&auml;sident wirkte bei seinen ersten &ouml;ffentlichen Auftritten Deutschland gegen&uuml;ber aufgeschlossen.<br>\nKurz danach brachen die USA den Irak-Krieg vom Zaun und die gemeinsame Gegnerschaft zu diesem Feldzug einigte zumindest oberfl&auml;chliche deutsche und russische Regierungsvertreter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Petersburger-Dialog-Auf-Eis-verstorben-7351467.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Impfpflicht: Lauterbachs seltsame Erkl&auml;rung<\/strong><br>\nKeine Impfpflicht mehr in der Pflege: L&auml;nder, &Auml;rzteverb&auml;nde, &Auml;mter hatten seit langem darauf gedr&auml;ngt. Nun ist auch Minister Lauterbach daf&uuml;r. Seine Begr&uuml;ndung &uuml;berrascht jedoch. (&hellip;)<br>\nLauterbach: Impfstoff erfasst Virus nicht mehr<br>\nMinister Lauterbach sagt dem ZDF:<br>\n&ldquo;Die Impfung sch&uuml;tzt nicht mehr vor der Ansteckung. Wenn sie nicht mehr vor der Ansteckung sch&uuml;tzt, dann gibt es auch keinen Grund mehr daf&uuml;r in diesen Einrichtungen.&rdquo;<br>\nKarl Lauterbach (SPD)<br>\nVor allem die &ldquo;neuen Varianten&rdquo; des Coronavirus seien durch den jetzigen Impfstoff &ldquo;nicht zu erfassen&rdquo;, so Lauterbach. &ldquo;Das hei&szlig;t man kann sich dann trotzdem anstecken, das wird wahrscheinlich auch f&uuml;r die BQ1.1-Variante gelten.&rdquo;<br>\nWeil der jetzt vorhandene Impfstoff nicht gegen Ansteckungen sch&uuml;tzt? Das war jedoch nie das Argument f&uuml;r einen Impfung, jedenfalls seit der Omikron-Variante des Virus nicht. Sie dominiert laut Robert-Koch-Institut seit Juni in Deutschland. (&hellip;)<br>\nLauterbach selbst sagt, der Protest gegen die Impfpflicht habe ihn nicht zum Umdenken gebracht. &ldquo;Es ist eine rein epidemiologische &Uuml;berlegung.&rdquo; Weil eben die Impfung nicht mehr sch&uuml;tze, und das eben &ldquo;wahrscheinlich auch f&uuml;r die BQ1.1-Variante&rdquo; gelte. (&hellip;)<br>\nF&uuml;rs Impfen ist Lauterbach &uuml;brigens immer noch. &ldquo;Die Impfung sch&uuml;tzt sehr gut vor schwerer Krankheit&rdquo;, sagt er. Man k&ouml;nne sich ja freiwillig impfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/corona-impfpflicht-lauterbach-pflege-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist Herr Lauterbach eine Art &ldquo;L&uuml;genbaron&rdquo;? Oder kennt er doch nicht alle Studien? Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut &raquo;Jetzt ist der Startschuss: Corona ist zur&uuml;ck&laquo; und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89286#h12\">Der finale Rettungsstuss<\/a> mit Anmerkungen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>MDR Aktuell &ndash; Kekul&eacute;s Corona-Kompass<\/strong><br>\nDas ist echt Mist f&uuml;r alle, mich eingeschlossen, die der Meinung sind, dass die Impfung wichtig ist. Diese Daten dort zeigen klipp und klar, dass es keinen statistisch irgendwie nachweisbaren Unterschied gibt bez&uuml;glich der Schwere der Nachfolge-Erkrankung bei zweiten, dritten, vierten Infektionen zwischen geimpften und ungeimpften. Das muss man sich mal sozusagen auf dem Ohr zergehen lassen in diesem Fall. Es gibt keinen Unterschied. Die haben das wirklich versucht rauszufinden. Nat&uuml;rlich ist ja klar, dass die die Beh&ouml;rden in USA hoffen, dass sie diesen Unterschied &uuml;berall wieder reproduzieren. Der ist ja in vielen Studien gezeigt worden. Aber in dieser Studie mit dieser Population und dieser Untersuchung konnte man einfach keinen Unterschied sehen. Das hei&szlig;t also mit anderen Worten: ob einer geimpft war oder nicht, hat sein Risiko, bei einer Zweitinfektion noch mal schwer krank zu werden oder sechs Monate sp&auml;ter so etwas wie Long Covid dann zu haben, &uuml;berhaupt nicht ver&auml;ndert &ndash; und zwar egal, ob denn nur einmal, zweimal oder dreimal. Also die haben differenziert nach Menschen, die gar nicht geimpft sind, einmal geimpft sind, zweimal geimpft sind oder vollst&auml;ndig geimpft plus einmal geboostert. Mehr hatten sie dann nicht. Also der zweite Booster ist nicht mit drin gewesen.<br>\nAber kein Unterschied, und das ist erstaunlich. Und ja, da sprechen Sie letztlich was Wichtiges an. Denn da muss man dann umgekehrt fragen: Wenn man das nicht sieht, was in so vielen anderen Studien gezeigt wurde, sind dann &uuml;berhaupt die Daten, die wir da vor Augen haben, so, wie sie da pr&auml;sentiert werden, wirklich eins zu eins auswertbar? Oder ist da vielleicht noch ein St&ouml;rfaktor drinnen, ein Bias, wie man sagt, den man nicht ausreichend ber&uuml;cksichtigt hat? Es gibt noch einen anderen Grund, warum man in die Richtung denken kann. Weil, wenn man diese Daten ganz genau nimmt, ist bei einigen Erkrankungen &ndash; also nicht bei der Hospitalisierungsrate, nicht bei der Sterberate &ndash; aber bei bestimmten Symptomen ist es so, dass sogar die Wahrscheinlichkeit, diese Symptome zu entwickeln, nach diesen Daten nach der zweiten oder dritten Infektion h&ouml;her ist als nach der ersten. Und das passt irgendwie gar nicht zu unserem Bild.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/podcast\/kekule-corona\/kekule-corona-podcast-folge-dreihundertdreissig-100-downloadFile.pdf\">mdr<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Post Vac: Neu entdeckte Biomarker weisen auf Impfsch&auml;den hin<\/strong><br>\nWarum treten bei einigen Menschen nach Corona-Impfungen Probleme auf? Was passiert dabei im K&ouml;rper der Betroffenen und sch&auml;digt am Ende die Gef&auml;&szlig;e oder das Gehirn? Inzwischen liefert die Forschung Erkenntnisse f&uuml;r einige schwere Befunde.<br>\nMan muss es immer vorweg sagen: Schwere Nebenwirkungen nach den Corona-Impfungen sind &auml;u&szlig;erst selten. Aber sie kommen eben vor. Wie unl&auml;ngst bei einem Patienten von Harald Pr&uuml;&szlig;.<br>\n&bdquo;Das ist ein &auml;lterer Herr, der nicht mehr auf normales Ansprechen so ad&auml;quat reagiert hat, wie man das von ihm kannte, bewusstseinsgetr&uuml;bt war und damit sich dann in der Rettungsstelle bei uns an der Charit&eacute; vorstellte, dann auch station&auml;r einige Tage untersucht wurde, wo sich auch herausstellte, dass im Liquor eine sogenannte Pleozytose, also eine Vermehrung von Entz&uuml;ndungszellen da war, und das sind nat&uuml;rlich ganz starke Hinweise daf&uuml;r, dass hier wirklich eine harte organische Ursache seiner Beschwerden vorliegt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/post-vac-neu-entdeckte-biomarker-weisen-auf-impfschaeden-hin-100.html%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>In Kassandra-Rolle gefangen<\/strong><br>\nW&auml;hrend Christian Drosten Anzeichen f&uuml;r das Ende der Pandemie erkennt, beklagt der Gesundheitsminister die Lockerung von Corona-Ma&szlig;nahmen in den Bundesl&auml;ndern. Karl Lauterbach wirkt gefangen in seiner Rolle als Warner und Mahner. [&hellip;]<br>\nEs verfestigt sich der Eindruck, dass Lauterbach ungeachtet sinkender Corona-Fallzahlen und einer breiten Grundimmunisierung der Bev&ouml;lkerung nicht aus seiner Rolle als Kassandra herausfinden kann oder will. Doch freiheitseinschr&auml;nkende Ma&szlig;nahmen wie Maskenpflicht und Isolationspflicht lassen sich nicht beliebig verl&auml;ngern, wenn sich die Lage im dritten Jahr der Pandemie grunds&auml;tzlich ver&auml;ndert hat. Die zeitweise reale Gefahr einer &Uuml;berlastung des Gesundheitswesens besteht nicht mehr. Das Risiko schwerer Verl&auml;ufe ist angesichts einer hohen Impfquote und wirksamer Medikamente im Fr&uuml;hstadium der Erkrankung viel geringer als zu Beginn der Pandemie. Ihr Ende sollte deshalb nicht k&uuml;nstlich in die L&auml;nge gezogen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/lauterbach-und-corona-in-kassandra-rolle-gefangen-18485443.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wenn der Aktivismus zur Bek&auml;mpfung politischer Gegner staatlich subventioniert wird<\/strong><br>\nUnser Mediensystem ist zum Schlachtfeld geworden: Aktivistische Plattformen wie &bdquo;Volksverpetzer&ldquo; und &bdquo;Gegneranalyse&ldquo; dienen der Denunziation politischer Feinde. Finanziert werden solche Angriffe auch mit Steuergeldern &ndash; und das ausgerechnet &uuml;ber das Zentrum Liberale Moderne des Gr&uuml;nen-Politikers Ralf F&uuml;cks. [&hellip;]<br>\nIn rational diskutierenden Gesellschaften macht es keinen Sinn, epidemiologische Sachfragen wie die nach der Notwendigkeit einer Maskenpflicht zum Glaubensbekenntnis zu erkl&auml;ren. Letzteres ergibt hingegen sehr viel Sinn, wenn es die Unterscheidung von Freund und Feind erm&ouml;glichen soll. Es geht dann um die Definition von Zugeh&ouml;rigkeit und den Ausschluss feindlicher Elemente aus dem Diskurs. Ohne Orwellsche Begriffsverdrehungen wie &bdquo;Zwang ist die wahre Freiheit&ldquo; kommt der Neo-Totalitarismus aber nicht aus: Im Prinzip soll es weiterhin die Meinungsfreiheit geben, aber eben nicht f&uuml;r &bdquo;Klimaleugner&ldquo; oder &bdquo;Coronaleugner&ldquo;. In den &bdquo;Worten des Vorsitzenden Mao Tse-Tung&ldquo; von 1968 h&ouml;rte sich das so an: &bdquo;Alles, was der Feind bek&auml;mpft, m&uuml;ssen wir unterst&uuml;tzen; alles, was der Feind unterst&uuml;tzt, m&uuml;ssen wir bek&auml;mpfen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus242119813\/Zentrum-Liberale-Moderne-Wenn-politischer-Aktivismus-staatlich-subventioniert-wird.html\">Frank L&uuml;bberding auf Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Letzte Generation&rdquo;: Klima der Angst(st&ouml;rung)<\/strong><br>\nSie besetzen Kreuzungen, kleben sich fest, machen aus Kunstwerken Suppenbilder, geben ihr Studium, ihre Ausbildung oder ihren Beruf auf und lassen sich einsperren. Die &ldquo;Letzte Generation&rdquo; hat Angst &ndash; zumindest die meisten der darin Auftretenden. [&hellip;]<br>\nK&uuml;rzlich sa&szlig;en unterschiedliche junge Frauen bei Markus Lanz und bei Anne Will, um &uuml;ber ihre &Auml;ngste zu sprechen. Wobei sie eigentlich eher &uuml;ber die Hilfe sprechen wollten, die sie erwarteten. Denn sie w&auml;hnten sich im Recht. (Scheinbar) unabh&auml;ngig voneinander sagten die jungen Frauen, dass es keine Chance mehr zur Anpassung gebe, dass in 20 bis 30 Jahren ein Gro&szlig;teil der Ernten wegfalle und auf der Welt Hunger, B&uuml;rgerkriege und Fl&uuml;chtlingsbewegungen ausbrechen w&uuml;rden. Zwischen den beiden TV-Auftritten war im Radio innerhalb eines kurzen Berichtes eine weitere Frau zu h&ouml;ren &ndash; 20 Jahre jung &ndash;, die die gleiche Botschaft hatte.<br>\nEs wirkte wie abgesprochen. Oder es war abgesprochen. Fast identisch waren nicht nur die Worte der Frauen, sondern auch die Intonation, die sich zwischen Hysterie und ehrlicher Angst bewegte. Was die Sache so brisant machte, war die Gewissheit, die die Frauen ausstrahlten. F&uuml;r sie schien es keinen Zweifel daran zu geben, dass sie nur die Wahrheit sagten, und umso schwerer verst&auml;ndlich empfanden sie es, dass nicht sofort alle Politiker auf ihre Forderungen eingehen wollen. Das ist verst&auml;ndlich, denn wer sicher ist, dass er seine sp&auml;ter geborenen Kinder nicht mehr wird ern&auml;hren k&ouml;nnen, wer wei&szlig;, dass sein Job ohnehin ohne Zukunft ist, weil der Klimawandel und die daraus entstehenden Folgen die gesamte Existenz, das Leben, bedroht, der kann im Grunde nicht anders reagieren als diese Frauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meinungsfreiheit.rtde.life\/meinung\/155075-letzte-generation-klima-angststoerung\/\">Tom J. Wellbrock auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Die Doppelmoral von REWE<\/strong><br>\nFu&szlig;ball, ol&eacute; ol&eacute;! Die #WM in #Katar ist ein schwieriges Ding. Schauen oder nicht schauen? Dem #Boykott zustimmen, oder nicht? Die deutsche Fu&szlig;ballmannschaft hat sich anscheinend entschieden&hellip;unter dem gro&szlig;en Missmut von #REWE. Die ziehen jetzt Konsequenzen, sind aber selbst recht verfangen in doppelmoraligen Verflechtungen. Aber seht selbst. Viel Spa&szlig; und gute Unterhaltung!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=h0nq76lUS9Y\">K&uuml;ppersbusch TV via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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