{"id":91709,"date":"2022-12-18T09:00:48","date_gmt":"2022-12-18T08:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91709"},"modified":"2022-12-16T12:59:25","modified_gmt":"2022-12-16T11:59:25","slug":"hinweise-der-woche-287","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91709","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91709#h01\">Scholz und die Zeitenwende in den Gr&auml;ben von Artjomowsk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91709#h02\">Deutschland kauft atomwaffenf&auml;hige F-35-Kampfjets: Ein Segen f&uuml;r das Pentagon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91709#h03\">Anton Hofreiter: Entweder Nato-Mitgliedschaft f&uuml;r Ukraine oder 3200 Leopard-Panzer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91709#h04\">Uno-Bericht: Mehr als 11.000 Kinder durch B&uuml;rgerkrieg im Jemen get&ouml;tet oder verst&uuml;mmelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91709#h05\">Martin Sonneborn zu Eva Kaili und Korruption: &bdquo;Festnahme hat mich &uuml;berrascht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91709#h06\">Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Tafeln: Gefahr der Vereinnahmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91709#h07\">Wohnungsnot kein Thema mehr? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91709#h08\">Soll die Wissenschaft den Kontakt nach Russland abbrechen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91709#h09\">Wolfgang Kubicki: Warum eine Aufarbeitung der Corona-Jahre dringend n&ouml;tig ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91709#h10\">Simple Erkl&auml;rungsmuster: Ralf F&uuml;cks erl&auml;utert die Gefahr alternativer Medien<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Scholz und die Zeitenwende in den Gr&auml;ben von Artjomowsk<\/strong><br>\nDass der lange Artikel von Olaf Scholz &ldquo;Die globale Zeitenwende&rdquo;, der in der US-amerikanischen Zeitschrift Foreign Affairs ver&ouml;ffentlicht wurde, w&auml;re er ein Schulaufsatz, wegen Themaverfehlung mit einer &ldquo;6&rdquo; benotet werden m&uuml;sste, ist symptomatisch. Denn die Frage, die im Untertitel gestellt wird und die tats&auml;chlich einige Bedeutung hat, lautet: &ldquo;Wie ein neuer Kalter Krieg in einer multipolaren &Auml;ra vermieden werden kann.&rdquo; Aber die Frage wird nicht beantwortet.<br>\nStattdessen ist es ein surrealer Text, der die ver&auml;nderte Wirklichkeit nicht ansatzweise zur Kenntnis nimmt und mit allerlei Winkelz&uuml;gen nichts als ein &ldquo;weiter wie bisher&rdquo; anstrebt. Scholz preist sich, Peking in Bezug auf Menschenrechte belehrt zu haben, und meint, &ldquo;die Achtung der Grundrechte und Grundfreiheiten kann niemals eine &lsquo;innere Angelegenheit&rsquo; eines einzelnen Staates sein, denn alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben sich dazu bekannt, diese Rechte und Freiheiten zu wahren&rdquo;.<br>\nAls Jurist muss sich Olaf Scholz dar&uuml;ber im Klaren sein, dass sich jede beliebige rechtliche Frage als eine der Grundrechte und Grundfreiheiten darstellen l&auml;sst. So ist beispielsweise die Steuererhebung ein Eingriff in das Recht auf Eigentum, oder auch die Haft eines Straft&auml;ters ein Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht. Das ist Stoff des ersten Semesters. W&auml;re die Lesart zutreffend, die Scholz hier gibt, k&ouml;nnte sich jeder Staat in jede einzelne Entscheidung eines anderen Staates einmischen. So ist das nat&uuml;rlich von Scholz nicht gemeint, dann k&ouml;nnte er sich gleich einen entsprechenden Vortrag von den Chinesen &uuml;ber die Missachtung des Rechts auf angemessene Wohnung durch die Bundesregierung abholen (ein Recht, das durchaus Teil der Grundrechtecharta der Vereinten Nationen ist); er meinte nur jene Rechte, die sich gerade f&uuml;r die westliche Politik als n&uuml;tzlich erweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/156813-scholz-und-zeitenwende-in-graeben\/%20\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Scholz schreibt ein Manifesto &uuml;ber Geopolitik<\/strong><br>\nDer Bundeskanzler hat etwas ver&ouml;ffentlicht, das man als sein Manifest interpretieren kann, in dem er erkl&auml;rt, wie er die Geopolitik versteht und wie er Deutschlands Rolle in der Welt sieht. Die Tatsache, dass sein Machwerk im Magazin des einflussreichen amerikanischen Council on Foreign Affairs ver&ouml;ffentlicht wurde, kann man als stillschweigende Zustimmung der US-Geostrategen f&uuml;r die Positionen von Scholz verstehen. Das verwundert nicht, denn in erster Linie ist das Machwerk von Scholz ein Treueschwur an die USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/scholz-schreibt-ein-manifesto-ueber-geopolitik\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutschland kauft atomwaffenf&auml;hige F-35-Kampfjets: Ein Segen f&uuml;r das Pentagon<\/strong><br>\nJahrelang wurde um eine europ&auml;ische L&ouml;sung gerungen. Nun gibt der Bundestag gr&uuml;nes Licht f&uuml;r den Kauf von F-35-Kampfjets des US-R&uuml;stungskonzerns Lockheed Martin [&hellip;]<br>\nDa Haushalts- und Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages am heutigen Mittwoch die ersten Milliarden des von Olaf Scholz angek&uuml;ndigten 100-Milliarden-Aufr&uuml;stungs-Programms durchgewunken haben &ndash; das M&auml;rchen von der schlecht ausger&uuml;steten Bundeswehr ist ja inzwischen fest in den K&ouml;pfen verankert &ndash;, lohnt es sich, das prominenteste Projekt etwas n&auml;her zu betrachten: die Beschaffung von 35 F-35-Kampfjets f&uuml;r 8,3 Milliarden Euro. Ein eintr&auml;gliches Gesch&auml;ft f&uuml;r den amerikanischen Hersteller Lockheed Martin, denn es wird bestimmt nicht bei 8,3 Milliarden bleiben, und ein Segen f&uuml;r die Strategie des Pentagons, das die volle Kontrolle &uuml;ber die nukleare Teilhabe der Bundesrepublik behalten m&ouml;chte. Einem europ&auml;ischen Kampfjet h&auml;tten die US-Strategen ihre Atombomben nicht so ohne weiteres anvertraut, da bleibt man &ndash; trotz aller Nato-Partnerschafts-Ideologie &ndash; weiter misstrauisch. Eine F-35 dagegen sendet alle Einsatzdaten automatisch ans Pentagon.<br>\nDie Entscheidung f&uuml;r den superteuren und anf&auml;lligen Tornado-Nachfolger (St&uuml;ckpreis gut 200 Millionen Euro) fiel nur drei Wochen nach Beginn des Ukrainekriegs. Davor wurde jahrelang z&auml;h um eine europ&auml;ische L&ouml;sung gerungen, um ein Joint Venture, das dem von Airbus sehr &auml;hnlich ist; auch eine Weiterentwicklung des Eurofighter h&auml;tte gen&uuml;gt oder das Warten auf das europ&auml;ische Future Combat Air System (FCAS). Aber Zeit glaubte man angesichts der russisch-chinesisch-iranischen Bedrohung nicht mehr zu haben. Zeitdruck macht immer gute Gesch&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/deutschland-kauft-atomwaffenfaehige-f35-kampfjets-von-lockheed-martin\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Anton Hofreiter: Entweder Nato-Mitgliedschaft f&uuml;r Ukraine oder 3200 Leopard-Panzer<\/strong><br>\nDer Gr&uuml;nen-Politiker hat den Berliner Verlag besucht. Er sprach &uuml;ber ein Ende des Ukraine-Kriegs, wieso Macron sich &uuml;bersch&auml;tzt und was zu tun ist, damit China uns nicht mehr erpressen kann. [&hellip;]<br>\nEs gebe nur zwei M&ouml;glichkeiten, die Ukraine nach einem Ende des Krieges dauerhaft zu sch&uuml;tzen. Entweder man nehme sie in die Nato auf, wof&uuml;r Hofreiter pl&auml;diert und was er die &bdquo;kosteng&uuml;nstigere Variante&ldquo; nennt. Oder man statte die Ukraine danach mit 3200 Leopard-Panzern aus. &bdquo;Dann wird niemand sie mehr angreifen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/anton-hofreiter-entweder-nato-mitgliedschaft-fuer-ukraine-oder-3200-leopard-panzer-li.298195\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg:<\/strong> Diese Aussage von Hofreiter best&auml;tigt nochmal eindringlich den Verweis von Sarah Wagenknecht, dass die Gr&uuml;nen derzeit die gef&auml;hrlichste Partei Deutschlands sind.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Immer wieder muss man mit Erstaunen und mit Fr&ouml;steln feststellen, welch ein reaktion&auml;rer Kalter Krieger Geist unter dem Deckmantel der Gr&uuml;nen in die Politik eingezogen ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Uno-Bericht: Mehr als 11.000 Kinder durch B&uuml;rgerkrieg im Jemen get&ouml;tet oder verst&uuml;mmelt<\/strong><br>\nSeit Jahren tobt im Jemen ein B&uuml;rgerkrieg. Bei den K&auml;mpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen haben Tausende Kinder bereits ihr Leben verloren.<br>\nSeit der Eskalation des B&uuml;rgerkriegs im Jemen vor fast acht Jahren sind nach Angaben der Vereinten Nationen in dem Land mehr als 11.000 Kinder get&ouml;tet, verst&uuml;mmelt oder verletzt worden. &raquo;Die tats&auml;chliche Zahl der Opfer dieses Konflikts ist wahrscheinlich weitaus h&ouml;her&laquo;, erkl&auml;rte das Kinderhilfswerk Unicef am Montag. Tausende Kinder h&auml;tten ihr Leben verloren, Hunderttausende weitere seien vom Tod durch vermeidbare Krankheiten oder Hunger bedroht, sagte Unicef-Direktorin Catherine Russell.<br>\nEtwa 2,2 Millionen jemenitische Kinder sind laut der Uno-Organisation akut unterern&auml;hrt, jedes vierte Kind ist unter f&uuml;nf Jahre alt, und die meisten sind von Cholera, Masern und anderen durch eine Impfung vermeidbaren Krankheiten bedroht. Knapp 4000 Jungen seien zudem seit 2015 rekrutiert worden, um als Kindersoldaten im Krieg zu k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/jemen-mehr-als-11-000-kinder-durch-buergerkrieg-getoetet-oder-verstuemmelt-a-859da817-2531-407e-b20c-b46d48b2b48b\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Martin Sonneborn zu Eva Kaili und Korruption: &bdquo;Festnahme hat mich &uuml;berrascht&ldquo;<\/strong><br>\nder Freitag: Herr Sonneborn, &uuml;berrascht es Sie, dass sich teilweise hochrangige EU-ParlamentarierInnen mutma&szlig;lich von Katar kaufen haben lassen?<br>\nMartin Sonneborn: Eigentlich schon, wir sind ja nicht die EU-Kommission unter Frau von der Leyen. Meines Wissens hat die zypriotische Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides den Eingang von 4 Millionen Euro auf ihrem Familienkonto, kurz nach Unterzeichnung der Impfstoff-Vertr&auml;ge, bis heute nicht schl&uuml;ssig erkl&auml;ren k&ouml;nnen.<br>\nWas ist da in Br&uuml;ssel los: Dass ein Land wie Katar denkt, es kann sich Visa-Regeln oder politische Redebeitr&auml;ge einfach kaufen?<br>\nSeit unserem Bestechungsversuch gegen&uuml;ber dem FIFA-Komitee im Jahr 2000, der letztlich wohl die WM nach Deutschland gebracht hat, verfolge ich ein bisschen die Summen, die geboten werden. W&auml;hrend wir noch mit einem Geschenkkorb gearbeitet haben, soll Katar 13 Milliarden in die WM gesteckt haben. Daf&uuml;r l&auml;sst sich einiges kaufen. [&hellip;]<br>\nEhrlich gesagt, war ich &uuml;berrascht, dass eine Parlamentarierin festgenommen wurde. Normalerweise h&auml;tte das Parlament zuerst ihre Immunit&auml;t aufheben m&uuml;ssen. Ich warte jetzt mal ab, was bei den Untersuchungen herauskommt. Seitdem in den Medien ein r&uuml;stiger Rentnerclub als gef&auml;hrliche putschbereite Terrorzelle dargestellt wurde, bin ich etwas misstrauisch. Smiley! [&hellip;]<br>\nGibt es aus Ihrer Sicht noch andere F&auml;lle von unlauteren oder jedenfalls unethischen Praktiken im EU-Umfeld, die Sie kritisch sehen? Sie haben ja zum Beispiel den Au&szlig;enbeauftragten Josep Borrell wiederholt in den Fokus genommen. [&hellip;]<br>\nSepp Borrell? Vorbestraft wegen Insiderhandels? Der als Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Hochschulinstituts zur&uuml;cktreten musste, weil er vergessen hatte, eine j&auml;hrliche 300.000-Dollar-Gratifikation zu erw&auml;hnen? Der &ndash; als h&ouml;chster EU-Diplomat &ndash; erkl&auml;rte, die Auseinandersetzung in der Ukraine m&uuml;sse &bdquo;auf dem Schlachtfeld entschieden&ldquo; werden? Der Mann ist fast so schlimm wie seine Kommissionspr&auml;sidentin. Wussten Sie, dass die Europ&auml;ische Staatsanwaltschaft gegen von der Leyen ermittelt, wegen der Milliardengesch&auml;fte mit Pfizer, die sie pers&ouml;nlich per SMS verhandelt hat? Und dass sie die Herausgabe der SMS verweigert &hellip;?<br>\nJa doch, irgendwas war da. Von der Leyen wurde ger&uuml;gt, weil sie ihre SMS nicht vorlegte; sp&auml;ter sagte die EU-Kommission, sie k&ouml;nne die Kurznachrichten partout nicht mehr finden. Wir bleiben dran!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/pep\/martin-sonneborn-zu-eva-kaili-und-korruption-festnahme-hat-mich-ueberrascht\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Tafeln: Gefahr der Vereinnahmung<\/strong><br>\nImmer mehr Tafeln werden &ouml;ffentlich gef&ouml;rdert. Tafelvertreter:innen und Politik warnen vor falschen Signalen. [&hellip;]<br>\nMehr staatliche F&ouml;rderung f&uuml;r die Lebensmittelausgabestellen wird aber auch kritisch gesehen. Die Berliner Tafel, als erste Tafel Deutschlands im Jahre 1993 gegr&uuml;ndet, lehnt eine konstante &ouml;ffentliche F&ouml;rderung ab und erkl&auml;rt in ihren Leitlinien: &bdquo;Staatliche Gelder werden bewusst nicht in Anspruch genommen.&ldquo; Man wolle &bdquo;den Staat nicht aus der Pflicht entlassen, die Grundversorgung der Bev&ouml;lkerung zu gew&auml;hrleisten&ldquo;, so die Leitlinien.<br>\nBei einer konstanten staatlichen F&ouml;rderung bestehe die Gefahr, &bdquo;von politischen Mehrheiten abh&auml;ngig oder auch politisch vereinnahmt zu werden&ldquo;, sagt Antje Tr&ouml;lsch, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Berliner Tafel, &bdquo;eine F&ouml;rderung f&uuml;r uns w&uuml;rde zudem gleichzeitig weniger F&ouml;rderung f&uuml;r andere Vereine und soziale Einrichtungen bedeuten&ldquo;. Der Verein finanziert seine Arbeit durch Mitgliedsbeitr&auml;ge und Spenden auch von Unternehmen. Der Versuch einer unliebsamen politischen Vereinnahmung zeigte sich in Berlin auch im Oktober, als die AfD im Berliner Abgeordnetenhaus einen Antrag auf einen staatlichen &bdquo;F&ouml;rdertopf&ldquo; f&uuml;r die Tafeln stellte, der aber keine Mehrheit fand.<br>\nIn den Grunds&auml;tzen der Tafel steht die Lebensmittelrettung im Vordergrund und erst dann kommt die Armenversorgung. Schlie&szlig;lich ist der Staat daf&uuml;r zust&auml;ndig, den B&uuml;rger:innen durch die Grundsicherung ein finanzielles Existenzminimum zu garantieren, und er sollte sie nicht auf Lebensmittelspenden verweisen d&uuml;rfen, um ihren t&auml;glichen Bedarf zu decken.<br>\n&Uuml;berdies h&auml;ngen die Spenden der Tafeln von der Logistik und den Lieferbedingungen in der Branche ab und orientieren sich keineswegs an den konkreten Bedarfen der Armen. Dies wei&szlig; jedeR Tafelkund:in, die zu bestimmten Zeiten vor einem Berg von s&uuml;&szlig;em Backwerk steht, w&auml;hrend die Gem&uuml;seregale halbleer sind und kaum noch Milchprodukte zu haben sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Unterstuetzung-fuer-Tafeln\/!5896047\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Lange Schlangen, leere Regale &ndash; und schon 2020 sollen es 1,1 Millionen Menschen gewesen sein, die sie nutzen, 2022 zwei Millionen. Die Tafeln im Spagat zwischen fragiler Zus&auml;tzlichkeit und &uuml;bergriffiger Funktionalisierung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/10\/07\/lange-schlangen-leere-regale\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wohnungsnot kein Thema mehr? <\/strong><br>\nNeben den rund 700.000 wohnungslosen Menschen leben 8,6 Millionen in &uuml;berbelegten Wohnungen und 178.000 Personen sind wegen Wohnungslosigkeit in vor&uuml;bergehenden &Uuml;bernachtungsm&ouml;glichkeiten oder in Not- und Gemeinschaftsunterk&uuml;nften untergebracht.<br>\nUm die Wohnungsnot in Deutschland ist es ruhig geworden. Im Windschatten der st&uuml;rmischen Krisenatmosph&auml;re hat das Statistische Bundesamt in seiner Pressemitteilung Mitte November 2022 darauf aufmerksam gemacht, dass die Mieten nach wie vor stark ansteigen, zu wenig gebaut wird, rund 8,6 Millionen Menschen in &uuml;berbelegten Wohnungen leben und mehr als 178.000 Personen wegen Wohnungslosigkeit in vor&uuml;bergehenden &Uuml;bernachtungsm&ouml;glichkeiten oder in Not- und Gemeinschaftsunterk&uuml;nften untergebracht sind.<br>\nDabei sollten nach dem Plan der Bundesregierung jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen, darunter 100.000 Sozialwohnungen, entstehen, um dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum entgegenzuwirken und die Wohnungsnot zu bek&auml;mpfen.<br>\nDoch weit gefehlt: Im vorigen Jahr wurden lediglich 300.000 Wohnungen gebaut &ndash; und in diesem Jahr d&uuml;rften es noch weniger sein. F&uuml;r Menschen die auf der Stra&szlig;e oder in &uuml;berbelegten Wohnungen leben m&uuml;ssen, wird sich somit kaum etwas &auml;ndern &ndash; sie m&uuml;ssen als Opfer der finanzialisierten Wohnungswirtschaft ausharren und auf bessere Zeiten hoffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/wohnungsnot-kein-thema-mehr-neben-den-rund-700-000-wohnungslosen-menschen-leben-86-millionen-menschen-in-ueberbelegten-wohnungen-und-178-000-personen-sind-wegen-wohnungslosigkeit-in-voruebergehend\/%20\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Beitrag zu mehr bezahlbarem Wohnraum: Gemeinn&uuml;tzigkeit f&uuml;r Wohnungsunternehmen kompatibel mit EU-Recht<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat sich vorgenommen, Unternehmen, die bezahlbaren Wohnraum anbieten, wieder den Status der Gemeinn&uuml;tzigkeit zu verleihen. Das ist unter bestimmten Voraussetzungen mit EU-Recht kompatibel, ergibt ein neues, von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rdertes Rechtsgutachten.<br>\nNicht nur der soziale Wohnungsbau ist seit Ende der 1980er-Jahre in Deutschland immer mehr eingeschlafen, die damalige Regierung schaffte 1990 auch die sogenannte Wohngemeinn&uuml;tzigkeit ab. Seither ist es nicht mehr m&ouml;glich, Unternehmen, die g&uuml;nstigen Wohnraum f&uuml;r Menschen mit kleinen oder mittleren Einkommen anbieten, durch Steuererleichterungen und Zulagen zu f&ouml;rdern. Dabei haben gemeinn&uuml;tzige Wohnungsunternehmen zwischen 1950 und 1985 mehr als 3,6 Millionen Wohnungen errichtet und damit erheblich zur Linderung des Wohnungsmangels in der alten Bundesrepublik beigetragen.<br>\nHeute steht der Mangel an &ndash; bezahlbaren &ndash; Wohnungen wieder oben auf der sozialpolitischen Tagesordnung. Denn besonders seit der Finanzkrise von 2008 steigen die Mieten rasant. So ist auch die Wiedereinf&uuml;hrung der Gemeinn&uuml;tzigkeit seit einigen Jahren im Gespr&auml;ch &ndash; und laut Koalitionsvertrag der Bundesregierung geplant, wobei noch kein Gesetzentwurf vorliegt. Eine offene Frage ist: W&auml;re eine entsprechende Subventionierung von Bauunternehmen mit dem Wettbewerbsrecht der EU in Einklang zu bringen?<br>\nProf. Dr. Pia Lange, Professorin f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht und Europarecht an der Universit&auml;t Bremen, hat sich in einem Gutachten f&uuml;r die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung mit dem Thema auseinandergesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-beitrag-zu-mehr-bezahlbarem-wohnraum-45551.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Soll die Wissenschaft den Kontakt nach Russland abbrechen?<\/strong><br>\nWir sollten der &bdquo;Kriegslogik&ldquo; des Kontaktabbruchs eine &bdquo;Friedenslogik&ldquo; entgegensetzen und das Gespr&auml;ch intensivieren, fordert der Philosoph Reinhard Hesse in seinem Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nWurden die philosophischen Kontakte mit anderen L&auml;ndern ebenfalls eingestellt, wenn deren Regierungen gegen das V&ouml;lkerrecht verstie&szlig;en? Hat man Yale und Harvard boykottiert, weil die USA Jugoslawien oder den Irak (und etliche andere Staaten) v&ouml;lkerrechtswidrig angegriffen und dort hunderttausende ziviler Opfer verursacht haben?<br>\nW&auml;re es nicht vern&uuml;nftiger, gerade jetzt das Gegenteil zu machen: Intensivierung des Kontakts, Verbreiterung des Austausches, Vertiefung des Gespr&auml;chs? Ist denn die Wissenschaft &ndash; um das bekannte Clausewitz-Wort zu variieren &ndash; eine Art Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/soll-die-wissenschaft-den-kontakt-nach-russland-abbrechen-91971987.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wolfgang Kubicki: Warum eine Aufarbeitung der Corona-Jahre dringend n&ouml;tig ist<\/strong><br>\nDie Rolle der Medien und des RKI m&uuml;sse kritisch beleuchtet, die politische Krise parlamentarisch aufgearbeitet werden, fordert der FDP-Politiker in unserer Corona-Debatte. (&hellip;)<br>\nWir haben nicht nur erlebt, dass viele Journalisten irgendwann nur noch eine coronapolitische Erz&auml;hlung verteidigten, auf die sie sich einmal festgelegt hatten, anstatt der Wahrheit weiterhin auf die Spur zu gehen. Wir haben auch erlebt, dass dies politisch sogar kultiviert wurde. Die regelm&auml;&szlig;igen journalistischen Hintergrundgespr&auml;che von Regierungssprecher Steffen Seibert an den Tagen vor den uns&auml;glichen Bund-L&auml;nder-Runden waren dazu da, eine &ouml;ffentliche Stimmung zu erzeugen, die die politische Linie Angela Merkels st&uuml;tzte. Journalisten machten sich damit offenbar zu Verk&uuml;ndern des Regierungsnarrativs und gaben ihre demokratische Aufgabe und ihre journalistische Selbstachtung an der Garderobe des Bundespresseamtes ab. Nicht nur das ist ein beispielloses Versagen, das einer Aufarbeitung bedarf. (&hellip;)<br>\nUnd nat&uuml;rlich muss &uuml;ber die zweifelhafte Rolle des Robert-Koch-Instituts (RKI) gesprochen werden. Schon im April 2020 habe ich darauf hingewiesen, dass das RKI m&ouml;glicherweise politisch motivierte Zahlen f&uuml;r die Corona-Politik der Bundesregierung bereitstelle. Meine damalige Nachfrage im Gesundheitsministerium zu merkw&uuml;rdig ansteigenden Zahlen im Vorfeld einer Bund-L&auml;nder-Runde zeigte, dass mit doppelten Aufrundungen ein R-Wert &bdquo;erzielt&ldquo; wurde, der h&auml;rtere Grundrechtseinschnitte m&ouml;glich machte. Die Unf&auml;higkeit dieser von vielen als sakrosankt angesehenen Beh&ouml;rde, bis heute Hospitalisierungszahlen &bdquo;mit&ldquo; und &bdquo;an&ldquo; Corona bereitzustellen, offenbart: Wenn entweder Dilettantismus oder Methode in der miesen Kommunikation des RKI steckt, dann haben wir besonders in der Pandemie ein institutionelles Problem.<br>\nEine Corona-Aufarbeitung ist n&ouml;tig, ja, um die schweren Verwerfungen in unserer Gesellschaft wieder zu beseitigen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/corona-li.295521%20\">Wolfgang Kubicki in Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gesteuerte Pandemie-Berichterstattung? Kubicki r&uuml;gt Merkel-Regierung f&uuml;r Medienrunden<\/strong><br>\nDer FDP-Politiker nennt Journalisten-Gespr&auml;che vor Bund-L&auml;nder-Konferenzen &bdquo;rechtlich fragw&uuml;rdig&ldquo; und beruft sich auf ein neues Bundestags-Gutachten.<br>\nBundestagsvizepr&auml;sident Wolfgang Kubicki (FDP) wirft der fr&uuml;heren Bundesregierung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, die Medienberichterstattung in der Hochphase der Corona-Pandemie durch Presse-Hintergrundgespr&auml;che mit ausgew&auml;hlten Journalisten teilweise gesteuert zu haben. &bdquo;Ich halte das damalige Vorgehen f&uuml;r rechtlich fragw&uuml;rdig, zumal niemand nachvollziehen kann, welche Kriterien die Bundesregierung bei der Auswahl ihrer Gespr&auml;chspartner angelegt hat&ldquo;, sagt Kubicki dem Tagesspiegel auf Anfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/kubicki-rugt-merkel-steuerte-die-regierung-in-der-pandemie-die-medien-9021613.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Corona-Debatte: Die Verantwortungsfl&uuml;chtigen<\/strong><br>\nN&ouml;tig sind Entschuldigungen, R&uuml;cktritte, Erlass der Corona-Bu&szlig;gelder und Hilfe bei Impfsch&auml;den, fordert unser Kolumnist.<br>\nIm M&auml;rz schrieb ich, dass deutsche Politik eine Mittelma&szlig;anfertigung ist, die im Mittelma&szlig;milieu des Parteienstaats entsteht und sich darin abschottet. Das f&uuml;hrt irgendwann zum Versagen der Institutionen, die aus diesem Milieu heraus vorrangig nach machtpolitischer Loyalit&auml;t besetzt werden &ndash; wie zum Beispiel im Berliner Wahldesaster.<br>\nWo unabh&auml;ngige K&ouml;pfe mit &bdquo;Canceln&ldquo; bedroht werden und mittelm&auml;&szlig;ige Loyale aufsteigen, gibt es Bedarf an rhetorischen Taktiken, die im Notfall Versagen verschleiern und den Amtssessel retten k&ouml;nnen. Diese Notfallrhetorik verwendet Begriffe mit gutem Sinn f&uuml;r Zusammenleben und Zusammenarbeit in unpassendem Kontext, um die Verantwortung f&uuml;r eigenes Tun und Unterlassen au&szlig;er Fokus zu r&uuml;cken und zu verschleiern. Betrachten wir zwei Sprechtaktiken n&auml;her, die aktuell von Ethikrat bis Bundestag immer wieder vorkommen.<br>\n&bdquo;Es gibt kein Versagen, es gibt nur Lernerfahrungen&ldquo; ist f&uuml;r Unternehmen, denen es um zufriedene Kunden und Profit geht, eine gute Devise. Schuldzuweisungen sind unproduktiv, schnell Dinge auszuprobieren und ebenso schnell Lehren aus Fehlschl&auml;gen zu ziehen macht erfolgreich.<br>\nIn der Politik aber ist es irref&uuml;hrend, wenn pers&ouml;nliches Versagen wie zum Beispiel der Erlass gesundheitssch&auml;dlicher Verordnungen durch Formulierungen wie &bdquo;Mit dem Wissen von heute &hellip;&ldquo; oder &bdquo;Nachher ist man immer schlauer!&ldquo; als &bdquo;Lernerfahrung&ldquo; behandelt wird.<br>\nLeicht ger&auml;t dann aus dem Blick, dass Politiker zuerst ihrem Amtseid verpflichtet sind, Schaden vom Land abzuwenden; sie erscheinen als Lebens-Azubis, die sich im Amt &bdquo;ausprobieren&ldquo; und lernen. Schadet ein Politiker Land und Leuten, dann hat er vor seinem Amtseid versagt. Dass er dabei lernt, ist f&uuml;r seine politische Verantwortung irrelevant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/corona-debatte-die-verantwortungsfluechtigen-li.296963\">Michael Andrick in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Simple Erkl&auml;rungsmuster: Ralf F&uuml;cks erl&auml;utert die Gefahr alternativer Medien<\/strong><br>\nUnter anderem r&auml;umt Die Welt ihm regelm&auml;&szlig;ig breiten Raum f&uuml;r seine Meinungsbeitr&auml;ge ein. In einem aktuellen Beitrag legt F&uuml;cks nun dar, warum ein steuerfinanzierter Internetpranger f&uuml;r alternative Medien und ihre Autoren seiner Meinung nach gerechtfertigt sei und warum ausgerechnet das vom reaktion&auml;ren Geist durchdrungene Zentrum Liberale Moderne qualifiziert sei, diesen Internetpranger zu f&uuml;hren und daf&uuml;r Steuergelder zu kassieren. Der Internetpranger, f&uuml;r den der Steuerzahler zahlt, hei&szlig;t &ldquo;Gegneranalyse&rdquo;.<br>\nMan sollte sich einen Blick auf die Seite g&ouml;nnen, denn dann wird schnell klar, wer f&uuml;r F&uuml;cks der Gegner ist: Alle, die nicht zum politisch-medialen Hauptstadtkl&uuml;ngel geh&ouml;ren und eine von dort abweichende Meinung vertreten. F&uuml;cks erkl&auml;rt seine Blase schlicht f&uuml;r sakrosankt. Er macht damit deutlich, dass er ein Elitenprojekt vertritt, das ausschlie&szlig;lich den Interessen des politischen und medialen Establishments dient.<br>\nMit der Finanzierung aus dem &ouml;ffentlichen Haushalt sichert sich der Staat lediglich die vermeintlich unabh&auml;ngige Best&auml;tigung, dass alles gut ist, so wie es ist, und sich Kritik im Grunde verbietet. Man darf kritisieren, aber bitte nicht zu laut, bitte nicht zu offen und nicht vergessen, zwischendurch auch mal ein Lob einzustreuen. (&hellip;)<br>\nMan muss sich vor der bundesdeutschen Realit&auml;t schon sehr gut verschanzt haben, um all die offenen und verdeckten Zensurma&szlig;nahmen zu &uuml;bersehen, die in Deutschland inzwischen an der Tagesordnung sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/156726-simple-erklaerungsmuster-ralf-fuecks-erlaeutert\/%20\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu z.B. auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87251\">5 Millionen Euro Steuergelder &ndash; Skandal um Finanzierung der Gr&uuml;nen-nahen Denkfabrik &bdquo;LibMod&ldquo; weitet sich aus <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41124\">Moderne Pickelhauben und liberale Denkhaubitzen &ndash; Russland, zieh&acute; Dich warm an, die Gr&uuml;nen kommen!<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91709\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-91709","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91709","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=91709"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91709\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":91711,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91709\/revisions\/91711"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=91709"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=91709"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=91709"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}