{"id":91751,"date":"2022-12-19T08:43:22","date_gmt":"2022-12-19T07:43:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751"},"modified":"2022-12-19T08:43:22","modified_gmt":"2022-12-19T07:43:22","slug":"hinweise-des-tages-4260","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h01\">Die ignorierte letzte Chance: Das Schweigen von USA und NATO auf Russlands Briefe vom 17. Dezember 2021<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h02\">Fl&uuml;ssiggas kommt: &bdquo;Putin soll in der H&ouml;lle verrotten!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h03\">EU will &Ouml;kostrom aus Aserbaidschan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h04\">Unilateralismus und Protektionismus der USA schaden globalem Handelssystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h05\">Aktuelles Ranking: Das sind die reichsten Menschen der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h06\">&bdquo;Viele Privilegien f&uuml;r Milliard&auml;re&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h07\">Warten auf den gro&szlig;en Wurf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h08\">&raquo;Wollen wissen, ob das Urteil gegen uns beeinflusst wurde&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h09\">Statistik zur Lebenserwartung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h10\">Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung desinformiert spektakul&auml;r in Sachen Covid-Impfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h11\">&laquo;Auff&auml;llige Ged&auml;chtnisl&uuml;cken&raquo; von Anthony Fauci<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h12\">Corona 2.0? Bill Gates f&uuml;hrte neue Pandemie-&Uuml;bung durch &ndash; diesmal mit deutscher Beteiligung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h13\">USA wollen WHO-Chef fast diktatorische Vollmachten geben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h14\">Wenn der Brieftr&auml;ger nicht mehr klingelt: Tagelanges Warten auf die Post &ndash; wie kann das sein?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h15\">Journalisten kritisieren neues Mediengesetz in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h16\">Zensur aus Staatsr&auml;son<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h17\">Bundesregierung kritisiert Twitter-Sperren f&uuml;r Journalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91751#h18\">Grosse Medien sind mit ein&auml;ugigen Faktencheckern verbandelt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die ignorierte letzte Chance: Das Schweigen von USA und NATO auf Russlands Briefe vom 17. Dezember 2021<\/strong><br>\nVor genau einem Jahr formulierte Russland unmissverst&auml;ndlich seine Sicherheitsinteressen. Die Reaktion des Westens: Fehlanzeige! Es spricht sehr viel daf&uuml;r, dass Russlands &Uuml;berfall auf die Ukraine h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen, h&auml;tte der Westen zumindest eine NATO-Mitgliedschaft des Landes definitiv ausgeschlossen.<br>\nAuch wenn es sich bei der &bdquo;milit&auml;rischen Spezialoperation&ldquo; Russlands in der Ukraine um einen v&ouml;lkerrechtswidrigen &Uuml;berfall handelt: Was das direkte bilaterale Verh&auml;ltnis zwischen Russland und dem Westen angeht, so war letzterer, und hier in erster Linie USA und NATO, jahrzehntelang in Sachen Eskalation aktiv. Das S&uuml;ndenregister: F&uuml;nf NATO-Erweiterungen seit 1999 bis direkt an die Grenze Russlands mit insgesamt 14 neuen Mitgliedern; Nichtratifizierung bzw. K&uuml;ndigung fast aller Vertr&auml;ge zur Abr&uuml;stung und R&uuml;stungskontrolle wie des A-KSE-Vertrages &uuml;ber die Abr&uuml;stung von Streitkr&auml;ften und Waffensystemen in Europa, des ABM-Vertrages zur Begrenzung von Raketenabwehrsystemen (2001), des INF-Vertrages, der die Herstellung und Stationierung landgest&uuml;tzter Raketen und Marschflugk&ouml;rper einer Reichweite zwischen 500 und 5.500 Kilometern verbot (2019) und des Open-Skies-Vertrag, der im Sinne vertrauensbildender Ma&szlig;nahmen durch &Uuml;berflugrechte beiden Seiten &sbquo;Glasnost&lsquo; erm&ouml;glichen sollte (2020); v&ouml;lkerrechtswidrige Angriffskriege wie gegen die Bundesrepublik Jugoslawien (1999) und den Irak (2003), expansive Auslegung von UN-Mandaten wie im Falle Libyen 2011 oder h&ouml;chst kreative Interpretationen der NATO-Russland-Grundakte (2016), die die permanente Stationierung westlicher Truppen und Waffensysteme vor der russischen Haust&uuml;re untersagt; Aufbau des weltweiten Raketenabwehrsystems Aegis mit angriffsf&auml;higen Modulen in Rum&auml;nien und Polen; Regime Change-Versuche im postsowjetischen Raum, am Offensichtlichsten in der Ukraine (2013\/2014).<br>\nEnde letzten Jahres ergriff Russland dann die diplomatische Initiative und definierte gegen&uuml;ber NATO und USA seine sicherheitspolitischen Interessen, inclusive Roter Linien, klar und unmissverst&auml;ndlich. (&hellip;)<br>\nAm 7. Januar diesen Jahres fand dann ein digitales au&szlig;erordentliches Meeting aller 30 NATO-Au&szlig;enminister statt und man durfte gespannt sein, ob und gegebenenfalls wie die NATO auf den russischen Vertragsentwurf reagieren w&uuml;rde.<br>\nAber nichts dergleichen. Auf der abschlie&szlig;enden Pressekonferenz bediente Generalsekret&auml;r Stoltenberg &ndash; wie sp&auml;ter auch US-Pr&auml;sident Biden &ndash; die altbekannten Gebetsm&uuml;hlen: Die NATO werde weiterhin die Ukraine und Georgien unterst&uuml;tzen, im &Uuml;brigen habe jedes Land, unabh&auml;ngig von seiner Gr&ouml;&szlig;e und seinen Nachbarn das Recht, seinen Weg und seine B&uuml;ndnispartner selbst zu w&auml;hlen. Dass dies auf die Ukraine und Georgien gem&uuml;nzt war, war offensichtlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-ignorierte-letzte-chance-das-schweigen-von-usa-und-nato-auf-russlands-briefe-vom-17-dezember-2021\/\">Leo Ensel in Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;ssiggas kommt: &bdquo;Putin soll in der H&ouml;lle verrotten!&ldquo;<\/strong><br>\nMit dem Ende von Nord Stream hofft die Fl&uuml;ssiggas-Industrie auf den gro&szlig;en Durchbruch. Das Ganze wird allerdings teuer und nicht besonders &ouml;kologisch.<br>\nWenn Bundeskanzler Olaf Scholz am Samstag mit dem norwegischen Spezialschiff &bdquo;H&ouml;egh Esperanza&ldquo; das erste mobile Fl&uuml;ssiggas-Terminal in Wilhelmshafen er&ouml;ffnet, ist dies ein wichtiger Meilenstein f&uuml;r die in den vergangenen Monaten massiv gehypte Energieform Fl&uuml;ssiggas (LNG). Bisher galt LNG als zu teuer, um sich durchsetzen zu k&ouml;nnen: &bdquo;Die Auslastung der LNG-H&auml;fen betr&auml;gt gerade mal 25 Prozent&ldquo;, sagt der Londoner Investmentbanker Laurent Segalen der Berliner Zeitung. Segalen hat sich mit seinem Unternehmen Megawatt-X auf den Handel mit Wind und Solarenergie spezialisiert. Er h&auml;lt es f&uuml;r richtig, dass die Europ&auml;er versuchen, ihre Energie-Bande mit Russland zu kappen: &bdquo;Das Vertrauen der M&auml;rkte in die Russen ist weg. Gazprom Germania und Uniper sind gegen die Wand gefahren. Es wird zehn Jahre, vielleicht eine Generation dauern, ehe wir wieder dar&uuml;ber nachdenken k&ouml;nnen, mit den Russen Deals abzuschlie&szlig;en.&ldquo; Mit der Sprengung von Nord Stream 2 gehe eine Epoche zu Ende, meint Segalen: Eine Pipeline k&ouml;nne nicht gesch&uuml;tzt werden, es brauche das Vertrauen. Daher sieht sich die LNG-Branche nun im Vorteil: &bdquo;Schiffe sind flexibler, man kann einer Sabotage leichter ausweichen&ldquo;, sagt der Banker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/fluessiggas-kommt-putin-soll-in-der-hoelle-verrotten-li.298637%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Ein Investmentbanker ist nun alles andere als eine moralische Instanz und wie fragw&uuml;rdig der Wirtschaftskrieg gegen Russland ist, zeigt sich an den Folgen dieses LNG-Gases f&uuml;r Klima und Umwelt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU will &Ouml;kostrom aus Aserbaidschan<\/strong><br>\nDie EU will sich erneuerbaren Energien aus Aserbaidschan sichern. Dazu soll ein 1100 Kilometer langes Unterwasserstromkabel mit einer Leistung von 1000 Megawatt durch das Schwarze Meer bis nach Rum&auml;nien verlaufen. Die Staats- und Regierungschefs Aserbaidschans, Georgiens, Rum&auml;niens und Ungarns unterzeichneten im Beisein der EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen ein entsprechendes Abkommen.<br>\nDas Projekt soll in drei bis vier Jahren fertiggestellt sein. Aserbaidschan will durch das Kabel Strom aus Offshore-Windparks nach Europa exportieren. Das Projekt ist Teil der Bem&uuml;hungen der EU, sich angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bei Energielieferungen unabh&auml;ngiger von Russland zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/aserbaidschan-strom-eu-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das milit&auml;rische Einschreiten Russlands in die Ukraine war der Anlass f&uuml;r Sanktionen und den (moralischen) Verzicht auf russische Energietr&auml;ger. In den Hintergrund gedr&auml;ngt wird nun <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88444\">Aserbaidschans Angriff auf Armenien<\/a>. Interessant und sehr gut zusammengefasst ist das in einer kurzen, einmin&uuml;tigen Rede des EU-Parlamentariers Martin Sonneborn ab Minute 8:30 in Bericht aus Br&uuml;ssel III: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89140#h10\">Mafia-Deals, kaputte Ponys, Blackout auf der Damentoilette<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Unilateralismus und Protektionismus der USA schaden globalem Handelssystem<\/strong><br>\nDie USA seien mit ihrem Unilateralismus und Protektionismus vom multilateralen Handelssystem abgewichen. Au&szlig;erdem h&auml;tten sie damit gegen Wirtschaftsgesetze und Marktregeln versto&szlig;en und der Stabilit&auml;t der globalen Industrie- und Lieferketten geschadet, erkl&auml;rte das chinesische Handelsministerium am Samstag.<br>\nDie &Auml;u&szlig;erungen waren eine Reaktion auf eine Medienanfrage zur 15. &bdquo;Handelspolitischen &Uuml;berpr&uuml;fung der Vereinigten Staaten&ldquo; durch die Welthandelsorganisation (WTO), die Anfang dieser Woche stattgefunden hatte. W&auml;hrend der &Uuml;berpr&uuml;fung &auml;u&szlig;erte China seine Besorgnis &uuml;ber die Praktiken der USA, konkret ging es dabei z. B. um die Einf&uuml;hrung umfangreicher diskriminierender Subventionen, die einseitige Verh&auml;ngung massiver und hoher Z&ouml;lle gem&auml;&szlig; &bdquo;Section 301&ldquo; und den Missbrauch von Exportkontrollma&szlig;nahmen. Nach Angaben des Ministeriums wurden den USA insgesamt 312 schriftliche Fragen gestellt, die alle auf den WTO-Regeln beruhen.<br>\nAuch andere WTO-Mitglieder &ndash; darunter die Europ&auml;ische Union (EU), Japan und Kanada &ndash; &auml;u&szlig;erten im Rahmen der &Uuml;berpr&uuml;fung ihre Besorgnis &uuml;ber die systemischen Auswirkungen der US-Handelspolitik auf das multilaterale Handelssystem. Als eine der drei Funktionen der WTO ist die &Uuml;berpr&uuml;fung der Handelspolitik eine wichtige Plattform f&uuml;r die WTO-Mitglieder, um ihre Rechte wahrzunehmen und ihre wirtschaftlichen und handelspolitischen Anliegen vorzubringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-12\/18\/content_85016908.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Aktuelles Ranking: Das sind die reichsten Menschen der Welt<\/strong><br>\nDas &bdquo;Forbes&ldquo;-Magazin f&uuml;hrt eine Liste mit den reichsten Menschen der Welt und aktualisiert diese fortlaufend. Im November 2022 kam es nun wieder zu einer Ver&auml;nderungen innerhalb der Top Ten. Ein Europ&auml;er behauptet nun Platz eins f&uuml;r sich.<br>\nW&auml;hrend der Coronakrise konnten die reichsten Menschen der Welt ihr Verm&ouml;gen verdoppeln. Dies ergab ein Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam. Regierungen haben in der Pandemie Milliarden in die Wirtschaft gesteckt. Davon sei ein gro&szlig;er Teil den Menschen zugeflossen, die von steigenden Aktienkursen an der B&ouml;rse profitieren. &bdquo;F&uuml;r Milliard&auml;re gleicht die Pandemie einem Goldrausch&ldquo;, so Oxfam-Referent Manuel Schmitt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/trends\/forbes-liste-2022-aktuelles-ranking-das-sind-die-reichsten-menschen-der-welt\/26281100.html%20\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> Das wird wohl aufgrund der Sanktionen gegen Russland, die haupts&auml;chlich Russland und EU sowie weitere US Vasallen wie Japan treffen, weiter in diese Richtung bewegen. Andererseits, wenn viel mehr zahlen, aufgrund der gestiegenen Preise, werden zwangsl&auml;ufig einige viel mehr kassieren. Warren Buffet ist mit fast 40 Milliarden USD mehr Verm&ouml;gen seit 2019, sogar noch einen Platz im Ranking zur&uuml;ckgefallen!<\/em><\/p>\n<p>dazu passt auch: <strong>Die Gewinner der Krise &ndash; BlackRock und Co. kassieren gleich doppelt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59569\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Viele Privilegien f&uuml;r Milliard&auml;re&ldquo;<\/strong><br>\nFDP und Union wollen h&ouml;here Freibetr&auml;ge bei der Erbschaftsteuer. Sie mogeln sich um die eigentliche Debatte herum, sagt Finanzexperte Gerhard Schick. (&hellip;)<br>\nDie allermeisten Menschen erben &uuml;berhaupt nichts. Auf der anderen Seite haben wir Menschen mit Milliardenverm&ouml;gen, die nichts zahlen, obwohl sie Milliarden erben. Wenn wir diese beiden gro&szlig;en Felder in dieser Erbschaftsdiskussion ausklammern, dann haben wir eine v&ouml;llig schiefe Debatte.<br>\nWas m&uuml;sste sich denn &auml;ndern, damit das Erbschaftsteuerrecht wieder verfassungskonform wird?<br>\nEs gibt zu viele Ausnahmen bei den ganz gro&szlig;en Verm&ouml;gen. Sie betreffen die gro&szlig;en Betriebsverm&ouml;gen in unserem Land und die gro&szlig;en Immobilienbest&auml;nde. Diese Privilegien m&uuml;ssen abgeschafft werden, damit unser Erbschaftsteuerrecht wieder verfassungskonform wird. Wie soll ich jemandem erkl&auml;ren, dass auf kleinere Erbschaften und Schenkungen im Schnitt ein h&ouml;herer Steuersatz erhoben wird als auf gr&ouml;&szlig;ere? Das Prinzip der Leistungsf&auml;higkeit sagt uns doch: &bdquo;Starke Schultern tragen mehr als schwache Schultern.&ldquo; Im Erbschaftsteuerrecht ist dieses Prinzip aber umgekehrt worden. Das m&uuml;ssen wir korrigieren.<br>\nUnion und FDP argumentieren gegen eine h&ouml;here Besteuerung von Betriebsverm&ouml;gen, weil daran ja auch Arbeitspl&auml;tze h&auml;ngen.<br>\nDieses Argument ist aber in den Bereich der Fake News einzuordnen. Es gibt ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministerium, das zu einem anderen Ergebnis kommt. Bei einer Erbschaftsteuer f&uuml;r Betriebsverm&ouml;gen gibt es auch Stundungsregelungen. In Deutschland ist noch kein einziger Betrieb durch die Erbschaftsteuer ins Schlingern gekommen. Das ist ein Scheinargument, um den Leuten Angst zu machen. Die Stiftung Familienunternehmen, wo viele der gr&ouml;&szlig;ten Milliard&auml;rsfamilien dieses Landes organisiert sind, hat systematisch versucht, Angst zu sch&uuml;ren, dass bei einer sinnvollen Erbschaftsbesteuerung Arbeitspl&auml;tze verloren gehen. Und dieses Argument ist weitverbreitet in unserem Land, ist aber trotzdem falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Volkswirt-ueber-Erbschaftsteuer\/!5902927\/%20\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vom Mythos der wirtschaftlich sch&auml;dlichen Erbschaftsteuer<\/strong><br>\nDie derzeitige Erbschaft- und Schenkungsbesteuerung in Deutschland nutzt das Potenzial einer Reduktion der Verm&ouml;genskonzentration nicht, obschon dadurch der Gro&szlig;teil der Gesellschaft bessergestellt werden k&ouml;nnte. Das derzeitige System privilegiert vor allem Empf&auml;nger hoher Erbschaften, ohne dass dies &ouml;konomisch zu rechtfertigen ist. Insbesondere k&ouml;nnte die weitestgehende Gleichstellung von Betriebsverm&ouml;gen und anderem Verm&ouml;gen mit flankierenden Ma&szlig;nahmen implementiert werden, die produktive Familienbetriebe in ihrer Substanz sch&uuml;tzen. (&hellip;)<br>\nDas Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat festgestellt, dass nur aus zwingenden, gesamtwirtschaftlichen Erw&auml;gungen hinaus eine Ungleichbehandlung von Verm&ouml;gen im Erbschafts- und Schenkungsteuerrecht zu rechtfertigen ist. So hat das BVerfG im Dezember 2014 die zu dem Zeitpunkt rechtlich verankerten Ausnahmetatbest&auml;nde aufgrund der Verletzung des im Grundgesetz verankerten Gleichbehandlungsprinzips (Art. 3 GG) zur&uuml;ckgewiesen und eine Neuregelung verlangt. Diese wurde 2016 in Kraft gesetzt. Allerdings haben sich die Grundz&uuml;ge der Verschonungspraxis nicht wesentlich ver&auml;ndert. Angesichts der sogar potenziell negativen Auswirkungen der Verschonungsregelungen auf die Gesamtwirtschaft stellt sich somit nach wie vor die Frage nach ihrer verfassungsrechtlichen Vertr&auml;glichkeit. Bei einer erneuten Klage w&auml;re es wichtig, darzulegen, dass die Substanz von produktiven Familienunternehmen durch die genannten Alternativma&szlig;nahmen erhalten w&uuml;rde und es aus gesamtwirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll ist, durch Steuerprivilegien die Weiterf&uuml;hrung unproduktiver Unternehmen zu f&ouml;rdern.<br>\nAuf politischer Ebene w&auml;re es ebenso wichtig zu betonen, dass die breite Bev&ouml;lkerung nicht von Steuerprivilegien f&uuml;r Unternehmenserben profitiert (sondern sogar Schaden nehmen kann) und wegen der Freibetr&auml;ge auch nach einer Reform nicht von der Erbschafts- und Schenkungsteuer betroffen ist. So scheint die mangelnde Popularit&auml;t der Steuer in der Bev&ouml;lkerung im Wesentlichen durch zwei Missverst&auml;ndnisse erkl&auml;rbar. Einerseits durch den Mythos der wirtschaftlich sch&auml;dlichen Erbschaftsbesteuerung, der durch massive Lobbyarbeit von Unternehmensverb&auml;nden aufrechterhalten wird. Und andererseits durch die Bef&uuml;rchtung, dass &uuml;bertragene Wohnimmobilien zu sp&uuml;rbarer Steuerlast f&uuml;hren. Diese ist jedoch weitestgehend unbegr&uuml;ndet. So gibt es eine komplette Steuerbefreiung f&uuml;r Ehegatten, Lebenspartner und Kinder, wenn diese die Wohnimmobilie selbst bewohnen (f&uuml;r Kinder begrenzt auf eine Wohnfl&auml;che von 200 qm). Falls das nicht greift, fallen aufgrund der Freibetr&auml;ge in der Praxis au&szlig;er f&uuml;r sehr wertvolle Immobilien dennoch keine nennenswerten Steuern an. Es w&auml;re jedoch angesichts der Wertsteigerungen von Immobilien und der Inflation in j&uuml;ngerer Zeit &uuml;berlegenswert, die Freibetr&auml;ge f&uuml;r die Erbschafts- und Schenkungsteuer zu erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/vom-mythos-der-wirtschaftlich-schaedlichen-erbschaftssteuer\/\">Volker Grossmann in Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Warten auf den gro&szlig;en Wurf<\/strong><br>\nDer FDP-Politiker r&auml;umte Defizite bei der Geldw&auml;schebek&auml;mpfung in Deutschland ein und k&uuml;ndigte zugleich einen inhaltlichen und organisatorischen Neuanfang an. Daf&uuml;r soll eine neue Bundesbeh&ouml;rde zur Bek&auml;mpfung von Finanzkriminalit&auml;t aufgebaut werden, so Lindners Ansage.<br>\nTeil der neuen Beh&ouml;rde sollen ein neues Bundesfinanzkriminalamt und eine neue Zentralstelle f&uuml;r die Geldw&auml;scheaufsicht werden. Auch die Financial Intelligence Unit (FIU), eine Geldw&auml;sche-Einheit, die beim Zoll angesiedelt ist, soll gest&auml;rkt werden. Sie ist f&uuml;r die Auswertung von Verdachtsmeldungen zust&auml;ndig. Solche Meldungen m&uuml;ssen unter anderem Banken, Notare und Casinos erstellen, wenn ihnen eine &Uuml;berweisung oder ein Gesch&auml;ft verd&auml;chtig erscheint. (&hellip;)<br>\nSebastian Fiedler, SPD-Politiker und ehemaliger Kriminalbeamter, blickt mit Sorge auf die unbearbeiteten Meldungen: &ldquo;Das Risiko, dass dort wirklich auch schwerwiegende Straftaten nicht erkannt worden sind oder nicht an die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden weiter ermittelt wurde, ist sehr gro&szlig;&rdquo;, sagt Fiedler im Gespr&auml;ch mit dem ARD-Hauptstadtstudio.<br>\nUnklar ist weiterhin, warum die FIU die Informationen zu den unbearbeiteten Meldungen erst so sp&auml;t weitergegeben hat. Bei einer Sitzung des Finanzausschuss des Bundestags im Februar hatte ihr damaliger Chef noch gesagt, es gebe keinen Bearbeitungsr&uuml;ckstau. Auch bei einem Besuch der Abgeordneten im September sei dazu nichts gesagt worden, berichten Teilnehmer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/geldwaesche-fiu-ruecktritt-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Thema &bdquo;Geldw&auml;sche&ldquo; ist nicht neu und von den NachDenkSeiten h&auml;ufig diskutiert worden. Nun soll Herr Lindner nachholen, was seine Vorg&auml;nger &ndash; darunter auch der derzeit amtierende Bundeskanzler &ndash; nicht geschafft oder leisten wollten. Bitte lesen Sie dazu u.a. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76310\">Geldw&auml;sche, Scholz und jede Menge &bdquo;False Positives&ldquo;<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39271\">Bargeldlos gegen Geldw&auml;sche und Kriminalit&auml;t? So einfach ist es dann doch nicht<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45197#h03\">&bdquo;Gangster&rsquo;s Paradise&ldquo; &ndash; Deutschland wird zur Hochburg f&uuml;r Geldw&auml;sche<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Wollen wissen, ob das Urteil gegen uns beeinflusst wurde&laquo;<\/strong><br>\nNetzwerk ATTAC erzielt Teilerfolg gegen Finanzministerium im Kampf um aberkannte Gemeinn&uuml;tzigkeit. Ein Gespr&auml;ch mit Maria Wahle<br>\nDas Antiglobalisierungsnetzwerk ATTAC hat am Dienstag vor dem Verwaltungsgericht Berlin erstritten, dass das FDP-gef&uuml;hrte Bundesfinanzministerium weitere Einsicht in Akten gew&auml;hren muss, in denen es um den Entzug der Gemeinn&uuml;tzigkeit von ATTAC geht. Weshalb wollen Sie alle insgesamt 110 Dokumente kennen?<br>\nWir haben Einsicht in viele Akten gehabt, 19 St&uuml;ck fehlen aber noch. Wenn wir alle einsehen k&ouml;nnen, die unsere Gemeinn&uuml;tzigkeit betreffen, versprechen wir uns davon, mehr &uuml;ber die pers&ouml;nlichen Verstrickungen herauszufinden. Tats&auml;chlich gab es diese zwischen dem Finanzministerium und dem Bundesfinanzhof in Form enger Kontakte zwischen dem fr&uuml;heren Finanzhofpr&auml;sidenten Rudolf Mellinghoff und dem f&uuml;r ATTAC zust&auml;ndigen Abteilungsleiter im Ministerium, Rolf M&ouml;hlenbrock. Beide sitzen im Vorstand des &raquo;Instituts f&uuml;r Steuern und Finanzen&laquo;. Dieser wirtschaftsnahe Lobbyverein setzt sich f&uuml;r die Senkung von Unternehmenssteuern ein, also dem Gegenteil dessen, was ATTAC fordert. Das legt f&uuml;r uns nahe, dass das Urteil politisch beeinflusst sein k&ouml;nnte.<br>\nWoher kommt das Interesse daran, ATTAC die Gemeinn&uuml;tzigkeit zu entziehen?<br>\nDas ist ein finanzielles Druckmittel, um uns die Reichweite zu nehmen. ATTAC setzt sich f&uuml;r ein gerechteres Steuersystem ein, auch f&uuml;r eine Verm&ouml;genssteuer. Es w&auml;re Quatsch, zu behaupten, dass es da eine Verschw&ouml;rung gegen uns gebe. Das sagt keiner. Aber es ist nicht abzustreiten, dass es Politiker in Bundestag und Bundesrat interessiert, wenn aufgrund der ungerechten Verteilung des gesellschaftlichen Wohlstandes auf der Stra&szlig;e Druck entsteht.<br>\nWegen des Steuergeheimnisses muss das Ministerium eine Liste mit weiteren Organisationen nicht herausgeben, die vom ATTAC-Urteil des Finanzhofs ebenfalls negativ betroffen sein k&ouml;nnten.<br>\nNat&uuml;rlich will das Ministerium die Liste nicht herausr&uuml;cken. Vertreterinnen des Finanzministeriums sagten im Prozess, dass sie uns einige Papiere nicht geben k&ouml;nnen, weil darin verschiedene Nichtregierungsorganisationen benannt seien, die von dem Urteil ebenfalls betroffen sein k&ouml;nnten. Von Interesse ist aber doch, inwieweit letztere betroffen sind, weil sie sich politisch &auml;u&szlig;ern. Vermutet werden muss ja, dass hierbei nicht nur das Steuerrecht korrekt ausge&uuml;bt werden soll, sondern man politischen Gegnerinnen und Gegnern das Leben schwer machen und ihnen finanziell schaden will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/440814.dem-finanzkl%C3%BCng\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Statistik zur Lebenserwartung<\/strong><br>\nDie durchschnittliche Lebenserwartung betrug im Jahr 2021 f&uuml;r neugeborene M&auml;dchen 83,2 Jahre und f&uuml;r neugeborene Jungen 78,2 Jahre. Das durchschnittliche Sterbealter der an COVID-19 (U071, U072) verstorbenen Personen betrug 82,3 Jahre bei Frauen und 77,4 Jahre bei M&auml;nnern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/destatis\/status\/1604057807430500352\">Statistisches Bundesamt via Twitter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> L&uuml;gen mit Statistik. Die durchschnittliche Lebenserwartung f&uuml;r Neugeborene ist f&uuml;r die Bewertung der Corona-Sterbef&auml;lle v&ouml;llig irrelevant, da es um die Sterbef&auml;lle in den letzten zwei Jahren und nicht um die Verstorbenen in rund 80 Jahren geht. Das relevante durchschnittliche Sterbealter lag vor Corona bei 76,1 (M&auml;nner) und 81,9 (Frauen). Die an Corona verstorbenen hatten also ein h&ouml;heres Sterbealter als der Durchschnitt. Ungenau ist auch die Bezeichnung &bdquo;an COVID-19 verstorbene Personen&ldquo;. Die allermeisten Todesf&auml;lle sind nicht an, sondern mit Covid 19 verstorben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung desinformiert spektakul&auml;r in Sachen Covid-Impfung<\/strong><br>\nFolgt man dem im Werbetweet vom 15. Dezember enthaltenen Link, so kommt man auf die Seite infektionsschutz.de der BZgA und kann sich dort unter anderem &uuml;ber &bdquo;Wirksamkeit und Sicherheit der Impfung&ldquo; informieren lassen &ndash; oder besser desinformieren lassen.<br>\nBZgA, Die Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung, ist eine Fachbeh&ouml;rde im Gesch&auml;ftsbereich des Bundesministeriums f&uuml;r Gesundheit, also eine Lauterbach-Beh&ouml;rde, unter der (kommissarischen) Leitung von Martin Dietrich, Honorarprofessor f&uuml;r Betriebswirtschaftslehre an der Universit&auml;t des Saarlandes.<br>\nFolgendes l&auml;sst die Beh&ouml;rde (!) f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung (!) unter der Leitung des Betriebswirts (!) zur Sicherheit und Effektivit&auml;t der Covid-Impfung mit Datum 10. Oktober 2022 (!), abgerufen am 15.12.2022 (!) verlauten:<br>\n&bdquo;Eine Impfung gegen COVID-19 tr&auml;gt sowohl zum eigenen Schutz als auch zur Eind&auml;mmung der Pandemie bei.&ldquo;<br>\nDass eine Covid-Impfung zur Eind&auml;mmung der Pandemie beitr&auml;gt, ist eine veraltete Information. Selbst Karl Lauterbach hat zugegeben, dass die Impfung nicht oder kaum vor Ansteckung und Weiterverbreitung sch&uuml;tzt. (&hellip;)<br>\nZur Effektivit&auml;t der Impfung werden ausschlie&szlig;lich Daten aus der klinischen Erprobung durch die Hersteller (!) im Jahr 2020 (!) angef&uuml;hrt, die inzwischen als viel zu optimistisch demaskiert wurden. Dabei wird unauff&auml;llig von (gesch&ouml;nten) Zahlen zur Vermeidung von &bdquo;Erkrankung&ldquo; auf &bdquo;Vermeidung schwerer Erkrankung&ldquo; gesprungen. Vermeidung schwerer Erkrankung wurde in den klinischen Zulassungsstudien aber gar nicht gepr&uuml;ft. Die meisten aufgetretenen F&auml;lle waren leichte bis mittlere Erkrankungen. (&hellip;)<br>\nWenn man sich immer noch nicht genug desinformiert f&uuml;hlt, kann man sich auch noch die Antwort auf die Frage reinziehen, wie lange der Impfschutz anh&auml;lt. Sie ist vom 9. September 2022 (!) und beantwortet die Frage anhand von Studien aus England und Schweden, die im September und Oktober (2021) publiziert wurden und sich mit der Impfwirksamkeit in den ersten Monaten der Impfung 2021 befassen. Sehr viel hat sich seither ge&auml;ndert und viele neue Studien wurden publiziert, fast alle mit deutlich schlechteren Ergebnissen.<br>\nDass diese Menschen sich nicht in Grund und Boden sch&auml;men. Immerhin geht es hier um einen potentiell gef&auml;hrlichen medizinischen Eingriff, zu dem sie Menschen mit dieser erkennbar absichtsvollen Desinformation verleiten wollen. Wie wollen Menschen, die so etwas schreiben und verantworten, Verwandten oder Bekannten noch unter die Augen treten, die wom&ouml;glich schwere Impfsch&auml;den erleiden oder dadurch einen geliebten Menschen verlieren?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/bzga-impfinfos\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&laquo;Auff&auml;llige Ged&auml;chtnisl&uuml;cken&raquo; von Anthony Fauci<\/strong><br>\nNoch bevor der Pr&auml;sidentenberater und langj&auml;hrige Direktor des Nationalen Instituts f&uuml;r Infektionskrankheiten Ende 2022 im Alter von 82 Jahren von seinen &Auml;mtern zur&uuml;cktritt, musste er sich im November einer siebenst&uuml;ndigen Vernehmlassung hinter verschlossenen T&uuml;ren durch Generalstaatsanwalt Eric Schmitt unterziehen. Es ging darum, ob er das Verbreiten bestimmter Informationen &uuml;ber Covid-19 aktiv zu verhindern suchte. Am 12. Dezember wurde das Protokoll von Faucis Vernehmlassung ver&ouml;ffentlicht.<br>\nDie &laquo;NZZ&raquo; hat es ausgewertet: &laquo;F&uuml;r jemanden, der nichts zu verbergen hat, zeigten sich dabei auff&auml;llige Ged&auml;chtnisl&uuml;cken&raquo;. Generalstaatsanwalt Schmitt habe hinterher gesagt: &laquo;Faucis zweiter Name scheint &lsaquo;Ich erinnere mich nicht&rsaquo; zu sein.&raquo;<br>\nFauci wird vorgeworfen, mit Social Media zusammengearbeitet zu haben, um die Redefreiheit auf deren Plattformen einzuschr&auml;nken. Im Zentrum standen Informationen, die von Netzwerken als Fake News markiert oder entfernt wurden, weil sie darauf hinwiesen, dass das Virus aus dem Labor in Wuhan stammen k&ouml;nnte. (&hellip;)<br>\nDas hat laut der &laquo;NZZ&raquo; eine &laquo;politische Dimension&raquo;: &laquo;Die USA waren an der Finanzierung von Experimenten in Wuhan beteiligt, die nach Ansicht zahlreicher Wissenschaftler wie etwa dem deutschen Virologen Christian Drosten unter die Kategorie Gain-of-Function fallen. Dabei werden genetische Ver&auml;nderungen an Viren vorgenommen, was als besonders riskant gilt.&raquo;<br>\nInfosperber hat mehrmals &uuml;ber diese Forschung in Wuhan informiert.<br>\nGeneralstaatsanwalt Schmitt sieht sich laut Protokoll in seiner Annahme best&auml;tigt, dass die US-Regierung mit Social Media in problematischer Art zusammenarbeitete. Die Vernehmung habe gezeigt: &laquo;Wenn Fauci es w&uuml;nscht, zensieren die Social Media.&raquo; Im Juli 2021 r&auml;umte die damalige Pressesprecherin des Weissen Hauses ein, dass die Regierungsbeh&ouml;rden Facebook auf &laquo;problematische&raquo; Beitr&auml;ge aufmerksam machte, damit das Netzwerk diese Beitr&auml;ge entferne. Mit der US-Gesundheitsbeh&ouml;rde tauschte sich Facebook dar&uuml;ber aus, was &laquo;das Weisse Haus in Bezug auf Desinformation von uns erwartet&raquo; und l&ouml;schte daraufhin entsprechende Konten, Gruppen und Seiten auf Facebook und Instagram.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/recht-auf-oeffentlichkeit\/auffaellige-gedaechtnisluecken-von-anthony-fauci\/%20\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Corona 2.0? Bill Gates f&uuml;hrte neue Pandemie-&Uuml;bung durch &ndash; diesmal mit deutscher Beteiligung<\/strong><br>\nDie sogenannten Corona-Jahre von 2020 bis in die j&uuml;ngste Gegenwart verbl&uuml;ffen durch die nachweislich manipulative Kooperation von Politik, Medien, Wissenschaft und philanthropischen Geldgebern im Hintergrund. Zuk&uuml;nftige Aufarbeitungen werden sich weiterhin damit besch&auml;ftigen m&uuml;ssen, welche finanzpolitischen Kr&auml;fte sich gesamtverantwortlich f&uuml;r einen noch nicht endg&uuml;ltig erkennbaren und sich stetig dynamisierenden Gesundheitsskandal ungeahnten Ausma&szlig;es verantwortlich zeigen.<br>\nAls nachdr&uuml;cklich erkennbare Treiber dieser k&uuml;nstlichen Pandemie k&ouml;nnen schon jetzt die deutsche EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen in Verbindung mit Albert Bourla, Chef des US-Pharmagiganten Pfizer, genannt werden. Stichwort: milliardenschwere Impfstoffvertr&auml;ge. Des Weiteren sind als aktive willige Protagonisten bekannte Erf&uuml;llungsgehilfen aus deutscher und internationaler Wissenschaft und Politik zu erw&auml;hnen. Als gro&szlig;er Strippenzieher mutma&szlig;licher Geldforderungen wie auch Hintergrundfinanzierungen muss zudem auch weiterhin der &ldquo;Philanthrop&rdquo; Bill Gates genannt werden.<br>\nEs sollte daher nicht wirklich &uuml;berraschen, dass erneut unter der Kontrolle und Regie des Katastrophensehers Gates, in bekannter Kooperation mit der WHO, bereits am 23. Oktober dieses Jahres ein erneutes theoretisches Planspiel durchgef&uuml;hrt wurde. Der Name eines weiteren epidemiologischen Szenarios mit gemutma&szlig;ten Auswirkungen auf eine weltweite Gesundheitsgef&auml;hrdung lautet &ldquo;Catastrophic Contagion&rdquo; (zu Deutsch: &ldquo;Katastrophale Ansteckung&rdquo;). Wie auch schon bei dem Pr&auml;-Corona-Planspiel Event 201 im Jahr 2019 ist erneut das &ldquo;Johns Hopkins Center for Health Security&rdquo; Gastgeber und Organisator.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/156967-corona-20-bill-gates-fuehrte\/\">Bernhard Loyen in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>USA wollen WHO-Chef fast diktatorische Vollmachten geben<\/strong><br>\nAuf der WHO-Versammlung im Mai waren die USA mit ihrem Vorschlag zu einer drastischen Kompetenzausweitung f&uuml;r den WHO-Generalsekret&auml;r im Rahmen der IHR-Reform gescheitert. Die nun von der WHO eingesammelten und ver&ouml;ffentlichten Reformvorschl&auml;ge zeigen, dass die USA weiter versuchen, eine Art WHO-Gesundheitsdiktatur zu errichten. Menschen- und Freiheitsrechte werden nun sogar ganz offen angegriffen. Auch f&uuml;r Klimaschutz k&ouml;nnte die WHO mit zust&auml;ndig werden.<br>\nNachdem der Vorschlag der USA am Widerstand von China, Iran und einer Reihe afrikanischer L&auml;nder gescheitert war, die sich ihre Souver&auml;nit&auml;t nicht nehmen lassen wollten, war im Mai vereinbart worden, dass bis September alle L&auml;nder ihre Reformvorschl&auml;ge f&uuml;r die Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) einreichen sollten. Die IHR sind ein verbindliches Regelwerk.<br>\nDie WHO hat nun ein Dokument ver&ouml;ffentlicht, in das die eingegangenen Streichungs- und Erg&auml;nzungsvorschl&auml;ge eingearbeitet sind, ohne die L&auml;nder zu nennen, die sie jeweils vorgeschlagen haben.<br>\nDie meisten Vorschl&auml;ge kommen erkennbar von den USA, denn sie entsprechend dem, was die USA zuvor mit Unterst&uuml;tzung der EU vorgeschlagen hatten. (&hellip;)<br>\nEin Knaller versteckt sich in einem &Auml;nderungsvorschlag f&uuml;r Artikel 3, den &bdquo;Prinzipien&ldquo;. Von wem er kommt ist unklar, da der damalige US-Vorschlag sich nur mit Artikeln 5 aufw&auml;rts befasste. Wo bisher steht:<br>\n&bdquo;Die Durchf&uuml;hrung dieser Vorschriften erfolgt unter uneingeschr&auml;nkter Achtung der W&uuml;rde, der Menschenrechte und der Grundfreiheiten der Menschen.&ldquo;<br>\nsollen die Menschenrechte und Grundfreiheiten gestrichen werden und stattdessen stehen:<br>\n&bdquo;Die Durchf&uuml;hrung dieser Vorschriften erfolgt auf der Grundlage der Grunds&auml;tze der Gleichheit, der Inklusivit&auml;t und der Koh&auml;renz sowie im Einklang mit den gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortlichkeiten der Vertragsstaaten unter Ber&uuml;cksichtigung ihrer sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung.&ldquo;<br>\nGleichheit, Inklusivit&auml;t und Koh&auml;renz als Ersatz f&uuml;r Achtung der Menschen- und Freiheitsrechte. Kein guter Deal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/usa-ihr-reform-2\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie hierzu auch Die Gesundheitsdiktatur von WHO und Pharma nimmt Formen an und dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91668#h12\">Die WHO will die Welt mit einem Netz von Wahrheitsw&auml;chtern &uuml;berziehen<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wenn der Brieftr&auml;ger nicht mehr klingelt: Tagelanges Warten auf die Post &ndash; wie kann das sein?<\/strong><br>\nRechnungen, Urkunden, Mahnungen: Dass die Post kommt, erwarten die Menschen &ndash; und ist auch gesetzlich vorgeschrieben. Doch immer h&auml;ufiger kommt sie nicht an. Warum? (&hellip;)<br>\nUrsache Nummer eins: Die Post verschlei&szlig;t ihre Mitarbeiter. &bdquo;Die Sendungen werden immer mehr und wir werden immer weniger&ldquo;, beklagt ein Zusteller. Mit ihm und weiteren Post-Mitarbeitern aus verschiedenen Regionen Deutschlands hat der Tagesspiegel &uuml;ber ihre Arbeitsbedingungen gesprochen. Anonym &ndash; denn andernfalls droht ihnen wom&ouml;glich, ihren Job zu verlieren. Auch den Ort, an dem sie arbeiten, m&ouml;chten sie nicht ver&ouml;ffentlicht sehen. Die Post versuche mit allen Mitteln, solche Mitarbeiter ausfindig zu machen, sagt ein Gewerkschafter.<br>\nDie Sendungsmengen haben vor allem in einem Bereich massiv zugenommen, dem Paketmarkt. Laut Gesch&auml;ftsbericht der Post ging die Menge transportierter Briefe von 7,8 Milliarden im Jahr 2011 auf 6,3 Milliarden im Jahr 2021 zur&uuml;ck. In derselben Zeit verdoppelte sich die Anzahl der Pakete, von 900 Millionen auf 1,8 Milliarden.<br>\nSeit mehreren Jahren stellt die Post deshalb auf die sogenannte &bdquo;Verbundzustellung&ldquo; um. Das hei&szlig;t: Die Zusteller m&uuml;ssen nun alles bringen. Briefe und Pakete. Werbepost, Infopost, Kataloge, Einschreiben, Nachnahmen, B&uuml;chersendungen. 55 Prozent der Pakete w&uuml;rden aktuell im Verbund zugestellt, erkl&auml;rt die Post auf Anfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/wenn-der-postmann-gar-nicht-klingelt-die-mangel-der-deutschen-post-ihre-opfer-und-ihre-grunde-9044542.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Journalisten kritisieren neues Mediengesetz in der Ukraine<\/strong><br>\nDas Parlament in der Ukraine hat am Dienstag ein umstrittenes Mediengesetz mit weitreichenden Befugnissen f&uuml;r den Fernseh- und Rundfunkrat verabschiedet. Da der Rundfunkrat je zur H&auml;lfte vom Pr&auml;sidenten und vom Parlament bestimmt wird, f&uuml;rchten Journalistinnen und Journalisten sowie die Opposition eine zu gro&szlig;e Kontrolle der Regierung.<br>\nDer Rat kann nun nicht nur Geldstrafen verh&auml;ngen, sondern bei wiederholten Regelverst&ouml;&szlig;en ohne Gerichtsurteil Onlinemedien f&uuml;r 30 Tage blockieren lassen. Die Nationale Journalistengewerkschaft bem&auml;ngelt, dass Kritiker und Journalisten bei der Beratung des Gesetzes nicht geh&ouml;rt worden seien. So wie das Gesetz konstruiert sei, sehen sie eine &ldquo;erhebliche Einschr&auml;nkung der Meinungsfreiheit&rdquo;, denn der Rundfunkrat k&ouml;nne k&uuml;nftig &ldquo;verbindliche Weisungen&rdquo; an die Redaktionen schicken, indem mit Bu&szlig;geldern gedroht wird. Au&szlig;erdem k&ouml;nnten Internetanbieter dazu gezwungen werden, den Zugang zu bestimmten Seiten zu sperren.<br>\nKritik kommt auch von der Europ&auml;ischen Journalisten F&ouml;deration (EJF). Sie fordert die ukrainische Regierung auf, das Gesetz aufzuschieben. Pr&auml;sident Selenskyj hat das Gesetz noch nicht unterschrieben. Interessant wird, ob die EU sich in die Diskussion einmischt. Das Mediengesetz sollte eigentlich die Ukraine an EU-Standards anpassen, um den Beitrittsprozess voranzubringen. (&hellip;)<br>\nJewhenija Krawtschuk von der Regierungspartei &ldquo;Diener des Volkes&rdquo; lobte das neue Gesetz gegen&uuml;ber dem ukrainischen Fernsehsender 1+1: &ldquo;Das ist einer von sieben Schritten, die wir tun m&uuml;ssen, um offizielle Beitrittsgespr&auml;che mit der EU zu beginnen. Die EU hat uns aufgetragen, den Einfluss von Privatpersonen auf die Medien zu verringern. Au&szlig;erdem soll es nun eine starke, unabh&auml;ngige Aufsichtsbeh&ouml;rde geben. Das ist der Nationale Rundfunkrat.&rdquo;<br>\nInsbesondere f&uuml;r Nachrichtenseiten im Internet gelten neue Regeln, da sie nun auch juristisch als Medien angesehen werden. Der stellvertretende Vorsitzende des mit neuen Befugnissen ausgestatteten Rundfunkrats betonte, dass die Medienlandschaft dadurch chancengleicher und transparenter sei: &ldquo;Es wird ein &ouml;ffentliches Register der Medien geben, die registriert sind oder die eine Lizenz haben. Wir werden nicht nur sehen, wer die Eigent&uuml;mer der Medien sind, die eine Lizenz haben, sondern auch, wie sie ihre Einnahmen generieren und wof&uuml;r sie diese ausgeben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/russland-krieg-ukraine\/journalisten-kritisieren-mediengesetz-ukraine-37566820%20\">Web.de<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ukrainisches Parlament verabschiedet umstrittenes Mediengesetz<\/strong><br>\nJournalisten kritisierten die erweiterten Befugnisse des achtk&ouml;pfigen Rundfunkrates. Dieser kann nun nicht nur Geldstrafen verh&auml;ngen, sondern bei wiederholten Regelverst&ouml;&szlig;en ohne Gerichtsurteil Onlinemedien f&uuml;r 30 Tage blockieren lassen. Dauerhafte Verbote und Lizenzentzug sind demnach weiter nur auf dem Gerichtsweg m&ouml;glich. Allerdings gelten die Gerichte in der Ukraine nicht als unabh&auml;ngig. Der Rat wird je zur H&auml;lfte vom Pr&auml;sidenten und vom Parlament bestimmt.<br>\n&ldquo;Mit der Verabschiedung des Mediengesetzes wird die Klausel &uuml;ber die Angleichung der nationalen Gesetzgebung im audiovisuellen Bereich an die europ&auml;ische Gesetzgebung umgesetzt&rdquo;, teilte der Rundfunkrat am Dienstag laut dpa mit. Das sei eine von sieben Forderungen an die Ukraine nach dem Erhalt des EU-Kandidatenstatus gewesen. F&uuml;r die Novelle stimmte eine knappe Zweidrittelmehrheit des Parlaments. Das neue Gesetz wurde unter anderem auch mit der Anpassung an neue technische M&ouml;glichkeiten des Internetzeitalters begr&uuml;ndet. Es regelt sowohl den Bereich von TV und Rundfunk als auch Print- und Internetmedien.<br>\nPr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj hatte nach dpa-Angaben bereits vor dem russischen Einmarsch vom Februar unter Umgehung des Rechtswegs als prorussisch bezeichnete Fernsehsender schlie&szlig;en und Nachrichtenseiten blockieren lassen. Nach Kriegsbeginn sei die Verbreitung der Nachrichtensender von Selenskyjs Gegner, Ex-Pr&auml;sident Petro Poroschenko, eingeschr&auml;nkt worden. Auf der Pressefreiheitsliste der Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen hat die Ukraine Platz 106 von 180 inne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kress.de\/news\/detail\/beitrag\/150564-ukrainisches-parlament-verabschiedet-umstrittenes-mediengesetz.html%20\">kress<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ob sich der Bundespr&auml;sident wohl diesbez&uuml;glich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90995\">Sorgen um die Lage in der Ukraine<\/a> macht? Zu vernehmen war nichts. Und auch die Bundesregierung schweigt zu diesen Vorg&auml;ngen in der Ukraine.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zensur aus Staatsr&auml;son<\/strong><br>\nDenunziation, Ausgrenzung, K&uuml;ndigung. Das sind die Methoden, mit denen unliebsame Meinungen gebrandmarkt, Menschen mundtot gemacht werden sollen. Mitunter wirkt das Vorgehen orchestriert, als sei es von langer Hand in Szene gesetzt. Im Zentrum meist der Vorwurf Antisemitismus. Schauplatz: ein Land, das Israels Sicherheit zur eigenen Staatsr&auml;son erkl&auml;rt hat.<br>\nDem fr&uuml;heren Moderator der KiKa-Sendung &bdquo;Baumhaus&ldquo; im Kinderkanal von ARD und ZDF, Matondo Castlo, ist laut Berichten der Berliner Zeitung und der jungen Welt der Vertrag gek&uuml;ndigt worden. (&hellip;) Der Grund: Er hat im Sommer 2022 an einem von der Pal&auml;stinensischen Volkspartei ausgerichteten Jugendfestival in der Westbank teilgenommen. In sozialen Netzwerken tauchten Bilder von jugendlichen Festivalteilnehmern auf, wie sie gegen zionistische Siedlungen protestieren. Unter der &Uuml;berschrift &bdquo;KiKa-Moderator demonstriert mit Israel-Hassern&ldquo; schrieb Bild, Castlo habe an einem &bdquo;israelfeindlichen Jugend-Festival&ldquo; teilgenommen und an der Seite &bdquo;radikaler Steinewerfer&ldquo; demonstriert. Daraufhin meldete sich der Bundestagsabgeordnete Max Mordhorst (FDP) zu Wort. Wer sich &bdquo;mit Israelhass und Antisemitismus&ldquo; gemein mache, habe im &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk nichts zu suchen. Und der CDU-Abgeordnete Philipp Amthor meinte auch, wer keine Bedenken habe, dass &bdquo;Kinder f&uuml;r Israelhass instrumentalisiert werden&ldquo;, der sei nicht geeignet, &bdquo;in Deutschland den geb&uuml;hrenfinanzierten Bildungsauftrag zu erf&uuml;llen&ldquo;. Der Sender rechtfertigte auf Kritik hin seine Ma&szlig;nahme so: &bdquo;Als Haus haben wir uns nach gewissenhafter Abw&auml;gung gegen eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Matondo Castlo entschieden.&ldquo; Nach Hanno Hauenstein von der Berliner Zeitung ist das Farkha-Festival, an dem Castlo teilnahm, &bdquo;ein Grassroots-Festival von zivilgesellschaftlichen Kr&auml;ften, wo Lesungen und Touren durch die Westbank stattfinden, um die Lebensrealit&auml;t von Menschen vor Ort begreifbar zu machen&ldquo;. Jonathan Schamir von der israelischen Zeitung Haaretz kl&auml;rte dar&uuml;ber auf, dass der Protest der Jugendlichen zun&auml;chst friedlich gewesen sei. Er habe sich gegen die fast w&ouml;chentliche Konfiskation von Land bei der Siedlung Beit Dajan gerichtet. Erst als die israelische Armee mit Gummigeschossen und Tr&auml;nengasgranaten schoss, h&auml;tten einige Jugendliche mit Steinw&uuml;rfen reagiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/zensur-aus-staatsraeson\/\">Georg Auernheimer in Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bundesregierung kritisiert Twitter-Sperren f&uuml;r Journalisten<\/strong><br>\nDie Bundesregierung und die Europ&auml;ische Union haben die Sperrung von Journalisten-Accounts auf Twitter angeprangert. Man nehme mit wachsender Sorge zur Kenntnis, was sich auf Twitter tue, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann in Berlin. &ldquo;Wir beobachten das sehr genau und stellen uns die Frage, welche Konsequenzen wir daraus ziehen k&ouml;nnten.&rdquo; Entscheidungen seien aber keine getroffen. (&hellip;)<br>\nDas Ausw&auml;rtige Amt wertete die Sperrung der Journalisten-Accounts als Angriff auf die Medienfreiheit. &ldquo;Pressefreiheit darf nicht nach Belieben ein- und ausgeschaltet werden&rdquo;, hie&szlig; es in einem Tweet des Ministeriums. Die gesperrten Journalisten k&ouml;nnten nun auch dem Ausw&auml;rtigen Amt nicht mehr folgen, nicht mehr kommentieren und kritisieren. &ldquo;Damit haben wir ein Problem @Twitter.&rdquo; Ein Sprecher des Ausw&auml;rtigen Amts sagte: &ldquo;Aus unserer Sicht ist Pressefreiheit ein extrem hohes Gut und das gilt es zu verteidigen, wenn es infrage gestellt wird, sei es durch Staaten, sei es durch private Akteure.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2022-12\/bundesregierung-kritisiert-twitter-sperren%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.G.:<\/strong> Gut zu wissen!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Grosse Medien sind mit ein&auml;ugigen Faktencheckern verbandelt<\/strong><br>\nAusgehend vom Beispiel des Corona-Virus informierte Infosperber am 19. Oktober dar&uuml;ber, dass Faktencheck-Organisationen im Dienste der USA handeln und sich von staatsnahen Organisationen finanzieren lassen. Am 16. Dezember schreibt die NZZ von &laquo;Interessenkonflikten&raquo;, &laquo;mangelnder Transparenz&raquo; und von &laquo;Orientierung an beh&ouml;rdlichen Informationen&raquo;.<br>\nNZZ-Auslandredaktorin Pauline Voss st&uuml;tzte sich bei ihrer Recherche vorwiegend auf zwei Quellen: Erstens auf ein soeben ver&ouml;ffentlichtes Protokoll einer siebenst&uuml;ndigen staatsanwaltschaftlichen Vernehmung von Anthony Fauci, dem medizinischen Chef-Berater der Pr&auml;sidenten Trump und Biden. Zweitens auf Datenbanken des International Fact-Checking Network IFNC. Das IFNC ist die Dachorganisation von mehr als hundert &laquo;journalistischen&raquo; Faktencheck-Organisationen. Geleitet wird das IFNC vom privaten Poynter Institute, einer Journalistenschule in Florida. (&hellip;)<br>\nDer Einfluss des Poynter Institute\/IFNC ist gewaltig: Das IFNC zertifiziert Faktencheck-Organisationen in westlichen L&auml;ndern, darunter etwa correctiv.org in Deutschland, &laquo;Maldita&raquo; in Spanien, &laquo;Pagella Poitica&raquo; und &laquo;Facta&raquo; in Italien, &laquo;Full Fact&raquo; in Grossbritannien oder die &laquo;Agence France-Press&raquo; in Frankreich. Damit eine Faktencheck-Organisation lukrative Auftr&auml;ge von Facebook oder Google bekommen kann, ben&ouml;tigt sie ein Zertifikat des IFCN.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/lobbys\/grosse-medien-sind-mit-einaeugigen-faktencheckern-verbandelt\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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