{"id":91923,"date":"2022-12-23T08:39:38","date_gmt":"2022-12-23T07:39:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923"},"modified":"2022-12-23T08:39:38","modified_gmt":"2022-12-23T07:39:38","slug":"hinweise-des-tages-4264","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923#h01\">Ukraine-Krieg: In der Eskalationsspirale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923#h02\">Offenes Winterfenster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923#h03\">Pressefreiheit in der Ukraine: Akkreditierung entzogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923#h04\">Ein Sittengem&auml;lde des Mainstream-Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923#h05\">Fragw&uuml;rdiger Erfolg: Sanktionen auf russisches Roh&ouml;l lassen Exporte einbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923#h06\">Kein Interesse an Aufkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923#h07\">Der Hunter-Biden -Laptop oder neue Einblicke in staatlich bef&ouml;rderte Propaganda und Desinformation?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923#h08\">&laquo;Wir sind von den Israelis geduldet, bis man uns los wird&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923#h09\">Im Job, wenn andere feiern: Zwischen 8 und 20 Prozent aller Erwerbst&auml;tigen m&uuml;ssen an den Festtagen arbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923#h10\">Sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung: Besch&auml;ftigungsquoten der &auml;lteren Bev&ouml;lkerung steigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923#h11\">Lauterbach-Plan f&uuml;r Medikamente: Ein &ldquo;Geschenk f&uuml;r Pharmaunternehmen&rdquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923#h12\">Die bittere Bilanz von Corona: Der Staat kann den Deutschen die Freiheit nehmen, solange er sie mit Geld ruhigstellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91923#h13\">Humanit&auml;re Hilfe: Guter Ruf, viele Probleme<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: In der Eskalationsspirale<\/strong><br>\nSelenskyjs Blitzbesuch in den USA, Putin betont Russlands Entschlossenheit &ndash; gesetzt wird auf milit&auml;rischen Sieg und Aufr&uuml;stung. Bis zur Katastrophe?<br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj ist zu einem &uuml;berraschenden Besuch in die Hauptstadt der USA gekommen, um weitere Unterst&uuml;tzung gegen Russland zu werben.<br>\nSein &ldquo;betr&auml;chtliches pers&ouml;nliches Charisma&rdquo; und der sorgf&auml;ltig choreografierte Blitzbesuch samt Rede vor dem Kongress am gestrigen Abend sollte die Unterst&uuml;tzungsbereitschaft in Washington &uuml;ber Parteigrenzen hinweg festigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ukraine-Krieg-In-der-Eskalationsspirale-7441423.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wolodymyr Selenskyj trifft Joe Biden in Washington: Mehr Krieg<\/strong><br>\nDie USA stehen der Ukraine bei und liefern Waffen &bdquo;so lange wie n&ouml;tig&ldquo;, sagt US-Pr&auml;sident Joe Biden. Der Besuch von Wolodymyr Selenskyj in Washington best&auml;rkt die Aussicht, dass dieser Krieg dauern wird, und dauern kann<br>\nWolodymyr Selenskyj war ein paar Tage vor Weihnachten in Washington. Es gab Vergleiche zum Besuch des britischen Premierministers Winston Churchill 1941 zum Zementieren der Allianz gegen die Nazis. Selenskyj und US-Pr&auml;sident Joe Biden haben Existierendes bekr&auml;ftigt. Die USA stehen der Ukraine bei und liefern Waffen &bdquo;so lange wie n&ouml;tig&ldquo;. Auch wenn es nicht immer die Fortgeschrittenen und Schweren sind, die Selenskyj gerne h&auml;tte. Biden sagte, er suche keinen dritten Weltkrieg. US-amerikanische und ukrainische Interessen decken sich nicht ganz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/konrad-ege\/wolodymyr-selenskyj-trifft-joe-biden-in-washington-mehr-krieg\">der Freitag<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Amid a show of unity, Zelensky and Biden differ on some war needs<\/strong><br>\nBehind the smiles and handshakes &mdash; and a new $1.85 billion military aid package &mdash; the Ukrainian president and his advisers continue to push Washington for advanced weaponry that Biden is reluctant to provide<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/national-security\/2022\/12\/21\/zelensky-biden-weapons-ukraine-patriots\/\">New York Times<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&ldquo;Diese Reise nach Washington von Selenskyj, sie ist ein Akt der Verzweiflung.&rdquo;<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">\"Diese Reise nach <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Washington?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Washington<\/a> von <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Selenskyj?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Selenskyj<\/a>, sie ist ein Akt der Verzweiflung.\" Die Meinung von <a href=\"https:\/\/twitter.com\/gudrun_engel?ref_src=twsrc%5Etfw\">@gudrun_engel<\/a>. (red) <a href=\"https:\/\/t.co\/dI3zm1rzOU\">pic.twitter.com\/dI3zm1rzOU<\/a><\/p>\n<p>&mdash; tagesthemen (@tagesthemen) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/tagesthemen\/status\/1605678566972149760?ref_src=twsrc%5Etfw\">December 21, 2022<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Offenes Winterfenster<\/strong><br>\nEin milit&auml;rischer Sieg ist weder f&uuml;r die Ukraine noch Russland erzielbar. Die Chance f&uuml;r eine Beendigung des Krieges muss jetzt genutzt werden. [&hellip;]<br>\nDie USA und einige NATO-Staaten, jedoch nicht die NATO als Organisation, sind tief in die Verteidigung der Ukraine involviert &ndash; auf v&ouml;lkerrechtlich einwandfreier Grundlage. Auf der geopolitischen Ebene handelt es sich um einen russisch-amerikanischen Konflikt. Ohne die amerikanische Unterst&uuml;tzung, erg&auml;nzt durch andere NATO-Staaten, k&ouml;nnte sich die Ukraine nicht erfolgreich verteidigen. Das hei&szlig;t, Biden bestimmt den milit&auml;rpolitischen Handlungsspielraum Selenskis. Vor diesem Hintergrund liegen die Schl&uuml;ssel f&uuml;r eine Beendigung des Krieges tats&auml;chlich in Moskau und Washington. In den USA ist eine Debatte &uuml;ber m&ouml;gliche Wege zur Beendigung der Kampfhandlungen angelaufen. Der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs im Pentagon, General Mark Milley, hat in bemerkenswerten Statements k&uuml;rzlich zum Ausdruck gebracht, dass Russland und die Ukraine wechselseitig anerkennen m&uuml;ssten, dass ein milit&auml;rischer Sieg nicht erzielbar ist und die Wintermonate f&uuml;r Verhandlungen genutzt werden sollten.<br>\nIhm ist in der inneramerikanischen Debatte auch widersprochen worden. Gegner warnen vor einem &bdquo;Diktatfrieden&ldquo;, ohne jedoch realistische Alternativen aufzuzeigen. Die &Auml;u&szlig;erungen des h&ouml;chstrangigen amerikanischen Generals korrespondieren vermutlich eng mit der Haltung des amerikanischen Pr&auml;sidenten, der an Wegen interessiert zu sein scheint, wie der Krieg zu letztlich annehmbaren Bedingungen f&uuml;r die Ukraine beendet werden kann. Pr&auml;sident Biden sollte darin vor allem vom deutschen Bundeskanzler und dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten ausdr&uuml;cklich unterst&uuml;tzt werden. Denn die milit&auml;rpolitische Vernunft spricht f&uuml;r eine baldige Beendigung dieses verlustreichen Krieges, in dem eine Pattsituation eingetreten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/offenes-winterfenster-6387\/%20\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Pressefreiheit in der Ukraine: Akkreditierung entzogen<\/strong><br>\nDie Ukraine verbietet einer d&auml;nischen Korrespondentin die Arbeit vor Ort. Der Geheimdienst werfe ihr Russland-Propaganda vor.<br>\nDie Ukraine hat Matilde Kimer, der langj&auml;hrigen Russland- und Ukraine-Korrespondentin der d&auml;nischen &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt DR, die Akkreditierung entzogen und macht ihr damit ihre weitere Arbeit unm&ouml;glich. In einer schriftlichen Mitteilung des ukrainischen Geheimdiensts SBU erhielt sie daf&uuml;r keinerlei Begr&uuml;ndung. &bdquo;Ich war mir sicher, es m&uuml;sse ein Fehler oder ein Missverst&auml;ndnis sein&ldquo;, berichtet Kimer gegen&uuml;ber Journalisten, der Publikation der d&auml;nischen Journalistengewerkschaft. Doch in einem Gespr&auml;ch habe man ihr dann als Begr&uuml;ndung mitgeteilt, sie &bdquo;betreibe Propaganda f&uuml;r den Feind&ldquo;.<br>\nKonkrete Beispiele habe ihr der SBU-Repr&auml;sentant nicht nennen k&ouml;nnen: &bdquo;Ich bin &uuml;berzeugt, dass er keinen einzigen meiner Berichte kannte.&ldquo; Nachdem der Entzug der Akkreditierung in D&auml;nemark gro&szlig;e Aufmerksamkeit erregte, schob Mykhailo Vydoinyk, Botschafter der Ukraine in D&auml;nemark, am Mittwoch gegen&uuml;ber der Tageszeitung Politiken als Begr&uuml;ndung nach, Kimer habe mehrfach &bdquo;gegen die Reisevorschriften versto&szlig;en&ldquo;. Die Journalistin weist das zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Pressefreiheit-in-der-Ukraine\/!5900921\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein Sittengem&auml;lde des Mainstream-Journalismus<\/strong><br>\nZum Ende des Jahres schauen wir in einer Art Sonderausgabe der Medienrundschau erneut auf einen Fall, der den Zustand des Journalismus in Deutschland besonders deutlich vor Augen f&uuml;hrt. Es geht um Patrik Baab, der sich mit Investigativ-Recherchen einen Namen gemacht hat. In diesem Jahr geriet er aus verschiedenen Gr&uuml;nden selbst in den Fokus der Berichterstattung. Es geht um seinen Anspruch an Journalismus, den aktuellen NDR-Skandal rund um das Landesfunkhaus Kiel, eine Reise in die Ukraine und einen anstehenden Gerichtsprozess.<br>\nDie Geschichte um Patrik Baab ist eine Erz&auml;hlung ins (vermeintlich) Offene. Der erfahrene Investigativreporter, der viele Jahre als NDR-Redakteur arbeitete, l&auml;sst sich nicht mundtot machen, schon gar nicht canceln. Er geht gegen die Angriffe vor und klagt gegen die Christian-Albrechts-Universit&auml;t Kiel. Die hatte ihm nach denunziatorischer &bdquo;Berichterstattung&ldquo; durch einen der Wortf&uuml;hrer im deutschen Haltungsjournalismus von jetzt auf gleich einen Lehrauftrag entzogen. Dagegen klagt er nun. Im Folgenden erz&auml;hlen wir in vier Akten die wahre Geschichte eines wahren Journalisten im Jahr 2022.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/allgemein\/rundschau\/ein-sittengemaelde-des-mainstream-journalismus\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fragw&uuml;rdiger Erfolg: Sanktionen auf russisches Roh&ouml;l lassen Exporte einbrechen<\/strong><br>\nH&auml;lt der R&uuml;ckgang an, steuert der Weltmarkt auf eine Unterversorgung zu. Der Preisdeckel w&uuml;rde damit sein Ziel verfehlen. Auch die Auswirkungen auf die Kriegskasse des Kremls sind nicht nach Plan.<br>\nDie Sanktionen der Europ&auml;ischen Union gegen den russischen &Ouml;lsektor wirken &ndash; aber in einer Weise, die Regierungen in aller Welt beunruhigen d&uuml;rfte: Das russische Angebot geht zur&uuml;ck. Das ergab eine Analyse des Finanzdienstes Bloomberg, die am Dienstag ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nSollte diese Entwicklung anhalten, ist ein Anstieg der &Ouml;lpreise auf dem Weltmarkt nicht ausgeschlossen. Bloomberg erkl&auml;rte dazu, die festgestellten R&uuml;ckg&auml;nge solle man aber mit Vorsicht genie&szlig;en: W&ouml;chentliche Verkehrsstr&ouml;me h&auml;ngen von verschiedenen Faktoren ab, etwa dem Wetter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Fragwuerdiger-Erfolg-Sanktionen-auf-russisches-Rohoel-lassen-Exporte-einbrechen-7440731.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kein Interesse an Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nInformationen &uuml;ber Anschl&auml;ge auf Nord-Stream-Pipelines &raquo;unterliegen der Geheimhaltung&laquo;.<br>\nEisernes Schweigen: Das ist gew&ouml;hnlich die Antwort der deutschen Bundesregierung, wenn sie nach den Anschl&auml;gen gefragt wird, die am 26. September die Erdgaspipelines Nord Stream 1 und 2 zerst&ouml;rten. J&uuml;ngstes Beispiel: die Frage der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht (Die Linke), die sich k&uuml;rzlich nach zwei auff&auml;lligen &raquo;Dark ships&laquo; (bzw. &raquo;dunklen Schiffen&laquo;) erkundigt hatte. &Uuml;ber die beiden gro&szlig;en Schiffe hatte am 11. November der britische Ableger des USA-Magazins &raquo;Wired&laquo; berichtet. Sie hatten sich in den Tagen unmittelbar vor den Anschl&auml;gen &ndash; kommerzielle Satellitenaufnahmen belegen es &ndash; in gro&szlig;er N&auml;he zu den Anschlagsorten befunden und dabei ihre Transponder ausgeschaltet. Letzteres tut man gew&ouml;hnlich, wenn man etwas zu verbergen hat. Waren das vielleicht russische Schiffe? War das jetzt endlich der rauchende Colt, der eine russische T&auml;terschaft wenn nicht bewies, so doch wenigstens nahelegte? Wohl kaum. Hinweise auf russische Schiffe zur fraglichen Zeit in der fraglichen Gegend hat bisher noch nicht einmal die NATO pr&auml;sentiert, zu deren Hauptaufgaben in der Ostsee doch gegenw&auml;rtig die Aufkl&auml;rung &uuml;ber russische Schiffsbewegungen geh&ouml;rt. Aber: Schwedische Medien hatten schon wenige Tage nach den Anschl&auml;gen berichtet, zwei Schiffe der schwedischen Marine h&auml;tten sich, vermutlich von der s&uuml;dschwedischen Marinebasis Karlskrona kommend, der gr&ouml;&szlig;ten des Landes, kurz vor dem Tatzeitpunkt nahe dem Tatort aufgehalten. Letzteres hat die schwedische Marine sogar best&auml;tigt; sie gab als Ursache f&uuml;r die Schiffsbewegungen Ma&szlig;nahmen der Seeraum&uuml;berwachung an. (&hellip;)<br>\nUnd die Bundesregierung, von Wagenknecht nach ihren Erkenntnissen zu den merkw&uuml;rdigen &raquo;Dark ships&laquo; befragt? Wie immer herrscht Stillschweigen. (&hellip;)<br>\nDie deutsche Regierung, die schon lange vor dem Ukraine-Krieg jede Gelegenheit genutzt hat, um Ru&szlig;land &ndash; meist v&ouml;llig ohne Beleg &ndash; bei jeder Gelegenheit allerlei Vergehen und Verbrechen vorzuwerfen, h&auml;lt sich, mitten im Krieg, mit Vorw&uuml;rfen zur&uuml;ck und sch&uuml;tzt urpl&ouml;tzlich penibelste Sorgfalt vor. Auch das ist freilich eine Information.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1442647966063\/0%20\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Hunter-Biden -Laptop oder neue Einblicke in staatlich bef&ouml;rderte Propaganda und Desinformation?<\/strong><br>\nVorgestern, am 19. Dezember, ver&ouml;ffentlichte der US-Journalist Shellenberger einen neuen Twitterfeed und erh&auml;rtete damit den Verdacht weiter, dass das FBI ganz bewusst soziale Medien wie Twitter im Vorfeld der US-Wahlkampfes 2020 zu manipulieren suchte.<br>\nZu diesem Zweck entwarf das FBI beispielsweise im September 2020 eine &Uuml;bung, wie man mit von Russland gehackten und dann geleakten Informationen umgehen sollte (um die amerikanische Demokratie nicht zu gef&auml;hrden).<br>\nEin Laptop von Hunter Biden wurde zum &Uuml;bungsgegenstand f&uuml;r den Umgang mit &bdquo;russischer Desinformation&ldquo;.<br>\nWie konnte das sein? Das FBI hatte seit Dezember 2019 den Hunter Biden Laptop in seiner Verf&uuml;gung, aber davon wusste damals au&szlig;er dem FBI niemand (nur der Besitzer des Computershops, der das FBI informiert hatte, wusste zun&auml;chst noch davon).<br>\nWarum hat also das FBI Twitter-Bedienstete darauf einstimmen wollen, dass, falls je eine Story &uuml;ber einen Laptop von Hunter Biden erschien, sie russischer Herkunft war?<br>\nHat das FBI etwa gewusst, dass es in der hei&szlig;en Phase des Wahlkampfes 2020 eine Story &uuml;ber Inhalte dieses Laptops geben w&uuml;rde? Und wenn ja, woher?<br>\nWas f&uuml;r eine Geschichte, nur stammt sie nicht aus einem Russenkrimi oder aus einer Diktatur.<br>\nAuch die restlichen Tweets von Shellenberger zeichnen ein verheerendes Muster.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/der-hunter-biden-laptop-oder-neue\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&laquo;Wir sind von den Israelis geduldet, bis man uns los wird&raquo;<\/strong><br>\nRadikaler Rechtsrutsch in Israel &ndash; &laquo;Wir werden daf&uuml;r einen hohen Preis bezahlen&raquo;, sagt eine pal&auml;stinensische Anw&auml;ltin.<br>\nDiana Buttu, Anw&auml;ltin und fr&uuml;here Beraterin der PLO (Palestine Liberation Organization: Befreiungsorganisation Pal&auml;stina), sieht schwarz. Der designierte Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanyahu verb&uuml;ndet sich f&uuml;r die neue israelische Regierung mit Rechtsextremen, welche die Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinenser am liebsten ausser Land h&auml;tten. Das schrieb Buttu in einem Gastkommentar der &laquo;New York Times&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/wir-sind-von-den-israelis-geduldet-bis-man-uns-los-wird\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Im Job, wenn andere feiern: Zwischen 8 und 20 Prozent aller Erwerbst&auml;tigen m&uuml;ssen an den Festtagen arbeiten<\/strong><br>\nSie k&uuml;mmern sich um Menschen in Not, sie machen Weihnachtseink&auml;ufe in letzter Minute m&ouml;glich oder bringen dringend ben&ouml;tigte G&uuml;ter von A nach B: Ein Teil der Erwerbst&auml;tigen in Deutschland muss arbeiten, w&auml;hrend und damit die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung Weihnachten und den Jahreswechsel feiern kann. Wer an den kommenden Festtagen &bdquo;im Dienst&ldquo; ist, hat das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung untersucht. Zentrale Befunde der neuen Studie: Je nach Tag und Uhrzeit arbeiten zwischen 8 und 20 Prozent aller Erwerbst&auml;tigen. Besonders hoch sind die Anteile im Gastgewerbe, dem Handel, in Verkehr und Logistik sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. M&auml;nner sind &uuml;ber die Festtage etwas h&auml;ufiger als Frauen im bezahlten Job aktiv. Besonders stark sind Menschen mit geringeren Einkommen betroffen. Die Untersuchung zeigt auch, dass viele Tarifvertr&auml;ge den 24. Dezember und Silvester f&uuml;r Besch&auml;ftigte in tarifgebundenen Betrieben grunds&auml;tzlich zu freien Tagen machen &ndash; obwohl sie keine gesetzlichen Feiertage sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-im-job-wenn-andere-feiern-45892.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung: Besch&auml;ftigungsquoten der &auml;lteren Bev&ouml;lkerung steigen<\/strong><br>\nImmer mehr &auml;ltere Menschen sind sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten an der Bev&ouml;lkerung im Alter von 60 bis unter 65 Jahren (Besch&auml;ftiungsquote 60 bis u65) stieg von 28,0 Prozent Ende 2011 auf 47,8 Prozent Ende 2021. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten im Alter von 60 bis unter 65 Jahren stieg von 1,351 Millionen Ende 2011 um 1,514 Millionen (112,1 Prozent) auf 2,865 Millionen Ende 2021.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/1736-sozialversicherungspflichtige-beschaeftigung-beschaeftigungsquoten-der-aelteren-bevoelkerung-steigen.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lauterbach-Plan f&uuml;r Medikamente: Ein &ldquo;Geschenk f&uuml;r Pharmaunternehmen&rdquo;?<\/strong><br>\nFieber- und Hustens&auml;fte sind rar. Gesundheitsminister Lauterbach will das mit einer Gesetzesanpassung &auml;ndern. Weil dadurch einige Medikamente teurer w&uuml;rden, sprechen die Kassen von einem &ldquo;Geschenk f&uuml;r Pharmaunternehmen&rdquo;.<br>\nDas Eckpunktepapier von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gegen die Knappheit verschiedener Medikamente hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen.<br>\nDie gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) &auml;u&szlig;erten sich kritisch. Die Vorstandschefin des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, sagte, den Festbetrag f&uuml;r bestimmte Kindermedikamente oder Krebstherapien pauschal um 50 Prozent zu erh&ouml;hen, sei &ldquo;ein beeindruckendes Weihnachtsgeschenk f&uuml;r die Pharmaunternehmen&rdquo;. Ob deshalb k&uuml;nftig Medikamente verl&auml;sslicher nach Europa geliefert oder sogar wieder mehr produziert werde, sei unklar.<br>\nStatt nur auf kurzfristige Effekte zu setzen, die Versicherte &uuml;ber ihre Beitr&auml;ge finanzieren m&uuml;ssten, werde von der Politik eine strategische Herangehensweise f&uuml;r ganz Europa erwartet, betonte Pfeiffer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/lauterbach-kindermedikamente-preise-103.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die bittere Bilanz von Corona: Der Staat kann den Deutschen die Freiheit nehmen, solange er sie mit Geld ruhigstellt<\/strong><br>\nPolitik und Medien haben in der Pandemie viele Fehler gemacht. Den B&uuml;rgern wurden mehr Freiheiten genommen als zwingend erforderlich. Ungeimpfte wurden stigmatisiert. Heute weigern sich Politik und Medien, die Irrt&uuml;mer aufzuarbeiten. [&hellip;]<br>\nDass Bund und L&auml;nder nicht in der Lage waren, in der zwei Jahre dauernden heissen Phase der Seuchenbek&auml;mpfung ein rationales Entscheidungsverfahren zu etablieren, ist ein Armutszeugnis der deutschen Politik. Selbstdarstellung triumphierte &uuml;ber Sachkenntnis.<br>\nDen Preis daf&uuml;r zahlten die Menschen &ndash; vor allem Kinder und Jugendliche. Bis Mitte 2021 waren die Schulen an 126 Tagen geschlossen. Ber&uuml;cksichtigt man auch den Wechselunterricht, waren es &uuml;ber 320 Tage. Das ist, man kann es nicht anders sagen, eine Schande. Die Bed&uuml;rfnisse junger Menschen waren unwichtig; eine plausible Risikoabsch&auml;tzung fand nicht statt.<br>\nDie H&auml;rte war zudem nutzlos. Obwohl die Schweiz nach der Anfangsphase von Corona auf Lockdowns oder Schulschliessungen verzichtete und zu Merkels Verdruss Skigebiete und Gastronomie offenhielt, verzeichnet sie keine h&ouml;here Sterblichkeit als Deutschland.<br>\nImmerhin raffte sich Lauterbach zu dem verdrucksten Eingest&auml;ndnis auf, r&uuml;ckblickend seien die Kita-Schliessungen nicht n&ouml;tig gewesen. Doch mit dem W&ouml;rtchen &laquo;r&uuml;ckblickend&raquo; erteilt er sich und allen Verfechtern der harten Linie Absolution. Der Minister suggeriert, der damalige Kenntnisstand habe keine andere Entscheidung zugelassen. Das ist nachweislich falsch. [&hellip;]<br>\nDer Extremismus der Mitte ist gef&auml;hrlicher als der Extremismus der R&auml;nder, weil nur die Mitte die Macht hat, ihre Stimmungen in Gesetze zu giessen. Das sollten die Deutschen nicht vergessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-andere-blick\/bittere-corona-bilanz-die-deutschen-tauschten-freiheit-fuer-geld-ld.1718240\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Humanit&auml;re Hilfe: Guter Ruf, viele Probleme<\/strong><br>\nHumanit&auml;re Organisationen geh&ouml;ren zu den beliebtesten Institutionen &uuml;berhaupt. Doch es gibt auch einige M&auml;ngel und Kritikpunkte.<br>\n&Uuml;ber zw&ouml;lf Millionen Franken: So viel hat die Schweizer Bev&ouml;lkerung in nur einer Woche f&uuml;r Nothilfe in Ostafrika locker gemacht, wie die Gl&uuml;ckskette am 1. Dezember mitteilte. Das ist ein beachtliches Resultat &ndash; und ein bitter n&ouml;tiges dazu. Denn Martin Griffiths, Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen und damit oberster humanit&auml;rer Helfer der Welt, zeichnet ein d&uuml;steres Bild. Das Horn von Afrika &ndash; Kenia, Somalia und &Auml;thiopien &ndash; erlebt derzeit die schlimmste D&uuml;rre seit 40 Jahren; diese L&auml;nder stehen kurz vor einer akuten Hungersnot. &Uuml;ber 36 Millionen Menschen sind davon betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/humanitaere-hilfe-guter-ruf-viele-probleme\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-91923","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91923","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=91923"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91923\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":91925,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/91923\/revisions\/91925"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=91923"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=91923"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=91923"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}