{"id":91878,"date":"2022-12-22T08:17:46","date_gmt":"2022-12-22T07:17:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878"},"modified":"2022-12-22T08:17:46","modified_gmt":"2022-12-22T07:17:46","slug":"hinweise-des-tages-4263","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878#h01\">Der aktivistische Journalismus und der Preis der Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878#h02\">CNN und Pentagon: Journalismus durch den Sehschlitz eines Panzers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878#h03\">Dr. Karin Kneissl: Die Freiheit, die ich meine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878#h04\">Jahresendgl&uuml;hen: Selenskij in Washington.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878#h05\">Klimaschutz in Zeiten des Krieges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878#h06\">Energiepreisbremse: Konzerne gewinnen, Verbraucher verlieren: Sparen f&uuml;r die Gewinnmaximierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878#h07\">Zur Reall&ouml;hnen, Inflationsraten und Gewinnrallye: Arm sein ist teuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878#h08\">Medikamentenkrise: Lieferengp&auml;sse auch im kommenden Jahr?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878#h09\">Ob Kita, Schule oder Notarzt: Die kaputtgesparte Daseinsvorsorge ist am Ende: Nichts geht mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878#h10\">Kofferweise Bargeld: Die EU-Abgeordnete Kaili kommt aus einer Partei mit Korruptionsgeschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878#h11\">Israel: Europas Stunde der Wahrheit ist gekommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878#h12\">Wie die Kriegsmaschine die Demokratische Partei &uuml;bernahm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91878#h13\">Zur pl&ouml;tzlich entdeckten Liebe der Biden-Regierung zu Afrika: Ein Herz f&uuml;r Afrika<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der aktivistische Journalismus und der Preis der Wahrheit<\/strong><br>\nHat die &raquo;Berliner Zeitung&laquo; die von sogenannten Reichsb&uuml;rgern ausgehende Gefahr relativiert, wie es k&uuml;rzlich in einer SPIEGEL-Kolumne hie&szlig;? Eine Gegenrede. [&hellip;]<br>\nDie &raquo;Berliner Zeitung&laquo; als kremlnahes Medium zu verunglimpfen, ist absurd und ein Schlag unter die G&uuml;rtellinie, der unsere Berichterstattung zu Russlands Ukrainekrieg und meine Arbeit als Chefredakteur insbesondere diskreditiert. Seit Monaten f&auml;llt mir auf, dass sich in der Diskussion &uuml;ber Russlands Ukrainekrieg eine Art moralisierende Debattenkultur etabliert, die zwischen &raquo;gutem&laquo; und &raquo;b&ouml;sem&laquo; Journalismus unterscheidet und jegliche kritische Diskussionskultur als Abweichlertum desavouiert. &Auml;hnliche Tendenzen habe ich bereits in der Diskussion &uuml;ber die Richtigkeit von Coronaschutzma&szlig;nahmen festgestellt. [&hellip;]<br>\nJournalismus muss so wehtun wie ein Stein im Schuh. Denn die Welt ist vielschichtig, Deutschland ist nicht der Nabel der Welt. Und manchmal, so zeigt es sich auch in den Beispielen, versperrt die eigene Moral den schmerzvollen Blick auf die ganze Wirklichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/berliner-zeitung-chefredakteur-haelt-gegenrede-der-aktivistische-journalismus-und-der-preis-der-wahrheit-gastbeitrag-a-2761e59d-5185-4a8b-aefd-f94c86fab0f6\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>CNN und Pentagon: Journalismus durch den Sehschlitz eines Panzers<\/strong><br>\nZu viel Staatsn&auml;he ist das Ende unabh&auml;ngiger Berichterstattung. Besonders eindrucksvoll zeigt sich das im Bereich Verteidigung und Milit&auml;r. Hier zum Sprachrohr der Herrschenden zu werden, macht den Reporter selbst zum Kriegstrommler. Ein herausragendes Beispiel daf&uuml;r ist Barbara Starr, die f&uuml;r CNN und Pentagon gleicherma&szlig;en wichtig war. Caitlin Johnstone kommentiert ihre gestrige Verabschiedung in den Ruhestand.<br>\nDas US-Milit&auml;r hat CNNs scheidende Pentagon-Korrespondentin Barbara Starr mit &uuml;berschw&auml;nglichem Dank und Lob f&uuml;r ihren lebenslangen Dienst &uuml;bersch&uuml;ttet und damit einen Einblick in die vertraute Arbeitsbeziehung zwischen den Medien und der Kriegsmaschinerie innerhalb des US-Imperiums gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/kurzmeldung\/journalismus-durch-den-sehschlitz-eines-panzers\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Dr. Karin Kneissl: Die Freiheit, die ich meine<\/strong><br>\nVom Ende der lang erk&auml;mpften b&uuml;rgerlichen Freiheiten, die Europa ausmachten. Wenn im Nahen Osten mehr Pressefreiheit herrscht, dann ist &uuml;ber den Zustand der EU bereits einiges gesagt. [&hellip;]<br>\nIm Jahr 2022 erleben wir eine mediale Mauer der EU versus russische TV-Stationen im Namen von Zensur und Sanktionen, die ihresgleichen sucht. Wer Links zu Artikeln von RT.de verbreitet, muss in &Ouml;sterreich mit einer Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro rechnen. In Moskau hingegen kann ich s&auml;mtliche Websites &ouml;ffnen, kann BBC, wie CNN oder France 24 sehen, h&ouml;ren, digital lesen und auch in sozialen Medien weiter verteilen. In umgekehrter Richtung ist dies nicht mehr m&ouml;glich. Die Sanktionen, die Medien betreffen, sind im aktuellen neunten EU-Russland Sanktionspaket nochmals fest geschn&uuml;rt und spiegeln besonders den Niedergang wichtiger b&uuml;rgerlicher Freiheiten, wie Rede- und Pressefreiheit, wider.<br>\nDer einstige Pluralismus, den ich als Studentin zwischen &Ouml;sterreich, Frankreich und Italien genoss und aufgrund meiner Nahosterfahrung innig zu sch&auml;tzen wusste, hat sich &uuml;ber die letzten Jahre aus dem akademischen Leben wie nun auch der europ&auml;ischen Medienlandschaft zur&uuml;ckgezogen. Eine Monokultur und Selbstzensur sind an die Stelle der einstigen Vielfalt und der b&uuml;rgerlichen Freiheiten getreten. Aus Furcht vor gesellschaftlicher Ausgrenzung halten viele den Mund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meinungsfreiheit.rtde.life\/meinung\/157506-freiheit-ich-meine\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Jahresendgl&uuml;hen: Selenskij in Washington.<\/strong><br>\nDieser Besuch dient der Eskalation und der Verl&auml;ngerung des Krieges, er richtet sich gegen jede Friedensbem&uuml;hung. Und ist &uuml;berfl&uuml;ssig. Der Chef im Wei&szlig;en Haus, den schon sein Vorgesetzter Barack Obama w&auml;hrend Bidens Vizepr&auml;sidentschaft mit &raquo;Mr. Ukraine&laquo; ansprach, nutzt die letzten Tage des ablaufenden Jahres, um noch soviel wie m&ouml;glich an Geld und Waffen Richtung Kiew zu schicken. (&hellip;)<br>\nDie &raquo;Jingle Bell&laquo;-Inszenierung in Washington hat die Linke-Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen mit &raquo;Biden setzt auf Sturm&laquo; richtig zusammengefasst. Jeder US-Pr&auml;sident ist eine Gefahr f&uuml;r den Weltfrieden, aber der amtierende &uuml;bertrifft sogar den &raquo;wiedergeborenen&laquo; Alkoholiker George W. Bush an Horror. (&hellip;)<br>\nZudem l&auml;uft bei den Vasallen alles gut, ist sich doch das deutsche Au&szlig;enministerium fast sicher, dass etwa der Irak-Krieg 2003 vom V&ouml;lkerrecht gedeckt war. So sieht knapp 20 Jahre nach dem Spukauftritt von US-Au&szlig;enminister Colin Powell im UN-Sicherheitsrat und der Behauptung Antony Blairs im britischen Unterhaus, Bagdad k&ouml;nne seine Massenvernichtungswaffen innerhalb von 45 Minuten aktivieren, regelbasierte feministische Au&szlig;enpolitik aus. Annalena Baerbock l&auml;sst wahrscheinlich auch heute nach den irakischen Massenvernichtungswaffen suchen. Der Tip, dass es die gab, kam damals von einem BND-Agenten. Insofern ist es folgerichtig, dass auch die jetzige Bundesregierung die Geld- und Waffen&uuml;bergabe in Washington offiziell f&uuml;r ein &raquo;hoffnungsvolles Zeichen&laquo; h&auml;lt. Wo ein US-Krieg stattfindet, herrschte schon zu Bonner Zeiten Zuversicht. Man war stets auf der richtigen, der st&auml;rkeren Seite &ndash; von den V&ouml;lkermorden in Korea und Vietnam bis zu den verschwundenen Biowaffencontainern Saddam Husseins oder der Zerst&ouml;rung Libyens und ganz Westafrikas. So kann es mit den Helden der &raquo;Zeitenwende&laquo; weitergehen, bis wieder einmal alles in Scherben f&auml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/441391.jahresendgl%C3%BChen.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Warnungen aus Moskau ignoriert<\/strong><br>\nSelenskij trifft US-Pr&auml;sident in Washington. &raquo;Patriot&laquo;-Lieferung an Kiew.<br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Wolodimir Selenskij ist am Mittwoch zu einem Treffen mit US-Pr&auml;sident Joseph Biden nach Washington gereist &ndash; seine erste Auslandsreise seit dem russischen Einmarsch am 24. Februar. Am Abend (Ortszeit) sollte er vor dem Kongress sprechen. (&hellip;)<br>\nNoch vor Jahresende soll das US-Parlament daher &uuml;ber ein Ausgabenpaket abstimmen, das eine Soforthilfe f&uuml;r Kiew in H&ouml;he von rund 45 Milliarden US-Dollar enth&auml;lt. Das w&auml;re die bisher gr&ouml;&szlig;te US-Finanzspritze f&uuml;r den Krieg. Am Mittwoch sollte laut US-Medien au&szlig;erdem angek&uuml;ndigt werden, dass Kiew weitere Milit&auml;rhilfe in H&ouml;he von 1,8 Milliarden Dollar erhalte. Nach Angaben von US-Regierungsvertretern umfasst sie erstmals eine &raquo;Patriot&laquo;-Raketenbatterie und pr&auml;zisionsgelenkte Bomben f&uuml;r Kampfjets. Aus den Best&auml;nden des Pentagon sollen demnach Waffen im Wert von etwa einer Milliarde Dollar und f&uuml;r 800 Millionen Dollar im Rahmen der Sicherheitsunterst&uuml;tzung f&uuml;r Kiew kommen. Die bisherige Milit&auml;rhilfe betrug etwa 20 Milliarden US-Dollar. Die Entscheidung, die &raquo;Patriot&laquo;-Batterie zu entsenden, erfolgte trotz der Warnungen des russischen Au&szlig;enministeriums, die Lieferung werde als Provokation betrachtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/441362.krieg-in-der-ukraine-warnungen-aus-moskau-ignoriert.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Russland wirft westlichen L&auml;ndern Waffentests in Ukraine vor<\/strong><br>\nRussland hat westlichen L&auml;ndern Waffentests in der Ukraine vorgeworfen.<br>\nDie Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Maria Sacharowa, erkl&auml;rte am Montag hinsichtlich der st&auml;ndigen Waffenlieferungen der westlichen L&auml;nder an die Ukraine seit dem Ausbruch des russisch-ukrainischen Konflikts, die USA und ihre NATO-Verb&uuml;ndeten h&auml;tten die Ukraine bereits zu ihrem pers&ouml;nlichen Waffentestplatz umgewandelt. Ukrainische Truppen h&auml;tten beim Angriff auf Donezk am vergangenen Sonntag schwedische Haubitzen vom Typ FH-77BW genutzt, die noch getestet w&uuml;rden, was ein weiterer Beweis daf&uuml;r sei, dass die USA und ihre NATO-Verb&uuml;ndeten die Ukraine zu einem Testplatz f&uuml;r ihre modernen Waffensysteme gemacht h&auml;tten.<br>\nDer Vorwurf wurde nicht nur von Russland laut. Die US-Zeitung &bdquo;The New York Times&ldquo; hatte am 15. November in einem Beitrag kommentiert, die Ukraine sei zum besten Testplatz der neuen US-amerikanischen und europ&auml;ischen Waffensysteme geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2022\/12\/21\/ARTIDXcRApIhuaKUYE7pSAnJ221221.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Klimaschutz in Zeiten des Krieges<\/strong><br>\nAus Kreisen der EU-Kommission wurde am Wochenende ein &raquo;gro&szlig;er Erfolg&laquo; vermeldet. Man habe sich darauf geeinigt, mit dem Ziel des Klimaschutzes den Handel mit klimasch&auml;dlichen Emissionen neu zu regulieren, hie&szlig; es triumphierend. Nun wird also alles gut. Emissionen werden teurer, und damit wird &uuml;ber den Weg der Bezahlung &raquo;das Klima gerettet&laquo;. Bis zum Jahr 2050 will die EU &raquo;klimaneutral&laquo; sein. Die Sache hat allerdings mehrere Haken. Zun&auml;chst einmal wird von den jetzt ach so k&uuml;hnen Klimasch&uuml;tzern in der EU-F&uuml;hrung im Jahr 2050 niemand mehr im Amt sein, also keiner von ihnen kann zur Rechenschaft gezogen werden, wenn dieses Projekt erwartungsgem&auml;&szlig; in die Hose gehen wird. Was von derartigen Zielstellungen zu halten ist, hat eine Mitteilung vom 7. Dezember gezeigt, laut der allein in Deutschland die Menge der aus Kohle erzeugten Energie im dritten Quartal gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 13 Prozent zugenommen hat. Als &raquo;Entschuldigung&laquo; mu&szlig; nat&uuml;rlich, wie kann es anders sein, der &raquo;russische Angriffskrieg in der Ukraine&laquo; herhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1414087781360\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Energiepreisbremse: Konzerne gewinnen, Verbraucher verlieren: Sparen f&uuml;r die Gewinnmaximierung<\/strong><br>\nDie Energiekonzerne weisen bereits darauf hin, dass von einem &bdquo;reibungslosen&ldquo; Greifen der Energiepreisbremse nicht die Rede sein k&ouml;nne. &bdquo;Die Gesetzentw&uuml;rfe zu den Energiepreisbremsen sind so komplex geraten, dass ihre praktische Umsetzung eine Mammutaufgabe f&uuml;r die Energiebranche wird&ldquo;, kommentiert die Chefin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, Kerstin Andreae. Das liege zum Gro&szlig;teil daran, dass die R&uuml;ckrechnung der Verbrauchswerte des Vorjahres und deren Individualisierung auf den einzelnen Haushalt die IT-Systeme an den Rand ihres Funktionierens bringen werde. Weitere Probleme treten hinzu, die im Gesetz mit keinem Wort ber&uuml;cksichtigt sind: Was ist mit den Haushalten, die Ende 2021 oder im laufenden Jahr umgezogen sind? Bei zwei verschieden energetisch ausgestatteten Haushalten kann somit ein gerechter Vergleich nicht berechnet werden. Auf Basis der in 2021 noch gro&szlig;fl&auml;chig verh&auml;ngten Corona-Ma&szlig;nahmen wird davon ausgegangen, dass der Durchschnittsverbrauch eines Haushalts &uuml;bers Jahr niedriger lag als &uuml;blich. Das f&uuml;hrt dazu, dass auch das 80-Prozent-Level beim Energieverbrauch k&uuml;nstlich niedriger lag, was 2023 dazu f&uuml;hrt, dass ein privater Haushalt eher auf einem Verbrauch von &uuml;ber 80 Prozent landet und daher den Marktpreis zahlen muss. (&hellip;)<br>\nDas niedrige Verbrauchslevel des Vorjahres wird durch die 80-Prozent-Regel weiter heruntergeregelt, so dass der aufs Notwendigste bemessene Verbrauch mit Sicherheit &uuml;ber dem Deckel liegen wird. (&hellip;)<br>\nDerweil blicken die Energiekonzerne auf ein ertragreiches Jahr zur&uuml;ck. Der Kurs der RWE-Aktie stieg seit Januar des Jahres um fast 20 Prozent, Sch&auml;tzungen gehen davon aus, dass Deutschlands Energiemonopole im laufenden Jahr 113 Milliarden Euro zus&auml;tzliche Gewinne einstreichen. Befeuert wird die Gewinnmaximierung auf dem Energiesektor gerade durch die &bdquo;Energiepreisbremse&ldquo;. W&auml;hrend die Verbraucher Heizung, Warmwasser und Strom herunterregulieren m&uuml;ssen, garantiert die Ampel den Energiekon&shy;zernen neue Gewinnmargen. Liegt der Energieverbrauch eines Haushalts unter 80 Prozent des Vorjahreswerts, erh&auml;lt der Energiekonzern den ihm genehmen Marktpreis aus Steuermitteln, liegt der Haushalt &uuml;ber 80 Prozent, zahlen die Verbraucher direkt. F&uuml;r die Energiemonopole eine klassische &bdquo;Win-win&ldquo;-Konstellation, f&uuml;r den Energiekunden eine ebenso klassische &bdquo;Lose-lose&ldquo;-Situation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/sparen-fuer-die-gewinnmaximierung-4775530\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zur Reall&ouml;hnen, Inflationsraten und Gewinnrallye: Arm sein ist teuer<\/strong><br>\nZwei Pressemitteilungen der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung (HBS) lassen erahnen, mit welchen Trends das neue Jahr f&uuml;r die Menschen beginnt, deren Lebensstandard von Tarifl&ouml;hnen, Lohnersatzleistungen oder staatlichen Renten abh&auml;ngig ist. Viele von ihnen beschlich in den letzten Monaten das Gef&uuml;hl, dass bei ihnen der Kaufkraftschwund h&ouml;her war als die offiziellen Inflationsraten. Die Volkswirte von der HBS haben nachgerechnet und festgestellt, dass die &bdquo;soziale Schere&ldquo; sich auch durch die Inflationsprozesse im abgelaufenen Jahr 2022 weiter ge&ouml;ffnet hat: &bdquo;Einkommensschwache Familien, die von der Teuerung am st&auml;rksten betroffene Gruppe, mussten im November mit einer Inflationsrate zurechtkommen, die um 3,5 Prozentpunkte h&ouml;her lag als bei Alleinlebenden mit hohen Einkommen &ndash; seit Jahresbeginn die Gruppe mit der niedrigsten Rate. Gemessen an den f&uuml;r diese Haushaltstypen repr&auml;sentativen Warenk&ouml;rben trugen Familien mit niedrigem Einkommen im November eine Inflationsbelastung von 11,5 Prozent gegen&uuml;ber 8,0 Prozent bei wohlhabenden Alleinlebenden.&ldquo; Damit hinken die Tarifabschl&uuml;sse f&uuml;r diese Menschen noch weiter hinter der Geldentwertung her, als wenn deren offizielle 10 Prozent zugrunde gelegt werden. Am 13. Dezember hatte die HBS ihre Analyse der Entwicklung der Tarifl&ouml;hne in Deutschland f&uuml;r 2022 ver&ouml;ffentlicht: Herausgekommen sind magere 2,7 Prozent gegen&uuml;ber den Tarifl&ouml;hnen im Vorjahr. Es wird nicht bei allen so sein, aber bei den genannten Bev&ouml;lkerungsgruppen laufen diese Zahlen auf die brutale Tatsache hinaus, dass der Wirtschaftskriegskurs des Wertewestens schon zu seinem Beginn, vermittelt vor allem &uuml;ber heftige Inflationssch&uuml;be und magere Tarifabschl&uuml;sse, zu einem Wohlstandsabrieb um glatt ein Zehntel gef&uuml;hrt hat &ndash; innerhalb eines Jahres! W&auml;hrend dem Publikum weiter die Gruselgeschichte von der Lohn-Preis-Spirale vorgegurgelt wird, klopfen sich die Herrschenden in ihren Organen &ndash; wie in der &bdquo;FAZ&ldquo; vom 14. Dezember &ndash; &uuml;ber eine gelungene Gewinn-Preis-Spirale auf die Schultern: Viele Unternehmen, zeigt eine dort zitierte Studie, nutzen n&auml;mlich die Gunst der Stunde, um Marge und Gewinn kr&auml;ftig auszuweiten und so die Inflation anzuheizen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/arm-sein-ist-teuer-4775467\/\">Manfred Sohn in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Medikamentenkrise: Lieferengp&auml;sse auch im kommenden Jahr?<\/strong><br>\nDie Reaktion der Bundesregierung auf die Medikamentenkrise st&ouml;&szlig;t auf Kritik. &Auml;rzte und Apotheker rechnen mit keiner schnellen Besserung der Lage. Der Sachverst&auml;ndigenrat empfiehlt, nicht alles auf die europ&auml;ische Karte zu setzen.<br>\nHaus&auml;rzte und Apotheker rechnen trotz der angek&uuml;ndigten Gegenma&szlig;nahmen der Bundesregierung mit einem anhaltenden Medikamentenmangel in den kommenden Monaten. &ldquo;Die jetzt diskutierten Ma&szlig;nahmen werden in der haus&auml;rztlichen Versorgung kurzfristig nur bedingt helfen&rdquo;, sagte Nicola Buhlinger-G&ouml;pfarth, stellvertretende Bundesvorsitzende des Deutschen Haus&auml;rzteverbandes, der Zeitung &ldquo;Rheinische Post&rdquo;.<br>\n&ldquo;Die Lieferengp&auml;sse sind in den Hausarztpraxen sehr deutlich zu sp&uuml;ren.&rdquo; Die Haus&auml;rzte m&uuml;ssten inzwischen sehr viel Zeit investieren, um &ndash; sofern dies &uuml;berhaupt m&ouml;glich sei &ndash; Medikationen umzustellen.<br>\nAuch der Apothekerverband Nordrhein erwartet lang anhaltende Lieferschwierigkeiten bei Medikamenten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/lauterbach-kindermedikamente-preise-105.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ob Kita, Schule oder Notarzt: Die kaputtgesparte Daseinsvorsorge ist am Ende: Nichts geht mehr<\/strong><br>\nEs ist eine Katastrophe mit Ansage. Jahrzehntelang wurden lebenswichtige Leistungen kaputtgespart und privatisiert. Regierungen unterschiedlicher farblicher Zusammensetzung wollten &bdquo;mehr Markt&ldquo; wagen und einen &bdquo;schlanken Staat&ldquo; schaffen. Die Folgen dieser Politik lassen sich nicht mehr verdecken. L&auml;ngst herrschen &uuml;berall Notl&ouml;sungen vor. (&hellip;)<br>\nEs bestehe die Gefahr, dass &bdquo;die Kindertageseinrichtungen von Lern- und Lebensorten f&uuml;r Kinder und Familien wieder zu reinen Aufbewahrungsst&auml;tten werden&ldquo;. Bis zum Jahr 2025 w&uuml;rden knapp 179.000 p&auml;dagogische Fachkr&auml;fte fehlen. Der Krankenstand aufgrund psychischer Erkrankungen sei im Vergleich zu anderen Berufsgruppen sehr hoch. Auch die Zahl der psychisch belasteten Kinder sei in der Pandemie von 20 auf 30 Prozent gestiegen. Der enorme Stress und die Bedingungen, die eine p&auml;dagogische Arbeit fast unm&ouml;glich machen, dr&auml;ngen viele Betroffene aus dem Job. (&hellip;)<br>\nIn der Sozialarbeit waren zwischen Juli 2021 und Juli 2022 durchschnittlich 20.578 Stellen unbesetzt, wie das Institut der deutschen Wirtschaft in K&ouml;ln ermittelte; auch in der Alten- und in der Krankenpflege gibt es enorme L&uuml;cken. Diese Verh&auml;ltnisse sind auch die Folge eines radikalen Stellenabbaus im &Ouml;ffentlichen Dienst. Zwischen 1991 und 2010 haben die Kommunen mehr als ein Drittel ihres Personals abgebaut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/nichts-geht-mehr-2-4775567\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kofferweise Bargeld: Die EU-Abgeordnete Kaili kommt aus einer Partei mit Korruptionsgeschichte<\/strong><br>\nDie griechische EU-Abgeordnete Eva Kaili steht unter schwerem Verdacht. (&hellip;)<br>\nIns EU-Parlament, wo sie bis zur Vizepr&auml;sidentin aufstieg, wurde Kaili von den griechischen Sozialdemokraten geschickt, der Panhellinischen Sozialistischen Bewegung (PASOK), einer Partei, die auf eine beachtliche Korruptionsgeschichte zur&uuml;ckblickt. Als die 44-j&auml;hrige Politikerin aus Thessaloniki am 9. Dezember festgenommen wurde &ndash; &raquo;auf frischer Tat&laquo; ertappt und daher nicht von ihrer parlamentarischen Immunit&auml;t gesch&uuml;tzt &ndash; hatte sie den H&ouml;hepunkt einer Karriere erreicht, die ihr zu Hause zun&auml;chst niemand zugetraut hatte. Den Sprung ins griechische Parlament beispielsweise, in das sie 2007 als j&uuml;ngste Abgeordnete einzog &ndash; der Ministerpr&auml;sident hie&szlig; ab 2009 Georgios Papandreou &ndash; Sohn des PASOK-Gr&uuml;nders und Regierungschefs in den achtziger Jahren, Andreas Papandreou, sowie Enkel des Georgios Papandreou senior, Premier in den sechziger Jahren. F&uuml;nf Jahre hielt Kaili ihren Wahlkreis Thessaloniki A, bevor die Partei sie 2012 f&uuml;r die vorgezogenen Neuwahlen aussortierte. Bei Abstimmungen im Plenum hatten ihre Kollegen sie bisweilen im Lager der rechten Opposition geortet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1438438081343\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Israel: Europas Stunde der Wahrheit ist gekommen<\/strong><br>\nIn Israels Verteidigungsministerium entsteht eine neue Verwaltung f&uuml;r die besetzten Gebiete. Knesset-Mitglied Bezalel Smotrich ist ihr vorgesehener Direktor. Smotrich, ein nationalreligi&ouml;ser Extremist, bekannt f&uuml;r rassistische, homophobe Rhetorik, verfolgt den Plan, das gesamte pal&auml;stinensische Gebiet israelischer Souver&auml;nit&auml;t zu unterstellen, ohne den dort lebenden Pal&auml;stinensern die Staatsb&uuml;rgerschaft zu geben.<br>\nIn den Koalitionsabkommen mit dem k&uuml;nftigen Premier von Israel, Benjamin Netanyahu, hat Smotrich durchgesetzt, dass jede einzelne Vollmacht, &uuml;ber die Milit&auml;rs und der Verteidigungsminister seit der 55-j&auml;hrigen Besatzung verf&uuml;gen, auf ihn &uuml;bergeht. Smotrich, vorgesehen als Finanzminister, erh&auml;lt die Macht, Masterpl&auml;ne f&uuml;r Siedlungen zu genehmigen, Abrisse in pal&auml;stinensischen Gemeinden anzuordnen, zu bestimmen, wer und was nach Gaza rein- und rausgeht und welchen Pal&auml;stinensern erlaubt wird, den (Westbank-)Trennzaun zu &uuml;berqueren, um ihre L&auml;ndereien auf der anderen Seite zu bestellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/gastbeitraege\/europas-stunde-der-wahrheit-91986919.html%20\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie die Kriegsmaschine die Demokratische Partei &uuml;bernahm<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nFr&uuml;her waren Antikriegspositionen innerhalb der Demokratischen Partei m&ouml;glich.<br>\nWas ist passiert?<br>\nEs gab einmal einen Fl&uuml;gel der Demokratischen Partei, der sich der Kriegsindustrie entgegenstellte. J. William Fulbright, George McGovern, Gene McCarthy, Mike Gravel, William Proxmire und, nat&uuml;rlich, Dennis Kucinich. Aber das ist weitgehend Jahrzehnte her. Die neuen Demokraten, insbesondere unter der Pr&auml;sidentschaft von Bill Clinton, wurden zu Handlangern nicht nur der amerikanischen Unternehmen, sondern auch der R&uuml;stungsindustrie. Der massive Milit&auml;rhaushalt, 858 Milliarden Dollar an Milit&auml;rausgaben f&uuml;r das Haushaltsjahr 2023, ist eine Erh&ouml;hung um 45 Milliarden Dollar gegen&uuml;ber dem Haushaltsantrag der Regierung Biden und fast 80 Milliarden Dollar mehr als der vom Kongress f&uuml;r das laufende Haushaltsjahr bewilligte Betrag.<br>\nWas ist mit der Demokratischen Partei geschehen? Warum ist es unm&ouml;glich geworden, Krieg und die massiven R&uuml;stungsausgaben in Frage zu stellen? Warum ist eine solche Infragestellung politischer Selbstmord? Warum kann ein Demokrat nicht fragen, vor allem in einer Zeit wirtschaftlicher Not und enormer Defizite, wie viel wir f&uuml;r den Krieg in der Ukraine abzweigen werden, der bereits 60 Milliarden Dollar verschlungen hat? Der ehemalige Pr&auml;sidentschaftskandidat und achtmalige Kongressabgeordnete Dennis Kucinich spricht im Chris Hedges Report &uuml;ber das letzte halbe Jahrhundert der Demokraten und dar&uuml;ber, wie die Kriegsmaschinerie die Partei erobert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/dennis-kucinich-how-the-war-machine-took-over-the-democratic-party\/\">Chris Hedges auf Popular Resistance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zur pl&ouml;tzlich entdeckten Liebe der Biden-Regierung zu Afrika: Ein Herz f&uuml;r Afrika<\/strong><br>\nDie US-Geostrategie hat den afrikanischen Kontinent entdeckt. Das Wei&szlig;e Haus hatte im August dieses Jahres ein 16-seitiges Strategiepapier unter dem Titel &bdquo;U.&thinsp;S. Strategy Toward Sub-Saharan Africa&ldquo; herausgegeben. Vom 13. bis 15. Dezember hatte Washington nun zum Treffen der Staatschefs Afrikas und der USA geladen. (&hellip;)<br>\nDie Biden-Regierung hatte eine ordentliche Summe in Aussicht gestellt: 55 Milliarden US-Dollar (USD) in den n&auml;chsten drei Jahren. Das ist zwar nicht ann&auml;hernd so viel, wie sie aufgewandt hat, um den Krieg in der Ukraine am Laufen zu halten, aber f&uuml;r nicht wenige afrikanische Staaten sind 55 Milliarden USD eine beachtliche Gr&ouml;&szlig;enordnung. Andererseits sind 55 Milliarden bei 54 Staaten nicht gerade &uuml;ppig. Das chinesisch-afrikanische Handelsvolumen erreichte 2021 254 Milliarden USD. Der vergleichbare Wert des US-Afrika-Handels liegt bei 65 Milliarden. (&hellip;)<br>\nBeim ersten Blick auf die neue US-Afrikastrategie wird klar: Hier geht es nicht um ein Entwicklungs- und Hilfsprogramm, sondern um die Degradierung des afrikanischen Kontinents zu einem Vehikel des geostrategischen Kampfes um die Aufrechterhaltung der globalen US-Vorherrschaft. (&hellip;)<br>\nDie neue Afrikapose der Biden-Regierung hat einen durchaus realstrategischen Hintergrund. Der Krieg um die Rohstoffe und die Vorherrschaft des US-Imperiums ist l&auml;ngst in seine kritische Phase eingetreten. Die 2020er-Jahre werden von Washington als die entscheidende Dekade angesehen: Afrika soll zu einem der zentralen Austragungsorte werden. (&hellip;)<br>\nDen afrikanischen F&uuml;hrern d&uuml;rfte bewusst sein, dass Washington am Schicksal der afrikanischen Staaten nicht ganz unbeteiligt gewesen ist. Vom schwunghaften Sklavenhandel bis zu den Austerit&auml;tsprogrammen der Weltbank und des IWF: Die USA standen immer in der ersten Reihe, wenn es darum ging, den afrikanischen Kontinent zu pl&uuml;ndern. So d&uuml;rfte es f&uuml;r Joseph Biden und seinen Au&szlig;enminister k&uuml;nftig nicht einfach sein, die Afrikaner von den pl&ouml;tzlich erwachten guten Absichten der US-Geopolitik zu &uuml;berzeugen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ein-herz-fuer-afrika-4775508\/\">Klaus Wagener in unsere zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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