{"id":90874,"date":"2022-11-27T09:00:51","date_gmt":"2022-11-27T08:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90874"},"modified":"2022-11-25T14:01:54","modified_gmt":"2022-11-25T13:01:54","slug":"hinweise-der-woche-284","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90874","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90874#h01\">Kriegswirtschaft? Bundeshaushalt 2023<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90874#h02\">Kiew will die NATO in den Krieg ziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90874#h03\">Die gef&auml;hrlichste Frau Deutschlands: Marie-Agnes Strack-Zimmermann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90874#h04\">Wie das US-Milit&auml;r die Welt zum Schlachtfeld erkl&auml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90874#h05\">Berlins Ziele in Ankara<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90874#h06\">Kosten f&uuml;r LNG-Terminals mehr als verdoppelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90874#h07\">Ein nutzloses Milliardengeschenk f&uuml;r die Industrie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90874#h08\">Hartz IV hei&szlig;t jetzt Twix: Ansonsten &auml;ndert sich nix: <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90874#h09\">Der B&uuml;rger, das Kleinkind: wie die deutsche Regierung das Volk mit teuren Kampagnen zu erziehen versucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90874#h10\">Hinter dem Regenbogen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kriegswirtschaft? Bundeshaushalt 2023<\/strong><br>\nGesine L&ouml;tzsch ist haushaltspolitische Sprecherin der Linke-Fraktion im Bundestag<br>\nNach NATO-Kriterien will die Regierung im n&auml;chsten Jahr 64 Milliarden Euro f&uuml;r das Milit&auml;r ausgeben. Hinzu kommen noch acht Milliarden aus dem Sonderverm&ouml;gen Bundeswehr. Also insgesamt 72 Milliarden Euro f&uuml;r Aufr&uuml;stung. Das ist mehr, als die Ampel im n&auml;chsten Jahr f&uuml;r Bildung, Forschung, Familien, Senioren, Frauen, Jugend, Gesundheit, Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit, Verbraucherschutz, wirtschaftliche Zusammenarbeit, Inneres und Heimat insgesamt ausgeben will. Doch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg erkl&auml;rte diese Woche, dass er eine Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben &uuml;ber das bislang geltende Ziel von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts hinaus erwartet. Das w&auml;ren dann 80 Milliarden Euro pro Jahr. Die ganze Politik wird von dieser Regierung auf den Krieg und seine Folgen ausgerichtet. Da wundert es nicht, dass selbst einfache Dinge in diesem Land nicht mehr funktionieren. Sollen die Menschen den Eindruck bekommen, dass wir in einer Kriegswirtschaft leben? Selbst die &ouml;konomisch unsinnige Schuldenbremse funktioniert nicht mehr. (&hellip;)<br>\nWarum all die L&uuml;gen und Tricksereien, um eine nicht funktionierende Schuldenbremse auf dem Papier stehen zu haben? Ganz einfach: Die Schuldenbremse soll vor allem im Sozialbereich gezogen werden &ndash; bis es quietscht. Das B&uuml;rgergeld steht mit knapp zwei Milliarden Euro im Haushalt. Da stecken die 53 Euro Regelsatzerh&ouml;hung drin. Zu wenig, um als Inflationsausgleich zu dienen. Die Krankenh&auml;user sollen einen Inflationsausgleich von sechs Milliarden Euro in zwei Jahren bekommen. Sie brauchen aber 15 Milliarden Euro, um ihre Kosten zu decken. Die Bundesregierung nimmt die Schlie&szlig;ung von Krankenh&auml;usern billigend in Kauf. Das erfolgreiche Bundesprogramm zur F&ouml;rderung von Sprachkitas sollte laut Koalitionsvertrag ausgebaut werden, jetzt wird es nur noch ein halbes Jahr laufen und dann ganz eingestellt werden. Die n&ouml;tigen 200 Millionen Euro hat die Bundesregierung nicht. Wir erleben eine Regierung der zwei Geschwindigkeiten: Die Aktienrente wurde &uuml;ber Nacht beschlossen. Das Sonderverm&ouml;gen Bundeswehr brauchte nur 100 Tage von der Idee bis zur Grundgesetz&auml;nderung. Die Kindergrundsicherung kommt aber erst 2025. Das ist besch&auml;mend, wenn man wei&szlig;, dass in unserem reichen Land jedes f&uuml;nfte Kind in Armut lebt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439403.kriegswirtschaft.html%20\">Gesine L&ouml;tzsch in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kiew will die NATO in den Krieg ziehen<\/strong><br>\nPolen und die NATO haben besonnen reagiert, andere Akteure jedoch nicht.<br>\nDas betrifft zuallererst die politische F&uuml;hrung der Ukraine. Die befindet sich zwar in einem grausamen Krieg, den sie sich nicht ausgesucht hat und in dem sie vom Westen nach allen Kr&auml;ften unterst&uuml;tzt wird. Das erlegt ihr jedoch eine besondere Verantwortung auf: besser zu sein als Russland, wenn es in existenziellen Fragen um wahr oder falsch geht.<br>\nDiesen Test haben Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj, sein Au&szlig;enminister Dmytro Kuleba und dessen Stellvertreter Andrij Melnyk in diesem wichtigen Fall nicht bestanden. Alle drei verbreiteten umgehend die Behauptung, es habe sich um einen gezielten russischen Angriff gehandelt. Selenskyj sprach von einem Raketenangriff &bdquo;auf die kollektive Sicherheit&ldquo; &ndash; und beharrte darauf noch, als seine Partner im Westen l&auml;ngst &uuml;bereinstimmend anderes sagten. Kuleba tat Zweifel an einem gezielten russischen Angriff als &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo; ab. Melnyk, der sein neues Amt nicht anders versieht als sein vorheriges als Botschafts-Lautsprecher in Berlin, forderte von der Allianz &bdquo;sehr schmerzhafte Konsequenzen&ldquo;.<br>\nEs ist offensichtlich, dass Kiew die Allianz in diesen Krieg als direkte Partei hineinziehen will. Damit schaden die drei ihrem Land. Wer bisher f&uuml;r Zur&uuml;ckhaltung bei der Lieferung bestimmter Waffentypen pl&auml;dierte, kann sich durch dieses Auftreten n&auml;mlich nur best&auml;tigt sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/raketeneinschlag-in-polen-kiew-will-nato-in-den-krieg-ziehen-18471143.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein ausgesprochen interessanter Artikel.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Was ukrainische Raketen in Polen erz&auml;hlen<\/strong><br>\nWeltkriegsszenarien, amerikanische &ldquo;k&uuml;hle K&ouml;pfe&rdquo;, Selenskyi und russische Dementis<br>\nDie hechelnde Bereitschaft, mit der Politik und Medien auf eine geheimdienstlich ausgekochte und von Kiew dann markig verk&uuml;ndete L&uuml;ge hereinfallen, bezeugt, wie tief inzwischen der Glaube an das russische B&ouml;se verwurzelt ist. Man muss den Tr&auml;gern anti-russischer Propaganda gratulieren. Das Feld ist lange und gr&uuml;ndlich bestellt worden, &uuml;ber viele Jahre. Die Saat ist aufgegangen.<br>\nAuch in Deutschland ist die Bereitschaft zu Hass, Konflikt und Krieg gestiegen. Das ist verbunden mit einer gr&ouml;&szlig;eren Bereitschaft, mit dem eigenen Leben zu spielen. &bdquo;3. Weltkrieg abgesagt&ldquo;, titelte die TAZ, als berichte sie &uuml;ber die Absage eines Rockkonzerts.<br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident besteht nach wie vor auf seiner Version der Geschichte. Warum stellt er sich so stur? Da er ja unm&ouml;glich wissen kann, was im Detail an der Front passiert, w&auml;re es kein Problem gewesen, zur&uuml;ckzurudern. Er h&auml;tte, so wie die NATO, erkl&auml;ren k&ouml;nnen, dass an allem nur der russische Angriff letztendlich schuld ist, und den entsetzlichen Kollateralschaden des intensiven russischen Beschusses, der zu zwei fehlgeleiteten Raketen (sowjetischer Herkunft &ndash; kein Wunder, das da etwas schief ging) f&uuml;hrte, nochmals zutiefst bedauern k&ouml;nnen.<br>\nAber so verhielt er sich nicht. Er hielt seine Version der Ereignisse aufrecht, forderte Beteiligung an den polnischen Untersuchungen, denn so bleibt die Vermutung etwas l&auml;nger in der Welt, die Raketen w&auml;ren russisch gewesen. Niemand wird fragen, ob es tats&auml;chlich ukrainische &bdquo;Irrl&auml;ufer&ldquo; waren. Vor allem aber besteht Selenskyj  darauf, dass der NATO-B&uuml;ndnisfall eingetreten ist.<br>\nDas ist das Entscheidende. Selenskyi verlangte inzwischen zum dritten Mal den direkten Einstieg der NATO in den Krieg: Durch einen Blitzeintritt der Ukraine in die NATO, durch die Forderung eines nuklearen Erstschlags der NATO gegen Russland und nun durch den angeblichen russischen Angriff auf das B&uuml;ndnisgebiet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/was-ukrainische-raketen-in-polen\">Petra Erler<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Selbstgerechtes Einheitsdenken<\/strong><br>\nDer journalistische Umgang mit diesem Krieg, das selbstgerechte Einheitsdenken der Leitartikler und ihrer uniformen Experten beleidigen und provozieren mich.<br>\nAuf der ersten Seite der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo; vom 16. November: &bdquo;Russische Raketen treffen Polen&ldquo;. Die klare Botschaft: Angriff auf ein Nato-Land. B&uuml;ndnisfall? Die Welt am Abgrund? Die Welt am Abgrund.<br>\nSchon bald wird klar, dass es wohl nicht die Russen waren, die diese Rakete abgefeuert haben &ndash; aber das kommt medial auch am Tag danach eher verklausuliert, sehr verklemmt r&uuml;ber.<br>\nDie SZ vom 17. November, schafft sie es, diese gef&auml;hrliche Fehlinformation als solche zu benennen? Schafft sie das Selbstverst&auml;ndliche? Nein, aber sie schafft es, auf den drei &uuml;ppigen Seiten, mit denen sie sich mit dieser Rakete besch&auml;ftigt, bei all den vielen Schlagzeilen, nie das Wort &bdquo;Ukraine&ldquo; in einer &Uuml;berschrift zu benutzen. Beispielhaft daf&uuml;r Titel und Vorspann ihrer Seite-3-Reportage zu dem Thema: &bdquo;Blick in den Abgrund: Als in Polen eine Rakete russischer Bauart einschl&auml;gt, h&auml;lt die Welt f&uuml;r einen Augenblick die Luft an. Ein Angriff? Ein Fehlschuss? Dann kommt von der Nato Entwarnung. Die Geschichte einer gef&auml;hrlichen Eskalationsspirale.&ldquo;<br>\nAuch beim Deutschlandfunk am Tag nach diesem Einschlag, in den &bdquo;Informationen am Mittag&ldquo;,  hei&szlig;t es in der Anmoderationen zum Bericht &uuml;ber dieses hypergef&auml;hrliche Ereignis nicht, dass diese Rakete russischer Bauart aller Wahrscheinlichkeit nach von ukrainischen Kr&auml;ften abgefeuert worden ist. Der erste Wortbeitrag stammt dann auch von dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenskyj, und der sagt dann, was er seit Stunden auf allen Kan&auml;len weltweit sagt: &bdquo;Die russische Aggression hat zu zwei toten Polen gef&uuml;hrt.&ldquo;<br>\nKaum ein Wort des Bedauerns von seiner Seite, stattdessen Reinwaschung. Die Forderung nach noch mehr Waffen. Kalte Kriegs-Agitation. Der Wunsch nach Eskalation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/selbstgerechtes-einheitsdenken\/\">Arno Luik auf Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die gef&auml;hrlichste Frau Deutschlands: Marie-Agnes Strack-Zimmermann<\/strong><br>\nSie pl&auml;diert f&uuml;r milit&auml;rische Eskalation und verh&ouml;hnt alle, die sich f&uuml;r eine Verhandlungsl&ouml;sung einsetzen. Strack-Zimmermann ist eine Gefahr f&uuml;r Deutschland. Als Waffenlobbyistin sind ihr die Gewinnmargen der R&uuml;stungsindustrie n&auml;her als der Frieden und das Wohl der B&uuml;rger.<br>\nSie ist Deutschlands einflussreichste Waffenlobbyistin und radikalste Verfechterin einer immer weiteren milit&auml;rischen Eskalation gegen&uuml;ber Russland. Sie ist Dauergast in deutschen Talkshows, wo sie zu immer h&auml;rterer Aggressivit&auml;t gegen Russland aufruft. Sie propagiert offen Russland als das &ldquo;neue&rdquo; Feindbild f&uuml;r die deutsche Bundeswehr. Strack-Zimmermann (FDP) betreibt in deutschen Medien Volksverhetzung und bekommt daf&uuml;r Applaus nicht nur aus ihrer eigenen &ldquo;liberalen&rdquo; Partei, sondern auch von Teilen der Gr&uuml;nen, aus der SPD und selbstverst&auml;ndlich von der CDU\/CSU.<br>\nAuf den Vorwurf, Lobbydienste f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie zu leisten, reagiert Strack-Zimmermann stets pikiert und beleidigt, weist so etwas weit von sich. Dennoch ist es eine Tatsache, dass Strack-Zimmermann als Vorsitzende des Verteidigungsausschusses gleichzeitig mit hohen Posten in Organisationen t&auml;tig ist, welche die Interessen der R&uuml;stungsindustrie gegen&uuml;ber den Regierenden vertreten. Sie muss als befangen gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/154680-gefaehrlichste-frau-deutschlands-marie-agnes\/%20\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ihren Tweet &uuml;ber den vermeintlichen russischen Raketenbeschuss auf Polen hat die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marie-Agnes_Strack-Zimmermann\">seit 2021 Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages<\/a> zwar gel&ouml;scht. Ein Wort des Bedauerns oder ein Eingest&auml;ndnis von Fehlverhalten ist jedoch nicht zu entnehmen. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90458\">&bdquo;Russische Raketen treffen Polen&ldquo; &ndash; Neuer Tiefpunkt von Politik und Medien in Deutschland<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Zur neuen Deutschen Staatsr&auml;son, der Unterordnung unter Kiews Propaganda: Nur der Russe schie&szlig;t<\/strong><br>\nWarum m&uuml;ssen sich, fragte Rennefanz, &bdquo;deutsche Parlamentarier, Medien und Experten zum Sprachrohr der ukrainischen Propaganda machen?&ldquo; Eine Antwort k&ouml;nnte der 4. November geben: An diesem Tag stimmte die Bundesrepublik im Dritten Ausschuss der UN-Vollversammlung gemeinsam mit 51 anderen Staaten, darunter alle EU-Staaten und die USA, gegen den von Russland und 31 weiteren Staaten eingebrachten Entwurf einer Resolution zur &bdquo;Bek&auml;mpfung der Verherrlichung des Nationalsozialismus und des Neonazismus&ldquo;. Bisher hatte sich Berlin bei den Erkl&auml;rungen, die dazu seit 2005 von Moskau j&auml;hrlich eingebracht werden, enthalten. Diesmal stimmten 105 Staaten daf&uuml;r, 15 enthielten sich. &bdquo;Zeitenwende&ldquo; bedeutet, sich den in Kiew tonangebenden Faschisten ideologisch unterzuordnen und ihre Hetze gegen Russland, die Glorifizierung des Faschismus und ihren Antikommunismus in der Bundesrepublik zu verankern. Das ist dank Annalena &bdquo;Russland ruinieren&ldquo; Baerbock und Olaf &bdquo;Slawa Ukraini&ldquo; Scholz jetzt deutsche Staatsr&auml;son.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/nur-der-russe-schiesst-4774709\/\">Arnold Sch&ouml;lzel in unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie das US-Milit&auml;r die Welt zum Schlachtfeld erkl&auml;rt<\/strong><br>\nDie USA f&uuml;hren geheime Kriege in sehr vielen L&auml;ndern, zeigt ein neuer Bericht. Kongress und &Ouml;ffentlichkeit sind meist unwissend &uuml;ber Milit&auml;roperationen. Es drohen sogar verdeckte Eins&auml;tze gegen Nuklearstaaten.<br>\nDie US-Streitkr&auml;fte sind in viel mehr L&auml;ndern an nicht autorisierten Feindseligkeiten beteiligt, als das Pentagon dem US-Kongress, geschweige denn der &Ouml;ffentlichkeit, mitteilt. Das geht aus einem umfangreichen neuen Bericht hervor, der vor Kurzem vom Brennan Center for Justice der New York University School of Law ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wie-das-US-Militaer-die-Welt-zum-Schlachtfeld-erklaert-7345909.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Franz&ouml;sischer Botschafter: Regelbasierte Ordnung&rdquo; der USA bedeutet westliche Vorherrschaft und verst&ouml;&szlig;t gegen internationales Recht<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nFrankreichs ehemaliger Botschafter in den Vereinigten Staaten, G&eacute;rard Araud, hat Washington &ouml;ffentlich kritisiert, da es h&auml;ufig gegen internationales Recht versto&szlig;e und seine so genannte &ldquo;regelbasierte Ordnung&rdquo; in Wirklichkeit eine ungerechte &ldquo;westliche Ordnung&rdquo; sei.<br>\nDer franz&ouml;sische Spitzendiplomat warnte, dass die Vereinigten Staaten einen &ldquo;Wirtschaftskrieg&rdquo; gegen China f&uuml;hrten und dass Europa &uuml;ber Washingtons &ldquo;Eind&auml;mmungspolitik&rdquo; besorgt sei, weil viele europ&auml;ische L&auml;nder nicht gezwungen werden wollten, sich in einem neuen Kalten Krieg &ldquo;f&uuml;r ein Lager zu entscheiden&rdquo;.<br>\nAraud verurteilte die US-Diplomaten f&uuml;r ihr Beharren darauf, dass Washington immer der &ldquo;F&uuml;hrer&rdquo; der Welt sein m&uuml;sse, und betonte, dass der Westen mit anderen L&auml;ndern des globalen S&uuml;dens &ldquo;auf gleichberechtigter Basis&rdquo; zusammenarbeiten sollte, um &ldquo;einen Kompromiss mit unseren eigenen Interessen zu finden&rdquo;.<br>\nEr warnte davor, &ldquo;maximalistische&rdquo; Forderungen zu stellen, &ldquo;einfach nur zu versuchen, die westliche Hegemonie zu erhalten&rdquo;.<br>\nAraud &auml;u&szlig;erte sich am 14. November auf einer Podiumsdiskussion mit dem Titel &ldquo;Ist Amerika bereit f&uuml;r eine multipolare Welt?&rdquo;, die vom Quincy Institute for Responsible Statecraft veranstaltet wurde, einer Denkfabrik in Washington, DC, die f&uuml;r eine zur&uuml;ckhaltendere, weniger kriegerische Au&szlig;enpolitik eintritt. [&hellip;]<br>\nIn einem schockierend unverbl&uuml;mten Abschnitt der Podiumsdiskussion erkl&auml;rte G&eacute;rard Araud, dass die so genannte &ldquo;regelbasierte Ordnung&rdquo; eigentlich nur eine &ldquo;westliche Ordnung&rdquo; sei und dass die Vereinigten Staaten und Europa internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen, die Weltbank und den Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) zu Unrecht dominierten: &bdquo;Um ehrlich zu sein, war ich schon immer &auml;u&szlig;erst skeptisch gegen&uuml;ber dieser Idee einer &ldquo;regelbasierten Ordnung&rdquo;&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolarista.substack.com\/p\/gerard-araud-france-us-rules-based-order\">Multipolarista<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Meinungsmanipulation startet schon beim Wort &laquo;Befreiung&raquo;<\/strong><br>\nIn politischen Berichten und Kommentaren lohnt es sich, die verwendeten Begriffe genau zu beachten. Ist ein K&auml;mpfer ein Freiheitsk&auml;mpfer, ein Partisan, ein Rebell oder gar ein Terrorist? Und bei Interviews: Welche Fragen werden gestellt, und welche bewusst vermieden? Gefragt sind Aufmerksamkeit und eine gute Portion Medienskepsis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-meinungsmanipulation-startet-schon-beim-wort-befreiung\/\">Global Bridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Berlins Ziele in Ankara<\/strong><br>\nDie Bundesregierung reagiert mit allgemeinen Phrasen auf die v&ouml;lkerrechtswidrigen Luftangriffe der T&uuml;rkei auf Syrien und den Irak und sucht Ankara zur Beihilfe f&uuml;r die westlichen Russland-Sanktionen zu n&ouml;tigen. Wie ein Regierungssprecher in Berlin gestern vorsichtig mahnte, solle die T&uuml;rkei bei ihren milit&auml;rischen Operationen &bdquo;verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&ldquo; agieren. Den Bombardements fielen zahlreiche Zivilisten zum Opfer. Gleichzeitig bereiten sich Berlin und Br&uuml;ssel darauf vor, mit Hilfe ihres achten Sanktionspakets in ihrem Wirtschaftskrieg gegen Russland einen Keil zwischen Moskau und Ankara zu treiben. Das Paket umfasst extraterritoriale Sanktionsbestimmungen, die es erm&ouml;glichen, Lieferungen von Waren aus der EU &uuml;ber die T&uuml;rkei nach Russland zu unterbinden. Zudem setzt es Ankara mit seinen Bestimmungen f&uuml;r den Preisdeckel auf Erd&ouml;l aus Russland unter Druck, die zum 5. Dezember in Kraft treten sollen. Die t&uuml;rkischen Beh&ouml;rden haben sich nun veranlasst gesehen, russische Schiffstransporte durch den Bosporus und die Dardanellen neuen Kontrollen zu unterwerfen. Zugleich liefert die T&uuml;rkei &Ouml;l aus Russland in verarbeiteter Form in die EU &ndash; eine Option, das Embargo zu umgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9090\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kosten f&uuml;r LNG-Terminals mehr als verdoppelt<\/strong><br>\nAus Unterlagen des Haushaltsausschusses geht den Angaben zufolge au&szlig;erdem hervor, dass zwei der Terminals f&uuml;r 15 Jahre gechartert werden mussten statt f&uuml;r zehn Jahre, wie urspr&uuml;nglich geplant. Deutschland habe demnach zwar die Option verhandelt, den Zeitraum auf zehn Jahre zu verk&uuml;rzen, m&uuml;sse dar&uuml;ber aber schon im n&auml;chsten Jahr entscheiden.<br>\n&ldquo;Die Ampelkoalition hat sich mit der alternativlosen Nutzung von LNG-Gas erpressbar gemacht und muss jetzt Milliarden draufzahlen&rdquo;, sagte der Linken-Haushaltspolitiker Victor Perli dem &ldquo;Spiegel&rdquo;. Der Gr&uuml;nen-Haushaltspolitiker Sven Christian Kindler sagte: &ldquo;Kurzfristig ist die Gasversorgung zu sichern, aber wir m&uuml;ssen aufpassen, dabei keine fossilen &Uuml;berkapazit&auml;ten f&uuml;r die Zukunft zu schaffen. Wir brauchen im Haushaltsausschuss mehr Klarheit &uuml;ber die Kosten und Risiken der LNG-Projekte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/lng-terminals-kosten-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Warum Wasserstofftanker keine gute Idee sind<\/strong><br>\nNoch ein paar Jahre klimasch&auml;dliches Erdgas, dann gr&uuml;ner Wasserstoff &ndash; so rechtfertigt die Bundesregierung den Bau teurer LNG-Terminals. Doch die Verschiffung von Wasserstoff ist ineffizient, kompliziert und kaum getestet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/technik\/wasserstoff-warum-der-transport-per-schiff-keine-gute-idee-ist-a-4f187941-fa8a-47aa-ab3b-3a46da5f9e8f\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die n&auml;chste L&uuml;ge der Bundesregierung. Angeblich sollen die im Moment mit irrem Aufwand errichteten und umweltsch&auml;dlichen LNG-Terminals doch in ein paar Jahren auf gr&uuml;nen (umweltfreundlichen) Wasserstoff umger&uuml;stet werden. Mit dieser Behauptung sollte protestierenden und klagenden Umweltorganisationen der Widerspruch ausgetrieben werden. Das war von Anfang an zweifelhaft und wird wahrscheinlich nie vern&uuml;nftig funktionieren. Stattdessen werden wir wohl voraussichtlich die n&auml;chsten 20 oder 30 Jahre Gas in Form von LNG beziehen, dann halt dreimal so teuer wie aus Russland, und wird es eben keinen Ausstieg aus fossilen Energien geben. Aber Hauptsache, die Legende steht, man k&ouml;nne Russland ruinieren durch Sanktionen, die einem selber maximal schaden.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Deutschland geht leer aus: Katar unterzeichnet langfristigen LNG-Vertrag mit China<\/strong><br>\nDeutschland wollte das LNG aus Katar nur als &Uuml;bergangsl&ouml;sung einsetzen, um anschlie&szlig;end fossile Energien wie &Ouml;l und Gas durch nachhaltige Energien wie Wind und Sonne zu ersetzen. Katar besteht hingegen wegen einer gigantischen Erweiterung der LNG-Tankerflotte auf langfristigen Abkommen. Katar geh&ouml;rt zu den f&uuml;nf wichtigsten Gasproduzenten der Welt und beutet derzeit das weltgr&ouml;&szlig;te Erdgasfeld &ldquo;North Field&rdquo; im Persischen Golf aus.<br>\nZwar hatte Wirtschaftsminister Robert Habeck bei seinem Besuch in Doha im M&auml;rz eine Energiepartnerschaft mit Katar vereinbart. Doch seither ist nach Handelsblatt-Informationen aus katarischen Regierungskreisen noch kein deutsch-katarisches Lieferabkommen zustande gekommen.<br>\nMit dem nun geschlossenen langfristigen Vertrag mit Katar diversifiziert Peking seine Gas-Bezugsquellen und macht sich unabh&auml;ngiger von westlichen Lieferl&auml;ndern. Bislang bezieht China, der weltweit gr&ouml;&szlig;te Importeur von Fl&uuml;ssiggas, einen Gro&szlig;teil seines LNG aus Australien und den USA.<br>\nDer Golfstaat Katar ist als Ausrichter der Fu&szlig;ballweltmeisterschaft 2022 wegen angeblicher &ldquo;Menschenrechtsverletzungen&rdquo; zuletzt zur Zielscheibe medialer Angriffe deutscher Politiker geworden. Der katarische Energieminister Saad Sherida Al-Kaabi sagte am Montag der Nachrichtenagentur Reuters, er sei schockiert &uuml;ber die Bemerkungen Habecks zu dem Turnier. &ldquo;Die &Auml;u&szlig;erungen, die Herr Habeck wieder gemacht hat, sind nicht hilfreich f&uuml;r die Beziehungen, aber unsere Gesch&auml;fte werden weiterlaufen.&rdquo; Habeck hatte vergangene Woche erkl&auml;rt, die Idee einer Fu&szlig;ballweltmeisterschaft in Katar sei &ldquo;bekloppt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/155117-deutschland-geht-leer-aus-katar\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein nutzloses Milliardengeschenk f&uuml;r die Industrie?<\/strong><br>\nEs ist nur ein Halbsatz im vor drei Wochen ver&ouml;ffentlichten Abschlussbericht der Gaskommission der Bundesregierung: Nicht nur private Haushalte, sondern auch Unternehmen mit hohem Energieverbrauch sollen einen staatlich finanzierten Rabatt beim Erdgaseinkauf bekommen, so die Empfehlung der Kommission. Diese subventionierten Gasmengen sollen die Unternehmen entweder in der eigenen Produktion einsetzen, oder aber &bdquo;am Markt verwerten&ldquo; k&ouml;nnen, sprich weiterverkaufen.<br>\nGenau diese drei Worte sorgen nun nicht nur f&uuml;r einen hitzige Debatte unter &Ouml;konomen &ndash; sie f&uuml;hrten auch in der Bundesregierung zu Meinungsverschiedenheiten: Nach Informationen der F.A.S. sieht Bundeskanzler Olaf Scholz die M&ouml;glichkeit zum Weiterverkauf kritisch, Wirtschaftsminister Robert Habeck dagegen bef&uuml;rwortet sie. Ausgang offen. Im Disput unter &Ouml;konomen sprechen die einen von einem nutzlosen &bdquo;Milliardengeschenk&ldquo; f&uuml;r die Industrie, die anderen sehen den Gasweiterverkauf als wichtiges Instrument zur effizienten Nutzung knapper Energie. [&hellip;]<br>\nAllein die Subventionierung des Erdgasverbrauchs des BASF-Chemiewerks in Ludwigshafen w&uuml;rde den Staat einen Milliardenbetrag kosten, sch&auml;tzt der Mannheimer &Ouml;konom Tom Krebs &ndash; und dennoch werde der Konzern die Fabrik sehr wahrscheinlich weiter herunterfahren und die Produktion in die USA verlagern. Eben weil mit dem Gashandel mehr zu verdienen sei als mit der Produktion in Deutschland. Das Ganze w&auml;re ein teures Steuergeschenk f&uuml;r die BASF-Aktion&auml;re, von dem aber die Besch&auml;ftigten in Ludwigshafen, die um ihre Jobs bangen, wenig h&auml;tten, kritisiert Krebs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehr-wirtschaft\/ist-die-gaspreisbremse-ein-nutzloses-geschenk-fuer-die-industrie-18470807.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hartz IV hei&szlig;t jetzt Twix: Ansonsten &auml;ndert sich nix: <\/strong><br>\nAmpel und CDU\/CSU finden B&uuml;rgergeld-Kompromiss.<br>\nDie Ampelkoalition hat sich am Dienstag mit CDU\/CSU auf eine Hartz-IV-Reform verst&auml;ndigt; das B&uuml;rgergeld kann kommen. Ge&auml;ndert wird nur der Name. Vom Kernst&uuml;ck der Reform, geringf&uuml;gigen Verbesserungen im Eingangsbereich der Hartz-IV-H&ouml;lle, ist nach der Blockade des Gesetzes durch CDU\/CSU im Bundesrat am 14. November so gut wie nichts &uuml;briggeblieben. Das Sanktionsregime soll unver&auml;ndert bestehen bleiben. Die geplante &raquo;Vertrauenszeit&laquo; von einem halben Jahr, in der &raquo;nur&laquo; Terminverst&ouml;&szlig;e mit zehn Prozent K&uuml;rzung bestraft werden sollten, ist vom Tisch, erkl&auml;rten Regierungs- und Unionsparteien am Dienstag. Wer seine Mitwirkungspflichten verletzt, sich also nach Einsch&auml;tzung des Fallmanagers im Jobcenter nicht eifrig genug um den n&auml;chstliegenden Drecksjob bem&uuml;ht, soll vom ersten Tag an mit zehn Prozent K&uuml;rzung bestraft werden. Im zweiten Monat sollen ihm 20 Prozent, ab dem dritten Monat 30 Prozent gestrichen werden. Von einem Existenzminimum wohlgemerkt, das zu tief angesetzt ist. 725 Euro w&auml;ren das absolute Minimum, zeigen nachpr&uuml;fbare Berechnungen des Parit&auml;tischen Sozialverbands; mit dem B&uuml;rgergeld ist eine Erh&ouml;hung um 53 auf 502 Euro geplant. F&uuml;r reihenweise Hartz-IV-Bezieher wird die Einf&uuml;hrung des B&uuml;rgergelds sogar eine Verschlechterung bedeuten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439305.sozialpolitik-hartz-iv-hei%C3%9Ft-jetzt-twix.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Ein &ldquo;Systemwechsel&rdquo; ist das B&uuml;rgergeld nicht. In Wirklichkeit steckt da noch viel Hartz IV drin. Und das ist gut!&ldquo; <\/strong><br>\nDie Meinung von @AchWendler zur Einigung im Streit um das #B&uuml;rgergeld.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/tagesthemen\/status\/1595164659606093825\">Tagesthemen via Twitter<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Herr Wendler behauptet, dass ein Arbeitnehmer mit einem Verdienst von knapp 900 Euro brutto im Monat Einkommenssteuer zahle. Das ist eine grobe Falschinformation, die aber wahrscheinlich kein Fall f&uuml;r den hausinternen Faktenfinder sein wird. Dar&uuml;ber hinaus behauptet er, dass es nicht an Arbeit, sondern an Arbeitskraft mangele. Sinnvolle Anreize, wie die h&ouml;heren Zuverdienstgrenzen begr&uuml;&szlig;t er daher. Diese seien gut in einer Zeit, in der jede Arbeitskraft gefragt ist. Nur was ist daran gut, wenn Arbeitskr&auml;fte gefragt wie nie sind, zu ihrem Einkommen aber zus&auml;tzlich B&uuml;rgergeld beantragen m&uuml;ssen? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der B&uuml;rger, das Kleinkind: wie die deutsche Regierung das Volk mit teuren Kampagnen zu erziehen versucht<\/strong><br>\nWer dachte, das politische &laquo;Nudging&raquo; der Deutschen sei mit dem Ende der &Auml;ra Merkel vorbei, hat sich get&auml;uscht. Die Materialschlacht geht weiter. [&hellip;]<br>\nEine Hoffnung f&uuml;r die Zeit nach den grossen Koalitionen und nach dem Ende der &Auml;ra Merkel hatte darin bestanden, dass das regierungsamtliche &laquo;Nudging&raquo;, die sanfte Bevormundung der Bev&ouml;lkerung, aufh&ouml;ren k&ouml;nnte. Der damalige SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hatte im Wahlkampf eine Kultur des &laquo;Respekts&raquo; gefordert. Das klang ganz so, als w&auml;re er bereit, die B&uuml;rger im Falle eines Wahlsiegs wie Erwachsene zu behandeln.<br>\nDoch unter dem Kanzler Scholz und seiner Ampelkoalition mit den Gr&uuml;nen und der FDP hat sich das Propaganda-Element in der Kommunikation der Regierung nicht verfl&uuml;chtigt, sondern eher verst&auml;rkt. Die Kampagne &laquo;Demokratie leben&raquo; etwa, die vor allem Projekte zur F&ouml;rderung einer politisch korrekten Weltsicht mit Steuergeldern ausstattet, soll im kommenden Jahr fast 200 Millionen Euro erhalten. [&hellip;]<br>\n&laquo;Was wir in den vergangenen Jahren zunehmend beobachten, sind manipulative Versuche der Pr&auml;ferenzbeeinflussung durch die Politik&raquo;, sagt der &Ouml;konom Schnellenbach: &laquo;Statt gef&auml;hrliche Verhaltensweisen gesetzlich zu regulieren &ndash; was nat&uuml;rlich politisch kontrovers sein k&ouml;nnte &ndash;, versucht die Exekutive, bestimmte Verhaltensweisen zu &auml;chten und andere Verhaltensweisen als vorbildlich darzustellen. Das f&uuml;hrt im Ergebnis zu einer Moralisierung der Politik, die immer st&auml;rker wird.&raquo; Die Verantwortung f&uuml;r Missst&auml;nde und Krisen werde dem (Fehl-)Verhalten der B&uuml;rger zugerechnet, w&auml;hrend die Politik es vers&auml;ume, bessere Rahmenbedingungen f&uuml;r alle zu schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/teure-kampagnen-wie-die-deutsche-regierung-die-buerger-erzieht-ld.1712273\">NZZ<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wenn der Aktivismus zur Bek&auml;mpfung politischer Gegner staatlich subventioniert wird<\/strong><br>\nUnser Mediensystem ist zum Schlachtfeld geworden: Aktivistische Plattformen wie &bdquo;Volksverpetzer&ldquo; und &bdquo;Gegneranalyse&ldquo; dienen der Denunziation politischer Feinde. Finanziert werden solche Angriffe auch mit Steuergeldern &ndash; und das ausgerechnet &uuml;ber das Zentrum Liberale Moderne des Gr&uuml;nen-Politikers Ralf F&uuml;cks. [&hellip;]<br>\nIn rational diskutierenden Gesellschaften macht es keinen Sinn, epidemiologische Sachfragen wie die nach der Notwendigkeit einer Maskenpflicht zum Glaubensbekenntnis zu erkl&auml;ren. Letzteres ergibt hingegen sehr viel Sinn, wenn es die Unterscheidung von Freund und Feind erm&ouml;glichen soll. Es geht dann um die Definition von Zugeh&ouml;rigkeit und den Ausschluss feindlicher Elemente aus dem Diskurs. Ohne Orwellsche Begriffsverdrehungen wie &bdquo;Zwang ist die wahre Freiheit&ldquo; kommt der Neo-Totalitarismus aber nicht aus: Im Prinzip soll es weiterhin die Meinungsfreiheit geben, aber eben nicht f&uuml;r &bdquo;Klimaleugner&ldquo; oder &bdquo;Coronaleugner&ldquo;. In den &bdquo;Worten des Vorsitzenden Mao Tse-Tung&ldquo; von 1968 h&ouml;rte sich das so an: &bdquo;Alles, was der Feind bek&auml;mpft, m&uuml;ssen wir unterst&uuml;tzen; alles, was der Feind unterst&uuml;tzt, m&uuml;ssen wir bek&auml;mpfen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus242119813\/Zentrum-Liberale-Moderne-Wenn-politischer-Aktivismus-staatlich-subventioniert-wird.html\">Frank L&uuml;bberding auf Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hinter dem Regenbogen<\/strong><br>\nVielleicht sollten die deutsche Nationalmannschaft und der DFB weniger &uuml;ber Regenbogenfarben reden als dar&uuml;ber, wie man Spiele gewinnt. [&hellip;]<br>\nNach dem Anpfiff wurde zun&auml;chst einmal mehr f&uuml;nf Minuten lang dar&uuml;ber r&auml;sonniert, was f&uuml;r ein &ldquo;wichtiges Zeichen&rdquo; es gewesen sei, dass sich die DFB-Kicker zum Gruppenfoto die Hand vor den Mund gehalten hatten. Was im &Uuml;brigen die Fifa selbst nicht &uuml;bertrug, sondern nur die zus&auml;tzlichen vorab bereitgestellten Kameras der ARD.<br>\nGenauso realit&auml;tsfern, unfokussiert, arrogant und willensschwach pr&auml;sentierte sich zuvor auch die deutsche Nationalmannschaft im Spiel selbst. Und die ARD-Berichterstattung w&auml;hrend des Spiels spiegelte diese Haltung recht exakt.<br>\nSchmunzelnd und mit g&ouml;nnerhaften H&ouml;h&ouml;h&ouml; wurde von den Kommentatoren konstatiert, dass die Japaner als ihr Ziel das Erreichen der K.o.-Runde ausgegeben hatten, also den zweiten Platz in einer Gruppe mit Spanien und Deutschland. Nicht ein einziges Mal setzte man sich dagegen ernsthaft mit der Taktik Japans auseinander und damit, wie man als Trainer der Japaner wohl seine Mannschaft auf ein Spiel gegen Deutschland einstellen w&uuml;rde.<br>\nDabei ist der Satz &ldquo;put yourself in the shoes of the others&rdquo;, also die Bereitschaft und vor allem die F&auml;higkeit, sich in die andere Seite hineinzuversetzen, ja eine der Kernforderungen aller Anw&auml;lte von Diversit&auml;t und Inklusion sozial benachteiligter Gruppen. Sie gilt auch auf und neben dem Platz.<br>\nMan k&ouml;nnte also unabh&auml;ngig davon, ob man die politische Agenda der Identit&auml;tspolitik und ihren Forderungen nach Diversit&auml;t teilt, eine Menge dar&uuml;ber lernen, wie man besser Fu&szlig;ball spielt.<br>\nDas hat n&auml;mlich nichts damit zu tun, aus wie vielen Hautfarben und Geschlechtern eine aufgestellte Mannschaft besteht, sondern wie sie sich mit dem Anderen im Anderen, also dem Fu&szlig;ballgegner und sich selbst auseinandersetzt. [&hellip;]<br>\nAber wer &uuml;ber das Tragen von Regenbogenarmb&auml;ndern r&auml;sonniert statt &uuml;ber die richtige Taktik gegen Japan, der wird vielleicht Weltmeister der Wokeness, aber nicht Fu&szlig;ball Weltmeister.<br>\nEs ist also keine Arroganz, die das deutsche Spiel scheitern l&auml;sst. Sondern es sind falsche und fehlgeleitete Priorit&auml;ten, es sind die Nerven, es ist die innere Unsicherheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Hinter-dem-Regenbogen-7351527.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Belgiens Kapit&auml;n l&auml;stert &uuml;ber deutsche Protestgeste<\/strong><br>\nBelgiens Kapit&auml;n Eden Hazard hat kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r die deutsche Protestaktion vor dem 1:2 am Mittwoch gegen Japan. &bdquo;Es w&auml;re besser gewesen, wenn sie es nicht getan und gewonnen h&auml;tten&ldquo;, &auml;tzte der 31 Jahre alte Hazard von Real Madrid laut franz&ouml;sischem Radio RMC nach dem 1:0 Belgiens am Mittwochabend gegen Kanada. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Wir sind hier, um Fu&szlig;ball zu spielen, ich bin nicht hier, um eine politische Botschaft zu verbreiten, daf&uuml;r sind andere Leute besser geeignet. Wir wollen uns auf den Fu&szlig;ball konzentrieren&ldquo;, sagte Hazard laut des Berichts weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/article242312119\/WM-2022-Belgiens-Kapitaen-laestert-ueber-deutsche-Protestgeste.html\">Welt Online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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