{"id":91376,"date":"2022-12-09T12:00:09","date_gmt":"2022-12-09T11:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91376"},"modified":"2022-12-09T16:39:11","modified_gmt":"2022-12-09T15:39:11","slug":"lauterbachs-revolution-einfalltor-fuer-den-kahlschlag-im-krankenhaussystem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91376","title":{"rendered":"Lauterbachs \u201eRevolution\u201c \u2013 Einfalltor f\u00fcr den Kahlschlag im Krankenhaussystem"},"content":{"rendered":"<p>Das deutsche Krankenhaussystem soll umgebaut werden. Wieder einmal. In dieser Woche nahm Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/presse\/pressemitteilungen\/regierungskommission-legt-krankenhauskonzept-vor.html\">Reformvorschl&auml;ge<\/a> einer von ihm einberufenen Expertenkommission entgegen. Um es vorwegzunehmen: Das Papier enth&auml;lt viele gute Ans&auml;tze, deren Erfolg jedoch ganz massiv von der konkreten Ausgestaltung abh&auml;ngt. Und hier sind durchaus Zweifel angebracht. Das Papier eignet sich n&auml;mlich auch als Blaupause f&uuml;r den vor Corona bereits geplanten Kahlschlag im Krankenhaussystem. Scharf zu kritisieren ist auch der PR-Rummel, den Lauterbach selbst veranstaltet. Von dem von ihm angek&uuml;ndigten <a href=\"https:\/\/www.rtl.de\/cms\/karl-lauterbach-kuendigt-ende-der-fallpauschale-an-was-sich-mit-der-krankenhausreform-aendern-soll-5019657.html\">&bdquo;Ende der Fallpauschalen&ldquo;<\/a> kann keine Rede sein und eine <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/lauterbach-will-bedeutung-von-klinik-fallpauschalen-reduzieren,TPDzu02\">&bdquo;Revolution&ldquo;<\/a> ist die geplante Reform auch nicht. Auch wenn alle Reformvorschl&auml;ge sinnvoll umgesetzt w&uuml;rden, w&auml;ren die Probleme nicht weg, sondern nur auf andere Ebenen verschoben. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7024\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-91376-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221209_Lauterbachs_Revolution_Einfalltor_fuer_den_Kahlschlag_im_Krankenhaussystem_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221209_Lauterbachs_Revolution_Einfalltor_fuer_den_Kahlschlag_im_Krankenhaussystem_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221209_Lauterbachs_Revolution_Einfalltor_fuer_den_Kahlschlag_im_Krankenhaussystem_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221209_Lauterbachs_Revolution_Einfalltor_fuer_den_Kahlschlag_im_Krankenhaussystem_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=91376-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221209_Lauterbachs_Revolution_Einfalltor_fuer_den_Kahlschlag_im_Krankenhaussystem_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"221209_Lauterbachs_Revolution_Einfalltor_fuer_den_Kahlschlag_im_Krankenhaussystem_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Es gibt wohl heute keinen Experten mehr, der das System der Fallpauschalen verteidigen w&uuml;rde. Fallpauschalen sind eine Art Verg&uuml;tung zum Festpreis. Als sie 2004 verpflichtend f&uuml;r nahezu alle in den Krankenh&auml;usern erbrachten ambulanten und station&auml;ren Behandlungen eingef&uuml;hrt wurden, versprachen sich die Bef&uuml;rworter mehr Wettbewerb im System. Die Idee: Wenn ein Krankenhaus unabh&auml;ngig von den Begleitumst&auml;nden ohnehin nur eine fixe Summe f&uuml;r einen bestimmten Eingriff bekommt, hat es einen &ouml;konomischen Anreiz, seine Prozesse zu optimieren und nur noch die Eingriffe vorzunehmen, bei denen es gut aufgestellt ist und Rendite erwirtschaftet. <\/p><p>Das war nat&uuml;rlich naiv. Die Wirtschaftsunternehmen Krankenhaus agierten vielmehr so, wie Wirtschaftsunternehmen es nun einmal tun, wenn sie ihre Rendite maximieren wollen. Patienten werden oft unn&ouml;tig operiert und die Behandlungen wurden den Kapazit&auml;ten angepasst und nicht umgekehrt. Im System selbst ging es dabei vor allem um die Umverteilung der Finanzstr&ouml;me. Jedes Krankenhaus war bem&uuml;ht, so viel Geld aus dem System herauszuziehen, wie m&ouml;glich &ndash; zu Lasten anderer H&auml;user. Und wer das Spiel nicht mitmachte, war halt der &bdquo;Dumme&ldquo;, der &ouml;konomisch bestraft wurde. &Ouml;konomisch nennt man dies &bdquo;Fehlanreize&ldquo;. <\/p><p>Und wer sollte die Fehlanreize besser abschaffen als derjenige, der damals ma&szlig;geblich f&uuml;r sie verantwortlich war? Karl Lauterbach war vor 20 Jahren als engster Berater und <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/der-einfluesterer-a-cac9b0b4-0002-0001-0000-000030346862\">&bdquo;Einfl&uuml;sterer&ldquo;<\/a> der damaligen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ma&szlig;geblich f&uuml;r das Fallpauschalen-System <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/karl-lauterbach-der-privatisierer-corona-gesundheitsminister-ampel-pflegekrise-pflegenotstand-ulla-schmidt-fallpauschale-lipobay\/\">verantwortlich<\/a>. Aber auch einem Karl Lauterbach k&ouml;nnte man ja freundlich eine Lernkompetenz bescheinigen. Wenn er seinen Fehler eingesehen hat und ihn nun korrigieren will &ndash; um so besser. Doch so einfach ist es nicht.<\/p><p>Die Reformvorschl&auml;ge der &bdquo;Lauterbach-Kommission&ldquo; sehen n&auml;mlich &ndash; anders als vielfach berichtet wurde &ndash; eben keine komplette Abkehr vom Fallpauschalensystem vor. Die Fallpauschalen sollen &bdquo;lediglich&ldquo; durch ein System der Vorhaltepauschalen erg&auml;nzt werden. So sollen je nach Leistungsgruppe zwischen rund 40 und 60 Prozent der Betriebskosten pauschal finanziert werden &ndash; egal ob das betreffende Haus eine Leistung erbringt oder nicht. Das klingt sinnvoll und ist es eigentlich auch. Wenn ein gro&szlig;er Teil der Personal- und Betriebskosten pauschal gegenfinanziert ist, sinkt der &bdquo;Druck im Kessel&ldquo; und die H&auml;user sind nicht &ouml;konomisch gezwungen, Leistungen zu erbringen, die weder f&uuml;r die Patienten noch die Finanzierbarkeit einen Mehrwert haben. Wenn die Fallpauschalen im Hintergrund jedoch immer noch die &uuml;brigen 40 bis 60 Prozent ausmachen, verschieben sich die Fehlanreize lediglich. Es w&uuml;rde nicht wundern, wenn k&uuml;nftig das eigentlich &bdquo;pauschal&ldquo; bezahlte Personal dann halt in Bereichen eingesetzt wird, die &uuml;ber die Fallpauschale weiterhin die Geldfl&uuml;sse aus dem System umlenken. Um dies zumindest zu entsch&auml;rfen, hat die Reform eine zweite S&auml;ule und die ist es dann auch, die eigentlich brisant ist.<\/p><p>Die Zeit, in der alle Krankenh&auml;user zumindest theoretisch alle Behandlungen und Eingriffe abrechnen k&ouml;nnen, soll dem Ende zugehen. K&uuml;nftig soll es drei &ndash; eigentlich sind es vier &ndash; verschiedene Versorgungsstufen geben, in die man die Krankenh&auml;user eingruppiert. Das kleine Krankenhaus vor Ort ist dann ein Level-1-Krankenhaus, das nur noch die Grundversorgung anbieten kann. Mittelgro&szlig;e Krankenh&auml;user in regionalen Zentren k&ouml;nnen dann als Level-2-Krankenh&auml;user die Regel- und Schwerpunktversorgung &uuml;bernehmen, w&auml;hrend nur noch die gro&szlig;en Unikliniken als Level-3-Krankenh&auml;user die Maximalversorgung bieten. <\/p><p>Um dies umzusetzen, soll das gesamte medizinische Angebot in 128 Leistungsgruppen unterteilt werden. H&auml;user, die eine Leistungsgruppe anbieten, m&uuml;ssen daf&uuml;r zertifiziert werden und k&ouml;nnen k&uuml;nftig auch nur noch Eingriffe aus den Leistungsgruppen abrechnen, f&uuml;r die sie zertifiziert sind. Am Beispiel Schlaganfall sieht das dann folgenderma&szlig;en aus: Wenn das kleine Krankenhaus in der Kreisstadt keine Stroke Unit hat, wird es auch nicht f&uuml;r die entsprechende Leistungsgruppe zertifiziert werden k&ouml;nnen. Schlaganfallpatienten m&uuml;ssen dann in das n&auml;chstgelegene Level-2-Krankenhaus mit Stroke Unit eingewiesen werden. Unabh&auml;ngig von der Frage, ob dies aus zeitlicher und kapazit&auml;rer Perspektive sinnvoll ist, ist dies aus Sicht des Patienten und der Kosten erst einmal durchaus sinnvoll. Doch welche Aufgaben haben die meisten Kliniken, die in diesem System als Level-1-Krankenh&auml;user gelten werden, dann &uuml;berhaupt noch?<\/p><p>Hier schwingt ein b&ouml;ser Verdacht mit. Schlie&szlig;lich war es auch Karl Lauterbach, der noch vor drei Jahren &ndash; kurz vor Corona &ndash; felsenfest davon &uuml;berzeugt war, dass man <a href=\"https:\/\/twitter.com\/karl_lauterbach\/status\/1135874165599285249?lang=de\">&bdquo;mindestens jede dritte, eigentlich jede zweite, Klinik schlie&szlig;en sollte&ldquo;<\/a>. Wenn die kleinen H&auml;user nun grob die H&auml;lfte ihres Budgets &uuml;ber Vorhaltepauschalen beziehen und aufgrund der nicht vorhandenen Zertifizierung f&uuml;r die meisten Leistungsgruppen gar keine Leistungen erbringen k&ouml;nnen, die &uuml;ber die Fallpauschalen zus&auml;tzliche Mittel in die Kassen sp&uuml;len, wie sollen sie sich dann &uuml;berhaupt noch &uuml;ber Wasser halten? Was in der Theorie gut klingt, k&ouml;nnte &ndash; abh&auml;ngig von der konkreten Ausgestaltung &ndash; genauso gut zu einem Massensterben der kleineren Kliniken f&uuml;hren. Dies betrifft &uuml;brigens nicht nur die l&auml;ndlichen Gebiete, wo gesetzliche Vorgaben zur regionalen Versorgung die Schlie&szlig;ungen zumindest eingrenzen, sondern vor allem kleinere H&auml;user in st&auml;dtischen und urbanen R&auml;umen. <\/p><p>Gerade f&uuml;r den l&auml;ndlichen Raum d&uuml;rfte die weitere Unterteilung der Level-1-H&auml;user in Level 1n und Level 1i von Bedeutung sein. W&auml;hrend 1n &bdquo;nur&ldquo; die Notfallversorgung sicherstellen soll, misst man den 1i-H&auml;usern die M&ouml;glichkeit zu, eine &bdquo;sektoren&uuml;bergreifende Versorgung&ldquo; mit &bdquo;akutpflegerischen Leistungen&ldquo; vorzuhalten. Diese H&auml;user sollen dann jedoch ganz aus dem DRG-System mit seinen Fallpauschalen herausgel&ouml;st und k&uuml;nftig nach dem EBM-Verg&uuml;tungssystem der Fach&auml;rzte bezahlt werden. Das ist insofern nur konsequent, da diese Leistungen nicht mehr von den Krankenh&auml;usern selbst, sondern von niedergelassenen Fach&auml;rzten vor Ort erbracht werden sollen, die Belegbetten in den H&auml;usern anmieten k&ouml;nnen. Das erinnert eher an das System der Polikliniken oder das d&auml;nische System, bei dem die kleinen Landkrankenh&auml;user bestenfalls als Ambulanzen bezeichnet <a href=\"https:\/\/aerztestellen.aerzteblatt.de\/de\/redaktion\/daenemarks-zentralisierte-krankenhauslandschaft-fluch-oder-segen\">werden k&ouml;nnen<\/a> und nur 18 &bdquo;Superkrankenh&auml;user&ldquo; das gesamte Land mit den eigentlichen Krankenhausleistungen versorgen. Genau dieser Vorschlag wurde von der Bertelsmann Stiftung vor Corona <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53434\">eingebracht<\/a>. Danach wurde man aus verst&auml;ndlichen Gr&uuml;nden erst einmal still. Nun taucht der alte Wein offenbar in neuen Schl&auml;uchen wieder auf.<\/p><p>So sinnvoll sich einige Punkte in Lauterbachs Reformvorschl&auml;gen anh&ouml;ren &ndash; es ist zu vermuten, dass sie nur das &bdquo;Z&uuml;ckerli&ldquo; sind, mit dem man der &Ouml;ffentlichkeit den lange geplanten Kahlschlag im Krankenhaussystem schmackhaft machen will. Von einer Bestandsgarantie f&uuml;r die H&auml;user ist im gesamten Papier n&auml;mlich nicht die Rede. Es soll auch nicht mehr Geld in das System flie&szlig;en. Im Gegenteil. &bdquo;Die Gesamtsumme der Betriebsmittel soll gleichbleiben&ldquo;, so Tom Bschor, der Koordinator der Krankenhauskommission <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/139402\/Krankenhausreform-Drei-Versorgungsstufen-sollen-es-richten\">gegen&uuml;ber dem &Auml;rzteblatt<\/a>. <\/p><p>Mit den gleichen Mitteln mehr Leistung zu erbringen und vor allem mehr Personal einzustellen, ohne gleichzeitig den Profiteuren des &ouml;konomisierten Gesundheitssystems, also z.B. den Krankenhausbetreibern und den Pharmakonzernen, weniger Mittel zu zahlen, w&auml;re die Quadratur des Kreises. Wenn man jedoch hunderte kleinere Kliniken schlie&szlig;t und gro&szlig;e Teile ihres Angebots aus dem System der Krankenhausfinanzierung in das System der Honorierung der niedergelassenen &Auml;rzte &uuml;berf&uuml;hrt, w&auml;re innerhalb des Krankenhaussystems in der Tat mehr Geld vorhanden. Auf das gesamte Gesundheitssystem betrachtet, w&auml;re dies jedoch eine Milchm&auml;dchenrechnung vom Typ &bdquo;linke Tasche, rechte Tasche&ldquo;. Eine Revolution ist das ganz sicher nicht. <\/p><p>Und so ist der gesamte Reformplan vor allem eins: vage. Viel h&auml;ngt von der konkreten Ausarbeitung ab und die ist vor allem L&auml;ndersache. Dass man zusammen mit Politikern wie dem bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek, der Lauterbachs Pl&auml;ne bereits als &bdquo;Planwirtschaft&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/meldung\/lauterbachs-reformplaene-rufen-in-bayern-kritik-hervor,300529ae4\">bezeichnet hat<\/a>, die Reform so umsetzen kann, dass am Ende mehr f&uuml;r die Patienten und die Mitarbeiter und weniger f&uuml;r die renditeorientierten Akteure herauskommen kann, ist doch sehr fraglich. Die Lobbyisten werden auch bereits mit den Hufen scharren.<\/p><p>Und hier stehen wir vor dem entscheidenden Problem: Die Instrumente, die das Papier der Lauterbach-Kommission bietet, lassen sich n&auml;mlich auch so umsetzen, dass am Ende die Patienten und die Mitarbeiter noch schlechter dastehen und die renditeorientierten Krankenhauskonzerne und die zum Teil ohnehin schon hoch profitablen Facharztpraxen die eigentlichen Gewinner sind. Man braucht sicher nicht viel Fantasie, um sich genau diese Entwicklung vorstellen zu k&ouml;nnen. Was normalerweise wohl nur unter erheblichen Protesten m&ouml;glich w&auml;re, ist nun unter dem &ndash; nicht zutreffenden &ndash; Label &bdquo;Abschaffung der Fallpauschalen&ldquo; m&ouml;glich. <\/p><p>Titelbild: mrmohock\/shutterstock.com<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/61021165e5f841989cbf671c6ce7acfa\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das deutsche Krankenhaussystem soll umgebaut werden. Wieder einmal. In dieser Woche nahm Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/presse\/pressemitteilungen\/regierungskommission-legt-krankenhauskonzept-vor.html\">Reformvorschl&auml;ge<\/a> einer von ihm einberufenen Expertenkommission entgegen. Um es vorwegzunehmen: Das Papier enth&auml;lt viele gute Ans&auml;tze, deren Erfolg jedoch ganz massiv von der konkreten Ausgestaltung abh&auml;ngt. 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