{"id":9200,"date":"2011-04-27T08:25:26","date_gmt":"2011-04-27T06:25:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9200"},"modified":"2011-04-27T09:27:12","modified_gmt":"2011-04-27T07:27:12","slug":"hinweise-des-tages-1372","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9200","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Deutschland wird zur Minijobber-Republik; Massenph&auml;nomen Altersarmut; Portugal sinkt tiefer; &bdquo;Geld abgeben, dass was Gutes passiert&ldquo;; Tigerstaaten verteilen Wohlstand um; FDP-Mann will schlechten Eltern Hartz IV k&uuml;rzen; Armut in Deutschland &ldquo;Kinder brauchen mehr als zehn Euro f&uuml;r den Sportverein&rdquo;; Zuwanderer gefragt; Forscher geben Sarrazin Mitschuld an Abwanderung; Nachtrag zu Die L&uuml;ge mit Hartz IV-Sanktionen-Statistik soll den Flop des &bdquo;Bildungspakets&ldquo; verdecken; Privat statt Staat &ndash; Kommunen zahlen drauf; Bayerischer Kuhhandel um einen Chefposten; Guantanamo &ndash; Gefangen ohne Beweise; Terror f&uuml;r Bananen; Studieren f&uuml;r Geld; Das Phantom der Bildungsrepublik; Blogs sind noch nicht im Mainstream angekommen; Das Allerletzte: Rangliste entlarvt Europas Klimas&uuml;nder (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Deutschland wird zur Minijobber-Republik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Massenph&auml;nomen Altersarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Portugal sinkt tiefer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">&bdquo;Geld abgeben, dass was Gutes passiert&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Tigerstaaten verteilen Wohlstand um<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">FDP-Mann will schlechten Eltern Hartz IV k&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Armut in Deutschland &ldquo;Kinder brauchen mehr als zehn Euro f&uuml;r den Sportverein&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Zuwanderer gefragt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Forscher geben Sarrazin Mitschuld an Abwanderung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Nachtrag zu Die L&uuml;ge mit Hartz IV-Sanktionen-Statistik soll den Flop des &bdquo;Bildungspakets&ldquo; verdecken <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Privat statt Staat &ndash; Kommunen zahlen drauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Bayerischer Kuhhandel um einen Chefposten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Guantanamo &ndash; Gefangen ohne Beweise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Terror f&uuml;r Bananen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Studieren f&uuml;r Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Das Phantom der Bildungsrepublik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Blogs sind noch nicht im Mainstream angekommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Das Allerletzte: Rangliste entlarvt Europas Klimas&uuml;nder<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9200&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschland wird zur Minijobber-Republik<\/strong><br>\nSie verdienen maximal 400 Euro und zahlen keine Abgaben &ndash; laut einem Pressebericht hat die Zahl der Minijobber in Deutschland die Sieben-Millionen-Marke &uuml;berschritten. Gewerkschaften und Arbeitgeber sehen den Boom kritisch: Die Betroffenen haben kaum Chancen auf Vollzeitjobs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,758944,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Lohnsenkungen und Statistikf&auml;lschungen durch die Minijobs sollen keine Absicht gewesen sein???<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Massenph&auml;nomen Altersarmut<\/strong><br>\nDank Ausweitung von Niedriglohnsektor und Prekarit&auml;t: Immer mehr Menschen stehen vor einem Lebensabend am Existenzminimum<br>\nNoch vor wenigen Jahren schien es nahezu undenkbar, da&szlig; die &Auml;ra des neoliberalen Optimismus, Marktindividualismus und sozial&shy;technokratischen &raquo;Klein-klein&laquo; des Parlamentarismus zu Ende gehen k&ouml;nnte. Die sozio&ouml;konomischen Grenzen dieser Konstellation wurden jedoch im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007 offensichtlich. Auf einmal war sogar die finanzielle &raquo;Kernschmelze&laquo; des globalen Wirtschaftssystems m&ouml;glich. Zur tats&auml;chlichen Kernschmelze kam es w&auml;hrend der j&uuml;ngsten Reaktorkatastrophe in Japan, womit zugleich die &ouml;kologische Fragilit&auml;t des Systems und die Plan- und Hilflosigkeit zentraler Akteure in den Fokus r&uuml;ckten. Offenkundig waren die &raquo;Entscheider&laquo; in Politik und Wirtschaft und die sie beratende Wissenschaft zu keiner Zeit in der Lage, das Risikopotential zentraler Entwicklungen&ndash; auf &ouml;konomischer wie technologischer Ebene&ndash; richtig einzusch&auml;tzen. Ebenso wurde die banale Maxime jeder Entscheidungsfindung&ndash; auf das Beste hoffen, und auf das Schlimmste vorbereitet sein &ndash; str&auml;flich mi&szlig;achtet, entsprechend konzeptionslos wird seither reagiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/04-27\/024.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Portugal sinkt tiefer<\/strong><br>\nPortugal steckt tiefer im Schuldensumpf als gedacht. Das von einer Staatspleite bedrohte Euro-Land korrigierte sein Defizit f&uuml;r 2010 &uuml;berraschend auf 9,1 von bisher gemeldeten 8,6 Prozent der Wirtschaftsleistung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/portugal-sinkt-tiefer\/-\/1472780\/8374760\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers V.B:<\/strong> Was ist daran &uuml;berraschend, wenn ich immer nur auf den Schuldenstand starre, wie das Kaninchen auf die Schlange, statt darauf zu achten, die Wirtschaftsleistung zu verbessern ?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Griechenland verfehlt versprochenes Sparziel eindeutig<\/strong><br>\nAuch Portugals Defizit h&ouml;her, Irland mit Rekord-Neuverschuldung.<br>\nSeit Wochen war spekuliert worden, seit Dienstag steht es fest:Griechenland steckt weit tiefer in den roten Zahlen als bisher erwartet. Das Haushaltsdefizit des Mittelmeerstaates lag 2010 bei 10,5 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie die europ&auml;ische Statistikbeh&ouml;rde Eurostat am Dienstag mitteilte. Damit verfehlte Griechenland sein mit der EU und dem Internationalen W&auml;hrungsfonds vereinbartes Sparziel von 8,1 Prozent deutlich. Grund f&uuml;r die Revision ist der Wirtschaftseinbruch in Hellas. Die Regierung in Athen k&uuml;ndigte nach der Pr&auml;sentation der Eurostat-Zahlen umgehend an, seinen Sparplan weiter zu versch&auml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1303291480521\/Griechenland-verfehlt-versprochenes-Sparziel-eindeutig\">Der Standard<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Geld abgeben, dass was Gutes passiert&ldquo;<\/strong><br>\nIm Oktober 2010 gr&uuml;ndete sich die Initiative &bdquo;Verm&ouml;gensteuer jetzt!&ldquo;, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Gewerkschaftern, K&uuml;nstlern, Unternehmern. 20500 Mitunterzeichner gibt es bis jetzt. clara stellt zwei der Initiatoren vor. \n<ul>\n<li>Ulm-Lehr: Der Unternehmer<\/li>\n<li>K&ouml;ln-Niehl: Der Staatsbeamte a.D.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/clara\/euro-abgrund\/geld-abgeben-dass-was-gutes-passiert\/\">Clara Ausgabe 19<\/a><\/p>\n<p><strong>Siehe die verschiedenen Verm&ouml;genssteuerkonzepte:<\/strong><br>\nDie gr&uuml;ne Verm&ouml;gensabgabe<br>\nMit einer einmaligen, zeitlich befristeten Verm&ouml;gensabgabe wollen wir Gr&uuml;ne die staatlichen Kosten der Finanz- und Bankenkrise decken. Wir w&auml;hlen mit der Verm&ouml;gensabgabe bewusst einen Weg, das Aufkommen f&uuml;r den zuvor definierten Zweck zu verwenden, also zum Abbau der Staatsverschuldung. Ein Gutachten des DIW im Auftrag der gr&uuml;nen Bundestagsfraktion zeigt, dass ein Gesamtaufkommen von rund 100 Milliarden Euro bei hohen pers&ouml;nlichen Kinder- und Betriebs-Freibetr&auml;gen und vertr&auml;glichen Abgabes&auml;tzen machbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gruene-bundestag.de\/cms\/finanzen\/dok\/367\/367285.die_gruene_vermoegensabgabe.html\">Die Gr&uuml;nen im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><strong>Das Steuerkonzept der LINKEN<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die &ouml;ffentlichen Haushalte m&uuml;ssen &uuml;ber gen&uuml;gende Steuereinnahmen verf&uuml;gen um die gesellschaftlichen Aufgaben erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen. Hierzu geh&ouml;ren insbe-sondere eine moderne Infrastruktur, die soziale Sicherung, die Daseinsvorsorge sowie die Zukunftsvorsorge. Dabei m&uuml;ssen insbesondere die St&auml;dte und Ge-meinden &uuml;ber eine ausreichende Finanzierungsbasis verf&uuml;gen.<\/li>\n<li>Das Steuersystem muss gerecht sein. Gering- und Durchschnittsverdiener\/innen m&uuml;ssen entlastet und Besserverdiener, vor allem Reiche und Verm&ouml;gende, sowie finanzkr&auml;ftige Unternehmen wieder st&auml;rker zur Finanzierung &ouml;ffentlicher Aufgaben herangezogen werden. Dies umfasst auch den Abbau von Steuerumgehungs-m&ouml;glichkeiten, -hinterziehung und -flucht.<\/li>\n<li>Ziel ist die Gleichbehandlung aller Steuerpflichtigen durch Individualbesteuerung. Alle Steuerpflichtigen werden individuell und unabh&auml;ngig von ihrer Lebensweise veranlagt. Das Ehegattensplitting wird abgeschafft.<\/li>\n<li>Auf internationaler Ebene muss der Steuerwettbewerb einged&auml;mmt werden. Verm&ouml;gende und gro&szlig;e Unternehmen sollen nicht weiterhin durch Steuerdumping beg&uuml;nstigt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/die-linke.de\/fileadmin\/download\/misc\/20110129_Beschluss_Steuerkonzept.pdf\">DIE LINKE [PDF &ndash; 397 KB]<\/a><\/p>\n<p><strong>SPD-Projekt f&uuml;r eine faires Deutschland<\/strong><br>\nDie Verm&ouml;gen in Deutschland sind &ndash; auch nach internationalen Ma&szlig;st&auml;ben &ndash; sehr ungleich verteilt, und die Ungleichheit der Verm&ouml;gensverteilung hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. So ist das Gewicht des Aufkommens verm&ouml;gensbezogener Steuern in Deutschland mit 0,9 % des BIP deutlich schw&auml;cher ausgepr&auml;gt als im OECD-Schnitt mit 1,9 %. Ein gr&ouml;&szlig;erer Anteil verm&ouml;gensbezogener Steuern w&uuml;rde &ndash; bei einer durchdachten Ausgestaltung &ndash; aber auch eine Verbesserung der &ouml;konomischen Effizienz des deutschen Steuer- und Abgabensystems bewirken, das zurzeit durch eine im internationalen Vergleich &uuml;berproportionale Belastung der Lohneinkommen gekennzeichnet ist.<\/p>\n<p>Zu einem ausgewogenen Mix an verm&ouml;gensbezogenen Steuern geh&ouml;rt die Wiedereinf&uuml;hrung einer privaten allgemeinen Verm&ouml;genssteuer mit einem Aufkommen nicht unter demjenigen der 1997 ausgesetzten Steuer und die Korrektur der Erbschaft- und Schenkungssteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/scalableImageBlob\/3870\/data\/bpt2010_beschluss_deutschland_besser_regieren-data.pdf\">SPD [PDF &ndash; 167 KB]<\/a><\/p>\n<p><strong>Siehe auch die Initiative &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.vermoegensteuerjetzt.de\/\">Verm&ouml;genssteuer jetzt!<\/a>&ldquo;<\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Tigerstaaten verteilen Wohlstand um<\/strong><br>\nUm den sozialen Frieden zu wahren, f&uuml;hrt die Handelsmetropole Hongkong nun den Mindestlohn ein, auch andere asiatische Booml&auml;nder diskutieren &uuml;ber Lohnuntergrenzen. Doch in keiner anderen Stadt des Kontinents ist die Schere zwischen Arm und Reich so gro&szlig; wie in der Sonderverwaltungszone. [&hellip;]<br>\nSeit 1932 diskutiert die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong &uuml;ber die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns. Am 1. Mai wird er Wirklichkeit. Damit schreibt die Millionenmetropole einen Trend fort, der sich in den meisten der asiatischen Tigerstaaten manifestiert: Unter ihnen verf&uuml;gen nur noch wenige kleine L&auml;nder mit vergleichsweise hohem Pro-Kopf-Einkommen &uuml;ber keinen Mindestlohn, etwa Brunei oder Singapur.<br>\nHongkongs Regierung verspricht sich von dem Schritt die &ldquo;F&ouml;rderung sozialer Harmonie&rdquo;. Die Gesetzgebung f&uuml;r einen Mindestlohn sei &ldquo;ein Meilenstein f&uuml;r den Schutz der Rechte der Arbeiter mit niedrigem Einkommen&rdquo;, lobt Regierungschef Donald Tsang. Die wachsenden sozialen und &ouml;konomischen Konflikte in der Stadt &ndash; vor allem der extrem teure Wohnraum &ndash; sind auch der Regierung in Peking unangenehm aufgefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:mindestlohn-in-fernost-tigerstaaten-verteilen-wohlstand-um\/60044037.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>FDP-Mann will schlechten Eltern Hartz IV k&uuml;rzen<\/strong><br>\nWenn Eltern ihre Kinder nicht f&ouml;rdern, soll ihnen der Regelsatz gek&uuml;rzt werden, fordert der Berliner FDP-Chef Meyer. Vielen gehe es offenbar nur um Geld vom Staat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article13265363\/FDP-Mann-will-schlechten-Eltern-Hartz-IV-kuerzen.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Zugegeben &ndash; der Berliner Landesverband der FDP ist einer der Kreativsten bei Sozialstaatsreformen. 2008 kam aus der Berliner FDP der Vorschlag, Bed&uuml;rftige zum <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/berlin-arme-sollen-ratten-jagen-649315-print.html\">Ratten-Jagen zu schicken<\/a>. Hier spreche ich sicher f&uuml;r eine Mehrheit der Nachdenkseiten-Leserinnen, wenn ich formuliere: Schlechten FDP-Politikern m&ouml;chten wir die Zahl ihrer Mandate k&uuml;rzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Armut in Deutschland &ldquo;Kinder brauchen mehr als zehn Euro f&uuml;r den Sportverein&rdquo;<\/strong><br>\nDer Sozialwissenschaftler Rolf Rosenbrock kritisiert die M&auml;ngel des Bildungspakets f&uuml;r arme Familien und die jahrelange Ignoranz der Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/2.220\/armut-in-deutschland-kinder-brauchen-mehr-als-zehn-euro-fuer-den-sportverein-1.1088973\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zuwanderer gefragt<\/strong><br>\nNach der &Ouml;ffnung des Marktes f&uuml;r Kr&auml;fte aus acht &ouml;stlichen EU-Staaten erwartet die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) j&auml;hrlich etwa 140.000 Zuwanderer. Insgesamt werden somit weniger Osteurop&auml;er auf den Arbeitsmarkt str&ouml;men, als Deutschland eigentlich braucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/zuwanderer-gefragt\/-\/1472780\/8374762\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Hier werden die Meinung und Prognose von BA-Chef Weise und Ministerin von der Leyen als quasi wissenschaftliche Erkenntnisse in Form einer DPA-Meldung pr&auml;sentiert und von der Rundschau kommt dazu keine einzige Zeile redaktioneller Begleitung; das ist wirklich traurig. Aber das wichtigste steht ja offen da. In den Grenzregionen von Polen und Tschechien sowie in der Zeitarbeit werden der Wettbewerb und der Druck auf die L&ouml;hne steigen. Da d&uuml;rfen wir uns wohl auf eine Abw&auml;rtsspirale bei L&ouml;hnen und Arbeitsbedingungen gefasst machen, aber die volle Arbeitsfreiz&uuml;gigkeit steht ja erst seit sieben Jahren fest, wozu brauchen wir da Mindestl&ouml;hne oder dergleichen &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Forscher geben Sarrazin Mitschuld an Abwanderung<\/strong><br>\nMieses Zeugnis f&uuml;r die deutsche Politik: Deutschland wird f&uuml;r ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte immer unattraktiver &ndash; zugleich wandern qualifizierte Nachwuchskr&auml;fte aus, glaubt der Sachverst&auml;ndigenrat f&uuml;r Integration. Schuld daran sei auch Thilo Sarrazin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,756735,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Da stellt sich die Frage, welche Motivation <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/ueber-die-insm\/Kuratoren-und-Botschafter\/Univ-Prof-Dr-Thomas-Straubhaar.html\">Arbeitgeberlobbyist Thomas Straubhaar<\/a> hier hat. In seinem <a href=\"http:\/\/www.svr-migration.de\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/straubhaar.pdf\">Lebenslauf [PDF &ndash; 55 KB]<\/a> beim Sachverst&auml;ndigenrat f&uuml;r Migration fehlt interessanterweise seine T&auml;tigkeit bei der arbeitgeberfinanzierten <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/ueber-die-insm\/FAQ.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Einigung mit Sarrazin: Wachsender Unmut in der SPD<\/strong><br>\nDie Kritik &uuml;ber die zur&uuml;ckgezogenen Partei-Ausschlussantr&auml;ge gegen Thilo Sarrazin wird lauter. Andrea Nahles verteidigt die Entscheidung. Die Berliner SPD ruft zu einer Sondersitzung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/wachsender-unmut-in-der-spd\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nachtrag zu <a href=\"\/?p=9190\">Die L&uuml;ge mit Hartz IV-Sanktionen-Statistik soll den Flop des &bdquo;Bildungspakets&ldquo; verdecken<\/a><\/strong><br>\nSanktionen im SGB II und SGB III<br>\nDie Bundesregierung hat zu einer kleinen Anfrage der Fraktion DIE LINKE bzgl. Sanktionen im Bereich des SGB II und Sperrzeiten im Bereich des SGB III Stellung genommen (Bundestags-Drucksache 17\/1837).<br>\nDer Antwort sind u.a. die Zahlen zu verh&auml;ngten Sanktionen im Bereich des SGB II, differenziert nach Sanktionsstufe und -grund zu entnehmen.<br>\nBemerkenswert ist die zunehmend hohe Zahl von Sanktionen, die einer &Uuml;berpr&uuml;fung durch Widerspruch oder Klage nicht Stand halten. &nbsp;Der Anteil ganz oder teilweise zur&uuml;ckgenommener Sanktionen im Widerspruchsverfahren betrug im Jahr 2006 31,4% und steigerte sich bis 2009 auf 36,2%. Noch h&ouml;her ist der Anteil der im Klageverfahren zumindest teilweise zur&uuml;ckgenommenen Entscheidungen. Er betrug 2006 42,1% und liegt seit 2007 durchg&auml;ngig, zum Teil deutlich oberhalb von 50%.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bt-portal.de\/wissen\/newsdetails\/?tx_ttnews[tt_news]=899&amp;tx_ttnews[backPid]=279&amp;cHash=07da22a0c9\">Bundesanzeiger Verlag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/018\/1701837.pdf\">Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE: Sanktionen im Bereich des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und f&uuml;r Sperrzeiten im Bereich des Dritten Buches Sozialgesetzbuch [PDF &ndash; 190 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Von dem in meinem Beitrag genannten erlassenen 828.708 Sanktionen w&uuml;rden also, wenn die Erfolgsquote in den Widerspruchsverfahren 2010 (wie 2009) bei 36% gelegen h&auml;tte, h&auml;tten knapp 300.000 Sanktionen ganz oder teilweise wieder zur&uuml;ckgenommen werden m&uuml;ssen. Es m&ouml;gen nicht so viele zur&uuml;ckgenommene Entscheidungen sein, aber das relativiert die Aussage, dass noch nie so viele Sanktionen ergangen seien und die Zahl um 14% h&ouml;her lag,  erheblich.<br>\nDie Verwaltungs- und Gerichtsverfahren haben sicherlich mehr Kosten verursacht, als durch die Sanktionen &bdquo;eingespart&ldquo; wurden.<\/em><br>\n<em>Letztlich sollten sich Betroffene an eine Gewerkschaft oder an eine Hartz IV-Selbsthilfe-Organisation wenden. Die Erfolgsaussichten eines Widerspruchs sind erheblich.<br>\nWas bei der Steigerung der Sanktionszahlen auch noch zu beachten ist, das ist die Tatsache, dass das Sanktionsrepertoire zwischenzeitlich erh&ouml;ht und der Ermessensspielraum der Mitarbeiter der Jobcenter erweitert worden ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Privat statt Staat &ndash; Kommunen zahlen drauf<\/strong><br>\nF&uuml;r klamme Kommunen galt &ldquo;&Ouml;PP&rdquo; jahrelang als Allheilmittel. [&hellip;] Jetzt macht sich vielerorts Ern&uuml;chterung breit. Zahlreiche von privaten Geldgebern gebaute Schulen und Schwimmb&auml;der erwiesen sich als schlecht geplant und als zu teuer. F&uuml;r Prof. Holger M&uuml;hlenkamp sind daher viele &Ouml;PP-Projekte eine schlechtes Gesch&auml;ft f&uuml;r den Steuerzahler. F&uuml;r viele Kommunen sei es lediglich ein Finanzierungs-Trick zu Lasten k&uuml;nftiger Generationen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/29\/0,1872,8235005,00.html\">Frontal 21<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1319106\/Kommunen-Privat-statt-Staat#\/beitrag\/video\/1319082\/Frontal21-Sendung-vom-26-April-2011\">Der Beitrag als Video<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bayerischer Kuhhandel um einen Chefposten<\/strong><br>\nSpezlwirtschaft oder legitimes Verfahren? In der Justiz herrscht Aufruhr wegen eines neuen Generalstaatsanwalts f&uuml;r N&uuml;rnberg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/bayern\/Bayerischer-Kuhhandel-um-einen-Chefposten-id14759271.html\">Augsburger Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Guantanamo &ndash; Gefangen ohne Beweise<\/strong><br>\nWie ging es zu im Willk&uuml;r-Knast auf Guantanamo? Wo die Amerikaner ohne jede Rechtsgrundlage Terrorverd&auml;chtige gefangen halten. Am Wochenende ver&ouml;ffentlichte die Internet-Platform Wikileaks Dokumente: Portraits aller Gefangenen, die dort seit Jahren verwahrt werden.<br>\nAls skandal&ouml;s bezeichnet Ferdinand Muggenthaler, USA-Experte von amnesty international Deutschland, die Zust&auml;nde im Gefangenenlager Guantanamo.<br>\nNach wie vor w&uuml;rden dort die Menschenrechte verletzt. Die j&uuml;ngsten Wikileaks-Enth&uuml;llungen belegten, dass dort seit Jahren Menschen zu Unrecht festgehalten werden, aufgrund willk&uuml;rlicher Beurteilungen, dubioser Beweismittel und unter Folter zustande gekommener Aussagen. Die USA, so Muggenthaler, bringe sich um den Ruf als Verteidiger der Menschenrechte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/content\/1319156\">Frontal 21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> &ldquo;Die USA [&hellip;] bringe sich um den Ruf als Verteidiger der Menschenrechte&rdquo; kann sich eigentlich nur auf diejenigen beziehen, deren Weltbild einzig und allein durch die Mainstreammedien bestimmt ist &ndash; obwohl auch in den Mainstreammedien hier und dort gen&uuml;gend Informationen &ouml;ffentlich gemacht wurden, die eindeutig zeigten, dass es sich bei dem Bild der USA als &ldquo;Verteidiger der Menschenrechte&rdquo; um ein weitgehend propagandistisches Bild handelt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Terror f&uuml;r Bananen<\/strong><br>\nDas US-Justizministerium hat 2007 nach einem mehrj&auml;hrigen Verfahren gegen den Bananenkonzern Chiquita Brands International offenbar Dokumente au&szlig;er Acht gelassen, die eine systematische Zusammenarbeit des US-Unternehmens mit Milit&auml;rs und bewaffneten Gruppen in Kolumbien belegen. Das geht aus Justizakten hervor, an die das US-Institut National Security Archive gelangt ist. Die Forschungseinrichtung an der George-Washington-Universit&auml;t in der US-Hauptstadt hat &uuml;ber das Informationsfreiheitsgesetz FOIA Zugang zu rund 5.500 Akten aus dem Verfahren gegen Chiquita erhalten. Die darin erhaltenen Informationen bringen nicht nur den Agrarkonzern in Bedr&auml;ngnis, sondern auch die Regierungen in Washington und Bogot&aacute;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/34\/34535\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Studieren f&uuml;r Geld<\/strong><br>\nW&auml;hrend die anderen Studenten mit ihren Familien beim Weihnachtsbraten sa&szlig;en, verbrachte Julian Howard mit f&uuml;nf Kommilitonen die Feiertage in einem ungeheizten Sitzungszimmer des Senats der Universit&auml;t Kent. Seit das britische Unterhaus am 9. Dezember 2010 beschlossen hat, die Studiengeb&uuml;hren zu erh&ouml;hen, hielten die Studenten das Geb&auml;ude besetzt. Bis zu 9 000 Pfund Sterling (etwa 10 500 Euro)1 k&ouml;nnen die britischen Universit&auml;ten zuk&uuml;nftig f&uuml;r ein Studienjahr verlangen. Bis 1998 war Studieren in England geb&uuml;hrenfrei, f&uuml;r Bed&uuml;rftige gab es einen Zuschuss zum Lebensunterhalt.  1996 beauftragte die konservative Regierung unter John Major den damaligen Kanzler der Universit&auml;t Nottingham, Ronald Dearing, damit, ein Finanzierungskonzept auszuarbeiten. Als Tony Blair 1997 Premierminister wurde, war der Bericht zwar noch nicht abgeschlossen, doch die Labour-Regierung wollte die Reformen vorantreiben und &uuml;bernahm Dearings Vorschlag einer &ldquo;einheitlichen Studiengeb&uuml;hr von etwa 25 Prozent der durchschnittlichen Kosten einer Hochschulausbildung&rdquo;, was damals rund 1 000 Pfund (2 840 DM) entsprach. Statt die Geb&uuml;hren am Ende des Studiums in Rechnung zu stellen, wie Dearing vorgeschlagen hatte, wollte die Regierung das Geld allerdings gleich zu Beginn einfordern. Au&szlig;erdem wurden die staatlichen Zuwendungen durch einkommensabh&auml;ngige Darlehen ersetzt. 2004 f&uuml;hrte Labour dann wieder die Beihilfe f&uuml;r Bed&uuml;rftige ein und verschob die Eintreibung der Geb&uuml;hren doch ans Ende des Studiums. Im Gegenzug wurde aber eine andere einschneidende Regelung beschlossen: Von nun an durften die Universit&auml;ten &ldquo;flexible Geb&uuml;hren&rdquo; von bis zu 3 000 Pfund (damals 4 285 Euro) verlangen.<br>\nIn Sorge &uuml;ber die sich zuspitzende Haushaltskrise beauftragte im November 2009 der damalige Wirtschaftsminister Peter Mandelson den ehemaligen BP-Chef John Browne mit einem Finanzierungskonzept. Erstmals soll die Lehre an den Universit&auml;ten nicht mehr aus Steuern, sondern ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Studiengeb&uuml;hren finanziert werden, die sich auf 6 000 bis maximal 9 000 Pfund belaufen (gegenw&auml;rtig erhalten die Universit&auml;ten 7 200 Pfund pro Student).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2011\/03\/11.mondeText.artikel,a0053.idx,21\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Phantom der Bildungsrepublik<\/strong><br>\nGro&szlig;e Ziele, wenig Resultate: Die Bildungspolitik tritt auf der Stelle<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen die Bildungsrepublik Deutschland werden&rdquo;, forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel im Juni 2008. Gut ein Jahr sp&auml;ter sah die zust&auml;ndige Ministerin das Land bereits auf &ldquo;einem guten Weg&rdquo; in die als zukunftsorientiert erkannte Richtung. &ldquo;Bildung und Forschung haben f&uuml;r diese Bundesregierung h&ouml;chste Priorit&auml;t&rdquo;, versprach Annette Schavan, doch die Realit&auml;t sieht anders aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/druck\/mb\/artikel\/34\/34600\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Blogs sind noch nicht im Mainstream angekommen<\/strong><br>\nAuch in Deutschland gewinnen Blogs an Bedeutung &ndash; ob f&uuml;r den Journalismus oder die Politik. Wie deutsche Blogger ihre Wirkmacht einsch&auml;tzen, welche Themen sie besser bedienen k&ouml;nnen als klassische Medien und wie sich damit am Ende Geld verdienen l&auml;sst, erkl&auml;rt die Blog-Forscherin Stine Eckert im Gespr&auml;ch mit Bastian Steineck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/stine-eckert\/6482-blogosphaeren-im-internationalen-vergleich\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Rangliste entlarvt Europas Klimas&uuml;nder<\/strong><br>\nWer sind Europas Klima-Schmutzfinken, wer die Mustersch&uuml;ler? Eine britische Umweltorganisation hat erstmals ein Treibhausgas-Ranking der 300 gr&ouml;&szlig;ten Firmen des Kontinents aufgestellt. Nur ein einziges deutsches Unternehmen kam unter die saubersten zehn: die Deutsche Bank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/0,1518,758600,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein britisches Institut vergleicht Unternehmen verschiedener Branchen nach deren CO2-Emissionen pro eine Million US$ Umsatz und kommt zu den v&ouml;llig unerwarteten Ergebnis, dass Finanzdienstleister weniger CO2 als Kraftwerksbetreiber aussto&szlig;en. Ei der Daus! Und der SPIEGEL berichtet exklusiv &uuml;ber diese weltbewegende Studie, stellt dieses komplett sinnfreie Ranking weitestgehend unkritisch im Ressort &bdquo;Wissenschaft&ldquo; ein und nutzt die Gelgenheit auch gleich aus, um die Deutsche Bank als sauberstes deutsches Unternehmen zu feiern. Wie soll man das ehemalige &bdquo;Sturmgesch&uuml;tz der Demokratie&ldquo; eigentlich noch ernst nehmen?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Deutschland wird zur Minijobber-Republik; Massenph&auml;nomen Altersarmut; Portugal sinkt tiefer; &bdquo;Geld abgeben, dass was Gutes passiert&ldquo;; Tigerstaaten verteilen Wohlstand um; FDP-Mann will schlechten Eltern Hartz IV k&uuml;rzen; Armut in Deutschland &ldquo;Kinder brauchen mehr als zehn Euro f&uuml;r den Sportverein&rdquo;; Zuwanderer gefragt; Forscher geben Sarrazin Mitschuld an Abwanderung; Nachtrag zu Die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9200\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9200","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9200"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9200\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9220,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9200\/revisions\/9220"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}