{"id":91604,"date":"2022-12-15T08:32:07","date_gmt":"2022-12-15T07:32:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604"},"modified":"2022-12-15T08:32:07","modified_gmt":"2022-12-15T07:32:07","slug":"hinweise-des-tages-4258","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h01\">Zwischen den Bl&ouml;cken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h02\">Waffenorgie im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h03\">Gesteuerte Pandemie-Berichterstattung? Kubicki r&uuml;gt Merkel-Regierung f&uuml;r Medienrunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h04\">Zehntausende Impftote &ndash; oder falsche Daten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h05\">Tarifl&ouml;hne steigen 2022 durchschnittlich um 2,7 Prozent &ndash; hohe Inflation f&uuml;hrt zu Reallohnverlust von 4,7 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h06\">B&uuml;rgergeld: Jobcenter-Chefs warnen vor Kollaps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h07\">Viele, bei einigen sogar &bdquo;besonders viele&ldquo; Babyboomer steigen schon mit 63 aus dem Erwerbsleben aus und in den Rentenbezug ein. Aber stimmt das &uuml;berhaupt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h08\">Beitrag zu mehr bezahlbarem Wohnraum: Gemeinn&uuml;tzigkeit f&uuml;r Wohnungsunternehmen kompatibel mit EU-Recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h09\">Unruhen im Kosovo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h10\">Gegen den Trend: EU-ASEAN-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h11\">Menschenrechtliche Selektivit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h12\">Bahnprojekt Stuttgart-Ulm: Vier Milliarden f&uuml;r 15 Minuten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h13\">Machtanma&szlig;ung der EU-Kommission gef&auml;hrdet unser Bahnsystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h14\">Krebsverd&auml;chtige Mineral&ouml;le in Schoko-Nikol&auml;usen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h15\">Journalisten der New York Times streiken zum ersten Mal seit 40 Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91604#h16\">Notwehr gegen Blockade-Demonstranten?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zwischen den Bl&ouml;cken<\/strong><br>\nKanzler Scholz gibt letzte Regierungserkl&auml;rung des Jahres ab. Wortgefechte im Bundestag um Energie- und Au&szlig;enpolitik der Ampelkoalition.<br>\nDaf&uuml;r also malochten sie im Eiltempo an der K&uuml;ste bei Wilhelmshaven: Mit seinem &raquo;herzlichen Dank an alle Arbeiterinnen und Arbeiter, an alle Ingenieure und Ingenieurinnen&laquo; hat Bundeskanzler Olaf Scholz am Mittwoch im Bundestag seiner Freude &uuml;ber die bevorstehende Einweihung des Terminals f&uuml;r Fl&uuml;ssigerdgas (LNG) in Norddeutschland Ausdruck verliehen. Auch jenen Besch&auml;ftigten sei es zu verdanken, dass &raquo;wir&laquo; in diesem Jahr &raquo;gut durch den Winter kommen&laquo;, erkl&auml;rte der SPD-Politiker in seiner letzten geplanten Regierungserkl&auml;rung f&uuml;r dieses Jahr. Der Anteil der Bundesregierung: die sogenannten Entlastungspakete und der 200 Milliarden Euro teure &raquo;Abwehrschirm&laquo;. Mit diesen Sozialma&szlig;nahmen tue die Ampelkoalition &raquo;alles nur M&ouml;gliche, um die Lage der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger und der Unternehmen zu erleichtern&laquo;. Der Linke-Fraktionskovorsitzende Dietmar Bartsch warf der Bundesregierung vor, angesichts &raquo;astronomischer Preissteigerungen&laquo; f&uuml;r Millionen Haushalte und Betriebe gerade nichts zur Eind&auml;mmung der Auswirkungen des auch durch die Russland-Sanktionen ausgel&ouml;sten Angebotsschocks bei &Ouml;l und Gas unternommen zu haben. &raquo;Die Menschen haben Existenz&auml;ngste, und Sie kommen viel zu sp&auml;t&laquo;, so Bartsch. Die Energiepolitik der Regierung &ndash; neue LNG-Deals mit Golfstaaten, Laufzeitverl&auml;ngerung f&uuml;r Kohlekraftwerke &ndash; sei &raquo;teuer und klimasch&auml;dlich&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/441008.bundesregierung-vor-eu-asean-gifpel-zwischen-den-bl%C3%B6cken.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Waffenorgie im Bundestag<\/strong><br>\nHaushaltsausschuss bewilligt 13 Milliarden Euro f&uuml;r milit&auml;rische Beschaffung. Friedensaktivisten kritisieren atomare Aufr&uuml;stung.<br>\nIn nicht&ouml;ffentlichen Sitzungen beschlossen am Mittwoch der Verteidigungs- und der Haushaltsausschuss des Bundestages acht R&uuml;stungsvorhaben mit einem Volumen von jeweils mehr als 25 Millionen Euro. Gegen die milliardenschweren Beschaffungspl&auml;ne protestierten mehrere Friedensorganisationen am selben Tag vor dem Reichstagsgeb&auml;ude in Berlin. Sie kritisierten insbesondere den Ankauf des atomwaffenf&auml;higen US-Kampfjets &raquo;F-35&laquo;. Um 15.19 Uhr meldete dpa Vollzug: &raquo;Haushaltsausschuss gibt Mittel f&uuml;r Kauf von &rsaquo;F-35&lsaquo;-Kampfjet frei&laquo;. Begleitet wurde die Waffenorgie von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit ma&szlig;loser kriegerischer Rhetorik. In einer Regierungserkl&auml;rung zum Europ&auml;ischen Rat am 15. und 16. Dezember sowie zum EU-ASEAN-Gipfel am Mittwoch in Br&uuml;ssel warf ausgerechnet der deutsche, wie stets geschichtsvergessene Amtschef dem russischen Staatspr&auml;sidenten eine &raquo;Strategie der verbrannten Erde&laquo; vor. Anschlie&szlig;end z&auml;hlte er die deutschen milit&auml;rischen Aufmarschvorhaben auf, zu denen die Anschaffung der &raquo;F-35&laquo;-Kampfjets geh&ouml;rt und: &raquo;Wir leisten weiter unseren deutschen Beitrag zur nuklearen Teilhabe in der Allianz.&laquo; Au&szlig;erdem: Von 2022 bis 2024 das Vorhalten von bis zu 17.000 Soldaten f&uuml;r die NATO Response Force, 2023 erneute F&uuml;hrungs&uuml;bernahme der schnellen NATO-Eingreiftruppe. Ab 2025 st&auml;ndige Bereitstellung von 30.000 Soldaten f&uuml;r die NATO-Streitkr&auml;ftestruktur sowie Heeres- und Luftwaffenpr&auml;senz in der Slowakei, Luftwaffen&raquo;sicherung&laquo; &uuml;ber Estland, erh&ouml;hte Pr&auml;senz der Marine in der Ostsee sowie dauerhafte Verst&auml;rkung des NATO-Gefechtsverbands in Litauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/440994.r%C3%BCstungsvorhaben-waffenorgie-im-bundestag.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Deutschland kauft atomwaffenf&auml;hige F-35-Kampfjets: Ein Segen f&uuml;r das Pentagon<\/strong><br>\nJahrelang wurde um eine europ&auml;ische L&ouml;sung gerungen. Nun gibt der Bundestag gr&uuml;nes Licht f&uuml;r den Kauf von F-35-Kampfjets des US-R&uuml;stungskonzerns Lockheed Martin [&hellip;]<br>\nDa Haushalts- und Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages am heutigen Mittwoch die ersten Milliarden des von Olaf Scholz angek&uuml;ndigten 100-Milliarden-Aufr&uuml;stungs-Programms durchgewunken haben &ndash; das M&auml;rchen von der schlecht ausger&uuml;steten Bundeswehr ist ja inzwischen fest in den K&ouml;pfen verankert &ndash;, lohnt es sich, das prominenteste Projekt etwas n&auml;her zu betrachten: die Beschaffung von 35 F-35-Kampfjets f&uuml;r 8,3 Milliarden Euro. Ein eintr&auml;gliches Gesch&auml;ft f&uuml;r den amerikanischen Hersteller Lockheed Martin, denn es wird bestimmt nicht bei 8,3 Milliarden bleiben, und ein Segen f&uuml;r die Strategie des Pentagons, das die volle Kontrolle &uuml;ber die nukleare Teilhabe der Bundesrepublik behalten m&ouml;chte. Einem europ&auml;ischen Kampfjet h&auml;tten die US-Strategen ihre Atombomben nicht so ohne weiteres anvertraut, da bleibt man &ndash; trotz aller Nato-Partnerschafts-Ideologie &ndash; weiter misstrauisch. Eine F-35 dagegen sendet alle Einsatzdaten automatisch ans Pentagon.<br>\nDie Entscheidung f&uuml;r den superteuren und anf&auml;lligen Tornado-Nachfolger (St&uuml;ckpreis gut 200 Millionen Euro) fiel nur drei Wochen nach Beginn des Ukrainekriegs. Davor wurde jahrelang z&auml;h um eine europ&auml;ische L&ouml;sung gerungen, um ein Joint Venture, das dem von Airbus sehr &auml;hnlich ist; auch eine Weiterentwicklung des Eurofighter h&auml;tte gen&uuml;gt oder das Warten auf das europ&auml;ische Future Combat Air System (FCAS). Aber Zeit glaubte man angesichts der russisch-chinesisch-iranischen Bedrohung nicht mehr zu haben. Zeitdruck macht immer gute Gesch&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/deutschland-kauft-atomwaffenfaehige-f35-kampfjets-von-lockheed-martin\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gesteuerte Pandemie-Berichterstattung? Kubicki r&uuml;gt Merkel-Regierung f&uuml;r Medienrunden<\/strong><br>\nDer FDP-Politiker nennt Journalisten-Gespr&auml;che vor Bund-L&auml;nder-Konferenzen &bdquo;rechtlich fragw&uuml;rdig&ldquo; und beruft sich auf ein neues Bundestags-Gutachten.<br>\nBundestagsvizepr&auml;sident Wolfgang Kubicki (FDP) wirft der fr&uuml;heren Bundesregierung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, die Medienberichterstattung in der Hochphase der Corona-Pandemie durch Presse-Hintergrundgespr&auml;che mit ausgew&auml;hlten Journalisten teilweise gesteuert zu haben. &bdquo;Ich halte das damalige Vorgehen f&uuml;r rechtlich fragw&uuml;rdig, zumal niemand nachvollziehen kann, welche Kriterien die Bundesregierung bei der Auswahl ihrer Gespr&auml;chspartner angelegt hat&ldquo;, sagt Kubicki dem Tagesspiegel auf Anfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/kubicki-rugt-merkel-steuerte-die-regierung-in-der-pandemie-die-medien-9021613.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zehntausende Impftote &ndash; oder falsche Daten?<\/strong><br>\nImpftote sind ein hei&szlig;es Eisen. Das Paul-Ehrlich-Institut berichtet f&uuml;r 2021 von 2.255 &bdquo;Verdachtsf&auml;llen von Nebenwirkungen mit t&ouml;dlichem Ausgang&ldquo; im Zuge der Verabreichung der Pr&auml;parate von Biontech, Moderna &amp; Co. Die Erfassung der F&auml;lle verl&auml;uft allerdings mehr als mangelhaft. (&hellip;)<br>\nUnabdingbar zur weiteren Aufkl&auml;rung ist volle Transparenz auf allen Ebenen. Die KBV muss ihre Abrechnungsdaten umgehend in korrekter Form &ouml;ffentlich machen. Und das Paul-Ehrlich-Institut muss seine bisherige &ndash; gesetzwidrige &ndash; Arbeitsverweigerung beenden und die Daten unverz&uuml;glich analysieren, in einer Form, die eine unabh&auml;ngige &Uuml;berpr&uuml;fung erm&ouml;glicht. Das Institut erkl&auml;rte zuletzt im M&auml;rz 2022 (!), man &bdquo;bereite die Ansprache der Kassen&auml;rztlichen Vereinigungen derzeit vor&ldquo;. Neun Monate sp&auml;ter ist nichts passiert. Fest steht: Das Paul-Ehrlich-Institut befindet sich in einem strukturellen Interessenkonflikt, da es auch f&uuml;r die Zulassung der mRNA-Pr&auml;parate verantwortlich war &ndash; und somit im Nachhinein kaum Interesse an einer Feststellung von deren Gef&auml;hrlichkeit haben kann.<br>\nSchlie&szlig;lich muss die Todesursachenstatistik f&uuml;r das Jahr 2021, deren Publikation sich schon einige Zeit verz&ouml;gert, und die laut Informationen der WELT nun am Freitag vom Statistischen Bundesamt ver&ouml;ffentlicht werden soll, kritisch unter die Lupe genommen werden. Denn gerade dort besteht erhebliche Intransparenz und die M&ouml;glichkeit zu Vertuschungen, da die Statistik&auml;mter bei den Kodierungen zu Sterbef&auml;llen einigen Spielraum haben.<br>\nDas dem Innenministerium nachgeordnete Statistische Bundesamt f&auml;llt in diesem Zusammenhang immer wieder durch willk&uuml;rlich erscheinende Begr&uuml;ndungen f&uuml;r Zeitr&auml;ume erh&ouml;hter Sterblichkeit auf. Gerade deshalb sind unabh&auml;ngige Untersuchungen weiterer Datens&auml;tze, wie etwa der KBV-Abrechnungszahlen so bedeutsam. Politiker, Fachleute und Medien, die solche Untersuchungen weiterhin beschweigen oder diffamieren, spielen mit hohem Einsatz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/zehntausende-impftote\">Paul Schreyer in Multipolar<\/a>\n<p>dazu: <strong>Enorme Zunahme pl&ouml;tzlicher Todesf&auml;lle seit Anfang 2021<\/strong><br>\nOb Corona-Impfungen urs&auml;chlich mit ein Grund daf&uuml;r sind, bleibt offen. Denn die Beh&ouml;rden erheben die n&ouml;tigen Daten nicht. (&hellip;)<br>\nWoher die pl&ouml;tzliche Zunahme an unerwarteten Todesf&auml;llen r&uuml;hrt, ist ohne weitergehende Untersuchungen offen. Tom Lausen l&auml;sst sich &uuml;ber die m&ouml;glichen Gr&uuml;nde nicht aus. Es sei an den Beh&ouml;rden, dies herauszufinden. &laquo;Diese erschreckenden Daten dr&auml;ngen zu einer unverz&uuml;glichen unvoreingenommenen Analyse ohne Denkverbote&raquo;, sagt Lausen.<br>\nIhm zufolge h&auml;tte sich das in Deutschland f&uuml;r Impfungen zust&auml;ndige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) l&auml;ngst f&uuml;r die KBV-Daten interessieren m&uuml;ssen. Das PEI k&uuml;ndigte im Januar 2021 an, dass es ab Beginn des zweiten Quartals 2021 Studien mit Hilfe eben dieser Krankenkassen-Daten durchf&uuml;hren werde. Damit wollte die Beh&ouml;rde nach eigenen Angaben ihrer Verpflichtung zur &laquo;aktiven &Uuml;berwachung der Impfstoffsicherheit&raquo; nachkommen.<br>\nDoch seit Beginn der Corona-Impfungen w&uuml;rden diese Daten weder angefordert noch ausgewertet, hiess es an der Medienkonferenz in Berlin. Erh&auml;ltlich w&auml;ren die Zahlen gewesen. Der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert, hatte die KBV-Daten &laquo;nach zahlreichen Anfragen&raquo; schliesslich erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/enorme-zunahme-ploetzlicher-todesfaelle-seit-anfang-2021\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Tarifl&ouml;hne steigen 2022 durchschnittlich um 2,7 Prozent &ndash; hohe Inflation f&uuml;hrt zu Reallohnverlust von 4,7 Prozent<\/strong><br>\nDie Tarifl&ouml;hne in Deutschland steigen im Jahr 2022 gegen&uuml;ber dem Vorjahr um durchschnittlich 2,7 Prozent. Dies ergibt sich aus der vorl&auml;ufigen Jahresbilanz des Tarifarchivs des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Angesichts einer f&uuml;r das Gesamtjahr 2022 zu erwartenden Steigerung der Verbraucherpreise um 7,8 Prozent erg&auml;be sich hieraus ein durchschnittlicher R&uuml;ckgang der tarifvertraglich vereinbarten Reall&ouml;hne von 4,7 Prozent. Das ist ein in der Bundesrepublik historisch hoher Wert.<br>\n&bdquo;Die enorm gestiegene Inflation stellt die Tarifpolitik vor vollkommen neue Herausforderungen, auf die sie immer nur mit einer gewissen Zeitverz&ouml;gerung reagieren kann&ldquo;, sagt der Leiter des WSI-Tarifarchivs, Prof. Dr. Thorsten Schulten. &bdquo;Einerseits haben 2022 aufgrund langfristig wirksamer Tarifvertr&auml;ge in vielen Branchen gar keine Tarifverhandlungen stattgefunden. Andererseits werden aktuell vereinbarte, deutlich st&auml;rkere, Tariferh&ouml;hungen und Inflationspr&auml;mien oft erst ab 2023 wirksam. Vor diesem Hintergrund kommt es in diesem Jahr zu einem in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bislang einzigartigen Reallohnverlust&ldquo;, so Schulten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-tariflohne-steigen-2022-durchschnittlich-um-2-7-prozent-45523.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>B&uuml;rgergeld: Jobcenter-Chefs warnen vor Kollaps<\/strong><br>\nB&uuml;rgergeld, Ukraine-Fl&uuml;chtlinge und die Folgen steigender Energiepreise: Die Jobcenter sind &uuml;berlastet. Ein Sprecherrat warnt nun vor &ldquo;unkalkulierbaren Konsequenzen&rdquo;.<br>\nMehr als f&uuml;nf Millionen Menschen h&auml;ngen in Deutschland ganz oder teilweise von den Leistungen von Jobcentern ab. Entsprechend wichtig ist es, dass diese arbeitsf&auml;hig sind. Doch wegen der vielf&auml;ltigen Herausforderungen, vor denen die Jobcenter derzeit stehen, sei das im Moment nicht mehr gew&auml;hrleistet, warnt der Sprecherrat des Bundesnetzwerks Jobcenter in einem Schreiben, das unter anderem an das Bundesarbeitsministerium ging und ZEIT ONLINE vorliegt. [&hellip;]<br>\nDie Autoren benennen mehrere Faktoren, die zur &Uuml;berlastung f&uuml;hren. Da sei zum einen der Zuzug von rund einer Million ukrainischer Kriegsfl&uuml;chtlinge, von denen etwas 600.000 Grundsicherung beziehen und damit in den Zust&auml;ndigkeitsbereich der Jobcenter fallen. &ldquo;Der Betreuungsaufwand f&uuml;r diese Menschen ist hoch&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben. W&auml;hrend der Zuzug in den Sommermonaten nachgelassen habe, sei nun im Winter erneut mit einer &ldquo;massiven Zunahme&rdquo; zu rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2022-12\/jobcenter-buergergeld-hartz-iv-ukraine-gefluechtete-ueberlastung\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Viele, bei einigen sogar &bdquo;besonders viele&ldquo; Babyboomer steigen schon mit 63 aus dem Erwerbsleben aus und in den Rentenbezug ein. Aber stimmt das &uuml;berhaupt?<\/strong><br>\nEs ist leider nicht verwunderlich, dass allein der Hinweis auf den Reizbegriff &bdquo;Rente mit 63&ldquo; sofort in der medialen Rezeption der Mitteilung aus dem Bundesinstitut f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsforschung aufgegriffen wurde. Bis hinauf zum Bundeskanzler: &raquo;Bundeskanzler Olaf Scholz m&ouml;chte, dass weniger Menschen in Fr&uuml;hrente gehen.&laquo; So beispielsweise diese Meldung: Bundeskanzler Scholz: Mehr Menschen sollen bis 67 arbeiten. Dabei wird vielerlei in einen Topf geworfen: &raquo;Das Bundesinstitut f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsforschung (BiB) hat errechnet, dass im Moment allerdings besonders viele Menschen schon mit 63 oder 64 in Rente gehen, also vor ihrem eigentlichen Eintrittsalter. Dabei werden oft auch Abschl&auml;ge in Kauf genommen.&laquo; Wobei es um unterschiedliche Tatbest&auml;nde geht, denn die sofort in einem Teil der Medien aufgegriffene &bdquo;Rente mit 63&ldquo; als vor&uuml;bergehende Sonderregelung ist gerade abschlagsfrei ausgestaltet (worden) &ndash; aber nicht grunds&auml;tzlich, sondern lediglich f&uuml;r die bis 1952 Geborenen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/12\/13\/babyboomer-und-renteneintritt\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Beitrag zu mehr bezahlbarem Wohnraum: Gemeinn&uuml;tzigkeit f&uuml;r Wohnungsunternehmen kompatibel mit EU-Recht<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat sich vorgenommen, Unternehmen, die bezahlbaren Wohnraum anbieten, wieder den Status der Gemeinn&uuml;tzigkeit zu verleihen. Das ist unter bestimmten Voraussetzungen mit EU-Recht kompatibel, ergibt ein neues, von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rdertes Rechtsgutachten.<br>\nNicht nur der soziale Wohnungsbau ist seit Ende der 1980er-Jahre in Deutschland immer mehr eingeschlafen, die damalige Regierung schaffte 1990 auch die sogenannte Wohngemeinn&uuml;tzigkeit ab. Seither ist es nicht mehr m&ouml;glich, Unternehmen, die g&uuml;nstigen Wohnraum f&uuml;r Menschen mit kleinen oder mittleren Einkommen anbieten, durch Steuererleichterungen und Zulagen zu f&ouml;rdern. Dabei haben gemeinn&uuml;tzige Wohnungsunternehmen zwischen 1950 und 1985 mehr als 3,6 Millionen Wohnungen errichtet und damit erheblich zur Linderung des Wohnungsmangels in der alten Bundesrepublik beigetragen.<br>\nHeute steht der Mangel an &ndash; bezahlbaren &ndash; Wohnungen wieder oben auf der sozialpolitischen Tagesordnung. Denn besonders seit der Finanzkrise von 2008 steigen die Mieten rasant. So ist auch die Wiedereinf&uuml;hrung der Gemeinn&uuml;tzigkeit seit einigen Jahren im Gespr&auml;ch &ndash; und laut Koalitionsvertrag der Bundesregierung geplant, wobei noch kein Gesetzentwurf vorliegt. Eine offene Frage ist: W&auml;re eine entsprechende Subventionierung von Bauunternehmen mit dem Wettbewerbsrecht der EU in Einklang zu bringen?<br>\nProf. Dr. Pia Lange, Professorin f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht und Europarecht an der Universit&auml;t Bremen, hat sich in einem Gutachten f&uuml;r die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung mit dem Thema auseinandergesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-beitrag-zu-mehr-bezahlbarem-wohnraum-45551.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Unruhen im Kosovo<\/strong><br>\nDer EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell verlangt ein sofortiges Ende der Unruhen im Kosovo. &bdquo;Die Situation muss beendet werden&ldquo;, forderte Borrell gestern mit Blick auf die Proteste, die in der vergangenen Woche wegen der Stationierung albanischsprachiger Polizisten, darunter Spezialeinheiten, im serbischsprachigen Norden des Kosovos entbrannt waren und nun am Wochenende diverse Stra&szlig;enblockaden umfassten. Attackiert wurde dabei auch ein Fahrzeug des EU-Einsatzes EULEX Kosovo. Serbiens Pr&auml;sident Aleksandar Vu&#269;i&#263; fordert den Einsatz serbischer Repressionskr&auml;fte im Nordkosovo &ndash; zum Schutz der serbischsprachigen Minderheit. Die Pr&auml;sidentin des Kosovo, Vjosa Osmani, wirft Vu&#269;i&#263; eine &bdquo;Mentalit&auml;t&ldquo; der 1990er Jahre vor, die damals zu &bdquo;Krieg&ldquo; und der &bdquo;T&ouml;tung von 150.000 Zivilisten&ldquo; gef&uuml;hrt habe. Albin Kurti, Ministerpr&auml;sident des Kosovo, schimpft &uuml;ber Serbien, indem er es einen &bdquo;proasiatischen&ldquo; Staat nennt &ndash; ein vermeintlich negatives Gegenmodell zum &bdquo;proamerikanischen&ldquo; Kosovo. &Uuml;ber 23 Jahre nach der per v&ouml;lkerrechtswidrigem Angriffskrieg durchgesetzten Abspaltung des Kosovo von Jugoslawien hat die EU mit ihren Bem&uuml;hungen um den Aufbau des Armutsgebiets versagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9111\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gegen den Trend: EU-ASEAN-Gipfel<\/strong><br>\nDie EU hat ihr Herz f&uuml;r S&uuml;dostasien entdeckt. Gipfeltreffen mit anderen Weltregionen h&auml;lt sie seit vielen Jahren ab &ndash; die EU-Lateinamerika-Gipfel etwa, die Treffen mit den Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union (AU). Einen EU-ASEAN-Gipfel aber? Den gab es in den immerhin viereinhalb Jahrzehnten seit der Aufnahme direkter Beziehungen zwischen den beiden Staatenkartellen noch nie. Das soll sich nun &auml;ndern. Denn die EU ben&ouml;tigt ASEAN im gro&szlig;en Machtkampf gegen Russland und in erster Linie gegen China. Immer noch ist der Westen mit seinen Sanktionen gegen Russland weltweit isoliert. Immer noch sind ganz besonders deutsche Konzerne auf das Gesch&auml;ft in der Volksrepublik angewiesen. Die Wirtschaftsbeziehungen zu den ASEAN-Staaten ausbauen, S&uuml;dostasien enger einbinden &ndash; damit schaffe man aus Sicht Br&uuml;ssels die Voraussetzungen f&uuml;r eine erhebliche St&auml;rkung der eigenen Positionen in der Weltpolitik. Ob der Plan aufgehen wird? Zweifel sind angebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/441028.gegen-den-trend.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Blockpolitik&ldquo; in S&uuml;dostasien<\/strong><br>\nAuf ihrem ersten Gipfeltreffen mit dem s&uuml;dostasiatischen B&uuml;ndnis ASEAN hat die EU gestern ihre Stellung im Machtkampf gegen Russland und China zu st&auml;rken versucht. Beide Seiten beschlossen gestern in Br&uuml;ssel, k&uuml;nftig wirtschaftlich enger zu kooperieren. Das soll es Unternehmen aus Deutschland und der EU erleichtern, ihre Lieferketten aus China nach S&uuml;dostasien zu verlegen. Experten r&auml;umen dem Plan allerdings lediglich beschr&auml;nkte Erfolgschancen ein. Gescheitert ist der Versuch der EU, mit einer Erw&auml;hnung Taiwans in der gestrigen Gipfelerkl&auml;rung den Beziehungen zwischen der ASEAN und China ernsten Schaden zuzuf&uuml;gen. Auch unterblieb die von der EU erstrebte offene Positionierung beider Seiten gegen Russland: Mehrere ASEAN-Staaten weigern sich nach wie vor, Moskau wegen des Ukraine-Kriegs offen zu verurteilen. Erfolge erzielt der Westen vor allem in Singapur, das sich als einziger Staat S&uuml;dostasiens an den Russland-Sanktionen beteiligt und an gegen China gerichteten westlichen Man&ouml;vern teilnimmt, unter anderem gemeinsam mit der Bundeswehr. Singapur geh&ouml;rt zu den bedeutendsten Kunden der deutschen R&uuml;stungsindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9114\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Menschenrechtliche Selektivit&auml;t<\/strong><br>\nAm Samstag war wieder Tag der Menschenrechte. W&auml;hrend das korruptionsgeplagte EU-Parlament den Jahrestag der Verk&uuml;ndung der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der UNO zum Anla&szlig; nahm, dem &raquo;ukrainischen Volk&laquo; seinen 1988 noch im Kampf gegen die Sowjetunion gestifteten &raquo;Sacharow-Preis&laquo; zu verleihen, erinnerte der UNO-Hochkommissar f&uuml;r Menschenrechte, Volker T&uuml;rk, immerhin daran, da&szlig; in den westlichen Konzernmedien seit Februar 2022 ausf&uuml;hrlich &uuml;ber den &ndash; jedoch schon seit Februar 2014 tobenden &ndash; Krieg in der Ukraine berichtet wird, andere Krisen jedoch in Vergessenheit gerieten. (&hellip;)<br>\nLeider erw&auml;hnte der &Ouml;sterreicher nicht, wer von den &raquo;vergessenen&laquo; Krisen und jenen, die t&auml;glich ins Bewu&szlig;tsein gebracht werden, profitiert. Auch die v&ouml;llig unterschiedliche Spendenbereitschaft der medial aufgehetzten Bewohner der NATO- und EU-Staaten erw&auml;hnte der Menschenrechtskommissar nicht. (&hellip;)<br>\nDamit &uuml;bersteigt allein die seit dem Maidan-Putsch im Februar 2014 von der EU geleistete Finanzhilfe f&uuml;r die Ukraine die Grenze von 100 Milliarden Euro. Das ist mehr als das Zweihundertfache dessen, was UNICEF f&uuml;r den Jemen erbeten hat. Im &auml;rmsten Land auf der Arabischen Halbinsel wurden seit dem Kriegseintritt der von Saudi-Arabien und (bis 2019) den Vereinigten Arabischen Emiraten angef&uuml;hrten Kriegskoalition im Fr&uuml;hjahr 2015 mehr als 11.000 Kinder get&ouml;tet, verst&uuml;mmelt oder verletzt. &raquo;Die tats&auml;chliche Zahl der Opfer dieses Konflikts ist wahrscheinlich weitaus h&ouml;her&laquo;, teilte UNICEF am Dienstag mit. Tausende Kinder h&auml;tten ihr Leben verloren, Hunderttausende seien unmittelbar vom Tod durch vermeidbare Krankheiten oder Hunger bedroht, hei&szlig;t es in der Schreckensbilanz. Etwa 2,2 Millionen jemenitische Kinder seien akut unterern&auml;hrt, jedes vierte dieser Kinder sei noch keine f&uuml;nf Jahre alt, und die meisten seien von Epidemien wie Cholera, Masern und anderen durch eine Impfung vermeidbaren Krankheiten bedroht. (&hellip;)<br>\nDas Beispiel Jemen zeigt, wie selektiv die EU mit Menschenrechten umgeht. F&uuml;r Menschen im Jemen gilt das grundlegende Menschenrecht auf Leben offenbar ebensowenig wie f&uuml;r ertrinkende Fl&uuml;chtlinge im Mittelmeer oder f&uuml;r die Menschen, die Br&uuml;ssel in den W&auml;ldern an der EU-Ostgrenze erfrieren l&auml;&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1462517181570\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bahnprojekt Stuttgart-Ulm: Vier Milliarden f&uuml;r 15 Minuten<\/strong><br>\nDie Neubaustrecke ist Teil des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm. Das Projekt beinhaltet die 85 Meter hohe Filstalbr&uuml;cke, aber auch den Tiefbahnhof in der Stuttgarter Innenstadt und die unterirdische Anbindung an den Flughafen. W&auml;hrend die Neubaustrecke nun fertig ist, l&auml;sst die Fertigstellung des Stuttgarter Hauptbahnhofs noch immer auf sich warten.<br>\nDas ist auch f&uuml;r die neue Bahnstrecke, die zur H&auml;lfte durch den geplanten Tunnel verl&auml;uft, ein Problem. Denn der Bau zwischen Wendlingen und Ulm k&ouml;nne seine Vorteile erst ab 2025 komplett ausspielen, wenn auch der neue Hauptbahnhof Stuttgart 21 fertiggestellt sei, hie&szlig; es von der Deutschen Bahn. Der Bau des Bahnhofs wird inzwischen mit mehr als neun Milliarden Euro veranschlagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bahn-neubaustrecke-stuttgart21-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Machtanma&szlig;ung der EU-Kommission gef&auml;hrdet unser Bahnsystem<\/strong><br>\nHeimlich, still und leise bereitet die EU-Kommission Leitlinien zur Vergabe von Eisenbahnverkehren vor, die die &Ouml;BB &ndash; aber auch andere Bahnen &ndash; in ihren Grundfesten ersch&uuml;ttern und gef&auml;hrden kann: Das Erfolgsmodell der Direktvergabe soll zerst&ouml;rt und durch das Experiment der wettbewerblichen Ausschreibung ersetzt werden. Damit drohen negative Auswirkungen auf die Arbeitspl&auml;tze und -bedingungen, die Qualit&auml;t des &ouml;ffentlichen Verkehrs und die Chancen einer &ouml;kologischen Mobilit&auml;tswende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/kommission-gefaehrdet-bahnsystem\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Krebsverd&auml;chtige Mineral&ouml;le in Schoko-Nikol&auml;usen<\/strong><br>\nP&uuml;nktlich zur Weihnachtszeit hat die Zeitschrift &Ouml;ko-Test Nikol&auml;use und Weihnachtsm&auml;nner aus Schokolade getestet. Das Ergebnis: Alle 23 Produkte sollen ges&auml;ttigte Mineral&ouml;lkohlenwasserstoffe (MOSH) enthalten. MOSH k&ouml;nnen vom K&ouml;rper leicht aufgenommen werden und sich im Fettgewebe anreichern. Bei Versuchen mit Ratten f&uuml;hrten diese in bestimmten Organen zu Sch&auml;den. Bei drei Produkten sollen sogenannte aromatische Mineral&ouml;le (MOAH) festgestellt worden sein. Sie sind besonders kritisch und stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2022\/krebsverdaechtige-mineraloele-in-schoko-nikolaeusen\/\">foodwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Journalisten der New York Times streiken zum ersten Mal seit 40 Jahren<\/strong><br>\nHunderte Journalistinnen, Journalisten und Angestellte der einflussreichen Zeitung The New York Times legten am vergangenen Donnerstag ihre Arbeit f&uuml;r 24 Stunden nieder. Grund hierf&uuml;r ist, dass der Vertrag zwischen der Times und der New York Times Guild im M&auml;rz 2021 auslief &ndash; seither haben etwa 40 Verhandlungssitzungen stattgefunden. Die Verhandlungsf&uuml;hrer erzielten weder eine Einigung &uuml;ber Geh&auml;lter noch &uuml;ber Gesundheits- und Rentenleistungen und anderen Themen. Mehr als 1.100 Angestellte entschieden sich bewusst f&uuml;r einen 24-st&uuml;ndigen Streik, weil sie mit den langwierigen Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Unternehmensleitung unzufrieden waren, die eben seit M&auml;rz 2021 andauern. Die Gewerkschaft, die den Vertrag aushandelt und der NewsGuild of New York angeh&ouml;rt, vertritt etwa 1.450 Besch&auml;ftigte in der Nachrichtenredaktion, der Werbung und anderen Bereichen des Unternehmens. Die Gewerkschaft wies darauf hin, dass die Besch&auml;ftigten &bdquo;nun offiziell die Arbeit niedergelegt haben, was der erste Fall dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung in dem Unternehmen seit 40 Jahren ist&ldquo;. Sie forderte au&szlig;erdem eine der Realit&auml;t entsprechende Lohnerh&ouml;hung von der Unternehmensleitung: &bdquo;Ihr Lohnvorschlag entspricht immer noch nicht der wirtschaftlichen Situation und bleibt weit hinter der Inflation und den durchschnittlichen Lohnsteigerungen in den USA zur&uuml;ck&ldquo;, so die Gewerkschaft in ihrer Streikank&uuml;ndigung. (&hellip;)<br>\nStreiks von Journalistinnen und Journalisten der New York Times sind &auml;u&szlig;erst selten: 1981 streikten sie f&uuml;r weniger als einen Tag, 2017 gab es eine kurze Arbeitsniederlegung, um gegen die Abschaffung des Redaktionsb&uuml;ros zu protestieren. Seit einem Streik von Presseleuten und anderen im Jahr 1978, der 88 Tage dauerte, hat kein Arbeitskampf die Ver&ouml;ffentlichung der New York Times je wieder unterbrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/international\/journalisten-der-new-york-times-streiken-zum-ersten-mal-seit-40-jahren\/\">Zeitung der Arbeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Notwehr gegen Blockade-Demonstranten?<\/strong><br>\n&Uuml;ben &ldquo;Aktivisten&rdquo; &ldquo;Gewalt&rdquo; aus, gegen die sich Autofahrer auch gewaltsam wehren d&uuml;rfen? F&uuml;r&nbsp;Thomas Fischer&nbsp;wird die Diskussion um Gewaltbegriffe mit zweierlei Ma&szlig; gef&uuml;hrt. Ob das Notwehrrecht wirklich greife, zeige sich im Einzelfall.<br>\nDas Moratorium der &ldquo;Letzten Generation&rdquo; &ndash; man k&ouml;nnte es auch &ldquo;vor&uuml;bergehenden Waffenstillstand&rdquo; nennen &ndash; ist an diesem Wochenende vorbei. Erwartungsgem&auml;&szlig; hat die Bundesregierung nicht mitgeteilt, sie werde die mittels Drohung mit weiteren &ldquo;Aktionen&rdquo; abgen&ouml;tigten Forderungen der so genannten &ldquo;Aktivisten&rdquo; &ndash; deutschlandweit vermutlich weniger als 1.000 &ndash; erf&uuml;llen. Daher wird man nun wieder mit allerlei demonstrativen Handlungen zu rechnen haben, die sich im Umfeld von N&ouml;tigung, Sachbesch&auml;digung und Eingriffen in (Verkehrs-)Infrastruktur abspielen.&nbsp;<br>\nVon den Handelnden werden diese Aktionen &ldquo;ziviler Ungehorsam&rdquo; genannt. Das ist ein politischer Kampfbegriff und keine juristische Kategorie. Allerdings gibt es auch einen sprachlogischen Zusammenhang. &ldquo;Ziviler&rdquo; Ungehorsam steht danach in Abgrenzung zum &ldquo;milit&auml;rischen&rdquo;, im vielleicht &uuml;bertragenen Sinn auch allgemein zum &ldquo;gewaltsamen&rdquo;. Hier endet freilich schon die Bedeutung solcher politischen Schlagworte: &ldquo;Zivilen Ungehorsam&rdquo; kann man das Nichtbefolgen von Regeln, das Nichtzahlen von Schulden, das Verweigern von Pflichterf&uuml;llungen nennen, aber gewiss nicht das Zerst&ouml;ren von fremden Sachen, das gewaltsame N&ouml;tigen Unbeteiligter oder das konkrete Gef&auml;hrden von Leib und Leben Dritter.&nbsp;<br>\nInsofern handelt es sich also allein um klassische &ldquo;Propaganda&rdquo;: Das Benutzen von Sprache zum Zweck der eigenen Legitimation. Zugleich dienen solche Sprachverdrehungen &ndash; die &uuml;brigens auch auf der Seite staatlicher Institutionen weit verbreitet sind &ndash; der Mobilisierung von Zustimmung und Unterst&uuml;tzung au&szlig;enstehender Dritter (&ldquo;Bev&ouml;lkerung&rdquo;) durch Ankn&uuml;pfung an angebliche historische Vorbilder (&ldquo;B&uuml;rgerrechtsbewegungen&rdquo;) und Assoziationen mit positiv besetzten Bildern (&ldquo;gewaltfrei&rdquo;).&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/meinung\/m\/frage-an-fischer-notwehrrecht-klimaaktivisten-blockade\/\">Thomas Fischer auf LTO<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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