{"id":91668,"date":"2022-12-16T08:26:34","date_gmt":"2022-12-16T07:26:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668"},"modified":"2022-12-16T08:56:46","modified_gmt":"2022-12-16T07:56:46","slug":"hinweise-des-tages-4259","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h01\">Anton Hofreiter: Entweder Nato-Mitgliedschaft f&uuml;r Ukraine oder 3200 Leopard-Panzer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h02\">Gern auch Krieg gegen Russland &ndash; Der ganz pers&ouml;nliche Feldzug der Ursula von der Leyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h03\">Ampel l&auml;sst frieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h04\">Ru&szlig;landha&szlig; statt Umweltschutz: LNG-Terminals: Kosten explodieren, ausreichende Energie-Versorgung nicht m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h05\">Soll die Wissenschaft den Kontakt nach Russland abbrechen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h06\">&raquo;Feministische Au&szlig;enpolitik&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h07\">Grenz&uuml;berschreitende Schlapph&uuml;te<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h08\">Ein Absolutist im &Eacute;lys&eacute;e-Palast<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h09\">Wirtschaftsnobelpreis 2022 &ndash; eine spektakul&auml;re Fehlentscheidung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h10\">Biontech: Informationen &uuml;ber Comirnaty-Impfstoff sind Gesch&auml;ftsgeheimnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h11\">Kanonenwirtschaft: R&uuml;stung und Medikamente.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h12\">Die Gesundheitsdiktatur von WHO und Pharma nimmt Formen an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h13\">Peruanische Rechte setzen Pedro Castillo ab &ndash; Volk fordert Neuwahlen: Reaktion erobert Pr&auml;sidentenamt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h14\">Es ist ausdiskutiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h15\">Zu guter Letzt: Ich muss jemanden melden oder: der Fall Nancy F.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Anton Hofreiter: Entweder Nato-Mitgliedschaft f&uuml;r Ukraine oder 3200 Leopard-Panzer<\/strong><br>\nDer Gr&uuml;nen-Politiker hat den Berliner Verlag besucht. Er sprach &uuml;ber ein Ende des Ukraine-Kriegs, wieso Macron sich &uuml;bersch&auml;tzt und was zu tun ist, damit China uns nicht mehr erpressen kann. [&hellip;]<br>\nEs gebe nur zwei M&ouml;glichkeiten, die Ukraine nach einem Ende des Krieges dauerhaft zu sch&uuml;tzen. Entweder man nehme sie in die Nato auf, wof&uuml;r Hofreiter pl&auml;diert und was er die &bdquo;kosteng&uuml;nstigere Variante&ldquo; nennt. Oder man statte die Ukraine danach mit 3200 Leopard-Panzern aus. &bdquo;Dann wird niemand sie mehr angreifen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/anton-hofreiter-entweder-nato-mitgliedschaft-fuer-ukraine-oder-3200-leopard-panzer-li.298195\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg:<\/strong> Diese Aussage von Hofreiter best&auml;tigt nochmal eindringlich den Verweis von Sahra Wagenknecht, dass die Gr&uuml;nen derzeit die gef&auml;hrlichste Partei Deutschlands sind.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Immer wieder muss man mit Erstaunen und mit Fr&ouml;steln feststellen, welch ein reaktion&auml;rer Kalter Krieger Geist unter dem Deckmantel der Gr&uuml;nen in die Politik eingezogen ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gern auch Krieg gegen Russland &ndash; Der ganz pers&ouml;nliche Feldzug der Ursula von der Leyen<\/strong><br>\nEs gibt deutsche Politiker, die sich den USA unterwerfen oder die auf die Erhaltung der westlichen Hegemonie setzen. Und dann gibt es solche, die anscheinend einen pers&ouml;nlichen Feldzug f&uuml;hren. Zu Letzteren geh&ouml;rt Ursula von der Leyen.<br>\nWenn jetzt Ursula von der Leyen in blaugelber Gewandung auftritt und die Geschichte vom &ldquo;unbegr&uuml;ndeten russischen Angriffskrieg&rdquo; erz&auml;hlt, sollte man nicht vergessen, wie sehr sie sich von Anfang an darum bem&uuml;hte, Deutschland in den ukrainischen B&uuml;rgerkrieg hineinzuziehen. W&auml;hrend Angela Merkel zumindest noch so tat, als wolle sie Frieden, wollte von der Leyen, damals deutsche Verteidigungsministerin, das KSK an der Front sehen.<br>\nIhre Amtszeit blieb vor allem wegen gro&szlig;z&uuml;giger Auftragsvergaben an Beratungsfirmen und einer v&ouml;llig &uuml;berteuerten Renovierung der Gorch Fock im Ged&auml;chtnis. Aber ihr Umgang mit dem sich entwickelnden B&uuml;rgerkrieg in der Ukraine war mindestens ebenso zweifelhaft, und blieb letztlich ebenso unaufgekl&auml;rt wie ihr Finanzgebaren. Allerdings haben die deutschen Medien scheinbar kein Interesse daran, diese Vorkommnisse in Erinnerung zu rufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/157202-gern-auch-krieg-gegen-russland-der-ganz-persoenliche-feldzug-ursula-von-der-leyen\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91143#h01\">Strafen und Enteignen &ndash; EU ersinnt neue Ma&szlig;nahmen gegen Russland<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ampel l&auml;sst frieren<\/strong><br>\n&raquo;Energiepreisbremsen&laquo; beschlossen: &Uuml;ppige Subventionen f&uuml;r Villenbesitzer, doppelte Kostenlast f&uuml;r Arme und viele Ostdeutsche.<br>\nNun ist es soweit: Der Bundestag hat die Ma&szlig;nahmenpakete der Ampelregierung zur Entlastung von B&uuml;rgern und Unternehmen angesichts exorbitant gestiegener Energiekosten verabschiedet. Was als sogenannte Gas- und Strompreisbremse mit den Stimmen der Ampelfraktionen am Donnerstag beschlossen wurde, verdient f&uuml;r das Gros der Bev&ouml;lkerung den Namen nicht. Beim Erdgas wird der Preis f&uuml;r Normalverbraucher bei zw&ouml;lf Cent pro Kilowattstunde gedeckelt, womit sie immer noch doppelt so viel daf&uuml;r hinlegen m&uuml;ssen wie 2021. Dasselbe gilt f&uuml;r die Obergrenze beim Strom, die bei 40 Cent gezogen wird. Deutlich besser kommt wie &uuml;blich die Industrie weg. F&uuml;r Gro&szlig;betriebe und Konzerne werden beim Strom 13 Cent berechnet, beim Gas sieben Cent. Verdi-Chef Frank Werneke hatte schon am Mittwoch moniert, die &raquo;soziale Balance der Ma&szlig;nahmen&laquo; stimme nicht. Die Leistung der Regierung bei der Sicherheit der Energieversorgung verdiene die Note befriedigend, bei den Preisinstrumenten aber nur ausreichend bis mangelhaft. So h&auml;tten beispielsweise Mieter einer schlecht isolierten Zweizimmerwohnung kaum eine Chance, nennenswert zu sparen, so der Gewerkschaftschef. Nach einer am Donnerstag von der &raquo;Initiative Klimaneutrales Deutschland&laquo; vorgelegten Studie existieren hierzulande fast drei Millionen Wohnh&auml;user der schlechtesten Energieeffizienzklasse H. Auf eine darin lebende Familie kommen demnach trotz &raquo;Preisbremse&laquo; im n&auml;chsten Jahr Gaskosten von im Schnitt 5.610 Euro zu &ndash; statt 2.475 Euro im Jahr 2021. Die Ausgaben sind nahezu siebenmal so hoch wie die f&uuml;r eine Wohnung der Kategorie A.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/440921.krisenpolitik-ampel-l%C3%A4sst-frieren.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Germany&rsquo;s half-a-trillion dollar energy bazooka may not be enough<\/strong><br>\nGermany is bleeding cash to keep the lights on. Almost half a trillion dollars, and counting, since the Ukraine war jolted it into an energy crisis nine months ago.<br>\nThat&rsquo;s the cumulative scale of the bailouts and schemes the Berlin government has launched to prop up the country&rsquo;s energy system since prices rocketed and it lost access to gas from main supplier Russia, according to Reuters calculations.<br>\nAnd it may not be enough.<br>\n&ldquo;How severe this crisis will be and how long it will last greatly depends on how the energy crisis will develop,&rdquo; said Michael Groemling at the German Economic Institute (IW).<br>\n&ldquo;The national economy as a whole is facing a huge loss of wealth.&rdquo;<br>\nThe money set aside stands at up to 440 billion euros ($465 billion), according to the calculations, which provide the first combined tally of all of Germany&rsquo;s drives aimed at avoiding running out of power and securing new sources of energy.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/energy\/germanys-half-a-trillion-dollar-energy-bazooka-may-not-be-enough-2022-12-15\/\">Reuters<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ru&szlig;landha&szlig; statt Umweltschutz: LNG-Terminals: Kosten explodieren, ausreichende Energie-Versorgung nicht m&ouml;glich<\/strong><br>\nMit der Sanktionspolitik gegen Ru&szlig;land hat sich Deutschland selbst ins Knie geschossen. Diese Politik richtet sich nicht nur gegen die Lebensgrundlagen der lohnabh&auml;ngigen Bev&ouml;lkerung, sondern auch gegen die mittelst&auml;ndischen und Kleinbetriebe. Selbst die energieintensive Gro&szlig;industrie versucht, ihre Profitraten durch Entlassungen, Kurzarbeit Betriebs(teil)-schlie&szlig;ungen und -verlagerungen ins Ausland zu sichern. Durch Wegfall des Gases aus Ru&szlig;land droht eine erhebliche Deindustrialisierung Deutschlands mit verheerenden Auswirkungen auf die Masse der Bev&ouml;lkerung in Form von Arbeitsplatzverlust und Verarmung. Es gibt aber auch Nutznie&szlig;er: Neben dem Milit&auml;r-Industriellen Komplex sind es auch Energieunternehmen und Anlagenbauer, die blendende Gesch&auml;fte machen. Abhilfe w&auml;re noch m&ouml;glich: Stopp der Sanktionen und Stopp der Beteiligung am Krieg gegen Ru&szlig;land, Aufnahme des Gastransports &uuml;ber Nord Stream 2 &ndash; ein Strang blieb bei dem Anschlag unbesch&auml;digt. Aber mit dem Regierungspersonal aus notorischen Ru&szlig;landhassern und USA-Vasallen wird es nicht gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1433445347383\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Soll die Wissenschaft den Kontakt nach Russland abbrechen?<\/strong><br>\nWir sollten der &bdquo;Kriegslogik&ldquo; des Kontaktabbruchs eine &bdquo;Friedenslogik&ldquo; entgegensetzen und das Gespr&auml;ch intensivieren, fordert der Philosoph Reinhard Hesse in seinem Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nWurden die philosophischen Kontakte mit anderen L&auml;ndern ebenfalls eingestellt, wenn deren Regierungen gegen das V&ouml;lkerrecht verstie&szlig;en? Hat man Yale und Harvard boykottiert, weil die USA Jugoslawien oder den Irak (und etliche andere Staaten) v&ouml;lkerrechtswidrig angegriffen und dort hunderttausende ziviler Opfer verursacht haben?<br>\nW&auml;re es nicht vern&uuml;nftiger, gerade jetzt das Gegenteil zu machen: Intensivierung des Kontakts, Verbreiterung des Austausches, Vertiefung des Gespr&auml;chs? Ist denn die Wissenschaft &ndash; um das bekannte Clausewitz-Wort zu variieren &ndash; eine Art Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/soll-die-wissenschaft-den-kontakt-nach-russland-abbrechen-91971987.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&raquo;Feministische Au&szlig;enpolitik&laquo;<\/strong><br>\nIn einem Papier der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung (&hellip;) hei&szlig;t es: &raquo;Das Konzept der nuklearen Abschreckung ist ein Produkt des Patriarchats.&laquo; M&auml;nnern und Frauen werden also &raquo;feministisch&laquo; ganz unterschiedliche Neigungen zugewiesen: Gewalt und Waffen den M&auml;nnern, Frieden den Frauen. In Wirklichkeit herrscht dagegen in der (au&szlig;en- und milit&auml;r-) politischen Realit&auml;t eine faktische &raquo;Gleichstellung&laquo;, wie das z.B. die nachfolgend aufgef&uuml;hrten US-Au&szlig;enpolitikerinnen und ebenso die deutschen Verteidigungsministerinnen (v. d. Leyen, Kramp-Karrenbauer und Lambrecht) beweisen. Zeichnen die sich etwa durch eine feministische Milit&auml;r- und R&uuml;stungspolitik aus? Auch Baerbock selbst hat die (m&auml;nnliche?) Wehrhaftigkeit angemahnt und Kriegsm&uuml;digkeit beklagt. Zugleich hat Baerbock das Ziel postuliert: &raquo;die transatlantische Partnerschaft f&uuml;r das 21. Jahrhundert aufzubauen &ndash; eine gemeinsame F&uuml;hrungspartnerschaft Europas und der USA&laquo; (Rede vom 2. August 2022 in New York). Schon ihre enge Verbundenheit mit ihren m&auml;nnlichen Hardliner-Kollegen der Nato, besonders mit dem US-Minister Blinken, verweist auf den eigentlichen, wesentlichen Inhalt, auf das Geheimnis ihrer &raquo;feministischen&laquo; Au&szlig;enpolitik. Auch ihre weiblich-transatlantischen Kolleginnen bzw. Vorl&auml;uferinnen, ihre &raquo;feministischen&laquo; Vorbilder gewisserma&szlig;en, lassen unzweideutig erkennen, worum es eigentlich geht. Denn wenn man die politische Strategie und die Praxis von bekannten Au&szlig;enpolitikerinnen der &raquo;transatlantischen Partnerschaft&laquo; n&uuml;chtern betrachtet, schl&auml;gt man jenseits der wohlt&ouml;nenden Phrasen schnell auf dem harten Boden der Realit&auml;ten auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/feministische-aussenpolitik\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Grenz&uuml;berschreitende Schlapph&uuml;te<\/strong><br>\nDer Bundesnachrichtendienst (BND) &raquo;beteiligt sich an einer riskanten Operation westlicher Geheimdienste&laquo;, berichtete der Investigativjournalist Georg Mascolo Anfang November in der S&uuml;ddeutschen Zeitung. Um die Ukraine im Krieg gegen Russland zu unterst&uuml;tzen, seien vom BND Satelliten-Bilder und abgefangene Funknachrichten der russischen Armee an die Ukraine weitergeleitet worden. Und die New York Times habe im Mai hierzu berichtet, dass solche Informationen dazu beigetragen h&auml;tten, &raquo;russische Gener&auml;le durch Artillerieschl&auml;ge zu t&ouml;ten und das Schlachtschiff Moskva zu versenken&laquo;, so Mascolo. Daraufhin habe der BND ein Rechtsgutachten zur &raquo;rechtlichen Zust&auml;ndigkeit von &Uuml;bermittlung targetingf&auml;higer Informationen an die Ukraine&laquo; erstellen lassen. Im Ergebnis sei damit best&auml;tigt worden, dass die Weitergabe solcher Geheimdienstinformationen v&ouml;lkerrechtlich gedeckt sei und jenes Vorgehen keinen Kriegseintritt bedeuten w&uuml;rde. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtete hierzu indes von &raquo;mehr als hundert Berichten, die an den ukrainischen Geheimdienst&laquo; gegangen seien, dazu geh&ouml;rten auch &raquo;aus abgeh&ouml;rter Kommunikation gewonnene Informationen zu russischen Stellungen&laquo;. Das Bundeskanzleramt reagierte prompt und betonte hierzu: &raquo;Die BND-Erkenntnisse dienten nicht unmittelbar zur Planung von Angriffen.&laquo; Soweit, so gut, k&ouml;nnte man meinen, aber ganz so einfach ist die Sache leider nicht, denn wer kann schon kontrollieren, wie, wann, wo, von wem, welche Informationen am Ende wof&uuml;r verwendet werden? Denn schlie&szlig;lich berichtete die New York Times hierzu auch, dass Darja Dugina, die Tochter des russischen Nationalisten Alexander Dugina, die am 20. August in der N&auml;he von Moskau durch eine Autobombe get&ouml;tet worden ist, Opfer eines ukrainischen Attentats geworden sein k&ouml;nnte. Ob dabei auch BND-Geheimdiensterkenntnisse eine Rolle gespielt haben, ist nicht bekannt. Die US-Regierung hatte zuvor Kiew f&uuml;r das Attentat verantwortlich gemacht und zugleich ermahnt, dass so etwas keine Zustimmung finde und tunlichst zu unterlassen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/grenzueberschreitende-schlapphuete\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ein Absolutist im &Eacute;lys&eacute;e-Palast<\/strong><br>\nFrankreichs Pr&auml;sident und Regierungschefin Borne schleifen das Parlament. Dekret f&uuml;r Renten und Haushalt vorgesehen<br>\nF&uuml;r Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat der Parlamentarismus, Basis jeder demokratischen Staatsform, offenbar ausgedient. Weil er seit den Nationalwahlen im Juni nur noch eine relative Mehrheit der Abgeordneten seiner Partei Renaissance hinter sich hat, regieren er und seine Premierministerin &Eacute;lisabeth Borne seit Wochen per Dekret. Am Donnerstagabend haute Borne der Nationalversammlung zum achten Mal den Verfassungsartikel 49.3 um die Ohren, der ihr und dem Staatschef debattenfreie Entscheidungen erlaubt.<br>\nMacron schleift das Parlament, die gew&auml;hlten Volksvertreter werden zu nutzlosen Bauern im politischen Schachspiel. Ob Finanzen oder Renten &ndash; die neoliberale, kapitalorientierte Agenda des Pr&auml;sidenten k&ouml;nnte in den kommenden Tagen gr&ouml;&szlig;tenteils ohne Diskussion durchgewunken werden. Doch die Lohnabh&auml;ngigen und ihre Gewerkschaften warten schon: Dem Absolutisten im &Eacute;lys&eacute;e-Palast steht eine Stra&szlig;enrevolte bevor.<br>\nDer Verfassungsartikel 49 Absatz 3 stammt aus Zeiten, als der rechtskonservative General und Nachkriegspr&auml;sident Charles de Gaulle das Land als eine Art Monarch im Uniformrock f&uuml;hrte. Schon sein blo&szlig;es Wort galt im Frankreich der f&uuml;nfziger Jahre als Gesetz, seine Regierungen eher als l&auml;stiges demokratisches Beiwerk. Macron teilt diese Sicht auf die politische Entscheidungsfindung seit Beginn seiner Karriere als Staatschef.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1429525989468\/0%20\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Keine &raquo;Sozialpartner&laquo;<\/strong><br>\nAls der Pr&auml;sident Emmanuel Macron im April 2018 der betagten Literaturzeitschrift &raquo;La Nouvelle Revue Fran&ccedil;aise&laquo; versicherte, da&szlig; das franz&ouml;sische Volk sich bis heute &raquo;einen K&ouml;nig w&uuml;nscht&laquo;, wurde der junge Staatenlenker &ndash; gerade mal ein Jahr im Amt &ndash; in der b&ouml;sen Welt der Politik als heilloser, eventuell falsch gepolter Romantiker bel&auml;chelt. Nicht bedacht hatten die grinsenden Journalisten in den Feuilletons der b&uuml;rgerlichen Tagespresse, da&szlig; Macron ihnen einen Hinweis gegeben hatte, einen Ausblick auf eine Zukunft, die inzwischen f&uuml;nf Jahre alt ist. K&ouml;nig? Im 21. Jahrhundert &uuml;bersetzt sich dieser barocke Begriff in &raquo;Autokrat&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1432935471003\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wirtschaftsnobelpreis 2022 &ndash; eine spektakul&auml;re Fehlentscheidung<\/strong><br>\nDie &bdquo;Lindauer Nobelpreistagungen&ldquo; sind voll des Lobes f&uuml;r die diesj&auml;hrigen sogenannten Nobelpreistr&auml;ger f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften. Sie h&auml;tten genauer hinschauen sollen. Es handelt sich &ndash; nicht zum ersten Mal &ndash; um einen grandiosen Fehlgriff.<br>\nDie renommierten Lindauer Nobelpreistagungen (Lindau Nobel Laureate Meetings), die nach eigenem Bekunden seit 1951 &bdquo;f&uuml;r den Austausch zwischen verschiedenen Generationen, Wissenschaftsdisziplinen und Kulturen&ldquo; stehen und nach Wikipedia &bdquo;einen besonderen Platz unter den internationalen Wissenschaftskonferenzen&ldquo; einnehmen, haben vor einigen Tagen einen Beitrag zu den Leistungen der diesj&auml;hrigen Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger ver&ouml;ffentlicht: Douglas W. Diamond, Philip H. Dybvig und Ben S. Bernanke, die sich den &bdquo;Preis der Sveriges Riksbank f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften 2022&ldquo; teilen, h&auml;tten &bdquo;die Auszeichnung f&uuml;r ihre Arbeit zum Thema Banken, insbesondere ihre Rolle in Finanzkrisen&ldquo; erhalten. [&hellip;]<br>\nEs ist mehr als befremdlich, dass der &Ouml;konomie-Nobelpreis an Vertreter der traditionellen Banken-Intermediations-Theorie geht, die zweifelsfrei als l&auml;ngst &uuml;berholt gelten muss. Mittlerweile ist &ndash; unter anderem &ndash; in verschiedenen Zentralbank-Publikationen gezeigt worden, dass Banken eben nicht als Finanzintermedi&auml;re die Ersparnisse ihrer Kunden weiterverleihen, sondern Einlagen per Buchungssatz erzeugen. [&hellip;]<br>\nEs d&uuml;rfte unmittelbar einsichtig sein, dass eine &uuml;berholte Geldtheorie respektive ein falsche Auffassung &uuml;ber die Funktionsweise von Banken nicht zu einem besseren Verst&auml;ndnis der Rolle von Banken in der Volkswirtschaft, der Bankenregulierung oder von Banken- und Finanzkrisen beitragen kann, wie die Lindauer Nobelpreistagungen oder die Schwedische Akademie der Wissenschaften offenbar meinen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/44-2022\/wirtschaftsnobelpreis-2022-eine-spektakulare-fehlentscheidung\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Biontech: Informationen &uuml;ber Comirnaty-Impfstoff sind Gesch&auml;ftsgeheimnis<\/strong><br>\nDer Hersteller des Covid-Impfstoffs Comirnaty erkl&auml;rt, warum das Unternehmen Wert auf Vertraulichkeit legt. (&hellip;)<br>\nBiontech besteht auf strikter Geheimhaltung unter anderem unter Berufung auf die Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese machten &bdquo;deutlich, dass von einer Vertraulichkeit ausgegangen wird und eine Offenlegung lediglich entsprechend einer Einzelvereinbarung erfolgen&ldquo; k&ouml;nne. Diese Position trage &bdquo;der Tatsache Rechnung, dass der Hersteller im Rahmen der Chargenfreigabe der Beh&ouml;rde regelm&auml;&szlig;ig detaillierte Qualit&auml;ts- und Herstellungsinformationen &uuml;bermittelt, welche (&hellip;) allgemein als Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnisse anerkannt&ldquo; seien. Somit sei &bdquo;es offenkundig, dass Pfizer das (&hellip;) Freigabeersuchen (einer Charge, Anm. d. Red.) und die darin enthaltenen Informationen zu Kontrollmethoden vertraulich an das PEI &uuml;bermittelt hat, da eben gerade keine anderslautende Vereinbarung mit dem PEI bestand oder besteht&ldquo;. Biontech schreibt, dass seine &bdquo;Zug&auml;nglichmachung von Betriebs- und Gesch&auml;ftsgeheimnissen&ldquo; gem&auml;&szlig; IFG nur gestattet sei, &bdquo;wenn und soweit der Betroffene (hier: Biontech) seine Einwilligung erkl&auml;rt&ldquo;. W&ouml;rtlich: &bdquo;Eine solche Einwilligung wird von Biontech ausdr&uuml;cklich nicht erteilt. Vielmehr widerspricht Biontech der Zug&auml;nglichmachung.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDas Paul-Ehrlich-Institut folgte der Argumentation von Biontech und lehnte den Antrag der Wissenschaftler ab. Das Dokument liegt der Berliner Zeitung vor. In der Begr&uuml;ndung hei&szlig;t es, das PEI sei als Beh&ouml;rde nicht zust&auml;ndig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/biontech-informationen-ueber-comirnaty-impfstoff-sind-geschaeftsgeheimnis-li.297832\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kanonenwirtschaft: R&uuml;stung und Medikamente.<\/strong><br>\nGeschichte wiederholt sich doch, manchmal ziemlich rasch. Im Fr&uuml;hjahr 2020 war die Bundesregierung zu Beginn der Coronapandemie bass erstaunt, dass das deutsche Gesundheitssystem vor dem Kollaps stand &ndash; zu wenig Pflegepersonal in den Krankenh&auml;usern, Chaos in zust&auml;ndigen &Auml;mtern, keine medizinischen Masken etc. Als aber das Gesundheitssystem vor fast 20 Jahren von SPD und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen auf Profit umgestellt wurde, waren genau solche Situationen vorhergesagt worden. Wer damals warnte, wurde jedoch mindestens als unmodern oder gar als Anh&auml;nger der medizinischen Versorgung in der DDR mundtot gemacht. Da verstand sich 2020 fast von selbst, dass einige Unionspolitiker beim Heranschaffen von textilen Mund-Nasen-Bedeckungen Hunderttausende Euro privat herausschlugen. Das Erstaunen hielt sich in Grenzen: Jeder wei&szlig;, was geschieht, wenn Monetik statt Ethik in Gesundheitsfragen und generell zur Handlungsmaxime erkl&auml;rt wird. Wo &raquo;der Markt&laquo; angeblich alles richtet, regiert in Wirklichkeit der Irrationalismus der Produktionsweise. Die Krise eines solchen Gesundheitssystems ist die der Gesellschaft. Nun ist das n&auml;chste Debakel, genauer: der n&auml;chste Notstand, innerhalb von weniger als drei Jahren da. 300 Medikamente von mehr als 100.000 beh&ouml;rdlich zugelassenen sind Mangelware, allerdings besonders nachgefragte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/440956.kanonenwirtschaft.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Gesundheitsdiktatur von WHO und Pharma nimmt Formen an<\/strong><br>\nEin WHO-Pandemievertrag soll auf der Grundlage eines vorliegenden &bdquo;konzeptionellen Nullentwurfs&ldquo; bis Jahresanfang 2023 formuliert werden. Dieser enth&auml;lt Verpflichtungen zu Propaganda und Zensur, zur Gew&auml;hrung von Subventionen f&uuml;r die Pharmaindustrie und zur Bevorratung von Impfstoffen, zur Unterst&uuml;tzung medizinischer Patente und zum Recht der WHO, &uuml;ber entsandte Expertenteams die nationale Pandemiebek&auml;mpfung zu steuern. Was dagegen nicht in dem geplanten Vertrag stehen soll, ist entlarvend. [&hellip;]<br>\nEs ist aufschlussreich, was in dem konzeptionellen Null-Entwurf eines Pandemievertrags fehlt: jede Erw&auml;hnung der Funktionsgewinnungsforschung an Viren (Gain of function), geschweige denn ein Verbot oder strenge Einschr&auml;nkungen oder Kontrollen. Dies k&ouml;nnte damit zusammenh&auml;ngen, dass vieles davon in oder von den USA durchgef&uuml;hrt wird. Die j&uuml;ngste derartige Forschung, die f&uuml;r Schlagzeilen sorgte, wurde von Virologen der Universit&auml;t Boston durchgef&uuml;hrt, die einen besonders t&ouml;dlichen neuen Stamm des Covid-19-Virus k&uuml;nstlich erzeugten.<br>\nWenn es wirklich darum ginge, die Menschheit vor Pandemien zu sch&uuml;tzen, sollte man als erstes &uuml;ber ein Verbot der Gain-of-Function-Forschung und eine Kontrolle der Arbeit in Labors, die sich mit Viren besch&auml;ftigen, nachdenken. So muss die Schlussfolgerung leider lauten:<br>\nDas Zwillingsprojekt einer Versch&auml;rfung der Internationalen Gesundheitsvorschriften und eines WHO-Pandemievertrags zielt darauf ab, alle L&auml;nder zu zwingen, sich einem Regime gesundheitsbezogener Propaganda und Zensur, Einschr&auml;nkungen der grundlegenden Menschenrechte und hohen direkten und indirekten Subventionen f&uuml;r Pharma- und IT-Konzerne zu unterwerfen. Ein Regime, das von der WHO kontrolliert wird, die wiederum von gro&szlig;en internationalen Konzernen und Washington kontrolliert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/zero-draft-who_ca\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die WHO will die Welt mit einem Netz von Wahrheitsw&auml;chtern &uuml;berziehen<\/strong><br>\nEin globales Wahrheitsministerium, wie es die WHO in Sachen Gesundheit sein will, muss einiges tun, um die eigene Wahrheit und die seiner Geldgeber aus der Pharmabranche auf der ganzen Welt durchzusetzen. Und so organisiert die Weltgesundheitsorganisation nun &uuml;berall auf der Welt Trainings, die Trainer darin ausbilden, Wahrheitsw&auml;chter auszubilden.<br>\nDie WHO nennt die H&uuml;ter ihrer Wahrheiten &bdquo;Faktenpr&uuml;fer&ldquo;. Diese &uuml;berpr&uuml;fen gesundheitsbezogene Informationen, die vor allem in den sozialen Medien Verbreitung finden, anhand der wissenschaftlichen Wahrheiten, die von der WHO definiert werden. Sie vergleichen gesundheitsbezogene Behauptungen mit offiziellen Stellungnahmen oder bitten Gesundheitsagenturen oder zuverl&auml;ssige Wissenschaftler um ein Urteil &uuml;ber die jeweilige Behauptung.<br>\nEs gibt bereits ein globales Netzwerk von Faktenpr&uuml;fern, das vom International Fact Checking Network (IFCN) am Poynter Institute in Kalifornien organisiert und von der US-Regierung und der Bill &amp; Melinda Gates Foundation gesponsert wird. Letztere sind zuf&auml;llig auch die beiden gr&ouml;&szlig;ten Geldgeber der WHO. Um Fact-Checking-Vertr&auml;ge mit Social-Media-Plattformen wie Facebook zu erhalten, m&uuml;ssen Fact-Checker vom IFCN lizenziert werden. Die IFCN unterst&uuml;tzt finanziell die von ihr anerkannten Fact-Checking-Organisationen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/who-fact-checking-training\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83258\">Corona, Pandemie-Vertrag, Sozial-Kredit<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82518#h04\">Mit dem WHO-Pandemievertrag in den autorit&auml;ren Transhumanismus<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Peruanische Rechte setzen Pedro Castillo ab &ndash; Volk fordert Neuwahlen: Reaktion erobert Pr&auml;sidentenamt<\/strong><br>\nNach der Absetzung Castillos &uuml;bernahm Vizepr&auml;sidentin Dina Boluarte gem&auml;&szlig; Verfassung die Pr&auml;sidentschaft und k&uuml;ndigte zun&auml;chst an, bis zum Ende der Legislaturperiode 2026 regieren zu wollen. Boluarte war bei den Wahlen 2021 noch gemeinsam mit Castillo als Mitglied der Partei &bdquo;Per&uacute; Libre&ldquo; (Freies Peru) angetreten, die sich selbst marxistisch-leninistisch nennt. Boluarte wurde bereits im Januar aus der Partei ausgeschlossen, da sie unter anderem ge&auml;u&szlig;ert hatte, sie habe nie hinter deren &bdquo;Ideologie&ldquo; und Zielen gestanden. Castillo kam im Sommer dem Ausschluss mit einem Austritt zuvor. Boluarte galt bis vor Kurzem noch als enge Vertraute Castillos, die bei vergangenen Amtsenthebungsversuchen stets betont hatte, in einem solchen Falle auch selbst abzutreten. (&hellip;)<br>\nSo sicherten ihr unter anderem die Diktatorentochter Keiko Fujimori und die washingtontreue Organisation Amerikanischer Staaten Unterst&uuml;tzung zu. Weniger Anklang fanden ihre Worte hingegen beim peruanischen Volk, das mit Protesten im ganzen Land reagierte. Vor allem in den s&uuml;dlichen Teilen des Andenstaates gingen tausende Menschen gegen den rechtsdominierten Kongress auf die Stra&szlig;e. W&auml;hrend dabei auch Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Castillo gezeigt wurde, forderte die breite Mehrheit die Absetzung des Kongresses, sofortige Neuwahlen sowie die Einberufung einer Verfassunggebenden Versammlung, um die 1993 vom Diktator Alberto Fujimori eingesetzte Konstitution endlich zu beerdigen. Die Polizei reagierte mit harter Gewalt auf die Proteste. (&hellip;)<br>\nKeine 500 Tage hat die peruanische Rechte gebraucht, um den &bdquo;unliebsamen Linken&ldquo; aus dem Amt zu putschen, der sich durch fragw&uuml;rdige Personalpolitik, das nicht eingel&ouml;ste Versprechen einer neuen Verfassung und seine Verstrickung in Korruptionsskandale auch selbst immer mehr diskreditiert hatte. Was bleibt, ist ein weiterer Scherbenhaufen peruanischer Politik mit dem nunmehr sechsten Staatsoberhaupt seit 2016. Und es bleibt der Protest des peruanischen Volkes gegen die herrschende Rechte und f&uuml;r eine neue Verfassung im Sinne der Arbeiterklasse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/reaktion-erobert-praesidentenamt-4775286\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Es ist ausdiskutiert<\/strong><br>\nMit Taschenspielertricks und &raquo;sozialdemokratischer DNA&laquo;: D&auml;nemark bekommt eine gro&szlig;e Koalition.<br>\nNach den vorgezogenen Parlamentswahlen vom 1. November 2022 bleibt Mette Frederiksen d&auml;nische Ministerpr&auml;sidentin, allerdings in neuer Konstellation. Wie am Dienstag abend bekanntwurde, wird sie nicht mehr, wie nach ihrem Amtsantritt im Juni 2019, eine sozialdemokratische Minderheitsregierung anf&uuml;hren, sondern eine gro&szlig;e Koalition. Wurde die Minderheitsregierung von der Sozialistischen Volkspartei, der linken Einheitsliste, den Sozialliberalen und der gr&uuml;n-liberalen Alternative unterst&uuml;tzt, arbeiten die Sozialdemokraten nun zusammen mit den rechtsliberalen Venstre, der traditionell st&auml;rksten Partei des b&uuml;rgerlichen Lagers. Hinzu kommen die Moderaten, die neue Zentrumspartei von Lars L&oslash;kke Rasmussen, der bis 2021 Mitglied von Venstre und Vorg&auml;nger Frederiksens im Amt des Ministerpr&auml;sidenten war. Die neue Regierungskoalition wird damit von den drei Parteien gebildet, die bei den Wahlen im November am besten abschnitten: Die Sozialdemokraten erhielten 27,5 Prozent der Stimmen, Venstre 13,3 Prozent und die Moderaten 9,3 Prozent. Schon am Wahlabend hatte Frederiksen ihre Absicht kundgetan, eine breite Regierungskoalition bilden zu wollen. D&auml;nemark sei daf&uuml;r &raquo;bereit&laquo;. Die Verhandlungen zogen sich jedoch hin. Noch nie zuvor in der parlamentarischen Geschichte D&auml;nemarks nahm eine Regierungsbildung 45 Tage in Anspruch. Es gab viel auszudiskutieren. Erst einmal, vom August 1978 bis zum Oktober 1979, bildeten Sozialdemokraten und Venstre gemeinsam eine Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/440943.neue-regierung-es-ist-ausdiskutiert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Ich muss jemanden melden oder: der Fall Nancy F.<\/strong><br>\nBislang muss der Angeklagte seine Unschuld nicht beweisen. Doch unser Kolumnist sieht einen bedenklichen Richtungswechsel. Zumindest den Versuch.<br>\nDiese Mitteilung wendet sich an die mit dem Schutz der verfassungsm&auml;&szlig;igen Ordnung betrauten Organe. Ich muss jemanden melden. Der Umsturzversuch durch Heinrich XIII. und seine Spie&szlig;gesellen hat mich sensibilisiert. Ein mit Krone, Zepter und Reichsapfel bewaffneter Hochwohlgeborener h&auml;tte beinahe den g&uuml;tig-g&uuml;ltigen Regenten Frank-Walter I. aus seinem Schloss verjagt. Schauerlicher noch, die Gefahr f&uuml;r die Demokratie scheint mir nicht gebannt. Hoffentlich sehe ich Gespenster.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ich-muss-jemanden-melden-oder-der-fall-nancy-f-li.297276\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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