{"id":91458,"date":"2022-12-12T08:52:31","date_gmt":"2022-12-12T07:52:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91458"},"modified":"2022-12-12T13:58:06","modified_gmt":"2022-12-12T12:58:06","slug":"mythos-merkel-zerplatzt-friedenskanzlerin-bekennt-dass-minsker-abkommen-nur-ein-trick-war","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91458","title":{"rendered":"Mythos Merkel zerplatzt: \u201eFriedenskanzlerin\u201c bekennt, dass Minsker Abkommen nur ein Trick war"},"content":{"rendered":"<p>Das <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/ein-jahr-mit-ex-kanzlerin-angela-merkel-das-gefuehl-war-ganz-klar-machtpolitisch-bist-du-durch-a-d9799382-909e-49c7-9255-a8aec106ce9c\">Eingest&auml;ndnis von Angela Merkel gegen&uuml;ber dem &bdquo;Spiegel&ldquo;<\/a> und der &bdquo;Zeit&ldquo;, dass das Minsker Abkommen 2015 nur unterzeichnet worden sei, um der Ukraine Zeit f&uuml;r Aufr&uuml;stung zu geben, hat mich nicht &uuml;berrascht. Im Mai 2019 hatte ich schon auf eine Begebenheit <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51947\">hingewiesen<\/a>, die im krassen Kontrast zum Image des Friedensengels stand, als der sich Angela Merkel seit dem Beginn des Ukraine-Krieges 2014 inszenierte. Ein Kommentar von <strong>Ulrich Heyden<\/strong>. <\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3187\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-91458-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221212-Mythos-Merkel-zerplatzt-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221212-Mythos-Merkel-zerplatzt-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221212-Mythos-Merkel-zerplatzt-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221212-Mythos-Merkel-zerplatzt-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=91458-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221212-Mythos-Merkel-zerplatzt-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"221212-Mythos-Merkel-zerplatzt-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Im erw&auml;hnten <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/ein-jahr-mit-ex-kanzlerin-angela-merkel-das-gefuehl-war-ganz-klar-machtpolitisch-bist-du-durch-a-d9799382-909e-49c7-9255-a8aec106ce9c\">&bdquo;Spiegel&ldquo;-Artikel<\/a> hei&szlig;t es &uuml;ber Merkel:<\/p><blockquote><p>&ldquo;Ihr hat gefallen, dass Churchills Vorg&auml;nger mal in einem anderen Licht gezeigt wurde. Nicht als &auml;ngstlicher Steigb&uuml;gelhalter f&uuml;r Hitler, sondern als Stratege, der seinem Land den Puffer verschaffte, sich auf den deutschen Angriff vorzubereiten. M&uuml;nchen 1938 klingt da wie Bukarest 2008. Sie glaubt, damals und auch sp&auml;ter bei den Verhandlungen von Minsk die Zeit gekauft zu haben, die die Ukraine nutzen konnte, um sich einem russischen Angriff besser widersetzen zu k&ouml;nnen. Sie sei ein st&auml;rkeres, wehrhafteres Land jetzt. Damals, da ist sie sicher, w&auml;re sie von Putins Truppen &uuml;berrollt worden.&rdquo; *<\/p><\/blockquote><p><strong>2019 &ndash; Angela Merkel vor r&ouml;hrenden Bundeswehr-Panzern<\/strong><\/p><p>Am 20. Mai 2019 <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/suche\/rede-von-bundeskanzlerin-merkel-beim-besuch-der-panzerlehrbrigade-9-am-20-mai-2019-in-munster-1613202\">erkl&auml;rte Merkel<\/a> auf dem Bundeswehr-Truppen&uuml;bungsplatz Munster vor r&ouml;hrenden Panzern: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Sie wissen, dass wir &uuml;ber das Minsk-Abkommen mit unseren franz&ouml;sischen Partnern politisch versuchen, dass die Sicherung der territorialen Integrit&auml;t, die unser Leitprinzip ist, auch f&uuml;r die Ukraine wieder Realit&auml;t werden kann.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Kampfhubschrauber donnerten in Formation &uuml;ber den Platz, auf dem die Kanzlerin stand, Soldaten mit schwarz bemalten Gesichtern ballerten auf einen unsichtbaren Feind. Merkel &ndash; in Nato-blauer Jacke &ndash; machte ihre Raute und erkl&auml;rte: &bdquo;Das, was hier getan wird, ist Friedensarbeit im wirklichen Sinne des Wortes.&rdquo; Umgeben von ernst blickenden Milit&auml;rs erkl&auml;rte die Kanzlerin dann, was deutsche Panzer mit &bdquo;Friedensarbeit&ldquo; zu tun haben: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Die Ukraine hat uns gezeigt, wie schnell territoriale Integrit&auml;t heute auch in der N&auml;he unseres B&uuml;ndnisgebiets verletzt werden kann &ndash; deshalb ist das hier keine Theorie&uuml;bung.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Die Bundeskanzlerin wurde von den deutschen Mainstream-Medien als zur&uuml;ckhaltende Politikerin dargestellt und auch von vielen Linken f&uuml;r &bdquo;bedachtes Handeln&ldquo; gelobt. Nun stellt sich heraus: Es war alles nur ein Schwindel. Merkel wollte nicht Frieden und Abr&uuml;stung, sondern Kiew Zeit geben, eine handlungsf&auml;hige Armee aufzubauen. Und dass Kiew die &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; milit&auml;risch zur&uuml;ckerobern wollte, das war auch unter Selenski &ndash; ein Jahr nachdem er gew&auml;hlt worden war &ndash; Usus.<\/p><p><strong>Prorussische Freiwillige 2014: &bdquo;Wir marschieren bis nach Kiew&ldquo;<\/strong><\/p><p>Viele Russen haben seit dem Staatsstreich in der Ukraine 2014 gehofft, dass Russland die &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; Donezk und Lugansk milit&auml;risch aktiv unterst&uuml;tzt und einen Vormarsch pro-russischer Freiwilliger aus Donezk und Lugansk Richtung Kiew zul&auml;sst. Doch Moskau bremste die Freiwilligen, die 2014 auf Nachfrage freim&uuml;tig erkl&auml;rten, sie w&uuml;rden bis nach Kiew ziehen. Sie waren befl&uuml;gelt von ihren milit&auml;rischen Erfolgen gegen die ukrainische Armee. Anfang Februar 2015 wurden bei Debalzewo 3.000 ukrainische Soldaten eingekesselt. Sie durften dann ohne Waffen abziehen. Die ukrainische Armee war nicht kampff&auml;hig. Auf der Krim waren im Fr&uuml;hjahr 2014 Teile der ukrainischen Streitkr&auml;fte zu den Russen &uuml;bergelaufen oder hatten sich kampflos ergeben. <\/p><p>Weitere milit&auml;rische Erfolge der prorussischen Freiwilligen w&auml;ren wohl m&ouml;glich gewesen, wenn am 12. Februar 2015 nicht in aller Eile das von Angela Merkel und dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Francois Hollande initiierte Minsker Abkommen unterzeichnet worden w&auml;re, in dem ein Waffenstillstand, Wahlen, Entmilitarisierung und ein Autonomie-Status f&uuml;r die &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; Donezk und Lugansk vereinbart wurde. <\/p><p>An den Verhandlungen um das Abkommen waren auch Wladimir Putin und der damalige ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko beteiligt. Unterzeichnet wurde das Abkommen von dem fr&uuml;heren Pr&auml;sidenten der Ukraine, Leonid Kutschma, dem Botschafter der Russischen F&ouml;deration in der Ukraine, Michail Surabow, den F&uuml;hrern der &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; Lugansk und Donezk, Igor Plotnizki und Alexander Sachartschenko, sowie der OSZE-Beauftragten Heidi Tagliavini.<\/p><p><strong>2014 &ndash; &bdquo;Russischer Fr&uuml;hling&ldquo; und eine schwache ukrainische Armee<\/strong><\/p><p>Nicht wenige linke Russen sagten im Februar 2022, wenn Russland 2014 in die S&uuml;dostukraine einmarschiert w&auml;re, dann w&auml;ren die russischen Truppen dort als Befreier begr&uuml;&szlig;t worden. Aber jetzt sei es viel schwieriger. <\/p><p>Dazu muss man wissen: Unmittelbar nach dem Staatsstreich in Kiew hatte es nicht nur in Donezk und Lugansk, sondern auch in Charkow, Odessa, Nikolajew und anderen St&auml;dten im S&uuml;dosten der Ukraine Besetzungen von Verwaltungsgeb&auml;uden durch Ukrainer gegeben, welche den aggressiv anti-russischen Kurs der Staatsstreich-Regierung verurteilten. Auf Demonstrationen im S&uuml;dosten der Ukraine wurde eine F&ouml;deralisierung der Ukraine gefordert, die dem S&uuml;dosten des Landes mehr Rechte &ndash; zum Beispiel das Recht auf die russische Sprache als zweite offizielle Sprache &ndash; geben sollte. <\/p><p>Moskau setzte aber ab Sommer 2014 durch, dass Hei&szlig;sporne in den &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; abgesetzt wurden. Nach Abschluss des Minsk-2-Abkommens im Februar 2015 riet man den &bdquo;Volksrepubliken&ldquo;, nicht zur&uuml;ckzuschie&szlig;en, wenn ukrainische Truppen schie&szlig;en. Moskau setzte zu 100 Prozent auf die Umsetzung des Minsker Abkommens. Die Zur&uuml;ckhaltung Russlands wird von deutschen Mainstream-Medien ausgeblendet. Stattdessen wird vom &bdquo;russischen Expansionismus&ldquo; gesprochen.<\/p><p><strong>Acht Jahre Zeit f&uuml;r Aufr&uuml;stung der Ukraine<\/strong><\/p><p>Nachdem Kiew acht Jahre Zeit hatte, seinen nationalistischen Propaganda-Apparat aufzubauen, Oppositionelle zu verfolgen, betonierte Stellungen vor den &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; zu bauen und westliche Waffen zu ordern, hat es die russische Armee nun nach ersten Anfangserfolgen sichtlich schwer, das offiziell verk&uuml;ndete Ziel &bdquo;Demilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine&ldquo; umzusetzen. <\/p><p>Was Moskau zur&uuml;ckhielt, schon 2014 in der Ukraine einzugreifen, dar&uuml;ber kann man nur spekulieren. Im russischen Internet liest man die These, Russland habe noch nicht die n&ouml;tigen weitreichenden Lenkwaffen gehabt, die einen Krieg aus der Distanz m&ouml;glich machen. Auch ist die Meinung zu h&ouml;ren, die russischen Rohstoffexporteure, die seit 30 Jahren das russische Wirtschaftsleben dominieren, h&auml;tten aus Angst vor Gesch&auml;ftseinbu&szlig;en kein Interesse an einer Konfrontation mit dem Westen gehabt. <\/p><p><strong>Putin: &bdquo;R&uuml;ckblickend betrachtet h&auml;tten wir eher handeln m&uuml;ssen&ldquo;<\/strong><\/p><p>Wladimir Putin hat sich am 25. November 2022 &ndash; einen Tag nachdem Angela Merkel im &bdquo;Spiegel&ldquo; das Minsker Abkommen als Instrument zur Aufr&uuml;stung der Ukraine bezeichnet hatte &ndash; selbstkritisch zur milit&auml;rischen Zur&uuml;ckhaltung Russlands im Donbass-Konflikt <a href=\"https:\/\/tass.ru\/politika\/16429547\">ge&auml;u&szlig;ert<\/a>. Bei einem Treffen mit russischen M&uuml;ttern von mobilisierten Soldaten erkl&auml;rte der russische Pr&auml;sident, Russland h&auml;tte viel eher eingreifen m&uuml;ssen. Man wisse jetzt, &bdquo;dass die Vereinigung (der Volksrepubliken Donezk und Lugansk) mit Russland fr&uuml;her h&auml;tte stattfinden m&uuml;ssen. Dann h&auml;tte es vielleicht nicht so viel Verluste in der Zivilbev&ouml;lkerung und nicht so viele durch Beschuss get&ouml;tete Kinder gegeben.&ldquo;<\/p><p>Die Zeitung &bdquo;Moskowski Komsomolez&ldquo; kommentierte in bitterem Ton: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Der Westen braucht jetzt nicht mehr zu verheimlichen, dass das Minsker Abkommen ein T&auml;uschungsman&ouml;ver war. Denn es hat geklappt. Die ukrainische Armee wurde acht Jahre lang mit Waffen vollgepumpt, die ukrainischen Streitkr&auml;fte wurden zu einer richtigen regul&auml;ren Armee umgebaut. Sie erwarb milit&auml;rische Erfahrung, indem sie den Donbass st&auml;ndig beschoss. Dem Donbass wollte man keine Autonomie geben. Man wartete nur auf eins, die gewaltsame Eroberung des Donbass und die Vernichtung alles Russischen.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Leider &ndash; so die russische Tageszeitung weiter &ndash; sei &bdquo;die Idee, sich mit dem Westen friedlich einigen zu k&ouml;nnen und Kompromisse zu machen, in Russland immer noch verbreitet&ldquo;. Dabei w&uuml;rden die Interessen der russischen Bev&ouml;lkerung in der Ukraine wieder &uuml;bergangen. &bdquo;Die H&auml;ndler &ndash; im vollen Sinne des Wortes &ndash; sind stark. Und so lange das so ist, ist die neue Lektion von Frau Merkel nicht von Nutzen. Es gibt das klassische Zitat: Geht ein Dummkopf in den Wald und sucht einen noch gr&ouml;&szlig;eren Dummkopf.&ldquo; Mit dem noch gr&ouml;&szlig;eren Dummkopf meint &bdquo;Moskowski Komsomolez&ldquo; zweifellos die Russen selbst. <\/p><p><strong>Russland Hauptverursacher?<\/strong><\/p><p>Ich habe mich gewundert, wie viele bekannte &bdquo;Russland-Versteher&ldquo; sich nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine von Russland abgewendet und vom &bdquo;russischen Angriffskrieg&ldquo; und einem &bdquo;russischem &Uuml;berfall&ldquo; gesprochen haben. Waren denn die Beschie&szlig;ungen von Schulen und Wohnvierteln im Donbass durch die ukrainische Armee seit 2014 kein Angriff und kein &Uuml;berfall? War denn die Aufr&uuml;stung der Ukraine durch Nato-Staaten nicht Mithilfe bei dem geplanten Angriff der ukrainischen Armee auf die &bdquo;Volksrepubliken&ldquo;? <\/p><p>Ich selbst war im Februar durch die russische Intervention nicht &uuml;berrascht. Kreml-nahe Politologen hatten so einen Schritt prognostiziert, wenn der Westen Russland keine Sicherheitsgarantien gibt. Eine Vereinigung der &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; mit Russland erschien mir realistisch. Dass Russland versuchen w&uuml;rde, die Ukraine auf breiter Front &bdquo;aufzurollen&ldquo;, erschien mir von Anfang an unrealistisch. <\/p><p>Doch wenn sich jetzt Menschen im Westen hinstellen und Russland als Hauptverursacher des Krieges anklagen, vom &bdquo;russischen &Uuml;berfall&ldquo; sprechen und kein Wort &uuml;ber die Kriegsetappe 2014 bis 2018 mit 14.000 Toten &ndash; vor allem auf Seiten der &bdquo;Volksrepubliken&rdquo; -, so scheint mir das realit&auml;tsfremd. <\/p><p>Wer vom &bdquo;Diktatfrieden&ldquo; redet, den Russland durchsetzen will, lenkt davon ab, dass die USA, aber auch die EU, den milit&auml;rischen Konflikt an der Grenze Russlands mit Waffenlieferungen an die Ukraine anstacheln und sogar den Sieg &uuml;ber die Atommacht Russland propagieren. <\/p><p><strong>Warum konnte Angela Merkel auch friedensbewegte Menschen t&auml;uschen?<\/strong><\/p><p>Die damalige Bundeskanzlerin bem&uuml;hte sich um eine diplomatische Sprache. Sie musste R&uuml;cksicht nehmen auf die Friedenssehnsucht in Deutschland und die Angst der Deutschen vor einem Konflikt mit Russland. Solange die Ukraine nicht milit&auml;risch aufger&uuml;stet hatte, wollte sie den milit&auml;rischen Konflikt nicht ausufern lassen. Was hinter den Kulissen an Aufr&uuml;stung und nationalistischer Propaganda in der Ukraine betrieben wurde, haben die Journalisten der gro&szlig;en deutschen Medien konsequent verschwiegen und damit die B&uuml;rger im Unwissen gehalten. <\/p><p>Ich bin sehr gespannt, was die Bewunderer von Merkel in Teilen der Linken jetzt sagen. Werden sie das Eingest&auml;ndnis der ehemaligen Bundeskanzlerin mit Verst&auml;ndnis zur Kenntnis nehmen oder wird ihnen jetzt klar, dass die NATO schon seit 2014 einen milit&auml;rischen Konflikt vor Russlands Grenze vorantreibt?<\/p><p><em>* 12.12.2022, 14 Uhr: Dieser Absatz wurde nachtr&auml;glich hinzugef&uuml;gt.<\/em><\/p><p>Titelbild: Screenshot Bundesregierung.de<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/bf9040ce01f4484b93c87b2abaa80efc\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/ein-jahr-mit-ex-kanzlerin-angela-merkel-das-gefuehl-war-ganz-klar-machtpolitisch-bist-du-durch-a-d9799382-909e-49c7-9255-a8aec106ce9c\">Eingest&auml;ndnis von Angela Merkel gegen&uuml;ber dem &bdquo;Spiegel&ldquo;<\/a> und der &bdquo;Zeit&ldquo;, dass das Minsker Abkommen 2015 nur unterzeichnet worden sei, um der Ukraine Zeit f&uuml;r Aufr&uuml;stung zu geben, hat mich nicht &uuml;berrascht. Im Mai 2019 hatte ich schon auf eine Begebenheit <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51947\">hingewiesen<\/a>, die im krassen Kontrast zum Image des Friedensengels stand, als der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91458\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":51949,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,171,11],"tags":[3004,315,259,260,2377,2376],"class_list":["post-91458","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-militaereinsaetzekriege","category-strategien-der-meinungsmache","tag-donbass","tag-merkel-angela","tag-russland","tag-ukraine","tag-waffenlieferungen","tag-waffenstillstandsabkommen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/190523_Merkel-in-Munster-Screenshot-Bundesregierung.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91458","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=91458"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91458\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":91493,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91458\/revisions\/91493"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/51949"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=91458"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=91458"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=91458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}