{"id":91558,"date":"2022-12-14T08:35:04","date_gmt":"2022-12-14T07:35:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558"},"modified":"2022-12-14T08:35:04","modified_gmt":"2022-12-14T07:35:04","slug":"hinweise-des-tages-4257","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h01\">Martin Sonneborn zu Eva Kaili und Korruption: &bdquo;Festnahme hat mich &uuml;berrascht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h02\">Wohnungsnot kein Thema mehr? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h03\">Innenministerin Faeser will Koalitionsvertrag brechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h04\">&ldquo;Kampf gegen Rechts&rdquo; als Vorwand um gegen linke Lehrer:innen vorzugehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h05\">Wasserstoff-Pipeline H2Med: Etikettenschwindel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h06\">Militarisierte Standortpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h07\">Pl&ouml;tzlich wichtig: USA-Afrika-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h08\">Auf in den Indopazifik? NATO-Strategie und NATO-Au&szlig;enministertreffen in Bukarest.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h09\">Die Anti-Seidenstra&szlig;e (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h10\">Die chinesisch-arabischen Beziehungen schlagen ein bedeutendes neues Kapitel auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h11\">Die gr&uuml;ne Hoffnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h12\">US-Chipverbot wird Chinas Milit&auml;rmacht nicht bremsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h13\">Lasst Julian Assange frei!&rdquo; sagen Lateinamerikas linke F&uuml;hrer: Lula, AMLO, Petro, Maduro, Ortega, Kirchner, Evo, Zelaya<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h14\">Justizputsch in Argentinien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91558#h15\">Die Korruption in der Ukraine l&auml;sst zig Milliarden US-Dollar verschwinden &ndash; pro Jahr!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Martin Sonneborn zu Eva Kaili und Korruption: &bdquo;Festnahme hat mich &uuml;berrascht&ldquo;<\/strong><br>\nder Freitag: Herr Sonneborn, &uuml;berrascht es Sie, dass sich teilweise hochrangige EU-ParlamentarierInnen mutma&szlig;lich von Katar kaufen haben lassen?<br>\nMartin Sonneborn: Eigentlich schon, wir sind ja nicht die EU-Kommission unter Frau von der Leyen. Meines Wissens hat die zypriotische Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides den Eingang von 4 Millionen Euro auf ihrem Familienkonto, kurz nach Unterzeichnung der Impfstoff-Vertr&auml;ge, bis heute nicht schl&uuml;ssig erkl&auml;ren k&ouml;nnen.<br>\nWas ist da in Br&uuml;ssel los: Dass ein Land wie Katar denkt, es kann sich Visa-Regeln oder politische Redebeitr&auml;ge einfach kaufen?<br>\nSeit unserem Bestechungsversuch gegen&uuml;ber dem FIFA-Komitee im Jahr 2000, der letztlich wohl die WM nach Deutschland gebracht hat, verfolge ich ein bisschen die Summen, die geboten werden. W&auml;hrend wir noch mit einem Geschenkkorb gearbeitet haben, soll Katar 13 Milliarden in die WM gesteckt haben. Daf&uuml;r l&auml;sst sich einiges kaufen. [&hellip;]<br>\nEhrlich gesagt, war ich &uuml;berrascht, dass eine Parlamentarierin festgenommen wurde. Normalerweise h&auml;tte das Parlament zuerst ihre Immunit&auml;t aufheben m&uuml;ssen. Ich warte jetzt mal ab, was bei den Untersuchungen herauskommt. Seitdem in den Medien ein r&uuml;stiger Rentnerclub als gef&auml;hrliche putschbereite Terrorzelle dargestellt wurde, bin ich etwas misstrauisch. Smiley! [&hellip;]<br>\nGibt es aus Ihrer Sicht noch andere F&auml;lle von unlauteren oder jedenfalls unethischen Praktiken im EU-Umfeld, die Sie kritisch sehen? Sie haben ja zum Beispiel den Au&szlig;enbeauftragten Josep Borrell wiederholt in den Fokus genommen. [&hellip;]<br>\nSepp Borrell? Vorbestraft wegen Insiderhandels? Der als Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Hochschulinstituts zur&uuml;cktreten musste, weil er vergessen hatte, eine j&auml;hrliche 300.000-Dollar-Gratifikation zu erw&auml;hnen? Der &ndash; als h&ouml;chster EU-Diplomat &ndash; erkl&auml;rte, die Auseinandersetzung in der Ukraine m&uuml;sse &bdquo;auf dem Schlachtfeld entschieden&ldquo; werden? Der Mann ist fast so schlimm wie seine Kommissionspr&auml;sidentin. Wussten Sie, dass die Europ&auml;ische Staatsanwaltschaft gegen von der Leyen ermittelt, wegen der Milliardengesch&auml;fte mit Pfizer, die sie pers&ouml;nlich per SMS verhandelt hat? Und dass sie die Herausgabe der SMS verweigert &hellip;?<br>\nJa doch, irgendwas war da. Von der Leyen wurde ger&uuml;gt, weil sie ihre SMS nicht vorlegte; sp&auml;ter sagte die EU-Kommission, sie k&ouml;nne die Kurznachrichten partout nicht mehr finden. Wir bleiben dran!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/pep\/martin-sonneborn-zu-eva-kaili-und-korruption-festnahme-hat-mich-ueberrascht%20\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Baerbock fordert &raquo;volle H&auml;rte des Gesetzes&laquo; wegen Korruptionsaff&auml;re um Katar<\/strong><br>\nEin mutma&szlig;licher Korruptionsskandal ersch&uuml;ttert das EU-Parlament. Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock verlangt &raquo;restlose Aufkl&auml;rung&laquo;. Die festgenommene Parlamentarierin Eva Kaili wurde schon aus ihrer Partei ausgeschlossen.<br>\nBundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) hat &raquo;die restlose Aufkl&auml;rung&laquo; der Korruptionsaff&auml;re um Katar im Europaparlament gefordert. &raquo;Das ist wirklich ein unglaublicher Vorfall, der muss jetzt ohne Wenn und Aber aufgekl&auml;rt werden mit der vollen H&auml;rte des Gesetzes&laquo;, sagte sie am Rande des EU-Au&szlig;enministertreffens in Br&uuml;ssel.<br>\nEs m&uuml;ssten &raquo;in unterschiedlichen Bereichen Konsequenzen folgen&laquo;, sagte Baerbock weiter. In dem Fall gehe es &raquo;um die Glaubw&uuml;rdigkeit Europas&laquo;. Im Gespr&auml;ch ist etwa ein Aufschub der Verhandlungen &uuml;ber Visa-Erleichterungen f&uuml;r Katar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bruessel-annalena-baerbock-fordert-volle-haerte-des-gesetzes-wegen-korruptionsaffaere-um-katar-a-72eaff2d-10df-4d19-be07-cc52d93f14bb\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Seit Jahren ist innerhalb der EU der Primat des Politischen zugunsten privater &ouml;konomischer Interessen aufgegeben worden. Nun fordert die derzeit amtierende deutsche Au&szlig;enministerin, eine &ldquo;WEF-Sch&uuml;lerin&rdquo;, Aufkl&auml;rung &ldquo;mit der vollen H&auml;rte des Gesetzes&rdquo; &ndash; wegen des mutma&szlig;lichen Korruptionsskandals im EU-Parlament. Weshalb stellt sie nicht dieselbe Forderung im Zusammenhang mit dem Vorgehen der EU-Kommission bei der Impfstoffbeschaffung? Sie k&ouml;nnte auch die Offenlegung der SMS-Nachrichten zwischen der deutschen EU-Kommissionspr&auml;sidentin Frau von der Leyen und dem Pfizer-CEO Bourla fordern. Schlie&szlig;lich geht es dabei um Milliardenbetr&auml;ge. <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ein Skandal sondergleichen<\/strong><br>\nIn der Europ&auml;ischen Union kracht und zofft es an allen Ecken und Enden. Der j&uuml;ngste Skandal &ndash; (&hellip;)<br>\nDie Entlarvung einer Korruptionsaff&auml;re, in die eine Vizepr&auml;sidentin des EU-Parlaments verstrickt sein soll. Die Welle der Emp&ouml;rung, die sich seit dem Wochenende auft&uuml;rmte, zeigt das Pharis&auml;ertum, die Heuchelei und die Verlogenheit, mit denen sich die b&uuml;rgerlichen Demokratie und deren gesamter Staatsapparat heute pr&auml;sentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1443835660756\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wohnungsnot kein Thema mehr? <\/strong><br>\nNeben den rund 700.000 wohnungslosen Menschen leben 8,6 Millionen in &uuml;berbelegten Wohnungen und 178.000 Personen sind wegen Wohnungslosigkeit in vor&uuml;bergehenden &Uuml;bernachtungsm&ouml;glichkeiten oder in Not- und Gemeinschaftsunterk&uuml;nften untergebracht.<br>\nUm die Wohnungsnot in Deutschland ist es ruhig geworden. Im Windschatten der st&uuml;rmischen Krisenatmosph&auml;re hat das Statistische Bundesamt in seiner Pressemitteilung Mitte November 2022 darauf aufmerksam gemacht, dass die Mieten nach wie vor stark ansteigen, zu wenig gebaut wird, rund 8,6 Millionen Menschen in &uuml;berbelegten Wohnungen leben und mehr als 178.000 Personen wegen Wohnungslosigkeit in vor&uuml;bergehenden &Uuml;bernachtungsm&ouml;glichkeiten oder in Not- und Gemeinschaftsunterk&uuml;nften untergebracht sind.<br>\nDabei sollten nach dem Plan der Bundesregierung jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen, darunter 100.000 Sozialwohnungen, entstehen, um dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum entgegenzuwirken und die Wohnungsnot zu bek&auml;mpfen.<br>\nDoch weit gefehlt: Im vorigen Jahr wurden lediglich 300.000 Wohnungen gebaut &ndash; und in diesem Jahr d&uuml;rften es noch weniger sein. F&uuml;r Menschen die auf der Stra&szlig;e oder in &uuml;berbelegten Wohnungen leben m&uuml;ssen, wird sich somit kaum etwas &auml;ndern &ndash; sie m&uuml;ssen als Opfer der finanzialisierten Wohnungswirtschaft ausharren und auf bessere Zeiten hoffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/wohnungsnot-kein-thema-mehr-neben-den-rund-700-000-wohnungslosen-menschen-leben-86-millionen-menschen-in-ueberbelegten-wohnungen-und-178-000-personen-sind-wegen-wohnungslosigkeit-in-voruebergehend\/%20\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Innenministerin Faeser will Koalitionsvertrag brechen<\/strong><br>\nDie Bundesinnenministerin will alle Chatnachrichten ohne Anlass durchsuchen. Das geht aus einem Positionspapier des Ministeriums hervor, das wir ver&ouml;ffentlichen. Im Koalitionsvertrag steht das Gegenteil. Koalitionspartner und sogar die eigene Fraktion kritisieren den Vorschlag heftig&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2022\/positionspapier-zu-chatkontrolle-innenministerin-faeser-will-koalitionsvertrag-brechen\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Kampf gegen Rechts&rdquo; als Vorwand um gegen linke Lehrer:innen vorzugehen<\/strong><br>\nDie Innenministerin Nancy Faeser k&uuml;ndigte am Samstag an, dass Beamt:innen, die gegen die Verfassung versto&szlig;en, zuk&uuml;nftig per Verwaltungsakt aus dem &ouml;ffentlichen Dienst entlassen werden k&ouml;nnen. Das geschieht nach dem Auffliegen eines rechten Terrornetzwerks von Reichb&uuml;rgern, die einen Staatsstreich geplant hatten. Aber werden diese Versch&auml;rfungen tats&auml;chlich vor allem gegen Faschist:innen eingesetzt werden? &ndash; Ein Kommentar von Gillian Norman. [&hellip;]<br>\nSo hat die Innenministerin Nancy Faeser angek&uuml;ndigt, dass es dem Staat einfacher gemacht werden soll, Staatsbedienstete, die gegen &ldquo;die Verfassung&rdquo; versto&szlig;en, zu entlassen. Wenn es nach ihr geht, soll dies zuk&uuml;nftig ohne Disziplinarverfahren und per Verwaltungsakt geschehen k&ouml;nnen.<br>\nIm Gegensatz zu anderen verbeamteten Berufsgruppen k&ouml;nnte die &Auml;nderung besonders f&uuml;r Lehrkr&auml;fte eine Versch&auml;rfung darstellen. [&hellip;]<br>\nDoch spielt dies nat&uuml;rlicherweise vor allem konservativen und rechten Positionen in die H&auml;nde. Denn der deutsche Staat, der die Funktion hat, die kapitalistische Wirtschaftsordnung zu erhalten, wird zwar als &sbquo;neutrale&lsquo; Institution dargestellt, nutzt seinen Einfluss aber eben sehr wohl zur &ldquo;politischen Instrumentalisierung&rdquo; und der Durchsetzung b&uuml;rgerlicher oder auch r&uuml;ckschrittlicher Ideen. Denn dies sind nun mal die Standpunkte, welche die kapitalistische Wirtschaftsordnung als Grundlage der deutschen Verfassung erhalten wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/perspektive-online.net\/2022\/12\/kampf-gegen-rechts-als-vorwand-um-gegen-linke-lehrerinnen-vorzugehen\/\">Perspektive<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wasserstoff-Pipeline H2Med: Etikettenschwindel<\/strong><br>\nWie die MidCat-Pipeline zum Wasserstoff-Projekt H2Med mutierte, damit die EU unter einem gr&uuml;nen Label die teure R&ouml;hre finanzieren kann. Was das Projekt &uuml;ber europ&auml;ische Illusionen und Tricks verr&auml;t.<br>\nDie erste geplante Wasserstoff-Pipeline der Europ&auml;ischen Union (EU) wird weder, wie angek&uuml;ndigt, um 2030 in Betrieb genommen, noch wird es beim angegebenen Kostenrahmen von 2,5 Milliarden Euro bleiben. Darauf kann man angesichts der abstrusen Planungen wetten.<br>\nAus schwer nachvollziehbaren Gr&uuml;nden soll das Pilotprojekt einer Wasserstoff-Pipeline unter dem Mittelmeer das katalanische Barcelona mit der franz&ouml;sischen Hafenstadt Marseille verbinden. Zus&auml;tzlich soll noch im Nirgendwo ein Teilst&uuml;ck &uuml;ber 250 Kilometer aus dem portugiesischen Celorico da Beira &uuml;ber die spanische Grenze nach Zamora f&uuml;hren, das nirgends angebunden sein w&uuml;rde.<br>\nSicher: Es war n&ouml;tig, Portugal, das schon beim gescheiterten MidCat-Pipeline-Projekt dabei war, irgendwie auch in das neue Projekt einzubinden. Was man aber in einer fast menschenleeren Gegend auf der spanischen Hochebene mit gr&uuml;nen Wasserstoff aus Portugal, der aus der zentralportugiesischen Kleinstadt Celorico da Beira &uuml;ber die spanische Grenze flie&szlig;en soll, anfangen will, w&auml;re die erste Preisfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wasserstoff-Pipeline-H2Med-Etikettenschwindel-7373248.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Militarisierte Standortpolitik<\/strong><br>\nOffiziell stabilisiert die von Br&uuml;ssel geplante EU-Milit&auml;rmission im Niger die Sahelzone. Tats&auml;chlich soll sie den europ&auml;ischen Energie- und Ressourcenhunger sichern.<br>\nDas Milit&auml;r soll es richten. Wieder einmal. Was nach zehn Jahren Milit&auml;reinsatz in Mali krachend gescheitert ist, soll nun im Niger wiederholt werden. Mit einem als &bdquo;EU Partnership Mission Niger&ldquo; bezeichneten Einsatz, soll ab 2023 europ&auml;ische Milit&auml;runterst&uuml;tzung in einem der am &auml;rmsten gemachten L&auml;nder der Welt geleistet werden. Der Einsatz verfolgt drei Ziele, die klingen, wie aus der Werkzeugkiste imperialistischer Diskursfragmente gezogen: Kampf gegen den Terrorismus, Kampf gegen die Migration nach Europa und Absicherung der Uran-Minen, die franz&ouml;sische Atomkraftwerke am Laufen halten. Der Ressourcenhunger Europas will weiter befriedigt werden, doch die Folgen der imperialen Produktions- und Lebensweise sollen bitte drau&szlig;en bleiben. Migration soll mit dem Einsatz von Milit&auml;r abgeblockt und nigrische Truppen beim Kampf gegen den Terrorismus ausgebildet werden, einem Ph&auml;nomen das als Folge imperialistischer Interventionen massiv verst&auml;rkt worden ist.<br>\nAusgerechnet in einem sich stetig verschlechternden Dauerzustand, in dem &bdquo;die Menschen im Niger mit Armut, Hunger, D&uuml;rre oder &Uuml;berschwemmungen als Folge des Klimawandels zu k&auml;mpfen haben, k&uuml;ndigt die EU eine Milit&auml;rmission an&ldquo;, sagt Azizou Chehou, Koordinator des von medico international unterst&uuml;tzen Alarm Phone Sahara-Netzwerks. Die Initiative Alarm Phone dokumentiert Menschenrechtsverletzungen und organisiert Rettung f&uuml;r Menschen, die auf ihrem Weg in den Norden in der Sahara-W&uuml;ste feststecken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/blog\/militarisierte-standortpolitik-18906\">medico<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pl&ouml;tzlich wichtig: USA-Afrika-Gipfel<\/strong><br>\nSchon ziemlich d&uuml;ster, aber Humor hat der Mann: Sein Land biete der Afrikanischen Union &raquo;seine Unterst&uuml;tzung&laquo; bei der Stabilisierung Libyens an, erkl&auml;rte Richard Norland, US-Botschafter in dem 2011 von einer US-gef&uuml;hrten Kriegsallianz in Schutt und Asche gebombten Land, in einem am Montag ver&ouml;ffentlichten Interview mit dem Magazin The Africa Report. Anlass war der dreit&auml;gige USA-Afrika-Gipfel, der am Dienstag in Washington begann. Norlands oberster Dienstherr, Joseph Biden, damals als Stellvertreter von Friedensnobelpreistr&auml;ger Barack Obama nicht g&auml;nzlich unbeteiligt an der nachhaltigen Zerst&ouml;rung des afrikanischen Landes mit dem h&ouml;chsten Wohlstandsniveau, hat Afrikas Regierende geladen, um seine Version von Partnerschaft auf Augenh&ouml;he und &auml;hnliche Floskeln zu verk&uuml;nden. Als K&ouml;der dienen 55 Milliarden US-Dollar, von denen niemand so genau wei&szlig;, an welche Bedingungen ihre Vergabe gekn&uuml;pft ist und wof&uuml;r sie eingesetzt werden sollen. Ginge es nach ihm, dann w&uuml;rde Biden auch noch je einen Sitz im UN-Sicherheitsrat und am Tisch der G20 springen lassen. Ob das reicht, um in der neuen Runde des Wettlaufs um Afrika einen Platz an der Sonne zu bekommen, ist mehr als fraglich. Die Konkurrenz scheint nahezu uneinholbar. Chinas Handelsvolumen mit Afrika sei im vergangenen Jahr auf einen neuen H&ouml;chststand von 261 Milliarden US-Dollar angewachsen, das der USA auf 64 Milliarden US-Dollar geschrumpft, konstatierte die New York Times am Montag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/440886.pl%C3%B6tzlich-wichtig.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Doppelter Verrat: Abu Agila al-Massud an USA ausgeliefert<\/strong><br>\nSkrupelloser Vertragsbruch der USA und Hochverrat der Dabaiba-&sbquo;Regierung&lsquo;: Obwohl der Lockerbie-Fall durch Vertrag mit den USA gegen Milliardenzahlungen endg&uuml;ltig abgeschlossen wurde, l&auml;sst Dabaiba den angeblichen &sbquo;Bombenbauer&lsquo; von einer Miliz aus Tripolis nach Misrata entf&uuml;hren, um ihn dort an die USA zu &uuml;bergeben.<br>\nBBC hat es best&auml;tigt: Der libysche Staatsb&uuml;rger Abu Agila al-Massud (Bouajila Masoud) wurde von der Dabaiba-&sbquo;Regierung&lsquo; tats&auml;chlich an die USA ausgeliefert, wo er sich nun in Haft befindet (&bdquo;Lockerbie bombing suspect in US custody&ldquo;)[i]. Die USA beschuldigen Massud, vor 35 Jahren die Lockerbie-Bombe, die eine Boeing 747 &uuml;ber Lockerbie zum Absturz brachte und 270 Menschen das Leben kostete, gebaut zu haben. Massud soll nun einem US-Bezirksgericht vorgef&uuml;hrt werden. Mit der Entscheidung zur Auslieferung al-Massuds wird es sehr einsam um Dabaiba und seine Regierung werden, denn die Emp&ouml;rung angesichts dieses als Hochverrat eingestuften Verbrechens schl&auml;gt in Libyen hohe Wellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/doppelter-verrat-abu-agila-al-massud-an-usa-ausgeliefert\">Gela-News<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Auf in den Indopazifik? NATO-Strategie und NATO-Au&szlig;enministertreffen in Bukarest.<\/strong><br>\nGenauer betrachtet hat der gewaltige indopazifische Raum wenig mit dem Nordatlantik zu tun, aber das hatten beispielsweise Afghanistan, Libyen, Syrien oder das Horn von Afrika auch nicht. Aber die Zust&auml;ndigkeit der NATO bei der Verteidigung einer (imagin&auml;ren) staatlichen Souver&auml;nit&auml;t Taiwans zu bezweifeln hie&szlig;e auch anzuzweifeln, da&szlig; es sich bei der NATO um ein Verteidigungsb&uuml;ndnis handelt und zu unterstellen, sie sei ein Werkzeug der Machtpolitik der USA. Dummerweise hatte die Democratic Progressive Party (DPP) von Tsai Ing-wen bei den Kommunalwahlen in Taiwan eine bittere Niederlage gegen die alte Guomindang (GMD) hinnehmen m&uuml;ssen. Tsai Ing-wen, die als Marionette Washingtons &ndash; genauer: als eine Art Selenski Taiwans &ndash; gilt, hatte die Wahlen zuvor zur Vertrauensabstimmung &uuml;ber ihre Politik hochgestuft. Folglich hatten die Taiwanesen ihr die Rote Karte gezeigt. Tsai Ing-wen mu&szlig;te vom Parteivorsitz zur&uuml;cktreten. Aber solche Details werden die Neokonservativen in der Biden-Regierung nicht entmutigen. Washington hat noch immer die Kriege f&uuml;hren k&ouml;nnen, die es f&uuml;hren wollte &ndash; und Ru&szlig;land und China stehen seit mehr als zehn Jahren ganz oben auf der Liste. Da hat die NATO dabei zu sein, ganz gleich ob sie will oder kann. Ru&szlig;land ist allerdings nicht Afghanistan und China nicht der Irak. Die USA und die NATO sind heute nicht mehr in der Lage, erfolgreiche konventionelle Kriege &ndash; von nuklearen wollen wir nicht reden &ndash; gegen diese Staaten zu f&uuml;hren. Der Krieg in der Ukraine hat nicht nur mehr als Zehntausende Soldaten das Leben gekostet, sondern auch &ndash; ohne signifikanten Effekt auf dem Schlachtfeld &ndash; die NATO-Waffenlager weitgehend entleert. M&ouml;glicherweise wird Letzteres die NATO-Falken zum Nachdenken bringen. Sicher ist auch das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1406578301409\/0\"> Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Anti-Seidenstra&szlig;e (II)<\/strong><br>\nBereits das zweite Gro&szlig;projekt der EU, das Chinas Neuer Seidenstra&szlig;e Konkurrenz machen soll, droht zu scheitern. Das Vorhaben mit der Bezeichnung Global Gateway ist vor rund einem Jahr offiziell gestartet worden; es sieht vor, 300 Milliarden Euro f&uuml;r europ&auml;ische Infrastrukturprojekte in aller Welt bereitzustellen, um damit chinesische Projekte zu verdr&auml;ngen. Allerdings ist aus Global Gateway in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten noch so gut wie nichts geworden &ndash; aufgrund innerer Reibereien in Br&uuml;ssel, hei&szlig;t es, aber auch, weil die Reaktionen der EU auf den Ukraine-Krieg &bdquo;alle Kapazit&auml;ten gebunden&ldquo; h&auml;tten. Kommentatoren sprechen von einem &bdquo;Milliardenbluff&ldquo;. Jetzt dringt allerdings die Bundesregierung darauf, dem Projekt endlich Leben einzuhauchen; es handle sich bei ihm um &bdquo;ein wichtiges geopolitisches Instrument&ldquo;, das f&uuml;r &bdquo;die St&auml;rkung des &hellip; Einflusses der EU von gro&szlig;er Bedeutung&ldquo; sei, hei&szlig;t es in einem Schreiben mehrerer Bundesminister an die EU-Kommission. Berlin schl&auml;gt etwa vor, die Lithiumf&ouml;rderung bei Valjevo (Serbien) voranzutreiben &ndash; zugunsten der Batterieproduktion in Europa. Gegen bestehende F&ouml;rdervorhaben bei Valjevo protestiert die Bev&ouml;lkerung seit Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9112\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die chinesisch-arabischen Beziehungen schlagen ein bedeutendes neues Kapitel auf<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer chinesische Pr&auml;sident Xi Jinping beendete am Samstag seine Saudi-Arabien-Reise&hellip; die auch ein beispielloses diplomatisches Ereignis mit der arabischen Welt war. Die Reise hat nicht nur in wirtschaftlicher und handelspolitischer Hinsicht fruchtbare Ergebnisse erbracht, sondern auch gezeigt, dass China nicht nur weiterhin einen Beitrag zur regionalen Entwicklung leisten, sondern auch zunehmend zum Frieden im strategisch wichtigen Nahen Osten beitragen wird, so Experten. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend seines Aufenthalts in Saudi-Arabien hielt Xi auch bilaterale Treffen mit fast 20 arabischen Staatsoberh&auml;uptern ab, sagte Wang Yi, Staatsrat und Au&szlig;enminister, und bezeichnete Xis Reise in den Nahen Osten als Chinas gr&ouml;&szlig;te und h&ouml;chstrangige diplomatische Aktion mit der arabischen Welt seit der Gr&uuml;ndung der Volksrepublik China.<br>\nDie Teilnahme Xis am ersten Gipfeltreffen zwischen China und den arabischen Staaten sowie am Gipfeltreffen zwischen China und dem Golf-Kooperationsrat und seine Treffen mit f&uuml;hrenden Vertretern Saudi-Arabiens seien ein weiteres gro&szlig;es Pionierunternehmen der chinesischen Diplomatie und zeigten die strategische Entscheidung Chinas und der arabischen L&auml;nder, die Solidarit&auml;t und Koordination angesichts der globalen Herausforderungen zu st&auml;rken.<br>\nIm Anschluss an das erste Gipfeltreffen zwischen China und den arabischen Staaten am Freitag gaben die Staats- und Regierungschefs Chinas und der Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga die Erkl&auml;rung von Riad ab, in der sie sich auf eine verst&auml;rkte Zusammenarbeit und den Ausbau der strategischen Partnerschaft zwischen China und den arabischen Staaten verst&auml;ndigten&hellip; In der Erkl&auml;rung wird betont, dass die arabischen Staaten fest am Ein-China-Prinzip festhalten, China bei der Wahrung seiner Souver&auml;nit&auml;t und territorialen Integrit&auml;t unterst&uuml;tzen und bekr&auml;ftigen, dass Taiwan ein untrennbarer Teil von Chinas Territorium ist.<br>\nChina und die Staaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) kamen am Freitag ebenfalls &uuml;berein, ihre strategische Partnerschaft zu st&auml;rken, und gaben eine gemeinsame Erkl&auml;rung ab, in der sie betonten, wie wichtig es sei, ihre strategische Partnerschaft in Bereichen wie Politik, Wirtschaft und Kultur in eine neue &Auml;ra zu f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202212\/1281635.shtml%20\">Global Times<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das Ende der US-Dominanz am Persischen Golf (II)<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9110\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die gr&uuml;ne Hoffnung<\/strong><br>\nChina auf dem Weg zu einer neuartigen &ouml;kologischen Zivilisation<br>\nIn China passiert Sensationelles meist ohne viel Aufhebens, und das besonders in &ouml;kologischer Hinsicht. Kunde davon dringt leider so gut wie nie durch die westliche mediale K&auml;seglocke. Um so notwendiger ist es, dass die verbliebenen Neugierigen, die nicht durch westliche Abstiegsangst und entsprechende defensive Bei&szlig;reflexe getrieben sind, detaillierte Informationen erhalten. Ein kleiner Einblick in ein Feld riesiger Ver&auml;nderungen in China und durch China. [&hellip;]<br>\nUm so st&auml;rker treibt China seine &Ouml;kologiepolitik voran. Die &raquo;&Ouml;kologische Zivilisation&laquo; hat nicht nur Verfassungsrang, sie wird von den Chinesinnen und Chinesen inzwischen tagesaktuell gelebt. Die globalen Gemeinschaftsg&uuml;ter als Menschheitserbe und die Formel der &raquo;gemeinsamen Zukunft allen Lebens auf der Erde&laquo; (Motto der UN-Diversit&auml;tskonferenz in Kunming 2021) ist in den K&ouml;pfen und im Handeln der Chinesen angekommen. Die aktuelle Regierungs-&raquo;Roadmap&laquo; &raquo;Gr&uuml;ner Lebensstil f&uuml;r alle B&uuml;rger&laquo; treibt die &Ouml;kologische Zivilisation weiter voran und operationalisiert sie, unter anderem durch eine umfassende Klimaerziehung in den Schulen.<br>\nSeine CO2-Zusagen zum Pariser Abkommen 2015 hatte China bekanntlich schon 2017 erreicht statt 2020. Aber in den Westmedien wird nat&uuml;rlich gern verschwiegen, dass China im CO2-Aussto&szlig; pro Kopf im Jahr 2021 nur auf Rang 28 liegt, also unterhalb des OECD-Durchschnitts der Industriel&auml;nder, mit nur etwa der H&auml;lfte des Aussto&szlig;es der USA (ohne US-Milit&auml;r!), Australiens oder Kanadas und mit weniger als in Deutschland oder Japan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/440375.%C3%B6kologie-und-energiewende-die-gr%C3%Bcne-hoffnung.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>US-Chipverbot wird Chinas Milit&auml;rmacht nicht bremsen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nIm Oktober 2022 f&uuml;hrte die Biden-Administration Exportkontrollen f&uuml;r China ein, die den Verkauf von hochmodernen Halbleiterchips, der zu ihrer Herstellung ben&ouml;tigten Ausr&uuml;stung und von Halbleiterfachwissen aus den Vereinigten Staaten verbieten. [&hellip;]<br>\nModerne Halbleiter sind die Grundlage f&uuml;r alles, von autonomen Fahrzeugen bis hin zu Hyperschall-Waffensystemen. Chips sind f&uuml;r die Verteidigungsindustrie und die Technologien der Zukunft unverzichtbar. Indem die Biden-Administration diesen wichtigen Input ins Visier nimmt, will sie Chinas Halbleiterproduktion auf dem Stand von 2022 einfrieren und die milit&auml;rische Entwicklung des Landes behindern.<br>\nOhne Zugang zu US-amerikanischer Technologie und Expertise wird China wahrscheinlich Schwierigkeiten haben, seine rasanten Fortschritte in den Bereichen k&uuml;nstliche Intelligenz, Quanten- und Cloud-Computing zu halten. Chiphersteller wie die Semiconductor Manufacturing International Corporation (SMIC) &ndash; Chinas gr&ouml;&szlig;ter Hersteller von Logikchips &ndash; werden durch die neuen Kontrollen den Zugang zu Maschinenwartung und Anlagenaustausch verlieren. [&hellip;]<br>\nDie neuen Kontrollen nutzen Chinas Schw&auml;chen bei der Entwicklung von Talenten und Forschung aus. Sie verlangen von allen US-B&uuml;rgern, Einwohnern und Inhabern einer Green Card &ndash; darunter Hunderte von in den Vereinigten Staaten ausgebildeten und geschulten Chinesen &ndash; eine Genehmigung des US-Handelsministeriums f&uuml;r die Arbeit in chinesischen Produktionsst&auml;tten.<br>\nDa eine solche Genehmigung unwahrscheinlich ist, werden US-B&uuml;rger, die in chinesischen Halbleiterunternehmen arbeiten, gezwungen sein, ihre Staatsb&uuml;rgerschaft oder ihren Arbeitsplatz zu opfern. Die meisten werden ihre derzeitigen Arbeitspl&auml;tze aufgeben m&uuml;ssen. [&hellip;]<br>\nTrotz der d&uuml;steren kurzfristigen Aussichten ist es falsch anzunehmen, dass die US-Kontrollen China auf Jahre hinaus l&auml;hmen werden. [&hellip;]<br>\nDie Exportkontrollen werden das chinesische Milit&auml;r nicht lahmlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/12\/us-chip-ban-wont-short-circuit-chinas-military-power\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lasst Julian Assange frei!&rdquo; sagen Lateinamerikas linke F&uuml;hrer: Lula, AMLO, Petro, Maduro, Ortega, Kirchner, Evo, Zelaya<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nLateinamerikas linke Pr&auml;sidenten f&uuml;hren die Kampagne zur Freilassung von Julian Assange an. Der WikiLeaks-Journalist hat Unterst&uuml;tzung in Brasilien, Mexiko, Argentinien, Kolumbien, Venezuela, Nicaragua, Bolivien und anderen L&auml;ndern.<br>\nIn Lateinamerika w&auml;chst eine Bewegung, die die Freiheit des politischen Gefangenen Julian Assange fordert. Der australische Journalist wird von den Vereinigten Staaten verfolgt, weil er deren Kriegsverbrechen aufgedeckt hat.<br>\nDie meisten f&uuml;hrenden Politiker der Linken in Lateinamerika haben die Freilassung von Assange aus dem britischen Hochsicherheitsgef&auml;ngnis gefordert, in dem er seit 2019 festgehalten wird und Folterungen ausgesetzt ist.<br>\nZu den aktuellen und ehemaligen lateinamerikanischen Pr&auml;sidenten, die ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den bedr&auml;ngten Journalisten zum Ausdruck gebracht haben, geh&ouml;ren Brasiliens Lula da Silva, Mexikos Andr&eacute;s Manuel L&oacute;pez Obrador, Argentiniens Cristina Fern&aacute;ndez de Kirchner, Kolumbiens Gustavo Petro, Venezuelas Nicol&aacute;s Maduro, Nicaraguas Daniel Ortega, Boliviens Evo Morales und Honduras&rsquo; Manuel Zelaya.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolarista.substack.com\/p\/free-assange-latin-america-left\">Mulitipolarista<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Justizputsch in Argentinien<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nKorrupte Richter konspirieren mit Medienoligarchen, um Cristina Kirchner aus dem Amt zu dr&auml;ngen.<br>\nDurchgesickerte Nachrichten zeigen, dass korrupte argentinische Richter und Staatsanw&auml;lte sich mit rechten Medienoligarchen verschworen haben, um einen Justizputsch gegen die linke Ex-Pr&auml;sidentin und jetzige Vizepr&auml;sidentin Cristina Fern&aacute;ndez de Kirchner zu veranstalten, sie zu sechs Jahren Gef&auml;ngnis zu verurteilen und ihr die Kandidatur bei den Wahlen 2023 zu verbieten.<br>\nDie notorisch korrupte und stark politisierte argentinische Justiz l&ouml;ste am 6. Dezember einen internationalen Skandal aus, als sie die linksgerichtete ehemalige Pr&auml;sidentin und jetzige Vizepr&auml;sidentin Cristina Fern&aacute;ndez de Kirchner aufgrund h&ouml;chst zweifelhafter Anschuldigungen zu sechs Jahren Haft verurteilte und sie von k&uuml;nftigen &Auml;mtern ausschloss.<br>\nProminente Politiker aus ganz Lateinamerika verurteilten das Urteil als &ldquo;Justizputsch&rdquo;. Es &auml;hnelt auf unheimliche Weise dem betr&uuml;gerischen Fall, der zur Inhaftierung von Brasiliens linkem Ex-Pr&auml;sidenten Lula da Silva im Vorfeld der Wahlen 2018 f&uuml;hrte, den der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen sp&auml;ter als illegalen Schauprozess anprangerte, der kein ordnungsgem&auml;&szlig;es Verfahren beinhaltete und seine Rechte verletzte.<br>\nDurchgesickerte Nachrichten, Fotos und Videos zeigen, dass korrupte argentinische Staatsanw&auml;lte, die in den Fall verwickelt waren, sich mit rechten Oppositionspolitikern, konservativen Medienunternehmen und ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern verschworen haben, um Lawfare (juristische Kriegsf&uuml;hrung) gegen Kirchner und ihre progressive Bewegung zu f&uuml;hren.<br>\nIn einer feurigen Rede nach der Urteilsverk&uuml;ndung sagte Kirchner, der Skandal beweise, dass es in Argentinien einen &ldquo;parallelen Mafia-Staat&rdquo; und eine &ldquo;Mafia-Justiz&rdquo; gebe, &ldquo;die au&szlig;erhalb der Wahlergebnisse stehen&rdquo;.<br>\nSie f&uuml;gte hinzu, dass das Gerichtsurteil bereits 2019 verfasst worden sei und dass die politisch kompromittierten Richter nur auf den richtigen Moment gewartet h&auml;tten, um es zu nutzen, um ihre Kandidatur f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahlen 2023 zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/judicial-coup-in-argentina-corrupt-judges-conspire-with-media-oligarchs-to-ban-cristina-kirchner-from-office\/%20\">Popular Resistance<\/a>\n<p>dazu: <strong>An der Seite von Castillo<\/strong><br>\nWeiter Proteste in Peru wegen Absetzung des Pr&auml;sidenten. Lateinamerikanische Staaten solidarisieren sich.<br>\nDie Amtsenthebung des bisherigen linken Pr&auml;sidenten Pedro Castillo durch das von der rechten Opposition dominierte Parlament am 7. Dezember hat in Peru mittlerweile zu b&uuml;rgerkriegs&auml;hnlichen Szenen gef&uuml;hrt. In mehreren Regionen des Landes fordern Demonstranten den R&uuml;cktritt der nicht gew&auml;hlten, sondern vom Kongress ernannten De-facto-Pr&auml;sidentin Dina Boluarte, die Aufl&ouml;sung des Kongresses, sofortige Neuwahlen und die Freilassung des inhaftierten Castillo. &raquo;Die polizeiliche Unterdr&uuml;ckung&laquo; der Proteste habe bis Montag abend (Ortszeit) bereits sieben Todesopfer gefordert, meldete der lateinamerikanische Nachrichtensender Telesur am Dienstag. Trotz des harten Vorgehens der Polizei weiten die Demonstrationen und sozialen Proteste sich weiter aus. In der Hauptstadt Lima zogen B&uuml;rger vor das Kongressgeb&auml;ude im Zentrum der Stadt. Die Aktionen richteten sich dort auch gegen Einrichtungen der Staatsanwaltschaft sowie einen Radio- und Fernsehsender. In Arequipa besetzten Demonstranten den internationalen Flughafen, der zu den gr&ouml;&szlig;ten des s&uuml;damerikanischen Landes geh&ouml;rt und daraufhin geschlossen wurde. &Ouml;rtlichen Medien zufolge wurden auch Fabriken besetzt und Polizeistationen gest&uuml;rmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/440879.linke-lateinamerika-an-der-seite-von-castillo.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Korruption in der Ukraine l&auml;sst zig Milliarden US-Dollar verschwinden &ndash; pro Jahr!<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj behauptet, die Ukraine verteidige im Krieg mit Russland die &laquo;europ&auml;ischen Werte&raquo;. Das l&auml;sst Kenner der Ukraine nur lachen &ndash; oder aber weinen. Weniger als ein halbes Jahr vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine hat der Europ&auml;ische Rechnungshof ECA einen Bericht ver&ouml;ffentlicht, in dem er zu einem ganz anderen Ergebnis kommt. Zitat aus diesem Bericht vom September 2021, also nur wenige Monate vor dem Einmarsch der Russen in die Ukraine: &laquo;Sachverst&auml;ndige sch&auml;tzen, dass enorme Summen &ndash; in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von zig Milliarden US-Dollar &ndash; j&auml;hrlich in der Ukraine aufgrund der Korruption verloren gehen.&raquo; Aber der Westen schickt Geld und Geld und noch mehr Geld, mittlerweile ebenfalls in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von zig Milliarden US-Dollar im Jahr, damit die Ukraine die &laquo;europ&auml;ischen Werte&raquo; gegen Russland verteidigen kann&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-korruption-in-der-ukraine-laesst-zig-milliarden-us-dollar-verschwinden-pro-jahr\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Moralische Mobilmachung<\/strong><br>\nDie hierzulande entfachte Begeisterung f&uuml;r den Kampf gegen Putin scheint das Versprechen in sich zu tragen, dass an der Front all das noch zu verteidigen ist, was l&auml;ngst von innen heraus por&ouml;s geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/blog\/moralische-mobilmachung-18915\">medico<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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