{"id":91725,"date":"2022-12-16T16:30:31","date_gmt":"2022-12-16T15:30:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725"},"modified":"2022-12-16T15:26:02","modified_gmt":"2022-12-16T14:26:02","slug":"hinweise-des-tages-ii-565","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h01\">Munitionsduell mit Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h02\">F-35-Waffendeal mit Vereinigten Staaten: Kampfjets ohne Preisgarantie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h03\">Von faulen &Auml;pfeln und Birnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h04\">Das ignorierte Angebot: Russlands Briefe vom 17. Dezember 2021<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h05\">Eine &raquo;gerechte Energiewende&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h06\">Ampel gab bisher 32 Millionen Euro f&uuml;r Aufrufe zum Energiesparen aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h07\">Energiesparen im Sport: Es wird kalt im Amateursport<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h08\">Deutschlands Hunger nach afrikanischem Wasserstoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h09\">Deckel ohne Sinn: Zur Preisbegrenzung f&uuml;r russisches &Ouml;l<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h10\">Zu Lauterbachs Krankenhausreform: Behandlung vergeigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h11\">Die Betroffenheit durch die Inflation ist sehr unterschiedlich: Massenarmut programmiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h12\">Wer finanziert die Klimaproteste &ndash; und mit welchem Ziel? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h13\">&bdquo;Leipziger Erkl&auml;rung&ldquo; h&auml;lt eigenes Programm f&uuml;r veraltet: Zeitenwende bei der Linkspartei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h14\">Zur Polizeiaktion gegen Reichsb&uuml;rger: Putsch-Spektakel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91725#h15\">Lieber zuh&ouml;ren und nachdenken als verdammen und strafen &ndash; Was bringt die europ&auml;ische Zensur?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Munitionsduell mit Russland<\/strong><br>\nDer R&uuml;stungskonzern Rheinmetall k&uuml;ndigt den Bau neuer Anlagen zur Munitionsproduktion an und wird den Aussto&szlig; seiner Fabriken in hohem Tempo steigern. Wie das Unternehmen mitteilt, soll dabei insbesondere die Fertigung von Mittelkalibermunition (20 bis 35 Millimeter) beschleunigt werden; diese wird etwa f&uuml;r den Sch&uuml;tzenpanzer Puma gebraucht oder auch f&uuml;r den Flugabwehrpanzer Gepard, den zur Zeit die Ukraine benutzt. Die ukrainischen Streitkr&auml;fte verschie&szlig;en aktuell solche Mengen unter anderem an Artilleriemunition, dass die westlichen Waffenschmieden mit der Lieferung kaum nachkommen. Laut Angaben ukrainischer Offiziere haben sie im Sommer jede Woche so viele Artilleriegeschosse abgefeuert, wie die britischen Streitkr&auml;fte insgesamt zur Verf&uuml;gung haben. Demnach lag der w&ouml;chentliche Munitionsverbrauch gut beim Dreifachen der US-Monatsproduktion. Nicht nur die USA treiben nun den Bau neuer Produktionskapazit&auml;ten mit aller Macht voran; auch Rheinmetall steigert seine Fertigung, nicht zuletzt mit der &Uuml;bernahme eines gro&szlig;en spanischen Munitionsherstellers. Ziel der NATO-Staaten ist, dass Russland mit der Munitionsproduktion nicht mehr mithalten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9116\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>F-35-Waffendeal mit Vereinigten Staaten: Kampfjets ohne Preisgarantie<\/strong><br>\nDie Ampelkoalition hat den Kauf atomwaffenf&auml;higer Flugzeuge vom Typ F-35 beschlossen. Unruhe gab es zuletzt wegen m&ouml;glicher Preissteigerungen. [&hellip;]<br>\nMit Zubeh&ouml;r, Waffen und weiteren Ausgaben soll sich das Projekt auf insgesamt 9,99 Milliarden Euro belaufen. Dabei handelt es sich aber nur um eine Art Kostenvoranschlag, den die US-Seite nach der Zustimmung des Bundestags noch ver&auml;ndern k&ouml;nnte: &bdquo;Die verbindlichen endverhandelten Preise werden anschlie&szlig;end mit einer einseitigen Vertrags&auml;nderung durch die US-Regierung &uuml;bermittelt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/F-35-Waffendeal-mit-Vereinigten-Staaten\/!5902626\/%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Von faulen &Auml;pfeln und Birnen<\/strong><br>\nDie westliche Weltordnungspolitik befeuert den Verteidigungskrieg, den die Ukraine zur Vollendung ihrer Staatsgr&uuml;ndung nach &raquo;unserem&laquo; Bild f&uuml;hrt, als leichentr&auml;chtige Vorstufe zum Niederringen des chinesischen Hauptfeinds. &raquo;Begr&uuml;ndet&laquo; wird das mit einem Freund-Feind-Schema, zu dem sich gerade all jene, die den Weltengang nicht bestimmen, also die ihren allt&auml;glichen Interessen und Notwendigkeiten nachkommenden Bev&ouml;lkerungen, die Frage stellen sollen: &raquo;Was w&uuml;rde ich machen, wenn ich &rsaquo;unseren&lsaquo; Laden zu leiten h&auml;tte?&laquo; Ja, wenn meine Oma R&auml;der h&auml;tte&hellip; Aber eine solche Verweigerung von Parteilichkeit l&auml;sst &raquo;die Zeitenwende&laquo; nicht zu. Stattdessen soll man sich zur Verwerflichkeit der einen und der G&uuml;te der anderen Seite den Kopf zerbrechen. Zum Gl&uuml;ck ist das nicht schwer; man muss sich nur wie immer auf dem jeweiligen Neuigkeitenstand entsprechend orientieren, mit einer &raquo;resoluten Positionierung&laquo; im jeweils &raquo;richtigen&laquo; Meinungslager. Und welches das &raquo;richtige&laquo; ist, das wissen wir doch nun alle, oder nicht? Mittlerweile ist es schwierig, nicht wenigstens eine Person zu kennen, die bei einem Tod Putins den Sekt entkorken w&uuml;rde. Dass die frogs (friends of gerhard schroeder) nur Unterjochungsgel&uuml;ste hegen, wei&szlig; man doch l&auml;ngst; dazu passt: Der Teufel lebt in &raquo;Putins Pal&auml;sten&laquo; (Nawalny) und tr&auml;gt wie Schr&ouml;der edlen Zwirn, ist &raquo;korrupt bis ins Mark&laquo;. Wenn das kein Grund ist, gegen ihn zu sein! Was aber ist nun von Selenskyj zu halten, dieser Lichtgestalt mit Home-Story-Appeal, die, bewandert in dem Oligarchen- und Investoren-gel&auml;ufigen off-shoring, ihre Sch&auml;fchen schon einmal ins trockene gebracht hat?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/von-faulen-aepfeln-und-birnen\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das ignorierte Angebot: Russlands Briefe vom 17. Dezember 2021<\/strong><br>\nVor einem Jahr wiederholte Russland, es werde die Nato in der Ukraine nicht akzeptieren. Der Westen verweigerte Verhandlungen.<br>\nDie westliche Ukraine-Berichterstattung weist nicht erst seit Kriegsbeginn eine Reihe weisser Flecken auf. Kein Mensch weiss hierzulande beispielsweise, dass der Westfreund Boris Jelzin schon im M&auml;rz 1997 &ndash; Jahre bevor Wladimir Putin an die Macht kam &ndash; im Vorfeld der ersten NATO-Osterweiterung gegen&uuml;ber dem damaligen US-Pr&auml;sidenten Bill Clinton&nbsp;deutlich machte, sp&auml;testens mit einem NATO-Beitritt der Ukraine w&uuml;rde f&uuml;r Russland eine rote Linie &uuml;berschritten. Offensichtlich war dies bereits damals in bestimmten US-amerikanischen Kreisen eine sicherheitspolitische Option.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/ueber-die-netzwelt\/das-ignorierte-angebot-russlands-briefe-vom-17-dezember-2021\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eine &raquo;gerechte Energiewende&laquo;<\/strong><br>\nDer deutsche Wirtschaftsminister in S&uuml;dafrika: Werber f&uuml;r erneuerbare Energien und deutsches Investitionskapital.<br>\nRobert Habeck hatte seine Rede zur Er&ouml;ffnung des 4. Deutsch-Afrikanischen Wirtschaftsgipfels (German African Business Summit, GABS) am Mittwoch vergangener Woche in Johannesburg gerade gehalten, da verk&uuml;ndete S&uuml;dafrikas Stromversorger Eskom weitere Netzabschaltungen. W&auml;hrend der deutsche Wirtschaftsminister bei der wichtigsten Industrienation des afrikanischen Kontinents drei Tage lang f&uuml;r den Umstieg auf erneuerbare Energietr&auml;ger warb, mu&szlig;te der Staatskonzern S&uuml;dafrikas Haushalten und Betrieben f&uuml;r bis zu zehn Stunden t&auml;glich den Strom abschalten.<br>\nDie Gr&uuml;nde sind vielf&auml;ltig und oft beschrieben: Wartungsarbeiten und rechtzeitige Investitionen in die Infrastruktur wurden vers&auml;umt, der staatliche Stromkonzern erst durch ein &raquo;Sparprogramm&laquo; entkernt und so von privaten Dienstleistern abh&auml;ngig gemacht. Die Schnittstelle von Privatwirtschaft und Staatskonzern wurde schlie&szlig;lich zum Einfallstor f&uuml;r korrupte Gesch&auml;ftemacher. Teils werden Anlagen mutwillig besch&auml;digt, um Reparaturauftr&auml;ge auszul&ouml;sen. Erst im November wurden deshalb Verd&auml;chtige verhaftet, am Donnerstag vermutete der Minister f&uuml;r &Ouml;ffentliche Betriebe, Pravin Gordhan, einmal mehr Sabotageakte als Grund f&uuml;r den pl&ouml;tzlichen Ausfall von Kohlekraftwerken, mit denen S&uuml;dafrika rund 90 Prozent seines Stroms erzeugt.<br>\nAktuell leidet das Land zudem an den infolge westlicher Sanktionen gegen Ru&szlig;land global gestiegenen Dieselpreisen. Eskoms Dieselbudget ist f&uuml;r das noch bis M&auml;rz andauernde Gesch&auml;ftsjahr bereits aufgebraucht, die Dieselkraftwerke stehen still. Hinzu kommt, da&szlig; auch die neuen Kohlekraftwerke Medupi und Kusile, in den vergangenen Jahren mit riesigen Weltbankkrediten auch unter deutscher Beteiligung gebaut, noch immer l&auml;ngst nicht st&ouml;rungsfrei funktionieren. Obendrein kauft Deutschland gerade in gro&szlig;em Stil hochqualitative Kohle aus S&uuml;dafrika. In den meisten deutschen Medienberichten rund um den Habeck-Besuch wird die Stromkrise des Landes dennoch auf das Versagen &uuml;beralterter Kohlemeiler reduziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1486453306033\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ampel gab bisher 32 Millionen Euro f&uuml;r Aufrufe zum Energiesparen aus<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will den Gasverbrauch in diesem Winter um bis zu 20 Prozent reduzieren. Dabei sollen auch die B&uuml;rger mithelfen. TV-Spots und Werbeanzeigen zum Energiesparen haben bisher mehr als 32 Millionen Euro gekostet. Die Botschaften erinnern an die Appelle w&auml;hrend der Corona-Pandemie.<br>\nJeder Beitrag z&auml;hlt: Mit Aussagen wie diesen versucht die Bundesregierung, die Deutschen in Anzeigen und Videos zum Energiesparen zu bewegen. Im Fernsehen, in Kinos oder auf Au&szlig;enfl&auml;chen bringt die Ampel den Sparappell unter das Volk. Die Kosten dieser Werbekampagne betragen bisher mehr als 32 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort auf eine schriftliche Anfrage des CSU-Bundestagsabgeordneten Stefan M&uuml;ller an die Bundesregierung hervor, die WELT vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article242679689\/Ampel-32-Millionen-Euro-Ausgaben-fuer-Werbekampagnen-zum-Energiesparen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Energiesparen im Sport: Es wird kalt im Amateursport<\/strong><br>\nIn der Energiekrise f&uuml;hlen sich viele Sportvereine von der Politik verlassen. Die Pandemie haben die meisten Vereine &uuml;berstanden, aber jetzt f&uuml;rchten viele um ihre Existenz<br>\nDer 15. November war ein guter Tag f&uuml;r Frank Fechner. An jenem Dienstag hat der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Eimsb&uuml;tteler Turnvereins einen neuen Vertrag mit einem Stromversorger abgeschlossen. 5,3 Cent kostet die Kilowattstunde Strom den mit 19&nbsp;000 Mitgliedern drittgr&ouml;&szlig;ten Hamburger Sportverein bislang, ab 1. Januar werden es 37,7 Cent sein. Eine erfreuliche Zahl, findet er: &ldquo;Wir hatten auch Angebote von 80&nbsp;Cent.&rdquo;<br>\nDennoch, k&uuml;nftig zahlt auch der ETV mit seinen 30 Sportarten siebenmal mehr f&uuml;r den Strom, also 400&nbsp;000 Euro mehr pro Jahr. &ldquo;Ohne Hilfen aus der Politik bliebe uns wohl nur eine erneute Erh&ouml;hung der Mitgliedsbeitr&auml;ge&rdquo;, glaubt Fechner. Das aber sei f&uuml;r einen gemeinn&uuml;tzigen Verein, der niedrige Beitr&auml;ge anbieten will, so Fechner, &ldquo;nicht gut vereinbar&rdquo;. Zumal sie beim ETV ja gerade erst im Oktober die Beitr&auml;ge um 14 Prozent erh&ouml;ht haben, um nach der Pandemie &uuml;berhaupt &uuml;ber die Runden zu kommen. &ldquo;Ohne Hilfe durch den Staat wird es f&uuml;r den Sport extrem eng&rdquo;, sagt Fechner: &ldquo;Das ist noch nicht &uuml;berall verstanden&nbsp;worden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/amateursport-vereine-energiekrise-1.5714804\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschlands Hunger nach afrikanischem Wasserstoff<\/strong><br>\nEnergie und Klima &ndash; kompakt: Deutschland will gr&uuml;nen Wasserstoff in der namibischen W&uuml;ste produzieren lassen. Auch blauer Wasserstoff soll zum Einsatz kommen. Warum das keine gute Idee in Hinsicht auf Klimaschutz ist. [&hellip;]<br>\nAuch wenn Robert Habeck auf Einkaufstour f&uuml;r gr&uuml;nen Wasserstoff war, wird nach Informationen des Umweltinstituts M&uuml;nchen auch sogenannter &ldquo;blauer&rdquo; Wasserstoff in der nationalen Wasserstoffstrategie eine Rolle spielen und soll mit Steuergeldern gef&ouml;rdert werden.<br>\n&ldquo;Blauer&rdquo; Wasserstoff wird unter Einsatz fossiler Energie hergestellt, wobei das freiwerdende Kohlendioxid abgeschieden und unterirdisch eingelagert werden soll. Das g&auml;ngige Verfahren zur Wasserstoffherstellung ist die &ldquo;Dampfreformierung&rdquo; von Erdgas, wobei Methan (CH4) unter hohen Temperaturen mit Wasser zu CO2 und Wasserstoff reagiert. Das so gewonnene Produkt w&uuml;rde als &ldquo;grauer&rdquo; Wasserstoff bezeichnet, die Abscheidung und Einlagerung von CO2 macht ihn schlie&szlig;lich &ldquo;blau&rdquo;. Das Umweltinstitut M&uuml;nchen kritisiert, dass &ldquo;blauer&rdquo; Wasserstoff keineswegs klimaneutral sei.\n<blockquote><p>\nBei der F&ouml;rderung und beim Transport des verwendeten Erdgases werden gro&szlig;e Mengen des besonders klimasch&auml;dlichen Gases Methan freigesetzt. Gleichzeitig geht bei der Herstellung viel Energie verloren. Blauer Wasserstoff k&ouml;nnte darum sogar sch&auml;dlicher als Erdgas sein,\n<\/p><\/blockquote>\n<p>&hellip; sagt Kasimir Buhr, Referent f&uuml;r Energie- und Klimapolitik am Umweltinstitut M&uuml;nchen. Das Institut verweist auch auf eine in Energy, Science &amp; Engineering ver&ouml;ffentlichte Studie, wonach mit dem &ldquo;blauen&rdquo; gegen&uuml;ber dem &ldquo;grauen&rdquo; Wasserstoff nur neun bis zw&ouml;lf Prozent der CO2-&Auml;quivalente eingespart werden. Die Treibhausgasemissionen seien h&ouml;her, als wenn direkt mit Erdgas oder Kohle geheizt w&uuml;rde, so die Studie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutschlands-Hunger-nach-afrikanischem-Wasserstoff-7395054.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deckel ohne Sinn: Zur Preisbegrenzung f&uuml;r russisches &Ouml;l<\/strong><br>\nEine erste Zwischenbilanz zu dem EU-G7-Preisdeckel auf russisches &Ouml;l: Es gibt den Deckel, aber niemand interessiert sich f&uuml;r ihn. Oder genauer: fast niemand. Vergangene Woche sorgte er f&uuml;r ein wenig Aufregung am Bosporus und an den Dardanellen. Durch die Meerengen m&uuml;ssen Schiffe hindurch, die im russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk &Ouml;l laden und es in andere L&auml;nder transportieren. Die T&uuml;rkei, von der EU unter Druck gesetzt, dort unbedingt die Einhaltung des Preisdeckels zu kontrollieren &ndash; irgendwer mu&szlig; das ja tun &ndash;, lie&szlig; sich nicht lumpen und &uuml;berpr&uuml;fte vorbeifahrende Tanker penibel. Dumm nur, da&szlig; sie dabei vor allem Tanker erwischte, die in Noworossijsk nicht russisches, sondern kasachisches &Ouml;l geladen hatten, das sie in westliche Staaten liefern sollten. Diese Tanker standen vergangene Woche vor den Meerengen Schlange, bis sie die &auml;u&szlig;erst gewissenhaften Kontrollen &uuml;berstanden hatten. Leider hatten nicht alle Tanker die erforderlichen Papiere dabei. Washington tobte, beschwerte sich in Ankara: So habe man sich die Sache mit dem Preisdeckel nicht gedacht. Woanders herrscht reges Desinteresse. Am 5. Dezember, dem Tag, an dem der Preisdeckel in Kraft trat, wurde am Hafen Kosmino nahe Wladiwostok russisches &Ouml;l routiniert f&uuml;r 79 US-Dollar pro Barrel verkauft &ndash; weit oberhalb des Deckels, der bei 60 US-Dollar liegt. Chinesische und indische Reeder lie&szlig;en sich ohnehin nicht von den merkw&uuml;rdigen westlichen Vorschriften irritieren; zu ihnen kam nun auch noch eine russische Schattenflotte von wohl rund hundert Tankern oder sogar mehr hinzu, die &ndash; von Moskau in k&uuml;rzester Zeit aufgebaut &ndash; ohne R&uuml;ckgriff auf westliche Dienstleistungen Erd&ouml;l transportierte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1459438088194\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Deindustrialisierung Deutschlands stoppen!<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat per Amtseid geschworen, den Nutzen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern in Deutschland zu mehren und Schaden von ihnen abzuwenden. Der im Grundgesetz Artikel 56 formulierte Arbeitsauftrag gilt auch f&uuml;r Gr&uuml;nen-Minister. W&auml;hrend US-Pr&auml;sident Biden mit dem &ldquo;Inflation Reduction Act&rdquo; Europa den Handelskrieg erkl&auml;rt und deutsche Firmen in die Staaten abzuwerben versucht, &ldquo;verwirrt&rdquo; der f&uuml;r Handelsfragen zust&auml;ndige deutsche Wirtschaftsminister Habeck &ldquo;mit wechselnden offiziellen Botschaften&rdquo;, stellt die Welt in einem Bericht aus Br&uuml;ssel fest. Statt mit Frankreich zusammen Washington eine resolute europ&auml;ische Antwort zu geben und die Deindustrialisierung Deutschlands zu stoppen, wollen die Transatlantiker um den Gr&uuml;nen-Minister offensichtlich lieber die wei&szlig;e Fahne hissen.<br>\nBeim sinnlosen Wirtschaftskrieg gegen Russland sind die Gr&uuml;nen umso verbissener. Im Osten Deutschlands drohen zum Jahreswechsel Versorgungsengp&auml;sse und neue Preisanstiege bei Sprit und Heiz&ouml;l, wenn per Ampel-Beschluss die Raffinerien in Schwedt und Leuna kein russisches &Ouml;l mehr verarbeiten d&uuml;rfen, obwohl Habeck gleichwertigen Ersatzstoff in ausreichender Menge zwar herbeiredet, aber nicht ranschaffen kann. Daf&uuml;r gibt es im Westen k&uuml;nftig teures Fl&uuml;ssiggas. Am Sonnabend er&ouml;ffnet der Wirtschaftsminister mit Kanzler Scholz das erste LNG-Terminal in Wilhelmshaven. Kurz vor Weihnachten soll von dort per Schiff angeliefertes Fl&uuml;ssiggas ins deutsche Netz eingespeist werden. Die Habeck-Alternative zu billigem russischem Pipeline-Gas geht zulasten der Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Industrie und wird die Verbraucher in Deutschland &uuml;ber viele Jahre richtig teuer zu stehen kommen. Die Preisen bleiben hoch, auch wenn lange schon &ldquo;Entlastungspakete&rdquo; aufgebraucht und Preisdeckel wieder aufgehoben sind. Denn der Transport per Tanker kostet per se und auf Dauer deutlich mehr als durch das Rohr. Dieser Green-Deal geht auch zulasten der Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Industrie und befeuert weitere Firmenpleiten. Umweltsch&auml;dlicher ist die gr&uuml;ne LNG-Alternative mit Gas von den Autokraten in Katar und den Fracking-Konzernen in den USA allemal.<br>\nHeute sagte mir ein US-&Ouml;konom, Habeck und die Gr&uuml;nen f&uuml;hrten mit ihrer Politik der Heuchelei und Doppelstandards mittlerweile Krieg gegen das eigene Land. Und es ist tats&auml;chlich geradezu abenteuerlich, wenn Kommissionschefin Ursula von der Leyen (CDU) &ldquo;hofft, den Handelskonflikt entsch&auml;rfen zu k&ouml;nnen, indem die Europ&auml;er den Amerikanern in der Chinapolitik entgegenkommen&rdquo;. Der transatlantische Crash-Kurs mag vielleicht den Gr&uuml;nen gefallen &ndash; eine Entkoppelung von China hie&szlig;e aber nichts anderes als noch mehr Wohlstandsverlust und w&uuml;rde Deutschland vollends ruinieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/MdBSevimDagdelen\/posts\/pfbid02RwZ7CzNDoUdz9PVQAPDv5JfvZuUHXWc7fKcDs6ksb2ssEL7o2689ZqPYefgUJkDDl\">Sevim Dagdelen via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zu Lauterbachs Krankenhausreform: Behandlung vergeigt<\/strong><br>\nWas die Problemdiagnose angeht, &uuml;berraschte Gesundheitsminister Karl Lauterbach mit ausgesprochener Klarheit, als er seine Pl&auml;ne f&uuml;r eine Krankenhausreform vorstellte: &bdquo;Das Hauptproblem ist, dass wir seit Jahren im Krankenhaus alles mit Fallpauschalen bezahlen. Damit dominiert die &Ouml;konomie im Krankenhaussystem. Die Krankenh&auml;user m&uuml;ssen durch dieses System immer so billig wie m&ouml;glich und so viel wie m&ouml;glich behandeln.&ldquo; Wenige Sekunden lang lie&szlig; er Hoffnung aufkommen, dass die Forderung nach Abschaffung der Fallpauschalen und das Zur&uuml;ckdr&auml;ngen des Profits aus den Krankenh&auml;usern endlich von Erfolg gekr&ouml;nt sein w&uuml;rde. Angesichts der zunehmenden und f&uuml;r alle sichtbaren akuten Probleme in den Krankenh&auml;usern &ndash; zuletzt am deutlichsten im Bereich der Kinderkliniken &ndash; wirkte es auch plausibel, dass endlich eine radikale Umkehr in der Gesundheitspolitik erfolgen muss. Und schlie&szlig;lich hatte Lauterbach selbst nicht weniger als eine &bdquo;Revolution&ldquo; angek&uuml;ndigt. Die Ern&uuml;chterung folgte auf dem Fu&szlig;e: Mit der Ank&uuml;ndigung, dieses Fallpauschalensystem jetzt zu &uuml;berwinden, erkl&auml;rte Lauterbach dann, dass das Ergebnis der Regierungskommission, die seit einem halben Jahr im Auftrag der Regierung an der Krankenhausverg&uuml;tungsreform arbeite, auch Grundlage seines Handelns f&uuml;r die n&auml;chsten drei Jahre sein werde. Man werde das Fallpauschalensystem &hellip; fortf&uuml;hren! Auch wenn es durch Vorhaltepauschalen &ndash; also einen Anteil an fallunabh&auml;ngiger Verg&uuml;tung &ndash; eingeschr&auml;nkt wird, bleibt das &uuml;ber die Fallpauschalen ermittelte Gesamtvolumen der Krankenhausverg&uuml;tung das Gleiche. Die Unterfinanzierung bleibt also bestehen. Und vor allem werden in den Krankenh&auml;usern, wo heute richtig viel Profit gemacht wird, die Fallpauschalen weiter der Hebel sein, um mit der gleichen Logik wie bisher m&ouml;glichst viele F&auml;lle m&ouml;glichst billig zu behandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/behandlung-vergeigt-4775253\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Betroffenheit durch die Inflation ist sehr unterschiedlich: Massenarmut programmiert<\/strong><br>\nDas &bdquo;isw-spezial 36&ldquo; widmet sich der Thematik &bdquo;Wirtschaftskrieg, Gaskrise, Inflation&ldquo;. Franz Garnreiter untersucht darin anhand statistischer Daten die Hintergr&uuml;nde und Auswirkungen der &ouml;konomischen Situation. Der Autor weist dabei nach, dass die schwierige Lage Folge politischer Entscheidungen und somit gewollt ist. Sowohl die Sanktionen gegen Russland als auch die Ma&szlig;nahmen zur Linderung von deren Auswirkungen auf die Werkt&auml;tigen und die Wirtschaft in Deutschland erscheinen kopflos &ndash; f&uuml;hren allerdings allesamt zu einer weiteren Umverteilung von unten nach oben. Parallel wird die Militarisierung vorangetrieben. Garnreiter gibt einen umfassenden Gesamt&uuml;berblick, aufbereitet mit vielen Grafiken. Wir danken dem Institut f&uuml;r sozial-&ouml;kologische Wirtschaftsforschung f&uuml;r die freundliche Genehmigung zum Abdruck dieses Auszugs, der f&uuml;r UZ redaktionell bearbeitet wurde.<br>\nVor einiger Zeit ging die Meldung durch die Medien, der Sparkassenpr&auml;sident Helmut Schleweis erwarte, dass k&uuml;nftig bis zu 60 Prozent aller deutschen Haushalte ihr komplettes Einkommen ben&ouml;tigen werden, um ihren Lebensstandard bei den gestiegenen Preisen aufrechtzuerhalten. Oder dass sie sich sogar zus&auml;tzlich verschulden m&uuml;ssen. Vor dem Hochschnellen der Inflation waren &bdquo;nur&ldquo; 15 Prozent aller Haushalte nicht in der Lage, ihren Konsum allein aus ihrem verf&uuml;gbaren Einkommen zu bezahlen. Die sehr viel schwieriger gewordene finanzielle Lage macht sich, nat&uuml;rlich, auch bei der Neuanlage von Ersparnissen bemerkbar: W&auml;hrend im ersten Halbjahr 2021 den Sparkassen noch 25 Milliarden Euro neu zuflossen, sank dieser Wert 2022 um 98 Prozent auf 0,6 Milliarden Euro. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r die breite Masse der Haushalte sind Einkommenserh&ouml;hungen (Lohn und Gehalt) das unmittelbarste und wirksamste Mittel, um mit den Preissteigerungen Schritt zu halten. Vor allem f&uuml;r das &auml;rmste F&uuml;nftel der Haushalte reicht das nicht: Sie brauchen spezielle St&uuml;tzungsprogramme, hier muss das, was wir mal Sozialstaat nannten, t&auml;tig werden. Und schlie&szlig;lich: Angesichts dessen, dass die Inflation so klar ihren Ursprung in den Energiepreisen hat, dass die Energiekosten nicht nur mehr oder weniger so steigen, wie es die allgemeine Inflation vorgibt, sondern regelrecht explodieren, m&uuml;ssen zielgenaue Ma&szlig;nahmen f&uuml;r diesen Punkt installiert werden wie insbesondere eine starke Preisverg&uuml;nstigung f&uuml;r den elementaren Grundbedarf an Energie (aber nicht f&uuml;r 80 Prozent des Bedarfs von Villenbewohnern).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/massenarmut-programmiert-4775258\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wo das Einkommen kaum f&uuml;r Essen und warme Kleidung reicht, bleibt der Teddy im Regal: Traurige Weihnachten<\/strong><br>\nWie niedrig inzwischen die Erwartungen hinsichtlich der Kaufkraft der Masse der Bev&ouml;lkerung sind, machte eine Umfrage nach dem dritten Adventssamstag klar: Fast 60 Prozent der dort befragten rund 400 H&auml;ndler zeigten sich &bdquo;zufrieden&ldquo; mit dem Umsatz. Getragen wurde diese Zufriedenheit vor allem durch den Lebensmittelhandel, aber auch &ndash; bei immerhin noch 40 Prozent positiver R&uuml;ckmeldung &ndash; vom Bekleidungshandel. &bdquo;Dabei d&uuml;rften auch&ldquo;, res&uuml;miert der Handelsverband Deutschland (HDE) in seiner Stellungnahme &bdquo;die niedrigen Temperaturen eine Rolle spielen.&ldquo; Nicht nur drau&szlig;en, sondern dank Wirtschaftskrieg auch in den Wohnungen. Die vom HDE abgefragte Zufriedenheit ist subjektiv. Die objektiven Zahlen, die der HDE zeitgleich ver&ouml;ffentlichte, bilden einen bemerkenswerten Kontrast zur Stimmung. Der Gesamtumsatz betrug demnach im Einzelhandel in den Monaten November und Dezember bis jetzt 120 Milliarden Euro &ndash; preisbereinigt ein Minus von vier Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Und das, obwohl das Gesch&auml;ft in den Innenst&auml;dten 2021 wegen der Corona-Ma&szlig;nahmen und dem Fehlen der kaufluststeigernden Weihnachtsm&auml;rkte als existenzgef&auml;hrdend beschrieben wurde. Damals gab es eine Umschichtung zum Onlinehandel. Aber auch der meldet verglichen zum Vorjahreszeitraum preisbereinigt ein Minus &ndash; sogar um 4,5 Prozent. In den Stimmungsberichten ist die Ern&uuml;chterung, die sich hierzulande breit macht, im wahrsten Sinne des Wortes schon eingepreist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/traurige-weihnachten-4775343\/\">Manfred Sohn in unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wer finanziert die Klimaproteste &ndash; und mit welchem Ziel?<\/strong><br>\nDie Aktionen der &ldquo;Letzten Generation&rdquo; werden vom Climate Emergency Fund finanziert. Der Fonds finanziert auch die Schulung der Aktivisten. Er vermittelt ihnen ihr &ldquo;Handwerkszeug&rdquo;, festkleben, &uuml;berzogene Forderungen stellen, Panik sch&uuml;ren, m&ouml;glichst laut auftreten. Der Fonds unterst&uuml;tzt ebenfalls &ldquo;Extinction Rebellion&rdquo;. Aus diesem Grund klingen die Statements und Forderungen ihrer Akteure in &auml;hnlicher Weise naiv und weltfremd.<br>\nDie Aktivisten der &ldquo;Letzten Generation&rdquo; beispielsweise richteten im Oktober ein Schreiben an die Bundesregierung und an Bundeskanzler Scholz. (&hellip;)<br>\nDas im Oktober verfasste Forderungsschreiben liest sich, als habe es ein politischer Legastheniker verfasst. Als lie&szlig;e sich mit einem 9-Euro-Ticket der Monsun abmildern. Als br&auml;uchte es f&uuml;r den breiten Umstieg vom Individualverkehr auf &ouml;ffentliche Verkehrsmittel nicht noch etwas mehr als nur ein g&uuml;nstiges Ticket. Man kann das nicht ernst nehmen. W&auml;re es ein tats&auml;chliches Anliegen des Climate Emergency Fund, etwas gegen den Klimawandel zu tun, w&auml;re die Finanzierung von Gruppen wie die &ldquo;Letzte Generation&rdquo; und &ldquo;Extinction Rebellion&rdquo; absolut rausgeschmissenes Geld.<br>\nDen Fonds finanziert Aileen Getty, Erbin des &Ouml;l-Tycoons Jean Paul Getty. Der Climate Emergency Fund ist nicht die einzige NGO, die zur Finanzierung und Koordinierung der Klimaproteste dient. Eingebettet sind die Proteste in ein ganzes Netzwerk von Organisationen, welche sie finanziell, juristisch und medial unterst&uuml;tzen. Neben Aileen Gettys Climate Emergency Fund gibt es beispielsweise noch die Equation Campaign, die &ndash; man wagt es kaum zu erw&auml;hnen &ndash; unter anderem von den Open Society Foundations und dem Rockefeller Fund finanziert wird. Die Aileen Getty Foundation wird auf der Seite der Finanzierer und F&ouml;rderer der Equation Campaign als Partnerorganisation aufgelistet. Die wechselseitige Unterst&uuml;tzung dreht sich im Kreis.<br>\nDamit stellt sich die Frage, warum diese Organisationen, hinter denen eine enorme Finanzkraft steht, Proteste in allen westlichen L&auml;ndern finanzieren, obwohl sie absehbar keinerlei Effekt haben werden. Dar&uuml;ber l&auml;sst sich freilich nur spekulieren, denn w&auml;hrend die Agenda der Klimaproteste in all ihrer Naivit&auml;t offengelegt wird, tragen die Finanziers der Stiftungen ihre tats&auml;chliche Motivation nicht in die &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/157327-wer-finanziert-klimaproteste-und-mit-welchem-ziel\/\">Gert Ewen Ungar auf RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wer die &bdquo;Letzte Generation&ldquo; mit welchem Interesse finanziert<\/strong><br>\nDie &ldquo;Letzte Generation&rdquo; besteht aus Idealisten, die gar nicht verstehen, f&uuml;r wessen Ziele sie die n&uuml;tzlichen Idioten spielen. Es sind n&auml;mlich ausgerechnet die Familien von &Ouml;lmagnaten wie Rockefeller, die das n&ouml;tige Geld liefern. Nur warum? (&hellip;)<br>\nDer Kampf gegen den Klimawandel ist ein Milliardengesch&auml;ft und die US-Oligarchen, die sich dem Kampf gegen den Klimawandel verschrieben haben, haben sich l&auml;ngst direkt oder &uuml;ber extra daf&uuml;r gegr&uuml;ndete Investmentfonds, wie zum Beispiel den von Bill Gates gegr&uuml;ndeten Fonds Breakthrough Energy, an den Firmen beteiligt, die am Kampf gegen den Klimawandel das gro&szlig;e Geld verdienen werden. Und wir reden &uuml;ber sehr viel Geld, denn alleine die EU will im Rahmen des Green Deal, dessen offizieller Partner &uuml;brigens Breakthrough Energy ist, eine Billion (also 1.000 Milliarden) Euro in den Kampf gegen den Klimawandel stecken.<br>\nAber der &bdquo;Kampf gegen den Klimawandel&ldquo; hat aus Sicht der US-Oligarchen noch einen weiteren Vorteil: Wenn sich aufstrebende Nationen, wie zum Beispiel Indien, Brasilien und andere, darauf einlassen, weniger fossile Energietr&auml;ger zu verfeuern, wird das ihre wirtschaftliche Entwicklung schw&auml;chen, denn alle anderen Energieformen sind nun einmal wesentlich teurer. Die Schw&auml;chung von wirtschaftlichen Konkurrenten auf den Weltm&auml;rkten ist etwas, was Oligarchen sehr gut gef&auml;llt, denn wer will schon starke Konkurrenten haben, die einem am Ende die Macht streitig machen k&ouml;nnten?<br>\nWenn man das Thema von dieser Seite betrachtet, dann ist es pl&ouml;tzlich vollkommen logisch, warum ausgerechnet amerikanische Oligarchen die Klimaradikalen finanzieren, denn deren Aktionen lenken f&uuml;r wenig Geld viel mediale Aufmerksamkeit auf das Thema des angeblichen Kampfes gegen den Klimawandel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/wer-die-letzte-generation-mit-welchem-interesse-finanziert\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Leipziger Erkl&auml;rung&ldquo; h&auml;lt eigenes Programm f&uuml;r veraltet: Zeitenwende bei der Linkspartei<\/strong><br>\n64 Funktion&auml;re der Partei &bdquo;Die Linke&ldquo; versammelten sich am Samstag auf Einladung von Partei- und Bundestagsfraktionsf&uuml;hrung in Leipzig und verabschiedeten eine &bdquo;Leipziger Erkl&auml;rung&ldquo;, die faktisch mit den 2007 bei Gr&uuml;ndung der Partei formulierten Zielen und dem 2011 in Erfurt beschlossenem Programm bricht. Die entscheidende Formulierung lautet: &bdquo;Der Kampf gegen Hartz IV und die Prekarisierung der Arbeit, gegen Privatisierung, den Neoliberalismus und die milit&auml;rische Durchsetzung westlicher Vormacht durch Kriegseins&auml;tze war zum Zeitpunkt unserer Gr&uuml;ndung das einigende und identit&auml;tsstiftende Band, das die Partei zusammenhielt. Seitdem hat sich die Welt weitergedreht.&ldquo; Die ver&auml;nderte Lage sieht demnach so aus: &bdquo;Mit der immer sichtbareren Klimakatastrophe, dem notwendigen Ende des fossilen Kapitalismus, zunehmenden imperialen Rivalit&auml;ten zwischen USA-Russland-China, dem Erstarken einer extremen Rechten in Europa und schlie&szlig;lich dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine stehen Fragen auf der Agenda, auf die wir nur ungen&uuml;gend vorbereitet waren.&ldquo; Zu den Ursachen der eigenen Niederlagen bei den Landtagswahlen 2022 steht in der &bdquo;Leipziger Erkl&auml;rung&ldquo; nichts, es sei denn, man betrachtet die R&uuml;cknahme fr&uuml;herer Positionen als Aussage dazu. Statt Kampf gegen Hartz IV und die Kriege des Westens wie dem in der Ukraine soll nun ein &bdquo;krisenfestes Gemeinwesen&ldquo; angestrebt werden. Aus dem Vormachtstreben des Westens sind &bdquo;imperiale Rivalit&auml;ten&ldquo; zwischen USA, Russland und China geworden. Allerdings bleibt ein krisenfester Kapitalismus, wie ihn Eduard Bernstein schon vor 125 Jahren erz&auml;hlte, Unfug. Das mitten in einer tiefen Krise des Kapitals aufzutischen ist allerdings neu. Die Behauptung, bei den drei M&auml;chten handele es sich gleicherma&szlig;en um imperiale Rivalen, ist vom gleichen Kaliber. Damit wird das westliche Propagandam&auml;rchen &uuml;bernommen, wonach der Westen nie gegen Russland aufger&uuml;stet, die Ukraine nie milit&auml;risch in Stellung gebracht und es den Krieg Kiews gegen die Ostukraine seit 2014 nie gegeben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/zeitenwende-bei-der-linkspartei-4775247\/\">Arnold Sch&ouml;lzel in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zur Polizeiaktion gegen Reichsb&uuml;rger: Putsch-Spektakel<\/strong><br>\nWas die b&uuml;rgerliche Revolution in Deutschland alles verpasst hat, lie&szlig; sich in der letzten Woche erahnen, als das Portr&auml;t eines Mannes namens Heinrich XIII. Prinz Reu&szlig; die Titelseiten der gr&ouml;&szlig;ten Zeitungen schm&uuml;ckte. (&hellip;) Der Ampel-Koalition kommt das nicht ungelegen. Zwei Drittel der Deutschen sind unzufrieden mit der Regierungspolitik, wie k&uuml;rzlich eine Umfrage des Instituts &bdquo;YouGov&ldquo; ergab. Krieg und Krise treiben die Bev&ouml;lkerung an ihre Grenzen. Da liegt die Versuchung nahe, die &uuml;berf&auml;llige Inhaftierung eines faschistoiden Kuriosit&auml;tenkabinetts zum in letzter Sekunde abgewehrten Putsch aufzublasen. Jedenfalls deutet vieles darauf hin, dass die Regierung mehr Interesse an einem medialen Erfolg hatte als an einem gelungenen Polizeieinsatz. Schon zwei Wochen vor der Razzia wurden mehrere Zeitungen und Fernsehsender &uuml;ber den geplanten Zugriff unterrichtet, wie die Bundestagsabgeordnete Martina Renner (&bdquo;Die Linke&ldquo;) in einem &bdquo;n-tv&ldquo;-Interview erkl&auml;rte. Sogar die Namen, die Adressen und die geplante Zugriffszeit waren im Vorfeld weitergegeben worden. Die Aktion wurde zum offenen Geheimnis. Nach Angaben des &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; rief ein Verd&auml;chtiger seine Nachbarin an, um sie &uuml;ber das zu erwartende Polizeiaufgebot zu informieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/putsch-spektakel-4775251\/%20\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Lieber zuh&ouml;ren und nachdenken als verdammen und strafen &ndash; Was bringt die europ&auml;ische Zensur?<\/strong><br>\nImmer noch interessieren sich zu viele Deutsche f&uuml;r alternative Medien, also &ldquo;b&ouml;se Feindsender&rdquo;, meinen deutsche Politiker &ndash; und w&uuml;nschen sich mehr Zensur. Und auch die EU sucht nach neuen Mitteln, um unerw&uuml;nschte Informationen fernzuhalten. Damit handeln sie wieder einmal sogar gegen die eigenen Interessen.<br>\nWir wollen hier gar nicht erst von Meinungsfreiheit anfangen &ndash; oder von der Erkenntnis von Wahrheit, die die Bereitschaft voraussetzt, Annahmen auch zu &uuml;berpr&uuml;fen. Auch nicht davon, dass es die ungeheure Menge des Verschwiegenen ist, die erst den Platz f&uuml;r die so gef&uuml;rchteten alternativen Medien geschaffen hat. Oder davon, wie absurd und geradezu abergl&auml;ubisch die Vorstellung ist, Informationen oder Reizworte k&ouml;nnten ganze Systeme &ldquo;delegitimieren&rdquo;, wenn es nicht daneben die wirklichen Widerspr&uuml;che in der realen Welt g&auml;be.<br>\nNein, eigentlich muss man sich mit etwas ganz anderem auseinandersetzen, weil die Kaste der herrschenden Politiker in Deutschland nach wie vor nicht begreift, was die Stunde geschlagen hat. Blicken wir in die Global Times vom 12. Dezember:\n<blockquote><p>\n&ldquo;Die USA und einige andere westliche L&auml;nder wurden &lsquo;Bankrotteure&rsquo; in der internationalen Gemeinschaft. Sie wagen es, ihre Versprechen zu brechen, weil die westliche Hegemonie mit den USA in der Mitte sie sch&uuml;tzt. Washington hat schon viele andere westliche L&auml;nder gekapert, sich solch einer Hegemonie anzuschlie&szlig;en, und schafft und erh&auml;lt eine verzerrte internationale Ordnung. Es l&auml;sst sich vorhersehen, dass einige, von den USA gef&uuml;hrte westliche L&auml;nder weiterhin die sogenannten Werte als Entschuldigung nutzen werden, um ihre kollektive Hegemonie zu verteidigen und andere unter eine internationale Regel und Ordnung zu ihren Gunsten zu zwingen. Solange eine solche Dominanz besteht, wird die Welt weiter ein Opfer der Machtpolitik sein, und kein Ort voller Gerechtigkeit und Fairness.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist die &ndash; halboffizielle &ndash; chinesische Reaktion auf Angela Merkels Eingest&auml;ndnis, dass die Minsker Vereinbarungen jahrelang nur der T&auml;uschung Russlands dienten. In vielen weiteren L&auml;ndern sieht die Reaktion darauf nicht wesentlich anders aus. Merkels S&auml;tze waren ein &ouml;ffentliches Gest&auml;ndnis, wer den Krieg in der Ukraine wirklich herbeigezogen hat. Und genau so wird das au&szlig;erhalb des Westens auch verstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/pressefreiheit.rtde.tech\/meinung\/157236-europaeische-zensur-zu-ueberheblich-um\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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