{"id":91087,"date":"2022-12-02T08:37:35","date_gmt":"2022-12-02T07:37:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087"},"modified":"2022-12-02T08:37:35","modified_gmt":"2022-12-02T07:37:35","slug":"hinweise-des-tages-4249","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h01\">Unliebsame Berichterstattung: &raquo;Totale Manipulation ist m&ouml;glich&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h02\">Energiewende: Ohne Worte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h03\">&bdquo;Ein Schuss in das eigene Knie&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h04\">Das zu Tode boykottierte Venezuela darf &Ouml;l in die USA liefern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h05\">Entlastung f&uuml;r die Menschen sieht anders aus: Nebelkerzen und Betrug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h06\">Oskar Lafontaine: &bdquo;Es ist immer nur eine verschwindende Minderheit, die den Krieg will&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h07\">Vom NATO-Beschluss 2008 bis zum Minsker Abkommen: eine M&auml;rchenstunde mit Frau Dr. Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h08\">Washingtons Geduld: Die Vorhersagen &uuml;ber den baldigen wirtschaftlichen und milit&auml;rischen Zusammenbruch Ru&szlig;lands waren wohl voreilig.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h09\">Die letzte Bastion im Kriegsgebiet (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h10\">Taiwan-Konflikt: Schlappe f&uuml;r Provokateure<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h11\">Verlorene Jahrzehnte &ndash; Zehn Thesen zur Aufarbeitung der Corona-Krise (Teil 1)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h12\">Zur Berichterstattung &uuml;ber Corona-Proteste in Peking: Mit Eifer gegen China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h13\">Annalena Baerbock und ihr &ldquo;Zivilisationsbruch&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h14\">Die Holodomor-Resolution ist un&uuml;berlegt und kurzsichtig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91087#h15\">Kahlschlag bei Bild TV<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Unliebsame Berichterstattung: &raquo;Totale Manipulation ist m&ouml;glich&laquo;<\/strong><br>\nAngriff gegen Nachdenkseiten kommt von oben. Entzug der Gemeinn&uuml;tzigkeit in Zeiten forcierter Meinungsunterdr&uuml;ckung. Ein Gespr&auml;ch mit Albrecht M&uuml;ller<br>\nZum Jahresende soll den Nachdenkseiten die Gemeinn&uuml;tzigkeit aberkannt werden. Wie sehr tr&auml;fe das den Blog?<br>\nDer Angriff gegen uns verfolgt zwei Ziele: Man will den Nachdenkseiten die finanzielle Basis entziehen, und man will uns die Leser vergraulen. Letzteres wird nicht funktionieren. Die gro&szlig;e Mehrheit liest die Nachdenkseiten und unterst&uuml;tzt sie finanziell, weil die Lekt&uuml;re hilft, sich eine Meinung zu bilden und Orientierung zu finden. Unsere Leserinnen und Leser wissen, dass wir in diesem Sinne gemeinn&uuml;tzig sind. Deshalb werden sie uns treu bleiben.<br>\nUnd was ist mit dem finanziellen Aspekt?<br>\nAuch da bin ich zuversichtlich. Die &uuml;berwiegende Mehrheit, vermutlich mindestens 90 Prozent, wird uns auch bei Wegfall der steuerlichen Verg&uuml;nstigungen unterst&uuml;tzen. Viele haben uns in diesen Tagen geschrieben, dass sie sogar mehr spenden wollen. Insofern sehe ich die Existenz der Nachdenkseiten nicht bedroht. Aber nat&uuml;rlich wehren wir uns gegen diesen Vorsto&szlig; der Finanzbeh&ouml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439922.unliebsame-berichterstattung-totale-manipulation-ist-m%C3%B6glich.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>NachDenkSeiten: Zu kritisch f&uuml;r die Gemeinn&uuml;tzigkeit?<\/strong><br>\nBesonders bedenklich wird es, wenn vermeintlich Linke und Linksliberale sogar den Einsatz der Staatsorgane gegen scheinbar missliebige Medien verteidigen. So erkl&auml;rte der Journalist Matthias Meisner in einen Tweet, die NachDenkSeiten w&uuml;rden Propaganda f&uuml;r den Kreml, f&uuml;r &ldquo;Coronaleugner&rdquo; und Rechtsradikale verbreiten. Meisner fragte schon im August 2022, warum die NachDenkSeiten &uuml;berhaupt noch gemeinn&uuml;tzig seien.<br>\nDas war mehr als zwei Monate vor dem Schreiben des Finanzamts, der den Entzug der Gemeinn&uuml;tzigkeit ank&uuml;ndigte. Hier wird auch der Unterschied zwischen einer notwendigen Kritik auch an Inhalten der NachDenkSeiten, wie sie Gremliza &auml;u&szlig;erte und einer Diskreditierung deutlich, wie sie nicht nur Meisner hier praktiziert.<br>\nBeispielsweise ohne n&auml;here Erl&auml;uterung von &ldquo;Propaganda f&uuml;r den Kreml&rdquo; zu sprechen, kann heutzutage viel hei&szlig;en &ndash; von irgendwem muss sich das jeder anh&ouml;ren, der einigerma&szlig;en bekannt ist und angesichts der Atomkriegsgefahr f&uuml;r Deeskalation eintritt. Wer nicht zu einem Debattenklima beitragen will, in dem friedenspolitische Positionen generell als indiskutabel gelten und als Feindbeg&uuml;nstigung gebrandmarkt werden, muss f&uuml;r diesen Vorwurf schon eine pr&auml;zise Begr&uuml;ndung liefern und klarstellen, wo f&uuml;r ihn die Grenze verl&auml;uft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/NachDenkSeiten-Zu-kritisch-fuer-die-Gemeinnuetzigkeit-7362299.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Energiewende: Ohne Worte<\/strong><br>\nMan muss eigentlich nichts mehr dazu schreiben. Die Fakten sprechen f&uuml;r sich und das Schweigekartell schweigt. Ich habe schon&nbsp;vor einem Jahr&nbsp;die Zusammenh&auml;nge erkl&auml;rt und will das nicht wiederholen. Immer wieder im Herbst zeigt sich in allergr&ouml;&szlig;ter Klarheit, dass die deutsche Energiewende eine Luftnummer ist.&nbsp;<br>\nWie die Abbildung 1 zeigt, brauchte man heute, am 1. Dezember mittags, bei einem Stromverbrauch von &uuml;ber 75 Gigawatt 63 Gigawatt aus konventionellen Kraftwerken. Alle Erneuerbaren zusammen kamen auf geradezu l&auml;cherliche zehn Gigawatt, weil die Sonne nicht schien und der Wind nicht wehte. Zur Erinnerung: Die gr&ouml;&szlig;ten Kohlekraftwerke in Deutschland liefern etwa 4 Gigawatt, gro&szlig;e Kernkraftwerke weltweit etwa 2 Gigawatt; die gr&ouml;&szlig;te Kernkraftanlage der Welt in Japan &uuml;ber 8 Gigawatt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2022\/12\/01\/energiewende-ohne-worte\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Ein Schuss in das eigene Knie&ldquo;<\/strong><br>\nDer f&uuml;r Montag angek&uuml;ndigte Versuch von EU und G7, einen Preisdeckel f&uuml;r russisches Erd&ouml;l zu oktroyieren, k&ouml;nnte der EU mehr schaden als Russland. Dies geht aus Einsch&auml;tzungen von Experten hervor. Br&uuml;ssel will den Preisdeckel nicht unterhalb von 60 US-Dollar pro Barrel festsetzen; damit entspricht er ann&auml;hernd dem Preis, den Russland zur Zeit erzielt. Lediglich Polen und die baltischen Staaten wollen ihn auf 30 US-Dollar dr&uuml;cken; weil Russland in diesem Fall aber &uuml;berhaupt nicht liefern w&uuml;rde, fehlte sein Erd&ouml;l dann auf dem Weltmarkt; eine auch f&uuml;r den Westen verheerende Preisexplosion w&auml;re die Folge. Dies ist der Grund, weshalb mittlerweile selbst Washington auf einen Preisdeckel von mindestens 60 US-Dollar dringt. Ist ein solcher Preisdeckel nicht geeignet, Russland ernsthaft zu sch&auml;digen, so sind Reeder und Schiffsversicherer aus Europa dabei, Marktanteile zu verlieren: Die Drohung mit dem Preisdeckel hat Russland und mutma&szlig;lich auch Indien und China dazu gebracht, ihre eigenen Tanker- und Versicherungskapazit&auml;ten auszubauen. Ein US-Experte urteilt &uuml;ber EU und G7: &bdquo;Sie haben sich selbst in das Knie geschossen.&ldquo; Eine Preisexplosion ist wegen des EU-&Ouml;lembargos dennoch m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9101\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das zu Tode boykottierte Venezuela darf &Ouml;l in die USA liefern<\/strong><br>\nEinigung in Mexiko: Auch kann die UNO drei Milliarden von den USA blockierte Dollar f&uuml;r Soziales verwenden.\n<ul>\n<li>Noch halten die USA am Phantom-Pr&auml;sidenten Juan Guaid&oacute; in Venezuela fest, obwohl dieser nicht mehr Parlamentspr&auml;sident ist und im Land kaum mehr eine Basis hat.<\/li>\n<li>Noch haben die USA 15 Millionen Dollar f&uuml;r die Verhaftung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro ausgesetzt.<\/li>\n<li>Noch sind extreme Sanktionen der USA gegen Venezuela in Kraft. Jeglicher Handel mit Dollars &ndash; auch von ausl&auml;ndischen Unternehmen &ndash;&nbsp;mit Venezuela wird sanktioniert. Seit die USA auch Abwicklungen &uuml;ber russische Banken sanktionieren, ist der Geldfluss nach Venezuela praktisch versiegt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Folgen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung von Venezuela sind verheerend: Sieben Millionen Menschen &ndash; ein Viertel der Bev&ouml;lkerung &ndash; flohen zum &Uuml;berleben ins Ausland. Ein Drittel der verbleibenden Bev&ouml;lkerung leidet nach Angaben der UNO und von Hilfswerken unter Hunger und Krankheit. Die Inflation betr&auml;gt gegenw&auml;rtig etwa 170 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/das-zu-tode-boykottierte-venezuela-darf-oel-in-die-usa-liefern\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Entlastung f&uuml;r die Menschen sieht anders aus: Nebelkerzen und Betrug<\/strong><br>\nDie Preise f&uuml;r Nahrungsmittel sind zwischen Oktober 2021 und Oktober 2022 um 20,3 Prozent gestiegen, bei Gem&uuml;se ist der Anstieg noch drastischer. Der Preis von Heiz&ouml;l und Kraftstoffen ist im Oktober 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 33,8 Prozent gestiegen. Die Mieten steigen, Fahrpreiserh&ouml;hungen f&uuml;r den &Ouml;PNV sind zum Jahreswechsel angek&uuml;ndigt. Verantwortlich sind laut Karin Welge, Pr&auml;sidentin und Verhandlungsf&uuml;hrerin der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverb&auml;nde (VKA), die durch den &bdquo;russischen Krieg verursachten Teuerungen&ldquo;. So richtete sie bereits Anfang Oktober eine Verzichtsforderung an die Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst der L&auml;nder und Kommunen: &bdquo;Daher appellieren wir an die Gewerkschaften, bei ihrer Forderungsfindung ma&szlig;voll zu sein und die schwierige Situation der kommunalen Arbeitgeber angemessen zu ber&uuml;cksichtigen.&ldquo; Es sei zwingend, dass die Tarifvertragsparteien in der anstehenden Tarifrunde an einem Strang ziehen, um diese Krise zu bew&auml;ltigen. Die Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst sollen in Geiselhaft genommen werden und die Kriegs- und Krisenpolitik der Bundesregierung bezahlen. Wie in der j&uuml;ngsten Tarifrunde der IG Metall soll es den Kolleginnen und Kollegen an die Reall&ouml;hne gehen. Als Trostpfl&auml;sterchen dienen dann die &bdquo;Entlastungspakete&ldquo; der Bundesregierung. Diese Zahlungen landen weitgehend ungebremst in den Kassen der Energie- und Wohnbaukonzerne oder bei Aldi und Lidl. F&uuml;r Rentnerinnen und Rentner sowie die von der Arbeit ausgegrenzten Menschen sind die Preissteigerungen noch ein gr&ouml;&szlig;eres Problem und gef&auml;hrden gar ihre Gesundheit. (&hellip;)<br>\nMit der von Konzernen und Regierung betriebenen Politik wird die Armut zunehmen. Nur eine aktive Lohnpolitik kann diese Entwicklung aufhalten, nicht nur f&uuml;r die Besch&auml;ftigten, sondern auch f&uuml;r die Rentner. Die Grundlage von Rentenerh&ouml;hung bleibt die tabellenwirksame Entwicklung der L&ouml;hne und Geh&auml;lter. Lohnbestandteile, die rentenversicherungsfrei sind &ndash; und das gilt beispielsweise f&uuml;r die Einmalzahlungen der Metall-Tarifrunde &ndash; flie&szlig;en dabei nicht ein. Die Autorinnen der Studie des WSI fordern h&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r Geringverdienende durch St&auml;rkung der Tarifbindung und R&uuml;ckbau des Niedriglohnsektors. Die Regels&auml;tze der sozialen Grundsicherung m&uuml;ssen nach Analyse der Verteilungsexpertinnen so weit angehoben werden, dass sie Einkommensarmut tats&auml;chlich verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/nebelkerzen-und-betrug-4775000\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: &bdquo;Es ist immer nur eine verschwindende Minderheit, die den Krieg will&ldquo;<\/strong><br>\nVon Oskar Lafontaine ist gerade die Streitschrift &bdquo;Ami it&rsquo;s time to go!&ldquo; erschienen. Im Interview erkl&auml;rt Lafontaine, warum Deutschland und Europa sich von der Weltmacht USA l&ouml;sen sollen, dass es darum gehen muss, das Blutvergie&szlig;en in der Ukraine zu beenden, und warum ein &bdquo;faschistoides Denken&ldquo; auch bei Vertretern der Bundesregierung eingezogen ist.<br>\nSie haben gerade ein neues Buch mit dem sehr provokativen Titel &bdquo;Ami it&rsquo;s time to go!&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Das schlie&szlig;t nat&uuml;rlich an die Zeiten der 70er Jahre an, wo das im Rahmen des Vietnamkrieges zum Slogan wurde. F&uuml;rchten Sie nicht, dass das jetzt gleich in die Schiene kommt, der Lafontaine ist antiamerikanisch, womit man Ihre Gedanken beiseitelegen kann?<br>\nOskar Lafontaine: Ja, das ist der normale Reflex, dennoch muss man immer wieder versuchen, eine Debatte &uuml;ber vern&uuml;nftige Sicherheitspolitik in Deutschland zu f&uuml;hren. Ich vertrete die Kernthese, dass eine Weltmacht, die die einzige Weltmacht bleiben will und deshalb Handelskriege, verdeckte Kriege, Drohnen- und Bombenkriege f&uuml;hrt, niemals ein Verteidigungsb&uuml;ndnis anf&uuml;hren kann. Deshalb sage ich, wir brauchen eine NATO ohne die USA, eine selbst&auml;ndige europ&auml;ische Verteidigung. Wohin die USA uns f&uuml;hren, sieht man am Ukraine-Krieg, der in Wirklichkeit eine Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland ist, was alle wissen, die noch nicht v&ouml;llig von falschen Erz&auml;hlungen vergiftet und in die Irre gef&uuml;hrt worden sind.<br>\nLassen wir mal die Vorgeschichte des Ukrainekrieges weg, so sagen viele Regierungen, dass man nun die Gefahr, die von Russland ausgeht, sieht. Russland w&uuml;rde auch weiter gehen, um seine Einflusszonen zu vergr&ouml;&szlig;ern. Deswegen sei die Schutzmacht USA jetzt umso wichtiger, um das abzuwehren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/oskar-lafontaine-es-ist-immer-nur-eine-verschwindende-minderheit-die-den-krieg-will\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Oskar Lafontaine rechnet mit Scholz ab: &bdquo;Wir haben die d&uuml;mmste Regierung Europas&ldquo;<\/strong><br>\nOskar Lafontaine teilt in seinem neuen Buch aus. Auch im Interview mit unserer Redaktion h&auml;lt er sich nicht zur&uuml;ck.<br>\nHerr Lafontaine, was h&auml;tten Sie als Bundeskanzler nach dem 24. Februar, dem Tag des &Uuml;berfalls Putin auf die Ukraine, anders gemacht?<br>\nLafontaine: Ich h&auml;tte mich zun&auml;chst mit den Partnern in Europa und auch den USA verst&auml;ndigt. Ich h&auml;tte dar&uuml;ber nachgedacht, welche Sanktionen man ergreifen soll. Aber ich h&auml;tte auch klargestellt:&nbsp;&nbsp;Es d&uuml;rfen keine Sanktionen sein, die die Bev&ouml;lkerung treffen, insbesondere nicht die eigene. Das hatte Scholz anfangs auch so gesehen. Er wollte sich daf&uuml;r einsetzen, dass Sanktionen kommen, die nicht in erster Linie die eigene Bev&ouml;lkerung treffen. Aber genau das ist geschehen. Auf keinen Fall h&auml;tte ich, aufgrund der deutschen Geschichte, Waffen geliefert. Zumal ich wusste, dass die Amerikaner seit vielen Jahren die Ukraine aufger&uuml;stet haben und ohnehin st&auml;ndig neue Waffen liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/politik\/oskar-lafontaine-ukraine-wagenknecht-usa-id300320031.html\">Der Westen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vom NATO-Beschluss 2008 bis zum Minsker Abkommen: eine M&auml;rchenstunde mit Frau Dr. Merkel<\/strong><br>\nAm Ende seiner Amtszeit war es Obama wichtig, wie er in Erinnerung bleiben wollte. Goldberg, ein Journalist, der Obama gut kennt, schrieb einen langen Artikel (72 Seiten) im Atlantic zur au&szlig;enpolitischen Obama-Doktrin &bdquo;Mach keinen dummen Schei&szlig;&ldquo; (don`t do stupid shit).<br>\nDer Artikel war informativ, selektiv und eine Offenbarung: Obama wollte, dass alle glauben, er habe nur Richtiges gemacht. Wenn er etwas nicht machte, dann deshalb, weil das &bdquo;dummer Schei&szlig;&ldquo; gewesen w&auml;re. Und ein Obama macht so etwas nicht.<br>\nAuch im R&uuml;ckblick ist es eine faszinierende, &auml;u&szlig;erst intelligente Art und Weise, sich selbst die Absolution zu erteilen und alle anderen wie geringere Geistesgr&ouml;&szlig;en dastehen zu lassen. Man durchschaut es nicht so schnell. Zumal Obama ein paar Pluspunkte f&uuml;r sich reklamieren konnte.<br>\nFrau Merkel, nunmehr ehemalige deutsche Bundeskanzlerin, schien von einem &auml;hnlichen Motiv getrieben, als sie zum zweiten Mal Herrn Osang (Spiegel) gestattete, sie ausf&uuml;hrlich zu befragen. Herauskam allerdings ein atemberaubender Offenbarungseid, wobei ich mich auf die Tagesschau-Version beziehe. Denn die ist &ouml;ffentlich-rechtlich. Nach EU-Umfragen glauben etwa 50% der Deutschen, sie w&uuml;rden korrekt informiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/vom-nato-beschluss-2008-bis-zum-minsker\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Washingtons Geduld: Die Vorhersagen &uuml;ber den baldigen wirtschaftlichen und milit&auml;rischen Zusammenbruch Ru&szlig;lands waren wohl voreilig.<\/strong><br>\nVom Krieg nicht ablassen, lautet bisher die westliche Handlungsmaxime. Das &auml;ndert sich gegenw&auml;rtig langsam, weil die Russen &ndash; b&ouml;sartig wie immer &ndash; einfach nicht aufgeben. Busse: &raquo;Die Wucht der j&uuml;ngsten Angriffswelle zeigt, da&szlig; den Russen die Munition daf&uuml;r nicht ganz so schnell ausgegangen ist, wie das im Westen vielfach vermutet wurde.&laquo; Die Vorhersagen &uuml;ber den baldigen wirtschaftlichen und milit&auml;rischen Zusammenbruch Ru&szlig;lands waren demnach voreilig &ndash; vom &raquo;Spiegel&laquo; (&raquo;Gef&auml;hrlich schwach&laquo;) &uuml;ber Annalena Baerbock (&raquo;Die Fassade mag noch stehen, dahinter taumelt die russische Wirtschaft aber wie ein angeschlagener Boxer&laquo;) bis zum britischen Geheimdienst, der seit dem 24. Februar t&auml;glich von russischen Niederlagen, Chaos, Mangel an allem und jedem berichtet, um der &raquo;Desinformationskampagne&laquo; Moskaus entgegenzutreten. Manchmal helfen die Briten offenbar bei der Beschaffung ihrer Wahrheiten nach und sprengen Gasleitungen oder lassen Drohnen gegen russisches Milit&auml;r starten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1403175267152\/0\">Arnold Sch&ouml;lzel in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die letzte Bastion im Kriegsgebiet (II)<\/strong><br>\nDie EU bereitet nach ihrem umfassenden Scheitern in Mali einen Milit&auml;reinsatz im angrenzenden Niger vor. Die Entscheidung &uuml;ber den Einsatz, den der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell k&uuml;rzlich angek&uuml;ndigt hat, k&ouml;nnte schon auf dem EU-Au&szlig;enministertreffen Anfang &uuml;bern&auml;chster Woche gef&auml;llt werden. Anders als Mali, das immer enger mit Russland kooperiert, und Burkina Faso, das sich gleichfalls in Richtung Moskau orientiert, hat Nigers Regierung bislang loyal mit dem Westen zusammengearbeitet; es beherbert schon jetzt zahlreiche westliche Truppen, darunter eine US-Drohnenbasis sowie einen Lufttransportst&uuml;tzpunkt der Bundeswehr. Borrell bezeichnet den geplanten Einsatz als &bdquo;Partnerschaftsmission&ldquo; &ndash; man habe eingesehen, &bdquo;dass wir mit der nigrischen Armee auf Augenh&ouml;he zusammenarbeiten m&uuml;ssen&ldquo;. Noch vor kurzem hatte Borrell Europa mit einem &bdquo;Garten&ldquo; und den &bdquo;Rest der Welt&ldquo; mit einem &bdquo;Dschungel&ldquo; verglichen, den die EU davon abhalten m&uuml;sse, in sie einzufallen. W&auml;hrend die EU sich in Niger festsetzen will, beginnt das Land sich seinerseits f&uuml;r russischen Einfluss zu &ouml;ffnen &ndash; wie zuvor Mali, Burkina Faso und die Zentralafrikanische Republik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9100\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Taiwan-Konflikt: Schlappe f&uuml;r Provokateure<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Konzern- und Mainstreammedien in den USA und EU-Europa, die zuletzt versuchten, vereinzelte Proteste von Gegnern der bislang h&ouml;chst effektiven Ma&szlig;nahmen der chinesischen Beh&ouml;rden zur Bek&auml;mpfung der COVID-19-Seuche zu landesweiten regierungsfeindlichen Massenprotesten umzuinterpretieren, weiter behaupten, die Regierung in Peking wolle Taiwan demn&auml;chst gewaltsam mit dem chinesischen Mutterland vereinen, mu&szlig;ten die schlimmsten Provokateure in Taipeh eine herbe Wahlniederlage einstecken. Obwohl sie bei den Kommunalwahlen am Samstag, bei denen 21 B&uuml;rgermeister und 11.000 Gemeinder&auml;te neu bestimmt wurden, gar nicht zur Wahl stand, mu&szlig;te Taiwans &raquo;Pr&auml;sidentin&laquo; Tsai Ing-wen die Schlappe ihrer Demokratischen Fortschrittspartei DPP anerkennen und nach einer in Asien &uuml;blichen Entschuldigung bei ihren Anh&auml;ngern vom Amt der Parteipr&auml;sidentin zur&uuml;cktreten. Tsai, die seit 2016 als &raquo;Pr&auml;sidentin&laquo; der Insel im westlichen Pazifik amtiert, hatte die Gemeindewahlen selbst zur &raquo;Richtungsentscheidung&laquo; erkl&auml;rt. Und verloren: Die meisten Gemeindemandate gewann die Taiwan jahrzehntelang regierende, nun aber auf die Oppositionsb&auml;nke verbannte Nationale Volkspartei Kuomintang (KMT). Sogar der symboltr&auml;chtige B&uuml;rgermeisterposten in der &raquo;Hauptstadt&laquo; Taipeh ging an den KMT-Kandidaten Chiang Wan-an. Der 43-j&auml;hrige Chiang ist ein Urenkel des &raquo;Staatsgr&uuml;nders&laquo; Chiang Kai-shek und gilt schon deshalb als potentielles politisches Schwergewicht, das Frau Tsai, deren Amtszeit eigentlich noch bis 2024 dauert, gef&auml;hrlich werden k&ouml;nnte. Zwar weigert sich auch die Kuomintang, die von Luxemburg, der EU und auch den USA anerkannte v&ouml;lkerrechtliche Tatsache zu akzeptieren, da&szlig; Taiwan Teil der Volksrepublik China ist, doch in den letzten Jahren war sie eher um Verst&auml;ndigung mit Peking und Entspannung in der Taiwanstra&szlig;e bem&uuml;ht. (&hellip;)<br>\nPeking arbeitet weiter an einer friedlichen Wiedervereinigung Chinas, und ist gleichzeitig weiter bereit, die Unabh&auml;ngigkeit Taiwans notfalls mit Gewalt zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1416213576147\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verlorene Jahrzehnte &ndash; Zehn Thesen zur Aufarbeitung der Corona-Krise (Teil 1)<\/strong><br>\nIm Zuge der Corona-Pandemie ist es zu den st&auml;rksten Freiheitseinschr&auml;nkungen in Nicht-Kriegszeiten gekommen, w&auml;hrend das deutsche Gesundheitssystem um Jahrzehnte zur&uuml;ckgeworfen wurde. F&uuml;r Cicero formuliert&nbsp;Professor Matthias Schrappe, Internist und Gesundheits&ouml;konom, zehn Thesen zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie. Wir ver&ouml;ffentlichen sie in drei Folgen. Die erste lesen Sie hier. [&hellip;]<br>\nEndlich, die Aufarbeitung der Corona-Krise kommt in Gang. Aber haben Sie zuletzt versucht, einen Termin beim Facharzt zu bekommen? Oder die Gro&szlig;mutter im Krankenhaus zu besuchen? Kein Zweifel, man muss die Verengung des gesellschaftlichen Diskurses diskutieren. Man muss auch die zahlreichen Einzelfelder und -fehler thematisieren, die gemacht wurden (z.B. Isolation der Kinder).<br>\nEs wird aber viel zu wenig problematisiert, dass sich durch das Corona-Management die gesamte Gesundheitsversorgung stark ver&auml;ndert, ja verschlechtert hat. Zahlreiche Entwicklungsstr&auml;nge der letzten Jahrzehnte wurden unterbrochen, zur&uuml;ckgedreht, in ihr Gegenteil verkehrt. St&auml;rkung der Patientenrechte, Qualit&auml;t der Versorgung, Patientensicherheit &ndash; wo sind diese Themen geblieben? Widersinnige Strukturen, Reformstau &ndash; wo sind die vormals diskutierten Ans&auml;tze noch erkennbar?<br>\nFast aus der Erinnerung gestrichen. So waren durch umfassende gesetzgeberische Aktivit&auml;ten die Patientenrechte neu formuliert worden, was z.B. direkte Auswirkungen auf die Einwilligung zu Eingriffen hatte. Das Wort der Patienten hatte gez&auml;hlt. Man hatte gelernt, dass eine gute Gesundheitsversorgung nicht nur das K&ouml;nnen Einzelner voraussetzt, sondern dass diese von Teams und gut gef&uuml;hrten Institutionen erbracht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/corona-krise-aufarbeitung-zehn-thesen-schrappe-teil-1%20\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zur Berichterstattung &uuml;ber Corona-Proteste in Peking: Mit Eifer gegen China<\/strong><br>\nIn der Volksrepublik China scheint es Proteste gegen Corona-Ma&szlig;nahmen zu geben und unsere Medien hyperventilieren. Handybilder zeigen &bdquo;sich ausweitende Proteste&ldquo;, die sich zunehmend &bdquo;gegen den Staat&ldquo;, &bdquo;die Kommunistische Partei&ldquo; und &bdquo;Xi Jinping&ldquo; richten. Die Bilder geben nicht viel her, sie zeigen einige hundert Protestierende und eine relativ harmlos agierende Polizei. Aber unsere Medien w&uuml;nschen die Eskalation. Sie sehen sich schon wieder auf dem &bdquo;Platz des himmlischen Frieden&ldquo; und hoffen auf ein zweites Tian&rsquo;anmen. Die offizielle Website der Weltgesundheitsorganisation weist f&uuml;r die VR China 30.000 Todesopfer als Folge von Covid aus, bei einer Bev&ouml;lkerung von &uuml;ber 1,4 Milliarden Menschen. F&uuml;r Deutschland weist die Seite 157.000 Tote bei einer Bev&ouml;lkerung von 84 Millionen, f&uuml;r die USA 1,067 Millionen Tote bei einer Bev&ouml;lkerung von 330 Millionen Menschen aus. Eine &Uuml;bertragung der &bdquo;deutschen&ldquo; Rate auf China w&uuml;rde dort 2,5 Millionen Todesopfer bedeuten, eine der &bdquo;amerikanischen&ldquo; Rate 4,2 Millionen Tote. Zuerst ist also festzuhalten, dass die Strategie der VR China und das Gesundheitswesen der VR China im Umgang mit der Pandemie &auml;u&szlig;erst erfolgreich sind. Es geht also nicht um eine Debatte um die beste Strategie im Umgang mit der Pandemie, wenn Medien und Politik sich auf diese Proteste st&uuml;rzen. Aber eine Strategie, die stark auf die sofortige Isolierung aller Infektionen setzt, kann f&uuml;r die Betroffenen zerm&uuml;rbend und belastend sein. Der Verarbeitung der vermeintlichen beziehungsweise tats&auml;chlichen Proteste durch Medien und b&uuml;rgerliche Politik geht es nicht um Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Betroffenen, sondern um ihre Instrumentalisierung. W&auml;hrend Gegner von Corona-Ma&szlig;nahmen in diesem Land als Rechte und Schwurbler diffamiert werden, sind sie in China Freiheitsk&auml;mpfer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/mit-eifer-gegen-china-4774921\/%20\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Annalena Baerbock und ihr &ldquo;Zivilisationsbruch&rdquo;<\/strong><br>\nWenn man Scholz und Baerbock so lauscht, hat man den Eindruck, sie h&auml;tten vor dem 24. Februar 2022 nichts mit der Ukraine zu tun gehabt und nie auch nur geh&ouml;rt oder gelesen, was ein Krieg ist. Dabei k&ouml;nnte man, w&auml;re dieser Krieg eine Parkbank, gerade auch ihre Namen unter &ldquo;gestiftet von&rdquo; eingravieren. (&hellip;)<br>\nReden wir doch einmal &uuml;ber Krieg. Wie unter Erwachsenen, also ohne dieses &ldquo;furchtbar, furchtbar&rdquo;-Gen&ouml;le. Was das ist, ein Krieg, und wie das abl&auml;uft. Denn irgendwie muss da eine ganz gro&szlig;e Unordnung herrschen in den K&ouml;pfen vieler Politiker, auf der Regierungsbank wie in den Parteien, als h&auml;tte niemand in den letzten Jahrzehnten auch nur einen Blick geworfen, auf all die anderen Kriege &ndash; die, die die NATO gef&uuml;hrt hat, und auf die westlichen Sanktionen und deren Folgen; als w&auml;ren diese Politiker alle erst am 24. Februar aus einem Ei gekrochen und nichts davor h&auml;tte bei ihnen irgendeinen Eindruck hinterlassen oder irgendeine Bedeutung erlangt.<br>\nUnser derzeitiger Bundeskanzler Olaf Scholz beispielsweise soll mit Selenskij telefoniert und &uuml;ber etwas gesprochen haben, das ernsthaft &ldquo;ukrainische Friedensformel&rdquo; genannt wird. Es gab da allerdings schon einmal eine Friedensformel, das Minsker Abkommen. Aber das wurde so lange ignoriert und torpediert, bis es jede Bedeutung verloren hatte. Und jetzt soll man ernsthaft etwas eine &ldquo;Friedensformel&rdquo; nennen, das besagt, die Ukraine bliebe in den Grenzen von 1991 erhalten? Weder die Bev&ouml;lkerung der Krim noch die Bev&ouml;lkerung von Donezk und Lugansk werden es akzeptieren, Teil dieser jetzigen Ukraine zu sein. Das kann selbst ein Blinder mit dem Kr&uuml;ckstock erkennen, denn schlie&szlig;lich haben die Bewohner der beiden Donbassrepubliken ihren Wunsch, sich von &ldquo;Banderastan&rdquo; zu l&ouml;sen, acht Jahre lang mit der Waffe in der Hand verteidigt. Also kann diese &ldquo;Friedensformel&rdquo; nur besagen, die Einwohner besagter Landesteile zu vertreiben, die &uuml;brigens historisch ohnehin nie ukrainisch waren. (&hellip;)<br>\nEs gab acht lange Jahre, in denen sowohl die Ukraine als auch ihre Vorgesetzten jederzeit die M&ouml;glichkeit gehabt h&auml;tten, vom damit eingeschlagenen Weg abzuweichen und einen friedlichen Ausgang zu finden. Wie viele der heute t&auml;tigen Politiker h&auml;tten in den acht Jahren im Donbass ihre Vorstellungskraft auffrischen k&ouml;nnen, damit sie imstande sind, eine Frage von Krieg und Frieden zu entscheiden, damit ihnen all das ins Ged&auml;chtnis gerufen wird, was Kriege so mit sich bringen? Ein kurzer Besuch an den Gr&auml;bern der Kinder, die im Beschuss des Donbass gestorben sind? Oder ein Gespr&auml;ch &uuml;ber die Traumatisierungen, die acht solcher Jahre hinterlassen?<br>\nEs hat sie alle nicht interessiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/155935-annalena-baerbock-und-zivilisationsbruch\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Schleichend in die gewollte Katastrophe?<\/strong><br>\nAnfang Dezember 2021, also vor einem Jahr, habe ich mit meinen beiden Artikeln &ldquo;Kalter Krieg Reloaded&rdquo;1) und &ldquo;Ermuntert die Nachgiebigkeit Putins die USA zum Krieg?&rdquo;2) auf die gef&auml;hrlichen US-Machtspiele hingewiesen, die Putin zum Krieg provoziert haben k&ouml;nnten.<br>\nNun, nach einem Jahr, wurden die dort aufgezeigten Entwicklungstendenzen aufs Schrecklichste best&auml;tigt, wobei der Angriff Russlands am 24.2.2022 auf die Ukraine f&uuml;r manche systemunabh&auml;ngigen Analysten au&szlig;erhalb jeder Vorstellung lag.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz nannte dann rasch diesen v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriff der Vetomacht Russland eine Zeitenwende. Doch die wurde bereits 21 Jahre zuvor, am 24.3.1999, mit dem v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriff (ohne UN-Resolution) der Vetomacht USA auf Restjugoslawien eingel&auml;utet. Seither mandatieren die USA ihre Interventionen weltweit ohne UN-Resolution: das V&ouml;lkerrecht wurde durch das Faustrecht ersetzt. Die Beerdigung des V&ouml;lkerrechts fand also nicht erst am 24.2.2022 statt. Und auch der aktuelle Krieg hat seine Vorgeschichte!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/apolut.net\/schleichend-in-die-gewollte-katastrophe-von-wolfgang-effenberger\/\">apolut<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Holodomor-Resolution ist un&uuml;berlegt und kurzsichtig<\/strong><br>\nAus falsch verstandener Solidarit&auml;t mit der Ukraine will der Bundestag heute eine Resolution verabschieden, die die sowjetische Hungersnot als Genozid einstuft. Dieser Vorsto&szlig; ist missbrauchsanf&auml;llig und wissenschaftsfeindlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/die-holodomor-resolution-ist-unueberlegt-und-kurzsichtig-ukraine-krieg-bundestag-ingar-solty\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kahlschlag bei Bild TV<\/strong><br>\nZu teuer und zu niedrige Quoten: Springer-Konzern f&auml;hrt Sender herunter und streicht offenbar 80 Stellen. (&hellip;)<br>\nTats&auml;chlich ist der mit gro&szlig;spurigen Ank&uuml;ndigungen im August 2021 gestartete Sender des Axel-Springer-Konzerns jetzt sehr unsanft in der Realit&auml;t angekommen. Wegen der miserablen Quoten wird der TV-Ableger von Bild aus der gro&szlig;fl&auml;chigen Liveberichterstattung aussteigen und nur noch auf Sparflamme betrieben. Wie das Medienmagazin DWDL am vergangenen Donnerstag berichtete, wurden die Mitarbeiter des Privatsenders &uuml;ber die &raquo;Programmplanung 2023&laquo; informiert, die keine Livestrecken mehr im Tagesprogramm vorsieht. Damit best&auml;tigte der Sender einen Bericht des Spiegel, der bereits am 9. November informiert hatte, dass die werkt&auml;gliche Dauersendung &raquo;Bild live&laquo; gestrichen werden solle. Grund seien offenbar die hohen Kosten f&uuml;r den Sendebetrieb. So w&uuml;rden f&uuml;r die Liveberichterstattung Au&szlig;enreporter und Kamerateams ben&ouml;tigt, auch sei der Aufwand hinter den Kulissen gr&ouml;&szlig;er. (&hellip;) Der Spiegel zitierte eine &raquo;leitende F&uuml;hrungskraft&laquo; mit den Worten: &raquo;Das ist de facto das Ende von Bild im TV.&laquo; Wie DWDL nun berichtete, sollen einzelne Formate, die nicht so hohe Kosten erzeugen, noch erhalten bleiben, so etwa &raquo;Viertel nacht Acht&laquo;, &raquo;Die richtigen Fragen&laquo; und auch &raquo;Reif ist live&laquo; sowie generell die Sportberichterstattung am Sonntag. Der Rest des Programms soll mit Dokumentationen gef&uuml;llt werden. (&hellip;) Bild TV erwies sich bereits bald nach dem Start als teurer Rohrkrepierer, konnte die ihn gesetzten Erwarten nicht erf&uuml;llen. Lediglich zu Beginn des Ukraine-Kriegs konnte der Marktanteil dank der Berichte des stellvertretenden Bild-Chefredakteurs Paul Ronzheimer aus der Ukraine etwas gesteigert werden. Zur Ein-Jahres-Feier des Senders im August beliefen sich die Quoten in der werberelevanten Altersgruppe der 14- bis 49j&auml;hrigen aber gerade mal auf durchschnittlich 0,2 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/439899.sparma%C3%9Fnahmen-kahlschlag-bei-bild-tv.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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