{"id":90911,"date":"2022-11-28T08:41:33","date_gmt":"2022-11-28T07:41:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911"},"modified":"2022-11-28T08:41:33","modified_gmt":"2022-11-28T07:41:33","slug":"hinweise-des-tages-4245","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h01\">B&uuml;rgergeld: Stimmungsmache auf Stammtischniveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h02\">Milliardenschwere Ampel-Hilfspakete st&uuml;rzen &Auml;mter in &bdquo;heilloses Durcheinander&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h03\">Das politische Verm&auml;chtnis Michail Gorbatschows (V): In Deutschland zum Denkmal degradiert, als Warner ignoriert!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h04\">Chat-Verlauf von AP-Reportern vor Russenraketen-Falschmeldung wirft brisante Fragen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h05\">Berlin und der &bdquo;ukrainische Holocaust&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h06\">&bdquo;Sorgt daf&uuml;r, dass diejenigen die diese Vernichtungspolitik unterst&uuml;tzen, es bereuen werden.&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h07\">Baerbocks absurde Pl&auml;ne f&uuml;r gr&uuml;nen Wasserstoff aus Kasachstan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h08\">Bewegung in Venezuela-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h09\">Faire Aufteilung der CO2-Kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h10\">Report: foodwatch fordert Verbot von irref&uuml;hrender Klimawerbung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h11\">Psychologische Impfung: Wie NATO und EU Kinder gegen unerw&uuml;nschte Gedanken impr&auml;gnieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h12\">Ende der Isolationspflicht?: Pandemieminister Karl Lauterbach in Bedr&auml;ngnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h13\">Impfpflicht im Bereich Gesundheit entf&auml;llt. Warum gab es sie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h14\">Impfschaden nach Coronaimpfung in der Schule ist kein Dienstunfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h15\">Statistiker zu Corona-&Uuml;bersterblichkeit: &bdquo;Die Diskussion ist aufgebauscht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90911#h16\">Jens Spahn: Villa f&uuml;r vier Millionen Euro gekauft<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>B&uuml;rgergeld: Stimmungsmache auf Stammtischniveau<\/strong><br>\nMit gro&szlig;er medialer Reichweite werfen Kritiker*innen der Ampel-Koalition vor, das B&uuml;rgergeld derart gro&szlig;z&uuml;gig bemessen zu haben, dass Geringverdienende nicht mehr arbeiten gehen w&uuml;rden, wenn es realisiert sei. Hans Peter Wollseifer, Pr&auml;sident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, behauptete in der &bdquo;Rheinischen Post&ldquo;, das B&uuml;rgergeld mache f&uuml;r mehr Menschen das Nichtstun lohnender als das Arbeiten: &bdquo;Es sorgt f&uuml;r Demotivation bei denjenigen, die mit einem geringen Gehalt regul&auml;r arbeiten. Am unteren Ende verschwimmen immer mehr die Grenzen zwischen regul&auml;rer Arbeit und dem B&uuml;rgergeld.&ldquo; Dass dies gerade wegen der gegenw&auml;rtigen Energiepreisexplosion und der Inflation eher f&uuml;r die Erh&ouml;hung von L&ouml;hnen als f&uuml;r eine Beibehaltung (zu) niedriger Transferleistungen des Staates spricht, kam dem Unternehmer und CDU-Politiker Wollseifer nicht in den Sinn.<br>\nGern wird auch behauptet, das B&uuml;rgergeld gleiche einem bedingungslosen Grundeinkommen. Hugo M&uuml;ller-Vogg, fr&uuml;her Mitherausgeber der &bdquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&ldquo;, sprach denn auch von einem &bdquo;Grundeinkommen light&ldquo;, weil es w&auml;hrend einer sechsmonatigen &bdquo;Vertrauenszeit&ldquo; weitgehend sanktionsfrei bleiben soll. Auch die beiden Soziologen Rolf G. Heinze und J&uuml;rgen Schupp missverstehen die Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung als schleichende Transformation einer beitragsfinanzierten Lebensstandardabsicherung zum Grundsicherungsstaat mit einer universalistischen Sozialintegration. Dabei handelt es sich gerade nicht um eine dauerhaft &bdquo;bedingungsarme Grundsicherung&ldquo; f&uuml;r alle, sondern eher um Hartz IV light f&uuml;r ausgew&auml;hlte Personengruppen. (&hellip;)<br>\nTrotz der bis zum Vermittlungsausschuss bereits zugestandenen Modifikationen des Gesetzentwurfs enthielt das B&uuml;rgergeld mehrere Verbesserungen und Erleichterungen f&uuml;r die Arbeitsuchenden wie f&uuml;r die Sachbearbeiter*innen der Jobcenter. In dem von CDU und CSU erzwungenen Vermittlungsverfahren wurde nun die Karenzzeit auf ein Jahr verk&uuml;rzt, das Schonverm&ouml;gen auf 40.000 Euro und auf 15.000 Euro f&uuml;r weitere Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft herabgesetzt und die Vertrauenszeit gestrichen.<br>\nWollte man Hartz IV &bdquo;hinter sich lassen&ldquo;, wie SPD und Gr&uuml;ne immer wieder beteuern, m&uuml;ssten tiefgreifende &Auml;nderungen erfolgen: darunter die Wiedereinf&uuml;hrung einer Lohnersatzleistung wie der am 1. Januar 2005 abgeschafften Arbeitslosenhilfe und die Entsch&auml;rfung der strengen Zumutbarkeitsregelungen, also der Zwang zur Annahme jedes nicht sittenwidrigen Jobs, und die Abschaffung der Bedarfsgemeinschaft, nach der jeder Mitbewohner und jede Mitbewohnerin &ndash; egal ob verwandt oder unterhaltspflichtig &ndash; die staatlichen Leistungen der anspruchsberechtigten Person mindert. Davon aber ist die aktuelle Reform weit entfernt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2022\/dezember\/buergergeld-stimmungsmache-auf-stammtischniveau%20\">Christoph Butterwegge in Bl&auml;tter<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nach B&uuml;rgergeld plant SPD-Chef das Ende der Kinderarmut<\/strong><br>\nNachdem das B&uuml;rgergeld in einer Light-Variante beschlossen wurde, plant Lars Klingbeil schon das n&auml;chste Sozialthema. Im Interview mit &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo; nennt der SPD-Chef die hohe Kinderarmut eine &bdquo;Schande f&uuml;r unser Land&ldquo; und verspricht Besserung.<br>\nDer SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat f&uuml;r 2023 eine Debatte &uuml;ber Steuergerechtigkeit und die Finanzierung der Krisenbek&auml;mpfung angek&uuml;ndigt. &bdquo;Die Diskussionen um eine gerechte Verteilung werden wir als SPD im kommenden Jahr sehr klar f&uuml;hren&ldquo;, sagte Klingbeil der &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo;.<br>\nF&uuml;r Klingbeil steht fest: &bdquo;Die Verteilungsfragen werden sich noch einmal viel deutlicher stellen. Gerade sind wir dabei, die Krise zu bew&auml;ltigen. Aber wenn wir den Strich drunter machen, geht es um die Fragen: Was hat das alles gekostet? Wie wird das nachhaltig bezahlt?&ldquo; Der Parteivorsitzende strebt dabei eine st&auml;rkere Belastung der Verm&ouml;genden an: &bdquo;Die SPD will grunds&auml;tzlich, dass diejenigen, die viel haben, auch mehr leisten zur Finanzierung des Gemeinwohls. Daf&uuml;r werben wir.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/schande-fuer-unser-land-nach-buergergeld-plant-spd-chef-das-ende-der-kinderarmut_id_180407799.html%20\">Focus online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich kann Klingbeil nur 100% zustimmen, dass die Kinderarmut in einem so reichen Land wie Deutschland eine absolute Schande ist. Faszinierend aber, dass Klingbeil nicht mit dem Hauch einer Andeutung darauf hinweist, dass die Hauptverantwortliche f&uuml;r das Ausma&szlig; an Kinderarmut die Hartz-IV- und Niedriglohn-Politik der SPD-Bundesregierung unter Schr&ouml;der war, von der die SPD bis heute nicht abr&uuml;cken will. &Uuml;brigens ist auch die grassierende Armut unter Erwachsenen und alten Menschen eine absolute Schande und genauso von der SPD verursacht; bei den Rentnern kommt zur offiziellen Lohndumping-Politik noch die krasse Rentensenkungspolitik dazu. Alles die Schuld der SPD! Au&szlig;erdem muss man noch erw&auml;hnen, dass zwar die (geplante) Hilfe f&uuml;r arme Kinder durch die Kindergrundsicherung viel besser ist als nichts, es aber eigentlich nicht sein kann, dass der Staat mit den Steuergeldern, die fast ausschlie&szlig;lich von Arbeitnehmern bezahlt werden, womit das Lohndumping der Unternehmerseite ausgeglichen bzw. eigentlich subventioniert wird. Arme Kinder haben arme Eltern, und diese Eltern sind arm, weil die deutschen L&ouml;hne auf ein indiskutabel niedriges Niveau gedr&uuml;ckt worden sind &ndash; alles dank der t&auml;tigen Mithilfe der SPD.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Bundeshaushalt 2023: Leistungen der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende &ndash; mit Vergleich zu Soll 2022 und Soll und Ist 2021<\/strong><br>\nAuch im Bundeshaushalt 2023 gilt: &ldquo;Ansatz des Haushaltstitels f&uuml;r die Verwaltungskosten nicht realistisch&rdquo;. Unter dieser Zwischen&uuml;berschrift des Bundesrechnungshof (BRH) hie&szlig; es in der &ldquo;Information &uuml;ber die Entwicklung des Einzelplans 11 (Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales) f&uuml;r die Beratungen zum Bundeshaushalt 2020&rdquo; (Bericht an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages nach &sect; 88 Abs. 2 BHO &ndash; Gz.: VI 1 &ndash; 20 08 05 (2019) &ndash; Berlin, 12.09.2019): &ldquo;Der Bundesrechnungshof fordert, dass das BMAS die Ans&auml;tze f&uuml;r Verwaltungskosten sowie Eingliederungsleistungen in der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende sachgerecht veranschlagt und damit dem Grundsatz der Haushaltswahrheit Rechnung tr&auml;gt.&rdquo; Anmerkung: Beim Soll-Ist-Vergleich 2023-2021 (Spalten 9 und 10) ist insbesondere die weiterhin fehlende Haushaltswahrheit zu beachten!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1727-bundeshaushalt-2023-leistungen-der-grundsicherung-fuer-arbeitsuchende-mit-vergleich-zu-soll-2022-und-soll-und-ist-2021.html\">BIAJ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Milliardenschwere Ampel-Hilfspakete st&uuml;rzen &Auml;mter in &bdquo;heilloses Durcheinander&ldquo;<\/strong><br>\nDie Verwaltungen blicken mit Angst auf den Jahresanfang. F&uuml;r die anstehenden Entlastungen der B&uuml;rger sind sie schlichtweg nicht ger&uuml;stet. Deutschland muss sich auf verz&ouml;gerte und fehlerhafte Auszahlungen einstellen. Jetzt ist sogar die Rede von einem &bdquo;Kollaps&ldquo;.<br>\nEnergiepreispauschale, Gaspreisbremse, Wohngelderh&ouml;hung &ndash; der Gesetzgeber hat die meisten der im Sommer angek&uuml;ndigten Entlastungsma&szlig;nahmen mittlerweile beschlossen. Doch wann das Geld zur D&auml;mpfung der hohen Energiepreise tats&auml;chlich bei B&uuml;rgern und Unternehmen ankommt, ist in vielen F&auml;llen offen.<br>\nExperten sehen eine &Uuml;berlastung der Verwaltung. &bdquo;Jeder wird irgendwann sein Geld bekommen, aber es wird Zeit kosten, und es werden Fehler passieren&ldquo;, sagte Lutz Goebel, Chef des Normenkontrollrats, WELT AM SONNTAG. Es ist das unabh&auml;ngige Beratungsgremium der Bundesregierung f&uuml;r B&uuml;rokratieabbau und Rechtsetzung. Jetzt r&auml;che sich, dass man die Digitalisierung der Verwaltung &bdquo;schlicht versemmelt&ldquo; habe, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article242349455\/Milliardenschwere-Hilfspakete-stuerzen-Aemter-in-heilloses-Durcheinander.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist alles gut vorstellbar, wenn eine sprunghafte und kurzfristige Gesetzgebung auf einen kaputtgesparten &ouml;ffentlichen Dienst st&ouml;&szlig;t.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das politische Verm&auml;chtnis Michail Gorbatschows (V): In Deutschland zum Denkmal degradiert, als Warner ignoriert!<\/strong><br>\nUnser Autor hat Michail Gorbatschow jahrelang publizistisch begleitet. Nun nach seinem Tode und auf dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine erweist sich, wie prophetisch viele seiner Warnungen waren. Anlass f&uuml;r uns, einige Essays Leo Ensels zu Gorbatschows Wirken hier nochmals im Original zu ver&ouml;ffentlichen. &ndash; Die Gorbatschow-Rezeption in Deutschland ist voluntaristisch. Zwar wird er nach wie vor als Held gefeiert, sobald er aber Kritik an der deutschen Russlandberichterstattung oder gar, wie vor ein paar Tagen wieder, am Unilateralismus der USA &auml;u&szlig;ert, wird er peinlichst ignoriert.<br>\n(Erstver&ouml;ffentlichung des Essays: 15.02.2019)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-politische-vermaechtnis-michail-gorbatschows-v-in-deutschland-zum-denkmal-degradiert-als-warner-ignoriert\/\">Leo Ensel in Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Chat-Verlauf von AP-Reportern vor Russenraketen-Falschmeldung wirft brisante Fragen auf<\/strong><br>\nVon der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) ging eine Meldung um die Welt, wonach zwei von Russland abgefeuerte Raketen in Polen eingeschlagen seien und dort zwei Menschen get&ouml;tet h&auml;tten. Es handelte sich aber um von der Ukraine abgeschossene Raketen. Der angeblich verantwortliche Redakteur wurde von AP gefeuert. Der Chatverlauf zwischen AP Journalisten l&auml;sst es jedoch so aussehen, als tr&auml;fe den gefeuerten Journalisten die geringste Schuld. Hochrangige Geheimdienstler und AP-Verantwortliche werden gedeckt.<br>\nAm 15. November schlugen zwei Raketen in Polen, unmittelbar an der Grenze zur Ukraine, ein und t&ouml;teten zwei Menschen. Die f&uuml;hrende internationale Nachrichtenagentur AP berichtete unter Berufung auf einen hochrangigen US-Geheimdienstler, es habe sich um russische Raketen gehandelt. Die Meldung wurde von tausenden Zeitungen und Webseiten auf der ganzen Welt weiterverbreitet. Weil Polen Nato-Mitglied ist, brach sofort eine Diskussion um die Aktivierung des gegenseitigen Beistandspakts und ein Eingreifen der Nato in den Konflikt los.<br>\nErst als am n&auml;chsten Morgen die US-Regierung klarstellte, dass sie davon ausgehe, dass es sich um von der Ukraine abgefeuerte Flugabwehrraketen gehandelt habe, beruhigte sich die Lage. AP setzte am 21. November, nach kurzer Untersuchung den Reporter James LaPorta vor die T&uuml;r, der mit dem Geheimdienstmenschen gesprochen und die Information intern weitergegeben hatte. Weitere personelle Konsequenzen plant AP nach eigenen Angaben gegen&uuml;ber der Presse nicht. (&hellip;)<br>\nDie wohl nicht zu kl&auml;rende Frage ist, mit welcher Motivation ein hochrangiger US-Geheimdienstler AP nutzt, um eine derart brisante und gef&auml;hrliche Falschmeldung schnell auf der ganzen Welt zu verbreiten. Der &ouml;ffentlich gewordene Chat-Verlauf, wenn er echt ist, deutet darauf hin, dass AP daran nicht wissentlich beteiligt war. Das ist auch sehr plausibel. Geheimdienste m&uuml;ssen Medien nicht in ihre Absichten einweihen, um deren Verbreitungswirkung zu nutzen. Diese machen leider nur allzu gern mit. (&hellip;)<br>\nBleibt nur den Konsumenten dieser Medien, derartigen Berichten mit dem allergr&ouml;&szlig;ten Misstrauen zu begegnen und deren Verantwortlichen gegen&uuml;ber deutlich zu machen, dass sie diese unzuverl&auml;ssigen Berichte nicht sch&auml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/ap-falschmeldung-russische-raketen\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Berlin und der &bdquo;ukrainische Holocaust&rdquo;<\/strong><br>\nDer Deutsche Bundestag will die Hungersnot in der Ukraine w&auml;hrend der Jahre 1932 und 1933 zum Genozid erkl&auml;ren und &uuml;bernimmt damit eine politisch motivierte Einstufung aus dem Milieu der ukrainischen Ex-NS-Kollaboration. Dies geht aus Untersuchungen von Historikern hervor. Demnach ist die Behauptung, bei der Hungersnot handle es sich um einen willentlich herbeigef&uuml;hrten &bdquo;ukrainischen Holocaust&ldquo;, im ukrainischen Exil in Kanada entstanden, in dem einstige NS-Kollaborateure den Ton angaben. Ende der 1980er Jahre wurde die Behauptung in dem neu geschaffenen Wort &bdquo;Holodomor&ldquo; geb&uuml;ndelt. Historiker weisen sie in der &uuml;berwiegenden Mehrheit zur&uuml;ck, nicht zuletzt, weil die Hungersnot die Bev&ouml;lkerung in agrarischen Regionen in der gesamten Sowjetunion traf. Der Bundestag will seine Resolution zum &bdquo;Holodomor&ldquo; schon an diesem Mittwoch verabschieden. Dies droht auch gravierende innenpolitische Folgen hervorzurufen: Am Freitag hat der Bundesrat die j&uuml;ngste Versch&auml;rfung des &sect;130 StGB abgenickt, nach der &bdquo;das &ouml;ffentliche Billigen, Leugnen oder gr&ouml;bliche Verharmlosen&ldquo; von Kriegsverbrechen sowie dar&uuml;ber hinaus von V&ouml;lkermord unter Strafe gestellt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9096\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Absurde Faktenverdrehung<\/strong><br>\nZur Anerkennung der Hungerkrise in der Ukraine 1932\/33 als &raquo;V&ouml;lkermord&laquo;. Gastbeitrag des russischen Botschafters in der Bundesrepublik, Sergej J. Netschajew.<br>\nMit gro&szlig;em Bedauern und Befremden haben wir der deutschen Presse entnommen, dass einige Bundestagsabgeordnete dazu aufrufen, die massenhafte Hungersnot, die zu Beginn der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts in der UdSSR herrschte, als Genozid am ukrainischen Volk anzuerkennen. Ein Narrativ, das schlichtweg antihistorisch und wahrheitswidrig ist sowie dem gesunden Menschenverstand widerspricht. Aus historischen Dokumenten wird ersichtlich, dass infolge der Hungersnot, die 1932\/1933 gro&szlig;e Teile der UdSSR traf, sieben Millionen Menschen, darunter zirka 2,5 Millionen im russischen Kernland und 1,5 Millionen auf dem Gebiet Kasachstans, starben. Der Hunger war massenhaft und suchte sich seine Opfer nicht aus. Er begann mit einer starken D&uuml;rre und daraus resultierender Missernte, mit denen au&szlig;erordentliche Ma&szlig;nahmen der Sowjetregierung im Rahmen der Zwangskollektivierung einhergingen. Diese harten Ma&szlig;nahmen wurden in ausnahmslos allen Agrargebieten der UdSSR umgesetzt. Infolgedessen wurden von der Hungersnot nicht nur die Ukraine, sondern auch der S&uuml;den Wei&szlig;russlands, die untere Wolga, Kasachstan, das Dongebiet, das Kubangebiet, der Nordkaukasus, der S&uuml;dural und Westsibirien betroffen. Es waren nicht nur Ukrainer, die hungerten und starben, sondern auch Russen, Belarussen, Tataren, Baschkiren, Kasachen, Tschuwaschen, Wolgadeutsche sowie andere V&ouml;lker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439522.kampf-um-die-geschichte-absurde-faktenverdrehung.html%20\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Das Narrativ vom Holodomor<\/strong><br>\nIm Zusammenhang mit der westlichen Kriegspropaganda gegen Russland taucht das Narrativ vom V&ouml;lkermord auf, den Putin in der Ukraine begehen w&uuml;rde. Evakuierungen der Zivilbev&ouml;lkerung aus den Donbass-Republiken, aber auch aus Mariupol nach Russland, um sie vor dem Krieg in Sicherheit zu bringen, werden in der giftigen westlichen Propaganda als Kriegsverbrechen, als Deportationen und Genozid geframt. Damit begr&uuml;ndet die Historikerin Anne Applebaum im angeblich liberalen Magazin The Atlantic, dass der Westen alles, aber auch wirklich alles daf&uuml;r tun m&uuml;sse, damit die Ukraine den Krieg gegen Russland gew&auml;nne (&hellip;). Das impliziert logischerweise auch das direkte Eingreifen der NATO in den Krieg, der damit zu einem Dritten Weltkrieg eskalieren w&uuml;rde.<br>\nApplebaum setzt das heutige kapitalistische Russland umstandslos mit der Sowjetunion unter Stalin gleich. Putin gel&uuml;ste es ebenso wie Stalin nach einem Genozid am ukrainischen Volk. Hier kippt der virulente Antikommunismus des Westens endg&uuml;ltig in eine faschistische Ideologie um. Die Notwendigkeit, Russland und die Russen zu bek&auml;mpfen, wird nun nicht mehr mit einer falschen und blutr&uuml;nstigen Ideologie, dem &raquo;Kommunismus&laquo; begr&uuml;ndet, sondern mit dem russischen Volkscharakter. Die Russen seien gar keine richtigen Menschen, sondern Untermenschen &ndash; Orks &ndash; wie sie die Ukrainer und immer mehr Deutsche nicht zuf&auml;llig nennen. Eine deutsche Professorin spricht den Russen im Grunde genommen ebenfalls das Menschsein ab, da sie eine andere Einstellung zu Schmerz und Leid h&auml;tten.(&hellip;)<br>\nHintergrund dieser ma&szlig;losen, durchaus rassistischen Hetze ist das Narrativ vom Holodomor, des Hungerholocausts am ukrainischen Volk. Die Geschichte geht so: Stalin habe einen Genozid durch Hunger angeordnet, der in den Jahren 1932\/33 in den &ouml;stlichen Gebieten der Ukraine und der angrenzenden Region Kuban, im Nordkaukasus und im Wolgagebiet ereignete, wo &uuml;berwiegend ethnische Ukrainer(&hellip;) gelebt h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/magma-magazin.su\/2022\/05\/janmueller\/das-narrativ-vom-holodomor\/%20\">Magma &ndash; Magazin der Masse<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Ein langer, sehr lesenswerter Artikel zum westlichen Narrativ des &ldquo;Holodomor&rdquo;, der Hungersnot 1932\/33 in der Ukraine. Aktuell, da laut FAZ und Spiegel am Mittwoch im Bundestag eine Resolution zur Anerkennung dieser Hungersnot als Genozid zur Abstimmung kommen soll. Der Text auf MagMa zeichnet ein wesentlich komplexeres Bild &ndash; chronische Landwirtschaftskrise der fr&uuml;hen Sowjetunion, Ernteausf&auml;lle durch Getreiderost u.a. Pflanzenkrankheiten, verst&auml;rkt durch Mangel an Arbeitskr&auml;ften, allgemeine &ouml;konomische Probleme, Missmanagement und Bauernwiderstand u.a.m. Der Hunger machte auch nicht an der Grenze der Ukraine &ldquo;halt&rdquo;, sondern betraf viele weitere Regionen der Sowjetunion &ndash; allein dies l&auml;sst die westliche Erz&auml;hlung als wenig glaubw&uuml;rdig erscheinen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Sorgt daf&uuml;r, dass diejenigen die diese Vernichtungspolitik unterst&uuml;tzen, es bereuen werden.&ldquo;<\/strong><br>\nDie T&uuml;rkei f&uuml;hrt seit Tagen erneut eine gro&szlig;angelegte Milit&auml;roperation gegen die befreiten Gebiete der Selbstverwaltung in Nord-Ost-Syrien und Rojava. Zur aktuellen Lage und den politischen Hintergr&uuml;nden sprach Hubert Maulhofer mit &#350;ore&#351; Ronah&icirc;, Mitglied der Internationalistischen Kommune in Rojava und der Kampagne Riseup4Rojava.<br>\nVielleicht kannst du zu Beginn kurz erz&auml;hlen, was seit dem begonnen Angriff der T&uuml;rkei am vergangenen Sonntag in Rojava passiert ist?<br>\nIn der Nacht vom 19. auf den 20. November hat die t&uuml;rkische Besatzungsarmee mit massiven Luftangriffen und Bombardements des gesamten Grenzgebiets, sowie Angriffen bis tief hinein ins Landesinnere, begonnen.<br>\nDiese Angriffe setzen sich bis zu diesem Moment fort. Es gibt ununterbrochene Angriffe mit Kampfjets, Drohnen und Hubschraubern. Getroffen wurden milit&auml;rische Ziele der Genoss:innen der YPG, der YPJ und der SDF. Aber auch viele zivile Orte wurden angegriffen, beispielsweise das Stadtzentrum von Kobane und Qamislo.<br>\nVor allem in den letzten zwei Tagen wurde begonnen fokussiert die zivile und &ouml;konomische Infrastruktur anzugreifen. Also &Ouml;lfelder, Stromversorgung, Gasversorgung und Wasserversorgung. Krankenh&auml;user und Kliniken, sowie Schulen wurden bombardiert. So wie es aktuell aussieht ist nicht mit einer Entspannung der Lage zu rechnen.<br>\nTrotz dieser massiven Angriffe, der Sch&auml;den und der gefallenen Freunde und Freundinnen ist die Moral in der Bev&ouml;lkerung hoch. Das Volk leistet Widerstand, ist auf der Stra&szlig;e und k&auml;mpft gegen diese Angriffe.<br>\nAls Kampagne &bdquo;RiseUp4Rojava&ldquo; habt ihr regelm&auml;&szlig;ig daraufhin gewiesen das Rojava in einem permanenten Kriegszustand ist. Wurde die Strategie der T&uuml;rkei, einer Kriegsf&uuml;hrung niedriger Intensit&auml;t, jetzt zu einer Kriegsf&uuml;hrung hoher Intensit&auml;t gewandelt?<br>\nDas was gerade passiert ist eine neue Eskalationsstufe. Aber wir m&uuml;ssen klar herausstellen, dass es sich nicht um einen neuen Beginn des Krieges handelt. In den letzten drei Jahren, nach der Besatzung von Serekaniy&ecirc; und G&icirc;r&ecirc; Sp&icirc; 2019, herrschte kein Frieden. Die Region befindet sich konstant im Krieg. Insbesondere an den Frontlinien gab es t&auml;glich Angriffe. Der Krieg gegen Rojava wird und wurde aber nicht nur milit&auml;risch sondern auch auf allen anderen Ebenen weiter gef&uuml;hrt. Medial, &ouml;konomisch, politisch wurde Druck auf die Bev&ouml;lkerung ausge&uuml;bt, beispielsweise durch das Kappen der Wasserversorgung und das gezielte Ermorden von Schl&uuml;sselfiguren der Revolution.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lowerclassmag.com\/2022\/11\/24\/sorgt-dafuer-dass-diejenigen-die-diese-vernichtungspolitik-unterstuetzen-es-bereuen-werden-krieg-tuerkei-rojava-kurdistan\/%20\">Lower Class Magazine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.C.:<\/strong> Wieder einmal wird hier durch das fehlende Thematisieren dieser Zusammenh&auml;nge die &Ouml;ffentlichkeit im Unklaren dar&uuml;ber gelassen, was dieser Angriff bedeutet. Es ist ein Angriff auf die Demokratie und die Menschlichkeit. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Baerbocks absurde Pl&auml;ne f&uuml;r gr&uuml;nen Wasserstoff aus Kasachstan<\/strong><br>\nTeuer, umweltsch&auml;dlich und unn&uuml;tz &ndash; so lie&szlig;en sich Deutschlands Pl&auml;ne zusammenfassen. Nach dem Willen von Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock soll Deutschland k&uuml;nftig gr&uuml;nen Wasserstoff aus Kasachstan beziehen. Die daf&uuml;r ben&ouml;tigten Anlagen will Baerbock gro&szlig;z&uuml;gig aus EU-Mitteln finanzieren. Und sie hat deutsches Know-how versprochen. Aus kasachischer Perspektive sind die deutschen Ambitionen allerdings v&ouml;llig absurd. (&hellip;)<br>\nWasserstoff als Energietr&auml;ger habe viele Vorteile, r&auml;umte der Energie-Experte Smirnow eingangs ein. Einer der gr&ouml;&szlig;ten Vorteile sei, dass er viel Energie liefere. Die Herstellung von gr&uuml;nem Wasserstoff verbrauche jedoch zu viel Wasser und Energie, weshalb weltweit nur zwei Prozent des Wasserstoffs auf diese Weise gewonnen w&uuml;rden. Vor diesem Hintergrund entspreche das europ&auml;ische Vorhaben, die Produktionsmenge des gr&uuml;nen Wasserstoffs allein in Kasachstan um zwanzig Prozent zu erh&ouml;hen, nicht den kasachischen Produktions- und Umweltbedingungen. Eine Tonne gr&uuml;nen Wasserstoffs brauche zudem 18 Tonnen S&uuml;&szlig;wasser. Weil das Werk aber in Mangghystau, im Westen des Landes stehen solle, m&uuml;sse daf&uuml;r das Wasser des Kaspischen Meeres verwendet und erst aufwendig entsalzen werden. F&uuml;r den Entsalzungsprozess m&uuml;sse ein Teil der Energie, die in dem benachbarten Windpark entstehen soll, aufgewendet werden. Der andere Teil w&uuml;rde unmittelbar f&uuml;r die Elektrolyse gebraucht. Vor diesem Hintergrund werde schnell klar, dass das Projekt nicht nur aufwendig und teuer sein w&uuml;rde, sondern auch umweltsch&auml;dlich. Der Meeresspiegel des Kaspischen Meeres sinke ohnehin, und riesige Windkraftanlagen w&uuml;rden nicht nur die Landschaft verschandeln, sondern auch den Lebensraum zahlreicher Tiere und V&ouml;gel bedrohen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/kurzmeldung\/baerbocks-absurde-plaene-fuer-gruenen-wasserstoff-aus-kasachstan\/%20\">Hintergrund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vor diesem Hintergrund ist es irritierend, dass sich vor allem die Gr&uuml;nen zwar seit Jahrzehnten mit dem Thema &ldquo;Energiewende&rdquo; befassen, aber offensichtlich dennoch verdammt schlecht darauf vorbereitet sind. Erstaunlich &ndash; oder ebenfalls irritierend &ndash; ist auch, dass FDP und SPD der gr&uuml;nen Ideologie folgen, was auch beim Umgang mit Russland zu beobachten ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bewegung in Venezuela-Krise<\/strong><br>\nRegierung und Opposition in Venezuela haben sich in dem jahrelangen Machtkampf angen&auml;hert und ein umfassendes Teilabkommen unterzeichnet. Bewegung in die Dauerkrise, die das Land noch tiefer in die Wirtschaftskrise st&uuml;rzte und Hunderttausende zur Flucht bewog, ist nun ausgerechnet wegen des Ukraine-Krieges gekommen. (&hellip;)<br>\nDas Teilabkommen sei &bdquo;ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung&ldquo;. Das US-Finanzministerium erlaubte dem US-&Ouml;lkonzern Chevron in begrenztem Ma&szlig;e die Wiederaufnahme der &Ouml;lgewinnung in Venezuela.<br>\nNach Angaben des US-Finanzministeriums handelt es sich bei dem Teilabkommen um &bdquo;eine humanit&auml;re Vereinbarung mit den Schwerpunkten Bildung, Gesundheit, Lebensmittelsicherheit, Hochwasserschutz und Strom&ldquo;. (&hellip;)<br>\nSeit Beginn des russischen Krieges in der Ukraine und der daraus folgenden Energiekrise wurden die internationalen Bem&uuml;hungen um eine L&ouml;sung der Krise im &ouml;lreichen Venezuela verst&auml;rkt. Die US-Regierung hatte im Mai angek&uuml;ndigt, einige Sanktionen gegen die Staatsf&uuml;hrung in Caracas zu lockern. Washington hatte Caracas zudem die Lockerung weiterer Sanktionen in Aussicht gestellt, sollte es bei Gespr&auml;chen mit der Opposition zu einem Kompromiss kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3295449\/%20\">ORF.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Anders als es die Ampelkoalition suggerieren m&ouml;chte, bleibt die Abh&auml;ngigkeit von fossilen Energietr&auml;gern f&uuml;r die n&auml;chsten Jahrzehnte wohl bestehen. In den USA ist das offensichtlich bekannt. Wann fliegen Wirtschafts- und Klimaminister Habeck oder\/und Kanzler Scholz nach Venezuela, um f&uuml;r Ressourcen zur Energiesicherheit zu sorgen? Oder wird das &Ouml;l einfach dem &bdquo;Gro&szlig;en Bruder&ldquo; jenseits des Atlantiks &uuml;berlassen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Faire Aufteilung der CO2-Kosten<\/strong><br>\nSeit 2021 wird f&uuml;rs Heizen mit &Ouml;l oder Erdgas eine zus&auml;tzliche CO2-Abgabe erhoben. Bisher mussten Mieterinnen und Mieter diese Kosten allein tragen. Mit dem Gesetz zur fairen Aufteilung der CO2&mdash;Kohlendioxid-Kosten will die Bundesregierung Vermieterinnen und Vermieter ab 2023 st&auml;rker beteiligen &ndash; je nach energetischem Zustand des Mietshauses. Bundestag und Bundesrat haben der Neuregelung zugestimmt.<br>\nJe schlechter die Fassade eines Geb&auml;udes ged&auml;mmt ist, je &auml;lter die Heizung oder die Fenster sind, desto mehr Energie wird zum Heizen ben&ouml;tigt und desto h&ouml;her sind die CO2-Kosten. Mieterinnen und Mieter haben im Gegensatz zu Eigenheimbesitzern auf diese Rahmenbedingungen keinen Einfluss. Sie k&ouml;nnen die Kosten nur senken, indem sie sparsam und effizient heizen &ndash; die CO2-Umlage m&uuml;ssen sie allerdings bislang in vollem Umfang schultern. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r Wohngeb&auml;ude soll ein Stufenmodell gelten: Je schlechter der energetische Zustand eines Geb&auml;udes, desto h&ouml;her ist der Kostenanteil f&uuml;r Vermieterinnen und Vermieter. Investieren sie in klimaschonende Heizungssysteme und energetische Sanierungen, dann sinkt ihr Anteil an den CO2-Kosten. Die Aufteilung erfolgt in Abh&auml;ngigkeit des CO2-Aussto&szlig;es pro Quadratmeter Wohnfl&auml;che im Jahr. Vermieterinnen und Vermieter ermitteln die CO2-Kosten und den Verteilungsschl&uuml;ssel im Zuge der j&auml;hrlichen Heizkostenabrechnung. (&hellip;)<br>\nDie neue Regelung hebt die Aufgabe von Vermieterinnen und Vermietern hervor, Mietsh&auml;user mit klimafreundlichen Heizsystemen auszustatten und f&uuml;r eine gute D&auml;mmung zu sorgen. Gleichzeitig bleibt die Eigenverantwortung der Mieterinnen und Mieter bestehen, m&ouml;glichst sparsam und effizient zu heizen, indem ein Teil der CO2-Kosten weiterhin auf sie umgelegt wird. Der Anreiz des CO2-Preises f&uuml;r mehr Klimaschutz und Energieeffizienz wirkt so nun auch im Mietverh&auml;ltnis. (&hellip;)<br>\nIn manchen F&auml;llen hindern Vorgaben &ndash; zum Beispiel aufgrund von Denkmalschutz, der Pflicht zur Nutzung von Fernw&auml;rme oder Milieuschutz &ndash; Vermieterinnen und Vermieter daran, die Energiebilanz von Geb&auml;uden zu verbessern. Ihr Kostenanteil wird dann halbiert oder entf&auml;llt ganz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/suche\/aufteilung-co2-kosten-2043728%20\">Bundesregierung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.K.:<\/strong> Jetzt haben also Politiker, von denen bestimmt niemand selber zur Miete wohnt, beschlossen, dass Mieter demn&auml;chst mindestens die H&auml;lfte der CO2-Kosten ihrer Objekte tragen m&uuml;ssen. Na prima! Damit steht die n&auml;chste Welle der Mieterh&ouml;hungen an. Oder glaubt irgendwer au&szlig;erhalb der von grenzenloser Naivit&auml;t gepr&auml;gten politischen Kaste, dass Vermieter diese Kosten nicht in Form von Mieterh&ouml;hungen an die Mieter weitergeben werden? Und wenn dann &uuml;bern&auml;chstes Jahr der allgemeine Mietspiegel in die H&ouml;he geschossen ist, hei&szlig;t es aus Berlin wieder: &ldquo;Huch, wie konnte das denn passieren? Damit haben wir ja gar nicht gerechnet!&rdquo; Nat&uuml;rlich ist es sehr sinnvoll und richtig, wenn Vermieter an den Betriebs-Kosten ihrer Mietobjekte st&auml;rker beteiligt werden. Aber ohne eine Regelung, die Mieterh&ouml;hungen aufgrund dieser neuen Regelung innerhalb einer bestimmten Zeit verbietet, ist dieses neue Gesetz f&uuml;r Mieter nur ein weiterer Griff in die Geldb&ouml;rse.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Report: foodwatch fordert Verbot von irref&uuml;hrender Klimawerbung<\/strong><br>\nBegriffe wie &bdquo;CO2-neutral&ldquo; oder &bdquo;klimapositiv&ldquo; sagen nichts dar&uuml;ber aus, wie klimafreundlich ein Produkt tats&auml;chlich ist. Denn keiner der untersuchten Siegel-Anbieter wie Climate Partner oder Myclimate verlangt, dass Hersteller den CO2-Aussto&szlig; nennenswert senken. Stattdessen kann jeder sein Produkt mit dem Kauf von CO2-Gutschriften fragw&uuml;rdiger Klimaprojekte ganz einfach klimafreundlich rechnen &ndash; v&ouml;llig egal, wie un&ouml;kologisch das Produkt selbst ist. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r den Report hat foodwatch die irref&uuml;hrenden Klimaclaims unterschiedlicher Hersteller untersucht. Besonders negativ stechen Danone,  Hipp, Granini, Aldi und Gustavo Gusto hervor: (&hellip;)<br>\nUm Produkte als klimaneutral zu labeln, kaufen die Hersteller &uuml;ber Siegel-Anbieter CO2-Gutschriften aus vermeintlichen Klimaschutzprojekten. Damit sollen die bei der Produktion anfallenden Treibhausgas-Emissionen ausgeglichen werden. Offiziell geschieht das nach dem Prinzip: &bdquo;Zuerst Emissionen vermeiden, dann reduzieren und zuletzt kompensieren&ldquo;. Tats&auml;chlich macht aber keiner der Siegelanbieter verpflichtende Vorgaben, den CO2-Aussto&szlig; ernsthaft zu reduzieren. Der wahrscheinliche Grund: Die Siegelanbieter verdienen an jeder verkauften Gutschrift. foodwatch sch&auml;tzt, dass Climate Partner allein mit der Vermittlung von CO2-Gutschriften aus Waldprojekten an elf Kunden im Jahr 2022 circa 1,2 Millionen Euro eingenommen hat.<br>\nDar&uuml;ber hinaus ist der Nutzen vieler Klimaschutzprojeke fragw&uuml;rdig: Laut einer Studie des &Ouml;ko-Instituts halten nur zwei Prozent der untersuchten Projekte ihre versprochene Klimaschutzwirkung &bdquo;sehr wahrscheinlich&ldquo; ein. foodwatch-Recherchen von Projekten in Peru und Uruguay belegen, dass selbst zertifizierte Projekte eklatante M&auml;ngel aufweisen. (&hellip;)<br>\nfoodwatch forderte Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke auf, sich in Br&uuml;ssel f&uuml;r ein Verbot irref&uuml;hrender Umweltwerbung einzusetzen. Die EU-Kommission will Ende November einen Entwurf f&uuml;r eine &bdquo;Green Claims&ldquo;-Verordnung vorlegen, zudem wird aktuell &uuml;ber eine Verbraucher-Richtlinie diskutiert &ndash; darin k&ouml;nnten gr&uuml;ne Werbeversprechen strenger reguliert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2022\/report-foodwatch-fordert-verbot-von-irrefuehrender-klimawerbung\/\">foodwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Psychologische Impfung: Wie NATO und EU Kinder gegen unerw&uuml;nschte Gedanken impr&auml;gnieren<\/strong><br>\nDie EU-Kommission dr&auml;ngt in die Schulen, um die kommende Generation &bdquo;resistent&ldquo; gegen vermeintliche &bdquo;Unwahrheiten&ldquo; zu machen. Per &bdquo;psychologischer Impfung&ldquo; sollen die Gehirne widerstandsf&auml;hig gegen&uuml;ber unerw&uuml;nschten &Uuml;berzeugungsversuchen werden. Gastautor Johannes Mosmann beschreibt die Strategie der &bdquo;psychologischen Impfung&ldquo; und analysiert anhand einer Pr&uuml;fungsaufgabe aus den EU-Leitlinien f&uuml;r Lehrkr&auml;fte die pervertierte &bdquo;Medienkompetenz&ldquo;, die dabei vermittelt wird. (&hellip;)<br>\nWelche Volksmeinungen die Wahrheitskrieger aktuell als das Werk Putins verstanden wissen wollen, kann der Datenbank der &bdquo;East StratCom Task Force&ldquo; entnommen werden. Mit Stand von Oktober listet der gemeinsame Dienst von EU, EAD und NATO allein &uuml;ber den Ukraine-Konflikt 5.755 gezielte &bdquo;Desinformationen&ldquo; auf, und viele tausend weitere zu anderen Themen wie Corona oder Klimawandel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/inokulation\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ende der Isolationspflicht?: Pandemieminister Karl Lauterbach in Bedr&auml;ngnis<\/strong><br>\nSeit einem Beschluss der Ampel-Koalition steht die Frage im Raum, wo Karl Lauterbach bei Corona noch handlungsf&auml;hig ist. Dazu droht ein Impfdebakel.<br>\nMit dem Slogan &bdquo;Das Wir entscheidet&ldquo; k&auml;mpfte sich die SPD im Bundestagswahlkampf auf Platz eins und damit an die Spitze der nun regierenden Koalition. Wie sehr dieses &bdquo;Wir&ldquo; im gesundheitspolitischen Kreis der Ampel hineinwirkt, zeigte sich nun im Haushaltsausschuss des Bundestages.<br>\nDort setzten die f&uuml;r den Etat des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zust&auml;ndigen Berichterstatter der Ampel-Fraktionen einen einschneidenden Beschluss durch. Der k&ouml;nnte nicht nur das faktische Ende der Corona-Isolationspflicht in den meisten Bundesl&auml;ndern herbeif&uuml;hren, sondern auch den Bundesgesundheitsminister demn&auml;chst in eine gef&auml;hrliche Krise st&uuml;rzen. (&hellip;)<br>\nGegenwind gibt es dabei etwa vom FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann (FDP), der seit einer Weile f&uuml;r ein Ende s&auml;mtlicher Corona-Ma&szlig;nahmen pl&auml;diert. Nun spricht sich sogar der Virologe Christian Drosten, lange gern genannter Kronzeuge Lauterbachs, mehr oder weniger direkt f&uuml;r ein Ende der Isolationspflicht aus.<br>\nMit der Entscheidung des Haushaltsausschusses ist das nun noch einmal deutlich n&auml;her ger&uuml;ckt. Die Isolationspflicht k&ouml;nnte damit in ein paar Wochen Geschichte sein. Als letzte Pandemiema&szlig;nahme bliebe dann nur noch die Maskenpflicht im &ouml;ffentlichen Personennah- und -fernverkehr, doch auch die beginnt ja bekanntlich bereits zu br&ouml;ckeln. (&hellip;)<br>\nSchon l&auml;nger haben sich die drei BMG-Berichterstatter der Ampel im Haushaltsausschuss, Svenja Stadler (SPD), Paula Piechotta (Gr&uuml;ne) und Karsten Klein (FDP), als Treiber in der Gesundheitspolitik einen Namen gemacht. Vor allem aber als W&auml;chter der Haushaltsdisziplin bei einem Minister, der aus ihrer Sicht viel zu bereitwillig Milliarde nach Milliarde f&uuml;r Coronatests und &Uuml;bermengen an Corona-Impfstoffen ausgibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ende-der-isolationspflicht-pandemieminister-in-bedrangnis-8920774.html%20\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin E.M.:<\/strong> Es wird einsam um Karl Lauterbach, die Ampel r&uuml;ckt vom entr&uuml;ckten Minister ab, der mit unn&ouml;tigen Ma&szlig;nahmen viel Geld aus dem Fenster wirft. Auch Medien wie der Tagesspiegel, lange Zeit eher Sprachrohr und unkritischer Begleiter der offiziellen Corona-Politik, findet pl&ouml;tzlich ein paar kritische Worte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Impfpflicht im Bereich Gesundheit entf&auml;llt. Warum gab es sie?<\/strong><br>\nAls die Impfpflicht am 15.&#8239;M&auml;rz 2022 in Kraft trat, war den Medizinern bereits bekannt, dass die Impfung nur dem Eigenschutz dient und nicht dem Fremdschutz, dass sie also bestenfalls vor einem schweren Verlauf der Krankheit sch&uuml;tzt, nicht aber vor der &Uuml;bertragung.<br>\nAls die Impfpflicht durchgesetzt wurde, gab es keine einzige Studie, die nachweisen konnte, dass ungeimpfte Mitarbeiter im Gesundheitswesen mehr Patienten mit Corona infizieren als geimpfte Mitarbeiter.<br>\nDas wurde vom Robert Koch-Institut in einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung des Bundestages am 27.&#8239;April noch einmal best&auml;tigt. Auch das Paul-Ehrlich-Institut als Bundesbeh&ouml;rde f&uuml;r Impfstoffe hat bis heute nicht nachweisen k&ouml;nnen, dass die Corona-Impfung die Verbreitung des Virus verhindert.<br>\n&bdquo;Die einrichtungsbezogene Impfpflicht lief von Anfang an ins Leere&ldquo;, sagt Eugen Brysch, Vorstand der Stiftung Patientenschutz. Denn die Impfung sch&uuml;tze &bdquo;nicht vor Weitergabe des Virus&ldquo;.<br>\nEine &uuml;berzeugende Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Impfpflicht gab es also im Fr&uuml;hjahr genauso wenig wie heute. Es handelte sich um politischen Aktionismus, der seine Ursache in einer aufgeladenen Stimmung hatte. Ohne sachlichen Grund wurden Menschen zu einer Impfung gezwungen, die sie ablehnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/meinung\/kolumne\/kolumne-mein-aerger\/impfpflicht-im-bereich-gesundheit-entfaellt-warum-gab-es-sie\">BZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Impfschaden nach Coronaimpfung in der Schule ist kein Dienstunfall<\/strong><br>\nDie Impfsch&auml;den sind unbestritten, doch das Land Niedersachsen treffe keine Schuld: Ein Gericht in Hannover wies die Klage einer Lehrerin ab, die auf Anerkennung eines Dienstunfalls gepocht hat. (&hellip;)<br>\nDie Kammer erkl&auml;rte, das Land Niedersachsen als Dienstherr habe mit der Schule zwar die R&auml;ume f&uuml;r das Impfteam zur Verf&uuml;gung gestellt, die Impfaktion aber nicht selbst organisiert. Zust&auml;ndig waren demnach die Region und die Stadt Hannover als Tr&auml;gerinnen des Impfzentrums.<br>\nDas Urteil ist noch nicht rechtskr&auml;ftig. Es kann vor dem Oberverwaltungsgericht in L&uuml;neburg Berufung eingelegt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/verwaltungsgericht-hannover-impfschaden-nach-corona-impfung-in-schule-kein-dienstunfall-a-65fdf544-8c72-4ba1-b447-c623b48338a2%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Man beachte:<\/em><\/p>\n<p><em>Die Impfsch&auml;den sind unbestritten, &hellip;.<\/em><\/p>\n<p><em>Vor einem Jahr klang das noch anders:<\/em><\/p>\n<p><em>Im August 2021 fragte Lauterbach noch auf Twitter, &bdquo;weshalb eine Minderheit der Gesellschaft eine nebenwirkungsfreie Impfung nicht will, obwohl sie gratis ist und ihr Leben und das vieler anderer retten kann&ldquo;. In der Sendung &bdquo;Anne Will&ldquo; sagte Lauterbach, man m&uuml;sse immer wieder vermitteln: &bdquo;Die Impfungen sind halt mehr oder weniger nebenwirkungsfrei. Das muss immer wieder gesagt werden.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Statistiker zu Corona-&Uuml;bersterblichkeit: &bdquo;Die Diskussion ist aufgebauscht&ldquo;<\/strong><br>\nKnapp 20 Prozent mehr Tote als in Vorjahren &ndash; Statistiker G&ouml;ran Kauermann beeindruckt die &Uuml;bersterblichkeit im Oktober nicht. Er verweist auf eigene Analysen. [&hellip;]<br>\nKnapp 20 Prozent mehr Todesf&auml;lle als im Oktober der Vorjahre. Ist das wirklich eine leichte &Uuml;bersterblichkeit?<br>\nSie m&uuml;ssen sich die ganze Kurve der letzten Jahre anschauen. Dann sehen Sie, dass es in den Vergleichszeitr&auml;umen zum Teil sogar eine Untersterblichkeit gab &ndash; es waren also weniger Menschen als statistisch erwartet gestorben. Wom&ouml;glich weil durch die Infektionsschutzma&szlig;nahmen eine Grippewelle ausblieb. Wenn ich dann aber die Todeszahlen von diesem Oktober damit vergleiche, sehe ich nat&uuml;rlich einen deutlichen Anstieg.<br>\nIch muss aber eigentlich mit der erwarteten Sterblichkeit vergleichen?<br>\nRichtig. Und da sehen wir wirklich gro&szlig;e Ausschl&auml;ge nur in den Coronawellen Ende 2020 und Ende 2021. Den gr&ouml;&szlig;ten Peak der letzten Jahre gab es &uuml;brigens &ndash; damals kaum beachtet &ndash; Anfang 2018. Da hatten wir eine enorme Grippewelle.<br>\nDann war Corona aus statistischer Sicht doch nicht schwerwiegender als eine schlimme Grippewelle?<br>\nIn Deutschland mit all den Ma&szlig;nahmen: ja. In Italien, Spanien oder in den USA sieht das ganz anders aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Statistiker-zu-Corona-Uebersterblichkeit\/!5897773\/%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Jens Spahn: Villa f&uuml;r vier Millionen Euro gekauft<\/strong><br>\nJens Spahn &ndash; ehemaliger deutscher Bundesminister f&uuml;r Gesundheit &ndash; hat im Juli 2020 eine Villa im Berliner Nobelviertel Dahlem erworben. Der Kauf und die damit verbundene Geschichte wirft zahlreiche Fragen auf. Insbesondere die Tatsache, dass die Sparkasse die Luxusimmobilie voll finanziert &ndash; zu rund 110 Prozent, Nebenkosten inklusive.<br>\nEine derartige Finanzierung war auch in Zeiten von billigen Immobilienkrediten &auml;usserst ungew&ouml;hnlich. Bei einem Politiker, dessen zuk&uuml;nftiges Einkommen stark vom Abschneiden bei den n&auml;chsten Wahlen abh&auml;ngt, umso fragw&uuml;rdiger. (&hellip;)<br>\nGem&auml;ss der Wochenzeitung &laquo;Die Zeit&raquo; diente ein gr&ouml;sseres Verm&ouml;gen als Absicherung f&uuml;r den Kredit. Diese Geldsumme wiederum hatte Spahns Ehemann als Erbschaft von seinem Vater erhalten. Doch wie &laquo;Der Spiegel&raquo; am Freitag berichtet, ist die Geschichte vom Erbe des Vaters &laquo;Unsinn&raquo;.<br>\nDemnach wirft die ganze Angelegenheit zwei Fragen auf: Woher hat das Paar die Millionenbetr&auml;ge, um die 285 Quadratmeter-Villa zu finanzieren? Und weshalb hatten sie die Journalisten mit der Geschichte vom Millionenerbe auf eine falsche F&auml;hrte geschickt?<br>\nDie Journalisten bei &laquo;Der Spiegel&raquo; haben Spahn und seinen Ehemann um eine Stellungnahme in der Angelegenheit gebeten &ndash; ohne Erfolg. Aus dem Umfeld der beiden hiess es schliesslich: Das Verm&ouml;gen stamme aus einem Aktiendepot. Dieses sei frei von &laquo;Steuertatbest&auml;nden&raquo; und daher bis anhin unentdeckt. Die Geschichte mag plausibel klingen, Zweifel dar&uuml;ber, woher das Geld tats&auml;chlich kommt, bleiben allerdings bis heute.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nau.ch\/news\/europa\/jens-spahn-villa-fur-vier-millionen-euro-gekauft-66350196\">Nau.ch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Leider befindet sich <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/jens-spahn-und-seine-millionen-villa-der-schatz-vom-attersee-a-89fae952-e5d7-49d2-a5b9-35bba4d4ef9e\">der erw&auml;hnte &bdquo;Spiegel&ldquo;-Artikel<\/a> hinter einer Bezahlschranke &ndash; ebenso <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2022-11\/jens-spahn-villa-dahlem-finanzierung\">ein Artikel in der &bdquo;Zeit&ldquo;<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63919\">Der T&uuml;r&ouml;ffner: Wie Jens Spahn den gl&auml;sernen Patienten herbeiregiert<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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