{"id":91760,"date":"2022-12-25T11:45:26","date_gmt":"2022-12-25T10:45:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91760"},"modified":"2022-12-25T18:26:47","modified_gmt":"2022-12-25T17:26:47","slug":"die-einquartierung-zeitzeugin-berichtet-ueber-ihre-erfahrung-mit-sowjetischen-soldaten-im-dezember-1946","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91760","title":{"rendered":"Die Einquartierung \u2013 Zeitzeugin berichtet \u00fcber ihre Erfahrung mit sowjetischen Soldaten im Dezember 1946"},"content":{"rendered":"<p><strong>Marie Telos<\/strong>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91760#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] ist Tr&auml;gerin des Bundesverdienstkreuzes und gilt als Pionierin der Sozialen Arbeit. In diesem den NachDenkSeiten exklusiv vorliegendem ber&uuml;hrenden autobiografischen St&uuml;ck beschreibt sie, in einer einf&uuml;hlsamen und zugleich ungesch&ouml;nten Sprache, ihre Erlebnisse mit sowjetischen Soldaten nach der, wie damals &uuml;blich, erfolgten Einquartierung im Haus ihrer Familie ab Dezember 1946.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_173\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-91760-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221219-Die-Einquartierung-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221219-Die-Einquartierung-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221219-Die-Einquartierung-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221219-Die-Einquartierung-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=91760-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221219-Die-Einquartierung-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"221219-Die-Einquartierung-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Im Dezember 1946 kamen der B&uuml;rgermeister und der Kommandant der sowjetischen Soldaten in W&uuml;nsdorf und er&ouml;ffneten unserer Mutter, dass an der Br&uuml;cke ein Kontrollposten eingerichtet w&uuml;rde und dass sowjetische Soldaten bei uns einquartiert w&uuml;rden. Warum bei uns? In den H&auml;usern davor hatten die Frauen die sowjetische Uniform erkannt und in ihrer Angst nicht ge&ouml;ffnet.<\/p><p>Die Wohnstube wurde beschlagnahmt, drei Bettstellen samt Auflagen und grauen Wolldecken wurden vom Schleusenhotel gebracht und unsere Mutter angewiesen, f&uuml;r die Soldaten zu kochen. &bdquo;Luxus&ldquo; wurde nicht verlangt, die jungen Kerle wuschen sich am Kanal, womit oder ob sie sich abtrockneten, blieb uns unbekannt. Unsere Toilette benutzten sie auch nicht, sondern gingen in das dicht am Haus gelegene Waldst&uuml;ck. Die Kinder spielten dort gelegentlich, und wir sammelten zur entsprechenden Zeit dort Kien&auml;pfel. Aber niemals gab es dort eine Verschmutzung. Vielleicht hatten die Soldaten au&szlig;er ihrem Gewehr, dem starken Messer und ihrem Essbesteck auch noch einen kleinen Handspaten und gingen als &bdquo;Spateng&auml;nger&ldquo; in den Wald. <\/p><p>Alles ergab sich ganz friedlich. Meine Eltern wurden &bdquo;Vater&ldquo; und &bdquo;Mutter&ldquo; genannt, wir Kinder &ndash; wenn &uuml;berhaupt angesprochen &ndash; mit unseren Vornamen, ein wenig ihrer Sprache angepasst: so war ich &bdquo;Margotha&ldquo;.<\/p><p>Meinetwegen waren unsere Eltern wohl anfangs besorgt. Ich war 15 Jahre alt. Und wir hatten ja in den letzten Kriegstagen geh&ouml;rt und gelesen, was die Menschen Schreckliches erlebt hatten, als die sowjetischen Truppen &uuml;ber die Grenze auf deutsches Gebiet kamen. Und das waren keine Goebbels-L&uuml;gen. Stalin hatte &ndash; so erfuhren wir sp&auml;ter &ndash; den Truppen ausdr&uuml;cklich erlaubt, dass sie sich nun r&auml;chen k&ouml;nnten f&uuml;r alles, was ihnen und ihren Familien passiert war. Es waren die Soldaten, die bei der R&uuml;ckeroberung ihres Landes Schlimmes vorgefunden hatten, angerichtet durch die Waffen-SS und durch die &ndash; gegen das V&ouml;lkerrecht &ndash; dazu kommandierten Soldaten.<\/p><p>Und sie hatten sich ger&auml;cht und die Frauen nicht verschont. Dann hatte eine Warnung Stalin erreicht &ndash; so erfuhren wir sp&auml;ter &ndash; dass damit das Ansehen des Kommunismus leiden w&uuml;rde. Und so kamen dann Soldaten aus anderen, vom Krieg nicht gesch&auml;digten Gebieten. Alle wurden sehr hart gehalten und einfache Soldaten durften die Kasernen kaum verlassen. F&uuml;r unsere Einquartierung hatte man vielleicht sogar Soldaten mit guten Manieren ausgesucht. Jedenfalls ist mir nie jemand von ihnen zu nahe getreten. Als ich ein paar russische Worte gelernt hatte, begriff ich: &bdquo;Das ist die Tochter der Hausfrau,&ldquo; sagten sie, wenn etwa jemand vom Wachposten in Teltow zu Besuch kam und versuchte, mit mir ein bisschen zu sch&auml;kern, wenn ich am Posten vorbei zur Br&uuml;cke ging.<\/p><p>So gut also hatten sie die Sitten ihrer D&ouml;rfer f&uuml;r ein gutes Zusammenleben verinnerlicht, dass sie sich auch in weiter Ferne noch davon leiten lie&szlig;en. Unsere Mutter musste also f&uuml;r sie kochen. Das war zus&auml;tzliche Arbeit. Belastender war, dass sie die Lebensmittel genau einteilen musste und daf&uuml;r sorgen, dass nichts verdarb. Sie rechnete einmal aus, dass die Mengen ebenso knapp bemessen waren wie unsere auf Karten. Zum Problem wurde es, wenn das &bdquo;Produktenauto&ldquo; nicht p&uuml;nktlich kam. Als es einmal einige Tage &uuml;berf&auml;llig war, kamen die Soldaten mit einem Beutel Kartoffeln. Sie hatten sie an ihrer Postenstelle einem Mann abgenommen. Unsere Mutter hoffte, dass sie dem Mann auch noch Kartoffeln gelassen hatten, damit seine Familie nicht hungern musste.<\/p><p>Sie bekamen nur einfache Sachen: Kartoffeln, Sauerkraut und etwas Fleisch, die unsere Mutter in Verwahrung und Verantwortung bekam. Dazu kamen derbes Brot und ein bisschen Speck, die die Soldaten im Zimmer behielten, im Sommer in der kalten Ofenr&ouml;hre, im Winter auf dem Fensterbrett.<\/p><p>Einmal in dieser ganzen Zeit kam ein Offizier, um zu sehen, wie es in der K&uuml;che zuging. Er war zufrieden, dass alles von unseren Lebensmitteln getrennt verwahrt wurde und dass mit dem bisschen Fleisch alles in Ordnung war. Unsere Mutter hatte es in einem Steintopf mit viel Salz verwahrt (dass es in der Not doch fast immer gab) und den Topf mit einem Teller zugedeckt. Sie war sehr erleichtert, dass er nichts zu bem&auml;ngeln fand, und sp&auml;ter immer froh, dass er nicht wieder kam.<\/p><p>Wir waren erstaunt, dass fast alle ein bisschen Deutsch konnten. Der Erste war Mischa, ein Waisenjunge aus einem Kinderheim in Sibirien. Seine Grammatik war schlecht, aber er wusste viele W&ouml;rter, und er konnte sich verst&auml;ndlich machen, auch &uuml;ber die dringlichsten Themen hinaus. Er erz&auml;hlte einmal: &bdquo;In Sibir alles selber machen, auch Material&ldquo;, und zeigte dazu seinen Jacken&auml;rmel und bewegte den Stoff: &bdquo;So dick wie Brett.&ldquo;<\/p><p>Als es kalt wurde, sprachen zwei Soldaten unseren Vater an: &bdquo;Vater, hast du S&auml;cke?&ldquo; Mein Vater bejahte und holte aus dem Keller zwei oder drei alte S&auml;cke, die schon f&uuml;r vieles hatten herhalten m&uuml;ssen. &bdquo;Nein,&ldquo; sagten sie und machten die Bewegungen des S&auml;gens. Sie brauchten also eine S&auml;ge. Tats&auml;chlich hatten wir eine Schrots&auml;ge. Damit gingen sie in den Wald und kamen mit einer Akazie zur&uuml;ck, s&auml;gten sie zu Kloben und kriegten sie soweit klein, dass die St&uuml;cke ins Ofenloch passten. Wir konnten nur staunen, dass sie so viele W&ouml;rter wussten.<\/p><p>Die Hauptkontaktperson war unsere Mutter. Sie war ja immer zuhause und erfuhr manches von Familien und N&ouml;ten, eben weil sie diesen so jungen M&auml;nnern wie eine Ersatzmutter erschien. Sehr oft kamen sie in die K&uuml;che, um ein paar Worte zu erz&auml;hlen, bevor sie in &bdquo;ihr&ldquo; Zimmer gingen. So erz&auml;hlte auch Nikolai. Er war nicht mit der Armee nach Deutschland gekommen, sondern als junge Arbeitskraft f&uuml;r Deutschland verpflichtet worden. Ich h&ouml;rte einmal von einem deutschen Kriegsteilnehmer, dass unsere Soldaten in der Ukraine teilweise jubelnd begr&uuml;&szlig;t wurden, weil die Menschen dort von den Deutschen die Befreiung von der Sowjetmacht erhofften. Diese T&auml;uschung dauerte allerdings nur ganz kurz. Und konnten Deutsche anfangs leicht junge M&auml;nner zur Arbeit f&uuml;r Deutschland anwerben, so wurden diese sp&auml;ter aus den Wohnungen oder von der Stra&szlig;e weg mit Gewalt dienstverpflichtet. Vermutlich geh&ouml;rte Nikolai zu den Freiwilligen.<\/p><p>Als die sowjetischen Truppen siegten, hatte sich Nikolai sofort bei der Truppe gemeldet und war sogleich &uuml;bernommen und eingekleidet worden. Als es dann einen Briefverkehr f&uuml;r die Soldaten gab und seine Mutter erfuhr, dass er noch lebte, erfuhr er, wie sie sich nach ihm sehnte und hoffte, ihn noch einmal zu sehen. So hatte er seinen Offizier mehrfach um Urlaub gebeten. Schlie&szlig;lich hatte der ihm gesagt, es w&auml;re jetzt ganz ung&uuml;nstig, in Urlaub zu fahren, denn ihre Armee (oder wie der Truppenteil nun hie&szlig;) w&uuml;rde demn&auml;chst aus dem Milit&auml;r entlassen und k&ouml;nnte nach Hause fahren. Wer aber dann nicht zur Stelle w&auml;re, der m&uuml;sse aus dem Urlaub zur&uuml;ckkommen und dann weiter in Deutschland Dienst tun und vielleicht sehr lange auf die Entlassung aus dem Milit&auml;r warten. So verzichtete Nikolai hoffnungsvoll auf ein offizielles Urlaubsgesuch und wartete. Aber im Sommer 1948 bestand der Wachposten immer noch, und wir erfuhren, dass von Entlassung keine Rede war.<\/p><p>Sp&auml;ter, zur Zeit Chrustschows, erfuhren wir, dass Stalin solche ehemals Dienstverpflichteten bei der Heimkehr als Vaterlandsverr&auml;ter einstufte und Kriegsgefangene, die in Deutschland tats&auml;chlich &uuml;berlebt hatten, als Feiglinge und Deserteure. Sie alle kamen in Arbeitslager. So erkl&auml;rten wir uns nachtr&auml;glich, dass der Offizier eine L&uuml;gengeschichte erz&auml;hlt hatte, um Nikolai vor solchem Schicksal zu bewahren. Offiziere durften in Urlaub fahren. Und so hatte dieser wohl geh&ouml;rt, was mit den &bdquo;Heimkehrern&ldquo; geschah, was vermutlich auch in der Sowjetunion bekannt war, aber nicht ins ferne Deutschland gelangte.<\/p><p>Dass die Wachsoldaten von Zeit zu Zeit durch neue ersetzt wurden, geschah wohl, damit sie in dieser Freiheit nicht zu heimisch w&uuml;rden. Die Wechsel geschahen nach unterschiedlich langen Zeiten und immer unerwartet. Das Produktenauto brachte die Neuen mit. Zwei l&ouml;sten sofort die M&auml;nner auf Wache ab, und diese wurden zur Wohnung mitgenommen. Die Neuen wurden kurz eingef&uuml;hrt und die nun Abgel&ouml;sten kamen in die K&uuml;che, um sich &ndash; je nach Tageszeit und Wochentag &ndash; von unserer Mutter oder uns allen zu verabschieden. Alle waren traurig oder &auml;rgerlich, dass sie aus diesem einfachen Wachdienst, dem lockeren Tageslauf, dem Wald und dem Kanal und von freundlichen Menschen wieder in die Kasernenstrenge zur&uuml;ck mussten.<\/p><p>Einer von diesen Wechseln ist uns besonders in Erinnerung geblieben. Da waren bei uns nur vier sehr junge Soldaten. Der zust&auml;ndige Offizier war beim Teltower Posten stationiert, wo die Stra&szlig;en samt damals betriebener Stra&szlig;enbahnlinie zur Westberliner Grenze f&uuml;hrte. Er lie&szlig; sich nur selten sehen. Die M&auml;nner waren oft still, etwas scheu und hatten vermutlich alle Heimweh. Unsere Mutter machte einem von ihnen eine gro&szlig;e Freude, als sie ihm spontan anbot, dass er unsere j&uuml;ngste Schwester auf den Scho&szlig; nehmen d&uuml;rfte. Sie verstand nicht, was er meinte, nur, dass es da bei ihnen zuhause auch solch ein kleines Kind gab, vielleicht eine Schwester. Um Vater zu sein, erschien er noch zu jung. <\/p><p>Auch diese Soldaten hofften auf einige Monate Wachdienst bei uns an der Schleuse. Und dann kamen zum einzigen Mal die Neuen schon nach vier Wochen. Die Entt&auml;uschung, ja der Schmerz, fast noch kindlich, war so gro&szlig;, dass unsere Mutter wegen des L&auml;rms ohne zu klopfen in ihr Zimmer ging. Nur gut, dass bei den Neuen auch kein Offizier war! Einer hatte sich in der Wut die Schulterst&uuml;cke von der Uniformbluse gerissen und trampelte darauf herum. Bis die Neuen von einem kurzen Erkundungsgang zur&uuml;ck und ins Zimmer kamen, hatten sie sich &auml;u&szlig;erlich so weit in der Gewalt, dass sie keinen Ansto&szlig; erregten. Unsere Mutter berichtete uns dann mitleidig davon.<\/p><p>Gegen Ende des Sommers gab es von der Kommandantur die Anweisung, dass Deutsche und die sowjetischen Armeeangeh&ouml;rigen nicht mehr in einem Haushalt zusammenleben durften. Nicht die Soldaten, sondern wir mussten ausziehen. Da war es ein Gl&uuml;ck, dass der Umzug ohne lange Beh&ouml;rdenaktionen m&ouml;glich war. Eine Wohnung in der Siedlung war frei, und die TAG (Teltowkanal-Aktiengesellschaft) veranlasste, dass die vorhandenen M&auml;nner beim Umzug halfen. Was f&uuml;r eine Qual und Aufregung w&auml;re es geworden, eine andere Wohnung in Kleinmachnow zu finden und &ndash; in dieser Zeit! &ndash; ein Transportfahrzeug.<\/p><p>Ein weiteres Gl&uuml;ck bestand darin, dass der Offizier dieser Wache &uuml;berhaupt gestattete, dass wir alles mitnehmen durften, was uns geh&ouml;rte, und die Soldaten im fast leeren Haus blieben. Die Bettstellen waren ja vom Schleusenhotel geborgt und blieben. Von uns bat der Offizier sich den gro&szlig;en Kochtopf und das n&ouml;tige Geschirr aus. Unsere Mutter &uuml;berlie&szlig; ihnen das gerne. Sie war froh, dass wir so gut dabei wegkamen. So musste denn ein Soldat das Kochen &uuml;bernehmen.<\/p><p>Sehr freundlich und unerwartet kam der Offizier anl&auml;sslich der n&auml;chsten Wachabl&ouml;sung, auch seiner eigenen, und brachte das Geschirr. Wir sollten es erst einmal nehmen. Er w&uuml;rde der neuen Wache sagen, sie k&ouml;nnten es bei uns ausleihen. So w&uuml;ssten die Soldaten, woher es kam, und w&uuml;rden es beim Abzug zur&uuml;ckbringen. So viel Freundlichkeit war in seinen Dienstanweisungen bestimmt nicht vorgesehen. So ergab es sich, dass wir noch einige Monate eine fl&uuml;chtige Verbindung zu den neuen Wachen hatten, bis neue Standorte wichtiger wurden. Und wo andere Menschen Zittern oder Herzklopfen beim Anblick sowjetischer Uniformen bekamen, weil sie bei Kriegsende so B&ouml;ses erlebt hatten, da hatten wir freundliche Erinnerungen und den Gewinn, dass wir in den ehemaligen Feinden die Menschen sehen konnten.<\/p><p>Titelbild: shutterstock \/ Patteran<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Hinweis der Redaktion: Bei dem Namen handelt es sich um ein Pseudonym. Die Autorin wollte mit R&uuml;cksicht auf ihre Familie den Klarnamen nicht nennen. Der Redaktion ist der reale Name bekannt.<\/p>\n<\/div><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90919\">100. 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