{"id":90907,"date":"2022-11-28T09:00:28","date_gmt":"2022-11-28T08:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90907"},"modified":"2022-11-29T07:28:06","modified_gmt":"2022-11-29T06:28:06","slug":"nato-propaganda-wirkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90907","title":{"rendered":"NATO-Propaganda wirkt"},"content":{"rendered":"<p>Die NATO-Propaganda verortet die Verantwortung f&uuml;r den Ukrainekrieg durch das Ausblenden ihrer eigenen Expansions-Politik alleine auf russischer Seite. Sie gewinnt durch ihre regelm&auml;&szlig;ige Infiltration des Nachrichtenmanagements eine immer breitere Mehrheit der westlichen &Ouml;ffentlichkeit &ndash; bis hinein in die Linkspartei. Von <strong>Bernhard Trautvetter<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_789\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-90907-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/2211128-NATO-Propaganda-wirkt-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/2211128-NATO-Propaganda-wirkt-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/2211128-NATO-Propaganda-wirkt-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/2211128-NATO-Propaganda-wirkt-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=90907-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/2211128-NATO-Propaganda-wirkt-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"2211128-NATO-Propaganda-wirkt-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Auch der Ministerpr&auml;sident Bodo Ramelow (LINKE) ist nun daf&uuml;r, schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Im <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bodo-ramelow-und-die-krise-der-linken-putin-hat-den-krieg-angeordnet-er-ist-verantwortlich-fuer-jeden-toten-soldaten-a-36760ba6-6a90-471d-84a2-13a47814c48b\">Spiegel-Gespr&auml;ch, ver&ouml;ffentlicht am 4. November 2022<\/a>, erkl&auml;rt er: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Putin hat den Krieg angeordnet. Er ist verantwortlich f&uuml;r jeden toten Soldaten.<\/em>&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Doch die Aussage &uuml;ber eine russische Alleinschuld f&uuml;r die Katastrophe klingt so plausibel, wie sie bei n&auml;herem Hinsehen unplausibel ist: Wie alle Kriege ist dieser nicht ohne seine Vorgeschichte zu verstehen und ohne ein Verst&auml;ndnis der Vorgeschichte wird er auch nicht zu l&ouml;sen sein. Wer sich nicht um ein solches Verst&auml;ndnis bem&uuml;ht, wird allzu leicht der Idee verfallen, der Krieg sei Ergebnis der psychischen Disposition des Aggressors in Person des Pr&auml;sidenten der Russischen F&ouml;deration. Und genau das ist Kern der Aussage von Ramelow, dies sei Putins Krieg, die selektiv von einem oberfl&auml;chlichen Blick auf den 24. Februar 2022 gepr&auml;gt ist. Dieser selektive Blick ersetzt Analyse durch emotionalisierende Bilder, mit denen Massenpsychologie ihre Wirkung entfalten kann, <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439277.heimatsch%25C3%25BCtzer-des-tages-bodo-ramelow.html\">wie zum Beispiel<\/a>: <\/p><blockquote><p>\n&raquo;<em>Russland f&uuml;hrt seinen Krieg auch in Deutschland an der Tankstelle, beim Strom- und Gaspreis und auch an jedem Montag hier in Th&uuml;ringen.<\/em>&laquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Hier wird Analyse durch Personalisierung ersetzt, insofern der russische Pr&auml;sident die deutsche Bev&ouml;lkerung mit niederen Motiven treffen will. <\/p><p>Demgegen&uuml;ber zeugt die Einsch&auml;tzung des sozialdemokratischen Politikers <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/mehr-entspannung-wagen-interview-mit-klaus-von-dohnanyi-ld.1675261\">Klaus von Dohnanyi von einer deutlich profunderen analytischen Tiefe<\/a>, wenn er zur Kriegs-Verantwortung sag: <\/p><blockquote><p>\n&raquo;<em>F&uuml;r den Krieg ist nur Russland verantwortlich. Aber als die Bedrohung eines Krieges f&uuml;r die Menschen in der Ukraine wuchs, waren die USA nicht bereit, &uuml;ber die zentrale Frage, ob die Ukraine in die NATO kommt, auch nur zu verhandeln &hellip; In dieser Frage teile ich die Auffassung des heutigen Chefs der CIA, William Burns, der noch 2019 die Fortsetzung der NATO-Erweiterung im Wesentlichen f&uuml;r eine sinnlose Provokation hielt. Ich teile auch die Auffassung von Professor Jack Matlock, der als US-Botschafter in Moskau im Februar 1990 dabei war, als Au&szlig;enminister James Baker Gorbatschow versprach, die NATO nicht &uuml;ber Deutschland hinaus zu erweitern. Gentlemen, don&rsquo;t disagree about facts!<\/em>.&laquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Passend dazu f&uuml;hrt der <a href=\"https:\/\/www.lebenshaus-alb.de\/magazin\/013988.html\">V&ouml;lkerrechtsexperte und Journalist Andreas Zumach<\/a> aus: <\/p><blockquote><p>\n&raquo;<em>Die bis dato rein westliche Milit&auml;rallianz rechtfertigt(e) ihre bisherige sowie k&uuml;nftig geplante Ostausdehnung gerne mit &sbquo;legitimen Sicherheitsinteressen&lsquo; ihrer Mitgliedsstaaten. Damit werden auch die milit&auml;rischen Man&ouml;ver der NATO in der N&auml;he zur russischen Grenze gerechtfertigt sowie die st&auml;ndige Stationierung von 7.000 &sbquo;rotierenden&lsquo; NATO-Soldaten in Polen und den drei baltischen Staaten. Russland wird der Anspruch auf &sbquo;legitime Sicherheitsinteressen&lsquo; aber verwehrt. <\/em><\/p>\n<p><em>Zugleich machen sich die westlichen Staaten sehr unglaubw&uuml;rdig, wenn sie zwar Russlands Bestrebungen zur Ausweitung seiner Einflusssph&auml;ren kritisieren, aber die mit der NATO-Osterweiterung vollzogene Ausweitung ihrer eigenen Einflusssph&auml;ren unterschlagen oder sch&ouml;nreden, Nur wenn die westlichen Staaten diese Haltung aufgeben, ihre Mitverantwortung f&uuml;r die Verschlechterung der Beziehungen zu Russland anerkennen und daraus auch praktische politische Konsequenzen f&uuml;r die k&uuml;nftige Gestaltung dieser Beziehungen ziehen, besteht eine Chance, f&uuml;r deren dauerhafte Verbesserung und damit f&uuml;r Stabilit&auml;t und Kooperation auf dem gemeinsamen eurasischen Kontinent.<\/em> &laquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Aus dieser Analyse schlussfolgerte Andreas <a href=\"https:\/\/essener-friedensforum.de\/\">Zumach in seinem Essener Vortrag am 16.10.<\/a> , dass der gr&ouml;&szlig;te Anteil an der Eskalation der Spannungen im Vorfeld der Invasion russischer Truppen in die Ukraine auf Seiten der NATO liegt.<\/p><p>Die NATO-Propaganda verortet die Verantwortung durch das Ausblenden ihrer Expansions-Politik vor dem Krieg jedoch alleine auf russischer Seite und gewinnt durch ihre regelm&auml;&szlig;ige Infiltration des Nachrichtenmanagements eine immer breitere Mehrheit der westlichen &Ouml;ffentlichkeit, sogar bis in die Linkspartei hinein.<\/p><p>Diese Schwarz-Wei&szlig;-Propaganda f&uuml;hrt beispielsweise bei <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/waffenlieferungen-schirdewan-gegen-ramelow-1.5700053\">Bodo Ramelow zu einer Abkehr seiner einstigen friedenspolitischen Position gegen&uuml;ber Waffenlieferungen<\/a>: <\/p><blockquote><p>\n&raquo;<em>Fr&uuml;her war ich ein Gegner von Waffenlieferungen &ndash; heute sage ich erg&auml;nzend: Jeder, der angegriffen wird, hat das Recht, sich zu verteidigen.<\/em>&laquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Diese Positionsverschiebung betrifft einen gro&szlig;en Teil der &Ouml;ffentlichkeit und f&uuml;hrende Politiker und Politikerinnen der einstigen Friedenspartei Die Gr&uuml;nen &ndash; und auch der LINKEN, <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ruestungsindustrie-ukraine-1.5701175?reduced=true\">konkret erw&auml;hnt die S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a> Annalena Baerbock und Anton Hofreiter zum Beispiel, aber auch Th&uuml;ringens Ministerpr&auml;sident Bodo Ramelow. Zugleich l&auml;sst sich eine <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ruestungsindustrie-ukraine-1.5701175?reduced=true\">Renaissance der R&uuml;stungsindustrie<\/a> beobachten: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Es gab Zeiten, da wollten die Menschen Frieden ohne Waffen schaffen. Seit Russland die Ukraine &uuml;berfallen hat, k&ouml;nnen es nicht genug davon sein. &Uuml;ber einen bemerkenswerten Stimmungswandel&hellip;<\/em>&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Im Zuge dieses Stimmungswandels verabschieden sich viele einstige Friedensdemonstranten von pazifistischen Positionen. Beispielhaft daf&uuml;r ist Wolfgang Niedecken von BAP: Am <a href=\"https:\/\/www.rundschau-online.de\/kultur\/wolfgang-niedecken-mir-ist-mein-friedenstaeubchen-abhanden-gekommen-131265?cb=1669160715399\">10. Juni dieses Jahr zitierte ihn die K&ouml;lnische Rundschau<\/a>, um seinen Sinneswandel weg vom Pazifismus zu veranschaulichen: &bdquo;Weltfremd w&uuml;rde wohl besser passen&ldquo;, und er erl&auml;uterte: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Du kommst nicht weit, wenn du deinem Gegen&uuml;ber, der dir an den Hals will, mit es mit &sbquo;Give Peace a Chance&lsquo; kommst. Sowas w&auml;re weltfremd<\/em>&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Sascha Lobo greift zum Wort <a href=\"https:\/\/taz.de\/Diskussion-ueber-Ukrainekrieg\/!5846803\/\">Lumpen-Pazifisten<\/a>; nur Wolf Biermann, der den v&ouml;lkerrechtswidrigen <a href=\"https:\/\/www.wallstreet-online.de\/diskussion\/500-beitraege\/705358-1-500\/wolf-biermann-kritisiert-hurra-pazifismus\">Krieg der USA gegen den Irak guthie&szlig;<\/a>, toppt das in einem <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2022\/44\/wolf-biermann-krieg-ukraine-ddr-alle-lieder\">Zeit-Interview vor wenigen Wochen<\/a>: Prominente Pers&ouml;nlichkeiten, die f&uuml;r schnelle Verhandlungen mit Russland und nicht f&uuml;r Waffenlieferungen an die Ukraine sind, de-legitimiert er: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Diese falschen Pazifisten halte ich f&uuml;r Secondhand-Kriegsverbrecher.<\/em>&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Neben dieser Herabw&uuml;rdigung von Menschen f&auml;llt auf, wie stark er die doppelten Standards der Mainstream-Medien internalisiert hat. Kein gro&szlig;es Medium stellt die Doppelmoral der Kriegspropaganda heraus: Die Milit&auml;rs sind lange schon ein Risiko eingegangen, das niemand eingehen darf, und nun waschen sie ihre H&auml;nde in Unschuld, und sie verbinden das mit einer Gehirnw&auml;sche in der &ouml;ffentlichen Meinungsmache. <\/p><p><strong>Langfristige NATO-Propaganda<\/strong><\/p><p>Wie lange und wie konkret die NATO-Strategen diese unverantwortliche Strategie schon verfolgen, zeigen Dokumente der NATO-Strategen: Das sogenannte NATO Center of Excellence Joint Air Power Competence Centre (JAPCC) stellte bereits 2014 infrage, dass es keinen gro&szlig;en Krieg mehr in Europa geben werde, wie es in der <a href=\"https:\/\/www.japcc.org\/books\/fvp-part-i\/\">Studie Future Vector Part I<\/a> Seite 141 steht; Seite 70 empfahlen die Strategen in diesem Kontext einen &bdquo;angemessenen Mix&ldquo; nuklearer und konventioneller F&auml;higkeiten, in anderen Worten: Sie riskierten bewusst den Atomkrieg in Europa. Sie erkl&auml;rten Seite 141 auch, wo er beginnen k&ouml;nne: Es waren die Gebiete unmittelbar westlich der russischen Westgrenze. Das sind die Gebiete, die in die NATO aufgenommen worden sind oder die dies anstreben. <\/p><p>Ihnen war auch die nukleare Gefahr klar, die sich aus einem Krieg in der Ukraine ergibt, einem Land mit 15 Atomreaktoren, die allesamt aufgrund ihrer absoluten Abh&auml;ngigkeit einer zuverl&auml;ssigen Strom- und Wasserversorgung f&uuml;r die Verhinderung einer Kernschmelze bedroht sind. Die NATO hat ohne gr&ouml;&szlig;eres Aufsehen in der &Ouml;ffentlichkeit im Mai 2014 die sogenannte <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Schwere-Waffen-sind-ein-unkalkulierbares-Risiko-7068051.html?seite=2\">&Uuml;bergangsregierung Jatsenjuk in Kiew darin beraten, was sie mit ihren Atomanlagen im Krieg macht<\/a>. Es ging nicht darum, Krieg zu vermeiden, sondern die Nuklearreaktoren im Kriegsfall vor einem GAU zu bewahren; das kann unter Kriegsbedingungen niemand. <\/p><p>Die Milit&auml;rs gehen Risiken ein, die niemand eingehen darf. In der Konsequenz de-legitimieren sie die Friedensbewegung und manipulieren die Bev&ouml;lkerung, um sie f&uuml;r ihr hochriskantes Risiko zu gewinnen. Das nennen die NATO und die Ampelregierung sowie gro&szlig;e Teile der parlamentarischen Opposition &bdquo;Sicherheitspolitik&ldquo;. Das ist eine babylonische Sprachverdrehung. Eine Sicherheitspolitik liefert keine schweren Waffen in Kampfgebiete mit Atomanlagen, sondern sie h&auml;lt die <a href=\"http:\/\/www.documentarchiv.de\/brd\/2p4.html\">v&ouml;lkerrechtlichen Texte<\/a> ein, die eine Friedensordnung der gemeinsamen Sicherheit verordnen und die die Sicherheitsinteressen eines Jeden ber&uuml;cksichtigt. Das ist Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert. Auch und gerade angesichts der Kriege in mehreren Teilen der Welt. <\/p><p>Die Kriegslogik gef&auml;hrdet auch die &ouml;kologische Vitalit&auml;t des Lebensraums Erde. Die einzige Chance auf ein &Uuml;berleben liegt in einer Beachtung des V&ouml;lkerrechts im Rahmen einer Welt-Innenpolitik, da die Zerst&ouml;rung der Lebensgrundlagen vermeintlicher Gegner am Ende die eigenen Lebensgrundlagen zerst&ouml;rt. Die Sicherung des Lebensraumes Erde erfordert, dass jegliche Selbstbeweihr&auml;ucherung sowie jegliche Schwarz-Wei&szlig;-Propaganda aufh&ouml;rt und durch Verhandlungen &uuml;ber zukunftsf&auml;hige Beziehungen zwischen den Teilen der Menschheit, die nur als ein Ganzes &uuml;berlebensf&auml;hig ist, ersetzt wird. Das w&auml;re dann Sicherheitspolitik. In der verletzlichen Erde des 21. Jahrhunderts gibt es Sicherheit nicht gegeneinander, sondern nur gemeinsam. Pazifismus ist daf&uuml;r eine Basis.<\/p><p>Titelbild: Kastoluza \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die NATO-Propaganda verortet die Verantwortung f&uuml;r den Ukrainekrieg durch das Ausblenden ihrer eigenen Expansions-Politik alleine auf russischer Seite. Sie gewinnt durch ihre regelm&auml;&szlig;ige Infiltration des Nachrichtenmanagements eine immer breitere Mehrheit der westlichen &Ouml;ffentlichkeit &ndash; bis hinein in die Linkspartei. 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