{"id":9146,"date":"2011-04-20T08:57:32","date_gmt":"2011-04-20T06:57:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9146"},"modified":"2011-04-20T09:02:54","modified_gmt":"2011-04-20T07:02:54","slug":"hinweise-des-tages-1369","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9146","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Inflationsgespenst oder reale Bedrohung?; L&auml;cherliches Rating; For you Southern Europe, ze inflation is over; Arbeit und menschliche W&uuml;rde; Armut macht krank; Burnout auf dem Vormarsch; Hartz IV &ndash; war da nicht mal was?; Armut doppelt bestraft; Greenpeace-Studie: Energiekonzerne verweigern Investitionen in Erneuerbare Energien; Leiharbeit-Bosse bei der SPD; Nazis missbrauchen den 1. Mai; S&auml;chsisches Versammlungsgesetz ist nichtig; Libya conflict: EU awaits UN approval for deployment of ground troops; T&uuml;rkei: Prominente Kurden-Politiker von Wahl ausgeschlossen; Plagiatsvorwurf erh&auml;rtet; Prek&auml;re Arbeitsbedingungen an deutschen Hochschulen; Eine Woche Dauerfeuer; DGB-Aufruf zum 1. Mai (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Inflationsgespenst oder reale Bedrohung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">L&auml;cherliches Rating<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">For you Southern Europe, ze inflation is over<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Arbeit und menschliche W&uuml;rde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Armut macht krank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Burnout auf dem Vormarsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Hartz IV &ndash; war da nicht mal was?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Armut doppelt bestraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Greenpeace-Studie: Energiekonzerne verweigern Investitionen in Erneuerbare Energien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Leiharbeit-Bosse bei der SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Nazis missbrauchen den 1. Mai<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">S&auml;chsisches Versammlungsgesetz ist nichtig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Libya conflict: EU awaits UN approval for deployment of ground troops<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">T&uuml;rkei: Prominente Kurden-Politiker von Wahl ausgeschlossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Plagiatsvorwurf erh&auml;rtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Prek&auml;re Arbeitsbedingungen an deutschen Hochschulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Eine Woche Dauerfeuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">DGB-Aufruf zum 1. Mai: Das ist das Mindeste! Faire L&ouml;hne &ndash; Gute Arbeit &ndash; Soziale Sicherheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9146&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Inflationsgespenst oder reale Bedrohung?<\/strong><br>\nDer gegenw&auml;rtige gesamte Verbraucherpreisanstieg um 2,1 % f&uuml;r Februar 2011 erscheint vor dem Hintergrund der starken Preiserh&ouml;hungen bei Energie (+ 10,2 %), leichtem Heiz&ouml;l (+ 32 %), Strom (+ 7,5 %) und Gas (+ 3,5 %) noch moderat.<br>\nDie aktuellen Preissteigerungen gehen eindeutig auf das Konto steigender Energiepreise. Um diese langfristig in den Griff zu bekommen, sollten deutlich mehr Anstrengungen unternommen werden, um den Energieverbrauch durch die Energieeffizienz von Geb&auml;uden, im Verkehrsbereich und im produzierenden Sektor zu senken. Nicht zuletzt sollten preistreibende Spekulationen mit Rohstoffen und Nahrungsmittel untersagt und zumindest mittels einer Finanztransaktionsteuer einged&auml;mmt werden. &Uuml;brig bliebe eine moderate Kerninflationsrate, die  wie heute keinen Anlass zur Sorge bietet.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110420_vpi_bip.jpg\" alt=\"Inflationsgespenst oder reale Bedrohung\"><br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/110420_inflationsgespenst_oder_reale_bedrohung.pdf\">DGB standpunkt [PDF &ndash; 152 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>L&auml;cherliches Rating<\/strong><br>\nS&amp;P hat Zweifel an der Bonit&auml;t der USA. Die Einsch&auml;tzung ist naiv, denn fallen die USA, f&auml;llt die Welt mit. Die Agentur aber hat den schlimmen Ruf ihrer Branche weiter verschlechtert.<br>\nGut gebr&uuml;llt, Standard &amp; Poor&rsquo;s. Die bedeutendste Ratingagentur hat die Kreditw&uuml;rdigkeit der Weltmacht USA angezweifelt, zum ersten Mal seit sie 1941 die Top-Note AAA den amerikanischen Staatsschulden verliehen hat. Das ist mutig, richtig und gerecht, mag man denken, nachdem in den vergangenen Monaten immer nur die Kleinen wie Griechenland, Portugal oder Irland unter der Macht der Agenturen zu leiden hatten. Doch ein Blick auf die Reaktion der Finanzm&auml;rkte sollte uns eines Besseren belehren: W&auml;hrend die Euro-Krise mit jeder Rating-Herabstufung dramatischer wurde, die Anleihekurse der Wackelkandidaten abst&uuml;rzten, passierte am Montag genau das Gegenteil. Der Dollar gewann gegen&uuml;ber fast allen relevanten W&auml;hrungen. Und die Kurse der US-Staatsanleihen beendeten den Handel h&ouml;her als zum Wochenschluss. Verkehrte Welt? Nein. Die Entscheidung der Ratingagentur ist schlicht l&auml;cherlich, weil sie die kapitalistische Logik missachtet. Wo bitte sch&ouml;n sollen die Anleger denn ihr Geld anlegen, wenn die Leitw&auml;hrung nicht mehr sicher ist? Das Einzige, was S&amp;P mit ihren Zweifeln erreicht hat, ist die Erh&ouml;hung des Risikoempfindens und damit die Flucht in Sicherheit. Und diese Sicherheit ist nun mal der Dollar, sind die US-Staatsanleihen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/laecherliches-rating\/-\/1472602\/8359416\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>For you Southern Europe, ze inflation is over<\/strong><br>\nCezmi Dispinar points to the below slide from a <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/110207_HF+FS_Euroland_in_der_Krise.pdf\">presentation by Heiner Flassbeck [PDF &ndash; 155 KB]<\/a> over at NachDenkSeiten. It&rsquo;s all in German, and it&rsquo;s about eurozone monetary policy, but stick with it!<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110420_lohnstueckkosten_in_deutschland_und_suedeuropa.jpg\" alt=\"Lohnst&uuml;ckkosten in Deutschland und S&uuml;deuropa\"><br>\nThe chart shows unit labour costs &mdash; with the red line being Germany, the black line France, the blue line Southern Europe and the green line, the European Central Bank&rsquo;s 2 per cent inflation target.<br>\nAnd here&rsquo;s the issue, as interpreted by <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2011\/04\/10\/euro-divergence-slightly-wonkish\/\">Paul Krugman<\/a>:<br>\nThe point is that the introduction of the euro led to a period of low interest rates in southern Europe, triggering an inflationary boom; when the boom ended, they were left uncompetitive with northern Europe. And the ECB is in effect demanding that all the removal of that competitiveness gap take place via deflation in the south, none of it through inflation in Germany.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ftalphaville.ft.com\/blog\/2011\/04\/12\/543226\/for-you-southern-europe-ze-inflation-is-over\/\">FT.com\/alphaville<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeit und menschliche W&uuml;rde<\/strong><br>\nJahrhunderte hat es gedauert, bis W&uuml;rde die klassenspezifische Zuschreibung eines Statusmerkmals verloren hat und, angereichert mit moralischem Ansehen, zum Bestandteil der Rechtskultur wurde. Es ist offensichtlich Lernresultat aus Auschwitz und den sonstigen Staatsverbrechen, staatliches Handeln rechtswirksam zu binden. Wenn der moralische Impuls, der selbst im Statusbegriff der W&uuml;rde verborgen war, in die Verfahrensrationalit&auml;t eines Verfassungssystems eingebunden wird, ist dies ein gewaltiger Rechtsfortschritt. Die Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt- und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Im normativen Gehalt unserer Verfassung sind hohe Ma&szlig;st&auml;be gesetzt; die Unantastbarkeit der W&uuml;rde ist zu achten und zu sch&uuml;tzen. Das deutsche Volk bekennt sich zu unverletzlichen und unver&auml;u&szlig;erlichen Menschenrechten als der Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. H&ouml;her sind gesellschaftliche Humanisierungsansprche kaum zu setzen; was dem zu Grunde liegt, ist der utopische Entwurf einer friedensf&auml;higen und gerechten Gesellschaft. Man kann hier nicht nur von der W&uuml;rde des Einzelnen sprechen, sondern von der W&uuml;rde des Gemeinwesens, denn ein w&uuml;rdevolles Leben der Einzelnen kann es nur geben, wenn die Menschen diesen verfassungsrechtlich festgelegten Schutz und die Achtung in sichtbaren und sp&uuml;rbaren Alltagserfahrungen der kollektiven Solidarit&auml;t wahrnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/publikationen\/Q5G5S1,0,Arbeit_und_menschliche_W%FCrde_Essay.html\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Armut macht krank<\/strong><br>\nWie Einkommen und Bildung die Gesundheit beeinflussen<br>\nArme Menschen haben ein h&ouml;heres Risiko, krank zu werden, als die Menschen in der hohen Einkommensgruppe &ndash; auch in Deutschland. Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck, Diabetes, chronische Bronchitis, chronische Lebererkrankung, Osteoporose, Arthrose und Depression treten bei ihnen zum Teil doppelt so h&auml;ufig auf. Besonders drastisch wird der Unterschied deutlich, wenn man die Lebenserwartung betrachtet. Laut Robert Koch-Institut liegt die mittlere Lebenserwartung bei Geburt bei Frauen aus der Armutsrisikogruppe rund acht Jahre unter der von Frauen aus der hohen Einkommensgruppe. Bei M&auml;nnern betr&auml;gt die Differenz sogar elf Jahre. Der Verdacht liegt nahe, dass dies in erster Linie mit der Lebensweise zu tun hat. Und in der Tat ist es so, dass Frauen und M&auml;nner aus der Armutsrisikogruppe h&auml;ufiger rauchen, weniger Sport treiben und deutlich h&auml;ufiger &uuml;bergewichtig sind. Doch Langzeituntersuchungen zeigen: Es gibt weitere Faktoren, die hier eine gro&szlig;e Rolle spielen, von denen man lange nichts ahnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/quarks\/sendungsbeitraege\/2011\/0412\/002_reich.jsp\">WDR Quarks<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Burnout auf dem Vormarsch<\/strong><br>\nNach einer Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) setzt sich der Anstieg von psychischen Erkrankungen unver&auml;ndert fort. So ist 2010 nahezu jeder zehnte Ausfalltag auf eine psychische Erkrankung zur&uuml;ck zu f&uuml;hren. Bei der Untersuchung der Krankmeldungen von mehr als 10 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern zeigt sich: Die Diagnose Burnout (Ausgebrannt) wird von den &Auml;rzten zunehmend dokumentiert. Um nahezu das 9-fache sind die Krankheitstage zwischen 2004 und 2010 wegen Burnout angestiegen. Insbesondere Frauen und Menschen in erzieherischen und therapeutischen Berufen sind von einem Burnout betroffen. &bdquo;Zeitdruck und Stress nehmen offenbar zu und die Gefahr besteht, dass die Menschen von zwei Seiten gleichzeitig ausbrennen, vom Beruf her und durch famili&auml;re Belastungen&ldquo;, so Helmut Schr&ouml;der, stellvertretender Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des WIdO.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wido.de\/meldungakt+M573e3cbeb9d.html\">Wissenschaftliches Institut der AOK (Kurzfassung)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wido.de\/fileadmin\/wido\/downloads\/pdf_pressemitteilungen\/wido_pra_pm_krstd_0411.pdf\">Wissenschaftliches Institut der AOK (Pressemitteilung mit Grafiken) [PDF &ndash; 66 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hartz IV &ndash; war da nicht mal was?<\/strong><br>\nDie Hartz-IV-Betroffenen: Die Vergessenen und Versto&szlig;enen einer reichen Gesellschaft?<br>\nZur Zeit rauschen die Meldungen zum &ldquo;Bildungspaket&rdquo; f&uuml;r die Kinder von Hartz-IV-Betroffenen durch den Bl&auml;tterwald. Das Angebot wird von die Betroffenen noch kaum abgefragt, die Medien berichten von bisher gerade einmal zwei Prozent Antr&auml;gen aus dem Kreis der Antragsberechtigten f&uuml;r das Angebot. Ich bef&uuml;rchte, dass gro&szlig;e Teile der &Ouml;ffentlichkeit, was von der Regierung durchaus gewollt zu sein scheint, daher zu dem Ergebnis kommen werden, &ldquo;na so knapp kann es bei den Hartz&rsquo;lern ja nicht sein, wenn sie jetzt nicht rennen und das Geld einfordern.&rdquo; Die Realit&auml;t vor Ort sieht hingegen v&ouml;llig anders aus. Seit Jahren engagiere ich mich als Sozialarbeiter ehrenamtlich f&uuml;r Betroffene von Hartz IV und am Wochenende hatten wir ein gemeinsames Treffen in unserer Kleinstadt im s&uuml;dlich-l&auml;ndlichen NRW. Das Treffen warf ein Schlaglicht auf die reale Situation der hilfsbed&uuml;rftigen Menschen, die weit entfernt von den Vorstellungen der meisten Politiker, gro&szlig;er Teile der Medien und der Wahrnehmung der Bev&ouml;lkerungsmehrheit ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/5741\/hartz-iv-war-da-nicht-mal-was\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Armut doppelt bestraft<\/strong><br>\nSeit Jahresbeginn gelten Elterngeldk&uuml;rzungen: Betroffen sind vor allem Hartz-IV-Haushalte. Regierung antwortet auf Anfragen der Linksfraktion<br>\nEs war absehbar und so geplant: Die Bundesregierung wollte mit den im Juni 2010 beschlossenen K&uuml;rzungen beim Elterngeld 600 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Davon sollten ihren eigenen Berechnungen zufolge gerade mal 0,2 Millionen aus den Abschl&auml;gen ab einem Nettoeinkommen von 1240 Euro kommen. Dagegen bringt die Komplettstreichung des Elterngeldes von 1800 Euro monatlich ab einem Familieneinkommen von j&auml;hrlich 500000 Euro dem Staat immerhin rund 43 Millionen an Minderausgaben. Es bleiben immer noch mehr als 556 Millionen Euro, die den &auml;rmsten Familien im Lande weggenommen werden, also den Kindern, f&uuml;r die die Eltern sp&auml;ter m&uuml;hsam ein paar Euro aus dem Bildungspaket f&uuml;r Hartz-IV-Bezieher beantragen d&uuml;rfen.<br>\nDen aktuellen Stand bei diesem neuerlichen Raubzug erfragte jetzt die Linksfraktion im Bundestag. Wie deren familienpolitischer Sprecher J&ouml;rn Wunderlich am Montag nachmittag mitteilte, geht aus den Antworten der Bundesregierung auf zwei kleine Anfragen hervor, da&szlig; seit Inkrafttreten der &Auml;nderung des Bundeselterngeldgesetzes (BEEG) am 1. Januar 125000 Bedarfsgemeinschaften von der Komplettstreichung betroffen sind, darunter 47000 Alleinerziehende. K&uuml;nftig wird es Angaben zur Zahl der Betroffenen wohl kaum noch geben, da sie gar nicht erst Elterngeld beantragen k&ouml;nnen. Die Bundesregierung begr&uuml;ndete ihre Streichorgie gekonnt: Der Grundbedarf der Empf&auml;nger von Arbeitslosengeld II sei durch die entsprechenden Regels&auml;tze und Extraleistungen gesichert. Die &raquo;zus&auml;tzliche&laquo; Gew&auml;hrung von Elterngeld verringere den &raquo;Lohnabstand&laquo;. Zudem werde auch das Kindergeld auf die S&auml;tze angerechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/04-20\/050.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Greenpeace-Studie: Energiekonzerne verweigern Investitionen in Erneuerbare Energien<\/strong><br>\nDie vier gro&szlig;en Energiekonzerne RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW verweigern sich der Energiewende. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Berliner Instituts f&uuml;r &Ouml;kologische Wirtschaftsforschung (I&Ouml;W) im Auftrag von Greenpeace, die die unabh&auml;ngige Umweltschutzorganisation heute in Berlin vorstellt. Gerade einmal 0,5 Prozent des Stroms aus Wind- und Sonnenkraft stammt von den vier Stromriesen. Daran soll sich laut Planung der Konzerne auch in Zukunft wenig &auml;ndern. Die Energieversorgung aus Wind- und Sonne wird zu 96 Prozent von Regionalversorgern, Stadtwerken, B&uuml;rgerwindparks und Privathaushalten getragen. [&hellip;]<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110420_erneuerbare_energien.png\" alt=\"Greenpeace-Studie\"><br>\nW&auml;hrend die vier gro&szlig;en Stromkonzerne mit 68 Prozent der Stromerzeugung eine marktbeherrschende Stellung einnehmen, liegt ihr Anteil bei der Stromerzeugung aus Wind, Biomasse, Erdw&auml;rme und Solarstrom ohne alte Wasserkraftanlagen bei mageren 0,5 Prozent. Der L&ouml;wenanteil beim Boom der Erneuerbaren Energien stammt dagegen von Regionalversorgern, Stadtwerken, aus B&uuml;rgerwindparks und von Privathaushalten. Sie tragen zu 32 Prozent zur Stromgewinnung Deutschlands bei. Von den 13 Prozent deutschen Stroms aus Sonne und Wind liefern sie 12,5 Prozent.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/energie\/presseerklaerungen\/artikel\/greenpeace_studie_energiekonzerne_verweigern_investitionen_in_erneuerbare_energien\/\">Greenpeace<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/fileadmin\/gpd\/user_upload\/themen\/energie\/EVU-Studie_2011.pdf\">Studie Investitionen der vier gro&szlig;en Energiekonzerne in Erneuerbare Energien [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Leiharbeit-Bosse bei der SPD<\/strong><br>\nIn Bremerhaven betreiben f&uuml;hrende SPDler eine Leiharbeitsfirma. Die Gewerkschaft Ver.di will nun dagegen vorgehen.<br>\nEigentlich finden SPD und DGB Leiharbeit nicht gut. Deswegen demonstrierte der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel noch im Februar mit dem Gewerkschaftsbund vor dem Kanzleramt. Am vergangenen Donnerstag diskutierte der Ortsvorstand der Gewerkschaft Ver.di in Bremerhaven lange und intensiv: Sollen Gewerkschafter sich an Leiharbeitsfirmen beteiligen? Soll der Magistrat eine Leiharbeitsfirma unterst&uuml;tzen? Das Ergebnis der Ver.di-Debatte war ein klares &ldquo;Nein&rdquo; &ndash; und das ist ein Sprengsatz f&uuml;r Bremerhaven. Denn dort gibt es die Leiharbeitsfirma &ldquo;Personal aktiv&rdquo;, eine Tochter der Arbeitsf&ouml;rderungszentrum GmbH (AFZ). Und dessen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer ist Siegfried Breuer, SPD-Unterbezirksvorsitzender von Bremerhaven. Chef von Personal aktiv wiederum ist Gerrit Michaelis. Und alle zwei &ndash; Breuer und Michaelis &ndash; sind im SPD-Ortsverein Bremerhaven-Mitte.<br>\n&ldquo;F&uuml;r solche Verkn&uuml;pfungen gibt es auf der Anti-Korruptionsseite des Bremer Senats die Rubrik ,strukturelle Korruption'&rdquo;, sagt Sascha Schomacker bitter. Er ist ein in Sachen Leiharbeit engagiertes Mitglied von Ver.di.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/nord\/bremen\/artikel\/1\/leiharbeit-bosse-bei-spd-und-dgb\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Genossen vor Ort haben doch nur nachgemacht, was der ehemalige SPD-Superminister vorgemacht hat. Wolfgang Clement ist seit 2006 &bdquo;Chairman&ldquo; des Adecco Instituts, also des weltg&ouml;&szlig;ten &bdquo;Personaldienstleisters&ldquo; das jeden Tag 700.000 Menschen an 150.000 Unternehmen vermittelt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nazis missbrauchen den 1. Mai<\/strong><br>\nArbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit: Der Bundesregierung fehlt der Wille zur sozialen Gestaltung<br>\nAm 1. Mai rufen Neonazis in vier deutschen St&auml;dten zu Demonstrationen auf. In Bremen wollen die neuen Rechten sogar einen Sozialkongress abhalten. &ldquo;Fremdarbeiterinvasion stoppen&rdquo; ist ihre Parole zum 1. Mai 2011. Der 1. Mai ist in diesem Jahr nicht nur der Tag der Arbeit. Am 1. Mai tritt auch die so genannte volle Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit in Kraft.<br>\nDas bedeutet, dass Arbeitskr&auml;fte aus acht osteurop&auml;ischen L&auml;ndern, die 2004 der EU beigetreten sind, uneingeschr&auml;nkt in Deutschland arbeiten k&ouml;nnen. Die Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit weckt auch bei vielen deutschen Arbeitnehmer\/innen Sorgen, die von den Rechten gesch&uuml;rt und ausgenutzt werden. Sie hoffen auf Zulauf am 1. Mai. Aber sie werden &uuml;berall in der Republik von Gegendemonstrant\/innen empfangen, die ihnen keinen Meter Raum &uuml;berlassen wollen.<br>\nEine aktuelle Umfrage der Gesellschaft f&uuml;r Konsumforschung zeigt, dass sich 73 Prozent der befragten Arbeitnehmer\/innen vor der &Ouml;ffnung des Arbeitsmarktes f&uuml;rchten. Knapp 43 Prozent gehen davon aus, dass auch qualifizierte Arbeitskr&auml;fte hierzulande ihren Arbeitsplatz verlieren.<br>\nDie Sorge ist gro&szlig;, dass jetzt Scharen von legalen Einwanderern, die bereit sind, f&uuml;r noch niedrigere L&ouml;hne zu arbeiten, einheimische Arbeitskr&auml;fte verdr&auml;ngen. Viele Besch&auml;ftigte sp&uuml;ren seit langem, wie der Druck auf das Lohngef&uuml;ge immer st&auml;rker wird, wie Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung per Gesetz verschlechtert werden und nach unten eher Haltelinien gekappt als neu eingezogen werden&hellip;<br>\nDie Bundesregierung hat es nicht geschafft, im Vorfeld auf die Situation zu reagieren und soziale Absicherungen zu schaffen. So h&auml;tte sie &Auml;ngste abbauen k&ouml;nnen. Zeit genug w&auml;re gewesen. Und die Mittel sind auch bekannt. Ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in H&ouml;he von mindestens 8,50 Euro pro Stunde w&uuml;rde hierzulande eine soziale Absicherung bieten. Arbeit w&uuml;rde nicht mehr arm machen. Er w&uuml;rde f&uuml;r alle gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi-news.de\/abonnenten.html\">verdi News<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>S&auml;chsisches Versammlungsgesetz ist nichtig<\/strong><br>\nDer im Gesetzgebungsverfahren im Wesentlichen unver&auml;ndert gebliebene Artikel 1 des Entwurfes eines S&auml;chsischen Versammlungsgesetzes sah eine &Uuml;bernahme des Versammlungsgesetzes des Bundes als Landesrecht vor. Der Wortlaut des Versammlungsgesetzes lie&szlig; sich weder dieser Vorlage noch den im Gesetzgebungsverfahren nachfolgenden Parlamentsdokumenten entnehmen.<br>\nDie repr&auml;sentative parlamentarische Demokratie setze den aktiv an der Arbeit des Parlaments mitwirkenden Abgeordneten voraus. Es sei deshalb geboten, dem Abgeordneten jene Informationen zu unterbreiten, die ihm eine eigenverantwortliche Entscheidung &uuml;ber Gesetzgebungsvorhaben erm&ouml;glichten. Solle er sein Mandat wirkungsvoll aus&uuml;ben, m&uuml;sse er den vorgeschlagenen Gesetzestext zur Kenntnis nehmen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verfassungsgerichtshof.sachsen.de\/content\/516.php\">Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die s&auml;chsische Regierung probte wohl den Idealfall der Demokratie von oben: Das Parlament nickt ein Gesetz ab, dessen Wortlaut es noch nicht einmal kennt. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Libya conflict: EU awaits UN approval for deployment of ground troops<\/strong><br>\nEuropean member states poised to send 1,000 soldiers to besieged rebel city of Misrata to assist relief effort.<br>\nThe EU has drawn up a &ldquo;concept of operations&rdquo; for the deployment of military forces in Libya, but needs UN approval for what would be the riskiest and most controversial mission undertaken by Brussels.<br>\nThe armed forces, numbering no more than 1,000, would be deployed to secure the delivery of aid supplies, would not be engaged in a combat role but would be authorised to fight if they or their humanitarian wards were threatened. &ldquo;It would be to secure sea and land corridors inside the country,&rdquo; said an EU official.<br>\nThe decision to prepare the mission, dubbed Eufor Libya, was taken by the 27 governments at the beginning of April. In recent days, diplomats from the member states have signed a 61-page document on the concept of operations, which rehearses various scenarios for the mission in and around Libya, such as securing port areas, aid delivery corridors, loading and unloading ships, providing naval escorts, and discussing the military assets that would be required.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/2011\/apr\/18\/libya-conflict-eu-deployment-ground-troops\">Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>T&uuml;rkei: Prominente Kurden-Politiker von Wahl ausgeschlossen<\/strong><br>\nDie Wahlbeh&ouml;rden in der T&uuml;rkei haben ein Dutzend prominente Kurdenpolitiker von der Kandidatur f&uuml;r Parlamentsmandate bei der Wahl am 12. Juni ausgeschlossen. Zur Begr&uuml;ndung verwies der Wahlausschuss auf die Vorstrafen der Bewerber, wie t&uuml;rkische Medien am Dienstag berichteten. Unter den Betroffenen ist unter anderem die Ex-Abgeordnete Leyla Zana, die Tr&auml;gerin des Menschenrechtspreises des EU-Parlaments.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/prominente_kurden-politiker_von_tuerkischer_wahl_ausgeschlossen_1.10304419.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Plagiatsvorwurf erh&auml;rtet<\/strong><br>\nFDP-Frau Silvana Koch-Mehrin soll bei ihrer Promotion massiv abgekupfert haben. Dieses Pr&uuml;fergebnis legt eine Online-Plattform vor.<br>\nNach Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg soll nun auch die FDP-Politikerin und Vizepr&auml;sidentin des Europaparlaments Silvana Koch-Mehrin des vielfachen Plagiats in ihrer Doktorarbeit &uuml;berf&uuml;hrt worden sein. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau belegt ein abschlie&szlig;ender Pr&uuml;fbericht, dass Koch-Mehrin &ldquo;in erheblichem Ausma&szlig;&rdquo; in ihrer Arbeit &uuml;ber die &ldquo;Historische W&auml;hrungsunion zwischen Wirtschaft und Politik&rdquo; abgeschrieben hat &ndash; ohne Quellenbeleg, der Bericht weise auf 27,9 Prozent aller Seiten &ldquo;sichere Plagiate&rdquo; nach, sagte einer der Pr&uuml;fer der Online-Plattform &ldquo;Vroniplag&rdquo; der FR. &ldquo;Jeder kann sich selbst ein Bild machen, das ist ein klarer Fall von Plagiarismus.&rdquo;<br>\nIm Vergleich zu Guttenberg sei die Qualit&auml;t nicht nur wegen des geringeren Anteils der Plagiate sondern auch wegen der Umsetzung dann auch eine andere: &ldquo;Wenn wir das mit der Tour de France vergleichen, dann k&ouml;nnen wir sagen, dass wir Koch-Mehrin des Dopings &uuml;berf&uuml;hrt haben, w&auml;hrend Guttenberg auf einem Motorrad davongefahren ist. Aber Doping f&uuml;hrt auch zur Disqualifikation&rdquo;, so ein &ldquo;Vroniplag&rdquo;-Sprecher zur FR.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/plagiatsvorwurf-erhaertet\/-\/1472596\/8359810\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/de.vroniplag.wikia.com\/wiki\/Home\">Vroniplag<\/a>\n<p><strong>dazu: Schnelle Kopistin<\/strong><br>\nDie Plagiatsvorw&uuml;rfe gegen Silvana Koch-Mehrin sind Wasser auf die M&uuml;hlen ihrer Kritiker. Die FDP-Politikerin gilt &ndash; nicht nur unter ihren Kollegen im Europa-Parlament &ndash; als faul und inkompetent.<br>\nIn den Plagiats-Aff&auml;ren des ehemaligen CSU-Spitzenpolitikers Karl-Theodor zu Guttenberg und der FDP-Spitzenpolitikerin Silvana Koch-Mehrin gibt es einen bemerkenswerten Unterschied: Im Fall zu Guttenbergs rieb sich das Publikum verwundert die Augen, wie tief ein aufstrebendes Nachwuchs-Talent von einem Tag auf den anderen fallen konnte, im Fall Koch-Mehrin &uuml;berwiegt die Verwunderung, wie es der Vize-Pr&auml;sidentin des Europ&auml;ischen Parlaments &uuml;berhaupt gelingen konnte, so hoch zu steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/schnelle-kopistin\/-\/1472602\/8359762\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Prek&auml;re Arbeitsbedingungen an deutschen Hochschulen<\/strong><br>\nBis zu 90 Prozent der Wissenschaftler sind befristet besch&auml;ftigt: der Soziologe Matthias Neis &uuml;ber die &ldquo;prek&auml;re Wissenschaft&rdquo;<br>\nMatthias Neis promoviert am Institut f&uuml;r Soziologie der Friedrich-Schiller-Universit&auml;t Jena zum Thema &ldquo;Prek&auml;re Wissenschaft? Gef&auml;hrdungspotentiale atypischer Besch&auml;ftigung in der Wissenschaft und ihre arbeitspolitische Gestaltbarkeit&rdquo;. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Wissenschaftssoziologie und Hochschulforschung. Seit Februar 2010 arbeitet er im Projekt Fairspektive der Gewerkschaft ver.di, das eine Verbesserung der wissenschaftlichen Arbeitswelt an deutschen Hochschulen zum Ziel hat. Telepolis f&uuml;hrte mit ihm ein Interview &uuml;ber prek&auml;re Arbeitsbedingungen an deutschen Hochschulen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/34\/34587\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Eine Woche Dauerfeuer<\/strong><br>\nIm zweiten Teil der Serie &raquo;Der 1.-Mai-Komplex &ndash; Wie die linksextreme Mafia in Berlin organisiert ist&laquo; hat die Springer-Zeitung BZ am Dienstag &raquo;Drahtzieher der linken Szene&laquo; geoutet. Es handelt sich &ndash; &Uuml;berraschung &ndash; um v&ouml;llig legal agierende Linke, die mit ihren Namen in der &Ouml;ffentlichkeit auftreten. Darunter die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Die Linke), der Rechtsanwalt Sven Lindemann, der Bundestagsmitarbeiter und jW-Autor Nikolaus Brauns, der Betreiber des Buchladens &raquo;Schwarze Risse&laquo;, Friedhelm R. sowie die Berliner Abgeordnete der Linkspartei, Evrim Baba.<br>\nGenau genommen wird ihnen nichts Illegales vorgeworfen. Allerdings steht die Liste der &raquo;Drahtzieher&laquo; am Rand einer Doppelseite, die insgesamt als Teil 2 einer Serie &uuml;ber den &raquo;linksextremen Untergrund in Berlin&laquo; &uuml;berschrieben ist. Im Hauptartikel &raquo;Die Krawall-Maschinerie&laquo; ist von einem &raquo;Netzwerk aus Vereinen, Anw&auml;lten und Spendern&laquo; die Rede. In den ersten Abs&auml;tzen geht es um Autobrandstiftung, konkret um den einzigen Linken, der als Autobrandstifter &uuml;berf&uuml;hrt und nicht nur als solcher verd&auml;chtigt wurde. Das wird allerdings nicht erw&auml;hnt. Statt dessen skandalisiert die BZ, da&szlig; es nach seiner Festnahme &raquo;Anw&auml;lte, Freunde und Helfer&laquo; gab. Der Hinweis, da&szlig; dies nicht verboten sei, erfolgt sp&auml;ter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/04-20\/041.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>DGB-Aufruf zum 1. Mai: Das ist das Mindeste! Faire L&ouml;hne &ndash; Gute Arbeit &ndash; Soziale Sicherheit<\/strong><br>\nWir fordern von der Bundesregierung und von den Arbeitgebern:\n<ul>\n<li>gleichen Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit f&uuml;r Stamm- und Leihbesch&auml;ftigte,<\/li>\n<li>den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde,<\/li>\n<li>gute Arbeit, die eine Familie ern&auml;hrt, nicht krank macht und mitbestimmt ist,<\/li>\n<li>flexible &Uuml;berg&auml;nge in die Rente statt Rente mit 67 und<\/li>\n<li>eine solidarische B&uuml;rgerversicherung im Gesundheitssystem und in der Pflege statt Kopfpauschalen und immer mehr Eigenbeteiligung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der 1. Mai ist unser Fest der Solidarit&auml;t und kein Ort f&uuml;r alte und neue Nazis.<br>\nWir demonstrieren am 1. Mai in Deutschland und Europa f&uuml;r eine gerechte soziale Ordnung: mit guter Arbeit, fairen L&ouml;hnen und sozialer Sicherheit f&uuml;r alle! Wir wollen eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/tag-der-arbeit\">DGB<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++3d82150a-1294-11df-40df-00093d10fae2\">Plakate und Slogans seit 1950<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Inflationsgespenst oder reale Bedrohung?; L&auml;cherliches Rating; For you Southern Europe, ze inflation is over; Arbeit und menschliche W&uuml;rde; Armut macht krank; Burnout auf dem Vormarsch; Hartz IV &ndash; war da nicht mal was?; Armut doppelt bestraft; Greenpeace-Studie: Energiekonzerne verweigern Investitionen in Erneuerbare Energien; Leiharbeit-Bosse bei der SPD; Nazis missbrauchen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9146\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9146","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9146","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9146"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9146\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9155,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9146\/revisions\/9155"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9146"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9146"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}