{"id":9111,"date":"2011-04-18T08:42:00","date_gmt":"2011-04-18T06:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9111"},"modified":"2011-04-18T08:42:00","modified_gmt":"2011-04-18T06:42:00","slug":"hinweise-des-tages-1367","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9111","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\nHeute unter anderem zu folgenden Themen: Bundesregierung setzt sich selbst schachmatt; Euro-Krise; Deutschland gilt als Risikofaktor; Ein unappetitliches Gesch&auml;ft mit Nahrungsmitteln; Tats&auml;chlich suchen fast zehn Millionen Arbeit; Von der Leyens vergiftete Gabe; Atomenergie und die Alternative; PPP bei Auslandsschulen; K&uuml;rzer im Krankenhaus, kr&auml;nker zur Reha; U.S. Groups Helped Nurture Arab Uprisings; Verfassungsreform in Ungarn; Urteil gegen Gotovina mit fadem Beigeschmack; Gaddafi l&auml;sst angeblich Streubomben einsetzen; Vereinigte Pleitestaaten von Amerika; Zu viele Jugendliche bleiben ohne Ausbildung; R&uuml;stungsfirmen, Rekrutierung &ndash;  Protest an der TU-Dresden; Das Letzte: Anne Will l&auml;sst Sarrazin wieder auferstehen. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Wolfgang M&uuml;nchau: Selbst schachmatt gesetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Euro-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Deutschland gilt als Risikofaktor: Neues Warnsystem gegen globale Ungleichgewichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Ein unappetitliches Gesch&auml;ft mit Nahrungsmitteln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Tats&auml;chlich suchen fast zehn Millionen Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Von der Leyens vergiftete Gabe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Atomenergie und die Alternative<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">PPP bei Auslandsschulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">K&uuml;rzer im Krankenhaus, kr&auml;nker zur Reha<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">U.S. Groups Helped Nurture Arab Uprisings<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Verfassungsreform in Ungarn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Urteil gegen Gotovina mit fadem Beigeschmack<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Gaddafi l&auml;sst angeblich Streubomben einsetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Michael R. Kr&auml;tke: Vereinigte Pleitestaaten von Amerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Zu viele Jugendliche bleiben ohne Ausbildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">R&uuml;stungsfirmen, Rekrutierung &ndash;  Protest an der TU-Dresden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Das Letzte: Anne Will: Fl&uuml;chtlinge vor unseren Grenzen &ndash; wen wollen wir reinlassen?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9111&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Selbst schachmatt gesetzt<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat sich verspekuliert: Um die Kosten zu begrenzen, blockierte sie einen handlungsf&auml;higen EU-Rettungsschirm &ndash; langfristig wird es dadurch aber erst richtig teuer. Mal angenommen, das deutsche Verhandlungsziel war, dass ein Regelwerk geschaffen wird, das die Marktteilnehmer an den Kosten f&uuml;r die Rettung von Staaten beteiligt. Dann war die Entscheidung, dem Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus Anleihek&auml;ufe im Sekund&auml;rmarkt zu untersagen, die Ursache f&uuml;r das Schachmatt. Nehmen wir den Fall Griechenland. Die Finanzministerien und der Internationale W&auml;hrungsfonds halten das mittlerweile f&uuml;r die einzige M&ouml;glichkeit, dass Griechenland dauerhaft von seinen Schulden runterkommt. Die Bundesregierung hofft auf eine &ldquo;freiwillige&rdquo; Umschuldung. Das Problem mit freiwilligen Umschuldungen ist, dass man hier nicht weit kommen wird. Was bietet man den Banken und Versicherungen an?<br>\nGenau an diesem Punkt w&auml;re es hilfreich gewesen, wenn der Schutzschirm die M&ouml;glichkeit erhalten h&auml;tte, im Sekund&auml;rmarkt t&auml;tig zu werden &ndash; mit dem Ziel, eine Umschuldung zu erm&ouml;glichen. Um eine Bank oder Versicherung zu einer freiwilligen Umschuldung zu ermuntern, h&auml;tte man ihr folgendes Angebot machen k&ouml;nnen: Wir kaufen dir deine Bonds mit einem Abschlag von 30 Prozent ab, f&uuml;r den verbleibenden Restwert erh&auml;ltst du die mit einem &ldquo;AAA&rdquo;-G&uuml;tesiegel versehenen Anleihen der EFSF oder des ESM. Dann h&auml;tte die Bank einen Anreiz, umzuschulden. Zwar w&uuml;rde sie sofort einen Verlust realisieren, h&auml;tte daf&uuml;r aber erstklassige Anleihen im Portfolio, und alle Unsicherheiten w&auml;ren beseitigt. Ohne diese Flexibilit&auml;t kommen wir in den n&auml;chsten Monaten an eine Weggabelung: Eine Richtung w&auml;re die echte Umschuldung, sodass die Halter griechischer Anleihen einen Abschlag von 40 oder 50 Prozent erleiden. Eine derartige Entscheidung wird zwar nicht dieselben verheerenden Folgen haben wie der Zusammenbruch von Lehman Brothers im Jahr 2008, aber es wird erhebliche Kosten f&uuml;r den Finanzsektor nach sich ziehen. Banken und Versicherungsgesellschaften m&uuml;ssten &uuml;ber das jetzt schon erforderliche Ma&szlig; hinaus rekapitalisiert werden, eine Rolle, um die sich der Staat nicht dr&uuml;cken werden kann.<br>\nEs k&auml;me dann auch noch eine weitere Forderung auf uns zu. Der Griechenland-Kredit, wie auch die Kredite der EFSF, sind gleichrangig mit denen privater Investoren. Eine Umschuldung von 40 Prozent bedeutet ebenfalls einen Forderungsverzicht gleicher Gr&ouml;&szlig;enordnung f&uuml;r die L&auml;nder, die am Griechenland beteiligt waren. Deutschland m&uuml;sste den Verlust auf seinem Anteil mit sofortiger Wirkung verbuchen. Bei einem Haircut von 40 Prozent w&auml;ren das immerhin 9 Mrd. Euro. Der alternative Weg ist aber langfristig noch kostspieliger. Man w&uuml;rde das Problem mit weiteren Krediten &uuml;berdecken, bis man an den Punkt kommt, dass EFSF und ESM die gesamten Schulden von Griechenland, Irland und Portugal aufgesogen haben. Wenn man dann eine Umschuldung vornehmen w&uuml;rde, wird es so richtig teuer. Oder man geht den Weg des geringsten Widerstands und akzeptiert die komplette Vergemeinschaftung aller Schulden: Der Eurobond w&auml;re geboren. Ich selbst h&auml;tte nichts gegen einen Eurobond. Aber bestand die Strategie der Deutschen nicht darin, genau das zu verhindern?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kolumne-wolfgang-muenchau-selbst-schachmatt-gesetzt\/60038544.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mit einer Umschuldung w&uuml;rden allerdings die au&szlig;enwirtschaftlichen Probleme innerhalb der EWU nur vertagt. Solange die wirtschaftlichen Ungleichgewichte nicht zumindest gemindert werden und so lange z.B. Deutschland vor allem die s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;nder weiter mit Lohn-, Sozial- und Steuerdumping niederkonkurriert, werden diese L&auml;nder sich chronisch weiterverschulden m&uuml;ssen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Euro-Krise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das F&uuml;r und Wider eines griechischen Schuldenschnitts<\/strong><br>\nDie Regierung in Athen schlie&szlig;t eine Umschuldung kategorisch aus. Viele Marktbeobachter halten sie dennoch f&uuml;r unausweichlich. Eine Analyse der wichtigsten Pro- und Kontra-Argumente.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/anleihen-devisen\/:euro-krise-das-fuer-und-wider-eines-griechischen-schuldenschnitts\/60039819.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Im Sog der Schulden<\/strong><br>\nNach Isl&auml;ndern, Griechen und Iren sind elf Millionen Portugiesen die n&auml;chsten, die ins gnadenlose Mahlwerk der Finanzm&auml;rkte geraten. Ihnen k&ouml;nnten schon bald die spanischen Nachbarn folgen. F&uuml;r Ansteckung werden die Rating-Agenturen schon sorgen.<br>\nDeren h&ouml;chst profitables Gesch&auml;ftsmodell geht so: Zun&auml;chst streue man das Ger&uuml;cht, ein Land wie Portugal k&ouml;nne seinen Schuldendienst nicht mehr schultern. Alsdann wird die Kreditw&uuml;rdigkeit durch das Rating herabgestuft. Die Kosten f&uuml;r die Platzierung von Staatsanleihen werden so nach oben getrieben. Was f&uuml;r den Staat steigende Zinskosten sind, klingelt als h&ouml;here Rendite in den Kassen der Kreditgeber. Auch die Versicherungspolicen gegen das Kreditausfallrisiko werden teurer. Spekulanten k&ouml;nnen mit diesen Papieren auf die Staatspleite spekulieren. Das haben sie im Falle Griechenlands und Portugals getan und hohe Profite erzielt. Sie werden ein neues Wirtstier finden &ndash; sobald es von den Rating-Agenturen in die Arena getrieben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1115-im-sog-der-schulden\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Elmar Altvater sieht die L&ouml;sung in einer geordneten Insolvenz. Siehe dazu den <a href=\"\/wp-print.php?p=5562\">Disput Hickel vs. Flassbeck zu Staatsbankrott, Umschuldung, etc.<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<p><strong>Siehe als Beispiel, wie das Gesch&auml;ftsmodell der Ratingagenturen funktioniert:<\/strong><\/p>\n<li><strong>Ratingagentur Moody&rsquo;s demotiviert Dublin<\/strong><br>\nIrland hat die Krise im Griff. Diese positive erste Bilanz h&auml;tten Europ&auml;ische Zentralbank (EZB), Internationaler W&auml;hrungsfonds (IWF) und EU gezogen, sagte der irische Finanzminister Michael Noonan am Freitag in Dublin. Vertreter der drei Institutionen hatten in den vergangenen beiden Wochen &uuml;berpr&uuml;ft, ob die Gr&uuml;ne Insel die Auflagen f&uuml;r die Kredite einh&auml;lt. Man sei aber auf einem guten Weg, glaubt Noonan. Anders die Ratingagentur Moody&rsquo;s: Sie senkte ihre Bewertung der irischen Kreditw&uuml;rdigkeit am Freitag um zwei Stufen herab: auf Baa3, das ist direkt &uuml;ber Ramschniveau. Damit ist Irland f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte genau so kreditw&uuml;rdig wie beispielsweise das mitten im Umbruch befindliche arme Tunesien. Moody&rsquo;s begr&uuml;ndete die Herabstufung mit den wachsenden Schulden und dem schwachen Wirtschaftswachstum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2011%2F04%2F16%2Fa0170&amp;cHash=1d2c6442c9\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Portugal: Die Wut der verlorenen Generation<\/strong><br>\nLange hat es in Portugal keine Proteste gegen die Krisenpolitik der Regierung gegeben. Noch vor dem R&uuml;cktritt des Premierministers organisierten Gewerkschaften und Initiativen gegen prek&auml;re Arbeit mehrere Protestaktionen, die hunderttausende Menschen auf die Stra&szlig;e brachten. Vergangene Woche best&auml;tigte eine Studie der Gewerkschaftsjugend, dass vor allem junge Portugiesinnen und Portugiesen unter 35 Jahren trotz immer besserer Ausbildung von hoher Arbeitslosigkeit und prek&auml;ren Arbeitsbedingungen betroffen sind. Ein besonderes Problem in Portugal ist das System der recibos verdes, der &raquo;gr&uuml;nen Quittungen&laquo; (Jungle World, 40\/10), mit denen immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne festen Vertrag entlohnt werden. Es handelt sich meist um junge Menschen, die scheinselbst&auml;ndig dieselbe Arbeit erledigen wie Festangestellte, jedoch kaum Rechte haben. Etwa eine Million Menschen arbeitet in Portugal nach diesem Modell. &raquo;In Portugal ist der Staat der gr&ouml;&szlig;te Arbeitgeber mit recibos verdes&laquo;, sagt der Jorunalist Luis Branco. 140&thinsp;000 Angestellte im &ouml;ffentlichen Dienst arbeiten unter prek&auml;ren Bedingungen. &ndash; Portugal wird sich dieses Jahr vermutlich weiter in die Rezession sparen. Die portugiesische Zentralbank sch&auml;tzt, dass die Wirtschaft Portugals 2011 um 1,4 Prozent schrumpfen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2011\/14\/42954.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutschland gilt als Risikofaktor: Neues Warnsystem gegen globale Ungleichgewichte<\/strong><br>\nDie G 20 richteten einen Alarmmechanismus gegen bedrohliche Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft ein. Dazu z&auml;hlen auff&auml;llige Verwerfungen in der Handelsbilanz, hohe Defizite in den Staatshaushalten, die &ouml;ffentliche Verschuldung, die private Sparquote und die private Verschuldung. Im ersten Schritt werden sieben L&auml;nder &uuml;berpr&uuml;ft, die auff&auml;llige Werte aufweisen und wegen ihres Anteils an der Weltwirtschaft eine Finanzkrise ausl&ouml;sen k&ouml;nnen. Die G 20 und der IWF nennen keine Namen, laut &bdquo;Wall Street Journal&ldquo; sind es aber China, Deutschland, Frankreich, Gro&szlig;britannien, Indien, Japan und die USA. Sie haben freilich unterschiedliche Ansichten, welche Ungleichgewichte besonders riskant sind. Die USA prangern die Export&uuml;bersch&uuml;sse Chinas und Deutschlands an und in Chinas Fall den vom Staat festgelegten, unrealistischen W&auml;hrungskurs. Europ&auml;er und Asiaten betrachten die Haushaltsdefizite und die Staatsschulden der USA als Gefahr, auch weil sie auf die Stabilit&auml;t des Dollars, der wichtigsten Weltw&auml;hrung, durchschlagen.<br>\nSanktionsmechanismen sind nicht vorgesehen. Mehrere Finanzminister erl&auml;uterten, die &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber die Berichte zu den Ungleichgewichten und der Rechtfertigungszwang bei den n&auml;chsten G-20-Treffen &uuml;be Druck auf die Staaten aus, ihre Politik zu &uuml;berdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/deutschland-gilt-als-risikofaktor-neues-warnsystem-gegen-globale-ungleichgewichte\/4071526.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Statistische Tabellen, die jeder Erstsemestler mit links erstellen kann, als Warnsystem? &bdquo;Druck auf die Staaten&ldquo;, ihre Politik zu &uuml;berdenken, m&uuml;sste anders aussehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein unappetitliches Gesch&auml;ft<\/strong><br>\nEtwa 20 Prozent der Preissteigerung bei Nahrungsmitteln weltweit werden durch B&ouml;rsenspekulation verursacht. Diese Berechnung hat das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung am Dienstag ver&ouml;ffentlicht. Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) setzt sich deshalb f&uuml;r bessere Regulierungen des B&ouml;rsenhandels ein. Ein internationaler Konsens ist aber noch nicht in Sicht. Neuen Zahlen der Weltern&auml;hrungsorganisation FAO zufolge lag beispielsweise der Preis f&uuml;r Weizen im M&auml;rz 2011 mit 332 Dollar pro Tonne um mehr als die H&auml;lfte &uuml;ber dem Niveau von 2010. Der Anteil der Spekulation an diesen Preiserh&ouml;hungen ist bislang allerdings umstritten. Das DIW macht nun einen der ersten Versuche zur Berechnung. &ldquo;Unseren Sch&auml;tzungen zufolge erkl&auml;rt die globale Liquidit&auml;t ungef&auml;hr 20 Prozent der Lebensmittelpreisver&auml;nderung&rdquo;, sagt DIW-Expertin Kerstin Bernoth. Der zugrunde liegende &ouml;konomische Mechanismus, den das DIW analysiert, sieht so aus: Um die Wirtschaft w&auml;hrend der Finanzkrise zu st&uuml;tzen, haben Regierungen viele hundert Milliarden Euro in den Geldkreislauf gepumpt. Nun bef&uuml;rchten private Investoren Inflation und legen ihr Geld in vermeintlich sicheren Sachwerten an. Dazu geh&ouml;ren Nahrungsmittel wie Getreide und Zucker. Steigende Nachfrage aber treibt die Preise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2011%2F04%2F13%2Fa0082&amp;cHash=93e5a08c6e\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Vergleiche auch den&nbsp; Forschungsbericht, &ldquo;Recent Surge in Global Commodity Prices&rdquo;, der <a href=\"http:\/\/www.boj.or.jp\/en\/research\/wps_rev\/rev_2011\/data\/rev11e02.pdf\">Japanischen Notenbank [PDF &ndash; 437 KB]<\/a>, auf den <a href=\"\/?p=9040#h07\">Andreas Uhlig in der NZZ<\/a> hinwies.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Tats&auml;chlich suchen fast zehn Millionen Arbeit<\/strong><br>\nNirgendwo wird so mit Zahlen jongliert wie bei der Arbeitslosenstatistik. Bankenkrise l&auml;ngst nicht ausgestanden. Ein Gespr&auml;ch mit Herbert Schui:<br>\nNirgendwo wird so mit Zahlen jongliert wie bei der Arbeitslosenstatistik. Tatsachlich suchen fast zehn Millionen Menschen eine Arbeit. Dazu geh&ouml;ren Teilzeitbesch&auml;ftigte, die eine Vollzeitstelle ben&ouml;tigen, und Vollzeitbesch&auml;ftigte, die zu wenig verdienen, um davon leben zu k&ouml;nnen. Dann gibt es noch die stille Reserve, die ganz aus der Statistik herausdefiniert wird. Tatsache ist: Die insgesamt geleisteten Arbeitsstunden pro Woche sinken st&auml;ndig. Gleichzeitig sinkt aber auch die Zahl der w&ouml;chentlichen Arbeitsstunden pro Angestelltem. So kann die Zahl der Besch&auml;ftigten konstant bleiben oder sogar steigen. Die hohe Teilzeitquote ist ein Ergebnis der Hartz-Reformen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/04-18\/050.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Bundesrepublik Deutschland ist das einzige Land innerhalb der OECD, in dem seit 1970 das Arbeitsvolumen* st&auml;ndig gesunken ist &ndash; nat&uuml;rlich die Wiedervereinigung heraus gerechnet. Es ist von 2000 mit 59,79 Milliarden auf 55,98 Milliarden Stunden im Jahr 2009 gesunken. Dabei ist das Arbeitsvolumen der besch&auml;ftigten Arbeitnehmer st&auml;rker gesunken als das der Gesamtzahl der Erwerbst&auml;tigen. W&uuml;rde man das Arbeitsvolumen auf Vollzeitstellen umrechnen, w&auml;ren weit &uuml;ber 12 Mio. Menschen von offener Arbeitslosigkeit betroffen.<\/em><br>\n<em>*Das Arbeitsvolumen umfasst die tats&auml;chlich geleistete Arbeitszeit aller Erwerbst&auml;tigen, die als Arbeitnehmer (Arbeiter, Angestellte, Beamte, geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte, Soldaten) oder als Selbstst&auml;ndige beziehungsweise als mithelfende Familienangeh&ouml;rige innerhalb Deutschlands eine auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtete T&auml;tigkeit aus&uuml;ben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Von der Leyens vergiftete Gabe<\/strong><br>\nErneut streut Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Arbeitnehmern und Erwerbslosen Sand in die Augen. Hinter dem eing&auml;ngigen Titel ihres Gesetzentwurfs &bdquo;Leistungssteigerung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente&ldquo; verbirgt sich ein rigoroses K&uuml;rzungsprogramm zu Lasten arbeitsloser Menschen. Die hehren Zielsetzungen &ndash; mehr auf die individuellen Anforderungen der Arbeitslosen einzugehen und die Qualit&auml;t von Vermittlung und Qualifizierung zu verbessern &ndash; sind Makulatur. Denn von der Leyens Vorschl&auml;ge sind Produkt des Spardiktats. Es ist &hellip; f&uuml;r die Arbeitsvermittler ein Danaergeschenk &ndash; also eine vergiftete Gabe &ndash;, wenn ihnen gr&ouml;&szlig;ere Entscheidungsspielr&auml;ume versprochen, die finanziellen Mittel aber gestrichen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1115-von-der-leyens-vergiftete-gabe\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Atomenergie und die Alternative <\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Atomenergie: Unbeherrscht und unbeherrschbar<\/strong><br>\nF&uuml;r die Energiewende in Deutschland h&auml;tten wir die schreckliche Katastrophe von Fukushima eigentlich nicht gebraucht. Der marode Atomm&uuml;ll-Schacht Asse h&auml;tte als Anschauungsunterricht gereicht,&nbsp;findet Christoph L&uuml;tgert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/panorama.blog.ndr.de\/2011\/04\/16\/atomenergie-unbeherrscht-und-unbeherrschbar\/\">Panorama-Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>Greenpeace: Wind und Wasser schon heute billiger als Kohle und Atom <\/strong><br>\nEnergie aus Wind und Wasser ist nach einer Studie im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace schon heute billiger als Kohle- und Atomstrom. W&uuml;rden alle Kosten und die staatliche F&ouml;rderung eingerechnet, so koste Atomstrom doppelt so viel wie Wasserkraft und zwei Drittel mehr als Windenergie, hei&szlig;t es in der Studie des Forums &Ouml;kologisch-Soziale Marktwirtschaft (F&Ouml;S), die am Sonntag in Berlin ver&ouml;ffentlicht wurde. Auftraggeber ist Greenpeace Energy, die Energiegenossenschaft der Umweltorganisation.<br>\nDie konventionellen Energien verursachten versteckte Kosten, die zwar nicht auf der Stromrechnung auftauchten, von den B&uuml;rgern aber dennoch bezahlt werden m&uuml;ssten, zum Beispiel als Steuern. &laquo;Bislang wurden die Verbraucher &uuml;ber den wahren Preis von Kohle und Atom get&auml;uscht&raquo;, sagte Robert Werner, Vorstand von Greenpeace Energy. &laquo;Die ganze Energiedebatte krankt daran, dass die tats&auml;chlichen gesellschaftlichen Kosten nicht ehrlich beziffert werden.&raquo; Die F&Ouml;S-Wissenschaftler ermittelten f&uuml;r eine Kilowattstunde Windstrom Kosten von 7,6 Cent, f&uuml;r Wasserstrom 6,5 Cent, f&uuml;r Kohlestrom 12,1 Cent und f&uuml;r Atomstrom 12,8 Cent.<br>\nDie Autoren rechneten vor allem staatliche F&ouml;rderung in die Kosten ein. Sie kamen bei der Atomstromproduktion auf 186 Milliarden Euro seit 1970, bei den erneuerbaren Energien dagegen nur auf 28 Milliarden Euro. Zudem verursachten die Energietr&auml;ger Kosten an anderer Stelle, zum Beispiel Klimasch&auml;den, die ihnen zugerechnet werden k&ouml;nnten. Nicht in der Rechnung enthalten seien dagegen die m&ouml;glichen Kosten eines gro&szlig;en Atomunfalls, da die Sch&auml;den unkalkulierbar seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/greenpeace-magazin.de\/index.php?id=55&amp;tx_ttnews[tt_news]=107465&amp;tx_ttnews[backPid]=54&amp;cHash=846c792f41\">Greenpeace Magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Fraunhofer Institut: Energieversorgung mit 100% Erneuerbaren ist m&ouml;glich<\/strong><br>\nDer ForschungsVerbund Erneuerbare Energien hat eine Vision f&uuml;r eine nachhaltige Energieversorgung auf Basis von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien erstellt. Wegweisende Basis f&uuml;r die vorgestellten technologischen Neuerungen ist eine Studie des FVEE mit dem Titel &ldquo;Vision f&uuml;r ein 100% erneuerbares Energiesystem&rdquo;, die zeigt wie sich bis zum Jahr 2050 eine zuverl&auml;ssige, kosteng&uuml;nstige und robuste Energieversorgung mit erneuerbaren Quellen in Deutschland erreichen l&auml;sst. Sie beschreibt den k&uuml;nftigen Energiebedarf in den Nutzungsbereichen Strom, W&auml;rme und Kraftstoff sowie die Funktionsweise des nachhaltigen Energiesystems, die daf&uuml;r notwendigen Technologien und den Transformationsprozess.<br>\nDer Federf&uuml;hrende des Fachausschusses, Prof. Dr. J&uuml;rgen Schmid vom Fraunhofer IWES, f&uuml;hrte dazu aus, dass dieses neue Energiesystem auch wirtschaftlich darstellbar ist: &ldquo;F&uuml;r die Transformation des Energiesystems fallen zun&auml;chst erh&ouml;hte Investitionen an, die jedoch langfristig vor allem durch eingesparte Kosten bei Energietr&auml;gern deutlich &uuml;berkompensiert werden. Gerade f&uuml;r den Strombereich ist dabei ein ausgewogener Mix aus vor allem der Windenergie, Photovoltaik und der energetischen Nutzung der Bioenergie wichtig. Bei der vernetzten Betrachtung von der Bereitstellung &uuml;ber den Transport und die Verteilung bis zur Energiedienstleistung lassen sich erhebliche Effizienzpotenziale erschlie&szlig;en.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/attachmentdata8615.pdf\">Fraunhofer IWES &uuml;ber idw [PDF &ndash; 69 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>PPP bei Auslandsschulen<\/strong><br>\nDer Unterausschuss &bdquo;Ausw&auml;rtige Kultur- und Bildungspolitik&ldquo; des Bundestages hat mit den Stimmen aller Fraktionen das von Bundesau&szlig;enminister Guido Westerwelle (FDP) gef&uuml;hrte Ausw&auml;rtige Amt (AA) zurechtgewiesen. Bei seinen Pl&auml;nen zur Reform des Auslandsschulwesens d&uuml;rfe das Amt den Vorgaben des Bundestages &bdquo;nicht widersprechen&ldquo;&hellip;<br>\nMit dem Reformkonzept des Au&szlig;enministeriums, an dem seit der Amts&uuml;bernahme durch Minister Westerwelle und seine f&uuml;r Kultur- und Bildungspolitik zust&auml;ndige Staatsministerin Cornelia Pieper (FDP) gearbeitet wird, sollen nach Angaben des Ausschusses &bdquo;strukturelle Voraussetzungen zu Einsparungen im Schulfonds geschaffen werden&ldquo;. Kern des AA-Vorhabens ist demnach eine verst&auml;rkte Privatisierung der Arbeit, indem die existierenden privaten gemeinn&uuml;tzig strukturierten Schulvereine &bdquo;zuk&uuml;nftig erg&auml;nzend mit kommerziell arbeitenden Privatanbietern, die im Ausland aktiv werden wollen, im Rahmen von Public Private Partnership zusammenarbeiten k&ouml;nnen&ldquo;.<br>\nDer Unterausschuss warnt nun davor, dass dies keine negativen Tendenzen f&uuml;r die Qualit&auml;t und Inklusivit&auml;t der Schulen haben d&uuml;rfe. In einem am 5. April ver&ouml;ffentlichten Sieben-Punkte-Beschluss des Unterausschusses hei&szlig;t es w&ouml;rtlich: &bdquo;Ein Paradigmenwechsel von Gemeinn&uuml;tzigkeit auf Gewinnorientierung soll nicht erfolgen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zwd.info\/index.php?PHPSESSID=2935f2fefe757dd5f8dc371cd6418c66&amp;cat=5&amp;group_id=104001001&amp;id=10215&amp;content_id=147\">ZWD-Mediengesellschaft mbH<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>K&uuml;rzer im Krankenhaus, kr&auml;nker zur Reha <\/strong><br>\nStudie zeigt Konsequenzen des Fallpauschalensystems<br>\nSeit 2004 liegen Patienten in Deutschland k&uuml;rzer im Krankenhaus als zuvor. Ursache ist das diagnoseorientierte Fallpauschalensystem, das damals verbindlich zur Abrechnung von Krankenhausleistungen eingef&uuml;hrt wurde. Nach diesem System werden Leistungen nicht abh&auml;ngig vom jeweiligen Zeitaufwand verg&uuml;tet, sondern pauschal pro Behandlungsfall. Seit der Einf&uuml;hrung dieses Systems stieg jedoch die Zahl der Patienten, die bei der Aufnahme in die Reha einen deutlich verschlechterten Gesundheitszustand aufweisen. Zu diesem Ergebnis kommt die sogenannte REDIA-Studie, die seit 2003 in drei Erhebungszyklen unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff vom Centrum f&uuml;r Krankenhaus-Management der Universit&auml;t M&uuml;nster durchgef&uuml;hrt wurde. Die vollst&auml;ndigen Ergebnisse der Studie wurden nun als Buch ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news418760\">IDW online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>U.S. Groups Helped Nurture Arab Uprisings<\/strong><br>\nEven as the United States poured billions of dollars into foreign military programs and anti-terrorism campaigns, a small core of American government-financed organizations were promoting democracy in authoritarian Arab states.<br>\nThe money spent on these programs was minute compared with efforts led by the Pentagon. But as American officials and others look back at the uprisings of the Arab Spring, they are seeing that the United States&rsquo; democracy-building campaigns played a bigger role in fomenting protests than was previously known, with key leaders of the movements having been trained by the Americans in campaigning, organizing through new media tools and monitoring elections.<br>\nA number of the groups and individuals directly involved in the revolts and reforms sweeping the region, including the April 6 Youth Movement in Egypt, the Bahrain Center for Human Rights and grass-roots activists like Entsar Qadhi, a youth leader in Yemen, received training and financing from groups like the International Republican Institute, the National Democratic Institute and Freedom House, a nonprofit human rights organization based in Washington, according to interviews in recent weeks and American diplomatic cables obtained by Wiki Leaks.<br>\nThe work of these groups often provoked tensions between the United States and many Middle Eastern leaders, who frequently complained that their leadership was being undermined, according to the cables.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2011\/04\/15\/world\/15aid.html?_r=1&amp;pagewanted=print\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verfassungsreform in Ungarn <\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Seltsam fremd<\/strong><br>\nUngarn gibt sich eine neue Verfassung. Doch dem neuen Werk haftet der leicht brenzlige Geruch der &Uuml;berw&auml;ltigungsattacke an, mit der Ministerpr&auml;sident Victor Orb&aacute;n und seine B&uuml;rgerallianz seit ihrem Wahlsieg im Fr&uuml;hjahr 2010 dem politischen System zu Leibe r&uuml;cken. Die damals errungene Zweidrittelmehrheit dr&uuml;ckt den &uuml;ber f&uuml;nfzig Artikeln den Stempel auf &ndash; bei der Besetzung von &Auml;mtern wie bei Ausf&uuml;hrungsgesetzen. Vor allem aber konsterniert der Auftritt der Verfassung. Wo andere Staaten eine Pr&auml;ambel haben, ist ihr ein sonderbares Gebilde erwachsen, &bdquo;Nationales Bekenntnis&ldquo; &uuml;berschrieben. Am Anfang steht die Bekundung des Stolzes, dass &bdquo;unser K&ouml;nig Stefan der Heilige&ldquo; vor 1000 Jahren Ungarns staatliche Existenz begr&uuml;ndete, es wird der Schlachten gedacht, mit denen die Ungarn Europa verteidigten, die Stefanskrone, apostrophiert als &bdquo;heilige Ungarische Krone&ldquo;, zur Verk&ouml;rperung der Kontinuit&auml;t des Landes erkl&auml;rt und &uuml;berhaupt an einem erhaben-nostalgischen Ungarnbild gemalt.<br>\nMan kann danach Ungarn auf dem Weg in einen autorit&auml;ren Staat sehen. Oder sich zu der Erkenntnis durchringen, dass Ungarn ein sehr besonderes Land ist &ndash; mit einer schwierigen Geschichte, extremen politischen Br&uuml;chen und einer Neigung, sich in patriotischen Mythen zu spiegeln. Man kann sogar das Bed&uuml;rfnis verstehen, sich angesichts der j&uuml;ngsten Vergangenheit und der Probleme der Gegenwart im R&uuml;ckgriff auf die Geschichte eine Identit&auml;t zu basteln. Aber das wird die Mit-Europ&auml;er nicht davon abhalten zu fragen, zum wiederholten Male: Was ist mit Ungarn los?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/seltsam-fremd\/4053448.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Ungarns Rechte ist nicht das Vaterland<\/strong><br>\nIn Budapest wird gerade &uuml;ber eine grundlegende Verfassungsreform beraten. Da die Regierungspartei Fidesz im Parlament &uuml;ber eine Zweidrittelmehrheit verf&uuml;gt, besteht die Gefahr, dass sie fundamentale Rechte au&szlig;er Kraft setzt. Gespr&auml;ch mit dem Philosophen J&aacute;nos Kis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360\/Doc~E73FEF0CE481B40F39C244261DA2E306D~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Wir fackeln eure H&auml;user ab<\/strong><br>\nEine rechtsextreme B&uuml;rgerwehr belagerte zwei Wochen lang ein ungarisches Dorf, um die &raquo;Zigeunerkriminalit&auml;t&laquo; zu bek&auml;mpfen. Sie &raquo;bewachten&laquo; die H&auml;user der im Ort lebenden Roma und stilisierten sich zur Ordnungsmacht. Die Polizei griff nicht ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2011\/14\/42952.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Urteil gegen Gotovina mit fadem Beigeschmack<\/strong><br>\nDie 24 Jahre Haft f&uuml;r den kroatischen General Ante Gotovina stehen in keinem Verh&auml;ltnis zu der Strafe f&uuml;r die serbisch-bosnische Ideologin des V&ouml;lkermordes, Biljana Plavsic, die sich nach dem Krieg in Bosnien und Herzegowina zwar mit ihrem Pr&auml;sidenten Karadzic &uuml;berworfen hat, doch f&uuml;r zigtausendfachen Mord verantwortlich ist. Die Dame ist schon seit einigen Jahren wieder auf freiem Fu&szlig;. Gotovina gelang es, das Gebiet, das serbische Truppen 1991 erobert und von Nichtserben &ldquo;ges&auml;ubert&rdquo; hatten, zur&uuml;ckzuerobern. Fast 200.000 serbische Zivilisten flohen mit ihren Truppen aus dem Land. 323 zur&uuml;ckgebliebene Serben wurden nach dieser Milit&auml;raktion von zur&uuml;ckkehrenden kroatischen Zivilisten und Polizeikr&auml;ften ermordet. Gotovina war da schon in Bosnien, um eine neue Milit&auml;raktion vorzubereiten. Zust&auml;ndig war damals eigentlich der Polizeigeneral Cernak. Aber der wurde freigesprochen. Das sind Ungereimtheiten, die einem nicht nur in Kroatien aufsto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2011%2F04%2F16%2Fa0186&amp;cHash=74d8d4a791\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gaddafi l&auml;sst angeblich Streubomben einsetzen<\/strong><br>\nDie libysche Armee setzt nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation auch international ge&auml;chtete Streubomben gegen die Bev&ouml;lkerung ein. Gaddafis Soldaten h&auml;tten ein Wohngebiet in Misrata mit Streumunition beschossen. Um die drittgr&ouml;&szlig;te Stadt des Landes wird noch immer erbittert gek&auml;mpft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/libyen914.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Leser B.H.:<\/strong> Es w&uuml;rde mich nicht wundern, wenn NATO-L&auml;nder, die derzeit Libyen bombardieren lassen, diese Streubomben vor Jahren an Gaddafi geliefert h&auml;tten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/gewaltexzesse-gegen-zivilisten\/-\/1472596\/8352900\/-\/index.html\">FR online schreibt dazu<\/a>: <\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&bdquo;Als gro&szlig;e Hersteller gelten die USA, Russland und China &ndash; sie alle haben die im August 2010 in Kraft getretene Konvention zum Verbot von Streubomben bislang nicht unterzeichnet. Auch Libyen hat den Pakt nicht unterzeichnet.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Michael R. Kr&auml;tke: Vereinigte Pleitestaaten von Amerika<\/strong><br>\nMit einem Trick hat Scott Walker, der mit Hilfe der Tea Party frisch gew&auml;hlte republikanische Governeur von Wisconsin, es geschafft: Um den maroden Haushalt des Bundesstaates zu sanieren, lehnte der Gouverneur Steuererh&ouml;hungen rundweg ab und verlegte sich auf Ausgabenk&uuml;rzungen. Dazu wollte er das Tarifrecht f&uuml;r die Gewerkschaften im &ouml;ffentlichen Dienst drastisch einschr&auml;nken, um auf diesem Wege freie Hand f&uuml;r scharfe Einschnitte bei den Staatsbediensteten zu erhalten. In den n&auml;chsten zwei Jahren sollten 22&thinsp;000 Jobs gestrichen, die L&ouml;hne und Geh&auml;lter gek&uuml;rzt bzw. eingefroren werden. Dieser massive Angriff kommt nicht von ungef&auml;hr. Denn die US-Gewerkschaften sind zwar im privaten Sektor kaum noch vorhanden, aber im &ouml;ffentlichen Sektor immer noch gut organisiert und durchsetzungsf&auml;hig &ndash; gerade in Wisconsin. Das Signal von Madison h&ouml;ren die Gouverneure in den anderen Bundesstaaten gerne. Denn ihnen droht vielerorts ebenfalls die Pleite, und sie haben ganz &auml;hnliche Projekte in den Schubladen. In Ohio, Idaho, Iowa, Michigan, Indiana, New Hampshire, Kansas und Tennessee haben republikanische Gouverneure und ihre parlamentarischen Hilfstruppen teilweise gar noch sch&auml;rfere Gesetze in Arbeit; in mehr als 20 Bundesstaaten werden die Tarifrechte der Angestellten im &ouml;ffentlichen Dienst (Beamte gibt es kaum) eingeschr&auml;nkt, in einigen wird ihnen das Streikrecht offen verwehrt. Nun ist die Schlacht von Madison geschlagen. Jetzt werden die Gerichte entscheiden, ob das Gesetz in Kraft tritt. Und da wir von den Vereinigten Staaten reden, der nach wie vor gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft und dem Zentrum der kapitalistischen Welt, hat das, was zun&auml;chst wie eine Provinzposse aussah, mittelbar weltpolitische Folgen. Denn die Weltmacht ist noch lange nicht aus der Krise heraus, allen Aufschwungtrompeten zum Trotz. Im Gegenteil, sie bereitet gerade die n&auml;chste Weltfinanzkrise vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2011\/april\/vereinigte-pleitestaaten-von-amerika\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu viele Jugendliche bleiben ohne Ausbildung &ndash; Die Folgekosten f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Haushalte liegen bei 1,5 Milliarden Euro<\/strong><br>\nStudie des WZB im Auftrag der Bertelsmann Stiftung<br>\nUnzureichende berufliche Bildung f&uuml;hrt zu hohen gesellschaftlichen Folgekosten. Jahr f&uuml;r Jahr starten rund 150.000 junge Menschen ohne Ausbildungsabschluss und damit mit schlechten Zukunftsperspektiven ins Berufsleben. Wenn es nicht gelingt, diese Zahl zu halbieren, entstehen f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Haushalte Belastungen in H&ouml;he von 1,5 Milliarden Euro pro Altersjahrgang. Das zeigt eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin f&uuml;r Sozialforschung (WZB) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Diese Folgekosten entstehen im Verlauf des Erwerbslebens der Betroffenen durch entgangene Lohnsteuern und Beitr&auml;ge zur Arbeitslosenversicherung sowie Ausgaben f&uuml;r Arbeitslosengeld und notwendige Sozialtransfers.<br>\nDie Berechnungen des WZB basieren auf der Annahme, dass es zuk&uuml;nftig gelingt, die Zahl junger Menschen ohne Ausbildungsabschluss zu halbieren. Dadurch w&uuml;rden die &ouml;ffentlichen Haushalte hochgerechnet auf die n&auml;chsten 10 Jahre Folgekosten von insgesamt 15 Milliarden Euro sparen. Der Handlungsbedarf ist dringend: Bereits heute sind in Deutschland mehr als 7 Millionen Menschen im erwerbsf&auml;higen Alter ohne Berufsausbildung.<br>\nEinen Gro&szlig;teil der Jugendlichen ohne Ausbildungsabschluss stellt mit 52 Prozent die Gruppe der Hauptschulabsolventen. 22 Prozent umfasst die Gruppe der jungen Erwachsenen ohne jeden Schulabschluss. Mit einem Anteil von 26 Prozent bleiben zunehmend aber auch Realschulabsolventen ohne Ausbildung.<br>\nDie Studie zeigt, dass f&uuml;r jeden jungen Menschen ohne Ausbildungsabschluss heute rund 22.000 Euro investiert werden k&ouml;nnten, ohne dass bei den &ouml;ffentlichen Haushalten k&uuml;nftig zus&auml;tzliche Kosten entstehen w&uuml;rden. Zwischen den Bundesl&auml;ndern gibt es dabei je nach Zusammensetzung und Anteil der Jugendlichen ohne Ausbildungsabschluss Unterschiede: Die Folgekosten pro Kopf liegen zwischen 17.000 Euro in Th&uuml;ringen und Mecklenburg-Vorpommern und 23.000 Euro in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news417937\">idw<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/cps\/rde\/xbcr\/SID-5A7D01A6-F78D33DF\/bst\/xcms_bst_dms_33657_33658_2.pdf\">WZB Studie, Unzureichende Bildung: Folgekosten f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Haushalte [PDF &ndash; 2.9 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>R&uuml;stungsfirmen, Rekrutierung &ndash;  Protest an der TU-Dresden<\/strong><br>\nFirmenkontaktmesse am 4. Mai in Dresden wird zum Schaulaufen der R&uuml;stungsindustrie.<br>\nRekrutierungs- und Firmenkontaktmesse an der TU-Dresden ruft Protest auf den Plan.<br>\n&ldquo;Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt!&rdquo;, hallt es &uuml;ber den Vorplatz des zentralen H&ouml;rsaalzentrums (HSZ) der TU Dresden. Gegen die Vereinnahmung der Universit&auml;tsr&auml;ume der TU-Dresden durch R&uuml;stungsindustrie und Bundeswehr bei der Firmenkontaktmesse regt sich in Dresden breiter Protest.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/de.indymedia.org\/2010\/05\/280316.shtml\">indiymedia<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/montagsmagazin.blogsport.de\/2011\/04\/17\/offener-brief-an-die-organisatoren-der-bonding-firmenkontaktmesse\/\">Offener Brief an die Organisatoren der Bonding Firmenkontaktmesse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Anne Will: Fl&uuml;chtlinge vor unseren Grenzen &ndash; wen wollen wir reinlassen?<\/strong><br>\nDas Thema diskutierten Katrin G&ouml;ring-Eckardt (B&rsquo;90\/Gr&uuml;ne), Joachim Herrmann (CSU), Elias Bierdel, Thilo Sarrazin und Gerald Asamoah.<br>\nUnser Leser D.R. schrieb folgenden Leserbrief an die Redaktion:\n<blockquote><p><em>Leider &ndash; oder auch nicht &ndash; habe ich der Will-Versuchung am heutigen Abend nicht widerstehen k&ouml;nnen!<\/em><br>\n<em>Das Ergebnis: die Will-Runde als Distributionsplattform f&uuml;r den ultra-rechten v&ouml;lkischen Botschafter Sarrazin!<\/em><br>\n<em>Ich z&ouml;gere nicht, festzustellen, dass seine wirren v&ouml;lkisch-genetischen Parolen nicht nur in einer Hinsicht den braunen Morast verraten, dem sie entstammen! Dagegen ist Marine Le Pen fast ein Kommunionskind!<\/em><br>\n<em>Dass der folgende Beitrag gel&ouml;scht werden wird, ist wohl sicher. Vermutlich kann ich in jedem Falle ein wenig besser schlafen, nachdem ich ihn zumindest abgeschickt habe!<\/em><br>\n<em>Eine Frage beantwortet mir niemand, schon gar nicht die SPD! Forsch hatte Herr Gabriel einst verk&uuml;ndet (Wann eigentlich?), dass Herrn Sarrazin einem Parteiausschluss-Verfahren nicht entgehen k&ouml;nne. Das war sogleich nach dem Erscheinen der v&ouml;lkischen Fibel des mittleren Volkswirtes Sarrazin! Dann schlug pl&ouml;tzlich die &ouml;ffentliche Stimmung um, weil BILD, die WELT, die ZEIT, vor allem aber die Intelligenzia-Bl&auml;tter FAZ, SPIEGEL ihr Herz an den neuen v&ouml;lkischen Romeo verloren hatten!<\/em><br>\n<em>Wie es hei&szlig;t, bezeuge der Verkaufserfolg die Zustimmung aller Leser zur braunen Genetik des Herrn Sarrazin. Der Rest ist bekannt, nach dem Muster: &ldquo;Man wird doch wohl noch sagen d&uuml;rfen, dass wir bereits ein &ldquo;&uuml;berv&ouml;lkertes&rdquo; Volk sind, oder!&rdquo; So ging es monatelang, bevor eine gewisse Erm&uuml;dung einsetzte. Die Wiederauferstehung des braunen Barden verdanken wir der Gro&szlig;journalistin Anne Will. Vielleicht wird sie ja schon bald &ldquo;Reichsschrifttumskammer-Sekret&auml;rin!&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br \/> Heute unter anderem zu folgenden Themen: Bundesregierung setzt sich selbst schachmatt; Euro-Krise; Deutschland gilt als Risikofaktor; Ein unappetitliches Gesch&auml;ft mit Nahrungsmitteln; Tats&auml;chlich suchen fast zehn Millionen Arbeit; Von der Leyens vergiftete Gabe; Atomenergie und die Alternative; PPP<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9111\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9111","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9111","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9111"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9111\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":138728,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9111\/revisions\/138728"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9111"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9111"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9111"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}