{"id":91265,"date":"2022-12-07T08:45:57","date_gmt":"2022-12-07T07:45:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265"},"modified":"2022-12-07T08:45:57","modified_gmt":"2022-12-07T07:45:57","slug":"hinweise-des-tages-4252","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h01\">Kurswechsel in Neu-Delhi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h02\">Merkel entlarvt die Doppelz&uuml;ngigkeit des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h03\">Wer ist der Aggressor? Die Friedensbewegung und der US-Stellvertreterkrieg in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h04\">Ex-CZ-Premier Ji&#345;&iacute; Paroubek erinnert an die NATO-Bomben auf Belgrad &ndash; als perfektes Vorbild f&uuml;r Putins Bombardierungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h05\">Ein Afrikanischer Blick auf die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h06\">Deutschland wie eh und je<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h07\">&bdquo;Die klare Erwartung der Bundesregierung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h08\">Lateinamerikas Plan, den US-Dollar mit einer neuen W&auml;hrung und einer &ldquo;regionalen Finanzarchitektur&rdquo; herauszufordern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h09\">Das Land soll B&uuml;cher haben und keine Waffen&ldquo;  <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h10\">Die Leitzinserh&ouml;hung ist Klassenkampf von oben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h11\">Entt&auml;uschende Tarifabschl&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h12\">Lindners Aktienrente: &bdquo;Mit Staatsknete zu spekulieren, ist nicht die L&ouml;sung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h13\">Bewerbungen: Durch Vorurteile werden Talente von Jugendlichen mit Hauptschulabschluss und Migrationshintergrund untersch&auml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h14\">Maskenpflicht hilft nicht: Kinder&auml;rzte warnen vor Krisen-Zuspitzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91265#h15\">Schwerer Vorwurf: Christian Drosten machte &laquo;Falschaussage&raquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kurswechsel in Neu-Delhi<\/strong><br>\nBaerbock blitzt in Indien mit westlicher Konfrontationsagenda ab. Zusammenarbeit in Migrations- und Wirtschaftsfragen.<br>\nAgitation gegen Russland, Intrigen gegen China und dann noch ein paar Auftragsarbeiten f&uuml;r die deutsche Industrie: Das waren die Kernelemente des Themenplans, den Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock am Montag und Dienstag in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi abzuarbeiten versuchte. Erfolgreich war sie dabei allenfalls punktuell. So lie&szlig; Au&szlig;enminister Subrahmanyam Jaishankar keinen Zweifel daran, dass seine Regierung auch weiterhin mit Moskau zusammenarbeiten und den Handel sogar noch st&auml;rker ausweiten wird. Das Gemecker dar&uuml;ber, dass Indien seine Erd&ouml;lk&auml;ufe in Russland rasant gesteigert hat, wies er einmal mehr mit einem Hinweis auf den Erwerb russischer fossiler Rohstoffe durch EU-Staaten zur&uuml;ck: Diese beliefen sich etwa am 25. November auf rund 304 Millionen Euro, w&auml;hrend Indiens K&auml;ufe nur 60 Millionen Euro erreichten. Und Jaishankar betonte einmal mehr, Indien werde seine Politik nicht vom Ukraine-Krieg pr&auml;gen lassen. Schon Anfang Juni hatte er insistiert: &raquo;Europa muss sich von der Einstellung l&ouml;sen, dass seine Probleme die Probleme der Welt sind, die Probleme der Welt aber nicht seine sind.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/440256.asiatisches-jahrhundert-kurswechsel-in-neu-delhi.htm\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Barfu&szlig; in Delhi &ndash; Baerbocks regelbasierte Ordnung floppt in Indien<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91241\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merkel entlarvt die Doppelz&uuml;ngigkeit des Westens<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nKrieg, so scheint es, war die einzige Option, die Russlands Gegner je in Betracht gezogen hatten.<br>\nDie j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen der ehemaligen deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel werfen ein Licht auf das doppelz&uuml;ngige Spiel, das Deutschland, Frankreich, die Ukraine und die Vereinigten Staaten im Vorfeld des russischen Einmarsches in die Ukraine im Februar gespielt haben.<br>\nW&auml;hrend der so genannte &ldquo;kollektive Westen&rdquo; (die USA, die NATO, die EU und die G7) weiterhin behauptet, Russlands Einmarsch in die Ukraine sei ein Akt &ldquo;unprovozierter Aggression&rdquo; gewesen, ist die Realit&auml;t eine ganz andere: Russland wurde vorgegaukelt, es gebe eine diplomatische L&ouml;sung f&uuml;r die Gewalt, die nach dem von den USA unterst&uuml;tzten Maidan-Putsch in Kiew 2014 in der ostukrainischen Region Donbass ausgebrochen war.<br>\nStattdessen wollten die Ukraine und ihre westlichen Partner lediglich Zeit gewinnen, bis die NATO ein ukrainisches Milit&auml;r aufbauen konnte, das in der Lage ist, den Donbass in seiner Gesamtheit zu erobern und Russland von der Krim zu vertreiben.<br>\nIn einem Interview mit dem Spiegel spielte Merkel letzte Woche auf den M&uuml;nchner Kompromiss von 1938 an. Sie verglich die Entscheidungen, die der ehemalige britische Premierminister Neville Chamberlain gegen&uuml;ber Nazi-Deutschland treffen musste, mit ihrer Entscheidung, die ukrainische Mitgliedschaft in der NATO abzulehnen, als das Thema auf dem NATO-Gipfel 2008 in Bukarest zur Sprache kam.<br>\nIndem sie die NATO-Mitgliedschaft hinausz&ouml;gerte und sp&auml;ter auf das Minsker Abkommen dr&auml;ngte, glaubte Merkel, der Ukraine Zeit zu verschaffen, um einem russischen Angriff besser widerstehen zu k&ouml;nnen, so wie Chamberlain glaubte, dem Vereinigten K&ouml;nigreich und Frankreich Zeit zu verschaffen, um ihre Kr&auml;fte gegen Hitlerdeutschland zu sammeln.<br>\nDie Schlussfolgerung aus diesem R&uuml;ckblick ist verbl&uuml;ffend. Vergessen Sie f&uuml;r einen Moment die Tatsache, dass Merkel die Bedrohung durch Hitlers Nazi-Regime mit der durch Wladimir Putins Russland verglich, und konzentrieren Sie sich stattdessen auf die Tatsache, dass Merkel wusste, dass die Aufnahme der Ukraine in die NATO eine russische milit&auml;rische Reaktion ausl&ouml;sen w&uuml;rde.<br>\nAnstatt diese M&ouml;glichkeit g&auml;nzlich auszuschlie&szlig;en, verfolgte Merkel stattdessen eine Politik, die die Ukraine in die Lage versetzen sollte, einem solchen Angriff standzuhalten.<br>\nEin Krieg, so scheint es, war die einzige Option, die Russlands Gegner jemals in Betracht gezogen hatten. [&hellip;]<br>\nMerkels &Auml;u&szlig;erungen decken sich mit denen, die der ehemalige ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko im Juni gegen&uuml;ber mehreren westlichen Medien gemacht hatte. &ldquo;Unser Ziel&rdquo;, erkl&auml;rte Poroschenko, &ldquo;war es, erstens die Bedrohung zu stoppen oder zumindest den Krieg zu verz&ouml;gern &ndash; um acht Jahre f&uuml;r die Wiederherstellung des Wirtschaftswachstums und den Aufbau schlagkr&auml;ftiger Streitkr&auml;fte zu sichern.&rdquo; Poroschenko machte deutlich, dass die Ukraine nicht in gutem Glauben an den Verhandlungstisch &uuml;ber die Minsker Vereinbarungen gekommen war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2022\/12\/05\/scott-ritter-merkel-reveals-wests-duplicity\/\">Scott Ritter auf Consortium News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wer ist der Aggressor? Die Friedensbewegung und der US-Stellvertreterkrieg in der Ukraine<\/strong><br>\nGeorge Beebe, ehemaliger Direktor der Russland-Abteilung der CIA, blickt zur&uuml;ck: &ldquo;Die Wahl, vor der wir in der Ukraine standen &ndash; und ich nutze absichtlich die Vergangenheitsform &ndash; war, ob Russland sein Veto zu einer NATO-Beteiligung in der Ukraine am Verhandlungstisch oder auf dem Schlachtfeld aus&uuml;ben w&uuml;rde. Und wir entschieden uns, daf&uuml;r zu sorgen, dass das Veto auf dem Schlachtfeld ausge&uuml;bt wird, in der Hoffnung, dass Putin sich entweder zur&uuml;ckh&auml;lt oder der Milit&auml;reinsatz scheitert.&rdquo;<br>\nDie USA\/NATO\/EU hatten kein Interesse an einer friedlichen L&ouml;sung. Die Strategie war, Russland zu schw&auml;chen und zu dezimieren.<br>\nDas vom Westen aufgek&uuml;ndigte v&ouml;lkerrechtliche Abkommen Minsk II, die provozierenden Ank&uuml;ndigungen &uuml;ber eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine und deren nukleare Bewaffnung und die zunehmende milit&auml;rische Aufr&uuml;stung des Landes versch&auml;rften die Spannungen mit Russland. Am 8. Februar 2022 hatte die NATO-Denkfabrik Atlantic Council in einem Strategiepapier empfohlen: &ldquo;Das Ziel Washingtons sollte die Vertreibung der Russen aus der Ostukraine sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meinungsfreiheit.rtde.life\/international\/155707-wer-ist-aggressor-friedensbewegung-und\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ex-CZ-Premier Ji&#345;&iacute; Paroubek erinnert an die NATO-Bomben auf Belgrad &ndash; als perfektes Vorbild f&uuml;r Putins Bombardierungen<\/strong><br>\nWie ich in der Vergangenheit bereits mehrfach geschrieben habe, vergisst man nach dem Ende eines jeden Kriegskonflikts (diesmal sogar schon im Verlaufe des Krieges) irgendwie, was ihn ausgel&ouml;st hat. Es sei daran erinnert, dass die russische Diplomatie und Pr&auml;sident Putin vor dem russischen Milit&auml;reinmarsch in der Ukraine monatelang zahlreichen Besuchern des Kremls erkl&auml;rt haben, dass Russland die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO als Bedrohung seiner Sicherheitsinteressen betrachten w&uuml;rde. Um ehrlich zu sein, ich kann das sehr gut verstehen. Das ist ein bisschen so, als w&uuml;rde Mexiko einen Milit&auml;rpakt mit China schlie&szlig;en. Dann w&auml;re es f&uuml;r mich auch verst&auml;ndlich, wenn die USA besorgt w&auml;ren und mit allen Mitteln versuchen w&uuml;rden, dies zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ex-cz-premier-jiri-paroubek-erinnert-an-die-nato-bomben-auf-belgrad-als-perfektes-vorbild-fuer-putins-bombardierungen\/%20\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der unsichtbare Krieg<\/strong><br>\nDer Krieg in der Ukraine wird an mehreren Fronten gef&uuml;hrt &ndash; eine der wichtigsten scheint zur Zeit die Propaganda-Front zu sein. Die Waffen dieser Front reichen von Berichten &uuml;ber &raquo;Erfolge&laquo; der &raquo;tapferen Verteidiger der Freiheit&laquo; bis zu t&auml;glichen tr&auml;nenreich ausgemalten Darstellungen von &raquo;Kriegsverbrechen der russischen Aggressoren&laquo;.<br>\nW&auml;hrend die ukrainischen &raquo;Erfolge&laquo; an der Front vor allem der Phantasie von PR-Agenturen in Washington und London entspringen, wird bei dem Wehklagen &uuml;ber &raquo;russische Kriegsverbrechen&laquo; geflissentlich &raquo;vergessen&laquo;, da&szlig; die gezielte Zerst&ouml;rung der Infrastruktur samt Energieversorgung vor 23 Jahren als &raquo;gerechtfertigt&laquo; dargestellt wurde. Als n&auml;mlich im Jahr 1999 die NATO den ersten Angriffskrieg auf europ&auml;ischem Territorium f&uuml;hrte, um die F&ouml;derative Republik Jugoslawien mit Waffengewalt zu zerschlagen, erkl&auml;rte der damalige NATO-Sprecher bei einem seiner t&auml;glichen Briefings vor Journalisten, Angriffe auf die Energieversorgung seien erforderlich, um die serbischen Truppen man&ouml;vrierunf&auml;hig zu machen.<br>\nDer Propagandakrieg l&auml;uft seit den finstersten Tagen des Kalten Krieges nach dem Prinzip &raquo;Wir sind die Guten &ndash; was wir tun ist gut&laquo;. Tats&auml;chlich diente dieser Krieg an der unsichtbaren Front stets dem Ziel, jeglichen Widerspruch oder gar Widerstand an der &raquo;Heimatfront&laquo; einzud&auml;mmen und m&ouml;glichst ganz auszuschalten. Damals wie heute stehen die Gewinner und Verlierer fest. W&auml;hrend Banken und Konzerne dicke Profite scheffelten und heute wieder scheffeln, m&uuml;ssen die Lohnabh&auml;ngigen, die Rentner und die Jugendlichen daf&uuml;r zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1440681333544\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein Afrikanischer Blick auf die Ukraine<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nAfrika und das russische Volk haben eine gemeinsame Geschichte des Kampfes. Als das afrikanische Volk f&uuml;r seine Unabh&auml;ngigkeit und seine Befreiung k&auml;mpfte, waren diejenigen, die Russland heute verurteilen, nicht auf ihrer Seite. Sie waren auf der anderen Seite. Sie haben nie unsere Seite eingenommen. Nicht, dass unsere Seite falsch gewesen w&auml;re. Unsere Seite war richtig. Aber sie haben nie unsere Seite eingenommen. Sie standen auf der Seite der Kolonialisten. Sie stellten sich auf die Seite der Apartheid, sie stellten sich auf die Seite der rassistischen &Uuml;berlegenheit gegen die Kr&auml;fte der Befreiung, der afrikanischen Befreiung. Das werden wir nie vergessen. [&hellip;]<br>\nWir wissen, wer das Apartheidregime in S&uuml;dafrika unterst&uuml;tzt hat. Wir wissen, wer auf der Seite des rassistischen Regimes in Rhodesien, dem heutigen Simbabwe, stand. Wir wissen, wer sich auf die Seite der Kolonialisten in Angola, in Mosambik, auf den Kapverden gestellt hat. Wir wissen all diese Dinge. Das afrikanische Volk hat also auch ein Gesp&uuml;r f&uuml;r die Geschichte. Es ist f&uuml;r Afrikaner nicht m&ouml;glich, Russland zu verurteilen, wenn man bedenkt, woher wir gemeinsam kommen.<br>\nUnd der russische Krieg ist ein komplizierter Prozess. Wir sollten ihn nicht vereinfachen, sondern verstehen, woher dieser Prozess kommt. Seit 1990 gibt es den Versuch, die NATO-Truppen in Osteuropa bis nach Russland auszuweiten. Anfangs gab es eine gewisse Zusammenarbeit, sogar von Seiten Russlands selbst, unter Boris Jelzin, gab es ein gewisses Engagement. Aber all das hat sich ge&auml;ndert. Und es ist wichtig, diese lange Geschichte zu verstehen, und die Afrikaner verstehen das.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/an-african-view-on-ukraine\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutschland wie eh und je<\/strong><br>\nTribunal gegen Russland: Die Kriegsverbrecher von gestern wollen die Ankl&auml;ger und Richter von heute sein<br>\nRussland weist die Phantasien der westlichen Allianz, einen Kriegsverbrecherprozess gegen seine politische und milit&auml;rische F&uuml;hrung zu veranstalten, zur&uuml;ck. &raquo;Was die Versuche angeht, irgendeine Art von Tribunal zu schaffen: Sie haben keine Legitimit&auml;t, werden von uns nicht akzeptiert, und wir verurteilen sie&laquo;, sagte der Sprecher des russischen Pr&auml;sidialamtes, Dmitri Peskow, am Donnerstag w&auml;hrend einer Pressekonferenz. Russland habe seinerseits seit 2014 Beweise f&uuml;r &raquo;die Verbrechen des Kiewer Regimes&laquo; zusammengetragen. Die NATO zwinge die Ukraine weiter zum Krieg und ziehe es vor, &raquo;bis zum letzten Ukrainer zu k&auml;mpfen&laquo;, indem sie das Land &raquo;mit Waffen vollpumpt und dadurch nat&uuml;rlich den Krieg verl&auml;ngert&laquo;.<br>\nTats&auml;chlich machen die westlichen Vorbereitungen auf einen spektakul&auml;ren Kriegsverbrecherprozess, der gezielt mit dem N&uuml;rnberger Milit&auml;rtribunal 1945\/46 in Verbindung gebracht und zunehmend gleichgesetzt wird, alle Hoffnungen auf die Aushandlung einer Beendigung des Krieges in der Ukraine von vornherein zunichte. Fakten und Logik sprechen daf&uuml;r, dass genau das sogar der Hauptzweck des Prozessgeredes ist.<br>\nDas h&ouml;chste Gremium der EU, die Kommission &ndash; an deren Spitze seit dem 1. Dezember 2019 als Pr&auml;sidentin die Deutsche Ursula von der Leyen steht &ndash;, hat den Mitgliedstaaten der Union am Mittwoch Vorschl&auml;ge zugeleitet, die sicherstellen sollen, &raquo;dass Russland f&uuml;r seine Verbrechen bezahlen muss&laquo;. Leider sind die dort zusammengetragenen Empfehlungen bisher nur intern und lassen sich lediglich aufgrund einer oberfl&auml;chlich gehaltenen Presseerkl&auml;rung der Kommission und einer kurzen Videoansprache von der Leyens erahnen.<br>\nEs geht offenbar um zwei Hauptpunkte: den Prozess und die von Russland zu zahlenden Reparationen an die Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/440005.ukraine-krieg-deutschland-wie-eh-und-je.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Strafen und Enteignen &ndash; EU ersinnt neue Ma&szlig;nahmen gegen Russland<\/strong><br>\nDie EU-Kommission sucht nach Wegen, russische Kriegsverbrechen zu bestrafen und eingefrorene russische Devisen vollst&auml;ndig einzubehalten. Die Vorhaben werden scheitern, die EU wird sich erneut selbst mehr schaden als Russland. Obendrein haben sie das Potenzial zur Eskalation in den Atomkrieg. [&hellip;]<br>\nDass der Konflikt mit Russland, der in der Ukraine ausgetragen wird, vermeidbar gewesen w&auml;re, verschweigt die Kommissionspr&auml;sidentin ebenfalls. H&auml;tte die EU auf Russlands Sicherheitsbedenken reagiert und sich f&uuml;r die Einhaltung des Minsker Abkommens durch die Ukraine eingesetzt, wie es ihre Verpflichtung gewesen w&auml;re, g&auml;be es diesen Konflikt nicht geben. Das kommt in von der Leyens Statements zum Ukraine-Konflikt nat&uuml;rlich nicht vor. Sie ist damit nicht allein, es ist im Westen Konsens, die Chronologie der Ereignisse auszublenden. Sonst bliebe von der alleinigen Schuld Russlands wenig &uuml;brig. Der moralischen Emp&ouml;rung w&uuml;rde die Grundlage entzogen. Statt emotionaler Reaktionen g&auml;be es dann eventuell die Chance einer R&uuml;ckkehr zu sachlicher Politik. Mit moralischer Emp&ouml;rung und Hybris gibt es diese Chance allerdings nicht. [&hellip;]<br>\nMilit&auml;rexperten wie Scott Ritter verweisen darauf, dass die weitere Eskalation des Konflikts durch den Westen nicht zu Friedensverhandlungen, sondern in den Atomkrieg f&uuml;hren wird. Vor diesem Hintergrund ist das Ansinnen von der Leyens, die Ukraine bis zum milit&auml;rischen Sieg &uuml;ber Russland zu unterst&uuml;tzen, um dann bei Friedensverhandlungen Russland zu Reparationen zu zwingen, nicht nur weltfremd, sondern f&uuml;r die Europ&auml;er lebensgef&auml;hrlich. Bevor das passiert, was sich von der Leyen ertr&auml;umt, zerf&auml;llt Europa zu atomarem Staub.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/156006-strafen-und-enteignen-eu-ersinnt\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Die klare Erwartung der Bundesregierung&ldquo;<\/strong><br>\nDie EU verlangt von Serbien die Angleichung seiner Einreiseregularien an ihre W&uuml;nsche und will hoheitliche Rechte an den Grenzen zwischen Nicht-Mitgliedstaaten in S&uuml;dosteuropa &uuml;bernehmen. Dies sind zwei Ergebnisse des &bdquo;Westbalkan-Gipfels&ldquo; in Tirana am gestrigen Dienstag. Serbien erlaubt B&uuml;rgern einer Reihe von Staaten die visafreie Einreise, weil entweder noch Abkommen mit ihnen aus der Zeit der Blockfreienbewegung existieren oder Belgrad Arbeitsmigranten ben&ouml;tigt: Gr&ouml;&szlig;ere Teile der serbischen Bev&ouml;lkerung migrieren etwa als Erntehelfer in die Staaten der EU. Bereits im Oktober hatte Bundesinnenministerin Nancy Faeser ge&auml;u&szlig;ert, die serbischen Einreiseregeln seien &bdquo;inakzeptabel&ldquo;. Dar&uuml;ber hinaus will die EU die Eins&auml;tze ihrer Grenzschutzagentur Frontex auf die Grenzen zwischen Nicht-Mitgliedstaaten in S&uuml;dosteuropa ausweiten; zudem soll Frontex die Zahl ihrer dortigen Eins&auml;tze eigenst&auml;ndig bestimmen d&uuml;rfen. Damit werden hoheitliche Rechte von Drittstaaten an eine EU-Agentur &uuml;bertragen. Gleichzeitig wird bekannt, dass an den EU-Au&szlig;engrenzen scharf auf Fl&uuml;chtlinge geschossen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9105\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Lateinamerikas Plan, den US-Dollar mit einer neuen W&auml;hrung und einer &ldquo;regionalen Finanzarchitektur&rdquo; herauszufordern<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDoch der Widerstand gegen die Hegemonie Washingtons w&auml;chst in der ganzen Welt. Die Institutionen der eurasischen Integration schlagen ihre eigenen W&auml;hrungen und Zahlungssysteme vor. Auch Lateinamerika hat ehrgeizige Pl&auml;ne, seine Abh&auml;ngigkeit vom US-Dollar zu beenden.<br>\nDer prominente Wirtschaftswissenschaftler Andr&eacute;s Arauz, ein linker Politiker, der die Pr&auml;sidentschaftswahlen in Ecuador 2021 fast gewonnen h&auml;tte, ver&ouml;ffentlichte einen Entwurf f&uuml;r eine &ldquo;neue regionale Finanzarchitektur&rdquo;, die Lateinamerika vereinen und die Hegemonie des Dollars und von Washington dominierter Institutionen wie dem Internationalen W&auml;hrungsfonds in Frage stellen soll.<br>\nIm Mittelpunkt seines Plans steht die Schaffung einer neuen regionalen W&auml;hrung f&uuml;r internationale Transaktionen, die den Dollar &uuml;berfl&uuml;ssig macht.<br>\nDer Rahmen basiert auf einem Vorschlag des gew&auml;hlten brasilianischen Pr&auml;sidenten Lula da Silva, der vor seinem Wahlsieg im Oktober versprochen hatte, dass &ldquo;wir eine W&auml;hrung in Lateinamerika schaffen werden&rdquo;, um &ldquo;vom Dollar befreit zu werden&rdquo;.<br>\nEs wird erwartet, dass diese W&auml;hrung den Namen Sur (spanisch f&uuml;r &ldquo;S&uuml;den&rdquo;) tragen und von einer neu geschaffenen Banco Central del Sur (Zentralbank des S&uuml;dens) &uuml;berwacht werden wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolarista.substack.com\/p\/latin-america-us-dollar-currency\">Multipolarista<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das Land soll B&uuml;cher haben und keine Waffen&ldquo;  <\/strong><br>\nAm fr&uuml;hen Abend des 30. Oktober 2022 str&ouml;mten Zehntausende auf die Avenida Paulista der brasilianischen Wirtschaftsmetropole S&atilde;o Paulo, um den Wahlsieg von Luiz In&aacute;cio Lula da Silva zu feiern. Der Mann der Arbeiterpartei sagte in einer umjubelten Rede, dass es in dieser historischen Wahl nur einen einzigen und gro&szlig;en Sieger gibt: Das brasilianische Volk. Er versprach, Brasilien zu vers&ouml;hnen. &bdquo;Wir wollen Frieden&hellip; Wir wollen den traurigen Ruf als Staat der Rechtlosen loswerden und auf internationaler B&uuml;hne wieder glaubw&uuml;rdig sein.&ldquo;   (&hellip;)<br>\n&bdquo;Dieses Land wird wieder aufgebaut, da k&ouml;nnt ihr sicher sein&ldquo;, erkl&auml;rte Lula da Silva. Er will sich im Rahmen seines Regierungsplans f&uuml;r die Schaffung eines Sozialstaates einsetzen. Die Beseitigung des Hungers wird ab 1. Januar 2023 eine der Priorit&auml;ten seiner Regierung sein. Lula versprach die Umsetzung des Programms &bdquo;Mein Haus, mein Leben&ldquo;. Seine Regierung werde nicht akzeptieren, da&szlig; Familien gezwungen sind, auf der Stra&szlig;e zu leben. Auch wolle er &bdquo;ein Brasilien, das nicht zul&auml;sst, dass eine Pandemie fast 700.000 Menschen t&ouml;tet&ldquo;. Lula will die Richtlinien aus seiner fr&uuml;heren Amtszeit f&uuml;r den Zugang zu den Universit&auml;ten wieder aufnehmen. Lula da Silva k&uuml;ndigte an, ein Ministerium f&uuml;r indigene Gemeinschaften zu schaffen. Seine Regierung will Rassismus, Intoleranz und Diskriminierung entgegentreten. Wei&szlig;e, Schwarze und Ureinwohner sollen die gleichen Rechte und Chancen haben. Das Kulturministerium soll wiederbelebt werden. &bdquo;Das Land soll B&uuml;cher haben und keine Waffen&ldquo;, erkl&auml;rte Lula.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2022\/RF-299-12-22.pdf\">Rotfuchs, Seite 16<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Leitzinserh&ouml;hung ist Klassenkampf von oben<\/strong><br>\nAuch die Schweizer Nationalbank hat inzwischen den Leitzins erh&ouml;ht. Die Inflation wird das nicht ausbremsen. Stattdessen wird vor allem die Kaufkraft der Besch&auml;ftigten gemindert.<br>\nNachdem die f&uuml;hrenden Zentralbanken der Welt bereits auf die rasant fortschreitende Inflation reagiert haben, hat sich auch die Schweizer Nationalbank (SNB) zur Anhebung des Leitzinses auf 0,5 Prozent entschieden. Damit beendet die SNB nach fast acht Jahren das Regime der Negativzinsen und beh&auml;lt sich eine weitere Straffung der Geldpolitik vor: Eine weitere Zinserh&ouml;hung k&ouml;nnte schon im Zuge der n&auml;chsten Lagebeurteilung im Dezember folgen. Denn eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht. Vielmehr wird bei sich verd&uuml;sternden Konjunkturaussichten eine Inflationsrate von 3,4 Prozent im vierten Quartal und von 2,4 Prozent im kommenden Jahr erwartet.<br>\nDer liberale Dachverband Economiesuisse jubelt: &raquo;Hurra! Das Ende der Negativzinsen ist da!&laquo;. Eine Rezession werde schon nicht eintreten, solange nur die Lohnabh&auml;ngigen nicht mit unangemessenen Forderungen ihre Reallohnsenkungen auszugleichen versuchen. Hier wird schon mal vorsorglich die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale heraufbeschworen. Dabei helfen auch die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien wie der Schweizer Rundfunk (SRF) mit: Parallel zu den steigenden Preisen herrsche ein Fachkr&auml;ftemangel. Wenn nun Jobsuchende am Verhandlungstisch diesen Mangel f&uuml;r Lohnforderungen nutzen, w&uuml;rden dadurch die Kosten f&uuml;r Unternehmen steigen, die diese Preissteigerung an die Konsumenten weitergeben w&uuml;rden. Auf die steigenden Preise w&uuml;rden dann wiederum die Lohnabh&auml;ngigen mit Lohnforderungen reagieren.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/die-leitzinserhoehung-ist-klassenkampf-von-oben-inflation-negativzinspolitik-snb-schweizer-nationalbank-dominic-iten\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Entt&auml;uschende Tarifabschl&uuml;sse<\/strong><br>\nDie Ergebnisse der Entgelt-Verhandlungen in der Chemie- und Metall-Industrie fallen entt&auml;uschend aus. Dementsprechend kommt viel Beifall von der falschen Seite f&uuml;r die &bdquo;verantwortungsvolle Tarif-Politik&ldquo;.<br>\n&bdquo;So funktioniert Sozialpartnerschaft&ldquo;, lobte die wirtschaftsnahe FAZ den Tarif-Abschluss in der Chemie-Industrie. Und die &bdquo;Rheinische Post&ldquo; stimmte ein. Eine &bdquo;verantwortungsvolle Tarif-Politik in der Krise&ldquo; attestierte das Blatt der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). Die &bdquo;moderate Lohn-Erh&ouml;hung l&auml;sst den Chemie-Betrieben Luft zum Atmen&ldquo;, konstatierte das Blatt. Dabei haben die meisten Unternehmen der Branche die Lungen voll: Der Bayer-Konzern etwa gab im November f&uuml;r das 3. Quartal 2022 eine Umsatz-Steigerung von 15,3 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahres-Wert bekannt. [&hellip;]<br>\nInsgesamt 6,5 Prozent mehr und dazu noch 3.000 Euro &bdquo;Inflationsausgleichspr&auml;mie&ldquo; &ndash; das h&ouml;rt sich zun&auml;chst einmal nicht schlecht an, aber bei n&auml;herer Betrachtung f&auml;llt die Bilanz n&uuml;chterner aus. So flie&szlig;t etwa von der Pauschale kein Geld in Renten- und Krankenkassen-Kasse.<br>\nZudem geht das Geld nicht in die Lohnsumme ein, die die Basis f&uuml;r die kommenden Tarif-Verhandlungen bildet, was etwaige Entgelt-Anstiege dann entsprechend kleiner ausfallen l&auml;sst. Das muss auch die FAZ einr&auml;umen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.isw-muenchen.de\/2022\/12\/enttaeuschende-tarifabschluesse\/\">isw<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lindners Aktienrente: &bdquo;Mit Staatsknete zu spekulieren, ist nicht die L&ouml;sung&ldquo;<\/strong><br>\nHerr H&ouml;fgen, der Finanzminister will die Rente durch Aktien st&auml;rken. Was halten Sie von dieser Idee?<br>\nMit Staatsknete an der B&ouml;rse zu spekulieren, ist nicht die L&ouml;sung des Rentenproblems. Damit zwackt der Finanzminister zwar Gewinne aus ausl&auml;ndischen Unternehmen ab, aber sorgt nicht daf&uuml;r, dass in Deutschland mit weniger Erwerbst&auml;tigen und mehr Rentnern noch genug produziert wird. Das ist aber das eigentliche Rentenproblem. Eine alternde Gesellschaft muss produktiver werden und alle Arbeitskr&auml;fte, die es gibt, nutzen. Daf&uuml;r braucht es Investitionen und Vollbesch&auml;ftigungspolitik, aber keine Spekulationsgewinne an der B&ouml;rse. Im Gegenteil: Jeder Euro, der in Aktienfonds flie&szlig;t statt in die Wirtschaft, fehlt dort an Nachfrage.<br>\nEine Finanzierung des Pakets soll notfalls &uuml;ber neue Schulden erfolgen.<br>\nDer Finanzminister verstrickt sich in Widerspr&uuml;chen. Immerhin ist er strenger Verfechter der Schuldenbremse, will die sogar am liebsten in den Kommunen einf&uuml;hren. Schulden f&uuml;r Schulen, Stra&szlig;en und energetische Sanierungen seien schlecht, aber Schulden f&uuml;r B&ouml;rsenspekulation gut? Das passt nicht zusammen. Ein Totalverlust der Anlagen ist nat&uuml;rlich unwahrscheinlich, daf&uuml;r m&uuml;sste die Welt untergehen. Aber die B&ouml;rse unterliegt gewissen, &uuml;blichen Schwankungen.<br>\nUnabh&auml;ngig von der Aktienrente: Welche M&ouml;glichkeiten g&auml;be es, um die Rentenbeitr&auml;ge zu stabilisieren und das Niveau zu erh&ouml;hen? Was m&uuml;sste sich am System &auml;ndern?<br>\nRund 100 Milliarden Euro schie&szlig;t der Bund mittlerweile Jahr f&uuml;r Jahr aus dem Staatshaushalt in die Rentenkasse. An sich erstmal nicht schlimm, aber unter der Schuldenbremse werden andere Ausgaben verdr&auml;ngt. Zuschie&szlig;en muss der Staat, weil die Beitr&auml;ge nicht reichen. Viele Menschen zahlen etwa kaum ein, weil sie Niedrigl&ouml;hne verdienen. Die Agenda 2010 hat Deutschland zu einem der gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnl&auml;nder Europas gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/lindners-aktienrente-mit-staatsknete-zu-spekulieren-ist-nicht-die-loesung-91960191.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bewerbungen: Durch Vorurteile werden Talente von Jugendlichen mit Hauptschulabschluss und Migrationshintergrund untersch&auml;tzt<\/strong><br>\nJugendliche mit Migrationshintergrund und Hauptschulabschluss werden bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz benachteiligt. Sie sind h&auml;ufig mit Zweifeln an ihrer Eignung konfrontiert, die auf Vorurteilen beruhen. Das hat dramatische Folgen f&uuml;r die Betroffenen selbst &ndash; ihr gesamter weiterer Lebensweg wird dadurch erschwert, dass sie nicht die gleichen Chancen erhalten wie andere. Auch aus unternehmerischer Sicht ist es &ndash; gerade in Zeiten des Fachkr&auml;ftemangels &ndash; ein Fehler, Bewerberinnen und Bewerbern aufgrund ethnischer Zuschreibungen abzusagen. Die F&auml;higkeiten der Betroffenen sind n&auml;mlich h&auml;ufig besser als vermutet, zum Beispiel bezogen auf Sprachkenntnisse. Das ergibt eine Studie von Dr. Janina S&ouml;hn vom Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) an der Universit&auml;t G&ouml;ttingen und Sophie Krug von Nidda von der Universit&auml;t Paderborn, die die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rdert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-bewerbungen-durch-vorurteile-werden-talente-unterschaetzt-45268.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Maskenpflicht hilft nicht: Kinder&auml;rzte warnen vor Krisen-Zuspitzung<\/strong><br>\nKinder&auml;rztepr&auml;sident Thomas Fischbach bef&uuml;rchtet eine Versch&auml;rfung der angespannten Lage in den Kinderkliniken, h&auml;lt aber eine Maskenpflicht eher f&uuml;r kontraproduktiv. [&hellip;]<br>\nUnd es k&ouml;nne noch schlimmer kommen: &ldquo;Denn normalerweise stehen wir Anfang Dezember erst am Beginn der Erk&auml;ltungssaison. Die Spitze der Infektionswelle steht also noch vor uns.&rdquo;<br>\nRufen nach einer R&uuml;ckkehr der Maskenpflicht f&uuml;r Kinder und Eltern erteilte Fischbach jedoch eine Absage.\n<blockquote><p>\nDer Schrei nach Masken ist der &uuml;bliche Reflex der Politik. Dabei ist die Maskenpflicht der zur&uuml;ckliegenden zwei Jahre ja ein wichtiger Grund f&uuml;r die aktuelle Krise.<br>\nThomas Fischbach\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Denn wegen der Masken seien weder die Immunsysteme der Kinder noch der Eltern trainiert worden. Viele Kinderpraxen und Kinderstationen sind aktuell extrem &uuml;berf&uuml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/kliniken-rsv-maskenpflicht-100.html#xtor=CS5-62\">ZDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schwerer Vorwurf: Christian Drosten machte &laquo;Falschaussage&raquo;<\/strong><br>\nBisher geheime E-Mails des bekannten Virologen wecken den Verdacht, dass er sogar einen Meineid leistete.<br>\nIm Februar 2022 ging der deutsche Virologe Christian Drosten gegen den Hamburger Physiker Roland Wiesendanger juristisch vor. Wiesendanger sagte damals in einem Interview mit der Zeitschrift &laquo;Cicero&raquo;, Christian Drosten habe die &Ouml;ffentlichkeit &laquo;gezielt get&auml;uscht&raquo;, was die Herkunft des Pandemievirus betreffe. [&hellip;]<br>\nAm 2. M&auml;rz 2022 unterschrieb Drosten eine eidesstattliche Erkl&auml;rung. Darin hielt er fest, er &laquo;habe kein Interesse, den Verdacht &uuml;ber den Ursprung des Sars-CoV-2-Virus in eine bestimmte Richtung zu lenken&raquo;. Ausserdem versicherte er an Eides statt, dass er nicht an einem offenen Brief beteiligt war, der im M&auml;rz 2020 in der Fachzeitschrift &laquo;Nature Medicine&raquo; erschien. &laquo;Mir war diese Ver&ouml;ffentlichung vor Einreichung nicht bekannt&raquo;, schrieb Drosten in seiner eidesstattlichen Erkl&auml;rung.<br>\n&laquo;Diese Aussage ist nachweislich unwahr. Es handelt sich um eine Falschaussage&raquo;, h&auml;lt Roland Wiesendanger nun fest. Wiesendanger beruft sich dabei auf bisher geheim gehaltene E-Mails, die im November 2022 dank des &laquo;Freedom of Information Act&raquo; publik wurden. [&hellip;]<br>\n&laquo;Tatverdacht der fahrl&auml;ssigen T&ouml;tung von Millionen Menschen&raquo;<br>\n&laquo;Man hat versucht, negative Auswirkungen auf das Ansehen der Wissenschaft abzuwenden, indem man einen Laborursprung von SARS-CoV-2 ausschloss, anstatt fr&uuml;hzeitig alles zu tun, um aus der Kenntnis des Virusursprungs heraus die geeignetsten Massnahmen f&uuml;r den Schutz der Menschen zu treffen&raquo;, sagte Roland Wiesendanger am Samstag in einem Interview mit dem &laquo;pleiteticker.de&raquo;. Aus seiner Sicht steht der dringende Tatverdacht der fahrl&auml;ssigen T&ouml;tung von Millionen Menschen im Raum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/schwerer-vorwurf-christian-drosten-machte-falschaussage\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-91265","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91265","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=91265"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91265\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":91267,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91265\/revisions\/91267"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=91265"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=91265"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=91265"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}