{"id":91897,"date":"2022-12-22T11:30:33","date_gmt":"2022-12-22T10:30:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91897"},"modified":"2022-12-22T16:42:39","modified_gmt":"2022-12-22T15:42:39","slug":"apple-zwangsarbeit-in-indien-mit-foxconn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91897","title":{"rendered":"Apple: Zwangsarbeit in Indien mit Foxconn"},"content":{"rendered":"<p>Unter dem Weihnachtsbaum werden in vielen Haushalten sicherlich auch in diesem Jahr die beliebten Smartphones des US-Konzerns Apple liegen. Trotz des vergleichsweise hohen Preises von teils mehr als 2.000 Euro lassen die Arbeitsbedingungen des taiwanesischen Hauptzulieferers Foxconn immer noch zu w&uuml;nschen &uuml;brig. <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong> hat hinter die Kulissen geschaut. <\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2290\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-91897-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221222_Apple_Zwangsarbeit_in_Indien_mit_Foxconn_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221222_Apple_Zwangsarbeit_in_Indien_mit_Foxconn_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221222_Apple_Zwangsarbeit_in_Indien_mit_Foxconn_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221222_Apple_Zwangsarbeit_in_Indien_mit_Foxconn_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=91897-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/221222_Apple_Zwangsarbeit_in_Indien_mit_Foxconn_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"221222_Apple_Zwangsarbeit_in_Indien_mit_Foxconn_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Apple l&auml;sst seine bisher letzten iPhones 12 und 13 und seit diesem Jahr auch 14 in der s&uuml;dindischen Sonderwirtschaftszone Chennai im Bundesstaat Tamil Nadu endmontieren. Hier sind zahlreiche indische Elektronikfirmen etabliert, die f&uuml;r westliche Autokonzerne wie BMW und Ford, f&uuml;r Digitalkonzerne wie Nokia, Dell, Hewlett Packard, Microsoft und Apple zuliefern.<\/p><p>Apple hat hier das taiwanesische Unternehmen Foxconn beauftragt. Foxconn ist der weltweit gr&ouml;&szlig;te Organisator f&uuml;r kasernierte Niedrigstl&ouml;hnerei, vor allem im Bereich Mikroelektronik. Foxconn l&auml;sst durch Subunternehmer aus armen l&auml;ndlichen Gebieten gezielt junge Frauen anwerben. Sie k&ouml;nnen mit besonders niedrigen L&ouml;hnen abgespeist werden, arbeiten acht Stunden an sechs Tagen in der Woche, verteilt auf drei Schichten. Sie haben kein regul&auml;res Arbeitsverh&auml;ltnis, sondern einen jederzeit k&uuml;ndbaren Werkvertrag. Das ist Standard bei Foxconn.<\/p><p><strong>Stundenlohn: 88 Cent<\/strong><\/p><p>Foxconn betreibt daf&uuml;r eigene Wohnheime. Bis zu zehn der Frauen werden darin in Massenunterk&uuml;nften untergebracht, in Stockbetten. Wenn es eng wird, m&uuml;ssen die Frauen auf dem Boden schlafen. Der Ausgang ist hochreguliert. Die Wohnheime werden von Sicherheitsfirmen bewacht. Die Frauen bekommen f&uuml;r die 8-Stunden-Schichten im Drei-Schichtbetrieb an sechs Tagen pro Woche den Stundenlohn von 88 Cent Stunde. <\/p><p>Davon zieht aber Foxconn bis zur H&auml;lfte ab, f&uuml;r die Unterkunft, f&uuml;r das Essen, einen Mindestbetrag f&uuml;r Sozialversicherung &ndash; und auch f&uuml;r den aufwendigen Transport. Denn die Massenunterk&uuml;nfte sind bis zu 60 Kilometer von der Fabrik entfernt, sodass daf&uuml;r t&auml;glich morgens bis zu zwei Stunden und abends wieder zwei Stunden anfallen. <\/p><p>Die k&ouml;rperliche und seelische Beanspruchung der Frauen ist enorm. Wegen des Drei-Schicht-Betriebs und der langen Transporte ist der Schlaf oft zu kurz. Das Essen ist oft schlecht, es kommt zu Magenbeschwerden. Manchmal gehen die Frauen lieber hungrig zur Arbeit, um sich nicht zu gef&auml;hrden. Diese Frauen werden diszipliniert und gezielt verschlissen &ndash; und nach einigen Jahren intensiver Beanspruchung k&ouml;nnen Apple\/Foxconn sie durch neue, unverbrauchte junge Frauen ersetzen &ndash; mehrere Vermittlungsagenturen sind daf&uuml;r st&auml;ndig in armen Regionen unterwegs. Die staatliche Arbeitsaufsicht l&auml;sst solche Verh&auml;ltnisse durchgehen.<\/p><p><strong>Protest im fernen Indien &ndash; ungeh&ouml;rt bei den K&auml;ufern der iPhones<\/strong><\/p><p>Mitte Dezember 2021 protestierten pl&ouml;tzlich tausende Frauen, die f&uuml;r Foxconn\/Apple arbeiteten. Sie blockierten stundenlang eine Autobahn zwischen Chennai und Bangalore. Seitdem hat Foxconn einige kleine Verbesserungen zugestanden: In den Unterk&uuml;nften m&uuml;ssen Frauen nicht mehr auf dem Boden schlafen, und sie haben flie&szlig;endes Wasser statt den Wassertank im Hof. Das ist aber schon alles.<\/p><p>Diese Arbeitsverh&auml;ltnisse sind extrem menschenrechtswidrig. Die Gewerkschaften von Tamil Nadu fordern &bdquo;das Ende dieser Zwangsarbeit und Ausbeutung&ldquo;. Aber die rassistische und nationalistische Regierung unter Premierminister Modi f&ouml;rdert mit ihrem Programm &bdquo;Make in India&ldquo; solche Praktiken verst&auml;rkt. Deshalb gilt Indien als Verb&uuml;ndeter des Westens und als &bdquo;gr&ouml;&szlig;te Demokratie der Welt&ldquo;. Da machen BlackRock &amp; Co gerne mit.<\/p><p>Deshalb hat Apple mit Foxconn solche Zulieferauftr&auml;ge in Chennai in den letzten Jahren ausgeweitet. Auch das neueste iPhone 14 von Apple wird von Foxconn in Chennai montiert. In den USA kostet das sch&ouml;nste, beste Smartphone der westlichen Welt aus der &bdquo;gr&ouml;&szlig;ten Demokratie der Welt&ldquo; ab 1.500 US-Dollar &ndash; je nach Ausf&uuml;hrung bis 2.099 Dollar. <\/p><p>BlackRock geh&ouml;rt mit den verbundenen Investoren Vanguard, Berkshire Hathaway, State Street und Fidelity zu den f&uuml;nf gr&ouml;&szlig;ten Apple-Aktion&auml;ren.<\/p><p><strong>Foxconn entstand unter der Diktatur in Taiwan<\/strong><\/p><p>Und BlackRock und Vanguard sind zugleich die dritt- und viertgr&ouml;&szlig;ten Aktion&auml;re von Foxconn, dem weltweit gr&ouml;&szlig;ten Organisator von kasernierter Niedrigl&ouml;hnerei. <\/p><p>Foxconn ist n&auml;mlich nicht nur f&uuml;r Apple der gr&ouml;&szlig;te Zulieferer von kasernierter Niedrigl&ouml;hnerei. Foxconn ist der weltweit gr&ouml;&szlig;te Organisator dieser Art Zulieferindustrie in der Mikroelektronik, vor allem f&uuml;r US-Konzerne und f&uuml;r das US-Milit&auml;r. <\/p><p>Foxconn wurde 1974 in Taiwan gegr&uuml;ndet, unter dem US-gest&uuml;tzten Diktator Tschiang kaishek. Bis 1987 herrschte Kriegsrecht auf der Insel, Gewerkschaften waren verboten. Gerade weil die USA in den 1970er Jahren diplomatisch von Tschiang abr&uuml;ckten und die Volksrepublik China anerkannten, f&ouml;rderten sie gleichzeitig Taiwan als milit&auml;rischen und wirtschaftlichen Au&szlig;enposten gegen China. Taiwan war deshalb nebenbei auch das gr&ouml;&szlig;te Bordell f&uuml;r US-Soldaten, wenn sie aus ihrem Einsatz in Vietnam Urlaub machten.<\/p><p>Foxconn montiert seit den 1980er Jahren f&uuml;r Apple, Microsoft, Intel und andere Silicon-Valley-Unternehmen: Die Niedrigstl&ouml;hner in Taiwan wurden in Heimen zusammengefasst, mussten t&auml;glich drei bis vier &Uuml;berstunden ohne Bezahlung leisten, bekamen keinen bezahlten Urlaub. Es wurde und wird fast ausschlie&szlig;lich f&uuml;r den Export produziert. <\/p><p>Erst 1997 durfte der gewerkschaftliche Dachverband TCTU gegr&uuml;ndet werden, erst 2000 wurde er staatlich anerkannt. Der Einfluss blieb gering. Foxconn r&uuml;hmt sich auch im Jahre 2022 &ouml;ffentlich, im eigenen Unternehmen keine Gewerkschaft zu haben. Die bei Foxconn direkt etwa 50.000 Besch&auml;ftigten werden mit gut gef&uuml;hrten Kantinen und Kursen f&uuml;r Fitness und Gewichtsabnahme umsorgt: Sie leiden n&auml;mlich nicht unter Mangelern&auml;hrung und Hunger wie die Foxconn-Apple-Arbeiterinnen in Indien, sondern leiden wegen zu gutem Essen unter Fettleibigkeit.<\/p><p><strong>Arbeitsmigranten aus Vietnam und Indonesien in Taiwan<\/strong><\/p><p>Dazu holte und holt bis heute Foxconn vor allem aus Vietnam, dann auch aus Indonesien und den Philippinen j&auml;hrlich zus&auml;tzlich mehrere hunderttausend Arbeitsmigranten: Sie m&uuml;ssen auch gegenw&auml;rtig alle drei Jahre einen neuen Antrag stellen, sich auch gesundheitlich &uuml;berpr&uuml;fen lassen und d&uuml;rfen insgesamt h&ouml;chstens 12 Jahre in Taiwan arbeiten: Sp&auml;testens dann m&uuml;ssen sie raus, d&uuml;rfen im Alter nicht Taiwan zur Last fallen. Weil sie zudem meist bei Vermittlern hoch verschuldet sind, sind sie willig, billig, unterw&uuml;rfig, flei&szlig;ig. <\/p><p>Gegenw&auml;rtig unterliegen so 700.000 Arbeitsmigrant*innen in Taiwan dieser Form der Zwangsarbeit. Sie machen die niedrigsten Jobs, die 3D-Jobs: dirty, dangerous, difficult. W&auml;hrend der Corona-Pandemie unterlagen sie ungleich h&auml;rteren Einschr&auml;nkungen als die einheimischen Besch&auml;ftigten. Dies ist zugleich eine moderne Form des Rassismus.<\/p><p><strong>Export der Dienstleistung zuerst nach Japan und S&uuml;dkorea, dann nach China<\/strong><\/p><p>So wurde Foxconn zum gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen Taiwans. Foxconn exportierte diese extreme Ausbeutungs- und Niedrigstlohnpraxis zuerst nach Japan und S&uuml;dkorea, dann im gr&ouml;&szlig;eren Umfang nach China: Dort hatte Foxconn in der Spitzenzeit bis zu einer Million Niedrigstl&ouml;hner unter Vertrag, ebenfalls vielfach junge Frauen aus armen l&auml;ndlichen Regionen. Auch hier wird f&uuml;r Unterkunft, Essen, Transporte der geringe Lohn gek&uuml;rzt.<\/p><p>Ab Anfang der 2000er Jahre streikten in China vor allem die Besch&auml;ftigten in Foxconn-Betrieben. Geh&auml;ufte Selbstmorde junger Frauen in der Apple-Montage wurden kurzzeitig zum internationalen &bdquo;Skandal&ldquo;. Apple-Chef Steve Jobs bezeichnete die Arbeitsverh&auml;ltnisse bei Foxconn aber weiter als &bdquo;sehr gut&ldquo;. China schr&auml;nkt seit 2006 solche Praktiken ein: die L&ouml;hne wurden schrittweise erh&ouml;ht, die Arbeits- und Klagerechte der Besch&auml;ftigten wurden gest&auml;rkt. Apple, Microsoft &amp; Co protestierten gegen die Verbesserungen in China. <\/p><p>Deshalb verlagern Foxconn und Apple seit &uuml;ber einem Jahrzehnt die Montage wie immer mehr in US-freundliche Niedriglohn-Staaten, nach Indien, Vietnam, Thailand, Indonesien, Malaysia, aber auch in EU-Staaten wie Tschechien und die Slowakei. Mit neuen Auftr&auml;gen in Saudi-Arabien, Indonesien, Thailand und auch in gewerkschaftsfreien Regionen der USA forciert Foxconn seine Zulieferauftr&auml;ge f&uuml;r e-Autos.<\/p><p><em>Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Referat &ldquo;Die Arbeitsverh&auml;ltnisse im Blackrock-Kapitalismus&rdquo;, das Werner R&uuml;gemer bei der Blackrock-Konferenz im September 2022 an der Uni Potsdam gehalten hat. Das ganze Referat ist <a href=\"https:\/\/blackrocktribunal.de\/vortraege-der-konferenz-2022\">hier zu h&ouml;ren<\/a>.<\/em><\/p><p>Titelbild: Diana Sklarova\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Weihnachtsbaum werden in vielen Haushalten sicherlich auch in diesem Jahr die beliebten Smartphones des US-Konzerns Apple liegen. Trotz des vergleichsweise hohen Preises von teils mehr als 2.000 Euro lassen die Arbeitsbedingungen des taiwanesischen Hauptzulieferers Foxconn immer noch zu w&uuml;nschen &uuml;brig. <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong> hat hinter die Kulissen geschaut. <\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast<\/em><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91897\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":91898,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[141,107,20],"tags":[1698,1740,3085,2008,288,2922],"class_list":["post-91897","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-audio-podcast","category-landerberichte","tag-apple","tag-arbeitsbedingungen","tag-foxconn","tag-indien","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-taiwan"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Shutterstock_1581793657.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91897","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=91897"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91897\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":91914,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91897\/revisions\/91914"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/91898"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=91897"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=91897"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=91897"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}