{"id":90931,"date":"2022-11-28T14:00:50","date_gmt":"2022-11-28T13:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90931"},"modified":"2022-11-29T07:27:47","modified_gmt":"2022-11-29T06:27:47","slug":"der-holodomor-war-eine-katastrophale-hungersnot-aber-kein-genozid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90931","title":{"rendered":"Der Holodomor war eine katastrophale Hungersnot \u2013 aber kein Genozid"},"content":{"rendered":"<p>Was ist ein Genozid, ein V&ouml;lkermord? Die UNO gibt dazu eine<a href=\"https:\/\/www.un.org\/en\/genocideprevention\/genocide.shtml\">&nbsp;klare Definition<\/a>: &laquo;<em>genocide means any of the following acts committed with intent to destroy, in whole or in part, a national, ethnical, racial or religious group<\/em>.&raquo; (V&ouml;lkermord sind alle Taten, die den Zweck haben, eine nationale, ethnische, rassische oder religi&ouml;se Gruppe zu zerst&ouml;ren). Die Ukraine verlangt seit 1991 immer wieder, dass die gro&szlig;e Hungersnot in den Jahren 1932\/33, genannt &laquo;Holodomor&raquo;, international als durch Stalin ver&uuml;bten V&ouml;lkermord anerkannt wird. Der bekannte Schweizer Arzt und Politiker Franco Cavalli &ndash; N&auml;heres zu seiner Person siehe unten &ndash; erkl&auml;rt im Folgenden, warum der Holodomor zwar eine Trag&ouml;die historischen Ausma&szlig;es war, aber keine spezifisch gegen die Ukraine gerichtete Ma&szlig;nahme. Von <strong>Franco Cavalli<\/strong>, mit freundlicher Genehmigung von <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-holodomor-war-eine-katastrophale-hungersnot-aber-kein-genozid\/\">Globalbridge.ch<\/a>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8861\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-90931-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221128-Holodomor-katastrophale-Hungersnot-aber-kein-Genozid-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221128-Holodomor-katastrophale-Hungersnot-aber-kein-Genozid-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221128-Holodomor-katastrophale-Hungersnot-aber-kein-Genozid-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221128-Holodomor-katastrophale-Hungersnot-aber-kein-Genozid-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=90931-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221128-Holodomor-katastrophale-Hungersnot-aber-kein-Genozid-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"221128-Holodomor-katastrophale-Hungersnot-aber-kein-Genozid-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Es kommt immer h&auml;ufiger vor, dass der Begriff &laquo;V&ouml;lkermord&raquo; in unangemessener, um nicht zu sagen demagogischer Weise verwendet wird, was die offensichtliche Gefahr einer Verharmlosung des Wortes mit sich bringt. Dies geschieht h&auml;ufig mit politischen Absichten, die fast nie erkl&auml;rt werden, aber offensichtlich sind und die fast immer in eine Richtung gehen. Wenn zum Beispiel &ndash; zumindest in unseren Breitengraden &ndash; der Begriff V&ouml;lkermord nie f&uuml;r das verwendet wird, was die T&uuml;rken seit einem Jahrzehnt gegen das kurdische Volk tun, vergeht in letzter Zeit kein Tag, an dem nicht jemand &uuml;ber den V&ouml;lkermord schreibt oder spricht, den die chinesische Regierung an der uigurischen Bev&ouml;lkerung in Xinjiang ver&uuml;bt. Dies geht so weit, dass einige westliche Parlamente, darunter auch das niederl&auml;ndische, diese Anschuldigung in Erkl&auml;rungen formuliert haben, die denen &auml;hneln, die das Schweizer Parlament nach jahrelangen Debatten &uuml;ber den unbestreitbaren V&ouml;lkermord an den Armeniern, der vor etwas mehr als 100 Jahren von der T&uuml;rkei ver&uuml;bt wurde, abgegeben hat.&nbsp;<\/p><p>(Ich werde bei anderer Gelegenheit auf das Thema Xinjiang zur&uuml;ckkommen. Ich beschr&auml;nke mich hier auf die Feststellung, dass vor kurzem ein wichtiges Werk von einem einhellig als gro&szlig;er Kenner der Materie geltenden Autor erschienen ist &ndash; Bj&ouml;rn Alpermann,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.uni-wuerzburg.de\/aktuelles\/pressemitteilungen\/single\/news\/china-und-die-uiguren-1\/\">Xinjiang: China und die Uiguren<\/a>&nbsp;&ndash;, der nach Auswertung aller verf&uuml;gbaren Informationen zum Schluss kommt, dass man nicht unbedingt von einem V&ouml;lkermord sprechen kann, au&szlig;er vielleicht im &uuml;bertragenen Sinne einer &bdquo;Unterdr&uuml;ckung der uigurischen Kultur&ldquo;. Die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/statements\/2022\/05\/statement-un-high-commissioner-human-rights-michelle-bachelet-after-official\">UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet<\/a>&nbsp;(die sehr hart gegen Maduros Venezuela vorgegangen war) scheint nach ihrem j&uuml;ngsten Besuch in China zu demselben Schluss gekommen zu sein. Sie wurde sofort Opfer einer b&ouml;sartigen Verleumdungskampagne durch die internationalen Medien, so dass sie erkl&auml;rte, sie werde die Verl&auml;ngerung ihres Mandats nicht annehmen.)<\/p><p><strong>Holodomor und Stalin<\/strong><\/p><p>Aber heutzutage sprechen unsere Medien noch h&auml;ufiger vom Holodomor, d.h. dem Hungertod von etwa 3 Millionen Ukrainern zwischen 1932 und 1933, und schreiben Stalin eindeutig v&ouml;lkerm&ouml;rderische Absichten zu, sozusagen als weiteren Beweis f&uuml;r die historische Bosheit der Russen gegen&uuml;ber den Ukrainern. Tats&auml;chlich wurden in einigen europ&auml;ischen Parlamenten, darunter auch in Italien, Antr&auml;ge eingebracht, um die damaligen Ereignisse in der Ukraine als V&ouml;lkermord anzuerkennen. Um dieses Thema zu er&ouml;rtern, st&uuml;tze ich mich haupts&auml;chlich auf das, was Simone Oggionni, nationaler Leiter des Kultursektors von &laquo;<a href=\"https:\/\/articolo1mdp.it\/rassegna-stampa\/oggionni-per-salvare-il-calcio-non-serve-chiudere-le-curve\/\">Articolo Uno<\/a>&raquo;, am 28. Mai dieses Jahres in seinem Blog und anschlie&szlig;end in der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.huffingtonpost.it\/autori\/simone_oggionni\/\">HuffPost<\/a>&nbsp;ver&ouml;ffentlicht hat. Oggionni hat u.a. ein bemerkenswertes Buch &uuml;ber&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lucio_Magri\">Lucio Magri<\/a>&nbsp;ver&ouml;ffentlicht, &uuml;ber das wir in einer fr&uuml;heren Ausgabe unserer Zeitschrift&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.forumalternativo.ch\/2022\/09\/13\/no-ai-caccia-f-35-e-no-all-esercito\/\">Quaderni<\/a>&nbsp;vom &laquo;<a href=\"https:\/\/www.forumalternativo.ch\/\">ForumAlternativo<\/a>&raquo; berichtet haben.&nbsp;<\/p><p>Bevor wir auf die Hauptsache eingehen, sollte man sich vielleicht daran erinnern, dass Lenin bereits 1919 die repressive Politik des zaristischen Russlands umgesto&szlig;en und verschiedenen V&ouml;lkern, gerade auch den Ukrainern, in allen Bereichen gro&szlig;e Autonomie gew&auml;hrt hat, weshalb Putin, als er am 24. Februar den Beginn der milit&auml;rischen Aggression erkl&auml;rte, Lenin als Hauptverantwortlichen f&uuml;r das ukrainische Problem bezeichnete.<\/p><p><strong>Was ist V&ouml;lkermord?<\/strong><\/p><p>Der Begriff V&ouml;lkermord definiert etwas Genaues und ist kein Synonym f&uuml;r Massaker oder Trag&ouml;die. Die im Dezember 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedete &bdquo;Konvention &uuml;ber die Verh&uuml;tung und Bestrafung des V&ouml;lkermordes&ldquo;&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.un.org\/en\/genocideprevention\/genocide.shtml\">definiert den V&ouml;lkermord als die vors&auml;tzliche und bewusste Planung und Durchf&uuml;hrung der (vollst&auml;ndigen oder teilweisen) Ausrottung einer ethnischen, religi&ouml;sen oder nationalen Gruppe<\/a>.&nbsp;Es handelt sich also nicht um eine m&ouml;gliche soziale oder sonstige Erw&auml;hnung, sondern eindeutig nur um eine ethnische, religi&ouml;se oder nationale. Um im Falle des Holodomor von einem V&ouml;lkermord sprechen zu k&ouml;nnen, muss also der bewusste Wille Stalins, Millionen von Menschen&nbsp;<em>als Ukrainer<\/em>&nbsp;zu t&ouml;ten, nachgewiesen werden. Wie Oggionni betont, sind die &bdquo;gro&szlig;en Hungersn&ouml;te von 1931-1933&ldquo;, die&nbsp;<em>auch au&szlig;erhalb der Ukraine<\/em>, von Kasachstan bis zur Wolga-Region, mehrere hunderttausend Opfer forderten, aber unbestritten. Die damaligen gro&szlig;en Hungersn&ouml;te hatten eine Vielzahl von Ursachen. Es gab nat&uuml;rliche Ursachen (Typhusepidemien, D&uuml;rren usw.), aber die Hungersn&ouml;te waren sicherlich auch eine Folge von Stalins politischer Entscheidung, die Zwangskollektivierung des l&auml;ndlichen Raums zu beschleunigen, insbesondere um Ressourcen f&uuml;r die gewaltigen Industrialisierungsanstrengungen der Sowjetunion abzusch&ouml;pfen, die unter anderem das Land mit einem Anstieg des Pro-Kopf-BIP um 61 Prozent in den n&auml;chsten zehn Jahren v&ouml;llig ver&auml;nderten. Gem&auml;&szlig; Oggionni waren diese Hungersn&ouml;te weitgehend die unvorhergesehene Folge der totalit&auml;ren Anwendung stalinistischer Wirtschaftsentscheidungen, auch weil sie eine Selbstbestrafung f&uuml;r das globale System waren. Ab September 1932 verschlimmerte Stalin die Situation noch, indem er wahllos auf die Kulaken, d. h. auf die landbesitzenden Bauern und alle, die sich der Kollektivierung widersetzten, einschlug. Um ihren Widerstand zu schw&auml;chen, z&ouml;gerte Stalin nicht, auch das zeigt eine der grausamsten Seiten des Stalinismus, sogar die Waffe des Hungers gegen sie einzusetzen. Und die demografischen Daten sind eindeutig: Die meisten Todesopfer kamen auf dem Lande ums Leben, weit weniger in den St&auml;dten und unabh&auml;ngig von der ethnischen Herkunft oder der gesprochenen Sprache. Wenn man also schon von einer vors&auml;tzlichen Ausrottung von Menschen sprechen will, so geschah dies sozusagen auf Basis des&nbsp;<em>sozialen<\/em>&nbsp;Status,&nbsp;<em>nicht auf religi&ouml;ser, ethnischer oder nationaler Basis<\/em>, sodass der Begriff V&ouml;lkermord in diesem Fall nicht zutrifft.<\/p><p><strong>Die Russen als Opfer eines V&ouml;lkermordes?<\/strong><\/p><p>Oggionni verweist, um den Diskurs zu erweitern, auf eine Tatsache, &uuml;ber die wir in unserem Magazin mehrere Male gesprochen haben und auf die ich pers&ouml;nlich auch in einer Rede vor dem Schweizer Nationalrat vor 15 Jahren hingewiesen hatte. Eines der Gef&uuml;hle, mit denen Putin seine neozaristische imperialistische Politik rechtfertigt, ist die revanchistische Stimmung, die in einem gro&szlig;en Teil des russischen Volkes gegen den Westen vorherrscht &ndash; gegen den Westen, der sich schuldig gemacht hat, &bdquo;uns nach dem Ende der Sowjetunion zerst&ouml;rt zu haben&ldquo;. Eine ganz &auml;hnliche Stimmung herrschte in der deutschen Bev&ouml;lkerung nach den ungerechten Ma&szlig;nahmen, die Deutschland nach seiner Niederlage im Ersten Weltkrieg auferlegt wurden. Diese Frustration wurde sp&auml;ter von Hitler ausgenutzt, um an die Macht zu kommen. Nach dem Ende des Realsozialismus setzten insbesondere die Weltbank und der IWF mit Jelzin (der das demokratische Experiment durch die Bombardierung der Duma beendet hatte) als Marionette einen drastischen &Uuml;bergang zur Marktwirtschaft und zum Kapitalismus durch, der zwischen 1991 und 2014 in den L&auml;ndern des Realsozialismus eine &Uuml;bersterblichkeitskrise mit sch&auml;tzungsweise 18 Millionen Toten verursachte, davon 12 Millionen in Russland &ndash; siehe &laquo;<a href=\"https:\/\/novapublishers.com\/shop\/when-life-expectancy-is-falling-mortality-crises-in-post-communist-countries-in-a-global-context\/\">When Life Expectancy Is Falling<\/a>: Mortality Crises in Post-Communist Countries in a Global Context&raquo;. In Russland sank in dieser Zeit die Lebenserwartung von M&auml;nnern um etwa 7 Jahre: eine enorme Trag&ouml;die von historischer Bedeutung.&nbsp;<\/p><p>Trotzdem gibt es keinen Grund, von einem V&ouml;lkermord an den Russen zu sprechen, sondern von den verheerenden Auswirkungen einer Wirtschaftspolitik, die sich gegen bestimmte soziale Gruppen richtete (parallel dazu entstanden ja auch die sogenannten Oligarchien). Wie Simone Oggionni abschlie&szlig;end feststellt, geht es nicht darum, &bdquo;provokante Analogien aufzustellen, es geht lediglich darum festzuhalten, dass jedes (historische) Ph&auml;nomen die Notwendigkeit angemessener, nicht verallgemeinender und nicht verzerrender Definitionen mit sich bringt&ldquo;. Andernfalls laufen wir Gefahr, die wirklichen V&ouml;lkermorde, angefangen bei der Shoah, auf sehr gef&auml;hrliche Weise zu bagatellisieren.<\/p><p><em>Information zum Autor: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franco_Cavalli\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Franco Cavalli<\/a> ist ein weit &uuml;ber die Schweiz hinaus bekannter Schweizer Onkologe. Politisch hat er sich zuerst in seinem Heimatkanton Tessin, sp&auml;ter auch als Mitglied der Sozialdemokratischen Partei im Schweizer Nationalrat engagiert, von 1999 bis 2002 sogar als Pr&auml;sident der Fraktion der SP. Schon seit vielen Jahren engagiert sich Cavalli auch international, so zum Beispiel als Gr&uuml;ndungsmitglied und heute als Vize-Pr&auml;sident der Schweizer Vereinigung <a href=\"https:\/\/medicuba.ch\/de\/verein\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">mediCuba<\/a>, wo er seit 1992 engagiert ist.<\/em><\/p><p><em>Zum Titelbild: Zur Bew&auml;sserung der Landwirtschaft auf der Krim wurde in den 1960er Jahren &ndash; also zu Zeiten der Sowjetunion &ndash; ein Kanal gebaut, der Wasser vom Dnepr auf die Krim bringt. Er deckte um die 85 Prozent des S&uuml;sswasserbedarfs der Halbinsel Krim. Nachdem sich die Bev&ouml;lkerung der Krim 2014 von der Ukraine lossagte und sich die Krim mit Russland wiedervereinigte, blockierte die Ukraine die Wasserzufuhr durch diesen Kanal, um die Krim trockenzulegen und damit dem Hunger auszusetzen. Das kommt einem Genozid deutlich n&auml;her als eine allgemeine Hungersnot &uuml;ber mehrere Sowjetrepubliken hinweg. (Bild ORF)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist ein Genozid, ein V&ouml;lkermord? Die UNO gibt dazu eine<a href=\"https:\/\/www.un.org\/en\/genocideprevention\/genocide.shtml\">&nbsp;klare Definition<\/a>: &laquo;<em>genocide means any of the following acts committed with intent to destroy, in whole or in part, a national, ethnical, racial or religious group<\/em>.&raquo; (V&ouml;lkermord sind alle Taten, die den Zweck haben, eine nationale, ethnische, rassische oder religi&ouml;se Gruppe zu zerst&ouml;ren). 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