{"id":91415,"date":"2022-12-11T10:00:22","date_gmt":"2022-12-11T09:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91415"},"modified":"2022-12-11T12:35:28","modified_gmt":"2022-12-11T11:35:28","slug":"luege-hass-krieg-sprachphilosoph-paul-sailer-wlasits-zeichnet-diskursgeschichte-einer-verhaengnisvollen-trias-nach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91415","title":{"rendered":"\u00abL\u00fcge. Hass. Krieg\u00bb \u2013 Sprachphilosoph Paul Sailer-Wlasits zeichnet Diskursgeschichte einer verh\u00e4ngnisvollen Trias nach"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/verlag.koenigshausen-neumann.de\/product\/9783826076916-luege-hass-krieg\/\">&laquo;L&uuml;ge. Hass. Krieg&raquo;<\/a> &ndash; Diese Trias ist so verh&auml;ngnisvoll wie langlebig. Sie hat die Geschichte gepr&auml;gt, ver&auml;ndert und mit viel Leid angereichert. Der Entwicklung dieses fatalen Pakts widmet sich der &ouml;sterreichische Sprachphilosoph Paul Sailer-Wlasits in seinem gleichnamigen Buch, das als Traktat daherkommt und vor dem Hintergrund des gegenw&auml;rtigen Kriegsgeschehens zu den Grundfragen gesamtgesellschaftlicher Verwerfungen und Gewalt vordringt. In einem analytischen Parforce-Ritt durch drei Jahrtausende veranschaulicht der Autor, welche Gefahren L&uuml;gen, T&auml;uschungen und Hassreden bergen. Er zeigt ihre Auswirkungen auf, um schlie&szlig;lich eine alarmierende These aufzustellen: Das titelgebende Dreiergespann bildete nicht nur den Kern antiker Imperien und totalit&auml;rer Staaten des 20. Jahrhunderts, sondern bedroht auch liberale Demokratien. Von <strong>Eugen Zentner<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nNiemand beweist das besser als die USA, die seit Jahrzehnten mit L&uuml;gen, T&auml;uschungen und Hassreden Kriege einleiten &ndash; ob in Vietnam, in Jugoslawien oder dem Irak. In dem gegenw&auml;rtigen Ukraine-Konflikt macht sie genauso weiter wie bisher, allerdings so geschickt, dass sie auf der Oberfl&auml;che der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung nicht als Kriegspartei erscheint. Offiziell wird Russland als Aggressor dargestellt, auch in der Europ&auml;ischen Union, wobei Hassreden zum Inventar der politischen und medialen Kommunikation geh&ouml;ren. Unterschlagen wird dabei die Rolle der USA, die den heutigen Konflikt bereits 2014 mit den Maidan-Aufst&auml;nden in Gang setzte, um in der Ukraine einen Regimewechsel durchzuf&uuml;hren. Es ist ihr gelungen.<\/p><p>Zu dem gegenw&auml;rtigen Krieg mitten in Europa kommt Sailer-Wlasits erst am Schluss seines Buches. Bis dahin schreibt er eine Art Diskursgeschichte der verh&auml;ngnisvollen Trias und untersucht, wie Worte in den jeweiligen Epochen die Voraussetzungen f&uuml;r Kriege schufen: &bdquo;Kurz bevor sich die Realit&auml;t in eine Trag&ouml;die verwandelt, schl&auml;gt bereits die Sprache um&ldquo;, schreibt er an einer Stelle. &bdquo;Diese verbleibt nicht immer in der Dimension des Textes stehen, sondern zieht oftmals Handlungen nach sich.&ldquo; Als die wohl wirkm&auml;chtigste Schrift gilt das Alte Testament. F&uuml;r Millionen von Menschen wurde es &uuml;ber zwei Jahrtausende zu so etwas wie einem Lebensratgeber, dessen Leits&auml;tze jedoch von Beginn an die Wurzel des &Uuml;bels bilden &ndash; insbesondere das Deuteronomium, wie Sailer-Wlasits betont: Das f&uuml;nfte Buch des Pentateuch gehe &bdquo;weit u&#776;ber das Performative hinaus, indem darin nicht nur Gesetze und Anordnungen wiederholt werden, sondern ausdr&uuml;cklich zu Mord, sogar zu systematischem Mord, im weitesten Sinne V&ouml;lkermord, innerhalb eines fru&#776;hen, vorstaatlichen Kultverbandes aufgerufen wird.&ldquo;<\/p><p><strong>Unterschied zwischen L&uuml;ge und Irrtum<\/strong><\/p><p>Nicht weniger Konfliktpotential tr&auml;gt die L&uuml;ge in sich. Deren Wesen beschreibt der Sprachphilosoph auf der begrifflichen Ebene &uuml;ber einen Vergleich: Bei einer L&uuml;ge handle es sich nicht um einen Irrtum. Sie m&uuml;sse von ihm unterschieden werden, weil ihr Charakteristikum in der Absicht liegt, andere zu t&auml;uschen. Aufgrund dieser Ausgangslage seien Konflikte, ja kriegerische Auseinandersetzungen vorprogrammiert. Dass die vors&auml;tzliche L&uuml;ge den gesamten Zivilisationsprozess begleitet hat, f&uuml;hrt Sailer-Wlasits anhand der Mythen spracharmer V&ouml;lker vor, einflussreicher Epen wie Homers &laquo;Ilias&raquo; oder von Geschichtschroniken, um nebenbei in Erinnerung zu rufen, dass milit&auml;rische Misserfolge schon vor 3.200 Jahren von Regenten im Nachhinein rhetorisch in einen Sieg umgewandelt wurden. <\/p><p>In diesem Stil schreitet der Autor durch ausgew&auml;hlte Ereignisse die Geschichte entlang. Ob die religi&ouml;s motivierten Kreuzz&uuml;ge, der Tugend-Terror w&auml;hrend der Franz&ouml;sischen Revolution, die stalinistischen S&auml;uberungen oder die &Uuml;berf&auml;lle des NS-Regimes &ndash; der sprachliche Unterbau des Gewaltausbruchs wechselt zwar sein propagandistisches Gewand, basiert im Kern aber immer auf T&auml;uschung. Eine ihrer Ausformungen, arbeitet Sailer-Wlasits heraus, zeige sich in der semantischen Umcodierung von Begriffen. So seien schon sehr fr&uuml;h in der Zivilisationsgeschichte kriegerische Auseinandersetzungen aufgewertet worden, indem man beispielsweise von &bdquo;gerechten&ldquo; oder &bdquo;heiligen&ldquo; Kriegen zu sprechen anfing. Derlei Decknamen f&uuml;r Expansionsbestrebungen und Angriffskriege w&uuml;rden bis heute ins Feld gef&uuml;hrt, was der Verfasser am Ende seines Traktats noch einmal an Russlands aktueller Kreation des Begriffs &bdquo;Spezialoperation&ldquo; exemplifiziert. <\/p><p><strong>Sprachliche Konstruktion von Feindbildern<\/strong><\/p><p>Am interessantesten ist die Lekt&uuml;re jedoch an Stellen, die die verbale Konstruktion von Feindbildern beleuchten. Als einpr&auml;gsames Beispiel f&uuml;hrt Sailer-Wlasits das lateinische Wort &bdquo;hostis&ldquo; an, dessen Bedeutung sich im Laufe des r&ouml;mischen Imperialismus von &bdquo;Fremder&ldquo; zu &bdquo;Feind&ldquo; ver&auml;ndert hat. Auf diese Weise bilde Sprache gesellschaftspolitische Entwicklungen ab. Konstrukte von Feindbildern, schreibt er weiter, seien mit Stereotypen, historischen Klischees sowie L&uuml;gen vermengt und der Gewalt des Verdachtes ausgesetzt, wodurch sie sich nicht zuletzt in einer Gesellschaft festigen k&ouml;nnten. In diese Kategorie f&auml;llt wohl auch der heutige Begriff &bdquo;Putinversteher&ldquo;. Eine an sich lobenswerte, weil auf Empathie basierende, Handlung wird in ihr Gegenteil verkehrt. Wer die Beweggr&uuml;nde der russischen F&uuml;hrung im Ukraine-Krieg nachvollziehen kann, wird so als Feind abgestempelt. <\/p><p>Von dem Wort &bdquo;Putinversteher&ldquo; geht die von Sailer-Wlasits beschriebene Gewalt des Verdachts aus, damit keiner es wagt, im Ukraine-Konflikt die vermeintlich passive Rolle der NATO, vor allem der USA und der sie unterst&uuml;tzenden Europ&auml;ischen Union zu hinterfragen. Das tut auch der Autor von &laquo;L&uuml;ge. Hass. Krieg&raquo; nicht &ndash; obwohl es mittlerweile sehr viele Indizien daf&uuml;r gibt, dass Russland den Krieg zwar begonnen hat, aber dazu seit 2014 praktisch provoziert worden war. Besonders gut zusammengefasst wird die Entstehungsgeschichte des Konflikts in den B&uuml;chern <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/endspiel-europa-2\/\">&laquo;Endspiel Europa&raquo;<\/a> von Ulrike Gu&eacute;rot und Hauke Ritz sowie <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/tamtam-und-tabu-3\/\">&laquo;Tamtam und Tabu&raquo;<\/a> von Daniela Dahn und Reiner Mausfeld. In den beiden Werken gehen die jeweiligen Autoren ebenfalls auf die propagandistischen L&uuml;gen und T&auml;uschungen der westlichen Allianz ein und zeigen eindrucksvoll, wie sie sprachlich den Weg in den Krieg geebnet haben.<\/p><p><strong>Hassrede in den hiesigen Leitmedien<\/strong><\/p><p>Es verwundert daher, dass Sailer-Wlasits diesen Aspekt v&ouml;llig ausblendet. An Material d&uuml;rfte es eigentlich nicht fehlen, schlie&szlig;lich vers&auml;umen die Leitmedien seit Februar dieses Jahres kaum eine Gelegenheit, ihre Artikel mit Hassreden und sprachlichen Entgleisungen zu f&uuml;llen. Der russische Pr&auml;sident wird gerne mal als <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_91763802\/ist-putin-geisteskrank-geheimdienste-sollen-informationen-sammeln.html\">Geisteskranker<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/kultur\/debatte-ueber-putins-seele-psychopathen-sind-nicht-verrueckt,TC3hlBM\">Narzisst<\/a> dargestellt. Die Ukraine habe sogar das Recht, ihn zu t&ouml;ten, zitiert die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/voelkerrechtler-von-heinegg-putin-ist-legitimes-ziel-fuer-ukrainische-angriffe-li.225067\">Berliner Zeitung<\/a> einen V&ouml;lkerrechtler. Die Zeit bezeichnet Russland als die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2022-11\/russland-kolonialmacht-ukraine-krieg-afrika?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F\">&bdquo;letzte europ&auml;ische Kolonialmacht&ldquo;<\/a>,  und in der taz beschreibt eine Autorin, wie in ihr der Hass w&auml;chst und sie von &bdquo;einer Antimilitaristin&ldquo; zu &bdquo;einer Person&ldquo; geworden sei, &bdquo;die zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine aufruft&ldquo;. Die aggressive Stimmung in Deutschland wird kontinuierlich angeheizt, und wenn nicht mit Hassreden, so doch mit L&uuml;gen. Bis heute wird von der &bdquo;Krim-Annexion&ldquo; gesprochen, obwohl sich die Bev&ouml;lkerung damals per <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44539\">Referendum<\/a> f&uuml;r einen Beitritt der Insel zur Russischen F&ouml;deration aussprach.<\/p><p><strong>Wo liegen die Ursachen des Ukraine-Krieges?<\/strong><\/p><p>Dieser demagogischen Propaganda voller Hass und L&uuml;gen scheint nun der Autor selbst auf den Leim gegangen zu sein, was sich wiederum an der sprachlichen Sch&auml;rfe seines Traktats ablesen l&auml;sst: &bdquo;Die Anerkennung der Unabh&auml;ngigkeit der im Osten der Ukraine liegenden, vonseiten prorussischer Separatisten proklamierten Volksrepubliken Donezk und Lugansk durch Russland sowie die mit diesen abgeschlossenen Beistandsvertr&auml;ge dienten Russland im Februar 2022 als Vorwand fu&#776;r eine milit&auml;rische Invasion der Ukraine, bisher ohne absehbares Ende.&ldquo; Ob das der tats&auml;chliche oder eher der behauptete Vorwand ist, sollte vielleicht noch einmal unter der Ber&uuml;cksichtigung der Angriffe auf den Donbass gepr&uuml;ft werden, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83221\">die die Ukraine kurz vor Kriegsausbruch intensiviert hatte<\/a>. Aber Sailer-Wlasits legt nach und spricht von einem &bdquo;massiven&ldquo; Angriffskrieg, &bdquo;welcher der Intention nach sogar alle Kriterien der Invasion einer Kolonialmacht&ldquo; erf&uuml;lle. Und die Ukraine sollte, &bdquo;nach ihrer vielfach von russischer Seite geforderten Kapitulation, unter anderem, neuen Pr&auml;missen, jedoch &auml;hnlich wie in der Vergangenheit, zu einer Art von russischer &sbquo;Kolonie&lsquo; degradiert werden&ldquo;. <\/p><p>Wer die Berichterstattung zum gegenw&auml;rtigen Konflikt jenseits der Leitmedien verfolgt hat, wird sicherlich den folgenden Einwand erheben: K&ouml;nnte der Krieg, dessen Geschichte mit dem Regimewechsel 2014 begann, nicht eher dazu dienen, die Ukraine zu einer US-amerikanischen Kolonie zu degradieren, um noch n&auml;her an Russlands Grenze vorzudringen? Auch zu diesem Aspekt finden sich erhellende Informationen in den beiden genannten B&uuml;chern, wo die Autoren sogar anhand von US-amerikanischen Quellen glaubhaft darlegen k&ouml;nnen, dass die Vereinigten Staaten den Ukraine-Krieg von langer Hand geplant haben. Hier offenbart sich eine Erscheinungsform der titelgebenden Trias, die in Sailer-Wlasits&rsquo; Diskursgeschichte leider nicht eingegangen ist: Ein Staat kann mit L&uuml;gen und Hassreden einen Krieg einleiten, ohne selber als Kriegspartei zu gelten &ndash; zumindest nicht offiziell.<\/p><p><strong>US-amerikanische L&uuml;gen und T&auml;uschungen<\/strong><\/p><p>In seinem Traktat demonstriert der Autor quasi performativ, dass selbst ein aus der Ferne scharfsinniger Analytiker der verbalen Kriegsvorbereitung nicht gegen Propaganda gefeit ist, wenn sie direkt und unmittelbar einwirkt. Dabei sind ihm die US-amerikanischen Methoden hinl&auml;nglich bekannt. Das demonstriert er an einigen Stellen, die von s&auml;mtlichen false-flag-Operationen der Supermacht handeln. &bdquo;Das Etablieren einer Lu&#776;ge&ldquo;, hei&szlig;t es etwa, &bdquo;in Form des Aufrechterhaltens von Falschdarstellungen hinsichtlich eines angeblichen milit&auml;rischen Zwischenfalls, diente der US-Regierung unter Pr&auml;sident Johnson und Verteidigungsminister McNamara als hinreichender Grund fu&#776;r den bereits von langer Hand geplanten Kriegseintritt gegen Nordvietnam, wie den 1971 erstmals in Teilen und 2011 zur G&auml;nze ver&ouml;ffentlichten Pentagon-Papers zu entnehmen ist.&ldquo;<\/p><p>Ebenso bewusst ist ihm, mit welcher List die US-amerikanische Supermacht den Irak in ein Schlachtfeld verwandelt hat: &bdquo;Im Unterschied zu den fru&#776;hen 1990er Jahren stellte der diktatorisch regierte Irak daher ein Jahrzehnt sp&auml;ter, u&#776;bereinstimmenden regionalen und internationalen Berichten zufolge, keine ernst zu nehmende u&#776;berregionale milit&auml;rische Bedrohung mehr dar. Um dennoch einen Regimewechsel im Irak herbeizufu&#776;hren, wurden die US-amerikanische und die internationale &Ouml;ffentlichkeit systematisch belogen, indem mithilfe massiver manipulativer &Ouml;ffentlichkeitsarbeit die Legitimation f&uuml;r einen casus belli konstruiert wurde. Die mittels Falschinformationen konstruierten Legitimationen dienten nach &bdquo;9\/11&ldquo; dazu, dass die Regierung nicht gegen den Willen der eigenen Bev&ouml;lkerung einen Angriffskrieg f&uuml;hren musste, sondern mit dieser agieren konnte.&ldquo;<\/p><p>Diese Kritik l&auml;sst Sailer-Wlasits in dem gegenw&auml;rtigen Konflikt leider vermissen. Stattdessen &uuml;bernimmt er den Wortlaut und Duktus der Leitmedien, deren Objektivit&auml;t sp&auml;testens seit der Corona-Krise mehr als fragw&uuml;rdig geworden ist. Vermutlich wird das erst dann korrigiert, wenn in mehreren Jahrzehnten neue Pentagon-Papers auftauchen. Bis dahin l&auml;sst sich &laquo;L&uuml;ge. Hass. Krieg&raquo; durchaus mit Vergn&uuml;gen als inspirierendes Buch lesen, das die Faktenlage im aktuellen Konflikt zwar nicht ad&auml;quat abbildet, jedoch daf&uuml;r sensibilisiert, welche Rolle die Sprache im Vorfeld von bewaffneten Auseinandersetzungen spielt. Sie gilt es genau anzuschauen, insbesondere wenn der Konflikt bereits ausgebrochen ist &ndash; am besten auf beiden Seiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/verlag.koenigshausen-neumann.de\/product\/9783826076916-luege-hass-krieg\/\">&laquo;L&uuml;ge. Hass. Krieg&raquo;<\/a> &ndash; Diese Trias ist so verh&auml;ngnisvoll wie langlebig. Sie hat die Geschichte gepr&auml;gt, ver&auml;ndert und mit viel Leid angereichert. Der Entwicklung dieses fatalen Pakts widmet sich der &ouml;sterreichische Sprachphilosoph Paul Sailer-Wlasits in seinem gleichnamigen Buch, das als Traktat daherkommt und vor dem Hintergrund des gegenw&auml;rtigen Kriegsgeschehens zu den Grundfragen gesamtgesellschaftlicher Verwerfungen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91415\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":91417,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,183,171,208,11],"tags":[2005,3260,1959,2175,1544,1611,1554,1418,259,827,260,1556],"class_list":["post-91415","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","category-militaereinsaetzekriege","category-rezensionen","category-strategien-der-meinungsmache","tag-fake-news","tag-feindbild","tag-hate-speech","tag-interventionspolitik","tag-kampagnenjournalismus","tag-kriegsluegen","tag-orwell-2-0","tag-regime-change","tag-russland","tag-stigmatisierung","tag-ukraine","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/221211_Buch-Kopie.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91415","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=91415"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91415\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":91452,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91415\/revisions\/91452"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/91417"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=91415"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=91415"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=91415"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}